Zentrum der Gesundheit
  • Joghurt essen
16 August 2022
32 min

Joghurt: Doch nicht so gesund

Joghurt gilt als gesundes Lebensmittel. Da es jedoch so viele unterschiedliche Joghurtarten gibt, sind nicht alle Joghurts empfehlenswert. Wir stellen die Nachteile herkömmlicher Joghurts vor – aber auch die Vorteile gesunder Joghurts und erklären, wie Sie gesundes Joghurt ganz leicht selber machen können.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
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Joghurt: Ein gesundes Lebensmittel?

Joghurt gilt als gesundes Lebensmittel, als lecker, leicht, vielseitig, kalorienarm, sättigend, darmgesund und als gute Protein- und Calciumquelle. Joghurt ist ausserdem schnell zur Hand, gut zum Mitnehmen geeignet und somit eine unkomplizierte Zwischenmahlzeit. Aber auch als Zutat für Dressings, Kuchen, Eis, Desserts und vieles mehr wird das Milchprodukt regelmässig verwendet.

Joghurt wird von nahezu allen geliebt und häufig konsumiert: von Gesundheitsbewussten, von Sportlichen, von Älteren, von Kindern, von Menschen, die abnehmen möchten und auch von jenen, die einfach nur Lust auf einen leckeren Snack oder ein feines Dessert haben. Joghurt hat ein extrem gutes Image!

Dazu gehört auch die Vorstellung, dass die für die Joghurtherstellung benötigten Milchkühe auf idyllischen Almen weiden, am besten noch an der Seite ihrer glücklichen Kälbchen und in sicherer Obhut eines mächtigen Bullen. Beginnen wir mit dem tatsächlichen Leben der Milchkühe.

Das Leben der Milchkühe für Joghurt und andere Milchprodukte

In der heutigen Milchwirtschaft ist das Leben einer Milchkuh genau durchgetaktet. Damit Menschen also ihren geliebten Joghurt oder Käse essen können, leben Millionen Milchkühe folgendermassen (wir beginnen mit dem Tag der Geburt):

  1. Trennung von der Mutter wenige Stunden nach der Geburt
  2. Aufwachsen ohne Mutter und ohne Muttermilch, stattdessen mit Milchaustauscher
  3. So bald wie möglich künstliche Besamung – und jedes Jahr aufs Neue (einen echten Bullen bekommen die meisten Milchkühe nie zu Gesicht)
  4. Jedes Jahr Trennung vom eigenen Kalb wenige Stunden nach der Geburt
  5. Je nach Milchbetrieb ganzjähriges Leben im Stall (angebunden oder im Laufstall – meist auf harten, rutschigen Vollspaltenböden (oder teilweise auch Weidehaltung im Sommer)
  6. Genau berechnete Futterrationen – optimiert auf niedrigstmögliche Produktionskosten
  7. Zweimal täglich Gang zum Melkroboter
  8. Transport zum Schlachthof im jugendlichen Alter von 4 bis 5 Jahren, weil der Körper ausgezehrt ist und nicht mehr die gewünschten 7000 bis 9000 Liter Milch pro Jahr liefern kann ( 1 ) – die natürliche Lebenserwartung von Rindern liegt bei durchschnittlich 15 Jahren.
  9. Warten in einer Sammelbox, bis „man“ an der Reihe ist.
  10. Letzter Gang durch eine vergitterte Schleuse in den Schlachtraum. Der Boden ist voller Blut.
  11. Warten auf Bolzenschuss. Dieser betäubt nur. Allerdings klappt nicht einmal das in jedem Fall. Jeder dritte Bolzenschuss soll fehlerhaft sein, so dass die Kuh – wenn sie Pech hat – bei vollem Bewusstsein an den Haken gehängt und aufgeschnitten wird ( 2 ). Macht allein bei den 3,2 Millionen alljährlich in Deutschland geschlachteten Rindern ( 3 ) über 1 Million Tiere, die u. U. bei lebendigem, unbetäubtem Leib abgestochen und ausgeblutet werden.
  12. Aufhängen kopfüber mit Ketten an einem Bein
  13. Transport am motorbetriebenen Kettenzug zum Schlachter
  14. Schlachter durchtrennt mit Messer die Halsschlagadern.
  15. Der Tod tritt erst jetzt ein.

Und all das, weil wir Menschen keine andere Idee haben, wie wir an Calcium, Eiweiss und probiotische Bakterien gelangen können? All das, weil Joghurt und Käse so lecker sind?

Ein Lebensmittel kann aus ganzheitlicher Sicht nicht als gesund bezeichnet werden, wenn es zwar möglicherweise dem eigenen Organismus nützen könnte, wenn aber gleichzeitig für seine Erzeugung andere Lebewesen ausgebeutet und frühzeitig getötet werden und zu Lebzeiten zu keiner Minute so leben dürfen, wie es ihrer Natur entsprechen würde. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)

Diese Sicht der Dinge interessiert die wenigsten Menschen. Im Mittelpunkt stehen hingegen meist die persönliche Gesundheit und entsprechende Fragen, wie sich ein Lebensmittel – hier der Joghurt – auf das eigene Wohlbefinden, die eigene Lebenserwartung und das eigene Krankheitsrisiko auswirkt, worauf wir nun im folgenden Text eingehen.

Die Vorteile von Joghurt

Im Zusammenhang mit Joghurt (aus Tiermilch) werden meist die folgenden Vorteile aufgezählt:

Eiweiss für die Muskulatur

Eiweiss ist wichtig für unsere Muskulatur, denn diese muss u. a. Knochen und Gelenke schützen und ist daher extrem wichtig für unsere Gesundheit. Naturjoghurt enthält jedoch nur ca. 4 Prozent Eiweiss, was bei 200 g Joghurt 8 g Eiweiss ausmacht. Dies kann die Proteinversorgung zwar unterstützen, ist bei einem Bedarf von 0,8 bis 2 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht aber auch nicht so sehr viel. Selbst wenn man also keinen Joghurt isst, gibt es viele andere Proteinquellen, die man stattdessen nutzen kann – siehe voriger Link.

Calcium für Knochen und Zähne

Meist wird im Zusammenhang mit Milchprodukten an Calcium gedacht, das man schliesslich für gesunde Knochen und Zähne brauche. Joghurt enthält etwa 130 mg Calcium pro 100 g, was bei 200 g Joghurt 260 mg Calcium und einem Viertel des Calciumbedarfs (1000 mg) entspricht. Joghurt ist also in der Tat eine gute Calciumquelle.

Häufig wird aber vergessen, dass unser Körper im Allgemeinen und unsere Knochen und Zähne im Speziellen viel mehr als Calcium und daher auch viel mehr als Joghurt benötigen, um gesund zu bleiben, z. B. Magnesium, wovon im Joghurt nur sehr geringe Mengen enthalten sind (24 mg pro 200 g). Die Magnesiummenge in einem 200-g-Becher deckt nicht einmal 7 Prozent des Magnesiumbedarfs (350 mg).

Auch in Sachen Zink, Eisen und Kalium ist Joghurt mit nicht besonders hohen Mengen ausgestattet. Weitere Informationen dazu lesen Sie hier: Starke Knochen brauchen mehr als Calcium und Ganzheitliche Osteoporose-Prävention. Alternative Calciumquellen haben wir hier zusammengestellt: Lebensmittel mit viel Calcium

Vitamin D und Vitamin B12

Milchprodukte werden auch häufig als gute Vitamin-D- und Vitamin-B12-Lieferanten bezeichnet. Joghurt enthält jedoch nur 0,1 µg Vitamin D, was 4 IE entspricht und daher nicht der Rede wert ist. Der offizielle Vitamin-D-Bedarf liegt pro Tag bei etwa 800 IE, meist deutlich höher. Lesen Sie hier alles zur richtigen Einnahme von Vitamin D.

Vom Vitamin B12 finden sich im Joghurt immerhin 0,4 µg pro 100 g, so dass eine 200-g-Portion schon 20 Prozent des Bedarfs decken könnten, der bei 4 µg liegt.

Probiotische Bakterien für die Darmgesundheit

Probiotische Bakterien sind tatsächlich sehr hilfreich für die Gesundheit – und zwar nicht nur für die Darmgesundheit, sondern auch für die Allgemeingesundheit. Denn ein gesunder Darm wirkt sich auf alle anderen Bereiche des Körpers äusserst vorteilhaft aus. Die wichtigsten Wirkungen von probiotischen Bakterien fassen wir hier zusammen: Probiotika und ihre Wirkungen

Allerdings kann man probiotische Bakterien auch über andere fermentierte Lebensmittel zu sich nehmen (pflanzliche Joghurts, fermentierte Gemüse, fermentierte Säfte etc.) oder aber gezielt probiotische Präparate zu sich nehmen. Letztere haben den Vorteil, dass sie nicht nur mengenmässig mehr Bakterien enthalten, sondern auch eine viel grössere Vielfalt an unterschiedlichen Bakterienstämmen, so dass man davon dann auch eine bessere Wirkung erwarten kann als von Joghurt.

Die Nachteile von Joghurt

Die oft so gelobten Vorteile von Joghurt aus Tiermilch sind also bei näherer Betrachtung zwar vorhanden, aber nicht so überzeugend, wie die Werbung glauben macht. Dazu kommen – neben dem ethischen Aspekt – noch weitere Nachteile. Denn Joghurt ist keinesfalls immer und für jeden Menschen gesund.

Es gibt unterschiedliche Joghurtqualitäten

Es gibt viele verschiedene Joghurtarten – solche von guter, aber auch solche von schlechter Qualität, was sowohl für Joghurt aus tierischer Milch als auch auf Joghurt aus pflanzlicher Milch zutrifft. Weiter unten gehen wir näher darauf ein.

Milchunverträglichkeiten

Nicht jeder verträgt Milchprodukte – wobei es nicht nur die Lactoseintoleranz, sondern auch die Milcheiweissallergie gibt. Letztere kann unmittelbar nach dem Verzehr zu den typischen Allergiesymptomen führen: Magen-Darm-Beschwerden, Hautausschlag, Fliessschnupfen, Atemnot bis hin zum anaphylaktischen Schock.

Häufiger ist jedoch die zeitversetzte Form, bei der sich noch nach 24 bis 48 Stunden Symptome einstellen können, die dann aber vom Betroffenen oft nicht mehr unbedingt auf den Milchverzehr zurückgeführt werden: Schnupfen, asthmatische Beschwerden, Neurodermitis, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, erhöhte Infektanfälligkeit sowie eine Verstärkung vorhandener chronischer Erkrankungen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die hier beschriebenen Symptome zur zeitversetzten Milchallergie aus den Beobachtungen Betroffener und ganzheitlicher Ärzte stammen. In der evidenzbasierten Medizin wird ein möglicher schädlicher Einfluss von Milchprodukten auf chronische Erkrankungen so gut wie nicht thematisiert bzw. als nichtexistent bezeichnet.

Sollten Sie daher an einer chronischen Erkrankung leiden und dies hier lesen, dann können Sie gerne selbst ausprobieren, ob sich Ihre Beschwerden bei einer milchproduktefreien Ernährung nicht ebenfalls plötzlich ganz massiv bessern.

Joghurt ist ballaststofffrei

Joghurt enthält keine Ballaststoffe. Wenn Sie viel Joghurt und andere Milchprodukte essen, achten Sie auf einen Ballaststoffausgleich, indem Sie dem Joghurt Ballaststoffe hinzufügen, z. B. die folgenden:

  1. Leinsamenschrot
  2. *Kokosmehl
  3. *basisches Aktivpulver mit 45-prozentigem Ballaststoffanteil
  4. ballaststoffreiche Proteinpulver, die den Joghurt gleichzeitig mit einer Extraportion Protein aufwerten (z. B. *Hanfprotein mit 24 Prozent Ballaststoffen und 47 Prozent Protein oder auch *Lupinenprotein mit 32 Prozent Ballaststoffe und 39 Prozent Protein)

Joghurt und die Gesundheit

Studien im Zusammenhang mit Joghurt und seinen gesundheitlichen Auswirkungen zeigen meist, dass Menschen, die regelmässig Joghurt essen, gesünder sind.


Naturjoghurt oder Fruchtjoghurt?

Die Frage, ob Naturjoghurt oder Fruchtjoghurt besser oder gesünder ist, ist schnell beantwortet: Kaufen Sie nur Naturjoghurt! Wenn Sie ein Fruchtjoghurt möchten, dann machen Sie sich diesen aus einem Naturjoghurt selbst. (Am besten ist es natürlich, sie machen auch Ihren Naturjoghurt selbst).

Joghurt ohne Zucker süssen

Für die Herstellung eines zuckerfreien Fruchtjoghurts aus Naturjoghurt brauchen Sie die folgenden Zutaten. Mit den vorgeschlagenen Süssungsmitteln können Sie Ihr Joghurt ohne Zucker süssen:

  1. Einen Naturjoghurt
  2. Frische Früchte nach Wahl (auch aufgetaute Tiefkühlfrüchte)
  3. Nach Wunsch ein wenig Vanille oder Zimt
  4. Ein gesundes Süssungsmittel Ihrer Wahl, z. B. *Erythrit oder *Goviosid oder *Xylit)

Naturjoghurt: Was drin ist, weiss man nicht

Achten Sie beim Kauf von Joghurt IMMER auf die Inhaltsstoffliste. Schnell wird Ihnen dabei auffallen, dass Naturjoghurt gar keine hat. Dort findet sich nur die übliche Nährwerttabelle. Es gibt aber keine Liste, in der stehen würde, was genau im Joghurt enthalten ist, z. B. welche probiotischen Kulturen verwendet wurden oder auch, ob Milchpulver dazu gegeben wurde oder nicht.

Die fehlende Angabe der Inhaltsstoffe ist jedoch offiziell in Ordnung, denn Milcherzeugnisse brauchen - laut Lebensmittelinformationsverordnung und Milcherzeugnisverordnung - keine Inhaltsstoffliste, wenn ihnen abgesehen von Milch nur noch die für die Herstellung notwendigen Milchinhaltsstoffe, Lebensmittelenzyme und die entsprechenden probiotischen Kulturen zugesetzt wurden.

Milchpulver zählt offenbar zu den "für die Herstellung notwendigen Milchinhaltsstoffe". Es liefert eine ordentliche Menge Milchzucker (Lactose), so dass der Joghurt süsser schmeckt, ohne dass man herkömmlichen Zucker hinzufügen muss. Man kann also einen mit Milchpulver angereicherten Naturjoghurt als „ungesüsst“ deklarieren. Gäbe man als Hersteller Zucker in Form von Traubenzucker, Haushaltszucker, Glucose-Fructose-Sirup, Honig o. ä. ins Joghurt, müsste man den Zucker deklarieren, was u. U. weniger Kunden bringt. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass Milchzucker deutlich weniger süss ist als andere Zuckerarten und auch den Blutzucker weniger stark steigen lässt als herkömmlicher Zucker.

Die Nährwerttabelle nun zeigt immerhin den Zuckergehalt, aber nicht woher dieser stammt. Auffällig ist jedoch, dass ein stichfester Joghurt häufig einen niedrigeren Zuckergehalt hat als ein cremig gerührter. Bei Landliebe z. B. hat der stichfeste Vollfettjoghurt 3,4 Prozent Zucker und der cremig gerührte 5,4 Prozent. Wenn Sie also 200 g Naturjoghurt essen, liefert der cremig gerührte 4 g mehr Zucker als der stichfeste.

Da Milchpulver einen Joghurt auch cremiger werden lässt, könnte der höhere Zuckergehalt im cremig gerührten auf eine Milchpulverzugabe hindeuten. Der höhere Zuckergehalt könnte aber auch andere Gründe haben, z. B. eine Reduktion des Wassergehalts, was aus der Nährwerttabelle aber nicht hervorgeht. Auf unsere entsprechende Anfrage reagierte Landliebe mit dieser Antwort:

"Um die produkttypische Konsistenz unseres Landliebe Naturjoghurts gewährleisten zu können, wird die Milchtrockenmasse unserer Landliebe Naturjoghurt-Sorten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben durch Milchbestandteile erhöht. Dieser Zusatz von Milchbestandteilen dient dazu, ein verbessertes Mundgefühl zu erreichen. Er führt zu einer leichten Erhöhung des Gehalts an Milchzucker/ Laktose (also der Kohlenhydrate). Aufgrund ihrer stichfesten Konsistenz ist bei den im Becher gereiften Naturjoghurt-Varianten ein geringerer Zusatz von Milchbestandteilen nötig als bei den cremig-gerührten Naturjoghurt-Sorten."

Wir erkundigten uns daraufhin, was unter "Milchbestandteilen" zu verstehen sei. Daraufhin wurde uns erklärt, es handle sich um "Milchkonzentrat, also Milch, der ein Teil des enthaltenen Wassers entzogen wurde". (Milchpulver wäre Milch, der man den gesamten Wasserteil entzogen hat).

Fruchtjoghurt: 9 Würfelzucker pro Becher

Bei Fruchtjoghurts gibt es immerhin eine Inhaltsstoffliste. Diese enthüllen enorme Zuckermengen. Meist steht Zucker schon an zweiter Stelle der Inhaltsstoffliste. Der Joghurt auf Himbeeren von Landliebe beispielsweise enthält 13 g Zucker pro 100 g, was fast 9 Würfeln Zucker bei einem 200-g-Becher entspricht. Ähnlich verhält es sich beim Erdbeerjoghurt von Almighurt.

Bei etlichen Fruchtjoghurts ist auch nicht nur herkömmlicher Haushaltszucker enthalten, sondern zusätzlich noch Invertzuckersirup und/oder Glucose-Fructose-Sirup.

Dazu kommen Fruchtzubereitungen aus Konzentraten und Säften, Aromen, Säureregulatoren, Verdickungsmittel, Farbstoffe und modifizierte Stärke. Bei höherwertigen Marken werden aber inzwischen verstärkt natürliche Farbstoffe aus Früchten und relativ unbedenkliche Verdickungsmittel wie Pektin eingesetzt. Doch gibt es immer noch zahlreiche Joghurts mit Gelatine (so dass es sich dabei nicht einmal mehr um vegetarische Produkte handelt).

Die Nährwerte

Ein Naturjoghurt Vollfett hat laut www.naehrwertrechner.de pro 100 g Joghurt die folgenden Nährwerte. Bitte berücksichtigen Sie, dass in anderen Quellen diese Werte anders sein können, da Nährwerte von Lebensmitteln naturgemäss schwanken ( 5 ):

  1. Brennwert/Energie: 66 kcal
  2. Fett: 3,8 g
  3. Kohlenhydrate: 4 g (davon Glucose (Traubenzucker): 0,04 g; Fructose (Fruchtzucker): 0 g; Galactose (Schleimzucker): 1 g; Lactose (Milchzucker): 3 g; Stärke: 0 g)
  4. Eiweiss: 3,3 g 
  5. Ballaststoffe: 0 g
  6. Wasser: 87,4 g

Vitamine

In 100 g Naturjoghurt Vollfett finden sich die folgenden Vitamine:

  1. Vitamin A Retinoläquivalent: 33 µg (= 110 IE), 4 % vom Tagesbedarf (900 µg)
  2. Beta-Carotin: 18 µg; 1 % vom Tagesbedarf (2000 µg)
  3. Vitamin B1 Thiamin: 40 µg; 4 % vom Tagesbedarf (1100 µg)
  4. Vitamin B2 Riboflavin: 180 µg; 15 % vom Tagesbedarf (1200 µg)
  5. Vitamin B3 Niacin, Nicotinsäure: 90 µg; 1 % vom Tagesbedarf (15000 µg)
  6. Vitamin B3 Niacinäquivalent: 857 µg; 5 % vom Tagesbedarf (17000 µg)
  7. Vitamin B5 Pantothensäure: 350 µg; 6 % vom Tagesbedarf (6000 µg)
  8. Vitamin B6 Pyridoxin: 50 µg; 3 % vom Tagesbedarf (2000 µg)
  9. Vitamin B7 Biotin (Vitamin H): 3,5 µg; 4 % vom Tagesbedarf (100 µg)
  10. Vitamin B9 Folsäure: 10 µg; 2 – 3 % vom Tagesbedarf (300 – 500 µg)
  11. Vitamin B12 Cobalamin: 0,4 µg; 10 % vom Tagesbedarf (4 µg)
  12. Vitamin C Ascorbinsäure: 1 mg; 1 % vom Tagesbedarf (100 mg)
  13. Vitamin D Calciferole: 0,1 µg (= 4,0 IE): 1 % vom Tagesbedarf (20 µg)
  14. Vitamin E Tocopheroläquivalent: 87 µg (= 0,1 IE)
  15. Vitamin K: 5 µg

Mineralstoffe und Spurenelemente

In 100 g Naturjoghurt Vollfett finden sich die folgenden Mineralstoffe und Spurenelemente:

  1. Natrium: 50 mg: 3 % vom Tagesbedarf (1500 mg)
  2. Kalium: 160 mg: 4 % vom Tagesbedarf (4000 mg)
  3. Calcium: 130 mg: 13 % vom Tagesbedarf (1000 mg)
  4. Magnesium: 12 mg; 3 % vom Tagesbedarf (350 mg)
  5. Phosphor: 100 mg; 14 % vom Tagesbedarf (700 mg)
  6. Chlorid: 100 mg; 4 % vom Tagesbedarf (2300 mg)
  7. Schwefel: 53 mg
  8. Eisen: 0,05 mg; 0,4 % vom Tagesbedarf (12,5 mg)
  9. Zink: 0,45 mg; 5 % vom Tagesbedarf (8,5 mg)
  10. Kupfer: 11 µg; 1 % vom Tagesbedarf (1250 µg)
  11. Mangan: 4 µg; 0,1 % vom Tagesbedarf (3,5 mg)
  12. Fluorid : 15 µg
  13. Iodid: 7,5 µg; 4 % vom Tagesbedarf (200 µg)

Die Herstellung von Joghurt

Bei der Herstellung von Joghurt (ob aus Tier- oder Sojamilch) werden Milchsäurebakterien (sog. Joghurtkulturen) in zuvor abgekochte oder pasteurisierte Milch gerührt. Man sagt, die Milch wird beimpft. Das Abkochen soll verhindern, dass sich unerwünschte Bakterien in der Milch vermehren und diese verderben. Die unerwünschten Bakterien können (bei Tiermilch) schon in der Rohmilch vorhanden sein.

Wenn man Glück hat, überwiegen in der Milch aber auch die erwünschten Milchsäurebakterien und es entwickelt sich ganz ohne zugesetzte Kulturen bei warmen Temperaturen von ganz allein zwar meist kein Joghurt, aber eine natürliche Dickmilch (dies ist auch bei Sojamilch möglich (auch hier mit etwas Glück), wobei die entstehende Sojadickmilch geschmacklich jeden Sojajoghurt toppt!)

Nach dem Beimpfen wird die Milch 8 bis 24 Stunden gleichbleibend warmgehalten – bei Temperaturen von 38 bis 45 Grad. Meist werden 40 bis 42 Grad angegeben, doch auch etwas niedrigere (38 Grad) oder etwas höhere Temperaturen (bis 45 Grad) führen zur Entstehung von Joghurt.

Bei diesen Temperaturen sind die Milchsäurebakterien hochaktiv, leben vom naturgemäss in der Milch enthaltenen Milchzucker (den sie fermentieren) und vermehren sich zahlreich. Bei der Fermentation des Zuckers entsteht Milchsäure, die zum säuerlichen Geschmack des Joghurts führt, also den pH-Wert der Milch senkt, was nun wiederum dazu führt, dass das Milcheiweiss gerinnt und sich die flüssige Milchkonsistenz zur typischen dickflüssigen oder sogar stichfesten Joghurtkonsistenz wandelt. Man sagt, die Milch wird „dickgelegt“.

Die Stundenzahl, bis aus Milch ein Joghurt geworden ist, schwankt von 8 bis 24 Stunden. Wenn Sie Joghurt selbst machen, lassen Sie ihn einfach über Nacht im Joghurtbereiter oder Ofen. Sollte er am nächsten Morgen noch nicht die gewünschte Konsistenz haben, verlängern Sie den Aufenthalt im Warmen um einige weitere Stunden.

Die Milchsäurefermentation von Milch und Sojamilch führt auch zu einer längeren Haltbarkeit (im Vergleich zur Milch). Einerseits sind es die zugesetzten Milchsäurebakterien, die das Wachstum anderer (schädlicher) Mikroorganismen hemmen, andererseits handelt es sich bei der entstehenden Milchsäure um ein natürliches Konservierungsmittel.

Die Herstellung von Joghurt aus Pflanzenmilch

Eine Milch, die zur Herstellung von Joghurt verwendet wird, muss einen bestimmten Eiweissanteil aufweisen. Andernfalls wird aus ihr kein Joghurt. Zwar können die zugesetzten Joghurtkulturen für einen säuerlichen Joghurtgeschmack sorgen, doch wird eine eiweissarme Milch nicht dick.

Kuhmilch enthält 3,3 Prozent Eiweiss, Sojamilch sogar 3,5 Prozent. Daher eignet sich Sojamilch sehr gut für die Herstellung von Joghurt.

Gekaufte Hafer-, Reis-, Dinkel-, Haselnuss-, Kokos-, Hanf- und Mandeldrinks aber haben einen Eiweissanteil von maximal 1 Prozent (meist weniger), was für die Joghurtherstellung nicht ausreicht.

Bei den meisten Joghurt-Rezepten mit Pflanzendrinks kommen daher neben den probiotischen Kulturen auch Verdickungsmittel zum Einsatz, um die Joghurt-Konsistenz zu imitieren.

Wenn Sie jedoch die Pflanzenmilch nicht kaufen, sondern selber machen, dann klappt es meist besser. Ob die selber gemachten Pflanzendrinks mehr Eiweiss haben oder ob andere Gründe hier eine Rolle spielen, ist uns leider nicht bekannt. Zur Herstellung von Pflanzenmilch benötigen Sie jedoch optimalerweise einen Hochleistungsmixer. Hier erhalten Sie Tipps für den Kauf eines Mixers für jeden Geldbeutel.

Rezept für Mandel-Joghurt aus selbstgemachter Mandelmilch

Wir haben hier für Sie ein Rezept für selbst gemachten Mandel-Joghurt, der nur aus Mandeln, Wasser und probiotischen Joghurtkulturen besteht. Auch aus Hafer können Sie Joghurt herstellen. Da Hafer reich an löslichen Ballaststoffen ist und beim Aufkochen quillt, sorgt schon allein diese Eigenschaft dafür, dass man kein Verdickungsmittel benötigt.

Rezept für Hafer-Joghurt aus selbstgemachter Hafermilch

200 g Nackthafer ganz fein mahlen und mit 500 g warmem Wasser verrühren, im Mixer kräftig mixen, eine Viertelstunde quellen lassen, noch einmal mixen und dann durch ein feines Tuch auspressen. Das Ergebnis ist Hafermilch.

*Ein Passiertuch zur Herstellung der Pflanzenmilch erhalten Sie hier: Passiertuch, 6 Stück aus Bio-Baumwolle

Die Hafermilch nun in einem Topf vorsichtig erhitzen und – wie beim Porridge kochen – ständig umrühren. Die Milch dickt ein. Sobald sie nur noch lauwarm ist, die probiotischen Kulturen einrühren und in den Joghurtbereiter füllen. Nach spätestens 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

*Hier gibt es Joghurtbereiter und Joghurtkulturen – für veganes und normales Joghurt.

Calcium und Eiweiss im pflanzlichen Joghurt

Pflanzliches Joghurt aus Sojamilch enthält ähnlich viel Eiweiss wie Kuhmilchjoghurt. Alle anderen pflanzlichen Joghurtalternativen sind recht eiweissarm. Wenn in Ihrer Ernährung also bisher Joghurt wesentlich zur Deckung Ihres Eiweissbedarfs beitrug, rühren Sie vielleicht etwas *Reisprotein in Ihren Joghurt. Davon genügen pro 200 g Joghurt bereits 10 g Proteinpulver, um den üblichen Joghurt-Eiweissgehalt zu erzielen.

Wenn Sie Ihren Joghurt mit Calcium anreichern möchten, damit er genauso viel Calcium wie Kuhmilchjoghurt enthält, dann geben Sie pro 200 g Joghurt einfach 0,8 g (einen knappen Messlöffel) *Sango Meeres Korallenpulver hinzu, das nicht nur Calcium, sondern auch viel Magnesium (90 mg) liefert – und zwar mehr als ein Kuhmilchjoghurt (24 mg Magnesium pro 200 g).

Welche Joghurtmaschine/welcher Joghurtbereiter ist der beste?

Zur Joghurtherstellung ist nicht zwangsläufig ein Gerät erforderlich. Oft genügt es, die mit Joghurtkulturen beimpfte Milch an einen warmen Platz zu stellen, etwa neben die Heizung oder ins Bad oder in der Küche neben dem Ofen.

Manchmal wird auch empfohlen, die Joghurtgläser einfach in den Backofen zu stellen, wobei es schon genüge, das Licht einzuschalten, da dieses für eine ausreichende milde Wärme sorge, besonders dann, wenn man beim Ofen Temperaturen von unter 50 Grad nicht einstellen kann. Falls es möglich sein sollte, dann wären 40 Grad ideal.

Unserer Ansicht nach ist der *My.Yo-Joghurtbereiter jedoch sein Geld wert (ca. 30 Euro). Der Bereiter funktioniert ohne Strom. Es ist im Grunde ein Thermogefäss, das also sehr lange die Wärme hält. Man füllt einfach kochendes Wasser in den grossen Behälter. In den kleinen Behälter füllt man die beimpfte Milch/Pflanzenmilch (1 Liter) und stellt den kleinen Behälter in den grossen Behälter. Dann kommt der Deckel drauf und nach 12 Stunden ist der Joghurt fertig. Wenn er dann noch zu flüssig sein sollte, füllt man einfach erneut heisses Wasser ein und lässt den Joghurt noch einmal 12 Stunden stehen.

Wenn Sie lieber einen elektrischen Joghurtbereiter mit einzelnen Gläschen möchten, dann empfehlen wir *diesen Joghurtbereiter: Sie können damit Joghurt in 4 Portionsbechern à 125 ml oder in einem Grossbehälter mit 1,2 l herstellen. Sie können mit diesem Bereiter ausserdem Frischkäse herstellen (der dafür benötigte Abtropfsieb ist im Set enthalten), Sauerteig und sogar Kräuterextrakte (Kräuterauszüge in Öl, z. B. als Körper-, Massage- oder Heilöle). Das Gerät ist sehr leicht zu reinigen (Innenbehälter aus Edelstahl), leicht zu bedienen und verfügt über:

  1. 24-Stunden-Zeitschaltuhr mit Signalton
  2. 4 unterschiedliche Programme (Naturjoghurt, veganes Joghurt, Frischkäse, Kräuterauszüge)
  3. 4 Temperatureinstellungen (30, 38, 42 und 55 Grad), wobei die Programmdauer individuell einstellbar ist (z. B. für Sauerteig).
  4. elektronische Bedienung über Touch Control Sensoren
  5. übersichtliches LED-Display

Wenn Sie am liebsten einen Joghurtbereiter hätten, der nur möglichst viele einzelne Portionsgläschen hat, dann ist *dieser Joghurtbereiter mit 8 Gläschen à 150 ml ideal.

Joghurt aus Ziegen- oder Schafmilch

Häufig wird gefragt, ob denn Joghurt aus Ziegen- oder Schafmilch – auch aus ethischer Sicht – besser sei. Schliesslich stellt man sich diese Tiere in jedem Fall als glückliche Herden auf Wiesen vor. Dem ist nicht so. Schafe und Ziegen, die für die Milchmassenproduktion gehalten werden, befinden sich oft in Stallhaltung.

Haltung von Ziegen und Schafen

Selbst in der Bio-Haltung ist im Winter bei Laufstallhaltung kein Auslauf erforderlich. Für Ziegen – heisst es – sei eine Weidehaltung von Frühling bis Herbst „anzustreben“, ein Begriff, der viel Platz für unterschiedliche Interpretationen lässt.

Gerade die Ziegenhaltung ist alles andere als einfach, zumindest dann, wenn man das Tierwohl im Blick hat. Werden Ziegen in engen Ställen ohne Ausweichmöglichkeiten gehalten, bedeutet dies Stress, Aggressionen und Verletzungen. Denn die Tiere leben nach einer noch stärkeren Rangordnung als Schafe. Rangniedere Tiere müssen also immer ausweichen und sich zurückziehen können und zwar an Plätze, die von den anderen nicht eingesehen werden können. Die Ställe brauchen also Sichtschutzwände. Gleichzeitig müssen sich die rangniederen Tiere dennoch mit Wasser und Futter versorgen können, so dass es mehrere verteilte Futter- und Wasserplätze geben muss ( 6 ).

Schon allein die Tatsache, dass Ziegen gerne erhöht ruhen und stehen und auch sehr gerne klettern, zeigt, dass diese Tiere auf keinen Fall für die Massentierhaltung oder Stallhaltung geeignet sind – werden aber natürlich dennoch so gehalten, weil der Mensch Ziegenmilch und Ziegenjoghurt konsumieren will, meist mit dem Gedanken, sich etwas besonders Gesundes zu gönnen.

Liest man sich überdies die Haltungsrichtlinien für Schafe und Ziegen in der EU-Öko-Verordnung Stand 1.1.2022, fragt man sich, warum dort Dinge aufgeführt sind, die eigentlich normal sein müssten, wie „reichlich Tageslicht und ungehinderter Zugang zu Fressplatz und Tränke“ oder auch „saubere, bequeme, trockene Liegeflächen“ oder „Krankenboxen, die gross genug sein sollen, damit sich das Tier dort drehen und hinlegen kann“ ( 14 ). Wenn diese Dinge schon in der Öko-Verordnung erscheinen müssen, wie sieht dann erst die konventionelle Haltung aus? (Wird Thema eines anderen Artikels sein).

Wie bei den Milchkühen, so wird auch den Schaf- und Ziegenmüttern nach der Geburt das Kind weggenommen, da die Schaf- und Ziegenmilch ausschliesslich für den Menschen bestimmt ist. Das Lamm/Zicklein wird mit anderen Lämmern/Zicklein in Buchten gesperrt, gemästet und noch in den folgenden 12 Monaten geschlachtet.

Joghurt aus Ziegen- und Schafmilch selber machen

Ziegen- und Schafjoghurt kann man genauso selber machen wie Joghurt aus Kuhmilch oder Sojamilch. Man geht also genauso vor und kann auch dieselben probiotischen Joghurtkulturen verwenden.

Ist Ziegen- und Schafmilch besser?

Ziegen- und Schafjoghurt gilt als besser bekömmlich als Joghurt aus Kuhmilch. Dies liegt an der anderen Fett- und Proteinzusammensetzung. So ist das Ziegen- und Schafmilchfett aufgrund eines höheren Gehalts an mittelkettigen Fettsäuren leichter verdaulich als das Fett in Kuhmilch, das aus einem höheren Anteil langkettiger Fettsäuren besteht.

Obwohl Ziegenmilch ähnlich viel Protein enthält wie Kuhmilch, wird der Joghurt nicht so fest, bleibt also eher flüssig. Der Grund dafür ist ein niedriger Gehalt an α-s1-Kasein ( 7 ). Diese Proteinform sorgt bei anderen Milcharten für dickflüssigen Joghurt und auch für eine hohe Käseausbeute, gilt aber auch als Protein mit höherem Allergiepotenzial. Ziegenmilch wird daher häufig von Menschen konsumiert, die zu Allergien neigen.

Was ist griechischer Joghurt?

Laut der Europäischen Kommission ist griechischer Joghurt bzw. Joghurt griechischer Art ein Joghurt, der "aufgrund bestimmter Herstellungsprozesse eine dickflüssige, cremige Textur aufweist.“ ( 17 )

Griechischer Joghurt wird traditionell aus Schafmilch hergestellt. In unseren Breiten ist er überwiegend aus Kuhmilch im Handel. Griechischer Joghurt ist aussergewöhnlich fest, gleichzeitig cremig-sahnig. Er wird sowohl in der kalten Küche als Dessert als auch zum Kochen verwendet, da er im Vergleich zu herkömmlichem Joghurt beim Erhitzen nicht ausflockt. Sein Protein- und Fettgehalt ist überdies höher als bei herkömmlichem Joghurt.

Hier die Nährwerte eines griechischen Joghurts aus Kuhmilch (die natürlich je nach Hersteller auch variieren können - zumal es inzwischen auch fettarmen griechischen Joghurt gibt). In Klammern zum Vergleich die Nährwerte eines herkömmlichen Joghurts aus Vollmilch:

  1. Brennwert/Energie: 134 kcal (66 kcal)
  2. Fett: 10,0 g (3,8 g)
  3. Kohlenhydrate: 5,2 g, davon Zucker 3,0 g (4 g, davon Zucker 4 g)
  4. Eiweiß: 6,5 g (3,3 g)

Wie kommt es zu diesen anderen Nährwerten? Und wie bekommt der griechische Joghurt seine feste Konsistenz?

Herstellung von griechischem Joghurt

Der griechische Joghurt ist ein Abtropfjoghurt, was bedeutet, dass man nach der herkömmlichen Joghurtherstellung die Molke abtropfen lässt und so dem Joghurt einen Teil seines Wassers entzieht. Dies lässt die Protein- und Fettkonzentration steigen. Manchmal wird zusätzlich noch Milcheiweiss hinzugefügt. Damit der Joghurt cremiger wird, gibt man meist auch noch Sahne hinzu. Auch bestimmte Joghurtkulturen können zu einer erhöhten Cremigkeit beitragen (deren Zusammensetzung von den Herstellern aber nicht verraten wird). Bei speziellen Joghurtkulturen für griechischen Joghurt werden jedoch zwei Stämme angegeben: Streptococcus thermophilus und Lactobacillus bulgaricus. *Hier erhalten Sie eine Starterkultur für griechischen Joghurt.

Griechischen Joghurt selber machen

Auch griechischer Joghurt kann selbst hergestellt werden. Entweder man nimmt 2 EL eines griechischen Joghurts aus dem Geschäft zum Beimpfen der Vollmilch/Sojamilch (4 Liter) oder die oben angegebene Joghurtkultur. Der Joghurt wird - genau wie ein anderer Joghurt - einige Stunden warmgehalten, damit die Milch fermentieren kann. Anschliessend wird er in ein Sieb gegossen, das mit einem Küchen- oder Passiertuch ausgelegt ist. Dort lässt man den Joghurt abtropfen, bis er die endgültige Konsistenz erreicht hat, was mindestens 2 Stunden dauert. Nun kann er in Gläschen abgefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die Herstellung aus Sojamilch haben wir selbst noch nicht probiert, werden das aber bald nachholen, um hier weitere Informationen angeben zu können. Evtl. sollte er mit (aufgeschlagener?) Sojasahne angereichert werden.

Veganer griechischer Joghurt im Handel

Veganen griechischen Joghurt gibt es auch schon im Handel. Doch ist dieser häufig sehr reich an Stärke, Öl und gehärtetem Fett und daher nicht sehr empfehlenswert, z. B. ein griechischer Joghurt aus Hafermilch ( 18 ): Fermentierte Haferzubereitung (Wasser, glutenfreier Hafer (9%), Fermentationskulturen), Rapsöl, ganz gehärtetes Kokosnussöl, Kartoffelstärke, Kartoffelprotein, modifizierte Maisstärke, Salz, Säuerungsmittel: Apfelsäure.

Achten Sie daher immer auf die Zutatenliste und machen Ihren Joghurt lieber selbst, bevor Sie ein zweifelhaftes Produkt kaufen.

Nachteile von griechischem Joghurt

Um etwa 1,4 Liter griechischen Joghurt herzustellen, benötigen Sie 4 Liter Milch. Griechischer Joghurt ist daher kein nachhaltiges Produkt. Wenn Sie herkömmlichen Joghurt herstellen, erhalten Sie aus 1 Liter Milch auch 1 Liter Joghurt (es sei denn, Sie schütten die Molke weg).

Haltbarkeit von Joghurt

Gekaufter Joghurt ist sehr lange haltbar, solange er verschlossen bleibt und im Kühlschrank gelagert wird. Er soll sogar noch 2 Monate über das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) hinaus haltbar sein – was auch für Sojajoghurt zutrifft. Einmal geöffnet, sollte ein gekaufter Joghurt innerhalb von 2 bis 4 Tagen verbraucht werden – allerdings gilt auch hier, dass Sie sich weniger auf genaue Zeitangaben als vielmehr auf Ihre Sinne verlassen sollten.

Sie erkennen verdorbenen Joghurt an:

  1. unangenehmem Geruch
  2. ungewöhnlichem Geschmack
  3. Veränderungen in der Farbe
  4. Anzeichen von Schimmel

Ist Flüssigkeit im Joghurt schlecht?

Wenn sich bei einem geöffneten Joghurt rund um die stichfeste Masse eine Flüssigkeit bildet, die klar bis weiss oder gelblich sein kann, dann ist das kein Zeichen für einen schlechten Joghurt (wenn die obigen 4 Punkte ausgeschlossen werden können). Es handelt sich um die Molke, die vom Joghurt im Laufe der Zeit abgesondert wird. Sie kann einfach untergerührt oder auch für andere Zwecke, z. B. für die Dressingzubereitung genutzt werden. Molke entsteht auch bei pflanzlichen Joghurts.

Molke ist der flüssige Teil, der übrigbleibt, wenn man Käse oder eben auch Joghurt herstellt, also jener Teil, der nicht gerinnt. Molke aus Kuhmilch besteht zu 1 Prozent aus Molkenprotein, ansonsten fast nur aus Wasser (94 Prozent) und zu 4 – 5 Prozent aus Milchzucker (Lactose). Molke ist somit kaseinfrei, denn das Kasein gerinnt und befindet sich im Käse und im festen Teil des Joghurts.

Was, wenn sich der Deckel vom Joghurt wölbt?

Wenn sich bei einem noch ungeöffneten Joghurt der Deckel wölbt, dann ist das kein Hinweis auf einen verdorbenen Joghurt, sondern eher auf einen Joghurt, der lebende Milchsäurebakterien enthält. Diese sind im Joghurt noch aktiv und arbeiten, wobei Kohlendioxid entsteht – ein Gas, das den Deckel nach oben drückt.

Joghurt einfrieren

Joghurt kann man einfrieren. Besonders empfehlenswert ist dies aber nicht, da der Joghurt anschliessend eine andere Konsistenz hat (eher krümelig). Wenn Sie ihn dennoch einfrieren möchten, dann nicht im Originalbecher oder -glas, sondern in einem Behälter, der zum Einfrieren geeignet ist. Denn der Wassergehalt von Joghurt ist sehr hoch, so dass er sich beim Einfrieren ausdehnt. Das Gefäss würde platzen.

Wie lange überleben die probiotischen Bakterien im Joghurt?

Joghurt gilt insbesondere deshalb als gesund, weil er Milchsäurebakterien enthält, die sich positiv auf den Darm auswirken – und ein gesunder Darm die Voraussetzung für eine gute Allgemeingesundheit ist. Also wäre es gut, wenn im Joghurt auch tatsächlich noch lebende und aktive Milchsäurebakterien vorhanden wären. Im selbst gemachten Joghurt ist das in jedem Fall noch so. Wie aber ist es beim gekauften Joghurt?

Es gibt viele verschiedene Bakterienstämme und jeder dieser Stämme hat eine andere Lebenszeit – natürlich immer auch abhängig von den Lagerbedingungen und der Joghurtart (Säuregehalt). Die Aktivität und Vermehrungsfähigkeit der Bakterien blieb bei L. acidophilus in den 35 Tagen voll bestehen. Bei L. reuteri 14 Tage lang, bei L. casei nur 7 Tage lang ( 4 ).

Je nach Joghurtkultur kann man einen Joghurt also gut (ungeöffnet und gekühlt) wochenlang aufbewahren (L. acidophilus). Sind andere Kulturen enthalten, ist es besser, den Joghurt besser nicht zu lange im Kühlschrank stehen zu lassen.

Nimmt der Gehalt an Lactose im Joghurt ab?

In 100 g Vollmilch sind etwa 4,7 g Lactose enthalten. In 100 g Joghurt (Vollfettstufe) sind nur noch 3 g enthalten. Die probiotischen Joghurtkulturen verstoffwechseln den Milchzucker/die Lactose, daher sinkt der Lactosegehalt während der Joghurtherstellung.

Wird dem Joghurt jedoch Milchpulver hinzugefügt (damit er cremiger wird), dann kann sogar ein noch höherer Lactosegehalt erreicht werden als jener, der in der Milch enthalten war.

Lactosefreier Joghurt

Menschen mit Lactoseintoleranz vertragen den Milchzucker (Lactose) in Milchprodukten nicht. Ihnen fehlt das für die Verdauung der Lactose erforderliche Enzym (Lactase). Essen Betroffene lactosehaltige Milchprodukte, stellen sich Verdauungsbeschwerden ein: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall.

Joghurt enthält normalerweise um die 3 g Lactose pro 100 g. Bei lactosefreiem Joghurt wurden der Milch nicht nur die typischen Joghurtkulturen hinzugefügt, sondern auch Lactase, so dass der Milchzucker abgebaut wird (zu Glucose und Galactose) und Lactoseintolerante das Produkt beschwerdefrei essen können.

Allerdings bleiben meist gewisse Lactoserestmengen im jeweiligen Milchprodukt enthalten (diese dürfen aber maximal bei 0,1 g pro 100 g liegen), so dass es bei stark ausgeprägter Lactoseintoleranz oder auch bei grösseren Verzehrmengen lactosefreier Produkte dennoch zu Beschwerden kommen könnte.

Ab wann dürfen Babys Joghurt essen

Wenn Babys beginnen, sich für Beikost zu interessieren, können sie im Grunde auch Joghurt bekommen. Das Interesse für Beikost muss vom Kind kommen. Einfach Beikost geben, weil irgendwo steht, dass das richtige Beikostalter mit 6 Monaten beginnt, obwohl Ihr Baby noch gar nicht bereit dafür ist (und die Beikost daher ablehnt), ist nicht empfehlenswert. Warten Sie also ab, bis Ihr Baby von selbst signalisiert, dass es jetzt feste Kost essen will. Dann ist möglicherweise auch das Risiko für Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten geringer.

Allerdings stellt sich die Frage, warum ein Kind in diesem Alter Joghurt essen sollte. Denn Beikost bedeutet ja, dass das Kind gestillt wird (bzw. eine Säuglingsmilchnahrung erhält) und nun langsam etwas anderes als Milch zu sich nehmen möchte (Gemüse, Früchte, Getreideprodukte). Es ist daher unsinnig, ihm zusätzlich zur Muttermilch nun ein Kuhmilchprodukt zu geben (oder Ziegenmilch-/Schafmilchprodukt). Daher wird an mancher Stelle auch geraten, Joghurt erst ab 1 Jahr zu geben, also dann, wenn die meisten Kinder nicht mehr gestillt werden.

Nichtsdestotrotz zeigen Studien, dass die Gabe von Joghurt sogar ab einem Alter von 4 Monaten gesundheitliche Vorteile hatte. Doch muss berücksichtigt werden, dass die untersuchten Kinder häufig den Joghurt (bzw. Milch mit Milchsäurebakterien) statt Milch erhalten hatten, also nicht zusätzlich zu den Milchmahlzeiten und dass es teilweise mangelernährte Kinder waren, die an Durchfällen litten.

Aus 2019 stammt eine entsprechende Übersichtsarbeit, in der 10 Studien ausgewertet wurden. Hier zeigte sich, dass Joghurt bei den Kindern die Schwere und Dauer von Durchfallerkrankungen reduzierte sowie Neurodermitis (wenn es das Joghurt im ersten Lebensjahr schon gab) und Allergien vorbeugte und allgemein die Darmgesundheit besserte.

Nebenwirkungen des Joghurtverzehrs konnten nicht beobachtet werden. Joghurt – so die Schlussfolgerung der Wissenschaftler – solle daher in die erste Beikost von Kindern integriert werden, was auch den Empfehlungen der American Academy of Pediatrics (Vereinigung amerikanischer Kinderärzte) entspreche ( 16 ).

In einer japanischen Studie vom Oktober 2019 zeigte sich anhand der Daten von über 82.000 einjährigen Kindern, dass jene Kinder, die bereits regelmässig Joghurt bekamen (mindestens 3 Portionen wöchentlich), seltener eine Gastroenteritis hatten als Kinder, die keinen Joghurt erhielten ( 15 ).

Höchstwahrscheinlich ist es jedoch nicht der Joghurt an sich, der den Kindern so gut tut, sondern die darin enthaltenen probiotischen Milchsäurebakterien. So zeigte sich beispielsweise in einer der 10 oben untersuchten Studien (13), dass bei Durchfall der probiotische Stamm Saccharomyces boulardii genauso gut half wie Joghurt. Saccharomyces boulardii ist in etlichen Probiotika enthalten (z. B. in Combi Flora® oder auch im bekannten Perenterol®, das bei antibiotikabedingten Durchfällen oder zur Vorbeugung von Reisedurchfällen eingesetzt wird).

Wenn Kindern also Joghurt gegeben wird, dann gibt man es anstatt Milch und nicht zusätzlich (natürlich nicht anstatt Muttermilch).

Beachten Sie hierbei, dass pflanzliche Joghurts (z. B. Hafer-, Mandel- oder Kokosjoghurt) zu geringe Nährstoffgehalte aufweisen, um merklich zur Nährstoffversorgung des Kindes beizutragen. Sie eignen sich also nicht zur Herstellung von Babynahrung, können dem Kind aber natürlich z. B. gemeinsam mit Früchten als kleine Zwischenmahlzeit gegeben werden. Es sollte jedoch ein selbstgemachter pflanzlicher Joghurt sein, da die meisten im Handel erhältlichen pflanzlichen Joghurts - sogar die Naturjoghurtvarianten - zu viele Zusätze enthalten (z. B. Stärke, Verdickungsmittel, Salz, Zucker, Aromen), die wir nicht einmal Erwachsenen empfehlen und daher Babys natürlich auch nicht.

Joghurt bei Fructoseintoleranz und Sorbitintoleranz

Naturjoghurt enthält kein Sorbit und keine Fructose und ist daher bei Fructoseintoleranz und bei Sorbitintoleranz geeignet. Das gilt natürlich nur für ungesüssten Naturjoghurt. Wenn Sie diesen jedoch zu Hause mit Xylit oder Erythrit – zwei im Grunde als gesund geltende Süssungsmittel – süssen, kann der Joghurt bei beiden Intoleranzen unverträglich werden.

Denn wenn Sorbit – ein Zuckeralkohol – nicht gut vertragen wird, kann es auch bei anderen Zuckeralkoholen (Erythrit, Xylit, Mannit, Maltit etc.) zu Beschwerden kommen. Und da Sorbit zu Fructose abgebaut wird, sind die Zuckeralkohole bei einer Fructoseintoleranz ebenfalls nicht geeignet.

Fruchtjoghurts sind bei Fructoseintoleranz je nach Art des Joghurts und je nach persönlicher Ausprägung der Fructoseintoleranz nicht verträglich. Abgesehen von der enthaltenen Fruchtzubereitung können Fruchtjoghurts mit fructosereichen Süssungsmitteln gesüsst sein, z. B. mit

  1. Glucose-Fructose-Sirup: Sirup, der aus Stärke hergestellt wird, zu 5 bis 50 Prozent aus Fructose besteht und auch Isoglucose genannt wird
  2. Invertzuckersirup: Sirup, der aus Saccharose (Haushaltszucker) unter Zugabe von derselben Menge Wasser und 3 Prozent Zitronensäure (unter 1-stündigem Erhitzen auf 80 Grad) hergestellt werden kann, also ein Gemisch aus Glucose und Fructose ist

Bei Fructose- und Sorbitintoleranz könnten Sie Ihren Naturjoghurt – wenn Sie ihn ohne alles nicht mögen – mit Reissirup süssen. Wenn es ein Fruchtjoghurt sein soll, dann könnten Sie je nach Verträglichkeit (vorsichtig austesten) fructose- und sorbitarme Früchte in kleinen Mengen dazu geben, z. B. Mandarinen oder Papaya.

Joghurt bei Histaminintoleranz

Fermentierte Produkte werden bei einer Histaminintoleranz normalerweise nicht gut vertragen, weil während der Fermentation Histamin entsteht und Histaminintolerante Histamin nicht abbauen können. Es kommt zu Symptomen wie Hautausschlägen, Juckreiz, Fliessschnupfen, Verdauungsbeschwerden etc.

Zwar ist Joghurt ein fermentiertes Produkt. Da es aber schon nach wenigen Stunden fertig ist, also nur eine sehr kurze Zeit fermentiert wird (im Gegensatz zu Hartkäse, der monatelang reift), wird es oft auch bei Histaminintoleranz gut vertragen. Da jeder aber eine anders ausgeprägte Intoleranz hat, sollten Sie vorsichtig probieren, welchen Joghurt und welche Mengen davon Sie persönlich vertragen. Dazu kommt, dass bei Histaminintoleranz auch manche probiotischen Bakterienstämme nicht gut vertragen werden. Weitere Informationen dazu lesen Sie in unserem Haupttext über die Histaminintoleranz.

Woher kommt der Begriff Joghurt?

Der Begriff Joghurt stammt aus dem Türkischen. Dort steht das Wort yoğurt wörtlich übersetzt für gegorene Milch/Dickmilch.

Wie schreibt man Jogurt, Joghurt, Yoghurt?

Die empfohlene Schreibweise ist mit „h“, also Joghurt. Jogurt wäre aber nicht falsch. Yoghurt hingegen ist ein Schreibfehler. Die Schreibweise mit Y ist im Englischen korrekt. Meist schreibt man dort aber Yogurt ohne „h“. Im britischen Englisch gibt es auch Yoghurt mit „h“.

Heisst es der oder das Joghurt?

Joghurt wird meist mit dem männlichen Artikel verwendet. Es heisst also der Joghurt. In Österreich, in der Schweiz und auch in Süddeutschland hört man häufig auch das Joghurt. Würden Sie dort „der Joghurt“ schreiben/sagen, wäre es nicht falsch. Verwenden Sie in Norddeutschland den sächlichen Artikel (das Joghurt), klingt das für die dort lebenden Menschen vielleicht ungewöhnlich, falsch ist es aber auch nicht.

Der Plural (die Mehrzahl) ist recht einfach zu bilden und heisst: Die Joghurts. Man könnte laut Duden aber auch das „s“ weglassen, wenn man wollte.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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Quellen
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  2. (2) Deter A, Tierschützer prangern unzureichende Betäubung bei der Schlachtung an, agrarheute online, Januar 2018
  3. (3) destatis.de, Pressemitteilung Nr. 052 vom 5. Februar 2021, Fleischerzeugung 2020 um 1,6 % gegenüber dem Vorjahr gesunken, 5.2.2021
  4. (4) Mani-López E, Palou E, López-Malo A. Probiotic viability and storage stability of yogurts and fermented milks prepared with several mixtures of lactic acid bacteria. J Dairy Sci. 2014 May;97(5):2578-90. 
  5. (5) Nährwertrechner, Nährwerte Joghurt vollfett
  6. (6) Bundesinformationszentrum Landwirtschaft, Ökologische Ziegenhaltung, praxis-agrar.de, abgerufen am 7.8.2022
  7. (7) Verband für handwerkliche Milchverarbeitung im ökologischen Landbau e. V., Qualitätsmerkmale von Ziegenmilch und -käse und deren fütterungsbedingte Einflüsse, Dezember 2013
  8. (8) Le Roy CI, Kurilshikov A, Leeming ER, Visconti A, Bowyer RCE, Menni C, Falchi M, Koutnikova H, Veiga P, Zhernakova A, Derrien M, Spector TD. Yoghurt consumption is associated with changes in the composition of the human gut microbiome and metabolome. BMC Microbiol. 2022 Feb 3;22(1):39. 
  9. (9) EFSA, Scientific Opinion on the substantiation of a health claim related to fat-free yogurts and fermented milks with live yogurt cultures complying with the specifications “fat free”, “low in sugars”, “high protein”, “source of calcium” and “source of vitamin D” for nutrition claims and maintenance of lean body mass in the context of an energy-restricted diet pursuant to Article 13.5 of Regulation (EC) No 1924/2006, Januar 2015
  10. (10) Lopez-Garcia E, Leon-Muñoz L, Guallar-Castillon P, Rodríguez-Artalejo F. Habitual yogurt consumption and health-related quality of life: a prospective cohort study. J Acad Nutr Diet. 2015 Jan;115(1):31-9. 
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  12. (12) Weber M, N- und P-reduziert füttern mit Rapsextraktionsschrot, Proteinmarkt Spezial, Neues für Fütterung und Management Nr. 17/2022
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  14. (14) Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, EU-Öko-VO: Ökologische Schaf- und Ziegenhaltung mit Futterbau, Anforderungen der neuen EU-Öko-VO, seit 01.01.22 „Ökologische Schaf- u. Ziegenhaltung mit Futterbau“
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  17. (17) EU-Kommission: „Griechischer Joghurt“ muss aus Griechenland kommen", von: Sarantis Michalopoulos | EURACTIV.co; 15. Oktober 2016
  18. (18) Vantastic Foods, Friendly Viking’s O’GURT GREEK STYLE Natur