Arthritis
Arthritis lässt sich hervorragend mit einer ganzheitlichen Arthritis-Therapie lindern, wenn nicht gar ganz beheben.
Endlich wieder schmerzfrei leben können!Arthritis ist eine entzündliche, schubweise verlaufende Gelenkerkrankung, die zum grossen Formenkreis der rheumatischen Beschwerden gezählt wird, wozu neben zahlreichen verschiedenen Arten der Arthritis auch die Arthrose, die Gicht und der Weichteilrheumatismus gehören. Wenn im Volksmund aber von „Rheuma“ die Rede ist, meint man im Allgemeinen die rheumatoide Arthritis (auch chronische Polyarthritis genannt), die oft mehrere Gelenke gleichzeitig, in vielen Fällen jedoch bevorzugt die Finger- und Fussgelenke befällt und die im Mittelpunkt dieses Artikels stehen wird.
Gerne wird die Arthritis von Laien mit der Arthrose verwechselt. Während aber die Arthritis eine Entzündung der Gelenke beschreibt, die im Verlauf der Krankheit zu Gelenkschäden führen kann, verhält es sich bei der Arthrose gerade umgekehrt. Hier führen die (angeblich abnutzungsbedingten) Gelenkschäden zu Entzündungen.
Bei Arthritis sollen der aktuell gültigen Theorie zufolge fehlgeleitete Autoimmunprozesse dazu führen, dass körpereigene Antikörper das Knorpelgewebe angreifen (was sich in einer schmerzhaften Entzündung äussert) und das Gelenk nach und nach zerstören.
Der Knorpel ist ein geschmeidiges, gallertartiges Gewebe, das in jedem Gelenk die Enden der Knochen vor Reibung schützt. Wenn die Knorpelmasse immer mehr schwindet, reiben irgendwann die Knochenenden schmerzhaft aneinander, was in Verhärtungen und Deformationen endet.
Während die Arthrose ausschliesslich Probleme im betroffenen Gelenk beschert (bevorzugt Knie und Hüfte), wartet die Arthritis mit einer ungleich grösseren Fülle an Symptomen auf. Akute Schübe (die Wochen bis teilweise Monate dauern können) treten mit Gelenkschmerzen, Gelenkschwellungen, Fieber, starker Müdigkeit und Appetitlosigkeit auf.
Auch so genannte Rheumaknoten gelten als Kriterium für Arthritis. Dabei handelt es sich um auffällige Verdickungen im Unterhautfettgewebe an der Streckseite der Gelenke. Doch damit nicht genug.
Eine Arthritis kann ausserdem von Kopfschmerzen, Depressionen, Hautkrankheiten und Juckreiz, Magen-Darm-Störungen, Schlaflosigkeit, Zahnfleischerkrankungen, sprödem und glanzlosem Haar, Schwindel, Augenproblemen und Atembeschwerden begleitet sein. Welche Symptome nun in welcher Kombination tatsächlich auftreten, ist von Patient zu Patient unterschiedlich.
In Deutschland leben 8 Millionen Rheumatiker. Davon leiden etwa 1 Prozent also 800.000 Menschen an rheumatoider Arthritis, wobei Frauen weitaus häufiger betroffen sind als Männer. Während Arthrose eher als Alterserscheinung gilt (wenn sie nicht gerade von Unfällen verursacht wurde), könne das Schicksal einer Arthritis - so heisst es - jederzeit jeden in jeder Altersklasse treffen.
Auch Kinder sind keineswegs sicher vor Arthritis. Allein in Deutschland sollen sich derzeit 20.000 bis 30.000 Kinder unter 16 Jahren mit der sog. juvenilen idiopathischen Arthritis herumplagen müssen (mit „idiopathisch“ will die Schulmedizin möglichst unauffällig vermitteln, dass sie bislang noch keine einleuchtende Erklärung in Bezug auf die Ursache der Krankheit parat hat). Jährlich kommen 1.000 bis 2.000 Neuerkrankungen in dieser Altersstufe hinzu.
Die rheumatoide Arthritis kann heute so leicht diagnostiziert werden, dass sie auch dann diagnostiziert werden kann, wenn der Patient nicht die leisesten Beschwerden hat. Ob er sie ohne die Horror-Meldung „Arthritis“ jemals bekommen hätte (wenn die Diagnose beispielsweise bei einer Routine-Vorsorge-Untersuchung gestellt wurde), steht in den Sternen. Dass Diagnosen aber schockartig wirken können und überhaupt erst Symptome auslösen bzw. Heilung vereiteln können, ist traurigerweise längst bekannt – worauf jedoch im medizinischen Alltag kaum Rücksicht genommen wird.
Bei Arthritis zeigt eine Röntgenaufnahme erst im fortgeschrittenen Stadium (nach mehreren Jahren) Gelenkschäden, so dass eine solche in der Anfangsphase der Krankheit kaum eine diagnostische Hilfe sein wird. Meist ist es das Blut, das dem untersuchenden Arzt Rückschlüsse darüber erlauben soll, wie es um den Patienten steht. Wenn das Blut nämlich die so genannten unspezifischen Entzündungszeichen(1) meldet, dann deutet der Arzt das bereits als ersten Hinweis auf eine Arthritis – auch wenn unspezifische Entzündungszeichen eigentlich nur signalisieren, DASS da eine Entzündung ist. Vom Ort des Geschehens hat man damit aber noch lange keine Ahnung.
Wenn neben diesen unspezifischen Werten auch der so genannte Rheumafaktor gesucht und womöglich gefunden wird, dann gilt hier noch immer: Ruhe bewahren. Denn auch dieser ist keineswegs so eindeutig wie sein Name verspricht.
Der Rheumafaktor bezeichnet spezielle Antikörper (auch RF-Antikörper genannt), die bei 75 Prozent der Arthritis-Patienten vorhanden sind. Das heisst jedoch gleichzeitig, dass es in 25 Prozent der Fälle durchaus möglich ist, Arthritis zu haben, ohne mit dem Rheumafaktor gesegnet zu sein. Andererseits kann der Rheumafaktor auch bei völlig gesunden Menschen nachgewiesen werden.
Um die Diagnosestellung möglichst perfekt zu machen, wird noch nach weiteren Antikörpern gefahndet, den so genannten Anti-Citrullin-Antikörpern und den antinukleären Antikörpern (ANA). Erstere finden sich bei etwa 50 Prozent der Arthritis-Patienten, letztere bei ca. 30 Prozent.
Es gibt also nichts, das bei allen Betroffenen gleichermassen vorhanden wäre – und dennoch werden alle (sofern bestimmte Symptome auftauchen) über einen Kamm geschoren, erhalten eine niederschmetternde Arthritis-ist-unheilbar-Diagnose und verlassen tief betrübt sowie mit einem Packen nebenwirkungsreicher Medikamente ausgestattet die Praxis.
In Wirklichkeit aber besteht eine nicht unbedeutende Chance, dass eben doch keine Arthritis vorliegt – auch wenn die Symptome ähnlich sind. Wenn Sie also an geschwollenen, schmerzenden Gelenken, an eingeschränkter Beweglichkeit des betroffenen Gelenks, Morgensteifigkeit und den übrigen Symptomen leiden, die von der Schulmedizin kurzerhand als Arthritis und damit als unheilbar bezeichnet werden, dann gehen SIE einfach davon aus, dass SIE eben keine Arthritis haben, sondern nur ein paar Symptome, die der Arthritis ähneln.
Und da nur ARTHRITIS unheilbar ist, nicht aber IHRE Symptome, könnten Sie jetzt – wenn Sie wollten – die Angelegenheit in Ihre eigenen Hände nehmen, sich einer ganzheitlichen Therapie zur Aktivierung Ihrer Selbstheilungskräfte widmen und in wenigen Monaten Ihren Arzt bestätigen lassen, dass Sie offenbar tatsächlich keine Arthritis hatten, denn sonst wären Sie ja jetzt nicht plötzlich wieder gesund – zumindest wird das die einzige Erklärung sein, die ihm dann noch einfallen wird.
Eine andere Möglichkeit wäre, Ihrem Arzt zwar die Diagnose Arthritis abzunehmen, aber nicht an die Unheilbarkeit derselben zu glauben. Schliesslich behauptet er nur deshalb, Arthritis sei unheilbar, weil er es so gelernt hat, weil er es ständig in seinen Fachmagazinen liest, weil sein Pharmavertreter das so sagt und weil er selbst noch keinen Patienten erlebt hat, der ihn vom Gegenteil überzeugt hätte.
Das beweist aber nicht die Unheilbarkeit von Arthritis, sondern lediglich ein nicht vorhandenes Interesse der Wissenschaft und der Pharmaindustrie an einer ganzheitlichen Anti-Arthritis-Therapie (so dass es dazu verständlicherweise auch keine Studien geben kann). Dazu kommt die nicht vorhandene Selbstverantwortung der meisten Arthritis-Patienten, ihre Hörigkeit der Schulmedizin gegenüber sowie ihre mangelnde Bereitschaft, ihre derzeitige Lebens- und Ernährungsweise grundlegend zu ändern.
Zusammengefasst bedeuten die letzten beiden Absätze:
Wenn Arthritis unheilbar ist, gleichzeitig aber Menschen mit Arthritis-Diagnose – wenn sie gewisse Massnahmen ergreifen – symptom- und schmerzfrei werden können, dann hat man ihnen entweder eine Fehldiagnose angedeihen lassen oder aber Arthritis ist sehr wohl umkehrbar.
Eine Krankheit zu heilen, gelingt am besten, wenn man deren Ursache bzw. Auslöser kennt. Bei Arthritis ist das in schulmedizinischen Kreisen bislang noch nicht der Fall. Wie bereits erwähnt bezeichnet man – wenn nicht gerade Bakterien zu einer kurzfristigen Arthritisattacke führten - einen Fehltritt des Immunsystems als die Ursache von Arthritis. Doch den Auslöser, der überhaupt erst zu diesem Fehltritt geführt haben soll, kennt man nicht. Leider weiss man ausserdem nicht nur zu wenig über die Ursache der Arthritis, sondern es stellt sich immer mal wieder heraus, dass auch das, was man über die Krankheit zu wissen glaubte, nicht unbedingt korrekt ist.
Bislang galt Arthritis als eine Autoimmunerkrankung, die zu einer Entzündung und diese wiederum zur Gelenkzerstörung führt. Mittlerweile jedoch zeichnet sich diesbezüglich ein Wandel ab. Offenbar ist Arthritis doch nicht die rein entzündliche Erkrankung, als die sie uns seit mehr als hundert Jahren präsentiert wird.
Ganz am Rande erfahren wir, dass für die Behauptung, die Entzündung sei der Grund für die Zerstörung von Knochen und Knorpel niemals ein Beweis erbracht wurde. Stattdessen heisst es jetzt, dass ein ganz anderer Prozess zur arthritistypischen Gelenkzerstörung führe, nämlich ein spezifischer onkologischer Prozess. Wann wird auch diese These überholt und widerlegt werden?
Die schulmedizinische Wissenschaft ist also auch in Bezug auf die Arthritis – trotz alljährlicher millionenschwerer Forschungsgelder - keineswegs so wissend, wie sie gemeinhin den Eindruck erwecken will und befindet sich hier noch in der Lernphase. Dennoch erhebt sie - wie bei so vielen anderen Beschwerden - das Alleinrecht auf die Behandlung von Arthritis. Warum sollten wir einer solchen Wissenschaft glauben wollen, dass Arthritis unheilbar sei? Warum sollten wir einer solchen Wissenschaft glauben wollen, dass nur allein ihre Therapievorschläge angewendet werden dürfen, während alles andere als „Scharlatanerie“ bezeichnet wird? Und das, wo die übliche Medikation von Arthritis einen dicken, fetten Rattenschwanz an Nebenwirkungen hinter sich herschleift – die man selbstverständlich auf die eigene Kappe zu nehmen hat und das auch noch ohne jede Hoffnung auf Heilung.
Bei Arthritis werden fünf verschiedene Arzneimittelgruppen eingesetzt:
Bei den ersten Ansätzen einer Arthritis werden meist Schmerzmittel oder NSAR (z. B. Diclofenac oder Acetyl-Salicyl-Säure) verordnet. Beide haben mit Heilung nicht viel zu tun. Sie machen nichts weiter als den Arthritis-Schmerz zu betäuben. Letztere dämmen ausserdem die Entzündung ein. Nebenwirkungen gibt es bei diesen Arzneimitteln leider zuhauf, z. B. Magenschäden, woran allein in den USA jährlich 170.000 Menschen nur aufgrund der Einnahme der genannten Medikamente leiden. 16.500 von ihnen versterben an den Folgen von Magenblutungen. Weitere Nebenwirkungen sind Impotenz, Bluthochdruck und Leberschäden.
Das Schmerzmittel Paracetamol, das sehr gerne bei rheumatischen Gelenkschmerzen verordnet wird, ist der Spitzenreiter unter jenen Medikamenten, die zu akutem Leberversagen führen können. [Quelle]
Paracetamol ist für zwei Drittel aller Fälle akuten Leberversagens verantwortlich, die von Medikamenten verursacht werden. 75 Prozent dieser „Fälle“ versterben infolge dieses medikamentenbedingten Leberversagens. NSAR sind (gemeinsam mit Antibiotika, Cholesterinsenkern und Epilepsie-Arzneimitteln) für das übrige Drittel zuständig.
Diclofenac hingegen vermindert die Blutversorgung der Nieren, was – besonders bei vorgeschädigten Nieren – problematisch werden kann. Die Nierenfunktion muss während einer Diclofenac-Einnahme daher regelmässig vom Arzt überprüft werden, um einem möglicherweise drohenden Nierenversagen noch rechtzeitig mit Gegenmassnahmen begegnen zu können.
Begleitend zu den nachfolgend beschriebenen Basistherapeutika wird gelegentlich Cortison verordnet. Es hemmt Entzündungen noch stärker als dies NSAR tun. Cortison tut das natürlich nicht nur im Gelenk, sondern im ganzen Körper – obwohl es dort gar nicht nötig wäre. Und so treten auch die Cortison-Nebenwirkungen im ganzen Körper auf. Das kann Bluthochdruck sein, ein stärkeres Hungergefühl (und infolgedessen Übergewicht) oder Muskelschwäche.
Unter Cortison (abhängig von der Dosis und Dauer der Einnahme) entwickeln manche Menschen ein Vollmondgesicht, was bei Unwissenden (meist solchen, die noch den entbehrungsreichen Kriegszeiten entstammen) zum fragwürdigen Kompliment führen kann, man sehe so „gesund und proper“ aus. Leider fühlen sich die Betroffenen alles andere als gesund, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Cortison auch ernsthafte Augenkrankheiten (grüner und grauer Star), Diabetes, Hautveränderungen (Pickel, Blutungen, die sich in Blutergüssen unter der Haut abzeichnen), Depressionen und Osteoporose auslösen kann. Da Cortison nur deshalb Entzündungen hemmt, weil es die körpereigenen Abwehrkräfte schwächt, ist ein cortisonbehandelter Organismus ausserdem stärker infektionsgefährdet.
Sobald irgendwelche der genannten Probleme auftreten, wie z. B. grosser Durst (Hinweis auf Diabetes), Fieber (Hinweis auf Infektion) oder andere, möge man daher umgehend seinen Arzt darüber informieren. Doch warum nur, so könnte man sich fragen, sollte man das tun? Damit dieser die Cortisonbehandlung absetzt bzw. ausschleicht und die Arthritis wiederkehrt? Damit er andere Medikamente mit anderen Nebenwirkungen verordnen kann? Damit er Medikamente gegen die entstandenen Nebenwirkungen verschreiben kann, woraufhin sich die nächsten Nebenwirkungen einstellen?
Die so genannten Basistherapeutika sind jene Medikamente, die Ihnen vielleicht unter der Bezeichnung „Chemotherapie“ geläufiger sind. Sie werden normalerweise in hohen Dosen bei Krebs eingesetzt. Bei Arthritis kommen sie dann zum Zuge, wenn Cortison und NSAR nicht mehr zufrieden stellend wirken. Es handelt sich um Wirkstoffe wie z. B. Methotrexat, Sulfasalazin, Azathioprin und Chloroquin. Im Gegensatz zu den übrigen symptomorientierten Medikamenten, die Schmerzen oder Entzündungen lindern sollen, unterdrücken diese Mittel ganz extrem das Immunsystem des Körpers. Sie hemmen – z. B. im Falle von Azathioprin - konkret die Vermehrung der wichtigsten Abwehrzellen des Körpers. Es werden also jene Zellen blockiert, die uns eigentlich vor Krankheit und Tod beschützen, so dass die weiter unten beschriebenen Nebenwirkungen der Basistherapeutika niemanden mehr verwundern dürften.
Man behauptet, mit Hilfe von Basistherapeutika direkt in die für Arthritis verantwortlich gemachte Immunreaktion des Körpers einzugreifen. Da damit jedoch noch lange nicht der Auslöser dieser Immunreaktion erkannt und eliminiert wird, handelt es sich auch bei dieser Therapie um keine heilende, sondern wiederum um eine rein symptomorientierte, die – trotz aller Versprechen – eine Reihe ernsthafter Nebenwirkungen haben kann und darüber hinaus nicht einmal bei jedem Betroffenen gleichermassen eine Linderung herbeiführt. Letzteres beweist erneut, dass arthritisähnliche Symptome in jedem Körper ein individuelles Geschehen darstellen, die mit Einheitsmedikamenten vielleicht unterdrückt, jedoch niemals endgültig behoben werden können.
Leider zeigt es sich ausserdem erst nach einer Anlaufzeit von mehreren Wochen bis Monaten, ob man zu jenem Personenkreis gehört, bei dem die Basistherapeutika anschlagen oder eben nicht. Wenn ja, dann kann die Arthritis vorübergehend verschwinden sowie schmerzhafte Entzündungsschübe und die drohende Gelenksteifheit verhindert werden. Das hört sich prima an. Doch was nützen Ihnen all diese wunderbaren (vorübergehenden!) Auswirkungen, wenn Sie statt dessen neuerdings unter Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Appetitlosigkeit, Veränderungen des Blutbildes (u. a. Blutarmut), chronischen Pilzinfekten und Kopfschmerzen leiden, wenn Ihnen die Haare ausfallen, Ihre Leber geschädigt ist, Sie jeden grassierenden Infekt aufschnappen und Sie ausserdem von Depressionen heimgesucht werden?
Wussten Sie ferner, dass viele der Basistherapeutika die Aufnahme von Folsäure hemmen. Methotrexat ist ein regelrechter Folsäure-Antagonist. Folsäure ist ein lebensnotwendiges Vitamin, das in der heutigen Ernährung meist sowieso schon knapp bemessen ist und dessen Mangel in Verdacht steht, die Alzheimer-Erkrankung mit auszulösen. Was also nützen Ihnen schmerzfreie Gelenke, wenn Sie sich in naher Zukunft nicht mehr an Ihren Namen erinnern können?
Wenn Sie bereits Basistherapeutika einnehmen, dann achten Sie in jedem Fall darauf, täglich sehr viel reines Wasser zu trinken, um die Ausscheidung der Medikamente zu fördern und sorgen Sie ausserdem – falls Ihr Rheumatologe dies versäumen sollte – für eine ausreichende Folsäurezufuhr (zeitversetzt zur Medikamenteneinnahme).
Biologicals (zu deutsch „biologische Medikamente“ oder „Biologika“) sind brandneue Arzneimittel aus dem Genlabor. Die Beschreibung ihrer Wirkmechanismen hört sich zugegebenermassen äusserst vielversprechend an. Im Gegensatz zu den Basistherapeutika beeinflussen Biologicals das Immunsystem nur sehr gezielt. Die so genannten TNF-alpha-Hemmer beispielsweise schalten den gleichnamigen Botenstoff aus (TNF-alpha), der als Kommunikationsmittel zwischen den Immunzellen fungiert und einem „Flugblatt“ mit der Aufschrift „Lasst uns Entzündung machen!“ gleicht.
Versagt auch diese Behandlung oder geht sie mit zu starken Nebenwirkungen einher, dann wird weiter experimentiert, z. B. mit der so genannten B-Zell-Therapie. Dabei werden nur bestimmte B-Zellen des Immunsystems zerstört, nämlich jene, die eine Schlüsselrolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der Arthritis spielen. Die übrigen B-Zellen, die Teil des schützenden Immunsystems sind, sollen dabei unangetastet bleiben.
Problem der Biologika könnte deren Jugend darstellen. Man setzt sie erst seit wenigen Jahren ein und manche befinden sich derzeit gar erst in der Testphase. Zu Langzeitwirkungen gibt es nicht die geringsten Erfahrungen. Dass medikamentöse Dauerattacken auf die hochkomplizierten Regulations- und Kommunikationsmechanismen des Organismus jedoch folgenlos bleiben könnten, scheint wenig realistisch zu sein.
Falls Sie irgendwo inmitten der schulmedizinischen Arthritis-Therapie irgendetwas entdecken sollten, das den Körper zur Abwechslung einmal stärkt, anstatt ihn immer weiter zu schwächen und zu belasten, melden Sie sich bitte. Denn wie soll Heilung jemals möglich sein, wenn der Organismus permanent mit chemisch-synthetischen oder biotechnologischen Arzneimitteln bestürmt wird, die ihn nur noch kränker machen?
Eine Fasten-Kur löst bei den meisten Arthritis-Patienten binnen weniger Tage die quälenden Schmerzen in Luft auf, so dass die schulmedizinischen Medikamente während des Fastens abgesetzt werden können. Nach dem Fasten kehren die Schmerzen zurück. Was wird geschlussfolgert? Fasten helfe zwar, aber eben nur solange man faste. Da man aber schlecht dauerhaft ohne Nahrung leben könne, nütze das Fasten langfristig nichts.
Der Denkfehler ist hier, dass das Fasten nicht nur deshalb wirkt, weil man überhaupt nichts isst, sondern weil man dabei zwangsläufig all das nicht isst, was dem Körper schadet. Wenn man nach dem Fasten nur noch solche Lebensmittel zu sich nimmt, die vorteilhaft und gesund sind und gegen die keine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt, dann bleibt der Schmerz gering und der Körper kann sich langsam aber sicher erholen und neue Kräfte schöpfen.
Doch welche Lebensmittel sind bei Arthritis vorteilhaft und gesund? Sogar herkömmliche Ernährungsberater wissen auf diese Frage eine – zumindest teilweise – einleuchtende Antwort und erzählen an dieser Stelle von einer so genannten entzündungshemmenden Ernährungsweise. Diese könne – so heisst es – eine Arthritis zwar positiv beeinflussen und Schmerzen mildern, dennoch wehrt man sich mit Händen und Füssen dagegen, eine spezielle Arthritis- oder gar Rheuma-Diät anzuerkennen.
Das liegt ganz einfach daran, dass die empfohlenen Ernährungstipps zwar bereits einen Schritt in die richtige Richtung darstellen, aber erstens nicht rundum stimmig sind und zweitens noch lange nicht ausreichen, um ein arthritisähnliches Geschehen definitiv aufzuhalten - was aber mit weiteren Schritten durchaus möglich wäre.
Rheumatologen jedoch „verschwenden“ selten ihre wertvolle Zeit, um Ernährungsratschläge zu erteilen. Mit grossem Glück trifft man einen, der sich dazu herablässt. Doch auch in diesem Falle ist die Ausbeute an hilfreichen Tipps nicht sonderlich üppig und lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen:
„Fettes Fleisch und Wurst sowie Butter, Eigelb und fettreicher Käse sollten gemieden bzw. reduziert werden, dafür müsse man mindestens zwei Fischmahlzeiten pro Woche, möglichst viele fettarme Milchprodukte sowie viele Vollkornprodukte verzehren.“
Das war’s. Ungeachtet ihres bescheidenen Umfanges, werden diese Ratschläge formvollendet als die erwähnte entzündungshemmende Ernährungstherapie gepriesen – die aber
„selbstverständlich immer nur unterstützend zu einer medikamentösen Therapie eingesetzt werden darf“.
Und selbst diese weder (in der Umsetzung) anspruchsvollen noch sonderlich einschränkenden Empfehlungen werden begleitet von der Warnung, nur ja nicht ohne fachliche Begleitung eine Ernährungsumstellung durchzuführen, da es sonst zu Mangelerscheinungen kommen könne. Interessant wäre jetzt zu erfahren, von welchem Mangel hier die Rede ist. Denn seit wann erleidet man Mangelerscheinungen, sobald man Schädliches reduziert und mit Nützlichem ersetzt?
Man könnte glauben, die Menschen sollten mit aller Gewalt in der Abhängigkeit ihrer Ärzte verbleiben, weshalb mögliche Anwandlungen von Selbstverantwortung am besten schon im Keim erstickt werden – wie hier mit haltlosen Warnungen vor nicht-existenten Mängeln.
Trotz der angeblichen Notwendigkeit einer „fachlichen Begleitung“ für Patienten in Sachen Ernährung scheint eine Ernährungstherapie (auch wenn sie aus den erwähnten doch sehr bescheidenen Massnahmen besteht) bislang nicht Bestandteil der rheumatologischen Facharzt-Ausbildung zu sein. Sonst müsste die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) doch sicher nicht in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin e.V. (DAEM) entsprechende Fortbildungsseminare für Ärzte anbieten, was sie neuerdings aber tut. Vermutlich lernen die Mediziner dort obigen Satz („Fettes Fleisch und Wurst sowie Butter, ...“) auswendig, um ihn anschliessend fehlerfrei ihren Patienten rezitieren zu können.
Die Idee hinter der so genannten entzündungshemmenden Ernährungsweise hat durchaus ihre Berechtigung: Die Omega-6-Fettsäure namens Arachidonsäure – die ausschliesslich in fetthaltigen tierischen Nahrungsmitteln vorkommt – fördert im Körper die Bildung von hormonähnlichen Stoffen, den so genannten Serie-2-Prostaglandinen. Diese sind direkt an der Entstehung von rheumatischen Entzündungsreaktionen beteiligt. Folglich lässt sich allein durch das Meiden von arachidonsäurehaltigen Nahrungsmitteln die Schwere der Arthritis-Aktivität reduzieren. Da es sich bei der Arachidonsäure um eine FETTsäure handelt, sind fettreiche tierische Produkte als besonders kritisch zu bewerten. Eine Ausnahme soll fetter Meeresfisch wie Hering oder Makrele darstellen. Dort sind die Antagonisten der Arachidonsäure zu finden, nämlich die vielgerühmten Omega-3-Fettsäuren, die sogar entzündungshemmend wirken können.
Interessant ist, dass bereits diese geringfügigen Änderungen in der Ernährungsweise bei vielen Arthritis-Patienten zu einer deutlichen Besserung führen, die umso auffälliger wird, je konsequenter die Ernährungsrichtlinien befolgt werden. Da die dadurch beeinflusste Entzündung jedoch nicht die Ursache der Arthritis ist, sondern nur eines ihrer Symptome, kann die entzündungshemmende Ernährungsweise zwar zu einer Linderung, aber nicht zur Heilung führen.
Die nachfolgend aufgeführten möglichen Ursachen der Arthritis machen deutlich, wie viele Aspekte bei der Entstehung von Arthritis mitwirken können und zeigen die Notwendigkeit einer wirklich ganzheitlichen Therapie. Mit Medikamenten, die nur einzelne Funktionen des Organismus beeinflussen, kann eine Krankheit folglich kaum geheilt werden. Der gesamte Körper stellt eine Einheit dar und kann nur dann wieder stark und heil werden, wenn er auch als solche wahrgenommen wird. Daher ist das Ziel einer ganzheitlichen Arthritis-Therapie die vollumfängliche Unterstützung des Körpers, damit dieser wieder in sein Gleichgewicht finden und sich aus eigener Kraft aus den Klauen der Arthritis befreien kann.
Immer wieder tauchen neue Vermutungen in Bezug auf mögliche Auslöser der Arthritis auf. Und egal, welche davon auch immer zutreffen sollten, so wird deren arthritischer Einfluss auf den Körper durch die ganzheitliche Arthritis-Therapie – gerade aufgrund ihrer GANZheitlichkeit – entweder eliminiert oder stark geschwächt. Sollte die ganzheitliche Arthritis-Therapie prophylaktisch angewandt werden, kann ein Grossteil der unten aufgeführten Risiken ausgeschlossen werden.
Als mögliche Auslöser für Arthritis kommen u. a. die folgenden in Frage:
Einige Patienten berichten, dass bei ihnen bestimmte Nahrungsmittel einen Arthritisschub auslösen könnten. Selten werden sie von ihren Ärzten ernst genommen. Man schätzt, dass eine solche Nahrungsmittelunverträglichkeit bei bis zu 10 Prozent der Betroffenen an der Ausprägung der Arthritis mitbeteiligt sein kann. Das wären allein in Deutschland 80.000 Menschen, die mit nebenwirkungsreichen Medikamenten behandelt werden, obwohl schon eine umfangreiche Ernährungsberatung mit nachfolgender Ernährungsumstellung ihre Beschwerden deutlich lindern könnte. Besonders Getreide- und Milcheiweisse können zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen, so dass in diesen Fällen die erwähnte „entzündungshemmende Ernährungsweise“, die Arthritis-Kranke zu besonders vielen Milch- und Vollkornprodukten drängt, in einer Verschlimmerung der Symptome münden kann.
Bei der Verstoffwechslung ungesunder Nahrung entstehen Säuren, die vom Darm ins Blut gelangen. Das Blut muss in jedem Fall einen bestimmten leicht basischen pH-Wert aufrecht erhalten. Andernfalls käme es zu den lebensgefährlichen Symptomen einer Blut-Azidose. Die Säuren werden daher ins Bindegewebe abtransportiert, wo sie so lange zwischengelagert werden, bis sich für den Organismus die Möglichkeit ergibt, die Säuren über die Nieren, den Darm oder die Haut wieder auszuscheiden. Da jedoch ständig neue Säuren im Körper eintreffen, verbleiben die Säuredeponien meist erhalten und können nur noch unvollständig abgebaut werden.
Damit alle Zellen optimal mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt werden können und gleichzeitig regelmässig entgiften können, ist jedoch ein sauberes Bindegewebe von herausragender Wichtigkeit. Ein übersäuertes Bindegewebe führt folglich zu einem verlangsamten Stoffwechsel, zu überlasteten Ausscheidungsorganen (Leber, Nieren) und beeinträchtigt die Funktionen des Immunsystems. Chronische Stoffwechselerkrankungen, Autoimmunerkrankungen und Entzündungen können die Folge sein.
Es ist bekannt, dass bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn) oft gleichzeitig auch entzündliche rheumatische Erkrankungen vorliegen. Auch ergaben Untersuchungen der Darmflora von Rheumatikern, dass deren mikrobielle Zusammensetzung sowohl von derjenigen gesunder Personen abweicht als auch ein deutlich entzündungsförderndes Potential aufweist. [Quelle]
Es bestehen also unleugbare Zusammenhänge zwischen der Darmgesundheit und der Gelenkgesundheit.
Ein für die Entstehung von Arthritis ebenfalls bedeutendes Problem könnte das sog. Leaky-Gut-Syndrom (zu Deutsch „Durchlässiger-Darm-Syndrom“) darstellen: Die Darmschleimhaut und die auf ihr siedelnde Darmflora stellen normalerweise eine natürliche Barriere für Schadstoffe, unvollständig verdaute Nahrungsbestandteile (z. B. Eiweisse) und giftige Stoffwechselendprodukte dar, während Vital- und Nährstoffe ungehindert passieren können.
Wird der Darm durch ungesunde Ernährung und/oder Medikamente irritiert, nehmen Gärung und Fäulnis überhand, Pilze siedeln sich an und die Darmflora wird gestört. Eine gestörte Darmflora jedoch kann nicht mehr ihre ursprüngliche Aufgabe (Schutz der Darmschleimhaut) wahrnehmen, woraufhin pathogene Keime sowie Toxine und unverdaute Proteine die Darmschleimhaut passieren und jetzt Allergien und akute Entzündungen wie die Arthritis auslösen können. Eine Darmsanierung und der Aufbau einer gesunden Darmflora ist folglich eine essentielle Massnahme, um die ursprüngliche Darmgesundheit wieder herzustellen.
Zucker kann die Entstehung von Arthritis begünstigen und Schübe verschlimmern. Viele Arthritis-Patienten berichten, dass sie unmittelbar nach dem Verzehr von zuckerreichen Produkten (Kuchen, Süssigkeiten, Softdrinks, gesüssten Milchprodukten etc.) beobachten können, wie ihre Gelenke anschwellen und die Schmerzen stärker werden. Zucker fördert eine Arthritis, indem er für einen steigenden Insulinspiegel im Blut sorgt. Nun weiss man aber, dass Insulin das Enzym namens delta-5 Desaturase aktiviert. Dieses wiederum ist an der Bildung der Arachidonsäure aus Linolsäure beteiligt und die Arachidonsäure fördert ihrerseits nun – wie wir zwischenzeitlich wissen - die gefürchteten Entzündungen.
Eine Ernährung, die dauerhaft zu hohe Mengen der Omega-6-Fettsäuren und gleichzeitig nur selten Omega-3-Fettsäuren enthält, fördert die Entzündungsneigung des Körpers. Das heute übliche Verhältnis der beiden Fettsäuren-Gruppen (Omega-6 zu Omega-3) beträgt durchschnittlich 25 zu 1, das wünschenswerte Verhältnis sollte jedoch bei etwa 5 zu 1 liegen. Omega-6-Fettsäuren befinden sich in tierischen Produkten und vielen pflanzlichen Fetten (Sonnenblumenöl, Distelöl u. a.). Die erwünschten und entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren sind hingegen besonders in Leinsaat, Leinöl und auch in Hanföl enthalten.
Freie Radikale und oxidativer Stress belasten das Immunsystem – besonders dann, wenn sich das Immunsystem mit den eintreffenden Mengen freier Radikale überfordert sieht. Wenn mit der Nahrung jedoch ausreichend Antioxidantien im Körper ankommen, dann bleibt das Immunsystem Herr der Lage und sieht offenbar seltener einen Grund, das eigene Gewebe anzugreifen (wie das bei Arthritis der Fall ist). Freie Radikale können jedoch auch direkt das Kollagen im Knorpelgewebe angreifen und dessen molekulare Struktur beeinträchtigen, so dass Antioxidantien die Gelenke nicht nur indirekt, sondern auch direkt vor Ort schützen können. Antioxidantien sind in einer gesunden, naturbelassenen Ernährungsweise, wie sie weiter unten sowie auf vielen anderen Seiten des Zentrum der Gesundheit beschrieben werden, in ausreichenden Mengen und Qualitäten enthalten.
Eine Ernährungsweise auf Basis von Back- und Teigwaren, Milchprodukten, Wurstwaren und generell zahlreichen Fertigprodukten sowie eine Lebensweise, in der aus Angst vor Hautkrebs die Sonne gemieden wird, versorgt den Organismus nicht annähernd mit der nötigen Vitalstoffvielfalt und Vitalstoffmenge.
Immer wieder zeigen Studien, dass Vitamine, Spurenelemente, Enzyme, spezielle Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe zu einer Linderung der Arthritis bzw. zu deren Vorbeugung beitragen können. Bei chronischen Schmerzbeschwerden wie die Arthritis zeigte sich beispielsweise, dass Menschen, die optimale Vitamin-D-Werte aufwiesen, deutlich weniger Schmerzmittel brauchen. [Quelle]
Auch Vitamin C gilt als schützender Faktor gegen rheumatoide Arthritis. [Quelle] Genauso gibt es Hinweise auf die Anti-Arthritis-Wirkung von Vitamin A und Vitamin E sowie des Vitamin-B-Komplexes.
Das Enzym Bromelain aus der Ananas ist für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt und auch die Spurenelemente Selen, Mangan und Bor sollten in keiner Arthritis-Therapie fehlen. Das seltene Enyzm Superoxid-Dismutase (SOD), das z.B. im Gerstengras vorkommt, soll in einer Studie mit Arthritis-Patienten zu vermindertem Schmerz und einer Abschwellung der entzündeten Gelenke geführt haben. [Quelle]
Alle diese wunderbaren Vitalstoffe finden sich grösstenteils in einer gesunden möglichst naturbelassenen Ernährungs- und Lebensweise, wie sie weiter unten beschrieben wird.
Stress kann ein bedeutender Faktor für die mögliche Entstehung von Arthritis sein. Stresshormone können zur Ausschüttung von entzündungsfördernden Botenstoffen (Zytokinen) führen und somit die Entwicklung von Arthritis begünstigen. Auch Störungen im weiblichen Hormonzyklus gelten als möglicher Auslöser für eine Arthritis. So ist Progesteron beispielsweise ein Hormon mit unter anderem entzündungshemmender Wirkung. Stress jedoch kann zu einem niedrigen Progesteronspiegel führen und auch auf diese Weise Entzündungen fördern. Ein adäquates Stressmanagement ist also nicht nur für unseren Geist, sondern auch für unseren Körper nicht zu unterschätzen.
Während der Menopause sinkt der Progesteronspiegel, so dass dies mit eine Erklärung (aber keine alleinige Ursache) für die gehäuften Arthritis-Neuerkrankungen bei Frauen in dieser Lebensphase sein könnte. Des Weiteren gilt eine Hormon-Ersatz-Therapie als Risikofaktor für die Entstehung einer Arthritis.
Das Schilddrüsenhormon T3 reguliert die Aktivitäten der Knorpelzellen. Wird von der Schilddrüse zu viel oder zu wenig T3 ausgeschüttet, kommt es zum Knorpelabbau und infolgedessen zu Gelenkschäden. Zwar gehört dieser Aspekt besonders zum Thema „Arthrose“, doch gelingt auch der bei einer Arthritis-Therapie erwünschte Knorpelaufbau nicht, wenn die Schilddrüse die dafür nötigen Hormone nicht in der richtigen Menge freigibt.
Die heute übliche Zwangsjodierung über jodiertes Salz, das sich in nahezu jedem Fertigprodukt, jedem Brot und auch in jedem Milch- oder Fleischprodukt (letzteres aufgrund der Jodierung des Viehfutters) befindet, beeinträchtigt bei vielen Menschen die Schilddrüsenfunktion. Ein Jodüberschuss kann sowohl zu einer Überfunktion als auch zu einer Unterfunktion führen. Beides ist für die Knorpelgesundheit von Nachteil.
Magnesiummangel kann Arthritis fördern, und umgekehrt kann eine ausreichende Magnesiumversorgung sowohl den Knorpelaufbau als auch die Knochendichte fördern, weil nur mit Hilfe von Magnesium das meist üppig vorhandene Calcium in die Knochen eingebaut werden kann (Osteoporose ist eine beliebte Folgeerkrankung der Arthritis) und weil nur mit Hilfe von Magnesium Eiweisse in Knorpelgewebe umgewandelt werden können. Magnesium kann ausserdem Entzündungen hemmen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
Schwermetalle (z.B. Quecksilber aus Zahnfüllungen) können sich in den Gelenken ablagern und dort zu einer Arthritis führen.
Bakterien aus entzündlichen Zahnherden (z. B. wurzelbehandelten Zähnen) können über die Blutbahn in andere Organe (u.a. auch in die Gelenke) gelangen und dort zu erneuten Entzündungen führen. Des Weiteren entdeckte man, dass eine Parodontitis (chronische Zahnfleischentzündung) ein Risikofaktor für die Entstehung von Arthritis sein kann. So ergab eine Studie, dass das Risiko einer Arthritis für Patienten mit Parodontitis um das fast 3- bis 9fache höher ist als für Patienten ohne Parodontitis. [Quelle].
Parodontitis jedoch reagiert sehr gut auf eine basenüberschüssige naturbelassene Ernährungsweise (gemeinsam mit einer natürlichen Zahnhygiene), so dass bei der ganzheitlichen Arthritis-Therapie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.
Die Toxine von Pilzen lagern sich gerne in wenig durchbluteten Körperbereichen (wie z.B. den Gelenken) ab. Auch die Pilze selbst können teilweise in die Gelenke wandern und dort zu Entzündungen führen.
Parasitenbefall in ganz anderen Organen (Milz, Leber etc.) kann sich irritierend auf das Immunsystem auswirken und so zu dessen Fehlleitung mit Arthritisfolge führen.
Bei den meisten Patienten wird eine Kombination mehrerer dieser (oder noch unbekannter) Auslöser zur Arthritis geführt haben.
Der Körper wurde also mehrheitlich nur deshalb krank, weil ihm die falschen Rahmenbedingungen geboten werden: Er bekommt Nahrung, die er nicht will, Stress, den er nicht braucht und zur Krönung Medikamente, die ihn noch weiter irritieren und schwächen. Gleichzeitig fehlen ihm die Nahrung, nach der er sich sehnt, die Bewegung, die seine Gelenke am Leben erhält, die Möglichkeit zur Toxinausleitung, damit schädliche Ablagerungen und Gifte ausgeschieden werden könnten und die Entspannung, die er dazu nutzen könnte, um wieder Energie zu tanken.
Die ganzheitliche Arthritis-Therapie geht auf nahezu alle diese Wünsche des Organismus ein und gibt ihm daraufhin die Möglichkeit, sich selbst zu heilen. Die ganzheitliche Arthritis-Therapie kann auch parallel zu einer bereits laufenden schulmedizinischen Behandlung durchgeführt werden. In einem durch die ganzheitliche Arthritis-Therapie gestärkten Körper können schulmedizinische Medikamente nur noch in begrenztem Masse Nebenwirkungen verursachen. Sobald die ganzheitliche Arthritis-Therapie Wirkung zeigt, können die schulmedizinischen Medikamente reduziert, ausgeschlichen oder abgesetzt werden.
Das Ziel der ganzheitlichen Arthritis-Therapie ist also weder die Schmerzbekämpfung noch die Entzündungshemmung. Sie will weder die körpereigene Abwehrkraft drosseln noch Immunzellen abschlachten und auch nicht die Kommunikation zwischen den Zellen zum Erliegen bringen. Die ganzheitliche Arthritis-Therapie führt keine Kriege. Sie betrachtet die Krankheit von ihrem systemischen Standpunkt aus. Sie hilft, unterstützt, stärkt und macht wieder heil. Sie hat nur ein einziges Ziel: Harmonie im Körper des Menschen.
Selbstverständlich ist die ganzheitliche Arthritis-Therapie nichts für Menschen, denen schon allein beim Gedanken, eine Zeitlang ohne Wurst, Käse und Bier leben zu müssen, die Tränen in die Augen steigen und die – sobald sie von den übrigen erforderlichen Änderungen ihrer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten erfahren – überhaupt keinen Sinn mehr im Leben sehen würden.
Die ganzheitliche Arthritis-Therapie ist für starke und selbstverantwortliche Menschen gedacht. Für Menschen, deren Horizont weit über die zweifelhaften Genüsse der bisher gewohnten Ernährungsweise reicht. Für Menschen, die ihr Leben voll auskosten möchten und die erkannt haben, dass dies in Abhängigkeit von Medikamenten und mit einem schmerzenden oder gar verkrüppelten Körper nicht gelingen wird.
Und auch wenn heute so manche behaupten mögen, Arthritis sei unheilbar und Knorpel könnten sich nicht regenerieren, so spiegelt sich in diesen Aussagen nur deren begrenztes Wissen und ihre ureigene Erfahrung wider. Beides muss keineswegs mit der Realität übereinstimmen. Vergessen Sie nie, dass es Menschen gibt, die eine Arthritis-Diagnose als Chance erkannten und begannen, ihr Leben neu zu ordnen. Sie nahmen ihr Schicksal kurzentschlossen in die eigenen Hände, legten mit der ganzheitlichen Arthritis-Therapie los und sind heute schmerzfrei, arthritisfrei und gesund.
Die ganzheitliche Arthritis-Therapie besteht aus 10 Bereichen, die – bei Bedarf – um etliche ergänzende Massnahmen erweitert werden können:
Phytotherapie: Bei einer Studie wurden die teilnehmenden Arthritis-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt 2 x 100 mg Diclofenac (ein entzündungshemmendes Schmerzmittel), die andere bekam nur 50 mg Diclofenac sowie täglich 50 Gramm Mus aus gedämpften Brennnesselblättern (verteilt auf drei Portionen). In beiden Gruppen verbesserten sich sowohl die rheumaspezifischen Blutwerte als auch Schmerz, Bewegungseinschränkung und Steifigkeit um 70 Prozent. Erfahrungsgemäss können 50 mg Diclofenac keine derartige Linderung der arthritischen Beschwerden herbeiführen, so dass das Brennnesselmus offenbar 150 mg Diclofenac ersetzen kann bzw. dazu verhilft, die nebenwirkungsreiche Medikation um 75 Prozent zu reduzieren. Wer Probleme mit der Beschaffung von Brennnesselblättern hat, kann auf Brennnessel-Frischpflanzenpresssaft zurückgreifen. (Quelle: Leitfaden Phytotherapie, Schilcher/Kammerer, 2. Auflage, S. 773)
Ergänzende Massnahmen, die Sie bitte mit einem kompetenten Therapeuten besprechen:
Die Ernährungsweise bei Arthritis und anderen entzündlichen Gelenkerkrankungen richtet sich nach den folgenden Grundsätzen:
Ein Ernährungsplan bei Arthritis könnte so aussehen:
Je nach Stadium der Arthritis und der Allgemeinverfassung des einzelnen Menschen, sollten die Komponenten der ganzheitlichen Arthritis-Therapie häppchenweise und keinesfalls alle gleichzeitig umgesetzt werden. Die ganzheitliche Arthritis-Therapie führt zu einer enormen Ausscheidung von Toxinen, überschüssigen Proteinen und eingelagerten schädlichen Stoffwechselendprodukten, so dass dieser Prozess – wird er nicht Schritt für Schritt, sondern übereilt eingeleitet – so genannte Heilkrisen (auch Entgiftungssymptome oder Herxheimer Reaktion genannt) auslösen kann. Gehen Sie daher mit Bedacht, systematisch und konsequent vor und verlieren Sie nie Ihr Ziel aus den Augen: Vollkommene Gesundheit!
(1) Unspezifische Entzündungszeichen:
Zu den unspezifischen Entzündungszeichen gehören die folgenden:
Wer die Diagnose Arthrose erhält und Informationen zu Ursache und Heilung seiner Gelenkserkrankung wünscht, wird bitter enttäuscht. Die deprimierende Antwort lautet: Unheilbar und Ursache unbekannt! Diese Informationen sind allerdings schlicht falsch. Erfahrungsberichte von Menschen, die ihre Arthrose zum Anlass nahmen, ihr Leben und ihre Ernährung zu ändern, zeigen jedoch: Arthrose ist – je nach Stadium – durchaus so beeinflussbar, dass die Symptome – ganz ohne Medikamente und Operationen – durch eine Ernährungsumstellung komplett verschwinden können.
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Bei Gelenkbeschwerden nehmen viele Patienten inzwischen Chondroitinsulfat und Glucosamine ein – in der Hoffnung damit ihre Knorpelgesundheit fördern zu können. Astaxanthin kann beide ersetzen: Über 80 Prozent der Arthritis-Patienten erfuhren bei einer Studie mit Astaxanthin eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden. Auch bei jahrzehntelanger Arthritis tritt Linderung ein.
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Studien belegen, dass Basilikum Schwellungen und Entzündungen bei Arthritis-Patienten um bis zu 73 Prozent senken kann. Dies ist durchaus vergleichbar mit dem Ergebnis, das durch die Verwendung von herkömmlichen Arthritis-Medikamenten erzielt wird. Der Forscher, der die Ergebnisse auf der Britischen Konferenz für Pharmakologie (The British Pharmacology Conference) präsentierte, betonte, dass nun daran gearbeitet würde, die positiven Eigenschaften von Basilikum weiter zu erforschen, damit die aktiven Inhaltsstoffe bald zu Medikamenten verarbeitet werden könnten.
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Gicht zählt zu den schwersten Formen der Arthritis. Sie bildet sich meist dann, wenn sich chronisch hohe Harnsäurewerte im Blut gebildet haben. Harnsäure ist ein Abbauprodukt, das bei der Aufspaltung von Purinen entsteht.
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Während die Schulmedizin erst jetzt damit begonnen hat, die medizinischen Eigenschaften von Ingwer zu erforschen, setzen traditionelle chinesische, indische und japanische Heiler schon seit annähernd 3000 Jahren die Wurzel der tropischen Staude nicht nur bei Schmerzen ein, sondern gleich bei einer ganzen Reihe der unterschiedlichsten Beschwerden. Auch bei rheumatischen Gelenkbeschwerden wie Arthritis und Arthrose kann Ingwer hilfreich sein.
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Gelenkschmerzen aufgrund von chronischen Gelenkentzündungen können dazu führen, dass das Leben keinen Spaß mehr macht. Die Schmerzen mit Hilfe von nebenwirkungsreichen Medikamenten zu unterdrücken, ist keine Lösung und lässt die Lebensfreude nicht wirklich zurückkehren. Das Krill-Öl kann im Rahmen einer ganzheitlichen Arthrose- bzw. Arthritis-Therapie ein wunderbarer Bestandteil sein, der für einen noch rascheren Erfolg sorgt.
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Fast jedem leidgeplagten Arthrose-Patienten kommen früher oder später die Lobeshymnen über Glucosamine zu Ohren. Eine neue Studie brachte nun ans Tageslicht, dass Glucosamine noch besser wirken, wenn sie in Kombination mit ausreichend Omega-3-Fettsäuren eingenommen werden. Glucosamin ist ein wichtiger Baustein des Knorpels, der Innenhaut des Gelenks und der sog. Gelenkschmiere (die zähe Substanz im Gelenkspalt).
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Rheuma ist der Überbegriff einer Vielzahl entzündlicher Krankheiten. Der so genannte rheumatische Formenkreis umfasst. Rheuma-Patienten sollten in erster Linie ihre Ernährung von einem erfahren Ernährungsberater überprüfen lassen. Für die Gesundheit schädliche - saure - Nahrung ist die Hauptursache für eine Rheuma-Erkrankung.
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Sulforaphan ist ein natürlicher Stoff aus bestimmten Gemüsearten wie zum Beispiel Brokkoli und Blumenkohl. Wissenschaftler, die eine Gruppe älterer Frauen über einen Zeitraum von 10 Jahren im Rahmen einer noch laufenden Arthritis-Studie beobachten und regelmäßig untersuchen, stellten fest, dass diejenigen Frauen, die besonders gerne Kohlgemüse essen, ein deutlich geringeres Risiko haben, an Arthritis zu erkranken als solche Frauen, die diese Gemüse nicht mögen.
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Weintrauben und andere Früchte, die reich an Kalium sind, können dabei helfen, Rheuma- und Arthritissymptome sowie schmerzhafte Gichtanfälle zu lindern. Erst kürzlich fanden Wissenschaftler heraus, dass Trauben Blut und Urin alkalisch (basisch) machen können. In einem alkalischen Milieu können saure Stoffwechselschlacken wie z. B. Harnsäure leichter ausgeschieden werden.
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Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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Hallo! In dem o.g. Artikel wird die Omega 6-Fettsäure als \"Arachidonsäure\" bezeichnet. Omega 6 Fettsäure ist zwei fach ungesättigt und Arachidonsäure vier fach ungesättigt. Es dürfte hier einen Fehler vorliegen oder? MfG Harkan Bei Arthritis Arachidonsäure meiden Die Idee hinter der so genannten entzündungshemmenden Ernährungsweise hat durchaus ihre Berechtigung: Die Omega-6-Fettsäure namens Arachidonsäure – die ausschliesslich in fetthaltigen tierischen Nahrungsmitteln vorkommt – fördert im Körper die Bildung von hormonähnlichen Stoffen, den so genannten Serie-2-Prostaglandinen. Diese sind direkt an der Entstehung von rheumatischen Entzündungsreaktionen beteiligt. Folglich lässt sich allein durch das Meiden von arachidonsäurehaltigen Nahrungsmitteln die Schwere der Arthritis-Aktivität reduzieren. Da es sich bei der Arachidonsäure um eine FETTsäure handelt, sind fettreiche tierische Produkte als besonders kritisch zu bewerten. Eine Ausnahme soll fetter Meeresfisch wie Hering oder Makrele darstellen. Dort sind die Antagonisten der Arachidonsäure zu finden, nämlich die vielgerühmten Omega-3-Fettsäuren, die sogar entzündungshemmend wirken können.
Lieber Herr Harkan,
vielen Dank für Ihre Mail.
Eine Fettsäure gehört dann zu den Omega-6-Fettsäuren, wenn in ihrer chemischen Struktur die erste Doppelbindung am sechsten C-Atom vorliegt, wobei vom Omega-Ende der Kohlenstoffkette aus gezählt wird, also nicht vom Carboxylende. Dabei ist es unerheblich, wie viele weitere Doppelbindungen die Fettsäure aufweist. Die Einteilung erfolgt lediglich in Abhängigkeit vom Standort dieser ersten Doppelbindung. Nachfolgend drei Beispiele:
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Grüß Gott, ich habe Ihren artikel über Arthritis gelesen, und bin davon sehr angetan. Mein Vater leidet an Rheuma und ich bin auf der Suche nach Naturheilmedizin. Ich selbst habe durch das sogenannte trockene Auge zur Naturheilkunde gefunde und meine Ernährung umgestellt und meine Darmflora neu aufgebaut mit dem ergebnis heute gesund und beschwerdefrei zu sein.
Die Schulmedizin konnte mir nur \"Nicht Heilbar\" diagnostizieren und mir synthetische augentropfen in Massen verschreiben. Zum Glück habe ich einen wundervollen ganzheitlich arbeitetnden Augearzt gefunden. Meine Frage lautet, wie finde ich einen ganzheitlichen Naturheilpraktiker der Rheuma oder auch allegemeine Krnakheiten behandelt. Ich habe die Erfahrung gemacht, es ist extrem schwer auch unter den Naturheilpraktikern jemanden zu finden, der nach diesen Grundsätzen therapiert. Gibt es da vielleicht Aerztelisten oder ähnliches, denn das Suchen ist extrem müßig.
Liebe Jule,
vielen Dank für Ihre Mail.
Entsprechende Ärztelisten sind auch uns leider noch nicht bekannt und letztendlich bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die müssige Suche nach einem Therapeuten im nahen Umfeld zu begeben ;-) Positive Erfahrungsberichte bei Arthritis liegen uns beispielsweise von der Steigerwaldklinik vor. Ein Aufenthalt dort könnte den Einstieg in die auf unseren Seiten beschriebenen Lebens- und Ernährungsweise erleichtern, so dass dann im Anschluss daran die neue Lebensweise leicht weiter geführt werden kann.
Viel Erfolg und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
danke für die informationen und ich möchte noch anmerken, das schrafe ß gibt´s noch :)
Liege Hilde,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei uns in der Schweiz gibt es kein schraffes S, daher schreiben wir alles mit zwei s.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sehr geehrte Damen und Herren vom ZdG, ein gelungener Beitrag. Aber leider muss ich Ihnen sagen, dass Sie doch besser recherchieren sollten, denn einige Punkte sind nicht haltbar. Zum Beispiel ist Olivenoel nicht gesund und dies wird auf diesem Link eindeutig bestätigt. Dazu kommt, dass Distelöl laut Dr. Schnitzer ebend nicht schädlich ist und er dass auch anhand von Versuchen mit Sportlern feststellen konnte. Damit wollte ich blos einmal zeigen, dass auch Ihre Beiträge lückenhaft und falsch sein können. MfG Andreas
Hallo Herr/Frau Golchert,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die positiven Auswirkungen von Olivenöl auf die Gesundheit wurden in vielen Studien gezeigt - siehe z. B. hier diese Studie. Falls Sie sich in Bezug auf Ihre Aussage "Olivenöl ist nicht gesund" auf u. a. die Studie der Wissenschaftler Krieglstein/Klumpp beziehen, so möchten wir darauf hinweisen, dass diese Studie, die zu dem Ergebnis gekommen sein will, Olivenöl könne die Blutgefässe schädigen, erstens in vitro, zweitens an Meerschweinchen, drittens mit - soweit wir die Studie überblicken - ausschliesslich isolierten Fettsäuren (also nicht mit Olivenöl, sondern mit Fettsäuren, die u. a. in Olivenöl enthalten sind) und viertens mit irrealistisch grossen Fettsäuremengen, die - laut den Forschern selbst - nur dann erreicht werden können, wenn wirklich zu jedem Gericht reichlich Olivenöl verzehrt würde.
Das bedeutet, die Studienergebnisse können keinesfalls ohne weiteres weder auf Olivenöl noch auf den Menschen und schon gar nicht auf den von uns empfohlenen Einsatz des Olivenöls im Rahmen einer Ernährungsweise bei Arthritis übertragen werden.
Auf Olivenöl deshalb nicht, da Olivenöl aus weit mehr als Fettsäuren besteht und die positiven Wirkungen des Olivenöls nicht zuletzt auf dessen Gehalt an Polyphenolen zurückzuführen sind, wie diese Studie zeigte.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass in unserem Text über Arthritis Olivenöl als Zutat zum Salatdressing empfohlen wird, also nicht "zu jedem Gericht", was weit von den angeblich bedenklichen Mengen aus o. g. Studie entfernt ist, aber hervorragend dazu geeignet ist, die Menschen mit wertvollen Polyphenolen zu versorgen.
Darüber hinaus schrieben wir an keiner Stelle, dass Distelöl schädlich sei. Wir erklärten lediglich, dass Distelöl zu jenen Ölen mit einem hohen Omega-6-Fettsäurengehalt zählt, ja in Wirklichkeit ist Distelöl sogar das Öl mit dem allerhöchsten Linolsäuregehalt innerhalb der pflanzlichen Öle (Linolsäure ist eine Omega-6-Fettsäure). Da Omega-6-Fettsäuren chronische Entzündungen fördern können, WENN sie nicht in ausgewogenem Verhältnis zu anderen Fettsäuren verzehrt werden, rieten wir bei Arthritis vom Verzehr von Distelöl ab. Vermutlich ist das der Grund, warum auch Herr Schnitzer seinen Patienten/Fans für Salate nicht zu reinem Distelöl rät, sondern zu einer Mischung aus Distelöl und dem Omega-3-Fettsäurenreichen Leinöl.
Letztendlich möchten wir noch darauf hinweisen, dass selbstverständlich auch uns Fehler passieren können, Ihre Kritik uns in diesem Fall jedoch unangebracht scheint.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Guten Tag, ich habe RA und frühstücke morgens immer einen Frischkornbrei aus geschrotetem/gewässerten Dinkel, Roggen und Weizen sowie gemahlener Braunhirse mit diversen Obsten wie Apfel Birne Weintrauben Ananas und Banane, um es zu einem Brei zu bringen füge ich noch geringfügig Biosahne 32% hinzu.
Kann man das so zu sich nehmen oder sollte man da was von weglassen. Ich bin gerade auf dem Weg meine Ernährung umzustellen und gehe nach dem langsam Prinzip vor.
Danke für ihre Mühe Jörg Niggemann
Hallo Herr Niggemann,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wie im Text beschrieben, kann eine RA von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden, wobei jeder Patient auf diese Faktoren unterschiedlich stark oder auch gar nicht reagiert.
So kann das Gluten in glutenhaltigem Getreide (Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Gerste) bei manchen Menschen die RA verstärken. Sie könnten also langfristig die glutenhaltigen Getreide in Ihrem Müsli durch glutenfreie Getreide bzw. Samen (Hirse, Buchweizen, Amaranth, Quinoa etc.) ersetzen. Wenn Sie die Umstellung ganz langsam durchführen möchten, könnten Sie zunächst den Weizen streichen oder vorerst ausschliesslich bei Dinkel bleiben, bevor Sie die o.g. glutenfreien Sorten testen.
Die Arachidonsäure in tierischen Fetten kann Entzündungen fördern. Sahne gehört zu den arachidonsäurehaltigen Fetten. 100 Gramm Sahne (30% Fett) enthalten 32 Gramm Arachidonsäure. Die tägliche Aufnahme der Arachidonsäure sollte 50 Milligramm keinesfalls überschreiten, besser deutlich darunter bleiben. Da aus der Linolsäure, die in vielen pflanzlichen Ölen enthalten ist, im Organismus teilweise ebenfalls Arachidonsäure gebildet wird, ist anzunehmen, dass bereits durch diese körpereigenen Prozesse eine gewisse Menge an Arachidonsäure gebildet wird, so dass nicht noch zusätzlich arachidonsäurereiche tierische Fette gegessen werden sollten. Entscheiden Sie jedoch selbst, ob die von Ihnen verwendete (sicherlich geringe) Sahnemenge ausschlaggebend sein oder toleriert werden kann - was natürlich auch von Ihren übrigen Mahlzeiten und deren Arachidonsäuregehalt abhängt.
Möglicherweise können Sie gelegentlich einen oder zwei Tage pro Woche einlegen, an denen Sie Vormittags nur Früchte essen.
Alles Gute und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Mal ein wirklich hilfreicher Artikel! Habe schon lange das Gefühl, daß mit Ernährung einiges bei RA zu bewirken ist. Dafür geben Sie hier wirklich einen guten Fahrplan.
Eine Frage habe ich: Kann Honig zum Süssen von Tee, Salatsosse etc. eingesetzt werden? Und wie genau bereite ich diese Mandelmilch zu? Wäre Ihnen sehr dankbar für eine Antwort.
Hallo Eva-Maria,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail.
In geringen Mengen können Sie bei den von Ihnen beschriebenen Gelegenheiten Honig einsetzen. Das Rezept für Mandelmilch und noch weitere interessante Rezepte mit Nüssen und Mandeln finden Sie hier:
So können Sie Milch ersetzen
Wir wünschen Ihnen alles Gute!
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Können Leinsaat, Leinöl und Hanföl in Verbindung mit regelmässigen MeeresFettFisch Verzehr, die recht teueren FischÖl und KrillÖlKapsel ersetzen?, zu mal man keinen glaubwürdigen Nachweis hat was in den Kapseln wirklich an gesunden und wertvollen Inhaltsstoffen enthalten ist (mir ist zumindest noch kein Vertrieb unter gekommen der mir glaubhaft jedwede Zweifel hätte zerstreuen können!?!) Danke!!
Hallo Bernd,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bei der Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren kommt es nicht nur auf die Menge der zugeführten Omega-3-Fettsäurenreichen Fette an, sondern ausserdem auf die Menge der regelmässig verzehrten Omega-6-Fettsäuren. Wenn letztere deutlich reduziert werden und im Rahmen einer naturbelassenen Ernährungsweise gezielt Omega-3-Fettsäurenreiche Lebensmittel gegessen werden, dann brauchen Sie selbstverständlich kein diesbezügliches Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
Bei starken Beschwerden kann hochwertiges Krillöl aufgrund seiner aussergewöhnlich leicht aufnehmbaren Omega-3-Fettsäuren jedoch eine Besserung beschleunigen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit