Magnesiummangel


Magnesiummangel ist alles andere als selten, da die moderne Lebensweise rasch unsere Magnesiumvorräte erschöpft. Lesen Sie alles über mögliche Ursachen eines Magnesiummangels und darüber, wie sich ein Magnesiummangel auf natürliche Weise beheben lässt.


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Magnesiummangel

letzte Aktualisierung am 17.05.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Magnesiummangel betrifft uns alle. Erfahren Sie die vielfältigen Ursachen eines Magnesiummangels und beugen Sie sodann einem Magnesiummangel vor. Wenn Sie bereits an einem Magnesiummangel leiden, lesen Sie bei uns ganzheitliche Massnahmen, wie Sie Ihren Magnesiummangel auf natürliche Weise rasch beheben können.

Magnesiummangel © Syda Productions - Shutterstock.com

Magnesiummangel – unbeachtet und folgenschwer

Im Körper geschieht fast nichts ohne Magnesium. Ein Magnesiummangel wirkt sich daher äusserst negativ auf viele verschiedene Organe und Körperfunktionen aus. Er kann sich in nur einem Symptom, aber auch in mehreren Symptomen gleichzeitig äussern.

Natürlich ist Magnesium nicht wichtiger als andere Mineralstoffe, doch besteht bei keinem anderen Mineralstoff ein so gravierender und gleichzeitig so wenig beachteter Mangel wie bei Magnesium.

Seine Bedeutung erkennt man erst dann, wenn sich belastende Gesundheitsprobleme mit Hilfe von Magnesium innerhalb kurzer Zeit in Luft auflösen.

Ohne Magnesium bleibt Vitamin C wirkungslos

Jeder weiss, wie wichtig Vitamin C ist und fast jeder kümmert sich darum, möglichst viel davon zu sich zu nehmen – sei es mit Früchten, Säften oder mit Vitaminpillen. Offiziellen Quellen zufolge brauchen wir 100 Milligramm Vitamin C pro Tag.

Vom Mineralstoff Magnesium benötigen wir, ebenfalls offiziellen Quellen zufolge, viermal so viel wie Vitamin C – und kaum einer kümmert sich darum.

Dabei kann Vitamin C ohne Magnesium NICHTS tun. Ohne Magnesium legt Vitamin C müssig die Hände in den Schoss und wird ungenutzt wieder ausgeschieden. Nehmen wir zur Abwehr von Infektionen Vitamin C, bleiben wir so lange infektanfällig, bis wir auch an Magnesium denken.

Erst in Anwesenheit von Magnesium wird Vitamin C aktiv, bekämpft freie Radikale, unterstützt das Immunsystem und löst die Produktion einer Vielzahl von Hormonen und Botenstoffen aus.

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Ohne Magnesium gäbe es kein Leben

Magnesium ist aber nicht nur für die Aktivierung des Vitamin C zuständig. In Wirklichkeit gibt es keine einzige "Abteilung" im Körper, wo Magnesium nicht gebraucht würde. Über 320 Enzyme könnten ohne Magnesium ihre Aufgabe nicht erfüllen.

  • Ohne Magnesium würde das Nervensystem zusammenbrechen

  • Ohne Magnesium gäbe es keine Muskelentspannung

  • Ohne Magnesium würden die Blutgefässe immer enger, der Blutdruck würde steigen, das Blut verklumpen, es käme zu Thrombosen, zu Herzinfarkt und Schlaganfall

  • Ohne Magnesium könnte Insulin nicht ein einziges Zückerchen in die Zellen transportieren

  • Ohne Magnesium könnte unser Körper keine Proteine bilden

  • Ohne Magnesium hätte jeder Nierensteine

  • Ohne Magnesium wäre der Weg frei für Krebs

  • Ohne Magnesium sähen wir alle schon mit 20 wie zahnlose, faltige Greise aus

  • Ohne Magnesium wären wir alle schlapp und litten dennoch unter Schlaflosigkeit

  • Ohne Magnesium wäre ein Leben nicht möglich

Magnesiummangel für "Fachleute" nicht vorhanden

Wenn all dies OHNE Magnesium geschehen würde, dann müsste all dies MIT Magnesium entweder verhindert oder beseitigt werden können. Könnte es also sein, dass bei der Entstehung vieler Zivilisationskrankheiten ein Magnesiummangel nicht unbeteiligt ist?

Wäre es daher möglich, dass eine bewusste Versorgung mit Magnesium zum Verschwinden oder zumindest zu einer deutlichen Besserung vieler gesundheitlicher Probleme führen könnte?

Die meisten (herkömmlich ausgebildeten) Ernährungsfachleute und Schulmediziner schütteln bei diesen Fragen gelangweilt mit den Köpfen. Für sie gibt es keinen Magnesiummangel. Sie sagen, der Magnesiumbedarf eines erwachsenen Menschen von durchschnittlich 350 bis 400 Milligramm pro Tag könne problemlos mit einer so genannten "gemischten Kost" gedeckt werden.

Magnesiummangel: In Wirklichkeit ein Volksleiden

Abgesehen davon, dass viele Magnesiumexperten der Meinung sind, dass der tatsächliche Magnesiumbedarf des modernen Menschen viel höher ist (600 bis 900 Milligramm pro Tag), zeigen mittlerweile verschiedene Studien, dass nicht einmal die offiziell als ausreichend erachtete Magnesiummenge erreicht wird.

Schon im Jahre 1994 hatten Wissenschaftler verkündet, der durchschnittliche Amerikaner habe Ende des 19. Jahrhunderts mit seiner Nahrung noch 500 Milligramm Magnesium pro Tag verzehrt, heute seien es gerade noch 175 bis 225 Milligramm.

In einer weiteren Studie wurden 1033 Krankenhauspatienten untersucht. Bei 54 Prozent wurde ein gravierender Magnesiummangel festgestellt und fast das Erschreckendste daran war: 90 Prozent der Ärzte hatten nicht einmal daran gedacht, überhaupt einen Magnesiumtest durchführen zu lassen.

Eine 2005 veröffentlichte Studie zeigte, dass zwei Drittel der Bürger es nicht schaffen, ihre empfohlene Tagesdosis an Magnesium zu sich zu nehmen, und 19 Prozent verzehren gar weniger als die Hälfte davon.

Bei diesen Zahlen aber muss berücksichtigt werden, dass die Wissenschaftler vom offiziellen Magnesiumbedarf (350 bis 400 Milligramm) ausgehen, nicht aber vom tatsächlichen, der – wie oben erwähnt – deutlich höher ist, so dass in Wirklichkeit viel mehr Menschen unter Magnesiummangel leiden, als bei den aktuellen Studien ans Tageslicht kommt. Warum aber scheint es so schwierig, sich mit einem knappen Gramm eines Mineralstoffes zu versorgen?

Magnesiummangelsituation ist seit 75 Jahren bekannt

Im amerikanischen Kongress kam einst das Thema "Mineralstoffmangel" zur Sprache. Dabei wurde verkündet, dass heutzutage niemand mehr so viele Früchte und Gemüse essen könnte, die nötig wären, um bei perfekter Gesundheit zu bleiben.

Das liege daran, dass all die Millionen Hektar, auf denen unsere Nahrung wachse, längst ausgelaugt seien und nicht mehr annähernd jenen Mineralstoffgehalt aufweisen würden wie noch wenige Generationen zuvor.

Vielleicht sagen Sie jetzt, das ist doch nichts Neues mehr. Und Sie haben mehr als Recht, denn die betreffende Kongressversammlung fand bereits im Jahre 1936 statt. Vor 75 Jahren also war man sich bereits darüber im Klaren, dass unsere Lebensmittel immer weniger Mineralstoffe enthalten.

Was war seither geschehen, um diesen Mangel zu beheben? Nichts.

Magnesiumarme Böden

Heute sind unsere Böden noch erschöpfter und noch mineralstoffärmer als je zuvor. Natürlich werden in der industriellen Landwirtschaft Jahr für Jahr verschwenderische Mengen synthetischer Düngemittel (auch Mineraldünger oder Kunstdünger genannt) verwendet, um den Böden immer höhere Ernten abzuringen.

Dabei geht es nicht nur um Quantität, sondern auch darum, dass Früchte und Gemüse optisch einwandfrei aussehen.

Der Mineralstoffgehalt interessiert die Erzeuger nicht im Geringsten. Schliesslich kann kein Verbraucher seine Lebensmittel nach diesem Kriterium auswählen, da niemand einem Apfel oder einem Salat ansehen kann, wie viele Vitamine und Mineralstoffe er enthält.

Auch gibt es keinerlei Bestimmungen oder Gesetze, die einen Mindestgehalt an lebenswichtigen Mineralien in unseren Lebensmitteln fordern.

Magnesiummangel durch Kunstdünger

Kunstdünger bestehen in der Hauptsache aus Nitraten, Phosphaten und Kalisalzen. Gelegentlich werden auch Kalkpräparate (Calcium) ausgebracht. Als Ergebnis erhält man zwar üppige und optisch ansprechende Ernten.

Doch sind diese Pflanzen arm an jenen Mineralien und Spurenelementen, die in diesen einseitigen Düngemitteln fehlen. An Magnesium zum Beispiel wird nur selten gedacht.

Oft scheint man davon auszugehen, dass die Böden ausreichend davon enthalten. Das ist leider nicht der Fall.

Das in den Bodenmineralien vorhandene Magnesium wird in einem seit Jahrmillionen gleichbleibenden Rhythmus freigesetzt. Die Zerfallsgeschwindigkeit der Gesteine hängt von Temperatur und Feuchtigkeit ab und richtet sich keineswegs nach den Anforderungen und Bedürfnissen der modernen Landwirtschaft.

Dazu kommt, dass jedes Jahr mindestens genauso viel Magnesium durch die Niederschläge ausgewaschen wird, wie von den Kulturpflanzen für Wachstum und Fruchtbildung verbraucht wird, wodurch der jährliche Magnesiumverlust im Boden verdoppelt wird.

Der Einsatz von Mineraldüngemitteln ignoriert oft nicht nur den Magnesiumbedarf unserer Böden und Lebensmittel, sondern führt zusätzlich zu einer Störung des fein abgestimmten natürlichen Mineralstoffgleichgewichtes der Böden und verhindert auf diese Weise eine gleichmässige und gesunde Versorgung der Pflanze.

Kalium und Calcium beispielsweise, die reichlich in synthetischen Düngemitteln vorhanden sind, blockieren die Magnesiumaufnahme in die Pflanze. Selbst wenn ausreichend Magnesium im Boden vorhanden wäre, könnte die Pflanze es in Anwesenheit von Kunstdüngern daher nur unzureichend resorbieren.

Magnesiummangel in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln

Magnesiummangel sieht man den Pflanzen übrigens nicht unbedingt an. Zwar wird oft behauptet, Magnesiummangel äussere sich in seltsam farblosen Blättern, und da sich die meisten Gemüsepflanzen in einem sattgrünen Kleide zeigen, könne von einem Mangel wohl kaum die Rede sein. Leider wird hier aber nicht beachtet, dass sich nur 1 bis 5 Prozent des möglichen Gesamtmagnesiumgehaltes einer Pflanze in deren Blattwerk befinden.

Die Pflanze kann also bei minimaler Magnesiumversorgung noch wunderbar grün sein.

Diese Minimalausstattung mit Magnesium jedoch nützt weder dem Menschen noch dem Vieh. Folglich sind nicht nur unsere Gemüse, Früchte und Getreide arm an Magnesium, sondern auch tierische Erzeugnisse wie Milchprodukte, Fleisch und Eier.

Auch tierische Düngemittel wie Gülle und Mist sind aus diesen Gründen magnesiumarm und können den Böden schliesslich nichts zurückgeben, was ihnen selbst fehlt.

Magnesiummangel durch die Lebensmittelindustrie

So wäre die Gefahr eines Magnesiummangels aufgrund der heute meist ausgelaugten Böden auch dann relativ gross, wenn wir uns hauptsächlich von frischen Lebensmitteln ernähren würden. Doch, wer isst schon ausschliesslich frische Lebensmittel?

In verarbeiteten Lebensmitteln aber ist die Magnesiummenge noch deutlich geringer. Weissmehl enthält nur noch 20 bis 30 Prozent der Magnesiummenge von Vollkornmehl. Und in poliertem Reis ist lediglich ein Fünftel der Magnesiummenge von Vollkornreis enthalten.

Stärke, die regen Einsatz in verarbeiteter Nahrung findet (in Puddings, Kuchen, Keksen, Süssigkeiten, Fertigsuppen etc.) und aus Mais gewonnen wird, versorgt Sie mit sage und schreibe 3 Prozent jener Magnesiummenge, die noch im Maiskorn vorhanden war.

Haushaltszucker jedoch ist der König unter den "Magnesiumlosen". Während seiner Herstellung aus der Zuckerrübe gehen 99 Prozent des lebenswichtigen Minerals verloren.

Magnesiummangel durch Kochen und Braten

Dazu addieren sich jetzt noch die Mineralstoffverluste durch Kochen, Braten, Grillen, Dünsten, etc. Der Verlust an Magnesium allein durch das Kochen im Privathaushalt kann bis zu 40 Prozent betragen.

Als unsere Hauptmagnesiumquellen gelten Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Beides ist beim modernen Menschen nicht übermässig beliebt. Kocht er dennoch einmal Vollkornnudeln oder Bohnen, dann schüttet er das Magnesium mit dem Kochwasser weg.

Magnesiummangel durch fehlende Begleitstoffe

Essen wir stattdessen Vollkornbrot, Vollkornreis oder Linsensuppe (um die Problematik "Kochwasser" zu umgehen), dann zerstören wir beim Kochprozess bis zu 60 Prozent des vorhandenen Vitamin B6 und teilweise über 70 Prozent des hitzeempfindlichen Vitamin B1.

Magnesium kann von unserem Organismus jedoch nur dann aufgenommen werden, wenn diese beiden Vitamine zugegen sind. Genauso verhält es sich mit Vitamin E, Selen und Zink.

Ohne diese Vitalstoffe ist Magnesium ebenfalls machtlos. Vitamin E aber verschwindet zu 45 Prozent beim Braten und Grillen, zu 50 Prozent beim Kochen und bis zu 60 Prozent beim Einfrieren. Zink hingegen wird bei sämtlichen Entgiftungsprozessen des Körpers verbraucht.

Angesichts der heute allgegenwärtigen Chemikalien in Form von Lebensmittelzusatzstoffen, Zahngiften, Wohngiften, Medikamenten etc. bleibt kaum noch freies Zink für die gewöhnlichen Stoffwechselprozesse übrig.

Was nun Selen betrifft, so ist seit langem bekannt, dass in Nordeuropa die Versorgungslage mit diesem Mineralstoff eher als kritisch zu bezeichnen ist. Im Vergleich zu den amerikanischen Böden seien jene in Europa höchst selenarm und entsprechend habe sich die tägliche Aufnahme von Selen seit den 70er Jahren um die Hälfte reduziert.

Die Lösung heisst hier: Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten immer frisch zu, lagern Sie Salate und Gemüse nach Möglichkeit nicht länger als 1 bis 2 Tage und vermeiden Sie aufwändige Zubereitungsmethoden. Bevorzugen Sie Lebensmittel aus biologischer Erzeugung und erhöhen Sie den Rohkostanteil in Ihrer Ernährung.

Wenn Sie täglich einige Paranüsse essen, sichert das ausserdem bereits Ihren Selenbedarf; denn Selenmangel sollte nicht unterschätzt werden.

Magnesiummangel durch magnesiumfreies Speisesalz

Salz leistete früher einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Magnesiumbedarfs des Menschen. Meersalz nämlich enthält Magnesium. Magnesium aber mindert die Lagerfähigkeit des Salzes, weil es das Salz hygroskopisch macht. Das heisst, es zieht Feuchtigkeit aus der Luft an und verklumpt.

Also entfernt man das Magnesium und erhält nun ein wunderbar haltbares Salz. Folglich besteht das heute übliche Speisesalz aus reinem Natriumchlorid. Es schadet daher gleich zweifach.

Einerseits kann das Salz nicht mehr zur Magnesiumversorgung beitragen und belastet andererseits durch das nachträglich zugefügte Fluorid und Jodid die Schilddrüse, das Nerven- und Immunsystem sowie die Knochen- und Gelenkgesundheit.

Magnesiummangel durch Übersäuerung

Die Hoffnung, wir könnten mit gewöhnlicher Nahrung unseren Magnesiumbedarf decken, dürfen wir also getrost begraben. Doch es kommt noch schlimmer. Einen Grossteil jener dürftigen Magnesiummengen, die unser Körper im Essen aufspürt, benötigt er – gemeinsam mit Calcium – für die alltägliche Entschärfung säurebildender Speisen.

Insbesondere industriell verarbeitete Fertigprodukte wie Fast Food, Käse, Wurst, Brot, Kekse, Süssigkeiten, Fertigsossen, Dips, Soft Drinks etc. führen zu einer chronischen Übersäuerung der Gewebe und des Blutes.

Um die lebensbedrohenden Gefahren, die mit einem solchen Säureüberschuss verbunden sind, abzuwehren, neutralisiert unser Organismus die bei der Verstoffwechslung der genannten Nahrungsmittel entstehenden Säuren mit Hilfe basischer Mineralstoffe, genauer gesagt mit Magnesium und Calcium.

Je weniger natürlich eine Ernährungsweise also ist, um so weniger lebenswichtige Mineralien liefert sie und um so höher ist gleichzeitig der Verschleiss dieser Mineralien. Doch wenn immer mehr verbraucht wird, als hereinkommt, dann geht die Rechnung irgendwann nicht mehr auf.

Der Organismus muss die Säuren immer neutralisieren. Andernfalls stirbt er. Wenn jedoch die Mineralstoffe in der Nahrung nicht ausreichen, dann holt er sich dieselbigen eben aus den Knochen, den Zähnen, dem Bindegewebe, dem Haarboden und sämtlichen anderen körpereigenen Mineralstoffdepots.

Die Folgen sind absehbar: Sinkende Widerstandskraft, brüchige Knochen (Osteoporose), Zahnverfall (Karies), Gelenkerkrankungen, Haarausfall, Alterung etc.

Neutralisierte Säuren werden auch Schlacken genannt. Im besten Falle scheidet der Körper sie aus. Wenn unsere Ausleitungsorgane aber überlastet sind, werden sie im Bindegewebe oder in gelenknahen Geweben eingelagert. Die Auswirkungen sind langfristig äusserst unangenehm: Stoffwechselstörungen, Autoimmunerkrankungen, rheumatische Beschwerden und vieles mehr.

Insgesamt werden mindestens 150 Krankheiten mit einer chronischen Übersäuerung aufgrund von Mineralstoffmangel und ungeeigneter Ernährung in Verbindung gebracht. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter Entsäuerung und Basische Ernährung.

Magnesiummangel durch Fluorid

Trinkwasser wird in unseren Breiten (noch) nicht – wie in manchen Regionen der USA üblich – fluoridiert. Allerdings kaufen manche Menschen absichtlich fluoridreiche Mineralwässer (achten Sie auf das Etikett: ab 0,7 Milligramm Fluorid pro Liter ist ein Mineralwasser als fluoridreich zu betrachten), fluoridiertes Speisesalz und verwenden fluoridierte Zahncreme.

Fluoride jedoch begeben sich im menschlichen Organismus regelrecht auf die Suche nach Mineralstoffen und binden sich an diese. An Fluoride gebundenes Magnesium (oder auch Calcium) ist für unseren Körper jedoch absolut nutzlos. Fluoride verstärken daher den ohnehin vorhandenen Magnesiummangel noch zusätzlich.

Magnesium ist aber für den Knochen- und Zahnaufbau unverzichtbar. Es fungiert wie eine Art Spezialkleber, der all die Calciummoleküle zusammenhält. Die Theorie, Fluoride könnten die Zähne schützen, steht also auf mehr als wackeligen Beinen.

Magnesiummangel durch Magensäuremangel und Säureblocker

Aufgrund der weit verbreiteten ungesunden Ernährungs- und Lebensweise leiden viele Menschen an einem chronischen Magensäuremangel, der sich – so kurios sich das auch anhören mag – (auch) in Sodbrennen äussern kann.

Besonders ältere Menschen, aber auch Diabetiker, Asthmatiker, Rheumatiker oder Patienten mit Gallensteinen zeigen meist eine zu geringe Magensäureproduktion.

Magnesium aber kann ohne Magensäure nicht in seine ionische und damit nützliche Form umgewandelt werden. Nicht viel besser ist jener Zustand, der im Magen entsteht, wenn sog. Antazida (Säureblocker) verwendet werden, also Mittel, die einen Magensäureüberschuss beheben sollen.

Sie führen oft zu einer übermässigen Reduzierung der Magensäure und damit wiederum zu Magnesiummangel.

Magnesiummangel durch pestizidbelastete Lebensmittel

Die meisten Lebensmittel sind heutzutage mit einer reichhaltigen Auswahl der verschiedensten Agrogifte von unterschiedlicher Toxizität belastet (Fungizide, Pestizide, Herbizide). Die britische Umweltschutzorganisation Pesticide Action Network veröffentlichte unlängst eine Analyse zur Einschätzung der in der Landwirtschaft am meisten eingesetzten Chemikalien.

35 Prozent galten als krebserregend, 12 Prozent als hormonsystemirritierend und 41 Prozent als akut toxisch.

Da Magnesium tatkräftig bei sämtlichen Entgiftungsprozessen mitarbeitet, wird umso mehr Magnesium verbraucht, je mehr Chemikalien bzw. Gifte in unserem Körper vorhanden sind. Giftbelastete Lebensmittel sind am heute allgegenwärtigen Magnesiummangel also massgeblich beteiligt.

Magnesiummangel durch Wassermangel

Magnesium ist wasserlöslich und kann nur dann vollständig absorbiert werden, wenn Sie genügend reines Quellwasser trinken.

Magnesiummangel durch Milchprodukte

Die Aufnahme von Magnesium wird durch die Anwesenheit von Milchzucker, Eiweiss sowie übermässigen Mengen Calcium blockiert (zu "Magnesiummangel durch Eiweissüberschuss" siehe weiter unten). Das Calcium-Magnesium-Verhältnis sollte für eine perfekte Magnesiumabsorption 2:1 betragen.

Verschiebt sich das Verhältnis zugunsten von Calcium, kann das vorhandene Magnesium vom Organismus entsprechend weniger genutzt werden.

Das Calcium-Magnesium-Verhältnis in der Milch liegt bei 10:1, in Emmentaler beispielsweise bei 30:1. Milchprodukte sind daher für all jene ungeeignet, die auf eine gesunde Mineralstoffversorgung Wert legen.

Osteoporose-Patienten fahren aus diesem Grunde deutlich besser, wenn sie ihren Magnesiumspiegel erhöhen und gleichzeitig Milchprodukte meiden. Siehe auch weiter unten unter "Magnesiummangel durch calciumreiche Nahrung und/oder calciumreiche Nahrungsergänzungsmittel".

Magnesiummangel durch eine gestörte Darmflora und Pilzbefall

Unter dem Einfluss von Antibiotika und einer kohlenhydrat- bzw. zuckerreichen Ernährung wird die Darmflora schwer geschädigt und Pilze (Candida albicans) gedeihen bestens. Mehr als 180 verschiedene Toxine werden von Darmpilzen produziert.

Diese Toxine hemmen die Aufnahme von Magnesium und anderen Mineralstoffen.

Magnesiummangel durch Eiweissüberschuss

Eine proteinreiche Ernährung mit viel Fleisch, Fisch, Eiern und Milch- oder Sojaprodukten mindert die Magnesiumaufnahme derart, dass bei solch einer Ernährungsweise sogar die Ernährungsfachleute eine Ergänzung der Nahrung mit täglich 300 Milligramm Magnesium empfehlen.

Magnesiummangel durch Schwarz- und Grüntee

Tannine in Schwarz- und Grüntee binden wertvolles Magnesium an sich und machen es somit wertlos für den Körper. Besonders bitter schmeckende Teesorten sollten gemieden werden, da diese einen hohen Tanningehalt aufweisen.

Magnesiummangel durch Sojaprodukte

Lediglich bei der Fermentation wird die Phytinsäuremenge in der Sojabohne reduziert, weshalb generell nur der moderate Verzehr von fermentierten Sojaprodukten wie Miso und Tempeh empfohlen wird.

Magnesiummangel durch Softdrinks

Kohlensäurehaltige Getränke enthalten oft Phosphate, die sich mit Magnesium zu unlöslichen Komplexen verbinden. Magnesium steht daraufhin dem Körper nicht mehr zur Verfügung.

Magnesiummangel durch Medikamente

Zu den bekanntesten Magnesium-Experten zählt Dr. Mildred Seelig, M.D. vom New York University Medical Center. In den 60er Jahren begann Dr. Seelig ihre Forscherkarriere in der Pharmaindustrie. Schon damals bemerkte sie, dass eine der häufigsten Nebenwirkungen von Medikamenten Magnesiummangel war.

Offenbar benötigt der Organismus für den Abbau der Arzneimittel grosse Mengen Mineralien, darunter hauptsächlich Magnesium. Das ist einerseits deshalb der Fall, weil Medikamente die Ausscheidung von Magnesium mit dem Urin fördern, andererseits auch, weil sie säurebildend wirken und Magnesium für die Neutralisierung dieser Säuren eingesetzt werden muss, um deren toxische Auswirkungen zu minimieren

Ausserdem gibt es Medikamente, die nur deshalb einen scheinbar positiven Effekt zeigen, weil sie die Ausschüttung von Magnesium aus den Depots des Körpers veranlassen und dadurch kurzfristig den Magnesiumspiegel im Blut erhöhen.

Langfristig bringt das natürlich mehr Schaden als Nutzen, weil jetzt die Mineralstoffdepots geplündert sind. Die folgenden Medikamente können zur Entstehung eines Magnesiummangels beitragen oder einen solchen auslösen:

  • Diuretika (sog. "Wassertabletten", die oft auch gegen Bluthochdruck verschrieben werden)

  • Antiasthmatika aus der Gruppe der Bronchodilatatoren z. B. Theophyllin, das zur Behandlung von Asthma und chronischer Bronchitis eingesetzt wird

  • Antibabypillen
  • Insulin

  • Digitalispräparate (Herzglycoside) für die Behandlung von Herzkrankheiten

  • Antibiotika wie z. B. Tetracyline

  • Cortison

  • Abführmittel

Diese Medikamente sollten daher grundsätzlich (jedoch selbstverständlich nur in Absprache mit einem tauglichen Therapeuten) in Verbindung mit Magnesium eingenommen werden (allerdings in einem zeitlichen Abstand von 2 bis 3 Stunden). Siehe dazu weiter unten "Dosierung von Magnesium".

Magnesiummangel durch Stress

Stress sorgt für einen überdurchschnittlich hohen Magnesiumverschleiss. Niedrige Magnesiumwerte aber führen wiederum zu einer sinkenden Stressresistenz. Ein Teufelskreis ohne Entkommen. Es sei denn, man erkennt die Ursache und tankt Magnesium.

Stress führt zum Ausstoss des Stresshormons Adrenalin. Bei unzureichender Magnesiumversorgung fällt jetzt gleichzeitig der Magnesiumspiegel. Fehlt Magnesium können sich weder die Blutgefässe noch die Muskeln entspannen.

Der Blutdruck steigt, der Herzmuskel verkrampft sich, das Herz pocht wild, der Atem wird flach und der Weg zur Panikattacke ist nicht mehr weit.

Magnesiummangel durch bestimmte Lebenssituationen mit erhöhtem Magnesiumbedarf

Wer krank ist, wer ein Baby erwartet oder stillt, wer in einer besonderen Stresssituation steckt, wer noch wächst oder wer in einer Erholungsphase ist, braucht besonders viel Magnesium und sollte seine Nahrung darauf abstimmen bzw. entsprechend hochwertige Nahrungsergänzungsmittel in Erwägung ziehen.

Magnesiummangel durch calciumreiche Nahrung und/oder calciumreiche Nahrungsergänzungsmittel

Wer reine Calciumpräparate als Nahrungsergänzungsmittel einnimmt oder viele calciumreiche Lebensmittel isst (Milchprodukte), sorgt für eine vermehrte Ausscheidung von Magnesium mit allen Folgen eines Magnesiummangels. Calcium und Magnesium werden daher oft als regelrechte Antagonisten bezeichnet, die sich gegenseitig behindern.

Das trifft jedoch nur zu, wenn das Verhältnis der beiden Mineralien nicht dem natürlichen entspricht (siehe unter "Magnesiummangel durch Milchprodukte", weiter oben).

Calcium und Magnesium haben zwar im Körper gegensätzliche Wirkung, doch schliesst das eine Kooperation ja nicht aus. Und so kann ein Magnesiummangel – trotz ausreichender Calciumversorgung – einen Calciummangel nach sich ziehen.

Calcium-Mangelsymptome klingen dann erst dauerhaft ab, wenn zusätzlich oder ausschliesslich Magnesium verabreicht wird. Das lässt sich ganz einfach damit erklären, dass die Aufnahme von Calcium nur in Gegenwart von Magnesium möglich ist.

Magnesium beispielsweise ist für die Umwandlung von Vitamin D in Vitamin D3 zuständig. Vitamin D3 wird zur Calcium-Aufnahme aus dem Darm benötigt. Laut Magnesium-Experte Professor Hans-Georg Classen von der Universität Stuttgart-Hohenheim ist das auch der Grund dafür, warum eine Nahrungsergänzung mit Magnesium die Osteoporose bei älteren Frauen stoppen kann.

Angesichts dieser Tatsachen ist es natürlich doppelt verwunderlich, dass es immer noch Therapeuten gibt, die auf eine reine Calciumsupplementierung oder auf milchreiche Ernährung bei Osteoporose oder anderen Mineralstoffmangelsymptomen schwören.

Genügt es Ihnen, gerade so zu überleben?

Wenn Ihnen also jemand sagt, dass Sie bei unserem heutigen Lebensstil mit einer sog. ausgewogenen Mischkost alle Mikronährstoffe erhalten, die Sie benötigen, dann hat derjenige nicht unrecht. Es kommt immer auf die Ansprüche an, die Sie an Ihre Lebensqualität stellen.

In der heute üblichen Mischkost sind nämlich tatsächlich alle Mineral- und Vitalstoffe enthalten, die Sie benötigen, um zu überleben.

Genügt es Ihnen denn, gerade so zu überleben? Egal wie? Möchten Sie nicht viel lieber GESUND, GLÜCKLICH und ENERGIEGELADEN leben? In einer ausgewogenen Mischkost sind zu diesem Zwecke jedoch nicht annähernd alle Mineral- und Vitalstoffe in ausreichender Menge enthalten.

Das zu erkennen ist auch keineswegs schwierig. Schauen Sie sich um! Wer da draussen ist bis ins hohe Alter putzmunter, gesund und leistungsfähig? Wer da draussen weiss nicht, wie eine Arztpraxis von innen aussieht?

Magnesiummangel erkennen

Da Magnesium an zahllosen Reaktionen, Funktionen und Stoffwechselprozessen beteiligt ist, kann ein Mangel ebenso zahllose Fehlreaktionen und Fehlfunktionen verursachen und daraufhin zahllose Symptome auslösen.

Diese Symptome werden selten mit einem chronischen Magnesiummangel in Verbindung gebracht. Die bekannteste Magnesiummangelerscheinung sind natürlich die Muskelkrämpfe oder auch das plötzliche Zucken der Augenlider.

Doch können bei Magnesiummangel auch Migräne, Depressionen, Angstzustände, Hyperaktivität, Schlaflosigkeit und Osteoporose begünstigt oder verstärkt werden.

Viele Menschen mit Diabetes Typ 2 leiden ebenfalls an Magnesiummangel. Sorgen sie für eine bessere Magnesiumversorgung, geht die Insulinresistenz oft zurück.

Auch Bluthochdruck, Karies, Unfruchtbarkeit, Impotenz, Arteriosklerose, Übergewicht und Herzrhythmusstörungen können ein Anzeichen für Magnesiummangel sein.

Es lohnt sich also eindeutig, sich über die naturheilkundlichen Möglichkeiten zu informieren, wie ein Magnesiummangel behoben werden könnte.

Beginnen Sie am besten noch heute mit einer Magnesium-Kur, und schon in wenigen Wochen werden Ihr Magnesiummangel und damit ein guter Teil Ihrer Beschwerden der Vergangenheit angehören.

Magnesiummangel kann auf zwei Weisen behoben werden, die auch problemlos miteinander kombiniert werden können:

  1. Sie können Ihren Magnesiummangel mit einer bestimmten magnesiumreichen Ernährung beheben

  2. Sie können Ihren Magnesiummangel mit einem für Sie passenden und ganz individuell ausgesuchten Magnesiumpräparat beheben
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1. Magnesiummangel beheben: Mit einer magnesiumreichen Ernährung

Bei unserer heutigen eigentlich exzellenten Versorgungssituation mit Lebensmitteln aus allen Regionen der Erde wäre die Deckung des Magnesiumbedarfs allein durch die Ernährung theoretisch überhaupt kein Problem und wir könnten uns mit besonders magnesiumreichen Lebensmitteln eindecken, wie z. B. Amaranth, Quinoa, Meeresalgen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Blattgemüse und Mandeln.

Diese jedoch werden von vielen Menschen viel zu selten verspeist. Entweder, weil sie ihnen zu exotisch sind oder weil sie zu kalorienreich sind. Letzteres wäre bei einer vernünftigen Einbindung der entsprechenden Produkte in den täglichen Speiseplan kein Problem.

Man isst diese schliesslich nicht zusätzlich, sondern ersetzt damit einfach minderwertige und meist gleichzeitig auch sehr magnesiumarme Produkte wie z. B. Fertigprodukte, industriell hergestellte Süssigkeiten, Backwaren aus Weissmehl etc.

Hier einige Beispiele: Essen Sie einen Brotaufstrich aus Sonnenblumenkernen statt Käse oder Wurst, verwenden Sie häufiger selbst gemachte Mandelmilch statt Kuhmilch, naschen Sie Energiekugeln aus Nüssen, Mandeln und Trockenfrüchten statt herkömmlichen Süssigkeiten oder snacken Sie Brot aus Keimlingen statt Knäckebrot etc.

Auch stehen uns fast überall Lebensmittel aus biologischer Erzeugung zur Verfügung, die deutlich mehr Magnesium enthalten als Lebensmittel aus konventionellem Landbau. Wie Sie ganz konkret Ihren Magnesiummangel mit der richtigen Ernährung beheben, erfahren Sie hier:

Magnesiummangel mit der richtigen Ernährung beheben

Eine Magnesiumüberdosierung ist mit einer magnesiumreichen Ernährungsweise übrigens nicht möglich.

2. Magnesiummangel beheben: Mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln

Allein mit Nahrungsergänzungsmitteln sollte der Magnesiumbedarf nicht gedeckt werden. Denn schliesslich versorgt die oben genannte Ernährung nicht nur mit Magnesium, sondern mit vielen anderen Vitalstoffen mehr, die allesamt für ein gesundes Leben und für die Heilung von vorhandenen Beschwerden erforderlich sind.

Bei einem ausgeprägten Magnesiummangel jedoch sollte eine magnesiumreiche Ernährung mit einem Nahrungsergänzungsmittel kombiniert werden, um den Mangel schnellstmöglich zu beheben. Aber auch hier ist eine gewisse Sorgfalt bei der Auswahl dringend erforderlich.

In unserem Artikel „Magnesium kaufen – Die besten Präparate“ erklären wir Ihnen, wie Sie aus 8 Magnesiumpräparaten das für Sie persönlich passende Magnesium finden können und worauf Sie beim Kauf desselben achten sollten.

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(18)

Grünling
geschrieben am: samstag, 13. februar, 12:13
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team, Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt man für eine 6-wöchige Magnesiumkur bzw. allein für die täglichen Fußbäder mindestens 150€ aus. Wenn es tatsächlich ebenso effektiv ist, einmal die Fußsohlen einzusprühen, wie ein Fußbad zu nehmen, verstehe ich gar nicht, weshalb Fußbäder empfohlen werden. Da würde man mit der Einsprühmethode, die ja auch gar nicht unangenehmer (Stichwort Fußmassage- und an der Fußsohle brennt es auch am wenigstens bzw. bei mir gar nicht) und erst recht nicht aufwändiger als ein Fußbad ist, höchstens bei einem Zehner landen.. Könnten Sie mir sagen, was ich übersehe? Danke und viele Grüße!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Grünling
Wir empfehlen Ihnen, dies am allerbesten mit dem Hersteller abzuklären, da dieser die Anwendungsempfehlungen herausgibt. Wir geben zwar gerne Informationen über einen gesunden Lebens- und Ernährungsstil weiter, verfügen aber nicht über die Möglichkeit, eigene Studien oder Untersuchungen durchzuführen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Grünling
geschrieben am: freitag, 05. februar, 20:30
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team, Bringt es mehr, sich jeweils morgens und abends mit Magnesiumöl einzusprühen, als, wenn man es zum Beispiel im Abstand einer Stunde am Abend macht? Also einsprühen, nach einer Stunde abspülen und erneut einsprühen? Ich dachte mir auch, dass letztere Methode vielleicht die Haut schont; ich bevorzuge das Einmassieren der Fußsohlen gegenüber Fußbädern, habe aber gehört, dass die Haut dort schnell leidet bzw. merke ich schon eine Überempfindlichkeit bei Wärme.. Danke!!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Grünling
Je ausgewogener die Zeitabstände, desto besser.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Grünling
geschrieben am: samstag, 30. januar, 22:15
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo liebes Team, Wenn Fußbäder so wirksam sind, weil die Fußsohle besonders gut aufnahmefähig ist, wäre es dann nicht ebenso effektiv, häufiger, zum Beispiel 20 Min lang alle 5 Minuten, die Fußsohle mit Magnesiumöl einzusprühen? Ich frage das, weil nach fünf Fußbädern ja schon eine 500ml-Flasche leer ist und das bei einer richtigen Magnesiumkur, die tägliche Fußbäder über sechs Wochen (soweit ich mich gerade erinnere) empfiehlt, schon relativ teuer wird. Studien liegen hierzu selbstverständlich nicht vor, aber könnten Sie das in etwa einschätzen- weil ich von so etwas einfach gar keine Vorstellung habe? Ich bin mir über meinen Magnesiumwert auch nicht im Klaren, daher nur noch eine Frage: Sind Wadenkrämpfe ein Symptom sowohl eines leichten als auch schwereren Mangels (weil Sie woanders schreiben, es handle sich dabei um die "ersten Anzeichen")? Momentan bin ich leider im Ausland und wollte den Aufwand, den Wert messen zu lassen, auf später verschieben. Viele Grüße und danke




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Grünling
Das können Sie natürlich auch tun. Die meisten Menschen empfinden es als einfacher und entspannender, ein Fussbad zu nehmen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesunheit

Grünling
geschrieben am: samstag, 23. januar, 22:05
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Hallo ZDG-Team, Ich hätte noch gern mehr zu der Mehrfachverwendung von Magnesiumbädern gewusst, sofern Sie da Näheres wissen. "Tanken" die Füße das Magnesium irgendwann aus dem Wasser heraus, sodass man eine Grenze der Wiederverwendbarkeit so bei drei Fußbädern setzen kann? Und nimmt die Wirksamkeit durch zu starkes Erhitzen des "alten" Bades ab? Warum ist es wichtig, das aufgesprühte Magnesium nach 30 Min abzuwaschen? Hin und wieder fällt es mir erst später ein, und wüsste gern, warum, um mich disziplinierter daran zu halten. :-) Danke! Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Grünling
Es liegen uns keine Untersuchungen/Studien vor, die überprüft hätten, wie oft man in einer MgCl-Lösung ein Fussbad nehmen kann, bevor es seine Wirkung verliert. Auch nutzen die meisten Menschen - aus hygienischen Gründen - ein Fussbad nur einmal, so dass es wohl auch keine entsprechenden Untersuchungen geben wird. Das Abwaschen des MgCl wird nur deshalb empfohlen, weil viele Menschen ein Brennen auf der Haut verspüren, wenn sie MgCl auftragen. Daher wird angegeben, dass es eben 30 Minuten einwirken sollte, bevor man es abwaschen kann. Wenn Sie jedoch kein Brennen spüren, dann ist es nicht schlimm, wenn Sie es nicht abwaschen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

PB
geschrieben am: samstag, 09. januar, 12:22
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Sehr geehrtes Zentrum der Gesundheit Team, ich würde gerne wissen, ob ein Magnesiummangel auch die Ursache für Lipome sein kann und wie man diese dann behandeln könnte. Ich leide seit ca meinem 13. Lebensjahr an Lipomen, diese sind zwa recht klein (Durchmesser bis 1cm) , aber recht zahlreich. Danke für Eure Hilfe, Liebe Grüße PB




Zentrum der Gesundheit:

Hallo PB
Die Ursachen von Lipomen sind noch nicht geklärt. In solchen Fällen ist es immer empfehlenswert, ein ganzheitliches Programm durchzuführen, um möglichst viele in Frage kommenden Ursachen abzudecken. Dazu gehört in jedem Falle auch eine passende Magnesiumversorgung, aber genauso eine gute Versorgung mit Spurenelementen, mit Vitaminen, Antioxidantien, mit gutem Wasser, mit einer regelmässigen Entgiftung, mit einer Sanierung der Darmflora, mit ausreichend Bewegung uvm.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

ThW
geschrieben am: freitag, 23. oktober 2015, 19:27
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In der Tat entdeckt die Schulmedizin einen Magnesiummangel nicht. Das ist ein eklatantes Dilemma. Sie misst nur im Serum und da wird der Spiegel vom Körper bis es absolut nicht mehr geht konstant gehalten. Magnesium liegt im Körper zu 99% intrazellulär vor. D.h. ein Mangel kann nur nachgewiesen werden, wenn Magnesium im Heparin-Blut intrazellulär gemessen wird. Und was so ein Mangel alles für Folgen hat ist wirklich immens, Burnout, Erschöpfung, psychosomatische Erkrankungen...

Fior
geschrieben am: samstag, 05. september 2015, 09:53
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Guten Tag. Ich habe mich sehr für die transdermale Variante interessiert und hätte hierzu noch ein paar Fragen. Bei einer Vitamin D3/K2 Ergänzung, macht hier eine transdermale Aufnahme Sinn oder wäre sie oral besser? Gesetz den Fall, dass ich einmal wöchentlich eine hohe Dosis von 20.000 IE einnehme, empfiehlt sich dann ein tägliches Einreiben oder Bad, oder "nur" zum Zeitpunkt der Einnahme einmal pro Woche? Immer unter der Voraussetzung, dass magnesiumreiche Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen. Generell um Reserven aufzufrischen, macht eine transdermale wöchentliche Anwendung Sinn oder sollte dies besser kurmäßig täglich angewendet werden. Wenn ja, ich habe hierzu sehr detaillierte Informationen von Jakob Lorber gefunden, wo bis zu 700mcg Magnesium/täglich empfohlen wurde. Hierzu fehlen mir allerdings Referenzwerte sowie ein vorgeschlagener Anwendungszeitraum. Herzlichen Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Fior
D3/K2 sollten oral eingenommen werden. Eine Optimierung der Magnesiumversorgung sollte idealerweise kombiniert erfolgen, also oral ergänzt mit transdermalem Mg. Der empfohlene Tagesbedarf liegt bei etwa 400 Milligramm, weshalb 700 mcg merkwürdig scheinen. Je nach Ernährung wird Mg entweder dauerhaft oder kurweise eingenommen. Genauso die transdermale Anwendung.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Müller
geschrieben am: samstag, 18. juli 2015, 11:26
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Guten Tag Wenn das Verhaeltnis von Ca zu Ma 1 - 1.14 ist, nicht 1-2, ist das sehr schlecht? Man liesst immer ueber das Gegenteil, wenn das Verhaeltnis 1-3 und mehr ist. Da ich auf Milchprodukte verzichte, komme ich auf ca.800mg Calzum. Esse auch viel Broccoli was einen hohen biologische Verwertung hat da man ja nur 300mg Calzium. Meine Ernaehrung bringt 700mg Magnesium hervor, ohne Tablette zu nehmen Freundliche Gruesse




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Müller
Das Ca-Mg-Verhältnis wird mit 2:1 empfohlen. Wenn Sie allein mit einer gesunden Ernährung ein etwas anderes Verhältnis erzielen, stellt dies kein Problem dar - zumal das angegebene Verhältnis das Minimum darstellt. An manchen Stellen wird auch ein Verhältnis von 1:2 angegeben. Es geht daher sicher nicht, um das akribische Einhalten eines genau bemessenen Verhältnisses, sondern um eine gesunde Ernährung, die automatisch ein passendes Verhältnis liefern wird. Denn stellen Sie sich vor, Sie würden auch noch alle andere Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine im "richtigen" Verhältnis zu sich nehmen wollen. Sie würden vor lauter Rechnen überhaupt nicht mehr zum Essen kommen ;-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

H.K.
geschrieben am: dienstag, 01. april 2014, 15:40
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Hallo liebes Team von ZdG, ich nehme ein Magnesiumpräparat ein, dies ist Magnesiumcitrat mit Vitamin C, wird in Wasser aufgelöst. Es wird direkt in der Apotheke hergestellt. Wie gut ist Magnesiumcitrat? Vielen Dank für Ihre Antwort.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo H.K.
Magnesiumcitrat ist eine organische Magnesiumverbindung, die gut resorbiert wird. Wenn Sie Magnesiumcitrat gut vertragen und gleichzeitig ausreichend Calcium sowie alle anderen Spurenelemente mit der Ernährung zu sich nehmen, spricht nicht viel dagegen.
Als ganzheitliches Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium und Calcium im optimalen Verhältnis empfehlen wir u. a. die Sango Meeres Koralle.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

kluettenrath
geschrieben am: dienstag, 02. oktober 2012, 20:19
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Vielen herzlichen Dank für die angebotenen Informationen. Sie haben mir bei der Ursachensuche für den Grund meines essentiellen Bluthochdrucks den alles entscheidenden Hinweis geliefert und mir die scheibchenweise Hinrichtung durch die Ärzte und die nebenwirkungsreiche, lebensqualitätsvernichtenden Medikamente der Pharmaindustrie erspart. Heute lebe ich wieder bei optimalem Blutdruck pillenfrei, wo etwa ein Dutzend Fachärzte im Brustton der Überzeugung behaupteten, eine primäre Hypertonie sei nicht heilbar. Danke!

Matilde
geschrieben am: montag, 14. november 2011, 07:47
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Hallo liebes Team, koennen sie mir sagen, ob Mandeln (natuerlich in Kombination mit ganz viel Obst und Gemuese) als Magnesiumquelle reicht? Oder sollte noch mehr eingenommen werden? Zumal ich gerade daran "arbeite" schwanger zu werden. Vielen Dank Liebe Gruesse




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Matilde,
vielen Dank für Ihre Mail.

Ganz so einfach lässt sich Ihre Frage nicht beantworten. Mandeln enthalten etwa 170 Milligramm Magnesium pro 100 Gramm. Davon 60 bis 100 Gramm täglich zu essen, dürfte kein Problem sein. Wenn wir jetzt von einem Magnesiumbedarf von 400 Milligramm ausgehen, dann kommt es wiederum auf die Art der übrigen Lebensmittel an, die Sie verzehren, ob Sie Ihren Magnesiumbedarf decken können oder nicht.
 
Essen Sie also u. a. Trockenfrüchte (Feigen, Bananen) sowie nicht einfach nur irgendwelche Gemüse, sondern besonders magnesiumreiche Gemüse wie z. B. Spinat, Kohlrabi, Mangold, Kresse, Artischocken etc. und ergänzen diese Ernährung mit Hirse als Beilage und Amaranth in Form von Flakes, Pops oder Amaranthriegeln.
 
Essen Sie darüber hinaus gelegentlich Sonnenblumenkerne (auch in Form von Brotaufstrichen z. B. "Streich" von Zwergenwiese) und Kürbiskerne, da diese beiden Saaten besonders viel Magnesium enthalten. Wenn Sie davon 50 Gramm täglich verzehren, dann haben Sie sich bereits mit der Hälfte des notwendigen Magnesiums, also mit 200 Milligramm versorgt.
 
Falls Sie sich unsicher sind, können Sie immer noch ein natürliches Magnesiumpräparat wie z. B. die Sango Meeres Koralle einnehmen.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sarah
geschrieben am: freitag, 11. november 2011, 11:27
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Hallo liebes ZDG-Team, wie mache ich den oben erwähnten Mandelfladen? LG Sarah




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sarah,
vielen Dank für Ihre Mail.
Mandelfladen können z. B. so hergestellt werden:

Mandeln fein mahlen, mit frischen gehackten oder getrockneten Kräutern (z. B. Majoran), Meersalz und etwas Leinsamen mischen. Geben Sie so viel Wasser dazu, dass sich eine formbare Masse ergibt und lassen Sie den Teig eine halbe Stunde stehen. Formen Sie jetzt aus dem Teig mehrere runde Fladen und legen Sie diese auf einem Kuchengitter in die Sonne, wo sie einige Stunden lang trocknen. Im Winter kann der Teig auf ein Backblech gestrichen und bei niedrigen Temperaturen getrocknet bzw. gebacken werden. Anschliessend in handliche Stücke schneiden oder brechen. Ganz nach Lust und Laune kann der Teig (vor dem Backen) mit gehackten getrockneten Tomaten, Olivenstückchen, Paprikastückchen etc. variiert werden.

Guten Appetit und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Thomas Funke
geschrieben am: mittwoch, 19. oktober 2011, 22:57
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wertes zdg-team `schuldigung, doch ich faß es fast nicht, welche informationen, und so umfangreich, sie sich trauen, rauszugeben, meine Hoch-Achtung, Danke ! Thomas Funke Gesundheit


Thomas
geschrieben am: dienstag, 11. oktober 2011, 05:38
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liebe menschen beim zdg hörte jetzt die aussage, daß man magnesium nur abends nehmen sollte bzw. darf. wissen sie was dazu oder was dazu steht?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Thomas,
vielen Dank für Ihre Mail.
Magnesium gilt auch als sanfter Beruhiger. Da manche Menschen besonders sensibel auf Magnesium ansprechen und nach der Einnahme müde werden, empfiehlt man ihnen, Magnesium am besten vor dem Schlafengehen zu nehmen. Normalerweise jedoch sollte Magnesium in mehreren Portionen über den Tag verteilt eingenommen werden, da die Resorption dann deutlich besser ist als bei der Einnahme von einer einzigen grossen Dosis am Abend.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

jürgen kuppel
geschrieben am: donnerstag, 11. august 2011, 11:46
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hab magnesiummangel.sehr beeindruckend ihr bericht.
Alf Jetzer
geschrieben am: freitag, 10. dezember 2010, 14:55

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Guten Tag Frau Muthmann,

Sie haben mir eine grosse Freude gemacht, dass
folgendes zur Sprache gebracht haben:

"Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten immer frisch zu, lagern Sie Salate und Gemüse nach Möglichkeit nicht länger als 1 bis 2 Tage und vermeiden Sie aufwändige Zubereitungsmethoden. Bevorzugen Sie Lebensmittel aus biologischer Erzeugung und erhöhen Sie den Rohkostanteil in Ihrer Ernährung."

Das ist nämlich genau das, was ich seit vielen Jahren tue. Das Essen ist für mich so einfach geworden, aber es hat Jahre des optimierens, Erkennens gebraucht um dorthin zu gelangen. Seit einigen Jahren koche ich auch selber und hab so alles komplett "under control".
Dazu benütze ich einen Niedertemperatur-Kochtopf (das Gegenteil von Dampfkochtopf). Der verkocht die Nährwerte weniger und lässt mehr Aroma (kommt der Rohkost näher, aber trotzdem leicht verdaulich). Dazu bin ich Lacto-Vegetarier seit 30 Jahren, treibe regelm. Sport. Mit diesen "Ingredienzen" habe ich auch eine happige Neurodermitis zum Verschwinden gebracht. Mit Schulmedizin wäre ich da nicht weit gekommen.
Ich hoffe, Sie inspirieren mit Ihrer Arbeit noch viele Menschen zum "Umschwenken" in ein bewussteres Leben.

Mit besten Grüssen aus Zürich,
Alf Jetzer
www.erdklang.ch
Alf Jetzer
geschrieben am: donnerstag, 09. dezember 2010, 18:45
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guten Tag Frau Muthmann,
es klingt interessant, aber da wird für tausende andere Dinge ganz ähnliches gesagt. Wenn man das alles von allem beachten müsste, dann würde einem der Kopf explodieren. Fazit: es ist gar nicht möglich auf alles so einzugehen, wie das die tausende Verfechter der jeweilligen Thesen, Stoffe, Mittel, Methoden einem abverlangen. Alle haben für sich "recht". Die Natur hat uns verschiedene Wege zum Ziel gegeben.
Aber eben: Magnesium ist nur eine von tausenden Dingen die wichtig sind. Ein Ding der Unmöglichkeit, alles so zu beachten wie man "sollte". Man will ja auch noch leben können.
Ich habe festgestellt: viele, oder sogar die meisten Verfechter einer These haben sich selbst geheilt mit einer Methode, Mittel etc. Und für die ist es dann zur Lebensaufgabe geworden mit "allen Kräften" anderen Menschen mit der jeweiligen Methode zu helfen. Aber leider wird dabei oft die eigene Methode als das einzig Wahre angesehen. Dabei ist alles extrem Individuell, für jeden Menschen gilt es die eigenen Kombinationen der Dinge herauszufinden. Also in sich hineinhorchen ist durch nichts zu ersetzen.

Gruss,
Alf Jetzer

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Jetzer,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Sie haben Recht: Magnesium alleine macht noch lange nicht gesund, heil und glücklich. Deshalb haben wir im Text nicht nur über Magnesiummangel berichtet. Wir wiesen auf einen allgemeinen Mineralstoffmangel hin, außerdem auf einen Mangel wichtiger Begleitstoffe (Vitamin B1, B6, E, Selen, Zink), auf die Auswirkungen einer starken Verarbeitung von Lebensmitteln und stellten schließlich eine Lösung vor, nämlich u. a.:

"Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten immer frisch zu, lagern Sie Salate und Gemüse nach Möglichkeit nicht länger als 1 bis 2 Tage und vermeiden Sie aufwändige Zubereitungsmethoden. Bevorzugen Sie Lebensmittel aus biologischer Erzeugung und erhöhen Sie den Rohkostanteil in Ihrer Ernährung."
Wer dies berücksichtigt, braucht sich den Kopf weder über Magnesium noch über "tausend Dinge" zu zerbrechen und wird eine ganz hervorragende Lebensqualität erreichen. Menschen aber, die sich nicht konsequent an obige Ratschläge halten (möchten), können durch eine Nahrungsergänzung mit Magnesium (oder Applikation von Magnesium auf die Haut) wenigstens das Risiko eines Magnesiummangels ausschließen und da Magnesium tatsächlich einen besonders wichtigen Stellenwert in der Gesundheitsvorsorge einnimmt (was inzwischen sogar die Schulmedizin einsieht und Diabetiker - gelegentlich - auf eine Supplementierung mit Magnesium aufmerksam macht), bereits viele Probleme beheben.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team


Ronald Breithaupt
geschrieben am: donnerstag, 18. november 2010, 12:01
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Sehr geehrte Frau Muthmann!
Bei dem Magnesium-Artikel vile mir auf, das öfters die ausreichende Versorgung mit Vit. B6 und Vit. B1 erwähnt wurde. Bei verschiedenen Firmen wird aber immer eine Mischung mit B6 und B12(!!) angeboten. Könnte sich im Text ein Fehler eingeschlichen haben?
Herzlichen Gruß R. Breithaupt

Zentrum der Gesundheit:

Sehr geehrter Herr Breithaupt,

lieben Dank für Ihre Mail und Ihre Frage zu unserem Magnesiumtext, auf die wir gerne eingehen möchten. Die Vitamine B1, B6 und E sowie die gleichzeitig im Text erwähnten Spurenelemente Selen und Zink sind für die optimale Aufnahme von Magnesium ausschlaggebend. Zwar kann auch Vitamin B12 die Wirkung von Magnesium fördern, an der entsprechende Stelle im Text ging es jedoch in der Hauptsache um Getreideprodukte und Hülsenfrüchte als Magnesiumquelle und um den Vitalstoffverlust (Vitamin B1 und B6) beim Erhitzen dieser Lebensmittel, was die Magnesiumresorption erschweren kann. Da Vitamin B12 in diesen beiden Lebensmitteln nicht vorhanden ist, wurde es an dieser Stelle nicht explizit erwähnt.

Herzliche Grüße
Ihr ZDG-Team

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