Magnesiummangel


Magnesium ist an über 300 biochemischen Reaktionen im Körper beteiligt. Ein Magnesiummangel beschreibt die Abnahme der Magnesiumkonzentration im Blut.

Magnesiummangel | Kaum beachtet aber folgenschwer

Veröffentlichung am 02.07.2008 um 17:06 Uhr / Aktualisierung am 26.03.2012 um 15:26 Uhr  Drucken Sie diese Seite

Magnesiummangel betrifft uns alle. Unsere Lebensmittel enthalten immer weniger Magnesium und viele Gesundheitsprobleme entpuppen sich als Folgeerscheinungen eines weit verbreiteten Magnesiummangels.

Magnesiummangel Reines Magnesiumchlorid aus dem Meer hilft bei Magnesiummangel

Magnesiummangel – unbeachtet und folgenschwer

Im Körper geschieht fast nichts ohne Magnesium. Ein Magnesiummangel wirkt sich daher äußerst negativ auf viele verschiedene Organe und Körperfunktionen aus. Er kann sich in nur einem Symptom, aber auch in mehreren Symptomen gleichzeitig äußern.

Natürlich ist Magnesium nicht wichtiger als andere Mineralstoffe, doch besteht bei keinem anderen Mineralstoff ein so gravierender und gleichzeitig so wenig beachteter Mangel wie bei Magnesium.

Seine Bedeutung erkennt man erst dann, wenn sich belastende Gesundheitsprobleme mit Hilfe von Magnesium innerhalb kurzer Zeit in Luft auflösen.

Ohne Magnesium bleibt Vitamin C wirkungslos

Jeder weiß, wie wichtig Vitamin C ist und fast jeder kümmert sich darum, möglichst viel davon zu sich zu nehmen – sei es mit Früchten, Säften oder mit Vitaminpillen. Offiziellen Quellen zufolge brauchen wir 100 Milligramm Vitamin C pro Tag.

Vom Mineralstoff Magnesium benötigen wir, ebenfalls offiziellen Quellen zufolge, viermal so viel wie Vitamin C – und kaum einer kümmert sich darum. Dabei kann Vitamin C ohne Magnesium NICHTS tun. Ohne Magnesium legt Vitamin C müßig die Hände in den Schoß und wird ungenutzt wieder ausgeschieden. Nehmen wir zur Abwehr von Infektionen Vitamin C, bleiben wir so lange infektanfällig, bis wir auch an Magnesium denken.

Erst in Anwesenheit von Magnesium wird Vitamin C aktiv, bekämpft freie Radikale, unterstützt das Immunsystem und löst die Produktion einer Vielzahl von Hormonen und Botenstoffen aus.

Ohne Magnesium gäbe es kein Leben

Magnesium ist aber nicht nur für die Aktivierung des Vitamin C zuständig. In Wirklichkeit gibt es keine einzige „Abteilung“ im Körper, wo Magnesium nicht gebraucht würde. Über 320 Enzyme könnten ohne Magnesium ihre Aufgabe nicht erfüllen.

  • Ohne Magnesium würde das Nervensystem zusammenbrechen.
  • Ohne Magnesium gäbe es keine Muskelentspannung.
  • Ohne Magnesium würden die Blutgefäße immer enger, der Blutdruck würde steigen, das Blut verklumpen, es käme zu Thrombosen, zu Herzinfarkt und Schlaganfall.
  • Ohne Magnesium könnte Insulin nicht ein einziges Zückerchen in die Zellen transportieren.
  • Ohne Magnesium könnte unser Körper keine Proteine bilden.
  • Ohne Magnesium hätte jeder Nierensteine.
  • Ohne Magnesium wäre der Weg frei für Krebs..
  • Ohne Magnesium sähen wir alle schon mit 20 wie zahnlose, faltige Greise aus.
  • Ohne Magnesium wären wir alle schlapp und litten dennoch unter Schlaflosigkeit.
  • Ohne Magnesium wäre ein Leben nicht möglich.

Magnesiummangel für „Fachleute“ nicht vorhanden

Wenn all dies OHNE Magnesium geschehen würde, dann müsste all dies MIT Magnesium entweder verhindert oder beseitigt werden können. Könnte es also sein, dass bei der Entstehung vieler Zivilisationskrankheiten ein Magnesiummangel nicht unbeteiligt ist? Wäre es daher möglich, dass eine bewusste Versorgung mit Magnesium zum Verschwinden oder zumindest zu einer deutlichen Besserung vieler gesundheitlicher Probleme führen könnte?

Die meisten (herkömmlich ausgebildeten) Ernährungsfachleute und Schulmediziner schütteln bei diesen Fragen gelangweilt mit den Köpfen. Für sie gibt es keinen Magnesiummangel. Sie sagen, der Magnesiumbedarf eines erwachsenen Menschen von durchschnittlich 350 bis 400 Milligramm pro Tag könne problemlos mit einer so genannten „gemischten Kost“ gedeckt werden.

Magnesiummangel: In Wirklichkeit ein Volksleiden

Abgesehen davon, dass viele Magnesiumexperten der Meinung sind, dass der tatsächliche Magnesiumbedarf des modernen Menschen viel höher ist (600 bis 900 Milligramm pro Tag), zeigen mittlerweile verschiedene Studien, dass nicht einmal die offiziell als ausreichend erachtete Magnesiummenge erreicht wird.

Schon im Jahre 1994 hatten Wissenschaftler verkündet, der durchschnittliche Amerikaner habe Ende des 19. Jahrhunderts mit seiner Nahrung noch 500 Milligramm Magnesium pro Tag verzehrt, heute seien es gerade noch 175 bis 225 Milligramm. In einer weiteren Studie wurden 1033 Krankenhauspatienten untersucht. Bei 54 Prozent wurde ein gravierender Magnesiummangel festgestellt und fast das Erschreckendste daran war: 90 Prozent der Ärzte hatten nicht einmal daran gedacht, überhaupt einen Magnesiumtest durchführen zu lassen.

Eine 2005 veröffentlichte Studie zeigte, dass zwei Drittel der Bürger es nicht schaffen, ihre empfohlene Tagesdosis an Magnesium zu sich zu nehmen, und 19 Prozent verzehren gar weniger als die Hälfte davon.

Bei diesen Zahlen aber muss berücksichtigt werden, dass die Wissenschaftler vom offiziellen Magnesiumbedarf (350 bis 400 Milligramm) ausgehen, nicht aber vom tatsächlichen, der – wie oben erwähnt – deutlich höher ist, so dass in Wirklichkeit viel mehr Menschen unter Magnesiummangel leiden, als bei den aktuellen Studien ans Tageslicht kommt. Warum aber scheint es so schwierig, sich mit einem knappen Gramm eines Mineralstoffes zu versorgen?

Magnesiummangelsituation ist seit 75 Jahren bekannt

Magnesiummangel

Im amerikanischen Kongress kam einst das Thema „Mineralstoffmangel“ zur Sprache. Dabei wurde verkündet, dass heutzutage niemand mehr so viele Früchte und Gemüse essen könnte, die nötig wären, um bei perfekter Gesundheit zu bleiben. Das liege daran, dass all die Millionen Hektar, auf denen unsere Nahrung wachse, längst ausgelaugt seien und nicht mehr annähernd jenen Mineralstoffgehalt aufweisen würden wie noch wenige Generationen zuvor.

Vielleicht sagen Sie jetzt, das ist doch nichts Neues mehr. Und Sie haben mehr als Recht, denn die betreffende Kongressversammlung fand bereits im Jahre 1936 statt. Vor 75 Jahren also war man sich bereits darüber im Klaren, dass unsere Lebensmittel immer weniger Mineralstoffe enthalten. Was war seither geschehen, um diesen Mangel zu beheben? Nichts.

Magnesiumarme Böden

Heute sind unsere Böden noch erschöpfter und noch mineralstoffärmer als je zuvor. Natürlich werden in der industriellen Landwirtschaft Jahr für Jahr verschwenderische Mengen synthetischer Düngemittel (auch Mineraldünger oder Kunstdünger genannt) verwendet, um den Böden immer höhere Ernten abzuringen. Dabei geht es nicht nur um Quantität, sondern auch darum, dass Früchte und Gemüse optisch einwandfrei aussehen.

Der Mineralstoffgehalt interessiert die Erzeuger nicht im Geringsten. Schließlich kann kein Verbraucher seine Lebensmittel nach diesem Kriterium auswählen, da niemand einem Apfel oder einem Salat ansehen kann, wie viele Vitamine und Mineralstoffe er enthält. Auch gibt es keinerlei Bestimmungen oder Gesetze, die einen Mindestgehalt an lebenswichtigen Mineralien in unseren Lebensmitteln fordern.

Magnesiummangel durch Kunstdünger

Magnesiummangel

Kunstdünger bestehen in der Hauptsache aus Nitraten, Phosphaten und Kalisalzen. Gelegentlich werden auch Kalkpräparate (Calcium) ausgebracht. Als Ergebnis erhält man zwar üppige und optisch ansprechende Ernten. Doch sind diese Pflanzen arm an jenen Mineralien und Spurenelementen, die in diesen einseitigen Düngemitteln fehlen. An Magnesium zum Beispiel wird nur selten gedacht. Oft scheint man davon auszugehen, dass die Böden ausreichend davon enthalten. Das ist leider nicht der Fall.

Das in den Bodenmineralien vorhandene Magnesium wird in einem seit Jahrmillionen gleichbleibenden Rhythmus freigesetzt. Die Zerfallsgeschwindigkeit der Gesteine hängt von Temperatur und Feuchtigkeit ab und richtet sich keineswegs nach den Anforderungen und Bedürfnissen der modernen Landwirtschaft.

Dazu kommt, dass jedes Jahr mindestens genauso viel Magnesium durch die Niederschläge ausgewaschen wird, wie von den Kulturpflanzen für Wachstum und Fruchtbildung verbraucht wird, wodurch der jährliche Magnesiumverlust im Boden verdoppelt wird.

Der Einsatz von Mineraldüngemitteln ignoriert oft nicht nur den Magnesiumbedarf unserer Böden und Lebensmittel, sondern führt zusätzlich zu einer Störung des fein abgestimmten natürlichen Mineralstoffgleichgewichtes der Böden und verhindert auf diese Weise eine gleichmäßige und gesunde Versorgung der Pflanze.

Kalium und Calcium beispielsweise, die reichlich in synthetischen Düngemitteln vorhanden sind, blockieren die Magnesiumaufnahme in die Pflanze. Selbst wenn ausreichend Magnesium im Boden vorhanden wäre, könnte die Pflanze es in Anwesenheit von Kunstdüngern daher nur unzureichend resorbieren.

Magnesiummangel in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln

Magnesiummangel sieht man den Pflanzen übrigens nicht unbedingt an. Zwar wird oft behauptet, Magnesiummangel äußere sich in seltsam farblosen Blättern, und da sich die meisten Gemüsepflanzen in einem sattgrünen Kleide zeigen, könne von einem Mangel wohl kaum die Rede sein. Leider wird hier aber nicht beachtet, dass sich nur 1 bis 5 Prozent des möglichen Gesamtmagnesiumgehaltes einer Pflanze in deren Blattwerk befinden. Die Pflanze kann also bei minimaler Magnesiumversorgung noch wunderbar grün sein.

Diese Minimalausstattung mit Magnesium jedoch nützt weder dem Menschen noch dem Vieh. Folglich sind nicht nur unsere Gemüse, Früchte und Getreide arm an Magnesium, sondern auch tierische Erzeugnisse wie Milchprodukte, Fleisch und Eier. Auch tierische Düngemittel wie Gülle und Mist sind aus diesen Gründen magnesiumarm und können den Böden schließlich nichts zurückgeben, was ihnen selbst fehlt.

Magnesiummangel durch die Lebensmittelindustrie

Magnesiummangel

So wäre die Gefahr eines Magnesiummangels aufgrund der heute meist ausgelaugten Böden auch dann relativ groß, wenn wir uns hauptsächlich von frischen Lebensmitteln ernähren würden. Doch, wer isst schon ausschließlich frische Lebensmittel?

In verarbeiteten Lebensmitteln aber ist die Magnesiummenge noch deutlich geringer. Weißmehl enthält nur noch 20 bis 30 Prozent der Magnesiummenge von Vollkornmehl. Und in poliertem Reis ist lediglich ein Fünftel der Magnesiummenge von Vollkornreis enthalten.

Stärke, die regen Einsatz in verarbeiteter Nahrung findet (in Puddings, Kuchen, Keksen, Süßigkeiten, Fertigsuppen etc.) und aus Mais gewonnen wird, versorgt Sie mit sage und schreibe 3 Prozent jener Magnesiummenge, die noch im Maiskorn vorhanden war.

Haushaltszucker jedoch ist der König unter den „Magnesiumlosen“. Während seiner Herstellung aus der Zuckerrübe gehen 99 Prozent des lebenswichtigen Minerals verloren.

Magnesiummangel durch Kochen und Braten

Dazu addieren sich jetzt noch die Mineralstoffverluste durch Kochen, Braten, Grillen, Dünsten, etc. Der Verlust an Magnesium allein durch das Kochen im Privathaushalt kann bis zu 40 Prozent betragen.

Als unsere Hauptmagnesiumquellen gelten Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Beides ist beim modernen Menschen nicht übermäßig beliebt. Kocht er dennoch einmal Vollkornnudeln oder Bohnen, dann schüttet er das Magnesium mit dem Kochwasser weg.

Magnesiummangel durch fehlende Begleitstoffe

Essen wir stattdessen Vollkornbrot, Vollkornreis oder Linsensuppe (um die Problematik „Kochwasser“ zu umgehen), dann zerstören wir beim Kochprozess bis zu 60 Prozent des vorhandenen Vitamin B6 und teilweise über 70 Prozent des hitzeempfindlichen Vitamin B1. Magnesium kann von unserem Organismus jedoch nur dann aufgenommen werden, wenn diese beiden Vitamine zugegen sind. Genauso verhält es sich mit Vitamin E, Selen und Zink.

Ohne diese Vitalstoffe ist Magnesium ebenfalls machtlos. Vitamin E aber verschwindet zu 45 Prozent beim Braten und Grillen, zu 50 Prozent beim Kochen und bis zu 60 Prozent beim Einfrieren. Zink hingegen wird bei sämtlichen Entgiftungsprozessen des Körpers verbraucht.

Angesichts der heute allgegenwärtigen Chemikalien in Form von Lebensmittelzusatzstoffen, Zahngiften, Wohngiften, Medikamenten etc. bleibt kaum noch freies Zink für die gewöhnlichen Stoffwechselprozesse übrig. Was nun Selen betrifft, so ist seit langem bekannt, dass in Nordeuropa die Versorgungslage mit diesem Mineralstoff eher als kritisch zu bezeichnen ist. Im Vergleich zu den amerikanischen Böden seien jene in Europa höchst selenarm und entsprechend habe sich die tägliche Aufnahme von Selen seit den 70er Jahren um die Hälfte reduziert.

Die Lösung heißt hier: Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten immer frisch zu, lagern Sie Salate und Gemüse nach Möglichkeit nicht länger als 1 bis 2 Tage und vermeiden Sie aufwändige Zubereitungsmethoden. Bevorzugen Sie Lebensmittel aus biologischer Erzeugung und erhöhen Sie den Rohkostanteil in Ihrer Ernährung. Wenn Sie täglich einige Paranüsse essen, sichert das außerdem bereits Ihren Selenbedarf.

Magnesiummangel durch magnesiumfreies Speisesalz

Salz leistete früher einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Magnesiumbedarfs des Menschen. Meersalz nämlich enthält Magnesium. Magnesium aber mindert die Lagerfähigkeit des Salzes, weil es das Salz hygroskopisch macht. Das heißt, es zieht Feuchtigkeit aus der Luft an und verklumpt.

Also entfernt man das Magnesium und erhält nun ein wunderbar haltbares Salz. Folglich besteht das heute übliche Speisesalz aus reinem Natriumchlorid. Es schadet daher gleich zweifach. Einerseits kann das Salz nicht mehr zur Magnesiumversorgung beitragen und belastet andererseits durch das nachträglich zugefügte Fluorid und Jodid die Schilddrüse, das Nerven- und Immunsystem sowie die Knochen- und Gelenkgesundheit.

Magnesiummangel durch Übersäuerung

Die Hoffnung, wir könnten mit gewöhnlicher Nahrung unseren Magnesiumbedarf decken, dürfen wir also getrost begraben. Doch es kommt noch schlimmer. Einen Großteil jener dürftigen Magnesiummengen, die unser Körper im Essen aufspürt, benötigt er – gemeinsam mit Calcium – für die alltägliche Entschärfung säurebildender Speisen.

Insbesondere industriell verarbeitete Fertigprodukte wie Fast Food, Käse, Wurst, Brot, Kekse, Süßigkeiten, Fertigsoßen, Dips, Soft Drinks etc. führen zu einer chronischen Übersäuerung der Gewebe und des Blutes.

Um die lebensbedrohenden Gefahren, die mit einem solchen Säureüberschuss verbunden sind, abzuwehren, neutralisiert unser Organismus die bei der Verstoffwechslung der genannten Nahrungsmittel entstehenden Säuren mit Hilfe basischer Mineralstoffe, genauer gesagt mit Magnesium und Calcium.

Je weniger natürlich eine Ernährungsweise also ist, um so weniger lebenswichtige Mineralien liefert sie und um so höher ist gleichzeitig der Verschleiß dieser Mineralien. Doch wenn immer mehr verbraucht wird, als hereinkommt, dann geht die Rechnung irgendwann nicht mehr auf.

Der Organismus muss die Säuren immer neutralisieren. Andernfalls stirbt er. Wenn jedoch die Mineralstoffe in der Nahrung nicht ausreichen, dann holt er sich dieselbigen eben aus den Knochen, den Zähnen, dem Bindegewebe, dem Haarboden und sämtlichen anderen körpereigenen Mineralstoffdepots. Die Folgen sind absehbar: Sinkende Widerstandskraft, brüchige Knochen (Osteoporose), Zahnverfall (Karies), Gelenkerkrankungen, Haarausfall, Alterung etc.

Neutralisierte Säuren werden auch Schlacken genannt. Im besten Falle scheidet der Körper sie aus. Wenn unsere Ausleitungsorgane aber überlastet sind, werden sie im Bindegewebe oder in gelenknahen Geweben eingelagert. Die Auswirkungen sind langfristig äußerst unangenehm: Stoffwechselstörungen, Autoimmunerkrankungen, rheumatische Beschwerden und vieles mehr.

Insgesamt werden mindestens 150 Krankheiten mit einer chronischen Übersäuerung aufgrund von Mineralstoffmangel und ungeeigneter Ernährung in Verbindung gebracht. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter Entsäuerung und Basische Ernährung.

Magnesiummangel durch Fluorid

Trinkwasser wird in unseren Breiten (noch) nicht – wie in manchen Regionen der USA üblich – fluoridiert. Allerdings kaufen manche Menschen absichtlich fluoridreiche Mineralwässer (achten Sie auf das Etikett: ab 0,7 Milligramm Fluorid pro Liter ist ein Mineralwasser als fluoridreich zu betrachten), fluoridiertes Speisesalz und verwenden fluoridierte Zahncreme.

Fluoride jedoch begeben sich im menschlichen Organismus regelrecht auf die Suche nach Mineralstoffen und binden sich an diese. An Fluoride gebundenes Magnesium (oder auch Calcium) ist für unseren Körper jedoch absolut nutzlos. Fluoride verstärken daher den ohnehin vorhandenen Magnesiummangel noch zusätzlich.

Magnesium ist aber für den Knochen- und Zahnaufbau unverzichtbar. Es fungiert wie eine Art Spezialkleber, der all die Calciummoleküle zusammenhält. Die Theorie, Fluoride könnten die Zähne schützen, steht also auf mehr als wackeligen Beinen.

Magnesiummangel durch Magensäuremangel und Säureblocker

Aufgrund der weit verbreiteten ungesunden Ernährungs- und Lebensweise leiden viele Menschen an einem chronischen Magensäuremangel, der sich – so kurios sich das auch anhören mag – (auch) in Sodbrennen äußern kann. Besonders ältere Menschen, aber auch Diabetiker, Asthmatiker, Rheumatiker oder Patienten mit Gallensteinen zeigen meist eine zu geringe Magensäureproduktion.

Magnesium aber kann ohne Magensäure nicht in seine ionische und damit nützliche Form umgewandelt werden. Nicht viel besser ist jener Zustand, der im Magen entsteht, wenn sog. Antazida (Säureblocker) verwendet werden, also Mittel, die einen Magensäureüberschuss beheben sollen. Sie führen oft zu einer übermäßigen Reduzierung der Magensäure und damit wiederum zu Magnesiummangel.

Magnesiummangel durch pestizidbelastete Lebensmittel

Die meisten Lebensmittel sind heutzutage mit einer reichhaltigen Auswahl der verschiedensten Agrogifte von unterschiedlicher Toxizität belastet (Fungizide, Pestizide, Herbizide). Die britische Umweltschutzorganisation Pesticide Action Network veröffentlichte unlängst eine Analyse zur Einschätzung der in der Landwirtschaft am meisten eingesetzten Chemikalien. 35 Prozent galten als krebserregend, 12 Prozent als hormonsystemirritierend und 41 Prozent als akut toxisch.

Da Magnesium tatkräftig bei sämtlichen Entgiftungsprozessen mitarbeitet, wird umso mehr Magnesium verbraucht, je mehr Chemikalien bzw. Gifte in unserem Körper vorhanden sind. Giftbelastete Lebensmittel sind am heute allgegenwärtigen Magnesiummangel also maßgeblich beteiligt.

Magnesiummangel durch Wassermangel

Magnesium ist wasserlöslich und kann nur dann vollständig absorbiert werden, wenn Sie genügend reines Quellwasser trinken.

Magnesiummangel durch Milchprodukte

Magnesiummangel

Die Aufnahme von Magnesium wird durch die Anwesenheit von Milchzucker, Eiweiß sowie übermäßigen Mengen Calcium blockiert (zu „Magnesiummangel durch Eiweißüberschuss“ siehe weiter unten). Das Calcium-Magnesium-Verhältnis sollte für eine perfekte Magnesiumabsorption 2:1 betragen. Verschiebt sich das Verhältnis zugunsten von Calcium, kann das vorhandene Magnesium vom Organismus entsprechend weniger genutzt werden.

Das Calcium-Magnesium-Verhältnis in der Milch liegt bei 10:1, in Emmentaler beispielsweise bei 30:1. Milchprodukte sind daher für all jene ungeeignet, die auf eine gesunde Mineralstoffversorgung Wert legen. Osteoporose-Patienten fahren aus diesem Grunde deutlich besser, wenn sie ihren Magnesiumspiegel erhöhen und gleichzeitig Milchprodukte meiden. Siehe auch weiter unten unter „Magnesiummangel durch calciumreiche Nahrung und/oder calciumreiche Nahrungsergänzungsmittel“.

Magnesiummangel durch eine gestörte Darmflora und Pilzbefall

Unter dem Einfluss von Antibiotika und einer kohlenhydrat- bzw. zuckerreichen Ernährung wird die Darmflora schwer geschädigt und Pilze (Candida albicans) gedeihen bestens. Mehr als 180 verschiedene Toxine werden von Darmpilzen produziert. Diese Toxine hemmen die Aufnahme von Magnesium und anderen Mineralstoffen.

Magnesiummangel durch Eiweißüberschuss

Eine proteinreiche Ernährung mit viel Fleisch, Fisch, Eiern und Milch- oder Sojaprodukten mindert die Magnesiumaufnahme derart, dass bei solch einer Ernährungsweise sogar die Ernährungsfachleute eine Ergänzung der Nahrung mit täglich 300 Milligramm Magnesium empfehlen.

Magnesiummangel durch Schwarz- und Grüntee

Tannine in Schwarz- und Grüntee binden wertvolles Magnesium an sich und machen es somit wertlos für den Körper. Besonders bitter schmeckende Teesorten sollten gemieden werden, da diese einen hohen Tanningehalt aufweisen.

Magnesiummangel durch Sojaprodukte

Lediglich bei der Fermentation wird die Phytinsäuremenge in der Sojabohne reduziert, weshalb generell nur der moderate Verzehr von fermentierten Sojaprodukten wie Miso und Tempeh empfohlen wird.

Magnesiummangel durch Softdrinks

Kohlensäurehaltige Getränke enthalten oft Phosphate, die sich mit Magnesium zu unlöslichen Komplexen verbinden. Magnesium steht daraufhin dem Körper nicht mehr zur Verfügung.

Magnesiummangel durch Medikamente

Magnesiummangel

Zu den bekanntesten Magnesium-Experten zählt Dr. Mildred Seelig, M.D. vom New York University Medical Center. In den 60er Jahren begann Dr. Seelig ihre Forscherkarriere in der Pharmaindustrie. Schon damals bemerkte sie, dass eine der häufigsten Nebenwirkungen von Medikamenten Magnesiummangel war.

Offenbar benötigt der Organismus für den Abbau der Arzneimittel große Mengen Mineralien, darunter hauptsächlich Magnesium. Das ist einerseits deshalb der Fall, weil Medikamente die Ausscheidung von Magnesium mit dem Urin fördern, andererseits auch, weil sie säurebildend wirken und Magnesium für die Neutralisierung dieser Säuren eingesetzt werden muss, um deren toxische Auswirkungen zu minimieren

Außerdem gibt es Medikamente, die nur deshalb einen scheinbar positiven Effekt zeigen, weil sie die Ausschüttung von Magnesium aus den Depots des Körpers veranlassen und dadurch kurzfristig den Magnesiumspiegel im Blut erhöhen. Langfristig bringt das natürlich mehr Schaden als Nutzen, weil jetzt die Mineralstoffdepots geplündert sind. Die folgenden Medikamente können zur Entstehung eines Magnesiummangels beitragen oder einen solchen auslösen:

  • Diuretika (sog. „Wassertabletten“, die oft auch gegen Bluthochdruck verschrieben werden)
  • Antiasthmatika aus der Gruppe der Bronchodilatatoren z. B. Theophyllin, das zur Behandlung von Asthma und chronischer Bronchitis eingesetzt wird
  • Antibabypillen
  • Insulin
  • Digitalispräparate (Herzglycoside) für die Behandlung von Herzkrankheiten
  • Antibiotika wie z. B. Tetracyline
  • Cortison
  • Abführmittel

Diese Medikamente sollten daher grundsätzlich (jedoch selbstverständlich nur in Absprache mit einem tauglichen Therapeuten) in Verbindung mit Magnesium eingenommen werden (allerdings in einem zeitlichen Abstand von 2 bis 3 Stunden). Siehe dazu weiter unten „Dosierung von Magnesium“.

Magnesiummangel durch Stress

Stress sorgt für einen überdurchschnittlich hohen Magnesiumverschleiß. Niedrige Magnesiumwerte aber führen wiederum zu einer sinkenden Stressresistenz. Ein Teufelskreis ohne Entkommen. Es sei denn, man erkennt die Ursache und tankt Magnesium.

Stress führt zum Ausstoß des Stresshormons Adrenalin. Bei unzureichender Magnesiumversorgung fällt jetzt gleichzeitig der Magnesiumspiegel. Fehlt Magnesium können sich weder die Blutgefäße noch die Muskeln entspannen. Der Blutdruck steigt, der Herzmuskel verkrampft sich, das Herz pocht wild, der Atem wird flach und der Weg zur Panikattacke ist nicht mehr weit.

Magnesiummangel durch bestimmte Lebenssituationen mit erhöhtem Magnesiumbedarf

Wer krank ist, wer ein Baby erwartet oder stillt, wer in einer besonderen Stresssituation steckt, wer noch wächst oder wer in einer Erholungsphase ist, braucht besonders viel Magnesium und sollte seine Nahrung darauf abstimmen bzw. entsprechend hochwertige Nahrungsergänzungsmittel in Erwägung ziehen.

Magnesiummangel durch calciumreiche Nahrung und/oder calciumreiche Nahrungsergänzungsmittel

Wer reine Calciumpräparate als Nahrungsergänzungsmittel einnimmt oder viele calciumreiche Lebensmittel isst (Milchprodukte), sorgt für eine vermehrte Ausscheidung von Magnesium mit allen Folgen eines Magnesiummangels. Calcium und Magnesium werden daher oft als regelrechte Antagonisten bezeichnet, die sich gegenseitig behindern. Das trifft jedoch nur zu, wenn das Verhältnis der beiden Mineralien nicht dem natürlichen entspricht (siehe unter „Magnesiummangel durch Milchprodukte“, weiter oben).

Calcium und Magnesium haben zwar im Körper gegensätzliche Wirkung, doch schließt das eine Kooperation ja nicht aus. Und so kann ein Magnesiummangel – trotz ausreichender Calciumversorgung – einen Calciummangel nach sich ziehen. Calcium-Mangelsymptome klingen dann erst dauerhaft ab, wenn zusätzlich oder ausschließlich Magnesium verabreicht wird. Das lässt sich ganz einfach damit erklären, dass die Aufnahme von Calcium nur in Gegenwart von Magnesium möglich ist.

Magnesium beispielsweise ist für die Umwandlung von Vitamin D in Vitamin D3 zuständig. Vitamin D3 wird zur Calcium-Aufnahme aus dem Darm benötigt. Laut Magnesium-Experte Professor Hans-Georg Classen von der Universität Stuttgart-Hohenheim ist das auch der Grund dafür, warum eine Nahrungsergänzung mit Magnesium die Osteoporose bei älteren Frauen stoppen kann.

Angesichts dieser Tatsachen ist es natürlich doppelt verwunderlich, dass es immer noch Therapeuten gibt, die auf eine reine Calciumsupplementierung oder auf milchreiche Ernährung bei Osteoporose oder anderen Mineralstoffmangelsymptomen schwören.

Genügt es Ihnen, gerade so zu überleben?

Wenn Ihnen also jemand sagt, dass Sie bei unserem heutigen Lebensstil mit einer sog. ausgewogenen Mischkost alle Mikronährstoffe erhalten, die Sie benötigen, dann hat derjenige nicht unrecht. Es kommt immer auf die Ansprüche an, die Sie an Ihre Lebensqualität stellen. In der heute üblichen Mischkost sind nämlich tatsächlich alle Mineral- und Vitalstoffe enthalten, die Sie benötigen, um zu überleben.

Genügt es Ihnen denn, gerade so zu überleben? Egal wie? Möchten Sie nicht viel lieber GESUND, GLÜCKLICH und ENERGIEGELADEN leben? In einer ausgewogenen Mischkost sind zu diesem Zwecke jedoch nicht annähernd alle Mineral- und Vitalstoffe in ausreichender Menge enthalten. Das zu erkennen ist auch keineswegs schwierig. Schauen Sie sich um! Wer da draußen ist bis ins hohe Alter putzmunter, gesund und leistungsfähig? Wer da draußen weiß nicht, wie eine Arztpraxis von innen aussieht?

Magnesiummangel erkennen

Da Magnesium an zahllosen Reaktionen, Funktionen und Stoffwechselprozessen beteiligt ist, kann ein Mangel ebenso zahllose Fehlreaktionen und Fehlfunktionen verursachen und daraufhin zahllose Symptome auslösen. Diese Symptome werden selten mit einem chronischen Magnesiummangel in Verbindung gebracht. Die bekannteste Magnesiummangelerscheinung sind Muskelkrämpfe.

Wussten Sie jedoch, dass ein Mangel an Magnesium zu Angstzuständen, Depressionen und Migräne führen bzw. diese verstärken kann? Dass Magnesiummangel für Hyperaktivität, Schlaflosigkeit, ein taubes Gefühl oder Kribbeln in den Gliedmaßen und für nervöses Lidzucken verantwortlich sein kann? Dass ein niedriger Magnesiumspiegel Osteoporose verursachen und Diabetes begünstigen kann?

Hätten Sie gedacht, dass es Magnesiummangel ist, der zu kariösen Zähnen, zum Prämenstruellen Syndrom, zu Unfruchtbarkeit, Impotenz, Bluthochdruck und zu Herzrhythmusstörungen führen kann?

Wussten Sie, dass sich nach der Einnahme von Magnesium die Symptome von Fibromyalgie und dem Chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS) ganz signifikant verbessern? Oder dass Magnesium den Körper vor jenen Gefahren, die von giftigen Metallen wie Quecksilber, Blei und Cadmium ausgehen, schützen kann? Ja, dass es sogar Aluminium, welches im Verdacht steht, die Alzheimer-Krankheit auszulösen, daran hindern kann, ins Gehirn zu wandern?

Wussten Sie, dass sowohl bei der Parkinson-Krankheit als auch bei manch anderen neurologischen Erkrankungen ein erhöhter Aluminium-Pegel im Gehirn und gleichzeitig ein extremer Magnesiummangel festgestellt wurde?

Hat Ihnen außerdem schon einmal jemand gesagt, dass Calcium bei älteren Menschen die Verkalkung der Blutgefäße und Steifheit der Gelenke fördert, während Magnesium gerade das Gegenteil bewirkt? Und was halten Sie davon: Je älter Sie werden, umso weniger Magnesium kann Ihr Organismus aus der Nahrung ziehen. Wenn Sie aber für einen hohen Magnesiumspiegel sorgen, dann wendet sich das Blatt und Sie werden automatisch wieder jünger.

Das Risiko eines Magnesiummangels lohnt sich also kein bisschen. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, Magnesiummangel zu beheben. Beginnen Sie noch heute mit einer Magnesium-Kur und in wenigen Wochen gehört Ihr Magnesiummangel der Vergangenheit an.

Magnesiummangel beheben: 1. Mit einer biologischen Ernährungsweise

Bei unserer heutigen eigentlich exzellenten Versorgungssituation mit Lebensmitteln aus allen Regionen der Erde wäre die Deckung des Magnesiumbedarfs allein durch die Ernährung theoretisch möglich. Auf der einen Seite enthalten Lebensmittel aus biologischer Erzeugung bereits deutlich mehr Magnesium als Lebensmittel aus konventionellem Landbau, weil auf biologisch bewirtschafteten Böden keine Kunstdünger ausgebracht werden. Biologische Lebensmittel können sogar ausreichend Magnesium enthalten, nämlich dann, wenn der Landwirt auf magnesiumreiche organische Düngung achtet.

Auf der anderen Seite gäbe es spezielle außerordentlich magnesiumreiche Lebensmittel wie Amaranth, Quinoa, Meeresalgen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Mandeln. Diese jedoch werden von den meisten Menschen leider gemieden. Entweder, weil sie ihnen zu exotisch sind oder weil sie zu kalorienreich sind. Letzteres wäre bei einer vernünftigen Einbindung der entsprechenden Produkte in den täglichen Speiseplan kein Problem.

Man isst diese schließlich nicht zusätzlich, sondern ersetzt damit einfach minderwertige Produkte wie Milchprodukte, Brot, Wurst oder Fleisch. Hier einige Beispiele: Brotaufstrich aus Sonnenblumenkernen statt Käse oder Wurst, Mandeldrink statt Milch, Mandelfladen oder Brot aus Keimlingen statt herkömmlichem Brot etc.

Eine Magnesiumüberdosierung ist übrigens auch mit einer übermäßig magnesiumreichen Ernährungsweise nicht möglich. Überschüsse werden von den Nieren schadlos ausgeschieden. Ein Mangel hingegen hat ernsthafte Folgen.

Magnesiummangel beheben: 2. Mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln

Sehr viel einfacher scheint eine Magnesiumversorgung mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zu sein. Doch auch hier ist eine gewisse Sorgfalt bei der Auswahl dringend erforderlich. Vorsicht ist bei im Labor hergestellten Monopräparaten (Magnesium als Einzelsubstanz, als Brausetablette etc.) geboten. Diesem Magnesium fehlt die Information der Natur und kann vom Körper kaum assimiliert werden.

Aus diesem Grund sollte es sich um organische und somit leicht verwertbare Mineralstoffkomplexe handeln, in denen das Magnesium im natürlichen Verbund mit vielen anderen Mineralstoffen und Spurenelementen enthalten ist. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass die Nahrung – wie bereits erwähnt – ausreichend Vitamin B1, Vitamin B6, Vitamin E, Selen und Zink enthält. Sie darf ferner nicht zu calciumreich, aber auch nicht calciumarm sein.

Magnesium kann – wie erwähnt – nur dann optimal von unserem Organismus aufgenommen werden, wenn es in einem bestimmten Verhältnis (2:1) zu Calcium vorliegt. Für zwei Teile Calcium sollten Sie daher ein Teil Magnesium einnehmen. (Auch Calcium kann in keinem anderen Verhältnis besser resorbiert werden.)

Sango Meeres Koralle

Dieses Verhältnis liegt in natürlicher Weise in der Sango Meeres Koralle vor. Dort sind insgesamt über 70 Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten – und zwar in einer ganz ähnlichen Relation, wie sie auch im Körper des Menschen vorzufinden sind. Nicht zuletzt aus diesem Grunde ist die Bioverfügbarkeit der Mineralstoffe aus der Sango Meeres Koralle im Vergleich zu anderen Nahrungsergänzungen außerordentlich hoch.

Achten Sie beim Kauf der Sango Meeres Koralle darauf, dass es sich wirklich um die Meereskoralle und nicht um die weniger nützliche Landkoralle handelt. Lesen Sie hier mehr über die Sango Meeres Koralle.

Transdermales Magnesiumchlorid: Magnesiummangel in 6 bis 7 Wochen beheben

Oral aufgenommenes Magnesium benötigt etwa 6 bis12 Monate, um den intrazellulären Magnesiumspiegel wieder aufzufüllen. Eine transdermal applizierte (auf die Haut aufgetragene) Magnesiumlotion wie MAGOL, die 30 Prozent Magnesiumchlorid enthält, kann Ihren intrazellulären Magnesiumspiegel innerhalb von 6 bis 7 Wochen wieder in den gesunden magnesiumreichen Urzustand befördern. In einer Studie zeigte sich, dass 75 Prozent der Teilnehmer nach nur vier Wochen mit täglichen MAGOL-Fußbädern und der täglichen Applikation von MAGOL auf die Haut ihren intrazellulären Magnesiumlevel so anheben konnten, dass sie sich im empfohlenen Referenzbereich befanden.

Magnesiumchlorid wird auch manchmal Magnesiumöl genannt. Es ist jedoch kein Öl, fühlt sich auf der Haut aber fast so an. Magnesiumchlorid besteht aus 11,8 Prozent Magnesium, das an 88,2 Prozent Chlorid gebunden ist. Es wird durch Verdampfen von Meerwasser gewonnen. Anschließend wird das Natriumchlorid (Kochsalz) entfernt und Magnesiumchlorid bleibt übrig.

Transdermales Magnesiumchlorid: Die Vorteile

Die Anwendung von Magnesium über die Haut bietet außerordentlich überzeugende Vorteile. Sie ist natürlich besonders empfehlenswert bei bestehendem Magensäuremangel oder anderen Resorptionsproblemen (z. B. bei chronischen Darmerkrankungen), da der gesamte Verdauungsapparat umgangen wird und das Magnesium direkt über die Haut in den Blutkreislauf und von dort flugs in die Zellen gelangt. Besonders interessant aber ist, dass die Fähigkeit des Körpers, neues Magnesium über den Darm zu resorbieren, paradoxerweise ausgerechnet dann sinkt, wenn der bestehende Magnesiummangel eine bestimmte Grenze überschritten hat und bereits beginnt, Symptome zu zeigen. Also muss ein solcher Mangel mit Hilfe von intravenösem oder transdermalem Magnesium erst wieder so weit behoben werden, bis der Organismus sich wieder selbständig mit Magnesium über das Verdauungssystem versorgen kann.

Transdermales Magnesiumchlorid bei Parasiten- oder Bakterienbefall

Bei Parasiten- oder Bakterienbefall wie z. B. Borreliose sinkt der Magnesiumspiegel, weil Borrelien Magnesium verbrauchen. Das geschieht allerdings nur dann, wenn Magnesium oral geschluckt wird. Borrelien haben auf transdermales Magnesiumchlorid hingegen keinen Zugriff und der Körper kann es zu 100 Prozent für seine eigenen Ziele verwenden. Transdermales Magnesiumchlorid erlaubt unserem Körper über die Haut große Mengen Magnesium auf natürliche Weise und schnellstmöglich ohne jegliche Verluste aufzunehmen.

Dosierung von Magnesium

Bei einer oralen Nahrungsergänzung nützt es nur wenig, wenn Sie mit einer einzigen Portion von sagen wir 400 oder 600 Milligramm Magnesium pro Tag ihren Magnesiumbedarf decken möchten. Das wird nicht klappen. Die Wirksamkeit der Magnesiumaufnahme steht im umgekehrten Verhältnis zur Quantität der Magnesiumaufnahme. Das heißt, wenn Sie 400 Milligramm Magnesium auf einmal einnehmen, dann resorbiert Ihr Körper davon lediglich 50 Prozent. Nehmen Sie aber mehrmals täglich weniger als 200 Milligramm Magnesium ein, dann wird Ihr Organismus davon jeweils 75 Prozent verwerten können – natürlich nur, wenn es sich um hochwertiges Magnesium handelt. Es ist also wichtig, die Gesamtdosis in mehrere Portionen aufzuteilen und diese über den Tag verteilt einzunehmen.

Bei Stress, fortgeschrittenem Alter, kardiovaskulären Problemen oder auch bei Anzeichen von Verkalkung empfehlen viele fortschrittlich denkende Mediziner eine Tagesdosis von bis zu 1000 Milligramm. Die Magnesiumaufnahme im Darm nimmt im Alter und bei gastrointestinalen Störungen (besonders bei gestörter Darmflora und Pilzbefall im Darm als Folge von Antibiotika und anderen pharmazeutischen Medikamenten) deutlich ab, weshalb in diesen Fällen die Magnesiumdosis erhöht oder noch besser Magnesium in Form von transdermalem Magnesiumchlorid aufgenommen werden sollte.

Denken Sie daran, dass Magnesium Ihren Körper von sämtlichen Giften und Chemikalien befreien möchte. Wenn Sie also Medikamente und gleichzeitig Magnesium einnehmen, dann könnte deren Wirkung durch die Anwesenheit von Magnesium reduziert oder aufgehoben werden, einfach, weil Magnesium der Meinung ist, Medikamente seien Gifte, die nicht in einen Menschenkörper gehören. Magnesium sollte daher immer im zwei- oder dreistündigen Abstand zu Arzneimitteln eingenommen werden.

Geld UND Leben

„So könnten hunderte von Milliarden Dollar gespart und Millionen Leben gerettet werden, wenn Magnesium endlich jenen Stellenwert erhielte, den es verdient hat und wenn es als Nahrungsergänzungsmittel, ja sogar als Medizin eingesetzt werden würde. Insbesondere Magnesiumchlorid, das in Kliniken intravenös oder von jedem Einzelnen zu Hause über die Haut verabreicht werden kann, sollte in jedem Haushalt und in jedem Arzneischrank einen Ehrenplatz erhalten.

Magnesiumchlorid behebt einen ernährungsbedingten Magnesiummangel, verbessert die Zellfunktionen, stärkt unser Immunsystem und bewahrt die Zellen vor oxidativen Schäden. Es wirkt sowohl im gesamten Körper als auch lokal dort, wo es aufgetragen wird. Es bringt neues Leben und starke Energie in die Zellen – wo auch immer es zur Anwendung kommt.“ (Mark Sircus in „Transdermal Magnesium Therapy“)

Quellen



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(10)

Matilde
geschrieben am: Montag, 14. November 2011, 07:47
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Hallo liebes Team, koennen sie mir sagen, ob Mandeln (natuerlich in Kombination mit ganz viel Obst und Gemuese) als Magnesiumquelle reicht? Oder sollte noch mehr eingenommen werden? Zumal ich gerade daran "arbeite" schwanger zu werden. Vielen Dank Liebe Gruesse




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Matilde,
vielen Dank für Ihre Mail.

Ganz so einfach lässt sich Ihre Frage nicht beantworten. Mandeln enthalten etwa 170 Milligramm Magnesium pro 100 Gramm. Davon 60 bis 100 Gramm täglich zu essen, dürfte kein Problem sein. Wenn wir jetzt von einem Magnesiumbedarf von 400 Milligramm ausgehen, dann kommt es wiederum auf die Art der übrigen Lebensmittel an, die Sie verzehren, ob Sie Ihren Magnesiumbedarf decken können oder nicht.
 
Essen Sie also u. a. Trockenfrüchte (Feigen, Bananen) sowie nicht einfach nur irgendwelche Gemüse, sondern besonders magnesiumreiche Gemüse wie z. B. Spinat, Kohlrabi, Mangold, Kresse, Artischocken etc. und ergänzen diese Ernährung mit Hirse als Beilage und Amaranth in Form von Flakes, Pops oder Amaranthriegeln.
 
Essen Sie darüber hinaus gelegentlich Sonnenblumenkerne (auch in Form von Brotaufstrichen z. B. "Streich" von Zwergenwiese) und Kürbiskerne, da diese beiden Saaten besonders viel Magnesium enthalten. Wenn Sie davon 50 Gramm täglich verzehren, dann haben Sie sich bereits mit der Hälfte des notwendigen Magnesiums, also mit 200 Milligramm versorgt.
 
Falls Sie sich unsicher sind, können Sie immer noch ein natürliches Magnesiumpräparat wie z. B. die Sango Meeres Koralle einnehmen.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sarah
geschrieben am: Freitag, 11. November 2011, 11:27
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Hallo liebes ZDG-Team, wie mache ich den oben erwähnten Mandelfladen? LG Sarah




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sarah,
vielen Dank für Ihre Mail.
Mandelfladen können z. B. so hergestellt werden:

Mandeln fein mahlen, mit frischen gehackten oder getrockneten Kräutern (z. B. Majoran), Meersalz und etwas Leinsamen mischen. Geben Sie so viel Wasser dazu, dass sich eine formbare Masse ergibt und lassen Sie den Teig eine halbe Stunde stehen. Formen Sie jetzt aus dem Teig mehrere runde Fladen und legen Sie diese auf einem Kuchengitter in die Sonne, wo sie einige Stunden lang trocknen. Im Winter kann der Teig auf ein Backblech gestrichen und bei niedrigen Temperaturen getrocknet bzw. gebacken werden. Anschliessend in handliche Stücke schneiden oder brechen. Ganz nach Lust und Laune kann der Teig (vor dem Backen) mit gehackten getrockneten Tomaten, Olivenstückchen, Paprikastückchen etc. variiert werden.

Guten Appetit und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Thomas Funke
geschrieben am: Mittwoch, 19. Oktober 2011, 22:57
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wertes zdg-team `schuldigung, doch ich faß es fast nicht, welche informationen, und so umfangreich, sie sich trauen, rauszugeben, meine Hoch-Achtung, Danke ! Thomas Funke Gesundheit


Thomas
geschrieben am: Dienstag, 11. Oktober 2011, 05:38
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liebe menschen beim zdg hörte jetzt die aussage, daß man magnesium nur abends nehmen sollte bzw. darf. wissen sie was dazu oder was dazu steht?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Thomas,
vielen Dank für Ihre Mail.
Magnesium gilt auch als sanfter Beruhiger. Da manche Menschen besonders sensibel auf Magnesium ansprechen und nach der Einnahme müde werden, empfiehlt man ihnen, Magnesium am besten vor dem Schlafengehen zu nehmen. Normalerweise jedoch sollte Magnesium in mehreren Portionen über den Tag verteilt eingenommen werden, da die Resorption dann deutlich besser ist als bei der Einnahme von einer einzigen grossen Dosis am Abend.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Vera Engehausen
geschrieben am: Freitag, 07. Oktober 2011, 00:32
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In Ihrem interessanten Artikel schreiben Sie: Bei Parasiten- oder Bakterienbefall wie z. B. Borreliose sinkt der Magnesiumspiegel, weil Borrelien Magnesium verbrauchen. Das geschieht allerdings nur dann, wenn Magnesium oral geschluckt wird. Borrelien haben auf transdermales Magnesiumchlorid hingegen keinen Zugriff und der Körper kann es zu 100 Prozent für seine eigenen Ziele verwenden.

Transdermales Magnesiumchlorid erlaubt unserem Körper über die Haut große Mengen Magnesium auf natürliche Weise und schnellstmöglich ohne jegliche Verluste aufzunehmen." Können Sie bitte erklären, wieso die Borrelien auf transdermal aufgenommenes Magnesium keinen Zugriff haben? Das Magnesium geht doch ins Blut über? Vielen Dank und freundliche Grüße.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Engehausen,
vielen Dank für Ihre Mail.
Transdermales Magnesium gelangt zuerst über die Haut in die Gewebe und in die Zwischenzellflüssigkeit und erst dann ins Blut, so dass viele Zellen bereits mit Magnesium versorgt sind, bis das transdermale Magnesium dann letztendlich auch im Blut ankommt. Zur Sicherheit haben wir Ihre Anfrage jedoch auch an den Urheber der betreffenden Aussage gesandt, um konkretere Informationen zu den Zusammenhängen Borreliose/Magnesium zu erhalten. Sobald seine Antwort eintrifft, werden wir Sie über die Details informieren.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Marika
geschrieben am: Donnerstag, 06. Oktober 2011, 17:00
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Ich habe gelesen, daß Magol Magnesiumchlorid besonders auch für Parkinsonkranke geeignet ist. Mein Vater muß sehr hohe Dosen von Medikamenten zwecks dieser Erkrankung einnehmen. Trotzdem hat er starke Gelenksbeschwerden, Zuckungen, Rheuma, Gleichgewichtsstörungen etc. Darf er das Magol auch ohne Rücksprache mit dem Arzt verwenden? Wie oft soll es angewendet werden, um positive Wirkungen zu zeigen und gibt es auch eventuelle Nebenwirkungen? Wie sieht es bei Diabetes 1 aus? Angeblich ist es auch ein Magnesiummangel, der hier eine große Rolle spielt. Wäre auch hier vielleicht Magol die bessere Lösung? Darf man es auch ohne ärztliche Rücksprache anwenden und wie oft? Eignet es sich auch für ein Vollbad? Kann man es auch anwenden, wenn man nicht krank ist, da einen Magnesiummangel schon bald ein jeder hat?

Seit einem halben Jahr trinken wir täglich in der früh grüne Smoothies und abends einen Lubrikator. Über die Wildkräuter in den Smoothies nehmen wir ja eigentlich viel Magnesium auf. Könnte durch diese Ernährungsform mit der Zeit der Magnesiummangel beglichen sein? Unser Sohn, der Diabetiker ist, praktiziert ebenfalls diese Ernährung. Braucht er dann noch Magnesiumchlorid für die EInnahme oder Magol zum Einmassieren? Danke für die Rückantwort, Marika




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Lach,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Magnesium ist an derart zahlreichen Körperfunktionen beteiligt, dass es kaum eine Krankheit geben wird, die von einer zusätzlichen Magnesiumversorgung nicht profitieren würde. Über eine optimale Ernährung (inkl. grüne Smoothies und Lubrikatoren) könnte ein Magnesiummangel behoben werden. Allerdings kann dies viele Monate lang dauern. Gleichzeitig ist der Magnesiumbedarf eines kranken Menschen erhöht - ganz besonders, wenn er Medikamente einnimmt, so dass hier zusätzliche Magnesiumpräparate äusserst empfehlenswert sind. Nähere Informationen zu einem Magnesiummangel und dessen auslösenden Faktoren finden Sie im obigen text. 
 
Magnesium kann die Insulin-Sensitivität der Zellen erhöhen und somit die sog. Insulin-Resistenz vermindern und die Aufnahme des Insulins in die Zellen erhöhen. Eine Insulin-Resistenz ist beim Typ-1-Diabetes jedoch nicht das Problem. Hier produziert die Bauchspeicheldrüse nicht mehr ausreichend Insulin. Allerdings ist Magnesium nicht nur an der Verminderung der Insulin-Resistenz beteiligt, sondern hilft auch, Folgeerkrankungen des Diabetes zu verhindern, wie z. B. die Polyneuropathie. Da bei Diabetes meist verstärkt Magnesium über den Urin ausgeschieden wird, liegt auch bei Typ-1-Diabetikern oft ein chronischer Magnesiummangel vor.

Der Vorteil von transdermalem Magnesium (MAGOL) liegt darin, dass Magnesium über die Haut deutlich schneller absorbiert wird als über den Weg des Verdauungssystems. So benötigt oral aufgenommenes Magnesium etwa 6 bis 12 Monate, um den intrazellulären Magnesiumspiegel wieder aufzufüllen (wobei diese Zeitangabe natürlich je nach Ernährungs- und Lebensweise schwanken kann). Eine transdermal applizierte (auf die Haut aufgetragene) Magnesiumlotion wie MAGOL, die 30 Prozent Magnesiumchlorid enthält, kann den intrazellulären Magnesiumspiegel innerhalb von 6 bis 7 Wochen wieder in den gesunden magnesiumreichen Urzustand befördern.
 
Für Fussbäder werden 100 ml MAGOL transdermal in ein knöcheltiefes körperwarmes Fussbad gegeben. Lassen Sie Ihre Füsse darin 30 bis 45 Minuten lang Magnesium tanken. Das MAGOL kann auch auf die Haut (auf Arme und Beine) aufgesprüht und einmassiert werden. Dort lässt man es 20 bis 30 Minuten lang einwirken, bevor man es mit lauwarmem Wasser wieder abduscht. MAGOL sollte zweimal täglich zur Anwendung kommen, z. B. morgens aufsprühen und abends ein Fussbad.
 
Für ein Vollbad würden Sie sehr viel MAGOL benötigen, ohne dabei ein nennenswert besseres Ergebnis zu erzielen als mit einem Fussbad.
 
Selbstverständlich kann Magnesium auch beim Gesunden angewendet werden. Nur sollte hier die übliche Dosis von 300 bis 400 mg nicht überschritten werden. Beim Einsatz von transdermalem Magnesium genügt hier eine Anwendung täglich.
 
Wir empfehlen jedoch in jedem Fall die Einnahme bzw. Anwendung von Magnesium mit dem behandelnden Arzt zu besprechen, da Magnesium u. U. die Wirkung von manchen Medikamenten beeinflussen kann.
 
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

jürgen kuppel
geschrieben am: Donnerstag, 11. August 2011, 11:46
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hab magnesiummangel.sehr beeindruckend ihr bericht.
Alf Jetzer
geschrieben am: Freitag, 10. Dezember 2010, 14:55

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Guten Tag Frau Muthmann,

Sie haben mir eine grosse Freude gemacht, dass
folgendes zur Sprache gebracht haben:

"Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten immer frisch zu, lagern Sie Salate und Gemüse nach Möglichkeit nicht länger als 1 bis 2 Tage und vermeiden Sie aufwändige Zubereitungsmethoden. Bevorzugen Sie Lebensmittel aus biologischer Erzeugung und erhöhen Sie den Rohkostanteil in Ihrer Ernährung."

Das ist nämlich genau das, was ich seit vielen Jahren tue. Das Essen ist für mich so einfach geworden, aber es hat Jahre des optimierens, Erkennens gebraucht um dorthin zu gelangen. Seit einigen Jahren koche ich auch selber und hab so alles komplett "under control".
Dazu benütze ich einen Niedertemperatur-Kochtopf (das Gegenteil von Dampfkochtopf). Der verkocht die Nährwerte weniger und lässt mehr Aroma (kommt der Rohkost näher, aber trotzdem leicht verdaulich). Dazu bin ich Lacto-Vegetarier seit 30 Jahren, treibe regelm. Sport. Mit diesen "Ingredienzen" habe ich auch eine happige Neurodermitis zum Verschwinden gebracht. Mit Schulmedizin wäre ich da nicht weit gekommen.
Ich hoffe, Sie inspirieren mit Ihrer Arbeit noch viele Menschen zum "Umschwenken" in ein bewussteres Leben.

Mit besten Grüssen aus Zürich,
Alf Jetzer
www.erdklang.ch
Alf Jetzer
geschrieben am: Donnerstag, 09. Dezember 2010, 18:45
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guten Tag Frau Muthmann,
es klingt interessant, aber da wird für tausende andere Dinge ganz ähnliches gesagt. Wenn man das alles von allem beachten müsste, dann würde einem der Kopf explodieren. Fazit: es ist gar nicht möglich auf alles so einzugehen, wie das die tausende Verfechter der jeweilligen Thesen, Stoffe, Mittel, Methoden einem abverlangen. Alle haben für sich "recht". Die Natur hat uns verschiedene Wege zum Ziel gegeben.
Aber eben: Magnesium ist nur eine von tausenden Dingen die wichtig sind. Ein Ding der Unmöglichkeit, alles so zu beachten wie man "sollte". Man will ja auch noch leben können.
Ich habe festgestellt: viele, oder sogar die meisten Verfechter einer These haben sich selbst geheilt mit einer Methode, Mittel etc. Und für die ist es dann zur Lebensaufgabe geworden mit "allen Kräften" anderen Menschen mit der jeweiligen Methode zu helfen. Aber leider wird dabei oft die eigene Methode als das einzig Wahre angesehen. Dabei ist alles extrem Individuell, für jeden Menschen gilt es die eigenen Kombinationen der Dinge herauszufinden. Also in sich hineinhorchen ist durch nichts zu ersetzen.

Gruss,
Alf Jetzer

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Jetzer,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Sie haben Recht: Magnesium alleine macht noch lange nicht gesund, heil und glücklich. Deshalb haben wir im Text nicht nur über Magnesiummangel berichtet. Wir wiesen auf einen allgemeinen Mineralstoffmangel hin, außerdem auf einen Mangel wichtiger Begleitstoffe (Vitamin B1, B6, E, Selen, Zink), auf die Auswirkungen einer starken Verarbeitung von Lebensmitteln und stellten schließlich eine Lösung vor, nämlich u. a.:

"Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten immer frisch zu, lagern Sie Salate und Gemüse nach Möglichkeit nicht länger als 1 bis 2 Tage und vermeiden Sie aufwändige Zubereitungsmethoden. Bevorzugen Sie Lebensmittel aus biologischer Erzeugung und erhöhen Sie den Rohkostanteil in Ihrer Ernährung."
Wer dies berücksichtigt, braucht sich den Kopf weder über Magnesium noch über "tausend Dinge" zu zerbrechen und wird eine ganz hervorragende Lebensqualität erreichen. Menschen aber, die sich nicht konsequent an obige Ratschläge halten (möchten), können durch eine Nahrungsergänzung mit Magnesium (oder Applikation von Magnesium auf die Haut) wenigstens das Risiko eines Magnesiummangels ausschließen und da Magnesium tatsächlich einen besonders wichtigen Stellenwert in der Gesundheitsvorsorge einnimmt (was inzwischen sogar die Schulmedizin einsieht und Diabetiker - gelegentlich - auf eine Supplementierung mit Magnesium aufmerksam macht), bereits viele Probleme beheben.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team


Ronald Breithaupt
geschrieben am: Donnerstag, 18. November 2010, 12:01
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Sehr geehrte Frau Muthmann!
Bei dem Magnesium-Artikel vile mir auf, das öfters die ausreichende Versorgung mit Vit. B6 und Vit. B1 erwähnt wurde. Bei verschiedenen Firmen wird aber immer eine Mischung mit B6 und B12(!!) angeboten. Könnte sich im Text ein Fehler eingeschlichen haben?
Herzlichen Gruß R. Breithaupt

Zentrum der Gesundheit:

Sehr geehrter Herr Breithaupt,

lieben Dank für Ihre Mail und Ihre Frage zu unserem Magnesiumtext, auf die wir gerne eingehen möchten. Die Vitamine B1, B6 und E sowie die gleichzeitig im Text erwähnten Spurenelemente Selen und Zink sind für die optimale Aufnahme von Magnesium ausschlaggebend. Zwar kann auch Vitamin B12 die Wirkung von Magnesium fördern, an der entsprechende Stelle im Text ging es jedoch in der Hauptsache um Getreideprodukte und Hülsenfrüchte als Magnesiumquelle und um den Vitalstoffverlust (Vitamin B1 und B6) beim Erhitzen dieser Lebensmittel, was die Magnesiumresorption erschweren kann. Da Vitamin B12 in diesen beiden Lebensmitteln nicht vorhanden ist, wurde es an dieser Stelle nicht explizit erwähnt.

Herzliche Grüße
Ihr ZDG-Team

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.