Saure und basische Nahrungsmittel

Als Grundlage für Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit sind basische Lebensmittel von enormer Bedeutung. Sie führen dem Körper die benötigten Basen zu. Hier finden Sie eine Lebensmittel-Tabelle mit allen basischen und säurebildenden Lebensmitteln.

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Basische Lebensmittel - Die Tabelle

Veröffentlichung am 04.10.2006 / Aktualisierung am 09.07.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Eine gesunde basenüberschüssige Ernährung sollte zu 70 bis 80 % aus basischen Lebensmitteln bestehen. Unsere Übersicht der basischen und säurebildenden Lebensmittel wird Sie bei der optimalen Zusammenstellung Ihrer Mahlzeiten unterstützen.

saure und basische Lebensmittel

Die Tabelle - Basische und säurebildende Lebensmittel

Unsere Tabelle führt alle basischen und alle säurebildenden Lebensmittel auf. Wenn Sie sich also nach den Richtlinien der basenüberschüssigen Ernährung ernähren möchten, dann hilft Ihnen die Tabelle bei der Auswahl der täglichen Lebensmittel weiter. Beachten Sie jedoch, dass säurebildende Lebensmittel nicht automatisch auch schlecht und ungesund sind. Den Unterschied zwischen guten (gesunden) und schlechten (ungesunden) Säurebildnern erklären wir hier: Die basische Ernährung.

Tabelle basenbildendes Obst

Äpfel Mangos
Ananas Mirabellen
Aprikosen Nektarinen
Avocado Oliven (grün, schwarz)
Bananen Orangen
Birnen Pampelmusen
Clementinen Papayas
frische Datteln Pfirsiche
Erdbeeren Pflaumen
Feigen Preiselbeeren
Grapefruits Quitten
Heidelbeeren Reineclauden
Himbeeren Stachelbeeren
Honigmelonen Sternfrüchte
Johannisbeeren (rot, weiß, schwarz) Wassermelonen
Kirschen (sauer, süß;) Weintrauben (weiß, rot)
Kiwis Zitronen
Limetten Zwetschgen
Mandarinen  

 

saure und basische Lebensmittel
 

Tabelle basenbildendes Gemüse und Pilze

Algen (Nori, Wakame, Hijiki, Chlorella, Spirulina) Maroni (Esskastanien)
Auberginen Morchel/Mu-Err-Pilze
Austernpilz Navetten (weiße Rübchen)
Bleichsellerie (Staudensellerie) Okraschotten
Blumenkohl Paprika
Bohnen, grün Pastinaken
Boviste Petersilienwurzel
Brokkoli Pfifferlinge
Champignon Radicchio
Chicoree Radieschen
Chinakohl Rettich (weiß, schwarz)
Egerling Romanesco (Blumenkohlart)
Erbsen, frisch Rote Beete
Erdmandeln Rotkohl
Fenchel Schalotten
Frühlingszwiebeln Schwarzwurzel
Grünkohl Shiitake
Gurken Steinpilze
Karotten Süßkartoffeln
Kartoffeln Spitzkohl (Zuckerhut)
Knoblauch Trüffelpilz
Kohlrabi Weißkohl
Kürbisarten Wirsing
Lauch (Porree) Zucchini
Mangold Zwiebeln

 

saure und basische Lebensmittel

Tabelle basische Kräuter und basische Salate

Basilikum Lollo-Bionda-Salat
Bataviasalat Majoran
Bohnenkraut Meerrettich
Borretsch Melde (spanischer Spinat)
Brennnessel Melisse
Brunnenkresse Muskatnuss
Chinakohl Nelken
Chicoree Oregano
Chilischoten Petersilie
Dill Pfeffer (weiß, rot, schwarz, grün)
Eichblattsalat Pfefferminze
Eisbergsalat Piment (Nelkenpfeffer)
Endivien Portulak (Postelein)
Feldsalat Radicchio
Fenchelsamen Romanasalat
Friseesalat Rosmarin
Gartenkresse Rucola (Rauke)
Ingwer Safran
Kapern Salbei
Kardamom Sauerampfer
Kerbel Schnittlauch
Koriander Schwarzkümmel
Kopfsalat Sellerieblätter
Kreuzkümmel Spinat, jung
Kümmel Thymian
Kurkuma (Gelbwurz) Vanille
Lattich Ysop
Liebstöckel Zimt
Löwenzahn Zitronenmelisse
Lollo-Rosso-Salat Zucchiniblüten

 

saure und basische Lebensmittel

Tabelle basische Sprossen und basische Keime

Alfalfa-Sprossen Linsen-Sprossen
Amaranth-Sprossen Mungobohnen-Sprossen
Braunhirse-Sprossen Broccoli-Sprossen
Bockshornklee-Sprossen Rettich-Sprossen
Rucola-Sprossen Adzukibohnen-Sprossen
Hirse-Sprossen Senfsprossen
Koriander-Sprossen Sonnenblumkerne-Sprossen
Kresse Weizenkeimlinge
Leinsamen-Sprossen Gerstenkeimlingen

Tabelle basische Nüsse und basische Samen

Mandeln Mandelmus
Erdmandeln Maroni (Esskastanien)

Hinweis

Alle anderen Nüsse/Samen/Ölsaaten gehören zu den guten Säurebildnern. Ihr Säurepotential kann durch Einweichen über Nacht, also kurzes Ankeimen noch weiter vermindert werden.

Basisches Eiweiss

Lupinenmehl Lupineneiweiss-Tabletten
 

Kombinieren Sie saure Lebensmittel

Die sauren bzw. Säure bildenden Lebensmittel sollten möglichst immer mit basischen Lebensmitteln kombiniert werden.

Säure bildende Lebensmittel sind nicht in jedem Falle automatisch auch schlecht und ungesund. Im Gegenteil: Es gibt Lebensmittel, die zwar durchaus Säure bildend wirken können, aber gleichzeitig sehr gesund sind wie z. B. Nüsse oder Hülsenfrüchte.

Beachten Sie hier, dass auch die sog. sauer wirkenden Mineralstoffe essentiell und wichtig sind, aber eben nicht im Überschuss zugeführt werden sollten.

Im Gegensatz zu den schlechten Säurebildnern wirken die guten Säurebildner ausserdem nur auf wenigen Ebenen Säure bildend. (Details zu den 8 Ebenen der Säurebildung lesen Sie hier: Die basische Ernährung)

Die sog. guten Säurebildner sollten unbedingt in die basenüberschüssige Ernährung integriert werden, während man die schlechten Säurebildner besser konsequent meidet oder sie nur in Ausnahmefällen verspeist.

Gute Säurebildner

Zu den guten Säure bildenden Lebensmitteln gehören:

  • Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Paranüsse, Pekannüsse, Macadamianüsse etc.)
  • Ölsaaten (Leinsaat, Sesam, Hanfsaat, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Mohn etc. – lässt man die Saaten keimen, werden sie – je nach Keimdauer – basisch)
  • Hülsenfrüchte (Kernbohnen, Linsen, Kichererbsen, getrocknete Erbsen etc.)
  • Kakaopulver in hoher Qualität, am besten in Rohkostqualität sowie selbst gemachte Schokolade
  • Hirse
  • Mais (z. B. auch Polenta, Maisteigwaren) in kleinen Mengen
  • Pseudogetreide (Quinoa, Amaranth, Buchweizen)
  • Bio-Getreide z. B. Dinkel, Kamut oder Gerste in kleinen Mengen – idealerweise als Keimbrot oder in Sprossenform (wenn keine Unverträglichkeiten oder Gesundheitsbeschwerden vorliegen)
  • Getreideprodukte wie Bulgur und Couscous in kleinen Mengen, aber aus Dinkel, nicht aus Weizen
  • In überschaubaren Mengen hochwertige tierische Produkte aus biologischer Landwirtschaft z. B. Bio-Eier oder Fisch aus Bio-Aquakultur
  • Hochwertiger Bio-Tofu und hochwertige fermentierte Sojaprodukte wie Miso und Tempeh
  • Hochwertige pflanzliche Proteinpulver (wenn ein Proteindefizit besteht) wie z. B. Hanfprotein oder Reisprotein

Schlechte Säurebildner

Zu den schlechten Säure bildenden Lebensmitteln gehören:

  • Fleisch aus konventioneller Landwirtschaft
  • Fleischbrühe, Wurstwaren, Schinken
  • Eier aus konventioneller Landwirtschaft
  • Fisch und Meeresfrüchte aus konventioneller Aquakultur oder aus belasteten Regionen stammend
  • Milch und Milchprodukte (Quark, Joghurt, Kefir und alle Käsesorten, auch von Schaf und Ziege; gerade auch alle fettarmen Milchprodukte; Ausnahme Butter, Ghee und Sahne (in Bio-Qualität), die neutral eingestuft werden)
  • Stark verarbeitete Sojaprodukte (insbesondere das texturierte Sojaprotein, das mit TVP abgekürzt wird und in getrockneter Form als Grundlage für Hackfleischersatz, Gulaschersatz o. ä. angeboten wird)
  • Getreideprodukte aus Auszugsmehlen (Back- und Teigwaren wie Kuchen, Gebäck, süsse Teilchen, Nudeln etc., manche Frühstückscerealien wie z. B. Cornflakes, Fertigmüslis, Crispies, Crunchys etc.)
  • Produkte aus Gluten (Seitan), z. B. vegetarische Würste, Aufschnitt, Bolognese o. ä.
  • Sämtliche Produkte, die Zucker enthalten
  • Süssungsmittel wie Dicksäfte, aber auch Honig
  • Speiseeis, auch Wasser-, Soja- und Joghurteis – Ausnahme: Basisches Eis
  • Fertigprodukte aller Art, insbesondere solche aus konventioneller Erzeugung
  • Fertiggetränke wie Softdrinks (z. B. Limonade, Cola etc.), Fruchtsaft aus Konzentrat, Isodrinks, Proteindrinks, Milchshakes, Drinks zum Abnehmen etc.
  • Mineralwasser und generell kohlensäurehaltige Getränke
  • Tee (schwarzer Tee, Früchtetee, Eistee etc., lediglich Kräutertees sind basisch, ja sogar hochbasisch)
  • Alkohol- und koffeinhaltige Produkte
  • Kaffee, auch Getreide-, Instant- und koffeinfreier Kaffee
  • Senf
  • Essig
  • Ketchup
  • Sauerkonserven


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1. Entsäuerungskur für Einsteiger

Diese Entsäuerungskur für Einsteiger besteht aus

  • einem Basischen Kräutertee zur Schlackenlösung
  • dem basischen Sango Meeres Korallenpulver zur Säureneutralisierung und zur Remineralisierung der körpereigenen Mineralstoffdepots sowie aus
  • einem Basenbad für eine umfassende Entsäuerung über die Haut.

2. Die kleine 4-Wochen Entsäuerungskur

Diese 4-Wochen-Entsäuerungskur entsäuert nicht nur, sondern sorgt ausserdem für optimalen Zellschutz und eine ausgewogene Zellnahrung. Auf diese Weise wird die Zelle bei der Entsäuerung bestens unterstützt, gleichzeitig vor schädlichen Einflüssen geschützt und erhält darüber hinaus alle Nähr- und Vitalstoffe, die sie für die Wiederherstellung ihrer vollständigen Leistungsfähigkeit benötigt.

Die kleine 4-Wochen-Entsäuerungskur (Entsäuerungspaket klein) enthält die folgenden drei Komponenten:

  • Basisches Aktivwasser-Konzentrat Aktiv Basen entsäuert den Organismus bis in die Zellebene hinein
  • Astaxanthin für den Rundum-Schutz der Zelle
  • Spirulina für die Komplett-Versorgung der Zelle mit hochwertigen und seltenen Nähr- und Vitalstoffen

3. Die intensive 4-Wochen Entsäuerungskur

Die intensive 4-Wochen-Entsäuerungskur zum entsäuern besteht aus den Komponenten der kleinen 4-Wochen-Entsäuerungskur und liefert darüber hinaus noch fünf weitere Komponenten. Diese sorgen einerseits für eine Entsäuerung auf gleichzeitig mehreren Ebenen und stellen dem Organismus andererseits auch auf mehreren Ebenen entsäuernde und remineralisierende Basen zur Verfügung.

Die intensive 4-Wochen-Entsäuerungskur (Entsäuerungspaket gross) enthält:

  • Aktiv Basen für eine sichere und erfolgreiche Entsäuerung jeder einzelnen Zelle
  • Ein Basenbad für die Säureausleitung über die Haut
  • Bitter-Basenpulver für die indirekte Entsäuerung, da es die körpereigene Basenproduktion im Organismus aktiviert
  • Basenquelle ist ein Basenpulver aus Früchten, Wurzeln, Kräutern und Samen, das über süsse wie auch herzhafte Mahlzeiten gestreut werden kann und deren Basenwirkung erhöht.
  • Die Sango Meeres Koralle versorgt den Organismus mit basischen Mineralstoffen und Spurenelementen in bioverfügbarer Form.
  • Bentonit Liquid ist ein hervorragender Helfer, wenn es zu Entgiftungsschüben und Heilkrisen kommt. Bentonit hat eine ungeheure Absorptionskraft und saugt nicht nur ätzende Säuren, sondern generell Gifte aller Art auf und macht sie somit für den Organismus unschädlich
  • Astaxanthin, das Antioxidans für den Rundum-Schutz der Zelle
  • Spirulina, das Superfood für die Komplett-Versorgung der Zelle mit hochwertigen und seltenen Nähr- und Vitalstoffen

4. Die Intensive 3-Monats Entsäuerungskur

Diese sehr intensive und daher äusserst effektive 3-Monats Entsäuerungskur zum entäuern besteht aus sechs Komponenten:

  • Das UrBase®-Mineralstoffgemisch entsäuert den Organismus umfassend. Sowohl die Flüssigkeit ausserhalb der Zellen als auch das Zellinnere werden grundlegend von schädlichen Säuren und Schlacken befreit.
  • Die Sango Meeres Koralle (in Kapselform) remineralisiert die körpereigenen Mineralstoffdepots mit organischen, leicht verwertbaren Mineralien in optimalem Verhältnis.
  • Das Basenbad mit der Sango Koralle fördert die Ausscheidung von Säuren und Giften über die Haut, regt den Stoffwechsel an, entspannt gleichzeitig und pflegt die Haut.
  • Das basische Deodorant UrDeo® schützt Sie zuverlässig bis zu 48 Stunden lang. Basische Mineralien neutralisieren das saure Milieu des Schweisses, so dass sich geruchsbildende Bakterien erst gar nicht bilden können.
  • Das basische Duschgel unterstützt mit einem leicht basischen pH-Wert von 7,4 die natürlichen Ausscheidungsfunktionen der Haut, pflegt mild, reinigt gründlich und regt die körpereigene Rückfettung an. Es ist aufgrund der hohen Qualität seiner Zutaten auch hervorragend für Problemhaut geeignet.
  • Tägliche Bürstenmassagen (insbesondere Trockenmassagen) mit einer speziellen Massagebürste unterstützen die Ausleitung von Säuren und Giften ganz enorm.
  • Bürstenmassagen reinigen - regelmässig angewandt - das gesamte Lymphsystem, so dass Schlacken und Ablagerungen schliesslich über den Darm ausgeschieden werden können.


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Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.


Endlich: Es wird Sommer...

Auch unsere Redakteure haben sich eine Auszeit verdient.
Bald stehen wir wieder zur Verfügung.

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hakunamatata
geschrieben am: mittwoch, 09. juli, 10:22
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Hallo liebes ZfG-Team! Erst mal vielen Dank für diese zusammengestellte Liste, ich muss jetzt bei 2 Produkten doch noch mal genauer nachfragen. Bei den schlechten säurebildner stehen Senf und Honig. Von beiden dachte ich sie wären eigl. super gesund, vorallem Senf. Das kommt bei mir in fast jedes Dressing oder auch in die Pfanne für Soßen. Und Honig verwende ich zum süßen in Tees. Sollte ich lieber auf beides verzichten? Oder einschränken? Vielen Dank :-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Hakunamatata
Bitte lesen Sie zunächste diesen Infotext zur basischen Ernährung.

Dort wird u. a. der Unterschied zwischen guten und schlechten Säurebildnern erklärt. Beides - Senf und Honig - kann also in die Ernährung integriert werden, WENN beides aus hochwertigen Quellen stammt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Luigi
geschrieben am: dienstag, 08. juli, 22:02
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo ihr lieben, mich interessiert, woher der ungefähre Wert von 20-30 % guten säurebildenden Lebensmitteln kommt. Kommt es hauptsächlich daher, dass bei diesem Verhältnis ausreichend basische Mineralien zum Neutralisieren vorhanden sind? Oder liegt es hauptsächlich daran, dass so ein Maß an neutralisierten Säuren entsteht, mit dem die Ausscheidungsorgane gut klarkommen?

Anders gefragt: Mal angekommen man würde die zehnfache Menge Lebensmittel zu sich nehmen und dabei die 20-30%-Regel einhalten, dann wäre der Organismus( besser die Ausscheidungsorgane) von der Menge der auszuscheidenden Säuren doch überlastet , oder? Heißt das, dass vor allem die Kapazität der Ausscheidungsorgane der begrenzende Faktor ist? Werden für die Ausleitung von eingelagerten alten Schlacken auch Mineralien benötigt? Meine Frage rührt daher, dass ich mich mit dem Einschätzen einer angemessenen Menge an Säurebildnern schwer tue.

Die Prozentrechnung finde ich da recht schwierig, weil sich die Lebensmittel ja in ihrem Volumen unterscheiden. Könnte man das auch einfach in Gramm abschätzen: z.B. 750 g Salat ( basisch) und 250g Quinoa ( säurebildend)? Wie ist es, wenn man säurebildende Lebensmittel mit basenbildenden kombiniert? Enstehen dabei trotzdem neutralisierte Säuren, mit dem Unterschied, dass die basischen Mineralien direkt zur Verfügung stehen? Z.B bei einem basischen Müsli: Würden die sauren Zutaten dann zu den 20-30% Säurebildnern gerechnet oder nicht ( weil keine Säuren entstehen? ) ?

Was für eine UNGEFÄHRE Menge an basischen Lebensmittel wird zum Neutralisieren von der gleichen Menge an säurebildenden Lebensmitteln benötigt? Könnten z.B. 100 g basischer Lebensmittel 100g säurebildende Lebensmittel neutralisieren, ginge man davon aus, dass das säurebildende bzw. basenbildende Potenzial der Lebensmittel sich entspräche. Ich weiß, dass das Thema komplexer ist, ich versuche nur, ein besseres Verständnis zu erlangen. Vielen Dank schonmal! Ihr macht einen super Job!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Luigi
Bei den genannten 20 bis 30 Prozent handelt es sich nicht um ein rechnerisches Ergebnis, sondern um den optischen Eindruck der Lebensmittel auf dem Teller, also um den Raum, den die Lebensmittel auf dem Teller/im Topf einnehmen.
Auch geht es bei einer gesunden basenüberschüssigen Ernährung nicht mehr darum, dass etwas von etwas anderem kompensiert oder neutralisiert werden müsste.

In der gesunden basenüberschüssigen Ernährung geht es darum, basische Lebensmittel und gute Säurebildner zu verzehren - wie hier erklärt.
Hier gibt es also kein gut oder schlecht. Denn auch Säurebildner, Säuren und saure Mineralien benötigt der Organismus.
Erst wenn die schlechten Säurebildner ins Spiel kommen, muss der Körper versuchen zu neutralisieren, auszugleichen etc.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kokosraspel
geschrieben am: dienstag, 08. juli, 21:45
eMail-Adresse hinterlegt

Hallihallo, ich habe eine Frage bezüglich zweier Lebensmittel. 1. Ich habe bis jetzt immer liebend gerne Naturjoghurt mit Obst und Nüssen gefrühstückt. Ist Sojajoghurt eine Alternative? Generell habe ich zum Thema Soja ziemlich widersprüchliche Angaben gefunden... Zählen Sojamilch und Sojajoghurt (die für mich relevanten Sojaprodukte) zu den basischen Lebensmitteln? (Sojageschnetzeltes... esse ich generell nicht) 2. Ich bin jetzt auf Dinkelbrot umgestiegen. Wäre Dinkelbrot mit veganem Brotaufstrich auch eine Frühstücksmöglichkeit? Liebe Grüße und vielen Dank für Antworten




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kokosraspel
Es kommt darauf an, um was es Ihnen geht. Möchten Sie sich basenüberschüssig ernähren? Dann können Sie sowohl Joghurt als auch Sojajoghurt wählen. Beides gilt als säurebildend. Doch können säurebildende Lebensmittel ja zu 20 bis 30 Prozent in der basenüberschüssigen Ernährung Platz finden. Sojaprodukte sind generell säurebildend. Ja, sie sind eine Alternative zu Kuhmilchjoghurt. Das bedeutet aber nicht, dass die Alternative besser sein muss. Achten Sie auf Ihre Körpersignale. Geht es Ihnen gut und vertragen Sie Milchjoghurt, dann wählen Sie ein hochwertiges Bio-Joghurt. Vertragen Sie Milch nicht, dann können Sie ab und zu auf Sojaprodukte oder auch auf Joghurt aus Reisdrink umsteigen oder sich gelegentlich ein Joghurt aus Nüssen oder Mandeln zubereiten: Lesen Sie mehr über natürlichen Milchersatz
Ja, Dinkelbrot mit veganem Brotaufstrich ist eine Frühstücksmöglichkeit. Ob es eine optimale Frühstücksmöglichkeit für Sie persönlich ist, hängt wiederum davon ab, wie es Ihnen geht, was Sie mögen und welche Ernährungsweise Sie anstreben.
Basische Frühstücksideen finden Sie auch hier.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Salome
geschrieben am: freitag, 27. juni, 10:20
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, kann es sein, dass man sich krank fühlt wenn man von einer vermehrt säurehaltigen Nahrung auf vermehrt basische Ernährung umsteigt, weil sich der Körper umstellt? Esse seit ein paar Tagen hauptsächlich Kartoffeln, Obst & Gemüse und trinke keinen Kaffee mehr und fühle mich grippig - oder ist das purer Zufall? lg




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Salome
Ihr Zustand könnte Zufall sein. Er könnte aber auch mit dem Koffeinentzug zusammen hängen oder er könnte tatsächlich eine Art Entgiftungskrise darstellen, weil sich Ihr Organismus nun mitten in der Schlackenausleitung befindet und sich von den Folgen der bisherigen Ernährung zu befreien versucht.

Doch selbst, wenn es ein grippaler Infekt wäre, werden Sie ihn mit ihrer jetzigen Ernährung sicher besser durchstehen als mit einer herkömmlichen säurelastigen Ernährung.
Alles Gute und gute Besserung
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Marcel
geschrieben am: donnerstag, 26. juni, 17:45
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Hallo, ich möchte gerne umgehend mit einer basenüberschüssigen Ernährung starten. Habe zuvor aber noch drei Fragen:

1.Sind Linsen, Kidneybohnen, gelbe und grüne Erbsen basisch oder säurehaltig? Oder sind all diese Lebensmittel erst nach dem Keimen basisch? Wie zum Beispiel Linsen, über welche ich einen Bericht gelesen habe bei euch, dass diese nach dem Keimen basisch sind.

2.Suche ich nach einer Vielzahl von Lebensmittel mit hohen Eiweiß und/oder Kohlenhydratgehalt, da ich Sportler bin und ausreichend Nährstoffe brauche, um meine Form zu halten. Bitte Vorschläge, für Proteinreiche und/oder Kohlenhydratreiche Lebensmittel schicken, welche aber auch basisch sind.

3.Ist vor oder nach eine Entsäuerung eine Darmreinigung notwendig bzw. erforderlich? Oder wird der Darm nach einer lagen basebüberschüßigen Ernährung sowieso automatisch gereinigt? Da ich eine Basenüberschüssige Ernährung dauerhaft beibehalten möchte. Schonmal DANKE im Vorraus! Gruß, Marcel




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Marcel
Eine basenüberschüssige Ernährung kann gesunde Säurebildner wie Hülsenfrüchte enthalten. Basisch werden sie erst, wenn man Sprossen aus ihnen bereitet. Weicht man sie nur vor dem Kochen über Nacht ein, dann verringert das ihr Säurepotential lediglich.

Ihre zweite Frage übersteigt nun den Rahmen unserer kostenlosen Kommentarbeantwortung und wir bitten Sie anhand unserer Liste oder auch anhand anderer Texte die für Sie passenden Lebensmittel herauszusuchen. Auch hier gilt: Gesunde Säurebildner gehören in eine basenüberschüssige Ernährung!

Weitere Informationen finden Sie evtl. auch hier oder hier sowie auch hier.

Ob nun eine Darmreinigung nötig ist oder nicht, hängt natürlich von Ihrem persönlichen Zustand ab. Aus der Ferne lässt sich dies daher kaum beurteilen. Generell gilt, dass sich der Organismus im Laufe von vielen Monaten, oft auch erst Jahren wieder vollständig selbst regenerieren kann - auch ohne Entsäuerung und/oder Darmreinigung.

Beide Kuren werden deshalb durchgeführt, um dem Körper diese langwierige Entwicklung zu ersparen, ihn in der Ausleitung zu unterstützen und ihn frühestmöglich zu entlasten. Eine Entsäuerung findet dabei noch eher durch eine basische Ernährung statt als eine Darmreinigung bzw. als der Aufbau einer gesunden Darmflora.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Cayleene
geschrieben am: mittwoch, 25. juni, 20:36
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Danke für die Antwort, das war schonmal hilfreich :) Seh ich das richtig, dass dann die Kalorien hauptsächlich von Eiweiß und Fett kommen? Mal abgesehen von Wurzelgemüse,Kartoffeln und Früchten, die man ja anscheinend nur in Maßen konsumieren soll, bleibt ja beim Gemüse nicht vieles übrig, das auch ordentlich Energie spendet.

Sollte ich also eher versuchen satt zu werden, indem ich mehr Nüsse, Keimlinge, Pseudogetreide, Hülsenfrüchte etc esse und das Gemüse, insbesondere Blattgemüse, eher als wichtigen Nährstofflieferant betrachten? Kann ich mich bedenkenlos an Eiweiß und Fett sattessen, solange ich natürlich im richtigen Verhältnis gleichzeitig genug Gemüse und so weiter esse? Ich habe immer Bedenken, ob ich nicht zu viel Eiweiß oder Fett in meiner Ernährung hab; aber andererseits erscheint mir das doch die beste Möglichkeit, um satt zu werden. Vielen Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Cayleene
Wir raten Ihnen, einen ganzheitlichen Ernährungsberater aufzusuchen, der mit Ihnen in aller Ruhe alle Ihre Fragen klären kann. Über die Kommentarfunktion würde dies den Rahmen sprengen, da wir zu all Ihren Fragen zunächst Rückfragen stellen müssten, um in Erfahrung zu bringen, was Sie nun wie meinen und wie Sie nun derzeit konkret Ihre Ernährung gestalten.

So ist beispielsweise unklar, was Sie mit "Eiweiss und Fett" meinen, woran Sie sich satt essen möchten. In einer ausgewogenen Ernährung leidet man keinen Hunger und auch gesunde Kohlenhydrate sättigen sehr gut. Auch ist Wurzelgemüse per se nicht schlecht, im Gegenteil! Doch sollte man eben nicht ausschliesslich von Karotten leben.
Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und senden
viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Cayleene
geschrieben am: dienstag, 17. juni, 19:58
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Hallo ihr lieben, ich habe ein paar Fragen und hoffe, dass ihr sie aufschlussreich beantworten könnt:

1. Ich habe jetzt schon auf einigen Seiten gelesen, dass man mit Obst vorsichtig sein muss, weil es in größeren Mengen aufgrund des hohen Zuckergehalts sauer verstoffwechselt wird. Wie genau muss man sich das vorstellen und was für eine Menge Obst empfehlen Sie? Gibt es essentielle Vitalstoffe, die in Obst vorhanden sind aber nicht in Gemüse? Im Moment esse ich noch viel Obst, weil es mir leicht fällt, davon satt zu werden und ich, weil ich aus der Rohkost-Ecke komme, noch zögerlich bin, Hülsenfrüchte und Pseudogetreide zu essen. Und das führt mich zu meiner nächsten Frage:

2. Was halten Sie von den Ideen der Rohkost? In Rohkostkreisen kursiert ja die Meinung, dass Kochkost regelrecht schädlich/giftig für den Körper ist und deswegen alles roh verzehrt werden MUSS. Was sagen Sie diesbezüglich zu der oft zitierten Verdauungsleukozytose, die als Beweis angegeben wird, dass Kochkost als Fremdkörper im Organismus behandelt wird Ist es nicht so, dass rohe Lebensmittel einerseits viele Vorteile haben gegenüber Kochkost und dass aus SCHONEND zubereiteter Kochkost widerum manche Vitalstoffe besser aufgenommer werden, andere allerdings verloren gehen? Mit Rohkost hatte ich außerdem das Problem, dass ich einfach keine Zeit hab den ganzen Tag über zu kauen...

3. Hülsenfrüchte und Pseudogetreide: Auf Ihrer Seite empfehlen Sie ja Hülsenfrüchte und Pseudogetreide als Beilagen. Daraus schließe ich, dass Sie keinen Grund sehen, diese Lebensmittel nicht zu essen. In Rohkostkreisen werden sie nicht gerne gesehen, meistens mit der Begründung, dass sie nicht gut für den Menschen sein können , da man sie im rohen Zustand nicht essen kann. Was sagen Sie dazu?

4. Um satt zu werden, esse ich im Moment vermehrt Avocados und Keimlinge. Was für eine Menge empfehlen Se als sinnvoll? Ansonsten ernähre ich mich hauptsächlich von Karotten, Süßkartoffeln, diversem grünen Blattgemüse und reichlich Obst. Wie könnte ich diese Zusammenstellung noch verbessern? Kann ich theoretisch den Avocado- und Keimlingsanteil so lange erhöhen bis davon auch satt werde, natürlich nur solange ich die anderen Lebensmittel nicht vernachlässige?

Vielen Dank für Ihre Hilfe




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Cayleene
Gerne beantworten wir Ihre Fragen:

1.
Alles, was im Übermass gegessen oder getan wird, ist ungut. Daher ist ja die Ausgewogenheit das grosse Ziel. Man könnte also beispielsweise eine Scheibe Wassermelone frühstücken und im Laufe des Vormittags noch zwei Pfirsiche, sechs Aprikosen und 200 Gramm Kirschen. Natürlich tun dies jene Leute nicht, die eine niedrige Fructosetoleranz haben. Im Verlauf des restlichen Tages sind es dann Gemüse, Salate, Nüsse, Samen, Keimlinge, Avocados, Oliven etc. Wer am Morgen gerne herzhaft isst, kann natürlich auch gleich mit einem herzhaften und damit früchtelosen Frühstück beginnen (wie z. B. hier beschrieben.

Darüber hinaus sind Früchte nicht unbedingt für eine gesunde Ernährung nötig. Man kann also auch viel weniger Früchte essen als oben angegeben oder gar keine. Zwar liefern Früchte viele Vitamine, sek. Pflanzenstoffe und Enzyme, doch sind diese auch im Gemüse vorhanden.

2.
Die Rohkosternährung ist wunderbar! Und wer sich damit wohl fühlt und wer davon überzeugt ist, sollte sie unbedingt praktizieren. Doch erfordert auch die Rohkosternährung - wie alle anderen Ernährungsformen ebenfalls - dass sie RICHTIG durchgeführt wird, wozu u. a. das ausführliche Kauen gehört. Wird nicht richtig gekaut, kann auch die Rohkost schädlich sein. Auch ist zu überdenken, ob die Verdauungsleukozytose nicht viel eher auf ein Leaky Gut Syndrom oder andere Ursachen zurück geführt werden kann als auf die Art der Ernährung.

Davon jedoch, Lebensmittel zu erhitzen, um angeblich Vitalstoffe besser verwertbar zu machen, halten wir für wenig sinnvoll. Denn wie Sie schreiben, gehen dadurch wieder andere verloren und damit auch das natürliche Gleichgewicht.
Nichtsdestotrotz kann auch mit Kochkost bzw. einem Teil Kochkost in der Ernährung ein äusserst gesundes Leben gestaltet werden - was nicht zuletzt zahlreiche Naturvölker zeigen, zu deren Speiseplan seit Jahrtausenden die Kochkost gehört und die dennoch nichts von ihrer Vitalität eingebüsst haben.  Man sollte nicht vergessen, dass beispielsweise Lichtmangel oder Bewegungsmangel deutlich schädlichere Aspekte in der Lebensweise darstellen als ein gewisser Kochkostanteil in der Ernährung!

Sie müssen übrigens nicht "den ganzen Tag" über kauen. Kauen Sie dann, wenn Sie essen ;-)

3.
Wer sich an den Kriterien der Rohkosternährung oder Paleoernährung orientieren möchte und gut mit allen anderen Lebensmitteln zurecht kommt, meidet diese Lebensmittelgruppen. Doch ist anzunehmen, dass auch Urmenschen diese Lebensmittel gegessen haben, nämlich dann, wenn sie unreif oder angekeimt waren (natürlich nur die ungiftigen!).
Wer jedoch auch Kochkost integrieren möchte, kann wunderbar diese beiden Lebensmittelgruppen als Beilagen essen, da uns keine gesundheitlichen Nachteile daraus bekannt wären und man vor allen Dingen sehr gut satt davon wird - ohne die Nachteile aus Back- und Teigwaren oder Milchprodukten befürchten zu müssen.

4.
Eine konkrete Menge können wir Ihnen natürlich nicht angeben, da wir Ihren Energiebedarf nicht kennen. Sie müssen also selbst herausfinden, wie viel Sie essen müssen. Falls Sie nicht gerade die Urkost praktizieren, sondern auch Freude am Zubereiten leckerer Rohkostspeisen haben, dann probieren Sie doch auch einmal all die zahlreichen Rezepte für Rohkostbrote, Rohkostkuchen, Rohkostpizzen etc. aus.
Denken Sie daran, dass es auch Wurzelgemüse in der heute vorhandenen Form, nicht in der Urzeit gab, es heute sehr hohe Zuckergehalte aufweist und hier eine Portion Pseudogetreide leicht gedämpft die deutlich bessere und vitalstoffreichere Wahl wäre.

Fazit: Die Rohkosternährung ist eine sehr gesunde Ernährung, wenn man sie wirklich ausgewogen praktizieren kann. Fehlen jedoch Zeit und vielleicht auch passende Quellen für hochwertige Zutaten (ursprüngliche Tropenfrüchte, zuckerarme Tropengemüse etc.), dann ist ein Rohkostanteil von 60 bis 70 Prozent empfehlenswerter.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ingrid
geschrieben am: montag, 16. juni, 20:26
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ich habe seit ungefähr 3 Wochen Sodbrennen u. bekomme es einfach nicht langfristig weg. Ich bin Vegetarier, rauche nicht u. trinke auch kein Alkohol. Aber das Getreide ist mein Schwachpunkt. Ich habe mich monatelang morgens immer von frischem Obst ernährt. Ananas u. Apfel gemixt u. auf nüchternen Magen getrunken.

Kann es sein, dass das Sodbrennen vom Obst kommt ? Ich dachte immer, dass es basisch verstoffwechselt wird. Ich bin im Moment ein bisschen hilflos. Jedes mal wenn ich Obst esse, bekomme ich Sodbrennen. Inzwischen nehme ich das Sango Meeres Korallen Pulver u. auch das Gerstengraspulver.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ingrid
Da jeder Mensch andere Voraussetzungen und körperliche Verhältnisse mit sich bringt, reagiert auch jeder anders auf die unterschiedlichsten Lebensmittel. Früchte werden zwar im Allgemeinen basisch verstoffwechselt, jedoch meist nur dann, wenn sie roh und auf leeren Magen gegessen werden, wenn sie reif sind und gut gekaut bzw. eingespeichelt werden. Liegt irgendwo ein Problem vor - ein irritierter Magen, ein geschwächtes Verdauungssystem o. ä. - dann kann es natürlich sein, dass auf bisher verträgliche Lebensmittel plötzlich ganz anders reagiert wird.

Wenn Ihr Körper also signalisiert, dass Sie gerade keine Früchte vertragen, dann meiden Sie Früchte und essen Sie lieber ein anderes Frühstück.
Woher jedoch nun Ihr Sodbrennen kommt, können wir aus der Ferne leider nicht feststellen. Vielleicht finden Sie hier bereits Hinweise und können daraufhin das Problem richtig anpacken.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

miriam
geschrieben am: dienstag, 10. juni, 10:46
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Vielen Dank für Ihre Antwort zu meiner Frage vom 28 April! Ich habe alles vorgelesen. Eine Sache aber verstehe ich immer noch nicht ganz. Was geschieht im Körper mit Säuren von den sauren Früchten, wie z.B. Zitrone, Äpfel, Pampelmuse, Orange? Müssen sie nicht neutralisiert werden? Wenn ja, wo und wie geschieht es?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Miriam
Bei organischen Säuren wie jenen aus Früchten ist es so, dass der Körper sie zur Energiegewinnung nutzen kann und sie über die sog. Atmungskette verstoffwechselt werden. Bei dieser Verstoffwechslung entstehen dann lediglich Wasser und Kohlendioxid. Letzteres kann einfach abgeatmet werden.

Es entstehen also bei der Verstoffwechslung von Früchten keine Säuren, die mit hohem Aufwand gepuffert werden müssten. Stattdessen bleiben die basischen Mineralstoffe der Früchte übrig.
Im Mund jedoch sind die Fruchtsäuren in jedem Fall noch sauer und können dort - wenn man es mit dem Früchteverzehr übertreibt - der Zahngesundheit schaden.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

rene
geschrieben am: montag, 12. mai, 23:09
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Schönen guten tag, wollte mich mal erkundigen ob gekochtes Gemüse immer noch basisch ist? oder verliert es an " basischen Wert " ? lg




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Rene
Gemüse sollte grundsätzlich nur schonend erhitzt werden. Dann behält es mit Sicherheit seinen basischen Charakter. Beachten Sie jedoch, das erhitzte Früchte meist säurebildend wirken. Tomaten, die ebenfalls eher zu den Fruchtgemüsen gehören, verlieren daher auch häufig ihren basischen Charakter - abhängig von der Kochdauer und Höhe der Hitze.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

miriam
geschrieben am: montag, 28. april, 10:19
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Hallo, ich habe zuletzt eine Meinung gelesen, dass diese Aufteilung der Lebensmittel auf basisch und sauer nicht korrekt ist. Sie basiert auf einer Untersuchung von dem Biochemiker Ragnar Berg, der die Asche der Lebensmittel untersuchte, und je nach dem ob er Kationen oder Anionen in der Asche fand, ordnete er die entsprechenden Lebensmittel den Basen oder den Säuren zu. In dieser Untersuchung wurde z.B. der Wasserstoff H+ nicht beachtet, der sich in der Luft auflöst, der aber gerade eine Zitrone sauer macht. Und wir essen ja die Zitrone und nicht deren Asche. Das Fazit der Kritik - die sauren Obstsorten versäuern unseren Körper und daher gehören sie nicht zu den basischen Lebensmittel. Können sie dazu Ihre Stellung nehmen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Miriam
Wir haben hier UNSERE Kriterien erklärt, nach denen WIR Lebensmittel in basische und säurebildende einteilen. Unsere Einteilung bezieht sich daher nicht auf Herrn Berg.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Veilchen
geschrieben am: sonntag, 27. april, 12:31
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Hallöchen, ich finde eure Seite sehr interessant. Eine Frage: Im Sommer stelle ich mir selber einen Eistee her , dazu nehme ich frische Zitronenmelisseblätter die ich mit heißem Wasser als Tee aufgieße- den lasse ich dann erkalten, dazu gebe ich nach Belieben, etwas 100% Apfelsaft und etwas Zitrone.....und Eiswürfel.....wie sieht es damit aus?.....Oder wie kann ich den besser machen Lg




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Veilchen
Möchten Sie wissen, ob das Getränk basisch ist? Wenn Sie einen selbst frisch gepressten Apfelsaft nehmen, dann ja. Verwenden Sie jedoch einen gekauften Saft, der pasteurisiert wurde, dann vermutlich nicht.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

grit
geschrieben am: samstag, 26. april, 03:14
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Hallo! Ich bin sehr dankbar für die Infos hier und bereue es, dass ich mich erst jetzt für die basische Ernährung entschieden habe. Leider habe ich bis jetzt noch nichts über Sojaprodukte gefunden. Ich könnte mir vorstellen, dass Mandelmilch mit Bio Sojagrieß gekocht, Zimt und Bananenmus eine gute Mahlzeit wäre. Ist Sojagrieß basisch? LG und danke




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Grit
Wir haben hier über Soja geschrieben, werden aber demnächst einen aktuellen und ausführlichen Sojaartikel veröffentlichen. Statt Sojagriess wäre es daher besser, auf Erdmandelflocken, Hirseflocken, Kastanienmehl oder wenn Sie Gluten vertragen auch auf Haferflocken oder Dinkelgriess zurück zu greifen.
Sicher können Sie gelegentlich auch Sojagriess verwenden, doch lieber nicht allzu oft oder gar täglich.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: montag, 31. mã¤rz, 00:16
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Perfekt; herzlichen Dank!

gsund
geschrieben am: samstag, 29. mã¤rz, 00:09
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Vielen Dank für Ihre umfangreiche Liste und die kürzliche Aktualisierung! Wie ich sehe, haben Sie ein paar kleine Änderungen angebracht. Mich würde noch wundernehmen, ob folgende Nahrungsmittel gemäss Ihrem jetzigen Wissen Basenbildner sind oder nicht: -Tomaten roh -Chilischoten -Sauerkraut roh / erhitzt -Xucker/Birkenzucker -Ungekeimte Braunhirse, d.h. Mehl und Produkte daraus -Frischer Zuckermais -Saat-Platterbsen ("Deutsche Kiechererbse"). Kürzlich noch vom Aussterben bedroht, hat diese Hülsenfrucht nun auf mehreren europäischen Bauernbetrieben wieder Fuss gefasst. -Rohmilch von Schaf und Ziege und Produkte daraus Freundliche Grüsse gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund
Nachfolgend unsere Einschätzung:
-Tomaten roh - basisch
-Chilischoten - basisch (je nach individueller Verträglichkeit)
-Sauerkraut roh / erhitzt - basisch (erhitzt deutlich weniger basisch)
-Xucker/Birkenzucker - gilt als basisch
-Ungekeimte Braunhirse, d.h. Mehl und Produkte daraus - säurebildend
-Frischer Zuckermais - basisch
-Saat-Platterbsen ("Deutsche Kiechererbse"). Kürzlich noch vom Aussterben bedroht, hat diese Hülsenfrucht nun auf mehreren europäischen Bauernbetrieben wieder Fuss gefasst. - als Hülsenfrucht leicht säurebildend
-Rohmilch von Schaf und Ziege und Produkte daraus - je nach persönlicher Verträglichkeit
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

mafi
geschrieben am: montag, 24. mã¤rz, 12:42
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Hallo, ich habe durch eine Umstellung auf basische Körperpflege und basische Lebensmittel viele Beschwerden, an denen ich über 10 Jahren litt, verringern können. Speziell meine Darmprobleme haben sich sehr stark gebessert. Doch durch die Umstellung der Ernährung ist jedoch ein schwerwiegendes Problem bei mir aufgetreten.

Ich habe in den letzten Wochen und Monaten über 10 Kilo abgenommen und wiege jetzt nur noch 72 kilo bei 1,84 m. Und das Gewicht geht stetig weiter nach unten, obwohl ich den ganzen Tag am essen bin. Mein Lebensmittelkonsum sieht täglich ca. so aus: -bis zu 1 kilo Obst verteilt auf morgens nachmittags und abends -ca. 500 g Gemüse mit 300-500 g Kartoffeln in Wasser gedüstet. verteilt auf morgens und abends. -dazu kommen noch zwischendurch immer paar Nüsse, Sojamilch etc. -oftmals streue ich zusätzlich noch Fisch und Fleich ein, um nicht noch schneller abzunehmen. Dies bekommt mir dann jedoch nicht so gut.

Da ich auch ca. 3 mal die Wochen Fußball Training und ein Spiel habe, sind das zu wenig Kalorien. Ich wüsste gerne welche bassischen Lebensmittel eine hohe Kolorienzahl pro 100 g haben? -Buchweizen habe ich schon probiert. davon bekomme ich jedoch sehr starke Bauchschmerzen. -Wie schaut es mit Ölen aus, die ich über das fertige Essen verteile? Ist z.B. Olivenöl dann basisch? PS: Ich trinke seit ein paar Wochen 3-4 Liter Wasser, das meine Beschwerden ebenfalls verbessert. Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mafi
Sie nehmen eindeutig zu wenige Kalorien zu sich. Bedenken Sie ausserdem, dass die basische Ernährung nur kurweise durchgeführt werden sollte und nicht dauerhaft. Dauerhaft sollte eine basenüberschüssige Ernährung praktiziert werden.
Fette sind basisch. Bauen Sie also unbedingt gesunde Fette in Ihre Ernährung ein. Auch deutlich mehr Kohlenhydrate können Sie essen, wie z. B. basisches Müsli oder Quinoa, Amaranth, Reis oder auch Dinkelprodukte.
Auch mit Nussmusen können Sie arbeiten, die Sie in viele Gerichte einrühren können.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Koko
geschrieben am: mittwoch, 12. mã¤rz, 12:12
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Hallo, ich vermisse unter den basischen Sprossen die Bambussprossen. Wurden diese einfach nur vergessen, oder zählen sie Ihrer Ansicht nach wirklich nicht zu den Basenbildnern? Laut Prof. Dr. Jürgen Vormann ("Säure-Basen-Balance", GU Kompass) sind Bambussprossen besonders stark basenbildend. Vormann bezieht sich in seinem Ratgeber auf den "PRAL"-Wert ("Potential Renal Acid Load", also die potentielle Säurebelastung für die Nieren). Hierbei wird die Menge schwefelhaltiger Aminosäuren in einem Lebensmittel der Menge seiner Basenbildner (aus dem Mineralstoffgehalt) gegenübergestellt. Und vor allem berücksichtigt dieses System auch die Resorptionsquote eines Lebensmittels im Darm, also, wieviel davon tatsächlich aufgenommen werden kann. Daraus ergeben sich z.B. folgende PRAL-Werte (je niedriger, umso basenbildender; negative Werte bedeuten "basisch", positive bedeuten "sauer", 0 ist in etwa "neutral"; die Maßeinheit ist Milliäquivalent "mÄq"): Bambussprossen frisch -7,03 mÄq, Bambussprossen Konserve -2,21 mÄq (zum Vergleich: Sojasprossen frisch -0,43 mÄq; Erbsen gekeimt frisch 1,17 mÄq; Linsen gekeimt frisch 2,69 mÄq).

Ich weiß überhaupt nicht, wie glaubwürdig die Aussagen aus diesem Ratgeber einzuschätzen sind, denn es finden sich darin für mich unzählige Ungereimtheiten. Auch was Essig betrifft finde ich hier Widersprüche. Sie führen Essig als "schlechten Säurebildner" an, in der PRAL-Tabelle gilt dieser als basisch: Obstessig -2,17 mÄq; Weinessig -1,26 mÄq. Außerdem schätzen Sie Kräutertee als "basisch, ja sogar hochbasisch" ein (das dachte ich bisher auch immer!!), dieser ist aber laut PRAL-Tabelle mit -0,24 mÄq gerade mal "neutral". Dafür ist Bohnenkaffee mit einem PRAL-Wert von -1,40 mÄq basisch (??!), und Mineralwasser (mit Kohlensäure!) soll mit einem Wert von -0,76 mÄq basischer sein als Kräutertee! ("Stilles" Wasser wirkt laut dieser Tabelle mit einem Wert von -0,72 mÄq sogar noch etwas saurer als das "laute") ... Auch Mandeln und Mandelprodukte, die ich bisher immer für sehr gute Basenlieferanten gehalten habe, kommen im GU-Ratgeber nicht besonders gut weg: "Mandeln bitter" sowie "Mandeln süß" haben jeweils einen Wert von 0,76 mÄq, sind also gerade noch "neutral". (Zum Vergleich: "Cola Mix" zählt 0,77 mÄq, ist also den Mandeln gleichwertig?!)

Dafür gilt "Kuhmilch vollfett" mit 0,04 mÄq als neutral, ebenso Buttermilch (-0,01 mÄq) und Joghurt (-0,37 mÄq). Also, dieses Büchlein stellt so ziemlich alles auf den Kopf, was ich bisher über Säuren und Basen "gelernt" habe. Demnach müsste man bei Entgiftungsprogrammen ja das Kräutertee-Trinken bleiben lassen und stattdessen Bohnenkaffee-Kuren machen!?! Was sagen Sie dazu? Danke für Ihre Einschätzung! P.S.: Ich habe mir, um Wiederholungen zu vermeiden, auch die Beiträge vom 26.5.2010, 17.7.2011 und 10.8.2011 durchgelesen, deshalb möchte ich betonen, dass es mir in meiner Frage nicht um den Gesundheitswert eines Lebensmittels im allgemeinen geht, sondern wirklich rein um die Säurebelastung.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Koko
Da unsere Tabelle aufgrund der weltweiten Lebensmittelvielfalt niemals vollständig sein kann, werden Sie immer wieder Lebensmittel finden, die darin nicht aufgeführt sind. Bambussprossen gehören - wie Sie bereits schreiben - zu den basischen Lebensmitteln.
In unserer Tabelle geht es jedoch NICHT rein um die Säurebelastung, wie Sie sehr richtig feststellen, sondern auch darum, ob das Lebensmittel unsere acht Kriterien eines basischen UND gesunden Lebensmittels erfüllt. Mehr über diese Kriterien lesen Sie bitte - bei Interesse - hier, wo wir auch konkret beschreiben, warum wir der Ansicht sind, dass die herkömmliche Methode zur Einschätzung des Säure-Basen-Potentials in Bezug auf eine gesunde Ernährung nicht sinnvoll ist.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ralf
geschrieben am: montag, 10. mã¤rz, 15:45
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Liebes ZDG-Team, was ist eigentlich mit Haferflocken - basisch oder gute Säurebildner? Desweiteren bin ich hinsichtlich des Spinates gegensätzlich informiert: Zum einen heisst es, Spinat am besten (oder nur) roh zu verzehren - zum anderen habe ich von der innewohnenden Oxalsäure gehört, die als sehr aggressiv und gesundheitsschädlich gilt und beim Koch- oder auch Dünstvorgang umgewandelt wird bzw. evaporiert. Kónntet ihr bitte dazu genaue Hinwiese geben. Herzlichen Dank und einen wunderschönen Tag. Ralf




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ralf
Haferflocken können u. U. in der richtigen Qualität und Menge (Vollkorn, Bio und/oder selbst geflockt) zu den guten Säurebildnern zählen. Basisch sind sie selbstverständlich nie, da Hafer zu den Getreiden gehört und diese grundsätzlich säurebildend wirken.

Die Oxalsäure verdampft nicht bei normalen Kochtemperaturen aus oxalhaltigem Gemüse. Dazu müssten die Temperaturen deutlich höher sein. Beim Kochen gelangt höchstens ein Teil der Oxalsäure ins Kochwasser und kann mit diesem weggeschüttet werden. Mit der Oxalsäure schüttet man dann natürlich auch eine Menge anderer wasserlöslicher Stoffe hinweg.
Oxalsäure - im Übermass verzehrt - führt jedoch nur dann zu gesundheitlichen Problemen, wenn die jeweilige Person über gewisse Stoffwechselstörungen verfügt, woraufhin die Oxalsäure nicht abgebaut werden kann. Auch weiss man inzwischen, dass in einer gesunden Darmflora auch Mikroorganismen leben, die konkret Oxalsäure abbauen.

Abgesehen davon sind z. B. in Spinat, aber auch in vielen anderen oxalsäurereichen Gemüsen derart viele gesundheitlich wertvollen Stoffe enthalten, dass diese eine mögliche negative Auswirkung der Oxalsäure kompensieren können. Es gilt also in jedem Fall, immer das gesamte Lebensmittel zu betrachten und nicht einzelne Stoffe daraus.
Einzelne Stoffe allein für sich analysiert, können in der entsprechenden Dosis fast immer schädlich sein.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Olga79
geschrieben am: dienstag, 04. februar, 17:37
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Guten Tag, mich würde interessieren, wie sie das glütenfreie Brot (zB von *) im Rahmen einer basischen Ernährung beurteilen? Vielen Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Olga
Da wir in unseren Kommentaren keine Werbung wünschen, haben wir den von Ihnen genannten Markennamen gelöscht. Glutenfreies Brot ist in ganz unterschiedlichen Qualitäten erhältlich. Oft wird es genauso wie glutenhaltige Brote aus isolierten Kohlenhydraten hergestellt, nur eben aus glutenfreien. Glutenfreies Brot würde in eine basische Ernährung passen, wenn es ein basisches Brot wäre, z. B. Keimbrot. Ist das glutenfreie Brot nicht basisch (z. B. aus Mais, Reis, Hirse, Amaranth etc.), dann kann es in eine basenüberschüssige Ernährung integriert werden.
Der Unterschied zwischen basisch und basenüberschüssig wird hier erklärt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundeheit

mkrieg80
geschrieben am: donnerstag, 23. januar, 12:27
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Sehr geehrtes ZdG Team Jedesmal wenn ich Ihre Seite besuche, lerne ich etwas Neues und Interessantes. Vielen Dank für Ihre umfangreiche Homepage! Ich habe ein paar Fragen in Bezug auf basische bzw. basenüberschüssige Ernährung / Säure-Basen-Haushalt

a) Ist Kokosfett faktisch das gleiche wie Kokosöl? Ich habe gelesen, dass Kokosfett ab 26° C flüssig wird, was dann als Kokosöl bezeichnet wird. Ich verwende Kokosfett in der basischen/basenüberschüssigen Ernährung.
b) Können Sie in naher Zukunft erweiterte Infos zur Gewichtung bzw. Stärke zur Säure- oder Basenbildung geben? Somit könnte man die 20/80 Regel optimal kombinieren für die basenüberschüssige Ernährung.
c) Ist eine einmal erhitzte Tomatensauce die wieder abkühlt immer noch sauer?
d) Wie schätzen Sie die Sojasauce als Würzmitteln (aus ganzheitlicher Sicht) ein? Gäbe es eine gute Alternative, falls es sauer wäre?
e) Für ein Kartoffel-Curry mische ich gerne etwas Rosinen (Sultaninen) hinein. Wie schlimm (sauer) wirkt sich das auf die Verstoffwechselung aus, da man ja Früchte im Allgemeinen für sich alleine und auf leeren Magen verzehren sollte? Auf alle Fälle vielen Dank im Voraus




Zentrum der Gesundheit:

Hallo mkrieg80
Wir möchten in unseren Kommentaren keine Werbung und löschten daher den von Ihnen genannten Produktnamen.
a) Ist Kokosfett faktisch das gleiche wie Kokosöl? Ja :) Den Unterschied schreiben Sie ja bereits selbst.
b) Können Sie in naher Zukunft erweiterte Infos zur Gewichtung bzw. Stärke zur Säure- oder Basenbildung geben? Somit könnte man die 20/80 Regel optimal kombinieren für die basenüberschüssige Ernährung.
Zu dieser und Ihren weiteren Fragen möchten wir Sie auf unseren Grundlagenartikel "Basische Ernährung" aufmerksam machen, in dem erklärt wird, dass allein das Basenpotential eines Lebensmittels nicht für dessen Auswahl ausschlaggebend sein sollte.
Sie gelangen hier zum Artikel-
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Dw
geschrieben am: samstag, 18. januar, 18:04
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Hallo, ist Matcha-tee mit bzw. Ohne Sojamilch basisch?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Dw
Matchatee liefert Koffein und reichlich Oxalsäure. Gleichzeitig aber gehört er zu den antioxidantienreichsten Lebensmitteln. Wir würden ihn als eines jener Lebensmittel einstufen, die ja nach persönlicher Konsitution säurebildend oder basisch wirken können. Mit Sojamilch ist der Tee jedoch - aufgrund der Sojamilch (siehe Tabelle) - als eher säurebildend einzustufen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

guenther
geschrieben am: donnerstag, 16. januar, 21:26
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Ihr Link ganz oben auf der Seite im bereich "Säurebildnern erklären wir hier: Die basische Ernährung." funktioniert nicht.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Guenther
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben das Problem inzwischen behoben :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: donnerstag, 02. januar, 17:21
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich interessiere mich für basische Ernährung und habe mir auf Ihrer Seite bereits einen kleinen Überblick über die Wirkung verschiedener Lebensmittel verschafft. Nun habe ich das Buch "Body Reset" geschenkt bekommen.

Diesem Buch ist ebenfalls eine Säure-Basen-Tabelle beigefügt. Dort werden Obstsorten wir Orangen, Clementinen oder Aprikosen als sauer wirkend beschrieben.

Auf Ihrer Homepage erklären Sie, dass diese Obstsorten zu den basischen Lebensmitteln gehören. Ich bin nun etwas verunsichert und bitte um ergänzende Informationen zur Thematik. Vielen Dank für Ihre Mühe. Alles Gute für das Neue Jahr wünscht




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Neujahrswünsche :-) Auch für Sie ein frohes neues Jahr!

Es gibt sehr viele Lebensmitteltabellen in Bezug auf das Säure-Basen-Potential - und sie alle unterscheiden sich hie und da. So gibt es z. B. auch eine Säure-Basen-Tabelle, die grundsätzlich fast alle Obstsorten zu den säurebildenden Lebensmitteln zählt und es gibt Säure-Basen-Tabellen, die Zucker, Marmelade und Nutella als basisch kategorisieren.

Unserer Meinung nach sollte das Säure-Basen-Potential eines Lebensmittels nicht das einzige Kriterium sein, mit dessen Hilfe man ein Lebensmittel nun als gut oder schlecht einstuft, zumal es auch säurebildende Lebensmittel gibt, die sehr gesund sind. Wir erklären im Text unter folgendem Link den Unterschied zwischen guten und schlechten Säurebildnern

Darüber hinaus können manche Lebensmittel - und dazu gehören insbesondere manche Obstsorten - je nach Gesundheitszustand des einzelnen Menschen beim einen basisch und beim anderen säurebildend verstoffwechselt werden.

Dann hängt es ausserdem von der Zubereitungsart der Lebensmittel ab, ob sie basisch oder sauer verstoffwechselt werden (getrocknete Früchte sind beispielsweise sehr viel basischer als frische Früchte), vom Reifegrad der Früchte (unreif geerntet wirken viele Früchte säurebildend) und es hängt davon ab, in welcher Kombination die Lebensmittel verzehrt werden.

Früchte beispielsweise für sich allein auf leeren Magen verzehrt, werden im Allgemeinen hochbasisch verstoffwechselt. Werden sie jedoch mit Getreideprodukten kombiniert, so wirkt diese Kombination bei vielen Menschen äusserst säurebildend.

Sie sehen also, dass sich für die richtige Auswahl gesunder Lebensmittel die alleinige Orientierung an Tabellen nicht eignet. Sehr viel wichtiger ist die Wahl frischer und naturbelassener Lebensmittel, die - bei einer basenüberschüssigen Ernährung - zu 70 bis 80 Prozent aus Gemüse, Salaten, Sprossen, Früchten und Algen bestehen und zu 20 bis 30 Prozent aus gesunden Fetten, Nüssen, Samen, Pseudogetreide, Bio-Ei oder auch mal aus hochwertigem Fisch oder Bio-Fleisch.

Will man zeitweise eine rein basische Ernährung praktizieren, dann meidet man Fleisch, Fisch, Ei, Nüsse, Hülsenfrüchte, Getreide- und Milchprodukte (Ausnahme: Butter, Ghee und Sahne) sowie natürlich alle Fertigprodukte und industriell verarbeiteten Nahrungsmittel. Ob Sie dabei nun ab und zu eine Frucht essen, die vom einen oder anderen als nicht-basisch eingestuft wird, wird die Auswirkungen der basischen Ernährung keinesfalls beeinträchtigen - sollte die Frucht tatsächlich säurebildend sein, was sie unserer Ansicht nach aber nicht ist.

Wir wünschen Ihnen viel Spass bei Ihrer neuen Ernährungsweise :-)

Herzliche Grüsse
Redaktion
Zentrum der Gesundheit

Martin_94
geschrieben am: sonntag, 17. november 2013, 14:54
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Guten Tag, vielen Dank erst einmal für die sehr detaillierte Darstellung zu diesem Thema. Nun mein Anliegen: Da ich künftig mich verstärkt dem Muskelaufbau meines Körpers widmen werde, bin ich auf der Suche nach pflanzlichen oder besser noch basischen Eiweißen. Grüne Bohnen sollen einen hohen Eiweißanteil aufweisen und stehen unter der Rubrik "basenbildendes Gemüse". Des Weiteren sind die Bohnen aber auch bei sauren Lebensmitteln aufgeführt. Sind damit die anderen Bohnenarten gemeint (also nicht die grünen Bohnen) oder kommt es auf die Art der Zubereitung an? Vielen Dank im Voraus für eine Antwort.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Martin
Wenn Bohnen bei den säurebildenden Lebensmitteln stehen, dann sind damit Kernbohnen gemeint. Diese können Sie jedoch vor dem Kochen über Nacht einweichen oder gar ankeimen lassen, was deren Basenpotential deutlich erhöht. Darüber hinaus gehören Bohnen zu den guten Säurebildnern, können also sehr gut in eine gesunde und basenüberschüssige Ernährung integriert werden. Der Unterschied zwischen guten und schlechten Säurebildnern wird hier erklärt.
Ein basisches Eiweiss ist ferner das Lupinenprotein, das den Muskelaufbau als gesunde und vielseitige Nahrungsergänzung unterstützen kann.
Weitere Tipps zum gesunden Muskelaufbau finden Sie hier:
Natürlicher Muskelaufbau
Muskelaufbau durch gute Ernährung
Lupine - Das basische Eiweiss
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Th.
geschrieben am: freitag, 08. november 2013, 14:26
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Hallo, mit viel Interesse lese ich Ihre Website. Zur Zeit bin ich bemüht, meine Ernährung basenreicher zu gestalten. Zu diesem Zweck habe ich Ihre Website und diverse andere besucht. Dabei ist mir folgendes aufgefallen: Sie führen Knoblauch und Artischocken als säurebildend auf, woanders (www.***.de) werden diese Lebensmittel als basenbildend aufgeführt.

Auf der anderen Seite führt die v.g. Website Orangen, Heidelbeeren, Bananen und Trauben als säurebildend auf, Ihre Website hingegen listet diese als basenbildend. Sie empfehlen Ghee und Butter als basenbildend, die andere Website rät hingegen von diesen Produkten ab. Summa summarum herrscht für mich völlige Verwirrung. V.g. Widersprüche finden sich auch mit anderen Websites. Ich bitte höflich um Aufklärung!

Mit den besten Grüßen, Thorsten




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Th.
Bitte berücksichtigen Sie bei der Wahl Ihrer Lebensmittel nicht nur deren Basen- oder Säurepotential. Dies allein ist nicht ausreichend, um ein gesundes Lebensmittel erkennen zu können, da auch ungünstige Lebensmittel - nach manchen Säure-Basen-Tabellen - basisch sind.
Selbst wenn also Artischocken zu den säurebildenden Gemüsen gehören, können sie hervorragend in den täglichen Speiseplan integriert werden, da es sich um gesunde Säurebildner handeln würde.
Den Unterschied zwischen guten/gesunden und schlechten Säurebildnern haben wir hier erklärt.
Warum andere Seiten andere Angaben machen, müssten Sie dort in Erfahrung bringen :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Karola
geschrieben am: sonntag, 03. november 2013, 11:05
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Guten Tag, gekeimte Linsen werden unter der Liste basenbildender Keime aufgeführet, wogegen Linsen ansonsten als säurebildende Lebensmittel gelten. Besteht denn ein Unterschied zwischen rohen und gekochten, bzw. zwischen gekeimten und ungekeimten Linsen? Ich esse zum Beispiel öfters mehrere Portionen rohe Linsen täglich. Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Karola
Linsen verlieren einen grossen Teil Ihres Säurepotentials während des Keimprozesses. Je länger man sie keimen lässt, umso basischer werden sie. Doch sollte man sie spätestens dann essen, wenn sich die ersten zwei Blättchen zeigen. Ob Sie sie dann blanchieren/kochen oder nicht, spielt in diesem Zusammenhang weniger eine Rolle.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kaktus
geschrieben am: dienstag, 29. oktober 2013, 15:00
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Guten Tag, Lieben Dank für die Antwort, eine Nachfrage noch: Erhalte ich also auch genügend Proteine etc. wenn ich mich zu 100%basisch ernähre? Mein Körper erhält von allem was er braucht genügend, wenn ich mich weiterhin 100% Getreidefrei ernähre? Ich esse zur Zeit auch kein Quinoa, Bulgur, Linsen, Bohnen oder ähnliches. Entschuldigen Sie, wenn ich etwas kompliziert frage (-:.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kaktus
Da wir Ihren Speiseplan nicht kennen und nicht wissen, welche proteinhaltigen Lebensmittel Sie in welchen Mengen zu sich nehmen, können wir Ihnen Ihre Frage leider nicht beantworten. Wenn Sie jedoch die rein basische Ernährung dauerhaft beibehalten möchten, ist tatsächlich ein Augenmerk auf die ausreichende Proteinversorgung zu richten. Aus diesem Grund wird die basische Ernährung nur kurweise empfohlen, um dann auf die basenüberschüssige Ernährung umzusteigen, die dann auch Hülsenfrüchte, zahlreiche Nüsse, Saaten und auch Quinoa, Amaranth etc. enthalten kann.
Im Zweifel könnten Sie das basische Lupinenprotein in Pulver- oder Kautablettenform zu sich nehmen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

M.Chevallier
geschrieben am: dienstag, 29. oktober 2013, 08:01
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Einerseits empfehlen Sie, Hirse und Quinoa bei einer Basenkur zu essen, andererseits ist Quinoa aber doch wieder säurebildend? Wo ist da der Zusammenhang? Und worin genau besteht der Unterschied zwischen billigen und teuren Ölen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo M. Chevallier
Bei einer reinen Basenkur empfehlen wir sicher nicht, Quinoa zu essen. Will man sich jedoch z. B. während einer Entschlackungskur oder auch im Alltag basenüberschüssig ernähren, dann passt Quinoa ganz wunderbar in eine solche Ernährungsform.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kaktus
geschrieben am: dienstag, 22. oktober 2013, 15:28
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Guten Tag Ich habe vor einigen Wochen meine Ernährung nach Ihren Anleitungen auf 100%basisch umgestellt. Meiner Polyarthritis bin ich damit fast ganz Meisterin geworden. Nun habe ich eine Frage: Leide ich unter einem Mangel, wenn ich weiterhin auf Kohlenhydrate verzichte? Ich esse ab und an Kartoffeln, ansonsten nur Gemüse, Früchte, Sprossen, Datteln, Mandels, Pilze. Ich fühle mich bis dahin wohl mit dieser Ernährung und würde gerne so weiter machen. Lieben Dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kakus
Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihren Erfahrungsbericht. Wir freuen uns, dass es Ihnen schon besser geht :-)
Ihr Speiseplan enthält vollkommen ausreichend Kohlenhydrate. Sie erhalten auch nicht nur über Kartoffeln Kohlenhydrate, da ja auch Früchte und Mandeln einen hohen Kohlenhydratanteil aufweisen. Darüber hinaus kann der Organismus sogar ganz ohne Kohlenhydrate auskommen, wenn er ausreichend Fette und Proteine erhält. Sie brauchen sich also um einen möglichen Kohlenhydratmangel keine Sorgen machen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

frama
geschrieben am: dienstag, 22. oktober 2013, 10:54
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Guten Tag, erst einmal vielen Dank für Ihre ausführlichen Informationen. Seit geraumer Zeit ernähre ich mich vegan. Die vegane Ernährung hat mir eine Vielzahl von positiven Veränderungen gebracht. Ich würde mich zudem gern basisch ernähren. Auf Grund eines relativ hohen Energiebedarfs - bedingt durch Leistungssport - bin ich darauf angewiesen Hirse, Quinoa, Amaranth, Buchweizen und Ölsaaten als Grundnahrungsmittel einzusetzen.

Ich würde gern fragen was Sie von folgendem Ernährungsplan halten:

  • Morgens: Viele Früchte und einen Eiweißshake aus Lupinenpulver oder Hanfeiweiß Ca. 40 Minuten später Entweder Hirse, Amaranth, Buchweizen oder Quinoa mit ca. 20% der folgenden Kerne ( Sesam, Leinsaat, Mohn, Kürbiskerne, Sonneblumenkerne, Chiasamen, Hanfsamen, Mandeln ) Entweder gekocht oder als Müsli
  • Mittags: ein großer Salat mit Sprossen anschließend wieder Hirse, Amaranth, Quinio oder Buchweizen mit ca. 20 Ölsaaten ( wie oben beschrieben )
  • Nachmittags: Einen Eiweißshake aus Hanfpulver oder Lupinen Eiweiß Abends: Einen Eiweißshake aus Hanfpulver oder Lupineneiweiß und etwas Salat mit Sprossen.

Vielen Dank vorab für Ihren Kommentant!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Frama
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
In Ihrer Ernährung kommen auf den ersten Blick die Gemüse etwas zu kurz - es sei denn Ihr Salat am Mittag ist sehr umfangreich und wird aus verschiedenen Gemüsen (Wurzel-, Knollen-, Blatt- und Kohlgemüsen) und Kräutern zusammengestellt. Andernfalls könnten Sie deutlich mehr Gemüse einplanen. Wenn Sie also am Mittag besagten grossen Salat essen, dann könnten Sie am Abend statt des kleinen Salates ein Gemüsegericht wählen (z. B. aus dieser Auswahl )

Ein Proteinmangel ist bei Ihrer Ernährung jedenfalls nicht zu befürchten. Evtl. genügen Ihnen auch bereits zwei Proteinshakes pro Tag, da Sie ja über die Kombination Pseudogetreide und Ölsaaten schon sehr gut mit Eiweissen versorgt sind. Wenn Sie überdies noch regelmässig Gerichte aus Hülsenfrüchten (die Sie ja möglicherweise bereits als Sprossen zu sich nehmen? (Mungbohnen, Linsen, Erbsen)) integrieren, dann ist das Aminosäureprofil Ihres Speiseplans absolut stimmig.

Statt des dritten Proteinshakes könnten Sie einen grünen Smoothie zu sich nehmen, um sich mit den Vorteilen des grünen Blattgemüses einzudecken und an vielfältige sekundäre Pflanzenstoffe zu gelangen. Sie könnten jedoch auch alternativ Ihre Proteinshakes mit einem basischen Graspulver (Gerstengras oder Dinkelgras) oder auch mit Brennnesselblattpulver o. ä. anreichern.

Ansonsten gefällt uns Ihr Ernährungsplan sehr gut. Ihre sportliche Leistungsfähigkeit dürfte sich damit sehr positiv beeinflussen lassen :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom

majda.e
geschrieben am: sonntag, 20. oktober 2013, 22:42
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Hallo! Ich trinke seit einiger Zeit Kombucha. Sie soll sehr gesund sein. Allerdings hat sie einen ph-Wert von ca. 3, was sauer bedeutet. Heißt das, dass man nur geringe Mängen zu sich nehmen dürfte und wenn ja, wie viel? Übrigens, die Seite ist einfach fantastisch. Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Majda
Vielen Dank für Ihren netten Kommentar :-)
Ihre Frage wurde bereits in einer Kommentarantwort vom 15. März 2012 beantwortet. Bitte schauen Sie daher dort nach. Was "Höchstmengen" bei manchen Getränken betrifft, so gibt es hier keine konkreten Regelungen. Achten Sie einfach darauf, auch aussreichend reines Wasser zu trinken und sich insgesamt gesund zu ernähren. Mehr als zwei Gläser Kombucha am Tag werden Sie auf diese Weise kaum unterbringen können.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mademoiselle Burgstahler
geschrieben am: samstag, 19. oktober 2013, 01:56
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Guten Tag Danke zuerst einmal das es Ihre interessante und informative Seite gibt! Ich bin wirklich sehr begeistert und empfehle sie immer wieder Freunden und Bekannten die Fragen haben und Anregungen suchen. So, nun ich habe eine Frage zu dem Thema Entgiftung. Kann ich in der Stillzeit mit Chlorellaalgen entgiften oder kann es dann sein das die ausgeleiteten Schwermetalle usw in die Muttermilch übergehen? Wenn das so ist, gibt es denn noch andere Möglichkeiten zu entgiften? Bin schon wirklich sehr am aufpassen (kein Fluorid, kein Alkohol, keine Fertigprodukte, kein weißer Zucker, keine E-Nummern(!), kein Sodium Laurethsulfat, wenig Fleisch, keine Wurstwaren, kein künstliches Jod, keine Plastikflaschen, kein Aluminium, keine homogenisierte Milch, viel Bio,kein Glutamat, kein Antibiotika....also voll die Ökos :-)... Kann ich denn Chlorellaalgen einnehmen? Lieben Dank für Ihre Antwort und alles Gute.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Mademoiselle Burgstahler
Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Frage.
Während der Stillzeit sollten keine konkret entgiftenden Massnahmen aus dem von Ihnen bereits genannten Grund durchgeführt werden. Eine Schwermetallausleitung sollte also besser auf die Zeit nach der Stillphase verlegt werden. Wenn Sie während der Stillzeit Mikroalgen zur Nahrungsergänzung einnehmen möchten, empfehlen wir Ihnen die Spirulina-Alge.
Bitte achten Sie bei einem nächsten Kommentar/einer nächsten Frage darauf, diese bei einem passenden Thema zu stellen. So wäre Ihre aktuelle Frage z. B. hier besser aufgehoben  oder hier.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

minibe
geschrieben am: dienstag, 15. oktober 2013, 11:26
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Hallo, ich habe ein paar Verständnisfragen: 1. Knoblauch ist sehr gesund und soll viel gegessen werden. Auf anderen Foren wird es sogar als basisches Lebensmittel angegeben. Laut Ihrer Tabelle ist Knoblauch aber Säure bildend. Das verwirrt mich. 2. Milchprodukte soll man meiden, aber man kann ab und zu schon Käse essen, oder? Sind bestimmte Käsesorten besser geeignet. Sojamilch statt Kuhmilch hilf tlaut Tabelle ja auch nicht, richtig? 3. Soll man auch Brot meiden? Ich kaufe immer Essener Brot im Bioladen. Soll man trotzdem nicht täglich Brot essen? Ich bin noch neu in der basischen Ernährung und freue mich auf Ihre Antworten.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Minibe
Vielen Dank für Ihre Fragen, die wir wie folgt besprechen:

Zu 1. Knoblauch wird zwar häufig zu den basenbildenden Lebensmitteln gezählt, kann bei manchen Menschen jedoch auch säurebildend wirken, abhängig von der persönlichen Verträglichkeit. Da ersteres überwiegt, haben wir die erneute Einordnung des Knoblauchs vorgenommen.

Zu 2. Wenn Sie zwecks Entsäuerung oder Entschlackung eine rein basische Ernährung praktizieren möchten, dann gehört in diese Ernährung kein Käse, auch keine anderen Milchprodukte und keine Sojamilch. Ideen zu Alternativen finden Sie hier
Wenn Sie dauerhaft eine basenüberschüssige Ernährung praktizieren möchten (basenüberschüssig = 70 - 80 % basisch, 20 - 30 % säurebildend) und wenn Sie definitiv Käse und Milchprodukte vertragen (also keinerlei Allergie haben, keine chronischen Beschwerden, keine Atemwegsprobleme, keine erhöhte Infektanfälligkeit etc.), dann können Sie bis zu einem gewissen Grad natürlich Milchprodukte essen. Diese sind im Falle des Käses umso säurebildender, je länger gereift der Käse ist. Milchprodukte
sollten, wenn überhaupt, so ausschliesslich in Bio-Qualität verzehrt werden.

Zu 3. Das kommt sehr auf die Art des Brotes an und wieder darauf, ob Sie basisch oder basenüberschüssig essen möchten. Auch bei den Essener Broten gibt es sehr unterschiedliche Arten. Besteht das Brot vollständig aus mindestens 2 Tage alten Keimlingen und wird das Brot schonend getrocknet/gebacken, dann könnte es als basisch durchgehen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Wolfgang1968
geschrieben am: samstag, 14. september 2013, 18:52
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Hallo! Ich möchte gerne wissen, ob Sonnenblumenkerne grundsätzlich basisch wirken, oder erst im gekeimten Zustand? Auf einer anderen Webseite werden Blaubeeren, Moosbeeren, Pflaumen, Zwetschgen und Korinthen als sauer bezeichnet. Dabei müssten doch eigentlich auch die Korinthen basisch wirken, weil sich durch die Trocknung die chemische Zusammensetzung in Bezug auf den Mineralgehalt doch eigentlich nicht verändern sollte?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Wolfgang
Sonnenblumenkeimlinge (ca. 2 - 3 Tage lang gekeimt) gehören zu den basischen Lebensmitteln, Sonnenblumenkerne zu den säurebildenden.
Zu Ihrer zweiten Frage: Leider werden Sie im Netz sehr viele unterschiedliche Säure-Basen-Tabellen mit unterschiedlichen Angaben finden, so dass ein Vergleich nicht zielführend sein wird. Orientieren sollte man sich in jedem Fall an der Naturbelassenheit eines Lebensmittels, was bedeutet, dass Lebensmittel - wie z. B. Sonnenblumenkerne - durchaus säurebildend sein können, dies aber nicht negativ zu beurteilen ist, da Sonnenblumenkerne ein natürliches Lebensmittel mit vielen hervorragenden Eigenschaften und Inhaltsstoffen darstellen. Ein Marmeladebrötchen hingegen ist ebenfalls säurebildend, liefert aber keinerlei Vorteile.
Den Unterschied zwischen guten und schlechten Säurebildnern haben wir auch hier erklärt.
Die von Ihnen genannten Beeren können also - schon allein aufgrund ihres Antioxidantienreichtums - hervorragend in eine gesunde Ernährung integriert werden, auch wenn manch einer sie als säurebildend einstufen möchte.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

unscheinbar
geschrieben am: freitag, 13. september 2013, 18:39
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wie sieht es mit Orangenöl als Körperpflegeöl aus. Ich habe von einer Bekannten Orangenöl geschenkt bekommen und überlege ob ich dieses als Körperöl anwende. Bisher habe ich immer ganz normales Olivenöl als Körperöl verwendet.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Unscheinbar
Vielen Dank für Ihre Frage. Vorab möchten wir Sie bitten, Ihre Fragen/Kommentare immer zum passenden Thema zu posten. Danke :-)
Orangenöl ist ein ätherisches Öl, das - pur angewandt - die Haut stark reizt, allergische Reaktionen verursachen kann und unter Einwirkung von Sonnenlicht der Haut schadet. Das reine ätherische Orangenöl eignet sich daher nicht als Hautpflegeöl. Vielleicht meinen Sie aber auch einfach nur ein Körperöl, das mit Hilfe von Orangenöl aromatisiert wurde?
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Dyn
geschrieben am: mittwoch, 17. juli 2013, 11:04
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Hallo, Sie haben ja ganz tolle Rezepte für grüne Smoothies hier auf der Seite. Nun ist da oftmals Spinat drin. Ich kann den Spinat nirgends finde, ist er basenbildend oder säurebildend? Wie sieht es denn aus mit Erdmandeln und mit Honig? Wie ist denn die 20-80 Regel zu verstehen. Pro Mahlzeit oder pro Tag (hab ich da was überlesen oder steht das nirgends)? Vielen Dank. Gruß Dyn




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Dyn
Vielen Dank für Ihre Fragen.
Spinat ist als grünes Blattgemüse ein basisches Lebensmittel (siehe Tabelle unter "Basische Kräuter und Salate).
Erdmandeln zählen ebenfalls zu den basischen Lebensmitteln.
Honig ist ein Süssungsmittel, das nur in sehr kleinen Mengen verzehrt werden sollte. Laut unserer Tabelle gehört er zu den säurebildenden Lebensmitteln - umso mehr natürlich, je stärker behandelt der Honig ist.
Die 20/80-Regel kann sowohl auf einzelne Mahlzeiten als auch auf den gesamten Tag angewandt werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Paleo-Basen-Fan
geschrieben am: montag, 15. juli 2013, 19:28
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Hallo Liebes Z-D-G Team, sind getrocknete Kokosraspel aus dem Supermarkt eher basisch oder eher sauer? Eigent sich Mandelmehl für den täglichen Basenverzehr als Sattmacher? Welche anderen basischen Sattmacher können die Empfehlen, die auch den Paleo Kriterien entsprechen? Und dann noch eine Frage zu Obst und Gemüse; Bananen sind ja laut Ihren basisch, allerdings schreiben Sie auch wenn Obst und Gemüse unreif gepflückt- und nicht unter Sonnenlicht reif wird, tendiert es auch sauer zu sein. Wie sieht es also mit dem krummen, gelben Obst aus und das gleiche frage ich mich auch bei Avocados, Kiwis und anderem Obst und Gemüse, das meist unreif geerntet wird. Dann noch die letzte Frage: Worin liegt der Unterschied zwischen Lebensmitteln die dem Körper Basen zuführen und Lebensmitteln, die basisch verstoffwechselt werden können? Vielen Dank für alles und Grüssli in die Schweiz, R.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Paleo-Fan
Vielen Dank für Ihre Fragen.

Sind getrocknete Kokosraspel aus dem Supermarkt eher basisch oder eher sauer?
Bitte lesen Sie zu Fragen dieser Art unsere obige Säure-Basen-Tabelle aufmerksam durch. Wenn Sie dort manche Lebensmittel nicht finden, dann schauen Sie bitte auch in den Kommentaren der anderen Leser, wo auch die Kokosfrage schon beantwortet wurde :-)

Eigent sich Mandelmehl für den täglichen Basenverzehr als Sattmacher?
Warum nicht die ganze Mandel? Sie können natürlich auch Mandelmehl nehmen, wenn Sie das möchten.

Welche anderen basischen Sattmacher können die Empfehlen, die auch den Paleo Kriterien entsprechen?
Nüsse und Ölfrüchte (in kleinen Mengen und gekeimt bzw. eingeweicht), Wurzelgemüse, Knollengemüse, Erdmandeln, Kastanien, Avocados, tropische Früchte (Brotbaumfrucht, Durian etc.), Kokosnüsse etc.

Und dann noch eine Frage zu Obst und Gemüse; Bananen sind ja laut Ihren basisch, allerdings schreiben Sie auch wenn Obst und Gemüse unreif gepflückt- und nicht unter Sonnenlicht reif wird, tendiert es auch sauer zu sein. Wie sieht es also mit dem krummen, gelben Obst aus und das gleiche frage ich mich auch bei Avocados, Kiwis und anderem Obst und Gemüse, das meist unreif geerntet wird.
Das kommt auf das Obst an :-) Manche Früchte reifen sehr gut auch nach der Ernte nach (z. B. Bananen, Kiwi, Avocados, Nektarinen etc.), andere reifen nicht mehr (z. B. Zitrusfrüchte, Melonen, Äpfel etc.). Gemüse reifen grundsätzlich nicht mehr, sobald sie geerntet wurden.

Dann noch die letzte Frage: Worin liegt der Unterschied zwischen Lebensmitteln die dem Körper Basen zuführen und Lebensmitteln, die basisch verstoffwechselt werden können?
Die Antwort liegt schon in Ihrer Frage: Erstere liefern basische Mineralstoffe, Letztere liefern zwar auch Basen, doch sind sie - wie z. B. Zitronen - sauer, wenn man ihren pH-Wert messen würde, da sie viele Fruchtsäuren enthalten. Sie werden aber dennoch basisch verstoffwechselt, weil die Fruchtsäuren für den Organismus im Grossen und Ganzen unproblematisch sind.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

annett
geschrieben am: freitag, 14. juni 2013, 07:16
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Hallo liebes ZDG-Team,bin sehr begeistert von Ihrer Internetseite mit den hochinteressanten Beiträgen.Meine Frage,was halten Sie von Reiswaffeln?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Annett
Reiswaffeln sind eine leicht verdauliche und glutenfreie Zwischenmahlzeit. Das war es aber auch schon mit den Vorteilen. Reiswaffeln weisen nämlich eine hohe glykämische Last auf, erhöhen also Blutzucker- und Insulinspiegel recht stark und sollten daher im persönlichen Speiseplan nicht gerade zu einem Grundnahrungsmittel werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nitsrek
geschrieben am: montag, 03. juni 2013, 08:02
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Ich hätte gern gewußt, wo sich der Wasserkefir einordnet, basisch oder sauer, man gibt ja ziemlich viel Zucker rein, der aber vergoren wird, dann hat man wieder Alkohol.... Ich trinke ziemlich viel davon und habe von Freunden gehört, dass das nicht so gut ist. Vielen Dank für infos




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Nitsrek,
vielen Dank für Ihre Mail.
Kefir entsteht aus alkoholischer Gärung durch Pilze, was für den Säure-Basen-Haushalt nicht annähernd so positiv ist wie die bakterielle Gärung beispielsweise in Sauerkraut. Auch der geringe Alkoholgehalt könnte die Leber belasten. Die Frage ist hier jedoch auch, wie viel wird davon getrunken und zu welchem Zweck. Trinkt jemand z. B. ein Glas Kefir am Abend und ersetzt damit etwas Hochprozentiges oder auch das übliche Bier, dann ist das eher vorteilhaft zu werten. Ersetzt man jetzt aber plötzlich das tägliche Trinkwasser durch Kefir, dann bewegt man sich in die andere Richtung.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Domi
geschrieben am: sonntag, 02. juni 2013, 14:34
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Hallo liebes ZdG! Habe auf einer anderen Internetseite gelesen, dass Granuliertes Soya als basisch gilt. Wie denken sie darüber? Sind gekeimte Linsen, die man zu einer Suppe hinzufügt und einmal aufkocht immer noch basisch? Vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Domi,
unserer Einstufung zufolge gelten Sojaprodukte als säurebildend, allen voran TVP, wozu auch Sojagranulat gehört.
Ihre zweite Frage können wir klar mit ja beantworten :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sunnysunny
geschrieben am: samstag, 18. mai 2013, 17:19
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Hallo, das hört sich zwar alles ganz nett an, entspricht aber wenn es um die Zahngesundheit nicht wirklich ganz der Wahrheit. Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren und sämtliche Grapefruits bilden sehr starke Säuren im Mund bzw. haben diese bereits in sich und sind damit ganz sicher nicht gut bei Karies. Sie sind sogar Verursacher. Hier wurde aber behauptet, dass eine basische Ernährung gut sei auch bei solchen Problemen. Laut dieser Liste ist sogar Spinat in Ordnung, er enthält aber von Natur aus (egal ob jung oder nicht) Toxine und ist für eine gute Zahn- und Knochengesundheit nicht gerade wertvoll. Wenn ich mit Zitronen würze brauche ich mich nicht über Karies und Zahnfleischbluten zu wundern, ganz im Gegenteil. Ich habe es mir selbst eingehandelt. Jede süße Frucht ist Gift für die Zähne, auch Weintrauben. Diese enthalten nicht nur starke Säuren, sondern auch Unmengen an Fruchtzucker. Insgesamt finde ich die Liste zwar interessant, aber eine vielseitige Ernährung ist mir doch wichtiger und Karies will ich keine unnötigen Chancen geben. Zur Info: Weintrauben und Zitronen sind schlimmer für die Zähne als ein Bonbon aus Zucker. Mit Sport und einer vielseitigen Ernährung, auch mit Fisch, Fleisch und Milch, braucht man sich Gott sei Dank keine Sorgen zu machen. Und gesund ist es auch noch. Auch ohne basische Ernährung, solange man die Hände vom Haushaltszucker lässt. Ingesamt finde ich die Seite zwar sehr informativ, weil sie auf alternative Heilungsmethoden eingeht. Dennoch sollte eine basische Ernährung wohl besser nicht als zahnfreundlich eingestuft werden, so lange fast die gesamte Früchteliste besser weggelassen werden sollte. Es sei denn, man ist in den Zahnarzt oder Herrn Karies verliebt. :)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sunnysunny,
vielen Dank für Ihre Mail.
Hier liegt jedoch offensichtlich ein Missverständnis vor. Wir haben an keiner Stelle behauptet, man solle sich nur von Früchten ernähren - was selbstverständlich (nicht nur) zu Zahnproblemen führen würde. Auch haben wir nirgends geschrieben, man solle Spinat zum Grundnahrungsmittel machen - obwohl Spinat keine Toxine enthält.
Die basenüberschüssige Ernährung, wie wir sie empfehlen, besteht UNTER ANDEREM aus Früchten (z. B. eine Banane, eine Apfelsine und einige Beeren pro Tag). Diese Früchtemenge führt NICHT zu Karies. Fruchtsäure wirkt ausserdem nur im Mund sauer, in ihrer Gesamtheit werden Früchte jedoch basisch bzw. für den Organismus positiv verstoffwechselt.

Wenn Sie unsere Basen-Säure-Tabelle betrachten, werden Sie feststellen, dass sich dort auch Gemüse, Kräuter, Nüsse, Saaten etc. befinden. Gerne teilen wir Ihnen ausserdem mit, dass eine basenüberschüssige Ernährung aus 70 - 80 Prozent der Basenbildnern und aus 20 - 30 Prozent gesunden Säurebildnern bestehen kann. Die gesunden Säurebildner finden Sie hier. wo Sie also feststellen werden, dass auch Fisch und Fleisch zur basenüberschüssigen Ernährung gehören können.

Ob Milchprodukte gesund sind oder nicht, dürfen Sie selbstverständlich selbst entscheiden. Passende Informationen dazu finden Sie z. B. hier: Volksdroge Milch und Weizen oder hier: Krankheiten durch Milch
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

sonnenkind
geschrieben am: freitag, 17. mai 2013, 09:16
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Warum ist Ananas basisch? Ich lese immer wieder daß Ananas basisch wirkt. Als ich schwanger war, war meine Hebamme bei einem der Vorsorgetermine etwas verunsichert, da der Urintest, im Gengensatz zu sonst, einen sehr niedrigen ph-Wert angezeigt hat. Als ich ihr dann erzählte daß ich wenige Stunden vorher Ananas gegessen hatte, meinte sie: „Dann ist das mit dem niedrigen Urin-Ph-Wert in Ordnung und normal.“ Wenn aber mein Urin durch die Ananas sauer wird, müßte Ananas doch im Körper säurebildend wirken? Können sie mir erklären warum Ananas basisch wirken soll, wenn es doch den Urin sauer macht?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo sonnenkind,
wenn der Urin sauer wird, bedeutet das, dass Säuren ausgeschieden werden, nicht dass das Körperinnere sauer wird. Im Körper selbst hinterlassen die meisten Früchte eine positive Wirkung - durch ihre Vitalstoffe, ihre Mineralien, ihr hochwertiges Wasser, ihre Enzyme etc.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: mittwoch, 15. mai 2013, 23:42
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Hallo! Habe gerade festgestellt: Die Rhabarber ist vergessen gegangen. Wo gehört gekochte Rhabarber hin? Falls sauer: Würden Sie sie als guten oder schlechten Säurebildner werten? Freundliche Grüsse gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund,
Rhabarber wird theoretisch basisch verstoffwechselt. In gekochter Form wird er er jedoch häufig sauer verstoffwechselt - nicht zuletzt in Abhängigkeit vom Zustand des Menschen, da insbesondere die Oxalsäure unterschiedlich verstoffwechselt wird, nämlich je nach Zustand der Darmflora.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

SWR
geschrieben am: samstag, 11. mai 2013, 15:33
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Hallo Zdg-Team, ich stelle aktuell meine Ernährung von konventionell auf möglichst gesund und basisch um. Hierzu verwende ich unter anderem eure Tabelle für basische und saure Lebensmittel. Zu dieser habe ich zwei Fragen: 1. Dem Text nach wird empfohlen, dass 80% der täglich verzehrten Lebensmittel Basen bildend und maximal 20% Säure bildend sein sollten. Wie kann diese prozentuale Einteilung auf die Menge der jeweiligen Lebensmittel übertragen/angewendet werden? Rein über das Gewicht? Beispiel: Ich esse 100g Hähnchenbrustfilet. Dieses wirkt nach der Tabelle säurebildend. Um die Säure zu neutralisieren esse ich zudem 100g Gemüse (vorab). Allerdings hat das Gemüse einen wesentlich höheren Wasseranteil als das Hähnchenbrustfilet. Das Wasser hat (ideal) einen pH-Wert von 7. Trägt es dadurch zur Entsäuerung/Entschlackung bei? Sofern nicht, muss ich daher mehr als nur 100g Gemüse essen, um die wasserbedingte Differenz auszugleichen? 2. Auf Seite fünf - „Basen bildende Sprossen und Keime“ sind Amaranth, Buchweizen und Dinkel aufgeführt. Auf Seite acht - „Säure bildende pflanzliche Lebensmittel“, Punkt „Getreide und Getreideprodukte“ sind die Drei allerdings erneut gelistet. Was gilt nun? Hängt die Einteilung (Basen/Säure bildend) maßglich von der Art der Zubereitung (roh bzw. angekeimt, gekocht, usw.) und oder dem Vorliegen als Einzelprodukt bzw. als Bestandteil eines anderen Produkts (Brot, usw.) ab? Privat betreibe ich sehr intensiv Sport (Bodybuilding, Crossfit, Laufen und Mountainbike). Da eine Ernährungsumstellung den Verzicht von tierischem Eiweiss nach sich zieht, habe ich mich auf die Suche nach einer pflanzlichen Alternative begeben. Hierdurch bin ich auf die Süßlupine gestoßen, die auch auf eurer Seite in verschiedenen Artikeln thematisiert wird. Um dem Grundsatz möglichst roher und unraffinierter Lebensmittel zu folgen sowie Nährstoffverluste durch Oxidation (z.B. Hafer durch mahlen von Korn zu Flocken) zu verhindern, möchte ich die Süßlupine in Form von Samen/Saatgut beziehen und diese selbst zu Mehl zermahlen. Gibt es eurem Wissen nach Gründe, die gegen die Verwendung von selbst gemahlenem Mehl der Süßlupine als (Haupt-)Proteinlieferant sprechen? Wisst Ihr, welche Sorte sich hierzu am Besten eignet? Über die Beantwortung der Fragen würde ich mich sehr freuen! Mit freundlichen Grüßen, SWR




Zentrum der Gesundheit:

Hallo SWR,
vielen Dank für Ihre Mail.
Zu 1. Bitte betrachten Sie die 20/80-Regel nicht als eine Richtlinie, die auf messtechnische Weise akribisch befolgt werden sollte. Es geht einfach um einen groben Anhaltspunkt, der auch einmal auf bis zu 40/60 ausgedehnt werden kann, WENN es sich bei den säurebildenden Lebensmitteln um gesunde Säurebildner handelt (Unterschied gesunde/ungesunde Säurebildner wird hier erklärt:

Basisches Frühstück

Wenn Sie sich also basenüberschüssig ernähren möchten und 100 Gramm Hähnchenfilet essen, dann können Sie dazu einen grossen Salat aus Wurzel- und Blattgemüse, Sprossen und Kräutern essen oder auch gemischte Gemüse. Die Menge der Gemüse/des Salates sollte so bemessen sein, dass Sie von der Mahlzeit satt werden.
Zu 2. Sie vermuten richtig: Der Keimprozess ist der ausschlaggebende Faktor. Wobei auch hier gilt, dass viele ungekeimte Saaten zwar säurebildend wirken, aber zu den guten Säurebildnern gehören und man sie daher nicht als grundsätzlich "schlecht" kategorisieren sollte.

Eine Ernährungsumstellung zieht nicht unbedingt den Verzicht von tierischem Eiweiss nach sich. Möglicherweise bedeutet sie eine Reduzierung tierischen Eiweisses - je nachdem, wie viel davon zuvor gegessen wurde. Ein Verzicht ist nicht nötig - es sei denn, man möchte aus gesundheitlichen Gründen eine konsequent entzündungshemmende Ernährungsweise praktizieren. Man sollte jedoch konsequent die sog. schlechten Säurebildner meiden (siehe Link oben).

Das Lupinenprotein ist ein sehr hochwertiges Protein und kann sehr gut die Proteinversorgung optimieren. Es sollte sich dabei um eine spezielle Lupinensorte handeln, die frei ist von Bitterstoffen und anderen unerwünschten sek. Pflanzenstoffen. Hierüber kann Sie jedoch am allerbesten ein Lupinenerzeuger informieren. Wer Lupinen anbaut/verarbeitet erfahren Sie am besten über die Anbauverbände des ökologischen Landbaus.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: dienstag, 30. april 2013, 22:28
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Liebe Redakteure Reines Stärkemehl aus Kartoffeln (Kartoffelstärke) wird in einigen Quellen zu den basischen Lebensmitteln gezählt. Würden Sie es als säurebildend, neutral oder leicht basisch werten? Beste Grüsse gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo gsund,
bei isolierten und konzentrierten Kohlenhydraten - wozu auch die Kartoffelstärke zählt - erübrigt sich eine Einteilung in säure- oder basenbildend, da dieses Nahrungsmittel nicht zu einer gesunden Ernährung gehört und eine Kategorisierung daher keinen Sinn ergeben würde.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

fail85
geschrieben am: montag, 29. april 2013, 14:26
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Hallo liebes ZDG-Team, gibt es auch eine Liste, in der aufgeführt wird, ob basische Lebensmittel in gekochtem, gebratenem, etc Zustand immer noch basisch sind, oder ob sie sauer werden? Vielen Dank für die Information. Gruß, Felix




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Felix,
vielen Dank für Ihre Mail.
Uns ist eine solche Liste nicht bekannt. Auch wird es schwierig sein, eine solche zu erstellen, da es doch sehr auf die Zubereitungsart, Zubereitungstemperatur und nicht zuletzt auf den Zustand des betreffenden Menschen ankommt, der die Gerichte dann verzehrt, wie ein Lebensmittel verstoffwechselt wird.
Wenn Sie sich jedoch nach den Richtlinien einer basenüberschüssigen Ernährung orientieren, wenn Sie die von uns empfohlenen Lebensmittel bevorzugen und diese schonend zubereiten, dann brauchen Sie eine derartige Liste auch nicht, um sich gesund zu ernähren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

privateer
geschrieben am: freitag, 26. april 2013, 09:43
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Hallo! Ich finde Ihre Seite sehr informativ! Sie haben sehr viele Infos hier zusammengetragen. In Ihrer Liste: Saure_Basische_Lebensmittel_Tabelle.pdf ist mir beim Überfliegen aufgefallen, dass Sie zB. Buchweizen im basischen und im säurehaltigen Teil aufführen! Das verwirrt mich und ich bin gewillt zu glauben, dass Sie 100%ige Sorgfalt in Ihrer Liste vermissen lassen! Mit Bitte um Auflösung. Freundliche Grüße Markus R




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Markus,
Buchweizen steht bei den säurebildenden Lebensmitteln, wenn er ungekeimt verzehrt wird (z. B. gekocht als Beilage oder in Form von Gerichten aus Buchweizenmehl). Wird Buchweizen gekeimt verzehrt, wird er basisch verstoffwechselt. Damit dieser Unterschied klar wird, haben wir bei Letzterem GROSS und DEUTLICH "Basenbildende Sprossen und Keime" darüber geschrieben.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Will ich nicht sagen
geschrieben am: samstag, 13. april 2013, 15:14
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Tabelle saure Lebensmittel immer mit Basenspender kombinieren Fleisch, Fleischbrühe, Wurstwaren, Schinken, Eier Fische und Schalentiere Milch und Milchprodukte (auch fettarme), wie Quark, Joghurt, Kefir und alle Käsesorten, auch von Schaf und Ziege Senf, Essig, Ketchup, Sauerkonserven Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen) Spargel, Rosenkohl, Artischocken alle Nüsse außer Mandeln alle Arten von Getreide und Getreideprodukten, wie Pizza, Nudeln, Reis, Brötchen, Brot und anderes Gebäck sowie Vollkornprodukte, Dinkel, Soja, Amaranth und Quinoa Zucker, Süßigkeiten, Eis, auch Wasser-, Soja- und Joghurteis, Honig gehärtete, raffinierte Fette und Öle, auch Margarine, billige Salatöle kohlensäurehaltige Getränke wie Mineralwasser, Limonade, Cola Kaffee, Getreide-, Instant-, koffeinfreier Kaffee schwarzer Tee Früchtetee Eistee Alkohol Tofu Bulgur Nach einem neueren Berechnungsmodell von Remer und Manz (1995), das eine Abschätzung der potentiellen renalen Säurebelastung möglich macht, reagieren WEIN, KAFFEE, TEE, KAKAO - anders als bisher in naturheilkundlichen Kreisen diskutiert - als basenbildend und Weißmehlprodukte sind hier Vollkornprodukten bezüglich der Säure-Basen-Bilans nicht überlegen! ... aus Elmadfa, Ernärhungslehre (2009) Ulmer, UTB, 36ff




Zentrum der Gesundheit:

Lieber will ich nicht sagen,
vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir empfehlen Ihnen folglich dringend, Ihre Ernährung bevorzugt aus Weissmehlprodukten, Wein, Kaffee und Süssigkeiten zusammenzustellen. Letzteres ist deshalb so positiv, weil nicht nur Kakao, sondern auch Zucker - wenn man sich an der potentiellen renalen Säurebelastung (PRAL) orientiert - wunderbar zu einer basischen Ernährung passen. Zucker hat nämlich einen neutralen PRAL-Wert. Auch Marmelade, Nutella und Speiseeis sind - wenn Sie vom PRAL ausgehen - äusserst empfehlenswert.
 
Vielleicht fällt Ihnen anhand dieser ironischen Zeilen selbst auf, wie wenig sinnvoll es ist, sich nach dem PRAL-Wert zu richten, wenn man sich gesund ernähren möchte. Daher orientieren sich unsere Ernährungsrichtlinien nicht an einem einzelnen Messwert, sondern an der ganzheitlichen Sicht der Dinge. Wenn also z. B. der PRAL-Wert von Weissmehlprodukten günstiger ist als jener von Vollkornprodukten, dann bedeutet das lediglich, dass Weissmehlprodukte den PRAL-Wert xy und Vollkornprodukte den PRAL-Wert zz haben, es bedeutet jedoch nicht dass erstere besser sind als letztere.
 
Um also das Basen- bzw. Säurepotential eines Lebensmittels festzustellen, gilt es noch viel mehr zu berücksichtigen, wie z. B. den höheren Mineralstoff- und Spurenelementegehalt und den höheren Ballaststoffgehalt, vom höheren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen ganz zu schweigen. Alle diese Stoffe haben spezifische Wirkungen auf den Organismus, ob sie nun die Verdauung verbessern, die gesunde Darmflora fördern, zu einer schnelleren Entgiftung führen, die Insulinsensitivität der Zellen verbessern etc. - und führen über diese spezifischen Wirkungen wieder dazu, dass der Organismus seinen Säure-Basen-Haushalt (und viele andere Parameter ebenfalls) deutlich besser regulieren kann als das mit den von Ihnen genannten Produkten der Fall ist.
 
Mit den besten Grüssen
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: sonntag, 10. februar 2013, 20:52
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Tabelle saure Lebensmittel immer mit Basenspender kombinieren Fleisch, Fleischbrühe, Wurstwaren, Schinken, Eier Fische und Schalentiere Milch und Milchprodukte (auch fettarme), wie Quark, Joghurt, Kefir und alle Käsesorten, auch von Schaf und Ziege Senf, Essig, Ketchup, Sauerkonserven Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen) Spargel, Rosenkohl, Artischocken alle Nüsse außer Mandeln alle Arten von Getreide und Getreideprodukten, wie Pizza, Nudeln, Reis, Brötchen, Brot und anderes Gebäck sowie Vollkornprodukte, Dinkel, Soja, Amaranth und Quinoa Zucker, Süßigkeiten, Eis, auch Wasser-, Soja- und Joghurteis, Honig gehärtete, raffinierte Fette und Öle, auch Margarine, billige Salatöle kohlensäurehaltige Getränke wie Mineralwasser, Limonade, Cola Kaffee, Getreide-, Instant-, koffeinfreier Kaffee schwarzer Tee Früchtetee Eistee Alkohol Tofu Bulgur Nach einem neueren Berechnungsmodell von Remer und Manz (1995), das eine Abschätzung der potentiellen renalen Säurebelastung möglich macht, reagieren WEIN, KAFFEE, TEE, KAKAO - anders als bisher in naturheilkundlichen Kreisen diskutiert - als basenbildend und Weißmehlprodukte sind hier Vollkornprodukten bezüglich der Säure-Basen-Bilans nicht überlegen! ... aus Elmadfa, Ernärhungslehre (2009) Ulmer, UTB, 36ff




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Anonym,
vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir empfehlen Ihnen folglich dringend, Ihre Ernährung bevorzugt aus Weissmehlprodukten, Wein, Kaffee und Süssigkeiten zusammenzustellen. Letzteres ist deshalb so positiv, weil nicht nur Kakao, sondern auch Zucker - wenn man sich an der potentiellen renalen Säurebelastung (PRAL) orientiert - wunderbar zu einer basischen Ernährung passen. Zucker hat nämlich einen neutralen PRAL-Wert. Auch Marmelade, Nutella und Speiseeis sind - wenn Sie vom PRAL ausgehen - äusserst empfehlenswert.

Vielleicht fällt Ihnen anhand dieser ironischen Zeilen selbst auf, wie wenig sinnvoll es ist, sich nach dem PRAL-Wert zu richten, wenn man sich gesund ernähren möchte. Daher orientieren sich unsere Ernährungsrichtlinien nicht an einem einzelnen Messwert, sondern an der ganzheitlichen Sicht der Dinge. Wenn also z. B. der PRAL-Wert von Weissmehlprodukten günstiger ist als jener von Vollkornprodukten, dann bedeutet das lediglich, dass Weissmehlprodukte den PRAL-Wert xy und Vollkornprodukte den PRAL-Wert zz haben, es bedeutet jedoch nicht dass erstere besser sind als letztere.

Um also das Basen- bzw. Säurepotential eines Lebensmittels festzustellen, gilt es noch viel mehr zu berücksichtigen, wie z. B. den höheren Mineralstoff- und Spurenelementegehalt und den höheren Ballaststoffgehalt, vom höheren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen ganz zu schweigen. Alle diese Stoffe haben spezifische Wirkungen auf den Organismus, ob sie nun die Verdauung verbessern, die gesunde Darmflora fördern, zu einer schnelleren Entgiftung führen, die Insulinsensitivität der Zellen verbessern etc. - und führen über diese spezifischen Wirkungen wieder dazu, dass der Organismus seinen Säure-Basen-Haushalt (und viele andere Parameter ebenfalls) deutlich besser regulieren kann als das mit den von Ihnen genannten Produkten der Fall ist.

Mit den besten Grüssen
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

fm27
geschrieben am: mittwoch, 23. januar 2013, 20:22
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Sind Haferdinks denn eine unbedenkliche Alternative zu Milch? Schließlich beinhalten diese immerhin 400mg Natrium pro Liter. Für ein Mineralwasser wäre ein derart hoher Natriumgehalt ein Todesurteil. Außerdem sind Getreidedrinks - wie der Name schon sagt - aus Getreide hergestellt, welche Sie ja zumindest als sauer bzw. schwer verdaulich einstufen. Mandelmus (und ich gehe davon aus, dass das dann auch für Mandeldrinks gilt) enthält zwar viel Kalzium, aber (ähnlich wie die Kuhmilch) auch sehr viel Phosphor. Wenn ich das richtig verstanden habe ist das Phosphor dafür verantwortlich, dass das Kalzium der Kuhmilch vom Körper schlecht verwertet werden kann. Mir erschließt noch nicht warum diese Milchalternativen nun wirklich besser sind als Milch selbst? Einen hohen Phosphoranteil der mir mein Kalzium egalisiert habe ich in Milch doch auch.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo fm27,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bitte vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen ;-) bzw. nicht eine Quelle mit einem Getreidekorn und dem Drüsensekret einer Kuh und reduzieren Sie ferner Lebensmittel nicht auf einzelne Inhaltsstoffe.
Auf unserer Seite finden Sie zahlreiche Informationen dazu, warum Kuhmilch nicht empfehlenswert ist (Suchfunktion "Milch"), bei deren Lektüre Sie feststellen werden, dass Kuhmilch - genausowenig wie Getreidedrinks und Mandelmilch - nicht nur aus Calcium und Phosphor besteht und dass daher das Calcium-Phosphor-Verhältnis auch kein Kriterium weder für noch gegen Getreidedrinks bzw. Mandelmilch darstellen kann.
Natrium gehört zu den Top Ten der häufigsten Mineralstoffe im menschlichen Körper und ist essentiell. Natürlich sollten wir Natriumchlorid in zu hohen Mengen meiden, Natrium jedoch, das in jedem natürlichen Lebensmittel zu finden ist, zum Ausschlusskriterium für ein Lebensmittel zu machen, klingt wenig sinnvoll.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Einar
geschrieben am: mittwoch, 16. januar 2013, 13:28
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In Ihrer Liste der basischen Lebensmittel taucht Amaranth einmal bei den basischen Keimen und einmal bei den sauren Getreidesorten auf. Wie verhält sich das nun?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Einar,
Amaranth ist in gekeimter Form basisch. Wird Amaranth ungkeimt gekocht oder als Mehl verwendet, dann wirkt er leicht säurebildend.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tomate22
geschrieben am: samstag, 05. januar 2013, 01:41
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Da stellt sich mir die Frage, was es denn an alltagstauglichen Getränken gibt, die basisch sind? Normalerweise trinke ich Mineralwasser. Ist stilles Wasser besser?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Tomate22,
stilles Wasser ist deutlich günstiger für die Gesundheit als Wasser mit Kohlensäure. Letztere kann zur Übersäuerung und ausserdem - bei empfindlichen Menschen - zu Magen-Darm-Beschwerden beitragen. Auch basische Kräutertees oder gelegentlich Gemüsesäfte oder verdünnte selbst gepresste Fruchtsäfte sind gute Getränke.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Borstelchen
geschrieben am: donnerstag, 03. januar 2013, 17:26
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Hallo ZDG, mit Freuden lese ich Ihre Artikel. Seit dem ich Sie kenne, wächst mein Wissensdurst über gesunde Ernährung von Tag zu Tag. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar. Aktuell interessiere ich mich für basenspendende Lebensmittel. So habe ich mir erlaubt von meinem Obst-Smoothie (Apfel, Banane, Orange, Pampelmuse) den ph-Wert zu messen. Laut meinem Ergebnis (ph-Wert 4,5) ist der Smoothie bei der Einnahme im sauren Bereich. Dennoch gelten genannte Früchte als basenspendend. Wie darf der Laie das verstehen? An welcher Stelle der Verdauung wird aus dem sauren Lebensmittel ein Basenspendendes? Viele Grüße, Daniel




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Borstelchen,
vielen Dank für Ihre Mail.
Der pH-Wert eines Lebensmittels hat relativ wenig mit dessen Basenpotential während seiner Verstoffwechslung zu tun. Gerade organische Säuren wie die Fruchtsäuren werden von der Körperzelle zur Energiegewinnung genutzt (Citratzyklus). Dabei entstehen als "Abfallstoffe" Wasser und Kohlendioxid. Letzteres kann einfach abgeatmet werden. Übrig bleiben dann nur noch die vorwiegend basischen Mineralstoffe der Frucht.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: dienstag, 01. januar 2013, 23:03
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Danke für Ihre Mitteilungen! Mais ist ein glutenfreies Getreide. Laut "Basisch essen leicht gemacht" ist es verhältnismässig wenig säurebildend und kommt diesbezüglich nach Braunhirse und Hirse an dritter Stelle. Besonders Vollkorn-Maisprodukte enthalten auch wichtige Nährstoffe. Nun gibt es allerdings Berichte, welche von Mais abraten. Sie zitieren archäologische Studien, wonach Amerikas Ureinwohner nach der Umstellung auf eine maisbasierte Ernährung massiv häufiger an Anämien, Arthritis, Rachitis und Osteoporose erkrankten. Meine Frage: Ich erwerbe ausschliesslich Bio-Maismehl und fermentiere es immer. Kann dies in eine gesunde Ernährung integriert werden (selbstverständlich nicht ausschliesslich) oder erhöht es die Veranlagung zu den genannten Krakheiten? Würde mich freuen, wenn Sie hier aufklären könnten. Freundliche Grüsse gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund,
nahezu jedes Lebensmittel kann zu Mangelerscheinungen oder anderweitigen gesundheitlichen Nachteilen führen, wenn es in grossen Mengen oder nahezu ausschliesslich verzehrt wird. In der von Ihnen praktizierten Art und Weise ist das aber nicht der Fall. Mais kann - in hoher Qualität - also sehr gut in eine gesunde Ernährung integriert werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Alexf
geschrieben am: samstag, 29. dezember 2012, 05:16
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Hallo liebes ZdG-Team, ist kakaobutter basisch ?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Alex,
Kakaobutter ist eher als neutral zu werten.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

vienna
geschrieben am: sonntag, 23. dezember 2012, 10:34
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Hi, Bekomme viel Luft im Bauch, nachdem ich esse, und was soll man gegen Hämoroiden tun... und auch für die graue Haare. Danke




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Vienna,
vielen Dank für Ihre Mail.
Zahlreiche Antworten zu Ihren Fragen und Tipps zu den von Ihnen genannten Problematiken finden Sie hier:

Blähungen und Mittel gegen Blähungen
Bei Blähungen empfiehlt sich ganz besonders eine Umstellung der Ernährung auf eine basenüberschüssige Ernährung sowie die Durchführung einer Darmsanierung. Wie eine Darmsanierung durchgeführt wird, erfahren Sie hier: Wie funktioniert eine Darmsanierung?
Falls Ihnen eine Darmsanierung zu aufwändig erscheint, wären die empfehlenswertesten Mindest-Massnahmen die Einnahme von Bentonit (eine natürliche Mineralerde, die Gase im Verdauungssystem binden kann) und der Aufbau einer gesunden Darmflora (mit einem hochwertigen Probiotikum), da Blähungen grundsätzlich auf eine gestörte Darmflora hinweisen.

Hämorrhoiden

Graue Haare

Wir wünschen Ihnen alles Gute und senden
viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

fm27
geschrieben am: donnerstag, 01. november 2012, 17:37
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Hallo! Vielen Dank für die Antwort auf meine vorigen Fragen. Ich hätte da allerdings noch ein paar. Und zwar benötige ich als Sportler eine Nahrungsergänzung die möglichst basisch, aber auch möglichst Kalorien- und Proteinhaltig ist.

Mandelmilch bestehend aus Mandelmus, Sesammus, Bio-Milch oder Sojadrink und 1 Banane hielt ich da bisher für eine gute Wahl. Nun lassen Sie ja an Milch und Soja überhaupt kein gutes Haar, allerdings schreiben Sie auch, dass \"hochwertige tierische Produkte in Bio-Qualität\" ok seien. Da ich Mandelmilch ungern mit Wasser trinke, mische ich eben gern etwas Milch oder Sojadrink hinzu... nun zu meinen Fragen: - Was ist emfehlenswerter Bio-Sojadrink oder Bio-Milch als Zutat für Mandelmilch? - Gibt es überhaupt empfehlenswerte Alternativen zur Kuhmilch? (Über Bio-Sojamilch/drink verlieren Sie ja auch nichts posiives) - Kann ich das Lupinenpulver, das sie für Sportler empfehlen, auch in die Mandelmilch mischen, oder geht dadurch irgendwas kaputt? :)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo fm27,
Lupinenprotein oder natürlich auch das Reisprotein können beide problemlos in die Mandelmilch gemischt werden.

Richtig zubereitete Mandelmilch IST (für Erwachsene) eine hochwertige Alternative zu Milchprodukten. Sojaprodukte können in kleinen Mengen verwendet werden. Wenn jedoch grössere Mengen (ab 200 bis 300 Gramm pro Tag) regelmässig verzehrt werden, könnten sich negative Auswirkungen zeigen.

Unsere Meinung zu Milchprodukten kennen Sie ja bereits. Akzeptabel wäre Milch (unserer Ansicht nach), wenn Sie diese tatsächlich hundertprozentig vertragen würden (also auch nicht an Verdauungsbeschwerden, Allergien, Hautproblemen oder chronischen Atemwegserkrankungen leiden) und wenn Sie an hochwertige Rohmilch gelangen könnten. Sie können statt Kuhmilch und Mandelmilch auch Haferdrink, Reisdrink oder andere pflanzliche Drinks verwenden, die sich recht preiswert auch selbst zubereiten lassen, nämlich mit dem Soyabella-Gerät.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Nikki
geschrieben am: mittwoch, 31. oktober 2012, 16:02
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Guten Tag, ich habe mich gerade mit Ihrer Seite zur Übersäuerung beschäftigt und auch mit den dazu empfohlenen Lebensmitteln, doch mich würde es als Laie verwirren wenn ich bei den sauren Lebensmitteln lese das Hülsenfrüchte (wie Bohnen und Erbsen) eben sauer sind und dann steht beim basischen Frühstück plötzlich bei den gesunde basischen Lebensmitteln, Hülsenfrüchte und Nüsse ohne Ausnahmen ???? Das wirft bei mir Fragen auf, nämlich also was jetzt Hülsenfrüchte ja oder nein, oder nur bestimmte? Wenn dann müsste man es überall anführen, oder die empfohlene Tabelle nochmal überarbeiten und den Verweis darauf hin anführen. Vielleicht ein Tipp oder Anregung. Sonst bin ich super mit dieser Seite zufrieden ich kann mir für meine Workshops und Vorträge noch einige gute Tipps und Infos holen. Danke für die tolle und informative Arbeit.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Nikki,
vielen Dank für Ihre Mail und ihre lobenden Worte :-) Wir freuen uns, dass Sie unsere Seite für Ihre Workshops etc. nutzen können!

Was nun Ihre Kritik betrifft, so hoffen wir, dass wir die Angelegenheit im Folgenden klären können :-)

In unserer obigen Tabelle sind Hülsenfrüchte sowie Nüsse (ausser Mandeln) bei den sauren Lebensmitteln aufgeführt. Bei den basischen Lebensmitteln erscheinen Hülsenfrüchte lediglich in gekeimter Form (als Sprossen also, z. B. Linsensprossen, Kichererbsensprossen etc.).

In unserem Informationstext "Basisches Frühstück" hingegen wird der Unterschied zwischen guten und schlechten Säurebildnern aufgeführt, wobei Hülsenfrüchte und genauso Nüsse bei den guten Säurebildnern erscheinen.

Fazit: Hülsenfrüchte und Nüsse stehen in unseren Informationen IMMER bei den Säurebildnern, während Sprossen (zu denen auch gekeimte Hülsenfrüchte gehören) Mitglied der basischen Lebensmittelgruppe sind.

Falls Sie sich auf andere Texte beziehen, teilen Sie uns das bitte mit den entsprechenden Links oder Überschriften mit, damit wir Ihre Mail entsprechend zuordnen und zufriedenstellend beantworten können.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Andy
geschrieben am: freitag, 26. oktober 2012, 15:58
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Sehr geehrtes Gesundheitszentrum, nun habe ich mich bei Ihnen angemeldet und habe auch gleich zwei Fragen an Sie, die mich sehr beschäftigen und ich dringend da nach einer Antwort suche. 1. Wie wird gedünstetes Gemüse verstoffwechselt. Höchstwahrscheinlich basisch aber wie ist es mit den Stoffwechselendprodukte ist da die Bilanz aller Endprodukte eher basisch oder sauer? Da ich rohes nicht so gut vertrage und ich noch einiges dünsten muss, ist es mir wichtig hierüber Bescheid zu wissen 2. Ich will mir Kefirkulturen zulegen, Wasserkefir oder Milchkefir oder auch beide. Können Sie mir sagen wie diese verstoffwechselt werden, basisch, sauer oder neutral? mit freundlichen Grüßen Andreas




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Andy,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sie finden oben eine Tabelle mit den sauren und basischen Lebensmitteln. Gedünstet sind die meisten Gemüsearten immer noch basisch. Die Ausnahmen finden Sie in der Liste der sauren Lebensmittel. Die Einteilung erfolgt grundsätzlich nach der Wirkung, die sich aus der Verstoffwechslung ergibt und nicht nach dem sauren oder weniger sauren Geschmack.

Kefir aus eigener Herstellung kann - aufgrund der darin enthaltenen Mikroorganismen und auch trotz seiner Säureanteile - positive Effekte haben, wobei (besonders im Falle von Milchkefir) auf hochwertige Rohstoffe geachtet werden muss. Ferner gilt zu bedenken, dass ein Lebensmittel mit schwach saurer Wirkung nicht unbedingt schlecht sein muss. Hier gilt es zu differenzieren, ob es sich um ein naturbelassenes Lebensmittel handelt oder um ein stark verarbeitetes. Schliesslich können gesunde Säurebildner immerhin 20 bis 30 Prozent einer gesunden Ernährung ausmachen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Freudenstrahlen
geschrieben am: montag, 22. oktober 2012, 23:14
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Ich bin noch ganz neu auf dieser Seite, alles sehr interessant! Gerade habe ich eine basische Kur angefangen. Einige oben genannte Lebensmittel sind orange unterlegt, leider finde ich irgendwie keine Beschreibung dazu. Heißt das, daß diese Lebensmittel ganz "besonders" basisch sind oder sind nur die orangenen Lebensmittel als basisch einzuordnen?? Bin da etwas durcheinander. Vielen Dank für Eure Antwort.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Freudenstrahlen
Vielen Dank für die Frage. Die orangenen Wörter weisen auf einen weiterführenden Link hin, den Sie anklicken können.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

fm27
geschrieben am: dienstag, 02. oktober 2012, 05:16
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Hallo. Ich finde Ihre Artikel hier sehr interessant und befürchte selbst mich viel zu sauer zu ernähren. Meine Ernährung komplett umzustellen wäre mir auf Dauer zu viel Aufwand. Welche Nahrungsergänzungsmittel würden sie (abgesehen von diesen Fukushima-Korallen :)) empfehlen? Was halten Sie von Melasse? (Soll ja auch viele Mineralstoffe enthalten). Wie sieht es mit normalem, mit Kochwasser gemachtem (Nicht-Bio) aromatisiertem Grüntee aus? Neutral oder sauer? Außerdem verstehe ich nicht ganz warum Milch(produkte) säurebildend sein sollen. Schließlich enthalten sie selbst doch einiges an Kalzium. Vielen Dank schonmal im voraus. Freundliche Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo fm27,
vielen Dank für Ihre Mail.
Zunächst einmal empfehlen wir die Sango Meeres Koralle nur von jenen Lieferanten, die nachweislich noch über Lagerbestände aus der Zeit vor der Reaktorkatastrophe verfügen. Darüber hinaus können ganzheitliche basische Nahrungsergänzungsmittel sehr hilfreich sein, um das tägliche Basenpotential der Mahlzeiten zu erhöhen. Dazu gehören z. B. die Basenquelle von Alvito, Plantabase von Vicopura oder auch ein Bitter-Basenpulver aus bitterstoffhaltigen Kräutern. Die Säureausleitung kann mit Hilfe von Basentees, basischen Bädern oder auch Bürstenmassagen unterstützt werden. Auch eine Entsäuerungskur mit einem basischen Aktivwasser-Konzentrat ist eine hervorragende Möglichkeit, den Körper von vorhandenen sowie täglich neu eintreffenden sauren Stoffwechselrückständen zu befreien.
 
Melasse ist ein mineralstoffreiches Produkt, aufgrund seines hohen Restzuckergehaltes jedoch - unserer Meinung nach - nicht als Nahrungsergänzungsmittel geeignet. Grüntee hat zwar viele Vorteile, sollte aber in Bio-Qualität gekauft werden, um mögliche Schadstoffrückstände und künstliche Aromen zu vermeiden, die das Säurepotential des Tees erhöhen bzw. das Antioxidantienpotential des Tees senken können.
 
Der Mineraliengehalt eines Lebensmittels ist nicht der alleinige Faktor zur Einteilung in säure- oder basenbildende Lebensmittel. Milchprodukte enthalten für viele Menschen schwer verdauliche bzw. schwer verträgliche Zucker, Fette und Eiweisse, so dass bei der Verdauung von Milchprodukten im Organismus problematische Reaktionen mit negativen gesundheitlichen Folgen entstehen können. Die Säurebildung hängt also auch von der persönlichen Toleranz gegenüber eines Lebensmittels ab.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: sonntag, 30. september 2012, 23:42
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Eine weitere Frage meinerseits: Es gibt Maisprodukte, welche als \"Maismehl\" oder \"Maisgriess\" bezeichnet werden und andere, welche \"Vollkorn Maismehl\" oder \"Vollkorn-Maisgriess\" heissen. Lässt sich beurteilen, welches der beiden Produkte stärker bzw. schwächer säurebildend wirkt? Hängt dies vielleicht ausschliesslich vom genauen Eiweissgehalt des einzelnen Produktes ab (Angaben leicht variabel)? Der selbe Vergleich nähme mich wunder bei Vollreis und Parboiled-Reis sowie Buchweizen Vollkorn und Buchweizen geschält. Danke, Grüsse gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund,
wir stufen Vollkornprodukte als weniger säurebildend ein als geschälte bzw. Weissmehl-Produkte. Einerseits ist - wie Sie sagen - bei der geschälten Version im Verhältnis die Proteinmenge höher, andererseits führt der höhere Ballaststoffgehalt der Vollkornvarianten zu etlichen gesundheitlichen Vorteilen, die wiederum zu einer schnelleren Ausscheidung der Säuren führen können.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: sonntag, 30. september 2012, 23:32
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Guten Tag ZDG! Danke für Ihre Angaben. Wie aus den Leser-Kommentaren klar hervorgeht, sind immer wieder Leserinnen und Leser erstaunt über die unterschiedlichen Einteilungen in Sauer und Basisch. Bei einigen Lebensmitteln ist dies für mich inzwischen leicht nachvollziehbar: Der negative Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt von Kaffee oder Haushaltzucker ist nicht auf Säurebildung, sondern auf den einhergehenden Verlust von Mineralstoffen zurückzuführen. Bei glutenhaltigem Getreide entstehen bei der Verdauung zusätzliche Säuren, da dieses den Organismus einfach überfordert. Da Sie aber auch andere, nach PRAL ebenfalls basische Lebensmittel als säurebildend analysieren, müssen wir LeserInnen davon ausgehen, dass es noch weitere Gründe gibt, weshalb diese säure - statt basenbildend wirken. Könnten Sie vielleicht einige Beispiele solcher Gründe nennen? Entsprechende Lebensmittel: Sojabohnen/-mehl/-sprossen, Weisse Bohnen, Buchweizen geschält / Mehl daraus, Haselnüsse, ungekeimte Braunhirse /-mehl, Spargeln, Rosenkohl, Honig, Vollrohrzucker, Melasse, Molke/Molkenpulver, Rohmilch (Kuh, Schaf oder Ziege), Hirsemehl roh (PRAL +0.02; warum in fermentiertem Zustand nicht leicht basisch?) Herzlichen Dank! Gute Woche, Grüsse gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund,
wir haben bereits mehrfach unsere Sichtweise zur Einteilung säure- und basenbildender Lebensmittel bzw. zur Gewichtigkeit dieser Einteilung erläutert und auch darauf hingewiesen, dass nicht nur das Säure- bzw. Basenpotential dafür ausschlaggebend ist, ob ein Lebensmittel zu einer gesunden Ernährung gehören kann oder nicht. Wenn Sie sich ausschliesslich nach dem Säure- bzw. Basenpotential eines Lebensmittels orientieren möchten, dann raten wir Ihnen, eine PRAL-Tabelle als Grundlage zu verwenden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nina
geschrieben am: donnerstag, 27. september 2012, 11:59
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Hallo, mit Interesse habe ich die Artikel zum Thema Säure-Basen-Haushalt und auch die Tabelle mit den basischen Lebensmitteln gelesen. An einigen Punkten bin ich allerdings stutzig geworden und habe mir im Internet weitere Informationen eingeholt. Zum Beispiel sind Tofu und auch andere Sojaprodukte wie Sojamehl nicht sauer sondern basisch. Umgekehrt sind laut anderer Quelle z.B. die meisten Obstsorten aufgrund ihres Säuregehalts weniger zu empfehlen. Weiterhin haben Sie auf Ihrer Seite Amaranth einmal zu basischen und einmal zu sauren Lebensmitteln gezählt, was sich widerspricht. Daher bin ich etwas verunsichert und bitte Sie daher, ihre Angaben zu prüfen. Mit freundlichen Grüßen und vielen dank im Voraus!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Nina,
vielen Dank für Ihre Mail.
Amaranth steht einerseits bei den säurebildenden Lebensmitteln, wenn das Korn ungekeimt verzehrt wird, z. B. gekocht als Beilage. Wenn Amaranth in Form von Sprossen/Keimlingen verzehrt wird, handelt es sich um ein basisches Lebensmittel.
Was die Frage zu den unterschiedlichen Angaben im Vergleich zu anderen Quellen betrifft, bitten wir Sie, die Fragen der anderen Leser bei den Kommentaren unterhalb unserer Säure-/Basentabelle zu lesen, da wir dort schon ausführlich auf diesen Aspekt eingegangen sind, z. B. bei der Leserfrage vom 1. Juni 2012. Lieben Dank und
viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: sonntag, 16. september 2012, 01:04
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Liebes ZDG-Team Ich habe berechnet, dass Frisch- und Weichkäsesorten laut PRAL-Wert grundsätzlich weniger säurebildend sind als Hartkäse, bezogen auf den Anteil Trockenmasse. Kann man/frau also auf das Alter und den Geschmack (mild/rezent) vom Käse gehen, oder ist das ein Irrtum? Für mich persönlich würde diese Frage nur Schafs- und Ziegenkäse betreffen. Kuhmilchkäse meide ich bei mir zuhause bereits bewusst. Danke für Ihre Info!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund,
Käse ist umso säurebildender je länger die Reifezeit, da damit automatisch der Wassergehalt sinkt und der Proteingehalt im Verhältnis steigt. Mit dem Geschmack hat das Säurepotential jedoch kaum etwas zu tun.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: sonntag, 16. september 2012, 00:53
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Liebes ZGD-Team Wie Sie es ausführlich erklärt haben, gibt es verschiedene Beurteilungsmethoden zur Bestimmung von säure- und basenüberschüssigen Nahrungsmitteln und daher auch verschiedene Einteilungen in sauer und basisch. Dass der PRAL-Wert alleine in mehreren Fällen zu Trugschlüssen führen kann, ist für mich einleuchtend. Allerdings gibt es ja immerhin eine ganze Palette von diesbezüglich umstrittenen Nahrungsmittel. Wie Sie schreiben, können gewisse Getreide- und Pseudogetreide, Hülsenfrüchte und Saaten auf die basische Seite \"wechseln\", wenn sie gekeimt sind. Gibt es auch Nahrungsmittel, welche an sich leicht sauer, in fermentiertem Zustand jedoch basisch wirken (durch leichtere Verdaulichkeit, geringeren Phosphoranteil u.a.)? Ich denke da etwa an Buchweizen- Hirse-, Teff-, Mais-, Reis- oder Sojamehl, Kichererbsenmehl (geröstet und danach fermentiert) Wal- oder Haselnüsse (ganz oder gemahlen) glutenfreier Hafer (Bauckhof-Haferflocken) oder sauer gewordene Rohmilch (Schaf oder Ziege), welche mir übrigens sehr schmeckt. Falls es solche Nahrungsmittel gibt - basisch oder weniger sauer dank Fermentation - würde mich Ihre Rückmeldung darüber freuen! Bei den erwähnten Lebensmitteln würde es mich ganz besonders wundernehmen. Genauer interessiert mich das Thema sauer und basisch noch bei folgendem: Sind alle Sojaprodukte, sowohl Bohnen als auch Mehl und Flocken, säurebildend (Soja wird oft als stark basich bewertet)? Und wie schaut\'s aus bei -weisse Bohnen, getrocknet (basisch laut PRAL) -Vollkorn-Maismehl, auszugsfrei -Buchweizen geschält (basisch laut PRAL) -Braunhirsemehl (von Vertrieben als basisch bezeichnet) Alles übrige scheint mir in Ihrer Tabelle eindeutig. Danke für Ihre Infos!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund,
das Säurepotential von säurebildenden Lebensmitteln wird durch den Fermentationsprozess in jedem Falle geringer. Allerdings wird es bei den von Ihnen genannten Lebensmitteln nicht ausreichen, um in den basischen Bereich zu gelangen. Um wieviel nun konkret das Säurepotential durch eine Fermentation im Einzelfall sinkt, darüber liegen uns leider keine Werte vor.
 
Nachfolgend die Beantwortung Ihrer übrigen Fragen (bitte berücksichtigen Sie hier aber, dass wir die Lebensmittel nicht nach ihrem PRAL-Wert einteilen, sondern sie ganzheitlich betrachten):

Sind alle Sojaprodukte, sowohl Bohnen als auch Mehl und Flocken, säurebildend (Soja wird oft als stark basich bewertet)? Sojabohnen gehören mit zu den proteinreichsten Lebensmitteln und sind daher in allen Formen säurebildend.
 
Und wie schaut\'s aus bei
-weisse Bohnen, getrocknet (basisch laut PRAL) - säurebildend
-Vollkorn-Maismehl, auszugsfrei - säurebildend
-Buchweizen geschält (basisch laut PRAL) - leicht säurebildend
-Braunhirsemehl (von Vertrieben als basisch bezeichnet) - leicht säurebildend, Braunhirse nur als Keimling basisch
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anonym
geschrieben am: freitag, 01. juni 2012, 15:56
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Sehr geehrte Damen und Herren. Mit großem Interesse habe ich Ihre Website und Ihren Shop Zentrum der Gesundheit besucht. Die Informationen zur Gesundheit und für eine gesunde Ernährung sind sehr vielfältig, wertvoll und aufschlussreich. Ich selbst muss meine Ernährung wegen chronischer Übersäuerung überwiegend basisch gestalten. Deshalb habe ich vor demnächst einige Produkte in Ihrem Shop zu bestellen. Leider sind bei Ihren Angaben und Ratschlägen für eine basische Ernährung einige Widersprüche zu verzeichnen. 1. Es betrifft Angaben in Ihrer pdf- Übersichtstabelle, in der saure und basische Lebensmittel unterteilt sind. Ich vergleiche diese mit einer anderen und wissenschaftlich haltbareren Tabelle, in der die sauren und basischen Eigenschaften von Lebensmitteln nach dem so genannten PRAL-WERT bestimmt sind. Dazu einige Informationen aus dem Buch von Prof. Jürgen Vormann, Leiter des Institutes für Prävention und Ernährung in Ismaning (GU- Kompass Säure-Basen-Balance 2006) indem es heißt: „Bei der genauen Einteilung von Lebensmitteln in sauer, neutral oder basisch gibt es in der Literatur viele Widersprüche. Häufig wird schlicht nicht unterschieden, ob sich ein Lebensmittel sauer oder basisch auf den Stoffwechsel, oder aber nur anregend auf die Säurebildung im Magen auswirkt. Auf der Basis von Untersuchungen, insbesondere am Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund, wurde ein Modell entwickelt, dass eine zuverlässige Beurteilung von Lebensmitteln nach folgenden Faktoren zulässt“: - die Menge schwefelhaltiger Aminosäuren in einem Lebensmittel. - die Menge seiner Basenbildner (organische Anionen) die sich durch den Mineralstoffgehalt errechnen lässt. (Anionen kommen in Lebensmitteln immer in Kombination mit Mineralien vor) - seine Resorptionsquote im Darm. Sie berücksichtigt, dass die verschiedenen Bestandteile unterschiedlich aufgenommen werden. „Anhand dieser Faktoren lässt sich der so genannte PRAL-WERT (potential renal acid load) berechnen. Vergleichbare Untersuchungen zeigen, dass die mit Hilfe der PRAL-Tabelle errechnete Säurebelastung aus der Nahrung auch derjenigen entsprach, die mittels eines aufwendigen Messverfahrens im 24-Stundenurin gemessen wurde“. Einige Beispiele für widersprüchliche Angaben: (ich habe nicht alle bewerteten Lebensmittel in den Tabellen verglichen) In Ihrer ZDG-Tabelle werden Essig, Zucker, und Haselnüsse als sauer eingestuft. Mandeln als basisch. In der IPEV-Tabelle (nach dem PRAL-WERT ermittelt) ist Essig, sowie sind Haselnüsse, Basenprodukte, Zucker wird als neutral bewertet, Mandeln als sauer. (Ich „hänge“ Ihnen die PRAL-WERT Tabelle als pdf-Datei zum Vergleich an) Auf Grund dieser Widersprüche bin ich mir nun z. B. überhaupt nicht sicher ob Ihre basischen Produkte Süßlupinenmehl, Pflanzliches Basenpulver, etc. nun tatsächlich „Basenspender“ sind und basisch verstoffwechselt werden?? Das dazu. 2. Ein weiterer Widerspruch betrifft Ihre Intensive 3 Monate Entsäuerungskur mit dem Produkt: Urbase I, II, III (in allen 3 Produkten sind Kalzium-, Natrium-, Magnesium-, Kalium-, Carbonate und Phosphate enthalten) Nach dem Buch von Hannelore Fischer Reska Die Entsäuerungs- Revolution, dass Sie in Ihren Literaturhinweisen empfehlen (ich nehme an, dass Ihre Entsäuerungskur auf dieser Grundlage empfohlen wird??) wird die extra-, und intrazelluläre Entsäuerung aber mit mindestens 2 verschiedenen Substanzen beschrieben. Und zwar mit oben angegeben Carbonaten in Urbase I und III. Wesentlicher Unterschied ist aber, dass in Urbase II (für die intrazelluläre Entsäuerung) ganz andere Substanzen vorhanden sind, und zwar ausschließlich die 2 folgenden: Kaliumbikarbonat und Ascorbinsäure! Entweder es liegt hier bei Ihrer Produktbeschreibung ein versehentlicher Fehler in der Beschreibung vor(??), oder in den 3 Produkten sind tatsächlich identische Substanzen (außer Kieselsäure zusätzlich in Urbase II und III) vorhanden was keiner logischen Vorgehensweise entsprechen würde weil mit fast 3 identischen Substanzen wohl nur die extra-, aber nicht die intrazelluläre Entsäuerung möglich ist!! Mich würde mal interessieren von welchem Hersteller Ihre „Urbase-Produkte“ angeboten werden?? Die Produkte, welche Frau Fischer- Reska empfiehlt können bei lifelight.com bestellt werden (Shop aus Österreich) Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie meine Hinweise zu den Widersprüchen annehmen würden und entsprechend fachlich kompetent beantworten könnten. Mit bestem Dank und FG


Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Bedenken, auf die wir gerne eingehen möchten. Zu Punkt 1: Zur Bestimmung des Säure- bzw. Basenpotentials eines Lebensmittels gibt es bislang keine festgelegten Rahmenbedingungen, so dass Sie immer wieder auf andere Aussagen stossen werden, einfach deshalb, weil verschiedene Beurteilungsmethoden zur Anwendung kommen. Unserer Meinung nach gilt, dass für die Wahl gesunder Lebensmittel deutlich mehr Kriterien erforderlich sind, als lediglich deren Einteilung in basisch und sauer. Das heisst, der PRAL-Wert sagt Ihnen möglicherweise, welche Lebensmittel sauer und welche basisch verstoffwechselt werden. Er sagt jedoch nicht das Geringste darüber aus, ob diese Lebensmittel auch gesund sind. Denn würden Sie sich nach dem PRAL-Wert richten, könnten Sie sich von Zucker, Fruchteis, Margarine, Bier und Nuss-Nougat-Creme ernähren (sind laut IPEV neutral bzw. basisch). Allein die Unterteilung in basisch und sauer und daraufhin der Verzehr von ausschließlich basischen Nahrungsmitteln führt also noch lange nicht zu einer gesunden und naturbelassenen Ernährung - schon gar nicht, wenn Sie die Tabelle des IPEV zu Rate ziehen. Uns geht es also nicht nur um eine basische bzw. basenüberschüssige Ernährung, sondern darum, dass diese Ernährung GESUND ist. Eine gesunde Ernährung jedoch kann sehr gut säurebildende Lebensmittel enthalten (zwischen 20 und 30 Prozent), ja sie sollte dies sogar, da säurebildende Lebensmittel ja nicht unbedingt und in jedem Falle schlecht sind. Im Gegenteil: In diesem Artikel erklären wir den Unterschied zwischen schlechten und guten Säurebildnern: Basisches Frühstück Zu Punkt 2: Gerne teilen wir Ihnen mit, dass wir - die Neosmart Consulting AG - unseren Lesern und Abonnenten Informationen rund um die Themen Gesundheit und Ernährung zur Verfügung stellen, aber keine Produkte verkaufen. Ihre Produkt-Fragen haben wir daher an die ZDG GmbH weitergeleitet, die sich mit Ihnen in Verbindung setzen wird. Mit freundlichen Grüssen Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit
alexander9421
geschrieben am: freitag, 27. april 2012, 23:38
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Guten Tag, wie steht es mit Buttermilch - wird sie basisch verstoffwechselt? Und sie gesundheitlich genauso bedenklich wie normale Milch, wie sie auf einer anderen Seite dieser Website beschrieben wird? Vielen Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Alexander,
vielen Dank für Ihre Mail.
Buttermilch wird ebenso sauer verstoffwechselt wie "normale" Milch und zeigt - bei entsprechender Disposition - dieselben gesundheitlichen Auswirkungen wie diese.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

sperare
geschrieben am: freitag, 23. mã¤rz 2012, 10:46
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Guten Tag, mich interessiert Ihre Meinung zu ein paar Produkten, bezüglich eines nervösen Reizmagens:
1. Honig nehme ich jeden Tag so ca. 20 - 30 g zu mir. Weil es mir schmeckt, aber auch aus Gründen der Gesundheit. Mir ist bekannt dass Honig aus 80 % an Zucker besteht, aber eben die anderen 20 % sind sehr wertvoll.
2. Ich verwende bei diversen Problemen, wie Atemwegsprobleme, Propolis. Die Wirksamkeit finde ich echt klasse. Wie verhält es sich jedoch auf meinenMagen?
3. Auch aus gesundheitlichen Aspekten, aber eben auch weil es gut schmeckt esse ich Knoblauch. Sie sagen, dass dieses Produkt nicht gut ist im Hinblick auf deren säurebildenden Wirkung. Darf ich jetzt gar kein Knobi mehr essen oder kann man die säurebildende Wirkung durch etwas anderes neutralisieren?
4. Verständnisfrage: a) Sie sagen Milch ist nicht gut. Da ih mit fettiger Milch nichts anfangen kann, trinke ich nur welche mit 0,3 % Fett. Muss ich diese auch als Säurebildend betrachten? b) Sie sagen das Milch säurebildend ist, Sahne jedoch nicht. Aber der Grundstoff ist doch Milch und zudem noch fettig. Wie erklärt sich Ihre Angabe?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe




Zentrum der Gesundheit:

Hallo sperare,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gerne beantworten wir Ihre Fragen.

Zu 1. Honig besteht zwar tatsächlich aus 80 Prozent verschiedene Zuckerarten, doch bestehen die übrigen 20 Prozent zu etwa 17 Prozent aus Wasser und nur zu knapp 3 Prozent aus gesundheitlich relevanten Stoffen. Honig kann ein Heilmittel sein, sollte jedoch in jedem Fall aus biologischer Erzeugung stammen und nicht dauerhaft, sondern evtl. eher kurweise eingenommen werden. Ein Reizmagen reagiert auf Lebensmittel mit hohem Zuckergehalt oft mit Verdauungsbeschwerden. Ob dies bei Ihnen im Zusammenhang mit Honig der Fall ist, müssten Sie an sich selbst beobachten.

Zu 2. Propolis kann bei einem Reizmagen positiv wirken. Allerdings hängt die tatsächliche Auswirkung ganz besonders von der Ursache des Reizmagens und der persönlichen Verträglichkeit ab. Wenn Sie mit Propolis jedoch gute Erfahrungen machten und keine Magenbeschwerden feststellten, dann spricht nichts gegen eine Einnahme.

Zu 3. Knoblauch gehört zwar zu den basenbildenden Lebensmitteln und weist überdies auch eine entgiftende und antibiotische Wirkung auf, so dass er sehr gut in eine basenüberschüssige Ernährung passt. Aufgrund seines äusserst starken Geschmacks sollte er jedoch konkret während des Basenfastens nicht eingesetzt werden, da er das Eintreten des Sättigungsgefühls hemmen kann und den Appetit auf süsse Desserts fördert.

Zu 4a. Milch ist - in der heute üblichen Qualität - ein säurebildendes und verschleimendes Produkt. Da reines Fett, wie z. B. Butter, Öle etc. neutral wirken, also weder basisch noch säurebildend sind, ist fettarme Milch noch ein Quäntchen säurebildender als Vollmilch.

Frage 4b wurde bereits in 4a beantwortet :-)

Hilfreiche Tipps für einen gesunden Magen finden Sie ausserdem in diesen beiden Informationstexten:

Sodbrennen

Magenbeschwerden - Was kann ich tun?
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

mamamolu
geschrieben am: dienstag, 20. mã¤rz 2012, 10:19
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Seit ein paar Tagen beschäftige ich mich mit dem Thema Übersäuerung und war auf der Suche nach aussagekräftigen Listen der Lebensmittel. Leider stoße ich da auf widersprüchliche Listen (vor allem was Obst angeht, scheint da keine einheitliche Ansicht vorzuliegen). Können Sie mir da weiterhelfen? Vielen Dank:)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mamamolu,
vielen Dank für Ihre Mail.
Um für künftige Leser Wiederholungen beim Lesen der Kommentare zu vermeiden, bitten wir Sie, unsere Antworten auf ähnliche Fragen bei den Kommentaren vom 26.5.2010, 17.7.2011 und 10.8.2011 zu lesen.
Lieben Dank für Ihr Verständnis und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Silbermausi
geschrieben am: freitag, 16. mã¤rz 2012, 09:19
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Guten Morgen, ich hab da mal zwei Fragen. 1. Mein Mann und ich haben am Montag mit Basenfasten angefangen, haben seither schlimme Kopfschmerzen, können die von der Engiftung kommen? 2. ich habe mir höchstwahrscxheinlich einen Virus eingefangen und werde Antibiothika verschrieben bekommen, was soll ich machen? Das Fasten abrechen oder weitermachen trotz Antibiothika? Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Silbermausi,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Kopfschmerzen sind eines der ersten und häufigsten Symptome, die bei einer Ernährungsumstellung oder Entschlackungskur eine Entgiftung anzeigen. Sie können die Ausleitung der mobilisierten Toxine mit zwei einfachen Mitteln beschleunigen: 1. Trinken Sie reichlich reines kohlensäurefreies Wasser (2 bis 3 Liter pro Tag) und 2. Nehmen Sie zwei- bis dreimal täglich einen Teelöffel Bentonit in einem Glas Wasser ein. Bentonit ist eine Mineralerde, die Gifte nahezu aller Art bindet und über den Darm aus dem Körper ausleitet.
 
Würden Sie eine Fastenkur durchführen, die nur Wasser und Heilerde vorsieht, dann würden wir zu einer Unterbrechung des Fastens bei der Einnahme von Antibiotika raten. Da beim Basenfasten jedoch reichlich gegessen wird - nur eben ausschliesslich basische Lebensmittel - gibt es keinen Grund damit aufzuhören. Im Gegenteil. Die basische Ernährung belastet den Organismus nicht in der Weise, wie das die herkömmliche Ernährung tut, und liefert ausserdem deutlich mehr Vital- und Mikronährstoffe als diese, so dass Ihr Körper mit dem Basenfasten die Virusinfektion sehr viel schneller überwinden können wird.
 
Bedenken Sie jedoch: Antibiotika wirken normalerweise ausschliesslich gegen Bakterien, nicht aber gegen Viren.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 
 

schnufflschnecke
geschrieben am: donnerstag, 15. mã¤rz 2012, 21:18
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Hallo Zusammen, erstmal Gratulation zu Eurer überaus informativen Webseite! Bzgl. basisch verstoffwechselter Getränke hätte ich eine Frage. Selbst hergestellte Kombucha-, Wasserkefir- und Ingwerkefirgetränke werden doch auch basisch verstoffwechselt oder? Herzliche Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Schnufflschnecke,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die von Ihnen genannten Getränke werden, wenn sie selbst und ordnungsgemäss hergestellt werden, basisch verstoffwechselt.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tobi303
geschrieben am: montag, 05. mã¤rz 2012, 11:32
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Hallo, ich leide seit sehr langer zeit unter Haarausfall. Vor ca drei Wochen habe ich beschlossen mich anders zu ernähren und zwar basisch. Ich esse kein Fleisch, keine Milchprodukte, keine Eiprodukte und ganz ganz selten Getreideprodukte. Meine Nahrung besteht aus Obst und Gemüse. Alle zwei Tage rauche ich eine Zigarette. Zudem nehme ich drei mal am Tag Spirulina, 3 x ein teelöffel Wurzelkraft (p.Jenschura), mindestens 2 Tassen 7x7 Kräutertee am Tag und alle zwei Tage ein Fussbad mit MeineBase. Nach drei Wochen seh ich jedoch keine Besserung, die Haare fallen weiterhin aus. Sie fühlen sich jedoch gesunder an, kann aber natürlich auch am Shampoo liegen. Wie lange dauert das Ganze, wann kann ich mit Erfolgen rechnen? Ich habe gelesen um neuen Haarwuchs anzuregnen, müsse man mindestens ein Jahr warten. Den Haarausfall zu stoppen, würde jedoch sehr schnell gehen. Was mach ich falsch?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tobi,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Der einzige Fehler, der uns auf Anhieb auffällt, ist Ihre Ungeduld ;-) Ihre bisher ergriffenen Massnahmen klingen nämlich hervorragend! Allerdings kann Ihnen niemand sagen, wann Erfolge zu sehen sein werden. Jeder Mensch befindet sich in einem individuellen Zustand und folglich ist die Regenerationsphase bei jedem unterschiedlich lang.
 
Konzentrieren Sie sich jedoch ab sofort nicht mehr so sehr auf das Weglassen von Lebensmitteln, sondern begeben Sie sich auf die Suche nach solchen Lebensmitteln, die Ihnen helfen können und die sich durch eine besonders hohe Mikronährstoff- und Antioxidantiendichte auszeichnen.
 
Die Entschlackungsphase haben Sie nun hinter sich. Fügen Sie jetzt z. B. die folgenden Lebensmittel in Ihren Speiseplan ein: Quinoa, Amaranth, Hirse, Braunhirse, Kürbiskerne und andere Saaten (auch in Form von Sprossen), grüne Blattgemüse, grüne Smoothies, Grasdrinks, Mandelmilch, Brennnesselsamen etc. Auch Nahrungsergänzungsmittel sind denkbar, die sich besonders positiv auf das Haar auswirken, wie z. B. OPC. Detaillierte Infos zu vielen dieser Lebensmittel finden Sie auf unserer Seite, wenn Sie das entsprechende Wort in unsere seiteninterne Suchmaschine geben.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Laura
geschrieben am: mittwoch, 22. februar 2012, 19:08
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Hallo ! Danke für diese wichtigen Informationen ! Eine Frage : wie ist das eigentlich mit all diesen \"mehrfach ungesättigten Fettsäuren\" ? Da steckt ja auch das Wort Säure drin, aber die sind doch angeblich so gesund, oder ? Wie ist das zu verstehen ? Danke im Voraus für Ihre fachkundige Antwort. liebe Grüße Laura




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Laura,
vielen Dank für Ihre Mail.
In vielen Lebensmitteln, die als basenbildend gelten, stecken Säuren, wie z. B. in Zitronen (und vielen anderen Früchten) oder in milchsauer vergorenen Speisen. Auch Fettsäuren sind Säuren, die in vielen natürlichen Lebensmitteln enthalten sind. Bei einer Übersäuerung geht es jedoch nicht um die Säuren, die in naturbelassener Nahrung vorkommen, sondern um jene Säuren, die im Übermass erst während der Verstoffwechslung unnatürlicher (industriell verarbeiteter) Speisen im Organismus entstehen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Erik
geschrieben am: samstag, 18. februar 2012, 18:13
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Liebes Team von ZDG, folgende Frage ist rein aus Interesse. Ich kann den Nutzen einer basenüberschüssigen Ernährung auf jeden Fall nachvollziehen, finde es jedoch auch sehr erstaunlich, dass sich ein Großteil unserer Bevölkerung von Kindesbeinen an säurenüberschüssig ernährt, und trotzdem Knochenwachstum stattfindet, obwohl diese Knochenmasse ja eigentlich zur Neutralisierung der Säuren tendenziell eher abgebaut werden müsste.

Wie erklären Sie es sich dann, dass mit einer solchen Lebensweise die Menschen hier in Deutschland eine durchschnittliche Lebenserwartung von über 70 Jahren haben? Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Erik,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Da säurebildende Lebensmittel auch natürlicherweise zur Ernährung des Menschen gehören (z. B. Nüsse, Eier, Samen), da ferner bei den täglichen Stoffwechselprozessen immer gewisse Mengen an Säuren anfallen und da ausserdem auch körpereigene Säuren stets soweit neutralisiert werden müssen, dass das richtige Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen im Körper beibehalten werden kann, verfügt der Organismus über eigene Puffermöglichkeiten. So produzieren beispielsweise bestimmte Zellen des Magens, der Bauchspeicheldrüse, des Dünndarmes und der Leber basische Substanzen, die u. a. zur Säureneutralisierung eingesetzt werden.
 
Bei Kindern und jungen Menschen sind diese köpereigenen Pufferkapazitäten noch sehr hoch. Im Laufe der Jahrzehnte nehmen sie immer mehr ab - natürlich grundsätzlich in Abhängigkeit von der individuellen Lebensweise, Konstitution und Genetik, so dass erst DANN andere Puffermassnahmen ergriffen werden müssen, wozu u. a. der Mineralstoffabzug aus den Knochen gehört.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Roman K
geschrieben am: samstag, 18. februar 2012, 11:54
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Liebes Team, ich frage mich welche Wirkung der Zuckerstoff Xylit(ol) hat. Zucker wirkt ja ansich sauer, aber ich meine mich erinnern zu können, dass Xylit sogar einen basichen Effekt auf den Köeper hat. Ist dies korrekt? Viele Grüße Roman




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Roman,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sie haben Recht, Xylit gilt als Stoff, der - im Gegensatz zu Zucker - bei der Verstoffwechslung basische Wirkung haben soll.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

maus2411
geschrieben am: donnerstag, 16. februar 2012, 19:21
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Welches Brot sollte man bei übersäuerung essen welches nicht? Wie ist es mit Bauernbrot?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Maus2411,
vielen Dank auch für diese Mail.
Brot ist generell säurebildend. Allerdings gibt es stark und weniger stark säurebildendes Brot. Dinkelvollkornbrot beispielsweise gilt als weniger säurebildend als die üblichen Weizen- oder Weizenmischbrote (wozu auch das Bauernbrot gehört). Auch sog. Keimbrote sind deutlich weniger säurebildend als "normale" Brote. Informationen dazu finden Sie hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brot.html
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jutta_
geschrieben am: donnerstag, 16. februar 2012, 17:33
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Sehr geehrte Damen und Herren, leider weiß ich nicht, ob Sie meine Anfrage bekommen haben - ich wollte mich erkundigen, ob Grieß mit Wasser gekocht basisch ist?! Könnten Sie mir bitte Bescheid geben. Noch einmal Gratulation zu Ihrer Webseite. Herzliche Grüße Jutta_




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Jutta,
vielen Dank für Ihre beiden Mails. Da wir sehr viele Anfragen erhalten und uns für jede Mail ausführlich Zeit nehmen, können einige Tage vergehen, bis Sie von uns eine Antwort bekommen.
 
Getreideprodukte, wozu auch Weizengriess zählt, sind säurebildend.
 
Früchte sollten - insbesondere bei einem empfindlichen Verdauungssystem, bei anderweitigen Gesundheitsbeschwerden oder während einer Entschlackungskur - immer für sich allein und möglichst auf leeren Magen gegessen werden.
 
Kombiniert man Früchte mit Getreidespeisen, kann es zu Gärungsprozessen im Verdauungsapparat kommen. Dennoch geht es hier nicht um "dürfen" oder "nicht dürfen". Wenn Sie persönlich die Kombination Früchte-Getreide bisher gut vertragen haben und für Sie auch keiner der anderen erwähnten Gründe zutrifft (Gesundheitsbeschwerden, Entschlackungskur), können Sie natürlich auch beides zusammen essen.
 
Trockenfrüchte sind basisch. Sie sollten jedoch aus dem Naturkosthandel stammen, da konventionelle Trockenfrüchte oft geschwefelt oder gar begast sind.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anya
geschrieben am: mittwoch, 15. februar 2012, 12:23
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Guten Tag! Ich habe ein (genetisch bedingtes) erhöhtes Osteoporose-Risiko und möchte mich deshalb gerne basisch ernähren. Ich habe gehört, dass organische Säuren durch Erhitzen der Rohkost \"deaktiviert\" werden, Sie raten hingegen zu möglichst viel rohem Gemüse. An was soll ich mich halten? Ausserdem sollte ich viel Calcium aufnehmen, das ja vor allem in Milchprodukten vorhanden ist. Auch das Vitamin D, für die Aufnahme des Calciums erforderlich, findet sich in Milchprodukten, Eier und Fisch. Wie kann ich diese säurehaltigen Nahrungsmittel am besten ausgleichen? Oder gibt es gute Alternativen? Ich weiss zwar, dass auch verschiedene Gemüse und z.B. Mandeln Calcium enthalten, jedoch in viel kleineren Mengen. Vielen Dank für Ihre Antwort!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anya,
vielen Dank für Ihre Mail.

Selbst Kritiker der Rohkost sind der Meinung, dass sich die angeblich negativen organischen Säuren erst bei einem Rohkostanteil von deutlich mehr als 50 Prozent der täglichen Nahrung nachteilig auf den Calciumhaushalt auswirken könnten. Wir hingegen halten es für paradox, davon auszugehen, dass ausgerechnet der Mensch von Osteoporose oder anderen Calciummangelerkrankungen bedroht sein soll, wenn er rohe Nahrung zu sich nimmt, während alle anderen Wesen auf dieser Welt bis ins hohe Alter mit einer hervorragenden Knochengesundheit gesegnet sind - und das, obwohl sie zu 100 Prozent von Rohkost leben.
 
Abgesehen davon spielen bei der Übersäuerung weniger die organischen Säuren eine Rolle, die natürlicherweise in naturbelassenen und gesunden Lebensmitteln enthalten sind, sondern vielmehr jene Säuren und Stoffwechselrückstände, die erst während der Verstoffwechslung der Nahrung im Organismus entstehen. Daher gelten beispielsweise auch Zitrone als basenbildende Früchte, obwohl sie zweifelsohne reichlich organische Säuren enthalten und daher auch sehr sauer schmecken. Organische Säuren können ausserdem sehr positiv im Körper wirken, indem Sie die Verdauungsenzyme aktivieren und zu einer schnellen Entgiftung und Ausleitung von Stoffwechselrückständen führen.
 
Wie hoch nun letztendlich der Rohkostanteil Ihrer Ernährung sein sollte, hängt jedoch von vielen sehr individuellen Faktoren ab (z. B. Zustand des Verdauungssystems, die zur Rohkostbereitung zur Verfügung stehende Zeit, Motivation, persönliche Geschmacksvorlieben etc.), so dass wir Ihnen hier keine Vorgaben machen können bzw. wollen. Was jedoch die Versorgung mit Vitalstoffen anbelangt, so fahren Sie bereits sehr gut, wenn Sie die Hälfte Ihrer Nahrung in roher Form zu sich nehmen.
 
Bedenken Sie ausserdem, dass für die Knochengesundheit auch eine ausreichende Versorgung mit Folsäure wichtig ist. Folsäure jedoch ist hitzeempfindlich, so dass bei einer Kost, die ausschliesslich gekocht wird, ein Folsäuremangel vorprogrammiert ist. Die Empfehlung, gekochte Kost zu bevorzugen, kann also sehr weitreichende Folgen haben und darf ganz bestimmt nicht gegeben werden, nur weil man damit die organischen Säuren - deren positive Auswirkungen unserer Meinung nach überwiegen - inaktivieren kann. Folsäure ist besonders in grünem Blattgemüse vorhanden, aber auch in Nüssen, Mandeln, Erdnüssen und vielen verschiedenen Gemüsearten.
 
Dass zu einer optimalen Versorgung der Knochen nicht nur Calcium nötig ist, sondern noch weitere Aspekte berücksichtigt werden sollten, haben wir auch im folgenden Informationstext erklärt:

Starke Knochen
 
In diesem Zusammenhang gilt auch, dass nicht die Calciummenge, die gegessen wird, ausschlaggebend ist, sondern insbesondere die Menge, die letztendlich vom Körper auch resorbiert werden kann. Ob und in welchem Mass Calcium resorbiert und schliesslich in die Knochen aufgenommen werden kann, hängt nicht zuletzt vom Zustand des Verdauungssystems ab. Gerade dieses aber wird bei vielen Menschen durch den reichlichen Verzehr von Milchprodukten und anderen tierischen Produkten, aber auch durch den Verzehr von reichlich Back- und Teigwaren in Mitleidenschaft gezogen.
 
Darüber hinaus wird umso weniger Calcium resorbiert je weniger sich die jeweilige Person dem Sonnenlicht aussetzt und je mehr Proteine gegessen werden.
 

Das bedeutet also, dass es nicht in erster Linie auf die verzehrte Calciummenge ankommt, sondern darauf, den Organismus in einen Zustand zu versetzen, dass er das zugeführte Calcium optimal verwerten kann. Dann nämlich ist eine wunderbare Knochengesundheit (und eine höhere Allgemeingesundheit) mit deutlich weniger Calcium möglich, so dass auch die niedrigeren Calciummengen von Nüssen, Ölsaaten (Sesam), Gemüsen, Sprossen, grünen Salaten und Kräutern vollkommen ausreichend sind.
 
Abgesehen davon möchten wir zu bedenken geben, dass Osteoporose auch bei Menschen auftritt, die reichlich Milchprodukte und andere calciumreiche Lebensmittel zu sich nehmen, sich also bereits vielen Therapeuten die Vermutung aufdrängt, dass nicht Calciummangel eine Osteoporose auslöst, sondern etwas ganz anderes. Eine These geht sogar soweit, dass bei osteoporotischen Knochen keinesfalls das Calcium fehle, sondern vielmehr die anderen Bestandteile des Knochens, nämlich jene, die den Knochen elastisch halten. Wäre ein osteoporotischer Knochen lediglich calciumarm, dann wäre ein elastischer Knochen das Ergebnis, nicht aber ein Knochen, der leicht bricht. Also ist die Zufuhr von jenen Mineralstoffen, die das elastische Bindegewebe im Knochen helfen aufzubauen, wie z. B. Silicium, sehr viel sinnvoller als eine völlig überzogene Calciumzufuhr.
 
Osteoporose sollte also in einem ganzheitlichen Licht betrachtet werden. Der Organismus muss mit jener Ernährungs- und Lebensweise versorgt werden, die einen übermässigen Abbau an Knochensubstanz verhindert (basenüberschüssige Ernährung), die aber auch den Aufbau von minderwertiger Knochensubstanz (wie das bei Diabetes der Fall ist) verhindert (kohlenhydratarme Ernährung) und die zu einer optimalen Resorption nicht nur von Calcium, sondern von ALLEN Nähr- und Mikronährstoffen führen kann.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

tina
geschrieben am: sonntag, 12. februar 2012, 15:28
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Meine größte Herausforderung liegt beim Frühstück, weil eine größtenteils Obst-basierte Mahlzeit am Morgen bei mir nicht bis zum Mittagessen satt macht, zumal mir bei den aktuellen Temperaturen etwas Warmes sehr lieb wäre. Nun überlege ich, doch als erstes einen Brei zu essen, und dann das Obst 1-2 Stunden später als Zwischensnack (da ja, wenn ich es recht verstehe, Obst möglichst nicht mit anderem gemischt werden soll). Welche Getreide würden sich hier anbieten, die vielleicht eher sauer, aber immerhin ansonsten besonders wertvoll sind? Was kann ich sonst noch kombieren, um das Ganze etwas schmack- und nahrhafter zu machen?

Gibt es Milch-Alternativen, die zu einem Brei passen? Wäre es außerdem sinnvoll, zu dieser Mahlzeit ein paar zusätzliche Ballaststoffe zuzufügen, um die Verdauung anzuregen? Zwei weitere Fragen: Um mein Basen-Depot erstmal wieder aufzufüllen nehme ich zur Zeit eine pflanzliche Mineralstoff-Ergänzung, habe nun aber in einem Ihrer Kommentare gelesen, dass die die Verdauung erschweren können. Wann ist also der beste Zeitpunkt, um diese Pillen einzunehmen? Wäre abends vor dem Einschlafen gut, damit über Nacht Schlacken abgebaut werden können? Außerdem fällt es mir extrem schwer, ausreichend zu trinken, zumal auch hier ja wieder gesagt wird, dass es direkt zum Essen nicht günstig ist. Wie verteile ich das am besten über den Tag? Und wann/wie viel Entschlackungstee ist sinnvoll zu trinken? Danke!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Tina,
vielen Dank für Ihre Mail.

Wenn Sie nicht gerade entgiften/entschlacken möchten, können Sie selbstverständlich auch ein "nicht-fruchtiges" Frühstück wählen. Falls es kein süsses Frühstück sein muss, könnten Sie z. B. auch gedämpfte Gemüse mit Quinoa frühstücken oder eine Gemüsesuppe mit Getreidekeimlingen oder aktivierter Gerste.
 
Ein süsses Frühstück könnte - da Sie nach einem passenden Getreide für einen Brei fragen - aus Hirse oder Hafer bestehen. Dazu würde als pflanzliche "Milch" Mandelmilch passen.

Infos Mandelmilch
 
Falls keine Verdauungsbeschwerden vorliegen können Sie eingeweichte Trockenfrüchte und Kerne (z. B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne etc.) dazu essen.
 
Ferner gibt es auch fertige Basenmüslis, die aus den säurearmen Pseudogetreiden Buchweizen, Hirse und Quinoa bestehen. Auch ein Erdmandelfrühstück könnte eine Option für Sie sein.
 
Wenn Sie der Meinung sind, noch zusätzliche Ballaststoffe zu benötigen, dann könnten Sie etwas Kokosmehl dazugeben, was auch geschmacklich sehr fein ist:

Infos Kokosmehl
 
Wann und ob Sie Ihr Mineralstoffpräparat einnehmen können, hängt natürlich auch vom jeweiligen Präparat ab. Es ist also nicht so, dass grundsätzlich ALLE basischen Nahrungsergänzungsmittel die Verdauung behindern können.
 
Um ausreichend zu trinken, hat sich folgendes bewährt: Sie stellen sich am Morgen jene Wasserflaschen/Teekannen bereit, die Sie an diesem Tag trinken möchten und trinken immer, wenn Sie daran denken, ein paar Schlucke. Es ist also besser, viertelstündlich wenige Schlucke zu trinken, als zweimal am Tag jeweils einen Liter in sich hineinzuschütten. Wenn es bei ein paar Schlucken bleibt, dann können Sie auch zum Essen trinken. Trinken Sie am besten gleich nach dem Aufstehen ein Glas mit etwa 200 ml und machen Sie sich erst dann fertig. Auf diese Weise vergehen mindestens 20 bis 30 Minuten bis zum Frühstück.
 
Von einem Entschlackungstee können Sie etwa 1 Liter täglich trinken. Wechseln Sie dabei die Tee- bzw. Kräutersorte immer mal wieder.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

kai
geschrieben am: samstag, 11. februar 2012, 14:13
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Ich bin sehr erfreut über Ihre schöne Website und habe zwei Fragen. 1. In den meisten Quellen werden Kicherebsen als extrem basisch dargestellt, in manchen als sauer - wie wohl die meisten Hülsefrüchte. Wie ist Ihre Meinung dazu und gibt es basische Hülsefrüchte?

Ich esse sehr gern indisch und in Indien lebt man quasi von Hülsefrüchten und Reis. 2. Wie steht es mit Tomaten, sie sollen roh basisch sein, aber wie ist es mit gekochten, denn gerade durch das Kochen werden sehr heilsame Stoffe freigesetzt, besonders für die Krebsheilung etc. Sollten diese Themen an anderer Stelle schon bearbeitet worden sein, bitte ich um Nachsicht, ich habe noch nicht alle Fragen auf den Seiten durchlesen können. Ich wäre Ihnen für eine Antwort sehr dankbar. Nochmals herzlichen Glückwunsch zu Ihrer informativen und optisch ansprechenden Seite, sie erfreut sich bereits großer Beliebtheit bei vielen meiner Patienten.
Mit herzlichen Grüßen Kai




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Kai,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail, die uns sehr gefreut hat :-)
 
Kichererbsen gehören unserer Meinung nach zu den schwach säurebildenden Lebensmitteln. In Form von Sprossen gehören sie jedoch zu den basenbildenden. Um das basenbildende Potential gekochter Kichererbsen (und anderer Hülsenfrüchte) zu erhöhen, können sie 24 Stunden länger oder länger angekeimt und erst dann gekocht werden.
 
Bei Tomaten steigt das Säurepotential tatsächlich, wenn sie gekocht werden. Das für die Krebsheilung interessante Lycopin, ist natürlich auch in der rohen Tomate enthalten, doch soll sich seine vom Menschen verwertbare Menge - wie auch Sie bereits schrieben - durch das Kochen erhöhen lassen. In diesem Zusammenhang sind wir der Meinung, dass eine Frucht/ein Lebensmittel nicht auf einen einzigen Stoff und dessen vermuteter Wirkung reduziert werden sollte. Eine Tomate (und auch viele andere lycopinreiche Früchte wie Melonen, rosa Grapefruit, Papaya etc.) enthält sehr viele verschiedene wertvolle Mikronährstoffe und Antioxidantien. Etliche unter ihnen sind jedoch hitzeempfindlich und würden genauso wie die Synergie aller Tomatenbestandteile - wenn wir nur des Lycopins willen die Tomate kochen oder womöglich noch zu Tomatenmark einkochen würden - zerstört werden.
 
Bei entsprechender Indikation kann natürlich zusätzlich Tomatenmark in die Ernährung integriert werden, wenn darauf Wert gelegt wird, insgesamt jedoch sollte eine möglichst abwechslungsreiche basenüberschüssige Ernährungsweise aus hochwertigen und frischen Lebensmitteln praktiziert werden, um - welchen Gesundheitsbeschwerden auch immer - adäquat mit einer Vielfalt an lebendigen Vitalstoffen und antioxidativ wirksamen sekundären Pflanzenstoffen begegnen zu können.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tobi303
geschrieben am: mittwoch, 08. februar 2012, 13:16
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Hallo und danke für ihre Antwort. Eine kurze Frage habe ich noch: Ich habe im Internet gelesen, dass man mit der Entschlackung durch Kräutertee (7x7 Kräutertee) nicht sofort beginnen sollte, da es sein kann, dass bei einem hohen Verschlackungsgrad meines Körpers schlagartig zu viel Säure in meinem Körper ist und somit den Organismus zu sehr belastet. Ist das richtig? und wann soll ich denn mit dem Entschlacken beginnen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tobi,
vielen Dank für Ihre Mail.
Eine radikal durchgeführte Entschlackungskur kann in der Tat zu den von Ihnen erwähnten Problemen führen. Das trifft jedoch hauptsächlich auf Menschen zu, die sich lange Zeit sehr ungünstig ernährten, die möglicherweise bereits unter Krankheiten leiden und geschwächt sind, die sich sehr wenig bewegten etc. und die dann von heute auf morgen entscheiden, in eine radikale Entschlackungskur einzusteigen. Sie jedoch ernähren sich - wie Sie schrieben - bereits seit einiger Zeit sehr basisch, trinken Kräutertees und treiben regelmässig Sport, so dass bei Ihnen die Gefahr der plötzlichen oder übermässigen Entgiftungserscheinungen - unserer Einschätzung nach - nicht gegeben ist.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tobi303
geschrieben am: sonntag, 05. februar 2012, 22:35
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Hallo, ich habe zwei Fragen. 1. Da ich starken Haarausfall habe, habe ich mich entschlossen mich basisch zu ernähren. Ich esse seit einer geraumen Zeit nur Obst und Gemüse. Zudem nutze ich die Produkte von P.Jentschura (wie z.b WurzelKraft, 7x7 Kräutertee und MeineBase). Ich muss zugeben, es ist nicht ganz einfach. Übertreibe ich vielleicht ein wenig? 2. Ich gehe sehr gern ins Fitnessstudio. Um Muskeln aufzubauen, benötige ich ca 100-160g Eiweiß pro Tag, sonst macht es wenig Sinn. Wäre das für meine basische Ernährung zuviel und welche Eiweißnahrungsmittel sollte ich am ehesten zu mir nehmen und welche sollte ich ganz weglassen? Kann ich Eiweißshakes trinken? Danke




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tobi303,
vielen Dank für Ihre Mail.

Um Haarausfall zu stoppen und Haarneuwuchs zu fördern, ist anfangs zur Entschlackung (4 - 6 Wochen) eine rein basische Ernährung hervorragend. Dann jedoch ist eine basenüberschüssige Ernährungsweise empfehlenswerter, da diese sehr viele Lebensmittel mit sehr hoher Vitalstoffdichte liefert, die Sie zur Versorgung Ihrer Haarwurzeln ja dringend benötigen. Bei einer basenüberschüssigen Ernährung gilt das Verhältnis 80 : 20 (Basen:Säuren). Das bedeutet, dass ein Fünftel Ihrer täglichen Lebensmittelmenge durchaus säurebildend sein kann - WENN Sie GESUNDE säurebildende Lebensmittel wählen, wie etwa Nüsse, Hülsenfrüchte, Hirse, Quinoa oder auch hochwertige tierische Produkte (z. B. Eier oder Fisch) aus biologischer Landwirtschaft. Darüber hinaus gehören Mandeln zu den basischen Lebensmitteln, so dass Sie diese ebenfalls in Ihren Speiseplan integrieren können.

Mit dieser Ernährung ist Ihre Eiweissversorgung deutlich besser gesichert als mit einer reinen Gemüse-Obst-Ernährung. Falls Sie dennoch Eiweissshakes zur Ergänzung nehmen möchten, empfehlen wir das basische Lupineneiweiss oder auch das Reisprotein und die Proteinmischung Warrior Blend von Sunwarrior. Informationen dazu finden Sie u. a. hier:

Lupine

Reisprotein Sun Warrior

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ulrike
geschrieben am: mittwoch, 01. februar 2012, 11:05
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Nun habe ich sehr viel über den Säure-Basen-haushalt gelesen, mache zurzeit eine Almasedkur. Ich würde nun gerne etwas gegen die Übersäuerung des Körpers tun und habe mir Tabletten (Bullrich?s Vital) gekauft. Diese soll ich nun 3x tgl 2Stück einnehmen. Entsäure ich dann in der Tat meinen Körper schnell, oder nicht? Die Ernährungsumstellung übe ich auch. Leider kann ich mit den Zutaten welche auf der Packung stehen nichts anfangen. Will aber auch nichts nehmen, was meinem Körper nicht weiter hilft. Wie lange dauert es, bis ich eine Wirkung von diesen Tabletten merke? Ich leide auch unter sehr unreiner Haut im Gesicht. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir hierzu eine Antwort senden würden. Vielen Dank und nette Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ulrike,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Die von Ihnen genannte "Kur" besteht aus kaum etwas anderem als Proteinkonzentraten (Soja- und Milchprotein). Proteine führen an sich schon zu einer erhöhten Säurebildung im Organismus, handelt es sich jedoch auch noch um konzentrierte und industriell stark verarbeitete Proteine, dann steigt die Säurebildung dadurch noch weiter. Wenn Sie also eine Entsäuerung vorhaben, dann lässt sich dies nur schwierig mit einer Protein-Kur verbinden.
 
Die Basen-Tabletten sollten Sie in jedem Falle in gehörigem Abstand zu den Mahlzeiten einnehmen, da sie die Verdauung erschweren können, also ein bis zwei Stunden vor den Mahlzeiten oder zwei bis drei Stunden nach den Mahlzeiten.
 
Wie schnell Sie entsäuern, hängt wirklich sehr stark damit zusammen, wie Sie Ihre Ernährung und Ihre Lebensweise gestalten. Nahrungsergänzungsmittel können hier nur unterstützend wirken. Je basischer Sie Ihre Ernährung gestalten, je mehr reines Wasser und basische Kräutertees Sie trinken, je häufiger Sie Basenbäder (Voll- oder Fussbäder) Sie durchführen, je bewegungsfreudiger Ihr Lebensstil ist und je weniger säurebildende Gewohnheiten Sie pflegen (Süssigkeiten, Kaffee, Nikotin, Alkohol, Softdrinks, Fertigprodukte etc.), umso schneller schreitet die Entsäuerung voran.
 
Behalten Sie vor allen Dingen Ihre neuen Ernährungsgewohnheiten langfristig bei (viel Gemüse, viele bunten Salate, Nüsse, Sprossen etc.) und betrachten Sie diese nicht nur als kurzfristige Kur. Sie werden sehen, dass dann auch Ihre Haut wieder gesund und strahlend wird.
 
Informieren Sie sich ausserdem über eine basische Gesichts- und Körperpflege. Auch regelmässige Gesichtsmasken mit Bentonit könnten bei unreiner Haut hilfreich sein. Informationen dazu finden Sie hier:

Basische Körperpflege

Bentonit für die Haut

 
Hinweise zu einer effektiven Entsäuerung und viele Tipps für ein gelungenes Entsäuerungsprogramm finden Sie hier:

Übersäuerung entsäuern
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Ulrike
geschrieben am: mittwoch, 01. februar 2012, 10:03
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Könnten Sie mir bitte ein Buch (welches ich in der Küche platzieren könnte, mein Rechner steht im Arbeitszimmer) empfehlen (Basische Ernährung für Anfänger o.ä. – Vielleicht auch Leckere, basische Ernährung … bis auf Nahrungsvorlieben ist mein „Alter“ nämlich gar nicht schlecht!!) In Sachen Salate und Gemüse bin ich ganz gut – bei Hirse und Quinoa eher weniger.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ulrike,
solange die positiven Seiten des Altbewährten überwiegen, halten wir die Pflege ebenfalls für sinnvoller als einen Austausch ;-)
Welches Buch jedoch für Sie beide sinnvoll ist, ist nicht so einfach. Am besten wäre es, wenn Sie sich in einer Buchhandlung die verfügbaren Bücher durchblättern und sich für jenes entscheiden, dass auch den bisherigen Leibspeisen Ihres Mannes nahekommt. Hier einige Anregungen:
"Basisch essen leicht gemacht" von Sabine Wacker wäre ein gute Wahl, jedoch sehr konsequent.
"Basen-Fasten - Das grosse Kochbuch" von Sabine Wacker geht auch auf die Gewichtsabnahme ein.
"Das Säure-Basen-Kochbuch" von Elisabeth Fischer dürfte Ihren Mann jedoch eher erfreuen.
"Das Säure-Basen-Kochbuch" von Maria Lehmann bringt ebenfalls sehr viele leckere Rezepte.
So richtig glücklich sind wir persönlich mit keinem der Bücher, weshalb wir ein eigenes in Planung haben, was jedoch noch ein wenig dauern wird.
Alles Liebe für Sie beide.
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gutemine
geschrieben am: sonntag, 29. januar 2012, 09:26
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Hi, ich bin über folgende Aussage verwirrt: basische Nüsse: Kürbiskerne, Sesam,... saure Lebensmittel: alle Nüsse außer Mandeln an welche Tabelle soll ich mich nun halten? lgg




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gutemine,
vielen Dank für Ihre Mail.
Beide Aussagen stimmen miteinander überein.
In der Tabelle "Basische Nüsse und basische Samen" finden Sie Mandeln aufgeführt, sowie einige basische Ölsaaten.
In der Tabelle "Saure Lebensmittel" finden Sie als Ausnahme Mandeln aufgeführt, was wiederum bedeutet, dass Mandeln basisch verstoffwechselt werden, alle anderen Nüsse (Walnüsse, Paranüsse, Haselnüsse etc.) aber sauer.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Thomas
geschrieben am: freitag, 27. januar 2012, 11:28
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Hallo Gesundheitsteam, ich habe zwei Fragen: Ich esse morgens gerne eine Schale Obstsalat (Birne, Mandarine, Banane, Ananas etc.) mit Mandeln und Walnüssen, Kokosflocken, 2 Esslöffeln Naturjogurt und etwas Agavendicksaft. Ist dieses Frühstück zu empfehlen? Milchprodukte sollen zwar nicht gesund sein, Jogurt ist aber basisch und 2 Löffel auf den ganzen Tag gerechnet zu vernachlässigen? (ohne Jogurt schmeckt mir der Obstsalat nicht so gut) Und passen diese Zutaten generell zusammen?

Man sagt ja auch, dass für ein gesundes Essen nicht nur die Zutaten an sich sondern auch die Mischung stimmen muss, d.h. die Zutaten sich vertragen sollten. Und verlieren Gemüse und Kräuter kurz scharf angebraten (Asia-Wog) genauso ihre basischen und gesunden Eigenschaft wie beim langen Kochen? Ist das ganze vegetarische Asia-Essen dann eigentlich auch ungesund?
Vielen Dank und viele Grüße,
Thomas




Zentrum der Gesundheit:

 
Hallo Thomas,
vielen Dank für Ihre Mail.
Früchte werden von vielen Menschen nur dann optimal vertragen, wenn sie allein für sich und auf leeren Magen gegessen werden. Oft führt - wie Sie bereits vermuten - die Kombination mit anderen Lebensmitteln (auch wenn diese normalerweise ebenfalls basisch verstoffwechselt werden würden) zu einer Säurebildung, weil die schnelle Verdauung der Früchte durch die Beimischung mit anderen Lebensmitteln, die eine längere Verdauungszeit erfordern, blockiert wird. Dies hängt jedoch nicht zuletzt von der individuellen Verdauungskraft ab. Mit der 20:80-Regel hat das weniger zu tun, da auch sehr geringe Mengen von im Grunde sehr positiven Lebensmitteln die Verdauung von Früchten hemmen können. Wenn Sie persönlich jedoch mit einer geringen Beimischung von Joghurt, Nüssen etc. kein Problem verspüren, dann können Sie Ihre Frühstücksgewohnheiten natürlich so beibehalten.

Im Wok können Gemüse sehr gut zubereitet werden. Achten Sie jedoch auf ein hochwertiges Öl (Kokosöl) und auch darauf, dass die Gemüse, sobald sie fertig sind, aus dem Wok genommen werden und nicht einfach portionsweise - wie oft üblich - an den Rand des Woks geschoben werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Junia
geschrieben am: freitag, 27. januar 2012, 11:21
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Hallo ich freue mich sehr das ich Ihre Seite gefunden haben, die ist ganz toll. Seit Dezember 2011 ist Stevia auch in Deutschland zu gelassen, deswegen meine Frage, ist Stevia Basisch? Ich gehe mal davon aus, das es das ist so lange es in Form des frischen oder getrockneten Blattes verwendet wird. Aber wie sieht es aus mit Steviosid, dem weissen Stevia?
Mit freundlichem Gruss
Junia




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Junia,
vielen Dank für Ihre Mail.

Wie Sie vermuten, ist Stevia in Form des getrockneten Pflanzenpulvers in jedem Falle ein basisches Süssmittel. Doch auch das reine extrahierte Steviosid scheint in der Hauptsache basisch verstoffwechselt zu werden, so sorgt es zumindest dafür, dass im Mund der pH-Wert nicht sinkt und sich folglich auch keine kariogene Plaque an den Zähnen bildet - wie das beim Verzehr zuckerhaltiger Speisen der Fall ist.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ulrike
geschrieben am: mittwoch, 18. januar 2012, 10:51
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Hallo, erstmal möchte ich Ihnen sagen, das ich Ihre Seite grandios finde!!!!!!!:)) Sie schreiben das Lupinenmehl etc...... basisches Eiweiß enthalten. Wird der Lupinenkaffee basisch verstoffwechselt? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ulrike,
vielen Dank für Ihre Frage.
Der Lupinenkaffee reicht zwar nicht annähernd an das Säurepotential von Bohnenkaffee heran, ist jedoch aufgrund des Röstprozesses ebenfalls leicht säurebildend. Allerdings fehlen ihm die übrigen Nachteile des Bohnenkaffees (Koffein, Kaffeesäuren) sowie die Nachteile von Getreidekaffee (Gluten und ein nicht unbedingt sehr kaffeeähnlicher Geschmack). Der Lupinenkaffee schmeckt hingegen - bei grosser Bekömmlichkeit - fast wie echter Bohnenkaffee.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundhiet

alleins
geschrieben am: dienstag, 10. januar 2012, 15:02
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Ein liebes Hallo, hier möchte ich erfragen wie ist es mit dem Sauerkraut? Ist es aus dem großen Fass basisch? und wie ist es aus der Konserve? L.G. alleins




Zentrum der Gesundheit:

Hallo alleins,
vielen Dank für Ihre Mail :-)
Rohes Sauerkraut gilt als basisch, während erhitztes Sauerkraut (also auch jenes aus Dosen und Beuteln) sauer verstoffwechselt wird.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ian Brown
geschrieben am: montag, 02. januar 2012, 20:07
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Hallo Es gibt einige andere Internetseiten, auf denen Tofu als basisch aufgelistet ist. Hier ist das nicht der Fall. Gibt es verschiedene Arten von Tofu? Speziell hätte ich auch gerne Auskunft (basisch oder sauer) über Produkt wie Tofu-Aufschnitt \"Papillon\", Tofu-Puszta-Wiener, Wheaty Aufschnitt \"Salami\". Grüße Ian




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ian,
vielen Dank für Ihre Mail.
Aus welchen Gründen andere Quellen Tofu und Tofuprodukte als basisch einstufen, ist uns nicht bekannt. Tofu und Tofuprodukte sind stark eiweißreich und darüber hinaus stark verarbeitet, so dass bei deren Verstoffwechslung Säuren entstehen. Wheaty-Produkte bestehen aus Weizeneiweiss (Seitan), also nicht aus Tofu, und sind ebenfalls säurebildend.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Maria
geschrieben am: sonntag, 18. dezember 2011, 07:14
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stimmt es, dass es gesundes und weniger gesundes Zimt gibt? Wenn ja, wie kann ich es unterscheiden? Freundliche Grüße Maria




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Miriam,
vielen Dank für Ihre Mail.
Es gibt Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt. Jener Zimt, der in den gewöhnlichen Supermärkten verkauft wird, ist normalerweise Cassia-Zimt - es sei denn, das Päckchen ist mit Ceylon-Zimt deklariert. Ceylon-Zimt ist meist teurer und ist in Bio-Läden erhältlich.
 
Zimt enthält Cumarin, ein sekundärer Pflanzenstoff, der bei einigen wenigen Menschen - wenn Zimt über einen längeren Zeitraum täglich eingenommen wird - zu Leberschäden führen kann (die sich jedoch nach Meiden des Zimtes wieder zurückbilden). Cassia-Zimt enthält dabei deutlich mehr Cumarin als der mildere Ceylon-Zimt. Folglich wird von manchen Autoren der cumarinärmere Ceylon-Zimt als der "bessere" bezeichnet.
 
Zu bedenken ist jedoch, dass Zimt nur in winzigen Mengen gegessen wird und Cumarine darüber hinaus auch positive Auswirkungen haben können. So fördern sie die Durchblutung, den Lymphfluss und wirken krampflösend.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nora
geschrieben am: sonntag, 18. dezember 2011, 07:06
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Warum zählt der Dinkel bei Ihnen zu den Säuren, während Dinke bei Hildegard von Bingen als basisch und entsäuern gilt. Beschrieben auch im Buch von Peter Pukownik.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Nora,
vielen Dank für Ihre Mail.
Dinkel ist dann basenbildend, wenn er gekeimt wurde. Als "trockenes" Korn bzw. in Form von Teigwaren gehört Dinkel zu den säurebildenden Lebensmitteln. Warum andere Autoren Dinkel im Vergleich zu Weizen oder anderen Getreidesorten als basisch kategorisieren, müssten Sie dort erfragen. Uns ist bislang keine einleuchtende Erklärung dazu genannt worden.

Zweifellos ist Dinkel dennoch vorteilhafter als Weizenprodukte, da er unter anderem eine andere Eiweisszusammensetzung aufweist und ihm die weizentypischen WGA fehlen (Informationen dazu und zur richtigen Mehlwahl finden Sie hier:

Welches Mehl ist gesund?

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gundi
geschrieben am: sonntag, 27. november 2011, 12:25
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Guten Tag, ich habe mir die basischen Gerichte angeschaut. Hier dieses: Sellerie á la provence - basisch. Da werden die Tomaten gekocht über 10 min. Aber dann sind sie doch sauer?? Könnt ihr das Rezept bitte ändern so das es wirklich basisch ist? Denn in einem anderen Bericht habe ich gelesen: Tomaten roh sind basisch und gekocht voll sauer. Irgentwie widerspicht es sich ansonsten. Aber ansonsten werde ich diese Seite weiterempfehlen. Klasse. Danke für die vielen Infos. Ihnen noch einen schönen Tag MfG




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Köttering,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren aufmerksamen Hinweis :-)
Das Rezept enthält nur 2 Tomaten und passt daher noch absolut in den Rahmen der basenüberschüssigen Ernährungsweise, in der 70 bis 80 Prozent der Zutaten basenbildend sind und bis zu 30 Prozent säurebildend sein können. Eine vollbasische Variante wäre, wenn die Tomaten in rohem Zustand gemixt und am Ende der Kochzeit dem fertig zubereiteten Sellerie zugefügt werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Dr. Georg N.Nyman
geschrieben am: donnerstag, 17. november 2011, 11:10
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Guten Tag, meine Frau verträgt keine Zwiebeln - wenn sie welche zu sich nimmt (egal ob roh oder gekocht oder gebraten), bekommt sie Bauchkrämpfe, die sich dann sehr aktiv entladen. Was kann ich statt Zwiebel nehmen um einen ähnlichen Geschmacks/kocheffekt bei Rezepten mit Zwiebeln zu erzielen? Danke für Ihren Rat!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr Dr. Nyman,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sie könnten statt frischer Zwiebeln getrocknete Zwiebeln oder Zwiebelgranulat bzw. Zwiebelpulver ausprobieren. Bei der Verwendung von frischen Zwiebeln heisst es, diese würden deutlich eher Blähungen verursachen, wenn sie zusammen mit Knoblauch verarbeitet werden und wenn sie zu lange in bereits geschnittenem Zustand an der Luft stehen.
Viel Glück,
liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ole Maidag
geschrieben am: montag, 14. november 2011, 18:17
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Sie sprechen von stark oder weniger stark säurebildend. Gibt es da eine Maßzahl für das Ausmaß der Säure- oder Basenbildung bei der Verstoffwechselung eines bestimmten Nahrungsmittels/Getränks




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ole,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Belastung des Organismus mit Säuren wird gelegentlich mit dem sog. PRAL-Wert angegeben. Dahinter verbirgt sich die "Potentielle renale Säurebelastung", wobei die Belastung der Nieren bei der Verstoffwechselung des betreffenden Lebensmittels gemessen wird.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Thomas
geschrieben am: dienstag, 08. november 2011, 09:09
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liebes team, weintrauben sind doch basisch, oder? wie verhält es sich, wenn man basisch ißt und auch abnehmen will mit den kalorien? z.b. weintrauben "naschen" über den tag.... oder anderen sachen die basisch sind..? spielen die kalorien dann eine große rolle? ich habe einfach das problem, basisch essen und kalorien richtig zu händeln.... liebe grüße thomas




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Thomas,
natürlich spielen auch hier ab einer bestimmten Menge Trauben die Kalorien eine Rolle - jedoch immer abhängig von der übrigen Ernährung, vom Energieverbrauch, von der Stoffwechselaktivität etc.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sophie
geschrieben am: sonntag, 06. november 2011, 12:41
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Warum taucht eigentlich bei basischen Sprossen und Keimen Amaranth einmal auf und ein zweites mal dann bei der Tabelle der sauren Lebensmittel? Soll das bedeuten, wenn Amaranth den "Sprossen-Status" verlässt, wird es sauer verstoffwechselt?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sophie,
vielen Dank für Ihre Mail.
Es ist umgekehrt ;-). Sobald das Korn Amaranth zu keimen beginnt, handelt es sich nicht mehr um einen Samen, sondern um ein Gemüse (Keimling), das basisch verstoffwechselt wird.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Dr. Karl Röttel
geschrieben am: donnerstag, 03. november 2011, 23:34
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Mich würde interessieren, wie man auf die einteilung in basische und saure Lebensmittel kommt. Sauer und basisch sind ja chemische Begriffe, so daß man sie mit chemischen Methoden in den Griff bekommen muß. Gibt es seriöse Untersuchungen zur sauer-basisch-Ernährung?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr Dr. Röttel,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Begriffe "sauer" und "basisch" beziehen sich darauf, wie ein Lebensmittel verstoffwechselt wird, also nicht etwa um den pH-Wert des Lebensmittels an sich. Weitere Informationen dazu finden Sie z. B. hier:

Was bedeutet sauer und basisch

 
Offiziell gelten die Vorteile einer "basischen Ernährungsweise" als wissenschaftlich nicht belegt. Das liegt jedoch nicht an der basischen Ernährungsweise an sich, sondern am Begriff "basische Ernährungsweise", der offiziell - aus welchen Gründen auch immer - im Zusammenhang mit Studien nicht in den Mund genommen wird.

Interessanterweise gibt es mittlerweile jedoch zahlreiche Studien, die gesundheitliche Vorteile für eine Ernährung, die reich an Gemüse ist, die Mandeln enthält, die reich an Ballaststoffen ist, die grüne Blattgemüse beinhaltet, die möglichst wenig Fleisch integriert etc. entdeckt haben. Vereint man alle diese Faktoren, dann gelangt man zur basischen bzw. basenüberschüssigen Ernährung :-).
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

thomas
geschrieben am: montag, 31. oktober 2011, 09:42
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hallo liebes team, danke für ihre antworten. ich habe aber noch zwéi fragen ;-). sie schreiben, dass sie von pausenlosem essen abraten; gilt das auch für obst und z.b. möhren (zwischendruch)? ich habe gelesen, dass pommes angeblich hoch basisch sind. heißt das, dass man pommes wirklich als basische kost sehen kann/darf? was ist mit fett bei pommes? kann ich demnach pommes unbedenklich auf meinem essensplan haben und trotzdem abnehmen? liebe grüße thomas




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Thomas,
vielen Dank für Ihre Mail.
Früchte sollten am besten nur auf leeren Magen bzw. in ausreichendem Abstand zu den Mahlzeiten gegessen werden. Rohkost in Form von Möhren, Selleriestangen, Gurken etc. kann - wenn sie gut gekaut werden - auch zwischendurch verzehrt werden, sofern keine Verdauungsprobleme vorliegen. Pommes sind basisch, was aber nicht bedeutet, dass sie gesund sein müssen, was nicht zuletzt vom verwendeten Öl abhängt.

Sie können jedoch z. B. in Pommesform geschnittene Kartoffeln im Backofen selbst zubereiten und erhalten dann eine basische UND gesunde Beilage. Ob Sie dabei abnehmen hängt von verschiedenen Faktoren ab (verzehrte Menge, Kalorienverbrauch, Stoffwechselaktivität, etc.), also sicher nicht ausschliesslich von den gewählten Lebensmitteln, so dass uns hier eine Beurteilung nicht möglich ist.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Thomas
geschrieben am: donnerstag, 27. oktober 2011, 09:27
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hallo liebes team, ich möchte mit basischer ernährung abnehmen und habe nach durchsicht ihrer seiten einige fragen. gilt die 20 zu 80 verteilung pro mahlzeit oder pro tag? muss man zwischen den mahlzeiten pausen einhalten? wie sieht es mit kaffee aus? hier gibt es auch mehrere meinungen :-( ist es ausreichend, den ph-wert nur im urin zu messen? können sie mir einen buchtipp geben?

mich interessiert literatur, die weniger basenfasten beschreibt.........sondern mehr grundsätzliches mit der wirkung abzunehmen, ohne eine basen-fasten-kur zu machen.
herzlichen dank für ihre mühen
liebe grüße thomas




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Thomas,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die 20:80-Regel können Sie sowohl auf die einzelnen Mahlzeiten als auch auf den Tag anwenden.Pausen zwischen den Mahlzeiten wären nicht schlecht, da generell von pausenlosem Essen abgeraten wird ;-)

Was den Kaffee betrifft, so können Sie hier - wie natürlich überall - ganz für sich allein entscheiden, ob und wie viel Kaffee Sie trinken möchten. Die Informationen zum Thema Kaffee auf unserer Seite und so auch UNSERE Meinung dazu kennen Sie sicher. Wir empfehlen, eine Zeitlang ohne Kaffee zu bleiben (4 bis 6 Wochen) und dann zu beobachten, zu welchem Zeitpunkt Sie sich besser fühlten - mit oder ohne Kaffee. Selbstverständlich lässt sich die negative Wirkung des Kaffees auch mildern, indem nur wenig (Kaffee) getrunken wird, gleichzeitig jedoch über den Tag verteilt sehr viel reines Wasser.

Wenn Sie mit der basischen Ernährung "nur" abnehmen wollen, dann müssen Sie den pH-Wert nicht messen. Der pH-Wert ist meist nur für solche Menschen von Interesse, die den Grad Ihrer Übersäuerung messen und anschliessend den Erfolg einer Entsäuerung überprüfen möchten.

Die Literatur zum Basen-Fasten beschreibt weniger eine Fastenkur, falls Sie das abschrecken sollte, sondern liefert einfach eine Vielzahl von basischen Rezepten, die u. a. dabei helfen, Gewicht zu verlieren. Eine praxisorientiertere Literatur zum Thema ist uns derzeit nicht bekannt. Machen Sie doch einen Versuch. Sie werden schnell merken, wie köstlich, einfach und schlank machend die basische Küche ist :-)
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und senden

herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Daniela
geschrieben am: montag, 24. oktober 2011, 12:54
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Hallo, Eure Seite ist immer wieder lehrreich! Wie verhält es sich denn mit traditionellem Bulgur? Vielen Dank, Daniela.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Daniela,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)
Bulgur ist ein Weizenprodukt und gehört daher zu den säurebildenden Lebensmitteln.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Verena
geschrieben am: donnerstag, 20. oktober 2011, 11:59
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Hallo, ich würde gerne wissen, ob ich anstelle von frischem Obst und Gemüse für eine basische Ernährung auch Tiefgefrorenes verwenden kann.

Viele Grüße
Verena




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Verena,
vielen Dank für Ihre Mail.

Wenn verfügbar sollten immer frische saisonale und regionale Obst- und Gemüsesorten bevorzugt werden. Im Winter und Frühjahr jedoch, wenn die Auswahl an frischen Früchten und frischem Gemüse eingeschränkt ist, oder auch wenn Sie einen Garten haben und die eigenen Früchte und Gemüse für die Zeit, in der nichts geerntet werden kann, einfrieren, dann können Sie selbstverständlich hin und wieder zu Tiefkühlware greifen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Michael Krech
geschrieben am: donnerstag, 20. oktober 2011, 11:04
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Vielen Dank für die Infos Grüße , Mike


Anonym
geschrieben am: mittwoch, 19. oktober 2011, 07:03
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Hallo, vielen Dank für Ihre hervorragende und informative Seite. Eine Frage: verstoffwechselt ungeschälter Reis auch sauer oder nur weißer Reis? Ist Naturreis zu empfehlen, da er viele Mineralien in der Randschicht des Korns enthält? vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.
Getreide wird in den allermeisten Fällen sauer verstoffwechselt und so auch Reis - gleichgültig, ob es sich um polierten oder um Vollkornreis handelt. Dennoch ist Vollkornreis empfehlenswerter, da neben seinem höheren Mineralstoffgehalt auch sein glykämischer Index deutlich niedriger ist als der von weißem Reis.
Vollkornreis kann als gelegentliche Beilage in kleiner Menge zu basischen Mahlzeiten, die größtenteils aus Gemüse, Salaten, Nüssen, Kernen, Ölsaaten und Sprossen bestehen, genossen werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ron
geschrieben am: donnerstag, 13. oktober 2011, 13:06
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Hallo, Wie verhält es sich eigentlich mit Fischöl und Dorschlebertran. Nehme ich täglich ein. Ich vermute mal dass diese beiden Sachen sauer sind? Können Sie vielleicht sagen, wie sauer?




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Ron,
danke für Ihre Frage. Das müssen Sie allerdings selbst herausfinden.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nathalie
geschrieben am: freitag, 07. oktober 2011, 15:41
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Hallo, Ich hätte ein paar fragen und zwar ernähre ich mich schon ohne zucker und weissmehl ( habe eine laktose, fruktose, sorbit und histamin intoleranz), allerdings bin ich in letzter zeit total übersäuert was ich denke an meinem brot liegen muss ( obwohl es weisses dinkelbrot / selber gebakcen ist). deswegen würde ich gerne wissen warum ich so sauer gerade auf dieses Brot reagiere und wie man sich basisch ernähren soll wenn man auf gar keinen Fall abnehmen will.

Wie oben schon gesagt ich kann sowieso kaum noch irgenwas essen und Obst geht auch nicht wegen der Fruktose intoleranz..dewegen ist brot für mich auch wichtig weil es das einzige ist was mein gewicht hält. irgendwelche ideen? Danke:-)




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Nathalie,
vielen Dank für Ihre Mail.

Auch wenn Dinkel in vielen Publikationen als basisch bezeichnet wird, gibt es für diese angebliche Ausnahmeerscheinung inmitten der ansonsten säurebildenden Getreide keinen uns bekannten Grund, weshalb wir nach wie vor Dinkel in die Kategorie der säurebildenden Lebensmittel einreihen. Ganz besonders säurebildend sind aufgrund ihrer Mineralstoffarmut die Auszugsmehle - und zwar völlig gleichgültig, ob sie aus Weizen, Dinkel oder einem anderen Getreide hergestellt werden. Ihr Gefühl einer Übersäuerung wundert also nicht.
 
Haben Sie Ihre Darmflora saniert, um eine mögliche Ursache der Intoleranzen (Dysbakterie im Dünndarm) aus dem Weg zu schaffen?
 
Haben Sie bereits Ihre persönliche Fructose-Toleranz ausgetestet? Normalerweise verhält es sich bei FI so, dass der Organismus (wenn es sich um eine in späteren Jahren erworbene FI handelt und nicht um eine angeborene) immer noch gewisse Mengen jener Transporterproteine bildet, die Fructose aus dem Darm in die Blutbahn befördern. Um diese Restmengenbildung nicht noch völlig zum Erliegen zu bringen, ist es wichtig, herauszufinden, wie viel Fructose Ihr Körper verträgt. Es ist also nicht empfehlenswert, jegliche Früchte zu meiden.
 
Welche kalorienreiche Lebensmittel bei FI/HI vertragen werden, kann von Patient zu Patient unterschiedlich sein. Hier müssten Sie experimentieren, und zwar mit Hilfe eines Ernährungstagebuches nach einer konsequenten, streng fructose/histaminarmen Phase von zwei bis vier Wochen. Manche FI-/HI-Patienten vertragen beispielsweise sehr gut Hirse, Amaranth, Buchweizen oder (in kleinen Mengen) Erdmandelprodukte. Falls Sie Saccharose vertragen, könnten Sie die bunte Vielfalt der natürlichen Mandelrezepte geniessen.

Rezepte mit Mandel-Milch

Auch Macadamianüsse sind ein hervorragendes Lebensmittel, aus dem sich viele wunderbare Gerichte zaubern lassen:

Informationen über Milch-Ersatz

Zusätzlich sollten Sie unbedingt hochwertige Fette wie z. B. Kokosmus (austesten), Kokosöl, Rohmilchbutter, etc. in Ihre Ernährung integrieren.
 

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Hans Peter
geschrieben am: montag, 03. oktober 2011, 19:08
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Die oben angeführten basischen Lebensmittel sind sehr arm an energieliefernden Nährstoffen. z.B. Bei einer Mahlzeit (700kcal) muss man um die 20-80 Regel einzuhalten zu 200g gekochten Reis 800g Gemüse mit einem guten Schuss Öl essen. Wenn dem menschlichem Körper zu wenig Energie zugeführt wird verstoffwechselt er gespeichertes Eiweiß und Fette. Dabei entsetehn saure Stoffwechselprodukte. Ein extremes Beispiel ist das Keto-Azidotische Koma bei Diabetes. Wie wirkt man diesem Prozess entgegen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Hans Peter,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Vermutlich haben Sie einige wichtige Lebensmittel überlesen :-)
 
Avokados, Oliven, Sprossen, (gekeimte) Ölsaaten und Mandeln gehören zu den äusserst kalorienreichen basischen Lebensmitteln. Interessante Rezepte zu letzteren finden Sie hier:

Rezepte mit Mandelmilch

Dazu noch die "normale" Kalorienmenge der kalorienärmeren basischen Lebensmittel plus jene Kalorien, die die 20 Prozent der erlaubten säurebildenden Lebensmittel liefern - und schon müssen Sie aufpassen, dass Sie nicht zu viele Kalorien abbekommen ;-)
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Walter
geschrieben am: samstag, 01. oktober 2011, 17:34
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Hallo, vielen Dank für Ihre vielen Infos, die ich seit einem Jahr mit Interesse lese und weiterempfehle. Seit einem Jahr ernähre ich (40) mich vegan rohkostreich und soweit möglich nur noch mit hochwertigen Produkten. Auslöser ist eine Kniearthrose, die mich auf entsprechende Literatur gebracht hat.

Mittlerweile bin ich Veganer aus Überzeugung. Eine befreundete Ärztin meinte nun, ich solle meine grünen Smoothies am Besten mit Ananassaft und nicht mit Orangensaft o.ä. herstellen, da nur Ananassaft basenbildend sei. Ich kann das nicht recht glauben, war ich bisher der Ansicht, Obst sei basisch und somit auch der Saft!? Werden sehr süße Früchte sauer verstoffwechselt und liegt hier vielleicht der Grund der Meinungsdifferenz?

Viele Grüße!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Walter,
vielen Dank für Ihre Mail.
Orangen zählen als frische Früchte zu den basischen Lebensmitteln, ebenso ihr frisch gepresster Saft. Orangensaft aus industrieller Herstellung gilt als säurebildend. Auch bei Ananassaft verändert sich die Qualität mit dem Grad seiner Verarbeitung. Selbstverständlich können Sie auch frisch gepressten Ananassaft für Ihre grünen Smoothies verwenden. Da jedoch der Aufwand zum frischen Pressen von Ananas ungleich höher ist als jener zum Pressen von Orangen, empfahlen wir in unseren Grundrezepten für grüne Smoothies Orangensaft :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

christoph
geschrieben am: freitag, 30. september 2011, 16:55
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Hallo. Ich habe gemerkt, wenn ich versuche, mich überwiegend basisch zu ernähren, dass das eine enorme Anstrengung für meinen Darm bedeutet, mit teilweise sehr nachteiligen Folgen. Ich habe zum Beispiel ungewollt in 1 Woche über 1 Kilo abgenommen, obwohl ich schon sehr dünn bin und eigentlich ständig versuche, dagegen anzugehen. Gibt es vielleicht besonders energiereiche basische Kost, oder basische Schonkost? mfg christoph




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Christoph,
vielen Dank für Ihre Mail.
Basische Mahlzeiten zeichnen sich normalerweise gerade durch ihre äusserst leichte Verträglichkeit aus. Sie entlasten das Verdauungssystem und versorgen den Organismus mit wertvollen Vitalstoffen. Gedämpftes buntes Gemüse beispielsweise mit Quinoa oder Hirse dürfte für den Darm sicher nicht annähernd so anstrengend sein wie Teigwaren, Aufläufe, Fleischgerichte oder sonstige "normale" Speisen.

Basische Mahlzeiten können darüber hinaus sehr flexibel zubereitet werden. Warum integrieren Sie nicht hochwertige und leicht verdauliche Fette wie z. B. Avokados, Ölsaaten, Leinöl, Olivenöl, Hanföl, Sprossen, Mandelmilch, Nusskäse etc. in Ihre Gerichte? Sehen Sie sich doch einmal hier nach basischen Rezepten um:

Basische Rezepte

Um Ihnen konkretere Tipps geben zu können, müssten wir Ihre Ernährungsweise vor der Umstellung auf basische Kost kennen sowie evtl. Ihren derzeitigen Speiseplan anhand eines Beispieltages.
Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anamaria Nagy
geschrieben am: montag, 26. september 2011, 16:15
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Hallo, ich hätte eine Frage zur Hirse. Bei Ihnen wird Hirse als basisbildend eingestuft, auf der Seite vom Institut für Prävention und Ernährung (IPEV) steht, dass Hirse einen säuernden Effekt hat. Ich habe mir vor Kurzem Hirsegrieß gekauft, den man einfach in Wasser kochen muss.

Kann ich also im Rahmen einer basischen Diät Hirse gekocht essen? Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Anamaria




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Anamaria,
vielen Dank für Ihre Mail.
Hirse passt sehr gut in eine basische Ernährung. Im Gegensatz zu den üblichen Getreidearten und den daraus hergestellten Produkten ist Hirse unseren Informationen zufolge ein basenbildendes Lebensmittel.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Julia
geschrieben am: donnerstag, 08. september 2011, 16:19
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Hallo ich ernähre mich nun seit einiger Zeit basenüberschüssig und koche sehr gerne. Ich vermisse es wieder einmal eine Wähe / Kuchen / Brot /Pfannkuchen zu backen. Gibt es eine Mehlsorte, die basenüberschüssig wirkt? Ich habe mir einige Alternativen überlegt..1. Maismehl 2. Yucca-Mehl 3. Cassava-Mehl 4. Kochbananen-Mehl?

Sind frisch gekochte Yucca oder Cassava-Wurzeln und Kochbananen basenüberschüssig? Wie steht es mit verarbeitetem Mais -Polenta -Maiswaffeln -Maisteigwaren -Popcorn Sind wenig Süssigkeiten (1-2 Kekse oder Pralinen pro Tag erlaubt)? Was sind die Nachteile? Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen! Herzliche Grüsse




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Julia,
vielen Dank für Ihre Mail.

Maisprodukte sind (mit Ausnahme von frischem Zuckermais) säurebildend.

Blieben noch Kochbananenmehl und Yuccamehl (Cassavamehl ist dasselbe). Kochbananenmehl jedoch dürfte als alleinige Mehlsorte nicht für alle Rezepte geeignet sein, da ihm die "klebenden" Eigenschaften fehlen. Yuccamehl hingegen kann Weizenmehl ersetzen. Als weitere basische Mehlsorte gibt es das Lupinenmehl. Informationen dazu finden Sie hier:

Infos über die Lupine

Frisch gekochte Yucca und Kochbananen gehören zu den basenüberschüssigen Lebensmitteln.

Was die Süssigkeiten betrifft, so gibt es hier beträchtliche Unterschiede: Sie können sich z. B. aus Nüssen und Trockenfrüchten selbst Kekse machen, die zu einer gesunden Ernährung beitragen. Oder Sie können herkömmliche Kekse aus zig verschiedenen Industriezutaten essen, die - in geringen Mengen - möglicherweise vom Organismus toleriert werden, ihm jedoch in keinster Weise nützen, wenn nicht sogar schaden. Ähnlich verhält es sich mit Pralinen, die es auch in biologischer Qualität aus hochwertigen Zutaten gibt oder sogar aus gesunden Zutaten selbst gemacht werden können. Es geht hier also nicht um "erlaubt" oder "verboten", sondern darum, dass man Genuss und Gesundheit auf intelligente Weise zu verbinden versteht.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Maria
geschrieben am: mittwoch, 07. september 2011, 09:58
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Schoenen guten Tag allerseits, wuerden sie mir beantworten, was sie mit frischen Datteln meinen? Meinen sie die, die man in jedem Supermarkt kaufen kann (sehr suess sind und etwas klebrig?) Oder meinen sie wirklich frische Datteln, die evt. unbehandelt sind. Ueber eine Antwort wuerde ich mich freuen. Maria




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Maria,
vielen Dank für Ihre Mail.
In diesem Fall sind mit "frischen Datteln" wirklich frische, also nicht getrocknete Datteln gemeint. Ihr Wassergehalt ist genau so hoch wie bei anderen frischen Früchten. In herkömmlichen Supermärkten werden nur getrocknete Datteln angeboten, meistens solche, die bei hohen Temperaturen getrocknet, anschließend konserviert und womöglich auch noch gezuckert wurden. Getrocknete und ungezuckerte Datteln aus Bio-Qualität haben zwar nicht dasselbe Basenpotential wie frische Datteln, gehören aber noch immer zu den basischen Lebensmitteln.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Heike
geschrieben am: dienstag, 30. august 2011, 09:00
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Hallo,
ich würde gerne eine Basenfastenkur machen. Habe aber meine Zweifel, ob ich es ohne Milchprodukte durchhalte. Gibt es etwas "Milchähnliches", was ich dann noch essen darf? Was ist mit Kefir? Dazu finde ich zum Beispiel immer wieder unterschiedliche Meinungen. Und wie sieht es mit Sojamilch aus? Ist die erlaubt? Oder haben Sie eine Idee, wie ich in der Zeit Joghurt, Mich & Co. ersetzen kann?

Viele Grüße
Heike




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Heike,
vielen Dank für Ihre Mail.

Generell kann man Kuhmilch sehr gut mit verschieden pflanzlichen Milchsorten wie Soja-, Reis-, Hafer- oder Mandelmilch ersetzen. Soja, Reis und Hafer zählen allerdings zu den säurebildenden Nahrungsmitteln und sollten während einer Basenfastenkur eher gemieden werden. Sojasahne kann allerdings - aufgrund des hohen Fettgehaltes - zu den neutralen Lebensmitteln gezähl werden. Während einer Basenfastenkur ist Mandelmilch eine leckere, basische Alternative zu anderen Milchsorten. Rezepte und Informationen über Mandelmilch finden Sie auch auf den folgenden Seiten:

Kefir ist ein kohlesäurehaltiges Milchgetränk und wird normalerweise aus tierischer Milch (Kuhmilch, Schafsmilch, ...) hergestellt. Daher ist Kefir ebenfalls ein Säurebildner, welcher bei einer Basenfastenkur nicht zu empfehlen ist.

Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

 

Marie
geschrieben am: montag, 29. august 2011, 21:17
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Hallo,
eine Frage zur basischen Ernährung: nach einer Woche Magenschmerzen ernähre ich mich seit knapp zwei Wochen nun überwiegend basisch, also Obst und Gemüse, roh und gedünstet, Kartoffeln, Mandeln, Feigen, Buttermilch, und nehme einen Vitamin B Komplex zusätzlich ein. Merke jetzt, dass ich brennende und offene Mundwinkel habe und vermute dies als eine Mangelerscheinung durch die doch einseitige Ernährung/Vitamin B12 oder Eisenmangel. Kann dies sein und wie könnte ich dem ansonsten noch vorbeugen?

Vielen Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Marie,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die von Ihnen beschriebenen Erscheinungen - brennende und offene Mundwinkel - können verschiedene Ursachen haben. Diese Symptome werden teilweise bei Eisenmangel, Vitamin B2 Mangel oder auch bei Infektionen beobachtet. Generell führt eine basische Ernährung jedoch nicht zu Mangelerscheinungen (auch nicht zu Vitamin B12 Mangel) und ist auch kleinesfalls einseitig.

Aus der Ferne ist es uns jedoch leider nicht möglich die Ursache Ihres Problems zu identifizieren. Am besten suchen Sie einen kompetenten Therapeuten oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens auf und versuchen mit ihm die Ursache herauszufinden. Eventuelle Mangelerscheinungen lassen sich mit einer gezielten Ernährungsumstellung sicherlich beheben. Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne nochmals an uns wenden.

Alles Gute und viele Grüsse
wünscht Ihr
Zentrum der Gesundheit

Alexander
geschrieben am: samstag, 27. august 2011, 08:53
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Hallo ZDG-Team,
Wie stufen Sie Bio-SOFT-Feigen und Mandelmehl ein?

Besten Dank und freundliche Gruesse
Alexander




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Alexander,
vielen Dank für Ihre Mail.

Mandeln stufen wir basisch ein. Wenn das Mandelmehl ungeröstet und unerhitzt ist, dann liegt es ebenfalls im knapp basischen Bereich.
Soft Trockenfrüchte werden zwar basisch verstoffwechselt, wurden aber mit Wasserdampf behandelt, wurden also einem weiteren Verarbeitungsschritt unterzogen und sind daher insgesamt weniger günstig zu werten als bei niedrigen Temperaturen getrocknete Früchte.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Margit
geschrieben am: dienstag, 23. august 2011, 17:52
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Hallo, ich messe seit kurzem täglich meinen pH-Wert per Teststreifen. Meistens bewegt er sich zwischen 6,2 und 6,8. Muß ich mir Gedanken machen, weil ich noch keine 7 gemessen habe? Und wie verhält es sich mit Kanne-Brottrunk? Ich trinke jeden morgen ein Glas mit Fermentgetreide.
Lg Margit




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Margit,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die pH-Werte des Urins lassen sich erst dann beurteilen, wenn sie über mehrere Tage hinweg zu verschiedenen Zeiten gemessen werden und die Höhe der einzelnen Werte im Zusammenhang mit der Tageszeit betrachtet wird. So sollten in einem gesunden Organismus die pH-Werte des Urins in etwa den folgenden Richtlinien entsprechen:

  • Der Morgenwert sollte der niedrigste am Tag sein: Meistens liegt er zwischen 6,2 und 6,5, ist also sauer, da über den Urin Säuren ausgeschieden werden, die über Nacht abgebaut wurden, was sehr vorteilhaft und erwünscht ist. Säuren entstehen über Nacht immer in gewissem Masse, auch bei bester basenüberschüssiger Ernährungsweise.
  • Der Abendwert sollte höher als der Morgenwert sein (nämlich zwischen 6,5 und 7,4, also sauer bis leicht basisch), und auch die übrigen Tageswerte sollten nicht unter den Morgenwert fallen.
  • Schwankungen des pH-Wertes im Tagesverlauf um bis zu mehr als einem Wert sind willkommen.

Erst wenn Sie einige Tage lang (mehrmals täglich) Ihren Urin-pH-Wert so wie in diesem Text beschrieben: pH-Wert gemessen und notiert haben, erkennen Sie, ob eine Notwendigkeit zur Entsäuerung besteht. Gerne können Sie sich wegen einer Auswertung Ihrer Messwerte auch erneut an uns wenden.
Weitere Informationen zur Über- bzw. Entsäuerung finden Sie hier: Übersäuerung

Der Brottrunk kann sehr positive Auswirkungen auf das Darmmilieu und die Darmflora haben, so dass er - esslöffelweise (also mit Wasser verdünnt oder in Rezepten verarbeitet) verzehrt bzw. getrunken werden kann.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Monika Hahn
geschrieben am: montag, 22. august 2011, 19:53
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Ist die Kokosnuss basisch? Sowie auch Kokosflocken- und Kokosmehl. Zählt sie zu Nüssen oder Früchten?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Hahn,
vielen Dank für Ihre Mail.
Junge frisch geerntete Kokosnüsse vom Direktversender, die noch voller Saft sind, aber wenig Fruchtfleisch haben, werden im Allgemeinen schwach basisch verstoffwechselt, ältere gelagerte Kokosnüsse aus dem Supermarkt dagegen schwach sauer.
Kokosnüsse gehören streng genommen nicht zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten (wie z. B. die Kirsche), da die eigentliche Kokosnuss normalerweise noch von einem grünen Fruchtgehäuse - dem Perikarp - umgeben ist, welches jedoch nach der Ernte entfernt wird.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

guste1968
geschrieben am: samstag, 20. august 2011, 23:40
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Hallo:-) Ich habe anfang Mai mit dem Rauchen aufgehört und in diesem Zuge leider 5 kg zugenommen. An anderer Stelle habe ich vom "Basenfasten" gehört und mache dies in Kombi mit Schüßler-Salzen (die ich immer noch nehme) seit nun 14 Tagen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Kopfschmerzen etc.) lief es sehr gut. Ich habe 3,5kg abegenommen und fühle mich insgesamt gut. Jetzt meine Frage - seit gestern habe ich nun einen leichten Hörsturz. Da ich weiß, das durch das "entgiften" so einiges im Körper passiert - kann es da sein, das diese "Ohrgeschichte" evtl. auch mit der Entgiftung zutun hat?

Übrigens - ihre Seite ist klasse :-)

lg guste




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Guste,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail.

Falls es sich wirklich um einen Hörsturz handelt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Leichte Ohrgeräusche können tatsächlich infolge einer Entgiftung eintreten, ob das jedoch auch bei Ihnen der Fall ist, lässt sich aus der Ferne natürlich leider nicht beurteilen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Olga Slatwizki
geschrieben am: donnerstag, 18. august 2011, 16:32
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Wie verhält es sich mit Weizeneiweiß? Die meisten vegetarischen Würstchen sind daraus.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Olga,
Weizeneiweiß wird sauer verstoffwechselt.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Daniela
geschrieben am: dienstag, 16. august 2011, 14:04
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Hallo,
ich hab wirklich viel gelernt durch diese Seite!
Leider habe ich auf der Seite nichts über Sushi gefunden - wie ist das zu bewerten? Vielen Dank und weiter so!

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Daniela,
vielen Dank für Ihre Mail.

Da sich hinter traditionell hergestelltem Sushi naturbelassene, also wenig verarbeitete und damit vitalstoffreiche Lebensmittel verbergen, sind Sushi-Rezepturen durchaus positiv einzuschätzen. Natürlich sollten sie aus hochwertigen Zutaten und nicht etwa mit Surimi oder ähnlichen Imitaten bereitet werden.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Phillip
geschrieben am: freitag, 12. august 2011, 22:34
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sehr geehrtes gesundheitsteam,
ich studiere im zweiten semester chemie und würde mich doch sehr für die näheren vorgänge im metabolismus der einzelnen stoffe im körper wie zum beispiel gluten, oder konservierungsstoffe, die ja auch vielzähllig sind, interessieren, damit ich nicht einfach nur behauptungen glauben muss, sondern auch nachvollziehen kann, auf zumindest halbwegs wissenschaftlich geprüfter grundlage, dass das, was hier auf dieser seite leider einfach nur so behauptet wird. schließlich geht es ja um gesundheit.

zweitens würde mich interessieren, wie sie sich eine für jeden menschen zugängliche basische ernährung auf dieser welt vorstellen, wenn nicht einmal alle brot haben, und andererseits z. B. 250ml basisches shampoo 19,50 euro kosten, sodass beispielsweise ein hartz 4 beziehender mensch - leute die vermeintlich vorwiegend "billig-produkte" mit säurebildenden konservierungsstoffen - sich eine solche ernährungsumstellung nicht leisten kann.

das waren nur so gedanken, die mir unmittelbar kamen, und ich hoffe, sie können meine fragen und anmerkungen ernst nehmen und haben auch hier antworten parat. wie gesagt, gerade die genaueren chemischen vorgänge würden mich interessieren. insofern würde ich mich über verweise auf die wissenschaftlichen arbeiten, auf die ihre lehre fußt, sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Phillip




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Phillip,
vielen Dank für Ihre Mail.
Da die Zahl der verschiedenen Lebensmittelbestandteile (wie z. B. Gluten) und dazu noch all der existierenden Lebensmittelzusatzstoffe (wie z. B. Konservierungsstoffe, von denen es allein mehrere Dutzend gibt) schwindelerregende Höhen erreicht und wir Ihnen kaum den Metabolismus jeden einzelnen Stoffes erklären oder dazu die entsprechende Literatur nennen können, bitten wir Sie, sich die Literatur der Ernährungswissenschaften bzw. Lebensmitteltechnologie bzw. Lebensmittelchemie vorzunehmen und/oder die entsprechenden Fakultäten zwecks Literaturtipps zu befragen.

Abgesehen davon scheint es heutzutage ein sehr beliebter Glaubenssatz zu sein, dass man nur als Reicher gesund speisen und leben können soll. Die Autorin Rosa Wolff jedenfalls schildert in ihrem Buch "Arm aber Bio!", wie sie einen Monat lang nur 4,50 Euro täglich für Lebensmittel ausgab - und trotzdem alles in Bio-Qualität einkaufte.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Irene Kettenbach
geschrieben am: mittwoch, 10. august 2011, 11:23
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Tolle Seite!
Benjamin
geschrieben am: mittwoch, 10. august 2011, 02:01
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Warum deckt sich ihre Empfehlung für basische Lebensmittel nicht mit den Testergebnissen nach Remer und Manz (1995)? Beispiel: Sie sagen "Alle Nüsse außer Mandeln" es müsste aber heißen: "Alle Nüsse außer Haselnüsse". Die Tabelle ist zu finden auf: saeure-basen-forum.de bei Nahrungsmitteltabelle Ich finde es sehr wichtig, dass der Stärkegrad von Basen und Säuren je Produkt angegeben wird, damit man sich einen besseren Überblick verschaffen kann und auch z.B. Reis regelmäßig weiter essen kann ohne zu übersäuern, da dieser gekocht nur sehr schwach säurebildend ist und man dies sehr leicht mit ein paar Rosinen die sehr stark basisch sind ausgleichen kann. Es gibt zwar noch andere Tabellen im Netz die sich auch ziemlich unterscheiden, diese sind jedoch ebenso wie ihrem Empfehlung meist ohne Quellenangabe und somit nicht nachvollziehbar. Es geht hier zwar nur um einige wenige Details aber ich wollte es trotzdem einmal anmerken. Ich finde Ihre Seite übrigens sehr hilfreich, vielen Dank.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Benjamin,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)

Viel wichtiger als das Eruieren, ob nun Mandeln oder Haselnüsse säurebildend wirken, erscheint uns das Verstehen des großen Ganzen. Dabei gilt, dass eine Ernährung um so gesünder ist, je naturbelassener sie gestaltet wird.
 
Denn was nützt die Information, dass die potentiale renale Säurebelastung von z. B. Grapefruitsaft, ungesüßt einen bestimmten basischen Wert hat, wenn überhaupt nicht berücksichtigt wird, in welcher Qualität der Saft vorliegt. Ein frisch gepresster Saft hat nämlich eine völlig andere Auswirkung auf den Organismus als beispielsweise ein Saft, der aus Konzentrat rückverdünnt und mit Lebensmittelzusatzstoffen in Geschmack und Optik geschönt wurde, ferner bei 85 Grad pasteurisiert wurde und schließlich im Tetrapak abgefüllt wochenlang im Ladenregal lagerte. Diese Qualität jedoch ist bedeutend wichtiger bei der Beurteilung, ob ein Lebensmittel zu einer gesunden Ernährung passen kann, als die potentiale renale Säurebelastung.
 
Darüberhinaus sind nicht alle säurebildende Lebensmittel gleichzeitig und zwingend schlecht und ungesund. Manche Nüsse beispielsweise sind säurebildend, Hülsenfrüchte sind säurebildend, Hirse ist leicht säurebildend - und dennoch handelt es sich um höchst empfehlenswerte Lebensmittel! Eine gesunde Ernährung ist eine basenÜBERSCHÜSSIGE Ernährung, die zu 20 Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln bestehen kann. Beides - Basen UND Säuren - gehört also zu einer gesunden Ernährung. Die Säuren werden nur deshalb thematisiert und oft verteufelt, weil sie in der modernen Ernährung in viel zu großen Mengen zugeführt werden.
 
Allein die Unterteilung in basisch und sauer und daraufhin der Verzehr von ausschließlich basischen Nahrungsmitteln führt also noch lange nicht zu einer gesunden und naturbelassenen Ernährung (und auf eine solche legen WIR Wert) - schon gar nicht, wenn Sie die von Ihnen genannte Tabelle zu Rate ziehen. Danach könnten Sie sich nämlich von Zucker, Fruchteis, Margarine, Bier und Nuss-Nougat-Creme ernähren (sind laut jener Tabelle neutral bzw. basisch).
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ulrike
geschrieben am: montag, 08. august 2011, 13:59
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Erstmal möchte ich ein großes Lob aussprechen für diese tollen Seiten,sehr informativ.und nun zu meiner Frage:kann ich Haferflocken auch in der Basischen Ernährung essen?zB.haferflocken mit Banane ?Ich möchte da ich Arthrose haben immermehr auf basische Ernährung umstellen...
Vielen Dank im Voraus und weiterhin so tolle Beiträge.


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ulrike,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)
Haferflocken gelten als säurebildend, wenn es sich um herkömmliche Haferflocken handelt. Würden Sie Hafer quellen lassen (ankeimen), anschließend trocknen und dann selbst mit einem Flocker (Flockenwalze) zu Flocken verarbeiten, dann würde sich das Säurepotential des Hafers dadurch verringern lassen. Dieser Aufwand ist jedoch nicht gerade gering, so dass eine Alternative ein basisches Müsli aus z. B. Amaranth- oder Hirseflocken wäre. Auch Buchweizen ist weniger säurebildend als Hafer. Falls Sie jedoch lieber Hafer mögen, dann können Sie auch diesen essen, wenn Sie dabei berücksichtigen, dass die säurebildenden Lebensmittel den Anteil von 20 Prozent Ihrer Mahlzeiten im Tagesverlauf nicht übersteigen. Wenn es also bei Ihnen zum Frühstück beispielsweise reife Früchte gibt und zu Mittag und zu Abend basische Gerichte, dann können Sie als Zwischenmahlzeit auch etwas Säurebildendes essen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sarah
geschrieben am: freitag, 05. august 2011, 13:29
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Ich muss hier jetzt mal einen Kommentar loswerden :)
Ich habe gerade das Entschlackungsgrundbuch von Peter Jentschura durchgelesen und es waren noch einige Fragen offen. Diese Seite beantwortet mir ALLE meine Fragen, vor allem durch die Leser-Kommentare.
Ein ganz großes Lob & Dank dafür!!!
Rainer Uhlendorf
geschrieben am: montag, 01. august 2011, 19:03
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Sehr geehrte Damen und Herren, bitte informieren Sie mich über den Säure/Basenanteil bzw. -überschuß von Tomatenmark. Auf Grund des Lycopins möchte ich es verzehren, auf Grund einer allgemeinen Übersäurerung möchte ich auf eine vermehrte Basenzufuhr achten. Wie verhält es sich beim Tomatenmark? Ich wäre Ihnen für weitere Informationen sehr dankbar. Viele Grüße Rainer Uhlendorf

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Uhlendorf,
vielen Dank für Ihre Mail.
Tomatenmark ist im Vergleich zu rohen Tomaten und auch zu nicht konzentrierten Tomatenprodukten (wie z. B. passierte Tomaten) extrem säurebildend. Wenn Sie jedoch Ihre übrige Ernährung basenüberschüssig gestalten, können Sie das Tomatenmark als Lycopinspender integrieren. Allerdings liefern auch rohe sonnengereifte Tomaten und reife Wassermelonen Lycopin, zwar nicht in der dem Tomatenmark eigenen hohen Konzentration, doch in jener Konzentration, wie es die Natur eben vorgesehen hat.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
sami
geschrieben am: sonntag, 31. juli 2011, 20:23
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vielen Dank für die tolle Seite noch eine Frage Espresso wirkt basisch oder säurisch und schwarzer Tee wenn länger als 4 Minuten gezogen.

besten Dank

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sami,
vielen Dank für Ihre Mail :-)
Beides - Espresso als auch Schwarztee - gehört zu den säurebildenden Nahrungsmitteln.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
sami
geschrieben am: freitag, 29. juli 2011, 21:09
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Hülsenfrüchte wie kichererbsen und weisse Bohnen, Linsen sind saure Lebensmittel d.h. soll man während basen Fasten drauf verzichten. habe gelesen die sind schwach säurisch was halten Sie davon können Sie mir bitten den säuregehalt nennen.
besten dank

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sami,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das Säurepotential von Hülsenfrüchten kann nicht in einer einzigen Zahl wiedergegeben werden. Jede Hülsenfrucht hat ein anderes Säurepotential - je nach Art und der Art der Zubereitung. Ganz allgemein gesprochen kann jedoch gesagt werden, dass das Säurepotential von Hülsenfrüchten deutlich unter dem von Getreide-, Fleisch- und Käsereiprodukten liegt. Wenn Sie Hülsenfrüchte wie Kichererbsen und Linsen keimen lassen, dann können diese auch während des Basenfastens gegessen werden.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ruth
geschrieben am: donnerstag, 28. juli 2011, 18:52
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wie kommt es, dass manche Nahrungsmittel sowohl bei den basenbildenden als auch den sauren Lebensmittel vorkommen (Erbsen, Bohnen, Amaranth). Das find ich sehr verwirrend. Liebe Grüße Ruth

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ruth,

Vielen Dank für diese Frage. Es ist ein Unterschied - z.B. bei den Hülsenfrüchten - ob sie gekeimt sind ( als Sprossen ) oder ob sie ohne Keimvorgang gekocht werden.

An dieser Stelle möchten wir darauf aufmerksam machen, dass Sprossen - entgegen der Aussagen der Regierungs-Medien - gesund sind! Politiker dürfen leider nicht die Wahrheit äußern.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Robert Walter
geschrieben am: gestern, 14:43
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Hallo,
ich habe eine Anmerkung zu den säurehaltigen Lebensmittel:

Kaffee als Basenspender
Bei Urintests nach Kaffeegenuss zeigte das Indikatorpapier immer, dass vermehrt Säure enthalten ist. Daraus wurde vorschnell gefolgert, dass Kaffee eine saure Stoffwechsellage verursacht. Physiologisch ist jedoch genau das Gegenteil der Fall: durch den Kaffee-Konsum gelingt es dem Körper, vermehrt bereits vorhandene Säure auszuscheiden. Kaffee ist somit wie der grüne Tee oder wie Gemüse ein wertvoller Basenspender.

Tofu:
Tofu ist eine besonders hochwertige Soja-Quark Masse, bestehend aus Sojabohnen, Wasser und Salz, so hochwertig, dass sie sich den Platz in den gesündesten Lebensmitteln der Welt redlich verdient hat.
Tofu macht schlank, schützt vor Demenz und verringert das Brustkrebsrisiko.
Wegen möglichen genetischen Veränderungen sollte man bei Tofu auf Bioqualität achten.


Viele Grüße
Robert Walter

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Walter,
vielen Dank für Ihre Mail.

Kaffee wird aufgrund seines vermeintlich hohen Kaliumgehaltes als Basenspender betitelt. Allerdings ist der Kaliumgehalt von Kaffee nur im Vergleich mit z. B. reinem Wasser hoch. Würden Sie z. B. statt Kaffee Gerstengrassaft (verdünnt mit Wasser) trinken, dann kämen Sie in den Genuss von einem Vielfachen an Kalium - und zwar ohne die Nachteile des Kaffees wie Suchtrisiko, magenreizende Säuren etc. erleiden zu müssen.

Getränke sind jedoch im Grunde nicht dazu da, uns mit Kalium zu versorgen. Das kann eine naturbelassene Ernährungsweise sehr viel besser und mit sehr viel mehr Kalium als das ein paar Tassen Kaffee pro Tag vermögen. Wenn also Kaffee als kaliumreich und damit als Basenspender bezeichnet wird, dann weist dies lediglich darauf hin, dass die heute übliche Ernährungsweise extrem kaliumarm ist und bereits solche Nahrungsmittel bereits als "Basenspender" gelten, sobald sie nur ein bisschen Kalium enthalten.

Leider ist daher der saure pH-Wertes des Urins nach verstärktem Kaffeegenuss auch nicht die Folge einer vermehrten Säureausschüttung aufgrund einer angeblich entsäuernden Wirkung des Kaffees, sondern zeigt, dass das Säurepotential des Kaffees die in ihm vorhandenen Basen übertrifft.

Wenn Tofu als säurebildend eingestuft wird, so bedeutet das nicht, dass Tofu gleichzeitig ungesund ist. Die Tabelle mit säure- und basenbildenden Lebensmitteln soll lediglich dabei helfen, eine basenüberschüssige Ernährungsweise zu praktizieren, die zu etwa 80 Prozent aus basenbildenden und zu 20 Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln besteht.

Darüber hinaus jedoch ist Tofu kein naturbelassenes Lebensmittel mehr, sondern stellt ein Eiweißkonzentrat dar, das zwar - im Rahmen einer sonst basischen und naturbelassenen Ernährungsweise - in kleinen Mengen verzehrt kaum Nachteile mit sich bringen wird. In großen Mengen konsumiert kann dieses Produkt jedoch durchaus auch negative Auswirkungen haben.

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
king
geschrieben am: montag, 18. juli 2011, 20:58
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hallo!
zunächst muss ich loswerden, dass ich diese seite einfach ganz toll finde und es mir sehr viel besser geht, seit ich mich nun vegan und basisch ernähre!
meine fragen sind nun:
1. klar ist ja, dass gemüse basisch verdaut wird, wenn man es roh isst. welche gemüse-sorten sind denn gekocht immernoch basisch? sind hülsenfrüchte stark säurebildend?

2. ist hirse auch in brot-form (also im ofen gebacken) immernoch so gesund?

3. sind samen (oder auch sonnenblumenkerne) ungekeimt denn überhaupt zu empfehlen?

4. wie schaut es mit den enzymen in gebackenem hirse- oder keimlingbrot aus?

vielen dank schonmal für die antworten, und wie gesagt: wirklich super seite!
freundliche grüße!

Zentrum der Gesundheit:

Hallo king,
vielen Dank für Ihre Mail. Gerne beantworten wir Ihre Fragen :-)

zu 1. Gemüse ist auch nach dem Dämpfen noch überwiegend basenbildend. Problematisch wird es erst, wenn das Gemüse stark gekocht oder gebraten wird. Hülsenfrüchte können Sie vor dem Kochen keimen lassen (1 bis 2 Tage in Wasser einweichen, Wasser öfter wechseln) und erst dann kochen. Das erhöht nicht nur deren Verträglichkeit, sondern reduziert auch deren Säurepotential.

zu 2. Hirse ist in jedem Fall deutlich weniger säurebildend als die üblichen Brotgetreide - auch wenn sie gebacken wird.

zu 3. Sonnenblumenkerne und andere Ölsaaten oder Nüsse sind auch ungekeimt sehr empfehlenswert. Denken Sie daran, eine basenüberschüssige Ernährungsweise kann auch 20 Prozent säurebeildende Lebensmittel enthalten.

zu 4. Wenn Keimlingbrot gebacken wird, dann werden die Enzyme selbstverständlich zerstört, da diese nur bis höchstens 45 Grad überlebensfähig sind.

Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Anja
geschrieben am: sonntag, 17. juli 2011, 19:44
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Hallo Team,
auch hier werden Zitronen in der "Tabelle basenbildendes Obst" aufgeführt. Nun ist es doch aber so, dass die Zitrone große Mengen an Zitronensäure enthält und dazu noch riesige Mengen an Zucker (Saccharose, wobei man davon wegen der vielen Zitronensäure kaum etwas schmeckt). Wie kann die Zitrone dann basenbildend wirken?

Gruß, Anja

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anja,
vielen Dank für Ihre Mail.
Zitronen schmecken zwar sauer, doch entstehen während ihrer Verstoffwechslung keine Säuren, sondern Basen, die wiederum überschüssige Säuren aus wirklich säurebildenden Lebensmitteln neutralisieren können und auf diese Weise zur Entsäuerung des Körpers beitragen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit


Mia
geschrieben am: samstag, 16. juli 2011, 23:29
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Hallo,
habe Histamin-, Fructose- u Laktoseintoleranz. Nehme fast täglich Antihistaminika u so auch ganz gut in den Griff bekommen.
Seit ein paar Monaten geht es mir aber immer schlechter. Symptome u pH deuten, denke ich, in Richtung Übersäuerung. Was mich aber auch nicht wundert da ich sehr viel Obst u Gemüse nicht essen kann, bzw nicht vertrage :-(
Zusätzlich hab ich das Problem das ich Tee jeglicher Art nicht mal riechen kann.
Über Ratschläge wie ich mich basischer ernähren kann, wäre ich sehr dankbar. Hat schon fast 10 Jahre gedauert bis das mit den IT bestätigt wurde u ich das gecheckt hab. Und dann passt es wieder nicht u es kommt das nächste Problem :-(
Vielen vielen lieben Dank im voraus!!!
glg Mia

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Mia,
vielen Dank für Ihre Mail.

Eine basische Ernährung ist weitgehend frei von Milchprodukten, so dass hier Ihre Laktoseintoleranz kein Problem ist. Was die beiden anderen Intoleranzen betrifft, so ist deren Ausprägung individuell sehr verschieden. Aus diesem Grunde lässt sich eine Ernährungsempfehlung nicht so einfach aussprechen. Manche FITler können durchaus noch gewisse Mengen an Fructose vertragen, andere gar nicht mehr. Genauso verhält es sich mit den Histaminen. Jeder "Intolerante" hat hier seine individuelle Schwelle.

Mit Hilfe unserer Säure-Base-Tabelle können Sie daher selbst aus den basischen Lebensmitteln jene heraussuchen, die Sie vertragen und daraus Ihre Mahlzeiten zusammenstellen. Denken Sie dabei daran, dass eine basenüberschüssige Ernährungsweise bis zu 20 Prozent an säurebildenden Lebensmitteln enthalten kann.

Tee muss übrigens nicht zwingend bei einer basischen Ernährungsweise getrunken werden.

Darüber hinaus könnten Sie sich - falls noch nicht geschehen - nach der Ursache Ihrer Intoleranzen umsehen und versuchen, diese zu beheben. Oft ist beispielsweise eine gestörte Darmflora der Auslöser einer Fructoseintoleranz. Wird die Darmflora saniert, lindert das in manchen Fällen die FIT. Auch manche Vitalstoffmängel stehen im Verdacht, Intoleranzen zumindest zu verstärken, z. B. Zink und Magnesium.

Alles Gute und liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Tita
geschrieben am: freitag, 15. juli 2011, 00:59
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Hallo,
ich habe eine Fruktoseintoleranz und möchte gerne wissen, wie ich mich trotzdem am besten basisch ernähren kann.
Vielen Dank!

:

Liebe Tita,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bei einer Fructoseintoleranz ist es besonders wichtig - falls noch nicht geschehen - mögliche Ursachen abzuklären. Oft sind eine Störung der Darmflora und irritierte Darmschleimhäute daran nicht unbeteiligt, so dass die FIT mit Hilfe entsprechender Maßnahmen in ihrer Ausprägung absolut wieder reduziert, wenn nicht gar ganz eliminiert werden kann. Denn es widerspricht jeder Logik, wenn aufgrund einer gesundheitlichen Störung weiterhin ungesund, also all das gegessen werden soll, was die gesundheitliche Störung überhaupt erst verursachte bzw. verstärkte und was ohne weiteres auch deren Heilung verhindern kann.

Eine basische Ernährungsweise kann - je nach Ausprägung der FIT - auch mit Fructoseintoleranz praktiziert werden. Ohne Früchte kann man weitaus gesünder leben als ohne Gemüse. Viele Früchte enthalten bereits so viel Zucker (gezüchtete Hybridsorten), dass dieser auch gesunden Menschen langfristig Schaden zufügen kann. Auch enthalten Früchte nicht annähernd so viele lebenswichtigen Mineralstoffe wie Gemüse. Es ist also - von der Vitalstoffversorgung her gesehen - nicht tragisch, wenn Sie Früchte meiden müssen.

Wie konkret Sie eine basische Ernährung praktizieren können, also mit welchen Lebensmitteln, hängt von Ihrer Fructosetoleranz ab. Verträgt Ihr Darm absolut keine Fructose oder können Sie z. B. Gemüse mit sehr niedrigem Fructosegehalt durchaus problemlos vertragen?

Konzentrieren Sie sich auf grüne Blattgemüse wie grüne Salate (Endivien, Feldsalat, Spinat, Chinakohl, Chicoree, Petersilie etc.) mit Gurken, Erbsen, Sellerie, Rettich etc.

Avokados, Hirse, Buchweizen und Quinoa werden von vielen Menschen mit FM oder auch FIT sehr gut vertragen. Sie könnten auch aus Keimlingen (Roggen, Gerste) und manchen Nüssen und Samen (Leinsamen, Mohn, Sonnenblumenkernen) Keimbrot herstellen. Schon allein mit diesen aufgezählten Lebensmitteln können Sie eine wunderbare basische Ernährung zusammenstellen.

Allerdings sollten Sie - wie erwähnt - unbedingt parallel zu einer Ernährungsumstellung den Aufbau Ihrer gestörten Darmflora in Angriff nehmen (z. B. Combi Flora) und gleichzeitig eine Darmreinigung durchführen. Denn solange Ihr Verdauungssystem von Fleisch, Weißmehl & Co schwer gestört ist, kann auch die gesündeste Ernährung nicht hilfreich sein.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Meliha
geschrieben am: sonntag, 10. juli 2011, 14:11
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Guten Tag,

vorab schon einmal vielen Dank für die vielen Informationen auf dieser Seite! :)

Ich leide nur schon seit 3 Jahren (täglich) unter einem Blähbauch. Auch nach zahlreichen Arztbesuchen (bei denen mein Blut, Stuhl, sowie Lebensmittelunverträglichkeiten getestet wurden), konnte nicht festgestellt werden, warum sich mein Bauch immer wieder aufbläht (ich sehe aus, als wäre ich im 6. Monat schwanger!). Eigentlich bin ich kerngesund - so meine Ärzte.

Nun bin ich auf diese Seite gestoßen und habe auch meinen pH-Wert im Urin getestet, bei dem ich eine Übersäuerung festgestellt habe. Könnte eine Übersäuerung tatsächlich die Ursache meines Blähleidens sein?

Ich möchte nun Basenfasten, um zu sehen ob eine Besserung eintritt. Wie lange würden sie mir diese Diät empfehlen und wann könnte schon eine Besserung eintreten?

Gerade Obst und Gemüse können ja im Magen/Darm gären und Blähungen/einen Blähbauch verursachen, ist diese Ernährung trotzdem für mich empfehlenswert? Denn Rohkost vertrage ich eigentlich nicht so gut..

Noch ein paar Fragen, zu den erlaubten Lebensmitteln:

1.) Viele Lebensmittel werden hier als "sauere Lebensmittel" aufgeführt, aber in ihrem Shop werden dennoch viele dieser Lebensmittel angeboten (z.B. Honig oder Getreideprodukte)? Warum?
2.) Es wurde geraten, Obst nur auf leerem Magen zu essen. Darf ich morgens zum Frühstück Apfelstücke mit Mandelmus bestreichen, oder ist diese Kombination basisch nicht empfehlenswert?
3.) Ist Salz grundsätzlich tabu oder darf man (Bio) Meersalz verwenden? Wenn nicht, gibt es einen Salz-Ersatz?
4.) Ist Stevia als Süßungsmittel erlaubt?
5.) Ist Bio Mandel- oder Reismilch aus dem Handel erlaubt?
6.) Ist gekochte Hirse (als Mittagessen) erlaubt?
6.) Ist Bio Kokoswasser erlaubt?

Schon einmal vielen, vielen Dank für Ihre Zeit.


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Meliha,
vielen Dank für Ihre Mail.

Ein irritiertes Verdauungssystem - so wie Sie es beschreiben - kann viele Ursachen haben. Die häufigste ist eine gestörte Darmflora mit Pilzbefall in Kombination mit einer Übersäuerung aufgrund einer falschen Ernährungs- und Lebensweise.

Das Basenfasten ist in diesem Falle eine hervorragende Idee. Es wird ca. 2 Wochen lang durchgeführt. Anschließend könnten Sie - anstatt zur üblichen Ernährung zurückzukehren - zu einer naturbelassenen basenüberschüssigen Ernährungsweise übergehen (so wie wir sie auf unseren Seiten beschreiben). Während das Basenfasten nur für einen begrenzten Zeitraum empfohlen wird, ist die basenüberschüssige Ernährungsweise keine Diät, sondern eine der optimalsten Ernährungsweisen für den Menschen, die möglichst dauerhaft praktiziert werden sollte. Wann in Ihrem speziellen Falle eine Besserung eintritt, können wir - ohne Sie und Ihre Konstitution zu kennen - leider nicht beurteilen. Erfahrungsgemäß zeigen sich jedoch schon nach wenigen Tagen positive Änderungen des Befindens.


Bitte lesen Sie auch diesen Text, der ganz besonders auf Ihr Problem eingeht und eine sehr hilfreiche Lösung vorschlägt:

Gesunde Verdauung

Hier erfahren Sie auch, warum viele Menschen (fälschlicherweise) der Meinung sind, Obst (und Gemüse) nicht zu vertragen.

Um Ihre Darmflora wieder auf Vordermann zu bringen, empfehlen wir Ihnen die Lektüre dieser Texte:

Darmreinigung eine Übersicht

Zu Ihren Fragen:

1.) Viele Lebensmittel werden hier als \"sauere Lebensmittel\" aufgeführt, aber in ihrem Shop werden dennoch viele dieser Lebensmittel angeboten (z.B. Honig oder Getreideprodukte)? Warum?

Im Shop der ZDG GmbH werden insbesondere glutenfreie Getreideprodukte angeboten oder solche aus gekeimten Getreidearten. Beide sind basisch bzw. deutlich weniger säurebildend als glutenhaltige und ungekeimte Getreideprodukte. Wie oben erwähnt ist das Ziel eine basenüberschüssige Ernährung, d. h. die Ernährung kann zu 20 Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln bestehen.


2.) Es wurde geraten, Obst nur auf leerem Magen zu essen. Darf ich morgens zum Frühstück Apfelstücke mit Mandelmus bestreichen, oder ist diese Kombination basisch nicht empfehlenswert?

Essen Sie Früchte nur für sich allein. Das Fett im Mandelmus kann die Verdauung der Früchte behindern und Blähungen verursachen.

3.) Ist Salz grundsätzlich tabu oder darf man (Bio) Meersalz verwenden? Wenn nicht, gibt es einen Salz-Ersatz?

Sie können naturbelassenes Meer-, Stein- oder Kristallsalz verwenden, aber in Maßen. Zum Salz finden Sie hier einen informativen Text:

Informationen über Salz

4.) Ist Stevia als Süßungsmittel erlaubt?

Ja.

5.) Ist Bio Mandel- oder Reismilch aus dem Handel erlaubt?

Mandelmilch ist empfehlenswerter. Am besten, wenn sie selbst gemacht ist. Wie das geht, lesen Sie hier:

Alles über Mandelmilch

6.) Ist gekochte Hirse (als Mittagessen) erlaubt?

Ja, wenn die Hirse als Beilage zu einem üppigen Gemüsegericht dient.

Alles über Hirse

7.) Ist Bio Kokoswasser erlaubt?

Besser ist das frische Kokoswasser aus den jungen Kokosnüssen. Als Alternative kann aber auch das Bio-Kokoswasser dienen.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Fami
geschrieben am: freitag, 08. juli 2011, 02:43
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Das verbietet ja alles!
Kathrin
geschrieben am: montag, 04. juli 2011, 16:05
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Hallo,

ersteinmal ein großes Kompliment und Danke für diese super Seite! Sie hat so einige Fragen geklärt und mich in vielen bestärkt weiter zu machen, wo ich zuvor nicht ganz sicher war. Und ich freue mich neben vielem hilfreichem Wissen, das so für alle verfügbar ist, auch eine kritische Sicht auf Mainstream, Pharma- und Nahrungsmittelindustrie zu bemerken.

Drei Fragen auch von mir:
1. Wie verhält es sich mit Rohmilchprodukten (vom Bauern und kleinen Sennereien) von Ziege und Schaf hinsichtlich der Schleimbildung und pH-Wert? (Kuh meide ich)
2.Hat Milchsaures aus Rohem wirklich so einen tollen Effekt auf die Darmflora (Mikroorganismen) und kann es dadurch mit B-Vitaminen versorgen? Wenn ja, wäre es ja eine tolle Ergänzung im Winter mit regionalem rohem Gemüse (zB. aus dem eigenem Garten).
3. Ich mache regelmäßig Rohkostphasen und merke aber starke psychische Entgiftungserscheinungen/-krisen, man könnte es fast als emotionale Entschlackung und Lösen alter unangenehmer Erinnerungen bezeichnen (aber so gut wie keine physischen). Esse ich dann, um die Entgiftung zu stoppen/bremsen, beispielsweise Kartoffel, Hirse oder sogar ein Käsebrötchen, lassen diese nach 1-2 Tagen wieder nach. Wie kann ich damit am besten umgehen, wenn ich langfristig dennoch weiter entgiften will? Gibt es explizit dazu (Rohkost, Entgiftung und Psyche) Literatur/Information?

Vielen lieben Dank vorab!
Mit den besten Grüßen, Kathrin.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Kathrin,
vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen :-)

Gerne beantworten wir Ihre Fragen:

zu 1. Rohmilchprodukte von Ziegen oder Schafen, die in extensiver Weidewirtschaft gehalten werden und direkt ab Hof bezogen werden, sind mit Sicherheit weniger belastend als industriell verarbeitete Produkte, da die negativen Auswirkungen der Pasteurisierung, Homogenisierung, Lagerung, Kühlung etc. wegfallen. Die Schleimbildung empfinden Menschen unterschiedlich stark, ist aber bei Rohmilchprodukten nach wie vor gegeben, entsteht also nicht erst aufgrund der Verarbeitung. Käse ist aufgrund des hohen Eiweißgehaltes grundsätzlich säurebildend. Falls Sie - aus welchen Gründen auch immer - entgiftende/ausleitende Maßnahmen durchführen wollten, sollten Sie auch Rohmilchprodukte meiden. Falls Sie auf Milchprodukte generell nicht verzichten möchten, dann empfehlen sich hauptsächlich gesäuerte Milchprodukte, die - abgesehen von Sahne und Butter - die höchsten (also am wenigsten sauren) pH-Werte aufweisen.

zu 2. Milchsauer vergorene Gemüse haben einen positiven Effekt auf die Darmflora, versorgen aber nicht mit mehr B-Vitaminen als das ungesäuerte Gemüse. Lediglich Vitamin B12 ist im gesäuerten, nicht aber im ungesäuerten Gemüse, weil es erst von den entsprechenden Bakterien gebildet wird. Um in dessen vollen Genuss zu gelangen, müssen die milchsauren Gemüse jedoch roh gegessen werden, da Vitamin B12 hitzeempfindlich ist. Im Winter von den milchsauer eingelegten Gemüsen aus dem eigenen Garten zu leben, ist eine äußerst empfehlenswerte Methode zur gesunden Ergänzung der winterlichen Mahlzeiten :-)

zu 3. Eine Entgiftung sollte beim Darm beginnen. Bei einer Darmreinigung werden Ablagerungen gelöst, Gifte mobilisiert und diese sofort gebunden, damit sie schnellstmöglich ausgeschieden werden können. Gleichzeitig wird die Darmflora aufgebaut, so dass Nähr- und Vitalstoffe künftig besser verwertet werden können, was die zelluläre Entgiftung fördert. Lebenswichtige Mineralstoffe werden zugeführt, die den Entgiftungsprozess ebenfalls beschleunigen. Eine reine Rohkosternährung kann eine solche Darmreinigung sehr gut unterstützen.

Wird jedoch zur Entgiftung NUR die Rohkosternährung praktiziert, dann werden zu viele Gifte mobilisiert, die der Körper mangels Bindemöglichkeiten (Bentonit, Flohsamen) und mangels ausreichender Vitalstoffversorgung (nicht zuletzt aufgrund von u. U. jahrelanger Übersäuerung ) gar nicht ausscheiden kann. Das kann dann u. a. zu den von Ihnen beschriebenen Entgiftungskrisen führen, da die Gifte auch die Blut-Hirn-Schranke durchschreiten können.

Tritt eine psychische Entgiftungskrise während der Darmreinigung in Verbindung mit Rohkost auf, dann bremsen Sie die Entgiftung mit schonend gedünstetem Gemüse statt mit Käsebrötchen ;-) Lassen sich die psychischen Belastungen auch dann nicht ertragen (sie sind vorübergehender Natur), wäre es sehr hilfreich für Sie, wenn Sie einen Therapeuten aufsuchten, der mit Ihnen an der Auflösung der für Sie wichtigen Themen arbeiten kann. Dies kann auf verschiedene Arten erfolgen: Mit Hilfe eines Heilpraktikers für Psychologie, mit Hilfe der Kinesiologie, der Homöopathie etc. Denn allein mit ernährungstechnischen Maßnahmen gibt sich die Seele oft nicht zufrieden :-)

Leider ist uns derzeit noch keine Literatur bekannt, die ganz konkret auf diese Thematik eingeht.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Juliane Hoegen
geschrieben am: donnerstag, 30. juni 2011, 14:32
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Guten Tag,
ich habe nun eine Frage bezüglich der Suppen und gedämpften Gemüsegerichten mit Kartoffeln. Sollte nach einer solchen Mahlzeit an dem Tag keine Rohkost mehr gegessen werden ? Weil die Gerichte (Suppe, Kartoffeln) ja gekocht wurden.Und wie verhält es sich nun wenn man eine Gemüsesuppe frühstückt?Ich lebe seit einigen Monaten nun basisch und halte den Anteil säurebildender Lebensmittel um oder unter 20 Prozent und mir geht es seitdem wesentlich besser, ausserdem habe ich so schon einiges abgenommen und nun meinen Ideal-BMI erreicht. Ihre Seite ist mir immernoch eine große Hilfe dabei, besonders die Rezepte und Lebensmittelübersichten. Vielen Dnk dafür.

Mit freundlichen Grüßen,

Juliane

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Juliane,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail.
Wenn Ihre Mahlzeiten richtig zusammengestellt sind (problematisch wären z. B. die Kombinationen: Früchte-Getreide, Getreide-Milchprodukte, Nüsse-Milchprodukte etc., unproblematisch sind reine Gemüsemahlzeiten, die Hirse, Kartoffeln o.ä. enthalten können), dann können Sie nach einer Pause von 4 bis 5 Stunden auch am selben Tag noch Rohkost essen. Allerdings hängt dies auch von Ihrer eigenen Konstitution und der Ihres Verdauungssystems ab. Gerne sind wir bei weiteren Fragen für Sie da.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Petra Schabert-Brenk
geschrieben am: sonntag, 19. juni 2011, 09:52
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Guten Tag, ich habe folgende Fragen im Zusammenhang mit der basichen Ernährung. Wie verhällt es sich mit Knäckebrot und Pumpernickel? Gibt es bei den Nüssen ein "Rangfolge", d.h. welche darf ich eher essen bzw. welche Sorten sollte ich meiden? Wie sind Tockenfrüchte einzuordnen z.B. nicht geschwefelte Aprikosen? Ich bin auf Zwischenmahlzeiten angwiesen ( es liegt kein Diabetes vor). Welche Vorschläge können Sie mir machen? Recht herzlichen Dank für Ihre Beantwortung meiner Fagen.




Zentrum der Gesundheit:


Liebe Petra, vielen Dank für Ihre Mail. Brot ist generell säurebildend, insbesondere Pumpernickel. Ausnahmen stellt sog. Keimbrot dar, also Brot, das aus Keimlingen hergestellt wurde. Weitere Infos dazu finden Sie hier: Brot aus Keimlingen

Von den Nüssen bzw. Kernen gelten Mandeln als basisch. Alle anderen Nüsse werden sauer verstoffwechselt, wobei hier die Haselnüsse am wenigsten säurebildend sein sollen. Nüsse sind generell ein hervorragender Snack - ob basisch oder säurebildend. In diesem Fall sollten Sie lieber in anderen Bereichen säurebildende Lebensmittel meiden (Milch- und Fleischprodukte), dafür aber Nüsse und Kerne (Kürbiskerne, Sesam etc.) essen. Rezepte mit und aus Mandeln, die sich auch sehr gut als Zwischenmahlzeit eignen (z. B. Mandelmilch) finden Sie u. a. hier: Mandel-Milch und hier: Milchfreier Genuss.

Trockenfrüchte, insbesondere Feigen, sind basisch. Sehr zuckerreiche Trockenfrüchte wie z. B. Sultaninen sollten aber aufgrund des hohen Zuckergehaltes sparsam verzehrt werden. Gerade aus der Kombination Mandeln und Trockenfrüchte lassen sich ganz einfach und schnell leckere süße Snacks bereiten: Etwas frisch gepressten Orangensaft mit Trockenfrüchten Ihrer Wahl im Mixer mixen. In diese Masse so viele gemahlene Mandeln rühren, bis sich ein formbarer Teig ergibt. Daraus Riegel oder Kugeln formen und in der Sonne (oder an einem warmen Ort über Nacht) trocknen lassen.


Würzen können Sie den Teig mit Zimt oder Vanille oder ihn mit Kokosmehl anreichern (70 % Mandeln, 30 % Kokosmehl). Als Zwischenmahlzeit - zumindest wenn diese zu Hause eingenommen werden kann - eignen sich auch grüne Smoothies sehr gut. Informationen dazu finden Sie hier: Grüne Smoothies - die perfekte Mahlzeit


Liebe Grüße
Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit


Michaela
geschrieben am: donnerstag, 16. juni 2011, 14:50
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Fröhlichen Tag :) Ich bin gerade höchst motiviert mich hier zu informieren :) Wie schaut es mit dem hausgemachten Kürbiskernöl, mit selbstgemachter Marmelde und selbstgemachtem Pfirschkompott aus? Bei Quinoa bin ich etwas verwirrt, es wird angeführt, dass es ein Ersatz ist für Getreideprodukte, aber dann steht dass es vermieden werden soll, da es sauer ist. ist es jetzt gut oder nicht? Man soll ja auch auf Brot und so verzichten, auf was könnte ich nun einen Aufstrich streichen oder ist das ok? Lustige Grüße Michaela :)




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Michaela, vielen Dank für Ihre Mail. Fette und Öle sind als neutral einzustufen, so auch das von Ihnen erwähnte Kürbiskernöl. Gekochte Früchte wirken meist säurebildend, so auch herkömmlich hergestellte Marmeladen und Kompotte. Je mehr Zucker dazugegeben wird, um so stärker ist die Säurewirkung. Marmeladen sind basisch, wenn man sie auf die folgende Weise herstellt: Rohe Früchte mit Trockenfrüchten (z. B. Datteln) mixen. Fertig!

Der Nachteil ist die geringe Haltbarkeit, so dass eine solche Marmelade am besten immer nur frisch für den jeweiligen Verzehr zubereitet wird. Quinoa ist nur sehr schwach säurebildend und absolut empfehlenswert - vor allem, wenn es anstelle von den üblichen Teig- und Backwaren verzehrt wird. Anstatt Brot könnten Sie - vor allem bei merklicher Getreideunverträglichkeit oder bei anderen Gesundheitsbeschwerden - Keimbrot verwenden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier: Brot aus Keimlingen

Viel Spaß mit der basenüberschüssigen Ernährung wünscht Ihnen Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Verena
geschrieben am: dienstag, 14. juni 2011, 16:31
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Guten Tag.
Mich interessiert, wie Sojamilch, Soja-Reismilch, Sojasahne und Sojajoghurt wirken, eher sauer oder basisch?
Mit freundlichen Grüßen,
Verena

Antwort:

Liebe Verena,
vielen Dank für Ihren Kommentar.

In unserer Tabelle finden Sie sowohl Soja als auch Tofu bei den säurebildenden Nahrungsmitteln. Auch Produkte aus Soja zählen folglich zur Gruppe der Säurebildner. Sojasahne dagegen kann aufgrund des hohen Fettgehaltes eher zu den neutralen Lebensmitteln gerechnet werden.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Verena
geschrieben am: dienstag, 14. juni 2011, 16:20
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Hallo.
Ich habe ein Problem mit der Auflistung der basischen Lebensmittel da ich auf dieser Internetseite von balance-ph. de
eine zum Teil sehr abweichende Auflistung gefunden habe. Dort steht zum Beispiel Tofu als basisch und nicht sauer und die Auflistung der Früchte ist fast komplett verschieden. Welchen Informationen ist nun zu trauen?
Mit freundlichen Grüßen,
Verena

Antwort:

Liebe Verena,
vielen Dank für Ihren Kommentar.

Bitte erkundigen Sie sich bei der entsprechenden Seite, um was für Werte es sich bei den angegebenen handelt, wie diese gemessen werden und in welcher Einheit diese angegeben sind. Um pH-Werte kann es sich nicht handeln, da die pH-Wert-Skala keine Werte über 14 aufweist.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
GIONRUDOLF DEVONAS
geschrieben am: samstag, 11. juni 2011, 20:46
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Guten Abend hier habe gelesen, dass Erdbeeren, Reis und Tomaten säurebildend wirken. Ist das so? Vielen Dank im Voraus Gionrudolf Devonas

Antwort:

Lieber Herr Devonas, vielen Dank für Ihre Mail. Auf der betreffenden Seite (Saure und basische Lebensmittel) finden Sie Erdbeeren bei den basischen Früchten und Reis bei den säurebildenden Lebensmitteln. Tomaten können - abhängig vom Reifegrad und der Zubereitungsmethode - säurebildend (gekocht, unreif) oder schwach basisch (ausgereift und roh verzehrt) wirken. Liebe Grüsse Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit


Nico Müller
geschrieben am: montag, 30. mai 2011, 14:14
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Guten Tag.
Ich bin gerade total verwirrt, da ich auf einen Artikel gestoßen bin, in dem unter anderem die Rede davon ist, dass verschiedenes Obst aufgrund ihres Fruchtsäuregehalts sehr sauer auf den Körper wirken. Genauso soll Gemüsesuppe eher schädlich als nützlich sein. Stimmt das? Ich mache schon seit einigen Wochen eine Entsäuerungskur und es wäre richtig ärgerlich, jetzt zu erfahren, dass das tatsächlich stimmt.

Vielen dank schon mal im Voraus.

Antwort:

Hallo Nico,
vielen Dank für Ihre Mail.

Zur Beurteilung der von Ihnen genannten Aussagen wären die näheren Zusammenhänge des betreffenden Textes interessant. Aus welchem Grund wird Gemüsesuppe dort als schädlich bezeichnet? Welche Früchte wurden als säurebildend eingestuft und inwiefern? Sie schreiben, Sie machen seit einigen Wochen eine Entsäuerungskur. Wie fühlen Sie sich nun? Besser als zuvor? Sicher überprüfen Sie Ihren pH-Wert? Wie sind hier die Erfolge? Und wenn ja, mit welcher Ernährung erzielten Sie diese? Mit Gemüsesuppe und Früchten?

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Manuela Enne
geschrieben am: sonntag, 29. mai 2011, 19:15
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Ich bin Energetikerin und beschäftige mich sehr intensiv mit gesunder Ernährung. Durch "Zufall" bin ich auf eure Seite gekommen. Ich freue mich schon sehr die Newsletter! Liebe Grüße, Manuela Enne
eberhard
geschrieben am: dienstag, 24. mai 2011, 08:54
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Hallo, vielen Dank für die Informationen. Wie verhält es sich mit grünem Tee ? Eher basen- oder säurebildend. Und meine geliebten Oliven ? Danke fürs Beantworten




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Eberhard, lieben Dank für Ihre Mail :-) Wird Grüntee niedrig dosiert und richtig - also nur mit 70 bis 80 Grad heißem und nicht mit kochendem Wasser - zubereitet und wird er ferner ohne Zucker getrunken, dann wirkt er basisch. Oliven (grün, schwarz) finden Sie in unserer Tabelle für basenbildende Gemüse.
Liebe Grüsse Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

christoph
geschrieben am: samstag, 21. mai 2011, 10:14
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wie sieht es denn mit diesen lebensmitteln aus:
- trockenhefe (oder normale)
- kastanien oder kastanienmehl
- zucchini gekocht
- paprika gekocht

danke!

Antwort:

Hallo Christoph,
vielen Dank für Ihre Mail.

Backhefe ist basenüberschüssig, während Bierhefe leicht säurebildend wirkt.
Kastanien gelten als basisch. Zucchini und Paprika sind roh wie auch gedämpft noch basisch.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Stefan
geschrieben am: freitag, 20. mai 2011, 13:00
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Hallo,
eure Angabe zu den Linsen verwirrt mich ein wenig. Sie stehen nämlich sowohl bei den basischen, als auch bei den sauren Lebensmitteln. Wie soll man das verstehen?
Beste Grüße
Stefan

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Stefan,
vielen Dank für Ihre Mail.
Linsen sind nur dann basisch, wenn sie in Form von Sprossen verzehrt werden. Werden Linsengerichte aus trockenen Linsen gekocht, dann werden die Linsen säurebildend verstoffwechselt.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

juliane
geschrieben am: sonntag, 15. mai 2011, 14:35
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das mit den eiern habe ich auch schon oft anders gelesen. das eigelb soll basisch wirken nd eiweiß sauer..
lieben gruß.
j
Katharina
geschrieben am: sonntag, 01. mai 2011, 01:34
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Ich habe im Laufe der vergangenen Jahre wiederholt Nierenbeckenentzündungen gehabt, ohne dass ein ersichtlicher Grund festgestellt werden konnte. Jedesmal, zuletzt vor wenigen Monaten, musste ich Antibiotika nehmen, was stets die Magen-/Darmflora völlig zerstörte, einmal zu einer schweren Darmschleimhaut- und kürzlich zu einer Magenschleimhautentzündung führte. Daraufhin habe ich begonnen mich von gekochter Hirse (kombiniert mit gekochten Äpfeln, manchmal etwas Joghurt und Honig), Naturreis, selbstgekochten Suppen mit Gemüse und Glasnudeln, Kartoffelbrei, Bananen etc. zu ernähren. Außerdem nahm ich die Symbio Lact I Tropfen, die schnell und gut halfen und nehme nun die Symbio Lact II Tropfen. Trotzdem ist seit etwa drei Tagen mein Magen wieder in ähnlich schlimmer Form wie zuvor, womit eine Art Neurodermitis einherzugehen scheint. Mit meinen Magenbeschwerden gehen häufig schwere Migräneattacken einher. Mein Stresspensum ist derzeit leider nicht reduzierbar, daher bin ich ziemlich ratlos. Vielen Dank und herzliche Grüße

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Katharina, vielen Dank für Ihre Mail. Eine Entzündung bedeutet, dass im Körper pathogene Erreger die Oberhand gewinnen konnten. Dies gelingt ihnen aber nur, wenn der Körper bzw. sein Immunsystem geschwächt ist. Antibiotikatherapien schwächen das Immunsystem durch die Zerstörung der Darmflora noch weiter. Aufbau und Stärkung Ihres Immunsystems wären also ganz essentiell. Dies gelingt durch folgende Maßnahmen:

1. Entgiftung über Darmsanierung inkl. Neuaufbau der Darmflora z. B. mit einem Darmreinigungsprogramm der ZDG GmbH. Das hier dazugehörende Probiotikum enthält nicht nur ein einziges für die Darmgesundheit förderliches Darmbakterium, sondern vierzehn verschiedene probiotische Mikroorganismen, welche die Darmflora nachhaltig aufbauen und den gesamten Verdauungstrakt harmonisieren helfen.

2. Optimale Vitalstoffversorgung durch basische Ernährung, die Sie an Ihre besondere "Magen-Situation" anpassen, nämlich: Konzentrieren Sie sich hier - statt auf Kohlenhydrate - auf Gemüse als Grundnahrungsmittel (Zucchini, Fenchel, Möhren, etc.); da ferner Obst in gekochtem Zustand eher säurebildend ist, lieber Äpfel, Heidelbeeren und Bananen roh essen und gekochte Früchte meiden.

3. Gerade bei einem sehr empfindlichen Magen und Verdauungssystem führen die hier erklärten Kombinationsregeln zu einer enormen Entlastung des Verdauungssystems und fördern somit die Aktivierung der Selbstheilungskräfte: Gesunde Verdauung durch richtige Kombination der Lebensmittel

4. Trinken Sie täglich bis zu 3 Liter Wasser oder basische Kräutertees. Allerdings sollten Sie gerade bei immer wiederkehrenden Beschwerden auch deren seelische Hintergründe durchleuchten und versuchen, mögliche damit in Zusammenhang stehende Konflikte zu lösen. Wir hoffen, dass Ihnen unsere Tipps weiter helfen und Sie bald wieder auf dem Wege der Besserung sein werden.

Alles Liebe und Gute Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Ramo
geschrieben am: donnerstag, 21. april 2011, 15:46
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hallo ich hab seit einiger zeit Haarverlust,wollte fragen, ob es auch daranliegt ,das ich zuviel säure habe?und was für lebensmittel für meine haare gut wären, und vieleicht nicht mehr haarausfall hätte.

danke viele grüsse




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ramo,
vielen Dank für Ihre Frage. Eine genaue Auflistung mit bei Haarausfall nützlichen und bei Haarausfall zu meidenden Lebensmitteln finden Sie in unserem Text "Ernährung bei Haarausfall".

Viele weitere Tipps zum Aufhalten von Haarausfall und zur Anregung neuen Haarwuchses sowie unser Basis-Konzept bei Haarausfall finden Sie hier.

Eine Haarausfall-Kur gibt es z. B. bei der FT Handels AG. Eine solche enthält alle Komponenten, die in Kombination mit einer gesunden Ernährung Haarausfall wirksam stoppen können. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

manu
geschrieben am: dienstag, 19. april 2011, 08:53
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...alles erstmal sehr interessant. Meine Frage und was ist mit Eiern? Basisch oder Sauer?? Vielen Dank im Voraus für die Antwort :) 




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Manu
Vielen Dank für Ihre Frage :-)
Die Antwort lautet: sauer.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

ayesha
geschrieben am: samstag, 09. april 2011, 00:52
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Zunächst mal vielen Dank für diese Seite
ich zietiere aus einem Beitrag ziemlich unten:
"Der Mythos "Übersäuerung" geistert übrigens schon seit knapp hundert Jahren durch die Medizin. Bereits um 1900 wurden Krankheiten wie Blasenentzündung, Rheuma, Gicht oder Herzinfarkt auf das Konto eines mutmaßlich falschen pH-Werts im Blut geschrieben. Tatsächlich war aber auch schon damals nicht eine falsche, sondern eine mangelhafte Ernährung Ursache der Erkrankungen.
DIESEN KOMMENTAR FAND ICH BEI DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR ERNÄHRUNG"

Seltsam- meine Blasenentzündung die mich seit Herbst quälte, hab ich jetzt innerhalb von nur 5 Tagen mit genau dieser Nahrungsumstellung so gut wie geheilt. Kaffee hab ich auch weggelassen für diese Zeit.

Dazu muss ich sagen dass ich erst im letzten Jahr wieder damit angefangen hatte Fleisch zu essen auf das ich viele Jahre zu Gunsten von Gemüsen verzichtete.
In diesen Jahren hatte ich niemals eine Blasenentzündung, aber 3 Monate Fleisch reichten aus aber leider hatte ich die Ursache erst viel zu spät begriffen.

Es kann jeder glauben was er mag, aber irgendwelchen Studien die der Ernährungslobby dienen, glaube ich schon lange nicht mehr, da sind mir Erfahrungsberichte von Lieschen Müller wesentlich aussagekräftiger und glaubwürdiger.

freundliche Grüße
ayesha
Anonym
geschrieben am: mittwoch, 06. april 2011, 12:31
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Hallo,

ist gekochtes Obst noch basisch?
Wie sieht es mit Gemüsekonserven aus?


Vielen Dank!

Zentrum der Gesundheit:

Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gekochte Früchte sind säurebildend. Bei Gemüsekonserven handelt es sich meist um Hülsenfrüchte, die in den meisten Fällen säurebildend sind. Andere Gemüsekonserven verlieren teilweise ihre stark basische Wirkung, bleiben aber meist dennoch im basischen Bereich, was jedoch von der Gemüsesorte und der Verarbeitungsart abhängt.
Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Alexandra.K
geschrieben am: dienstag, 05. april 2011, 20:04
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Hallöchen,

ich ernähre mich seit ca. 9Monaten basisch und ich kann es einfach nur jedem empfehlen.
Ich hätte gerne gewusst ob Rhabarber zu den sauren oder basischen Lebensmitteln gehört?
Leider habe ich gesehen, dass Spagel zu dem sauren Lebensmitteln gehören.Wie sehr sauer ist denn Spargel ?
Stimmt es, dass Amaranth und Qaunoa wenn man es als Mehl zum backen benutzt wesentlich säureärmer als Weizen und Roggenmehl ist?Wie schaut es mit Reis,Mais,Dinkel und Buchweizenmehl aus?
Vielen Dank im Vorraus
Liebe Grüße Alexandra

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Alexandra,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Fragen, die wir gerne beantworten :-)
Spargel ist nur schwach sauer in seiner Wirkung auf den Organismus, kann also sehr gut in die Ernährung integriert werden. Rhabarber gilt als leicht basisch. Weizenmehl und Reismehl sind beide in etwa ähnlich säurebildend. Quinoa-, Amaranth-, Buchweizen-, Mais- und Dinkelmehle sind nur leicht säurebildend.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
B.
geschrieben am: montag, 21. mã¤rz 2011, 11:27
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Liebes Zentrum der Gesundheit Team, ich habe vor einiger Zeit begonnen mich in die Grundlagen einer Ernährung einzulesen, die eine Säure-Basengleichgewicht her stellt. Für mich ist die grundsätzliche Theorie sehr gut nachvollziehbar. Leider finde ich nur sehr unterschiedlich Angaben über Lebensmittel. Wenn ich die hier dargestellte Liste mit anderen zur Verfügung gestellten vergleiche, sehe ich viele Inkonsistenzen. Beispielsweise wird auf Ihrer Seite Tofu als säurebildend beschrieben, auf anderen Seiten allerdings als basenbildend.

Genau umgekehrt sind Hülsenfrüchte dar gestellt. Was sind nun die richtigen Empfehlungen, an denen ich meine Diät ausrichten kann und wie kommen die Unterschiede zustande? Wie wird die Eigenschaft "säurebildend" oder "basenbildend" definiert (bezieht sie sich auf die Umwandlung an unterschiedlichen Stellen des Verdauungstraktes - wenn ja, an welchen? - oder im Blut? Wie kann ich die Veränderung in meinem Körper nach der Umstellung der Ernährung am sinnvollsten nachvollziehen?

Der Urin wollte wohl immer sauer sein, da er zur Ausscheidung dient und der PH Wert entsprechend kurzfristig mit der aufgenommenen Nahrung variieren müsste. Ist die Haut ein besserer Indikator oder gleich das Blut? Da die Messung im Blut wegen der sehr geringen Spanne höchst akkurat sein muss, gehe ich davon aus, das dies nur über ein Labor, aber nicht privat erfolgen kann? Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort. Viele Grüße B.




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail. Im Text "Gesund und jung durch Entsäuerung" wird unter 3.1. "Wie bestimmt man, ob ein Lebensmittel sauer oder basisch ist?" erklärt, wie gewöhnlicherweise der pH-Wert eines Lebensmittels festgestellt wird. Die von Ihnen genannte Seite präsentiert "das ungefähre relative Säure oder Basen bildende Potential". Versuche, herauszufinden, was sich dahinter verbirgt bzw. wie dieses Potential gemessen wird, verliefen leider - selbst in Form von Anfragen beim Urheber der entsprechenden Theorie persönlich - erfolglos.

Am einfachsten und gleichzeitig aussagekräftigsten ist die Messung des pH-Wertes des Speichels (mit Abstand zu den Mahlzeiten), da im Urin - wie Sie bereits erwähnten - überflüssige Säuren ausgeschieden werden und daher ein saurer Urin auch ein Zeichen für eine gute Ausleitungsfähigkeit des Körpers sein kann. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne und jederzeit zur Verfügung.

Viele Grüße
Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: samstag, 19. mã¤rz 2011, 17:34
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Hallo, sind Cashewkerne gut innerhalb basischer Ernährung?ich habe sie nicht in gefunden in Ihrer Liste basischer Lebensmittel und konnte auch im Netz keine Aussage dazu finden. Vielen Dank im voraus!




Zentrum der Gesundheit:

Guten Tag, vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Frage :-) Bei Cashewkernen handelt es sich um Kerne, die ausschließlich hitzebehandelt in den Handel kommen (nur wenige Spezialanbieter für exotische Früchte haben nicht-hitzebehandelte Cashewkerne im Sortiment). Ferner sind Cashewkerne oft mit sog. Aflatoxinen belastet, also dem Gift der Schimmelpilze, weshalb sie generell als nicht sehr empfehlenswert gelten. Darüber hinaus gehören sie wie die meisten Nüsse zu den säurebildenden Lebensmittel, wobei das Säurepotential mit dem Verarbeitungsgrad steigt. Liebe Grüße Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

K. Weiß
geschrieben am: mittwoch, 16. mã¤rz 2011, 12:35
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Frag zu Dinkel: Nach Hildegard von Bingen ist Dinkel das gesündeste Lebensmittel als Grundnahrung, wie stark ist Dinkel im Körper säurebildend, ich habe schon oft gelesen, das Dinkel eigentlich leicht basisch wirkt. Was ist nun korrekt ?
Vielen Dank im voraus !

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Weiß

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Weiß,
vielen Dank für Ihre Mail.
Dinkel wirkt im Körper nur schwach sauer. Allerdings nur dann, wenn er relativ frisch (innerhalb eines Jahres) verwendet wird. Überlagerte Getreide - und so auch Dinkel - wirken grundsätzlich stark säurebildend. Das jedoch gilt wiederum nur, wenn die Getreide in Form von Mehl-/Schrotspeisen gegessen werden. Wenn Dinkel in Form von Sprossen oder Keimbrot genossen wird, wirkt er basisch. Wenn ein Lebensmittel sauer wirkt, bedeutet das außerdem nicht gleichzeitig, dass es ungesund oder schlecht sein muss. Eine basische Ernährung besteht zu 80 Prozent aus basischen Lebensmitteln zu 20 Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln. Wenn Sie also Dinkel essen möchten, dann sollten Sie darauf achten, dass er - gemeinsam mit anderen säurebildenden Lebensmitteln - nicht mehr als ein Fünftel Ihres Speiseplans ausmacht.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Horst Held
geschrieben am: dienstag, 15. mã¤rz 2011, 15:20
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Guten Tag,

ich habe auf Ihrer Seite in der Liste der sauren Lebensmittel Kefir gefunden. In anderen Quellen liest man immer wieder, dass dieser, als auch Kombucha, basisch verstoffwechselt wird. Meinten Sie damit ev. den "toten" industriellen Kefir, den man im Supermarkt kaufen kann oder auch den eigens zu Hause hergestellten (Wasserkefir/Milchkefir)? Oder gibt es dafür ihrer Auffassung nach keinen Unterschied?

Des Weiteren würde mich noch interessieren, ob die in der Auflistung aufgezählten Lebensmittel ihre basischen Eigenschaften verlieren, wenn Sie erhitzt werden. Wenn ja, in welchem Maße?

Und was sind Ihre Quellen/Referenzen für diese Auflistungen (Versuche, Publikationen, etc.)?

Vielen Dank und einen schönen Tag Ihnen allen!

Mit freundlichen Grüßen
H. Held

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Held,
vielen Dank für Ihre Mail.

Es gibt viele verschiedene Faktoren, die das Säure- bzw. Basenpotential eines Lebensmittels beeinflussen können. Dazu gehört ganz besonders - wie Sie bereits vermuten - der Verarbeitungsgrad und hier u. a. auch die Erhitzung des jeweiligen Lebensmittels. Daher und auch aufgrund der eingesetzten qualitativ minderwertigen Rohstoffe ist Kefir aus dem Supermarkt wenig empfehlenswert. Kefir aus eigener Herstellung hingegen kann - aufgrund der darin enthaltenen Mikroorganismen und auch trotz seiner Säureanteile - positive Effekte haben, wobei (besonders im Falle von Milchkefir) auf hochwertige Rohstoffe geachtet werden muss. Ferner gilt zu bedenken, dass ein Lebensmittel mit schwach saurer Wirkung nicht unbedingt schlecht sein muss. Hier gilt es zu differenzieren, ob es sich um ein naturbelassenes Lebensmittel handelt oder um ein stark verarbeitetes.

Da jedes Lebensmittel andere Voraussetzungen mit sich bringt und auf äußere Einflüsse ganz individuell reagiert, kann nicht pauschal gesagt werden, in welchem konkreten Maße Veränderungen in Bezug auf das Säure- bzw. Basenpotential statt finden. So kann dieses bereits allein durch verschiedene Anbaumethoden bei ein- und demselben Lebensmittel deutlich schwanken.

Unsere Tabellen wurden - wie bereits in einer Antwort auf eine andere Anfrage auf dieser Seite erwähnt - in Zusammenarbeit mit verschiedenen Säure-Basen-Spezialisten unter Berücksichtigung aller relevanten Fakten erstellt.

Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Verena Hamann
geschrieben am: mittwoch, 02. mã¤rz 2011, 14:05
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1. Frage: Auf Ihrer Liste basenbildender vs. säurebildender Lebensmittel finde ich Tomaten, grünen Tee, Eier und Butter nicht. Wohin gehören diese?

2. Frage: Da ich an Übersäuerung leide und deshalb schon vor jeder Mahlzeit 20 Tropfen Iberogast einnehme, möchte ich meine Ernährung gern ausgewogener gestalten und basischen Lebensmitteln mehr Gewicht beimessen. Leider muss ich auch ein paar Pfund abnehmen, und dazu auf Kohlehydrate verzichten und eiweißhaltig essen.

Leider sind ja aber die Eiweißlieferanten alle säurehaltig und die Kohlenhydrate überwiegend baisch... Was ist zu tun? Vielen Dank für Ihre Antwort!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Hamann, vielen Dank für Ihre Mail. Gerne teilen wir Ihnen die Zugehörigkeit der betreffenden Lebensmittel mit: Tomaten roh - basisch Tomaten gekocht - sauer Grüntee - Hier ein Zitat aus unserer Antwort auf eine frühere Anfrage "Richtig zubereiteter Grüntee (Bio-Qualität, niedrig dosiert, kein kochendes Wasser, kein aromatisierter Tee, kein Zucker) wirkt basisch. Dennoch sollte Grüntee nicht zum Alleingetränk werden, also reines Wasser keinesfalls gänzlich ersetzen." Eier - sauer Butter - neutral bis schwach sauer (auch je nach Herkunft, d. h. Rohmilchbutter von artgerecht gehaltenen Tieren ist neutral).

Eine gesunde basische Ernährung eignet sich hervorragend zum Abnehmen. Ideal zum Einstieg ist eine Entschlackungskur (mehr Infos hier: Entschlackungskur - der erste Schritt zur Gesundheit).

Während der Entschlackungskur lernen Sie viele gesunde basische Rezepte kennen und verlieren dabei langsam, aber sicher die ersten Pfunde. Bei Kohlenhydraten gilt es übrigens zu differenzieren: Industriell verarbeitete und isolierte Kohlenhydrate wie Haushaltszucker, Weißmehl, Stärke und weißer Reis sowie alle daraus hergestellten Produkte sind selbstverständlich eine Belastung für jeden Organismus.

Kohlenhydrate jedoch wie naturbelassene Früchte und kleine Portionen Kartoffeln, Hirse, Quinoa oder Buchweizen sind - als Beilage zu reichhaltig Gemüse und Rohkost - eine wertvolle Bereicherung des Speiseplans. Da eiweißreiche Kost in Form von Fleisch, Fisch, Wurstwaren und Milchprodukten eine Übersäuerung fördert und Sie bereits Iberogast einnehmen, erscheint diese Kombination deutlich kontraproduktiv und sollte eventuell noch einmal mit dem Therapeuten abgeklärt werden. Als Zwischen- oder Abendmahlzeit können wir Ihnen zwei basische Eiweißlieferanten empfehlen: Basisches Reisprotein und basisches Lupinenprotein.

Aus beiden Eiweißpulvern lassen sich köstliche Drinks in Kombination mit Smoothies, Shakes und Säften kreieren. Smoothie-Anregungen finden Sie hier: Grüne Smoothies - die perfekte Mahlzeit. Weitere Informationen zu den Proteinen finden Sie hier: Reisprotein für gesunden Muskelaufbau und hier aus dem Shop der ZDG GmbH.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung und senden herzliche Grüße
Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

mark
geschrieben am: donnerstag, 24. februar 2011, 15:20
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tolle seite ist das. wobei ich manchen artikeln etwas skeptisch gegenüberstehe. ich finde es echt schade, dass so wenig ärzte erkannt haben, wie wichtig eine richtige ernährung zur heilung unzähliger krankheiten ist.
C. Ehlers
geschrieben am: mittwoch, 23. februar 2011, 09:26
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Ich leide unter dem Raynaud-Syndrom (einer Gefäßerkrankung der Finger). Ich habe mal gelesen, dass eine basische Ernährung auch dagegen helfen soll. Stimmt das?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe,r Frau/Herr Ehlers, vielen Dank für Ihre Mail. Eine vitalstoffreiche, basische Ernährung in Verbindung mit einer gesunden Lebensweise heilt nicht konkret einzelne Krankheiten. Sie beeinflusst den Körper vielmehr dahingehend, dass sie seine Selbstheilungskräfte wieder aktiviert. Auf diese Weise können im Gewebe eingelagerte Stoffwechselendprodukte wieder ausgeschieden werden.

Gleichzeitig wird der Organismus mit allen Nähr- und Vitalstoffen so versorgt, dass mögliche chronische Mangelzustände behoben und dadurch sämtliche Körperfunktionen wieder mobilisiert werden. Zur Praxis einer basischen Ernährung erfahren Sie hier mehr: Warum basische Ernährung?

Wir wünschen Ihnen alles Gute und liebe Grüße
Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

C.Graf
geschrieben am: samstag, 19. februar 2011, 08:36
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Jeden Morgen trinke ich einen Früchtecoctail: 1 gepresste Orange, 1/2 Zitrone, ev. 1 Mandarine und ev. 1 Grapefruit. Ist ein solcher Coctail zu säurehaltig?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe,r Frau/Herr Graf,
vielen Dank für Ihre Frage. Im betreffenden Text finden Sie eine Tabelle, die einen Großteil aller basenbildenden Früchte auflistet. Da alle Früchte, die Sie auch in Ihrem Früchtecocktail verwenden, zu den basenbildenden gehören, können Sie Ihren Morgendrink weiterhin mit gutem Gewissen genießen :-) Achten Sie jedoch auf frische und sonnengereifte Früchte und meiden Sie überlagerte oder mit Konservierungsmitteln behandelte Früchte.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Joanna R.
geschrieben am: freitag, 18. februar 2011, 16:01
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Ich möchte mich sehr gerne mehr nach Säuren und Basen richten, nun ist es aber so, dass ich nicht vollkommen auf schockolade verzichten möchte, ist es möglich sich basich/säuremäßig gesund zu ernähren und vllt. sogar sich auch dabei zu entsäuern, auch wenn man mal ab und an sündigt ? Oder heißt es nun völliger verzicht auf Süßes ? Ich habe kein Problem damit auf Fertigprodukte wie Pizzas oder Fleisch zu verzichten, aber bei meinem Süßigkeitenkonsum fällt es mir schwer, ich habe mir auch bereits Ur-Süße geholt in der Hoffnung es wäre gesünder aber basisch ist es wohl nicht. Gibt es die Möglichkeit das was mann seinem Körper an Süßes zutut mit besonderer körperlicher Pflege (Basenpolster, Sauna, etc.) wieder herausholt ? Danke für die Antwort im vorraus Mfg. Joanna R.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Joanna, vielen Dank für Ihre Mail :-)

Bei der Umstellung auf eine gesunde Ernährungsweise geht es in Wirklichkeit nicht um Verzicht und/oder Einschränkungen, sondern um das Kennenlernen ganz neuer Genüsse und Geschmackserlebnisse. Warum sollten wir es als Verzicht betrachten, etwas nicht mehr zu essen, was uns langfristig nicht bekommt? Es ist ein Gewinn!

Aus natürlichen und gesunden Zutaten lassen sich außerdem derart köstliche und süße Leckereien zaubern, dass man im Laufe der Zeit einen echten Widerwillen gegen die üblichen zigfach verarbeiteten und aus billigen Rohstoffen hergestellten Süßwaren entwickelt. Wir bereiten derzeit einen ausführlichen Text zum Thema "Gesund naschen" (inkl. Rezepte) vor und teilen Ihnen gerne mit, sobald dieser online ist. Ur-Süße ist in der Tat nicht als basisch einzustufen, stellt jedoch von allen Zuckerarten noch die vorteilhafteste Variante dar, sollte aber dennoch nicht regelmäßig und täglich verzehrt werden.

Bedenken Sie ferner, dass die Lust auf Süßes oft auch der Hinweis eines Mangels ist, der von uns leider falsch interpretiert wird. Versorgen wir uns beispielsweise regelmäßig mit Bitterstoffen, die in der heutigen modernen Ernährung kaum mehr vorhanden sind, für unsere Gesundheit aber unerlässlich sind, dann lässt der oft unnatürlich starke Appetit auf Zucker automatisch nach.

Selbstverständlich können Sie die Entsäuerung Ihres Körpers so unterstützen, dass er sich der anfallenden Säuren schneller entledigen kann. Die erforderlichen Maßnahmen kennen Sie sicher bereits und umfassen mehrere Komponenten, wozu insbesondere das Trinken von viel reinem Wasser und gemäßigte sportliche Betätigung gehören. Neben den von Ihnen vorgeschlagenen Möglichkeiten, gibt es noch weitere wertvolle entsäuernde Maßnahmen, die wir am Ende dieses informativen Textes zusammen gestellt haben: Gesund und jung durch Entsäuerung

Herzliche Grüße Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Herr S.
geschrieben am: donnerstag, 17. februar 2011, 09:19
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Wenn man basische Lebensmittel, wie Gemüse und Getreide kocht- dann sind sie doch nicht mehr basisch, oder ?

Lieber Herr S,
vielen Dank für Ihre Mail. Kochen macht aus basischen Lebensmitteln nicht unbedingt säurebildende. Gemüse bleibt auch bei schonendem Dünsten basisch. Nur sehr stark erhitztes oder sehr lange gekochtes Gemüse soll säurebildend wirken. Kartoffeln jedoch sollen auch nach einem ausführlichen Kochprozess noch basisch sein. Getreide ist auch in roher Ausführung eher säurebildend. Nur in gekeimter Form wird es zu einem basischen Gemüse.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Mahmoud
geschrieben am: dienstag, 08. februar 2011, 06:28
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Was ist gesünder und basischer: Mandelmus oder weißes Mandelmus?

Zentrum der Gesundheit:



Lieber Mahmoud,
vielen Dank für Ihre interessante Frage :-)
Mandelmus ist immer dann schwach basenbildend, wenn es sich um unerhitztes Mandelmus handelt. Da braunes Mandelmus - im Gegensatz zu weißem Mandelmus - meist aus gerösteten Mandeln hergestellt wird, gehört es u. E. zu den leicht säurebildenden Nahrungsmitteln.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nicolas Müller
geschrieben am: montag, 07. februar 2011, 16:33
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Guten Tag,
ich bin seit einigen Wochen auf eine basische Ernährung umgestiegen, lasse alle "ungesunden" Lebensmittel weg und nehme Nahrungsergänzungsmittel meiner Heilpraktikerin. Diese hat mir auch geraten, anstatt anderer Getreidesorten, Vollkornbrot zu essen. Dies tue ich nun auch schon die ganze Zeit, aber jetzt lese ich in Ihrer Liste, dass das auch zu den sauren Lebensmitteln gehört? Bedeutet das, dass die ganzen letzten Wochen praktisch umsonst waren?


Zentrum der Gesundheit:

Hallo Nicolas,
vielen Dank für Ihre Mail. Nur weil Sie zu einer ansonsten basischen Ernährung Vollkornbrot aßen, heißt das nicht, dass Ihre Ernährungsumstellung umsonst war. Sie sollten lediglich darauf achten, dass Vollkornbrot nicht die Basis einer Mahlzeit ausmacht, sondern nur als kleine Beilage (z. B. zu Gemüse oder Salaten) verzehrt wird. Außerdem könnten Sie beispielsweise ein Vollkornbrot aus Dinkel mit hohem Amaranthanteil wählen. Dessen säurebildende Wirkung ist deutlich geringer als die eines Weizenvollkornbrotes. Speicheln Sie das Brot zudem gut ein, damit sich ausreichend kohlenhydratverdauende Enzyme bilden können und das Brot auf diese Weise optimal verdaut werden kann.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Frau B.
geschrieben am: montag, 07. februar 2011, 07:37
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eine Bitte: könnten Sie mir mitteilen, ob Mais zu den basischen Lebensmitteln gehört?
Herzlichen Dank im voraus

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau B.,
vielen Dank für Ihre Mail.
Mais in Form von jungem Zuckermais gehört zu den leicht basischen Lebensmitteln, während Maismehlprodukte säurebildend wirken.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Simon
geschrieben am: samstag, 05. februar 2011, 22:01
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Guten Tag, Erstmal vielen Dank für ihre tolle Seite, auf die ich immer wieder zurückgreife um mich zu informieren. Jedoch bin ich etwas verwirrt aufgrund der vielen unterschiedlichen Angaben in Bezug auf saure und basische Lebensmittel. Viele Angaben unterscheiden sich auf diversen Internetseiten und Büchern. Nun würde mich interessiern woher sie ihre Angaben in der obigen Tabelle beziehen und wie festgestellt wird, ob ein Lebensmittel nun basisch oder sauer wirkt? MfG Simon




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Simon, vielen Dank für Ihre freundliche Mail und Ihre Frage, die wir gerne beantworten. Unsere Tabellen wurden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Säure-Basen-Spezialisten unter Berücksichtigung aller relevanten Fakten erstellt. Im Text "Gesund und jung durch Entsäuerung" wird unter 3.1. "Wie bestimmt man, ob ein Lebensmittel sauer oder basisch ist?" erklärt, wie gewöhnlicherweise der pH-Wert eines Lebensmittels gemessen wird (durch Titration).

Allerdings müssen für eine tatsächliche Beurteilung eines Lebensmittels in Bezug auf sein Säure- bzw. Basenpotential außerdem die bei der Verstoffwechslung entstehenden organischen Säuren berücksichtigt werden.

Liebe Grüße Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Karin Begsteiger
geschrieben am: donnerstag, 03. februar 2011, 08:12
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Nach zahlreichen Medikamenten steckt mein Körper voller Chemie. Zusätzlich bekam ich eine Hautallergie. Habe Mittag nur kurz Zeit zu essen und möchte mich nicht von Fast food ernähren




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Begsteiger, vielen Dank für Ihre Mail.

Es gibt auch gesundes "Fast Food". Für Menschen mit wirklich sehr wenig Zeit bietet sich die Zubereitung von Smoothies aus naturbelassenen und gesunden Zutaten an. Das geht sehr schnell und einfach und sättigt dennoch. Die Zubereitung kann sogar direkt am Arbeitsplatz erfolgen. Nehmen Sie einen kleinen Mixer, wie etwa den transportablen Shaker "Twister" und mixen Sie sich damit einen wunderbaren Drink voller Vital- und Mineralstoffe aus beispielsweise Reisproteinpulver (Natur oder Vanille), Graspulver, Aktivierter Gerste, etwas Kokosmehl oder einer Kombination daraus.

Selbstverständlich können Sie einen solchen Drink auch - falls zur Hand - mit frischen Früchten und etwas Mandel- oder Sesammus aufpeppen. Bitte informieren Sie sich außerdem über die giftbindenden Eigenschaften von Bentonit und die gerade bei Allergien und Medikamentenbelastung wichtige Reinigung des Verdauungssystems. Alles Gute und liebe Grüße Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Ines
geschrieben am: dienstag, 01. februar 2011, 09:12
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Hallo Ich habe gehört Essig ist Basisch? Gibt es ein empfehlenswertes basisches Kochbuch? Sind alle Tee`s sauer oder nur schwarzer, wie sieht es bei grünem-, Früchte-, Roibostee aus? Danke, Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ines, vielen Dank für Ihre Mail.

Qualitativ hochwertiger Essig (z. B. Apfelessig) kann in geringen Mengen aufgrund seiner positiven Eigenschaften (antibakteriell, regulierend, entschlackend, etc.) - zwar nicht selbst basisch wirken - aber das basische Milieu im Körper positiv beeinflussen.

Unser Tipp für ein Basen-Kochbuch: Basenfasten das große Kochbuch.

Aus unserer Antwort auf eine frühere Frage zitieren wir "Richtig zubereiteter Grüntee (Bio-Qualität, niedrig dosiert, kein kochendes Wasser, kein aromatisierter Tee, kein Zucker) wirkt basisch. Dennoch sollte Grüntee nicht zum Alleingetränk werden, also reines Wasser keinesfalls gänzlich ersetzen." Rotbuschtee kann zu den leicht basischen Getränken gezählt werden, während Schwarztee säurebildend ist.

Liebe Grüße Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Tomek
geschrieben am: dienstag, 25. januar 2011, 19:37
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Hallo,

wie sieht es aus mit Tomaten und Gurken ? basisch oder nicht ?

Gruß Tomek

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tomek,

wenn Sie sich die Seite genau durchlesen, finden Sie auch die Antworten. Hier sei auch auf die Antworten in den Kommentaren verwiesen.
Jutta
geschrieben am: samstag, 15. januar 2011, 16:36
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Hallo,

wie verhält es sich mit Süßstoff?
Natriumcyclamat und Saccarin-Natrium?

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
Jutta

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Jutta,
vielen Dank für Ihre Frage. Künstliche Süßstoffe gehören zu den stark säuernden Substanzen. Da es gleichzeitig gesunde und natürliche Süßungsmittel gibt, kann die Süßstoff-Säure leicht umgangen werden.
Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Isabelle
geschrieben am: mittwoch, 12. januar 2011, 14:36
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Hallo,

was ist mit den gängigen Zuckeralternativen Ahornsirup/Agavensirup?

Vielen Dank,

Isabelle

Zentrum der Gesundheit:


Hallo Isabelle,
vielen Dank für Ihre Frage :-)
Die von Ihnen genannten Süßungsmittel haben eine nur schwach saure Wirkung, sind also nicht zu vergleichen mit der stark übersäuernden Wirkung von gewöhnlichem Haushaltszucker.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tina
geschrieben am: montag, 27. dezember 2010, 21:10
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Hallo
ist Steinsalz basisch?

herzliche Grüße
Tina

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tina,

danke für Ihre Frage. Ja, Steinsalz ist basisch.

MFG
Ihr ZDG Team
Hendrik
geschrieben am: montag, 27. dezember 2010, 00:51
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Hallo!
Eine sehr toll gelunge Seite mit vielen Informationen! Nur eins wundert mich:
Einmal schreiben Sie, Linsen seien basisch und einmal, dass sie sauer sind. Wie kann das sein?

Und eine kurze Frage noch: Sind gekochte Kartoffeln basisch oder sauer?
Meine Familie und ich werden nämlich jetzt den kommenden Dienstag und Mittwoch keine Säuren essen, und deswegen würde ich mir wünschen, dass sie mir so schnell wie möglich eine Antwort geben!

Ich bedanke mich im Voraus!

Toller Artikel nochmal !!!!

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Hendrik,
vielen Dank für Ihre Frage. Linsen sind einerseits basisch (in der Rubrik "Sprossen und Keime") und andererseits sauer (ungekeimt, also gekocht als Gemüse, in Suppe, Eintopf etc.). Gekochte Kartoffeln hingegen gehören zu den basischen Lebensmitteln.
Viel Vergnügen an Ihren basischen Tagen wünscht
Ihr ZDG-Team

tio andalucia
geschrieben am: mittwoch, 22. dezember 2010, 16:06
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Anmerkung zum vorigen Kommentar:
Herman Aihara "Acid&Alcaline", dieses Buch wird vom Wissenschaftler Sang Whang bzgl. basischer/saurer Lebensmittel in seinem Buch über die positiven Effekte basischen Trinkwassers zitiert.

Meine 1.Frage: zur Entsäuerung werden auch Wasserionisierer empfohlen, u.a. von Sang Whang in seinem Buch "Der Weg zurück in die Jugend".
Diese Wasserionisierer sind vorangig in Asien und auch in USA schon etabliert. Haben Sie hierzu Erfahrungen oder eine Meinung? Ich bin am überlegen solch ein Gerät anzuschaffen...
2.: Wissen Sie wie sich der Verzehr von Miso auswirkt?


Zentrum der Gesundheit:
Hallo Tio,
lieben Dank für Ihren Kommentar und Ihre Fragen.

Sang Whang ist der Meinung, es gäbe keine ungünstigen Lebensmittel, man könne also alles essen, müsse eben nur hochgradig basisches Wasser trinken und alles werde gut. Wir hingegen glauben, echte Gesundheit kann - im Einklang mit unserer Umwelt und unseren Mitwesen - nur mit einer möglichst naturbelassenen und lebendigen Ernährungsweise erlebt werden. Aus diesem Grunde empfehlen wir natürliches Quellwasser mit einem pH-Wert zwischen 6 und 7,5, halten indessen Wasser mit pH-Werten von 10 oder mehr (wie von Sang Whang empfohlen) für nicht mehr natürlich. Vor einem Ionisierer-Kauf empfehlen wir außerdem, das Wasser vorab zu testen, da das Wasser nicht jedem schmeckt. Bedenken Sie außerdem, dass das Gerät immer gleichzeitig auch saures Wasser herstellt, Sie also - falls Sie für das saure Wasser keine Verwendung haben - dieses immer weggießen müssten.

Bei Miso gibt es sehr große Qualitätsunterschiede. Ideal wäre nicht pasteurisiertes Miso mit noch lebenden Milchsäurebakterien. Dieses Miso - das basisch verstoffwechselt wird - sollte möglichst nicht erhitzt werden und für Dips, Gemüsegerichte, Salatsoßen etc. verwendet werden.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Christoph Somasgutner
geschrieben am: dienstag, 21. dezember 2010, 12:56
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Gibt es eine Liste mit der Reihung basischer Lebensmittel nach der "Menge" und "Qualität" ihrer Antioxitantien?

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Somasgutner,
vielen Dank für Ihre Mail.

Zum augenblicklichen Zeitpunkt ist uns nicht bekannt, ob eine solche Liste existiert. Auch würde eine solche Auflistung automatisch zur Einteilung in gute und schlechte basische Lebensmittel führen. Jene, die mit besonders vielen oder hochwertigen Antioxidantien ausgestattet sind, stünden an der Spitze, solche mit weniger Antioxidantien am Ende.

Man würde schlussfolgern, dass sich die Spitzenreiter besonders gut als Lebensmittel eignen, während die übrigen eher zu meiden wären. In Wirklichkeit ist es aber so, dass sich oft die einzelnen Wirkungen der Antioxidantien ergänzen oder verstärken, wir also womöglich zur optimalen Nutzung der vielen Antioxidantien des Spitzenreiters den einen Stoff bräuchten, der sich im Schlusslicht der Liste befindet - nur um ein Beispiel zu nennen. Unser Fazit wäre also, dass eine basische Ernährung aus möglichst vielen verschiedenen basischen und möglichst naturbelassenen Lebensmitteln zum besten Ergebnis führt. Dennoch ist Ihre Idee interessant und wir werden Sie im Auge behalten :-)

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Rahel
geschrieben am: donnerstag, 16. dezember 2010, 13:55
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Amaranth und Quinua wirken basisch und nicht sauer, gehören botanisch nicht zu Getreide.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Rahel,
wie wir auf Ihren ersten Kommentar von eben schon geantwortet hatten, kommt es - unseren Informationen zufolge - bei Amaranth und Quinoa auf die Zubereitungsweise an, ob sie basisch oder sauer verstoffwechselt werden. Die Tatsache, dass ein Lebensmittel kein Getreide ist, bedeutet noch lange nicht automatisch, dass es im Organismus basisch wirkt. Nüsse beispielsweise sind bekanntlich ebenfalls kein Getreide, und dennoch sind sie säurebildend (zumindest in ungekeimter Form).
Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
Roth Cáceres
geschrieben am: donnerstag, 16. dezember 2010, 13:46
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Amaranth und Quinua wirken NICHT sauer sondern sehr basisch!!!

Zentrum der Gesundheit:


Liebe,r Frau/Herr Roth,
dankesehr für Ihren Kommentar. Unseren Informationen zufolge wirken Amaranth und Quinoa basisch, wenn sie vor dem Verzehr angekeimt wurden, jedoch sauer, wenn dies nicht der Fall war. Allerdings werden beide Pseudogetreide - im Vergleich zu Getreide wie Weizen, Roggen, etc. - nur sehr schwach sauer verstoffwechselt, so dass sie absolut empfehlenswert sind. Wenn Ihnen zu diesem Thema jedoch andere Informationen vorliegen, so würden wir uns über eine detailliertere Erklärung ihrerseits sehr freuen.
Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Anke Raatz
geschrieben am: sonntag, 12. dezember 2010, 00:10
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..ich finde zwar die Frage nach dem Wirkungsgrad von grünem Tee, aber keine Antwort .. ist grüner Tee nun basen-oder säurebildend? ... Ich hatte übrigens gemeint, dass Gerstenkaffee basisch ist, ist er aber leider nicht, so steht es hier. Können Sie mir bitte auch eine ausführliche Liste Säure Basen zusenden? .. Danke vorab ..

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Frau Raatz,
vielen Dank für Ihre Frage, die wir gerne beantworten möchten:

Getreidekaffee wurde wie Bohnenkaffee geröstet, so dass schon allein aufgrund dieses Herstellungsprozesses eine säurebildende Wirkung erzielt werden kann. Richtig zubereiteter Grüntee (Bio-Qualität, niedrig dosiert, kein kochendes Wasser, kein aromatisierter Tee, kein Zucker) wirkt dagegen basisch. Dennoch sollte Grüntee nicht zum Alleingetränk werden, also reines Wasser keinesfalls gänzlich ersetzen.

Eine Liste von basischen und sauren Lebensmitteln finden Sie auf dieser Seite

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

gudrun otremba
geschrieben am: sonntag, 07. november 2010, 19:04
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Sind Steckrüben, weich gedünstet, basisch oder sauer?
Viele Grüße

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gudrun,
gedünstete Steckrüben gehören zu den basischen Lebensmitteln.

Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
Marie
geschrieben am: sonntag, 07. november 2010, 09:39
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Ich habe nun auch versucht mich ein wenig zu belesen, jedoch bleibt auch bei mir eine frage offen. und zwar wird gesagt (auch auf anderen HPs), dass Enzündungen nur in einem sauren Körpermilieu entstehen können, ebenso chronische Erkrankungen werden gefördert. Ich ernähre mich bereits mit sehr viel Obst und Gemüse, jedoch nicht vollkommen basisch.

Nun leide ich unter Neurodermitis, die seit ca. 15 Jahren schon einmal weg war, sowie unter einer anhaltenden Blasenbodenentzündung bzw harnröhrenentzündung. Ich nehme deswegen Cranberrykapseln ein. Diese säuern ja den Urin an, sodass Bakterien eine schlechtere Lebensgrundlage haben.

Bei mir werden meistens keine Bakterien festgestellt und so stellt sich mir die Frage, ob die Ansäuerung denn nicht die Entzündungen fördert, so wie es oft gesagt wird?? Mein Urin bleibt jedoch trotzdem immer recht basisch. Das ist alles ein wenig wiedersprüchlich und vllt können sie ja licht ins dunkle bringen. Ich danke ihnen im voraus. lg Marie




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Marie, vielen Dank für Ihre Mail.

Chronische Entzündungen sind ein Zeichen eines geschwächten Immunsystems und eines gestörten pH-Gleichgewichts im Körper. Die erwünschten, gesunden pH-Werte sind nicht in allen Organen gleich (Magen sauer, Dünndarm basisch, Dickdarm leicht sauer, Blut basisch etc.). Ihr Urin sollte - wenigstens am Morgen - saure "Ansätze" zeigen, denn das hieße, er scheidet die überfälligen, offenbar vorhandenen Säuren aus.

Ein stets gleichbleibend basischer Urin ist also nicht immer erstrebenswert, sondern vom individuellen Gesundheitszustand abhängig. Inwieweit hier die Cranberrykapseln Einfluss haben, ist schwer zu sagen und die uns bekannten Erfahrungsberichte sprechen nicht konkret für eine Wirkung derselben. Richten Sie in jedem Falle Ihre Ernährung auf Gemüse, Salate, Nüsse, hochwertige Öle,... aus und reduzieren Sie den Obst-, Kohlenhydrat- und Zuckeranteil, mindestens so lange, bis die Entzündung bzw. ihre Symptome abgeklungen sind. Probleme im Urogenitaltrakt weisen oft auf Pilzbefall hin, was Sie abklären lassen könnten.

Vergessen Sie bitte nicht die - gerade bei geschwächtem Immunsystem in Kombination mit Neurodermitis - überragende Wichtigkeit einer gesunden Darmflora, die sich mit Präbiotika z. B. Combi Flora wunderbar sanieren und neu aufbauen lässt.

Erkundigen Sie sich evtl. nach Quebra Pedra, einem südamerikanischen Tee (googeln). Langfristig sollten Sie jedoch der Ursache Ihrer Beschwerden (inkl. der Neurodermitis) auf die Spur kommen und - falls noch nicht geschehen - an eine Entgiftung denken, die eine Darmreinigung, Ausleitung von Giften (Impfstoffe, Amalgam, etc.) sowie eine Zahnsanierung beinhalten könnte.

Gerne können Sie uns bei weiteren Fragen auch anrufen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen ein wenig weiter helfen und senden Ihnen herzliche Grüße Ihr ZDG-Team

Pinar Atav
geschrieben am: montag, 25. oktober 2010, 21:03
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Zunächst vielen dank für ihre Liste meine Frage sind kokusnussmilch, Rosenkohl rote Linsen und sharonfrüchte basisch oder säurebildend ? MfG

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Pinar Atav,

vielen Dank für Ihre Frage. Rosenkohl gilt als eine der wenigen Gemüsearten, die schwach sauer verstoffwechselt werden. Rote Linsen werden - wie alle Hülsenfrüchte - ebenfalls sauer verstoffwechselt. Sharonfrüchte sind eine Spezialzüchtung aus der Kaki-Frucht. Ihnen wurde u. a. der Gerbstoffgehalt weggezüchtet, so dass man sie jetzt - unglücklicherweise - essen kann, wenn sie noch unreif sind. Unreife Kakifrüchte kann man nicht essen, weil die Gerbstoffe ein fürchterliches Gefühl im Mund hinterlassen. Isst man Sharonfrüchte unreif, werden sie sauer verstoffwechselt. Sie müssen absolut reif sein, von dunklem Orange und auf Fingerdruck nachgeben. Leider werden Sharonfrüchte fast immer unreif geerntet, so dass ihr gesundheitlicher Wert als nicht sehr hoch eingeschätzt werden kann. Kokosnussmilch aus der Dose wird sauer verstoffwechselt, während selbst gemachte Kokosnussmilch aus frischen Kokosnüssen deutlich weniger säurebildend ist.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

TBBerlin
geschrieben am: samstag, 25. september 2010, 15:46
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hallöle, habe derzeit das problem, viel zu sauer zu leben und möchte auf basisch umsteigen. zu welchem bereich gehören bitte kokosnüsse (thai), tomaten, schwarze melasse? sind orangen tatsächlich basisch? ich meine gelesen zu haben, sie gehören zur sauren fraktion. ebenfalls wurde mir gesagt, dass dinkel, amarant und quinoa zur basischen seite gehören?
lieben dank im voraus und ein schönes wochenende

Zentrum der Gesundheit:
Hallo Countryquilt,
vielen Dank für Ihre Mail. Grundsätzlich ist für die Einteilung von Lebensmitteln in sauer oder basisch auch die Qualität der Lebensmittel ausschlaggebend. Je nach Reifegrad, Lagerzeit und Anbauart fallen Zuckergehalt, Wassergehalt, Mineraliengehalt etc. unterschiedlich aus und entsprechend unterschiedlich kann die Säure-Basen-Untersuchung ausfallen. Auch hängt die Art der Verstoffwechslung eines Lebensmittels oft vom Übersäuerungsgrad des Einzelnen ab. Ein pauschales und endgültiges Urteil kann also kaum gefällt werden, so dass unsere nachfolgenden Aussagen eher eine grobe Richtung weisen mögen.

Junge frisch geerntete Kokosnüsse vom Direktversender, die noch voller Saft sind, aber wenig Fruchtfleisch haben, werden im Allgemeinen schwach basisch verstoffwechselt, ältere gelagerte Kokosnüsse aus dem Supermarkt dagegen schwach sauer. Tomaten zählen roh zu den basischen Früchten, während sehr zuckerreiche Zuchtorangen wie kernlose Navelinas eher sauer verstoffwechselt werden. Ursprünglichere kernhaltige Orangensorten jedoch gehören zu den basischen Früchten. Dinkel, Amaranth und Quinoa sind in Form von Keimlingen höchst basische Lebensmittel. Gekocht sollen sie ganz geringfügig säurebildend wirken (nicht zu vergleichen mit der massiven Säurebildung bei üblichen Back- und Teigwaren). Bei schwarzer Melasse scheiden sich die Geister extremst. Wir neigen hier dazu, uns der "Melasse-ist-sauer"-Fraktion anzuschließen, weil es sich um ein stark verarbeitetes Produkt handelt. Wenn Melasse Haushaltszucker ersetzt und als Süßungsmittel in geringen Mengen verzehrt wird, sonst aber eine überwiegend basische Ernährung praktiziert wird, dürfte Melasse toliert werden.
Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
tabea dogan
geschrieben am: dienstag, 07. september 2010, 21:30
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mein aktuelles problem ist haarausfall...hormonell bedingt...so bin ich auf diese seite gestossen. kann ich durch basenfasten dieses problem beheben? du bist was du isst...ist ja eine redewendung über die ich momentan sehr oft nachdenke denn ehrlich gesagt ernähre ich mich sehr einseitig...kaum obst und gemüse...nur sachen die schnell satt machen. ich würde mich über eine antwort sehr freuen!

Zentrum der Gesundheit:
Liebe Tabea,
eine Ernährungsweise, die arm an vitalstoffreichen Früchten, Salaten, Gemüse, Keimlingen, Samen, hochwertigen Ölen und Nüssen ist und sich gleichzeitig auf stark verarbeitete Nahrungsmittel aus konzentrierten Kohlenhydraten, synthetischen Lebensmittelzusatzstoffen und tierischem Eiweiß beschränkt, belastet und übersäuert Ihren Organismus Tag für Tag. Gleichzeitig ist er mit Mineral- und Vitalstoffen unterversorgt. Stoffwechselschlacken, Säuren und Umweltgifte kann ein solcher überlasteter Organismus nicht mehr zuverlässig ausscheiden. Es kommt unweigerlich zu fehlerhaften Körperfunktionen. Eine Umstellung der Ernährung in Kombination mit einer gründlichen Entsäuerung und ggfs. einer Darmreinigung entlastet Ihren Organismus so weit, dass er wieder in sein eigenes Gleichgewicht finden und Mängel oder Fehlfunktionen selbständig beheben kann.

Basenfasten ist eine hervorragende Möglichkeit, sich an eine gesunde Ernährungsweise zu gewöhnen, da Sie dabei ganz nebenbei auch basische Lebensmittel von sauren unterscheiden lernen, Ihren Körper außerdem mit wichtigen Mikronährstoffen versorgen, ihm helfen, sein Säure-Basen-Gleichgewicht zu finden und Schlacken langsam abgebaut werden können. Damit schaffen Sie die nötige Voraussetzung dafür, dass Ihre Hormondrüsen wieder ordnungsgemäß arbeiten können.

Allerdings kennen wir nicht Ihren persönlichen Gesundheitszustand und können daher natürlich nicht sagen, wie lange Ihr Körper benötigen wird, bis er mit neuem kräftigen Haarwuchs beginnen kann. Ihr Organismus wird - sobald er merkt, dass er jetzt mit dem nötigen Material für alle "Reparaturen" ausgestattet wird und nicht mehr mit ungeeigneter Nahrung belastet wird - mit der Behebung der dringendsten Mängel zuerst beginnen. Das können Mängel an inneren Organen sein, von denen Sie noch gar nichts wussten und die sich vielleicht erst in einigen Jahren bemerkbar gemacht hätten. Erst wenn Ihr Körper alles soweit in Ordnung gebracht hat und schließlich wieder in sein Gleichgewicht (auch sein hormonelles) gefunden hat, wird er sich um neuen kräftigen Haarwuchs kümmern. In unserem Haupttext Haarausfall (unter dem Menüpunkt Krankheiten) finden Sie eine ausführliche Beschreibung unseres Basis-Therapiekonzeptes gegen Haarausfall, das sich hervorragend mit dem Basenfasten kombinieren lässt.
Herzliche Grüße
Ihr ZDG-Team
adam
geschrieben am: sonntag, 05. september 2010, 17:47
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bin sehtr beeindruckt von den infos und den praktischen tips-möchte regelmäßig informiert werden
Herbert K.
geschrieben am: montag, 23. august 2010, 16:39
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ist Buchweizen basisch?

Zentrum der Gesundheit:

Buchweizen soll leicht sauer sein, ist aber trotzdem empfehlenswert, wenn man es im Vergleich zum Getreide betrachtet: Weizen soll im Vergleich zu Buchweizen das zwanzigfache, Vollkornreis gar das 25fache Säurepotential aufweisen.
Bernd Pick
geschrieben am: sonntag, 08. august 2010, 00:38
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Hallo Frau Muthmann!
Auf ein Kommentar im Jahr 2008 antworteten Sie: Wem Sie vertrauen möchten, sollten Sie Ihrem Gefühl überlassen. Ich hatte in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass Gefühle sehr trügerisch bis hin zu desorientierend wirken können. Leider. Obwohl ich mittlerweile jedoch immer mehr davon überzeugt bin, dass dies lediglich ein auslaufendes Produkt von einstigen verschiedensten und "anerzogenen" fehlerbehafteten Manipulationen war. Immer besser fahre ich mittlerweile, bzw. zur Zeit, z.B. damit, wenn ich versuche zu einer Situation oder Vorstellung hin zu"spüren". Quasi so aus dem Bauch heraus, auch wenn er zur Zeit noch etwas sehr übersäuert ist ;-).
Was ich nämlich auch bei Ihrer Seite, den Einstufungen der Lebensmittelauflistungen, sowie bei etlichen Ihrer Antworten mit einer guten Resonanz getan habe. Schön, dass es endlich immer mehr Menschen gibt, die gute Aufklärungsarbeit tun und dabei mithelfen, dem Einzelnen sowie auch in weiterer Folge dem gesamten Kollektiv langsam und vorsichtig die Augen zu öffnen. Vielen Dank. Bernd Pick :-)

Zentrum der Gesundheit:
Mit dem Gefühl ist ist Bauchgefühl gemeint. Viel zu viele Menschen "kopfgesteuert"
Karl
geschrieben am: samstag, 24. juli 2010, 20:56
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Man könnte sagen: basisch ist immer pflanzlich. Alle tierischen Produkte incl. jedes Fleisch, sind immer sauer.
Annegret Hackl
geschrieben am: mittwoch, 26. mai 2010, 11:03
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Sie zählen Mangos und Papayas zu basenbildenden Lebensmitteln, während sie in anderen Portalen auf der Liste der Lebensmittel stehen, die man meiden, bzw. nur in kleine Mengen zu sich nehmen sollten. Wie kommen diese unterschiedlichen Beurteilungen zustande?

Zentrum der Gesundheit:
Sehr geehrte Frau Hackl,

leider können Sie sich 10 verschiedene S.B.-Tabellen ansehen und werden dort 10 verschiedene Aussagen bezüglich der Zuordnung finden :(
Grundsätzlich unterscheidet man jedoch zwischen basischen Lebensmitteln (das wäre beim Obst beispielsweise nur die Banane) und basenbildenden Lebensmittel (alle LM, die dem Körper einen hohen Anteil an Basen zuführen, aber nicht basisch sind).

Mit freundlichen Grüssen
Iris Muthmann
Gabriela Young
geschrieben am: dienstag, 27. april 2010, 21:13
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Hallo,
ich bin jetzt auch endlich zur basischen Ernährung übergegangen und merke, das sie mir sehr gut tut.
Meine Frage bezieht sich auf Bananen, die wie hier angegeben basisch sind. Da ich überhaupt kein Obst zu mir nehme und doch sehr gerne Bananen esse, wundert es mich, dass Bannanen meinem Organismus überhaupt nicht bekommen. Allerdings vermute ich einen Pilz in meinem Darm, kann ich den alleine durch basische Ernährung in den Griff bekommen? Außerdem nehme ich Blütenpollen zu mir und hoffe das ich damit nicht dem Pilz noch mehr "Futter" gebe. Den die sollen ja auch basisch sein. Und was macht man wenn auf reisen geht, sollte man für diese Zeit Basenpulver einnehmen? Denn das ist ja chemisch erzeugt und kann ja dann auch nicht gut sein.
LG
Gabriela Young

Zentrum der Gesundheit:

Das Basenpulver "Sango Meeres Koralle" ist nicht chemischen sondern natürlichen Ursprungs.
Jutta
geschrieben am: montag, 19. april 2010, 21:50
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Guten Tag,

ich hätte noch eine Frage zu
zwei Lebensmitteln, die ich in Ihrer Liste nicht vorgefunden habe.
Und zwar, ist Buttermilch basisch oder sauer? Und, was ist mit grünem Tee, ist der säure- oder basebildend?

Im Voraus vielen Dank.
Basische
geschrieben am: donnerstag, 11. mã¤rz 2010, 21:23
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Danke für die ausführliche Liste an basischen Lebensmitteln. Seit dem ich meine Ernährung umgestellt habe und 80% der Lebensmittel basisch auswähle, bin ich viel vitaler und lebensfroher.

Danke!
Traui (T.Johannes Weber)
geschrieben am: dienstag, 09. mã¤rz 2010, 18:08
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Mein Zahnrarzt rät ab von Ananas: sie schädige den Zahnschmelz; aktuell habe sich ein Patient die Zähne mit einer 'Ananaskur' weitgehend zerstört. Bekannt??
P.s: es gibt reichlich viele
andere basische LM ...
Mfg Traui
Biber
geschrieben am: freitag, 26. februar 2010, 01:34
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Im Grossen und Ganzen stimme ich dem Artikel zu. Da ich aber vermute, dass die von Ihnen aufgelisteten Lebenmittel nicht von Ihnen selber im Labor auf deren Säurebildung im Körper untersucht haben, würde ich gerne Ihre Quellen wissen. Inzwischen habe ich mehrere Bücher und einige Internetseiten zu diesem Thema durchgelesen und jeder Autor gibt was anderes an. Auf der einen Internetseite wird z.B. Honig als besonders basisch beschrieben, im nächstem Buch bzw. Internetseite wird Honig als säurebildend beschrieben. Meine persöhnliche Meinung dazu inzwischen ist, dass man wirklich alles selber ausprobieren sollte und auf seinen Körper hören MUSS.
Ansonsten ist diese, von mir zufällig gefundene Seite, recht Interessant

Mit freundlichen Grüßen,
Biber
Celina
geschrieben am: montag, 01. februar 2010, 16:18
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Habe alles mit großem Interesse gelesen. Aber wie sieht es bei Ghee-Butter, Sahne, Ahornsirup und Agavendicksaft aus? Was ist basisch und was macht sauer?

Danke, Celina
Birgit
geschrieben am: montag, 01. februar 2010, 15:56
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Die verschiedenen Einträge sind schon interessant. Ich habe vor einigen Jahren mal eine komplette Entsäuerung mit Darmsanierung gemacht und alle Krankheitsbilder waren verschwunden. Es ging mir lange Zeit gut. Nach und nach habe ich immer häufiger gesündigt, was die Ernährung ergeht, und bin dann wieder in die alten Ernährungsgewohnheiten zurück gekehrt. Inzwischen habe ich extremes Übergewicht, Fibromyalgie, depressive Phasen. Ich hoffe, dass ich es schaffe, meinen inneren Schweinehund zu überwinden und wieder eine Entsäuerung und Nahrungsumstellung in Angriff nehme. Es ist schwer, aber nicht unmöglich.
Wer macht mir Mut?

LG Birgit
Nicola
geschrieben am: samstag, 23. januar 2010, 13:58
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Ich habe Fibro Myalgie und merke, dass wenn ich mich basisch ernähre, meine Schmerzen fast weg sind....z.B. jeh mehr Kaffee ich trinke, desto mehr Schmerzen habe ich...also muss ja was stimmen. Und noch was zum Thema Milch: jeder sollte einfach mal logisch nachdenken...der Mensch ist ein Säugetier das von seiner Mutter gesäugt wird bis er essen kann...dannach ist er das einzigste Säugetier dass dann noch Milch von einem anderen Säugetier trinkt....braucht er nicht und wird auch nicht verwertet...denkt doch selber mal logisch nach und lasst euch nicht alles aufquatschen...Milch ist Nahrung für das Kalb-fertig!!!

So, danke noch für die Liste...macht das einkaufen sooo viel einfacher.

LG, Nicola
Marcel Anderer
geschrieben am: freitag, 08. januar 2010, 13:16
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Hi Freunde,

ich bin inzwischen etwas verwirrt, durch die wiedersprüchlichkeit der verschiedenen tabellen von basischen Lebensmitteln.
Ein Beispiel ist z.B. Spargel.Die werden auf anderen Seiten als basisch bezeichnet,

Wie kann ich herausfinden was jetzt wirklich stimmt?
(Da ja jede Seite wohl Behaupten wird korrekte Angaben zu machen)

Und bedeutet: nicht basisch = ungesund ?

Gruß und ein schönes Wochenende Marcel :)
Sylvia
geschrieben am: donnerstag, 07. januar 2010, 13:10
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Hallo, auch mich würden die Eier interessieren, mfg
Sven
geschrieben am: donnerstag, 10. dezember 2009, 13:37
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Hallo,
Da ihre Internetseite auch einen Shop beinhaltet, glaube ich nicht das alle Berichte hier neutral sind.

mfg
Sven

Zentrum der Gesundheit:

Niemand sollte etwas glauben, sondern immer wieder neu überprüfen.
vely
geschrieben am: mittwoch, 02. dezember 2009, 23:46
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Hallo
Alles sehr informativ,danke!Ich habe ziemlich aufmerksam gelesen,und entschuldige mich im voraus,falls es ein Versehen ist .Ich habe nichts über Eier gefunden.Ich ahne es schon....
Pia
geschrieben am: mittwoch, 02. dezember 2009, 15:17
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Guten Tag,
ist es nicht ein wenig vermessen, andere Erkenntnisse als verkehrt darzustellen? Genauso gut könnte man sagen: Jeder kann eine Webseite betreiben, ob der Inhalt stimmt, wird nicht geprüft. Ich denke, dass Ernährungsberater auch ihr Gebiet beherrschen und sicher nicht alle von irgendwelchen 'bösen' Interessensvertretern manipuliert werden.

Mit freundlichem Gruß
Pia Stern

Zentrum der Gesundheit:
Da denken Sie leider falsch.
Selina Schmitt
geschrieben am: donnerstag, 19. november 2009, 21:52
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Hallo,

warum sind manche Lebensmittel in dem einen Buch/ Quelle als basisch eingeordnet und in einen anderen als sauer? Zum Beispiel ist in dem Buch, Säuren-Basen, kurz u. bündig erwähnt, dass Kokosnüsse leicht basisch sind. Hier auf der Webseite heißt es aber, dass sie Säurebildend sind.

Vielen Dank!

Viele Grüße
S. Schmitt

Zentrum der Gesundheit

Jeder, der möchte, darf ein Buch schreiben. Ob der Inhalt stimmt, wird nicht überprüft...
Andreas Gitzl
geschrieben am: dienstag, 20. oktober 2009, 01:13
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Habe Eiweißpulver nicht mehr verwenden können wegen einer Kuhmilchunverträglichkeit und bin auf Sojaeiweißpulver umgestiegen,daß ich aber auch nicht gut vertrage. Was soll ich als Bodybuilder nehmen?




Zentrum der Gesundheit:

Wir empfehlen für Sportler das basische Eiweiss aus der Lupine.

Sabine Gitzl
geschrieben am: dienstag, 20. oktober 2009, 01:09
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Hallo
Wohin gehört Tofu?

Zentrum der Gesundheit:
Tofu ist sauer
Monika
geschrieben am: mittwoch, 30. september 2009, 14:46
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Guten Tag.
Sie zählen Früchte zu den basischen Lebensmitteln, Früchtetee aber zu den sauren. Warum?
Monika

Zentrum der Gesundheit

Früchtetee enthält in der regel saure Früchte, die basischen Früchte haben wir aufgeführt
mary
geschrieben am: dienstag, 29. september 2009, 22:14
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hallo,
habe sehr häufig sodbrennen, kann das durch übersäuerung des körpers entstehen? und ist es dementsprechend angemessen mich vorwiegend basisch zu ernähren?
vielen dank im voraus,
mary

Zentrum der Gesundheit

Sodbrennen kann verschiedene Ursachen haben, Ihr Problem können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Wichtig wäre der Verzicht auf Kaffee und Alkohol.
Esra
geschrieben am: freitag, 18. september 2009, 00:17
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Hallo,
ich finde es interessant, die Kommentare und Fragen von anderen zu lesen - von denen ich einige selbst hatte, als ich vor 5 Wochen basisch gefastest habe. Es hat mir total gut getan, wobei ich mir hier nicht wirklich sicher bin, welchen Anteil der psychische Faktor hatte (sich um mich selbst gut zu kümmern) und was der Ernährungsumstellung dabei zukommt. Aber das ist ja letztlich auch egal, hauptsache es tut gut! Nach anderthalb Wochen habe ich langsam wieder saure Speisen wieder in meinen Speiseplan aufgenommen und bin aber weitestgehend dabei geblieben. Interessant ist auch, dass meine Verdauungsprobleme seitdem so gut wie weg sind. Immer, wenn ich z.B. mal eine Brotscheibe esse, habe ich danach wieder einen totalen Blähbauch, sodass ich jetzt testen werde, ob ich gegen Getreibe überempfindlich bin. Man kann also auf diesem Wege, bei dem man ja sowieso vieles nicht isst, bei langsamem Wiedereinstieg auch gut herausbekommen, wenn man etwas nicht verträgt. Das wollte ich eigentlich nur mitteilen.
Zum Schluss noch eine Frage: Sind Sie auch der Meinung, dass man nach einer bestimmten Zeit nur Gekochtes zu sich nehmen soll? (Das stand so in einem Buch, dass ich mir zum Basischfasten besorgt hatte, und das finde ich doch sehr schwer...).

Herzlichen Dank schon mal!
Esra

Zentrum der Gesundheit:

Nein, die Ernährung sollte einen entsprechenden Anteil an Rohkost enthalten. Wieviel muss immer individuell bestimmt werden.
Olivia
geschrieben am: dienstag, 08. september 2009, 10:42
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Hallo,
auch ich finde diese Seite super. Ich kann eine basiche Ernährung aus Erfahrung nur empfehlen. Ich hatte es eigentlich u.a. auch als Diätmaßnahme begonnen und hatte selten so ein gutes Körpergefühl wie mit dieser Ernährungsweise. Wer sich dazu entschließen kann, dem kann ich nur gratulieren.
namo
geschrieben am: mittwoch, 19. august 2009, 14:27
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Hallo,
ist Knoblauch ebenfalls basisch? Ich habe persönlich eine sehr positive Wirkung auf meine Gesundheit durch Knoblauch-Konsum festgestellt...

Zentrum der Gesundheit:

Knoblauch ist sauer
Monika Jennewein
geschrieben am: mittwoch, 19. august 2009, 10:03
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Aus welchen Lebensmitteln kann der Körper Kalzium verwerten , wenn nicht aus Milch?
Danke für Info.

Zentrum der Gesundheit:

Sehr geehrte Frau Jennewein,

da die Milch sehr viel Phosphat enthält, kann das enthaltene Kalzium nicht richtig verwertet werden. Sehr gute pflanzliche Kalziumlieferanten sind:
Grünes Blattgemüse, Grünkohl, Broccoli, Bohnen, Fenchel, Sojabohnen etc.


Iris Muthmann
Tina
geschrieben am: montag, 10. august 2009, 15:22
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Wer basische Ernährung für "Schwachsinn" hält, sollte vielleicht erst mal einen Versuch machen, bevor er diesen Ansatz mit Bausch und Bogen verdammt. Für mich ist Basenfasten ein tolles Tool geworden, um mein Gewicht zu halten, bei Bedarf abzunehmen, für schöne Haut und für's psychische Gleichgewicht. Nach vielen gescheiterten Diätversuchen habe ich endlich etwas gefunden, das für mich wunderbar funktioniert.
Vielen Dank für die vielen Infos!
Kathrin
geschrieben am: sonntag, 09. august 2009, 20:49
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Vielen Dank für die ganzen Informationen! Vielleicht können Sie mir bei folgender Frage weiterhelfen: Nach dem Verzehr von Zitrusfrüchten bekomme ich einen furchtbaren Akneschub. Eine Kosmetikerin hat mir mal gesagt, dass das daran liegt, dass die Zitrusfrüchte eine Übersäuerung im Magen bewirken. Auf Ihrer Webseite sind Zitrusfrüchte als Basenbildner gekennzeichnet. Passt das zusammen? Und wie sollte ich mich nun ernähren?

Im Voraus schon mal vielen Dank!
tom-simon
geschrieben am: sonntag, 26. juli 2009, 11:03
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Wie verhält es sich mit Tee aus Wildkräutern? Teilweise werden auch basische Tees vermarktet. Sollte man auf diese zurückgreifen oder können Sie generell etwas über Wildkräuter/Heilkräuter sagen? Vielen Dank!

Zentrum der Gesundheit:

Pauschal können wir Ihre Frage nicht bejahen. Wir müssten schon defintiv wissen, welches Produkt Sie meinen.
Gudrun
geschrieben am: samstag, 11. juli 2009, 11:47
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Also ich habe persönlich schon die allerbesten Erfahrungen mit den Ratschlägen der Naturheilkunde gemacht und konnte ohne Medikamente eine akute, rheumatische Erkrankung komplett ausheilen. Was mich jetzt interessiert ist, wie ist der Mais einzustufen? Ich finde ihn nicht in der Liste.
Miriam
geschrieben am: dienstag, 07. juli 2009, 19:39
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Ich habe drei Jahre in einer Arztpraxis für biologische Ganzheitsmedizin und klassische Homöopathie gearbeitet und kann nur bestätigen, dass eine Azidose Kur hilft. Des Weiteren empfiehlt es sich, ein mal pro Jahr zu fasten (F.X. Mayr zum Beispiel). Ich bin sehr begeistert von dieser Seite und finde es schade, wenn sich Menschen hier anmaßen so abwertend über Dinge zu urteilen, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben.
tom
geschrieben am: freitag, 17. april 2009, 20:30
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Also eine "Übersäuerung" des Körpers durch zu "saure' Lebensmittel sowie eine Einteilung in basische und saure Lebensmittel ist wohl der größte Schwachsinn. Und auch noch Krankheiten und Beschwerden darauf zurückzuführen mehr als unsinnig. Aber im Netz kann man es ja verbreiten und es soll auch den Kommentaren nach Leute geben die so etwas für bare Münze nehmen. Mit normalem Hausverstand kann man sowas ja nicht ernst nehmen.
kappe
geschrieben am: montag, 23. mã¤rz 2009, 10:00

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Hallo Ich habe auch Übersäuerung habe es mit Indikatorstreifen rasugefunden. unter 7.0 meist schon unter 6.0 fühl mich schlapp, magenbeschwerden, KreuzbeinDarmbeinbeschwerden, Rückenleiden. Trotz Sport und normaler Ernährung....
Habe vor einem Jahr meine Ma verloren bin ich noch nicht drüber weg...schwerer Leidensweg..... :-(
Jörg
geschrieben am: samstag, 21. februar 2009, 01:36
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Die Frage, was für den Einzelnen richtig ist, kann jeder nur für sich selber beantworten. Ich hatte jetzt eine 8 Wochen andauernde Harnblasenentzündung, die sich auch mit Antibiotika nicht unterdrücken lies. Nachdem ich nur für's Erste auf gekochte Kartoffeln und Chicoree mit etwas Kräutersalz und Butter umgestellt habe (schmeckt lecker) und die Brühe davon trinke, sind die Beschwerden fast völlig verschwunden. Für mich war es die richtige Entscheidung. Parallel dazu habe ich angefangen wieder mehr zu meditieren. Ich habe in meinen Beschwerden auch den Wunsch meiner Seele entdeckt, diesbezüglich etwas in meinem Leben zu verändern. Eine reine Änderung der Ernährung ist auf Dauer auch keine Lösung, weil sie nicht Ganzheitlich wirkt. Es ist aber ein guter Einstieg, um die Eigenverantwortung für seine Gesundheit zu übernehmen.
Corinne
geschrieben am: samstag, 03. januar 2009, 00:16
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Kann eine zu saure Ernährung eine Blasenentzündung hervorrufen. Bzw. kann es sein, dass durch eine zu saure Ernährung regelmässig eine Blasenentzündigung eintritt? (Alle sonstigen Gründe/Ursachen für eine Blasenentzündigung sind mir bekannt)

Freundliche Grüsse

Zentrum der Gesundheit:

Entzündungen nur in einem sauren Körpermilieu entwickeln.
alena
geschrieben am: dienstag, 09. dezember 2008, 13:53
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Basisch oder sauer, ein breites Spektrum und sehr interessante Fragen. Die meisten aber hätten sich erübrigt, wenn die Leeserinen und Leeser richtig lesen würden.(basische Keime)

Ich habe aber auch eine Frage: ist Knollensellerie auch basich wie das meiste wurzelgemüse? Leider habe ich es in Ihre Tabelle vermißt,oder hab ich auch nicht richtig gelesen?????
Mit Gruß Alena.

Zentrum der Gesundheit:

Knollensellerie ist basisch - Danke für die Frage
Simone Seling
geschrieben am: montag, 17. november 2008, 18:24
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Sehr geehrte Damen und Herren,
es erstaunt mich, dass Dinkel, Hirse und Amaranth sowohl unter den basischen als auch unter den sauren Lebensmitteln zu finden sind. Ebenso problematisch ist die Eingruppierung von Gerste, Hafer und Weizen unter die basischen Lebensmittel und unter den Bereich der sauren Lebensmittel "alle Arten von Getreide" (wozu die genannten Arten bekanntermaßen gehören) aufzuführe.
Mit freundlichen Grüßen
S. Seling

Zentrum der Gesundheit:

Dass Gerste, Hafer und Weizen unter den basischen Lebensmitteln zu finden sind beruht darauf, dass in diesem Fall Sprossen und Keime gemeint sind - siehe Überschrift.
Laura Rohrbach
geschrieben am: freitag, 14. november 2008, 21:59
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hallo!
zu was gehört bitte Kakao?

vielen dank und liebe grüße.

Zentrum der Gesundheit:

Kakao ist als sauer einzustufen
Rico S.
geschrieben am: samstag, 08. november 2008, 13:44
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Diese Liste ist irgendwie absurd. Seit wann ist Fisch, Vollkornbrot oder Tee ungesund?
Und Reis oder Senf steht in beiden Listen drin.

Milch enthält doch viel Kalzium, warum ist es ein saures Lebensmittel? Alles sehr merkwürdig. Zumal man eh überall andere Informationen bekommt.

Zentrum der Gesundheit:

Wir sagen nicht, dass Fisch, Vollkornbrot oder Tee ungesund sind. Diese Lebensmittel sind sauer.

Reis und Senf sind einmal als Fertiges Produkt in der Liste sauren Lebensmittel aufgeführt, als Keime bzw. Sprossen sind sie jedoch basisch.

Das Kalzium in der Milch ist für den menschlichen Organismus nicht verwertbar.
Hannes Meister
geschrieben am: dienstag, 26. august 2008, 21:04
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Grüß Gott,

nun haben Sie mich überzeugt meine alten Essgewohnheiten aufzugeben, habe mir nun auch eine Darmkur bestellt. Allerdings quält mich eine Frage und zwar:

Wenn ich Muskelaufbau betreiben möchte, was kann ich dann essen, bzw. welche eiweissreichen Speissen kann ich essen, ohne dass ich mich zu sauer ernähre?

Besten Dank für eine Antwort.

Gruß Hannes

Zentrum der Gesundheit:

...das freut uns aber sehr, dass wir Sie überzeugen konnten. Wir gratulieren Ihnen zu dieser Entscheidung, Ihre Ernährungsgewohnheiten zu verändern.

Ihre Frage bezüglich eiweißreicher Lebensmittel möchte ich wie folgt beantworten:

Zu den eiweißreichen Lebensmitteln zählen in erster Linie alle Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen etc.), Sojabohnen, Weizenkeime, Amaranth, Quinoa, Sonnenblumenkerne, Leinsamen etc.
Obwohl all diese Lebensmittel säurebildend sind, haben Sie eine hohe Wertigkeit für den Körper und sollten in den täglichen Speiseplan integriert werden.
Ein sehr hochwertiges basisches Eiweiß ist unsere Lupine, die Sie im Shop finden.

Ralf
geschrieben am: samstag, 23. august 2008, 06:50
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Sie sagten, Artikel in Mainstream Magazinen werden oft von Konzernen verfaßt.
Sie selbst sind eine GmbH.
Wo ist jetzt der Unterschied?

Zentrum der Gesundheit

Wir sind kein Konzern.
Ralf
geschrieben am: samstag, 23. august 2008, 06:49
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Warum ist auf dieser Seite Soja als nicht säurebildner aufgeführt, in einem der oberen Kommentare steht aber: Soja ist definitiv ein Säurebildner?

Zentrum der Gesundheit

Soja ist ein Säurebildner
Gabriele
geschrieben am: montag, 11. august 2008, 08:08
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Hallo, wenn man eine Fruktoseintoleranz hat, was macht man da? Eigentlich ist man dann permanent sauer, da man die basischen Lebensmittel zum grossen Teil nicht zu sich nehmen kann.


Zentrum der Gesundheit:

Bei einer Fruktoseintoleranz sollte als Erstes abgeklärt werden, ob es sich um einen angeborenen Gen-Defet (irreparabel) oder um eine vorübergehende Unverträglichkeit (umkehrbar) handelt. Grundsätzlich muss auf die Zufuhr von Fruktose verzichtet werden. Hierzu zählt jedoch von den basischen Lebensmittels ausschließlich das Obst - alle anderen Basenbildner könenn Sie bedenkenlos zu sich nehmen.

lylie
geschrieben am: samstag, 02. august 2008, 19:26
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Hallo, sind Kokosnüsse basisch oder säurebildend?

Zentrum der Gesundheit:

Kokosnüsse sind Säure bildend
ines eckerle
geschrieben am: sonntag, 20. juli 2008, 10:34
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Guten Morgen,
ich vermisse in den Listen Mais und Polenta. Sind sie basisch oder säurebildend?
Vielen Dank

Zentrum der Gesundheit:

Mais und Polenta sind beide säuernd.
ines eckerle
geschrieben am: sonntag, 20. juli 2008, 10:34
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Kartoffeln vermisse ich auch in den Listen, es sind nur Süßkartoffel unter den basischen LM aufgeführt

Zentrum der Gesundheit:

Kartoffeln sind basisch
BP
geschrieben am: montag, 14. juli 2008, 10:20
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Hallo!

Was halten Sie von folgender Liste:
.....de/basische_nahrungsmittel.html

Hier ist z. B. Bananen als Säurebringer angeführt.

MfG
PB

Zentrum der Gesundheit:

Bananen sind definitiv basisch
Astrude
geschrieben am: donnerstag, 03. juli 2008, 01:53
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Hallo,

die Auflistung über basisch oder sauer wirkende Lebensmittel ist überall verschieden. Das finde ich höchst seltsam, da ph-Werte eindeutig bestimmbar sind. Auch sollte es eindeutig messbar sein, wie ein Lebensmittel mit Speichel oder Magensäure reagiert. Aufgrund verschiedener Angaben über saure oder basische Wirkung von Lebensmittels ziehe ich den Schluß, daß es keine echten Meßwerte gibt, bzw. Autoren irgendwas abschreiben, ohne es zu überprüfen.

Mein Vorschlag an alle geplagten Esser: Hört auf euren Körper und probiert vorsichtig verschiedenes aus.
Je mehr Zutaten etwas hat, je länger es lag, desto schlechter kann ein Lebensmittel sein. Finger weg von Fertigprodukten, reduzieren von Zucker und Weizenprodukten.
Kartoffeln und Möhren sind ein hervorragender Start und wachsen sogar in der heimischen Umgebung. Nach kurzer Zeit lässt sich auch wieder sündiges essen - allerdings in geringen Mengen.
Genau, die genossenen Mengen sind entscheidend. Um gesund zu leben, wird auf nichts verzichtet, was der Körper verlangt.
Meiner vertrug zumindest in der Vergangenheit keine Grapefruit, die hier gelobt wird. Dafür verlangte er Milch, die mir bei übersäuertem Magen half. Tja, so unterschiedlich können Bedürfnisse sein...

LG,
Astrude
Andrea Derbitz
geschrieben am: freitag, 27. juni 2008, 16:36
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Hallo,
ich finde diese Seite sehr hilfreich. Bei mir besteht nur das Problem, dass ich Allergikerin bin und kaum Rohkost, rohes Obst und Nüsse vertrage. Fast alles basenbildene Lebensmittel. Ist es eine alternative mit überwiegend gekochten Lebensmitteln das Basenfasten durchzuführen?
MfG
A. Derbitz
Heidi Kunz
geschrieben am: mittwoch, 25. juni 2008, 18:50
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Hallo kann mir jemand Säurefreie Menüsvorschläge schicken? Vielen Herzlichen dank zum Voraus.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo, Basen-Rezepte finden Sie in dem Buch "Basenfasten kurz und bündig"

Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Christiane N.
geschrieben am: freitag, 20. juni 2008, 19:17
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Hallo,

ich finde es echt toll, dass ich über "Schrot und Korn" zu ihrer Adresse geleitet wurde- habe schon lange nach einer solchen Liste gesucht! Vielen Dank dafür!

Nur bei einer Sache blicke ich nicht ganz durch: unter der Rubrik "Sprossen und Keime" sind auch Dinge wie Dinkel oder Sonnenblumenkerne aufgeführt. Meinen Sie damit wirklich nur die gesprosste/ gekeimte Variante der aufgeführetn Körner und Samen? Wie sieht es z.B. mit Frischkornbrei aus? Oder mir ungesüßten puren Getreideflocken? Sind solche Dinge säure- oder basenbildend? Oder Vollkornreis, gekochter Amaranth oder Quinoa...Buchweizen..? Sind dann also Sonnenblumenkerne auch nur in gekeimter Version basisch? Und was ist Trockenobst?

Ich werde in einer Woche eine Basenfastenkur beginnen- nach vielen Wochen Lern- und Prüfungsstress hat mein Körper sich das echt verdient- da gibt es viel zu entschlacken und auch das eine oder andere Kilo zu verlieren..ich freue mich sehr darauf!!

Vielen Dank und viele Grüße,
Christiane

Zentrum der Gesundheit:

Sehr geehrte Frau Nimz,

nur die gekeimten Körner und Samen sind basenbildend - jedes andere Korn ist definitiv säurebildend. Hierzu zählen auch die ungesüßten Getreideflocken. Sonnenblumen sind nur in gekeimter Form basisch.

Beim Frischkormbrei ist das Korn durch den Einweichprozess zwar deutlich leichter verdaulich und die enthaltenen Basen stehen schneller zur Verfügung, aber ich bezweifle, dass dieser Brei basisch ist.
Trockenobst ist i.d.R. basisch.

Viel Erfolg bei Ihrer Basenfastenkur!

Mit freundlichen Grüssen
Iris Muthmann

Miri
geschrieben am: dienstag, 10. juni 2008, 18:13
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Meine Hautärztin hat mir geraten, mich basich zu ernähern und hat mir deshalb Vollkorreis, Hirse und Polenta verordnet und oben ist zu lesen, dass diese Getreidesorten sauer sind. wie soll ich mich dann jetzt ernähren?

Zentrum der Gesundheit:

Oben auf unserer Seite stehen genügend basische Lebensmittel.
jana zimmermann
geschrieben am: dienstag, 10. juni 2008, 10:48
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vielen dank das es diese seite gibt, mache grad ein fernstudium als ernährungsberaterin und konnte bei einem thema nicht so recht was mit basenreicher ernährung anfangen, aber jetzt schon :)
Dr. L. Dietrich
geschrieben am: mittwoch, 04. juni 2008, 13:51
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Hallo, ich gebe zu, ich kann nicht nachvollziehen, wie eine "saure Zitrone" basisch wirken soll. Können Sie mir dies bitte erklären. Vielen Dank im voraus!

Zentrum der Gesundheit:

Wieso wirken sauer schmecken Nahrungsmittel wie z.B. Zitronen trotzdem basisch?

Der Grund ist einfach: Unsere Geschmacksnerven auf der Zunge reagieren nur auf sauer, jedoch nicht auf basisch, wir sind also nicht in der Lage basisch zu schmecken. Sauer schmeckende Früchte wie z.B. die Zitrone enthalten reichlich Basen in Form von organisch gebundenen Mineralstoffen, die wir nicht schmecken, die aber für den basischen Effekt im Körper verantwortlich sind.

In unserer Geschmackswahrnehmung dominieren bei Obst die zusätzlich enthaltenen Fruchtsäuren wie z.B. die Zitronensäure, die im Stoffwechsel vollständig abgebaut werden und den Säure-Basen-Haushalt nicht belasten.

Wolf
geschrieben am: donnerstag, 08. mai 2008, 22:39
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Ich finde ihre Aufklärungsarbeit auf dieser Seite, besonders bezüglich Jod und Fluor, außerordentlich wichtig und gut. Also sei an dieser Stelle erst einmal ein Lob angebracht.
Allen anderen kann ich nur sagen.
Leute überlegt ob ihr nicht eventuell verlernt habt auf euren Körper zu hören.
Der weiß schon was gut ist. Solange einem die Möglichkeit eingeräumt wurde ein gesundes Körperbewustsein zu erlernen/erlangen.
Langsam nimmt dieser ganze Gesundheitswahn doch schon religiöse Züge an.
LG
Dana
geschrieben am: donnerstag, 10. april 2008, 11:10
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Hallo,

ich verstehe nicht, wieso Fisch, Tee und Sojaprodukte schädlich sein sollen, schließlich wird sehr häufig behauptet, dass die Japaner vor allem deswegen so lange gesund leben. Außerdem soll ja auch die mediterane Ernährung gesund sein, wofür die Anzahl der Hundertjährigen im Mittelmeerraum spricht. Wenn man nach Ihren Informationen geht, dürften die Menschen, die sich so ernähren, ja gar nicht so alt werden. Ich weiß mittlerweile wirklich nicht mehr, was ich glauben soll. Gerade habe ich Anti-Aging Bücher gelesen, in denen zu viel Fisch, Obst, Gemüse und fettarmen Milchprodukten geraten wurde und nun bin ich ziemlich verwirrt, nachdem ich Ihre Homepage entdeckt habe.

Wem soll man also vertrauen?

Zentrum der Gesundheit:

Wem Sie vertrauen möchten, sollten Sie Ihrem Gefühl überlassen.
Ivana Zvonaric
geschrieben am: donnerstag, 10. april 2008, 08:47
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Hallo
habe erst vor einigen Tagen erfahren das mein Stressneurodemitis auf eine Übersäuerung zurückzuführen ist. Habe eine zeitlang Almased getrunken zum Abnehmen. Darf ich jetzt wohl nicht mehr und muss auf Obst und Gemüse umsteigen. Ist das richtig so???

Zentrum der Gesundheit:

Wir können und dürfen aus der Ferne Ihre Lage nicht beurteilen. Aber eine basische Ernährung - siehe oben - ist auf jeden Fall anzuraten.
Frank Jerusalem
geschrieben am: sonntag, 23. mã¤rz 2008, 07:22
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Hallo,
vielen Dank für die aufschlussreiche Liste.
Können Sie bitte noch folgenden Widerspruch bzw. Missverständnis aufklären: Alle Getreide und Getreideprodukte werden als Säurebildner aufgeführt, auch Dinkel, Hirse und Amaranth, während diese gleichzeitig bei den Basenbildnern aufgeführt sind, zusätlich auch noch Gerste, Hafer und Weizen.
Vielen Dank im voraus!
Frank Jerusalem

Zentrum der Gesundheit:

Sprossen, unter denen Sie diese Getreide gefunden haben, sind immer Basen bildend.
Julia Laas
geschrieben am: freitag, 29. februar 2008, 14:19
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Hallo,
ich mach seit einer Woche Basenfasten, habe alles eingehalten, aber falscherweise Sojamilch und Tofu gegesen. Warum ist das nicht erlaubt, obwohl diese Lebensmittel ja keine Säurebildner sind?

Das Zentrum der Gesundheit:

Da sind Sie leider falsch informiert: Sowohl die Sojamilch, als folglich auch der Tofu sind definitiv Säurebildner.

Frauke Horn
geschrieben am: samstag, 26. januar 2008, 20:21
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Die Irrlehre von der "Säure-Basen-Ernährung"

Viele Menschen glauben, dass sie durch eine richtige Ernährung den Körper vor Übersäuerung schützen können. Nach einem Bericht in der Juni- Ausgabe der Zeitschrift VITAL ist das jedoch ein Irrtum. Wissenschaftlich sei die Theorie, wonach der Säure-Basen-Haushalt des Körpers durch Lebensmittel beeinflusst werde, "überhaupt nicht bewiesen", sagt die Internistin und Ernährungswissenschaftlerin Dr. Ursula Bonacker in der Zeitschrift. Der weit verbreitet Irrglaube sei aus der Erfahrungsmedizin abgeleitet und beruhe ausschließlich auf subjektiven Empfindungen. Tatsächlich könne die Ernährung jedoch nie zu einer Übersäuerung führen. "Wenn das Blut zu sauer ist, steckt eine Erkrankung dahinter", betont die Expertin.

"Das Zentrum der Gesundheit:

Wenn bei einem Menschen das Blut sauer - also ein PH-Wert im sauren Bereich aufweist - ist er tot - Das zu dieser "Experten"aussage."

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung stellt ebenfalls eindeutig fest, dass ein gesunder Mensch selbst bei einseitiger Ernährung in der Lage ist, eine Säure-Basen-Dysbalance auszugleichen. Der Organismus besitze "Puffersysteme, die sich immer dann einschalten, wenn sich der pH-Wert im Blut ändert", heißt es in VITAL weiter. Lunge, Leber, Nieren und Blut sorgten dafür, dass der Wert konstant zwischen 7,35 und 7,45 bleibe.


Dr. Ursula Bonacker betont, dass die Einteilung von Lebensmitteln in "sauer", "basisch" und "neutral" falsch sei. Interessant ist ihrer Ansicht nach jedoch, dass die angeblich schlechten, "sauren" Lebensmittel häufig wirklich nicht gesund sind. "Wurst, Käse und Zucker sind im Übermaß genossen schädlich", sagt die Ernährungs-Expertin. Diese Lebensmittel seien jedoch nicht zu "sauer", sondern einfach zu fett oder zu süß. Und ganz falsch an der Lebensmittelliste nach dem Säure-Basen-Prinzip sei die Warnung vor angeblich "sauren" Getreidekörnern, Nüssen und Quark.

"Das Zentrum der Gesundheit:
Getreide, Nüsse ( bis auf Mandeln) und Quark sind sauer und müssen mit dem wertvollen Calcium aus unseren Knochen neutralisiert werden."

Der Mythos "Übersäuerung" geistert übrigens schon seit knapp hundert Jahren durch die Medizin. Bereits um 1900 wurden Krankheiten wie Blasenentzündung, Rheuma, Gicht oder Herzinfarkt auf das Konto eines mutmaßlich falschen pH-Werts im Blut geschrieben. Tatsächlich war aber auch schon damals nicht eine falsche, sondern eine mangelhafte Ernährung Ursache der Erkrankungen.
DIESEN KOMMENTAR FAND ICH BEI DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR ERNÄHRUNG


"Das Zentrum der Gesundheit:
Wir hoffen, dass Sie den gleichen Artikel in dieser Zeitschrift noch einmal mit Bedacht durchlesen. Sie sollten zudem wissen, dass hinter nahezu jedem Gesundheits-Artikel in den Mainstream-Magazinen eine Interessengruppe oder Konzerne stehen, die Artikel professionell erstellen lassen, um interessierte Kreise zu manipulieren."
Alexandra Müller
geschrieben am: donnerstag, 24. januar 2008, 19:38
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Hallo ich fühle mich in der letzten Zeit oft kraftlos,erschöpft und mir ist oft übel.Meine Mutter hatte genau dieselben Beschwerden im letzten Jahr,Der Arzt stellte Übersäuerung fest und verordnete ihr Kartoffeln und Nudeln.Nach etwa vier Wochen ging es ihr wieder gut.Ich wollte jetzt eigentlich das gleiche Schema durchführen doch nun las ich bei Euch das Teigwaren Säurebildend sind.Wie das?Trotzdem war Eure Seite super verständlich,genau aufgelistet.Toll gemacht,nur das ist mir eben schleierhaft.Gruß Alexandra
Jutta Paproth
geschrieben am: mittwoch, 21. november 2007, 17:49
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Hallo Frau Muthmann

Gibt es einen Grund das bei den Rezepten keine rote Beete dabei ist. Ich habe auf meinem Speiseplan bei einer 2wöchigen Azidosekur oft rote Beete gegessen, das es auf dem Speiseplan stand.

J: Paproth
Mathias Dähler
geschrieben am: mittwoch, 07. november 2007, 17:14
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Ich vermisse in der Liste den Grünen Tee. Habe mal eine Zeitlang viel davon getrunken, dann aufgehört. Jetzt habe ich einen ph-Wert von 6,2.
Wenn mir hier niemand davon abrät, werde ich diesen jetzt wieder mehr trinken und schauen wie es sich entwickelt.
Erika Jitschin
geschrieben am: donnerstag, 11. oktober 2007, 15:11
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Bei mir wurde ein pH-Wert von 7,5 festgestellt. Wie erreiche ich, diesen auf ein Normalmaß zu bekommen?
Danke und mfG Erika Jitschin

Basische Ernährung plus Sango Meeres Koralle als Basenpulver
Karola Ponsold
geschrieben am: mittwoch, 23. mai 2007, 08:39
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Hallo,ich habe es aufmerksam gelesen und vermisse Wurst-und Fleischprodukte.Wie verhält es sich damit? es gibt auch basische Teemischungen,in der Aufstellung werden Kräuertees generell als basisch bezeichnet.Könnten Sie mir darauf antworten.
Juergen Jentschke
geschrieben am: freitag, 18. mai 2007, 11:50
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Guten Tag,
es war sehr aufschlussreich über das Thema Übersäuerung zu lesen.
Die Liste der sauren und basischen Nahrungsmittel ist mir indes unverständlich. Wie kommt es, dass es hier so grundverschiedene Zuordnungen gibt? Man weiss wirklich nicht, wem und was man glauben soll.

Hallo Herr Jentschke,

es gibt Lebensmittel die dem Körper Basen zuführen und es gibt Lebensmittel, die basisch verstoffwechselt werden können. Das ist der Grund für die unterschiedlichen Darstellungen.

Mfg

Zentrum der Gesundheit

Iris Muthmann

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