Zucker


Zucker und isolierte Kohlenhydrate versetzen den menschlichen Organismus von Kopf bis Fuss in einen derart geschwächten Zustand, dass jeder Tag zu einem Überlebenskampf werden kann.

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Zucker - Auswirkungen auf den Körper

letzte Aktualisierung am 27.08.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Zucker hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Er macht schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank. Zucker ist jedoch auch wichtig für den menschlichen Organismus. Doch ist Zucker nicht gleich Zucker. Haushaltszucker ist schädlich, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, wichtig und gesund ist.

Zucker © bit24 - Fotolia.com

Unzählige Symptome durch Zuckerkonsum

Zucker kann die folgenden Symptome auslösen oder an deren Entstehung mit beteiligt sein: Unerklärliche Müdigkeit, Antriebs- und Energielosigkeit, Depressionen, Angstzustände, Magen- und Darmprobleme wie Völlegefühle, Blähungen, Durchfall und Verstopfung, Haarausfall, Hautkrankheiten, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche - bis hin zu geistiger Verwirrtheit und anderem mehr. Was von besonderem Interesse ist: Der Körper wird anfällig für "Infektionskrankheiten". Sein Immunsystem ist am Boden und nicht mehr fähig, den Körper angemessen zu schützen.

Zuerst die gute Nachricht: Zucker ist ein Heilmittel

Ja, Sie haben richtig gelesen, Zucker ist ein Heilmittel!
Manche Ärzte verwenden ihn zur Wundbehandlung - vor allem bei Brandwunden sind die schnellen Heilerfolge angeblich überwältigend, und dort, wo manches Mal Antibiotika versagten, konnte Zucker als hervorragender Wundheiler und sogar als Unterdrücker von Infektionen zum Einsatz kommen.

Deshalb wird er auch in hoher Dosierung (halbe-halbe) zur Herstellung von Eingemachtem wie Marmelade verwendet. Er konserviert - und unerwünschte Mikroorganismen, wie Bakterien oder Schimmelsporen, haben dann nicht mehr die geringste Chance.

Glücklich und verliebt... durch Zucker!

Aber nicht nur äusserlich, auch innerlich hat Zucker durchschlagende Wirkung. Da die These, Zucker liefere schnelle Energie, weil er sofort ins Blut übergehe, aufgrund des höchst effektiven Einsatzes aller Medien mittlerweile wohl jedem bekannt ist, versorgt sich auch beinahe jeder vor, nach oder während körperlich und geistig besonders anstrengender Arbeiten mit Zucker in Form von Schokoriegeln, Traubenzucker, süssen Getränken oder Ähnlichem.

Man spürt es unmittelbar nach Zuckergenuss ja auch am eigenen Leib: Ein Gefühl von Leichtigkeit und Wohlbehagen nimmt von einem Besitz, die Konzentrationsfähigkeit steigt und die etwaige Nervosität schwindet. Man fühlt sich vorübergehend stark, leistungsfähig und ... na ja ... vielleicht auch ein bisschen glücklicher als zuvor...?!

Insulin wird in grossen Mengen produziert

Der Grund ist rasch erklärt: Zucker und mit ihm sämtliche isolierten Kohlenhydrate (Auszugsmehle und Stärken, wie z. B. Mondamin) lösen bei ihrer Ankunft im Blut - wo Zucker in der Tat bereits wenige Minuten nach seinem Verzehr ankommt - die Produktion einer grossen Menge an Insulin aus.

Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, dessen Hauptaufgabe es ist, den aus der Nahrung stammenden Zucker wieder aus dem Blut zu entfernen und ihn an sämtliche Körperzellen und Organe zu verteilen, die daraus dann ihre Energie gewinnen.

Insulin aktiviert aber auch die Bildung eines bestimmten Stoffes, der dann im Gehirn Serotonin zusammenbastelt. Serotonin wird manchmal auch als Glückshormon bezeichnet, da es heitere Gelassenheit und sogar euphorische Anwandlungen herbeizuzaubern vermag.

Oft leiden Menschen mit Depressionen oder Angstzuständen unter permanentem Serotoninmangel. Kakao enthält übrigens einen weiteren, dem Serotonin ähnlichen Stoff. Dieser soll gar Verliebtheitsgefühle auslösen. Deshalb führt Schokolade als Kombinationsprodukt von Zucker und Kakao zu den besten "Drogen-Trips".

Die optimale Dosis

Nun hat man selbstverständlich bereits die Zuckerdosis aufgespürt, die zum gewünschten seelischen Höhenflug führt: Mit einer Investition von nur 2,5 Esslöffeln Zucker (= 30g reine Kohlenhydrate) oder alternativ 60g irgendeiner Süssigkeit ist man dabei. Interessant ist nun, dass eine höhere Dosis weder zu einem besseren noch zu einem schnelleren Ergebnis führt. Im Gegenteil ... und damit zu den leider etwas schlechteren Nachrichten:

Das mysteriöse, unstillbare Verlangen nach Zucker

Die Frage ist nun, wenn diese Menge doch bereits zufriedenstellend wirkt, warum verspeist man die selbige nicht gezielt, freut sich hernach nicht einfach seines plötzlich wunderbar erscheinenden Lebens und warum ist man nach dieser angeblich völlig ausreichenden Menge an Zucker nicht rundum gesättigt und zufrieden? Warum wird ständig Zuckriges gegessen: Naschwerk, Kaugummis, Riegel, Eis ...?

Oder mit Zucker gesüsste Getränke genossen: Kaffee, Tees, Softdrinks, Kakao,...?

Oder Mahlzeiten verzehrt, die fast ausschliesslich aus isolierten Kohlenhydraten bestehen: Pizza, Pasta, Kuchen, Gebäck, Brötchen und Brot, ...?

Nun könnte man meinen, dass der menschliche Organismus Zucker und Kohlenhydrate ja nicht nur zur Hebung seiner Laune benötigt oder zur Bewältigung akuter Spezialsituationen (Prüfungen, Sport, Auseinandersetzungen...), sondern ununterbrochen funktionieren muss. Herz, Leber, Gehirn und Muskeln machen bekanntlich niemals Pause.

Brot und Kuchen - nicht in der Steinzeit

Die nächste Frage wäre, warum der moderne Mensch glaubt, seinem Körper zu diesem Zweck gerade Zucker und andere isolierte Kohlenhydrate zuführen zu müssen - bzw. warum er davon überzeugt ist, nicht mehr von Blättern (Salaten), Wurzeln und den Früchten der Bäume satt werden zu können??

Vor einigen zehntausend Jahren stand unseren Vorfahren nichts anderes zur Verfügung, und ihre Körper leisteten bei Weitem mehr als die unsrigen, die oft nichts weiter tun, als die Sitzfläche irgendeines Chefsessels zu wärmen. Seinerzeit bewegte man sich bevorzugt im Laufschritt und unternahm in dieser Geschwindigkeit tagelange Wanderungen.

Vermutlich arbeiteten die steinzeitlichen Gehirne ebenfalls recht fix, denn ständig war man auf der Hut vor möglichen Feinden, entwarf Werkzeuge und errichtete sich eigenhändig neue Behausungen aus selbst organisiertem Material.

Übrigens stand auf dem Speisezettel unserer Ahnen auch kein Getreide. Vielleicht assen sie dann und wann frische Samen von Wildgräsern, doch sicherlich sammelten sie nicht in stundenlanger Plackerei Hunderttausende dieser Winzlinge, um sie anschliessend zu häuten, irgendwie in einen mehlähnlichen Zustand zu versetzen und daraus so etwas wie Brot oder Kuchen zu fabrizieren.

Selbst wenn, so wären diese sonnengetrockneten Grassamenfladen niemals von jener miserablen und hochgradig schädlichen Qualität gewesen wie heutiges Brot - von all den künstlichen Zusätzen und vom Umstand des Erhitzens bei 200 Grad und mehr wollen wir einmal absehen und nur das Getreide an sich betrachten.

Modernes Getreide...

... ist, wie eigentlich fast all unser Gemüse und Früchte, völlig überzüchtet. Zu den wichtigsten Zuchtkriterien gehören grosse Körner, also höchstmögliche Ausbeute pro Ähre und ein hoher Glutengehalt. Je höher der Glutengehalt, um so besser sind die Backeigenschaften des Mehles und um so höher ist bei vielen Menschen die Gefahr, Allergien gegen dieses unnatürliche Eiweiss zu entwickeln.

Warum? Weil Körper intelligent sind und unmissverständlich darauf hinweisen, dass sie das nicht wollen bzw. brauchen. Das Ergebnis sind also riesige Körner auf schwachen Stängeln, die mit ihren wilden Vorfahren nichts mehr gemein haben. Sie können nicht mehr allein überleben, sind verweichlicht und ein gefundenes Fressen für Pilze und Insekten - angewiesen auf die Pflege und "Behandlung" des Landwirtes.

Wie sollen diese Schwächlinge Gesundheit und Lebenskraft vermitteln? Zu allem Überfluss wird diesen mit Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden und Nitratdüngern vollgepumpten Aliens dann auch noch gerade jener Teil abgenommen, der für unseren Körper noch von Interesse gewesen wäre: Die ballaststoffreichen Randschichten und der vitamin- und mineralienreiche Keim. Übrig bleiben isolierte Kohlenhydrate, nichts als Stärke und Zuchteiweiss!

Vorsicht auch bei Roh-Rohrzucker

Strahlend weisser, kristalliner Haushaltszucker, aber auch der braune (oft nur eingefärbte) Rohrzucker stammen bekanntlich aus dem Zuckerrohr oder der Zuckerrübe. Da wir aber mit diesem Zucker nicht auch noch die Blätter des Zuckerrohres oder der Rüben - beispielsweise als Salat - essen (wo könnte man diese überhaupt herbekommen?) und wir auch nicht an deren Rinde knabbern, sondern diese Reste bestenfalls an Tiere verfüttert werden, kommen zwar diese Tiere in den Genuss all der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, wir aber nicht.

Das heisst wiederum, dass unserem Haushaltszucker genau jene Vitalstoffe fehlen, nach denen unser Körper nun heisshungrig lechzt. Das ist dann auch eine Antwort auf die Frage, warum man mit der erwähnten Zuckerdosis nicht einfach zufrieden ist, sondern im Gegenteil über kurz oder lang sehr unglücklich wird - und dies auch bleibt, wenn man seine Ernährungsweise nicht drastisch ändert.

Hunger deutet auf Vitalstoffmangel hin

Ständiger Appetit oder Heisshungerattacken sind die Versuche eines Körpers, seinem Besitzer begreiflich zu machen, dass lebensnotwendige Materialien (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) fehlen, welche er doch bitte mit der nächsten Mahlzeit liefern möge.

Leider hofft er meist vergebens und hungert still vor sich hin. Der betreffende Mensch ist permanent auf der Suche nach Essbarem, obwohl der oberste Hosenknopf schon längst nicht mehr zugeht. Auch unsere Gemüse, Salate und Früchte sind nur auf Optik, lange Lager- und optimale Transportfähigkeit und, Sie ahnen es schon, auf hohen Zuckergehalt hin getrimmt. Mineralien, Vitamine? Keine Spur!

Falscher Zucker mittlerweile auch in Möhren!

So gibt es beim Obst heutzutage Sorten wie beispielsweise die Super-Sweet-Ananas, die eigentlich kaum noch nach Ananas schmeckt, sondern nur noch wie pappsüsser Zuckersirup. Auch Bananen, Orangen und vor allem kernlose Trauben oder Rosinen (Sultanas) sowie kernfreie Wassermelonen gehören zu jenen Früchten, die auf höchstmöglichen Zuckergehalt hin gezüchtet wurden.

Der Verbrauchergaumen steht nun einmal auf "süss". Auch manche Äpfel und - jetzt halten Sie sich fest - sogar Möhren und Rote Bete sind so überzüchtet und süss, dass unser Körper diese "Lebensmittel" nicht mehr will.

Sie enthalten Zucker - und (fast) wie beim weissen Kristallzucker fehlen diesen Gemüsen durch extremste und rücksichtsloseste Zucht- und Ausleseverfahren viele wichtige Begleitstoffe, die der Körper zur Verarbeitung des Zuckers bräuchte. Das merkt man daran, dass man sich an vielen dieser Früchte gnadenlos überessen kann.

Vermeiden Sie kernlose Früchte

Die Kernlosigkeit von Früchten liefert Ihnen übrigens einen wichtigen Hinweis auf die mangelnde Eignung derselben als Lebensvermittler. Es sind so genannte hybride Sorten, die selbst also unfruchtbar sind und sich nicht mehr aussäen können, zwar nicht saft- aber dafür umso kraftloser sind.

Inzwischen glaubt man sogar, dass diesen Früchten nicht nur die wichtigen Vitalstoffe fehlen, sondern dass ihr Zucker vom Organismus fast genau so behandelt wird wie derjenige aus der Südzuckerpackung. Er erkennt ihn nicht als natürlichen Zucker an. Manche Ernährungsexperten nennen den Zucker solcher Früchte auch Hybridzucker.

Die Ahnen unserer Früchte

Um noch einmal einen kurzen Abstecher in die Steinzeit zu machen: Unsere Äpfel stammen von kleinen, harten und eher wenig saftigen Früchtchen ab, die fast gar nicht süss schmeckten. Eine wilde Traube ist extrem hartschalig, klein, voller Kerne und von meist herbem Geschmack.

Wildorangen sind ebenfalls kaum süss, sondern voll eines zarten, fruchtigen Aromas und - was der Verbraucher überhaupt nicht schätzt, es aber tun sollte - voller grosser, dicker Kerne. Pflanzt man solch einen Kern ein, wird daraus ein stolzer, fruchttragender Baum heranwachsen.

Tun Sie das einmal mit einem Kernchen, wenn Sie denn eines finden, aus einer hochgradig überzüchteten Navel-Orange, die von einem veredelten Baum stammt. Wenn Sie Glück haben, keimt der Same und ein Pflänzchen wächst heran. Aber Sie müssen gut darauf aufpassen, denn Läuse aller Art werden es lieben und auf Früchte werden Sie umsonst warten. Zucker ist in den ursprünglichen Früchten sehr sparsam enthalten. Aber genau auf diesen geringen Gehalt natürlichen Zuckers ist unser Organismus programmiert!

Abhängigkeit von Nahrungsmitteln und deren Inhaltsstoffen

Wir jedoch füllen unsere Mägen derart mit den unendlich vielseitigen Getreideprodukten in Abwechslung oder Kombination mit isoliertem und hybridem Zucker, dass darin kein Platz mehr für die Nahrung ist, auf die unser nach wie vor steinzeitlicher Organismus so sehnsüchtig wartet. Hätte sich der neuzeitliche Menschenkörper bereits an diese Form der Nahrung angepasst, dann müsste er sich ja in bester gesundheitlicher Verfassung befinden.

Warum haben wir uns ausgerechnet diese beiden Stoffe, nämlich isolierten Zucker und isolierte Mehlprodukte - neben den mehr als fraglichen Eiweiss- und Fettlieferanten in Form von Fleisch und Milch - als unsere Hauptnahrungsmittel ausgesucht? Und was ziemlich besorgniserregend ist, warum behalten wir diese Ernährungsform oft auch dann bei, wenn wir erkannt haben, dass sie nichts als Leid und Krankheit bringen?

Fällt uns nichts anderes ein, das uns ebenfalls glücklich und zufrieden machen könnte? Gelingt uns das nur mit Hilfe von industriell und lieblos hergestellter Nahrung? Wenn ja, dann muss es sich um Sucht und Abhängigkeit handeln, denn zum Junk-Food-Essen wird im Normalfall keiner gezwungen.

Wer ohne Zucker und isolierte Getreidegerichte aufwächst, verabscheut üblicherweise beides und weigert sich mit fest verschlossenen Lippen, auch nur den kleinsten Bissen solch einer Mahlzeit in seinen Organismus zu lassen.

Wir aber wurden in eine Welt hinein geboren, in der es völlig normal ist, eine Art Droge zu konsumieren und sie den Kindern ab ihrem ersten Tag an zu verabreichen. Und so sind wir automatisch zum "Junkie" (umgangssprachlich für Drogensüchtiger) erzogen worden und meinen, ohne Zucker bzw. Mehlprodukte nicht mehr glücklich sein zu können. Sie glauben mir nicht?

Machen Sie den Test

Lassen Sie Zucker weg. Aber bitte jede Art und auch die kleinste Spur von Zucker. Lesen Sie akribisch jedes Zutatenetikett oder besser noch, sparen Sie sich das, denn Sie werden sowieso kaum (fertig abgepackte) Produkte finden, die weder Zucker noch Getreide enthalten. Frischkost heisst die Devise. Getreide auch weglassen? Meiden Sie gleichzeitig alle Getreideprodukte. Im Hinblick auf die Tatsache, dass das heutige Getreide ebenfalls untauglich ist, lassen Sie auch Vollkornprodukte weg.

Sie werden alsbald erleben, wie Sie zu rotieren anfangen, wie Sie plötzlich an nichts anderes mehr denken können, als an Nudeln - und für eine Scheibe trockenen Brotes werden Sie spätestens am dritten Entzugstag bereit sein, gewisse Summen auf den Tisch zu legen, die Sie womöglich gar nicht haben.

Es muss nicht für immer sein und soll vorerst lediglich dem Zweck dienen, die Existenz der Zucker- und Kohlenhydratsucht zu beweisen und Ihnen damit die subtile, völlig unterschätzte und überall verharmloste Gefahr dieser beiden Stoffe ins Bewusstsein bringen. Sollte es Ihnen überhaupt gar nichts ausmachen, ohne Zucker- und Mehlspeisen ihr Leben zu verbringen, dann sind Sie eine wirklich ungewöhnliche Ausführung des gegenwärtigen Zivilisationsmenschen und können sich unglaublich glücklich schätzen.

Nun macht uns diese, unsere Kost unglücklicherweise nicht nur süchtig und damit zu leicht manipulierbaren Hampelmännern von Werbestrategen und den Angeboten der Supermärkte, sondern sie bringt uns Unwohlsein, Krankheit und Siechtum, raubt uns unsere Lebensenergie und im Hinblick auf die Sucht, auch unseren individuellen Willen.

Was genau verursacht Zucker im Körper?

Was stellen Zucker und isolierte Kohlenhydrate in unserem Körper an? Dem Körper, mit dem wir eigentlich lachen, tanzen, springen, laufen und lieben sollen und der uns definitiv nicht zu dem Zweck überlassen wurde, dass wir sorgen- und schmerzgeplagt mit ihm denm Grossteil unseres Lebens pillenschluckend durch Arztpraxen und Krankenhäuser schlurfen.

Natürlicher Zucker reist durch den Körper: Der gesunde Zuckerzyklus

Was also geschieht, wenn Zucker im Körper auftaucht? Erscheint ein natürlicher Zucker in einem gesunden Körper, beispielsweise in Form einer Handvoll Kirschen, die Sie eben in nüchternem Zustand von Nachbars Baum geklaut und verzehrt haben, dann passiert folgendes:

Die Kirschen werden nach ihrer kurzen Reise durch den Magen im Dünndarm landen. Hier kümmert man sich erst einmal um die Resorption der Zuckermoleküle - auf Latein auch Glucose genannt - was bedeutet, dass sie die Darmwand passieren und mit dem Blut zur Leber transportiert werden.

Ihr Blutzuckerspiegel befand sich vor den Kirschen auf seinem Grundwert von etwa 80 bis 100mg pro 100 ml Blut. Langsam (innerhalb von 1 bis 2 Stunden) steigt er auf etwa 120 bis 150mg an Gleichzeitig erhält die Bauchspeicheldrüse den Befehl, das Hormon Insulin zu produzieren.

Das Insulin soll den Blutzuckerspiegel wieder dahingehend senken, dass er sich - wiederum langsam und innerhalb von etwa 2 Stunden - auf seinem ursprünglichen Grundwert von 80 bis 100mg einpendelt.

Insulin ist in etwa mit einem Spediteur für Brennholz zu vergleichen. Das Brennholz sind die Zuckermoleküle. Spediteur Insulin transportiert das Holz zu den verschiedensten Organ-, Muskel- und Nervenzellen, die daraus Energie gewinnen, das Holz also verbrennen, um ihre täglichen Aufgaben optimal erfüllen zu können.

Diese Art von Glucose, die aus Früchten gewonnen wird, trifft nie pur im Körper ein, stets ist sie in Begleitung von Vitaminen, Ballaststoffen und lebenswichtigen Mineralien. Diese Begleitstoffe wirken wie Bremsklötze an den Glucosefüssen, sie sorgen dafür, dass die Zuckermoleküle nicht drängeln und schön langsam der Reihe nach ins Blut übergehen.

Natürliche Glucose kann man sich in etwa wie massives, prima abgelagertes Buchenholz in handlichen Scheiten vorstellen. Ein gleichmässig und lang brennendes Feuer entsteht.

Sind alle "Organfeuer" knisternd im Gange und im Blut sind dann immer noch Holz-, pardon Glucoseteilchen übrig, so werden diese vorerst überflüssigen Zuckerteile (Holzscheite) vom Spediteur Insulin zur Leber gebracht. Hier werden die Holzteile dann zu Press-Span-Platten umfunktioniert, weil das Brennmaterial in dieser Form platzsparender aufzubewahren ist als die losen Holzprügel.

Die Press-Span-Platten im menschlichen Körper nennt man Glykogen. Das ist eine Speicherform der Stärke, die als Vorrat für magere Zeiten dient. Kommen die einkalkulierten Hungersnöte nicht, sind die Lagerkapazitäten in der Leber bald erschöpft.

Problemzonen des Körpers

Doch das ist nicht schlimm, denn dann werden einfach an anderen Stellen im Körper neue Lagerhallen gebaut. Diese "anderen Stellen" nennt man auch "Problemzonen"! Nur kann dort keine Stärke gelagert werden. Diese wird deshalb in Fett umgewandelt und trägt nun dazu bei, dass das Bäuchlein ein wenig runder, die Oberschenkel noch etwas behäbiger und insgesamt die Klamotten immer enger werden.

Erscheint jetzt aber nach den Kirschen längere Zeit nichts mehr im Magen, beginnt der Blutzuckerspiegel langsam aber sicher zu sinken, denn Organe wie beispielsweise Herz, Lunge, Leber und Gehirn rufen ja unentwegt Glucose (Brennholz) aus dem Blut ab.

Ein stetig sinkender Blutzuckerspiegel ist für die Bauchspeicheldrüse das Signal, jetzt eine Arbeitstruppe ins Blut zu schicken. Sie heisst Glucagon. Das ist im Gegensatz zu unserem Spediteur Insulin ein Team, welches "mit Äxten, Beilen und Sägen ausgerüstet" in der Leber nun beginnt, die Press- Spanplatten wieder auseinander zu nehmen, um sie in einfaches Brennholz für die Organe zurückzuverwandeln.

Der Gegenspieler von Insulin

Glucagon ist also ebenfalls ein Blutzucker regulierendes Hormon, nur wirkt es eben gerade anders herum als Insulin. Auf diese Weise wird der Blutzuckerspiegel stets relativ konstant auf seinem Grundwert gehalten, denn die Organfeuer sollen ja nie ganz zum Erliegen kommen.

Dieser Mechanismus sorgt selbst während längerer Fastenzeiten für einen zuverlässigen Nachschub an Brennmaterial. In Zeiten höchster Aufregung, wenn also z. B. der Nachbar mit schwingender Heugabel auftaucht, um Sie zu befragen, wohin wohl all seine Kirschen gekommen sein könnten, dann enötigen Sie bzw. Ihre Organe mehr Energie als in Kirschen pflückendem Zustand oder am Schreibtisch sitzend.

Darmflora in sechs Wochen ruiniert

Im Magen, wo sich viele Menschen eine üppige Pilzzucht angezuckert haben, sorgt die eintreffende, reine isolierte Fabrikzucker - Glucose für eine rasche Vervielfachung dieser schmarotzenden Mitbewohner. Falls dies nicht Ihr erstes Marmeladenbrot gewesen war, so wird auch im Dünndarm ähnlich düstere Stimmung herrschen. Gut bürgerliche Zivilisationskost schafft es immerhin binnen sechs Wochen, eine intakte Darmflora relativ vollständig zu ruinieren. Alkohol, Nikotin und Medikamente können diesen Zeitraum noch extrem verkürzen.

Mundgeruch deutet auf Darmprobleme hin

Eine danieder liegende Darmflora erkennt man leicht an solch abschreckenden Symptomen wie Mundgeruch, Blähungen (und allen möglichen anderen Verdauungsproblemen), plötzlichem oder chronischem Haarausfall und mysteriösen Hautveränderungen, wie juckende Ausschläge, undefinierbare rote Punkte oder ähnlichem.

Ist es einmal so weit, dann wird nicht selten jedes noch so kleine Häppchen gewichtmässig rasch zu Buche schlagen, denn nichts kann mehr ordnungsgemäss verarbeitet oder verwertet werden. Fast alles wird einfach nur noch rasch in Fett umgewandelt und irgendwohin verstaut. Vitamin B1, Mangan, Spurenelemente...???

Doch zurück zu Ihrem Dünndarm, der über das eintreffende Zucker-Mehlpampen-Gemisch nicht sonderlich erfreut sein wird. Als erstes wird er nach Vitamin B 1 fragen, denn das kann er in Ihrem Marmeladenbrotbrei nirgends entdecken. Wie auch, denn das war zwar im Keim und den Randschichten des Weizens drin - beides fehlt jetzt.

Auch in der Zuckerrübe war einst genug davon vorhanden, aber auch hier wurde lediglich ein Teil, der Zucker, herausisoliert - und der Rest samt B1 (und sämtlichen anderen B-Vitaminen) kompostiert oder verfüttert. Was nun? In der Leber sollte B1 jetzt eigentlich u. a. zusammen mit dem Spurenelement Mangan Verdauungsenzyme für den Dünndarm bilden, die dann alle eintreffenden Kohlenhydrate in Glucose-"Holzscheite" spalten.

Abgesehen davon, dass im Marmeladenbrot nicht einmal ein Hauch von Mangan enthalten war, wird die Leber nun all ihre "Vorratsschränke" nach diesen beiden Zutaten (B1 und Mangan) durchwühlen und notgedrungen an ihre eisernen Reserven gehen müssen. Ist gar kein Mangan mehr aufzutreiben, wird die Lage kritisch.

Nicht nur B1 braucht Mangan, auch die Insulin produzierende Bauchspeicheldrüse verkümmert ohne das Spurenelement - und dann gibts halt auch kein Insulin mehr. Ohne Insulin jedoch steigt der Blutzuckerspiegel stetig immer weiter, was für den Organismus bald Lebensgefahr bedeutet. Es kommt zu Übelkeit, Erbrechen und vermehrtem Wasserlassen, längerfristig jedoch zu Bewusstlosigkeit und schliesslich zum Tod infolge von Kreislauf- oder Nierenversagen. Mangan, übrigens, ist im vollen Korn, in Nüssen und tropischen Früchten enthalten.

Selbstverständlich fehlen noch viele andere Mineralstoffe in einem Frühstück dieser Art. Doch wenn schon das Fehlen eines einzigen Stoffs solche, verheerenden Auswirkungen haben kann, was mag da nur erst im Körper los sein, wenn tagaus, tagein nichts anderes als solche wenig lebendigen, industriell hergestellten "Nahrungsmittel" eintreffen? Vitamin B3 - Glücksräuber wider Willen!

Da in isolierten Kohlenhydraten der gesamte Vitamin-B-Komplex fehlt, glänzt natürlich auch Vitamin B3 mit Abwesenheit. Vitamin B3 wird aber dringend für die Verarbeitung der Kohlenhydrate gebraucht. Es fungiert in diesem Zusammenhang als zündender Funke (auch Co- Faktor genannt), der die Kohlenhydratspaltenden Enzyme überhaupt erst aktiviert, ihnen den entscheidenden Kick verpasst.

Ohne B3 machen die gar nichts. Hier kann der Körper aber ausweichen! Aus der bereits erwähnten Aminosäure, die das Glückshormon Seroton herbeizaubern kannte, Vitamin B3 herzustellen ist für unseren Organismus ein Leichtes. Vitamin B3 kann also hergestellt werden. Doch - oh weh - wer zimmert nun das Serotonin? Wer schmiedet nun unser Glück?? "Tsunamis" täglich mehrmals!

Die isolierten Kohlenhydrate - Weissmehl und Fabrikzucker - sind nichts anderes als komprimierte Glucose. Es fehlt ihnen einfach an allem. Auch Ballaststoffe, die in ausreichender Menge in den Kirschen enthalten waren, fehlen dem Marmeladebrot. Keine Ballaststoffe, keine Vitamine und keine Mineralstoffe bedeuten folglich auch: Keine Bremsklötze mehr an den "Glucosefüssen".

Zuckerschock im Körper

Deshalb passiert jetzt Folgendes: Die Glucose schwappt ungebremst ins Blut und löst dort einen regelrechten Zuckerschock aus. Das sind keine Holzscheite, die da im Blut eintreffen, nein, das sind staubtrockene Sägespäne, die zunderartig brennen - und sie treffen pur ein, in riesigen, unkontrollierbaren Mengen, die so (!) in der Natur niemals vorkommen würden.

Mit diesen Sägespänen ist aber kein dauerhaftes, gemütliches und wärme spendendes Feuer möglich. In Sekundenschnelle lodert ein funken sprühendes Strohfeuer auf und genauso schnell ist es auch wieder erloschen. Übrig bleibt statt einer wärmenden Glut und friedlich arbeitender Organe nichts als ein Häufchen Asche, irritierte Eingeweide und ein erschöpft am Boden liegender Blutzuckerspiegel.

Für solche Sonderfälle ist Glucagon einfach zu langsam und so springt die Nebennierenrinde ein. Hier wird das Hormon Adrenalin produziert, welches dafür bekannt ist, den Körper zu unglaublichen Leistungen anzuspornen. In Höchstgeschwindigkeit wird unter seinem Einfluss Glucose (Zucker) frei gesetzt - und wenn es sein muss, wird Adrenalin aus der Leber noch den allerletzten Rest an Glucose quetschen.

Jetzt hat das Gehirn genügend Power, um sich (wegen der Kirschen) günstige Ausreden einfallen zu lassen (die Vögel warens natürlich) oder im ungünstigeren Fall - eine Heugabel kann unter Umständen unangenehm werden - mögliche Fluchtwege auszutüfteln.

Auch die Muskeln sind jetzt für eine etwaige Verfolgungsjagd oder - vorausgesetzt Sie haben Ihren Sauzahn parat - für einen Nahkampf gerüstet, genauso wie Herz, Lunge und all die anderen beteiligten Organe. Irgendwann wird wieder Ruhe einkehren, Sie essen eine Kleinigkeit (diesmal aus dem eigenen Garten, um die Nerven zu schonen), der Blutzuckerspiegel steigt, die Leber kann wieder neue Vorräte in Form von Glykogen einlagern,... und der Kreislauf beginnt aufs Neue.

Nun haben wir den natürlichen Zuckerzyklus im Körper kennen und verstehen gelernt. Was aber passiert, wenn jemand jener Spezies von Menschen angehört, die nicht so sehr auf Kirschen stehen, sondern den Tag lieber mit einigen Scheiben wabbeligen Weissbrotes aus vitalstofffreiem Auszugsmehl beginnen - worauf sie dann noch dick und üppig Marmelade streichen, die ordnungsgemäss zu 50% aus raffiniertem Fabrikzucker besteht - was passiert dann? Wie verläuft der künstliche Zuckerzyklus - und was sind seine verheerenden Auswirkungen auf den Organismus?

Doch der Reihe nach

Kaum im Dünndarm eingetroffen, geht das Gedränge los: Die Masse an Glucoseteilchen quetscht sich durch die Darmwand und schwappt in den Blutstrom. Ein "Glucose-Tsunami" von höchst dramatischem Ausmass überflutet die Leber und sorgt im Körper für den absoluten Ausnahmezustand Und das nur wegen eines scheinbar völlig harmlosen Marmeladenbrotes!

Die Leber in höchster Not

Selbst ein so geduldiges und für jede Aufmerksamkeit dankbares Organ wie die Leber gerät jetzt aus der Fassung. Sie hat enorme Schwierigkeiten , einzuordnen, was da eintrifft. Die übermässige Zuckermenge schockiert sie, die Fremdartigkeit des Zuckers stösst sie ab - und sie wundert sich , dass mit dem stark zuckrigen Blutstrom kaum ein brauchbares vitales Stöffchen oder ein Spurenelementchen mitgekommen ist.

Leber ist überfordert

Trifft solche Nahrung dauernd ein, ist die Leber nicht selten regelrecht aufgeschwollen. Diese Selbstvergrösserungsmassnahme ergreift sie, um noch mehr Zucker aufnehmen zu können, um leistungsfähiger zu werden. Aber sie kann es selten mit den heutzutage verzehrten Kohlenhydratmengen aufnehmen und ihr Potential schwindet zusehends. Für andere Aufgaben, wie der Eliminierung von Schad- und Giftstoffen aus dem Blut hat sie schliesslich kaum noch die Kraft.

Der Körper wird krank

Der Organismus wird immer kränklicher, schwächer und anfälliger. Den "Tsunamis" folgt der lnsulinschock Ihr Blutzuckerspiegel wird nun rasch (innerhalb von einer halben Stunde!!) einen kurzzeitigen Spitzenwert von 150 bis 180mg. Der Tatbestand eines überhöhten Zuckergehaltes im Blut ist bekanntlich gleichbedeutend mit akuter Lebensgefahr und so schüttet die Bauchspeicheldrüse auf hektischen Befehl der Leber und in heller Aufregung viel zu viel Insulin aus. Der Insulinschock ist da!

Eiweissablagerungen

Sollten Sie nun ausser für denaturierte Nahrung, wie Marmeladebrote, auch für wie Fleisch, Eier und Milchprodukte eine gewisse Vorliebe hegen, so entstehen daraus im Laufe der Zeit Eiweissablagerungen, die sich überall an den Wänden Ihrer Blutgefässe nieder lassen. Diese Bahnverengungen, die auch Eiweissspeicherkrankheit genannt werden, wirken unerwünschtermassen als Verkehrsberuhigter.

Weder Insulin noch andere Botenstoffe können in der gewohnten Geschwindigkeit vorankommen und treffen so erst mit gehöriger Verspätung an ihrem Einsatzort ein.

Solange sich das erforderliche Insulin durch die schmalen Bahnen kämpft, erhält die Bauchspeicheldrüse ununterbrochen weitere Aufforderungen, nun doch endlich Insulin zu schicken. Das tut sie immer wieder und wieder, so lange, bis der erste Insulinkonvoi endlich an Ort und Stelle eingetroffen ist und mit Aufladen und Abtransport der Glucosemoleküle beginnt.

Kaum ist er fertig, trudeln die - inzwischen völlig überflüssigen - nächsten und übernächsten Insulin- LKWs ein. Alle schaffen sie den Zucker aus dem Blut in die Körper- und Organzellen.

Magnesium und Kalzium - die Allrounder

In die Organzellen dürfen nur diejenigen Stoffe, die sich "ausweisen" können. Die "Pässe" werden von den beiden Mineralstoffen Magnesium und Calcium kontrolliert. Erst, wenn diese beiden Mineralstoffe den "Pass" als gültig anerkennen, darf der an die Zellentür Klopfende eintreten, in diesem Falle der Spediteur mit seinem Laster voller Sägespäne (das mit Glucose beladene Insulin).

Ohne Magnesium kann auch das für Notzeiten gespeicherte Glykogen (die Press Spanplatten) nur schwer zu Glucose (Holzscheite) zurückverwandelt+ werden.

Kalzium - Der Bodyguard der Zellen

Kalzium hat an der Zellentür hauptsächlich die Funktion, Gift- und Schadstoffe abzuwimmeln. Wäre der Kalziumpegel im Organismus stets optimal, dann hätten Pestizidrückstände und Schwermetalle aus Zahnfüllungen oder Umweltgiften gar nicht erst die geringste Chance, überhaupt in die Zelle zu gelangen. Endloser Kalziumverschleiss durch Zucker Kalzium wird im fabrikzuckerüberfluteten Körper aber leider für ganz andere Aufgaben gebraucht, so dass es für die Türstehertätigkeit kaum mehr Zeit hat.

Vitamin B 1 ist Mangelware

Bei der Umwandlung von Glucose in Energie entstehen in der Zelle nämlich Säuren. Diese sollten für gewöhnlich von einem Vitamin B1-haltigen Enzym neutralisiert werden. Aber B1 ist in einem schlecht ernährten Körper Mangelware, und so zirkulieren die Säuren fröhlich im Körper und machen diesen richtig sauer.

Jetzt müssen eilig Kalziummoleküle her, um all die Säuren zu binden, damit sie ausgeschieden werden können. Dazu werden dann die "Türsteher-" Kalziums abkommandiert. Diese reichen zahlenmässig oft nicht aus und so müssen ganze Kalzium Sondereinheiten aus Knochen, Zähnen und den Gefässwänden herausgelöst werden. Die Calciumaufnahme kann bereits durch Erscheinungen, wie Völlegefühl und Blähbauch blockiert werden, so dass in mit Industrienahrung genährten Menschenkörpern hochgradiger Mangel an diesem Mineral herrscht.

Der Organismus muss dann eine selbstmörderische Entscheidung nach der anderen treffen, um wenigstens den Augenblick einigermassen zu überleben. Aber nur, wenn bald wieder vollwertige Lebensmittel eintreffen, bleibt dies ohne schwerwiegende Folgen. Andernfalls erwartet Sie die ganze Palette sog. Zivilisationskrankheiten. Der Zuckerschub!

Wie geht es im Industriezuckerkreislauf weiter? Das im Übermass erschienene Insulin hat mittlerweile ganze Arbeit geleistet, das Blut ist annähernd zuckerfrei, in den Organen und Zellen knattern die funken sprühenden Strohfeuer. Der Mensch fühlt sich derweil aufgeputscht. Das ist der sog. "Zuckerschub".

Doch rasch sind die Feuer erloschen und der ursprüngliche Blutzuckerspitzenwert ist rasant in die Tiefe gestürzt, am Grundwert vorbei - und er erreicht nur ca. 1,5 Stunden nach Erklimmen seiner Spitze ein Rekordtief von vielleicht 50 mg.

Und hinterher der "Sugar Blues"

Wenn Sie also um 9 Uhr gefrühstückt haben, erklärt dieser Vorgang das "11-Uhr-Loch" bzw. den sog. "Sugar Blues". Dieser Tiefstwert kann sich bis zu zwei Stunden oder länger halten. Sie fühlen sich dabei völlig groggy und würden sich am liebsten eine Weile aufs Ohr legen. Das ist deshalb so, weil ein solcherart niedriger Blutzuckergehalt für Ihren Organismus eine nicht minder alarmierende Erscheinung ist als der kürzlich erreichte Zuckergipfel und Sie aufgrund akuten Energiemangels vorsorglich "ruhig gestellt" werden müssen.

Dieser Zustand wird Unterzuckerung oder Hypoglykämie genannt. Unterzuckerung liegt voll im Trend. Mit diesem Syndrom stehen Sie keineswegs alleine da, im Gegenteil, Sie sind sogar sehr "trendy"!

Ärztlichen Einschätzungen zufolge handelt es sich um eine aktuelle Volkskrankheit, unter der jeder Zweite entweder permanent oder sporadisch (nach Tagen mit exzessivem Zucker- oder Kohlenhydratverzehr z.B. Weihnachten o.ä.) leidet. Da alle Organe und vor allem das Gehirn permanent auf die Versorgung mit Glucose angewiesen sind, führt bereits eine relativ leichte Unterzuckerung zu Schäden an Organ- und Körperzellen, eine länger anhaltende gar zu gravierenden Beeinträchtigungen der Hirnfunktionen.

Die akuten Symptome hierfür fallen sehr individuell aus: Schweissausbrüche, Herzklopfen, Heisshungergefühle und Angstzustände sind möglich. Aber auch Alpträume weisen auf nächtliche Unterzuckerung hin, z. B. nach einem besonders reichhaltigen Betthupferl. Seh- und Sprachstörungen, unsicherer Gang, geistige Verwirrtheit und Gefühlsstörungen wie Gereiztheit, Pessimismus, Aggressionen oder deplatziert erscheinende Albernheit runden das Programm ab.

Auch hier ist in extremen Fällen das Abdriften ins Koma das Ende vom Lied. Der teuflische Kreis bis Glucagon aus der Bauchspeicheldrüse schliesslich herbei geeilt ist und aus den Press- Spanplatten (dem Glykogen) in der Leber wieder leicht transportierbare Holzscheite (frei verfügbare Glucose) und damit neue Energie fabriziert hat, dauert es bekanntlich noch eine Weile.

Zu hoher Blutzuckerspiegel

Sie erinnern sich an die beengten "Strassenverhältnisse"? Wie zuvor beim Insulin, wird auch jetzt wieder viel zu viel Glucagon geordert und entsprechend viel schwimmt bald darauf im Blut, welches dann wiederum Insulin erfordert. Bei einer nun folgenden Ernährung ohne isolierte Kohlenhydrate und ohne Zucker wird der Körper im Allgemeinen in der Lage sein, sein Gleichgewicht wieder zu finden.

Wenn Sie nun aber - da Sie sich nach Ihrem Marmeladenbrotfrühstück nicht am helllichten Tag einige Stunden lang dösend in Ihre Hängematte begeben können (oder wollen) - beim kleinsten Anflug von Hunger oder Müdigkeit einen weiteren denaturierten Imbiss zu sich nehmen, um Ihrem Körper einen erneuten " Zuckerschub" angedeihen zu lassen, dann schiesst ihr Blutzuckerwert sofort wieder in schwindelerregende Höhen.

Bei vielen Menschen wird der Blutzuckerspiegel mehrmals täglich auf diese Art aufgeputscht - und den regelmässig darauf folgenden Energieeinbruch in Form eines viel zu niederen Blutzuckerwertes muss der Körper auf Kosten seines in der Leber gespeicherten Glykogens wieder einzurenken versuchen, sämtliche Press- Spanplatten müssen klein gehäckselt werden.

Auch das Koffein im Kaffee oder die Zigarette zwischendurch peitschen den Blutzuckerspiegel in ungeahnte Höhen und Ihr Organismus ist somit in einem Zustand unerträglichen Dauerstresses, was er Sie früher oder später spüren lassen wird. Kinder - des Zuckers Lieblinge! Besonders Kinder sind von Unterzuckerung betroffen. Sie leben womöglich noch häufiger als Erwachsene am liebsten von Süssigkeiten, Nudelgerichten, süssen Aufläufen, Puddings usw. Solche Kinder sind entweder teilnahmslos und immer müde oder aber nervös und übertrieben lebhaft (mit anderen Worten: hyperaktiv!!).

Viele klagen über Kopfschmerzen, undefinierbare Bauchschmerzen und manche leiden unter sporadischen Schwindel- und Ohnmachtsanfällen. Eine Umstellung der Kost sorgt meist binnen kürzester Zeit für eine Verwandlung der Kinder in ausgeglichene und beschwerdefreie Menschen. Zurück zu Ihnen: Wenn Ihre Essgewohnheiten Ihrem Körper keine andere Wahl lassen, so wird er sich früher oder später je nach Veranlagung und Allgemeinzustand für ein Extrem entscheiden.

Entweder Sie gehören fortan den chronisch Unterzuckerten an, wachen mit einem Blutzuckerwert von manchmal weniger als 30mg auf, kommen kaum aus den Federn und sind in nüchternem Zustand nicht ansprechbar oder aber Sie werden künftig zum Kreis der Hyperglykämiker gehören, wobei dann Ihr Blutzuckerspiegel in der ersten Stunde nach einer entsprechenden Mahlzeit auf bis zu 240mg empor saust, um dann innerhalb der nächsten zwei Stunden wieder viel zu schnell auf seinen Ausgangswert von etwa 100mg herab zu fallen.

Beide Erscheinungen lassen sich rein äusserlich kaum von einander unterscheiden. Das Geheimnis der erhöhten Infektionsanfälligkeit In beiden Fällen schwächt der rapide Abfall des Blutzuckerspiegels die Widerstandskraft der Betroffenen extrem.

In diesem Zustand scheint man ganz besonders anfällig für "Gesindel" in der Art von Erkältungen, Halsschmerzen, Grippeerkrankungen, Bronchitis, Lungenentzündung - und sogar für Kinderlähmung zu sein.

Die beste Krankenversicherung: Vermeide Unterzucker

Der amerikanische Arzt Dr. Benjamin Sandler konnte beobachten, dass man im Falle von Unterzuckerneigung künftig ein Absacken seines Blutzuckerspiegels unter den Basiswert verhindern muss - und schon ist man immun gegen all diese Erscheinungen!! Andersherum ausgedrückt, schützt ein Mindestzuckergehalt von 80 bis 100mg in 100ml Blut den Körper wie eine für Krankheitsauslöser unüberwindliche Barriere. Aber nicht nur die geringe Höhe des Blutzuckerspiegels hat schwächende Wirkung, ausschlaggebend ist vor allem die Länge dieses Zustandes. Je länger er anhält, umso anfälliger wird man und umso schwerer verlaufen die in dieser Phase aufgeschnappten Krankheiten.

Eine Reise in die Kindheit

Was die Empfänglichkeit für Krankheiten zusätzlich steigert, ist körperliche Überanstrengung. Wenn Sie kein Kind mehr sind, dann erinnern Sie sich bitte an die Zeit zurück, als sie noch eins waren: Ständig auf Achse, vor allem im Sommer. Mit dem Rad, den Rollschuhen und dem Fussball. Als Stärkung für unterwegs gabs Kekse, Limonade, hier einen Kaugummi, dort ein Eis und auch mal eine Cola.

Nach einer wilden Radtour über Stock und Stein kommen Sie und Ihre Freunde an einen Badesee und springen zur Abkühlung (es hat etwa 35 Grad im Schatten) hinein. Sie toben und grölen bis Sie k.o. sind.

Wieder draussen im Schatten packt einer eine Tüte voller Schokoriegel aus, gemeinsam verputzen Sie das ganze Paket und trinken Limo dazu. Es beginnt Sie, trotz der Hitze zu frösteln, mit Mühe und Not schaffen Sie es noch nach Hause. Sie haben sich "irgendetwas eingefangen"! Ihr Kopf schmerzt, in Ihrem Bauch rumort es und Mutter stellt Fieber fest. Was war geschehen? Merke: Sport + Zucker + Kälte = Gefahr im Verzug Ihre überschwängliche körperliche Aktivität hat alle im Blut vorhandenen Glucosemoleküle verbraucht. Kein Scheitlein Holz mehr zu sehen.

Vor allem die Muskelzellen liessen sich mit grossen Mengen an Brennstoff versorgen. Anschliessend mussten alle Press-Spanplatten (Glykogenvorräte) in Ihrer Leber in einzelne Scheite (Glucose) zerteilt und ebenfalls den Muskeln zur Verfügung gestellt werden. Sie schwitzten viel, wodurch viele Ihrer spärlich vorhandenen Mineralstoffvorräte mit davon schwammen. Ihren Durst löschten Sie ständig mit zuckrigen Getränken oder Eiscreme.

Ein Insulinschock jagte den nächsten. Sowohl übermässig anstrengende Muskelarbeit als auch übertriebener Zucker- oder Kohlenhydratkonsum senken - wie wir nun zur Genüge wissen- über kurz oder lang den Blutzuckerspiegel unter den Basiswert.

Beides zusammen (Muskelarbeit und Zuckerkonsum) plus die zusätzliche Belastung durch die plötzliche Abkühlung - kaltes Wassers, kalte Getränke, kaltes Eis - führen nicht nur zu einem geradezu dramatischen Absturz des Blutzuckerspiegels, sondern auch dazu, dass er sich in dieser gefährlichen Tiefe auch noch besonders lange aufhalten wird. D.h. die Reserven sind fast erschöpft, die Leber rückt nur noch unwillig die allerletzten Notvorräte heraus, fieberhaft wird nach Fett gesucht, welches eventuell in Glucose umgebaut werden könnte.

Mineralstoffmangel

Der Mangel an Mineralien, wie Calcium, Magnesium, an Spurenelementen sowie an Vitaminen des B-Komplexes verursacht, dass im Organismus reibungslose Abläufe nur noch selten vorkommen, dass sportliche Aktivitäten (die ja eigentlich lobenswert sind), bedrohliche Auswirkungen haben können und der Blutzuckerspiegel daraufhin nur sehr langsam aus seiner langen Unterzuckerperiode erwachen kann.

Eine Einladung an gewisse Gestalten...

Wer oder was auch immer für Krankheiten zuständig ist, hatte nun aber genügend Zeit, sich im geschwächten und ungeschützten Organismus auszubreiten. In dieser lange andauernden Unterzuckerphase mussten einige Organ- und Körperzellen teilweise sehr, sehr lange warten, bis es wieder Nachschub an Glucose gab. Vor allem für das Gehirn und die Nervenzellen war die Zeit unerträglich lange!

Manche Nervenzellen verhungerten fast, und in ihrem Bemühen, Kontakt zu zusätzlichen Blutgefässen zu bekommen, die eventuell noch Glucose enthalten könnten, machten sie sich gross und dick, sie quollen auf. Doch selbst, wenn dies von Erfolg gekrönt gewesen wäre, so geht nun ihre Fähigkeit, die ergatterte Glucose zu verwerten, um bis zu 60% zurück, da sich ihre Aussenwand derart ausgedehnt hat, dass jetzt deren natürliche Konsistenz verändert ist. Die Nerven liegen "bloss" sagt man nun, sie sind äusserst reizbar und anfällig. Anfällig auch für gefährliche Krankheiten und Symptome, die das Zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) betreffen, wie z. B. Lähmungserscheinungen.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater?

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung.

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Quellen und weitere Infos:

Zusammenfassungen & Reviews:

Studien, die zeigen, dass Zucker die Funktion des Immunsystems beeinflusst:

Studien über die negativen Auswirkungen von Zucker auf Kinder:

Studien, die die metabolischen Auswirkungen von Zucker beschreiben:

Studien über die Auswirkungen von Zucker auf das Altern:

Studien über den Zusammenhang von Zucker und Mangelerscheinungen:

Studien über den Zusammenhang von Zucker und Darmerkrankungen:


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Geschlossen...

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da unsere Kommentarfunktion in letzter Zeit grösstenteils entweder für Werbezwecke oder sinnentleerte Fragen missbraucht wurde, aber nicht für tatsächlich sinnvolle Ergänzungen, wird unser Frage-Antwort-Service vorerst eingestellt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

(81)

midstar
geschrieben am: montag, 14. juli, 01:41
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Guten Abend, auch ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass dieser Artikel nicht nur fesselnd ist, sondern auch zum nachdenken anregt. Ich habe mit den meisten Artikeln wirkliche Probleme, weil manche Ansichten ausgelassen werden, nicht so bei dem Ihren. Auch wenn ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte, in Extremfällen und nur kurzzeitig, in einer Boulevardzeitschrift zu blättern, so finde ich dennoch viele wichtige Punkte die Beachtung fanden. Vielen Dank meinerseits.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Midstar
Vielen Dank für Ihren netten Kommentar und Ihr Lob!
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sweety
geschrieben am: freitag, 14. mã¤rz, 20:23
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Ist normaler Zucker also Haushaltszucker oder Fruchtzucker schlimmer?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sweety

Ihre Frage wird hier beantwort.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Maxi-ps
geschrieben am: freitag, 17. januar, 20:14
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Hallo, ist zu viel Fruchtzucker nicht gut? Also wenn man viel Obst isst. Ist Honig also ungesund? Vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Maxi
Ein "Zuviel" ist nie gut. Ausgewogenheit lautet das Zauberwort.
Fruchtzucker ist insbesondere dann ungesund, wenn er in Form von isoliertem, industriell hergestelltem Fruchtzucker verzehrt wird. Dieser wird z. B. als fructosereicher Maissirup inzwischen in viele Softdrinks und Süssigkeiten oder auch in manche Fertiggerichte gemischt. Früchte sind im Vergleich dazu fruchtzuckerarm. Auch bestehen sie nicht ausschliesslich aus Fruchtzucker. Honig enthält ebenfalls nicht nur Fruchtzucker, sollte aber generell nicht als alleiniges Süssungsmittel verwendet werden. Gegen ab und an ein Löffelchen Honig spricht jedoch nichts.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

tullski
geschrieben am: freitag, 28. juni 2013, 15:44
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Es ist schön dass das Thema raffinierter Zucker und Zuckersucht in den letzte Jahren immer mehr aufmerksam bekommt. Auch große deutsche Magazine springen mittlerweile auf diesen Zug auf. Vor etwa 5 Jahren habe ich mich gegen meine Zuckersucht behandeln lassen. Der Tipp kam von einen Freund. Ich konnte es nicht glauben, aber es hat funktioniert.  Ich verzichte nicht ganz auf Zucker, aber ich habe meinen Zuckerkonsum erheblich reduziert




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tullski
Vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Erfahrungsbericht zum Ausstieg aus der Zuckersucht.
Werbelinks werden von uns jedoch entfernt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Koblume
geschrieben am: donnerstag, 30. mai 2013, 12:50
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Habe vor einigen Tagen den raffinierten Zucker weggelassen (vorher habe ich immer alles, gerne und viel gesüßt). Gestern Abend hatte ich das erste mal in meinem Leben sowas wie eine Unterzuckerung (Flatterman, Schüttelfrost). Ich überlegte, was das ist denn jetzt? Und dachte das kann nur der Zucker sein. Danach 2 Kiwis, die sehr süß geschmeckt haben. Dann ging es wieder. Können sie mir sagen wie ich nun ohne raffinierten Zucker, den Zucker im Griff behalte? Klar Obst, aber das ist auch nicht immer da. Wie viel Süßes muss man essen an u.U. Honig,Ahornsirup, oder wie viel Kiwis/Bannanen, wenn sie da sind? Und.. wo kann man im Fragen und Antwortenbereich überhaupt Fragen.. ich kann da nichts zum schreiben finden!?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Koblume,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bitte lesen Sie diesen Infotext, der Ihnen sehr viele erklärende Hinweise als auch Tipps zur Überwindung der Zuckersucht geben wird-

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Cerena
geschrieben am: dienstag, 21. mai 2013, 14:50
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Ich lese schon seit vielen Tagen - oder gar schon Wochen - immer wieder Artikel auf dieser Seite. Auch dieser begeistert mich wieder im Ganzen, aufgrund der hohen Verständlichkeit. Mir erschließen sich immer mehr Zusammenhänge, und ich verändere nach und nach konsequent immer mehr meine Ernährung. Danke für die tolle Arbeit.

Santra
geschrieben am: mittwoch, 19. september 2012, 22:46
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Hallo, ich wollte mal nachfragen. In der Krippe für unsere Kleine (für Kinder von 8 Wochen bis 6 Jahre, sie wird Ende des Jahres mit 10 Monaten dort hin gehen für ein paar Stunden pro Tag) gibt es auf dem Speiseplan Nutella. Ich war echt platt. Bei uns zu Hause gibt es Frischkornbrei für die Kinder Haferlockenbrei mit Banane alles ohne Zucker und dann so etwas......was halten sie davon?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Santra,
vielen Dank für Ihre Mail.
Im Grunde ist unsere Meinung zu diesem Nahrungsmittel irrelevant. Offensichtlich möchten SIE (aus gutem Grund) nicht, dass Ihre Kinder so etwas essen. Normalerweise müssten Sie das in der Krippe klären können. Sehr viel besser wäre es natürlich, wenn Sie eine Krippe finden, die bereits von vornherein auf eine gesunde Ernährung der Kleinen achtet.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

zucker
geschrieben am: samstag, 28. april 2012, 19:28
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Hallo, dieser Beitrag war sehr informativ und gut geschrieben, ich habe alles verstanden, was der Zucker anrichtet usw ... Demnach werden wir in eine Welt voll Zucker geboren und werden damit zu ZuckerJunkies! Aber wie kommt man jetzt aus diesem Kreislauf wieder raus? Seit ich denken kann trinke ich Limonade, Zucker im Kaffee ein Muss, ansonsten ernähre ich mich gesund!!!

Demzufolge dürfte man nichtmal mehr Brot essen alles was Stärke enthällt, wie soll das in unsrer heutigen Welt funktionieren?? Was könnten sie mir empfehlen, wie kann man vom Zucker wegkommen?? Und was isst man dann als Alternative?? Ich möchte gerne noch mein Brot mit Schinken essen und Nudeln wenns geht! Wie könnte so ein Beispieltag aussehn!! Natürlich muss man das im Supermarkt einkaufen können? Es muss funktionieren für die heutige Welt!!! Weil wenn man auf Arbeit ist kann man nicht kochen. Vielen Dank schonmal für die Antwort




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Zucker,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn Sie sich "ansonsten" gesund ernähren, dann dürfte der Zuckerausstieg nicht sonderlich schwer fallen. Sie suchen sich "einfach" Alternativen, mit denen Sie - ganz nach Wunsch - entweder sofort oder Schritt für Schritt den Zuckerkonsum einstellen. Wenn Sie die Schritt-für-Schritt-Variante wählen, dann nehmen Sie vorerst statt "normalem" Zucker Kokosblütenzucker, Xylit oder Stevia. Alternativen zu gezuckerten Limonaden sind verdünnte Säfte oder selbst gemachte Limonaden aus Wasser, Zitrone und Stevia.
Weissbrot ist natürlich tabu, aber das werden Sie sowieso nicht essen, da Sie sich ja gesund ernähren.

Hochwertiges Vollkornbrot vom Biobäcker kann ab und zu gegessen werden, wenn die übrige Ernährung in Ordnung ist. Es geht ja auch nicht darum, dass Stärke schlecht wäre. Schlecht ist es lediglich, wenn die Stärke bzw. andere Kohlenhydrate isoliert und konzentriert gegessen werden (Haushaltszucker, Weissmehlprodukte, isolierte Stärke) und diese isolierten und konzentrierten Kohlenhydrate dann auch noch unsere Grundnahrungsmittel sind.

In Kürze werden wir einen interessanten Artikel zum Thema "Ausstieg aus der Zuckersucht" veröffentlichen. Wenn Sie unseren Newsletter erhalten bzw. sich zum Newsletter anmelden, werden Sie bei Erscheinen informiert.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

MagerquarkFan
geschrieben am: donnerstag, 12. april 2012, 20:40
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Vielen dank für diesen Artikel. Er hat mich genauso fasziniert, wie auch verwirrt. Ich bin derzeit dabei eine Kohlenhydrat arme Ernährung zu etablieren in meinen Leben. Wie im Text angesprochen mangelt es dem Körper an vielen Mineralien und Vitaminen. Derzeit nehme ich Magensium und Calcium täglich isoliert zu mir , in vorm von Tabletten. Ich würde gerne wissen , was Sie von dieser Variante der Nahrungsergänzung halten. Ich achte sowohl auch auf die zuvor von Vitaminen und Mineralien auf näturlichem wege, aber komme selten dadurch auf die tägich empfholenen Mengen. Liebe Grüße MagerquarkFan




Zentrum der Gesundheit:

Hallo MagerquarkFan,
vielen Dank für Ihre Mail.
In unserem Artikel über Magnesiummangel finden Sie interessante Details zu einer gesunden Magnesiumversorgung:

Magnesiummangel

Auch zur richtigen Calciumversorgung haben wir etliche Artikel veröffentlicht, die zeigen, dass die Einnahme von isoliertem Calcium nicht immer positiv ist:

Calcium-Studie


Starke Knochen
 
Wenn möglich empfiehlt sich ein ganzheitliches Mineralstoffpräparat, wie z. B. die Sango Meeres Koralle, die nicht nur Calcium und Magnesium, sondern noch viele weitere Spurenelemente enthält.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

schnitzel
geschrieben am: freitag, 06. april 2012, 17:35
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Ich könnte diesen Text sehr viel ernster nehmen, wenn er nicht so eine Menge Rechtschreib- und Grammatikfehlern enthielte. Oh, und ohne die alberne Steinzeit-Heilslehre, natürlich.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Schnitzel,
vielen Dank für Ihre Mail.
Lieben Dank auch für Ihren Hinweis, den wir gern zum Anlass nehmen, den betreffenden Text im Hinblick auf orthographische und grammatikalische Fehler zu überarbeiten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

P.S. Es heisst übrigens nicht "... wenn er nicht so eine Menge Rechtschreib- und Grammatikfehlern enthielte", sondern "... wenn er nicht so eine Menge Rechtschreib- und Grammatikfehler enthielte." Auch über das Komma vor "natürlich" liesse sich streiten - wenn man es denn genau nehmen wollte...

Markus
geschrieben am: freitag, 30. mã¤rz 2012, 12:43
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Hallo und einen schönen guten Tag. Nach diesem sehr informativem und ausführlichem Bericht habe ich die Hoffnung, dass Sie mir bei meinem Problem helfen können. Und zwar ist es so, dass meine Konzentrationsfähigkeit direkt (innerhalb von 5 Minuten) nachlässt, sobald ich kleinste Mengen Zucker, und ist es auch nur ein Keks, zu mir genommen habe. Dieser Zustand, man könnte ihn bis hin zu geistiger Verwirrtheit bezeichnen, hält dann etwa 2 Stunden an. Als einziges mir bekanntes Gegenmittel hilft eine „solide“ Mahlzeit, möglichst ohne Zucker. Nach dieser pendelt sich das Niveau nach ca. weiteren 30 Minuten auf ein erträgliches Maß ein.

Sie können sich vorstellen, dass dieser Zustand äußerst anstrengend ist, da sich leichte Einnahmen von Zucker, sei es auch nur Remoulade auf einem Eibrötchen, kaum umgehen lassen. Spare ich mal eine Mahlzeit aus, stellt sich ein ähnlicher Zustand der schwindenden Konzentrationsfähigkeit etwa 1-2 Std. nach verpasster Mahlzeit ein. Ich habe bzgl. des Gesamtbildes auch schon einen Arzt konsultiert, der hat verschiedenste Blutwerte überprüft und festgestellt, dass mir nichts fehlt. Es wäre wirklich super, wenn Sie eine Idee hätten, wie ich mit der Situation umgehen soll, und welches praktische nächste Schritte sein könnten, um dem Problem auf die Schliche zu kommen und im Idealfall zu lösen. Vielen Dank im Voraus und Gruß Markus

 

 




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Markus,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Wir hätten eindeutig auf ein Problem des Blutzuckerspiegels getippt. In diesem Zusammenhang kommen die von Ihnen geschilderten Symptome bei etlichen Menschen vor, wenn der Blutzuckerspiegel zunächst nach einer kohlenhyratreichen Mahlzeit schnell steigt, um dann ganz plötzlich wieder sehr stark zu sinken. Stichwort Hyperinsulinismus/Hypoglykämie, das heisst, es wird zu viel Insulin ausgeschüttet, was anschliessend zu einer Unterzuckerung führt, welche die Verwirrtheitssymptome auslösen kann. Sie schreiben jedoch, dass Ihr Arzt bereits einige Blutwerte überprüft hat, so dass er sicher auch einen Glucosetoleranztest durchgeführt haben müsste (trat bei diesem die Verwirrtheit nicht auf?).
 
Es könnte sich auch um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit handeln, die möglicherweise gar nichts mit Zucker & Co zu tun hat. In diesem Fall würden Sie auf eine bestimmte Zutat überempfindlich reagieren. Da Sie schreiben, dass die Symptome sowohl bei einem einzigen Keks als auch bei Eibrötchen auftreten, könnte es sich beispielsweise um eine Eiproteinallergie handeln oder eben um eine Allergie auf einen Stoff, der in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist.
 
Bei manchen Menschen liegt aufgrund einer gestörten Darmflora, aufgrund unbemerkt verlaufender chronischer Entzündungen oder eines allgemein geschwächten Immunsystems das sog. Leaky-Gut-Syndrom vor. Dabei handelt es sich um eine Darmschleimhaut, die nicht nur für verdaute Nährstoffe und Mikronährstoffe durchlässig ist, sondern auch Stoffwechselgifte und solche Partikel in den Blutkreislauf lässt, die nur teilweise verdaut sind. Wenn diese Stoffe jetzt im Blutkreislauf zirkulieren, kann dies zu den unterschiedlichsten Symptomen führen, einschl. Depressionen, starke Müdigkeit, allergische Reaktionen etc. In diesem Fall müsste dem Verdauungssystem erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden, beispielsweise mit einer Darmsanierung inkl. Aufbau der Darmflora.
 
Natürlich sind all das nur Spekulationen aus der Ferne. Doch hoffen wir, wir konnten Ihnen Anregungen geben, in welche Richtung Sie weiter fahnden können. Dabei hilft auch ein Ernährungstagebuch, in das Sie akribisch eintragen, was Sie wann assen. Ein Blankovordruck finden Sie z. B. hier: Fructose-Intoleranz Ernährungs-Tagebuch, ein Beispiel hier: Fructose-Intoleranz-Ernaehrungstagebuch-Beispiel
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lars
geschrieben am: donnerstag, 29. mã¤rz 2012, 13:39
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Hallo, wie verhält es sich denn mit Kokosblütenzucker/Kokosblütennektar? Hat dieser die gleichen negativen Auswirkungen? Grüße Lars




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lars,
vielen Dank für Ihre Mail.
Kokosblütenzucker ist natürlich ebenfalls ein konzentriertes Süssungsmittel, wird jedoch - wenn er in traditioneller Weise hergestellt wird - ökologisch (im Anbau) und ohne Chemikalien (bei der Verarbeitung) hergestellt. Sein Mineralstoff- und Vitalstoffgehalt ist sehr viel höher als der von Zucker und auch als der von Vollrohrzucker. Darüber hinaus beeinflusst der Kokosblütenzucker den Blutzuckerspiegel nicht annähernd so stark, wie das Zucker, Rohrzucker und viele andere Süssungsmittel häufig tun. Nichtsdestotrotz sollte auch Kokosblütenzucker nur in gemässigten Mengen eingesetzt werden und sicher nicht zu Kokosblütenzucker-Exzessen ermuntern.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mensch
geschrieben am: sonntag, 19. februar 2012, 18:11
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\"Nun macht uns diese, unsere Kost unglücklicherweise nicht nur süchtig und damit zu leicht manipulierbaren Hampelmännern von Werbestrategen und den Angeboten der Supermärkte, sondern sie bringt uns Unwohlsein, Krankheit und Siechtum, raubt uns unsere Lebensenergie und im Hinblick auf die Sucht, auch unseren individuellen Willen.

" Die Symptome, die in diesem Artikel durch Zucker verursacht werden KÖNNEN, sind Probleme mit denen Menschen schon immer zu kämpfen hatten und beziehen sich nicht auf ungesunde Ernährung. Dann noch so weit zu gehen, und uns durch "Zuckersucht" zu Hampelmännern von Werbestrategen zu machen, ist natürlich eine Karikatur. Man liest diesen Angst erzeugenden Text und bekommt direkt daneben die "Heilung" für viel Geld angeboten. Das ist SCHLIMMER als Werbung. Ich verweise auf das Impressum dieser Seite und bitte darum zu verdeutlichen, dass diese Seite eine Werbeseite für einen Vertrieb ist, und keine Sammlung von Wissen!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mensch,
vielen Dank für Ihre Mail.
Unsere Seite widmet sich vielen Themen rund um Gesundheit und Ernährung. Ihr Ziel ist es, unseren Mitmenschen die nötigen Informationen für ein gesünderes, verantwortungsvolleres und erfülltes Leben zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig überlassen wir den Werbeplatz auf unserer Seite ausgewählten Firmen, die grösstenteils nicht nur gesundheitlich wertvolle, sondern auch ökologisch und ethisch einwandfrei hergestellte Produkte anbieten. Auf diese Weise gelingt es uns - im Gegensatz zur konventionellen Lebensmittelindustrie - unseren Lebensunterhalt nicht auf Kosten der Gesundheit unserer Mitmenschen zu verdienen, sondern dies so zu tun, dass wir ALLE davon profitieren.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
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Kiki09
geschrieben am: dienstag, 07. februar 2012, 14:18
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Hallo, ich bin Studentin und habe meinen hohen Zuckerkonsum bisher immer damit gerechtfertigt, dass ich ja viel Sport treibe und dafür Energie benötige. Anscheinend lag ich da falsch.. Nun stellt sich mir aber die Frage: wie soll ich als Studentin mit geringem Einkommen eine Ernährungsumstellung überhaupt realisieren? Klar, gutes Essen ist mir mehr Geld wert als \'ne Tütensuppe, aber irgendwann hörts eben auf, wenn ich im Reformhaus stehe und unterschiedliche Nüsse und Gewürze kaufen will und mir die Preise dafür so anschaue.

Auch den qualitativ gute Honig sowie das Obst und Gemüse vom Markt sind erheblich teurer als die Sachen aus dem Supermarkt - somit sieht es bei mir momentan so aus, dass ich mir zu Beginn des Monats die meiner Meinung nach \"besseren\" Produkte noch leiste, gegen Ende aber auf den Supermarkt ausweiche.. aber das kann doch kein Zustand sein? Wieso ist das Lebensmittel mit der längeren Zutatenliste günstiger als das mit der kurzen? Wieso muss ich für alte Obstsorten durchs halbe Bundesland reisen (was im übrigen auch Geld kostet) und dann noch mehr dafür bezahlen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kiki,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Die höheren Preise höherwertiger Lebensmittel haben verschiedene Gründe.
 
So ist beispielsweise die biologische Lebensmittel-Erzeugung mit einem ungleich höheren Aufwand verbunden als die konventionelle Erzeugung. Während ein durchschnittlicher konventioneller Landwirt grossflächige Monokulturen betreibt, diese mit Hilfe von Kunstdünger und Bioziden zur Ernte bringt, sein Vieh häufig jahrein jahraus im Stall belässt und billiges Importfutter aus Gensoja und Genmais füttert, achtet ein Bio-Landwirt auf Fruchtwechsel, auf Mischkulturen, jätet während der Wachstumsperiode, da er keine Herbizide einsetzt, sorgt für Massnahmen, die natürliche Feinde schädlicher Insekten anlocken sollen, versucht, sein eigenes Viehfutter anzubauen oder kauft teures und gentechnikfreies Bio-Viehfutter und stellt darüber hinaus einen Teil seiner Ländereien seinem Vieh als Auslauf und Weide zur Verfügung.
 
Bei der Verarbeitung der Lebensmittel werden wiederum unterschiedliche Massstäbe angesetzt. Während die konventionelle Lebensmittelindustrie aus minderwertigen Rohstoffen unter Zuhilfenahme von zahllosen Lebensmittelzusatzstoffen und Hilfsstoffen (daher die langen Zutatenlisten) Produkte produziert, die dem Verbraucher schmecken sollen (ohne unbedingt gesund sein zu müssen), konzentriert sich der Hersteller eines Bio-Produktes auf die Qualität der Rohstoffe (die schon allein für mehr Geschmack sorgt) und darauf, möglichst wenige Hilfsmittel zu nutzen, um ein möglichst reines und unverfälschtes Produkt anbieten zu können. Werden dennoch Hilfsmittel oder Zusätze eingesetzt, so unterliegen auch diese den Kriterien der entsprechenden Verordnungen, was bedeutet, dass keine künstlichen Lebensmittelzusatzstoffe eingesetzt werden.
 
Nehmen Sie z. B. einen Bio-Bäcker, der sein Bio-Getreide (womöglich noch alte Getreidesorten) selbst mahlt, es frisch verarbeitet und mit traditionellen Methoden (langer Teigführung, eigenem Sauerteig etc.) zu einem hochwertigen Brot bäckt, das nur aus sehr wenigen, aber hochwertigen Zutaten besteht. Im Gegensatz dazu stehen die konventionellen Bäckereien, die industriell vorbereitete Backmischungen mit zahlreichen Backhilfsmitteln, Konservierungsstoffen etc. verwenden und deren Brot in Windeseile fertiggestellt ist.
 
Die Unterschiede sind also teilweise enorm und so ist es auch mehr als verständlich, wenn höherwertige Produkte auch einen höheren Preis haben müssen. Möglicherweise gibt es in Ihrer Stadt eine Food Coop, also eine Einkaufsgemeinschaft, über die Sie auch Bio-Produkte zu einem günstigeren Preis - weil Food Coops meist Grosshandelspreise erhalten - bekommen können.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kerstin
geschrieben am: sonntag, 05. februar 2012, 18:32
eMail-Adresse hinterlegt


Hallo Sebastian, wir trinken seit ca. einem halben Jahr den Kombuchatee. Ich setze ihn immer mit Honig an, weil es aus den bekannten Gründen keinen Zucker in meinem Haushalt gibt. Ich habe mit Honig gute Erfahrungen gesammelt. Der Zucker, wenn er denn vollständig verstoffwechselt wird, ist natürlich die preiswertere Variante. Vielen Dank an das Team vom ZDG. Ihr habt eine supergute und informative Webseite. Herzliche Grüße Kerstin


Sebastian
geschrieben am: mittwoch, 01. februar 2012, 10:11
eMail-Adresse hinterlegt

Ich hätte eine Frage zum Kombucha... Wir trinken seit ein paar Jahren den Kombuchatee,angesetzt mit Grüntee und Rohrohrzucker. Gäbe es denn noch eine Alternative zum Rohrohrzucker,weil Kombucha den Zucker zum \'überleben\' benötigt. Ich freue mich auf Ihre Antwort!




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Sebastian,
vielen Dank für Ihre Mail.
Da der Zucker vom Kombucha ja verstoffwechselt wird, ist von ihm im Getränk dann - je nach Dauer der Gärzeit - nicht mehr viel bis gar nichts mehr übrig. Statt Rohrohrzucker könnten Sie Vollrohrzucker nehmen. Dieser ist naturbelassener und enthält einen höheren Melasseanteil, der einerseits Ihnen mehr Mineralstoffe liefert und andererseits den Kombucha erfahrungsgemäss besser gedeihen lässt.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Harkan
geschrieben am: sonntag, 29. januar 2012, 11:58
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Sie schreiben in einem Artikel über Zucker, dieser wäre schädlich für den Menschen. Als Alternative erwägen Sie Ahornsirup. Nun ist es doch so, dass Sacharose sowohl im Zucker als auch im Ahornsirup enthalten ist? Nennen Sie mir dann bitte den Unterschied zwischen Sacharose und Sacharose???!!!




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Harkan
vielen Dank für Ihre Mail.
Wir empfehlen keinesfalls, den bisherigen Zuckerverbrauch mit Ahornsirup zu ersetzen. Hier z. B. 

Ist Zucker Gift?

schreiben wir deutlich, dass lediglich während der Umstellungsphase (weg vom Haushaltszucker) und dann auch nur in geringen Mengen alternative Süssungsmittel, wie z. B. Ahornsirup, Agavendicksaft, Melasse etc. verwendet werden können, besser jedoch Lebensmittel mit natürlicher Süsse bevorzugt werden sollten, wie etwa frische Früchte, Mandelmilch oder Stevia.
 
Zwischen Saccharose und Saccharose gibt es keinen Unterschied. Es gibt jedoch einen deutlichen Unterschied zwischen dem Verzehr von Haushaltszucker (Saccharose in 100prozentiger Reinstform) und dem Verzehr von Glucose und Fructose in einem natürlichen Lebensmittel, das neben Glucose und Fructose noch reichlich weitere Mikronährstoffe, Wasser und Nährstoffe im natürlichen Verbund enthält - und zwar in einem ausgewogenen Verhältnis.


Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit,

IK
geschrieben am: dienstag, 10. januar 2012, 13:03
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Zum Thema Zucker: Ich leide seit Jahren (nach dem Tod meines Mannes) unter Appetitlosigkeit - gehe aber bewusst zum Einkaufen um zu erfahren, was mich anspringen könnte. Darunter fällt auch Obst und Gemüse. Die Auswahl fällt karg aus. Nun habe ich mich mit Smoothies angefreundet, mit denen (1 kl. Flasche) ich mein morgendliches (alle 2 Tage) Müsli (Haferflocken) aber ohne Milch aufbereite. Die Tage dazwischen esse ich morgens Sauerteigbrot. Meine Frage: Sind die Smoothies zu süß, und überhaupt ein kleiner Obstersatz? Danke im Voraus für Ihre Meinung. I.K.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe I. K.,
vielen Dank für Ihre Mail.
Smoothies, die es in Läden zu kaufen gibt, sind normalerweise wenig empfehlenswert. Sie bestehen meist ausschliesslich aus pasteurisierten Obstpürees und meist zusätzlich noch aus pasteurisierten Fruchtsäften aus Konzentraten. Falls Sie jedoch Ihre Smoothies aus frischen Früchten selbst herstellen, dann empfehlen wir Ihnen die Lektüre unseres interessanten Artikels über die grünen Smoothies:

Grüne Smoothies

Daraus wird klar, dass Smoothies nur einen geringen Teil an Früchten, dafür reichlich grüne Blattgemüse enthalten sollten, um dem Körper gesundheitliche Vorteile zu verschaffen.
 
Selbst hergestellte Smoothies können also in jedem Falle die täglichen Obstmahlzeiten ersetzen. Gekaufte Smoothies können dies nicht. Sie sollten eher wie Süssigkeiten behandelt werden, die darüber hinaus noch stark säurebildend wirken.
 
Für Ihr Müsli könnten Sie auch eine leckere Mandel-"Milch" verwenden. Sie ist äusserst nährstoff- und vitalstoffreich und gleichzeitig frei von Milchprodukten:

Mandelmilch

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Hakan
geschrieben am: mittwoch, 16. november 2011, 22:23
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Hallo Team vom ZFG, vielen Dank für den wunderbaren Bericht. In einigen Dingen habe ich mich voll und ganz wiedererkannt. Jetzt weiß ich warum ich mich so fühle, wie ich mich fühle. So ging es auch meiner Frau. Doch gibt es denn eine Anleitung zu welchen Lebensmittel wir jetzt greifen können, ohne diverse defizite unserem Körper anzutun? Gibt es eine Liste mit Lebensmitteln, welche gut uznd welche weniger gut sind? Vielen Dank und bitte weiter so. Ich fühle mich bestens aufgehoben. MfG


Daniel
geschrieben am: montag, 07. november 2011, 12:15
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Sehr geehrte Damen und Herren, wie schädlich ist Trockenobst (ungeschwefelt)? Beispielsweise Aprikosen, Feigen oder auch Datteln und Rosinen. Im abgepackten Studentenfutter findet man "blanchierte Mandeln", werden die Mandeln hierdurch negativ verändert?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Daniel,
Trockenfrüchte können in kleinen Mengen gegessen werden. Der darin enthaltene Zucker kann "verdünnt" werden, wenn man die Trockenfrüchte vor dem Verzehr einige Stunden lang einweicht (geht natürlich nicht bei Studentenfutter). Dadurch verlieren die Trockenfrüchte ausserdem ihre für die Zähne nicht so optimale Klebrigkeit. Empfehlenswert sind Feigen und Aprikosen. Sultanas sind kernlose Trauben und gehören daher wieder zur "überzüchteten" Spezies.
 
Bei welchen Temperaturen und welcher Dauer die im Studentenfutter enthaltenen Mandeln blanchiert werden, ist uns nicht bekannt. Sie könnten das jedoch beim jeweiligen Hersteller erfragen. Normalerweise müssen Mandeln jedoch nur sehr kurz in heisses Wasser getaucht werden, um die Schale abstreifen zu können, so dass die Mandel darunter - wenn das Blanchieren im Privathaushalt geschieht - sicher nicht übermässig zu leiden hat. Schade ist es lediglich um die braune Haut, in der ja viele wunderbare Substanzen enthalten sind.
So identifizierten Forscher in der braunen Mandelhaut 20 verschiedene Antioxidantien, die offenbar synergistisch mit dem Vitamin E aus dem Mandelkern wirken und auf diese Weise nicht nur den Altersprozess verlangsamen und die Blutgefässe freihalten, sondern generell oxidativen Stress vermindern helfen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Daniel
geschrieben am: sonntag, 06. november 2011, 17:23
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Sehr geehrte Damen und Herren, zunächst danke ich Ihnen sehr für die zahlreichen Informationen, die Sie hier zur Verfügung stellen. Es ist erschreckend, wie die Nahrung durch die Industrie manipuliert wird. Natürlich leuchtet es ein, dass Tiefkühlpizza, Tütensupen und ähnliche "Nahrungsmittel" schädlich sind. Jedoch bin ich erschreckt darüber, dass ich noch nicht einmal mehr sorglos in eine Karotte beißen kann (weil überzüchtet).

Trifft das durchweg auf alle Gemüse- und Obstsorten zu? Kann ein Apfel, der überzüchtet wurde, tatsächlich ebenso schädlich für den Körper sein, wie Industriezucker? Wo erhalte ich Obst und Gemüse, welches natürlichen Ursprungs ist? Worauf muss ich hierbei achten? Ich danke Ihnen für eine Antwort.
Mit freundlichen Grüßen Daniel




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Daniel,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Lebensmittel und so auch Gemüse und Früchte werden so verändert sprich gezüchtet, dass sie den Menschen, die es nunmal am liebsten süss und möglichst wenig bitter mögen, auch schmecken. Folglich sind die am meisten verzehrten Arten auch entsprechend ge- bzw. überzüchtet. Dazu gehören insbesondere Möhren, Rote Bete, ursprünglich bittere Blattgemüse (Chicoree, Endiviensalat, etc.) und viele Früchte wie Äpfel, Birnen, Bananen, Mangos, Apfelsinen und Trauben. Viele Ernährungsformen berücksichtigen diese Tatsache bereits in ihrer Lebensmittelauswahl, z. B. die Low Carb Diäten, Paläo-Diät, Glyx-Diät etc., die all diese Lebensmittel meiden oder nur in geringem Mass einsetzen.
 
Nichtsdestotrotz ist ein moderner Apfel immer noch besser als eine Portion Zuckerwatte. Doch gibt es auch Früchte, die besser als der moderne Apfel sind. Das sind: Alte Obstsorten (die es bei Besitzern von Streuobstwiesen, bei Bauern oder auch in manchen Bio-Läden gibt) und die meisten Beeren.  Ferner gibt es Spezialversender, die Wildfrüchte (tropische, aber auch einheimische) versenden.

Ausserdem wurde im Text auf das Kriterium der Kernhaltigkeit hingewiesen, was bedeutet, dass kernhaltige Frucht-Sorten höherwertig (und meist zuckerärmer) sind als kernlose Sorten (dies gilt insbesondere für Wassermelonen, Apfelsinen, Mandarinen/Satsumas und Trauben). Inzwischen gibt es für Hobbygärtner ausserdem einen dicken Katalog mit vielen alten äusserst aromatischen Gemüsesorten, so dass sich die Anschaffung eines Schrebergartens plötzlich wieder lohnen könnte ;-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

arne
geschrieben am: sonntag, 30. oktober 2011, 17:39
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Hallo, ich habe monatelang krankheitsbedingt keinen Zucker zu mir genommen, außer in Form von Kohlenhydraten wie Knäckebrot, Zwieback, bißchen Brot, Kartoffeln und Reis. Jetzt verhält es sich so, dass jedes Mal, wenn ich Zucker zu mir nehme (Stück Schokolade, Stück Kuchen) ich erhebliche Blähungen bis hin zu Stuhldrang bekomme.

Darf ich den in Zukunft gar keinen Zucker mehr essen... ? Ich verzichte ja schon weitgehend auf ihn durch Verzicht auf gezuckerten Tee, Kaffee, Soift-Drinks, Alkohol etc. Viele Grüße, Arne




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Arne,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Nahmen Sie möglicherweise während ihrer Krankheit Antibiotika oder andere Medikamente ein? Wenn ja, dann könnte es sein, dass Sie jetzt unter einer Dysbakterie leiden, dass Ihre Darmflora also aufgrund der schädlichen Nebenwirkungen der Medikamente (abhängig natürlich von der Art der Medikamente) mit den falschen Bakterien besiedelt ist. (Nähere Informationen zu einer Dysbakterie finden Sie hier.
 
Falls Sie nicht nur auf Süssigkeiten, sondern auch auf Früchte in der beschriebenen Weise reagieren, wäre u. U. auch eine Fructosemalabsorption denkbar, also eine Unverträglichkeit von Fruchtzucker. Ähnliche Symptome löst auch eine Lactoseintoleranz aus, was jedoch weniger der Fall sein wird, wenn Sie bereits bei gezuckerten (aber milchfreien) Getränken reagieren.
 
Bitte beobachten Sie ganz genau, auf welche Lebensmittel Sie reagieren und machen Sie sich dazu die entsprechenden Notizen, um festzustellen, wo konkret das Problem liegen könnte. Natürlich könnten Sie auch Ihren Hausarzt um die entsprechenden Tests bitten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tabea
geschrieben am: sonntag, 30. oktober 2011, 11:33
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Liebes Zentrum der Gesundheit Team, ich habe Ihren Artikel mit großem Interesse gelesen und finde ihn sehr informativ. Dennoch habe ich dazu eine Frage. Das Problem des Zuckerkonsums scheint zudem, habe ich das richtig verstanden, die Tatsache zu sein, dass der künstlich hergestellte Zucker frei von lebenswichtigen Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen im Körper eintrifft, dieser daher auf seine eigenen Reserven zurückgreifen muss.

Was aber, wenn ich den Zucker in Kombination mit anderen, hochwertigen Lebensmitteln zuführe, so z.B. Haferflocken mit Zuckerrübensirup, dazu Gemüse oder ähnliches. Könnte sich der Körper dann nicht die zur Verarbeitung des Zuckers notwendigen Stoffe aus den anderen Lebensmitteln holen und der "sugar blues" entfällt? Kann nicht, ein gut genährter Körper, einen Zuckerkonsum in kleinen Mengen kompensieren oder hat dieser dennoch schädliche bzw. krank machende Auswirkungen? Ich bedanke mich für die Antwort auf meine Frage,
mit freundlichen Grüßen Tabea




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Tabea,
vielen Dank für Ihre Mail.
Je nach Gesundheitszustand und Entgiftungsfähigkeit des einzelnen Menschen kann Zucker in individuellen Mengen sicher kompensiert werden. Allerdings führt gerade die Kombination von Zucker (auch wenn es wenig Zucker ist) mit anderen Lebensmitteln oft zu Gärungsprozessen im Verdauungssystem, was langfristig wiederum zu Gesundheitsproblemen führen kann - aber natürlich auch nicht bei jedem, sondern ganz in Abhängigkeit von der Konstitution des Individuums.

Da es jedoch ausreichend köstliche Alternativen zu Zucker bzw. Süssigkeiten gibt, erübrigt es sich eigentlich, sich darüber Gedanken zu machen, ob Zuckerverzehr nun kompensiert werden kann oder nicht.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jorgen
geschrieben am: freitag, 21. oktober 2011, 12:10
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Mal ganz ehrlich- Wir wissen es, oder sollten es besser wissen und vergiften uns doch jeden Tag aufs neue (oder lassen uns vergiften). Ginge es denn auch anders? Für die explodierenden Bevölkerungszahlen reicht das bißchen auf der natürlichen Krume gezogene gesunde Nahrungsmittelbestand schon lange nicht mehr aus... und selbst wenn wir vom alltäglichen Wohstandsfraß krank (gemacht) werden- dank der Chemieindustrie und den Pharmakonzernen haben wir genügend Mittelchen und Pillen um unseren Körper denn ich lang genug auf dieser Welt zu halten um für weiterhin steigende Defizite zwischen Geburts- und Sterberaten zu sorgen... ergo: noch mehr Menschen auf der Welt die was zwischen die Zähne brauchen und noch mehr Müll den man ebendiesen vorwirft... Warten wir ab... Soylent Grün(Anmerkung Redaktion: Das ist Menschenfleisch)  steht bald auch auf dem Speiseplan!


Michael
geschrieben am: mittwoch, 12. oktober 2011, 13:48
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Hallo, habe seit geraumer Zeit meine Essensgewonheiten umgestellt und bislang 10 Kilo abgenommen. Hauptgrund dafür war eine Gastritis und damit verbundenen Magenproblemen. Die Gastritis ist lt. Magenspiegelung abgeheilt. Jetzt ist mir aber regelmäßig ca. 1 Stunde nach dem Essen übel.

Oft spielt dann auch der Kreislauf verrückt und der Herzschlag erhöht sich. Vor dem Essen habe ich zuletzt mal einen Blutzucker von 3,7 gemessen. 1 Stunde nach dem Essen war er auf 6,1. Deutet das auf Probleme mit Zucker hin? Kann die Übelkeit auch durch den raschen Anstieg bzw. einem evtl. starken Abfall des Blutzuckers zu tun haben?
mfg Michael




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Michael,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ihre Blutzuckerwerte sind unserer Ansicht nach im normalen Bereich. Dennoch möchten wir Sie bitten, Ihre Werte und Beschwerden mit Ihrem Hausarzt zu besprechen, da uns aus der Ferne natürlich die Möglichkeiten fehlen, die in Frage kommenden Ursachen für Ihre Symptome abzuklären.

Falls Sie zur Behandlung der Gastritis Medikamente erhielten, könnte Ihr jetziger Zustand auch eine Nebenwirkung bzw. Folgeerscheinung der Medikamente sein. Oft entwickeln sich infolge von Magen-Darm-Infekten auch Nahrungsmittelintoleranzen, wie z. B. die Histaminintoleranz, die sich ebenfalls in Übelkeit, Herzrasen und Kreislaufproblemen äussern kann. Doch sollten Sie all diese und noch weitere Möglichkeiten bei Ihrem Arzt überprüfen lassen.
Alles Gute und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Alex
geschrieben am: freitag, 07. oktober 2011, 19:16
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Hallo liebes ZDG-Team, ich wollte mal Ihre Meinung zu "Xucker" wissen, falls Sie schon Erfahrungen damit gemacht haben, ob dies wirklich sozusagen der beste Zuckerersatz ist? Liebe Grüße, Alex




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Alex,
vielen Dank für Ihre Frage. Bei dem sogen. Xucker handelt es sich um Xylitol. Über Xylitol haben wir erst kürzlich einen Artikel veröffentlicht.

Was ist  Xylitol?

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anna-Wa
geschrieben am: mittwoch, 05. oktober 2011, 12:31
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Hallo ZdG Team, ich habe den Artikel über Zucker durchgelesen und frage mich, was ist mit Honig? Ist es auch Zucker? Richtet es im Körper dass gleiche wie alle isolierte Kohlenhydrate an? Danke für die Info. Eure Seite werde ich gerne weiter empfehlen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Anna-Wa,
vielen Dank für Ihre Mail.
Honig ist kein isolierter Zucker, da er ein Naturprodukt ist (wenn er in naturbelassener Qualität vorliegt). Er enthält also neben Frucht- und Traubenzucker auch eine gewisse Menge an Mineralstoffen, Enzymen und Vitaminen. Dennoch ist Honig ein konzentriertes Süssungsmittel, das nur in sehr kleinen Mengen verzehrt werden sollte, da sein Zuckergehalt immer noch sehr hoch ist und er deshalb - genau wie Haushaltszucker - ab einer gewissen Menge Zahnschäden verursachen, die Bauchspeicheldrüse überlasten und Darmprobleme hervorrufen kann. Ferner sollte Honig nicht mit Backwaren (Brot, Kuchen etc.) gegessen werden, da er dann ganz besonders leicht zu Gärprozessen im Darm führt.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kathi
geschrieben am: dienstag, 27. september 2011, 14:56
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Hallo ZdG Team, ich lese nun schon seit ein paar Stunden auf Ihren verschiedenen Seiten und bin recht angetan. Nach einer Ayurvedakur konnten wir unsere Ernährung gut umstellen, selbst mein Mann hat keine Lust auf Fleisch mehr und ich koche hauptsächlich ayurvedisch indisch. Unsere Nahrungsmittel sind, soweit wie möglich, rein biologisch - allerdings: mein Hunger auf Süßes ist immer noch vorhanden. Zumindest werden Tees nur noch mit Agavendicksaft gesüßt und Süßigkeiten aus dem Bioladen mit Rohrohrzucker gegessen.

Und dazu meine Frage: ist Rohrohrzucker genau so schädlich und was halten Sie von Jaggery? Laut Packungsaufdruck und Ayurvedaliteratur soll es sehr Mineral- und Melassereich sein.
Vielen Dank für Ihre Antwort




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kathi,
vielen Dank für Ihre Mail :-)
Zwar enthalten sog. alternative Süssungsmittel wie Vollrohrzucker, Agavendicksaft, Jaggery, etc. neben Zucker auch einen gewissen Anteil an Mineralstoffen und gehen nicht gar so schnell ins Blut über wie reiner Kristallzucker, aber immer noch schnell genug, um den Blutzuckerspiegel zu irritieren. Es handelt sich auch bei alternativen Süssungsmitteln um hochkonzentrierte Süssungsmittel und nicht mehr um vollwertige, ganzheitliche Lebensmittel. Die in diesen Süssungsmitteln vorhandenen Mineralstoffe sollten folglich besser aus anderen Quellen bezogen werden, die den Körper nicht gleichzeitig auch mit hohen Zuckermengen konfrontieren.

Natürlich ist die Verwendung von kleinen Mengen Jaggery und/oder Agavendicksaft immer noch besser als jene von reinem Kristallzucker und sicher im Rahmen einer ansonsten hochwertigen und vitalstoffreichen Ernährung durchaus akzeptabel. Falls Sie jedoch Ihre Ernährung weiter optimieren möchten, dann könnten Sie Tees mit Stevia süssen und einmal solche Süssigkeiten probieren, die ganz ohne Zucker auskommen, z. B. die RAW BITE Powerriegel oder andere Energieriegel, die nur mit Trockenfrüchten gesüsst sind.

Die Lust auf Süsses kann ferner - wenn der Wunsch da ist - mit Konsequenz und Disziplin gezielt reduziert werden. Auch der Einsatz von Bitterstoffen kann hierbei helfen, z. B. in Form einer Bitterstoffkur (mehr Infos dazu hier:

Mehr über Bitterstoffe

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Professor Fit
geschrieben am: gestern, 05:55
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In der Tat kann Zucker ähnliche Symptome auslösen wie Drogen. Fast alle Lebensmittel enthalten heute Zucker. Daher sollte man seinen Zuckerkonsum im Auge behalten.



 


chalee
geschrieben am: donnerstag, 08. september 2011, 23:47
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Super Artikel, der einfach und nachvollziehbar komplexe chemische Vorgänge unserer (Fehl-)Ernährung erklärt! Ich achte schon seit Jahren auf eine gute Ernährung- habe bis heute aber nich nicht wirklich viel über Zucker gewusst! Ich werde jetzt auch meine Ernährung umstellen und weitgehendst auf Zucker verzichten! Meine Erfahrungen kann ich hier ja kurz in einem Monat mitteilen!?! WICHTIG IM ZUSAMMENHANG MIT ZUCKER IST MIR AUCH DIE ERWÄHNUNG DES TRENDS ZUCKERAUSTAUSCHSTOFFE WIE Z.BSP. ASPARTAM (COLA ZERO, KAUGUMMIS,ETC) UND DEREN GEFÄHRLICHKEIT HINZUWEISEN!!! DENN GERADE MENSCHEN MIT GEWICHTSPROBLEMEN UND UNSERE KIDS (IM "SEXY-WAHN) WEICHEN DOCH IMMER MEHR AUF DIESE PRODUKTE AUS!!! ASPARTAM IST EIN ABFALLPRODUKT UND HOCHGIFTIG!!! einfach mal googln bzw. "ASPARTAM" bei youtube eingeben!!!! liebe Grüsse, chalee


Kiana
geschrieben am: montag, 29. august 2011, 07:32
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Ich sehe den Autor des Textes nicht. Wer hat den Text verfasst?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kiana,
vielen Dank für Ihre Mail.

Solange keine anderen Quellen angegeben sind, wurde der Text vom Zentrum der Gesundheit verfasst.

Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Svenja
geschrieben am: dienstag, 26. juli 2011, 23:10
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Liebes Zentrum der Gesundheit,

vielen vielen dank für Ihre antwort auf meine email!!

Wann ungefähr wird dieser artikel zum thema zuckersucht überwinden rauskommen?

Gibt es eine entgiftungs bzw entschlackungskur, die Sie mir emphehlen könnten... ein bestimmte methode?
Ich möchte mit irgendetwas starten, weiß abernicht so genau, wo und wie ich anfangen soll.... gibt es einen ort oder einen kurs, eine gruppe, die Sie mir emphehlen könnten, die soetwas anbieten..?

Ich wohne in freiburg im breisgau...
Allein fällt es mir sehr sehr schwer... dennoch leide ich soserh unter dieser zuckersucht, die mich kaputt macht.... und ich schaffe keinen entzug....
Nochmals würd ich mich sehr sehr über eine rückantwort freun... vielen dank!!

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Svenja,
vielen Dank für Ihre Mail.
Zuckersucht wird derzeit leider noch viel zu wenig ernst genommen, so dass es - unseren Kenntnissen zufolge - keine konkreten Einrichtungen ausschließlich für diesen Zweck zu geben scheint. Doch wird in vielen Kurkliniken, Gesundheitshäusern, Ayurveda-Kur-Einrichtungen etc. automatisch eine zuckerfreie Ernährung angeboten, so dass es hier sicher Möglichkeiten gibt, was natürlich von Ihren persönlichen Wünschen in Bezug auf Dauer, Kosten etc. abhängt. Unser Artikel zur Überwindung der Zuckersucht ist für den Herbst geplant. Setzen Sie sich vorerst nicht so unter Druck und gehen Sie in kleinen Schritten vor. Suchen Sie sich von all unseren Tipps, die wir Ihnen in unserer letzten Mail gaben, einen ersten aus und setzen diesen um. Sobald Sie Erfolge sehen, wird es leichter gehen.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Svenja
geschrieben am: freitag, 15. juli 2011, 10:51
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Liebes Zentrum der Gesundheit,

mir war bisher nie so wirklich bewusst, was zucker im körper wirklich bewirkt... vielleicht wollte ich es mir auch nie bewusst machen....
Ich kämpfe schon sehr lange mit essattaken, eine regelrechte zuckersucht... denn dieses verlangen wird immer stärker und ich schaffe es nicht von diesen süigkeiten, diesem zucker loszukommen...
Kann man wirklich sagen, dass es eine zuckersucht gibt...?
Ich merke sehr deurlich, wie mein körper darunter leidet... und ich möchte es endlich schaffen von diesem zucker loszukommen....
Wenn ich es ein oder 2 tage schaffe, spüre ich auf der einen seite, dass mein körper entlastet wird.... aber auf der anderen seite diese "entzugserscheinungen"... kann es wirklich sein, dass man sich zuerst schlechter fühlt, weil diese ganzen gift und schlackenstoffe dann erstmal raus müssen und nur durch verzicht dann überhaupt erst mal die chance dazu haben? Ich fühle mich dann regelrecht schlapp, energielos, müde, kopfschmerzen... auf eine andere art, wie wenn ich diese essattekne habe....
Aber so stark, dass ich das gefühl habe, diesen "euntzug" diese gefühle nicht auszuhalten....
Können Sie mir irgendwelche tipps geben, wie ich diese Entzugsphase durchstehen und durchhalten kann...? wäre es sinnvoller eine fasten oder entschlackungskur in einer gruppe zu machen...?
Ich wünsche mir soserh von diesem zucker loszukommen, denn diese täglichen essattaken rauben mir soviel kraft und dieser zucker macht meine körper kaputt....
Manchmal weiß ich überhaupt nicht mehr, was ich sonst noch essen soll... weil auf der anderen seite mein wunsch so stark ist abzunehmen....
Ich wäre Ihnen sehr sehr dankbar für ein paar zeilen....

Liebe grüße
Svenja

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Svenja,
vielen Dank für Ihre Mail.

Zum Thema "Zuckersucht überwinden" gibt es demnächst einen ausführlichen Artikel, auf den wir Sie gerne bei Erscheinen hinweisen. Sobald der Artikel online ist, wird dies mit unserem kostenlosen Newsletter bekannt gemacht. Die dürfen sich gerne anmelden.

Zum kostenlosen Newsletter anmelden

Vorab nachfolgend daher nur das Wichtigste in Kurzform:

Zuckersucht gibt es in der Tat. Sie merken es am eigenen Körper und Sie sind damit nicht allein. Sehr viele Menschen leben mit dieser Sucht, manchen ist sie bewusst, andere nehmen sie niemals wahr, auch wenn sie aufgrund der verzehrten Zuckermassen längst zu schwächeln beginnen. Die gute Nachricht ist, dass Sie die Zuckersucht überwinden können.

Eine begleitete Entschlackungs- oder Fastenkur ist eine prima Idee und sie wird Ihnen in jedem Fall den Einstieg in eine gesündere Lebensweise erleichtern. Sie können jedoch schon vorab einige Änderungen in Ihrer Ernährungs- und Lebensweise einführen, die Ihnen helfen werden, den Entzug zu starten.

Dazu gehören die folgenden Punkte:

Kaufen Sie für Zwischenmahlzeiten keine herkömmlichen Süßwaren mehr. Besorgen Sie sich gesunde Naschereien im Naturkost-Fachhandel. Achten Sie jedoch auch dort darauf, dass kein Zucker enthalten ist, auch kein Vollrohrzucker. Es gibt zuckerfreie Fruchtschnitten, Nussriegel, Energiekugeln etc. Essen Sie bei Lust auf Süßes - wenn sie sich nicht mit irgendeiner Aktivität ablenken können - eine Handvoll Nüsse oder frische süße Früchte oder Trockenfrüchte.

Frühstücken Sie - aber nur, wenn Sie morgens hungrig sind - gedämpfte Gemüse, Gemüsesuppe oder Vollkornbrot mit vegetarischen Aufstrichen und frischen Gurken und Tomaten.

Verwenden Sie zum Würzen Ihrer Speisen keine Fertigwürze mehr und salzen Sie sparsam mit Kräutersalz. Je herzhafter Ihre Hauptmahlzeit ist, um so stärker wird im Anschluss daran die Lust auf Süßes. Nehmen Sie frische oder getrocknete Kräuter und Gewürze wie Muskat, Kreuzkümmel, Kurkuma etc.

Essen Sie zum Mittag- und/oder Abendessen verstärkt Salate und verschiedene Gemüse, über die Sie Nüsse oder Samen (Kürbiskerne, Pinienkerne o. ä.) streuen, als Beilage etwas Hirse oder Quinoa. Reduzieren Sie Kohlenhydrate wie Teig- und Backwaren.

Lesen Sie die Etiketten von Fertigprodukten und lassen Sie alles liegen, das Zucker in irgendeiner Form enthält. Es sollte auch kein Fruchtzucker enthalten sein. Besonders fettreduzierte Produkte enthalten oft viel Zucker. Selbst Herzhaftes wie Wurst oder manche Käsesorten sind gezuckert. Achten Sie darauf!

Falls möglich, reduzieren Sie Kaffee und meiden Sie Alkohol. Beides irritiert den Blutzuckerspiegel und schürt Heißhungerattacken auf Zucker.

Trinken Sie täglich 2,5 Liter kohlensäurefreies Quellwasser oder Kräutertee.

Vielleicht interessiert Sie außerdem das Buch von B. Simonsohn: "Stevia - sündhaft süß und urgesund - Die Alternative zu Zucker und Süßstoffen"

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit diesen Tipps eine erste Hilfestellung geben und wünschen Ihnen einen erfolgreichen Abschied von der Zuckersucht :-)
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Daniel
geschrieben am: sonntag, 05. juni 2011, 16:04
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Hallo,

Ihr Artikel ist sehr interessant aber auch, wie meine Vorgänger schon schrieben, reichlich furchterregend. Versucht man nun, sich via Internet einen MAsterplan für die perfekte Ernährung zusammenzustellen, platzt einem nach der ersten halben Stunde bereits der Kopf, weil jeder etwas anderes schreibt und scheinbar alles manipuliert, überzüchtet und schlichtweg ungesund ist.
Nun möchte ich es mir einfach machen und mir aus der Kaufhalle nebenan Nahrungsergänzungsmitttel kaufen.
Hab schon mal geschaut, Mangan, Vitamin B1 und Magnesium ist schon mal drin. Wenn ich mich nun nur noch ein bisschen bewusster ernähre und Zucker meide, müsste ich doch schon auf dem besten Wege sein, da ich doch den Vitamin- und Mineralstoffmangel ausgleiche- oder was meinen Sie?


Antwort:

Hallo Daniel,

vielen Dank für Ihren Kommentar.



Zucker ist ein isoliertes und konzentriertes Kohlenhydrat. Er ist ungünstig für die Gesundheit, weil ihm sämtliche Begleitstoffe, die es außer Zucker noch in der Zuckerrübe oder im Zuckerrohr gab, fehlen. Diese Begleitstoffe aber sind es, die für eine ordnungsgemäße und unschädliche Verstoffwechslung des Zuckers sorgen würden. Wenn Sie jetzt wiederum isolierte und dann auch noch synthetisch hergestellte Vitaminpräparate einnehmen (um damit das durch Zuckerverzehr entstandene Ungleichgewicht wieder auszubalancieren), dann verschiebt sich das Ungleichgewicht vermutlich eher noch weiter, da ja niemals wirklich alle fehlenden Spurenelemente, Enzyme, sekundären Pflanzenstoffe etc. in der richtigen Menge ersetzt werden können.


Vitamin B1, Mangan und Magnesium waren außerdem nur einige wenige Beispiele. Durch den heute üblichen Zucker- und Kohlenhydratkonsum gerät der Organismus noch auf vielen weiteren Ebenen aus der gesunden Balance, so dass eine Vitaminpille hier - wenn sie tatsächlich wirken würde - wie der Tropfen auf dem heißen Stein verdampfte.



Ihr Vorsatz, Zucker zu meiden und sich bewusster zu ernähren, ist dagegen eine hervorragende Idee. Konzentrieren Sie sich einfach auf eine möglichst naturbelassene Ernährung, die keine oder kaum industriell verarbeitete Komponenten enthält. Sollten Sie sich dennoch Gedanken um ein - während der Vergangenheit - eventuell entstandenes Vitalstoffdefizit machen, so empfehlen wir, auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen, die so weit wie möglich das Kriterium der Ganzheitlichkeit erfüllen, wie z. B. Grassäfte, die Sango Meeres Koralle uvm.



Liebe Grüße

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit


Andrea
geschrieben am: samstag, 04. juni 2011, 05:46
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Hallo ZDG,
vielen dank für den sehr informativen artikel!
ich bin seit einer weile in der gleichen richtung schon unterwegs (kohlenhydratarm bzw. -frei, bio schon lange und sowieso, in letzter zeit endlich auch hybridfrei und wirklich regional und saisonal direkt vom demeterbauern).
heute nacht hatte ich seit längerer zeit mal wieder scheinbar grundlos schlafstörungen und habe deshalb gegoogelt. gestern hatte ich seit langem wieder "normal" (=junk) gegessen, d.h. fast nur junk-süßes mit weissem zucker (backwaren und eiscreme). ausserdem fast kein gesundes essen, also so gut wie keine mineralien, wenig getrunken. nun habe ich den verdacht, dass dieses extreme essverhalten die schlafstörungen ausgelöst hat, auch weil sie verbunden waren mit diffusen ängsten und wirren gedanken. ich habe mich gefühlt, als hätte ich kaffee getrunken, habe ich aber nicht (ich trinke gar keinen kaffee mehr). enorme wachheit plus wie gesagt, eine etwas verschobene geistes- und gemütsverfassung.
haben sie erfahrungen zu dem thema? das würde mich sehr interessieren!
ausserdem habe ich noch eine frage zu kohlehydratarmer ernährung: wie ist das mit dem grassaft? der ist ja auch aus weizen- und gerstengras etc. gibt es da auch varianten, die eher der steinzeitlichen ernährung entsprechen? und wenn ja, welche? (am liebsten zum selber machen.) über hinweise würde ich mich sehr freuen!
schöne grüße
andrea

Antwort:

Liebe Andrea,
vielen Dank für Ihre Mail.

Ihre Reaktion auf Ihre Junk-Food-"Orgie" war vollkommen normal und ein sehr gesundes Zeichen Ihres Organismus :-).

U. a. in diesem Text weisen wir auf das Suchtpotential von Junk Food hin: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/entgiften-entgiftungskur-ia.html

Das bedeutet, wer sich von der suchterzeugenden Ernährungsweise - die heute als normal gilt - entfernt und ausschliesslich naturbelassene Lebensmittel zu sich nimmt, reagiert dann - wenn er wieder einmal Junk Food isst - genau wie jemand, der zum ersten Mal eine Droge nimmt. Würden Sie nun regelmäßig Backwaren mit Eiscreme konsumieren, dann würden Sie irgendwann wieder abstumpfen, sich an den "Kick" gewöhnen und immer mehr Backwaren mit Eiscreme essen müssen, bis sie vor lauter Backwaren mit Eiscreme für Früchte und Gemüse gar keine Kapazitäten mehr hätten.

Weizen- und Gerstengrassaft werden aus dem Blatt der Weizen- und Gerstenpflanze hergestellt und nicht aus dem Korn, so dass beides sehr gut in eine kohlenhydratarme Ernährungsweise passt. Um einem urzeitlichen Anspruch gerecht zu werden, könnten Sie sich Säfte oder grüne Smoothies aus Wildpflanzen zubereiten (Infos zu grünen Smoothies hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html.

Eine Alternative böte ferner Kamutgrassaft. Kamut ist ein züchterisch nicht verändertes und nicht manipuliertes Urgetreide, das ausschließlich in biologischer Landwirtschaft angebaut wird und somit - wenn auch nicht regional - sowohl kohlenhydratarm als auch hybridfrei ist.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Gurke
geschrieben am: samstag, 28. mai 2011, 21:53
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Kein Obst mehr, da es überzüchtet ist, kein Mehl, wenig Eiweiß. Achja, Gemüse ist teilweise auch überüchtet. Und was bleibt übrig? Wildes Fallobst?
Und was ist bitte chemisch an "Hybridzucker" anders? Mal abgesehen davon wird auch dieser auf natürliche Weise in einer lebenden Pflanze hergestellt. Nur in größeren Mengen.
Zu viel Zuckern ist schlecht, klar. Aber nun auch Obst, Gemüse und Volkornprodukte zu verteufeln, das ist wirklich übertrieben!

Antwort:

Hallo Gurke,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die Grenze zwischen "übertrieben" und "nicht übertrieben" steckt sich jeder selbst.
Im Text wird der Leser auf Möglichkeiten hingewiesen, wie er seine Ernährung - wenn er es möchte - noch weiter verbessern kann. Wenn er diese Möglichkeiten interessant findet, wird er sie ausprobieren und erleben, ob sie ihm gut tun oder nicht. Wenn er diese Möglichkeiten als übertrieben ansieht, dann lässt er es eben, wird dann aber auch niemals wissen, was er u. U. - im Hinblick auf seinen Gesundheitszustand - versäumt hat.

Inzwischen gibt es übrigens etliche Ernährungsmethoden, die gerade Früchte und Gemüse mit besonders hohem GI (glykämischem Index) meiden, z. B. LOGI, Glyx, Low Carb etc. und sich einer grossen Anhängerschaft erfreuen.

Hybrid-Zucker wird im Text nicht als Zucker beschrieben, der "chemisch anders" ist, sondern als Zucker, der vom Körper - weil die natürliche Mengenverteilung im entsprechenden Lebensmittel nicht mehr stimmt - als irritierend empfunden wird.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Conny
geschrieben am: samstag, 23. april 2011, 22:29
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Hallo,

ein sehr interessanter und fundierter Artikel! Wie stehen Sie zu Honig?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Conny,
vielen Dank für Ihren freundlichen Kommentar.
Honig ist ebenfalls ein konzentriertes Süßmittel und sollte daher keinesfalls in großen Mengen (wie etwa zum Backen) konsumiert werden. In kleinen Mengen ist hochwertiger und naturbelassener Bio-Honig jedoch ein ganzheitliches Lebensmittel (z. B. Honig von der ZDG GmbH:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/honig.html

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Stefanie Leonhart
geschrieben am: samstag, 16. april 2011, 13:15
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Hallo, vielen Dank für Ihre Information bezüglich des Zuckers.Für mich ist alles sehr schlüssig und verständlich und ich denke das sich die Thematik Zucker in unserem Körper auch so abspielt. Nur ohne Zucker dürfte es etwas schwierig werden - den es hat ja einen Grund, weshalb wir so gierig auf Zucker sind!
Und der ist ein psychischer Grund. Ich finde das wir forciert werden so viel Zucker zu konsumieren. Denn wir versuchen damit ja unser so saures Leben zu "versüßen". So wie ich das sehe, sind alle Gesellschaftsregeln so ausgelegt, das sie den Menschen Streß und Unglücklichsein bescheren.Und das 24 Std. am Tag. Da man scheinbar nicht in der Lage allen Richtlinien und Vorschriften in vollem Umfang zu genügen (wir leiden mehr oder weniger an einem perfektionisten Programm, od. "Gut-sein"-Programm) Ob dies das Aussehen betrifft /Job/ die Arbeitsweise/ Beziehung/Familie/Familienplanung etc. Alles unterliegt einem festen Schema, das man einhalten muß, um anerkannt bzw. gut zu sein. Ist aber nicht 100% möglich. Weil die Vorgaben meist so Verstört sind, das man bereits vor dem Anpassungsversuch bescheuert wird.Und da man uns ja auch versucht sämtliche Kreativität und Spantanität zu nehmen und lachen kaum erlaubt ist, was soll man sonst machen als Schokolade und Zucker und Kuchen essen??
Es ist ein unbewußter Akt um diesen Streß und Druck auszugleichen. Und ich denke, wenn man sich den wegnimmt OHNE zu wissen, was dahinter steckt, dann geht die "Bombe" in einem anderen Gebiet hoch. Wäre man im Innern Glücklich, hätte die Industrie nicht so viel Macht über uns.!
LG

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Stefanie,
vielen Dank für Ihre Mail und die Darlegung Ihrer/der Theorie, Zuckerkonsum als Ausgleich für Stress zu betrachten. Die Ursachen für des Menschen Lust auf Zucker bzw. Zuckerhaltiges sind vielfältig. Sicher gehört Ihre Variante mit dazu. Allerdings geht es um ZUCKERverzicht, nicht aber um GENUSSverzicht und auch nicht um Verzicht auf den süßen Geschmack. Nur ein kleines bisschen Flexibilität ist nötig und schon entdecken wir wunderbare Gerichte, die süß, gleichzeitig frei von raffiniertem Zucker bzw. industriellen Süßungsmitteln und dennoch gesund sind. Demnächst finden Sie entsprechende Rezepte auf unserer Seite.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Diana
geschrieben am: montag, 04. april 2011, 14:18
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Hallo,

der Artikel über Zucker verdeutlicht durch drastische Wirtwahl und absolute Ehrlichkeit nur nochmals, dass unsere Gesellschaft sich schlecht ernährt.

Ich dachte eigentlich immer, dass ich mich ausgewogen ernähre (viel Obst, Gemüse, Schwarzbrot, Naturjoghurt, kein McDonald's usw.) Der Artikel stimmte mich jedoch nachdenklich. Wenn man wirklich keine überzuckerten Obstsorten und nur angebliche Vollkormprodkte kaufen kann, wie ist es dann noch möglich sich gesund zu ernähren? Und vor allem woher weiß ich denn, ob ein Apfel nun gesund ist oder nicht. Denn ich persönlich habe bis jetzt keinen deutlich geschmacklichen Unterschied zwischen Obst von z.B. Aldi und eines hiesigen Bauernladens geschmeckt.

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Diana,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wer Spaß an einer wirklich gesunden Ernährung hat, möchte diese immer weiter perfektionieren. Für solche Menschen wird im Text darauf hingewiesen, dass es auch bei Früchten die Möglichkeit gibt, sich zwischen guten und sehr guten Früchten zu entscheiden. Natürlich ist bereits eine Ernährung, die frei von isolierten Kohlenhydraten und Fast Food ist, auf der Skala der gesunden Ernährungsweisen sehr weit oben angesiedelt.

Wenn Sie jedoch noch einen Schritt weiter gehen möchten, dann können Sie beim Obstkauf auf bestimmte Kriterien achten. Allerdings werden Sie im Supermarkt kaum jene Früchte finden, die wir zu den "sehr guten" Früchten zählen. Das sind: Alte Obstsorten (die es nur noch von Hobbylandwirten oder Bio-Bauern geben dürfte) oder Wildfrüchte (die man entweder selbst anbaut, wild sammelt oder bei Spezialversendern beziehen kann). Außerdem wurde im Text auf das Kriterium der Kernhaltigkeit hingewiesen, was bedeutet, dass kernhaltige Frucht-Sorten höherwertig (und meist zuckerärmer) sind als kernlose Sorten.

Der geschmackliche Unterschied zwischen einem Golden Delicious-Apfel aus dem Supermarkt und etwa einem Brettacher oder einer Gewürzluike von einer Streuobstwiese ist als äußerst extrem zu bezeichnen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Roger
geschrieben am: samstag, 19. mã¤rz 2011, 16:39
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Guten Tag

Ihr Artikel über Zucker finde ich super und bin überzeugt dass meine Probleme wie, Blähungen, Müdigkeit, kraftlos von einem Moment zum andern u.s.w. vom Zucker kommen. Seit drei Wochen versuche ich meine Ernährung umzustellen, natürlich möglichst ohne Zucker. Muss aber feststellen dass mir das ziemlich schwer fällt und ich mich etwas ratlos fühle mit meinen Hungerattacken und Lust auf Schockolade.
Können Sie mir ein Buch oder Artikel empfehlen das mir weiterhelfen kann?

Vielen herzlichen Dank.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Roger,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das Problem der Zuckersucht und die Frage nach ihrer Überwindung ist so weit verbreitet, dass wir gerade einen Artikel dazu verfassen. Gerne informieren wir Sie, sobald er in Kürze online sein wird.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Peter Scharf
geschrieben am: sonntag, 13. mã¤rz 2011, 21:00
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Liebes Zentrum der Gesundheit, meine Mutter leidet unter Haarausfall, Rückgang des Zahnfleisches und Punkte auf der Haut, die es in letzter Zeit nicht gibt. Sie fühlt sich vergiftet und meint, es sei Rattengift. Wie kann man feststellen, was die Ursache für diese Beschwerden sind? Vielen Dank schon im voraus Peter




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Scharf, vielen Dank für Ihre Mail. Ohne über die näheren Umstände und die Lebensweise Ihrer Mutter informiert zu sein, ist es nahezu unmöglich, die Ursache ihrer Beschwerden aus der Ferne fest zu legen. Rattengift würden wir jedoch spontan ausschließen wollen, es sei denn, Ihre Mutter hat einen Verdacht, auf welche Weise sie damit in Berührung gekommen sein könnte. Ein Arzt sollte in jedem Fall einen Rundumcheck durchführen. Ferner kann er Ihre Mutter über vier Dinge informieren:

1. Über wirkungsvolle giftabsorbierende Mittel (z. B. Heilerde wie z. B. Bentonit von der ZDG GmbH.

2. Über eine vitalstoffreiche Ernährung und Nahrungsergänzung, da auch eine ungünstige Ernährungsweise sowie ein Vitalstoffmangel zu Haarausfall und Zahnfleischschwund beitragen können. Bitte lesen Sie dazu auch diesen Text:

Ernährung bei Haarausfall

3. Über eine Sanierung der Darmflora mit Probiotika z. B. Combi Flora von der ZDG GmbH.  Gerade eine Störung der Darmflora kann in Kombination mit einer Darmpilzinfektion das Immunsystem nachhaltig schwächen. Pilzinfektionen führen nicht selten zu Hautausschlägen.

4. Über eine Entsäuerung im Zusammenhang mit Haarausfall. Mehr Informationen dazu finden Sie hier: 

Mehr zum Thema Haarausfall

Wir wünschen Ihrer Mutter alles Gute und senden

herzliche Grüße

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Brigitte Weichselgartner
geschrieben am: samstag, 05. mã¤rz 2011, 20:58
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Der Bericht ist sehr interessant und unterhaltsam geschrieben.
Als Zuckerersatz nehm ich schon seit längerem das Stevia.
Seit 2 Wochen bin ich auf Diät wo ich keinen Zucker, Kohlenhydrate- wie Nudeln, Brot, Kartoffeln.... und ich stelle fest das es mir immer besser geht.
Meine Fistel am Zahnfleisch ist ganz weg gegangen, meine Haut sieht schöner aus, ich habe keinen Heißhunger, bin nicht mehr ständig müde.
Ich koch mir mit Freude Hirsegerichte und Quinoa.....und werd mir Brot mit Dinkelmehl mit Quinoa und Nüsse backen usw.
Kurz um, es macht Freude sich mit gesunden Basischen Lebensmittel zu experementieren und ich kann es nur empfehlen sich auf dieser Seite anzustecken lassen.
Probiert es aus!!!
Lgr Brigitte
Calogero Di Caro
geschrieben am: sonntag, 20. februar 2011, 19:31
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Guten Tag und super Seite!

Da mein Sohn zum Frühstück Nutella liebt, sind wir, nach entdecken dieser Seite, komplett auf BIO umgestiegenund und als Ersatz für die Nutella haben wir im Reformhaus die Bio Rapunzel Haselnuss-creme entdeckt. Besteht aus 45% Haselnüsse und Rapadura Vollrohrzucker, ungehärtetes Palmfett, Vollmilchpulver, Kakaopulver stark entölt, Bourbon Vanille.
Rapadura Bio Vollrohrzucker ist der getrocknete, natürliche Saft des Zuckerrohrs. Er wird durch ein besonders schonendes Vakuum-Verfahren bei niedrigen Temperaturen gewonnen und ohne chemisch-physikalische Raffination hergestellt. Das Zuckerrohr wird gepresst, eingedickt, getrocknet und gemahlen.
Was halten Sie von dieser Variante von Zucker?
Danke in Voraus für eine Antwort!


Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Di Caro,
vielen Dank für Ihre Mail. Die Umstellung auf die Rapunzel Haselnuss-Creme ist bereits sehr gut. Doch auch wenn Vollrohrzucker ein etwas vollwertigeres Produkt als der normale Zucker zu sein scheint, handelt es sich bei ihm um ein konzentriertes Süßungsmittel. Schließlich wird Vollrohrzucker nicht aus dem kompletten Zuckerrohr hergestellt, sondern nur aus dem daraus extrahierten Zuckerrohrsaft. Gegen den gelegentlichen Einsatz von Vollrohrzucker ist nichts einzuwenden, er sollte aber nicht zur Regelmäßigkeit werden.

Süße Brotaufstriche lassen sich sehr einfach selbst machen, indem Sie süße Früchte pürieren. Falls die Eigensüße der Früchte nicht ausreicht, können Sie entsteinte Datteln dazu pürieren. Ein gesunder Schokoladenaufstrich ist ebenfalls schnell selbst gemacht:

Dazu mixen Sie 3 EL Bio-Mandelpüree,
3 EL Bio-Kakaopulver (ohne Zucker) und 10 bis 15 Datteln zu einer köstlichen, naturbelassenen und gesunden Schokoladencreme.

Ein hochwertiges Bio-Mandelpüree finden Sie zum Beispiel hier:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/bio-mandelpueree.html

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Markus K
geschrieben am: dienstag, 21. dezember 2010, 16:02
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Was halten Sie von dem "neuen" Zuckerersatzstoff Xylit(ol)? Soll ja angeblich das Wundermittel schlecht hin sein... Haben Sie hier schon was untersucht ?

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr K.,
vielen Dank für Ihre Mail. Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff und damit wirkt er genau wie die bekannten Zuckeraustauschstoffe (Sorbit, Mannit, etc.) ab einer gewissen Menge abführend. Bei Xylit besteht diesbezüglich jedoch ein kleiner Unterschied zu den anderen Zuckeraustauschstoffen. Xylit entsteht bei der Verstoffwechslung von Kohlenhydrate auch im menschlichen Körper. Aus diesem Grunde kennt unser Körper Xylit und kann sich auch an "größere" Mengen Xylit gewöhnen, ohne darauf mit Durchfall zu reagieren. Xylit kommt in der Natur in vielen Pflanzen vor, besonders in Mais oder Birkenholz. Natürlich ist der Xylitanteil in diesen Pflanzen sehr gering und die industrielle Herstellung daher sehr aufwändig, so dass man letztendlich sicher nicht mehr von einem natürlichen Produkt sprechen kann.

Xylit als Mittel zur Kariesprophylaxe (Mundspülungen mit einem halben Teelöffel Xylit, wobei das Xylit nach einigen Minuten wieder ausgespuckt wird) ist - zu unserem derzeitigen Kenntnisstand und nach eigenen Erfahrungen - absolut empfehlenswert. Als Ersatz für Zucker empfehlen wir Xylit jedoch nicht (oder wenn, dann nur in sehr kleinen Mengen), da wir der Meinung sind, dass uns nicht die verzweifelte Suche nach einem gesunden Süßungsmittel weiter bringt, von dem wir uns hemmungslosen "Genuss" süßer Dinge versprechen (die zumeist aus noch vielen anderen nicht sonderlich gesunden Zutaten bestehen), sondern die Bewusstwerdung, dass wir in Wirklichkeit das Geschmackserlebnis "süß" gar nicht im üblichen Maße benötigen, dass unser Geschmackssinn durch das reiche und süße Angebot der Lebensmittelindustrie lediglich auf süß geprägt wurde und wir uns statt dessen aber zur Abwechslung einmal auf die Überwindung unserer Zuckersucht konzentrieren könnten.
Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Bonnie
geschrieben am: samstag, 04. dezember 2010, 21:18
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Ich habe den Artikel mit großem Interesse gelesen. Allerdings geht es mir wie vielen Vorrednern: Ich vermisse ein paar Tipps, wie man den Einstieg in eine gesündere Ernährung schaffen kann - v.a. wenn man an das Angebot im Supermarkt denkt. Wenn man dort nicht mal frisches Obst unbesorgt kaufen kann.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bonnie,
lieben Dank für Ihre Mail. Unser Text über Zucker soll die Auswirkungen des Zuckers auf leicht verständliche Weise beschreiben. Vorschläge für den Einstieg in eine gesündere Ernährung ohne Zucker dagegen finden Sie an vielen anderen Stellen auf unserer Seite, z. B. hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-ernaehrung.html (unter "8. Das Frühstück" wird am Beispiel des Frühstücks beschrieben, wie man Schritt für Schritt seine Ernährung gesünder gestalten kann) oder hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basische-ernaehrung-2.html (am Ende des Textes finden Sie beispielsweise "Die Grundregeln für eine basische Ernährung").

Wenn Sie unseren Newsletter erhalten, finden Sie dort außerdem stets Tipps, wie sich eine gesunde Ernährung realisieren lässt. Der Hinweis auf besonders zuckerhaltig gezüchtetes Obst muss sicher nicht zu Beginn einer Ernährungsumstellung berücksichtigt werden. Wichtig bei der Umstellung auf eine industriezuckerfreie Ernährung ist erst einmal, dass Produkte, die isolierten Zucker enthalten, erkannt und ausgetauscht werden. Wenn Sie Ihre gesunde Ernährung daraufhin noch weiter perfektionieren möchten, können Sie auch beim Obstkauf auf bestimmte Kriterien achten (Wildfrüchte, keine Hybridfrüchte, kernhaltige Sorten statt kernlose Sorten etc.), um schließlich auch hier den unnatürlichen Zuckergehalt zu vermeiden.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Martina S.
geschrieben am: freitag, 19. november 2010, 09:38
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Hallo zusammen, ich hätte da mal eine Frage: Was ist Ozuckra (=100% Erythrit) . Ist das wirklich gesund oder wenigstens nicht schädlich?

Mit freundlichen Grüßen Martina S.

Hallo Martina,
vielen Dank für Ihre interessante Frage :-)

Erythrit (E968, Handelsnamen Sukrin und Ozuckra) ist ein Zuckeralkohol, der mit Hilfe von bestimmten Pilzen aus Glucose oder Haushaltszucker gewonnen wird. Ob die Pilze gentechnisch verändert sind, müsste vom Hersteller erfragt werden, ist aber anzunehmen. Erythrit ist erst seit 2008 in Deutschland zugelassen und wirkt u. a. als Geschmacksverstärker, Trägerstoff, Feuchthaltemittel, Stabilisator, Verdickungsmittel, Füllstoff und Komplexbildner. Es soll ähnlich wie Xylit kariesvorbeugende Wirkung besitzen, also konkret die Entstehung von Karies hemmen können.

Ein Vorteil zu Xylit und anderen Zuckeraustauschstoffen ist, dass Erythrit erstens kalorienfrei ist und offenbar erst ab einer höheren Menge als jene zu Durchfall und Blähungen führt. Wenn Erythrit Zucker ersetzt, dann liefert es genauso wenig Mineral- und Vitalstoffe als dieser. Es ist für den Organismus ein Füllmaterial - möglicherweise mit dem einen oder anderen Nachteil weniger als Zucker - aber ebenfalls ohne Wert (wenn man von der möglichen antikariogenen Wirkung absieht). Wenn beispielsweise Tee mit Erythrit gesüßt wird, ist das u. U. nicht tragisch. Wenn jedoch Backwaren statt mit Zucker mit Erythrit gesüßt werden, dann ist zu bedenken, dass Backwaren generell nicht sonderlich gesund sind - ob mit Zucker oder Erythrit.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

Hendrik
geschrieben am: donnerstag, 18. november 2010, 20:33
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Ist Zucker eigentlich eine Droge?

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Hendrik,
lieben Dank für Ihre Frage.

Ob Zucker eine Droge ist, hängt natürlich auch davon ab, wie der Begriff "Droge" verstanden wird. Die allgemeine Definition für "Droge" lautet: "Als Droge gilt nach Definition der WHO jeder Wirkstoff, der in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag und kein Nahrungsmittel ist." Da Zucker in unserer Gesellschaft zu den Nahrungsmitteln gehört, gilt er offiziell nicht als Droge. Wenn wir aber mit "Drogen" Stoffe bezeichnen, die einen Organismus körperlich oder/und seelisch so verändern, dass er, wenn er nach regelmäßigem Konsum des Stoffes unter merklichen Entzugserscheinungen leidet, sobald er versucht, ohne den betreffenden Stoff auszukommen, dann ist Zucker sehr wohl eine Droge.

Allerdings gibt es durchaus Menschen, die ohne Probleme Zucker meiden können. Genauso gibt es Menschen, die von heute auf morgen mit dem Rauchen aufhören können. Die "Suchtausprägung" ist also von Mensch zu Mensch verschieden. Die meisten Menschen werden jedoch - wenn sie sich bewusst ohne industriell verarbeiteten Zucker und damit gesüßte Fertigprodukte ernähren möchten - sehr schnell erkennen, wie sehr sie vom Zucker abhängig sind und wie außerordentlich schwer die Abkehr fällt. Machen Sie selbst das Experiment und meiden Sie industriell verarbeiteten Zucker in all seinen Variationen und entscheiden Sie dann, ob Zucker eine Droge ist oder nicht :-)

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Joanna R.
geschrieben am: montag, 08. november 2010, 07:21
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Wie sieht es eigentlich mit Ur-süße aus ?
Ich habe das gestern im Reformhaus gesehen und frage mich ob diese Zuckervariante gesünder wäre.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Joanna,
lieben Dank für Ihre Mail.

Ursüße unterscheidet sich zwar von Haushaltszucker darin, dass sie noch einen gewissen Anteil an Mineralstoffen (aufgrund ihres Melassegehaltes) enthält, doch handelt es sich auch bei Ursüße um ein konzentriertes Süßungsmittel, das - genau wie Zucker - die Darmflora beeinträchtigt, den Blutzuckerspiegel irritiert, den Zähnen schadet etc., so dass sie für eine gesunde Ernährung leider nicht empfehlenswert ist.

Viele liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Hendrik
geschrieben am: dienstag, 05. oktober 2010, 16:52
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Ich habe gelesen, dass Zucker NUR Diabetes fördert, wenn man übergewichtig ist.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Hendrik,
vielen Dank für Ihre Frage. Übergewicht ist ein bedeutender Risikofaktor für Diabetes, das stimmt, und so sind etwa 80 bis 90 Prozent der Typ-2-Diabetiker übergewichtig. Die übrigen 10 bis 20 Prozent sind normalgewichtige Diabetiker. Sie haben also kein Gramm Übergewicht und dennoch Diabetes. Übergewicht hat meist eine Ursache und diese ist nicht selten in reichhaltigem Zuckerkonsum zu finden. Die Reihenfolge sieht also meist so aus: Zucker - Übergewicht - Diabetes. Doch ist Diabetes ja nicht die einzige mögliche unangenehme Folge von Zuckerkonsum. Selbst wenn man trotz Zuckerkonsum idealgewichtig ist und daher (noch) nicht zur Hauptzielgruppe für Diabetes gehört, zerstört Zucker die Darmflora, schwächt dadurch das Immunsystem, macht den Weg frei für Pilzinfektionen, belastet die Leber und kann außerdem zu all den im ersten Absatz des Textes genannten Symptomen (und vielen weiteren) führen.
Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
Erika Gerstmeier
geschrieben am: samstag, 02. oktober 2010, 12:35
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Ich fand den Artikel sehr inerressant. Ich hätte mich gern mit Herrn Walter Dienstbier zu seinem Artikel vom 6.8.2010 unterhalten. Ich habe auch hochgradig Polyneuropathie. Was kann ich tun, außer Lyrika zu schlucken?.Können Sie mir bitte die Adresse, oder E-Mail-Adresse von Herrn Dienstbier zukommen lassen. Vielen Dank für Ihre Bemühung.
Erika Gerstmeier. Herzliche Grüße.

Zentrum der Gesundheit:

Nach dem Datenschutzgesetz dürfen wir Ihnen keine Kontaktdaten übermitteln. Vielleicht liest Herr Dienstbier auf dieser Seite noch einmal...
Jörg
geschrieben am: freitag, 20. august 2010, 05:40
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Ein sehr interessanter Artikel der auf die Gefahren von übermäßigen Zuckerkonsum hinweist. Kritisch hingegen sehe ich die teilweise übertriebene, dadurch sehr Angst einflößende, und zuweilen nicht medizinisch nachweisbare Beschreibung der einzelnen direkten und indirekten Vorgänge beim Zuckerkonsum und dessen Folgen auf den Organismus.
Z. B. wurde in mehren Studien bereits nachgewiesen, dass beim Großteil der westlichen Bevölkerung kein Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen existiert, somit sind die von ihnen beschriebene Vorgänge bzw. Behauptungen, die ihrer Meinung aufgrund des Zuckerkonsums einen Mangel von diesen auslösen, nicht haltbar.
Es finden sich in ihrem Artikel viele weitere Punkte die ebenfalls strittig sind. Am fragwürdigsten ist jedoch, dass bei einem derartigen angsterregenden Bericht, auf ihrer Seite scheinbare passende Produkte angeboten werden, um eben einen derartigen von ihnen beschriebenen Mangel vorzubeugen.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Jörg,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Das Problem bei den von Ihnen erwähnten Studien ist meistens, dass sie von einem sehr niedrigen Vital- und Mineralstoffbedarf des Menschen ausgehen, einfach weil dieser offiziell anerkannt ist und daher kaum angezweifelt wird. Wenn man von der Stimmigkeit eines derart niedrigen Bedarfs ausgeht, dann herrscht tatsächlich kaum ein Mangel an Vital- und Mineralstoffen. Wenn man sich aber den oft fraglichen Gesundheitszustand der Menschen ansieht, die laut offizieller Meinung optimal mit Vital- und Mineralstoffen versorgt sein müssten, und Menschen erlebt, deren Gesundheitszustand sich dramatisch bessert, wenn sie einerseits Zucker meiden und andererseits weitaus mehr Vital- und Mineralstoffe zu sich nehmen, als offiziell als ausreichend erachtet wird, dann darf die Richtigkeit des allgemein empfohlenen Vital- und Mineralstoffbedarfs ernsthaft in Frage gestellt werden. Auch wenn man die Vitalstoffvielfalt und -menge der ursprünglichen Ernährungsweise des Menschen mit derjenigen der modernen Ernährungsweise vergleicht, wird - und zwar ohne die Wissenschaft bemühen zu müssen - deutlich, dass der Mensch in Wirklichkeit einen sehr viel höheren Bedarf hat.

Wir sehen keinen Sinn darin, Zucker zu verharmlosen. Wir möchten Menschen helfen, langfristig gesünder zu werden und sich wohler zu fühlen. Aus dieser Motivation heraus entstand unsere Arbeit. Einerseits möchten wir Informationen darüber liefern, wie man selbst Schritt für Schritt seine Vitalität und sein Wohlbefinden steigern kann und andererseits bieten wir ausgewählte Produkte an, die auf diesem Wege hilfreich sein können. Gerade weil es auf dem Nahrungsergänzungsmittelmarkt eine so unüberschaubare Vielfalt an Produkten gibt, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, nur solche auszuwählen, deren Qualität ganz besondere Kriterien erfüllt und von denen wir persönlich vollkommen überzeugt sind. Außerdem sind unsere Informationen so gestaltet (z. B. in den Texten "Gesunde Ernährung", "Wie Sie Ihre Gesundheit zurückholen", "Arthrose" etc.), dass ersichtlich wird, wie jeder zu einem hervorragenden Gesundheitszustand finden kann - auch ohne die Verwendung zusätzlicher Produkte. Nahrungsergänzungsmittel können beispielsweise Heil- oder Reinigungsprozesse deutlich beschleunigen, sind aber - je nach persönlicher Konstitution und Umsetzung einer gesunden Lebensweise - sicher nicht bei jedem zwingend nötig.

Wir empfehlen in unseren Informationen übrigens viele Dinge, von denen wir in keinster Weise profitieren (z. B. Lebensmittel in Bioläden einzukaufen, grüne Smoothies zu trinken, Brot aus Keimlingen herzustellen uvm.), so dass wir hoffen, dass unsere Leser sich nicht mit negativen Gedanken darüber plagen mögen, ob es fragwürdig ist, wertvolle Produkte anzubieten, sondern erkennen mögen, wie viel Positives und Hilfreiches sie aus unseren Informationen ziehen und für sich und ihre Gesundheit umsetzen können.

Herzliche Grüße
Ihr ZDG-Team
Walter Dienstbier
geschrieben am: freitag, 06. august 2010, 02:12
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Der Artikel spricht mir aus der Seele und ich kann voll und ganz aus eigenem Leid bestätigen, was hier als Menetekel vorgetragen wird; leider wird diese Wahrheit sich kaum in der Wirklichkeit gegen unseren Nahrungsmittewahnsinn durchsetzen können und nur, wenn man selbst erheblich gesundheitlich geschädigt ist, fängt man so langsam an sich zu besinnen, ohne dass man dabei dann von unserer Schulmedizin oder sogenannten Ernährungsberatern auch nur im Ansatz diese Wahrheit erfährt, die hier kundgetan wird.

Vor Zucker wird in der modernen Ernährungsberatung kaum gewarnt; ich habe selbst erlebt, wie da junge Dinger fast ohne jede Lebenserfahrung als Ernährungsberaterinnen zuckerkranken Menschen sagten: "Nein, nein, ... da kann ich Sie beruhigen, auf Ihr liebgewonnenes Marmeladenbrötchen brauchen Sie morgens nicht zu verzichten !"

Dagegen wird Fett, das ein natürliches und gesundes Nahrungsmittel ist, weiterhin verteufelt bis zum Gehtnichtmehr ! Und bloß kein Frühstücksei, obwohl im Ei fast alles in natürlichem Masse enthalten ist, was der Körper benötigt, wird die angebliche Gefährlichkeit von Cholesterin betont; dabei handelt es sich bei Cholesterin um einen der lebensnotwendigsten Stoffe für unseren Organismus, der vom Körper zum allergrößten Teil selbst gebildet wird, durch die Nahrungsaufnahme kaum beeinflusst werden kann, und für den immer mehr ernstzunehmende Studien nachweisen, dass dessen angebliche Gefährlichkeit für unseren Körper einen der weitverbreitetsten Irrtümer der Schulmedizin darstellt, die nach wie vor davon ausgeht, durch das Einwerfen von Pillen und Arzneimitteln aller Art, durch deren Nebenwirkungen in den meisten Fällen vielmehr Schaden im Körper angerichtet wird, als - wenn überhaupt - Heilsames von ihnen ausgeht.

Ich habe mir auf die im Artikel geschilderte Weise in 56 Jahren 185 Kilogramm Körpergewicht angefressen; seit einigen Jahren bin ich deshalb schwer zuckerrkank; meine Füße sind durch eine schwere Polynueropathie geschädigt und ich konnte bis vor einiger Zeit kaum mehr eine Treppe hochgehen.

Vor einem Jahr habe ich mich entschlossen – oder besser gesagt: mein sich immer mehr verschlechternder Gesundheitszustand zwang mich dazu -, meine Ernährung konsequent umzustellen, nachdem ich mich über die Zuckerproblematik und die allgemeine schulmedizinische Fettlüge, soweit das ging, autodidaktisch im Netz schlau gemacht hatte; danach habe ich fast alle Ratschläge meiner Ärzte in den Wind geschlagen habe !

Ich habe zunächst auf jegliche Kohlenhydratzufuhr verzichtet; nach einer Phase von drei bis sechs Wochen mit erheblichen Entzugserscheinungen habe ich begonnen, mich körperlich pudelwohl zu fühlen.

Danach habe ich angefangen, meine Nahrung nur noch gezielt nach den Kriterien des Artikels auszuwählen und ich hab wohl das erste Mal in meinem Leben ein natürliches Sättigungsgefühl erreicht; schon nach kleinen und kleinsten Essenportionen habe ich heute kein Hungergefühl und Essverlangen mehr.

Inzwischen habe ich schon 40 Kilogramm abgenommen, habe begonnen viel zu laufen und mache wieder Wanderungen über Berg und Tal bis zu acht Kilometer; es geht mir weiter von Tag zu Tag besser, mein Blutdruck ist von extremem Hochdruck zu Normal zurückgekehrt, der Blutzucker ist nur noch leicht erhöht und ich befinde mich weiter auf gutem Weg zum Normalgewicht - auf die Hexenküche der schulmedizinischen Arzneimittel und die Chemieküche unserer modernen Lebensmittelindustrie verzichte ich weiter vollkommen.

Mein Ziel ist es, ein Buch über eine diesbezüglichen Ernährungsberatung zu schreiben, in dem ich die Wahrheiten dieses Artikels ebenfalls verbreiten und speziell den Zucker- und Kohlenhydratwahnsinn unseres modernen Ernährungswesen anprangern als auch über die Fettlüge der Medizin aufklären möchte.
Außerdem möchte ich in einer Art Rezeptanhang meine Erfahrung weiterreichen, wie man in der Praxis seine Ernährung einfach und sogar viel preiswerter als mit den sogenannten „normalen“ Industrienahrungsmitteln auf eine gesunde und heilsame Grundlage umstellen kann.
Fine
geschrieben am: freitag, 09. juli 2010, 21:27
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Habe den Link zu diesem Artikel von einer Freundin geschickt bekommen. Der Artikel ist echt hochinteressant und es klingt für mich auch alles sehr logisch. Was mich aber stört an diesem Artikel ist, dass diese Überzüchtung und Überzuckerung in der Lebensmittelindustrie ordentlich aufs Korn genommen werden, aber keine Lösungen angeboten werden.
Heisst es nicht auch, dass es schlecht für den Körper wäre, komplett auf Kohlenhydrate in Brot,Nudeln,Kartoffeln und Co. zu verzichten? Oder sind Kartoffeln und Reis nicht so schlimm, da sie ja gar nicht erwähnt wurden? Wie dem auch sei, gibt es auch noch irgendwie Brot zu kaufen, wo das nicht so ist oder ist das alles schlecht?

Zentrum der Gesundheit:

Sie finden alles im Internet.
Daniel Krüger
geschrieben am: sonntag, 27. juni 2010, 15:41
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Endlich mal ein Bericht, bei dem sich jeder Zuckersüchtige vorstellen kann, was er seinem Körper antut.Wenn ich im Verwandten- und Bekanntenkreis die Sucht mit einer Drogensucht vergleiche, werde ich oft belächelt ! Gerne würde ich den Bericht in einem Roman verwenden, der als Story die offensichtliche Zusammenarbeit der Lebensittel- und Pharmalobby als Verursacher und "Heiler" der neuen Zivilisationskrankheiten offenlegt.
Bitte senden Sie mir hierfür Ihr o.k.
Gruß Krüger
Dagmar
geschrieben am: donnerstag, 10. juni 2010, 23:33
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Heute hat mir mein arzt gesagt, mein Zucker wäre von 6,3 auf 7,3 gestiegen. Ich trinke nur Wasser und süsses esse ich auch nicht.warum kann dann der zuckerspiegel so ansteigen?


Zentrum der Gesundheit:
Das sollten Sie Ihren Arzt fragen
Holger
geschrieben am: mittwoch, 26. mai 2010, 16:23
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ein wunderbarer Beitrag., Danke...
Nach ca 40 Jahren wirklich extremen Zuckerkonsums, ich betone extrem, habe ich vor ca. einem Jahr beschlossen auf alles wo offensichtlich Zucker drin ist zu verzichten. Insbesondere Süßigkeiten, Fertigprodukte und sogut wie alle Getränke außer Wasser. Selbst wenn man bewusst auf Zucker verzichtet bekommt man noch eine vielfache Menge davon wie vor hundert Jahren verzehrt wurde als Zucker noch Luxus war.
Kurze Zeit nach meiner Umstellung ging es mir merklich besser. Ich war nicht mehr den ganzen Tag kaputt und müde, meine ständige Gereiztheit war verflogen, mein Blutdruck sank so das ich heute keine Tabletten mehr nehmen muss, ich komme morgens super aus dem Bett. Nach sportlicher Anstrengung war mir jahrelang schlecht danach. Auch das ist verschwunden. Ich fühle mich pudelwohl danach. Mir scheint sogar das es früher Grübeleien und Depriphasen nicht mehr gibt bzw. sehr selten geworden sind.
Zudem habe ich ca sechs Kilo abgenommen und war schon Ewigkeiten nicht mehr krank.
Fazit : Zucker sollte verboten werden....
S.T.
geschrieben am: samstag, 22. mai 2010, 12:52
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ist reformhaus zucker eine gute alternative zu raffinierten zucker?
Silke Schlüter
geschrieben am: donnerstag, 06. mai 2010, 12:48
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Guten Tag,

der Bericht hat mich sehr beeindruckt und sehr nachdenklich gemacht. Ich kann von mir schon sagen das ich Zuckersüchtig bin un kein Maß kenne. ich bin nicht dick aber hane Problemzone Bauch.Sehr stark. Ich würde mich sehr gerne zuckerfrei ernähren aber mir fehlt der Anfang da ich überall lese das immer Zucker enthalten ist.Ist die Lösung sich mit frischen Sachen zu ernähren?Salat,Obst,Gemüse.Was ist mit Brot ,Nudel, reis?ist da Zucker drin?
wo kann man sich beraten lassen?
Vielen Dank
Jimmy
geschrieben am: sonntag, 11. april 2010, 10:16
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Hallo! Ich muss sagen, dies ist ein wirklich informativer Artikel mit sehr interessantem Inhalt. Aufgrund Ihres Artikels moechte ich meine Ernaerung nun umstellen und bin Ihnen hierfuer Dankbar. Ich finde es sehr gut, dass sie keine Produktempfehlungen abgegeben haben, denn das macht meines Erachtens den Artikel glaubwuerdig. Bei lesen Ihres Artikels habe ich mir schon gedacht: "am Ende kommt bestimmt eine Produktempfaehlung von Vitaminpreparaten oder aehnliches" aber nix da! Jeder sollte doch in der Lage sein mit den aufgefuehrten Alternativmoeglichkeiten zurecht zu kommen. Ich meine jeder, der den Artikel lesen kann, wird wohl auch in der Lage sein, eine Zutatenliste eines Produktes im Supermarkt zu lesen. Nochmals vielen Dank fuer die Informationen.
Honigmann
geschrieben am: mittwoch, 24. mã¤rz 2010, 14:55
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Auszug aus: GESUNDHEIT DURCH DIE BIENEN-Die Hilfe der Biene zum (Über-) Leben - ISBN 3-929193-00-0

"Dr. Max-Otto Bruker hat vor Jahren schon gesagt: »Wir haben in Deutschland ca. 1350 verschiedene Nahrungsmittel. In unter 100 ist kein Zucker enthalten, darunter sind auch einige Salze.«

Die Hersteller wissen, daß ein entsprechender Süßegrad zum besseren Absatz eines Produktes führt. Nicht von ungefähr gibt es endlos viele Knabber- und Süßprodukte auf den Markt, die auch in Massen und Bergen gekauft werden! Denken Sie immer daran, Sie sind der Verbraucher und sollen diesen M... kaufen.
Der Zuckerverbrauch stieg von 1825 - 2 kg, 1960 - 30 kg auf 1994 - 38 kg und 2009 auf 40,5 kg (geschätzt) pro Kopf und Jahr! Somit ist klar, daß fast alle Verbraucher zuckersüchtig sind.

Amerikanische Studien (seit 1932!) haben ergeben, daß überhöhter Zuckerverbrauch »doof« macht. Der IQ kann unter 85 sinken, das ist kindliche Debilität!

Mit einem Jahr können die meisten Kinder laufen. Mit fünf Jahren können viele schwimmen. Mit sieben Jahren haben 90 % Karies, dank Zucker."

Zur Süßung und für die Gesundheit ist Honig immer richtig, in kleineren Mengen zu verwenden.

Gruß
Der Honigmann
Rudi
geschrieben am: montag, 11. januar 2010, 09:26
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Wenn Zucker so ein Suchtmittel ist, was ich durchaus glaube (als leider Schwersüchtiger, aber normalgewichtiger).

Was kann ich tun, um davon wegzukommen? Eine richtige Sucht legte ja zu Grunde, dass ich davon gar nicht loskomme. Ich vermisse tatsächlich hier einen Hinweis, wie man das Problem angehen könnte.

Zentrum der Gesundheit:
Rufen Sie uns an. Wir beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen.
Bernd Mittelstädt
geschrieben am: samstag, 09. januar 2010, 16:15

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Gut gemeint ist noch nicht gut gekonnt, oder anders formuliert:
Recht haben und Recht behalten.
Schade !!
Mein Vorschlag:
Artikel mit weniger Emotionen ( Eifer ) dafür aber mit wesentlich mehr
Hinweisen überarbeiten.
Wenn Ratschläge im Internet zu rechtlichen Konsequenzen führen sollten, dann könnte man dazu auch Alternativen sagen.
Ich bezweifle allerdings, dass, wenn diese Ratschläge als persönliche Meinung und neutral formuliert werden
rechtliche Konsequenzen zu fürchten sind.
Wir brauchen Mut !
www.wir-brauchen-mut.de

Trotzdem bitte mit mehr Informationsgehalt weiter machen !!!
Leute Ihrer Couleur werden mehr denn je gebraucht.
Angelika Hart
geschrieben am: montag, 04. januar 2010, 10:06
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Herzlichen Dank für den Bericht. Es hat mir die Augen geöffnet.
Mit freundlichen Grüßen
A. Hart
Klaus Deman
geschrieben am: mittwoch, 09. dezember 2009, 22:55
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Gut gedacht, nur leider kriegen wir auf die Weise nicht sieben Milliarden Maeuler gestopft. Und Wildorangen gibt es nicht, da selbst Orangen das Resultat einer - menschengemachten - Kreuzung aus Pampelmuse und Mandarine sind.

Zuviel Zucker schadet definitiv, ebenso wie zuviel Eifer. Paracelsus lag richtig: Die Menge macht das Gift.

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Deman,
vielen Dank für Ihren Kommentar.

Eines können wir nach jahrzehntelanger praktischer Erfahrung mit Sicherheit sagen, nämlich dass wir mit unserer derzeitigen Einstellung, Landwirtschaft und Ernährung sieben Milliarden auf keinen Fall sättigen können. In dieser Situation dann aber von vornherein ein vernichtendes Urteil über andere Methoden und Ideen zu fällen, die im kleinen Rahmen (z. B. versch. Permakulturprojekte weltweit) sehr wohl vielversprechende Erfolge zeigen, zeugt nicht gerade vom nötigen Willen, hier tatsächlich eine für alle Menschen positive Änderung herbei zu führen.

Und was die "Wildorangen" betrifft, so verzeihen Sie bitte den ungünstig (weil botanisch falsch) gewählten Begriff. Damit sind nicht-hybride Orangen gemeint, also Orangenbäume aus Sämlingen, deren Früchte selbst wiederum fertile Samen tragen und im Gegensatz zu den typischen (fast) kernlosen Hybrid-Orangen (z. B. Navel, Blancas, Sanguineas etc.) einen deutlich geringeren Zuckergehalt aufweisen.

Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
Anera
geschrieben am: freitag, 27. november 2009, 12:53
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Hallo, ich finde den Artikel etwas u lang aber gut beschrieben.
Ich frag mich nun auch was es denn in unserer heutigen Welt überhaupt noch gesundes geben soll?? Wenn selbst die "gesunden" Sachen wie Salat und Obst überzüchtet sind und voller Schadstoffe ist es meiner Meinung doch besser einfach so vielseitig wie möglich zu essen! Abgesehen von dem wirklich schädlichem Fastfood und Süsskram.
Also ich fühl mich nach einer Portion Nudeln oder zB. Müsli(ohne Zucker) richtig lange fit.
Wenn es so schlimm wär wie sie beschreiben würden die Menschen garnicht so alt werden!! In der Steinzeit sind sie früher gestorben weil die Lebensumstände hart waren. Sie hatten vlt. gesundes Essen aber mussten dafür lange Hungern, frieren usw.

Das ist meine Meinung dazu.
Luise
geschrieben am: gestern, 15:24
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Ich habe alles mit großem Interesse... Leider empfinde auch ich, dass der Artikel eher Angst und Schrecken verbreitet. Schon allein der Gedanke, was alles Schlimmes in meinem Körper passiert, nur weil ich genascht habe oder eine Stulle mit Marmelade gegessen habe... Man stirbt doch nicht gleich an einem Zuckerschock! Und nicht jeder, der tägliche 100g Schokolade isst, wird davon dick oder über kurz oder lang Zuckerkrank. Jeder Mensch ist unterschiedlich. Bei manchen kippt nach zu viel Zuckerkonsum die Darmflora aus dem Gleichgewicht und andere leben mit zucker- und fettreichen Essen 100 glückliche Jahre.
Genauer genommen, fehlen mir einfach die Alternativen! Davon ist in diesem Artikel überhaupt nicht die Rede. Reicht es im Grunde nicht schon, seinen Zuckerkonsum einzuschränken? Genauso wie den üppigen Verzehr von fettreicher Nahrung, Lebensmittel mit Geschmacksverstärkern und anderen bösen Zusatzstoffen?
Ich frage mich auch, was ich überhaupt noch essen darf! Wenn mir hier von kernlosen, überzüchteten Obst abgeraten wird, welche Obstsorte ist dann überhaupt noch gut für mich? Und wo finde ich dieses Obst?
Für mich klingt dieser Artikel so, als wenn ich überhaupt kein Brot und keine Mehlprodukte mehr essen darf. Aber was ist mit Roggenvollkornbrot oder Vollkornspaghetti? Raten Ernährungsexperten einem nicht immer dazu?
Mein Problem ist, dass ich Studentin bin und nur sehr wenig Geld im Monat für Essen übrig habe. Ich versuche zwar immer alles möglichst frisch zuzubereiten und auf Mensaessen zu verzichten, aber trotzdem sind mir in gewisser Weise die Hände gebunden. Ich habe nicht die Möglichkeit mein Essen in Bioläden zu kaufen, sondern muss alles bei Lidl, Aldi und anderen Diskountern besorgen. Und selbst dann kaufe ich keine billigen Fertigprodukte, sondern achte auf Frische.
Ich muss sagen ich empfinde Zucker nicht schlimmer als eine Wurst aus der Kaufhalle. Schon allein wenn ich daran denke, was alles für Innereien (die bekanntlich als giftig gelten) und Geschmacksverstärker darein verarbeitet werden, wird mir ganz schlecht!
Vielleicht sollte sich mal jemand damit beschäftigen, welche Produkte man unbedenklich essen kann. Und besonders, wo ich solche zu einem angemessenen Preis kaufen kann (siehe Alternativen bieten; das haben so viele in ihren Kommentaren angesprochen...).
Das ganze Gerede über gesunde Ernährung ist schön und gut, aber es muss für einen normalen Menschen auch im Bereich des Machbaren liegen.
René
geschrieben am: montag, 07. september 2009, 21:41
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Ein hervorragender Bericht. Ich bin heute zufällig auf diese Seite gekommen, da ich mich seit Wochen intensiv im Netz über zucker- bzw. kohlenhydratfreie Ernährung informiere. Ich habe davon gehört, dass ein kompletter Verzicht auf Zucker in Sachen Krebsheilung bzw. Vorbeugung vor Entstehung Wunder vollbringen kann !!! Ich sehe Ihren Bericht wie eine Zusammenfassung dessen, was ich mir in wochen- bzw. monatelanger Recherche über das Internet an Wissen angeeignet habe. Schade dass ich nicht früher hier war... Einfach Klasse ! Da traut sich doch tatsächlich jemand, öffentlich die Volksdroge Zucker in Frage zu stellen oder gar zu "verunglimpfen"
An gewisse Nörgler kann ich nur folgenden Ratschlag geben. Informiert euch mal ausgiebig im Internet. Dann wisst Ihr auch wie man ohne Zucker glücklich werden kann.
Seit 14 Tagen verzichte ich auf jegliche zuckerhaltige Nahrungsmittel.
Ich war lange Jahre immer sehr schnell müde und abgeschlagen und konnte mir nicht erklären warum ich nicht besonders leistungsfähig war.

Alleine die letzten 2 zuckerfreien Wochen haben mich topfit gemacht !!! Schokolade, Bonbons, Marmelade ???? baaaaahhhhhhh

NIE WIEDER !!!

Es ist traurig, dass man im Supermarkt so gut wie gar nichts an zuckerfreier abgepackter Ware findet.

Zucker nehme ich nur noch in kleinsten Mengen in natürlicher Form zu mir. Z. B. Äpfel und Naturjoghurt.

Den Nörglern, die hier einen Speiseplan vermissen...

Mein Speiseplan im groben:
Morgens: Grüntee, Naturjoghurt, Buttermilch
etc.
Mittags bzw. Abends:
Hähnchenbrust, Hähnchenschenkel, Bratwurst, gedünsteter, Fisch (z. B. Rotbarschfilet), Eier-Gerichte, Tomatensaft bzw. Tomatensuppe, Eissalat, viel Gemüse (vor allem Kohl, Brokolie, Zwiebeln, Gewürze wie reichlich Knoblauch, Curry und vieles vieles mehr...

Abends
heute gab es z. B. Rotbarschfilet mit Spinat
Mittags

Nudeln, Reis, Brot und vor allem Kartoffeln kommen mir nie wieder auf den Tisch ^^

Bis vor kurzem hätte ich selbst nie daran geglaubt, dass ich ganz ohne Zucker auskommen kann.
Ohne Zucker, ohne Tabak, ohne Alkohol, ohne Kaffee ! Dafür aber umso mehr Tee...Schwarztee, Grüntee ... Der schmeckt besser als jeglicher Alkohol und man hat am nächsten Morgen garantiert keinen Kater !

Ich halte Zucker für die schlimmste von allen Drogen !!!
Angelika
geschrieben am: dienstag, 01. september 2009, 00:46
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Ein wirklich gelungener Beitrag, den ich mit Interesse gelesen habe. Er bestätigt mir nur, was ich eigentlich schon lange weiß: dass konzentrierte Kohlehydrate in Form von Mehl und Zucker für den Menschen schädlich sind. Ich selbst ernähre mich von Fleisch, Fisch, viel Gemüse und Obst und sehe kein Problem darin. Daher kann ich einige Fragen nach Alternativen hier nicht verstehen.

Für mich ist die Aussage dieses Beitrages völlig klar, und in Stevia und sonstigen Süßungsmitteln sehe ich keine Alternative. Das Problem der heutigen Zeit ist meines Erachtens nach eine Desensibilisierung für Süßes durch den allgegenwärtigen und zu hohen Zucker- und auch Süßstoffkonsum der Menschen. Glauben Sie mir, durch wenig bis gar keinen Zuckerkonsum schmeckt mir sogar schon normales Speiseeis widerlich süß, so dass ich es nicht essen mag. Und es gibt Menschen, die die dezente und angenehme Süße eines Eisbergsalates gar nicht mehr schmecken können. Meines Erachtens nach ist nicht das von vielen zu Unrecht verteufelte Fett der Feind unserer Gesundheit, sondern der Zucker - und auch die Süßstoffe.

Mit freundlichen Grüßen

A. Ulrich
Heike Wilmes
geschrieben am: dienstag, 25. august 2009, 20:29
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Es ist erschreckend, wieviel Einfluss die Industrie auf unsere Gesundheit hat. Liest man sich die Zusätze durch, die in unseren Lebensmitteln im Supermarkt enthalten sind, so findet man in allem ZUCKER! Auch, wenn es kaum vorstellbar ist, so ist Zucker der Geschmacksträger in bestimmt 90% der Lebensmittel. Mich persönlich haben diese Lebensmittel krank gemacht. Von allen Ärzten im Stich gelassen, habe ich nur durch IHRE herovorragend aufklärenden Seiten, Hilfe gefunden.

Mein völlig ruinierter Darm hat mir Hautausschläge und Schwellungen im ganzen Gesich und Hals- Schulterbereich gebracht. Die Haut platzte regelrecht auf. Durch völlige Ernährungsumstellung, vor allem in den basischen Bereich hinein, habe ich mir selbst helfen können. Die Ärzte verschließen sich völlig und kommen mit Pillen und Salben daher. Jahrelange Arztbesuche haben rein gar nichts gebracht. Bitte informieren Sie so viele Menschen, wie es eben möglich ist. So ist die Zivilisationskrankheit vielleicht noch zu mildern. Unterstützung durch Politiker findet jedenfalls nur die Lebensmittelindustrie!
Eugenia
geschrieben am: montag, 17. august 2009, 17:10
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Dieser Artikel ist großartig. Inhaltlich sowieso, doch auch stilistisch sehr gelungen. Man würde es gerne an weitere Menschen verteilen, doch mehr als einen Link stellen kann und solllte man ja auch nicht. Der Text hat ungefähr 10 bis 12 DIN A4 Seiten, so dass ich es toll fände, der/die Autor/in würde es als eine kleine Broschüre drucken lassen können.
Liesse sich bestimmt gut in Naturkostläden aufstellen. (auch da sind Produkte zu finden, die noch Zucker beinhalten, obwohl Alternativen möglich wären)
Christiane
geschrieben am: montag, 22. juni 2009, 15:02
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Wirklich ein prima Text zum Zuckerkonsum.

Es ist unglaublich, was unser Körper über Jahre wegstecken kann, denn er schafft es immer wieder, ein Gleichgewicht herzustellen, so dass die meisten Menschen lange lange nicht merken, was sich dramatisches im Körper abspielt.

Es ist einfach Zeit, dass Genuss und Lebensfreude in unserer Gesellschaft nicht mehr festgemacht wird an Süssem, Kaffee und Alkohol oder fettem Essen.

Es gibt so viele Dinge, die das Leben bereichern, z.B. ein bunter Salatteller mit einer super guten Salatsauce.

Aber dieses Umdenken beginnt im Kopf und dafür muss man etwas tun wollen! Dafür dankt es einem der Körper mit Wohlbefinden!
Eugen
geschrieben am: samstag, 23. mai 2009, 15:14
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Ich finde diesen Text sehr aufschlußreich und SEHR aufklärend und somit empfinde ich ihn auch als eine Hilfestellung mit konstruktiven Vorschlägen. Aufklärung reicht aus, um sich von da an selbstständig weiterzuentwickeln. Von "meckern" seitens der Aufklärer kann also wohl weniger die Rede sein, als von Seiten einiger (weniger) Kommentatoren, die eben oftmals an der falschen Stelle meckern und sich eher mit einer "Ausrede" aus der Affäre ziehen, als die Mitarbeiter des Zentrums der Gesundheit. Entschuldigung, aber ich finde das mußte auch mal gesagt werden.
Tilmann
geschrieben am: samstag, 16. mai 2009, 11:07
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Hallo,
ich finde es auch ärgerlich, daß konstruktive Vorschläge zur Ernährung fehlen, und es interessiert mich zu erfahren, zu welcher Art Äußerungen Ihr abgemahnt werdet. Außerdem halte ich das für eine Ausrede, denn man kann seine Webseite auch in Ländern hosten, mit denen diebezüglich kein Rechtshilfeabkommen besteht.

Zentrum der Gesundheit:

Sehr geehrter Herr Fischer,

Wenn Sie unsere Seite genau ansehen, werden Sie viele konstruktive Vorschläge für eine gesunde Ernährung finden.
Wolfgang Jensen
geschrieben am: donnerstag, 16. april 2009, 20:38

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Einerseits sehr informativ, andererseits empfinde ich die zwar flott geschriebene Rahmenhandlung als ein Schreckensszenarium - gleichermaßen für den Körper als auch für die Abteilung der Welt, in der (Un-)Lebensmittel produziert werden.
Leben besteht aus mehr als Essen und Trinken, ein Teil unseres Selbst ernährt sich beispielweise von Lust, Freude und Glück. Auf dieser Ebene wirkt das Schüren von Ängsten kontraproduktiv, und so kann eine gut gemeinte und richtige, das möchte ich betonen, Aufklärung Effekte haben, die man redaktionell hätte vermeiden können.
lia
geschrieben am: montag, 19. januar 2009, 00:37
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Weitere Alternativen wären Agavendicksaft, Ahornsirup, getrockneter Rohrzuckersaft, Sucanat-Vollrohrzucker,Reissirup und und und..
Stevia ist glaube ich in der EU nicht zugelassen, da könnte ja die Zuckerindustrie dran zugrunde gehen. ;) Aber in Tropfen- und pulverform schon.
Dirk
geschrieben am: sonntag, 21. september 2008, 23:44
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Alternative?: z. B. Stevia - einfach mal im Netz nach surfen... ;-))
Robert
geschrieben am: dienstag, 09. september 2008, 23:07
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So, hab jetzt alles durchgelesen.
Toller Beitrag...
...und? Was ist nun die Aussage? Was soll man denn nun essen?
Sorry, aber hier ist absolut nicht rauszulesen was mit dem beitrag eigentlich gesagt werden will.
Wo sind denn die alternativen?
Ja, die Deutschen.
Meckern meckern, allles ist immer schlecht. Aber was gibt es für Lösungen, wie kann man es anders machen??
Schade das das hier nicht kommt.

Zentrum der Gesundheit:

Selbstverständlich gibt es Alternativen. Da wir immer wieder Gefahr laufen abgemahnt zu werden ( so ist Deutschland ) enthalten wir uns unserer Meinung bzw. bieten auch keine Alternativen an. Wir sind der Meinung, dass eine Aufklärung notwendig ist.

Wir hoffen, dass Ihnen die Informationen dieses Beitrags weiterhelfen. Nun ist es auch an Ihnen, sich weitergehend zu informieren.
H. Weitzel
geschrieben am: dienstag, 09. september 2008, 18:02
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Nun habe ich Ihren Bericht gelesen und frage mich, was nun tun?
Teilen Sie doch bitte auch mit wie man den Körper umstellen, und wie man dann einen gesunden Körper bekommt! Was ist Ihr Rat? Ich wäre dankbar für einen Lösungsvorschlag.

Mit freundlichen Grüssen
H. Weitzel

Zentrum der Gesundheit:

Sie können gerne mit unserer Frau Muthmann Kontakt aufnehmen, die Ihnen Lösungsvorschläge unterbreiten wird.
Heinz-Markus F.
geschrieben am: donnerstag, 31. juli 2008, 17:11
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Ein wirklich gelungener und informativer Bericht über Zucker. Wäre schön wenn alle Berichte in dieser Rubrik diese Klasse besitzen würden...
Evelyn Geller
geschrieben am: mittwoch, 04. juni 2008, 11:11
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Sehr geehrte Frau Muthmann,
ich danke Ihnen für das Gespräch und möchte Ihnen nun kurz schreiben, worum es mir bei der Geschichte "Die Zuckerfee" geht. Es soll eine Puppentheaterstück für Kinder ab 3 Jahre werden. Die Zuckerfee überzuckert alles und freut sich wenn sie gerade die Früchte überziehen kann. "Kandiert ist doch alles viel hübscher" ....die Früchte bekommen keine Luft mehr, die Vitaminchen werden schlapp....und sie erkennen, dass Zucker durch Wasser löslich ist und beginnen sich mit Hilfe der Kinder gegen die Überzuckerung von Früchten zu wehren. Das ist sehr kurz der Inhalt.

Es geht mir darum, ohne didaktiscehn Zeigefinger, in einer spielerischen Form die Kinder zu sensibilisieren. Ich bin noch bei der Recherche. Daher würde ich Ihnen gern noch einige Fragen stellen, damit meine Informationen im Stück stimmen, denn ich möchte gern auch ein Kinderbuch zu dem Thema schreiben. Die nächste Bitte, die ich habe ist, ob Sie uns für die Umsetzung des Theaterstückes eine finanzielle Hilfe gewähren könnten, denn unser Theater ist privat, weil wir nur ohne Subventionierung der Stadt Berlin gelernt haben unabhängig und kontinuierlich zu arbeiten. Wir würden in jedem Falle Ihr Zentrum erwähnen, Ihre Werbung auslegen. Aber das und weitere Fragen sollten wir besprechen, wenn Ihnen meine Idee gefällt.

Mit freundlichen Grüßen
Evelyn Geller

www.theater-der-kleinen-form.de
Anke Naumann
geschrieben am: samstag, 26. januar 2008, 17:19
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Ihr Beitrag ist sehr interessant und für jeden verständlich geschrieben!Sie schreiben,dass kernlose Früchte kaum Mineralien enthalten sondern nur Zucker enthalten,den unser Organismus nicht verwerten kann.Wir beziehen seit einiger Zeit sonnengereifte,unbehandelte Orangen v.einer Farm aus Portugal.Uns ist aufgefallen,dass diese Früchte keine Kerne haben!Was soll ich daraus schließen?www.orangen-zitronen.de
MfG A.Naumann

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