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Zuckerkonsum erhöht Risiko für Arthrose

Wenn Sie an Arthrose leiden, dann könnte es am vielen Zucker liegen, den Sie essen. Denn eine zuckerreiche Ernährung kann das Risiko, eine Arthrose zu entwickeln, deutlich erhöhen.

Stand: 05 September 2026
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Mögliche Ursache für Arthrose: Zucker in der Ernährung

Arthrose bezeichnet das Schwinden des Gelenkknorpels, so dass die Knochenenden im Gelenk nun schmerzhaft aufeinanderreiben. Weltweit sind viele Millionen Menschen betroffen und erhalten meist starke Medikamente, um die Schmerzen einzudämmen.

Wussten Sie, dass die richtige Ernährung eine Arthrose sehr positiv beeinflussen kann? Schon in einer Studie von 2017 hat sich gezeigt, dass sich mit einer ballaststoffreichen Ernährung nicht nur das Arthroserisiko reduzieren lässt, sondern dass sich damit auch eine bestehende Arthrose lindern lässt. Denn je mehr Ballaststoffe die Betreffenden verzehrten, umso weniger Schmerzen hatten sie.

Im August 2018 veröffentlichten Forscher der Oklahoma Medical Research Foundation OMRF eine weitere Studie zu diesem Thema (im Fachjournal Disease Models & Mechanisms). OMRF-Wissenschaftler Dr. Tim Griffin entdeckte, dass es die Art der Kohlenhydrate ist (nämlich Zucker), die aus einer Ernährung eine gelenkschädliche Ernährung machen kann (1) – und zwar völlig unabhängig davon, ob eine Person nun Übergewicht hat oder nicht.

Zucker schadet den Gelenken

Bisher hatte man gedacht, dass eine zucker- und fettreiche Ernährung das Arthroserisiko deshalb steigen lasse, weil sie zu Übergewicht führt und Übergewicht wiederum die Gelenke belastet. Griffin und Team konnten nun aber zeigen, dass die Art der Ernährung das Arthroserisiko auch unabhängig vom Körpergewicht beeinflusst.

"Übergewicht ist ein wichtiger Risikofaktor für Arthrose”, sagte Griffin. „Allerdings sind die therapeutischen Möglichkeiten einer übergewichtbedingten Arthrose sehr begrenzt. Denn man kennt die tatsächliche Ursache nicht.”

Griffin wollte nun herausfinden, wie genau Übergewicht die Gelenke schädigt und zu einer Arthrose beiträgt. Dazu erhielten verschiedene Mäusegruppen verschiedene Ernährungsformen, teilweise fettreiche, aber auch fettarme Diäten.

Zucker verursacht Arthrose, Ballaststoffe schützen vor Arthrose

Nun zeigte sich aber, dass schon allein die fettarme, aber zuckerreiche Diät – die eigentlich als Kontrollgruppe hätte dienen sollen – dazu ausreichte, eine Arthrose zu verursachen, obwohl die Tiere damit nicht einmal ein Übergewicht entwickelten.

Reduzierte man nun den Zuckergehalt (es handelte sich um gewöhnlichen Haushaltszucker) und erhöhte gleichzeitig den Ballaststoffgehalt der Diät, besserte dies sofort die Arthrose der Tiere.

Erhöhte man den Zuckergehalt, verstärkte dies umgehend die Entzündung im Gelenk. Erhöhte man hingegen den Ballaststoffgehalt, dann änderte diese Ernährungsumstellung sogar die Expression der Knorpelgene sowie bestimmte zelluläre Stressreaktionen auf eine Weise, dass die Arthrose wieder besser wurde.

*Hier erhalten Sie unseren 7-tägigen Ernährungsplan bei Arthrose zum Download.

Gesunde Ernährung schützt auch dann, wenn ein Übergewicht vorliegt

Zwar handelt es sich hier um eine Mäuse-Studie, doch ist Griffin der Ansicht, dass sich die Ergebnisse letztendlich auch auf den Menschen übertragen lassen, man also davon ausgehen könne, dass Zucker negative Einflüsse auf die Gelenkgesundheit hat.

Eine vollwertige zuckerarme und ballaststoffreiche Ernährung schütze hingegen die Gelenke - und zwar auch dann, wenn bereits ein Übergewicht vorliegt.

Zucker schadet der Darmflora - und eine geschädigte Darmflora schadet den Gelenken

Eine Erklärung für diese Ergebnisse könnte die folgende sein:

Ballaststoffe fördern eine gesunde Darmflora, während Zucker die Darmflora schädigt. Die Zusammensetzung der Darmflora jedoch hat sich in einer weiteren Studie von 2018 als Schlüsselelement in der Arthroseentstehung gezeigt (3) - siehe unseren Artikel Arthrose - Die Ursache liegt im Darm verborgen.

In dieser Untersuchung konnte man ebenfalls bei Mäusen eine Arthrose bessern, indem man die Darmflora durch die Einnahme eines Präbiotikums (Oligofructose) so beeinflusste, dass sich verstärkt nützliche Darmbakterien bildeten. Auch hier trat die Besserung der Beschwerden trotz Übergewichtes ein.

In unserem Artikel Inulin kann bei Kniearthrose Schmerzen lindern stellen wir eine klinische Studie vor, in der Arthrose-Patienten 6 Wochen lang täglich 20 g Inulin nahmen - ein mit der Oligofructose verwandtes Präbiotikum. Auch bei den menschlichen Studienteilnehmern besserte sich die Arthrose.

Die richtige Nahrungsergänzung bei Arthrose

Neben Präbiotika können weitere natürliche Mittel bei Arthrose zu einer Besserung beitragen. In Studien zeigte sich z. B. dass * dieses Präparat von Wobenzym bei Arthrose Entzündungen hemmt, Schmerzen lindert und die Beweglichkeit bessert.

Dazu passt sehr gut * Flammengarde, eine natürliche Kombination aus Weihrauch, Curcumin und Ingwer – alle drei sind in relevanter Dosis enthalten. Unsere Rabatt-Codes für unsere LeserInnen lauten: NT15-ZDG (15 % für Neukunden) und NT10-ZDG (10 % für Bestandskunden).

Warum und wie die beiden Mittel wirken, lesen Sie im Artikel Nahrungsergänzung bei Arthrose.

Fazit: Bei Arthrose besser zuckerfreie Ernährung wählen!

Nehmen Sie bei Arthrose daher gezielt wirksame Nahrungsergänzungsmittel ein und stellen Sie Ihre Ernährung um. Der oben verlinkte Ernährungsplan zeigt Ihnen, worauf Sie dabei achten sollten.

Zucker ist natürlich tabu. Mit „Zucker“ ist dabei nicht nur der Zucker aus der Zuckerdose gemeint, sondern auch der Zucker im Kuchen, in den Keksen, der Marmelade, dem Schokoriegel, dem Ketchup, dem Softdrink, dem fettarmen Fruchtjoghurt usw. usf. Halten Sie die Augen daher offen, wenn Sie Fertigprodukte einkaufen und werfen Sie immer einen Blick auf die Inhaltsstoffliste.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie nun nichts Süßes mehr essen dürften. Wählen Sie einfach ein gesundes Süßungsmittel. Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel Zuckerersatz - Die 7 gesündesten Süßungsmittel.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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