Ein gesunder Magen


Ein gesunder Magen muss kein unerfüllter Traum bleiben. Es gibt natürliche Methoden, den Magen zu heilen.



Ihre Suche im Zentrum der Gesundheit

letzte Aktualisierung am 19.03.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Magenbeschwerden natürlich behandeln

(Zentrum der Gesundheit) - Der Schuldige für Magenbeschwerden wie Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre ist in den Augen der Schulmedizin in den meisten Fällen das Bakterium Helicobacter pylori. Mit starken Antibiotika-Therapien soll diesem Bakterium der Garaus gemacht werden. Bei manchen Patienten klappt es, bei manchen jedoch nicht. Wir stellen natürliche Möglichkeiten vor, wie dem Helicobacter das Fürchten gelehrt werden könnte.

Magenbeschwerden © WavebreakmediaMicro - Fotolia.com

Magenbeschwerden wegen Helicobacter pylori?

Lange Zeit galten Magenprobleme u.a. als eine Folge von Stress und Kummer. Dann jedoch entdeckte man in der Magenschleimhaut mancher Menschen das Bakterium Helicobacter pylori. Die Tatsache, dass in der Salzsäure des Magens ganz offenbar "jemand" überleben konnte, erschütterte seinerzeit die Welt der Medizin.

Jahrzehntelang war man der Meinung gewesen, dass das nicht möglich sein könne. Das Helicobacter-Bakterium belehrte die Wissenschaftler jedoch eines Besseren.

Helicobacter pylori lebt in der Magenschleimhaut und wird trotzdem nicht von der Magensäure und auch nicht von den Verdauungsenzymen angegriffen.

Das liegt daran, dass das Bakterium eine Möglichkeit gefunden hat, ein basisches Milieu um sich herum zu schaffen. Es produziert ein Enzym (Urease), das wiederum Harnstoff (der im Magen bei der Eiweissverdauung anfällt) in Ammoniak verwandeln kann – und Ammoniak ist basisch. Trifft der basische Ammoniak auf die saure Magensäure, dann neutralisieren sich die beiden, so dass die Säure das Bakterium nie erreichen kann.

Bei Magenbeschwerden gibt’s Antibiotika

Helicobacter pylori wurde nach seiner Entdeckung in den 1980er Jahren bei sehr vielen Menschen gefunden, die an Magenbeschwerden litten. Gleichzeitig schien es diesen Menschen besser zu gehen, wenn es gelang, das Bakterium zu vernichten.

Und so gilt heute, dass Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre, Zwölffingerdarmgeschwüre und möglicherweise langfristig auch Magenkrebs in den allermeisten Fällen aufgrund einer bakteriellen Infektion mit Helicobacter pylori entstehen. Logische schulmedizinische Konsequenz ist jetzt, dass bei der Kombination "Magenproblem und Helicobacter" Antibiotika verabreicht werden.

Anzeige:

Die halbe Welt hat den Helicobacter im Magen

Hier stellt sich jedoch die Frage, was schwächt den Magen so sehr, dass er plötzlich für ein Bakterium anfällig werden kann? Für ein Bakterium, das übrigens auch bei vielen Menschen nachgewiesen werden kann, die weder ein Magengeschwür noch irgendwelche sonstigen Magenbeschwerden haben.

Ja, in Wirklichkeit soll die halbe Menschheit Wirt des Helicobacter pylori sein – und die halbe Menschheit leidet definitiv NICHT unter Magenproblemen. Helicobacter pylori kann also nicht die ALLEINIGE Ursache von Magenbeschwerden sein.

Stress schwächt den Magen

Stress kann durch seinen Einfluss auf die Magenschleimhaut in jedem Fall als Faktor betrachtet werden, der die Abwehrkraft des Magens so weit senken und sein Milieu dahingehend verändern könnte, dass sich das Bakterium überhaupt erst ansiedeln bzw. sich soweit vermehren oder verändern kann, dass es pathogenen Charakter annimmt.

Falsche Ernährung strapaziert den Magen

Einen ähnlich grossen Einfluss hat die Ernährung. Der Magen kommt als eines der ersten Organe mit unserer Nahrung in Kontakt. Wenn diese Nahrung nun jahre- und jahrzehntelang aus stark verarbeiteten Nahrungsmitteln besteht, die reichlich synthetische Lebensmittelzusätze, dafür kaum antioxidativ wirksame Vitalstoffe enthalten, dann kann es als Glanzleistung unseres Organismus gewertet werden, wenn eine Magenschleimhaut NICHT erkrankt.

Eine solche Nahrung führt im Verdauungstrakt zur Entstehung von Verbindungen und Giften, die unser - in vielen Aspekten noch steinzeitlich geprägter - Organismus nicht kennt und die ihn infolgedessen (und an erster Stelle die Schleimhäute des Verdauungssystems) irritieren, reizen und schädigen - und somit auch anfällig für das Helicobacter-Bakterium machen.

Die Magen-Schleimhautentzündung (Gastritis)

Bei der Gastritis wird die Magenschleimhaut aufgrund eines äusseren Reizes geschädigt. Diese Schäden nennt man "Erosionen". Eine Gastritis führt meist (aber nicht immer) zu einer stärkeren Magensäureproduktion – entweder, weil sich der Magen bedroht fühlt und sich mit Hilfe der Magensäure zu verteidigen sucht oder weil er vom Helicobacter-Bakterium zu einer erhöhten Magensäureproduktion aktiviert wird.

Gleichzeitig können die Selbstschutzfunktionen der Magenschleimhaut nachlassen, so dass diese sich nicht mehr – wie in gesundem Zustand – vor der Magensäure schützen kann. Das heisst, die Nebenzellen der Magenschleimhaut produzieren z.B. nicht mehr ausreichend Schleim. Alle diese Faktoren zusammen sorgen nun dafür, dass die Magenschleimhaut sowohl von der körpereigenen Magensäure angeätzt als auch von den Eiweiss verdauenden Enzyme angedaut werden kann. Die Folge: Die Magenschleimhaut entzündet sich und man bekommt Magenbeschwerden.

Man unterscheidet zwischen einer akuten und einer chronischen Form der Gastritis. Der Unterschied ist eigentlich nur die Dauer. Erscheint die Gastritis plötzlich und heilt in einem überschaubaren Zeitfenster wieder aus, dann ist es die akute Form. Entwickeln sich die Beschwerden schleichend oder bleibt die zunächst akute Gastritis dauerhaft bestehen, dann spricht man von der chronischen Form.

Die akute Gastritis

Eine akute Gastritis entsteht ganz plötzlich aufgrund eines schädlichen Stoffes, der die Magenschleimhaut zu sehr reizt bzw. schädigt. Der schädliche Stoff kann einer der folgenden sein: Alkohol, Medikamente (Medikamente gegen Krebs oder auch die bekannte Acetylsalicylsäure) und Chemikalien (wenn z.B. versehentlich Putz- oder Reinigungsmittel oder das Spritzmittel gegen Blattläuse o.ä. verschluckt werden). Verletzungen und Schocksituationen können ebenfalls eine akute Gastritis hervorrufen.

Eine akute Gastritis kann nicht nur zu Magenbeschwerden sondern auch zu Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Oberbauch und - wenn man nicht aufpasst - zu einer chronischen Gastritis führen.

Die übliche Therapie einer akuten Gastritis besteht in erster Linie darin, den auslösenden Reiz zu meiden, 1 bis 2 Tage zu fasten und sich anschliessend ganz langsam an leicht verdauliche feste Nahrung zu gewöhnen. Selbstverständlich sollten nach einer überstandenen Gastritis erst einmal gebratene, panierte, frittierte, fetttriefende und anderweitig schwer verdauliche Speisen sowie Alkoholika gemieden werden.

Da man in letzter Zeit bei Magenbeschwerden jedweder Art nach dem Helicobacter Ausschau hält, findet man ihn auch häufig bei akuter Gastritis. Das verwundert jedoch nicht, da das Bakterium - wie bereits erwähnt - bei der Hälfte ALLER Menschen vorhanden ist und man es dann automatisch auch bei jenen findet, die gerade eine akute Gastritis durchmachen. Ob es aber (immer) die tatsächliche Ursache einer akuten Gastritis sein kann, bleibt weiter fraglich.

Die chronische Gastritis

Eine chronische Gastritis kann sich aus einer akuten Gastritis entwickeln oder aber auch schleichend, also ohne ein vorhergehendes akutes Stadium auftreten. Sie kann sich deutlich bemerkbar machen (mit denselben Symptomen wie die akute Form) oder auch - rücksichtsvollerweise - völlig ohne Symptome verlaufen.

Je nach Ursache unterscheidet man drei Formen der chronischen Gastritis:

  • Die Gastritis Typ A wird als Autoimmungeschehen bezeichnet, das heisst, der Organismus bildet Antikörper gegen die Belegzellen der Magenschleimhaut und zerstört sie.
  • Die Gastritis Typ B soll 80 Prozent aller Gastritis-Erkrankungen ausmachen. Es ist jene Form, die man dem Helicobacter pylori zuschreibt und um die es in diesem Artikel hauptsächlich geht.
  • Die Gastritis Typ C entwickelt sich aufgrund von regelmässig eintreffenden Reizen, die der Magen nicht mag und die ihn irritieren. Dazu gehören Medikamente (z.B. nichtsteroidale Antirheumatika (entzündungshemmende Schmerzmittel, die bei rheumatischen Schmerzen verordnet werden), aber auch manche Antibiotika), Alkohol, Schimmelpilzgifte, eine Vorliebe für zu kalte oder zu heisse Speisen und Getränke, aber auch mangelhaftes Kauen.

Die Gastritis kann gefürchtete Komplikationen mit sich bringen, nämlich schwere Schleimhautschäden, die sich in einem Magengeschwür (Ulkus), in Magenblutungen oder in einem Magendurchbruch äussern können. Wenn es zu inneren Blutungen aus der Magenschleimhaut kommt, dann kann sich dieser Zustand im Erbrechen von Blut, im so genannten Teerstuhl (Stuhl mit Blutbeimischung) und in einer Blutarmut (aufgrund der Blutverluste durch die inneren Blutungen) zeigen.

Das Magengeschwür (Ulcus)

Der Begriff Magengeschwür wird gelegentlich sowohl für ein Geschwür im Magen als auch für ein Geschwür im Zwölffingerdarm verwendet. Ein Magengeschwür ist eine Wunde in der Magen- oder Darmschleimhaut. In leichteren Fällen ist nur die oberste Schicht der Schleimhaut betroffen. Es kann aber auch die gesamte Schleimhaut oder die komplette Magenwand geschädigt sein.

Geschwüre des Zwölffingerdarms kommen häufiger als Magengeschwüre vor. Geschwüre können auch mehrfach (multipel) auftreten und sowohl Magen als auch Zwölffingerdarm gleichzeitig betreffen. Reicht das Geschwür tief in die Schleimhaut, können grössere Blutgefässe beschädigt werden, was zu inneren Blutungen führen kann.

Wie bei der Magenschleimhautentzündung auch, ist die Ursache des Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs ein gestörtes Verhältnis zwischen magenschützenden Faktoren (Schleimproduktion) und magenzerstörenden Faktoren (Pepsin und/oder übermässige Säureproduktion). Dadurch werden mangelhaft geschützt Teile der Magen- oder Zwölffingerdarmschleimhaut vom Eiweiss verdauenden Enzym Pepsin praktisch angedaut und zusätzlich von der Magensäure angegriffen.

Was oder wer führt zu diesem gestörten Verhältnis zwischen magenschützenden und magenzerstörenden Faktoren?

Anhaltende Stresssituationen, starkes Rauchen und hochdosierte Cortisontherapien gelten zwar ebenfalls als begünstigend für die Magengeschwürbildung. Da jedoch bei 80 Prozent der Magengeschwürträger und bei nahezu 100 Prozent derjenigen Menschen, die unter Zwölffingerdarmgeschwüren leiden, das Helicobacter pylori gefunden wird, gilt das Bakterium auch hier als Hauptverdächtiger.

Die schulmedizinische Therapie gegen Magenbeschwerden

Die Therapie bei Magenbeschwerden wie der chronischen Gastritis und des Magengeschwüres sowie des Zwölffingerdarmgeschwüres richtet sich im Allgemeinen danach, was der behandelnde Arzt als Ursache bezeichnet, was meist das Helicobacter-Bakterium sein wird (wenn man es bei der Magenspiegelung gefunden hat). Das Bakterium kann aber auch mit einer Blutuntersuchung, einem Stuhltest oder noch einfacher über einen Atemtest aufgespürt werden. 

Es heisst, dass sowohl Magenschleimhautentzündungen als auch Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwüre umgehend verschwinden würden, sobald das Helicobacter pylori vernichtet wäre – allerdings NUR DANN, wenn die Gastritis oder das Geschwür tatsächlich vom Helicobacter verursacht worden war, was im Vorfeld jedoch keiner weiss.

Also heisst der nächste schulmedizinische Schritt: Eradikation des Helicobacters. "Eradikation" bedeutet wörtlich "Mit der Wurzel ausreissen" und meint die "vollständige Vernichtung" des Bakteriums. Helicobacter pylori wird schulmedizinisch mit der so genannten Triple-Therapie (auch Eradikationstherapie) versucht zu eradizieren.

Bei der Triple-Therapie werden zwei verschiedene Antibiotika gemeinsam mit einem PPI (Protonenpumpenhemmer) eingenommen. Protonenpumpenhemmer sind Medikamente, die nicht - wie Antazida - im Magen direkt die Säure neutralisieren. PPI werden stattdessen verdaut, im Darm resorbiert und gelangen über den Blutkreislauf in jene Magenschleimhautzellen, welche die Magensäure produzieren. Dort hemmen sie die Magensäureproduktion, indem sie den entsprechenden Stoffwechsel der Zelle blockieren. Die Triple-Therapie soll eine äusserst unkomplizierte und bei den meisten Patienten schnell wirksame Methode sein, heisst es.

Wenn die Therapie versagt...

Dennoch gibt es inzwischen nicht wenige Patienten, bei denen die Triple-Therapie versagt, auch wenn man sie zwei- oder gar dreimal durchführt oder sie zur noch stärkeren Quadruple-Therapie ausweitet. Diese Patienten leiden also nicht nur weiterhin an Magenbeschwerden sondern auch oft noch an zusätzlichen Nebenwirkungen der Therapie. Diese Nebenwirkungen können gar so schwer sein, dass die Therapie abgebrochen werden muss.

Es handelt sich um Bauchschmerzen, Sodbrennen, Druckgefühl im Magen und alles andere, was der Patient bereits von seiner Gastritis bzw. seinem Magengeschwür her kennt - nur etwas ausgeprägter und jetzt (aufgrund der durch die Antibiotika zerstörten Darmflora) noch mit Durchfall garniert.

Die Einnahme von Probiotika während der Triple-Therapie soll die Verträglichkeit der Triple-Therapie übrigens deutlich erhöhen. Oft jedoch vergessen die behandelnden Ärzte, das zu erwähnen. Wer Glück hat, wird beim Abholen der Triple-Medikamente vom Apotheker an das Probiotikum erinnert.

Die Triple-Therapie - so heisst es - versage dann, wenn das Helicobacter bereits resistent gegen die verordneten Antibiotika sei. Schon allein dieser Hinweis auf die Neigung des Bakteriums, Resistenzen zu entwickeln, sollte hellhörig machen und - nicht nur die Patienten, sondern insbesondere die Therapeuten - nach Alternativen Ausschau halten lassen.

Ferner kann es passieren, dass die Therapie zwar erst einmal erfolgreich verläuft, der Patient sich jedoch bald wieder erneut mit dem Helicobacter infiziert. Das kann deshalb der Fall sein, weil bei vielen Menschen (besonders wenn eine Parodontitis* vorliegt) Helicobacter-Kolonien nicht nur im Magen, sondern auch im Zahnbelag leben. Antibiotika jedoch wirken nicht auf Zahnbeläge.

Nach erfolgter Antibiotika-Therapie kann also bereits ein Schluck eigenen Speichels genügen und schon sind neue Helicobacter-Bakterien aus den Zahnbelägen im Magen gelandet.

*Entzündung des Zahnhalteapparates

Anzeige:

Natürliche Massnahmen bei Magenbeschwerden

  • Was tun jetzt aber Menschen mit Magenbeschwerden, deren Helicobacter-Bakterien gegen die verordneten Antibiotika resistent sind?
  • Was tun Menschen mit Magenbeschwerden, die die Triple-Therapie nicht vertragen? Was tun Menschen mit Magenbeschwerden, deren Helicobacter-Kolonien eradiziert waren, die sich aber wieder neu infizierten?
  • Was tun Menschen mit Magenbeschwerden, die die Einnahme von Säureblockern (PPI) und deren Nebenwirkungen leid sind*?
  • Was tun Menschen mit Magenbeschwerden, die sowohl Magensäureüberschuss als auch Magensäuremangel auf natürlichem Wege regulieren möchten?
  • Was tun Menschen mit Magenbeschwerden, deren Ziel nicht "nur" die Eradikation ist, sondern die gerne auf ganzheitlichem Wege am ganzen Körper gesunden möchten?

*Auf die Nebenwirkungen der Säureblocker gehen wir in diesem Artikel ein: Sodbrennen wegen Magensäuremangel?

In erster Linie besteht die Aufgabe wie immer darin, den Körper wieder in sein gesundes Gleichgewicht zu befördern, seine Selbstregulationsfähigkeiten neu zu erwecken und die wirklichen Ursachen der erkrankten Magenschleimhaut (falsche Lebens- und Ernährungsweise) zu beheben. Nur so kann man Magenbeschwerden wirklich beseitigen.

  • Natürlich sollten irritierende Speisen wie Zucker, sehr fette Speisen, Alkohol, Geräuchertes und möglichst alle denaturierten Nahrungsmittel (industriell verarbeitete Nahrungsmittel), die bei der Verdauung giftige Stoffe entwickeln bzw. bereits giftige Stoffe* enthalten, gemieden werden.
  • Zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes kann ein Entsäuerungsprogramm in Frage kommen.
  • Ausserdem gehen wir davon aus, dass die üblichen Massnahmen, die ganz allgemein zu einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise gehören, in jedem Falle praktiziert werden (wie etwa reichliches Trinken von reinem, kohlensäurefreiem Wasser, basenüberschüssige Ernährung, körperliche Bewegung, geregelter Schlaf, ausreichend Entspannungsmomente etc.).
  • Auch die Einnahme von Bentonit (einer Mineralerde) ist äusserst empfehlenswert. Nicht nur, weil sie überschüssige Säure bindet, sondern insbesondere deshalb, weil sie Bakterientoxine und andere schädliche Stoffe, die durch die Anwesenheit des Helicobacters entstehen, absorbiert und auf diese Weise gravierend zur Regeneration der Magenschleimhaut beitragen kann.
  • In Studien hatte sich gezeigt, dass die tägliche Einnahme von Leinöl eine hervorragende geschwürbildungshemmende Wirkung im Magen zeigte. Das Leinöl konnte sogar besser vor Magengeschwüren schützen als das üblicherweise eingesetzte schulmedizinische Medikament (Ranitidin). Die für eine gesunde Ernährung empfohlenen 1 bis 3 täglichen Esslöffel Leinöl sind also ganz besonders auch für Menschen mit Magenproblemen hilfreich.

*synthetische Lebensmittelzusatzstoffe

Natürliche Massnahmen gegen Helicobacter pylori

Zusätzlich jedoch können speziell gegen das Helicobacter pylori - wenn dessen Eradikation erforderlich sein sollte, um die Magenbeschwerden zu lindern - die folgenden antibakteriell wirksamen Lebensmittel (die nicht nur gegen das Helicobacter, sondern generell gegen pathogene Bakterien wirken) in den täglichen Speiseplan bzw. Tagesablauf integriert werden:

  • An erster Stelle steht hier der Weisskohl. Er kann kurweise in Form von frisch gepresstem Saft (täglich 1 bis 3 Gläser) eingesetzt werden, was in Studien bereits hervorragende Ergebnisse zeigte. Beginnen Sie jedoch mit kleinen Saftmengen, damit sich der Organismus an die Safttherapie gewöhnen kann. Weisskohl kann auch in Form von täglich kleinen Mengen rohen Weisskohlsalates verzehrt werden.
  • Auch andere Kohlgemüse wie Brokkoli sollten verstärkt und regelmässig auf den Tisch kommen. Brokkoli kann sehr gut in Form von Brokkolisprossen den Salat aufpeppen. Brokkolisprossen gibt es auch als Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Broccoraphan). Ähnlich vorteilhaft wirken Rettich- und Radieschensprossen. Sie alle enthalten sekundäre Pflanzenstoffe (Senfölglycoside, z.B. Sulforaphan), die einerseits eine starke antioxidative Wirkung haben und andererseits das Helicobacter direkt eradizieren können.1
  • Knoblauch wirkt ebenfalls sehr gut antibakteriell, sollte zu diesem Zweck jedoch täglich frisch und roh gegessen werden, was den persönlichen Beliebtheitsgrad in Job und Familie vermutlich nicht nennenswert erhöhen wird und daher nicht für jeden in Frage kommt.
  • Die Antioxidantien Lutein und Zeaxanthin sind für ihre antitumoralen, antibakteriellen, antioxidativen und immunsystemstimulierenden Eigenschaften bekannt, so dass deren Einsatz bereits in die Helicobacter-Therapie eingeplant werden sollte. Lutein und Zeaxanthin befinden sich in sehr grossen Mengen in frischem grünem Blattgemüse, in Kräutern und in Kohlgemüse, so dass der Verzehr von frischen Salaten oder - noch besser - der Genuss von grünen Smoothies und Gräserdrinks bei Vorhandensein des Helicobacters äusserst empfehlenswert ist. Zusätzlich wirken diese Superfoods aufgrund ihres Basenpotentials und hohen Chlorophyllgehalts sehr beruhigend, regulierend und reinigend auf den Magen-Darm-Trakt.
  • Die antioxidative Wirkung einer gesunden Ernährung kann ausserdem mit hochwertigen, hochgradig wirksamen und stark konzentrierten Antioxidantien wie z. B. Astaxanthin, OPC oder Curcumin optimiert werden.
  • In einer saudischen Studie ergab sich im Jahr 2010, dass Schwarzkümmelsamen ähnlich gut das Helicobacter eliminiert wie die Triple Therapie – und zwar in der Dosierung von 2 Gramm täglich. (1 Gramm und 3 Gramm hingegen waren nur wenig wirksam).
  • Auch Cranberry Saft kann sehr gut in die Anti-Helicobacter-Therapie integriert werden. Eine Studie der University of Peking zeigte, dass manche Probanden nach einer 90tägigen Einnahme von täglich 2 Mal einem Viertel Liter Cranberry Saft einen negativen Helicobacter-Test erhielten.
  • Inwiefern roter Ginseng gegen Helicobacterinfektionen vorgeht, haben wir ausführlich hier erklärt: Ginseng – Sieben Vorteile von rotem Ginseng
  • Wie Grapefruitkernextrakt gegen Helicobacter wirkt, lesen Sie hier: Grapefruitkernextrakt (unter Grapefruitkernextrakt gegen Helicobacter pylori)
  • Manche naturheilkundlichen Therapeuten empfehlen zur Eradikation des Helicobacters die beiden folgenden natürlichen antibakteriell und antioxidativ wirksamen Massnahmen: Manuka-Honig und Zistrosentee.
  • Wie wichtig ferner die Einnahme von Probiotika während der Anti-Helicobacter-Therapie (ob mit Antibiotika oder mit naturheilkundlichen Mitteln) ist, haben wir bereits weiter oben sowie ausführlich hier erklärt: Probiotika bekämpfen Helicobacter

Wenn ein Grossteil dieser Massnahmen (oder gar alle) zusammen über mehrere Monate (mindestens 6 Monate) hinweg durchgeführt werden, dann ist die Chance sehr gross, dass der Helicobacter pylori verschwunden sein wird, was über die übliche Magenspiegelung dann überprüft werden kann.

Viel Erfolg!

Fern-Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater!

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen:

Die Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

 

Nutritionist Training

Quellen:


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden



Abgelegt unter: Magen | Magenbeschwerden | Sodbrennen | Stress | Verdauung |


© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.





Liebe LeserInnnen

Aufgrund des hohen Kommentaraufkommens haben wir uns dazu entschlossen, unsere Kommentarfunktion bis zum 01. Juli 2016 zu schliessen. Bitte berücksichtigen Sie, dass wir Kommentare, die zum Zwecke versteckter Werbung genutzt werden, nicht veröffentlichen. Erscheinen Markennamen in Ihrem Kommentar, so werden diese vor Veröffentlichung entfernt.

(5)

Alex
geschrieben am: samstag, 19. mã¤rz, 11:58
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herren, als eine alternativ medizinische Informationsseite sollten Sie lieber nicht die normale Magenspiegelung beim Gastroenterologen empfehlen, sondern ganz normaler Bluttest oder eben Stuhltest auf Helicobakter. Ich würde mich sehr freuen wenn Sie diese Möglichkeiten noch hinzufügen, damit der Leser nicht verwirt wird und gleich vor Angst einen Magenspiegelungtermin vereinbart. Ea geht auch anders und das noch viel leichter... Mit bestem Gruß Alex




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Alex
Gerne werden wir den Text um weitere Diagnosemöglichkeiten ergänzen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ralfi
geschrieben am: gestern, 22:58
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo! Wissen Sie vielleicht ob Hunger ein mögliches Symptom für eine Gastritis Typ C mit erhöhter Magensäure sein kann? Danke im Voraus!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ralfi
Bei einer Gastritis leidet man eher an Appetitlosigkeit oder auch an Schmerzen bei leerem Magen, die dann besser werden, sobald man etwas gegessen hat. Bevor also Hunger ein Symptom von Gastritis wäre, würden Sie die Gastritis längst an vielen anderen Symptomen bemerken, insbesondere an den Schmerzen, Druckgefühl, Übelkeit, Durchfall etc. Selbst wenn also Hunger zu Ihren individuellen Gastritis-Symptomen gehören würde, wäre allein dies kein Anzeichen für eine Gastritis, sondern allerhöchstens im Verbund mit den anderen genannten Symptomen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Annelie
geschrieben am: mittwoch, 08. mai 2013, 06:33
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZDG Team, ich bin noch immer nicht sicher woher meine Magenbeschwerden kommen (siehe mein Kommentar vom September). Eine Magenspiegelung hatte ich dann doch noch machen lassen, jedoch eine Gastritis wurde nicht festgestellt (kein Helicobacter pylori, Duodenum und Korpus keine krankhaften Veränderungen, nur im Antrum eine geringgradig ausgeprägte C-Gastritis, mein Arzt meinte das wäre normal und das hätten viele Menschen...naja...). Was dagegen mich überraschte war eine festgestellte Speiseröhrenentzündung durch den Candida Pilz. Bisher habe ich deshalb die vom Arzt empfohlenen Tabletten (ich glaube das war das Antimykotikum Nystatin) noch nicht genommen und lieber auf die natürlichen ganzheitlichen Maßnahmen gesetzt die sie dafür empfehlen (Darmreinigung, Basenüberschüssige Ernährung, Grapefruitkernextrakt, viel Kokosöl, antimykotisch wirkende Lebensmittel wie Knoblauch, Kokosöl usw., auch eine Amalgamsanierung ist im Laufen). Ganz weg ist die Entzündung vermutlich immer noch nicht, meine Halsschmerzen sind aber schon mal zurück gegangen. Unklar ist für mich nun, inwieweit der Candida für meine Magenschmerzen verantwortlich ist. Zwischenzeitlich waren diese sogar fast verschwunden, im Moment sind sie jedoch recht stark wieder gekommen.

Auffällig ist, dass die Schmerzen (Brennen und Drücken) nun fast ausschließlich nachts in den frühen Morgenstunden auftreten, also immer in der Spanne etwa von 3 Uhr bis auch erst frühs und demzufolge also nicht nach dem Essen, sondern wenn mein Magen wieder leeer ist. Verbunden ist dies alles meist mit Blähungen, leichtem Aufstoßen (jedoch kein Sodbrennen) und starkem Grummeln im Darm und evtl. Durchfall. Deuten diese Anzeichen vielleicht spezifisch auf etwas hin? Wie kann ich herausfinden ob der Candida mir Magenschmerzen macht oder ob es an zu wenig oder zu viel Magensäure liegt? Ist es hier notwendig eine weitere Magenspiegelung machen zu lassen, da die letzte nun schon eine Weile her ist? Was mir bei den Magenschmerzen momentan etwas hilft, ist die Einnahme von Bentonit. Ich nehme es immer früh oder aber direkt bei Magenschmerzen. Würden Sie empfehlen es häufiger zu nehmen? Und können Sie mir Tipps geben wie und wo ich einen guten ganzheitlich arbeitenden Therapeuten finden könnte? Eine Behandlung von diesem übernimmt die Krankenkasse jedoch nicht, oder gibt es hier Möglichkeiten?

Vielen Dank für Ihren Rat, liebe Grüße, Annelie




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Annelie,
vielen Dank für Ihre erneute Mail.
Aus der Ferne lässt sich leider nicht feststellen, was der Grund für Ihre Beschwerden ist. Wenn diese jedoch erst in der Nacht, also einige Zeit nach den Mahlzeiten auftreten, kann das Problem u. U. auch mit dem Darm, der Bauchspeicheldrüse oder mit der Gallenblase zusammenhängen. Auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ist denkbar. Hier sollten Sie sich wirklich an einen ganzheitlichen Therapeuten wenden. Es gibt durchaus auch Schulmediziner mit ganzheitlicher Zusatzausbildung, so dass sich die KK an einigen Therapien/Untersuchungen - wenn begründet - u. U. beteiligen wird, worüber Sie sich aber vom betreffenden Therapeuten aufklären lassen sollten. Einen Therapeuten in Ihrer Nähe finden Sie am besten über die Therapeutensuche im Internet.
Liebe Grüsse und alles Gute
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jacqueline
geschrieben am: montag, 07. januar 2013, 14:24
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZGD Team, Danke für Ihre hochinformativen Artikel. Der Heliobacter pylori schafft es, die Magensäure zu überleben, weil er um sich herum eine basische Umgebung schafft. In Ihrem Artikel ist die Entsäuerung des Körpers eine der ersten Empfehlungen, um den Heliobacter auf natürliche Weise los zu werden. Hat er es in einem eher basischen Millieu nicht gerade noch leichter, sich wohl zu fühlen? Liebe Grüße Jacqueline




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Jacqueline,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bei einer Entsäuerung (z. B. mit basischem Aktivwasserkonzentrat, also nicht mit basischen Mineralstoffen, die die Magensäure neutralisieren) geht es nicht um die Entsäuerung des Magens, sondern darum den Säure-Basen-Haushalt des Gesamtorganismus (Gewebe, Zellen) wieder in sein gesundes Gleichgewicht zu versetzen. Das bedeutet, dass der Organismus dahingehend unterstützt wird, dass er letztendlich in jedem Organ den passenden pH-Wert halten kann (im Magen sauer, im Dünndarm leicht basisch, im Dickdarm leicht sauer, im Blut basisch etc.).
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Annelie
geschrieben am: dienstag, 18. september 2012, 18:25
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZGD Team, vielen Dank für ihre Informationen zu Magenbeschwerden, dieser und auch der Artikel zu Sodbrennen hat mir erst mal das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Da ich aktuell wieder teilweise unter sehr heftigen Magenschmerzen leide, habe ich sie mit großem Interesse gelesen. Ich vermute, dass meine Gastrtis , die ich vor 10 Jahren hatte nie richtig verheilt ist und sich nun wieder verstärkt meldet. Leider nahm ich damals auch ganz brav Omeprazol ein... Im Artikel Sodbrennen schreiben sie, man kann den Magensäurestatus auch über einen Bluttest beim Arzt untersuchen lassen. Da ich eine Magenspiegelung umgehen wollte, kam mir das sehr gelegen. Mein Hausarzt jedoch, sagte mir dann so etwas ginge nicht. Ist er dann nur nicht richtig informiert oder ist die Info in ihrem Artikel falsch? Im Moment mach eich auch eine Darmsanierung mit einem hochwertigen Pflanzenpulver dafür, vor knapp 6 Monaten habe ich meine Ernährung auf vegan umgestellt und auch schon 9 Tage Basenfasten gemacht, kann durch diese ganzen Maßnahmen mein Magen nun wieder Schaden genommen haben oder ist das nun eher eine Heilkrise? Es verunsichert mich sehr, bisher war ich überzeugt meinem Körper gutes zu tun mit den ganzen, aber nun: Blutarmut, Vitamin B 12 Mangel, Magenschmerzen... Vielen dank hier auch gleich für ihre Artikel zu diesen anderen Themen. Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Annelie,
vielen Dank für Ihre Mail.
Um eine Magensonde zu vermeiden, kann man anhand der Eisen-, Zink-, Vitamin-B12- und Eiweiss-Werte im Blut auf einen möglichen Magensäuremangel schliessen. Dazu müssen ferner die passenden Symptome vorhanden sein, wie z. B. aufgeblähter Oberbauch, Völlegefühl direkt nach einer Mahlzeit oder auch dauerhaft sowie weitere Verdauungsbeschwerden. Auch eine unreine Haut kann auf einen Magensäuremangel hinweisen.
 
Eine vegane Ernährung kann auf verschiedene Art und Weisen praktiziert werden. Die EINE vegane Ernährung gibt es also nicht. Das heisst, eine vegane Ernährung kann gut und vollwertig sein, sie kann jedoch auch eine Mangelernährung sein.
 
So muss z. B. in jedem Fall auf eine ausreichende Vitamin-B12-Versorgung Wert gelegt werden - wobei ein Vitamin-B12-Mangel normalerweise nicht schon nach wenigen Monaten auftritt. Da Vitamin-B12-Mangel ausserdem ein Hinweis auf einen Magensäuremangel ist, ist davon auszugehen, dass der Vitaminmangel hier seine Ursache hat und nicht in der Ernährung. Auch Blutarmut (aufgrund von Eisenmangel) ist mit einer vollwertigen veganen Ernährung normalerweise nicht möglich und weist eher auf einen Magensäuremangel hin.
 
Da Magensäuremangel verschiedene Ursachen haben kann, müssten Sie - bevor Sie entsprechende Kapseln nehmen - zunächst herausfinden, welche auf Sie zutrifft.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

 

Weitere themenrelevante Artikel:

Astaxanthin schützt zuverlässig vor Geschwüren

(Zentrum der Gesundheit) - Die Behandlung von Magen- oder Darmgeschwüren ist häufig eine langwierige Geschichte, die den Betroffenen viel Geduld abverlangt. Ausgesprochen schwierig gestaltet sich der Heilungsprozess von Geschwüren jedoch bei Diabetikern, deren vielfältigen Begleiterkrankungen eine Heilung zuweilen unmöglich machen. Daher wollen wir Ihnen heute eine Substanz vorstellen, die die Entwicklung von Geschwüren verhindern und darüber hinaus eine bereits vorhandene Erkrankung deutlich schneller abheilen lassen kann. Ihr Name ist Astaxanthin - ein natürliches und ausgesprochen potentes Antioxidans.

weiterlesen

 

Smoothies sind gesund

(Zentrum der Gesundheit) - Die Möglichkeiten einen Smoothie zuzubereiten sind derart vielfältig, dass wirklich jeder in den Genuss seines Lieblings-Smoothies kommen kann. Selbst grüne Smoothies, vor denen zunächst vielleicht der eine oder andere zurückschreckt, werden zur Köstlichkeit, wenn das Blattgemüse mit den richtigen Früchten gemischt wird. So können auch "Nicht-Gemüsefans" in den Genuss einer konzentrierten Nährstoffzufuhr kommen, ohne auf ein erfrischendes Geschmackserlebnis verzichten zu müssen. Ein solcher Smoothie weckt die Lebensgeister, fördert die Gesundheit und macht glücklich. Und Sie wären nicht der erste, der  nie wieder auf seinen täglichen Smoothie verzichten möchte :-).

weiterlesen

 

Mit Capsaicin schlank und gesund

(Zentrum der Gesundheit) - Capsaicin ist der scharfe Stoff aus Cayenne Pfeffer. Die Schärfe schmeckt nicht nur, sie ist auch gesund. Seit einigen Jahren ist die Wissenschaft den gesundheitlichen Vorteilen des Cayenne Pfeffers auf der Spur. Im Mittelpunkt der Forschung stehen dabei gleich mehrere Capsaicin-Eigenschaften: Capsaicin bekämpft Krebs, verdünnt das Blut, schützt den Magen, senkt den Blutzucker und ist gleichzeitig ein mächtiges Antioxidans. Capsaicin gilt ferner als Fatburner, der Ihnen hilft, Ihr Gewicht zu halten.

weiterlesen

 

Verdauungsprobleme natürlich beheben

(Zentrum der Gesundheit) – Verdauungsprobleme treten vor allem in den westlichen Ländern immer häufiger auf. Reizdarmsyndrom, Colitis ulcerosa, Zöliakie, Diarrhöe und Verstopfung sind mittlerweile weit verbreitet. Die moderne westliche Ernährungsweise ist mit Sicherheit der Hauptgrund für diese Entwicklung. Erfahren Sie mit welchen Massnahmen Sie Verdauungsprobleme gezielt und auf natürliche Weise bekämpfen können.

weiterlesen

 

Darmerkrankung

(Zentrum der Gesundheit) Eine Darmerkrankung ensteht durch eine ungesunde Ernährung, durch Medikamenteneinnahme, Zahngifte und andere Toxine, durch psychische Belastungen uvm. Zuerst findet eine Fehlbesiedelung der Darmflora statt, die in der Regel im weiteren Verlauf eine Störung der Darmfunktion zur Folge hat.

weiterlesen

 

Gastritis – Magenschleimhautentzündung

(Zentrum der Gesundheit) – Leiden Sie an Appetitlosigkeit, verbunden mit Übelkeit und dann und wann einem unangenehmen Druck im Oberbauch? Es könnte eine Gastritis sein – eine  Magenschleimhautentzündung. Verspüren Sie vielleicht auch brennende Schmerzen im Magen? Gepaart mit Sodbrennen? Möglicherweise ist auch hier eine Gastritis der Übeltäter. Doch was sind die Ursachen einer Gastritis? Und wie kann man die Gastritis – ein wirklich unangenehmes Magenleiden – mit natürlichen Massnahmen wieder besänftigen?

weiterlesen

 

Sodbrennen einfach erklärt

Der menschliche Körper besteht zu 70% aus Wasser. Wasser ist der ideale Trägerstoff für den Transport von Nährstoffen, biochemischen Stoffen und Sauerstoff innerhalb des gesamten Körpers. Dabei kann der auf Wasser basierende Trägerstoff sowohl saure als auch alkalische Eigenschaften haben, die auf der gestaffelten pH-Skala (potentia Hydrogenii) gemessen werden. Der Bereich von 1,0 bis 6,9 wird als saurer pH-Wert bezeichnet, der Bereich zwischen 7,1 und 14,0 als basischer pH-Wert.

weiterlesen

 

Sodbrennen: Ursachen und Lösungen

(Zentrum der Gesundheit) - Wer unter Sodbrennen leidet, glaubt meist, er leide unter einem Magensäureüberschuss. Er nimmt Medikamente – und das Problem scheint kurzfristig gebannt. Doch sobald die Medikamente abgesetzt werden, kommt das Sodbrennen zurück. Grund dafür ist oft tatsächlich ein Magensäureüberschuss, aber nicht immer. Auch ein MagensäureMANGEL kann Sodbrennen verursachen. Leider können Medikamente langfristig weder das eine noch das andere beheben. Bei uns finden Sie viele ganzheitliche Tipps, die Sodbrennen ein für allemal beseitigen!

weiterlesen

 

Die Heilkraft des Weisskohls

(Zentrum der Gesundheit) - Weisskohl ist ganz klar beides: Lebensmittel und Medizin. Als Lebensmittel liefert er Nähr- und Vitalstoffe, als Medizin Heilstoffe. Natürlich kann der Weisskohl auch den Blutzuckerspiegel, die Cholesterinwerte und das Gewicht regulieren. Doch ist seine Spezialität der Magen-Darm-Trakt. Sind hier Geschwüre vorhanden, dann heilt der Weisskohl sie nicht selten binnen weniger Wochen. Da der Weisskohl stark antioxidativ und entzündungshemmend wirkt, kann er überdies zur Krebsprävention sowie verstärkt bei fast allen chronisch entzündlichen Krankheiten verzehrt werden.

weiterlesen

 

Fernausbildung Ernährungsberater/In

(Anzeige) Die Fernausbildung zum Ernährungsberater ist eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsausbildung für alle naturheilkundlich interessierten Menschen. Die Ernährungsberater-Ausbildung vermittelt Ihnen ein fundiertes und umfangreiches Wissen, so dass Sie anschliessend in der Lage sind, als ganzheitlich praktizierender Ernährungsberater und/oder Gesundheitsberater eine individuelle, ganzheitliche Beratung auf höchstem Niveau zu tätigen.

weiterlesen

 

Chronisches Sodbrennen vermeiden

(Zentrum der Gesundheit) - Sodbrennen ist ein weit verbreitetes Verdauungsproblem, das äusserst unangenehm sein kann. Wer an Sodbrennen leidet, sollte unbedingt vermeiden, dass es sich zu einem chronischen Leiden entwickelt. Denn die so genannte Refluxösophagitis (= chronisches Sodbrennen) kann sich sehr aggressiv auf die Speiseröhre auswirken und schwere Folgen mit sich bringen. Wir zeigen Ihnen Wege, wie Sie dies vermeiden können.

weiterlesen

 

PPI – Der Teufelskreis der Säureblocker

(Zentrum der Gesundheit) – PPI steht für Protonenpumpeninhibitor, zu Deutsch: Protonenpumpenhemmer. Es handelt sich um Säureblocker, die im Magen die Produktion der Magensäure hemmen. Säureblocker werden bei Sodbrennen und Reflux verordnet oder auch als Magenschutz, wenn magenreizende Medikamente genommen werden müssen. Schnell gewöhnt man sich an PPI, denn sie machen in gewisser Weise abhängig – von ihren teilweise bedenklichen Nebenwirkungen ganz zu schweigen. Wie kommt man von PPI los? Und wie heissen die Alternativen?

weiterlesen

 

Helicobacter pylori: Probiotika gegen das Magenbakterium

(Zentrum der Gesundheit) - Magenbeschwerden wie Sodbrennen, Magenschleimhautentzündungen und auch Magengeschwüre nehmen immer mehr überhand. Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll an dieser Situation nicht unbeteiligt sein. Die Schulmedizin bekämpft das Helicobacter pylori mit starken Antibiotika und einem Säureblocker. Probiotika werden dabei völlig vergessen. Doch sind diese bei der Helicobacter-Therapie – ob schulmedizinisch oder ganzheitlich – aus verschiedenen Gründen unerlässlich. Erfahren Sie überdies alles Wissenswerte zur ganzheitlichen Helicobacter-Bekämpfung.

weiterlesen

 

D-Mannose – Das natürliche Mittel gegen Blasenentzündung

(Zentrum der Gesundheit) – D-Mannose ist eine Zuckerart, die mit Glucose verwandt ist, aber im Körper kaum verstoffwechselt wird. D-Mannose wird stattdessen mit dem Urin ausgeschieden. Auf ihrem Weg durch die Blase bindet die D-Mannose jene Bakterien an sich, die Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen verursachen. Die lästigen Bakterien verschwinden jetzt – gebunden an die D-Mannose – mit dem Urin in der Toilette. D-Mannose bietet sich nicht nur als Therapiekomponente bei Harnwegsinfekten an, sondern auch als Methode zur Prävention von immer wiederkehrenden Blasenentzündungen – natürlich ohne Nebenwirkungen.

weiterlesen

 

Ptose des Magens – Ursache vieler Beschwerden

(Zentrum der Gesundheit) – Eine Ptose des Magens liegt vor, wenn die Magenwand durch ein häufiges Überessen zu stark gedehnt ist. Dies wiederum kann zur Ursache vieler Gesundheitsstörungen werden. Betroffene wissen oft gar nicht, dass die Ursache im Magen verborgen liegt. Natürlich können chronische Verdauungsbeschwerden eine Folge der Magenerweiterung sein. Doch sind es häufig auch Schlafstörungen, Müdigkeit, Leistungseinbrüche und viele andere chronische Beschwerden mehr, die sich als Konsequenz einer Magenptose zeigen. Alle diese Probleme können jedoch auch wieder verschwinden, nämlich dann, wenn man die Ptose des Magens behebt.

weiterlesen

 





Roter Panax-Ginseng
Roter Panax-Ginseng
statt EUR 34,90
EUR 29,90 Roter Panax-Ginseng






































Chlorella Algen Pulver Bio - 250g
Chlorella Algen Pulver Bio - 250g
statt EUR 22,90
EUR 18,90 Chlorella Algen Pulver Bio - 250g


Spirulina Algen Pulver Bio - 250g
Spirulina Algen Pulver Bio - 250g
statt EUR 16,90
EUR 14,90 Spirulina Algen Pulver Bio - 250g




































Basische Konjak-Nudeln Probierpaket
Basische Konjak-Nudeln Probierpaket
statt EUR 17,94
EUR 14,90 Basische Konjak-Nudeln Probierpaket