Neurodermitis


Der Begriff Neurodermitis stammt noch aus dem 19. Jahrhundert, da man damals davon ausging dass die Ursache dieser Hauterkrankung auf eine Nervenentzündung zurückzuführen ist.

x

letzte Aktualisierung am 24.10.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Ohne Neurodermitis leben!

(Zentrum der Gesundheit) - Bei einer Neurodermitis kann - selbst bei genetischer Vorbelastung - das Hautbild deutlich verbessert und stabilisiert werden, wenn die Ursache bekannt ist

Neurodermitis

Neurodermitis beginnt häufig in der Kindheit

Die Neurodermitis ist eine stark juckende, entzündliche Hauterkrankung, die mit geröteten Hautstellen, Schuppung und Bläschenbildung einher geht. Sie beginnt häufig bereits in der frühen Kindheit oder in der Pupertät. Die Neurodermitis wird auch als endogenes oder atopisches Ekzem bezeichnet.

Wie bei vielen Hauterkrankungen spielen auch bei der Neurodermitis genetische Faktoren eine Rolle. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich beim Kind eine Neurodermitis entwickelt steigt deutlich, wenn ein oder gar beide Elternteile Neurodermitiker sind. Das bedeutet allerdings nicht - wie häufig angenommen -, dass das Hautbild nicht veränderbar ist.

Als auslösende Faktoren eines Schubes kommen in erster Linie Allergien, ungesunde Nahrungsmittel, Infektionen sowie psychische Belastungen in Frage. Es kann sich innerhalb weniger Minuten ein starker Juckreiz einstellen und schon kurze Zeit später beginnt die Haut zu "blühen".

Neurodermitis und der Darm

Wenn der Darm geschädigt ist, hat das bei einer latent vorhandenen Neurodermitis - wie auch bei allen anderen Hauterkrankungen - immer auch Auswirkungen auf das Hautbild.

Eine Dysbakterie (Ungleichgewicht zwischen den guten und den schlechten Darmbakterien) im Darm, entzündete Schleimhäute der Darmwände - hervorgerufen durch starke Medikamente z. B. Antibiotika, Cortison etc - oder andere Darmfunktionsstörungen verhindern eine entsprechende Auswertung der Nahrung. Halbverdaute Nahrungsreste führen dann zu giftigen Prozessen innerhalb des Darmes und können bei entsprechender Konstitution Neurodermitis auslösen.

Neurodermitis und die Psyche

Die Haut ist bekanntlich der Spiegel der Seele. Aus diesem Grund lassen sich Depression, Stress und anderer psychischer Druck auch zweifellos an ihr ablesen. In psychisch belastenden Situationen kann bei einer Neurodermitis mit einer deutlichen Verschlechterung seines Hautzustandes gerechnet werden.


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden



Abgelegt unter: Hauterkrankung |


© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.


Geschlossen...

Liebe LeserInnen,

da unsere Kommentarfunktion in letzter Zeit grösstenteils entweder für Werbezwecke oder sinnentleerte Fragen missbraucht wurde, aber nicht für tatsächlich sinnvolle Ergänzungen, wird unser Frage-Antwort-Service vorerst eingestellt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

(3)

Sandkatze
geschrieben am: samstag, 16. november 2013, 22:08
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo! Mein erster (und bisher seltsamerweise auch einziger) und ziemlich heftiger Neurodermitis-Schub (laut Diagnose Hautarzt) begann ca. 24 bis 36 Stunden nach einer kompletten Amalgamsanierung unter Vollnarkose. Es betraf beinahe den gesamten Körper (außer Gesicht). Ich weiß, dass bei jener OP irgendwas schiefgegangen ist (nichts wirklich schlimmes, wie mir versichert wurde). Salben und alles mögliche halfen nicht wirklich. Und so wie der Spuk gekommen war, verschwand er denn auch nach ca. 7 oder 8 Monaten wieder. Kann es tatsächlich sein, dass hier eine Art Entgiftung über die Haut stattgefunden hat? Evt. Amalgam zerbröselte und unsachgemäß entfernt worden war? Seither hab ich Ruhe. Die Helferin vor Ort meinte nur, ich habe halt extrem auf die Narkose reagiert - auf die zweite ein halbes Jahr später wiederum überhaupt nicht... Was denken Sie dazu? LG Sandkatze




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sandkatze
Aus der Ferne und ohne Sie und Ihre Situation zu kennen, kann Ihnen leider kein Mensch sagen, woher bei Ihnen persönlich die Neurodermitis kam. Uns erscheint jedoch eine Vergiftung eher plausibel, die dann natürlich extreme Ausleitungsversuche des Körpers nötig machten. Wenn Sie seit der OP keine Ausleitungsmassnahmen anwandten, können Sie mit grosser Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Sie noch Quecksilber im Körper haben. Eine gründliche Ausleitung und Entgiftung wäre daher empfehlenswert.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gb
geschrieben am: mittwoch, 26. september 2012, 12:04
eMail-Adresse hinterlegt

Danke für die rasche Rückmeldung! Ich möchte jetzt folgendes machen: 1. Basen Ernährung 2. Entschlakungskur 3. Darm Sanierung 4. Colon Hydrotherapie Kann ich das, oder zumindest einen Teil davon mit meinem Kind machen???




Zentrum der Gesundheit:

Liebe gb,
vielen Dank für Ihre Mail.
Eine basische Ernährung ist eine sehr gute Massnahme - nicht nur für Ihr Kind, sondern für die ganze Familie. Eine Entschlackungskur ist hingegen eher für Erwachsene gedacht, denn wenn die basische bzw. basenüberschüssige Ernährung konsequent praktiziert wird, dann dürfte deren entschlackende Wirkung für ein Kind ausreichend sein. Die Darmsanierung im Sinne eines Darmflora-Aufbaus ist sehr empfehlenswert. Dazu würden wir eher auf ein natürliches Probiotikum für Kinder zurückgreifen und Darmspülungen aussen vor lassen. Gerade eine Colon-Hydro-Therapie - die intensivste Form der Darmspülung - empfiehlt sich für Kinder eher nicht, es sei denn, Sie finden einen Therapeuten, der sich mit Colon-Hydro-Therapien in der Kinderheilkunde sehr gut auskennt.
Berücksichtigen Sie in jedem Falle eine ausreichende Magnesium- und Vitalstoffversorgung - wie schon in unserer ersten Mail angeregt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gb
geschrieben am: montag, 24. september 2012, 18:29
eMail-Adresse hinterlegt

Mein Sohn (5 Jahre) leidet an Neurodermitis und ADHS. Was wäre am besten für ihn?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe gb,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Selbstverständlich können wir aus der Ferne nicht beurteilen, was konkret für Ihren Sohn am besten sein könnte. Wir kennen weder seinen Zustand noch seine Ernährung noch seine bisherige Geschichte. Wir können Ihnen also lediglich Hinweise geben, die Sie anschliessend selbst überprüfen und dann entscheiden, was für Ihren Sohn in Frage kommt und was nicht.
 
Interessante Hinweise finden Sie bereits in diesem Info-Artikel: Zappelige Kinder
 
Sorgen Sie in jedem Falle für eine ausgewogene zuckerfreie und vitalstoffreiche Ernährung sowie für eine intakte Darmflora Ihres Kindes. Beides - Vitalstoffmangel und Darmflorastörungen - können in einem engem Zusammenhang mit den Symptomen der ADHS stehen. Genauso kann eine Neurodermitis mit dem Zustand des Verdauungssystems in Verbindung gebracht werden, so dass der kombinierte Weg - gesunde Ernährung, Vitalstoffe und Aufbau der Darmflora mit einem hochwertigen Probiotikum für Kinder (z. B. Kidsplus) - auch bei Neurodermitis im Vordergrund stehen sollte.
 
Rezepte und Informationen zu einer gesunden Ernährung finden Sie zahlreich auf unseren Seiten.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Weitere themenrelevante Artikel:

Haut-Ekzeme

Die ganzheitliche Betrachtungsweise des Ekzemes ermöglicht Ihnen Maßnahmen zu ergreifen, die Ihr Hautbild gravierend verändern können.

weiterlesen

 

Darmpilz verursacht Ekzeme

(Zentrum der Gesundheit) - Ekzeme sehen hässlich aus. Sie jucken. Sie nerven. Sie können sogar hässliche Narben hinterlassen. Sie verschonen kaum eine Altersgruppe und belästigen Babys, Kleinkinder, Teenager und Erwachsene gleichermassen. Oft erscheinen Ekzeme infolge eines Pilzbefalles im Darm – ohne dass der Patient von diesem Pilz wüsste. Wird der Pilz jedoch bekämpft, verschwindet auch das Ekzem.

weiterlesen

 

Akne natürlich behandeln

(Zentrum der Gesundheit) - Akne betrifft nicht nur Jugendliche in der Pubertät. Akne kann bei jedem in jedem Alter auftreten. Meist verkünden Fachleute, dass die Ernährung so gut wie keinen Einfluss auf eine Akne habe. Gleichzeitig wissen sie offenbar nichts von der direkten Verbindung zwischen Darmgesundheit und Akne. Und so werden bei Akne Medikamente verschrieben, die schädliche Nebenwirkungen haben können – und dabei die Akne in vielen Fällen nicht einmal verbessern. Bei Akne gibt es jedoch ganzheitliche Massnahmen, die nicht nur helfen, die Akne zu lindern, sondern gleichzeitig ausschliesslich positive Nebenwirkungen haben.

weiterlesen

 

Hautpflege als Gesundheitspflege

Herkömmliche, chemische "Hautpflege"-Produkte schaden nicht nur Ihrer Haut, sie schaden auch Ihrer Gesundheit.

weiterlesen

 

Arganöl – Pflege für Haut und Haar

(Zentrum der Gesundheit) – Arganöl zählt zu den wertvollsten Pflanzenölen der Welt. Seine einzigartige Zusammensetzung aus essentiellen Fettsäuren und Antioxidantien trägt den Ruhm des Goldes von Marokko hinaus in die Welt. Gourmet-Köche und Naturkosmetik-Hersteller begeistern sich gleichermassen für die natürlichen Inhaltsstoffe des Arganöls, das aus den Samen des Arganbaums gewonnen wird. Von der UNESCO geschützt, ist dieser „Baum des Lebens“ ein wesentlicher Bestandteil der marokkanischen Berber-Kultur als auch eine Bereicherung für gesundheits- und schönheitsorientierte Menschen hierzulande.

weiterlesen

 

Wie ich chemiefreie Körperpflege finde

(Zentrum der Gesundheit) - Eine hervorragende Gesundheit, eine strahlende Haut und überzeugende Vitalität erreichen wir mit dem, was wir aus unserem Körper herausholen können. Nicht etwa damit, was wir ihm zuführen. Aus diesem Grund fühlen sich die meisten Menschen sehr viel besser, verjüngt, leichter und wohl gelaunter, wenn sie sich zu einer Entgiftung entschlossen und diese durchgeführt haben.

weiterlesen

 

Giftige Chemikalien im Weichspüler

(Zentrum der Gesundheit) – Werbespots für Weichspüler suggerieren meist ein Bild von Frische und Wohlgefühl. Doch was steckt hinter der Kulisse? In Wahrheit enthalten viele Weichspüler eine lange Liste bekannter Giftstoffe, die über die Haut und die Atemwege in den Körper gelangen können und dort – insbesondere bei Kindern – viele Gesundheitsprobleme verursachen können.

weiterlesen

 

Unfruchtbar durch chemische Kosmetik

(Zentrum der Gesundheit) - Die ersten drei Monate der Schwangerschaft haben einen bedeutenden Einfluss auf die künftige Fruchtbarkeit von männlichen Nachkommen. Viele Chemikalien, die sich in herkömmlichen Kosmetikprodukten befinden, können später zu Unfruchtbarkeit führen.

weiterlesen

 

Körperpflegemittel: Krebserregender Giftcocktail

(Charu Bahri) - Während das Interesse an einer biologisch-organischen Ernährung inzwischen sehr gross ist, fehlt dieses Bewusstsein bei Kosmetik- und Körperpflegeprodukten noch fast vollständig. Hinzu kommt, dass die chemischen, oft krebserregenden Inhaltsstoffe nicht einmal auf der Verpackung deklariert sind.

weiterlesen

 

Sonnencreme - Giftig und ungesund

(Zentrum der Gesundheit) - Sonnencreme wird im Sommer gleich mehrmals täglich auf die Haut aufgetragen. Unsere Haut ist jedoch keine undurchlässige Plastikfolie. Sie hat Poren und nimmt die Inhaltsstoffe der Sonnencreme teilweise auf. Herkömmliche Sonnencremes enthalten aber viele gesundheitsschädliche Chemikalien, die über die Haut in den Organismus gelangen und dort unsere Entgiftungsorgane (Leber, Nieren, Darm) belasten. Auf diese Stoffe sollte man besser verzichten. Denn schliesslich will man sich mit der Sonnencreme schützen und nicht etwa krank machen.

weiterlesen

 

Wie ich chemiefreie Körperpflege finde

(Zentrum der Gesundheit) - Eine hervorragende Gesundheit, eine strahlende Haut und überzeugende Vitalität erreichen wir mit dem, was wir aus unserem Körper herausholen können. Nicht etwa damit, was wir ihm zuführen. Aus diesem Grund fühlen sich die meisten Menschen sehr viel besser, verjüngt, leichter und wohl gelaunter, wenn sie sich zu einer Entgiftung entschlossen und diese durchgeführt haben.

weiterlesen

 

Anti-Aging mit Kräutern

(Zentrum der Gesundheit) – Unsere Haut ist der Spiegel unserer Gesundheit. Diese Gesundheit lässt sich weder mit Botox unterspritzen noch mit synthetischen Anti-Falten-Cremes übertünchen. Vielmehr basiert eine straffe, weitgehend faltenfreie Haut auf den Grundpfeilern Ernährung, Wasser, Ruhe und natürliche Pflege. Anstatt Unsummen für vielversprechende Schönheitscremes auszugeben, können wir uns auf das naturkosmetische Wissen unserer Vorfahren besinnen. Denn die Natur schenkt uns Heilpflanzen, die nicht nur Falten verhindern, sondern auch bestehende Furchen ausbügeln können.

weiterlesen

 

Gesunde Haut durch gesunde Ernährung

(Zentrum der Gesundheit) - Gesunde, glatte Haut ist nicht nur ein Schönheitsideal sondern auch ein Indiz für einen gesunden Organismus. Falten, Akne und andere Hautprobleme sind immer auch ein Spiegel der inneren Gesundheit. Eine mineralstoffliche Unausgeglichenheit, oxidativer Stress oder entzündlichen Prozessen, die in unserem Körper stattfinden spiegeln sich häufig in einem unreinen oder unebenen Hautbild wider. Viele natürliche Nahrungsquellen, die reich an Antioxidantien und Mineralien sind, können uns dabei helfen, eine strahlende und gesunde Haut zu bekommen.

weiterlesen

 

Verursachen Nüsse Allergien und Asthma während der Schwangerschaft?

(Zentrum der Gesundheit) – Schenkt man traditionellen Ernährungsempfehlungen Glauben, sollten Schwangere und Kinder Nüsse meiden wie der Teufel das Weihwasser. Zu gross scheint die Allergie- oder Erstickungsgefahr. Die Wissenschaft selbst ist sich in der Nuss-Frage uneinig. Neue Forschungserbnisse bringen nun Licht ins Dunkel der verteufelten Beziehung zwischen Nüssen und Allergien. Wir gehen der Nuss-Frage auf den Grund und verraten, wie sich die energiereichen Schalenfrüchte gerade in der Schwangerschaft und im Kindesalter nützlich machen.

weiterlesen