Neurodermitis


Der Begriff Neurodermitis stammt noch aus dem 19. Jahrhundert, da man damals davon ausging dass die Ursache dieser Hauterkrankung auf eine Nervenentzündung zurückzuführen ist.

Ohne Neurodermitis leben!

Bei einer Neurodermitis kann - selbst bei genetischer Vorbelastung - das Hautbild deutlich verbessert und stabilisiert werden, wenn die Ursache bekannt ist

Neurodermitis beginnt häufig in der Kindheit

Die Neurodermitis ist eine stark juckende, entzündliche Hauterkrankung, die mit geröteten Hautstellen, Schuppung und Bläschenbildung beginnt. Sie beginnt häufig bereits in der frühen Kindheit oder in der Pupertät. Die Neurodermitis wird auch als endogenes oder atopisches Ekzem bezeichnet.

Wie bei vielen Hauterkrankungen spielen auch bei der Neurodermitis genetische Faktoren eine Rolle. Die Wahrscheinlichkeit einer späteren Neurodermitis ist zum Beispiel bei Neugeborenen viel höher, wenn ein oder gar beide Elternteile Neurodermitiker sind.

Das bedeutet allerdings nicht - wie häufig angenommen -, dass das Hautbild nicht wirklich veränderbar ist.

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Als auslösende Faktoren eines Schubes kommen in erster Linie Allergien, ungesunde Nahrungsmittel, Infektionen sowie psychische Belastungen in Frage. Bei auslösenden Problematiken kann sich innerhalb weniger Minuten starker Juckreiz einstellen und schon kurze Zeit später beginnt die Haut zu blühen.

Neurodermitis und der Darm

Wenn der Darm nicht ausreichend funktioniert, hat das bei einer latent vorhandenen Neurodermitis - wie auch bei allen anderen Hauterkrankungen - immer auch Auswirkungen auf das Hautbild.

Eine Dysbakterie (Ungleichgewicht zwischen den guten und den schlechten Darmbakterien) im Darm, entzündete Schleimhäute der Darmwände - hervorgerufen durch starke Medikamente z. B. Antibiotika, Cortison etc - oder andere Darmfunktionsstörungen verhindern eine entsprechende Auswertung der Nahrung. Halbverdaute Nahrungsreste führen dann zu giftigen Prozessen innerhalb des Darmes und können bei entsprechender Konstitution Neurodermitis auslösen.

Bei Neurodermitis darf die Psyche nicht unterschätzt werden

Die Haut ist bekanntlich der Spiegel der Seele. Aus diesem Grund lassen sich Depression, Stress und anderer psychischer Druck auch zweifellos an ihr ablesen. In psychisch belastenden Situationen kann bei einer Neurodermitis mit einer deutlichen Verschlechterung seines Hautzustandes gerechnet werden.


Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.


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