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Lightprodukte schaden den Nieren

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 01.11.2018
  • 1 Kommentar
Lightprodukte schaden den Nieren
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Auf einer der jährlich stattfindenden Konferenz der American Society of Nephrology in San Diego wurde eine interessante Studie vorgestellt. Diese Studie ergab, dass Light-Limonade sich negativ auf die Nierenfunktion auswirkt. Die Studie belegte, dass erwachsene Frauen, die täglich mindestens 2 Dosen Light-Limonade tranken, innerhalb eines Jahrzehnts ca 30% ihrer Nierenfunktion einbüssten.

Inhaltsverzeichnis

Yacon

Nierenschäden durch Süssstoffe

Als Verursacher einer eingeschränkten Nierenfunktion wurden künstliche Süssstoffe wie Aspartam und Sucralose ermittelt. Sie sind für eine rapide Degeneration der Nieren-Tätigkeit bei Menschen verantwortlich, die exzessive Mengen künstlich durch Süssstoffe gesüsster Getränke konsumieren.

Im Rahmen dieser Studie untersuchten Dr. Julie Lin vom Brigham and Women`s Hospital in Boston und ihre Kollege Dr. Gary Curhan die Korrelation zwischen dem Konsum von Süssstoffen und dem Nierenabbau. Damit unterstrichen sie eine der vielen Gefahren, die vom Konsum von künstlichen Süssstoffen ausgehen kann.

Eine von Dr. Morando Soffritti von der European Ramazzini Foundation of Oncology and Environmental Sciences und dem Cesare Maltoni Krebsforschungszentrum bereits im Jahr 2005 vorgelegte Studie belegt Vergleichbares.

Bereits vor 30 Jahren fanden unabhängige Wissenschaftler heraus, dass der Konsum von Aspartam zu verschiedenen Krankheiten und Leiden führt. Darunter befinden sich krebsartige Tumoren, Lymphomen, Leukämie, Läsionen in unterschiedlichen Organen, Urothelkarzinome, Nervenschäden, Anfälle und vorzeitiger Tod.

Lesen Sie auch: Aspartam - Süssstoff mit Nebenwirkungen

Fragwürdige Studien ermöglichten Zulassung

Die einstmalige Zulassung von Aspartam als Lebensmittel durch die FDA wurde von fragwürdigen Studien gestützt, die einer späteren Überprüfung durch die Drogenbehörde des Bureau of Foods nicht stand hielten. Zwar wurde der FDA wiederholtes Fehlverhalten nachgewiesen, dennoch ignorierten die Behörden zwei entsprechende Berichte und eine enorme Menge gegenläufiger Fakten und Daten. Diese kamen erst kurz nach der Zulassung von Aspartam zutage. Zwischen 1974, dem Zulassungsjahr des Aspartam, und 1990 stieg die Anzahl von Gehirntumoren bei Menschen über 65 Jahren um 67 Prozent.

Auch der Stoff Sucralose, ein Chlorocarbon, ist für verschiedene gravierende chronische Erkrankungen und Leiden verantwortlich. Beworben wird Sucralose damit, dass es direkt aus Zucker gewonnen wird, was es harmlos erscheinen lässt. Sucralose jedoch verursacht Funktionsstörungen des Gehirns und des Nervensystems, Migräne, Krebs und die Schwächung des Immunsystems.

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Giftstoffe als unbedenklich eingestuft

Zwar werden die Chloracarbon-Bauteile der Sucralose als unbedenklich eingestuft, dennoch sind sie nachweislich Giftstoffe. Menschen, die anfällig für die negativen Auswirkungen der Sucralose waren, befanden sich häufig schon kurz nach dem Absetzen auf dem Wege der Besserung. Zusätzlich konnte in Labortests nachgewiesen werden, dass regelmässiger und dauerhafter Konsum von Sucralose die Thymusdrüse verkleinert und damit die biologische Quelle des Immunsystems schädigt.

Studien ohne Mindeststandard

Nach Dr. Soffrittis Forschungsergebnissen haben die meisten Studien, die eine Unbedenklichkeit von künstlichen Süssstoffen wie Aspartam und Sucralose darlegten, nicht den Standards der international anerkannten "Laborpraxis". Sie liefert Anweisungen für die Handhabung von Biotests zum Nachweis von Karzinogenizität.

Studien ohne diesen Mindeststandard kommen also zwangsläufig zu verfälschten Ergebnissen. Meist sind diese Studien auch von grossen Unternehmen beauftragt und finanziert. Sie unterliegen also mehr den wirtschaftlichen Zwängen als dem tatsächlichen Wunsch nach Aufklärung.

Unsere Empfehlung

Natürliche Lebensmittel wie Roh-Honig oder Agaven-Nektar sind also als Süssungsmittel eindeutig vorzuziehen. Auch Stevia-Extrakt, ein natürlich vorkommender Süssstoff, bietet hervorragende Alternativen. Der Vertrieb dieser Pflanze wurde jahrelang jedoch von interessierten Kreisen verhindert. Stevia enthält keinen Zucker und keine Kalorien und eignet sich daher besonders für an Diabetes leidende Menschen.

Lesen Sie auch im Zuckerlexikon, welcher Zucker gesund ist.

Zu den chemisch hergestellten Süssstoffen Aspartam, Sucralose und Saccharin gibt es viele Alternativen. Dennoch ist es sehr schwierig, diese in verarbeiteten Lebensmitteln zu finden. Nehmen Sie dies zum Anlass, nur gesunde und vollwertige Nahrung zu sich zu nehmen, die so naturbelassen ist, wie irgend möglich. Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden werden es Ihnen danken.

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Zuletzt kommentiert

Niklas schrieb am 15.10.2018

Guten Abend,

Was ist eigentlich mit Erythrit?

Ist dieser harmlos oder auch evtl. irgendwie schädlich für die Nieren? Da dieser ja (laut Internet)zu 90% über die Nieren ausgeschieden wird(was ja somit vielleicht die Nieren etwas belastet?)... Noch dazu braucht es ja (was auch für das weissen Stevia Pulver gilt)schliesslich auch erst einige erfahren,bis man nun an diesem Endprodukt angekommen ist... (Was ja nun dann eigentlich auch daher nicht mehr so natürlich ist...)

Im Internet habe ich leider sonst nichts dazu finden können...Ich wäre ihnen daher sehr dankbar ,wenn sie mir diese Frage beantworten;-) Ich bedanke mich somit schonmal vielmals im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Niklas

Erythrit gehört - genau wie Xylit - zu den Zuckeralkoholen. Erythrit ist jedoch im Unterschied dazu kalorienfrei und wird im Dünndarm resorbiert, während Xylit nicht resorbiert wird, sondern teilweise von der Dickdarmflora verstoffwechselt wird. Aus Erythrit entsteht keine Fructose, so dass es auch bei Fructoseintoleranz im Allgemeinen gut vertragen wird. Erythrit ist jedoch kein Stoff, der wie Xylit auch vom Körper selbst produziert werden würde, und gilt somit auch nicht als entsprechend "natürlich". Tierstudien haben bis jetzt keinen negativen Effekt von Erythrit auf die Nieren entdecken können. Vermutlich kommt es hier sehr stark auf die verzehrte Menge an. Da es sich ausserdem um ein relativ neues Süssungsmittel handelt, wird man erst in einigen Jahren sagen können, wie es sich auf die menschliche Gesundheit auswirkt.

Hier sind wir auf die Stevia-Thematik eingegangen, u. a. auch darauf, dass nicht jedes Stevia-Produkt noch sehr natürlich ist.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

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