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Krebs – Massnahmen
Vitamin C bei Krebs - auf die Dosis kommt es an

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 03.08.2016
Vitamin C bei Krebs - auf die Dosis kommt es an
© istockphoto.com/Kenishirotie

In der westlichen Medizin herrscht eine gewisse Doppelmoral, wenn es um die Einschätzung der Wirksamkeit von Vitaminen im Vergleich mit pharmazeutischen Drogen geht. Pharmazeutischen Medikamenten wird anerkannt, dass sie bei höherer Dosierung auch anders wirken können – Vitaminen wird diese Eigenschaft scheinbar nicht zugesprochen. Daher ist es auch kein Wunder, dass die vielen Ergebnisse aus 75 Jahren Forschung über den Erfolg des Einsatzes hoher Dosen von Vitamin C in unterschiedlichsten Therapien weitgehend ignoriert werden.

Natürliche Vitamine und Heilung

Wenn es um die Effektivität einfacher Vitamine und Mineralstoffe bei der Heilung von Krankheiten geht, verspotten noch immer viele schlecht informierte Ärzte diese Grundüberzeugung, und zitieren sogleich Studien, die angeblich verifizierten, dass Vitamine ineffektiv seien. Die meisten Untersuchungen, die über Vitamine angestellt werden, behandeln jedoch den Einsatz sehr geringer Dosierungen oder synthetischer Formen der Vitamine, die positive Resultate schon im Voraus ausschließen.

Auf die Dosis kommt es an

Eine Hochdosis-Vitamin C-Therapie - also eine Therapie die eine mehr als 1000mal höhere Menge des Vitamins verwendet, als es die offiziellen Empfehlungsrichtlinien (Recommended Dietary Allowance; RDA) vorsehen - erwies sich in seriösen klinischen Studien als wirksam, eine ganze Anzahl von Krankheiten zu heilen.

Dr. Albert Szent-Gyorgyi war der erste, der in den späten Jahren des 19. Jahrhunderts Ascorbinsäure (Vitamin C) isolierte und fast direkt darauf erkannten Mediziner, dass hohe Dosen des Vitamins effektiv zur Bekämpfung einer großen Anzahl an Krankheiten eingesetzt werden könnte.

Vitamin C gegen Polio

Im Jahre 1935 beschrieb der damalige Professor für Bakteriologie an der Columbia University, Dr. Jungeblut, die Effektivität von Vitamin C bei der Vorbeugung und Heilung von Polio, sowie bei der Deaktivierung des Diphterie-Erregers. Später fand er heraus, dass Vitamin C auch gegen Tetanus wirksam sei.

OPC & Acerola

Vitamin C gegen Lungenentzündungen

In den 1940er Jahren heilte der Lungenspezialist Dr. Frederick Klenner erfolgreich 41 Patienten, die an einer viralen Pneumonie erkrankt waren, indem er eine hohe Dosis Vitamin C einsetzte. Er veröffentlichte 1948 seine Entdeckungen in der Februarausgabe der Fachzeitschrift Journal of Southern Medicine and Surgery. Insgesamt veröffentlichte Dr. Klenner 28 Artikel in verschiedenen wissenschaftlichen Publikationen.

Vitamin C gegen Krebs

Weitere Entdeckungen zeigten auf, dass Vitamin C gegen Nierensteine wirksam sei, sowie bei kardiovaskulären Erkrankungen, Hepatitis, AIDS und sogar bei Krebs. Verschiedene Wissenschaftler, wie beispielsweise Dr. Robert F. Cathcart, behaupten, dass eine Behandlung mit sehr hohen Dosen Vitamin C den Verlauf dieser Krankheiten erheblich beeinflussen kann.

Vitamin C intravenös

Auch wenn der Körper bei einer oralen Einnahme nur eine bestimmte Menge Vitamin C aufnehmen kann, ist eine hoch dosierte und zeitversetzte orale Vitamin C Nahrungergänzung ein hervorragendes Mittel, um gesund zu bleiben und Krankheiten vorzubeugen. Wenn bereits vorliegende, schwerwiegende Erkrankungen effektiv bekämpft werden sollen, ist die intravenöse Verabreichung hoher Vitamin C-Dosen das beste Mittel, da auf diesen Weg der Körper vielmehr Vitamin C aufnehmen kann.

Studien mit Krebspatienten

Auch wenn diese Idee von den meisten Mainstream-Onkologen abgelehnt wird, hat sich die intravenöse Vitamin C-Behandlung sogar bei Krebserkrankungen als höchst effektiv herausgestellt. Krebspatienten haben häufig ein Defizit an Vitamin C im Blut. Daher können Entzündungen und infektiöse Krankheiten, welche im Zusammenhang mit Krebs auftreten, schlechter abgewehrt werden. Der Gesundheitszustand der Patienten verschlechtert sich dadurch enorm. In verschieden wissenschaftlichen Studien wurden Krebspatienten im Endstadium mit hohen Dosen Vitamin C behandelt. Hierbei konnte sowohl eine Verbesserung der Lebensqualität, als auch eine Steigerung der Überlebenszeit beobachtet werden. In manchen Fällen bildeten sich die Tumore sogar zurück.

Wissenschaftliche Studien:

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Zuletzt kommentiert

Lola schrieb am 13.05.2017

Ich wäre vorsichtig mit viel Vitamin C. Es ist erwiesen, dass Vitamin C das Transportprotein Coeruloplasmin senkt. Coeruloplasmin transportiert vor allem Kupfer, das wir mit der Nahrung aufnehmen. Wenn infolge eines viel zu niedrigen Coeruloplasmins das Kupfer nicht mehr aus dem Körper ausgeleitet wird, reichert es sich im Körper an. Kupfer wiederum fördert das Wachstum von Tumoren, da Tumore zu deren Wachstum Kupfer benötigen. Hinzu kommt, dass Kupfer ein Schwermetall ist und ähnlich wie Quecksilber toxische Wirkungen entfalten kann.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Lola
1. Bei Krebs wird die Hochdosis-Vitamin-C-Therapie kurweise verabreicht, nicht dauerhaft. 2. Schon allein eine naturgemässe Ernährung liefert hohe Vitamin-C-Dosen, was nicht zu Störungen im Kupferhaushalt führt. 3. Bei den uns bekannten Studien zum Zusammenhang Coeruloplasmin/Vitamin C zeigte sich zwar eine Senkung des Coeruloplasmins, doch konnte kein Einfluss auf den Kupferhaushalt beobachtet werden. 4. Bei der alltäglichen Supplementation mit Vitamin C (falls jemand Vitamin C einnehmen möchte), raten wir stets natürliche Vitamin-C-Präparate, z. B. Vitamin C aus der Acerola-Kirsche, aus der Amla Beere, aus Camu Camu etc. Negative Nebenwirkungen können dabei nicht beobachtet werden. 5. In der Krebstherapie werden hohe Vitamin-C-Dosen meist intravenös und kurweise verabreicht, also nicht dauerhaft. Selbst wenn sich hier vorübergehende Störungen im Kupferhaushalt ergeben sollten (wozu uns keine Hinweise vorliegen), zählt hier zunächst die Bekämpfung des Krebses. 6. Falls Ihnen konkrete Belege zu Ihrer Aussage vorliegen, freuen wir uns über diese. Danke.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

 

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