Vitamin C bei Krebs
Krebs – Massnahmen

Vitamin C bei Krebs - auf die Dosis kommt es an

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 30.03.2018
  • 3 Kommentare
Vitamin C bei Krebs - auf die Dosis kommt es an
© istockphoto.com/Kenishirotie

In der westlichen Medizin herrscht eine gewisse Doppelmoral, wenn es um die Einschätzung der Wirksamkeit von Vitaminen im Vergleich mit pharmazeutischen Drogen geht. Pharmazeutischen Medikamenten wird anerkannt, dass sie bei höherer Dosierung auch anders wirken können – Vitaminen wird diese Eigenschaft scheinbar nicht zugesprochen. Daher ist es auch kein Wunder, dass die vielen Ergebnisse aus 75 Jahren Forschung über den Erfolg des Einsatzes hoher Dosen von Vitamin C in unterschiedlichsten Therapien weitgehend ignoriert werden.

Natürliche Vitamine und Heilung

Wenn es um die Effektivität einfacher Vitamine und Mineralstoffe bei der Heilung von Krankheiten geht, verspotten noch immer viele schlecht informierte Ärzte diese Grundüberzeugung, und zitieren sogleich Studien, die angeblich verifizierten, dass Vitamine ineffektiv seien. Die meisten Untersuchungen, die über Vitamine angestellt werden, behandeln jedoch den Einsatz sehr geringer Dosierungen oder synthetischer Formen der Vitamine, die positive Resultate schon im Voraus ausschließen.

Auf die Dosis kommt es an

Eine Hochdosis-Vitamin C-Therapie - also eine Therapie die eine mehr als 1000mal höhere Menge des Vitamins verwendet, als es die offiziellen Empfehlungsrichtlinien (Recommended Dietary Allowance; RDA) vorsehen - erwies sich in seriösen klinischen Studien als wirksam, eine ganze Anzahl von Krankheiten zu heilen.

Dr. Albert Szent-Gyorgyi war der erste, der in den späten Jahren des 19. Jahrhunderts Ascorbinsäure (Vitamin C) isolierte und fast direkt darauf erkannten Mediziner, dass hohe Dosen des Vitamins effektiv zur Bekämpfung einer großen Anzahl an Krankheiten eingesetzt werden könnte.

Vitamin C gegen Polio

Im Jahre 1935 beschrieb der damalige Professor für Bakteriologie an der Columbia University, Dr. Jungeblut, die Effektivität von Vitamin C bei der Vorbeugung und Heilung von Polio, sowie bei der Deaktivierung des Diphterie-Erregers. Später fand er heraus, dass Vitamin C auch gegen Tetanus wirksam sei.

Curcuperin

Vitamin C gegen Lungenentzündungen

In den 1940er Jahren heilte der Lungenspezialist Dr. Frederick Klenner erfolgreich 41 Patienten, die an einer viralen Pneumonie erkrankt waren, indem er eine hohe Dosis Vitamin C einsetzte. Er veröffentlichte 1948 seine Entdeckungen in der Februarausgabe der Fachzeitschrift Journal of Southern Medicine and Surgery. Insgesamt veröffentlichte Dr. Klenner 28 Artikel in verschiedenen wissenschaftlichen Publikationen.

Vitamin C gegen Krebs

Weitere Entdeckungen zeigten auf, dass Vitamin C gegen Nierensteine wirksam sei, sowie bei kardiovaskulären Erkrankungen, Hepatitis, AIDS und sogar bei Krebs. Verschiedene Wissenschaftler, wie beispielsweise Dr. Robert F. Cathcart, behaupten, dass eine Behandlung mit sehr hohen Dosen Vitamin C den Verlauf dieser Krankheiten erheblich beeinflussen kann.

Vitamin C intravenös

Auch wenn der Körper bei einer oralen Einnahme nur eine bestimmte Menge Vitamin C aufnehmen kann, ist eine hoch dosierte und zeitversetzte orale Vitamin C Nahrungergänzung ein hervorragendes Mittel, um gesund zu bleiben und Krankheiten vorzubeugen. Wenn bereits vorliegende, schwerwiegende Erkrankungen effektiv bekämpft werden sollen, ist die intravenöse Verabreichung hoher Vitamin C-Dosen das beste Mittel, da auf diesen Weg der Körper vielmehr Vitamin C aufnehmen kann.

Studien mit Krebspatienten

Auch wenn diese Idee von den meisten Mainstream-Onkologen abgelehnt wird, hat sich die intravenöse Vitamin C-Behandlung sogar bei Krebserkrankungen als höchst effektiv herausgestellt. Krebspatienten haben häufig ein Defizit an Vitamin C im Blut. Daher können Entzündungen und infektiöse Krankheiten, welche im Zusammenhang mit Krebs auftreten, schlechter abgewehrt werden. Der Gesundheitszustand der Patienten verschlechtert sich dadurch enorm. In verschieden wissenschaftlichen Studien wurden Krebspatienten im Endstadium mit hohen Dosen Vitamin C behandelt. Hierbei konnte sowohl eine Verbesserung der Lebensqualität, als auch eine Steigerung der Überlebenszeit beobachtet werden. In manchen Fällen bildeten sich die Tumore sogar zurück.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Gefällt Ihnen dieser Artikel?

Wir würden uns über einen kleinen Beitrag für unsere Tätigkeit sehr freuen!

Mehr zu diesem Artikel

Schlagwörter

Teilen Sie diesen Artikel

Leserkommentare

Liebe Leserinnen und liebe Leser

Wir freuen uns immer sehr über Ihre Kommentare. Bitte schreiben Sie uns sonntags und montags. Beachten Sie dabei bitte, dass in Ihren Kommentaren keine Markennamen und auch keine Fremdlinks genannt werden dürfen bzw. falls doch, dass diese von uns vor Veröffentlichung des Kommentars entfernt werden.

Lieben Dank für Ihr Verständnis und bis bald,
Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Zuletzt kommentiert

Hartmut schrieb am 17.06.2018

Liebes ZdG-Team, ich lese Ihre Seite sehr gerne und finde auch Ihre Produkte z.T. gut. Aber Widersprüche gibt es auf Ihrer Seite auch. So empfahlen Sie ein Pulver aus Acerola. Soweit so gut. Aber einer Fragestellerin empfahlen Sie 1 Gramm davon einzunehmen. Der Körper kann aber nur 200 mg Vitamin C auf einmal aufnehmen. Des Weiteren weisen Sie auf die Gefahren mit künstlichem Vitamin C hin. Das bezweifle ich. Warum nicht Vitamin C als Calcium-und Magnesiumascorbat, zeitversetzt mit Bioflav.? Diese dürftigen Studien mit Herzpatienten können doch wohl nicht als Beweis dienen? Denn ansonsten müsste man auch gegen natürliches Vitamin E sein. Seit ich 30 bin, jetzt bin ich 40, habe ich Prostata-und Zahnprobleme. Der Urologe macht nichts. Erst war jahrelang nicht klar, was mir Probleme bereitet. Ich meine, dass Vitamin C usw. dagegen hilfreich sind. Da ich 1-2 Gramm Vitamin C pro Tag aufnehmen möchte, kommt Acerola alleine für mich kau mehr in Frage. LG Hartmut

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Hartmut

Vitamin C wird in mehrere Dosen aufgeteilt. Man nimmt also 1 Gramm nicht auf einmal zu sich. Ausserdem verhält es sich so, dass zwar bei einer Aufnahme von 200 mg (wenn alles gut verläuft) die gesamten 200 mg resorbiert werden können und bei der Aufnahme einer grösseren Menge nicht mehr die gesamte Aufnahmemenge resorbiert wird. Dennoch heisst dies nicht, dass man nur 200 mg und nicht mehr resorbieren kann. Es ist vielmehr so, dass z. B. bei der Aufnahme von 500 mg gut 70 Prozent resorbiert werden, also in jedem Fall mehr als 200 mg. Bei der Aufnahme von 1250 mg wird die Hälfte resorbiert. Das ist zwar ein hoher Verlust, führt aber insgesamt dennoch zu einer höheren Resorptionsmenge.

Wenn Sie beispielsweise von diesem Produkt täglich 10 g einnehmen (mehrmals täglich 1/4 bis 1/2 TL), dann reicht die Packung drei Wochen und Sie nehmen täglich 1.340 mg Vitamin C zu sich.

Unser kritischer Artikel bezieht sich auf die reine Ascorbinsäure. Gerne überprüfen wir die Wirkungen und Nebenwirkungen etc. zu den Ascorbaten.

Warum wir gegen natürliches Vitamin E sein sollten, erschliesst sich uns nicht. Natürliches Vitamin E findet sich hauptsächlich in Nüssen, Ölsaaten und auch in Moringa - Vitamin-E-Quellen, die wir sehr empfehlen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Alle 3 Kommentare anzeigen

Quellen