Nierensteine


Nierensteine sind mineralische Ablagerungen in den Nierengängen oder den Harnwegen. Durch eine bewusste Ernährungsweise können Nierensteine verhindert werden.

x

letzte Aktualisierung am 28.07.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Nierensteine | Ursachen und Vermeidung

(Zentrum der Gesundheit) - Kennen Sie das Gefühl, wenn ein Nierenstein in den Harnwegen stecken bleibt? Dagegen ist eine Geburt ein gemütlicher Sonntagsspaziergang. Es lohnt sich also zu wissen, wie man Nierensteinen und den damit verbundenen Höllenqualen vorbeugen kann. Eine kürzliche Studie zeigte, dass dies ganz einfach mit Zitronenlimonade möglich sein soll.

Nierenstein © ivan kmit - Fotolia.com

Lieber steinarm als steinreich – Wie man Nierensteinen vorbeugen kann

Wenn sich Mineralien in den Nieren sammeln und sich dort zu festen Gebilden zusammenschliessen, spricht man von Nierensteinen. Bleiben die Steine klein, ist das nicht so schlimm. Viele Menschen merken von ihrem Steinreichtum daher auch gar nichts. Gelegentlich werden die kleinen Steine sogar unbemerkt mit dem Urin ausgeschieden.

Tragisch wird es erst dann, wenn die Steine in den Nieren bleiben und immer grösser werden. Dann genügt bereits die Entscheidung eines einzigen Steines (ab 6 Millimeter Grösse), die Niere zu verlassen und sich auf den Weg nach draussen zu machen. Bleibt ein solcher Stein im Harnleiter (Verbindung zwischen Niere und Blase), der Blase oder in der Harnröhre stecken, ist die Nierenkolik da – und diese bereitet wirklich teuflische Schmerzen.

100prozentige Vorbeugung ist möglich

Normalerweise sollte das natürlich nicht passieren. Mineralien sollten entweder im Körper wichtige Funktionen übernehmen oder – falls es sich um überschüssige Mineralien handelt – problemlos mit dem Harn ausgeschieden werden können. Warum sie sich zu Steinen verklumpen, ist der Schulmedizin ein Rätsel. Daher wird genetische Veranlagung als Hauptursache in Betracht gezogen.

Ob die falsche Ernährung und Lebensweise ursächlich an der Entstehung von Nierensteinen beteiligt sein könnte, wird seltsamerweise kontrovers diskutiert. Seltsam deshalb, weil gerade diejenigen Massnahmen, die potentielle Nierenstein-Kandidaten zur nachweislich hundertprozentig wirksamen Vorbeugung ergreifen sollten, ausschliesslich bestimmte Ernährungs- und Lebensgewohnheiten betreffen.

Die wirkliche Ursache von Nierensteinen ist also glasklar eine falsche Ernährung sowie eine säurelastige und damit nierenfeindliche Lebensweise. Dreht man die Situation um, indem man Ernährung und Lebensweise ändert, lässt sich kein Nierenstein mehr blicken.

Bei Nierenkolik zum Arzt

Kommt es zur Nierenkolik, dann ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Jetzt nützen ernährungstechnische Ratschläge nichts mehr. Der Stein muss gelöst und unter Umständen operativ entfernt werden, um eine mögliche Blockade des Urinflusses aufzuheben und natürlich, um die fürchterlichen Schmerzen zu lindern. Die Schulmedizin ist in diesem Fall meist die letzte Rettung. Erst anschliessend kann man wieder selbst etwas tun, nämlich, um die Bildung neuer Nierensteine zu verhindern.

Rücken- und Bauchschmerzen, Blut im Urin sowie Übelkeit und Erbrechen sind die drei klassischen Symptome bei Nierensteinen,“

sagte Roger L. Sur, MD, und Direktor am San Diego Comprehensive Kidney Stone Center der University of California, in einer Presseerklärung.

„Sie müssen nicht alle drei Symptome aufweisen, aber eines davon wird auf jeden Fall auftauchen und dann schwerlich zu ignorieren sein. Wenn Sie an extremen Schmerzen leiden, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen oder unverzüglich in die Notaufnahme gehen – vor allem dann, wenn Sie auch noch Fieber haben. Das Vorhandensein von Fieber zeigt an, dass Sie an einer Infektion leiden könnten, die lebensbedrohlich sein könnte.“

Einmal Nierensteine, immer Nierensteine – zumindest bei 50 Prozent der Patienten

Das Problem ist nun leider, dass sich Nierensteine zwar erfolgreich schulmedizinisch entfernen lassen. Doch besteht – laut Dr. Sur – eine 50prozentige Chance, bereits innerhalb von fünf bis zehn Tagen wieder neue Nierensteine zu bekommen. Das ist nicht weiter verwunderlich, da die Entfernung der Steine nichts mit der Entfernung der wirklichen Ursache zu tun hat.

Wenn Sie den Eimer, der unter einem tropfenden Wasserhahn steht, immer nur ausleeren und dabei hoffen, er könne irgendwann einmal leer bleiben, dann werden Sie verständlicherweise bis in alle Ewigkeit hoffen. So lange Sie nicht erkennen, dass Ihr Wasserhahn eine neue Dichtung braucht, werden Sie Tag und Nacht Eimer schleppen. Mit den Nierensteinen ist es ähnlich. Wenn Sie ständig neues Material für Nierensteine in sich hinein stopfen, können Sie diese gar nicht schnell genug zertrümmern lassen, wie sie wieder neu entstehen.

Die beste Strategie gegen Nierensteine ist daher, Sie überhaupt gar nicht erst zu bekommen. Zwar ist es hier nicht mit dem fünfminütigen Wechseln einer Dichtung getan, die vorbeugende Massnahme aber, die Dr. Sur empfiehlt, ist deutlich einfacher (zumindest für handwerklich Unbegabte) und macht auffallend mehr Spass als das Wechseln einer Dichtung. Es handelt sich um das Trinken von Limonade.

Kochsalz und Eiweisse: Risikofaktoren für Nierensteine

Dr. Sur erklärt, dass vor allem die aus Calcium bestehenden Nierensteine durch eine zu salzreiche Ernährung entstehen könnten. Die übermässige Aufnahme von Salz rege die Calciumausscheidung über den Urin an, was wiederum zur Steinbildung führen könne. Ein anderer sehr weit verbreiteter Nierensteintyp wird aus Harnsäure gebildet, einem Abfallprodukt, das bei einer sehr eiweisshaltigen Ernährung entsteht.

Das ist kein Wunder, da der menschliche Körper nicht für die Verdauung von grossen Mengen tierischer Eiweisse eingerichtet ist. Hunde, die von Natur aus überwiegend Fleisch fressen würden, verfügen beispielsweise über ein Enzym, das die bei Fleischkost anfallende Harnsäure abbauen kann. Andernfalls würden sämtliche fleischfressenden Tiere von Nierensteinen geplagt, was kaum im Sinne des Erfinders wäre.

Die ersten beiden Konsequenzen, die sich aus diesen Hinweisen ergeben, sind: Reduzieren sie Ihren Kochsalzverbrauch drastisch. Verwenden Sie kein gewöhnliches Kochsalz mehr, sondern ausschliesslich hochwertiges unjodiertes Stein-, Kristall- oder Meersalz. Beachten Sie hier auch, dass Fertigprodukte aller Art meist sehr viel Salz enthalten. Zusätzlich empfiehlt es sich, im Gegensatz zu planzlichen Eiweissen tierische Eiweisse zu meiden – besonders natürlich dann, wenn Sie wissen, dass Ihre persönlichen Nierensteine in der Hauptsache aus Harnsäure bestehen.

Kann Calcium Nierensteine verursachen?

Naturbelassene Calciumreiche Lebensmittel aus der Ernährung zu streichen, wäre dagegen wenig hilfreich, da sich Calciumhaltige Nierensteine nicht aus jenem lebensnotwendigen Calcium bilden, das in natürlichen Lebensmitteln (wie grünem Blattgemüse, Algen, Mohn, Sesam, Brokkoli etc.) steckt, sondern in der Hauptsache aus Calciumsalzen, die sich erst dann im Körper bilden, wenn eine überwiegend säurebildende Ernährungsweise praktiziert wird. Milchprodukte gehören heutzutage übrigens nicht mehr zu den natürlichen Calciumlieferanten und belasten den Organismus mehr als sie ihm nützen können.

Die bei der Verstoffwechslung von Fleisch, Milchprodukten, Teigwaren, Fertigprodukten, Alkohol etc. entstehenden Säuren werden mit Hilfe von wertvollen Mineralien, insbesondere mit Calcium neutralisiert. Das Ergebnis sind u. a. Calciumsalze. Und genau diese Calciumsalze können jetzt bei ungenügender Flüssigkeitsaufnahme zu Nierensteinen führen. Neben reichhaltigem Konsum von Wasser (siehe nächster Abschnitt) und einer bevorzugt basischen Ernährungsweise gehört daher eine grundlegende Entsäuerung zum Pflichtprogramm bei der Neigung zu Nierensteinen.

Die Kunst des richtigen Trinkens

Das Risiko für Nierensteine kann allerdings signifikant reduziert werden, wenn sogar trotz ungeeigneter Ernährung, so viel reines Quellwasser getrunken wird, dass der Urin fast farblos bleibt. Besonders wichtig ist hier, dass Menschen mit einer Neigung zu Nierensteinen darauf achten, täglich so viel gutes Trinkwasser zu trinken, dass sie zwischen 1 und 2 Liter Urin ausscheiden können.

Es genügt also nicht, konsequent zwei Liter Wasser zu trinken, da die Ausscheidungsmenge je nach Aussentemperatur, Ernährung und Aktivität variieren kann. Im Sommer, wenn man viel schwitzt, nach Sport oder nach einem Saunabesuch muss folglich weitaus mehr getrunken werden, um auf die erforderliche Ausscheidungsmenge zu gelangen.

Mit Hilfe eines Messbechers kann die tägliche Urinmenge kontrolliert werden. Ausserdem sollte möglichst über den ganzen Tag und möglichst sogar in der Nacht getrunken werden. Wer abends nichts mehr trinkt, um besser durchschlafen zu können, gibt den Nierensteinen die ganze Nacht Zeit, zu wachsen und zu gedeihen.

Zitronen sind natürliche Nierenstein-Feinde

Nun schmeckt vielen Menschen einfaches Quellwasser, das dazu noch kohlensäurefrei sein sollte, nicht besonders gut. Da kommt Dr. Sur und seine Limonaden-Studie gerade recht. In dieser Studie konnte das tägliche Trinken von 120 Millilitern Zitronenlimonade (die mit zwei Litern Wasser verdünnt wurde) die Nierensteinproduktionsrate pro Patient von 1,0 auf 0,13 senken.

Das liege laut Dr. Sur daran, dass Zitronen von allen Zitrusfrüchten die höchste Konzentration an Citraten aufwiesen. Citrate sind natürliche Hemmer der Nierensteinbildung. Andere Fruchtsäfte dagegen besitzen nicht nur geringere Mengen an Citraten, sondern seien oftmals mit schlecht verwertbarem Calcium angereichert – und das ist wiederum der Hauptbestandteil der meisten Nierensteine.

Limonade lieber selbst gemacht

Leider vergass Dr. Sur, darauf hin zu weisen, dass käufliche Zitronenlimonade eigentlich nicht mehr guten Gewissens empfohlen werden kann. Sie ist entweder mit Zucker oder mit Süssstoffen gesüsst, mit künstlicher Zitronensäure und mit Aromen versetzt, was sich keinesfalls als dauerhaftes Getränk für jeden Tag eignen kann.

Daher macht man sich seine Zitronenlimonade aus frischen Zitronen lieber selbst. Deren steinhemmende Wirkung dürfte nicht nur stärker sein, als jene von industrieller Zitronenlimonade, sondern hat darüber hinaus keine einzige von all den Nebenwirkungen, die von Süssstoffen und anderen synthetischen Zusatzstoffen ausgehen können. Die beste Methode, um die Anti-Nierenstein-Kraft der Zitrone zu nutzen, ist daher diese:

Bereiten Sie Ihre Limonade möglichst erst kurz vor dem Trinken frisch zu. Pressen Sie dazu pro Liter Wasser ein bis zwei Zitronen aus und süssen Sie – wenn unbedingt nötig – ausschliesslich mit Stevia oder mit ein wenig Agavendicksaft.

Lesen Sie dazu auch: Vitamin-Wasser – Der urgesunde Sommerdrink

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater?

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung.

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus.

Quelle


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden



Abgelegt unter: Gesundheit | Salz |


© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.


Geschlossen...

Liebe LeserInnen,

da unsere Kommentarfunktion in letzter Zeit grösstenteils entweder für Werbezwecke oder sinnentleerte Fragen missbraucht wurde, aber nicht für tatsächlich sinnvolle Ergänzungen, wird unser Frage-Antwort-Service vorerst eingestellt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

(4)

mumpf
geschrieben am: dienstag, 17. juni, 10:59
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, zu erst einmal mein Kompliment für Ihre sehr guten Informationen. Als "Steinreicher Mensch" hat mich Ihr Artikel schon erstaund, da mir alle Mediziner erklären "es gibt keine Erklärung für ihre Steine da ihre Stoffwechselwerte ok sind". Bei der Lektüre Ihres Artikels ist mir nun doch bewusst geworden das mein Kochsalzkonsum in den letzten 2-3 Jahren sehr angestiegen ist.

Die Ergebnisse der Studie von Dr. Sur sind für mich mehr als nachvollziehbar und ich danke Ihnen für diese Veröffentlichung. Wenn ich, neben der Reduzierung des Salzkonsums, täglich 2 Liter Zitronenlimonade trinke, und dies über Jahre hinaus, verlagere ich damit nicht meine Probleme von der Niere zum Magen? Wird die Magenschleimhaut durch die Zironensäure auf die Dauer nicht geschädigt? LG mumpf




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mumpf
Sie trinken in diesem Fall ja keine reine Zitronensäure, sondern Zitronensaft und diesen auch noch verdünnt mit Wasser (Saft von 1 - 2 Zitronen pro Liter Wasser). Es besteht also keine Gefahr für Ihren Magen - zumal dieser auch saure pH-Werte gewöhnt ist. Schliesslich ist die Magensäure mindestens so sauer wie Zitronensaft.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

taya1
geschrieben am: montag, 13. mai 2013, 16:36
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Zentrum-der-Gesundheit-Team, ich bin ein absoluter Fan Ihrer Seite, beurteile jedoch auch kritisch. Woher nehmen Sie diese Information? Zitronenlimonade gegen Nierensteine. Wo sind die Quellenangaben, wo kann man die Studien nachlesen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo taya1,
vielen Dank für Ihre Mail.
Am Ende des Textes finden Sie die passende Quelle des Textes, ein Artikel der University of California, San Diego Comprehensive Kidney Stone Center mit der Aussage von Roger L. Sur, dem Direktor des Centers. Studien zum Thema finden Sie u. a. in den einschlägigen Datenbanken, z. B. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16482864
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

hoermich
geschrieben am: mittwoch, 18. januar 2012, 22:37
eMail-Adresse hinterlegt

mir scheint, hier fehlt die allseits beliebte und häufig auftretende Blasenentzündung...?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Hoermich,

in den FAQ's finden Sie einige Antworten auf Fragen zu einer Blasenentzündung. Hier finden Sie die zuletzt veröffentlichte FAQ zum Thema Blasenentzündung.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

L.
geschrieben am: dienstag, 22. februar 2011, 12:40
eMail-Adresse hinterlegt
Sehr geehrte Damen und Herren, ich würde mich über eine ausführliche bzw verständliche Äußerung Ihrerseits bezüglich des Beitrags über Nierensteine sehr freuen. Ich frage mich woher sie die ganzen Informationen nehmen und wie sie auf die eindeutige Ursache des Nierensteins (offensichtlich die Ernährung) kommen und wie Limonade die Lsung des Problemes sein soll. Ich bin selbst eine Betroffene in einem sehr hohen Maße,erkundige mich ständig über neue FOrschungsergebnisse etc und wunderte mich sehr über Ihren Beitrag,denn allgemein heißt es (auch von Ärzten),dass es keine eindeutige Ursache für Nierensteine gibt. Für einen Betroffenen ist Ihr Beitrag ein schlechter Scherz,man bekommt den EIndruck,dass man nicht ernst genommen wird und dass sich hier keiner wirklich mit dem Thema auskennt. Liebe Grüße

Zentrum der Gesundheit:

Hallo und vielen Dank für Ihre Mail.

Der Unterschied zwischen uns und der allgemeinen Meinung (zu der auch jene der meisten Ärzte gehört) ist, dass wir unseren Lesern und Mitmenschen durchaus zutrauen, ihr Leben und ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Dies gelingt in vielen Fällen mit Hilfe einer gesunden Lebensführung. Es ist vollkommen normal, dass Sie - wenn Sie zum ersten Male von dieser Methode hören - mit Unglauben oder Misstrauen reagieren. Wenn Sie sich jedoch die Zeit dazu nehmen, weitere Artikel auf unserer Seite zu lesen - insbesondere zum Thema gesunde Ernährung, basische Ernährung, Entsäuerung und Gesundheit allgemein (siehe untenstehende Links) - und sich die dort vorgestellten Gedankengänge in aller Ruhe durch den Kopf gehen lassen, werden Sie vielleicht entdecken, dass sich - zugunsten Ihrer Gesundheit - die Umsetzung unserer Tipps im höchsten Maße lohnt.

Wenn Sie ferner den Text zum Thema Nierensteine aufmerksam durchlesen, werden Sie feststellen, dass er deutlich mehr Hinweise in Bezug auf eine Ernährungsweise liefert, die Nierensteine vorbeugen kann - er also nicht "nur" das Trinken von Limonade empfiehlt. Der Vorschlag, Limonade zu trinken, sollte außerdem die Einnahme der gegen Nierensteine wirksamen und in Zitronensaft vorhandenen Citrate vereinfachen. Es ist leider (und irrtümlicherweise) in unserer Gesellschaft heute so üblich, dass man einer beliebigen Tablette mehr Heilkraft zutraut als beispielsweise einer Zitrone.

Wir erlauben uns, Ihnen hier die Links zu einigen Texten beizufügen, die Sie in die Thematik einer gesunden und selbstverantwortlichen Lebensführung begleiten können:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/definition-der-gesundheit-ia.html,

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-ernaehrung.html,

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basische-ernaehrung-2.html und

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/saeuren-basen.html

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Weitere themenrelevante Artikel:

Salz ist nicht gleich Salz

(Zentrum der Gesundheit) - Natürliches Salz enthält ein großes Spektrum verschiedenster essentieller Mineralstoffe und Spurenelemente. Es verfügt außerdem über eine seit Jahrtausenden bekannte neutralisierende Kraft, so dass es sich nicht nur als Lebensmittel zur Aufwertung einer gesunden Ernährung eignet. Naturbelassenes Salz kann genauso vorzüglich als linderndes Heilmittel für viele innere und äußere Anwendungsmöglichkeiten eingesetzt werden. Industriell verarbeitetes Kochsalz hingegen schadet in seiner isolierten Form und aufgrund der zugesetzten Chemikalien dem Menschen mehr, als dass es ihm nützen würde.

weiterlesen

 

Leinöl - Das Omega 3-Kraftpaket

(Zentrum der Gesundheit) - Leinöl ist eines jener Öle, die viel mehr sind als nur ein Lebensmittel. So ist Leinöl beispielsweise eine der besten Quellen für hochwertige Omega-3-Fettsäuren. Und Omega-3-Fettsäuren sind für die menschliche Gesundheit unverzichtbar. Die übliche Ernährung ist jedoch arm an Omega-3-Fettsäuren, so dass ein entsprechender Mangel heute nicht mehr zu den Seltenheiten gehört. Warum Sie sich um eine ausgewogene Versorgung mit allen essentiellen Fettsäuren kümmern sollten und wie Sie Ihren Omega-3-Fettsäurenbedarf mit Leinöl decken können, erfahren Sie bei uns!

weiterlesen

 

Nierenreinigung

(Zentrum der Gesundheit) - Die Niere ist ein paariges Organ, das zur Reinigung des Blutes von Stoffwechselendprodukten dient. In den Nieren befinden sich Millionen von kleinen Filtern - den Nierenkörperchen - die aus dem Blut den Urin abfiltern. Dadurch haben die Nieren eine lebenswichtige Funktion: Sie gehören zu den Entgiftungsorganen des Körpers.

weiterlesen

 

Die 10 mächtigsten Heilpflanzen

(Zentrum der Gesundheit) – Heilpflanzen werden oft unterschätzt. Manchmal nutzt man sie bei kleinen Wehwehchen. Aber wirkliches Vertrauen bringt man ihnen nicht gerade entgegen. Das ist schade, denn in Heilpflanzen steckt ein solch grosses Potential für unsere Gesundheit, dass es fast schon leichtsinnig wäre, darauf zu verzichten. Wir stellen Ihnen heute die Top Ten der Heilpflanzen vor. Wetten, dass auch Sie künftig – bei Beschwerden gleich welcher Art – verstärkt Heilpflanzen nutzen werden?

weiterlesen

 

Dehydratation - Wassermangel

(Zentrum der Gesundheit) - Der menschliche Körper besteht zu 75 Prozent aus Wasser und zu 25 Prozent aus festen Substanzen. Wasser ist das Lebensmittel schlechthin. Wir benötigen Wasser zum Transport der Nährstoffe, für die Beseitigung der Abfallstoffe und für sämtliche anderen Aktivitäten, die im Körper vor sich gehen. Das macht den Stellenwert des Wassers deutlich.

weiterlesen

 

Wassereinlagerungen - Ursachen und Lösungen

(Zentrum der Gesundheit) - Wassereinlagerungen im Körper beschreiben eine Thematik, von der viele Menschen betroffen sind. Sie müssen nicht gleich auf eine krankhafte Ursache schliessen lassen, aber von einer gesunden Reaktion des Körpers kann halt ebenso wenig die Rede sein. Daher besteht bei Wassereinlagerungen in jedem Fall Handlungsbedarf. Wir erklären Ihnen, warum Ödeme entstehen und wie Sie sie schnellstmöglich wieder loswerden können.

weiterlesen