Omega-3 Fettsäuren
Omega-3 Fettsäuren ist eine spezielle Gruppe von ungesättigten Fettsäuren. Sie sind verantwortlich für die verschiedensten Stoffwechselprozesse und ein echter Allrounder wenn es um die Prävention von Gesundheitsrisiken geht.
Veröffentlichung am 16.09.2008 um 15:42 Uhr / Aktualisierung am 09.11.2011 um 17:11 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Ein gesunder Stoffwechsel braucht gesunde Fette. Zu den besten zählen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6. Übliche Ernährung enthält Omega-6 Fettsäuren im Überfluss, während die Omega-3-Fettsäuren oft Mangelware sind. Damit einher gehen Gesundheitsrisiken, bis hin zum Herzinfarkt. Experten sagen, dass in den Industrieländern nur etwa 20 Prozent der Menschen die erforderliche Menge an Omega-3 Fettsäuren regelmäßig zu sich nehmen.
Ihr Körper braucht ungesättigte Fettsäuren für seine Arbeit an den verschiedensten Arbeitsplätzen. Speziell Omega-3 Fettsäuren sind goldwert
Vorliegende Studien verweisen auf eine positive Wirkung der Omega-3 Fettsäuren als Präventivmaßnahme bei Depressionen und Alzheimererkrankungen. Hohe Bedeutung haben die Omega-3 Fettsäuren bei der Minderung des Herzinfarkt-Risikos.
In mehreren, unterschiedlichen Studien wurde nachgewiesen, dass eine ausreichende Verfügbarkeit von Omega-3 Fettsäuren vor dem Herzinfarkt schützt. Und der ist vor allem in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache - auch immer mehr bei Frauen. Bisher durchgeführte Studien belegen eine Senkung des Herzinfarkt-Risikos um 30 bis 50 Prozent, wenn der Körper ausreichend mit Omega-3 Fettsäuren versorgt ist. Eine in Shanghai durchgeführte Studie mit 18.000 Probanden ergab sogar eine Quote von 70 Prozent Risikoreduktion. Omega-3 Fettsäuren bewirken als Minderer des Herzinfarkt-Risikos nicht nur einen Effekt, sondern mehrere:
In der Gruppe der Omega-3 Fettsäuren ist die Alpha-Linolsäure die wichtigste. Sie kommt in nennenswerten Mengen in einigen Fischarten vor sowie in einigen wenigen Ölen, vor allem in Hanföl und Leinöl.
In der Ernährung lassen sich die Risiken für Herz- und Kreislauferkrankungen zuallererst durch den Austausch tierischer Fette gegen hochwertige pflanzliche Öle minimieren. Jedoch: Obwohl die Vorteile der Omega-3 Fettsäuren beeindrucken, sollte stets auf eine ausgewogene Versorgung des Körpers mit allen wichtigen Fettsäuren geachtet werden, das heißt sowohl mit gesättigten als auch mit ungesättigten und beiden mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Eine ausschließliche Verwendung von Omega-3 Fettsäuren würde zu Mangelerscheinungen führen und hätte gravierenden Folgen für Ihre Gesundheit.
Damit Ihr Körper in vollem Umfang von ungesättigten Fettsäuren profitieren kann, sollten Sie sich stets nur für Qualitätsöle entscheiden, die
Solche Öle sind selbstverständlich etwas teurer als übliche Ölsorten. Aber diese Investition wird Ihnen Ihr Körper mit hohem "Return of Investment" danken.
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Sehr geehrte Damen und Herren, kann leider mit Ihrer Antwort nichts anfangen, da ich eine sehr konkrete Antwort auf eine sehr konkrete Frage gesucht habe, die lautet: Im Rahmen einer Ernährungstherapie steht auf dem Plan, in den Bio-Quark 2 Esslöffel Leinöl zuzumischen! Ist das Leinöl nun für irgendwas gut oder sollte ich besser die Hände davon lassen? Wenn letzteres der Fall sein sollte, stellt sich für mich die Frage, was damit bezweckt werden sollte, Leinöl zum Quark zu geben! Wenn Sie mir darauf aine Antwort geben könnten wäre ich Ihnen sehr verbunden!
Hallo Stephan,
gern erklären wir die Angelegenheit an Ihrem praktischen Beispiel:
Leinöl sollte nur in wirklich erstklassiger kalt gepresster Qualität verwendet werden. Leinöl neigt aufgrund seines hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren nämlich sehr schnell zur Oxidation, bei der schädliche freie Radikale entstehen können. Das bedeutet, Leinöl muss - wenn es nützen soll - absolut frisch sein (Leinöl hat normalerweise nur eine Mindesthaltbarkeitszeit von wenigen Monaten und sollte spätestens 3 Monate nach der Herstellung aufgebraucht sein) und es muss beim Händler kühl und dunkel gelagert worden sein. Sie selbst müssen es natürlich ebenfalls dunkel und gekühlt lagern.
Die Quark-Leinöl-Kost basiert auf den Erkenntnissen von Johanna Budwig, die glaubte, dass der anaerobe Stoffwechsel von Krebszellen mit einer bestimmten Ernährung, die reich an ungesättigten Fettsäuren ist, wieder in einen gesunden aeroben Stoffwechsel umgewandelt werden könne. Um dies zu erreichen empfiehlt sie die Mischung aus Quark und Leinöl. Die schwefelhaltigen Aminosäuren des Quarks sollen dabei die Fettsäuren des Leinöls für den Körper leichter resorbierbar machen.
Zur Ernährungstherapie nach Budwig gehören jedoch - abgesehen von der Quark-Leinöl-Speise - noch sehr viel mehr Punkte, die Ihnen sicher von Ihrem Therapeuten mitgeteilt wurden (viel frisches Gemüse, Salate, Obst, milchsäure Speisen und Getränke, Nüsse etc.) und die wirklich alle berücksichtigt werden sollten. Der Quark sollte nur gegessen werden, wenn Milchprodukte problemlos vertragen werden. Schwefelhaltige Aminosäuren finden sich auch in Eiern aus biologischer Haltung, in Quinoa, Amaranth, Lauch, Zwiebeln, Kresse etc., so dass der Quark unter Umständen mit diesen Lebensmitteln ersetzt werden könnte.
Wir hoffen, dass Ihnen unsere Antwort diesmal weiter hilft und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
bitte erklären Sie mir doch diese beiden Absätze in den Ausführungen Ihrer Website, die absolut gegenteilig zu Fischöl und Leinöl argumentieren! Omega-3-Fettsäuren können Krebs verursachen automatisch an Fisch- oder Leinöl, um den Ausbruch von Krebs zu verhindern. Das Befolgen dieser falschen Empfehlungen ist einer der signifikanten Faktoren, die dazu führen, dass die Krebsraten enorm angestiegen sind, obwohl Millionen von Menschen diese Öle zu sich nehmen. Fischöl enthält eine viel zu hohe Menge an Derivaten der Omega3-Fettsäuren und kann tatsächlich Krebs verursachen. Das wäre dann genau das Gegenteil von dem, was erwünscht ist.
Auch Leinöl enthält viel zu viele ursprüngliche Omega-3-Fettsäuren. Die meisten ursprünglichen Omega-Fettsäuren werden nicht zu Derivaten konvertiert. Sie bleiben weiterhin in den Zellmembranen und Geweben in ihrer ursprünglichen Form bestehen. Wenige Wissenschaftler verstehen dies und nur einige medizinische Artikel können diesen Zustand erklären. Außerdem zerstört die industrielle Lebensmittelproduktion einen erheblichen Teil dieser essentiellen Fettsäuren und damit auch ihre Fähigkeit zu Sauerstoffanreicherung. Lebensmittel zur Krebs-Prävention Lebensmittel, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, gehören in jede effektive Anti-Krebs-Diät. Omega-3-Fettsäuren sind besonders in Leinöl und wild gefangenem Kaltwasserfisch wie zum Beispiel Lachs enthalten. Mittlerweile gibt es außerdem eine bestimmte Algensorte, die sehr reich an Omega-3-Fettsäuren ist. Das Öl dieser Alge wird in einer speziellen Ölmischung gemeinsam mit Leinöl, Nachtkerzenöl und weiteren wertvollen Zutaten angeboten.
Hallo Stephan,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die beiden von Ihnen zitierten Absätze sind nicht gegenteilig, können jedoch zugegebenermassen missverstanden werden. Aus diesem Grunde wird jener Artikel, aus dem die ersten beiden Absätze stammen, in Kürze aktualisiert werden.
In diesen ersten beiden Absätzen geht es um die ursprünglichen Omega-3-Fettsäuren, die der Autor als ungünstig betrachtet, die im Organismus jedoch in die erwünschten Fettsäuren (z. B. EPA) umgewandelt werden können. Im letzten Absatz hingegen wird der Begriff "Omega-3-Fettsäuren" in der bekannten Art, nämlich als Oberbegriff für alle Omega-3-Fettsäuren verwendet.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Omega 3 Fettsäuren: Nochmal: Es sind nicht (!!!)die Omega 3 Fettsäuren, die \"gesund\" sind, sondern sog. F-Säuren...die es aber nur in frischem Hochseefisch gibt... Zit.: 2.6.10 Das Omega-3-Fett-Märchen Eine längere Abhandlung bietet dieses Thema: Omega-3-Fette nicht gesünder als Schweineschmalz Was wissen Sie aus der OZ über Omega-3-Fettsäuren, vielleicht so viel, wie übers Impfen? Mediziner räumen einen Irrtum ein und stellen damit wichtige Ernährungsregeln auf den Kopf: Zu viel Omega-3 ist wahrscheinlich schädlich.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) fordert seit vergangenem Herbst Grenzwerte in Lebensmitteln und warnt davor, zu viel zu sich zu nehmen. Eine Überdosis schwäche die Immunabwehr, sorge für Blutungen und erhöhe bei Herzpatienten die Gefahr eines plötzlichen Herztodes. Kinder könnten sich durch Extra-Rationen Omega-3 später Übergewicht und erhöhten Blutdruck einhandeln, heißt es in der Einschätzung des BfR. Mit den Omega-Fettsäuren ist auch die gesamte Heilslehre von den ungesättigten Fetten zweifelhaft, fragwürdig sogar. ... Aber wie kam das Märchen vom heilsamen Fischfett zustande? Warum bekommen Eskimos so auffallend selten einen Infarkt? „Das Gute steckt wirklich im Fisch“, vermutet Spiteller, „aber nicht im Omega-3. Es steckt in den F-Säuren.“ Diese seien nur in Spuren im Meeresgetier enthalten.
Naiv habe man daraus gefolgert, dass so wenig nichts ausrichten könne. „Man fand heraus, dass Fische viel Omega-3 enthalten, und übersah dabei, dass kleine Mengen anderer Stoffe viel mehr bewegen können.“ F-Säuren (Furanfettsäuren) finden sich im Leberfett von Fischen. Makrele, Lachs oder Thunfisch bilden die Stoffe nicht selbst, sondern fressen sie mit den Algen. „Das ist der wahre Grund, der Japaner so lange leben lässt“, sagt Spiteller. Viel Fisch ist das Rezept, aber auch eine Ergänzung mit dem Namen Kombu, Hijiki und Wakame. In Japan sind das Lebensmittel, die aus Algen gewonnen werden. Sie seien im Zweifel die bessere Zutat für ein gesundes Leben, rät Spiteller: „Lachse aus der Zuchtfarm werden mit Fischmehl und -öl gefüttert. Reichlich Omega-3 vielleicht, aber von F-Säuren keine Spur.“ Bleibt die Frage, wann sich zeigt, dass auch das mit den F-Säuren Quatsch ist - wahrscheinlich dann, wenn sich Unternehmer daran dumm und düsig verdient haben.
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Mail.
In vielen Bereichen stimmen wir mit der Aussage des von Ihnen zitierten Artikels überein. An unterschiedlichen Stellen machen wir unsere Leser darauf aufmerksam, dass eine Überdosis von Omega-3-Fettsäuren problematisch ist. Nicht zuletzt aus diesem Grunde empfahlen wir noch nie Fischölprodukte als Nahrungsergänzungsmittel. Gleichzeitig sind wir ausserdem der Meinung, dass sich Fisch als Grundnahrungsmittel nicht eignet. Wenn Sie sich ferner die Mühe machten, unsere Informationen zum Thema "Gesunde Ernährung" wenigstens zu überfliegen ( Abschnitt 7.2 Was gehört zu gesunder Ernährung?), würde Ihnen auffallen, dass wir schon seit vielen Jahren zum Verzehr von Algen raten - und genau diese sind die ursprüngliche Quelle der Furanfettsäuren. Fisch enthält diese nur, weil der Fisch die Algen frisst - wie "Ihr" Artikel ja ebenfalls erklärt.
Was nun die Omega-3-Fettsäuren betrifft, so werden wir nicht müde zu erklären, dass es nicht darum geht, möglichst viele Omega-3-Fettsäuren zu verzehren. Das Ziel ist stattdessen ein ausgewogenes Verhältnis der verspeisten Fettsäuren. Das gelingt automatisch mit der von uns empfohlenen natürlichen und vitalstoffreichen Ernährungsweise.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
etwas kurz aber passt.:) Die meisten Ernährungsseiten und Foren raten ein Omega 3 : 6 Verhältnis von 2:1 oder sogar 1:1 , inwiefern ist das realisierbar mit der Ernährung auf eurer Seite? Vor allendingen haben gerade die Pflanzlichen Öle oder Samen zwar gute Omega 3 Werte allerdings nur die ALA und die eigentlich wichtigeren EPA und DHA die nur teilweise vom Körper hergestellt werden sind nur kaum vorhanden. Ohne Fisch und Fischöl scheint mir eine gesunde Ernährung daher kaum möglich und mich würde ihre Meinung dazu sehr interessieren.
Hallo Schnib,
vielen Dank für Ihre Mail.
Es ist kaum davon auszugehen, dass eine Spezies (hier der Mensch) zur Deckung des Bedarfes eines Einzelstoffes (hier EPA/DHA), den sie nur in sehr geringer Menge benötigt (wobei sich die Experten über die konkrete tatsächlich benötigte Menge noch streiten), von einer einzigen Lebensmittelgruppe (Fisch/Meeresfrüchte) abhängig ist. Dies würde die Überlebenschancen drastisch verringern.
Daher verhält es sich auch bei den Omega-3-Fettsäuren so, dass sie - in einem günstigen Verhältnis zu den Omega-6-Fettsäuren - nicht nur in einigen wenigen Ölsaaten und im Fisch, sondern auch in einer Lebensmittelgruppe vorhanden sind, die einst zu den Grundnahrungsmitteln des Menschen gehörte, nämlich im grünen Blattgemüse. Ob die zugeführten Omega-3-Fettsäuren und in welcher Menge sie schließlich zu EPA bzw. DHA umgewandelt werden, hängt einerseits vom entsprechenden Bedarf des einzelnen Menschen ab und andererseits davon, wie seine übrige Ernährung geartet ist.
So gehören weder große Mengen pflanzlicher und womöglich industriell verarbeiteter Öle noch Milchprodukte noch Getreideprodukte (zumindest nicht in der heute üblichen Qualität und Masse) zur natürlichen Ernährung des Menschen, so dass der heute übliche Überschuss an Omega-6-Fettsäuren automatisch zu einer geringeren Produktion von EPA und DHA aus ALA im menschlichen Körper führt - was jedoch nichts mit einem Fischmangel geschweige denn einem Fischölmangel zu tun hat.
Folglich ist die von uns empfohlene natürliche und basenüberschüssige Ernährungsweise (die übrigens Fischverzehr nicht ausschliesst) hervorragend dazu geeignet, nicht nur den Bedarf an allen erforderlichen Fettsäuren auf gesunde Weise zu decken, sondern genauso den Bedarf an all den unzähligen anderen Vital- und Mikronährstoffen, die in der herkömmlichen Ernährung (ob mit oder ohne Fisch) oft nur in Spuren - wenn überhaupt - vorhanden sind.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit