Sesam


Sesam kann als Samen oder Öl genossen werden und ist sowohl Gesundheitselixier als auch Energiespender.


Ihre Suche im Zentrum der Gesundheit

Sesam – Viele Schätze in nur einem Körnchen

letzte Aktualisierung am 09.02.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Sesam öffne Dich! Jeder kennt die Zauberformel aus der Märchenwelt. Sie öffnet eine Felsenhöhle mit unermesslichen Schätzen. Ähnlich unermesslich ist der Vitalstoffreichtum im Sesamsamen. So kann Sesam aufgrund seines Calciumreichtums für die Knochengesundheit eingesetzt werden. Sesam senkt überdies – regelmässig verzehrt – den Blutdruck und während die Sesamkörnchen innerlich Haut und Haar versorgen, pflegt das Sesamöl die Haut von aussen. Wie Sie aus Sesam eine pflegende Paste für raue Hände rühren können und wie lecker Sesammilch, Sesambutter und Sesamsauce schmecken, erfahren Sie bei uns.

Sesam - Samen und Sesamöl © Amarita - Shutterstock.com

Sesam – Eine der ältesten Ölpflanzen

Sesam  wurde nachweislich schon um 3000 v. Chr. angebaut. Funde in Mesopotamien, dem heutigen Syrien/Irak stammen aus dem Jahr 2000 v. Chr. Eine Tontafel aus dieser Zeit, auf der in babylonischer Keilschrift geschrieben steht "Mit Sesam würzen die Götter", zeugt davon, welche Wertschätzung man diesen Samen schon damals entgegenbrachte.

Im Laufe des 2. Jahrtausends breitete sich Sesam in weiten Teilen Indiens aus. Auch die frühen Hochkulturen der Ägypter, Griechen und Römer schworen auf Sesam als Öl und Gewürz.

So soll Sesam als Beigabe im Grab des Tutanchamun (ägyptischer König von 1333 bis 1323 v. Chr.) gefunden worden sein, und im antiken Griechenland wurde Sesamöl als Salböl bei allen grossen Übergängen – Geburt, Hochzeit und Tod – verwendet.

Griechische und türkische Soldaten trugen überdies häufig ein Päckchen Sesam zur Stärkung im Marschgepäck.

Sesam – Goldfarben & schwarz

Sesamsamen kommen in den Farben schwarz und goldgelb bis hellbraun vor.

Bei der schwarzen Variante handelt es sich um die Urform des Sesams. Schwarzer Sesam schmeckt ähnlich wie der goldene. Er weist eine inhaltlich noch wertvollere Zusammensetzung auf als sein heller Verwandter, so dass er auch für den medizinischen und kosmetischen Bereich genutzt wird.

Anzeige:

Sesam im Bioanbau

Sesam gedeiht in warmen, mässig-feuchten Gebieten. Da er nur bescheidene Ansprüche an den Boden stellt und auf jegliche Art von Düngung verzichtet werden kann, eignet er sich ausgesprochen gut für den biologischen Anbau.

Firmen, die kontrolliert-biologischen Sesam anbieten, setzen zudem keine gesundheitsbedenklichen Mittel zur Schädlingsbekämpfung ein, sondern töten Schädlingslarven (nach der Ernte) unter Überdruck mit Kohlendioxid oder Kälte ab.

Sesam – In der Küche

Sesam findet in verschiedenster Form in den Küchen des Orients, Afrikas, Asiens und Indiens Verwendung. Er wird als Zutat von Backwaren und Knabbereien ebenso eingesetzt wie als Würzmittel.

Auch bei uns ist es mittlerweile gängig, Backwaren mit Sesam zu verfeinern oder Müsliriegel damit anzureichern.

Was darüber hinaus noch mit Sesam möglich ist, können wir uns aus anderen Küchen abschauen:

Tahin – Sesammus für süsse und herzhafte Gerichte

So ist beispielsweise die im Orient geschätzte Würzpaste "Tahini" (auch "Tahin" genannt) inzwischen auch bei uns erhältlich. Das Sesammus ist mit oder ohne Salz erhältlich und kann zum Beispiel in ein Getreide-Obst-Frühstück eingerührt mit der nötigen Energie für einen langen Schul- oder Arbeitstag versorgen.

Die gesalzene Variante eignet sich hingegen sehr gut als Fettzusatz und geschmackliche Abrundung für herzhafte gekochte Gerichte oder zum Abschmecken von Saucen, deren Konsistenz durch das Sesammus sämiger wird.

Tahin gibt es überdies aus geschältem oder ungeschältem Sesam. Während die Variante aus geschältem Sesam schon an der weissen Optik erkennbar ist und sehr mild schmeckt, ist der Geschmack des Tahin aus ungeschältem Sesam deutlich herb mit bitterer Note, aber natürlich vollwertiger.

Gomasio – Sesamsalz für alle pikanten Gerichte

Das ursprünglich japanische Würzmittel Gomasio (Sesamsalz), bei dem gerösteter und gemahlener Sesam mit einem geringen Anteil Meer- oder Steinsalz vermischt wird, gehört hierzulande zum Basissortiment der meisten Bioläden und verfeinert viele pikante Gerichte mit seinem nussig-salzigen Aroma – und zwar ohne allzu stark zu salzen.

Streuen Sie Gomasio z. B. über einen Salat, über gebratenen Tofu oder Seitan. Sehr lecker schmecken auch Pellkartoffeln mit Avocadocreme und Gomasio bestreut. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Sie können Gomasio auch selber herstellen:

Gomasio – Selbst gemacht

Für Gomasio wird Stein- oder Meersalz leicht erhitzt, um eine mögliche Restfeuchte verdunsten zu lassen. Dann wird das Salz je nach gewünschter Körnung im Mörser zerstossen.

Die ungeschälte Sesamsaat wird nun ohne Fett gleichmässig in einer Pfanne gebräunt, bis sich ein nussähnliches Aroma ausbreitet.

Die gebräunte Sesamsaat wird nun ebenfalls im Mörser zermahlen und dann mit dem Salz vermischt – je nach persönlichem Geschmack 10 – 15 Teile Sesam mit einem Teil Salz.

Statt Gomasio können Sie aber auch gerösteten Sesam pur verwenden, z. B. über Ihr Müsli oder sonstige Süssspeisen streuen.

Wichtig ist dabei nur, dass Sie die Sesamsamen vorsichtig und durch beständiges Schwenken der Pfanne gleichmässig anrösten, damit diese ihren aromatisch nussigen Geschmack noch intensivieren, ohne aber bitter zu schmecken, was bei zu starkem oder langem Anrösten der Fall sein könnte.

Ein weiteres Produkt aus Sesam ist das Sesamöl:

Sesamöl – Das Öl des Ayurveda

Sesamöl wird nicht nur als hochwertiges Speiseöl, sondern wie z. B. in Indien traditionell auch zur Herstellung von Kosmetika, Körpersalben und Seifen verwendet.

Im Ayurveda gilt Sesamöl, das tief in die Haut eindringt, als DAS Massageöl schlechthin.

Man nimmt es ausserdem zur Durchführung von Ölgüssen und auch zur morgendlichen Ölziehkur.

Sesamöl unterstützt die Regeneration der Haut und hält sie jung. Dem Öl wird ausserdem ein leichter Lichtschutzeffekt zugeschrieben.

Eine Studie aus dem Jahr 2009, die mit deutschen Soldaten während eines Afghanistan-Einsatzes durchgeführt wurde, brachte zutage, dass Sesamöl auch erfolgreich bei Rhinitis sicca, also chronisch trockener Nasenschleimhaut, einsetzbar ist.

Bei fast allen Soldaten, die aufgrund der klimatischen Einflüsse (Temperaturen von ca. 50 Grad bei Erkundungsfahrten, andererseits klimatisierte Unterkünfte) an Nasenbluten, verstopfter Nase oder Borkenbildung litten, brachte die regelmässige Anwendung von Sesamöl deutlich spürbare Verbesserungen bis hin zur Beschwerdefreiheit.

Sesam liefert hochwertiges Fett

Sesamsamen haben einen Fettgehalt von stolzen 40 bis 50 Prozent.

Das Sesamfett bzw. Sesamöl besteht zu 87 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren.

Diese wiederum setzen sich zur Hälfte aus einfach ungesättigten Fettsäuren und zur anderen Hälfte aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammen.

Bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren dominiert vor allem die Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure. Linolsäure hat einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und ist Bestandteil der menschlichen Haut sowie der Darmschleimhaut.

Der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren macht das im Sesamöl gleichzeitig vorhandene Lecithin, ein fettähnlicher Stoff, besonders gut für den Stoffwechsel verwertbar.

Lecithin gilt als Schlüsselbaustein der Zellmembranen, verhindert deren Verhärten und gewährleistet somit einen reibungslosen Austausch zwischen den Zellen. Lecithin ist zudem wichtig für die Emulgierung und Aufnahme der Nahrungsfette, beugt Gallensteinen vor und kann vom Gehirn bei Stress als Energiequelle genutzt werden.

Öle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren sollten nicht hoch erhitzt werden – und dies gilt somit auch für das Sesamöl.

Sie sollten daher einem unraffinierten, kalt gepressten Sesamöl möglichst aus Bioanbau den Vorzug geben und dieses hauptsächlich zum nachträglichen Würzen von Speisen oder als Salatöl verwenden.

Zum längeren Kochen oder Braten sind dagegen Butterreinfett (Ghee) oder Kokosöl wie auch rotes Palmöl aus nachhaltigem Anbau besser geeignet.

Kalt gepresstes Sesamöl hat im Gegensatz zu dem geschmacksneutralen raffinierten Sesamöl ein angenehm nussiges Aroma.

Der hohe Gehalt an Antioxidantien macht Sesamöl zudem relativ lange haltbar. Bei geschlossener Flasche sowie dunkler und kühler Lagerung hält es sich bis zu zwölf Monate.

Nach dem Öffnen verkürzt sich die Haltbarkeit. Wenn das Öl ranzig riecht oder leicht bitter schmeckt, sollten Sie es nicht mehr verwenden.

Auch ein angebrochenes Glas Gomasio oder selbst hergestelltes Gomasio sollten Sie relativ zeitnah verbrauchen.

Sesam schenkt Aminosäuren für Knochen, Haut und Haare

Sesamsamen stellen eine äusserst hochwertige Eiweissquelle dar, da sie über alle essentiellen Aminosäuren verfügen und gleichzeitig besonders reich an Methionin, Cystein und Taurin sind.

Dabei handelt es sich um schwefelhaltige Aminosäuren, die zahlreiche Aufgaben im Körper wahrnehmen. Sie sind an der Bildung von Kollagen beteiligt, dem wichtigsten Faserbestandteil von Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Bändern, Blutgefässen und Zähnen. Sie verleihen dem Bindegewebe Festigkeit und tragen zu einem gesunden Aufbau und Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln bei.

Cystein ist zusammen mit dem in Sesam vorhandenen Spurenelement Selen ein wichtiger Baustein bei der Herstellung von Glutathion und der Glutathionperoxidase.

Beide Substanzen gehören zu den wichtigsten körpereigenen Antioxidantien des Organismus.

Solche Lobeshymnen auf das schwefelhaltige Eiweiss machen zunächst skeptisch, wenn man bedenkt, dass die gleichen schwefelhaltigen Aminosäuren für die hohe Säurebildung beim Verzehr von Fleisch und Milchprodukten verantwortlich gemacht werden. Wie überall, entscheidet auch hier die Menge über Nutzen und Schaden.

Tierprotein enthält deutlich mehr schwefelhaltige Aminosäuren als Pflanzenprotein – der Methioningehalt wird z. B. um ein Drittel höher eingeschätzt. Nicht die schwefelhaltigen Aminosäuren an sich sind also das Problem, sondern ein Überschuss an ihnen.

Ein solcher bringt eine starke Säurebildung mit sich und begünstigt in Folge oxidativen Stress und Entzündungen.

Die Tatsache, dass Muttermilch Cystein und Methionin – genau wie Pflanzen – im Verhältnis 1:1 enthält, weist schon darauf hin, dass ein Verhältnis von 1:3 – wie es in Kuhmilch und Fleisch vorliegt – weniger gesund für uns Menschen sein dürfte.

Sesam zur Osteoporose-Prophylaxe

Sesam verfügt über einen ausgezeichneten Mineralstoffgehalt. Die Mengenelemente Calcium und Magnesium sind reichlich vertreten und liegen noch dazu in einem optimalen Verhältnis vor, um vom Körper bestens aufgenommen zu werden.

Gerade die natürliche Kombination dieser beiden Mengenelemente macht den Sesam so wertvoll für den Aufbau von Knochen, Knorpel und Gelenken, Zähnen und Muskeln – auch den Herzmuskel. Zudem wird die Reizleitung in den Nerven gefördert.

Im direkten Vergleich enthält Sesam 6,5 mal so viel Calcium wie Milchprodukte.

Sesam: 780 mg Calcium pro 100

Milch:    120 mg Calcium pro 100 g

Mit jedem Esslöffel Sesam (ca. 10 g) verzehren Sie somit ungefähr 78 mg Calcium, so dass Sie rein rechnerisch täglich drei Esslöffel Sesam verzehren müssten, um die in einem Joghurt (200 g) oder einem Glas Kuhmilch enthaltene Calciummenge aufzunehmen.

(Der durchschnittliche Calcium-Tagesbedarf eines Erwachsenen wird mit etwa 1000 mg angegeben.)

Entscheidend ist aber letztlich nicht die in einem Lebensmittel enthaltene Calciummenge, sondern die vom Körper tatsächlich aufnehmbare Menge.

Auch hier schneidet der Sesam sehr gut ab – und zwar trotz der naturgemäss enthaltenen sog. "Antinährstoffe" (Phytinsäure, Lektine usw.), die mit den vorhandenen Mikronährstoffen unlösbare Verbindungen eingehen können, so dass diese dem Körper nicht mehr zur Aufnahme zur Verfügung stehen.

Im Sesam nun ist das Calcium trotz aller Widrigkeiten immer noch zu 21 – 24 Prozent verfügbar. Bei Milch liegt die Resorptionsrate bei etwa 30 Prozent.

Lässt man nun jedoch den Sesam vor der Weiterverarbeitung (z. B. zu Sesammilch – Rezept siehe unten) in Wasser quellen bzw. ankeimen, dann werden die Antinährstoffe wenigstens teilweise (abhängig von der Quelldauer) abgebaut.

Zusätzlich kann man davon ausgehen, dass sich der Organismus nach einiger Zeit an eine phytatreiche Ernährung anpasst, so dass dann die Resorptionsrate der Mineralstoffe wieder steigt.

Sesam bei Arthrose

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine Studie, in der die Auswirkungen regelmässiger Sesamgaben auf Arthrose des Kniegelenks beobachtet wurden.

Während eine Gruppe von 25 Patienten neben der üblichen Medikation für einen Zeitraum von zwei Monaten 40 g (ca. 4 Esslöffel) Sesam pro Tag verzehrten, diente die zweite Gruppe als Vergleichsgruppe und erhielt lediglich die normalen Medikamente.

Es zeigte sich ein sehr positiver Einfluss des Sesams auf die klinischen Symptome der Arthrose. Es ergab sich vor allem ein deutliches Gefälle bezüglich der Schmerzintensität zugunsten der Sesam-Gruppe.

Wenn der Verzehr von Sesam nun derart positive Auswirkungen bei Arthrose hat, einer angeblichen Abnutzungserkrankung im Gelenk, die jedoch nicht in erster Linie mit Überbeanspruchung, sondern mit Fehlernährung und Entmineralisierung zu tun hat, ist wohl davon auszugehen, dass vom wertvollen Calcium – sowie all den anderen Mineralien und Spurenelementen im Sesam (z. B. Eisen, Zink, Selen) – durchaus eine beachtliche Menge dort ankommt, wo es gebraucht wird – Antinährstoffe hin oder her.

Der regelmässige Verzehr von Sesam dürfte somit auch eine sinnvolle Ergänzung zu jeder Cortison-Behandlung sein. Es ist bekannt, dass die häufige Gabe von Cortison eine Auslagerung von Calcium aus den Knochen zur Folge hat.

Sesam versorgt mit Antioxidantien

Sowohl die Samen als auch das unraffinierte Sesamöl haben einen hohen antioxidativen Wert. Dafür zeichnen insbesondere das vorhandene Vitamin E sowie die sekundären Pflanzenstoffe Sesamin und Sesamolin verantwortlich.

Diese Pflanzenstoffe gehören zu den sog. Lignanen, die nicht nur als pflanzliche Hormone ausgleichend auf den Östrogenhaushalt wirken, sondern sich auch durch eine starke antioxidative Wirkung auszeichnen.

Gerade die Hemmung oxidativer Prozesse durch Antioxidantien kann äusserst vorteilhafte Auswirkungen haben, z. B. auf das Gefässsystem und somit auch auf den Blutdruck.

Sesam senkt den Blutdruck

Eine Doppelblindstudie an Bluthochdruckpatienten, die noch keine blutdrucksenkenden Medikamente bekamen, hat ergeben, dass Sesammehl – über einen gewissen Zeitraum regelmässig genommen – in der Lage ist, erhöhten Blutdruck signifikant zu senken.

Die Teilnehmer hatten täglich über vier Wochen lang nur eine kleine Menge schwarzen Sesammehls eingenommen.

Die antioxidative und zellverjüngende Wirkung des Sesams dürfte letztlich jedoch nicht nur im Hinblick auf Herz-Kreislauf- und Gelenkerkrankungen interessant sein. Oxidativer Stress spielt auch bei der Entstehung von Krebserkrankungen eine entscheidende Rolle.

Sesam schenkt Kraft und Energie

Sesam enthält neben dem schon aufgeführten Vitamin E eine ganze Reihe der wichtigen B-Vitamine – z.B. Vitamin B1, B2 und Niacin (Vitamin B3) – sowie Vitamin A.

Die in Sesam vorhandenen Vitamine schieben die Stoffwechselvorgänge ganzer Zellsysteme und Organe an. Sie unterstützen einen geordneten Kohlenhydrat-, Aminosäuren- und Fettsäuren-Stoffwechsel und haben eine wesentliche Bedeutung im Nervenstoffwechsel.

Sie gewährleisten den Energietransport in jede Zelle und sind somit unerlässlich für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und stärken gleichzeitig das Immunsystem und die Abwehrkraft, indem sie unter anderem für eine optimale Funktion von Haut und Schleimhäuten sorgen.

Auf diese Weise versorgen die Samen des Sesams nicht nur mit lebensnotwendigen Mineralien, sondern über Nährstoffe und Vitamine auch mit der nötigen Energie.

Sesam als Verdauungshilfe

Sesam verfügt über reichlich Ballaststoffe, die nicht nur extrem quellfähig sind, sondern auch eine hohe Bindungsfähigkeit besitzen.

So unterstützt Sesam den Darm darin, unverdaute Nahrungsreste und schleimhautreizende Stoffe geordnet auszuscheiden.

Ein oder zwei Löffel Sesam über das Müsli gestreut, ist also eine gute Möglichkeit, die Verdauung anzukurbeln.

Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt der Sesam als Lebensmittel, das die Verdauungsorgane, aber auch die Nieren und die Leber stärkt.

Sesam – Nieren- und Lebertonikum in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Sesam wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) der süssen Geschmacksrichtung zugeordnet und besitzt ein neutrales Temperaturverhalten. Somit gehört er auch zu den die Mitte (Verdauungssystem) stärkenden Lebensmitteln – in diesem Fall mit einer nährenden, stärkenden und darmbefeuchtenden Wirkung.

Eine gut funktionierende Mitte ist wiederum die Voraussetzung dafür, dass die Nierenenergien nicht mehr als nötig in Anspruch genommen werden müssen, ja regelrecht entlastet werden.

In der TCM wird Sesam überdies gerne nach Krankheit und Geburt eingesetzt, bei Blutarmut und Körperschwäche sowie zur Milchbildung bei stillenden Müttern.

Wie Sie nun den Sesam lecker und abwechslungsreich einsetzen können, erfahren Sie in den folgenden Rezepten.

Rezepte mit Sesam

Selbstverständlich können Sie den Sesam in altbewährten Rezepturen wie Brot, Cracker, Gebäck, Müslis, Crunchys, Müsliriegel, Energiekugeln und vielem mehr einsetzen.

Einige weniger bekannte Ideen haben wir Ihnen nachfolgend zusammengestellt. Viel Spass mit unseren köstlichen und äusserst gesunden Sesam-Rezepten!

Sesammilch für zwei Personen

Zutaten:

  • 30 g Sesam
  • 500 ml Wasser
  • 6 getrocknete Datteln entsteint (oder mehr oder weniger – ganz nach Geschmack)
  • 1 Banane

Geben Sie Sesam und Wasser in einen Hochleistungsmixer und mixen Sie 1 Minute bei hoher Stufe. Anschliessend können Sie die entstandene Milch durch ein Presstuch/Abseihtuch oder einen feinen Sieb giessen, wenn Sie sie in feiner Konsistenz mögen.

Dann geben Sie die abgeseihte Milch wieder in den Mixer und fügen die übrigen Zutaten hinzu. Mixen Sie eine weitere Minute und fertig ist die Sesammilch.

Wenn Sie die Milch gerne ungesiebt mögen, dann können Sie gleich zu Beginn alle Zutaten gemeinsam in den Mixer geben und 1 – 2 Minuten mixen.

Sesambutter

Zutaten:

  • 125 g Sauerrahmbutter (rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie nicht mehr so fest ist)
  • 2 EL Sesam
  • 1 Knoblauchzehe
  • Rosenpaprika
  • Steinsalz

Rühren Sie die Butter weich und rösten Sie den Sesam vorsichtig in einer trockenen Pfanne an, bis er duftet. Schälen und pressen Sie dann den Knoblauch und rühren Sie ihn zusammen mit dem Sesam unter die Butter. Schmecken Sie zum Schluss mit etwas Salz und Rosenpaprika ab. (Der Sesam kann auch ungeröstet verwendet werden, was lediglich das Aroma mindert.)

Auberginensalat mit Sesamsauce

Zutaten:

  • 1 Aubergine
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sesampaste (Tahin)
  • 1 EL warmes Wasser
  • Steinsalz, 1-2 EL Reisessig

Waschen Sie die Aubergine und schneiden Sie diese der Länge nach in ca. 2 cm dicke Streifen, die Sie dann noch einmal ebenfalls der Länge nach halbieren. Geben Sie die Streifen in den Siebeinsatz eines Topfes und dämpfen Sie sie bei geschlossenem Deckel so lange, bis sie weich sind. Lassen Sie die Auberginenstreifen abkühlen.

Für die Sauce schälen und pressen Sie den Knoblauch und verrühren ihn mit den übrigen Zutaten zu einer glatten Sauce. Geben Sie die Sosse auf die abgekühlten Auberginen und vermischen Sie alles gut.

Dieses Gericht eignet sich als feine Vorspeise oder als Beilage für die warme Jahreszeit.

Anzeige:

Panierter Tofu

Zutaten:

  • 70 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 90 ml stilles Wasser
  • ½ TL Steinsalz
  • 40 g heller Sesam
  • 40 g dunkler Sesam
  • 200 g Tofu natur
  • Ghee zum Anbraten

Verrühren Sie Mehl, Wasser und Salz mit einem Schneebesen cremig. Geben Sie diese Panade in eine flache Schale. Geben Sie hellen und dunklen Sesam vermischt in eine zweite flache Schale.

Schneiden Sie den Tofu in dünne Scheiben und erhitzen Sie das Ghee in einer Pfanne.

Ziehen Sie die Tofuscheiben durch den Mehlteig und wenden Sie sie dann vorsichtig in Sesam. Braten Sie die Tofuscheiben bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 3-4 Minuten und lassen Sie die Scheiben kurz auf Küchenpapier abtropfen.

Diese Tofuscheiben eignen sich als Eiweissbeilage zu Gemüse und Getreide. Sie können sie auch als Fleischersatz für einen Burger verwenden oder sie zum Salat verzehren.

Sesam-Walnuss-Paste gegen raue Hände

Zutaten:

  • 15 g heller Sesam
  • 30 g Walnusskerne
  • 20 g Honig

Rösten Sie Sesam und Walnusskerne getrennt voneinander unter Umrühren vorsichtig in der Pfanne an, bis es duftet. Vermahlen Sie dann beides sehr fein in der Küchenmaschine oder im Mörser und verrühren Sie die Mischung mit dem Honig zu einer Paste. Bestreichen Sie Ihre Hände, die Sie vorher mit lauwarmem Wasser gewaschen haben sollten, täglich einmal damit und lassen Sie die Paste eine Zeitlang einwirken. Danach waschen Sie die Paste mit Wasser wieder ab.

Ihre Fernausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater?

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können?

Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung.

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus.

Nutritionist Training

Quellen:

Bücher/Schriften

  • Ölwechsel für Ihren Körper – Gesund, vital und schön mit naturbelassenen Ölen, Reiner Schmid
  • Die acht Schätze der chinesischen Heilküche, Susanne Hornfeck, Nelly Ma, dtv
  • Natur & Heilen, Ausgabe 02/2006, "Die Kraft des schwarzen Sesams"
  • Natur & Heilen, Ausgabe 05/2011, "Wegweiser durch die Welt der Öle"
  • Natur & Heilen, Ausgabe 05/2012, "Selbstgemachte Brotaufstriche"
  • Praxishandbuch Chinesische Diätetik, Uwe Siedentopp, Hans-Ulrich Hecker
  • 300 Fragen zur Säure-Basen-Balance, Sabine Wacker, Dr. med. Andrea Wacker
  • Neue Wege zu Gesundheit durch erfolgreiche Medizin, Josef Bechter, Sensei Verlag
  • Kursbuch gesunde Ernährung – Die Küche als Apotheke der Natur, Ingeborg Münzing-Ruef
  • Meine Küche der Gewürze, Alfons Schuhbeck
  • Fit mit Fett, Dr. Ulrich Strunz, Andreas Jopp, heyne-Verlag
  • Vegan for fit, Attila Hildmann, Becker/Joest/Volk Verlag

Internetseiten

Studien:


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden




© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.





Liebe LeserInnnen

Aufgrund des hohen Kommentaraufkommens haben wir uns dazu entschlossen, unsere Kommentarfunktion bis zum 01. Juli 2016 zu schliessen. Bitte berücksichtigen Sie, dass wir Kommentare, die zum Zwecke versteckter Werbung genutzt werden, nicht veröffentlichen. Erscheinen Markennamen in Ihrem Kommentar, so werden diese vor Veröffentlichung entfernt.

(1)

oiram
geschrieben am: freitag, 18. juli 2014, 16:08
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo eine Frage zu diesem Absatz: "Im Sesam nun ist das Calcium trotz aller Widrigkeiten immer noch zu 21 – 24 Prozent verfügbar. Bei Milch liegt die Resorptionsrate bei etwa 30 Prozent." Meine Frage: Wird Calcium aus der Milch wirklich aufgenommen und kann verwendet werden? Ich dachte, ich hätte gelesen, dass Milch Übersäuerung begünstigt und damit effektiv sogar mit für Osteoporose verantwortlich ist, und damit müsste doch die Resorptionsrate negativ sein. Oder bin ich da auf dem Holzweg? Viele Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Oiram
Calcium kann aus der Milch resorbiert und vom Körper genutzt werden. Osteoporose jedoch ist nicht nur eine Calciummangelkrankheit. Viele weitere Aspekte tragen zur Osteoporose bei und nahezu alle werden von der Milch gefördert - mit Ausnahme der Calciumversorgung.
So brauchen Knochen beispielsweise Magnesium, welches in der Milch kaum vorhanden ist, die Milch stattdessen für einen Calciumüberschuss und damit für ein schlechtes Calcium-Magnesium-Verhältnis sorgt.
Was Knochen darüber hinaus noch brauchen, lesen Sie hier und hier.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Weitere themenrelevante Artikel:

Osteoporose Prävention

(Zentrum der Gesundheit) - Osteoporose bezeichnet poröse Knochen, die nur all zu leicht brechen. Oft besteht die einzige Osteoporose Prävention darin, möglichst viel Calcium einzunehmen – sei es mit Calciumtabletten oder mit Milchprodukten. Leider ist zu viel Calcium äusserst schädlich für den Organismus – besonders dann, wenn man alle anderen für die Knochengesundheit so wichtigen Vorkehrungen unter den Tisch fallen lässt. Die Folge ist, dass Osteoporose nicht verhindert werden kann. Mehr noch, es entstehen Schäden in den Blutgefässen, die nicht selten zu tödlichen Zwischenfällen führen können. Eine ganzheitliche Osteoporose Prävention sieht daher ganz anders aus.

weiterlesen

 

Ölziehen - eine Kur zur Entgiftung

(Zentrum der Gesundheit) - Das Ölziehen ist eine unkomplizierte Methode zur täglichen Entgiftung. Besonders auf die Zahn- und Mundgesundheit wirkt sich das Ölziehen äusserst positiv aus. Es hilft gegen Zahnfleischbluten und Mundgeruch, festigt lockere Zähne, verringert Zahnbelag, bekämpft Karies und lässt Zähne wieder weiss werden. Traditionell gehört das Ölziehen aber auch zur ganzheitlichen Therapie vieler anderer Krankheiten. Erfolgsberichte mit dem Ölziehen liegen für zahlreiche Beschwerden vor – von Arthritis über Migräne bis hin zu Herzkrankheiten. Erfahren Sie bei uns Schritt für Schritt, wie das Ölziehen durchgeführt wird.

weiterlesen

 

Vitamin E: Die Wirkung

(Zentrum der Gesundheit) - Jahrelang pries man Vitamin E als ein Anti-Aging-Vitamin der Spitzenklasse. Es mache schön und fruchtbar und biete außerdem – so hieß es – hervorragenden Schutz vor Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs und Alzheimer. Nachdem die Menschen nun brav und jahrelang hochdosierte Vitamin-E-Pillen schluckten, wird jetzt verkündet, Vitamin E sei im besten Falle unwirksam, könne aber auch das Risiko für Schlaganfall und sogar das eines verfrühten Todes erhöhen. Was stimmt denn nun?

weiterlesen

 

Vegane Sesammilch

(Zentrum der Gesundheit) - Der Vitalstoffreichtum der winzigen Sesamsamen ist bemerkenswert hoch. So kann Sesam aufgrund seines Calciumreichtums für die Knochengesundheit eingesetzt werden und sein hoher Magnesiumgehalt hilft, den Blutdruck zu senken. Das Vitamin B1 in Kombination mit der Aminosäure Tryptophan unterstützen die Produktion des Entspannungs- und Glückshormons Serotonin.

weiterlesen

 

Sesamaufstrich

(Zentrum der Gesundheit) - Sesamsamen beinhalten stolze 40 bis 50 Prozent Fett, das wiederum zu fast 90 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren besteht. Neben ihren hochwertigen Fetten liefern die kleinen Samen jedoch auch jede Menge  äusserst hochwertiger Eiweisse.

weiterlesen

 

Kokoskekse mit Sesam

(Zentrum der Gesundheit) - Sesam ist vielseitig verwendbar. In der kreativen Küche ist Sesam unverzichtbar und besonders in der asiatischen Küche darf Sesam nicht fehlen

weiterlesen

 

Tyrosin: Das natürliche Aufputschmittel

(Zentrum der Gesundheit) – Steht eine Prüfung an? Erfordert Ihr Job Kopfarbeit? Lässt Ihre Stimmung zu wünschen übrig? Sehnen Sie sich gelegentlich nach einem Mittel, das Sie wach macht und Ihnen den geistigen Durchblick verschafft? Natürlich ohne Nebenwirkungen. Tyrosin könnte die Lösung sein. Die Aminosäure steigert nachweislich die Denkleistung, die Konzentrationsfähigkeit und die geistige Fitness. Tyrosin könnte daher in Zeiten hoher Anforderungen als natürliches Aufputschmittel eingesetzt werden.

weiterlesen

 

Arthrose - Was wirklich hilft

(Zentrum der Gesundheit) - Wer die Diagnose Arthrose erhält und Informationen zu Ursache und Heilung seiner Gelenkserkrankung wünscht, wird bitter enttäuscht. Die deprimierende Antwort lautet: Unheilbar und Ursache unbekannt! Diese Informationen sind allerdings schlicht falsch. Wir erklären Ihnen, was zu tun ist.

weiterlesen

 

Massageöle selber machen

(Zentrum der Gesundheit) – Viele Kosmetik- und Körperpflegeprodukte kann man sehr leicht selber machen. Besonders einfach und schnell gelingen Massageöle. Man benötigt nichts weiter als ein Basisöl und den gewünschten Duft (ein ätherisches Öl). Man mischt beides – und fertig ist das Massageöl. Ein Massageöl wird nicht nur im Wellnessbereich verwendet, sondern kann auch zu Therapie- und Heilzwecken eingesetzt werden, z. B. zur Konzentrationsförderung, als Einschlafhilfe, zur Schmerzlinderung etc. Wir stellen Ihnen verschiedene Rezepte für selbst gemachte Massageöle mit ganz unterschiedlicher Wirkung vor.

weiterlesen

 

Arteriosklerose vorbeugen

(Zentrum der Gesundheit) – Arteriosklerose wird oft auch als Arterienverkalkung oder Arterienverhärtung bezeichnet und zählt heute zu den häufigsten Todesursachen! Doch kann man einer Arteriosklerose sehr gut vorbeugen. Menschen mit Bewegungsmangel oder erhöhten Blutfettwerten (Cholesterinwerten), Diabetiker und Raucher haben ein besonders hohes Arteriosklerose-Risiko. Sport und Nichtrauchen schützen daher vor Arteriosklerose. Doch können auch Lebensmittel und manche Nährstoffe einer Arteriosklerose wirksam vorbeugen.

weiterlesen

 





Bentonit  - 400g
Bentonit - 400g
EUR 17,90 Bentonit  - 400g






Natürliche Darmsanierung Colon Activ
Natürliche Darmsanierung Colon Activ
statt EUR 49,90
EUR 34,90 Natürliche Darmsanierung Colon Activ




Sesamöl, nativ
Sesamöl, nativ
EUR 7,90 Sesamöl, nativ






















Colon Plus - 240g
Colon Plus - 240g
EUR 29,90 Colon Plus - 240g








Chlorella Algen Pulver Bio - 250g
Chlorella Algen Pulver Bio - 250g
statt EUR 22,90
EUR 18,90 Chlorella Algen Pulver Bio - 250g






Haarwuchskur mit Silizium
Haarwuchskur mit Silizium
statt EUR 129,10
EUR 119,00 Haarwuchskur mit Silizium


Chia Samen Bio - 400g
Chia Samen Bio - 400g
statt EUR 14,90
EUR 9,95 Chia Samen Bio - 400g


Aktiv Basen Sparpaket - 3 x 500ml
Aktiv Basen Sparpaket - 3 x 500ml
statt EUR 89,70
EUR 79,80 Aktiv Basen Sparpaket - 3 x 500ml


















































Probiotika in Bio-Qualität - 30 Kapseln
Probiotika in Bio-Qualität - 30 Kapseln
statt EUR 32,90
EUR 22,90 Probiotika in Bio-Qualität - 30 Kapseln