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EU sagt, Wasser sei nicht gesund

EU sagt, Wasser sei nicht gesund

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(Zentrum der Gesundheit) – Am 17. November 2011 wurde das Ergebnis einer 3-jährigen Analyse veröffentlicht, die Aufschluss darüber bringen sollte, ob das Trinken von Wasser vor Dehydrierung schützen kann. Laut den EU-finanzierten Experten kann regelmässiges Wassertrinken paradoxerweise nicht vor Wassermangel schützen. Diese Untersuchung hat nun zur Folge, dass Unternehmen, die Wasser verkaufen, nicht mehr mit dem Slogan werben dürfen, Wasser sei gesund und schütze vor Dehyratation. Sind solche Untersuchungen und Verordnungen wirklich nötig?

EU Untersuchung über Wasser

Wenn man die aktuelle Finanzlage der EU betrachtet, ist es doch offensichtlich, dass die EU eigentlich an allen Ecken und Enden sparen sollte. Trotzdem werden Gelder für unnötige Untersuchungen aus dem Fenster geworfen. EU-finanzierte Experten haben nun 3 Jahre darüber diskutiert, ob Wasser den Körper vor Dehydratation schützen kann, und ob man damit werben dürfe, dass Wasser gesund sei.

Das Gremium von 21 Wissenschaftlern hat die erstaunlichen Ergebnisse präsentiert: Regelmässiges Trinken von Wasser scheint nicht zur Rehydrierung beizutragen oder gegen Dehydrierung zu helfen. Wenn Wasser nicht vor Wassermangel schützt, was dann?

Nahezu jeder weiss, dass der menschliche Körper aus fast 80% Wasser besteht - ohne Wasser könnten wir nicht überleben. Täglich verlieren wir grosse Mengen Wasser über den Schweiss oder den Urin. Wie sollte der Körper sich anders als durch Trinken vor dem Austrocknen schützen?

EU-finanzierte Wissenschaftler schafften es nach 3-jähriger Diskussion, diese logische Tatsache zu widerlegen.

Neue Regelung für Wasserhersteller

Die Ergebnisse der Untersuchung haben nun zur Folge, dass Wasserhersteller nicht mehr damit werben dürfen, dass Wasser gesund sei. Jose Manuel Barroso - der Präsident der Europäischen Kommission - verkündete die Verabschiedung dieser neuen Regelung. Doch selbst Politiker verstehen die Politik der EU anscheinend nicht mehr.

Auch Politiker sind empört

Die EU-finanzierte Untersuchung stösst fast überall auf Unverständnis. Sogar Politiker kritisieren die Arbeitsweise der EU. Aber warum ändert sich nichts? Die aktuell abgeschlossene Untersuchung ist ja nicht das erste Beispiel, das die unnötige und noch dazu teure Bürokratie der Europäischen Union widerspiegelt.

Der Vizechef der britischen UKIP, Paul Nuttall, der im EU-Parlamentsausschuss für öffentliche Gesundheit sitzt, sagte dazu:

Ich musste es vier oder fünf Mal lesen, bevor ich es glauben konnte. Das lässt sogar die Bananenkrümmungsverordnung noch sinnvoll erscheinen.

Auch Roger Helmer, ein konservativer Parlamentarier, zeigte sich empört:

Der Euro steht in Flammen, die EU fällt auseinander und diese hoch bezahlten Bürokraten versuchen uns das Recht zu nehmen, offensichtlich wahre Dinge auszusprechen. Wenn es eine Geschichte gibt, welche den Aberwitz des grossartigen Europäischen Projektes symbolisiert, dann ist es diese.

Wenn man solche Meldungen liest, fragt man sich doch, ob unsere Politiker nichts Besseres zu tun haben, und ob sie wirklich an der Gesundheit und dem Wohlergehen der Menschen interessiert sind.

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Quellen:

  • Daily Mail 18. November 2011 "Now barmy EU says you CAN`T claim drinking water stops dehydration" (Die verrückte EU sagt nun man darf nicht behaupten, dass Wassertrinken eine Dehydratation stoppt) by Steve Doughty
    [Quelle als Link] [Quelle als PDF]
  • European Food Safety Authority (EFSA) Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA) "Scientific Opinion on the substantiation of a health claim related to water and reduced risk of development of dehydration and of concomitant decrease of performance pursuant to Article 14 of Regulation (EC) No 1924/2006" EFSA Journal 2011;9(2):1982 [7 pp.]. (Wissenschaftliche Meinung über die Gesundheitsaussage in Bezug auf Wassser und das reduzierten Risiko für Dehydratation) [Quelle als Link] [Quelle als PDF]
  • Informationsdienst Wissenschaft: EU-Verordnung: Wasseraufnahme verringert Dehydration nicht (Quelle als PDF)


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