Getreide


Getreide ist ein Grundnahrungsmittel. Ein Leben ohne Brot ist für die meisten Menschen unvorstellbar. Getreideverzehr trägt jedoch maßgeblich – gemeinsam mit anderen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln und einer unnatürlichen Lebensweise – zur allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei.


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Getreide verhindert Gesundheit

letzte Aktualisierung am 14.04.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Getreide ist unser Grundnahrungsmittel Nummer eins. Ein Leben ohne Brot, ohne Kuchen, ohne Nudeln? Für die meisten Menschen ist das unvorstellbar. Und doch gehört Getreide erst seit wenigen tausend Jahren zur Ernährung des Menschen. Anfangs war das Urkorn sicher eine Bereicherung für den steinzeitlichen Speisezettel. Heute trägt Getreideverzehr jedoch maßgeblich, gemeinsam mit anderen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln und einer unnatürlichen Lebensweise, zur allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustandes, zu früher Alterung und zur Entwicklung vieler chronischer Erkrankungen bei.

Getreide verhindert Gesundheit © melis – Shutterstock.com

Übersicht

  1. Getreide im Laufe der Menschheitsgeschichte
  2. Fladen“brot“ aus Keimgetreide
  3. Ziele moderner Getreidezucht
  4. Glutenunverträglichkeit
  5. Getreide verursacht Verdauungsbeschwerden
  6. Getreide belastet den Organismus
  7. Hämorrhoiden (und vieles mehr) verschwinden bei getreidefreier Ernährung
  8. Ausnahme: Gekeimtes Getreide
  9. Getreideverzehr führt zu Vitalstoffmangel
  10. Salamibrot contra Brokkoli mit Mandeln
  11. Vitamin A vertreibt Krankheit und Tod
  12. Vitamin A und Calcium verlängern die „Besten Jahre“
  13. Ist Überdosierung möglich
  14. Vitamin-B-Komplex und Kohlenhydrate
  15. Brot kostet Lebenszeit

1. Getreide im Laufe der Menschheitsgeschichte

Erst aus der Jungsteinzeit stammen die frühesten Funde, die auf einen gezielten Getreideanbau ab etwa 8.000 v. Chr. schließen lassen. Zwar erscheinen dem einzelnen Menschen mit seiner Lebenserwartung von gerade einmal 70 oder 80 Jahren einige tausend Jahre als sehr viel. Geht man jedoch von der gesamten Entwicklungsperiode des modernen Menschen aus, so handelt es sich um einen Zeitraum von insgesamt mindestens 200.000 Jahren. Das bedeutet, der Mensch hat sich offenbar auch in den 190.000 Jahren vor der Entdeckung des Getreides recht gut über Wasser halten können.

Die Urheimat des Menschen soll sich im tropischen Afrika befunden haben, also in Klimazonen, in denen stets angenehme Temperaturen herrschten. Pflanzen und Früchte gediehen dort ganzjährig in einer solchen Vielfalt und Üppigkeit, dass in diesem paradiesischen Umfeld sicherlich keiner unserer Ahnen auf die Idee gekommen ist, mühevoll die Samen von irgendwelchen Gräsern zu sammeln, wenn doch dicke Mangos, saftige Wurzelknollen und fette Nüsse praktisch direkt in den Mund wuchsen.

Irgendwann machten sich die Menschen jedoch – aus welchen Gründen auch immer – auf die Reise. So gelangten sie auch in Gebiete mit gemäßigtem oder gar kaltem Klima. Früchte und die meisten Grünpflanzen gab es dort nur während einiger Monate. Also mussten die Menschen auf andere Nahrungsquellen ausweichen. Das waren einerseits Fleisch und andererseits Grassamen (die Vorfahren des heutigen Getreides).

Bevor die Menschen sesshaft wurden, sammelten sie die unreifen Ähren von Wildgräsern. Auch sammelten sie die frisch gekeimten Sämlinge dieser Wildgräser. Beides – unreife Wildgrassamen und Keimlinge – sind außerordentlich reich an Vitalstoffen und Lebensenergie. Was unsere durch die Lande ziehenden Vorfahren jedoch nicht aßen, waren reife Grassamen. Einfach deshalb, weil reife Grassamen sofort auf die Erde fallen und nicht warten, bis jemand kommt, um sie zu ernten.

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2. Fladen"brot" aus Keimgetreide

Fladenbrot aus Keimgetreide

 

Dann wurde der Mensch sesshaft und begann Getreide zu züchten. Anfangs war das – vom gesundheitlichen Standpunkt aus gesehen – nicht weiter tragisch. Getreide war kein Grundnahrungsmittel, es wurde ohne Verwendung von Chemikalien angebaut und nicht industriell verarbeitet. Die alten Getreidesorten waren reich an Mineralien und Vitaminen. Die Menschen ließen das Getreidekorn keimen, zerstampften die Keimlinge zu einem Brei, würzten mit frischen Kräutern, formten den entstandenen Teig zu Broten und ließen sie in der Sonne trocknen. Diese Fladen waren bekömmlich und – in Maßen genossen – gesund.

3. Ziele moderner Getreidezucht

Heute ist das alles ein bisschen anders. Bei der Getreidezucht konzentrierte man sich in letzter Zeit hauptsächlich auf zwei Aspekte. Getreide sollte sich prima maschinell ernten lassen (es fällt daher in reifem Zustand heute nicht mehr aus der Ähre) und es sollte besser den Anforderungen der Lebensmittelindustrie entsprechen. Daher ist beispielsweise ein hoher Eiweißgehalt (Kleber oder auch Gluten genannt) besonders wichtig. Gluten klebt schön, so dass Teige daraus gut zusammenhalten und einfacher verarbeitet werden können. Ob Getreide damit auch gesund ist und dem Verbraucher nutzt, das interessierte bei der züchterischen Auslese niemanden.

4. Glutenunverträglichkeit

Weltweit leidet durchschnittlich bereits jeder zweihundertsiebzigste Mensch an Glutenunverträglichkeit. In diesen Fällen führen alle Kulturgetreidesorten mit hohem Eiweiß- bzw. Glutengehalt (Weizen, Roggen, Hafer, Gerste) zu chronischen Entzündungen der Dünndarmschleimhaut. Abgesehen von den unangenehmen Symptomen wie Durchfall, Erbrechen, Übelkeit und Gewichtsverlust, können die lebenswichtigen Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr richtig verwertet werden

Glutenunverträglichkeit wird als Überempfindlichkeitsreaktion mit unbekannter Ursache eingestuft. In Wirklichkeit handelt es sich um eine ganz normale Reaktion eines gesunden Organismus, der lediglich signalisiert, dass er Getreide und daraus hergestellte Industrieprodukte als für seine Ernährung ungeeignet und ungesund identifiziert hat.

5. Getreide und Verdauungsbeschwerden

Alle anderen Menschen, die das Getreideeiweiß vertragen, tun dies möglicherweise nur scheinbar. Zwar leiden sie nach Getreideverzehr vielleicht nicht unter akuten Beschwerden, doch geben sich chronische Beschwerden der Verdauungsorgane wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen, Reizdarmsymptome, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Hämorrhoiden und chronische Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn in den Arztpraxen die Klinke in die Hand.

An diesen unterschiedlichen Symptomen ist natürlich – wie oben erwähnt – nicht nur das Getreide schuld. In Kombination mit den übrigen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln, die heute wie selbstverständlich verzehrt werden (pasteurisierte Milchprodukte, Fertigprodukte aller Art, Genussmittel wie Koffein, Alkohol, Zucker etc.) sorgt die moderne Ernährung für eine permanente Reizung und Überlastung der Verdauungsorgane.

6. Getreide belastet den Organismus

Reifes Getreide ist außerordentlich schwer verdaulich. Nicht nur Gluten allein macht dem Organismus zu schaffen. Auch der große Anteil an Stärke führt zu Irritationen. Stärke plus Gluten ergibt in unseren Eingeweiden eine klebrige Masse, die nicht vollständig verdaut werden kann. Neben Schlacken entstehen bei der (versuchten) Verdauung außerdem Säuren. Sie werden im Organismus abgelagert und übersäuern diesen Tag für Tag. Chronisch entzündete Schleimhäute (neben Magen-Darm-Beschwerden auch häufige Erkältungen) und Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose, Gicht, Rheuma) sind typische Folgen von täglichem Brot- und Teigwarengenuss.

Für Vögel gilt das natürlich nicht, da diese ein speziell für die Verdauung von reifen Samen vorgesehenes Verdauungsorgan (einen Kropf) haben. Haben Sie solch einen Kropf? Wenn nein, lassen Sie die Finger von Getreide, Back- und Teigwaren. Ein paar Wochen lang – probeweise. Sie werden sich fantastisch fühlen!

7. Hämorrhoiden verschwinden bei getreidefreier Ernährung

Eine getreidefreie bzw. glutenfreie Ernährungsweise zeigt oft schon nach wenigen Wochen eine deutliche Besserung der oben genannten Symptome. Probieren Sie es aus! Ernähren Sie sich einige Wochen lang glutenfrei (siehe auch Basische Rezepte und Basische Ernährung) und warten Sie ab, was geschieht.

Arthritische Schmerzen und lästige Hämorrhoiden beispielsweise verschwinden binnen weniger Wochen, wenn man sich vor Getreide und Teigwaren in Acht nimmt. Allerdings sind sie genauso schnell wieder da, wenn man wieder rückfällig wird. Ihr Körper zeigt Ihnen ganz genau, was gut für ihn ist und was nicht. Achten Sie auf seine Signale!

8. Ausnahme: Gekeimtes Getreide

Gekeimtes Getreide

 

Lässt man Getreide (Dinkel, Roggen, Hafer, Gerste, Kamut etc.) jedoch zu Sprossen oder gar Gras (für die Grassaft-Herstellung) keimen, dann handelt es sich nicht mehr um Getreide, sondern um gesundes, frisches Gemüse. Das schwer verdauliche Eiweiss verwandelt sich unter Einwirkung von Enzymen in leicht verwertbare Aminosäuren. Das Fett wird zu wertvollen Fettsäuren, Chlorophyll (der exquisite Blut-Baustoff) wird gebildet und Giftstoffe, die das Samenkorn vor Frassfeinden schützen, werden genau wie die klebrige Stärke abgebaut.

Die im Getreidekorn eher spärlich vorhandene Menge an Vitalstoffen wird vervielfacht und in eine leicht aufnehmbare Form gebracht. Keimlinge und Sprossen stellen also eine hervorragende Aufwertung der täglichen Frischkost dar und haben mit Getreide kaum mehr etwas zu tun.

Auch Weizensprossen sind als deutlich günstiger zu werten als Weizenmehlprodukte. Dennoch sollte Weizen - von allen, die sich optimal ernähren möchten - besser nur für die Weizengraszucht verwendet werden, da auch Weizensprossen noch Anteile der bedenklichen Weizenlektine und des süchtigmachenden Allergens Gliadin enthalten

9. Getreideverzehr führt zu Vitalstoffmangel

Back- und Teigwaren hingegen machen – wie alle schwer verdaulichen Nahrungsmittel - schnell satt. (In Wirklichkeit aber verstopfen sie nur unsere Organe.) Gleichzeitig ist der Mineralien- und Vitalstoffgehalt von Getreideprodukten äußerst niedrig. Natürlich hat Vollkorngetreide mehr Mineralien und Vitalstoffe als Auszugsmehle. Und rohes Getreide (in Form von Frischkorngerichten) enthält mehr Vitalstoffe als gekochte oder gebackene Teigwaren. Doch sind die Unterschiede nicht so überwältigend wie das von der Vollwertszene gemeinhin dargestellt wird. Vollkornbrot aus Weizen beispielsweise enthält 63 Milligramm Calcium (pro 100 Gramm).

Weißes Auszugsmehl (Type 405) enthält nur noch 15 Milligramm Calcium. Der Unterschied zwischen Weißmehl und Vollkornmehl beträgt also gerade einmal 48 Milligramm.1

Bestehen Sie jedoch nach wie vor auf Brot (oder Teigwaren), ist es natürlich immer und grundsätzlich besser, wenn Sie Ihr Brot (oder andere Teigwaren) selbst herstellen und Zutaten verwenden, die so frisch und so naturbelassen wie möglich sind. In diesem Fall profitieren Sie vom höchstmöglichen Vitalstoffgehalt (auch wenn er im Vergleich zu demjenigen in beispielsweise Gemüse und Nüssen immer noch gering ist) und Sie umgehen die im Bäckerhandwerk üblichen chemisch-synthetischen Zusatzstoffe.

Wenn man sich nun mit Brot oder anderen Teigwaren satt isst, dann isst man automatisch weniger Obst, Salate und Gemüse. Früher oder später leidet man aufgrund des geringen Vitalstoffgehaltes von Getreideprodukten unter Vitalstoffmangel. Isst man weder Brot noch Teigwaren, dann stillt man seinen Hunger mit Obst, Salaten, Gemüse, Algen und Nüssen – der Organismus erhält endlich das, was er braucht: Vitalstoffe, lebendige Enzyme, organische Mineralien und das beste Wasser, das es gibt, nämlich das in Früchten und Gemüse.

10. Salamibrot contra Brokkoli mit Mandeln

Wenn Sie nun beispielsweise eine dicke Scheibe Brot (Vollkornausführung – ca. 63 Milligramm Calcium) mit Salami essen, dann enthält die Salami (30 Gramm) etwa 11 Milligramm Calcium. Dazu noch etwas Butter, was im besten Falle (wenn Sie dick auftragen) 5 Milligramm Calcium ausmacht. Insgesamt sind Sie dann mit 79 Milligramm Calcium dabei. Nicht schlecht! Doch können Sie leider nicht damit rechnen, dass Ihr Organismus in den Genuss dieser 79 Milligramm Calcium gelangt.

Die Verdauung von Brot und Wurst verläuft äußerst säurebildend. Um diese Säuren zu puffern, muss Ihr Körper Mineralien ver(sch)wenden. Mineralien wie z. B. Calcium. Wenn Sie Glück haben, braucht er dazu nicht die gesamten 79 Milligramm. Meistens braucht er jedoch sogar noch mehr, weshalb er sich das benötigte Calcium aus den Reservebeständen des Körpers holt – solange, bis es keine Reserven mehr gibt und Krankheitssymptome der unterschiedlichsten Art auftreten können. (siehe Basische Ernährung).

Essen Sie aber statt des Wurstbrotes beispielsweise 50 Gramm (angekeimte) Mandeln mit 200 Gramm Brokkoli, dann beliefern Sie Ihren Körper mit 352 Milligramm Calcium. Angekeimte Mandeln werden genau wie Brokkoli basisch verstoffwechselt, weshalb keine Säuren anfallen und daher auch keine Mineralien zur Pufferung benötigt werden. Ihr Organismus kann die 352 Milligramm Calcium vollständig verwerten.

11. Vitamin A vertreibt Krankheit und Tod

Auf diese Weise verhält es sich nicht nur mit Calcium, sondern mit wohl fast allen Mineralien und Vitaminen. Auch das außerordentlich wichtige Vitamin A bzw. seine Vorstufe Beta-Carotin findet sich hauptsächlich in grünem Blattgemüse und Früchten, während es in Getreide lediglich in vernachlässigbaren Spuren vorhanden ist. (Der Verzehr von Leber als Vitamin-A-Lieferant fällt weg, da mit der Verstoffwechslung von tierischen Eiweißen zu viele Nachteile verbunden sind. Mehr dazu siehe hier (Fleisch).

Vitamin A ist bekanntlich wichtig für gesunde Augen, womit es im Zeitalter der stundenlangen Computerarbeit unentbehrlicher denn je geworden ist. Schnell ermüdende Augen sind ein Hinweis auf Vitamin-A-Mangel. Weniger bekannt ist, dass Vitamin A maßgeblich an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt ist, dass es Haut und Schleimhäute gesund hält und dadurch den Körper immun gegen Eindringlinge wie Bakterien, Viren und Parasiten macht. Schon ein leichter Mangel an Vitamin A erhöht das Risiko, an Lungenentzündung zu erkranken um das Zwei- bis Dreifache. Auch die Komplikationsrate, ja sogar die Sterblichkeitsrate von Krankheiten wie z. B. von Masern kann mit einer optimalen Vitamin-A-Versorgung um bis zu 80 Prozent reduziert werden.(1)

12. Vitamin A und Calcium verlängern die „Besten Jahre“

Versuche mit Ratten zeigten, dass eine Vervierfachung der üblichen Vitamin-A-Menge in der täglichen Nahrung die Lebenszeit um über 10 Prozent verlängerte, wobei sich nicht einfach das „Rentenalter“ verlängerte, sondern jene Spanne, die als die sog. „Besten Jahre“ bezeichnet wird. Dasselbe gilt für Calcium. Auch hier führte eine Vervierfachung der üblichen Menge zu einem Gewinn an nützlicher Lebenszeit um mehr als 10 Prozent. Das bedeutet nun für die Ernährungspraxis, dass Sie die üblicherweise empfohlenen Mengen an Vitamin A und Calcium (und den übrigen Vitalstoffen) getrost um ein Vielfaches überschreiten können, ja sollten. Gehören jedoch Brot und andere Getreideprodukte zu Ihrer täglichen Ernährung, dann wird Ihnen das nicht gelingen. Ihr Organismus braucht lebendig-bunte Frischkost (grüne Blattgemüse und rote oder orangefarbene Früchte), kein bräunlichweißes Backprodukt.

13. Ist Überdosierung möglich?

Eine Überdosierung mit Vitamin A müssen Sie nur dann befürchten, wenn Sie viele Vitamin-A-Kapseln schlucken oder häufig Innereien oder Lebertran essen würden. Stillen Sie den Vitamin-A-Hunger Ihres Körpers jedoch mit grünem Blattgemüse und Früchten, dann besteht diese Gefahr nicht. In pflanzlichen Vitamin-A-Quellen befindet sich Vitamin A in seiner Vorstufe, dem Beta-Carotin, welches ganz nach Bedarf vom Organismus selbst in Vitamin A umgewandelt wird. Auch sind zur Verwertung von Vitamin A nicht – wie es immer heißt – zusätzliche Fett- oder Ölgaben nötig. Man stellte fest, dass bereits winzigste Fettmengen genügen(3), damit der Körper sich das Vitamin A holen kann, das er benötigt. Und da auch Gemüse und Früchte zwischen etwa 0,2 und 1,5 Gramm Fett pro 100 Gramm enthalten(3), können rohe Möhren oder frische Erdbeeren den Vitamin-A-Bedarf – entgegen aller Unkenrufe – auch ohne Speckwürfel oder Sahneberge ganz hervorragend stillen.

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14. Vitamin-B-Komplex und Kohlenhydrate

Na gut, sagen Sie jetzt vielleicht, nicht wegen Vitamin A esse ich Brot und Getreideprodukte, sondern wegen all der wichtigen Kohlenhydrate und wegen des Vitamin-B-Komplexes. In der Tat werden Getreideprodukte als wertvolle Vitamin-B-Quellen bezeichnet. Doch abgesehen davon, dass um so mehr B-Vitamine benötigt und verschlissen werden, je mehr Zucker und überflüssiges (tierisches) Eiweiß Sie essen, sind Nüsse, Samen und Pilze eine weitaus verlässlichere Vitamin-B-Quelle als sämtliche Vollkornbrote und Teigwaren zusammen. Sonnenblumenkerne enthalten beispielsweise zehnmal mehr Vitamin B1 und Niacin (auch Vitamin B3 genannt) sowie deutlich mehr Vitamin B2 als Vollkornbrot (Weißbrot enthält kaum B-Vitamine).

Sonnenblumenkerne, Nüsse und einige Pilzarten kann man außerdem sehr gut roh essen, was den meisten Menschen bei Teigwaren nicht so zusagen würde. Beim Kochen und Backen reduziert sich aber die Vitamin-B-Menge um bis zu 60 Prozent, weshalb Vitamin-B-Mangel in unseren Breiten gar nicht so selten ist, wie gemeinhin vermutet wird. Immer wiederkehrende Risse in den Mundwinkeln, Probleme mit der Haut, Verdauungsstörungen, aber auch Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel können die ersten Mangelsymptome sein.

Und was die Mär von all den wichtigen Kohlenhydraten in Teigwaren angeht, so ist die rein rechnerische Kohlenhydratmenge etwa in gekochten Nudeln mit 25 Gramm pro 100 Gramm nur wenig höher als in manchen Früchten (Bananen, Kaki, Trauben – 18 bis 20 Gramm). Betrachten wir aber nun die Qualität der beiden Nahrungsmittelgruppen insgesamt, wird wieder klar, dass Früchte weit besser abschneiden als Brot und Getreideprodukte, da die oben beschriebenen Nachteile von Teigwaren bei Früchten und Gemüse einfach nicht vorhanden sind. Auf diese Weise kann man mit einer getreidefreien Frischkost Höchstleistungen erbringen, von denen Mischköstler nur träumen können.

Was also essen Sie, wenn Sie sich üppig mit Calcium und Vitamin A versorgen möchten? Was essen Sie, wenn Sie Ihre „Besten Jahre“ verlängern möchten? Brot und Fleisch oder lieber knackige Salate, saftige Früchte und knusprige Nüsse?

15. Brot kostet Lebenszeit

Brot

Sieht man sich zuätzlich die langlebigsten Völker der Erde an, so fällt auf, dass sie oft kein oder nur sehr wenig Getreide essen. Die russische Ärztin Galina Schatalova erzählt von getreidefrei lebenden Völkern im Kaukasus und solchen im fernöstlichen Sibirien, deren durchschnittliche Lebenserwartung bei 133 Jahren liegen soll. Auch der älteste bekannte Geschichtsschreiber Herodot (490 v. Chr.) berichtet von den langlebigen Äthiopiern, die keinerlei Getreide aßen und etwa 120 Jahre alt wurden, während ihre persischen Zeitgenossen sich als besonders modern wähnten, viel Weizenbrot aßen, selten älter als 80 wurden und auch dieses für uns Neuzeit-Menschen noch relativ hohe Alter nur deshalb erreichten, weil sie immerhin viele Früchte gegessen haben sollen.

Merken wir uns Getreide als eine hervorragende, weil lagerfähige und schnell sättigende Nahrung für Notzeiten. Solange unsere Märkte, Läden und Gärten jedoch voller frischer Gemüse, Salate, Früchte und Nüsse sind, besteht für Getreideverzehr nicht die geringste Notwendigkeit.

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Fußnoten:

(1) aus „Die große GU Vitamin- und Mineralstoff-Tabelle“, Institute der Ernährungswissenschaft der Universitäten Wien und Gießen
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Retinol
(3) http://www.lebensmittel-tabelle.de/Gruppe_27.html


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(50)

CR
geschrieben am: samstag, 09. april, 16:40
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Sie schreiben viele Nachteile von Getreideverzehr auf und das für Getreideverzehr nicht die geringste Notwendigkeit besteht. Gilt das auch für Reis, Hirse und Mais denn das ist ja auch Getreide. Danke!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo CR
Wir schrieben Ihrem Namensvetter schon am 11. März, wie es sich unserer Ansicht nach verhält. Bitte lesen Sie daher - insbesondere wenn Sie sich für ein Thema ganz besonders interessieren - auch die Kommentare der anderen Leser und unsere Antworten darauf. Wenn es also keine Unverträglichkeiten gibt und Getreide - ob mit oder ohne Gluten - in gemässigten Mengen in einen insgesamt gesunden Speiseplan integriert wird, dann können Sie es selbstverständlich verzehren.
Unsere Artikel sollen nur Anregungen und Hinweise geben, die dabei helfen können, die individuelle Ernährung zu optimieren und Beschwerden hinter sich zu lassen.
Das bedeutet nicht, dass ab sofort jeder vollkommen getreidefrei leben müsste.

Doch verhält es sich nun einmal so, dass viele Menschen mit Gesundheitsbeschwerden eine enorme Verbesserung ihres Zustandes erleben, wenn sie glutenhaltige Getreide meiden und glutenfreie Getreide sowie Pseudogetreide nur in geringen Mengen verzehren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

CR7
geschrieben am: freitag, 18. mã¤rz, 22:37
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Hallo! In einer Antwort vom 03.10.2011 schreiben Sie, dass das Einweichen nach dem Schroten oder Flocken (ernährungsphysiologisch) nichts mehr nützt. Ich nehme an, weil man dann das Wasser mit der Phytinsäure nicht mehr wegschütten kann? Aber wieso schreiben Sie dann an anderer Stelle, dass beim Brot backen eine lange Teigführung besser sei? Da kann man das Wasser (mit der Phytinsäure) ja auch nicht mehr vom Getreide trennen? Vielen Dank.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo CR7
Nein, es geht nicht um das Wegschütten des Wassers, sondern um den Keimprozess, der den Gehalt an Phytinsäure abbaut. Der Keimprozess aber findet bei geschrotetem Getreide nicht mehr statt. Während einer langen Teigführung mit Backferment oder Sauerteig finden wiederum Fermentationsprozesse statt, die ebenfalls die Phytinsäure abbauen, die aber nicht beim Einweichen des geschroteten Korns vorhanden sind.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

CR
geschrieben am: freitag, 11. mã¤rz, 23:35
eMail-Adresse hinterlegt

Ich bin jung, treibe viel Sport und habe einfach immer großen Hunger. Die Menge an Getreideprodukten versuche ich seit längerem zu reduzieren. Aber ich finde zu wenig Alternativen um richtig satt zu werden. Die gesunden Nahrungsmittel wie Gemüse, Obst, Nüsse, Sprossen, Wildkräuter etc. sind nicht sättigend. Immer nur auf Kartoffeln, Bohnen und Reis auszuweichen ist auf Dauer nicht zufriedenstellend. Bananen und Avocado müsste ich in großen Mengen essen um satt zu werden. Hätten Sie noch weitere Ideen wie ich gesund satt werde?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo CR
Haben Sie schon einmal das Keimbrot probiert? Es ist inzwischen in Bioläden, Reformhäusern und auch online erhältlich. Einen Link finden Sie z. B. hier: Infos über Keimbrot. Weitere Ideen und Rezepte finden Sie hier
Wenn Sie keine merklichen Unverträglichkeiten beim Verzehr von Getreideprodukten verspüren, können Sie problemlos gelegentlich auf ein hochwertiges Vollkornbrot zurückgreifen, z. B. aus Dinkel, Hafer oder Roggen oder auch den Urgetreiden Emmer und Einkorn. In vielen Bio-Bäckereien gibt es inzwischen eine grosse Auswahl.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

kazie
geschrieben am: freitag, 01. januar, 21:41
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Hallo liebes ZDG Team. Ich schätze eure Seite, die hoch interessanten Artikel und euer Wissen über Gesundheit sehr . Vorallem aber, dass ihr quasi alle ernst gemeinten Fragen beantwortet, ist echt Toll! Meine Frage bezieht sich auf Getreidearten im Zusammenhang mit einer Ayurveda Ernährung, mit der ich in kürze beginnen werde . Passt zwar nicht 100 % zu diesem Thema aber Ich habe kein passenderes gefunden. Ich möchte dominantes Vata harmonisieren. Zwar werde ich die nächsten zwei Probewochen wenig Getreide in Form von Brot und Brötchen ( eventuell in maßen ) verzehren aber ein Frühstücksgriesbrei wird regelmässig zubereitet werden.

Nun lese Ich im Netz und Büchern von deutschen Autoren z.b. dass für Vata Weizen ( Nudeln) Dinkel, etwas Hafer Ideal wäre. In dem großen Ayurveda Kochbuch von Vasant Lad ( ist wohl sehr bekannt in Ayu Kreisen) und seiner Frau die aus Indien kommen und es doch eher wissen müssten heisst es bei Getreide: Dinkel und Nudeln vermeiden, Weizen bevorzugen. Nudeln sind nicht wichtig, aber was denkt Ihr sollte Ich auf Dinkel lieber verzichten, oder macht es eher keinen Unterschied von der verdaulich / Bekömmlichkeit , ob Ich Weizen oder Dinkel Gries benutzen. Wollte eventuell auch mal wieder meine Dinkelbrötchen backen, aber jetzt bin Ich mir nicht so sicher denn ein Ayurveda Fachmann aus Indien wird sich doch was dabei gedacht haben, mit seine m Hinweis Dinkel zu vermeiden !? Vielen dank, falls ihr mir hierzu ein wenig helfen könnt. Ansonsten bitte die tolle Arbeit weiter machen :-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kazie
Im Ayurveda geht man häufig von sehr alten Richtlinien aus - und da es im Indien des alten Ayurveda keinen Dinkel gab, gibt es auch nicht wirklich Empfehlungen im Hinblick auf den Dinkel. Gleichzeitig beachtet man nicht, dass der Weizen in frühen Zeiten selbstverständlich noch in Ordnung war. Heute aber handelt es sich um ein hochgezüchtetes Getreide mit vielen gesundheitlichen Nachteilen, das wir nicht empfehlen würden.
Am besten aber wird es sein, wenn Sie sich direkt mit einem Ayurvedatherapeuten in Verbindung setzen und diesen um eine "ayurvedische" Erklärung bitten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Robi21
geschrieben am: samstag, 05. dezember 2015, 18:27
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo liebes Team von Zentrum der Gesundheit, Ich bin Bäckermeister und möchte mich hierzu äußern. Erstens sehr interessant all eure Themen durchzulesen. Bei der zölliakie also einer chronischen Erkrankung ist es klar dass man glutenfrei essen muss, aber die neue weizenunverträglichkeig rührt meiner Erfahrungen und Gesprächen von Kollegen daher dass die Menschen sich hier zu wenig auskennen. Denn die Großkonzerne (ich nenn sie nicht Bäcker) schauen NUR auf den Profit, kaufen hochgezüchteten Weizen mit niedriger Typenzahl (maschinenfreundlicher, weniger mineralstoffe...) der Feigling wird nun schnell gebacken, heißt das gerade noch die Stärke im Kern verkleistert ist und kaum resche Kruste. Das "Brot" wird nun warm angeboten.

Der Kunde beißt nichts ahnent in das gute Brot. Sofort entsteht im Mund eine teigartige Masse die wahrscheinlich ohne gut zu Kauen runter geschluckt wird. Nun können aber die verdauungsenzyme tripsin, erepsin und Pepsin diesen Klumpen nicht mehr aufspalten- folge böses Brot weizenallergie....! Dass was ich sagen will ist nicht jedes Getreide ist so schlecht, so wie das hier rüberkommt. Ich backe mit urweizensorten wie einkorn Emmer Dinkel kamut. Diese weizenarten dienen bei mir nur als "träger". Denn das Brot wird nun verfeinert zB. Das amaranth Brot wo 30% amaranth enthalten ist. Was dem Kunden eine hohe tryptophan Menge liefert.

Oder statt ins Brot normales Rapsöl reinschütten, einfach mit Leinöl wo auch das Spektrum der essentiellen Fettsäuren abgedeckt werden kann. Denn ich kenne fast keinen der zB. Das superfood: Chiasamen, hanfsamen, keimlinge, traubenkernmehl... Kennt. Oder so lose essen täte. Deswegen ist es logisch die volksnahrung Nr.1 so wie gesagt als "Träger" zu verwenden! Zum schluß will ich nur sagen auf Brot können und wollen auch nicht viele verzichten deswegen ist dieser Weg der getreidebehandlung bzw. Brotherstellung der sinnvollste! LG Robi




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Robi
Sie haben absolut Recht, dass Brot nicht gleich Brot ist und auch nicht Getreide gleich Getreide. Für Menschen, die keinerlei Beschwerden haben, ist daher ein Brot - wie Sie es beschreiben - eine sehr gute Lösung, um auch weiterhin gesund und munter zu bleiben. Nichtsdestotrotz gibt es viele Menschen, die Getreideprodukte eben nicht mehr vertragen. Dabei gibt es nicht nur Zöliakie und Weizenallergie - beides eher selten, sondern auch - und zwar sehr häufig - die Glutensensitivität (Glutenintoleranz).

Natürlich entstand diese erst durch den zu häufigen Verzehr von minderwertigen Teig- und Backwaren. Doch ist diese Intoleranz erst einmal da, ist es besser, zunächst Gluten zu meiden. Erst wenn sich der Körper und das Verdauungssystem wieder erholt haben, kann man mit dem gelegentlichen Verzehr von hochwertigem Brot - wie Sie es beschreiben - starten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ulrich
geschrieben am: samstag, 11. juli 2015, 15:31
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Sehr geehrte Damen und Herren Wissenschaftler ! Wenn Sie trotz der Leistungen großer Hochkulturen nicht einmal Bedarf an Getreideersatz / Ersatzgetreide sehen - gehen Sie denn soweit, unserem täglichen Brot ein Gewaltpotential zuzuschreiben ? Freundliche Grüße von Ulrich




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ulrich
Glutenfreie Getreide, Pseudogetreide und alte Getreidesorten können - in kleinen Mengen - problemlos in eine insgesamt vitalstoffreiche und naturbelassene Ernährung integriert werden - wie wir schon in mehreren Kommantarantworten geschrieben hatten, z. B. am 16.10.2013.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Yanick
geschrieben am: dienstag, 28. april 2015, 14:37
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Hallo Auf einer anderen Seite habe ich gelesen, das es sich Bezüglich der resistenten stärke, was sie in ihrem Artikel zum Apfelessig erwähnten, anscheinende ebenfalls mit Nudeln so verhält. Und beim nochmaligen Aufwärmen nach dem Kühlen, soll sich die Stärke sogar nochmals verringern. Mit Brot müsste das, dan eigentlich ähnlichen Funktionieren. Halten Sie es allgemein empfehlenswert, wen jemand unbedingt z. B Nudeln Essen möchte, sie lieber Abgekühlt und wieder Aufgewärmt zu Essen ? Vielen Dank für Ihre Seite ! Liebe Grüße Yanick




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Yanick
Ja, die resistente Stärke entwickelt sich auch in Nudeln, Brot, Kartoffeln etc. Selbstverständlich können Sie diesen Effekt nutzen, wenn Sie Kohlenhydrate essen möchten und gleichzeitig deren Verdaulichkeit vermindern möchten. Allerdings entsteht nur aus einem kleineren Teil der Stärke resistente Stärke. Die komplette Stärke kann also nie in resistente Stärke verwandelt werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

susanneklaer
geschrieben am: mittwoch, 29. januar 2014, 15:20
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Hallo liebes ZDG-Team, ich bin Anfang 20 und ernähre mich meines Wissens gesund. Ich esse viel Obst und Gemüse, kein Fleisch (vegetarisch), kaum Süßigkeiten, gerne mal Nüsse und Grüne Smoothies.... jedoch esse ich sehr gerne Brot, allerdings fast ausschließlich Vollkornbrot. Ebenso gleiches gilt für Milch, ich trinke sie wahnsinig gerne, vorallem im Kaffee... Sind nur diese beiden Komponente, also Getriede und Milch, so schädlich wenn ich mich sonst gesund ernähre? Oder gilt eure Beschreibung als Extremfall, weil mir geht es eigentlich nie schlecht nach Brot oder Milch. Viele Grüße, susanneklaer




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Susanne
Natürlich ist es ein Unterschied, ob Sie weniger günstige Nahrungsmittel im Rahmen einer insgesamt gesunden oder eben ungesunden Ernährungsweise zu sich nehmen. Auch ist jeder Mensch anders. Der eine kommt gut mit Milch und Getreide zurück, der andere weniger gut.

Wenn Sie sich mit Ihrer Ernährung wohl fühlen und keine Veranlassung dazu sehen, Ihren Getreide- und Milchkonsum einzuschränken, warum sollten Sie etwas ändern wollen? Sollten Sie nähere Informationen zu beiden Nahrungsmittelgruppen, deren möglichen Wirkungen und Alternativen wünschen, dann finden Sie diese auf unserer Seite, indem Sie unsere interne Suchfunktion nutzen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

dessousfeen
geschrieben am: donnerstag, 16. januar 2014, 14:30
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Ich habe Ich habe ein Müsli gefunden, das ist hirse,buchweizen,Früchte und nüsse.das müsste doch unbedenklich sein als Frühstück,oder? Und kann ich auch täglich Kartoffeln Essen oder sind das zuviele Kohlenhydrate?auf jeden Fall möchte ich mich auch Noch bedanken für die sehr ausführlichen Texte.habe meine Ernährung schrittweise seit 9 Wochen umgestellt und merke seit 1 Woche deutliche Besserung etlicher Beschwerden.und das ganz ohne Arzt und Medizin.Dank Ihnen




Zentrum der Gesundheit:

Hallo dessousfeen
Wir freuen uns, dass es Ihnen schon besser geht :-)
Da wir keine Werbung in den Kommentaren möchten, haben wir den Markennamen des von Ihnen gefundenen Müslis herausgenommen. Ein glutenfreies Müsli oder auch ein Basenmüsli ist eine gute Möglichkeit für ein gesundes Frühstück. Weitere Ideen für ein gesundes Frühstück finden Sie hier.
Zum Mittag- oder Abendessen können Sie ein Kartoffelgericht essen oder auch ein Gericht mit Quinoa, Hirse, Buchweizen, Maroni etc. Nur sollten die Kohlenhydrate lediglich eine Beilage sein. Der Hauptteil der Mahlzeit sollte ein üppiges Gemüsegericht oder ein grosser Salat mit Sprossen sein.

Statt Kohlenhydrate können Sie Ihr Gemüsegericht auch gelegentlich mit Bio-Eiern oder Bio-Fisch ergänzen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

huhu
geschrieben am: mittwoch, 16. oktober 2013, 15:34
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hallo, ich bin ziemlich neu hier und finde das alles sehr informativ und interessant. Ich habe mal eine Frage bezgl. Weizenkeime. Sind diese nun auch nicht so gesund? Ich denke dabei an Weizenkeime von Dr. Grandel, Vollgran, dass ich mir ab und an zu Müsli nehme. Laut deren Beschreibung ist das sehr nahrhaft und gesund. Es gibt im Reformhaus zu kaufen. Was sagen Sie dazu?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo huhu
Weizenkeime liefern natürlich auch die im obigen Artikel beschriebenen Nachteile des Weizens. Allerdings werden sie in kleinen Mengen verzehrt und sind daher - für gesunde Menschen - vermutlich tolerierbar. Weizenkeime werden meist wegen des Vitamin E oder/und ihres Ballaststoffanteils verzehrt. Diese und andere angebliche Vorteile der Weizenkeime erhält man jedoch auch aus anderen Lebensmitteln - und zwar ohne die Nachteile des Weizens. Ballaststoffe können z. B. wunderbar und auf gesunde Weise über frische Früchte, Gemüse, grüne Smoothies, Nüsse oder auch Kokosmehl aufgenommen werden. Vitamin E ist in allen Nüssen und in vielen Ölen enthalten. So ist es z. B. praktischer und ergiebiger, täglich etwas Weizenkeimöl zu sich zu nehmen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

4SC_Tom
geschrieben am: mittwoch, 16. oktober 2013, 10:17
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Hallo ZDG-Team, sind Haferflocken nun gesund oder ungesund? Es gibt ja Glutenfreie und welche die Gluten enthalten. Ich denke an die Vitalstoffmängel durch Getreide und Haferflocken sind ja Getreide :)

Zur Erklärung: Ich trainiere seit gut 2 Jahren Calisthenics. Meine Ernährung begann als Mischköstler mit Fleisch, Fisch, tierischen Produkten etc etc etc. Danach versuchte ich etwas ganz anderes - Rohkost Vegan. Mein Körper hat sich sichtlich verändert, brauchte wengier Schlaf, strotzte vor Energie, kein Sodbrennen, unglaublich.

Rohkost ist dennoch ein hartes Stück wenn man die Gerichte der Großmutter liebt und am Wochenende für die ganze Familie aufgekocht wird. Nun bin ich zu dem Entschluss gekommen von Rohkost auf Vegan umzusteigen da ich doch ab und an gerne eine warme Mahlzeit esse und bin damit ebenfalls sehr zufrieden, merke kaum Unterschied zum Rohköstler. Danke und LG Tom




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tom
Getreide ist insbesondere dann ungesund, wenn man es zum Grundnahrungsmittel werden lässt und zusätzlich in industriell verarbeiteter und in Form isolierter Kohlenhydrate (Weissmehl) zu sich nimmt. Integriert man Vollkorn-Getreideprodukte nur dann und wann in kleinen Mengen in den Speiseplan oder wählt man gar glutenfreie Varianten, dann ist das ganz hervorragend und wird - im Rahmen einer insgesamt gesunden und naturbelassenen Ernährung - auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

bini
geschrieben am: dienstag, 08. oktober 2013, 09:07
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Hallo Meine Tochter 12 jahre hat Colitis Ulcerosa seit 2 Jahren sehr schwerer verlauf. Wo finde ich Rezepte ich würde gerne auf Getreide verzichten. Hab aber Angst was falsch zu machen. Was koche ich Mittags was geht Abends sie steht doch im Wachstum. Wie sieht es mit Reis und Nudeln aus? Auf Brot kann sie verzichten das isst sie eh nicht gerne dann lieber ein Brötchen aber das geht ja dann gar nicht.Geteide ist ja in so vielen Lebensmitteln Bitte wo finde ich Seiten was ich ihr bzw. uns allen gutes tun kann.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Bini
Bitte schauen Sie sich unsere Rezepte an.
Sie sind alle - bis auf wenige Ausnahmen - gluten- bzw. getreidefrei. Auch ein glutenfreies Brotrezept finden Sie dort.

Wird doch einmal z. B. Dinkelmehl verwendet, so nehmen Sie ein glutenfreies Mehl stattdessen. Werden Vollkornteigwaren aus glutenhaltigem Getreide verwendet, nehmen Sie einfach stattdessen glutenfreie Teigwaren aus z. B. Mais, Buchweizen, Reis oder Hirse.

Weitere Informationen und Anregungen für Rezepte finden Sie auf Webseiten zum Thema Zöliakie.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lena
geschrieben am: donnerstag, 26. september 2013, 14:54
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Hallo liebes ZDG-Team! Ich hatte letztens schon mal eine Frage wegen Getreidekeimlingen. Ich lebe vegan und würde gerne zum Großteil mich durch vegane Rohkost Ernähren, doch da ich Grundsicherung erhalte kann ich mir Bioobst und Gemüse nicht in dem benötigten Maß leisten, gerne würde ich ganz ohne Getreide leben. Getreide und Brot ist energiereich und günstig. Hier meine Frage: Ist es gesünder öfter gekochten Reis zu essen oder alternativ eingeweichte Haferflocken/Getreideflocken zu essen? Gibt es eventuell bessere basische Alternativen oder ist Amaranth/Quinoia/Hirse besser? Ich wäre Ihnen sehr sehr dankbar, wenn sie mir weiterhelfen könnten! Ganz liebe Grüße, Lena




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lena
Vielen Dank für Ihren Kommentar bzw. Ihre Frage :-)
Warum wechseln Sie nicht ab? Auf diese Weise gelangt Ihr Organismus in eine Vielzahl unterschiedlicher Nähr- und Vitalstoffe.

Wenn Sie also am einen Tag Reis essen, am nächsten ein Gericht aus Hirse, dann eines aus Haferflocken, dann zur Abwechslung Quinoa, dann eine Gerstensuppe usw. wäre das doch eine gute Lösung :-)
Vielleicht besitzen Sie ja einen Flocker? Dann könnten Sie Hafer oder Gerste einweichen (ankeimen lassen, erhöht das Basenpotential), trocknen lassen und flocken. Auf diese Weise machen Sie die Getreide bekömmlicher und "basischer".

Abgesehen vom Getreide können Sie ja noch viele andere Dinge essen, die sättigen und nahrhaft sind, wie z. B. Gerichte aus Sonnenblumenkernen, Mandeln und Hülsenfrüchten. Gerade Letztere sind ausserdem recht preiswert.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: donnerstag, 11. juli 2013, 22:38
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Guten Tag geschätzte Redakteurinnen und Redakteure Sie haben in Punkt 6 die schwere Verdaulichkeit von reifem Getreide erläutert. Sie haben auch erwähnt, dass Keimlinge und Grasprodukte (Saft, Pulver) diesbezüglich günstiger sind. Zum Vergleich von Dinkel und Grünkern: Letzterer ist die unreife, gedarrte Variante der Pflanze und müsste folglich auch leichter verdaulich sein. Würden Sie dieser Folgerung zustimmen, oder ist sie ein Irrtum? Beste Grüsse Gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund
Vielen Dank für Ihre Frage.
Grünkern enthält immer noch Gluten und ist stärkereich. Auch weist Grünkern höhere Purinwerte auf. Wir würden daher Grünkern als nicht verdaulicher als Dinkel bezeichnen - was ferner Erfahrungsberichte bestätigen, da Grünkern von vielen Menschen sogar als schwerer verdaulich empfunden wird als Dinkel.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

tobijahu
geschrieben am: sonntag, 27. januar 2013, 14:02
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Hallo, ich würde gerne wissen wie hoch der Kohlenhydrat-Anteil bei Dinkelkeimlingen ist? Wieviel kann man davon essen, wenn ich mich sehr kohlenhydratarm ernähren möchte. Vielen Dank Gruß Tobi




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tobijahu,
wenn man von einem Kohlenhydratgehalt von etwa 60 % beim Dinkel ausgeht, dann sinkt dieser - abhängig von den individuellen Keimbedingungen (Keimdauer (mind. 3 bis 5 Tage), Temperatur, Feuchtigkeit, Lichteinfluss etc.) - auf durchschnittlich 13 %. Wie viel Sie davon essen können, müssten Sie sich selbst ausrechnen - je nach erwünschter Maximal-Kohlenhydratzufuhr und abhängig vom Kohlenhydratgehalt Ihrer übrigen Lebensmittel.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

bleibxund
geschrieben am: sonntag, 20. januar 2013, 14:18
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Hallo Gesungheitspäpste :-) mit Staunen und Begeisterung lese ich nun lange auf eurer Seite.Endlich dachte ich, hab ich eine Seite gefunden die sagt was sache ist und wo man den Anschein hat hier ist man wirklich gut informiert und beraten.Alles was ich bisher über Gesundheit und Ernährnung in den letzten Monaten und Jahre gelesen habe steht im großteil zum widerspruch mit dem was ich auf euren Seiten lesen kann.Darum hat es eine Zeitlang gedauert bis ich mich dazu entschlossen habe voll auf euch und euren Erfahrungen zu vertrauen und meine Gesundheit und Ernährung nochmal neu zu überdenken. Zuerst denk man ja,ok die wollen natürlich auch wieder nur ihre Produkte verkaufen, aber durch öfteres lesen und schlau machen hatten sich diese bedenken erledigt.Bis auf heute!!Wieder habe ich Interessiert und aufmerksam den Artikel über Getreide,Milch, Gluten usw.gelesen und mich schon gefreut das ich einen Bäcker gefunden habe der Brot aus gekeimten Weizen bäckt, bin ich den Bericht von ,,Dr.med.Dr.Dr.Karl Probst leben ohne Brot ,, gelesen habe.Im Internet zu finden. Entäuscht bin ich deshalb weil ich fest davon überzeugt das auch Ihr über das Proplem mit Weizenkeim-Agglutinine bescheid wisst und dennoch zu gekeimtem Getreide rät. Mit besten Grüßen Peter




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Peter,
vielen Dank für Ihre Mail.

Wenn wir Brot aus Keimlingen empfehlen, dann bedeutet das nicht, dass diese Keimlinge aus Weizen hergestellt werden müssen. Im Gegenteil. Wir empfehlen wo immer möglich, Weizen zu meiden und entweder Urgetreidesorten oder Dinkel zu wählen oder aber auf glutenfreie Saaten umzusteigen. Dies geht u. a. aus den folgenden Artikeln hervor:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mehl.html (u. a. Absatz "Mehl enthält gefährliche Lektine")

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/volksdrogen-milch-und-weizen-ia.html

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/weizen-gluten-uebergewicht-ia.html

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gluten.html

Rezepte zu Keimlingsbrot: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basisches-fruehstueck.html

Und selbst wenn man gelegentlich ein Keimbrot aus Weizenkeimlingen im Rahmen einer insgesamt vitalstoffreichen, naturbelassenen und basenüberschüssigen Ernährung essen würde, so wäre dies nicht annähernd so bedenklich wie die herkömmliche Ernährung, die neben WGA noch zahllose weitere Problemstoffe liefert und gleichzeitig kaum jene Stoffe enthält (Antioxidantien, sek. Pflanzenstoffe, Chlorophyll etc.), die der Mensch benötigen würde, um seine Entgiftungsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

 
gsund
geschrieben am: samstag, 12. januar 2013, 00:43
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Guten Tag! Im Buch "Basisch essen leicht gemacht" (4.11.2009) werden einzelne Getreidearten nach ihrem Grad an Säurebildung als Reihenfolge definiert - was wohlverstanden nicht das einzige Kriterium für den gesundheitlichen Wert darstellt. Dennoch nähme mich wunder: Ist diese Reihenfolge Ihrem momentanen Erkenntnisstand nach haltbar? Wenn nein: Was würden Sie ändern? So wäre die Reihenfolge, Säurebildung abnehmend von vorne nach hinten:

  • Weissmehlprodukte aus Weizen
  • Weissmehlprodukte aus Dinkel S
  • chmelzflocken und ähnliche Flocken polierte Getreide (weisser Reis u.a.)
  • Vollkornweizen /-roggen Vollkornkamut /-emmer (deutlicher Unterschied zu vorher)
  • Vollkorngerste /-hafer
  • Grünkern
  • Mais
  • Hirse
  • Braunhirse

Wo würden Sie die weiteren Arten platzieren? (Vollreis, Vollmais, Volldinkel, Einkorn, Wildroggen/Waldstaudenkorn, Schwarze Gerste, Schwarzer Hafer, Schwarzer Emmer, Nacktgerste, Nackthafer und die drei Pseudogetreide) Besten Dank für Ihre Infos! Feundliche Grüsse Gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund,
inzwischen kennen Sie unsere Philosophie und unsere Sichtweise sehr gut. Wir sind uns ferner sicher, dass Sie mit all den Informationen, die Sie sich selbst angeeignet haben und die Sie von uns erhalten haben, die gewünschte Reihenfolge selbst festlegen können. Gerne sind wir dann bereit, die von Ihnen überarbeitete und ergänzte Tabelle zu begutachten.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: freitag, 04. januar 2013, 22:29
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Hallo Ich habe einen Bericht gelesen, wonach Gerste einerseits sehr gesunde Eigenschaften besitzt, andererseits leicht abführend wirkt. Stimmt letztere Behauptung? Wenn ja, wäre gewissen Leuten wohl generell davon abzuraten. Würde mich freuen, wenn Sie darüber informieren könnten. Freundliche Grüsse gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund,
Gerste ist - wie Sie selbst wissen - in vielen Ländern ein Grundnahrungsmittel. Die Menschen dort müssten infolgedessen an Dauerdurchfall leiden, wenn diese Wirkung der Gerste zutreffen würde. Lediglich in der TCM gilt, dass die Gerste - allerdings nur bei einer vorliegenden Verstopfung - entstauend wirke und daher auch die Darmperistaltik wieder anrege.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: dienstag, 01. januar 2013, 23:55
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Auf der Seite gesund-schlemmern punkt at habe ich gerade Berichte zu einigen Getreidesorten gelesen. Sie erwähnt stets die gesundheitlichen Vorzüge. Trotzdem sehe ich es als vorteilhaft, Weizen zu meiden. Auch auf Roggen, Dinkel und alte Weizenarten kann ich gut verzichten. Gerste und Hafer jedoch scheinen speziell positive gesundheitliche Eigenschaften zu besitzen. Beim Hafer wird unter anderem der Gehalt an Eisen und Calcium erwähnt. Und die Gerste soll sogar entsäuernd wirken, was ja eine geniale Eigenschaft wäre. Ihre Meinung zu diesen Berichten würde mich sehr wundernehmen. gesund-schlemmern.at/gerste.php gesund-schlemmern.at/hafer.php Freundliche Grüsse gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund,
lieben Dank für Ihre Mail.
Zu unseren Aufgaben gehört jedoch nicht die Beurteilung anderer Webseiten, wofür wir um Ihr Verständnis bitten.
Wie schon häufig erwähnt, kann jedes naturbelassene Lebensmittel - in Maßen und im Rahmen einer insgesamt vitalstoffreichen und naturbelassenen sowie basenüberschüssigen Ernährung - seinen Beitrag zur Gesundheit leisten, worunter auch Hafer und Gerste fallen.
Was Ihre Frage zur entsäuernden Gerste betrifft, so kennen sie unsere Meinung längst dazu. Im Zweifel stellen Sie sich vor, jemand wollte mit Hilfe der Gerste entsäuern. Glauben Sie, er würde Erfolg haben? Wenn ja, warum?
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: montag, 31. dezember 2012, 00:59
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Besten Dank für Ihre Mitteilung! Wie Sie ja wissen und schon mehrfach erwähnt haben, gibt es unterschiedliche Angaben zum Säure- und Basengehalt von Nahrungsmitteln, welche durch unterschiedliche Arten von Analysen zustande kommen. Typische Differnzpunkte sind unter anderem Getreide, Zucker oder Kaffee. Im Internet kann ich gratis einige Seiten von Büchern anschauen. So habe ich die Informationen zu Getreide in "Basisch essen leicht gemacht" von Sabine Wacker gelesen. Dort steht beispielsweise, dass Vollkorngetreide weniger sauer verstoffwechselt wird als Auszugsgetreide.

Im Übrigen sind in diesem aufschlussreichen Buch Haushaltzucker, Kaffee und Auszugsgetreide unter den schlechten Säurebildnern aufgelistet. Da die Autorin über reichlich praktische Erfahrung mit PazientInnen verfügt, kommen mir ihre Angaben wesentlich authentischer vor als die blosse Definition nach PRAL. Deshalb glaube ich ihnen auch mehr, und vermute folgendes: die potenzielle Säurebelastung der Nieren reicht alleine oft nicht aus, um die Endwirkung auf den Säure-Basen-Haushalt zu bestimmen. Sollten Sie diese Vermutung als Irrtum erachten, danke ich Ihnen für die Korrektur! Gutes neues Jahr, freundliche Grüsse gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund,
wir gratulieren zu Ihrer Erkenntnis, der wir voll und ganz zustimmen und die wir permanent zu vermitteln suchten :-)
Lebensmittel, die nach PRAL säurebildend sind, müssen - ganzheitlich betrachtet - nicht säurebildend wirken.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: freitag, 28. dezember 2012, 22:59
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Guten Tag Mich nähme folgendes wunder: Im Artikel zu Getreide erwähnen Sie das säurebildende Potenzial von glutenhaltigem Getreide. Wirkt dieses etwa generell stärker säurebildend, als sein PRAL-Wert angibt? Roggenmehl Type 1370 hat beispielsweise einen Wert unter 2, was im Vergleich zu anderen Getreideprodukten (einschliesslich glutenfreie) im unteren Bereich liegt. Kann ich da Ihrer Meinung nach dem PRAL trauen oder nicht? Danke für Ihre diesbezügliche Mitteilung! Freundliche Grüsse gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo gsund,
vielen Dank für Ihre Mail.
Der PRAL-Wert entsteht u. a. unter Berücksichtigung der Menge säurebildender Mineralstoffe in einem Lebensmittel. Da ein Auszugsmehl naturgemäss einen niedrigeren Gesamtmineralstoffgehalt hat als ein vollwertiges Getreideprodukt, steigt beim Auszugsmehl natürlich auch das Basenpotential. Daher weisen isolierte Kohlenhydrate - von denen wir wissen, dass sie eine deutlich negative Auswirkung auf die Gesundheit haben - meist einen basischeren bzw. weniger sauren PRAL-Wert auf als vollwertige Getreideprodukte, von denen wir wissen, dass sie gesundheitlich deutlich wertvoller sind.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

nikka
geschrieben am: montag, 24. september 2012, 18:29
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Vielen Dank für die rasche Antwort. Nun verbleibe ich dennoch verwirrt. Sie empfehlen grundsätzlich glutenfreie Produkte wie Amaranth, Quinoa und Hirse. Aber diese enthalten ja ebenfalls viel Stärke (sogar mehr als die Kartoffeln). Und insbesondere Quinoa wird ja in der normalen Zubereitung auch erhitzt. Warum wird hier nicht davon abgeraten diese Produkte zu benutzen? Und ich dachte eigtl immer, das unsere Vorfahren sich neben Früchten und Samen auch von Wurzelgemüse ernährt haben. Diese haben doch immer Stärke wie die Kartoffel - gut unsere Vorfahren habe das vmtl roh gegessen. Würde es eigtl besser sein, wenn man Kartoffel, Quinoa und Co nach dem erhitzen abkühlen lässt, damit sich der Stärkekleister zurückbildet? Dann würde aber vmtl immer noch das Acrylamid sorgen bereiten, korrekt? Aber grundsätzlich müsste doch unser Magensaft ohne Probleme den Stärkekleister wieder zersetzen können. Verhindert hier evtl das Gluten im Getreide diesen Prozess? Besten Dank für Klärung in diesem Bereich.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Nikka,
Ihre erste Mail enthielt ganz unterschiedliche Aspekte. Sie erkundigten sich einmal nach einer möglichen Verklebung des Verdauungssystems durch Kartoffelstärke nach deren Erhitzung. Dann erwähnten Sie einen möglichen gesundheitlichen Vorteil von glutenfreien Getreideprodukten und schlussendlich sprachen Sie einen vermuteten gesundheitlichen Vorteil von hellen Mehlen an.
 
Wir beantworteten alle Fragen, ohne dabei jedoch in die Tiefe zu gehen und ohne zwischen allen drei Bereichen Zusammenhänge darzustellen.
Wir bejahten, dass Kartoffeln stärkereich seien und (im Übermass verzehrt) das Verdauungssystem "verkleben" könnten, dies jedoch nicht so dramatisch tun, wie das glutenhaltige Getreidesorten tun können.
 
Wir empfahlen glutenfreie Produkte, da sie - um auf Ihre zweite Frage einzugehen - glutenfrei sind, behaupteten aber nicht, dass diese stärkeärmer als Kartoffeln seien. Ferner empfinden wir Kartoffeln (bzw. stärkereiche Lebensmittel) nicht als schlechte Lebensmittel, sondern betonten dabei ausdrücklich, dass die Gefahr der Verklebung dann bestehe, wenn sie im ÜBERMASS verzehrt werden.
 
Wir raten zwar tatsächlich von etlichen Nahrungsmitteln ab, nämlich vom Grossteil der industriell verarbeiteten Nahrungsmittel (z. B. Zucker, Weissmehle, Fertigprodukte etc.), von naturbelassenen Lebensmitteln jedoch können wir pauschal nicht abraten. Ob hier nun das eine oder andere Lebensmittel für den einzelnen Menschen empfehlenswert ist oder nicht, hängt nicht nur vom Lebensmittel und dessen Inhaltsstoffen und wie diese sich bei der Zubereitung verändern, ab, sondern ganz besonders vom betreffenden Menschen, seinem gesundheitlichen Zustand (auch Sie sprechen die Leistungsfähigkeit der Magenfunktionen an) und davon, was er sich selbst von einer Ernährung verspricht, welche Ernährungsform ihm persönlich zusagt und welche zu ihm passt.
 
Würden Sie sich in einem persönlichen Beratungsgespräch z. B. als ideal für eine vorwiegende Rohkosternährung erweisen, dann würden wir Ihnen weder Kartoffeln noch Quinoa empfehlen. Würden Sie - aufgrund spezieller gesundheitlicher Beschwerden - Wert auf eine kohlenhydratarme Ernährung legen wollen, würden wir Ihnen ebenfalls weder das eine noch das andere empfehlen - wobei auch hier wieder berücksichtigt werden muss, dass es einen deutlichen Unterschied macht, ob man nun ein Lebensmittel als Grundnahrungsmittel betrachtet oder ob man es alle paar Tage einmal in kleinen Mengen zu sich nimmt. Bei einer basenüberschüssigen Ernährungsweise aus möglichst naturbelassenen Lebensmitteln haben sowohl die Kartoffel als auch die glutenfreien Pseudogetreide einen Platz.
 
Wenn Sie sich für die Ernährung unserer urzeitlichen Vorfahren interessieren, dann ist anzunehmen, dass diese kaum in den Genuss von etwas in der Art unserer heutigen Kartoffel gelangten. Urzeitliche Wurzelgemüse dürften eher mit Klettenwurzeln, Löwenzahnwurzeln etc. vergleichbar sein.
 
Acrylamid entsteht normalerweise allerfrühestens bei Temperaturen ab 120 Grad, besonders aber bei Temperaturen ab 170 Grad, so dass dies bei gedämpften Kartoffeln - und bei gargezogenem Quinoa sowieso nicht - kein Problem darstellen dürfte.
 
Selbstverständlich können Sie Kartoffeln oder andere stärkehaltigen Lebensmittel nach dem Kochen abkühlen lassen, um in den Genuss der retrogradierten Stärke zu gelangen, was jedoch u. U. auch - ja nach Zustand des Verdauungssystems - zu Blähungen führen kann.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

nikka
geschrieben am: freitag, 21. september 2012, 17:51
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Hallo, Ihre Seite hat mein Leben wirklich bereichert. Ich habe meine Ernährung stark umgestellt und essen kaum noch Brot. Vorher habe ich immer mit einer Getreidemühle mein eignen Roggenvollkornbrot gebacken. Ich habe aber gemerkt, dass ich trotz eigenem Sauerteig und langer Teigruhe Blähungen von meinem Brot bekomme. Zum Frühstück esse ich jetzt immer Obstsalat, Mittags Gemüse ohne Getreide und Abends oft Salat. Aber am Wochenende genieße ich immer noch meine frisch aufgebackenens helles Weizen-Baguette mit Tomaten-Olivenöl-Basilikum. Davon bekomme ich interessanterweise keine Blähungen oder sonstigen Problem, obwohl Weißmehl doch gären soll. Immerhin nehme ich gleichzeitig auch Ballaststoffe und Mineralien auf. Ich bekomme nur recht schnell wieder Hunger (GI) bzw kann sehr viel von dem Brot essen (Sucht, lecker, knusprig). Meine Frage: Wenn erhitzte Getreide so schädlich ist, müssten doch auch gekochte Kartoffeln ungesund sein, da die darin enthaltene Stärke ja auch erhitzt wird und somit den Körper \"verklebt\", oder? Sollte die Stärke nur im Zusammenhang mit Gluten problematisch sein, müssten doch alle Glutenfreie Getreideprodukte oder spezielles glutenfreies helles Weizenmehl kein Problem für Verdauung und Gesundheit Vielen Dank für ein schnelles Feedback darstellen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Nikka,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ja, auch Kartoffeln sind stärkereich und können - im Übermass verzehrt - das Verdauungssystem "verkleben", jedoch nicht so dramatisch, wie das glutenhaltige Getreidesorten tun können.
Wenn Sie Weissmehlprodukte besser vertragen können, so liegt das am geringen Ballaststoffgehalt derselben.
Glutenfreie Produkte aus z. B. Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Hirse etc. sind äusserst empfehlenswert. Doch sollten auch hier möglichst die Vollkornvarianten gewählt werden. Es geht ja nicht nur darum, Gluten und verklebende Stärke zu meiden, sondern auch darum, möglichst vitalstoffreich zu essen, was mit hellen glutenfreien Produkten nicht möglich ist.
Weitere Informationen zu diesem Thema erfahren Sie auch unserem Artikel über Mehl.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Milkyway92
geschrieben am: montag, 17. september 2012, 21:53
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Hallo liebes ZDG-Team! großes Lob an eure Seite und dass ihr auch mal die andern Seiten unserer Lebensmittel aufzeigt.Ich bin gerade dabei meine Ernährung umzustellen,was ich aber langsam und nicht mittel Radikalschlag tun werde.Ich hätte da auc eine brennende Frage.Und zwar bin ich berufstätig und möchte morgens ungern auf mein müsli verzichten.Ich hab jetzt im Internet oft gelesen,dass es egal ist ob man Buchweizenflakes,Cornflakes oder Weizenflakes oder Puffreis isst,da alle Vitamine durch die Verfahren der Herstellung sowiso verloren gingen.Eigentlich wollte ich im Reformhaus mit honig gesüßte Buchweizenflakes kaufen und jetzt werde ich mit sowas konfrontiert.Ich wollte jetzt nachfragen ob das tatsächlich stimmt und ob alle Flakes in dem Sinne also \"Für die Tonne\" sind.Wohlgemerkt ich spreche hier von Flakes und nicht von Müsli!Müsli mag ich nicht so gern,obwohl es gesund ist.Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Milkyway92,
vielen Dank für Ihre Mail.
Der Mineralstoff- und Spurenelemente-Gehalt wird unter der Herstellungsweise nicht sehr leiden. Was nun den Vitalstoffgehalt angeht, empfehlen wir folgende Vorgehensweise. Da Flakes auf verschiedene Weisen hergestellt werden können, erkundigen Sie sich am besten beim Hersteller Ihrer bevorzugten Flakes oder jener Flakes, die Sie kaufen möchten und fragen, wie er seine Flakes herstellt und ob ihm Analysen zum Rest-Vitalstoffgehalt vorliegen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: freitag, 20. april 2012, 21:07
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Sehr geehrtes Team Ich bin enorm froh, dass Sie der Öffentlichkeit Ihre unabhängigen Informatonen und unbeeinflusstes Wissen zur Verfügung stellen! Umstellung auf eine gesunde Ernährung: Aus beruflichen Gründen bin ich darauf angewiesen, hin und wieder auswärts zu essen. Da ist meine Wahlfreiheit entsprechend eingeschränkt. Mich würde deshalb wundernehmen: Wenn ich über längere Zeit kein glutenhaltiges Getreide zu mir nehme, kann dann der Körper eine Unverträglichkeit entwickeln? Und wie verhält sich dies mit dem Kasein (Kuhmilch und -produkte)? Ich danke für Ihre Antwort! Freundliche Grüsse Duri




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn wir Ihre Frage richtig verstanden haben, dann geht es Ihnen darum zu erfahren, ob eine längere Gluten- bzw. Kasein-Abstinenz die Neigung zur Entstehung einer Unverträglichkeit auf diese Proteine erhöht.

Das kommt auf Sie persönlich und Ihre individuelle Konstitution an, so dass sich hier keine pauschale Antwort geben lässt. Es ist jedoch durchaus denkbar, dass ein Organismus, der lange Zeit keine gluten- oder kaseinhaltigen Nahrungsmittel erhält, sich regeneriert und ein starkes Immunsystem entwickelt, so dass er beim plötzlichen Verzehr von Gluten/Kasein nach einer längeren Pause sehr deutlich zu verstehen geben kann, dass er diese Proteine nicht will, was als Unverträglichkeitsreaktion gedeutet wird. Bei manchen Menschen ist es jedoch auch gerade anders herum und sie vertragen nach einer langen Milchproduktekarenz plötzlich wieder Milchprodukte - zumindest in einem gewissen Mass.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Toney
geschrieben am: dienstag, 27. mã¤rz 2012, 03:06
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Sehr geehrtes Zentrum der Gesundheit Team, ich möchte als aller erstes an dieser Stelle meinen Dank für den Artikel aussprechen. Getreideprodukte (auch Buchweize) verursachten bei mir - vor ca. 2 Jahren - von einem Tag auf den anderen plötzlich Magen-Darm Probleme. Ich hatte täglich mit Sodbrennen zu kämpfen, obwohl ich weder rauche, noch Alkohol, Kaffee oder andere säurebildende Produkte konsumiere. Es dauerte eine zeitlang bis ich die Ursache gefunden habe. Der Artikel hat meine Vermutung zu 100% bestätigt.

Komischerweise lindert der gleichzeitige Genuß von Sauermilchprodukten (Schmand, Kefir) zu den Getreideprodukten meine Beschwerden. Und Schokolade scheint auch meinen Magen zu \"beruhigen\". Haben Sie vielleicht eine medizinische Erklärung dazu? Meine \"Haupternährungsmittel\" besteht nun hauptsächlich aus Kartoffeln (bis 6 mal die Woche), können diese bedenkenlos verzehrt werden, oder gibt es auch bei diesem Lebensmittel einen Limit?
Mit freundlichen Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Toney,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Erfahrungsbericht.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten zeigen sich oft "über Nacht". Erinnern Sie sich noch, ob ein bestimmtes Geschehnis davor stattfand? Eine besonders stressbeladene Situation oder eine Antibiotikaeinnahme?
Milchprodukte (und dazu gehört auch Milchschokolade) fördern die Schleimbildung, so dass dies bei Ihnen u. U. zu einem schützenden Effekt führen könnte. Möglicherweise beeinflussen jedoch auch die enthaltenen Milchsäurebakterien die Verdauung des Getreides positiv, so dass Sie - falls noch nicht geschehen - an einen Aufbau Ihrer Darmflora denken könnten, um die Ursache der Beschwerden zu beheben.

Kartoffeln sind zwar sehr viel verträglicher als Getreide, sollten jedoch in jedem Falle in geringeren Mengen verzehrt werden als das tägliche Gemüse. Um ferner nicht täglich Kartoffeln zu essen, könnten Sie andere Beilagen probieren, wie z. B. Hirse, Quinoa, Süsskartoffeln, Yucca, Hülsenfrüchte, Sprossen, Nüsse etc.

Informationen zum Sodbrennen finden Sie ausserdem hier,

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lord
geschrieben am: mittwoch, 07. mã¤rz 2012, 21:09
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Ich möchte Ihnen an dieser Stelle danken für diesen Bericht. Viele Jahre habe ich als junger Mann unter Hämorrhieden leiden müssen. Der Artz sagte mir immer das es an meinem schwachen Bindegewebe lag. Und so glaubte ich ihm. Seit dem ich euren Bericht gelesen habe, verzichtete ich auf Getreide und siehe da! Besserung ist in Sicht und ich bin zuversichtlich das es noch besser werden wird. Ich danke Ihnen sehr! Aber ein kleines Problem habe ich noch. Welchen täglichen Ersatz könnte ich für Getreide nehmen? Ginge auch Reis(in größeren Mengen)? Oder wenn es Obst sein sollte, was ich probiert habe, dann komme ich auf keine 2000 kcal pro Tag, wenn mit Mühe auf 1500kcal. Und merke schon das ich \"schwächer\" werde. Mit Bananen könnte es klappen. War mir aber nicht sicher wegen dem glykämischen Index. Oder ist es egal bei Obst?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lord,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wir freuen uns, dass es Ihnen besser geht :-)
Was halten Sie von gedämpftem Wurzelgemüse (Pastinaken, Sellerie), von Kartoffeln (auch Süsskartoffeln) und Gerichten aus Hülsenfrüchten? Diese liefern hochwertige Nährstoffe und sättigen gut. Auch Avocados versorgen mit hochwertigen Fetten. Genauso können Sie - in gemässigten Mengen - die Pseudogetreide Quinoa und Buchweizen, aber auch Hirse und gelegentlich Vollkornreis (langkörnige Sorten wie Jasminreis) essen. In Salate und Gemüsegerichte können Sie ausserdem Mandeln und Nüsse integrieren.
Liebe Grüsse und weiterhin alles Gute
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Dora_R
geschrieben am: samstag, 03. mã¤rz 2012, 11:27
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Liebes ZdG-Team, ich würde sehr, sehr gerne auf Getreide verzichten, da ich das Gefühl habe es tut weder mir noch meiner Haut gut. Aber es verbleiben immer ein wenig Bauchschmerzen dabei. Ich bin Veganerin und ernähre mich vor allem von sehr viel Gemüse, etwas Obst, Nüssen, wenig Soja, und zB Hirse oder Quinoa. Wenig Zucker, kaum Fertigprodukte. Aber es bleibt immer etwas die Angst, was falsch zu machen und irgendetwas nicht zu bekommen.

Bei veganen Ernährungspyramiden ist die Sektion Getreide (oft plus Kartoffeln allerdings) immer enorm groß. Kann ich denn einfach davon ausgehen, dass der Gemüseanteil alles abdeckt? Ich hatte Ihnen eine ähnliche Frage schon einmal bez. Kohlenhydraten durch meine sehr niedrige Zuckerzufuhr gestellt, vielleicht werfe ich das hier einfach noch mal ein. Ich bin Ihnen für Ihre Hilfe sehr dankbar! Liebe Grüße Dora R.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Dora,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
In Getreide ist nichts, das Sie über Quinoa, Amaranth, Buchweizen und Hirse nicht in deutlich grösseren Mengen und besserer Verfügbarkeit erhalten würden. Nichtsdestotrotz können Sie jederzeit kleine Mengen Getreide (Hafer, Dinkel, Urgetreidesorten) in Ihren Speiseplan integrieren. Sie können Getreide auch keimen lassen und in Form von Sprossen oder Keimbrot essen. Es geht ja nur darum, ungekeimte glutenhaltige Getreide (insbesondere Weizen) und Produkte daraus (Back- und Teigwaren) nicht zum Hauptbestandteil der Mahlzeiten werden zu lassen.

Gemüse kann und soll nicht "alles" abdecken. Aber Sie essen ja nicht nur Gemüse. Sie essen auch Früchte, Nüsse, Mandeln, Ölsaaten (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne etc. - am besten gekeimt), Hülsenfrüchte (z. B. Linsensprossen, Erdnüsse etc.), Algen (z. B. in Flockenform für den Salat) und Pseudogetreide.
 
Integrieren Sie in jedem Fall reichlich grüne Blattgemüse in Form von z. B. grünen Smoothies in ihre Ernährung:

Eisen in grünem Gemüse
 
Auf diese Weise werden Sie eine höchstwertige Ernährungsweise praktizieren können, deren Vitalstoff- und Antioxidantiengehalt den der üblichen Ernährungsweisen bei weitem übertrifft.
 
Hundertprozentige Veganer sollten sich u. U. Gedanken über die Vitamin-B12-Versorgung machen, da heutzutage meist nur hygienisch einwandfreie Lebensmittel verzehrt werden, so dass auch die Vitamin-B12-liefernden Mikroorganismen nicht mehr aufgenommen werden. Informationen zu diesem Thema finden Sie auch hier:

Infos Vitamin B12
 
Was die Zuckerzufuhr betrifft, so ist diese bei Ihnen sicher nicht zu niedrig. Bestimmt ist Ihnen bekannt, dass gerade der Kohlenhydratreichtum der konventionellen Ernährung an der Entstehung einer grossen Anzahl von Zivilisationserkrankungen mitbeteiligt ist. Viele Menschen praktizieren aus diesem Grunde bereits Low-Carb-Diäten.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

El
geschrieben am: samstag, 03. mã¤rz 2012, 10:23
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Hallo Danke für Ihren Artikel. Was ist mit couscous? Habe das nach dem Lesen Ihres Artikels zuerst vermieden, da es doch Hart-weizen-gries ist. Jetzt, nachdem ich sehe, dass couscous in Ihrem shop angeboten wird, bin ich wieder verunsichert. Verhält es sich damit anders? Das wäre schön, da ich es im Gegensatz zu Brot sehr mag. MfG El




Zentrum der Gesundheit:

Hallo El,
vielen Dank für Ihre Mail.
Positive gesundheitliche Ergebnisse können schon allein dann beobachtet werden, wenn der Verzehr von Getreideprodukten REDUZIERT wird, wenn die noch verzehrten Getreideprodukte hoher Qualität sind (Hartweizen ist besser als Weichweizen, aus dem die meisten Backwaren hergestellt werden) und wenn gleichzeitig die Menge an verzehrtem Gemüse und Salaten erhöht wird. Statt "normalem" Couscous könnten Sie ausserdem auch Dinkelcouscous wählen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ulrike
geschrieben am: montag, 30. januar 2012, 11:33
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Liebes Gesundheits-Team, ich habe heute viel Gesundes gelesen und bin wild entschlossen meiner Ernährung eine neue Richtung zu geben. Hoffentlich kann ich meinen Gatten auch dafür begeistern. Kennen Sie Fälle von vitalen, schmerzfreien, völlig gesunden Ehefrauen – denen der Mann abhanden gekommen ist? Haben Sie vielleicht noch einige Tipps, wie frau Männer, deren Ernährungsgrundsatz Nr. 1 lautet: „Es muss schmegge!“ mitnehmen kann? Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ulrike,

grundsätzlich gilt: Niemand muss begeistert werden, niemand muss missioniert werden, niemand muss sich Vorträge zum Thema gesunde Ernährung anhören, wenn es ihn/sie nicht die Bohne interessiert und vor allen Dingen: Niemand muss sich gesund ernähren, nur weil der Partner erkannt hat, wie toll man sich mit einer solchen Ernährung fühlt.

Falls Sie in Ihrer Familie für die Mahlzeiten zuständig sind, ist alles sehr einfach, weil Sie dann ein gesundes Essen zubereiten können, so wie Sie es möchten (grosse Salate, viel Gemüse, leckere Beilagen aus Quinoa, Hirse etc.). Für Ihren Mann gibt es dann zusätzlich noch das, was er mag, also beispielsweise eine Sauce, eine Bratwurst oder was auch immer sein Herz höher schlagen lässt.

Es gibt also keinen Grund dafür, dass einer der Partner für den anderen auf seine Wunschmahlzeiten verzichten müsste. Weder Sie noch Ihr Mann. Verlieren Sie jedoch keine grossen Worte darüber, warum Sie jetzt gerade dies oder jenes essen und warum dies oder jenes nicht. Geniessen Sie einfach Ihre Freiheit, das essen zu können, was Sie möchten und womit Sie sich wohl fühlen :-)

Nein, wir kennen keinen Fall von vitalen, schmerzfreien, völlig gesunden Frauen, denen der Mann abhanden gekommen ist. Wir kennen jedoch einige Fälle von vitalen, schmerzfreien, völlig gesunden Frauen, die sich einen anderen - ebenfalls vitalen, schmerzfreien, völlig gesunden Mann nahmen - und den alten zusammen mit seiner Bratwurst hinter sich liessen... ;-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Harkan
geschrieben am: sonntag, 29. januar 2012, 12:05
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Liebes Gesundheits-Team, zunächst vielen lieben Dank für die vielen interessanten und hilfreichen Tips – und ein Gutes Neues Jahr! Sie schreiben oft, dass Getreide nicht wirklich gesundheitsfördernd sein muss. Ich esse seit vielen Jahren den „super gesunden“ (?) Frischkornbrei nach Dr. Bruker – 5-7 mal pro Woche – und bin deshal

b im Moment etwas verunsichert. Ist Ihrer Meinung nach auch rohes und gekeimtes Getreide nicht gesund oder gilt das nur für erwärmtes, gekochtes oder gebackenes Getreide? Die luftgetrockneten Getreidefladen haben Menschen doch schon vor einigen tausend Jahren gegessen. Zweite Frage: Ich nehme seit einiger Zeit CH-Alpha (Kollagen für meine derzeit wenig belastbaren Gelenke). Ein Bekannter nimmt deshalb Gelatine vom Bäcker (kostet viel weniger). Würden Sie eines der beiden Produkte (oder beide?) befürworten? Mit freundlichen und gespannten Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Harkan,
vielen Dank für Ihre Mail.

Zum Thema Getreide finden Sie hier noch weitere Informationen auf unserer Seite:

Welches Mehl sollte ich nehmen

Aus dem Fazit am Ende des Textes geht unsere Meinung dazu hervor. Wir empfehlen in jedem Falle, von Weizen Abstand zu nehmen und - wenn jemand Getreide essen möchte und wenn Getreide auch vertragen wird - andere Getreidearten zu bevorzugen, diese dann aber nur in kleinen Mengen zu verzehren. Wenn Sie sich mit Frischkornmüsli wohl fühlen, dann können Sie diese Gewohnheit beibehalten. Wir würden jedoch raten, zu den anderen Mahlzeiten des Tages dann keine Getreideprodukte mehr zu sich zu nehmen.

Kollagenhydrolisat ist eine enzymatisch aufbereitete Gelatine und wird - wie bei Gelatine üblich - aus Schlachtabfällen hergestellt. Auch wenn das menschliche Knorpelgewebe aus solchen Aminosäuren besteht, die auch in der Gelatine vorhanden sind, so können diese Bausteine nicht einfach durch deren Verzehr direkt zum Knorpelgewebe transportiert werden. Im Organismus unterliegt der Proteinstoffwechsel der Steuerung durch die Leber. Das heisst, wenn Gelatine gegessen wird, dann wird diese in einzelne Aminosäuren gespalten und diese werden zur Leber geleitet. Die Leber entscheidet jetzt, welches Organ mit welchen Aminosäuren bzw. Proteinen versorgt wird. Da sich auf den Gelatine-Aminosäuren - bildlich gesprochen - kein Adressetikett befindet, auf dem "Knorpelgewebe" stehen würde, weiss die Leber auch nicht, dass sie diese Aminosäuren ausgerechnet in den Knorpel schicken soll.

Der Knorpelstoffwechsel hingegen kann sehr viel sinnvoller dadurch unterstützt werden, indem jene Angewohnheiten reduziert werden, die vermutlich überhaupt erst zum Knorpelabbau geführt haben. Das Problem ist ja nicht der Proteinmangel, sondern oftmals eher eine Übersäuerung, die in Kombination mit einem Mikronährstoffmangel zum Knorpelabbau führen kann. Des weiteren liegt oft ein Mangel an Antioxidantien vor, was eine mögliche knorpelschädigende Auswirkung durch freie Radikale mit sich bringen kann, was sich in chronischen Entzündungsprozessen äussern kann. Informationen zu diesem Thema finden Sie u. a. hier:

Was ist Astaxanthin

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Harkan
geschrieben am: mittwoch, 11. januar 2012, 12:48
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ich habe Fragen und Gegenüberstellungen zu ihrem Artikel Getreide verhindert Gesundheit Sie schreiben darin auch damit man nur wenig oder gar kein Fleisch essen soll. In diesem Artikel josef-stocker.de/vegan_irrweg.pdf \" wird geschrieben damit das zu B12 Mangel führt. Bitte erst ganz lesen, ich weis es ist viel und erst dann dazu Äussern. Die Aussagen und Darlegungen machen Sinn und sind sauber Belegt. Nun weis ich nicht mehr was richtig ist. Ich möchte ihre Empfehlung nicht anzweifeln. Ich möchte auch Freunden und Bekannten eine Vegane Rohkost empfehlen (evtl. mit Ergänzng von ab und zu Fleisch, Ei oder Fisch). Nur bevor ich was empfehle will ich vorher sicher sein damit es Hand und Fuß hat. Ich studiere alle Pro und Kontra. Danke und Gruß




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Frage.
Eine konsequent vegane Ernährung wird von uns nicht empfohlen, da eine solche in der Natur sicher nicht an der Tagesordnung war. Es wurden mit den pflanzlichen Lebensmitteln immer Mikroorganismen und sicher auch (unbeabsichtigt) Insekten, Maden etc. gegessen, so dass das Vitamin B12 kein Problem darstellte. Unsere Empfehlungen zum Vitamin B12 lesen Sie z. B. in diesem Informationstext (siehe insbesondere das Fazit am Ende des Textes):

Infos über Vitamin B12

Das Hauptkriterium einer gesunden Ernährung lautet in jedem Fall - ob nun Fleisch, Fisch, Eier gegessen werden oder ob vegan gelebt wird: Die Lebensmittel sollten so naturbelassen wie möglich und in höchstmöglicher Qualität verzehrt werden. Folglich hängt die Wahl der Lebensmittel nicht zuletzt von den persönlichen Möglichkeiten ab. Wer beispielsweise keine Quelle für Fleisch aus biologischer Freilandhaltung kennt, meidet dieses besser. Darüber hinaus spielt der individuelle Gesundheitszustand, die bisherige Ernährung sowie die - in Bezug auf die Ernährung - persönlichen Ziele und Wünsche eine Rolle.

Liegen beispielsweise chronisch-entzündliche Erkrankungen vor und bestand die bisherige Ernährung aus reichlich tierischen Produkten, dann sollte die Zufuhr tierischer Proteine vorerst drastisch reduziert werden. Was nun die persönlichen Ziele und Wünsche betrifft, so meinen wir damit, dass es Menschen gibt, die sich (aus emotionaler Sicht) nur mit einer veganen Ernährung wohlfühlen, andere mit einer solchen Ernährung hingegen kreuzunglücklich werden. Empfehlungen für eine richtige Ernährung müssen folglich sehr viele Aspekte berücksichtigen und können - abgesehen vom oben genannten Hauptkriterium - nicht pauschal, sondern nur ganz individuell vermittelt werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tryxcal
geschrieben am: donnerstag, 03. november 2011, 00:33
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Danke für den knappen Text! Ich lese grad "Wheat Belly" von William Davis und bin seit 6 Wochen weizenfrei ... früher war ich jahrzehntelang Anhänger der Bruker/Kollath Ernährungsweise. Nun ja, ohne Freßsucht und manische ups and downs, lebt es sich besser. Tryxcal


Sand
geschrieben am: sonntag, 30. oktober 2011, 14:54
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Gerade mal 48 mg Unterschied zwischen Weißmehl und Vollkorn? Bezogen auf die Menge, dass Calcium nun mal nicht gerade viel in Brot/Getreide vorkommt, ist das eine enorme Menge! Bei der Wortwahl "gerade einmal... " also da muss ich schmunzeln.

Aber schon beim Vergleich. Wieso nimmt man nicht irgendeinen Nährstoff, der in Getreide besonders häufig vorkommt? So hat der Artikel den EIndruck geliefert, er wolle ein Kampfmittel für eine bestimmte Art der Betrachtung sein, dass in irgendeinerweise die Beachtung naturbelassener Nahrungsmittel auf Illusionen beruht.

Ne, das finde ich gar nicht in Ordnung Der Punkt aber ist: Natürlich haben naturbeleassene Nahrungsmittel IMMER mehr Wert-, bzw. Nährstoff. Wobei Nährstoff nicht Energiewert besagen soll.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sand,
vielen Dank für Ihre Mail.

Das "gerade einmal" wird an dieser Stelle nicht deshalb verwendet, weil der genannte Unterschied im Calciumgehalt als absolut niedrig betrachtet wird, sondern als relativ niedrig. Relativ daher, weil weiter unten unter Punkt 10 der Calciumgehalt einer anderen Mahlzeit vorgestellt wird, die - im Vergleich zu einer Brotmahlzeit - deutlich mehr Calcium liefert.
 
Welchen "Nährstoff" schlagen Sie vor, den wir hätten nehmen sollen und der in Getreide besonders häufig enthalten ist? Magnesium etwa? Oder die B-Vitamine? Oder liebäugeln Sie mit den Kohlenhydraten? Auf die beiden letzteren sind wir in Punkt 14 eingegangen. Insgesamt schneidet die Brotmahlzeit auch in all diesen Fällen deutlich schlechter ab.
 
Es geht auch nicht darum, einen Beweis dafür zu liefern, dass naturbelassene Lebensmittel immer einen höheren Vitalstoff- und Mikronährstoffgehalt haben. (Wir sind davon ausgegangen, dass dieser Tatbestand allgemein bekannt sein dürfte.) Statt dessen ging es darum, aufzuzeigen, dass Brot zwar satt macht (ob Vollkorn oder nicht), aber nicht mit dem Vitalstoff- und Mikronährstoffgehalt (vom basischen Potential einmal ganz abgesehen) einer auf z. B. Gemüse und Mandeln basierenden Mahlzeit mithalten kann.
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: montag, 03. oktober 2011, 08:28
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Guten Tag, ich bin sehr verwundert über Ihre Ausführungen zum Thema Getreide. Ich habe meine Ernährung erst kürzlich umgestellt und esse nun jeden morgen etwa 100 Gramm Haferflocken, die ich tags zuvor frisch geflockt habe und über nacht in Wasser eingelegt habe. Dazu gibt es Früchte.

Im Laufe des Tages, insbsondere nach dem Training, verzehre ich eine weitere Mahlzeit aus 100 Gramm frisch geflockten (habe einen Flocker zu Hause) Dinkelkorn und Reisprotein dazu. Soll das alles jetzt ungesund sein ?? Wenn man kein Getreide essen soll und auch kein tierisches Eiweiss bleibt ja wirklich nicht viel über. Meine beiden Mahlzeiten aus den frischen Körnern sollten doch absolut gesund sein, oder etwa nicht ???

Vielen Dank und Gruss




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Oliver,
vielen Dank für Ihre Mail.
Im entsprechenden Text wurden eigentlich bereits alle Details zum Thema "Getreide - gesund oder nicht" erläutert.
Das Hauptproblem ist die Tatsache, dass Getreide heute als Grundnahrungsmittel gilt und andere, deutlich vitalstoffreichere Lebensmittel auf unserem Speiseplan verdrängt. Kleine Mengen Getreide können sicher in die Ernährung integriert werden, insbesondere wenn sie in Form von Keimlingen verspeist werden.

Das Einweichen nach dem Schroten oder Flocken nützt ernährungsphysiologisch nichts mehr. Im Gegenteil, sobald das Korn zerkleinert ist, setzt der Oxidationsprozess ein. Sinnvoller wäre das Ankeimen VOR dem Flocken. Doch feuchtes Getreide lässt sich nur schlecht flocken. Also müsste es vorab wieder getrocknet werden, was einen nicht unerheblichen Aufwand bedeutet.

Eine andere Möglichkeit wäre, das angkeimte Korn auf andere Weise zu zerkleinern, etwa in einem Mixer oder mit einer Saftpresse mit Püriereinsatz und es daraufhin sofort zu verspeisen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jessika Eichel
geschrieben am: sonntag, 02. oktober 2011, 18:46
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Was sagt man daszu? gesund.co.at/brot-gebaeck-ernaehrungsinfos-11193/




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Eichel,
vielen Dank für Ihre Mail. Der von Ihnen angegebene Text gibt die Mainstream-Meinung zum Thema Getreide wider. Genau aus diesem Grunde haben wir uns die Mühe gemacht, in unserem Artikel zum Thema Getreide zur Abwechslung einmal solche Gesichtspunkte anzusprechen, die der Gesundheit der Menschen dienen können und diese nicht noch weiter belasten - wie das die Empfehlungen aus Pro-Getreide-Texte tun.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Karla Schreiber
geschrieben am: dienstag, 30. august 2011, 16:17
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Mehr zufällig bin ich auf Ihre Seite gekommen und habe mich mit großem Interesse "festgefressen". Ich schätze sehr die "Hildegard" Ernährung und da spielt der Dinkel eine entscheidene Rolle. Wird er von Ihnen auch so negativ wie Getreide eingeschätzt? Oder ist es immer noch eine bessere Lösung als "gewöhnliches" Brot. Denn ganz darauf verzichten klappt ja doch nicht.

Mit vielem Dank für eine Antwort und freundlichen Grüssen
Karla Schreiber




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Karla Schreiber,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die Ernährungsweise nach Hildegrad von Bingen enthält mit Sicherheit einige nützlichen Tipps, die zu einer gesunden Ernährung betragen können. Hildegard von Bingen hat jedoch in einer ganz anderen Zeit gelebt, was man dabei nicht vergessen sollte.

Dinkel ist zweifelsfrei besser als anderen Kulturgetreidesorten, da es eine sehr ursprungliche Getreideart ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Dinkel etwas zur Gesundheit beiträgt - für Dinkel gilt das selbe wie oben im Text allgemein beschrieben wurde.

Dinkel stellt eine gute Alternative dar, wenn man – wie das wahrscheinlich zu Lebzeiten Hildegards der Fall war – auf Getreide angewiesen ist. Heute hat man allerdings die Möglichkeit Getreide durch gesündere Lebensmittel - wie beispielsweise Amaranth, Quinoa, Nüsse, Hülsenfrüchte oder Ölsaaten - zu ersetzen.

Wenn Sie eine leckere Alternative zu herkömmlichem Brot suchen, probieren Sie doch mal ein selbstgemachtes Keimbrot. Infos und das Rezept dazu finden Sie hier: Brot aus Keimlingen

Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Johannes Felsch
geschrieben am: montag, 15. august 2011, 19:39
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Die beste Internet Seite über Ernährung seit langem!
Fischer Ute
geschrieben am: dienstag, 19. juli 2011, 21:16
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Erst einmal möchte ich zum Ausdruck bringen das diese Websuite super ist!
Was ich bis jetzt alles gelesen habe gefällt mir gut und es hat mir und anderen schon viel geholfen.
Sozusagen doktere ich schon mehrere Jahre an meiner Gesundheit herum und dies nicht mal unwissend da etwas vom Fach (Kranken/ALtenpflege). Diese Beiträge sind doch super und man brauch sie ja nicht zu befolgen wenn man anderer Ansicht ist.
Zu dem Beitrag mit dem Getreide .
Kenne genug Leute die mittlerweile kein Weizen mehr vertragen Gluten und das in reichlicher Menge(Anbau anders etc.) Wir haben oder essen zu zu viel davon.
Und dann die ganzen Zusätze z.B im Brot.
Vom anderen Essen(abepackt/viel Histamin)
ganz zu schweigen. Und der Darm wird krank!
UNd DANN GEHTS LOS! Ich weiß von was ich rede.
Warum sollte man sich nicht mal ohne oder mit wenig Getreide ernähren.
Und das ist ja nicht das eigentliche die andere Ernährung muß auch stimmen. Irgendwann ist das Fass voll!
Ich kann euch nur sagen passt auf euch auf

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Fischer,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail und Ihre solidarischen Worte :-)
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sarah
geschrieben am: mittwoch, 06. juli 2011, 08:44
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Hallo liebes ZDG-Team,

ich neige sehr zu Verstopfungen und gelgentlich stark aufgeblähtem Bauch (hatte es auch 5 jahre lang chronisch) und dies schon in sehr jungen Jahren. Ich ernähre mich jedoch ziemlich gesund (keine Fertigprodukte, Junk Food, Milchprodukte, Fleisch nicht häufiger als 3mal pro Woche). Es würde mich interessieren, ob ich meine Beschwerden Ihrer Meinung nach lindern könnte wenn ich auf Getreide verzichten würde, bzw mich basisch ernährte?

Danke im Vorraus!

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sarah,
vielen Dank für Ihre Mail.
Welche Ursache Ihre Symptome haben, lässt sich aus der Ferne nur schwer beurteilen. Ihr Verdacht wäre jedoch durchaus möglich. Um ihn zu bestätigen (oder auch nicht), könnten Sie einfach einige Zeit getreidefrei leben. Eine weniger radikale Möglichkeit wäre, die üblichen Getreide mit sog. Pseudogetreiden zu ersetzen, also mit Quinoa, Hirse, Amaranth und Buchweizen. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Ihr Organismus mit den üblichen Lebensmittelkombinationen Probleme hat. Mehr Informationen dazu finden Sie in diesem Artikel:

Gesunde Verdauung

Alles Gute und liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Anna
geschrieben am: dienstag, 21. juni 2011, 22:21
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Ich habe des weiteren ein Buch des Herrn Prof, Dr. Schnitzer gelesen, in dem das genaue Gegenzeil in Punkto Getreide steht. Dieser schreibt, dass Getreide eins der gesündesten Sachen ist - solange es frisch gemahlen wurde. Lagert man Getreide hat es genau den Umkehreffekt und ist sehr ungesund. Auch die Äthiopier aßen viel Getreide und mahlten es lange Zeit vor bevor sie es verbruachten - was zu Lephraepidemie führte. Er fand heraus, wenn es frisch gemahen wird dies nichtmehr passiert u alle gesund blieben. Prof Dr schnitzer gibt in seinem Buch "Gesundheit - Getreide - Welternährung - die wichtige Rolle des frisch gemahlten Getreides wieder wenn es frisch gemahlen ist. es ist sehr notwendig für unseren Körper. Können sie mir dazu bitte ihren Standpunkt geben?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anna,
vielen Dank für Ihre Mail.
Unser Standpunkt zum Thema Getreide wurde im betreffenden Text ausführlich erläutert

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html

Da Getreide - in den heute üblichen Mengen und in der heute üblichen Form - nicht zur gesunden Ernährung gehört, ist die Frage, ob es nun frisch gemahlen oder nicht frisch gemahlen verzehrt werden sollte, im Grunde überflüssig. Da die von Herrn Dr. Schnitzer empfohlene Ernährungsweise jedoch sehr viel mehr enthält als nur Getreide - nämlich in der Hauptsache Gemüse, Salate, Nüsse und etwas Obst in roher Form und diese Ernährungsweise (auch unserer Meinung nach) optimal ist - wird die kleine Getreidemenge, die er in der Schnitzer-Intensivkost empfiehlt, kaum Schaden anrichten.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Robert
geschrieben am: dienstag, 05. april 2011, 08:47
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Hallo liebes ZDG-Team,
ihr habt mir schon sehr weitergeholfen bei der Darmsanierung und nachdem ich nun alle eure Links durchgeforstet habe bleibe ich noch bei einer Sache stecken, nämlich den Kohlenhydraten und kcal. Ich brauche für meinen Körper mit Sport und Job 3000kcal pro Tag. Jetzt habt ihr auch bei meinem Vorgänger geschrieben, dass Quinoa und Hirse sowie Kartoffeln mit einbauen kann.
mein Problem: wie komme ich auf die 3000kcal bei einer "grünen" Ernährung und vorallem, da man ja schon ab nachmittag keine Kohlenhydrate und Rohkost mehr essen soll, wie baue ich die kcal in meinen Alltag ein!?! Ich denke mal, dass ihr in diesem Punkt sicherlich schon Erfahrungen habt und freue mich auf eure Antwort!

Vielen Dank und freundliche Grüße,
Robert

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Robert,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)
Wenn Sie - abgesehen von den von Ihnen erwähnten Lebensmitteln - verschiedene Nuss- und Ölsaatengerichte (z. B. Mandelmilch, Nusspasteten, etc.), Avokados, naturbelassene Öle sowie Sprossen in Ihre Ernährung integrieren, werden Sie kaum Probleme haben, die erforderlichen Kalorien zu erreichen.
Auch am Nachmittag und Abend können sowohl Kohlenhydrate als auch Rohkost gegessen werden. Der ausschlaggebende Punkt bei den Kohlenhydraten ist, welche Qualität sie haben (Nüsse, Sprossen, Gemüse, Früchte sind ebenfalls kohlenhydrathaltig und absolut empfehlenswert). Bei der Rohkost ist deren Verträglichkeit von der individuellen Konstitution und von der Ernährungsweise abhängig. Wenn tagsüber beispielsweise "normal" gegessen wird (isolierte Kohlenhydrate, ungünstige Fette, stark verarbeitete tierische Eiweiße etc.) und am Abend eine Rohkostplatte verspeist wird, ist eine Unverträglichkeit vorprogrammiert. Wenn jedoch eine gut kombinierte basische Ernährungsweise praktiziert wird und außerdem das Verdauungssystem mit Hilfe einer Darmsanierung auf Vordermann gebracht ist, macht Rohkost - wenn sie ausführlich gekaut wird - auch am Abend keinerlei Probleme.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Thomas
geschrieben am: dienstag, 15. mã¤rz 2011, 17:17
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Auf ihren Seiten schreiben sie, dass durch falsche Ernährung, gerade durch Getreide, es zu verschiedenen Gesundheitsproblemen kommen kann. Ich habe schon lange verschiedene Verdauungsprobleme (Durchfall, Blähumgen, Hämorriden), schlafe schlecht und werde morgens nur schwer munter. Würden Sie mir empfehlen auszuprobieren ein paar Wochen auf Getreide zu verzichten? Oder gleich auch auf alle stärkehaltigen Produkte wie Reis und Kartoffeln?
zu Milchprodukten: sind hier Schafs- und Ziegenmilchprodukte den Kuhmilchprodukten vorzuziehen?
Vielen Dank für Ihren Rat, Thomas

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Thomas,
vielen Dank für Ihre Mail.

Eine mindestens vier- bis sechswöchige getreidefreie Phase sollte bereits eindeutige Resultate zeigen, so dass Sie in der Lage sein werden, die Wirkung von Getreide auf Ihren Körper zu beurteilen. Kartoffeln und gelegentlich Hirse oder Quinoa können Sie in Ihren Speiseplan als Beilagen einbauen. Konzentrieren Sie sich jedoch auf Gemüse und Frischkost. Ziegen- und Schafmilchprodukte sind grundsätzlich bekömmlicher und gesundheitlich vorteilhafter als Kuhmilchprodukte. Falls möglich, bevorzugen Sie gesäuerte Rohmilchprodukte aus biologischer Landwirtschaft.

Achten Sie ferner darauf, betont langsam zu essen und jeden Bissen ausführlich zu kauen. Gerade bei Verdauungsproblemen hilft es außerdem, auf die richtige Kombination der Lebensmittel zu achten:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-verdauung-ia.html

Auch möchten wir Sie mit diesem Text über einige Maßnahmen informieren, die Ihrem Verdauungssystem außerordentlich nützlich sein können:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/darmsanierung-10-tipps-pi.html.

Beachten Sie hier insbesondere die Tipps 4 und 5 zur Sanierung der Darmflora.

Vielleicht wäre dieser Text für Sie ebenfalls interessant?

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html

Grüne Smoothies sind leicht verdaulich, ersetzen Zwischen- oder sogar Hauptmahlzeiten und versorgen Ihren Körper mit Vitalstoffen und großartiger Energie. Gerade grüne Blattgemüse werden in der modernen Ernährung sehr vernachlässigt, liefern dem Organismus jedoch Stoffe, die er sonst aus keiner anderen Lebensmittelgruppe beziehen kann.

Grüne Smoothies können ganz wunderbar auch mit Hilfe von Graspulver und/oder Ormus Supergreens hergestellt werden (z. B. im Shop der ZDG GmbH:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/graeser-shop.html

Ausführliche Infos zu Ormus Supergreens finden Sie hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sunwarrior-orrmus-supergreens.html

Damit Sie Ihre Ernährung einer möglichen Nahrungsmittelunverträglichkeit (Fructose, Lactose, Gluten) anpassen können, empfehlen wir, dies evtl. abchecken zu lassen.

Wir hoffen, dass es Ihnen bald wieder besser geht, wünschen Ihnen alles Gute und senden
herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ursuka K.
geschrieben am: freitag, 07. januar 2011, 15:48
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Da ich festgestellt habe, dass es mir gut tut wenn ich 1x/Woche getreidefrei esse, würde ich gerne das Brot/Brötchen ersetzen....
Haben Sie eine Alternative? Vielen Dank für Ihre Antwort
Ursula K.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Kohlmann,
vielen Dank für Ihre Mail.
Nun kommt es darauf an, was Sie unter "Getreide" verstehen. Geht es Ihnen lediglich darum, glutenhaltige Getreidesorten (Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste) und Produkte daraus zu meiden? Dann böte sich die Alternative "glutenfreies Brot" aus Getreiden wie Reis, Mais und Hirse oder aus den Pseudogetreiden Quinoa und Amaranth.

Möchten Sie jedoch Kohlenhydrate meiden, dann können Sie sich "Brote" aus Nüssen (Mandeln, Haselnnüssen, Walnüssen), Hülsenfrüchten (Linsen, Erdnüsse, Kichererbsen) und Ölsaaten (Sonnenblumenkerne, Leinsaat, Kürbiskerne) zubereiten. Nähere Infos dazu finden Sie im Text:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brot.html

im Abschnitt "Brot aus Keimlingen selber machen", nur dass Sie die im Text erwähnten Getreidekeimlinge mit gemahlenen Nüssen und/oder gekeimten Ölsaaten oder Hülsenfrüchten ersetzen.
Auch schmecken belegte Kohlrabischeiben, Paprikastreifen oder Gurkenhälften (längs geteilt) ganz wunderbar. Möhren lassen sich in Brotaufstriche oder Dips stippen und sogar kleine feste Salatköpfe wie z. B. Radicchio können quer in Scheiben und mit einer leckeren Nusspastete bestrichen hervorragend sättigen.
Liebe Grüße
IhrTeam vom
Zentrum der Gesundheit
Bernhard
geschrieben am: sonntag, 05. dezember 2010, 22:41
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Hallo an die Belegschaft Zentrum der Gesundheit, Gmbh!

Seit kurzem erst lese ich mich auf eurer Webseite ein, einige Themen kannte ich schon aus anderen Quellen, hier werden sie jedoch auf eindrucksvollerer Weise und nicht aufdringlich dem Leser angeboten, natürlich steht hinter all diesen Informationen ein Gewisser Finanzieller Hintergrund ohne dem diese Website nicht in dieser Form angeboten werden könnte.
Ich möchte damit zum Ausdruck bringen das jeder Leser eine Eigenverantwortung hat, wenn er „alles“ blindlings glaubt, so hat er ja die Möglichkeit die „Mitte“ zu finden, Suchmaschinen zu bemühen, statt nach einem Verantwortlichen zu suchen.

Zum Thema Getreide schreibt der Verfasser recht schlüssige Informationen die ich gedanklich durchaus nachvollziehen kann, dennoch möchte ich Fragen und bitte um eine Antwort.

Zitat:
„Dann wurde der Mensch sesshaft und begann Getreide zu züchten. Anfangs war das – vom gesundheitlichen Standpunkt aus gesehen – nicht weiter tragisch. Getreide war kein Grundnahrungsmittel, es wurde ohne Verwendung von Chemikalien angebaut und nicht industriell verarbeitet.“

Heute ist alles anders, wie weiter zu lesen ist, Stichwort „Kleber“, „Auszugsmehl“, „Chemikalien“, „Degeneration der Gesundheit durch Getreide auch Lager, Konsum“, kann man noch beliebig ergänzen „Überdüngung“, „Ausgelaugte Böden“, „Genmanipulation“.


Frage:
Dem Körper werden durch Auszugsmehl auch Vollkornmehl hergestellte Wahren (Brot, Nudeln, Pizzen, Kuchen, Feingebäck) Lebenswichtige Mineralien entzogen, dadurch wird der Organismus im laufe der Zeit Krank!
Da sich die allermeisten Menschen bevorzugt von Auszugsmehl seit ihrer Kindheit, also im Wachsstadium befindlich ernähren, laut Aussage im Text Gesundheitlich Degenerierende Nahrung essen, wie ist dann normales Wachstum zu erklären, (hinzu käme ja noch der ganze Raffinierte Zucker nebst Kochsalz Natriumchlorid)?
Ich las mich auf dieser Website um ein Beispiel zu nennen (von denen es Tausende gibt) etwas ein peppinella.blogspot.com typisch Italienische Küche zu 70% Auszugsmehl und falsche Fette bis zum Abwinken, offensichtlich erfreut sich die Autorin ihr Mann nebst Kindern bester Gesundheit, zumindest kann ich kein Gravierendes Degenerieren feststellen, die Kinder scheinen zu Wachsen das ja eigentlich nicht sein kann.

Mit Bestem Gruß,
Bernhard

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bernhard,
dankesehr für Ihre Mail und Ihre sehr interessante Frage :-)

Im von Ihnen erwähnten Blog enthielten alle von uns auf die Schnelle aufgerufenen Rezepte Gemüse in irgendeiner Form, oft Nüsse und viel Olivenöl, so dass uns das (bis jetzt noch vorhandene ;-)) Wohlbefinden der betreffenden Familie nicht so sehr wundert. Doch zu Ihrer Frage: Der menschliche Körper kann - je nach persönlicher Konstitution und mit einer gewissen Grundversorgung - manche Mängel erstaunlich gut kompensieren, zumindest eine Zeitlang bzw. über einige Generationen hinweg.

Erst, wenn jemand zu 100 Prozent von Auszugsmehl-Pasta, Maisbrei oder poliertem Reis lebt, zeigt er innerhalb kürzester Zeit Probleme, die zum Tod führen können, was sich dann in den uns aus manchen Entwicklungsländern bekannten Unterernährungssymptomen (Kwashiorkor und/oder Marasmus) äußert. Solange er jedoch ein Minimum an Vielfalt erhält, kann er Wachstumshormone produzieren, die kombiniert mit ausreichend Eiweiß und Kohlenhydraten zu Wachstum führen. Stattfindendes Wachstum ist aber nicht der Beweis dafür, dass sich der Organismus in einer optimalen Versorgungssituation befindet.

Der Körper wächst also, leidet aber gleichzeitig im besten Fall "nur" an Allergien, Verdauungsbeschwerden, Verhaltensauffälligkeiten (ADHS), hoher Infektanfälligkeit etc., sieht sich im ungünstigen Fall aber schon jetzt mit Diabetes, Asthma, Krebs und anderen ernsthaften Problemen konfrontiert - von den gesundheitlichen Problemen im Erwachsenenalter ganz zu schweigen. Und genau dieser Problematik könnte man mit einer wirklich vitalstoffreichen und bewussten Ernährung in vielen Fällen erfolgreich vorbeugen.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team


steffen grottke
geschrieben am: freitag, 10. september 2010, 01:10
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Die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten fingen erst vor rund 100 Jahren an sich massiv zu verbreiten - parallel zur Verbreitung der Auszugsmehle und des Fabrikzuckers. Getreide wird seit rund 30.000 Jahren kultiviert und verwendet. Offensichtlich kam unser Organismus 29.900 Jahre problemlos damit zurecht, es kann also nicht am Getreide liegen. Und dies weltweit,da alle großen Zivilisationen ein Getreide als Grundnahrungsmittel hatten, Mais bei den Inkas, oder Reis in den asiatischen Hochkulturen.

Zentrum der Gesundheit:

Sehr geehrter Herr Grottke,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Unseren Informationen zufolge gilt die Gerste (zusammen mit Einkorn und Emmer) als älteste Kulturgetreideart. Die ältesten Gerstenfunde stammen von etwa 10.500 v. Chr. aus dem Vorderen Orient. In Mitteleuropa fand Getreideanbau offenbar erst im Zeitraum zwischen 7.000 und 4000 v. Chr. statt. Die ältesten Fundstellen, die in Asien auf einen gezielten Reisanbau schließen lassen, stammen von etwa 5.000 v. Chr., sind aber eher jünger. Die Inka herrschten zwischen 1300 und 1600, also erst vor 400 bis 700 Jahren. Älteste Maisfunde aus Mexiko stammen nach neuesten Erkenntnissen von 4.700 v. Chr.

Bei all diesen Zahlen handelt es sich außerdem um die ÄLTESTEN Funde, das bedeutet, dass zu den genannten Zeiten der Anbau der jeweiligen Getreidearten erst BEGANN, man also von professionellem Getreideanbau mit hohen Ernten weit entfernt war. Getreide war also damals sicher noch lange kein Grundnahrungsmittel, sondern höchstens Beikost. Wenn überhaupt, da in Europa beispielsweise die Gerste bevorzugt als Viehfutter angebaut wurde. Bei den ersten Maisfunden handelte es sich zudem um winzige Kölbchen von wenigen Zentimetern Länge, die mit Sicherheit eine wertvolle Ergänzung der damaligen Ernährung darstellten, gewiss jedoch nicht mit den heutigen Zuchtsorten und ihrem schädlichen Stärkereichtum (von Genmais wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst sprechen) vergleichbar sind. Genauso verhält es sich mit unter Umständen (je nach Zubereitung) tolerierbaren alten Weizensorten und den modernen gesundheitsschädlichen, da stärke- und eiweißreichen Sorten.

Die Inka aßen wohl auch Mais, ihre Grundnahrungsmittel waren jedoch Amaranth, Quinoa, Avokados, Erdnüsse, hunderte von Kartoffelsorten sowie eine reiche Vielfalt tropischer Früchte. Nicht einmal ihre Kartoffeln waren mit unseren heutigen "Stärkebomben" vergleichbar. Es handelte sich um winzige, vielgestaltige Knollen mit unvergleichlichem Mineralienreichtum.

Untersuchungen an ägyptischen Mumien von Menschen, die vor 3.500 Jahren gelebt hatten, zeigten, dass schon die alten Ägypter nicht zu knapp an Arteriosklerose, Arthritis und Zahnverfall gelitten hatten und vermutlich auch an den Folgen der Arteriosklerose relativ früh (um die 60) verstorben waren. Zufälligerweise widmeten sich bekanntlich gerade die Ägypter besonders ausgiebig dem Getreideanbau und der Brotkultur. Ja, man gab ihnen sogar den Beinamen "Brotesser". Von einem "problemlosen Zurechtkommen" kann also nicht die Rede sein.

Dass der aktuelle Gesundheitszustand großer Teile der Bevölkerung nicht NUR Folge von Getreideverzehr ist, wurde im Text ausdrücklich erwähnt.
Mit den besten Grüßen
Ihr ZDG-Team

carmen lenz
geschrieben am: montag, 19. april 2010, 13:57
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wo finde ich rezepte von"Es gibt köstliche Rohkostbrote aus Ölsaaten!",danke
Y. Maciejewski
geschrieben am: montag, 19. april 2010, 11:07
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Auch ich habe Probleme beim Konsum von Brot, Brötchen oder Kuchen: Bei mir fängt nämlich dann die Haut an zu jucken und zwar im Bereich der Hand- und Fußgelenke und im Taillenbereich, ohne dass man auf der Haut etwas sieht. Meide ich Getreideprodukte, verschwinden die Symptome wieder (allerdings oft erst nach geraumer Zeit). Schade finde ich das aber schon. Denn mir schmecken Brot und Brötchen und ich finde sie machen schneller und länger satt als Rohkost. Aber ich habe auch festgestellt, dass man sich an vieles gewöhnen kann. So waren meine ersten frisch gepressen Gemüsesäfte nicht gerade ein Geschmackshighlight, wenn man eigentlich nur süße Fruchsäfte gewöhnt ist. Inzwischen trinke ich sie aber genau so gerne wie Fruchtsäfte. Auch mein Müsli (aus Hirse- und Amarantflocken) habe ich früher immer mit Milch zubereitet und dann auf Wasser umgestellt. Das hat die ersten paar Tage ziemlich fade geschmeckt. Nachdem ich das ein 3/4 Jahr gemacht habe, probierte ich doch mal wieder mit Milch und fand, dass das jetzt richtig widerlich schmeckte. Meine Erfahrung ist, dass der Mensch - wenn er guten Willens ist - sich an fast alles gewöhnen kann. Mann darf nicht gleich aufgeben, nur weil etwas ungewohnt ist oder schmeckt. Und gesünder bin ich und fühle mich auch besser, seit ich meine Ernährung, Körperpflege und Lebensweise auf überwiegend basisch umgestellt habe auf jeden Fall.
Katrin L.
geschrieben am: donnerstag, 15. april 2010, 15:39
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Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich habe schon zweimal auf den Beitrag von Getreide geschrieben und gehofft, daß ich von Ihnen eine Antwort bekomme. Leider ist das nicht passiert und es macht mich sehr unzufrieden. Bekommt man bei Ihnen nur eine Antwort, wenn man mit Ihnen einer Meinung ist?
Meine Frage war, was zu der Hildegard von Bingen Ernährung zu sagen ist. Sie ist in der damaligen Zeit relativ alt geworden und schrieb, daß es nichts besseres für den Menschen gibt, wie Dinkel und Gemüse. Dinkel in jeder Form, gekocht, gebacken, als Grieß, Schrot oder auch Mehl. Aber niemals roh. Sie wiederum verteufeln Getreide. Warum, wenn doch Dinkel so gut sein soll? Ich persönlich kann im Winter nicht nur von Rohkost leben. Mir ist das alles zu kalt im Bauch. Ich habe auch nicht jeden Tag Lust auf Äpfel und Kohl. Und Exoten sind mir zu teuer und das macht für mich auch umwelttechnisch keinen Sinn. Ich habe die Bücher von Sabine Wacker gelesen. Mit dieser Ernährung wird man doch nicht satt. Und ganz ehrlich, ich bin von früh bis abends arbeiten - den ganzen Tag nur auf den Beinen. Da sehnt man sich abends nicht unbedingt nach Möhrenkohkost. Oder gehen Sie davon aus, daß alle arbeitenden Menschen im Büro sitzen und regelmäßige Pausen haben? Ich habe das jedenfalls nicht und bestimmt viele andere auch nicht.
Ich würde Ihre Meinung gerne verstehen wollen, deshalb fragte ich nach Hildegard von Bingen. Sie hatte doch ein hohes Alter und war wohl gesund mit Ihrer Ernährungs- und Heilweise.
Mit freundlichen Grüßen
Katrin L.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau L.,

herzlichen Dank für Ihre Mails und Ihre Geduld! Wir beantworten grundsätzlich jede Anfrage und nehmen uns Zeit dafür. Daher kann es manchmal vorkommen, dass Sie nicht sofort eine Antwort bekommen.

Hildegard von Bingen wurde 81 Jahre alt. Normalerweise wird die durchschnittliche Lebenserwartung im Mittelalter sehr niedrig angesetzt. Bitte beachten Sie hier, dass die Kindersterblichkeit damals sehr hoch war. Angeblich verstarben mindestens 40 Prozent der Kinder noch vor der Pubertät. Diese früh verstorbenen Menschen werden aber ebenfalls in die durchschnittliche Lebenserwartung eingerechnet, was diese extrem senkt. Hatte im Mittelalter nämlich jemand die Kindheit und Jugend erst einmal erfolgreich überlebt, dann konnte er auch relativ alt werden.

Doch gehen wir einmal davon aus, dass Hildegard von Bingen im Vergleich zu ihren Mitmenschen außergewöhnlich alt wurde. Auch heute gibt es viele Menschen, die – im Vergleich zu ihren Mitmenschen – unverhältnismäßig alt werden – und das, obwohl sie niemals Dinkel essen bzw. aßen. Sicher kennt jeder mindestens eine Person, die trotz ungesündester Lebensweise steinalt wurde. Selbstverständlich ist eine gesunde Ernährung allein auch nicht der Garant für langes Leben. Dazu gehört viel mehr.

Hildegard von Bingens Ernährungsanschauung enthält zwar einige brauchbare Tipps, doch genauso viele seltsame, nicht nachvollziehbare Hinweise wie z. B.: „Alles Obst und alle Saft und Feuchtigkeit enthaltenden Dinge, wie zum Beispiel (frische) Kräuter, soll er bei seiner ersten Mahlzeit vermeiden, weil diese ihm Fäulnis und Schleim sowie Unruhe in den Säften bringen würden."

Frische Früchte und Kräuter können unter Umständen tatsächlich „Unruhe in den Säften“ auslösen, doch tun sie das, weil sie den Körper von jenen Schlacken und Giften reinigen möchten, die mit der üblichen Ernährung überhaupt erst in den Körper gelangt sind. Neben Milchprodukten und Fleisch ist es gerade das Getreide, das besonders schleimbildend im Organismus wirkt.

Hildegard meint zu Dinkel: "Dinkel ist das beste Getreide, fettig und kraftvoll und leichter verträglich als alle anderen Körner.“ Zweifellos ist Dinkel besser als alle anderen Kulturgetreidesorten. Das bedeutet noch lange nicht, dass er gut für die Gesundheit ist. Dinkel ist eine bessere Alternative, wenn man – wie das vielleicht im Mittelalter der Fall war – auf Getreidekost angewiesen ist. Wenn man jedoch – wie das heute der Fall ist – aus dem Vollen schöpfen kann (und damit meine ich nicht, dass wir Exoten essen müssen), dann müssen wir uns nicht mit Getreide abgeben.

Im Text wurde erklärt, WARUM Getreide (und dazu gehört auch Dinkel) nicht zu einer gesunden Ernährung des Menschen gehört – weder roh noch gekocht – weshalb wir diesbezüglich an dieser Stelle einfach noch einmal an den Text verweisen.

Rohkost bedeutet übrigens nicht nur „Äpfel und Kohl“ oder „Möhrenrohkost“, sondern weitaus mehr. Es gibt unzählige heimische Früchte-, Gemüse-, Salat-, Kräuter-, Samen- und Nuss-Sorten. Ernährung soll Spaß machen. Und es kann großen Spaß machen, mit Rohkostrezepturen aus hochwertigen und natürlichen Zutaten zu experimentieren. Es gibt köstliche Rohkostbrote aus Ölsaaten, Rohkostsnacks, Rohkostsüßigkeiten, Rohkostkäse aus Nüssen und vieles mehr. Die Entscheidung, die Ernährung dahingehend zu verändern, muss aber aus dem eigenen Innern kommen, weil man wirklich selbst verstanden hat, um was es geht. Etwas zu tun, nur weil irgendjemand das behauptet, führt zu nichts.

Wer Getreide oder warmes Essen vermisst, kann natürlich auch Hirse und gekochte Gemüse in seinen Speiseplan einbauen und beobachten, wie es ihm damit geht.

Sabine Wacker bezeichnet die in ihren Büchern beschriebene Ernährung als Ernährung, die man zeitlich befristet während 1 bis 3 Wochen praktizieren soll. Es handelt sich um eine Entgiftungs- und Entschlackungskur. Sie schreibt nirgends, dass diese Ernährungsweise bis zum Lebensende beibehalten werden müsse, um gesund zu bleiben.

Wir verteufeln Getreide übrigens nicht, sondern erklären lediglich, warum es nicht zu einer gesunden Ernährung des Menschen gehören kann. Wer sich jedoch mit Getreide in seiner Ernährung wohl und munter fühlt, möge einfach seinen Weg weitergehen. Wir möchten hier nicht missionieren oder überzeugen, sondern all jenen Hinweise und Denkanstöße geben, die mit ihrem Gesundheitszustand derzeit NICHT zufrieden sind und selbst eine Änderung herbeiführen möchten. Wer sich daraufhin eine Ernährung ohne Getreide zusammenstellt, wird rasch merken, wie schnell viele Krankheitssymptome plötzlich wieder verschwinden.

Herzliche Grüße



A. Golchert
geschrieben am: mittwoch, 14. april 2010, 15:07
eMail-Adresse hinterlegt
Ihrer Meinung kann ich mich nicht anschließen. Sie verwechseln Auszugsmehl mit Vollkornmehl. (Da man die Körner nie roh ist, spreche ich hier von Mehl !) Das Auszugsmehl Verstopfungen verursacht, aus Gründen die Ihnen auch bekannt sein dürften, wie Ballaststoffmangel, Vitaminmangel usw., können Sie das Getreide an sich nicht verteufeln. Den jeder der sich einmal nach Dr. Brucker bzw. nach Dr. Schnitzer ernährt hat, weiß das man keine dieser Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen, Reizdarmsymptome, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Hämorrhoiden und chronische Darmentzündungen von Vollkorngetreide/mehl bekommen kann. Zum anderen leben wir nicht mehr in Afrika, in kleinen Gruppen von höchsten 50 Menschen. D. h. da wir als Zivilisierte Menschen in größeren Gruppen bis zu 1 Millionen und mehr Menschen auf engsten Raum leben (siehe Großstädte wie Berlin) könne wir uns nicht nur von dem Ernähren was an den Bäumen und Sträuchern wächst! Sie vergessen das diese Art des Ackerbaus erst diese Ballungsgebiete (große Menschenansammlungen) und die Industrialisierung mit all Ihrem Luxus für uns erst möglich gemacht haben. Es wäre sonst nicht möglich so viele Menschen zu ernähren!
Getreide war, ist und wirt immer ein Katalysator der Zivilisation bleiben.

Zentrum der Gesundheit:
Unsere Antwort zwischen den Zeilen Ihres Kommentars:



Ihrer Meinung kann ich mich nicht anschließen. Sie verwechseln
> Auszugsmehl mit Vollkornmehl.

Nein, keinesfalls. Im Artikel wird der Unterschied deutlich hervorgehoben.

(Da man die Körner nie roh ist, spreche ich
> hier von Mehl !)

Gerade bei Dr. Bruker oder Dr. Schnitzer wird Korn in Form von Frischkorngerichten roh gegessen.

Das Auszugsmehl Verstopfungen verursacht, aus Gründen die
> Ihnen auch bekannt sein dürften, wie Ballaststoffmangel, Vitaminmangel usw.,
> können Sie das Getreide an sich nicht verteufeln. Den jeder der sich einmal
> nach Dr. Brucker bzw. nach Dr. Schnitzer ernährt hat, weiß das man keine
> dieser Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen,
> Reizdarmsymptome, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Hämorrhoiden und
> chronische Darmentzündungen von Vollkorngetreide/mehl bekommen kann.

1. Wer sich zu 100 Prozent nach den Anweisungen von Dr. Bruker oder Dr. Schnitzer ernährt, ernährt sich zu einem großen Teil von frischem Obst und Gemüse und zu einem geringen Teil von Vollkorngetreide. Dabei werden sämtliche industriell gefertigten Nahrungsmittel einschließlich Fleisch und der meisten Milchprodukte strikt gemieden. Allein diese beiden Punkte (Frischkost plus null Industriefood) führen ohne Zweifel zu einer deutlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes. Würde man diese Ernährungsweise weiter optimieren und Getreide (glutenhaltiges Kulturgetreide) weglassen, dann ließe sich der Gesundheitszustand (insbesondere des Verdauungstraktes) noch weiter verbessern.
2. Ich kann mich Ihrer obigen Meinung nicht anschließen und kenne - persönlich - zu viele Menschen, die (nichts gegen Dr. Bruker, dessen Verdienst im Gesundheitsbereich ich sehr schätze) nach Dr-Bruker-Kuren oder allgemein nach einer Umstellung auf Vollkorngetreide und Vollkornprodukte stark an den genannten Verdauungsbeschwerden litten. Sie können auch gerne die Suchmaschine bemühen und "Verdauungsprobleme nach Vollkorn" oder ähnliches eingeben.

Zum
> anderen leben wir nicht mehr in Afrika, in kleinen Gruppen von höchsten 50
> Menschen. D. h. da wir als Zivilisierte Menschen in größeren Gruppen bis zu
> 1 Millionen und mehr Menschen auf engsten Raum leben (siehe Großstädte wie
> Berlin) könne wir uns nicht nur von dem Ernähren was an den Bäumen und
> Sträuchern wächst!

Wenn wir etwas nicht tun (weil das heute halt so ist), bedeutet das nicht, dass wir es nicht könnten, wenn wir wollten! Würden wir unsere Landwirte dahingehend beeinflussen (z. B. durch die Gründung von Food Coops, was in jeder Großstadt möglich ist), dass sie statt Getreide beispielsweise Frucht- oder Nussbäume, Grünpflanzen und Beeren pflanzten, dann könnten sich von derselben Fläche viel mehr Menschen ernähren, da fruchttragende Bäume erfahrungsgemäß pro Quadratmeter nicht nur mehr Ertrag bringen als Getreide, sondern auch Lebensmittel produzieren, die weitaus vitalstoffreicher und daher wertvoller für die Gesundheit des Menschen sind als Getreide.

Sie vergessen das diese Art des Ackerbaus erst diese
> Ballungsgebiete (große Menschenansammlungen) und die Industrialisierung mit
> all Ihrem Luxus für uns erst möglich gemacht haben. Es wäre sonst nicht
> möglich so viele Menschen zu ernähren!

siehe oben

> Getreide war, ist und wirt immer ein Katalysator der Zivilisation bleiben.

Was auch immer als "Katalysator der Zivilisation" bezeichnet wird, muss nicht gleichzeitig gut und richtig (gewesen) sein. Schauen Sie sich den Zustand der Zivilisation an. Wenn dieser für Sie optimal ist, in Ordnung. Wenn Sie persönlich Getreide gut finden und (noch) vertragen, prima. Manche Menschen aber würden den gegenwärtigen Zustand der Zivilisation (einschließlich ihres eigenen Gesundheitszustandes) eher als - vornehm ausgedrückt - "schwächlich" bezeichnen. Diese Menschen streben eine Änderung dieses Zustandes an, verändern ihre Lebensweise und ihre Ernährung und stellen unter anderem plötzlich fest: Interessant, wenn ich Getreide meide, gehts mir besser!

Liebe Grüße

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