Getreide
Getreide ist ein Grundnahrungsmittel. Ein Leben ohne Brot ist für die meisten Menschen unvorstellbar. Getreideverzehr trägt jedoch maßgeblich – gemeinsam mit anderen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln und einer unnatürlichen Lebensweise – zur allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei.

Erst aus der Jungsteinzeit stammen die frühesten Funde, die auf einen gezielten Getreideanbau ab etwa 8.000 v. Chr. schließen lassen. Zwar erscheinen dem einzelnen Menschen mit seiner Lebenserwartung von gerade einmal 70 oder 80 Jahren einige tausend Jahre als sehr viel. Geht man jedoch von der gesamten Entwicklungsperiode des modernen Menschen aus, so handelt es sich um einen Zeitraum von insgesamt mindestens 200.000 Jahren. Das bedeutet, der Mensch hat sich offenbar auch in den 190.000 Jahren vor der Entdeckung des Getreides recht gut über Wasser halten können.
Die Urheimat des Menschen soll sich im tropischen Afrika befunden haben, also in Klimazonen, in denen stets angenehme Temperaturen herrschten. Pflanzen und Früchte gediehen dort ganzjährig in einer solchen Vielfalt und Üppigkeit, dass in diesem paradiesischen Umfeld sicherlich keiner unserer Ahnen auf die Idee gekommen ist, mühevoll die Samen von irgendwelchen Gräsern zu sammeln, wenn doch dicke Mangos, saftige Wurzelknollen und fette Nüsse praktisch direkt in den Mund wuchsen.
Irgendwann machten sich die Menschen jedoch – aus welchen Gründen auch immer – auf die Reise. So gelangten sie auch in Gebiete mit gemäßigtem oder gar kaltem Klima. Früchte und die meisten Grünpflanzen gab es dort nur während einiger Monate. Also mussten die Menschen auf andere Nahrungsquellen ausweichen. Das waren einerseits Fleisch und andererseits Grassamen (die Vorfahren des heutigen Getreides).
Bevor die Menschen sesshaft wurden, sammelten sie die unreifen Ähren von Wildgräsern. Auch sammelten sie die frisch gekeimten Sämlinge dieser Wildgräser. Beides – unreife Wildgrassamen und Keimlinge – sind außerordentlich reich an Vitalstoffen und Lebensenergie. Was unsere durch die Lande ziehenden Vorfahren jedoch nicht aßen, waren reife Grassamen. Einfach deshalb, weil reife Grassamen sofort auf die Erde fallen und nicht warten, bis jemand kommt, um sie zu ernten.

Dann wurde der Mensch sesshaft und begann Getreide zu züchten. Anfangs war das – vom gesundheitlichen Standpunkt aus gesehen – nicht weiter tragisch. Getreide war kein Grundnahrungsmittel, es wurde ohne Verwendung von Chemikalien angebaut und nicht industriell verarbeitet. Die alten Getreidesorten waren reich an Mineralien und Vitaminen. Die Menschen ließen das Getreidekorn keimen, zerstampften die Keimlinge zu einem Brei, würzten mit frischen Kräutern, formten den entstandenen Teig zu Broten und ließen sie in der Sonne trocknen. Diese Fladen waren bekömmlich und – in Maßen genossen – gesund.
Heute ist das alles ein bisschen anders. Bei der Getreidezucht konzentrierte man sich in letzter Zeit hauptsächlich auf zwei Aspekte. Getreide sollte sich prima maschinell ernten lassen (es fällt daher in reifem Zustand heute nicht mehr aus der Ähre) und es sollte besser den Anforderungen der Lebensmittelindustrie entsprechen. Daher ist beispielsweise ein hoher Eiweißgehalt (Kleber oder auch Gluten genannt) besonders wichtig. Gluten klebt schön, so dass Teige daraus gut zusammenhalten und einfacher verarbeitet werden können. Ob Getreide damit auch gesund ist und dem Verbraucher nutzt, das interessierte bei der züchterischen Auslese niemanden.
Weltweit leidet durchschnittlich bereits jeder zweihundertsiebzigste Mensch an Glutenunverträglichkeit. In diesen Fällen führen alle Kulturgetreidesorten mit hohem Eiweiß- bzw. Glutengehalt (Weizen, Roggen, Hafer, Gerste) zu chronischen Entzündungen der Dünndarmschleimhaut. Abgesehen von den unangenehmen Symptomen wie Durchfall, Erbrechen, Übelkeit und Gewichtsverlust, können die lebenswichtigen Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr richtig verwertet werden
Glutenunverträglichkeit wird als Überempfindlichkeitsreaktion mit unbekannter Ursache eingestuft. In Wirklichkeit handelt es sich um eine ganz normale Reaktion eines gesunden Organismus, der lediglich signalisiert, dass er Getreide und daraus hergestellte Industrieprodukte als für seine Ernährung ungeeignet und ungesund identifiziert hat.
Alle anderen Menschen, die das Getreideeiweiß vertragen, tun dies möglicherweise nur scheinbar. Zwar leiden sie nach Getreideverzehr vielleicht nicht unter akuten Beschwerden, doch geben sich chronische Beschwerden der Verdauungsorgane wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen, Reizdarmsymptome, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Hämorrhoiden und chronische Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn in den Arztpraxen die Klinke in die Hand.
An diesen unterschiedlichen Symptomen ist natürlich – wie oben erwähnt – nicht nur das Getreide schuld. In Kombination mit den übrigen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln, die heute wie selbstverständlich verzehrt werden (pasteurisierte Milchprodukte, Fertigprodukte aller Art, Genussmittel wie Koffein, Alkohol, Zucker etc.) sorgt die moderne Ernährung für eine permanente Reizung und Überlastung der Verdauungsorgane.
Reifes Getreide ist außerordentlich schwer verdaulich. Nicht nur Gluten allein macht dem Organismus zu schaffen. Auch der große Anteil an Stärke führt zu Irritationen. Stärke plus Gluten ergibt in unseren Eingeweiden eine klebrige Masse, die nicht vollständig verdaut werden kann. Neben Schlacken entstehen bei der (versuchten) Verdauung außerdem Säuren. Sie werden im Organismus abgelagert und übersäuern diesen Tag für Tag. Chronisch entzündete Schleimhäute (neben Magen-Darm-Beschwerden auch häufige Erkältungen) und Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose, Gicht, Rheuma) sind typische Folgen von täglichem Brot- und Teigwarengenuss.
Für Vögel gilt das natürlich nicht, da diese ein speziell für die Verdauung von reifen Samen vorgesehenes Verdauungsorgan (einen Kropf) haben. Haben Sie solch einen Kropf? Wenn nein, lassen Sie die Finger von Getreide, Back- und Teigwaren. Ein paar Wochen lang – probeweise. Sie werden sich fantastisch fühlen!
Eine getreidefreie bzw. glutenfreie Ernährungsweise zeigt oft schon nach wenigen Wochen eine deutliche Besserung der oben genannten Symptome. Probieren Sie es aus! Ernähren Sie sich einige Wochen lang glutenfrei (siehe auch Basische Rezepte und Basische Ernährung) und warten Sie ab, was geschieht.
Arthritische Schmerzen und lästige Hämorrhoiden beispielsweise verschwinden binnen weniger Wochen, wenn man sich vor Getreide und Teigwaren in Acht nimmt. Allerdings sind sie genauso schnell wieder da, wenn man wieder rückfällig wird. Ihr Körper zeigt Ihnen ganz genau, was gut für ihn ist und was nicht. Achten Sie auf seine Signale!

Lässt man Getreide jedoch zu Sprossen oder gar Gras (für die Weizengrassaft-Herstellung) keimen, dann handelt es sich nicht mehr um Getreide, sondern um gesundes, frisches Gemüse. Das schwer verdauliche Eiweiß verwandelt sich unter Einwirkung von Enzymen in leicht verwertbare Aminosäuren.
Das Fett wird zu wertvollen Fettsäuren, Chlorophyll (der exquisite Blut-Baustoff) wird gebildet und Giftstoffe, die das Samenkorn vor Fraßfeinden schützen, werden genau wie die klebrige Stärke abgebaut. Die im Getreidekorn eher spärlich vorhandene Menge an Vitalstoffen und Mineralien wird vervielfacht und in eine leicht aufnehmbare Form gebracht. Keimlinge und Sprossen stellen also eine hervorragende Aufwertung der täglichen Frischkost dar und haben mit Getreide kaum mehr etwas zu tun.
Back- und Teigwaren hingegen machen – wie alle schwer verdaulichen Nahrungsmittel - schnell satt. (In Wirklichkeit aber verstopfen sie nur unsere Organe.) Gleichzeitig ist der Mineralien- und Vitalstoffgehalt von Getreideprodukten äußerst niedrig. Natürlich hat Vollkorngetreide mehr Mineralien und Vitalstoffe als Auszugsmehle. Und rohes Getreide (in Form von Frischkorngerichten) enthält mehr Vitalstoffe als gekochte oder gebackene Teigwaren. Doch sind die Unterschiede nicht so überwältigend wie das von der Vollwertszene gemeinhin dargestellt wird. Vollkornbrot aus Weizen beispielsweise enthält 63 Milligramm Calcium (pro 100 Gramm).
Weißes Auszugsmehl (Type 405) enthält nur noch 15 Milligramm Calcium. Der Unterschied zwischen Weißmehl und Vollkornmehl beträgt also gerade einmal 48 Milligramm.1
Bestehen Sie jedoch nach wie vor auf Brot (oder Teigwaren), ist es natürlich immer und grundsätzlich besser, wenn Sie Ihr Brot (oder andere Teigwaren) selbst herstellen und Zutaten verwenden, die so frisch und so naturbelassen wie möglich sind. In diesem Fall profitieren Sie vom höchstmöglichen Vitalstoffgehalt (auch wenn er im Vergleich zu demjenigen in beispielsweise Gemüse und Nüssen immer noch gering ist) und Sie umgehen die im Bäckerhandwerk üblichen chemisch-synthetischen Zusatzstoffe.
Wenn man sich nun mit Brot oder anderen Teigwaren satt isst, dann isst man automatisch weniger Obst, Salate und Gemüse. Früher oder später leidet man aufgrund des geringen Vitalstoffgehaltes von Getreideprodukten unter Vitalstoffmangel. Isst man weder Brot noch Teigwaren, dann stillt man seinen Hunger mit Obst, Salaten, Gemüse, Algen und Nüssen – der Organismus erhält endlich das, was er braucht: Vitalstoffe, lebendige Enzyme, organische Mineralien und das beste Wasser, das es gibt, nämlich das in Früchten und Gemüse.
Wenn Sie nun beispielsweise eine dicke Scheibe Brot (Vollkornausführung – ca. 63 Milligramm Calcium) mit Salami essen, dann enthält die Salami (30 Gramm) etwa 11 Milligramm Calcium. Dazu noch etwas Butter, was im besten Falle (wenn Sie dick auftragen) 5 Milligramm Calcium ausmacht. Insgesamt sind Sie dann mit 79 Milligramm Calcium dabei. Nicht schlecht! Doch können Sie leider nicht damit rechnen, dass Ihr Organismus in den Genuss dieser 79 Milligramm Calcium gelangt.
Die Verdauung von Brot und Wurst verläuft äußerst säurebildend. Um diese Säuren zu puffern, muss Ihr Körper Mineralien ver(sch)wenden. Mineralien wie z. B. Calcium. Wenn Sie Glück haben, braucht er dazu nicht die gesamten 79 Milligramm. Meistens braucht er jedoch sogar noch mehr, weshalb er sich das benötigte Calcium aus den Reservebeständen des Körpers holt – solange, bis es keine Reserven mehr gibt und Krankheitssymptome der unterschiedlichsten Art auftreten können. (siehe Basische Ernährung).
Essen Sie aber statt des Wurstbrotes beispielsweise 50 Gramm (angekeimte) Mandeln mit 200 Gramm Brokkoli, dann beliefern Sie Ihren Körper mit 352 Milligramm Calcium. Angekeimte Mandeln werden genau wie Brokkoli basisch verstoffwechselt, weshalb keine Säuren anfallen und daher auch keine Mineralien zur Pufferung benötigt werden. Ihr Organismus kann die 352 Milligramm Calcium vollständig verwerten.
Auf diese Weise verhält es sich nicht nur mit Calcium, sondern mit wohl fast allen Mineralien und Vitaminen. Auch das außerordentlich wichtige Vitamin A bzw. seine Vorstufe Beta-Carotin findet sich hauptsächlich in grünem Blattgemüse und Früchten, während es in Getreide lediglich in vernachlässigbaren Spuren vorhanden ist. (Der Verzehr von Leber als Vitamin-A-Lieferant fällt weg, da mit der Verstoffwechslung von tierischen Eiweißen zu viele Nachteile verbunden sind. Mehr dazu siehe hier (Fleisch).
Vitamin A ist bekanntlich wichtig für gesunde Augen, womit es im Zeitalter der stundenlangen Computerarbeit unentbehrlicher denn je geworden ist. Schnell ermüdende Augen sind ein Hinweis auf Vitamin-A-Mangel. Weniger bekannt ist, dass Vitamin A maßgeblich an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt ist, dass es Haut und Schleimhäute gesund hält und dadurch den Körper immun gegen Eindringlinge wie Bakterien, Viren und Parasiten macht. Schon ein leichter Mangel an Vitamin A erhöht das Risiko, an Lungenentzündung zu erkranken um das Zwei- bis Dreifache. Auch die Komplikationsrate, ja sogar die Sterblichkeitsrate von Krankheiten wie z. B. von Masern kann mit einer optimalen Vitamin-A-Versorgung um bis zu 80 Prozent reduziert werden.(1)
Versuche mit Ratten zeigten, dass eine Vervierfachung der üblichen Vitamin-A-Menge in der täglichen Nahrung die Lebenszeit um über 10 Prozent verlängerte, wobei sich nicht einfach das „Rentenalter“ verlängerte, sondern jene Spanne, die als die sog. „Besten Jahre“ bezeichnet wird. Dasselbe gilt für Calcium. Auch hier führte eine Vervierfachung der üblichen Menge zu einem Gewinn an nützlicher Lebenszeit um mehr als 10 Prozent. Das bedeutet nun für die Ernährungspraxis, dass Sie die üblicherweise empfohlenen Mengen an Vitamin A und Calcium (und den übrigen Vitalstoffen) getrost um ein Vielfaches überschreiten können, ja sollten. Gehören jedoch Brot und andere Getreideprodukte zu Ihrer täglichen Ernährung, dann wird Ihnen das nicht gelingen. Ihr Organismus braucht lebendig-bunte Frischkost (grüne Blattgemüse und rote oder orangefarbene Früchte), kein bräunlichweißes Backprodukt.
Eine Überdosierung mit Vitamin A müssen Sie nur dann befürchten, wenn Sie viele Vitamin-A-Kapseln schlucken oder häufig Innereien oder Lebertran essen würden. Stillen Sie den Vitamin-A-Hunger Ihres Körpers jedoch mit grünem Blattgemüse und Früchten, dann besteht diese Gefahr nicht. In pflanzlichen Vitamin-A-Quellen befindet sich Vitamin A in seiner Vorstufe, dem Beta-Carotin, welches ganz nach Bedarf vom Organismus selbst in Vitamin A umgewandelt wird. Auch sind zur Verwertung von Vitamin A nicht – wie es immer heißt – zusätzliche Fett- oder Ölgaben nötig. Man stellte fest, dass bereits winzigste Fettmengen genügen(3), damit der Körper sich das Vitamin A holen kann, das er benötigt. Und da auch Gemüse und Früchte zwischen etwa 0,2 und 1,5 Gramm Fett pro 100 Gramm enthalten(3), können rohe Möhren oder frische Erdbeeren den Vitamin-A-Bedarf – entgegen aller Unkenrufe – auch ohne Speckwürfel oder Sahneberge ganz hervorragend stillen.
Na gut, sagen Sie jetzt vielleicht, nicht wegen Vitamin A esse ich Brot und Getreideprodukte, sondern wegen all der wichtigen Kohlenhydrate und wegen des Vitamin-B-Komplexes. In der Tat werden Getreideprodukte als wertvolle Vitamin-B-Quellen bezeichnet. Doch abgesehen davon, dass um so mehr B-Vitamine benötigt und verschlissen werden, je mehr Zucker und überflüssiges (tierisches) Eiweiß Sie essen, sind Nüsse, Samen und Pilze eine weitaus verlässlichere Vitamin-B-Quelle als sämtliche Vollkornbrote und Teigwaren zusammen. Sonnenblumenkerne enthalten beispielsweise zehnmal mehr Vitamin B1 und Niacin (auch Vitamin B3 genannt) sowie deutlich mehr Vitamin B2 als Vollkornbrot (Weißbrot enthält kaum B-Vitamine).
Sonnenblumenkerne, Nüsse und einige Pilzarten kann man außerdem sehr gut roh essen, was den meisten Menschen bei Teigwaren nicht so zusagen würde. Beim Kochen und Backen reduziert sich aber die Vitamin-B-Menge um bis zu 60 Prozent, weshalb Vitamin-B-Mangel in unseren Breiten gar nicht so selten ist, wie gemeinhin vermutet wird. Immer wiederkehrende Risse in den Mundwinkeln, Probleme mit der Haut, Verdauungsstörungen, aber auch Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel können die ersten Mangelsymptome sein.
Und was die Mär von all den wichtigen Kohlenhydraten in Teigwaren angeht, so ist die rein rechnerische Kohlenhydratmenge etwa in gekochten Nudeln mit 25 Gramm pro 100 Gramm nur wenig höher als in manchen Früchten (Bananen, Kaki, Trauben – 18 bis 20 Gramm). Betrachten wir aber nun die Qualität der beiden Nahrungsmittelgruppen insgesamt, wird wieder klar, dass Früchte weit besser abschneiden als Brot und Getreideprodukte, da die oben beschriebenen Nachteile von Teigwaren bei Früchten und Gemüse einfach nicht vorhanden sind. Auf diese Weise kann man mit einer getreidefreien Frischkost Höchstleistungen erbringen, von denen Mischköstler nur träumen können.
Was also essen Sie, wenn Sie sich üppig mit Calcium und Vitamin A versorgen möchten? Was essen Sie, wenn Sie Ihre „Besten Jahre“ verlängern möchten? Brot und Fleisch oder lieber knackige Salate, saftige Früchte und knusprige Nüsse?

Sieht man sich zusätzlich die langlebigsten Völker der Erde an, so fällt auf, dass sie oft kein oder nur sehr wenig Getreide essen. Die russische Ärztin Galina Schatalova erzählt von getreidefrei lebenden Völkern im Kaukasus und solchen im fernöstlichen Sibirien, deren durchschnittliche Lebenserwartung bei 133 Jahren liegen soll. Auch der älteste bekannte Geschichtsschreiber Herodot (490 v. Chr.) berichtet von den langlebigen Äthiopiern, die keinerlei Getreide aßen und etwa 120 Jahre alt wurden, während ihre persischen Zeitgenossen sich als besonders modern wähnten, viel Weizenbrot aßen, selten älter als 80 wurden und auch dieses für uns Neuzeit-Menschen noch relativ hohe Alter nur deshalb erreichten, weil sie immerhin viele Früchte gegessen haben sollen.
Merken wir uns Getreide als eine hervorragende, weil lagerfähige und schnell sättigende Nahrung für Notzeiten. Solange unsere Märkte, Läden und Gärten jedoch voller frischer Gemüse, Salate, Früchte und Nüsse sind, besteht für Getreideverzehr nicht die geringste Notwendigkeit.
(1) aus „Die große GU Vitamin- und Mineralstoff-Tabelle“, Institute der Ernährungswissenschaft der Universitäten Wien und Gießen
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Retinol
(3) http://www.lebensmittel-tabelle.de/Gruppe_27.html
Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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Liebes Gesundheits-Team, ich habe heute viel Gesundes gelesen und bin wild entschlossen meiner Ernährung eine neue Richtung zu geben. Hoffentlich kann ich meinen Gatten auch dafür begeistern. Kennen Sie Fälle von vitalen, schmerzfreien, völlig gesunden Ehefrauen – denen der Mann abhanden gekommen ist? Haben Sie vielleicht noch einige Tipps, wie frau Männer, deren Ernährungsgrundsatz Nr. 1 lautet: „Es muss schmegge!“ mitnehmen kann? Liebe Grüße
Liebe Ulrike,
grundsätzlich gilt: Niemand muss begeistert werden, niemand muss missioniert werden, niemand muss sich Vorträge zum Thema gesunde Ernährung anhören, wenn es ihn/sie nicht die Bohne interessiert und vor allen Dingen: Niemand muss sich gesund ernähren, nur weil der Partner erkannt hat, wie toll man sich mit einer solchen Ernährung fühlt.
Falls Sie in Ihrer Familie für die Mahlzeiten zuständig sind, ist alles sehr einfach, weil Sie dann ein gesundes Essen zubereiten können, so wie Sie es möchten (grosse Salate, viel Gemüse, leckere Beilagen aus Quinoa, Hirse etc.). Für Ihren Mann gibt es dann zusätzlich noch das, was er mag, also beispielsweise eine Sauce, eine Bratwurst oder was auch immer sein Herz höher schlagen lässt.
Es gibt also keinen Grund dafür, dass einer der Partner für den anderen auf seine Wunschmahlzeiten verzichten müsste. Weder Sie noch Ihr Mann. Verlieren Sie jedoch keine grossen Worte darüber, warum Sie jetzt gerade dies oder jenes essen und warum dies oder jenes nicht. Geniessen Sie einfach Ihre Freiheit, das essen zu können, was Sie möchten und womit Sie sich wohl fühlen :-)
Nein, wir kennen keinen Fall von vitalen, schmerzfreien, völlig gesunden Frauen, denen der Mann abhanden gekommen ist. Wir kennen jedoch einige Fälle von vitalen, schmerzfreien, völlig gesunden Frauen, die sich einen anderen - ebenfalls vitalen, schmerzfreien, völlig gesunden Mann nahmen - und den alten zusammen mit seiner Bratwurst hinter sich liessen... ;-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Liebes Gesundheits-Team, zunächst vielen lieben Dank für die vielen interessanten und hilfreichen Tips – und ein Gutes Neues Jahr! Sie schreiben oft, dass Getreide nicht wirklich gesundheitsfördernd sein muss. Ich esse seit vielen Jahren den „super gesunden“ (?) Frischkornbrei nach Dr. Bruker – 5-7 mal pro Woche – und bin deshal
b im Moment etwas verunsichert. Ist Ihrer Meinung nach auch rohes und gekeimtes Getreide nicht gesund oder gilt das nur für erwärmtes, gekochtes oder gebackenes Getreide? Die luftgetrockneten Getreidefladen haben Menschen doch schon vor einigen tausend Jahren gegessen. Zweite Frage: Ich nehme seit einiger Zeit CH-Alpha (Kollagen für meine derzeit wenig belastbaren Gelenke). Ein Bekannter nimmt deshalb Gelatine vom Bäcker (kostet viel weniger). Würden Sie eines der beiden Produkte (oder beide?) befürworten? Mit freundlichen und gespannten Grüßen
Lieber Harkan,
vielen Dank für Ihre Mail.
Zum Thema Getreide finden Sie hier noch weitere Informationen auf unserer Seite:
Welches Mehl sollte ich nehmen
Aus dem Fazit am Ende des Textes geht unsere Meinung dazu hervor. Wir empfehlen in jedem Falle, von Weizen Abstand zu nehmen und - wenn jemand Getreide essen möchte und wenn Getreide auch vertragen wird - andere Getreidearten zu bevorzugen, diese dann aber nur in kleinen Mengen zu verzehren. Wenn Sie sich mit Frischkornmüsli wohl fühlen, dann können Sie diese Gewohnheit beibehalten. Wir würden jedoch raten, zu den anderen Mahlzeiten des Tages dann keine Getreideprodukte mehr zu sich zu nehmen.
Kollagenhydrolisat ist eine enzymatisch aufbereitete Gelatine und wird - wie bei Gelatine üblich - aus Schlachtabfällen hergestellt. Auch wenn das menschliche Knorpelgewebe aus solchen Aminosäuren besteht, die auch in der Gelatine vorhanden sind, so können diese Bausteine nicht einfach durch deren Verzehr direkt zum Knorpelgewebe transportiert werden. Im Organismus unterliegt der Proteinstoffwechsel der Steuerung durch die Leber. Das heisst, wenn Gelatine gegessen wird, dann wird diese in einzelne Aminosäuren gespalten und diese werden zur Leber geleitet. Die Leber entscheidet jetzt, welches Organ mit welchen Aminosäuren bzw. Proteinen versorgt wird. Da sich auf den Gelatine-Aminosäuren - bildlich gesprochen - kein Adressetikett befindet, auf dem "Knorpelgewebe" stehen würde, weiss die Leber auch nicht, dass sie diese Aminosäuren ausgerechnet in den Knorpel schicken soll.
Der Knorpelstoffwechsel hingegen kann sehr viel sinnvoller dadurch unterstützt werden, indem jene Angewohnheiten reduziert werden, die vermutlich überhaupt erst zum Knorpelabbau geführt haben. Das Problem ist ja nicht der Proteinmangel, sondern oftmals eher eine Übersäuerung, die in Kombination mit einem Mikronährstoffmangel zum Knorpelabbau führen kann. Des weiteren liegt oft ein Mangel an Antioxidantien vor, was eine mögliche knorpelschädigende Auswirkung durch freie Radikale mit sich bringen kann, was sich in chronischen Entzündungsprozessen äussern kann. Informationen zu diesem Thema finden Sie u. a. hier:
Was ist Astaxanthin
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
ich habe Fragen und Gegenüberstellungen zu ihrem Artikel Getreide verhindert Gesundheit Sie schreiben darin auch damit man nur wenig oder gar kein Fleisch essen soll. In diesem Artikel josef-stocker.de/vegan_irrweg.pdf \" wird geschrieben damit das zu B12 Mangel führt. Bitte erst ganz lesen, ich weis es ist viel und erst dann dazu Äussern. Die Aussagen und Darlegungen machen Sinn und sind sauber Belegt. Nun weis ich nicht mehr was richtig ist. Ich möchte ihre Empfehlung nicht anzweifeln. Ich möchte auch Freunden und Bekannten eine Vegane Rohkost empfehlen (evtl. mit Ergänzng von ab und zu Fleisch, Ei oder Fisch). Nur bevor ich was empfehle will ich vorher sicher sein damit es Hand und Fuß hat. Ich studiere alle Pro und Kontra. Danke und Gruß
Vielen Dank für Ihre Frage.
Eine konsequent vegane Ernährung wird von uns nicht empfohlen, da eine solche in der Natur sicher nicht an der Tagesordnung war. Es wurden mit den pflanzlichen Lebensmitteln immer Mikroorganismen und sicher auch (unbeabsichtigt) Insekten, Maden etc. gegessen, so dass das Vitamin B12 kein Problem darstellte. Unsere Empfehlungen zum Vitamin B12 lesen Sie z. B. in diesem Informationstext (siehe insbesondere das Fazit am Ende des Textes):
Infos über Vitamin B12
Das Hauptkriterium einer gesunden Ernährung lautet in jedem Fall - ob nun Fleisch, Fisch, Eier gegessen werden oder ob vegan gelebt wird: Die Lebensmittel sollten so naturbelassen wie möglich und in höchstmöglicher Qualität verzehrt werden. Folglich hängt die Wahl der Lebensmittel nicht zuletzt von den persönlichen Möglichkeiten ab. Wer beispielsweise keine Quelle für Fleisch aus biologischer Freilandhaltung kennt, meidet dieses besser. Darüber hinaus spielt der individuelle Gesundheitszustand, die bisherige Ernährung sowie die - in Bezug auf die Ernährung - persönlichen Ziele und Wünsche eine Rolle.
Liegen beispielsweise chronisch-entzündliche Erkrankungen vor und bestand die bisherige Ernährung aus reichlich tierischen Produkten, dann sollte die Zufuhr tierischer Proteine vorerst drastisch reduziert werden. Was nun die persönlichen Ziele und Wünsche betrifft, so meinen wir damit, dass es Menschen gibt, die sich (aus emotionaler Sicht) nur mit einer veganen Ernährung wohlfühlen, andere mit einer solchen Ernährung hingegen kreuzunglücklich werden. Empfehlungen für eine richtige Ernährung müssen folglich sehr viele Aspekte berücksichtigen und können - abgesehen vom oben genannten Hauptkriterium - nicht pauschal, sondern nur ganz individuell vermittelt werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Danke für den knappen Text! Ich lese grad "Wheat Belly" von William Davis und bin seit 6 Wochen weizenfrei ... früher war ich jahrzehntelang Anhänger der Bruker/Kollath Ernährungsweise. Nun ja, ohne Freßsucht und manische ups and downs, lebt es sich besser. Tryxcal
Gerade mal 48 mg Unterschied zwischen Weißmehl und Vollkorn? Bezogen auf die Menge, dass Calcium nun mal nicht gerade viel in Brot/Getreide vorkommt, ist das eine enorme Menge! Bei der Wortwahl "gerade einmal... " also da muss ich schmunzeln.
Aber schon beim Vergleich. Wieso nimmt man nicht irgendeinen Nährstoff, der in Getreide besonders häufig vorkommt? So hat der Artikel den EIndruck geliefert, er wolle ein Kampfmittel für eine bestimmte Art der Betrachtung sein, dass in irgendeinerweise die Beachtung naturbelassener Nahrungsmittel auf Illusionen beruht.
Ne, das finde ich gar nicht in Ordnung Der Punkt aber ist: Natürlich haben naturbeleassene Nahrungsmittel IMMER mehr Wert-, bzw. Nährstoff. Wobei Nährstoff nicht Energiewert besagen soll.
Hallo Sand,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das "gerade einmal" wird an dieser Stelle nicht deshalb verwendet, weil der genannte Unterschied im Calciumgehalt als absolut niedrig betrachtet wird, sondern als relativ niedrig. Relativ daher, weil weiter unten unter Punkt 10 der Calciumgehalt einer anderen Mahlzeit vorgestellt wird, die - im Vergleich zu einer Brotmahlzeit - deutlich mehr Calcium liefert.
Welchen "Nährstoff" schlagen Sie vor, den wir hätten nehmen sollen und der in Getreide besonders häufig enthalten ist? Magnesium etwa? Oder die B-Vitamine? Oder liebäugeln Sie mit den Kohlenhydraten? Auf die beiden letzteren sind wir in Punkt 14 eingegangen. Insgesamt schneidet die Brotmahlzeit auch in all diesen Fällen deutlich schlechter ab.
Es geht auch nicht darum, einen Beweis dafür zu liefern, dass naturbelassene Lebensmittel immer einen höheren Vitalstoff- und Mikronährstoffgehalt haben. (Wir sind davon ausgegangen, dass dieser Tatbestand allgemein bekannt sein dürfte.) Statt dessen ging es darum, aufzuzeigen, dass Brot zwar satt macht (ob Vollkorn oder nicht), aber nicht mit dem Vitalstoff- und Mikronährstoffgehalt (vom basischen Potential einmal ganz abgesehen) einer auf z. B. Gemüse und Mandeln basierenden Mahlzeit mithalten kann.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Guten Tag, ich bin sehr verwundert über Ihre Ausführungen zum Thema Getreide. Ich habe meine Ernährung erst kürzlich umgestellt und esse nun jeden morgen etwa 100 Gramm Haferflocken, die ich tags zuvor frisch geflockt habe und über nacht in Wasser eingelegt habe. Dazu gibt es Früchte.
Im Laufe des Tages, insbsondere nach dem Training, verzehre ich eine weitere Mahlzeit aus 100 Gramm frisch geflockten (habe einen Flocker zu Hause) Dinkelkorn und Reisprotein dazu. Soll das alles jetzt ungesund sein ?? Wenn man kein Getreide essen soll und auch kein tierisches Eiweiss bleibt ja wirklich nicht viel über. Meine beiden Mahlzeiten aus den frischen Körnern sollten doch absolut gesund sein, oder etwa nicht ???
Vielen Dank und Gruss
Hallo Oliver,
vielen Dank für Ihre Mail.
Im entsprechenden Text wurden eigentlich bereits alle Details zum Thema "Getreide - gesund oder nicht" erläutert.
Das Hauptproblem ist die Tatsache, dass Getreide heute als Grundnahrungsmittel gilt und andere, deutlich vitalstoffreichere Lebensmittel auf unserem Speiseplan verdrängt. Kleine Mengen Getreide können sicher in die Ernährung integriert werden, insbesondere wenn sie in Form von Keimlingen verspeist werden.
Das Einweichen nach dem Schroten oder Flocken nützt ernährungsphysiologisch nichts mehr. Im Gegenteil, sobald das Korn zerkleinert ist, setzt der Oxidationsprozess ein. Sinnvoller wäre das Ankeimen VOR dem Flocken. Doch feuchtes Getreide lässt sich nur schlecht flocken. Also müsste es vorab wieder getrocknet werden, was einen nicht unerheblichen Aufwand bedeutet.
Eine andere Möglichkeit wäre, das angkeimte Korn auf andere Weise zu zerkleinern, etwa in einem Mixer oder mit einer Saftpresse mit Püriereinsatz und es daraufhin sofort zu verspeisen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Was sagt man daszu? gesund.co.at/brot-gebaeck-ernaehrungsinfos-11193/
Liebe Frau Eichel,
vielen Dank für Ihre Mail. Der von Ihnen angegebene Text gibt die Mainstream-Meinung zum Thema Getreide wider. Genau aus diesem Grunde haben wir uns die Mühe gemacht, in unserem Artikel zum Thema Getreide zur Abwechslung einmal solche Gesichtspunkte anzusprechen, die der Gesundheit der Menschen dienen können und diese nicht noch weiter belasten - wie das die Empfehlungen aus Pro-Getreide-Texte tun.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Mehr zufällig bin ich auf Ihre Seite gekommen und habe mich mit großem Interesse "festgefressen". Ich schätze sehr die "Hildegard" Ernährung und da spielt der Dinkel eine entscheidene Rolle. Wird er von Ihnen auch so negativ wie Getreide eingeschätzt? Oder ist es immer noch eine bessere Lösung als "gewöhnliches" Brot. Denn ganz darauf verzichten klappt ja doch nicht.
Mit vielem Dank für eine Antwort und freundlichen Grüssen
Karla Schreiber
Liebe Karla Schreiber,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Ernährungsweise nach Hildegrad von Bingen enthält mit Sicherheit einige nützlichen Tipps, die zu einer gesunden Ernährung betragen können. Hildegard von Bingen hat jedoch in einer ganz anderen Zeit gelebt, was man dabei nicht vergessen sollte.
Dinkel ist zweifelsfrei besser als anderen Kulturgetreidesorten, da es eine sehr ursprungliche Getreideart ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Dinkel etwas zur Gesundheit beiträgt - für Dinkel gilt das selbe wie oben im Text allgemein beschrieben wurde.
Dinkel stellt eine gute Alternative dar, wenn man – wie das wahrscheinlich zu Lebzeiten Hildegards der Fall war – auf Getreide angewiesen ist. Heute hat man allerdings die Möglichkeit Getreide durch gesündere Lebensmittel - wie beispielsweise Amaranth, Quinoa, Nüsse, Hülsenfrüchte oder Ölsaaten - zu ersetzen.
Wenn Sie eine leckere Alternative zu herkömmlichem Brot suchen, probieren Sie doch mal ein selbstgemachtes Keimbrot. Infos und das Rezept dazu finden Sie hier: Brot aus Keimlingen
Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit