Getreide


Getreide ist ein Grundnahrungsmittel. Ein Leben ohne Brot ist für die meisten Menschen unvorstellbar. Getreideverzehr trägt jedoch maßgeblich – gemeinsam mit anderen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln und einer unnatürlichen Lebensweise – zur allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei.

Getreide verhindert Gesundheit

Getreide ist unser Grundnahrungsmittel Nummer eins. Ein Leben ohne Brot, ohne Kuchen, ohne Nudeln? Für die meisten Menschen ist das unvorstellbar. Und doch gehört Getreide erst seit wenigen tausend Jahren zur Ernährung des Menschen. Anfangs war das Urkorn sicher eine Bereicherung für den steinzeitlichen Speisezettel. Heute trägt Getreideverzehr jedoch maßgeblich, gemeinsam mit anderen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln und einer unnatürlichen Lebensweise, zur allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustandes, zu früher Alterung und zur Entwicklung vieler chronischer Erkrankungen bei.

Getreide

Übersicht

  1. Getreide im Laufe der Menschheitsgeschichte
  2. Fladen“brot“ aus Keimgetreide
  3. Ziele moderner Getreidezucht
  4. Glutenunverträglichkeit
  5. Getreide verursacht Verdauungsbeschwerden
  6. Getreide belastet den Organismus
  7. Hämorrhoiden (und vieles mehr) verschwinden bei getreidefreier Ernährung
  8. Ausnahme: Gekeimtes Getreide
  9. Getreideverzehr führt zu Vitalstoffmangel
  10. Salamibrot contra Brokkoli mit Mandeln
  11. Vitamin A vertreibt Krankheit und Tod
  12. Vitamin A und Calcium verlängern die „Besten Jahre“
  13. Ist Überdosierung möglich
  14. Vitamin-B-Komplex und Kohlenhydrate
  15. Brot kostet Lebenszeit

1. Getreide im Laufe der Menschheitsgeschichte

Erst aus der Jungsteinzeit stammen die frühesten Funde, die auf einen gezielten Getreideanbau ab etwa 8.000 v. Chr. schließen lassen. Zwar erscheinen dem einzelnen Menschen mit seiner Lebenserwartung von gerade einmal 70 oder 80 Jahren einige tausend Jahre als sehr viel. Geht man jedoch von der gesamten Entwicklungsperiode des modernen Menschen aus, so handelt es sich um einen Zeitraum von insgesamt mindestens 200.000 Jahren. Das bedeutet, der Mensch hat sich offenbar auch in den 190.000 Jahren vor der Entdeckung des Getreides recht gut über Wasser halten können.

Die Urheimat des Menschen soll sich im tropischen Afrika befunden haben, also in Klimazonen, in denen stets angenehme Temperaturen herrschten. Pflanzen und Früchte gediehen dort ganzjährig in einer solchen Vielfalt und Üppigkeit, dass in diesem paradiesischen Umfeld sicherlich keiner unserer Ahnen auf die Idee gekommen ist, mühevoll die Samen von irgendwelchen Gräsern zu sammeln, wenn doch dicke Mangos, saftige Wurzelknollen und fette Nüsse praktisch direkt in den Mund wuchsen.

Irgendwann machten sich die Menschen jedoch – aus welchen Gründen auch immer – auf die Reise. So gelangten sie auch in Gebiete mit gemäßigtem oder gar kaltem Klima. Früchte und die meisten Grünpflanzen gab es dort nur während einiger Monate. Also mussten die Menschen auf andere Nahrungsquellen ausweichen. Das waren einerseits Fleisch und andererseits Grassamen (die Vorfahren des heutigen Getreides).

Bevor die Menschen sesshaft wurden, sammelten sie die unreifen Ähren von Wildgräsern. Auch sammelten sie die frisch gekeimten Sämlinge dieser Wildgräser. Beides – unreife Wildgrassamen und Keimlinge – sind außerordentlich reich an Vitalstoffen und Lebensenergie. Was unsere durch die Lande ziehenden Vorfahren jedoch nicht aßen, waren reife Grassamen. Einfach deshalb, weil reife Grassamen sofort auf die Erde fallen und nicht warten, bis jemand kommt, um sie zu ernten.

2. Fladen“brot“ aus Keimgetreide

Fladenbrot aus Keimgetreide

Dann wurde der Mensch sesshaft und begann Getreide zu züchten. Anfangs war das – vom gesundheitlichen Standpunkt aus gesehen – nicht weiter tragisch. Getreide war kein Grundnahrungsmittel, es wurde ohne Verwendung von Chemikalien angebaut und nicht industriell verarbeitet. Die alten Getreidesorten waren reich an Mineralien und Vitaminen. Die Menschen ließen das Getreidekorn keimen, zerstampften die Keimlinge zu einem Brei, würzten mit frischen Kräutern, formten den entstandenen Teig zu Broten und ließen sie in der Sonne trocknen. Diese Fladen waren bekömmlich und – in Maßen genossen – gesund.

3. Ziele moderner Getreidezucht

Heute ist das alles ein bisschen anders. Bei der Getreidezucht konzentrierte man sich in letzter Zeit hauptsächlich auf zwei Aspekte. Getreide sollte sich prima maschinell ernten lassen (es fällt daher in reifem Zustand heute nicht mehr aus der Ähre) und es sollte besser den Anforderungen der Lebensmittelindustrie entsprechen. Daher ist beispielsweise ein hoher Eiweißgehalt (Kleber oder auch Gluten genannt) besonders wichtig. Gluten klebt schön, so dass Teige daraus gut zusammenhalten und einfacher verarbeitet werden können. Ob Getreide damit auch gesund ist und dem Verbraucher nutzt, das interessierte bei der züchterischen Auslese niemanden.

4. Glutenunverträglichkeit

Weltweit leidet durchschnittlich bereits jeder zweihundertsiebzigste Mensch an Glutenunverträglichkeit. In diesen Fällen führen alle Kulturgetreidesorten mit hohem Eiweiß- bzw. Glutengehalt (Weizen, Roggen, Hafer, Gerste) zu chronischen Entzündungen der Dünndarmschleimhaut. Abgesehen von den unangenehmen Symptomen wie Durchfall, Erbrechen, Übelkeit und Gewichtsverlust, können die lebenswichtigen Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr richtig verwertet werden

Glutenunverträglichkeit wird als Überempfindlichkeitsreaktion mit unbekannter Ursache eingestuft. In Wirklichkeit handelt es sich um eine ganz normale Reaktion eines gesunden Organismus, der lediglich signalisiert, dass er Getreide und daraus hergestellte Industrieprodukte als für seine Ernährung ungeeignet und ungesund identifiziert hat.

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5. Getreide und Verdauungsbeschwerden

Alle anderen Menschen, die das Getreideeiweiß vertragen, tun dies möglicherweise nur scheinbar. Zwar leiden sie nach Getreideverzehr vielleicht nicht unter akuten Beschwerden, doch geben sich chronische Beschwerden der Verdauungsorgane wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen, Reizdarmsymptome, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Hämorrhoiden und chronische Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn in den Arztpraxen die Klinke in die Hand.

An diesen unterschiedlichen Symptomen ist natürlich – wie oben erwähnt – nicht nur das Getreide schuld. In Kombination mit den übrigen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln, die heute wie selbstverständlich verzehrt werden (pasteurisierte Milchprodukte, Fertigprodukte aller Art, Genussmittel wie Koffein, Alkohol, Zucker etc.) sorgt die moderne Ernährung für eine permanente Reizung und Überlastung der Verdauungsorgane.

6. Getreide belastet den Organismus

Reifes Getreide ist außerordentlich schwer verdaulich. Nicht nur Gluten allein macht dem Organismus zu schaffen. Auch der große Anteil an Stärke führt zu Irritationen. Stärke plus Gluten ergibt in unseren Eingeweiden eine klebrige Masse, die nicht vollständig verdaut werden kann. Neben Schlacken entstehen bei der (versuchten) Verdauung außerdem Säuren. Sie werden im Organismus abgelagert und übersäuern diesen Tag für Tag. Chronisch entzündete Schleimhäute (neben Magen-Darm-Beschwerden auch häufige Erkältungen) und Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose, Gicht, Rheuma) sind typische Folgen von täglichem Brot- und Teigwarengenuss.

Für Vögel gilt das natürlich nicht, da diese ein speziell für die Verdauung von reifen Samen vorgesehenes Verdauungsorgan (einen Kropf) haben. Haben Sie solch einen Kropf? Wenn nein, lassen Sie die Finger von Getreide, Back- und Teigwaren. Ein paar Wochen lang – probeweise. Sie werden sich fantastisch fühlen!

7. Hämorrhoiden verschwinden bei getreidefreier Ernährung

Eine getreidefreie bzw. glutenfreie Ernährungsweise zeigt oft schon nach wenigen Wochen eine deutliche Besserung der oben genannten Symptome. Probieren Sie es aus! Ernähren Sie sich einige Wochen lang glutenfrei (siehe auch Basische Rezepte und Basische Ernährung) und warten Sie ab, was geschieht.

Arthritische Schmerzen und lästige Hämorrhoiden beispielsweise verschwinden binnen weniger Wochen, wenn man sich vor Getreide und Teigwaren in Acht nimmt. Allerdings sind sie genauso schnell wieder da, wenn man wieder rückfällig wird. Ihr Körper zeigt Ihnen ganz genau, was gut für ihn ist und was nicht. Achten Sie auf seine Signale!

8. Ausnahme: Gekeimtes Getreide

Gekeimtes Getreide

Lässt man Getreide jedoch zu Sprossen oder gar Gras (für die Weizengrassaft-Herstellung) keimen, dann handelt es sich nicht mehr um Getreide, sondern um gesundes, frisches Gemüse. Das schwer verdauliche Eiweiß verwandelt sich unter Einwirkung von Enzymen in leicht verwertbare Aminosäuren.

Das Fett wird zu wertvollen Fettsäuren, Chlorophyll (der exquisite Blut-Baustoff) wird gebildet und Giftstoffe, die das Samenkorn vor Fraßfeinden schützen, werden genau wie die klebrige Stärke abgebaut. Die im Getreidekorn eher spärlich vorhandene Menge an Vitalstoffen und Mineralien wird vervielfacht und in eine leicht aufnehmbare Form gebracht. Keimlinge und Sprossen stellen also eine hervorragende Aufwertung der täglichen Frischkost dar und haben mit Getreide kaum mehr etwas zu tun.

9. Getreideverzehr führt zu Vitalstoffmangel

Back- und Teigwaren hingegen machen – wie alle schwer verdaulichen Nahrungsmittel - schnell satt. (In Wirklichkeit aber verstopfen sie nur unsere Organe.) Gleichzeitig ist der Mineralien- und Vitalstoffgehalt von Getreideprodukten äußerst niedrig. Natürlich hat Vollkorngetreide mehr Mineralien und Vitalstoffe als Auszugsmehle. Und rohes Getreide (in Form von Frischkorngerichten) enthält mehr Vitalstoffe als gekochte oder gebackene Teigwaren. Doch sind die Unterschiede nicht so überwältigend wie das von der Vollwertszene gemeinhin dargestellt wird. Vollkornbrot aus Weizen beispielsweise enthält 63 Milligramm Calcium (pro 100 Gramm).

Weißes Auszugsmehl (Type 405) enthält nur noch 15 Milligramm Calcium. Der Unterschied zwischen Weißmehl und Vollkornmehl beträgt also gerade einmal 48 Milligramm.1

Bestehen Sie jedoch nach wie vor auf Brot (oder Teigwaren), ist es natürlich immer und grundsätzlich besser, wenn Sie Ihr Brot (oder andere Teigwaren) selbst herstellen und Zutaten verwenden, die so frisch und so naturbelassen wie möglich sind. In diesem Fall profitieren Sie vom höchstmöglichen Vitalstoffgehalt (auch wenn er im Vergleich zu demjenigen in beispielsweise Gemüse und Nüssen immer noch gering ist) und Sie umgehen die im Bäckerhandwerk üblichen chemisch-synthetischen Zusatzstoffe.

Wenn man sich nun mit Brot oder anderen Teigwaren satt isst, dann isst man automatisch weniger Obst, Salate und Gemüse. Früher oder später leidet man aufgrund des geringen Vitalstoffgehaltes von Getreideprodukten unter Vitalstoffmangel. Isst man weder Brot noch Teigwaren, dann stillt man seinen Hunger mit Obst, Salaten, Gemüse, Algen und Nüssen – der Organismus erhält endlich das, was er braucht: Vitalstoffe, lebendige Enzyme, organische Mineralien und das beste Wasser, das es gibt, nämlich das in Früchten und Gemüse.

10. Salamibrot contra Brokkoli mit Mandeln

Wenn Sie nun beispielsweise eine dicke Scheibe Brot (Vollkornausführung – ca. 63 Milligramm Calcium) mit Salami essen, dann enthält die Salami (30 Gramm) etwa 11 Milligramm Calcium. Dazu noch etwas Butter, was im besten Falle (wenn Sie dick auftragen) 5 Milligramm Calcium ausmacht. Insgesamt sind Sie dann mit 79 Milligramm Calcium dabei. Nicht schlecht! Doch können Sie leider nicht damit rechnen, dass Ihr Organismus in den Genuss dieser 79 Milligramm Calcium gelangt.

Die Verdauung von Brot und Wurst verläuft äußerst säurebildend. Um diese Säuren zu puffern, muss Ihr Körper Mineralien ver(sch)wenden. Mineralien wie z. B. Calcium. Wenn Sie Glück haben, braucht er dazu nicht die gesamten 79 Milligramm. Meistens braucht er jedoch sogar noch mehr, weshalb er sich das benötigte Calcium aus den Reservebeständen des Körpers holt – solange, bis es keine Reserven mehr gibt und Krankheitssymptome der unterschiedlichsten Art auftreten können. (siehe Basische Ernährung).

Essen Sie aber statt des Wurstbrotes beispielsweise 50 Gramm (angekeimte) Mandeln mit 200 Gramm Brokkoli, dann beliefern Sie Ihren Körper mit 352 Milligramm Calcium. Angekeimte Mandeln werden genau wie Brokkoli basisch verstoffwechselt, weshalb keine Säuren anfallen und daher auch keine Mineralien zur Pufferung benötigt werden. Ihr Organismus kann die 352 Milligramm Calcium vollständig verwerten.

11. Vitamin A vertreibt Krankheit und Tod

Auf diese Weise verhält es sich nicht nur mit Calcium, sondern mit wohl fast allen Mineralien und Vitaminen. Auch das außerordentlich wichtige Vitamin A bzw. seine Vorstufe Beta-Carotin findet sich hauptsächlich in grünem Blattgemüse und Früchten, während es in Getreide lediglich in vernachlässigbaren Spuren vorhanden ist. (Der Verzehr von Leber als Vitamin-A-Lieferant fällt weg, da mit der Verstoffwechslung von tierischen Eiweißen zu viele Nachteile verbunden sind. Mehr dazu siehe hier (Fleisch).

Vitamin A ist bekanntlich wichtig für gesunde Augen, womit es im Zeitalter der stundenlangen Computerarbeit unentbehrlicher denn je geworden ist. Schnell ermüdende Augen sind ein Hinweis auf Vitamin-A-Mangel. Weniger bekannt ist, dass Vitamin A maßgeblich an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt ist, dass es Haut und Schleimhäute gesund hält und dadurch den Körper immun gegen Eindringlinge wie Bakterien, Viren und Parasiten macht. Schon ein leichter Mangel an Vitamin A erhöht das Risiko, an Lungenentzündung zu erkranken um das Zwei- bis Dreifache. Auch die Komplikationsrate, ja sogar die Sterblichkeitsrate von Krankheiten wie z. B. von Masern kann mit einer optimalen Vitamin-A-Versorgung um bis zu 80 Prozent reduziert werden.(1)

12. Vitamin A und Calcium verlängern die „Besten Jahre“

Versuche mit Ratten zeigten, dass eine Vervierfachung der üblichen Vitamin-A-Menge in der täglichen Nahrung die Lebenszeit um über 10 Prozent verlängerte, wobei sich nicht einfach das „Rentenalter“ verlängerte, sondern jene Spanne, die als die sog. „Besten Jahre“ bezeichnet wird. Dasselbe gilt für Calcium. Auch hier führte eine Vervierfachung der üblichen Menge zu einem Gewinn an nützlicher Lebenszeit um mehr als 10 Prozent. Das bedeutet nun für die Ernährungspraxis, dass Sie die üblicherweise empfohlenen Mengen an Vitamin A und Calcium (und den übrigen Vitalstoffen) getrost um ein Vielfaches überschreiten können, ja sollten. Gehören jedoch Brot und andere Getreideprodukte zu Ihrer täglichen Ernährung, dann wird Ihnen das nicht gelingen. Ihr Organismus braucht lebendig-bunte Frischkost (grüne Blattgemüse und rote oder orangefarbene Früchte), kein bräunlichweißes Backprodukt.

13. Ist Überdosierung möglich?

Eine Überdosierung mit Vitamin A müssen Sie nur dann befürchten, wenn Sie viele Vitamin-A-Kapseln schlucken oder häufig Innereien oder Lebertran essen würden. Stillen Sie den Vitamin-A-Hunger Ihres Körpers jedoch mit grünem Blattgemüse und Früchten, dann besteht diese Gefahr nicht. In pflanzlichen Vitamin-A-Quellen befindet sich Vitamin A in seiner Vorstufe, dem Beta-Carotin, welches ganz nach Bedarf vom Organismus selbst in Vitamin A umgewandelt wird. Auch sind zur Verwertung von Vitamin A nicht – wie es immer heißt – zusätzliche Fett- oder Ölgaben nötig. Man stellte fest, dass bereits winzigste Fettmengen genügen(3), damit der Körper sich das Vitamin A holen kann, das er benötigt. Und da auch Gemüse und Früchte zwischen etwa 0,2 und 1,5 Gramm Fett pro 100 Gramm enthalten(3), können rohe Möhren oder frische Erdbeeren den Vitamin-A-Bedarf – entgegen aller Unkenrufe – auch ohne Speckwürfel oder Sahneberge ganz hervorragend stillen.

14. Vitamin-B-Komplex und Kohlenhydrate

Na gut, sagen Sie jetzt vielleicht, nicht wegen Vitamin A esse ich Brot und Getreideprodukte, sondern wegen all der wichtigen Kohlenhydrate und wegen des Vitamin-B-Komplexes. In der Tat werden Getreideprodukte als wertvolle Vitamin-B-Quellen bezeichnet. Doch abgesehen davon, dass um so mehr B-Vitamine benötigt und verschlissen werden, je mehr Zucker und überflüssiges (tierisches) Eiweiß Sie essen, sind Nüsse, Samen und Pilze eine weitaus verlässlichere Vitamin-B-Quelle als sämtliche Vollkornbrote und Teigwaren zusammen. Sonnenblumenkerne enthalten beispielsweise zehnmal mehr Vitamin B1 und Niacin (auch Vitamin B3 genannt) sowie deutlich mehr Vitamin B2 als Vollkornbrot (Weißbrot enthält kaum B-Vitamine).

Sonnenblumenkerne, Nüsse und einige Pilzarten kann man außerdem sehr gut roh essen, was den meisten Menschen bei Teigwaren nicht so zusagen würde. Beim Kochen und Backen reduziert sich aber die Vitamin-B-Menge um bis zu 60 Prozent, weshalb Vitamin-B-Mangel in unseren Breiten gar nicht so selten ist, wie gemeinhin vermutet wird. Immer wiederkehrende Risse in den Mundwinkeln, Probleme mit der Haut, Verdauungsstörungen, aber auch Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel können die ersten Mangelsymptome sein.

Und was die Mär von all den wichtigen Kohlenhydraten in Teigwaren angeht, so ist die rein rechnerische Kohlenhydratmenge etwa in gekochten Nudeln mit 25 Gramm pro 100 Gramm nur wenig höher als in manchen Früchten (Bananen, Kaki, Trauben – 18 bis 20 Gramm). Betrachten wir aber nun die Qualität der beiden Nahrungsmittelgruppen insgesamt, wird wieder klar, dass Früchte weit besser abschneiden als Brot und Getreideprodukte, da die oben beschriebenen Nachteile von Teigwaren bei Früchten und Gemüse einfach nicht vorhanden sind. Auf diese Weise kann man mit einer getreidefreien Frischkost Höchstleistungen erbringen, von denen Mischköstler nur träumen können.

Was also essen Sie, wenn Sie sich üppig mit Calcium und Vitamin A versorgen möchten? Was essen Sie, wenn Sie Ihre „Besten Jahre“ verlängern möchten? Brot und Fleisch oder lieber knackige Salate, saftige Früchte und knusprige Nüsse?

15. Brot kostet Lebenszeit

Brot

Sieht man sich zusätzlich die langlebigsten Völker der Erde an, so fällt auf, dass sie oft kein oder nur sehr wenig Getreide essen. Die russische Ärztin Galina Schatalova erzählt von getreidefrei lebenden Völkern im Kaukasus und solchen im fernöstlichen Sibirien, deren durchschnittliche Lebenserwartung bei 133 Jahren liegen soll. Auch der älteste bekannte Geschichtsschreiber Herodot (490 v. Chr.) berichtet von den langlebigen Äthiopiern, die keinerlei Getreide aßen und etwa 120 Jahre alt wurden, während ihre persischen Zeitgenossen sich als besonders modern wähnten, viel Weizenbrot aßen, selten älter als 80 wurden und auch dieses für uns Neuzeit-Menschen noch relativ hohe Alter nur deshalb erreichten, weil sie immerhin viele Früchte gegessen haben sollen.

Merken wir uns Getreide als eine hervorragende, weil lagerfähige und schnell sättigende Nahrung für Notzeiten. Solange unsere Märkte, Läden und Gärten jedoch voller frischer Gemüse, Salate, Früchte und Nüsse sind, besteht für Getreideverzehr nicht die geringste Notwendigkeit.

Fußnoten

(1) aus „Die große GU Vitamin- und Mineralstoff-Tabelle“, Institute der Ernährungswissenschaft der Universitäten Wien und Gießen
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Retinol
(3) http://www.lebensmittel-tabelle.de/Gruppe_27.html




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Ulrike
geschrieben am: Montag, 30. Januar 2012, 11:33
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Liebes Gesundheits-Team, ich habe heute viel Gesundes gelesen und bin wild entschlossen meiner Ernährung eine neue Richtung zu geben. Hoffentlich kann ich meinen Gatten auch dafür begeistern. Kennen Sie Fälle von vitalen, schmerzfreien, völlig gesunden Ehefrauen – denen der Mann abhanden gekommen ist? Haben Sie vielleicht noch einige Tipps, wie frau Männer, deren Ernährungsgrundsatz Nr. 1 lautet: „Es muss schmegge!“ mitnehmen kann? Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ulrike,

grundsätzlich gilt: Niemand muss begeistert werden, niemand muss missioniert werden, niemand muss sich Vorträge zum Thema gesunde Ernährung anhören, wenn es ihn/sie nicht die Bohne interessiert und vor allen Dingen: Niemand muss sich gesund ernähren, nur weil der Partner erkannt hat, wie toll man sich mit einer solchen Ernährung fühlt.

Falls Sie in Ihrer Familie für die Mahlzeiten zuständig sind, ist alles sehr einfach, weil Sie dann ein gesundes Essen zubereiten können, so wie Sie es möchten (grosse Salate, viel Gemüse, leckere Beilagen aus Quinoa, Hirse etc.). Für Ihren Mann gibt es dann zusätzlich noch das, was er mag, also beispielsweise eine Sauce, eine Bratwurst oder was auch immer sein Herz höher schlagen lässt.

Es gibt also keinen Grund dafür, dass einer der Partner für den anderen auf seine Wunschmahlzeiten verzichten müsste. Weder Sie noch Ihr Mann. Verlieren Sie jedoch keine grossen Worte darüber, warum Sie jetzt gerade dies oder jenes essen und warum dies oder jenes nicht. Geniessen Sie einfach Ihre Freiheit, das essen zu können, was Sie möchten und womit Sie sich wohl fühlen :-)

Nein, wir kennen keinen Fall von vitalen, schmerzfreien, völlig gesunden Frauen, denen der Mann abhanden gekommen ist. Wir kennen jedoch einige Fälle von vitalen, schmerzfreien, völlig gesunden Frauen, die sich einen anderen - ebenfalls vitalen, schmerzfreien, völlig gesunden Mann nahmen - und den alten zusammen mit seiner Bratwurst hinter sich liessen... ;-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Harkan
geschrieben am: Sonntag, 29. Januar 2012, 12:05
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Liebes Gesundheits-Team, zunächst vielen lieben Dank für die vielen interessanten und hilfreichen Tips – und ein Gutes Neues Jahr! Sie schreiben oft, dass Getreide nicht wirklich gesundheitsfördernd sein muss. Ich esse seit vielen Jahren den „super gesunden“ (?) Frischkornbrei nach Dr. Bruker – 5-7 mal pro Woche – und bin deshal

b im Moment etwas verunsichert. Ist Ihrer Meinung nach auch rohes und gekeimtes Getreide nicht gesund oder gilt das nur für erwärmtes, gekochtes oder gebackenes Getreide? Die luftgetrockneten Getreidefladen haben Menschen doch schon vor einigen tausend Jahren gegessen. Zweite Frage: Ich nehme seit einiger Zeit CH-Alpha (Kollagen für meine derzeit wenig belastbaren Gelenke). Ein Bekannter nimmt deshalb Gelatine vom Bäcker (kostet viel weniger). Würden Sie eines der beiden Produkte (oder beide?) befürworten? Mit freundlichen und gespannten Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Harkan,
vielen Dank für Ihre Mail.

Zum Thema Getreide finden Sie hier noch weitere Informationen auf unserer Seite:

Welches Mehl sollte ich nehmen

Aus dem Fazit am Ende des Textes geht unsere Meinung dazu hervor. Wir empfehlen in jedem Falle, von Weizen Abstand zu nehmen und - wenn jemand Getreide essen möchte und wenn Getreide auch vertragen wird - andere Getreidearten zu bevorzugen, diese dann aber nur in kleinen Mengen zu verzehren. Wenn Sie sich mit Frischkornmüsli wohl fühlen, dann können Sie diese Gewohnheit beibehalten. Wir würden jedoch raten, zu den anderen Mahlzeiten des Tages dann keine Getreideprodukte mehr zu sich zu nehmen.

Kollagenhydrolisat ist eine enzymatisch aufbereitete Gelatine und wird - wie bei Gelatine üblich - aus Schlachtabfällen hergestellt. Auch wenn das menschliche Knorpelgewebe aus solchen Aminosäuren besteht, die auch in der Gelatine vorhanden sind, so können diese Bausteine nicht einfach durch deren Verzehr direkt zum Knorpelgewebe transportiert werden. Im Organismus unterliegt der Proteinstoffwechsel der Steuerung durch die Leber. Das heisst, wenn Gelatine gegessen wird, dann wird diese in einzelne Aminosäuren gespalten und diese werden zur Leber geleitet. Die Leber entscheidet jetzt, welches Organ mit welchen Aminosäuren bzw. Proteinen versorgt wird. Da sich auf den Gelatine-Aminosäuren - bildlich gesprochen - kein Adressetikett befindet, auf dem "Knorpelgewebe" stehen würde, weiss die Leber auch nicht, dass sie diese Aminosäuren ausgerechnet in den Knorpel schicken soll.

Der Knorpelstoffwechsel hingegen kann sehr viel sinnvoller dadurch unterstützt werden, indem jene Angewohnheiten reduziert werden, die vermutlich überhaupt erst zum Knorpelabbau geführt haben. Das Problem ist ja nicht der Proteinmangel, sondern oftmals eher eine Übersäuerung, die in Kombination mit einem Mikronährstoffmangel zum Knorpelabbau führen kann. Des weiteren liegt oft ein Mangel an Antioxidantien vor, was eine mögliche knorpelschädigende Auswirkung durch freie Radikale mit sich bringen kann, was sich in chronischen Entzündungsprozessen äussern kann. Informationen zu diesem Thema finden Sie u. a. hier:

Was ist Astaxanthin

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Harkan
geschrieben am: Mittwoch, 11. Januar 2012, 12:48
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ich habe Fragen und Gegenüberstellungen zu ihrem Artikel Getreide verhindert Gesundheit Sie schreiben darin auch damit man nur wenig oder gar kein Fleisch essen soll. In diesem Artikel josef-stocker.de/vegan_irrweg.pdf \" wird geschrieben damit das zu B12 Mangel führt. Bitte erst ganz lesen, ich weis es ist viel und erst dann dazu Äussern. Die Aussagen und Darlegungen machen Sinn und sind sauber Belegt. Nun weis ich nicht mehr was richtig ist. Ich möchte ihre Empfehlung nicht anzweifeln. Ich möchte auch Freunden und Bekannten eine Vegane Rohkost empfehlen (evtl. mit Ergänzng von ab und zu Fleisch, Ei oder Fisch). Nur bevor ich was empfehle will ich vorher sicher sein damit es Hand und Fuß hat. Ich studiere alle Pro und Kontra. Danke und Gruß




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Frage.
Eine konsequent vegane Ernährung wird von uns nicht empfohlen, da eine solche in der Natur sicher nicht an der Tagesordnung war. Es wurden mit den pflanzlichen Lebensmitteln immer Mikroorganismen und sicher auch (unbeabsichtigt) Insekten, Maden etc. gegessen, so dass das Vitamin B12 kein Problem darstellte. Unsere Empfehlungen zum Vitamin B12 lesen Sie z. B. in diesem Informationstext (siehe insbesondere das Fazit am Ende des Textes):

Infos über Vitamin B12

Das Hauptkriterium einer gesunden Ernährung lautet in jedem Fall - ob nun Fleisch, Fisch, Eier gegessen werden oder ob vegan gelebt wird: Die Lebensmittel sollten so naturbelassen wie möglich und in höchstmöglicher Qualität verzehrt werden. Folglich hängt die Wahl der Lebensmittel nicht zuletzt von den persönlichen Möglichkeiten ab. Wer beispielsweise keine Quelle für Fleisch aus biologischer Freilandhaltung kennt, meidet dieses besser. Darüber hinaus spielt der individuelle Gesundheitszustand, die bisherige Ernährung sowie die - in Bezug auf die Ernährung - persönlichen Ziele und Wünsche eine Rolle.

Liegen beispielsweise chronisch-entzündliche Erkrankungen vor und bestand die bisherige Ernährung aus reichlich tierischen Produkten, dann sollte die Zufuhr tierischer Proteine vorerst drastisch reduziert werden. Was nun die persönlichen Ziele und Wünsche betrifft, so meinen wir damit, dass es Menschen gibt, die sich (aus emotionaler Sicht) nur mit einer veganen Ernährung wohlfühlen, andere mit einer solchen Ernährung hingegen kreuzunglücklich werden. Empfehlungen für eine richtige Ernährung müssen folglich sehr viele Aspekte berücksichtigen und können - abgesehen vom oben genannten Hauptkriterium - nicht pauschal, sondern nur ganz individuell vermittelt werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tryxcal
geschrieben am: Donnerstag, 03. November 2011, 00:33
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Danke für den knappen Text! Ich lese grad "Wheat Belly" von William Davis und bin seit 6 Wochen weizenfrei ... früher war ich jahrzehntelang Anhänger der Bruker/Kollath Ernährungsweise. Nun ja, ohne Freßsucht und manische ups and downs, lebt es sich besser. Tryxcal


Sand
geschrieben am: Sonntag, 30. Oktober 2011, 14:54
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Gerade mal 48 mg Unterschied zwischen Weißmehl und Vollkorn? Bezogen auf die Menge, dass Calcium nun mal nicht gerade viel in Brot/Getreide vorkommt, ist das eine enorme Menge! Bei der Wortwahl "gerade einmal... " also da muss ich schmunzeln.

Aber schon beim Vergleich. Wieso nimmt man nicht irgendeinen Nährstoff, der in Getreide besonders häufig vorkommt? So hat der Artikel den EIndruck geliefert, er wolle ein Kampfmittel für eine bestimmte Art der Betrachtung sein, dass in irgendeinerweise die Beachtung naturbelassener Nahrungsmittel auf Illusionen beruht.

Ne, das finde ich gar nicht in Ordnung Der Punkt aber ist: Natürlich haben naturbeleassene Nahrungsmittel IMMER mehr Wert-, bzw. Nährstoff. Wobei Nährstoff nicht Energiewert besagen soll.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sand,
vielen Dank für Ihre Mail.

Das "gerade einmal" wird an dieser Stelle nicht deshalb verwendet, weil der genannte Unterschied im Calciumgehalt als absolut niedrig betrachtet wird, sondern als relativ niedrig. Relativ daher, weil weiter unten unter Punkt 10 der Calciumgehalt einer anderen Mahlzeit vorgestellt wird, die - im Vergleich zu einer Brotmahlzeit - deutlich mehr Calcium liefert.
 
Welchen "Nährstoff" schlagen Sie vor, den wir hätten nehmen sollen und der in Getreide besonders häufig enthalten ist? Magnesium etwa? Oder die B-Vitamine? Oder liebäugeln Sie mit den Kohlenhydraten? Auf die beiden letzteren sind wir in Punkt 14 eingegangen. Insgesamt schneidet die Brotmahlzeit auch in all diesen Fällen deutlich schlechter ab.
 
Es geht auch nicht darum, einen Beweis dafür zu liefern, dass naturbelassene Lebensmittel immer einen höheren Vitalstoff- und Mikronährstoffgehalt haben. (Wir sind davon ausgegangen, dass dieser Tatbestand allgemein bekannt sein dürfte.) Statt dessen ging es darum, aufzuzeigen, dass Brot zwar satt macht (ob Vollkorn oder nicht), aber nicht mit dem Vitalstoff- und Mikronährstoffgehalt (vom basischen Potential einmal ganz abgesehen) einer auf z. B. Gemüse und Mandeln basierenden Mahlzeit mithalten kann.
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: Montag, 03. Oktober 2011, 08:28
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Guten Tag, ich bin sehr verwundert über Ihre Ausführungen zum Thema Getreide. Ich habe meine Ernährung erst kürzlich umgestellt und esse nun jeden morgen etwa 100 Gramm Haferflocken, die ich tags zuvor frisch geflockt habe und über nacht in Wasser eingelegt habe. Dazu gibt es Früchte.

Im Laufe des Tages, insbsondere nach dem Training, verzehre ich eine weitere Mahlzeit aus 100 Gramm frisch geflockten (habe einen Flocker zu Hause) Dinkelkorn und Reisprotein dazu. Soll das alles jetzt ungesund sein ?? Wenn man kein Getreide essen soll und auch kein tierisches Eiweiss bleibt ja wirklich nicht viel über. Meine beiden Mahlzeiten aus den frischen Körnern sollten doch absolut gesund sein, oder etwa nicht ???

Vielen Dank und Gruss




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Oliver,
vielen Dank für Ihre Mail.
Im entsprechenden Text wurden eigentlich bereits alle Details zum Thema "Getreide - gesund oder nicht" erläutert.
Das Hauptproblem ist die Tatsache, dass Getreide heute als Grundnahrungsmittel gilt und andere, deutlich vitalstoffreichere Lebensmittel auf unserem Speiseplan verdrängt. Kleine Mengen Getreide können sicher in die Ernährung integriert werden, insbesondere wenn sie in Form von Keimlingen verspeist werden.

Das Einweichen nach dem Schroten oder Flocken nützt ernährungsphysiologisch nichts mehr. Im Gegenteil, sobald das Korn zerkleinert ist, setzt der Oxidationsprozess ein. Sinnvoller wäre das Ankeimen VOR dem Flocken. Doch feuchtes Getreide lässt sich nur schlecht flocken. Also müsste es vorab wieder getrocknet werden, was einen nicht unerheblichen Aufwand bedeutet.

Eine andere Möglichkeit wäre, das angkeimte Korn auf andere Weise zu zerkleinern, etwa in einem Mixer oder mit einer Saftpresse mit Püriereinsatz und es daraufhin sofort zu verspeisen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jessika Eichel
geschrieben am: Sonntag, 02. Oktober 2011, 18:46
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Was sagt man daszu? gesund.co.at/brot-gebaeck-ernaehrungsinfos-11193/




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Eichel,
vielen Dank für Ihre Mail. Der von Ihnen angegebene Text gibt die Mainstream-Meinung zum Thema Getreide wider. Genau aus diesem Grunde haben wir uns die Mühe gemacht, in unserem Artikel zum Thema Getreide zur Abwechslung einmal solche Gesichtspunkte anzusprechen, die der Gesundheit der Menschen dienen können und diese nicht noch weiter belasten - wie das die Empfehlungen aus Pro-Getreide-Texte tun.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Karla Schreiber
geschrieben am: Dienstag, 30. August 2011, 16:17
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Mehr zufällig bin ich auf Ihre Seite gekommen und habe mich mit großem Interesse "festgefressen". Ich schätze sehr die "Hildegard" Ernährung und da spielt der Dinkel eine entscheidene Rolle. Wird er von Ihnen auch so negativ wie Getreide eingeschätzt? Oder ist es immer noch eine bessere Lösung als "gewöhnliches" Brot. Denn ganz darauf verzichten klappt ja doch nicht.

Mit vielem Dank für eine Antwort und freundlichen Grüssen
Karla Schreiber




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Karla Schreiber,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die Ernährungsweise nach Hildegrad von Bingen enthält mit Sicherheit einige nützlichen Tipps, die zu einer gesunden Ernährung betragen können. Hildegard von Bingen hat jedoch in einer ganz anderen Zeit gelebt, was man dabei nicht vergessen sollte.

Dinkel ist zweifelsfrei besser als anderen Kulturgetreidesorten, da es eine sehr ursprungliche Getreideart ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Dinkel etwas zur Gesundheit beiträgt - für Dinkel gilt das selbe wie oben im Text allgemein beschrieben wurde.

Dinkel stellt eine gute Alternative dar, wenn man – wie das wahrscheinlich zu Lebzeiten Hildegards der Fall war – auf Getreide angewiesen ist. Heute hat man allerdings die Möglichkeit Getreide durch gesündere Lebensmittel - wie beispielsweise Amaranth, Quinoa, Nüsse, Hülsenfrüchte oder Ölsaaten - zu ersetzen.

Wenn Sie eine leckere Alternative zu herkömmlichem Brot suchen, probieren Sie doch mal ein selbstgemachtes Keimbrot. Infos und das Rezept dazu finden Sie hier: Brot aus Keimlingen

Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Johannes Felsch
geschrieben am: Montag, 15. August 2011, 19:39
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Die beste Internet Seite über Ernährung seit langem!
Fischer Ute
geschrieben am: Dienstag, 19. Juli 2011, 21:16
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Erst einmal möchte ich zum Ausdruck bringen das diese Websuite super ist!
Was ich bis jetzt alles gelesen habe gefällt mir gut und es hat mir und anderen schon viel geholfen.
Sozusagen doktere ich schon mehrere Jahre an meiner Gesundheit herum und dies nicht mal unwissend da etwas vom Fach (Kranken/ALtenpflege). Diese Beiträge sind doch super und man brauch sie ja nicht zu befolgen wenn man anderer Ansicht ist.
Zu dem Beitrag mit dem Getreide .
Kenne genug Leute die mittlerweile kein Weizen mehr vertragen Gluten und das in reichlicher Menge(Anbau anders etc.) Wir haben oder essen zu zu viel davon.
Und dann die ganzen Zusätze z.B im Brot.
Vom anderen Essen(abepackt/viel Histamin)
ganz zu schweigen. Und der Darm wird krank!
UNd DANN GEHTS LOS! Ich weiß von was ich rede.
Warum sollte man sich nicht mal ohne oder mit wenig Getreide ernähren.
Und das ist ja nicht das eigentliche die andere Ernährung muß auch stimmen. Irgendwann ist das Fass voll!
Ich kann euch nur sagen passt auf euch auf

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Fischer,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail und Ihre solidarischen Worte :-)
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sarah
geschrieben am: Mittwoch, 06. Juli 2011, 08:44
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Hallo liebes ZDG-Team,

ich neige sehr zu Verstopfungen und gelgentlich stark aufgeblähtem Bauch (hatte es auch 5 jahre lang chronisch) und dies schon in sehr jungen Jahren. Ich ernähre mich jedoch ziemlich gesund (keine Fertigprodukte, Junk Food, Milchprodukte, Fleisch nicht häufiger als 3mal pro Woche). Es würde mich interessieren, ob ich meine Beschwerden Ihrer Meinung nach lindern könnte wenn ich auf Getreide verzichten würde, bzw mich basisch ernährte?

Danke im Vorraus!

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sarah,
vielen Dank für Ihre Mail.
Welche Ursache Ihre Symptome haben, lässt sich aus der Ferne nur schwer beurteilen. Ihr Verdacht wäre jedoch durchaus möglich. Um ihn zu bestätigen (oder auch nicht), könnten Sie einfach einige Zeit getreidefrei leben. Eine weniger radikale Möglichkeit wäre, die üblichen Getreide mit sog. Pseudogetreiden zu ersetzen, also mit Quinoa, Hirse, Amaranth und Buchweizen. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Ihr Organismus mit den üblichen Lebensmittelkombinationen Probleme hat. Mehr Informationen dazu finden Sie in diesem Artikel:

Gesunde Verdauung

Alles Gute und liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Anna
geschrieben am: Dienstag, 21. Juni 2011, 22:21
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Ich habe des weiteren ein Buch des Herrn Prof, Dr. Schnitzer gelesen, in dem das genaue Gegenzeil in Punkto Getreide steht. Dieser schreibt, dass Getreide eins der gesündesten Sachen ist - solange es frisch gemahlen wurde. Lagert man Getreide hat es genau den Umkehreffekt und ist sehr ungesund. Auch die Äthiopier aßen viel Getreide und mahlten es lange Zeit vor bevor sie es verbruachten - was zu Lephraepidemie führte. Er fand heraus, wenn es frisch gemahen wird dies nichtmehr passiert u alle gesund blieben. Prof Dr schnitzer gibt in seinem Buch "Gesundheit - Getreide - Welternährung - die wichtige Rolle des frisch gemahlten Getreides wieder wenn es frisch gemahlen ist. es ist sehr notwendig für unseren Körper. Können sie mir dazu bitte ihren Standpunkt geben?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anna,
vielen Dank für Ihre Mail.
Unser Standpunkt zum Thema Getreide wurde im betreffenden Text ausführlich erläutert

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html

Da Getreide - in den heute üblichen Mengen und in der heute üblichen Form - nicht zur gesunden Ernährung gehört, ist die Frage, ob es nun frisch gemahlen oder nicht frisch gemahlen verzehrt werden sollte, im Grunde überflüssig. Da die von Herrn Dr. Schnitzer empfohlene Ernährungsweise jedoch sehr viel mehr enthält als nur Getreide - nämlich in der Hauptsache Gemüse, Salate, Nüsse und etwas Obst in roher Form und diese Ernährungsweise (auch unserer Meinung nach) optimal ist - wird die kleine Getreidemenge, die er in der Schnitzer-Intensivkost empfiehlt, kaum Schaden anrichten.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Robert
geschrieben am: Dienstag, 05. April 2011, 08:47
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Hallo liebes ZDG-Team,
ihr habt mir schon sehr weitergeholfen bei der Darmsanierung und nachdem ich nun alle eure Links durchgeforstet habe bleibe ich noch bei einer Sache stecken, nämlich den Kohlenhydraten und kcal. Ich brauche für meinen Körper mit Sport und Job 3000kcal pro Tag. Jetzt habt ihr auch bei meinem Vorgänger geschrieben, dass Quinoa und Hirse sowie Kartoffeln mit einbauen kann.
mein Problem: wie komme ich auf die 3000kcal bei einer "grünen" Ernährung und vorallem, da man ja schon ab nachmittag keine Kohlenhydrate und Rohkost mehr essen soll, wie baue ich die kcal in meinen Alltag ein!?! Ich denke mal, dass ihr in diesem Punkt sicherlich schon Erfahrungen habt und freue mich auf eure Antwort!

Vielen Dank und freundliche Grüße,
Robert

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Robert,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)
Wenn Sie - abgesehen von den von Ihnen erwähnten Lebensmitteln - verschiedene Nuss- und Ölsaatengerichte (z. B. Mandelmilch, Nusspasteten, etc.), Avokados, naturbelassene Öle sowie Sprossen in Ihre Ernährung integrieren, werden Sie kaum Probleme haben, die erforderlichen Kalorien zu erreichen.
Auch am Nachmittag und Abend können sowohl Kohlenhydrate als auch Rohkost gegessen werden. Der ausschlaggebende Punkt bei den Kohlenhydraten ist, welche Qualität sie haben (Nüsse, Sprossen, Gemüse, Früchte sind ebenfalls kohlenhydrathaltig und absolut empfehlenswert). Bei der Rohkost ist deren Verträglichkeit von der individuellen Konstitution und von der Ernährungsweise abhängig. Wenn tagsüber beispielsweise "normal" gegessen wird (isolierte Kohlenhydrate, ungünstige Fette, stark verarbeitete tierische Eiweiße etc.) und am Abend eine Rohkostplatte verspeist wird, ist eine Unverträglichkeit vorprogrammiert. Wenn jedoch eine gut kombinierte basische Ernährungsweise praktiziert wird und außerdem das Verdauungssystem mit Hilfe einer Darmsanierung auf Vordermann gebracht ist, macht Rohkost - wenn sie ausführlich gekaut wird - auch am Abend keinerlei Probleme.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Thomas
geschrieben am: Dienstag, 15. März 2011, 17:17
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Auf ihren Seiten schreiben sie, dass durch falsche Ernährung, gerade durch Getreide, es zu verschiedenen Gesundheitsproblemen kommen kann. Ich habe schon lange verschiedene Verdauungsprobleme (Durchfall, Blähumgen, Hämorriden), schlafe schlecht und werde morgens nur schwer munter. Würden Sie mir empfehlen auszuprobieren ein paar Wochen auf Getreide zu verzichten? Oder gleich auch auf alle stärkehaltigen Produkte wie Reis und Kartoffeln?
zu Milchprodukten: sind hier Schafs- und Ziegenmilchprodukte den Kuhmilchprodukten vorzuziehen?
Vielen Dank für Ihren Rat, Thomas

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Thomas,
vielen Dank für Ihre Mail.

Eine mindestens vier- bis sechswöchige getreidefreie Phase sollte bereits eindeutige Resultate zeigen, so dass Sie in der Lage sein werden, die Wirkung von Getreide auf Ihren Körper zu beurteilen. Kartoffeln und gelegentlich Hirse oder Quinoa können Sie in Ihren Speiseplan als Beilagen einbauen. Konzentrieren Sie sich jedoch auf Gemüse und Frischkost. Ziegen- und Schafmilchprodukte sind grundsätzlich bekömmlicher und gesundheitlich vorteilhafter als Kuhmilchprodukte. Falls möglich, bevorzugen Sie gesäuerte Rohmilchprodukte aus biologischer Landwirtschaft.

Achten Sie ferner darauf, betont langsam zu essen und jeden Bissen ausführlich zu kauen. Gerade bei Verdauungsproblemen hilft es außerdem, auf die richtige Kombination der Lebensmittel zu achten:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-verdauung-ia.html

Auch möchten wir Sie mit diesem Text über einige Maßnahmen informieren, die Ihrem Verdauungssystem außerordentlich nützlich sein können:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/darmsanierung-10-tipps-pi.html.

Beachten Sie hier insbesondere die Tipps 4 und 5 zur Sanierung der Darmflora.

Vielleicht wäre dieser Text für Sie ebenfalls interessant?

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html

Grüne Smoothies sind leicht verdaulich, ersetzen Zwischen- oder sogar Hauptmahlzeiten und versorgen Ihren Körper mit Vitalstoffen und großartiger Energie. Gerade grüne Blattgemüse werden in der modernen Ernährung sehr vernachlässigt, liefern dem Organismus jedoch Stoffe, die er sonst aus keiner anderen Lebensmittelgruppe beziehen kann.

Grüne Smoothies können ganz wunderbar auch mit Hilfe von Graspulver und/oder Ormus Supergreens hergestellt werden (z. B. im Shop der ZDG GmbH:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/graeser-shop.html

Ausführliche Infos zu Ormus Supergreens finden Sie hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sunwarrior-orrmus-supergreens.html

Damit Sie Ihre Ernährung einer möglichen Nahrungsmittelunverträglichkeit (Fructose, Lactose, Gluten) anpassen können, empfehlen wir, dies evtl. abchecken zu lassen.

Wir hoffen, dass es Ihnen bald wieder besser geht, wünschen Ihnen alles Gute und senden
herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ursuka K.
geschrieben am: Freitag, 07. Januar 2011, 15:48
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Da ich festgestellt habe, dass es mir gut tut wenn ich 1x/Woche getreidefrei esse, würde ich gerne das Brot/Brötchen ersetzen....
Haben Sie eine Alternative? Vielen Dank für Ihre Antwort
Ursula K.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Kohlmann,
vielen Dank für Ihre Mail.
Nun kommt es darauf an, was Sie unter "Getreide" verstehen. Geht es Ihnen lediglich darum, glutenhaltige Getreidesorten (Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste) und Produkte daraus zu meiden? Dann böte sich die Alternative "glutenfreies Brot" aus Getreiden wie Reis, Mais und Hirse oder aus den Pseudogetreiden Quinoa und Amaranth.

Möchten Sie jedoch Kohlenhydrate meiden, dann können Sie sich "Brote" aus Nüssen (Mandeln, Haselnnüssen, Walnüssen), Hülsenfrüchten (Linsen, Erdnüsse, Kichererbsen) und Ölsaaten (Sonnenblumenkerne, Leinsaat, Kürbiskerne) zubereiten. Nähere Infos dazu finden Sie im Text:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brot.html

im Abschnitt "Brot aus Keimlingen selber machen", nur dass Sie die im Text erwähnten Getreidekeimlinge mit gemahlenen Nüssen und/oder gekeimten Ölsaaten oder Hülsenfrüchten ersetzen.
Auch schmecken belegte Kohlrabischeiben, Paprikastreifen oder Gurkenhälften (längs geteilt) ganz wunderbar. Möhren lassen sich in Brotaufstriche oder Dips stippen und sogar kleine feste Salatköpfe wie z. B. Radicchio können quer in Scheiben und mit einer leckeren Nusspastete bestrichen hervorragend sättigen.
Liebe Grüße
IhrTeam vom
Zentrum der Gesundheit
Bernhard
geschrieben am: Sonntag, 05. Dezember 2010, 22:41
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Hallo an die Belegschaft Zentrum der Gesundheit, Gmbh!

Seit kurzem erst lese ich mich auf eurer Webseite ein, einige Themen kannte ich schon aus anderen Quellen, hier werden sie jedoch auf eindrucksvollerer Weise und nicht aufdringlich dem Leser angeboten, natürlich steht hinter all diesen Informationen ein Gewisser Finanzieller Hintergrund ohne dem diese Website nicht in dieser Form angeboten werden könnte.
Ich möchte damit zum Ausdruck bringen das jeder Leser eine Eigenverantwortung hat, wenn er „alles“ blindlings glaubt, so hat er ja die Möglichkeit die „Mitte“ zu finden, Suchmaschinen zu bemühen, statt nach einem Verantwortlichen zu suchen.

Zum Thema Getreide schreibt der Verfasser recht schlüssige Informationen die ich gedanklich durchaus nachvollziehen kann, dennoch möchte ich Fragen und bitte um eine Antwort.

Zitat:
„Dann wurde der Mensch sesshaft und begann Getreide zu züchten. Anfangs war das – vom gesundheitlichen Standpunkt aus gesehen – nicht weiter tragisch. Getreide war kein Grundnahrungsmittel, es wurde ohne Verwendung von Chemikalien angebaut und nicht industriell verarbeitet.“

Heute ist alles anders, wie weiter zu lesen ist, Stichwort „Kleber“, „Auszugsmehl“, „Chemikalien“, „Degeneration der Gesundheit durch Getreide auch Lager, Konsum“, kann man noch beliebig ergänzen „Überdüngung“, „Ausgelaugte Böden“, „Genmanipulation“.


Frage:
Dem Körper werden durch Auszugsmehl auch Vollkornmehl hergestellte Wahren (Brot, Nudeln, Pizzen, Kuchen, Feingebäck) Lebenswichtige Mineralien entzogen, dadurch wird der Organismus im laufe der Zeit Krank!
Da sich die allermeisten Menschen bevorzugt von Auszugsmehl seit ihrer Kindheit, also im Wachsstadium befindlich ernähren, laut Aussage im Text Gesundheitlich Degenerierende Nahrung essen, wie ist dann normales Wachstum zu erklären, (hinzu käme ja noch der ganze Raffinierte Zucker nebst Kochsalz Natriumchlorid)?
Ich las mich auf dieser Website um ein Beispiel zu nennen (von denen es Tausende gibt) etwas ein peppinella.blogspot.com typisch Italienische Küche zu 70% Auszugsmehl und falsche Fette bis zum Abwinken, offensichtlich erfreut sich die Autorin ihr Mann nebst Kindern bester Gesundheit, zumindest kann ich kein Gravierendes Degenerieren feststellen, die Kinder scheinen zu Wachsen das ja eigentlich nicht sein kann.

Mit Bestem Gruß,
Bernhard

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bernhard,
dankesehr für Ihre Mail und Ihre sehr interessante Frage :-)

Im von Ihnen erwähnten Blog enthielten alle von uns auf die Schnelle aufgerufenen Rezepte Gemüse in irgendeiner Form, oft Nüsse und viel Olivenöl, so dass uns das (bis jetzt noch vorhandene ;-)) Wohlbefinden der betreffenden Familie nicht so sehr wundert. Doch zu Ihrer Frage: Der menschliche Körper kann - je nach persönlicher Konstitution und mit einer gewissen Grundversorgung - manche Mängel erstaunlich gut kompensieren, zumindest eine Zeitlang bzw. über einige Generationen hinweg.

Erst, wenn jemand zu 100 Prozent von Auszugsmehl-Pasta, Maisbrei oder poliertem Reis lebt, zeigt er innerhalb kürzester Zeit Probleme, die zum Tod führen können, was sich dann in den uns aus manchen Entwicklungsländern bekannten Unterernährungssymptomen (Kwashiorkor und/oder Marasmus) äußert. Solange er jedoch ein Minimum an Vielfalt erhält, kann er Wachstumshormone produzieren, die kombiniert mit ausreichend Eiweiß und Kohlenhydraten zu Wachstum führen. Stattfindendes Wachstum ist aber nicht der Beweis dafür, dass sich der Organismus in einer optimalen Versorgungssituation befindet.

Der Körper wächst also, leidet aber gleichzeitig im besten Fall "nur" an Allergien, Verdauungsbeschwerden, Verhaltensauffälligkeiten (ADHS), hoher Infektanfälligkeit etc., sieht sich im ungünstigen Fall aber schon jetzt mit Diabetes, Asthma, Krebs und anderen ernsthaften Problemen konfrontiert - von den gesundheitlichen Problemen im Erwachsenenalter ganz zu schweigen. Und genau dieser Problematik könnte man mit einer wirklich vitalstoffreichen und bewussten Ernährung in vielen Fällen erfolgreich vorbeugen.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team


steffen grottke
geschrieben am: Freitag, 10. September 2010, 01:10
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Die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten fingen erst vor rund 100 Jahren an sich massiv zu verbreiten - parallel zur Verbreitung der Auszugsmehle und des Fabrikzuckers. Getreide wird seit rund 30.000 Jahren kultiviert und verwendet. Offensichtlich kam unser Organismus 29.900 Jahre problemlos damit zurecht, es kann also nicht am Getreide liegen. Und dies weltweit,da alle großen Zivilisationen ein Getreide als Grundnahrungsmittel hatten, Mais bei den Inkas, oder Reis in den asiatischen Hochkulturen.

Zentrum der Gesundheit:

Sehr geehrter Herr Grottke,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Unseren Informationen zufolge gilt die Gerste (zusammen mit Einkorn und Emmer) als älteste Kulturgetreideart. Die ältesten Gerstenfunde stammen von etwa 10.500 v. Chr. aus dem Vorderen Orient. In Mitteleuropa fand Getreideanbau offenbar erst im Zeitraum zwischen 7.000 und 4000 v. Chr. statt. Die ältesten Fundstellen, die in Asien auf einen gezielten Reisanbau schließen lassen, stammen von etwa 5.000 v. Chr., sind aber eher jünger. Die Inka herrschten zwischen 1300 und 1600, also erst vor 400 bis 700 Jahren. Älteste Maisfunde aus Mexiko stammen nach neuesten Erkenntnissen von 4.700 v. Chr.

Bei all diesen Zahlen handelt es sich außerdem um die ÄLTESTEN Funde, das bedeutet, dass zu den genannten Zeiten der Anbau der jeweiligen Getreidearten erst BEGANN, man also von professionellem Getreideanbau mit hohen Ernten weit entfernt war. Getreide war also damals sicher noch lange kein Grundnahrungsmittel, sondern höchstens Beikost. Wenn überhaupt, da in Europa beispielsweise die Gerste bevorzugt als Viehfutter angebaut wurde. Bei den ersten Maisfunden handelte es sich zudem um winzige Kölbchen von wenigen Zentimetern Länge, die mit Sicherheit eine wertvolle Ergänzung der damaligen Ernährung darstellten, gewiss jedoch nicht mit den heutigen Zuchtsorten und ihrem schädlichen Stärkereichtum (von Genmais wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst sprechen) vergleichbar sind. Genauso verhält es sich mit unter Umständen (je nach Zubereitung) tolerierbaren alten Weizensorten und den modernen gesundheitsschädlichen, da stärke- und eiweißreichen Sorten.

Die Inka aßen wohl auch Mais, ihre Grundnahrungsmittel waren jedoch Amaranth, Quinoa, Avokados, Erdnüsse, hunderte von Kartoffelsorten sowie eine reiche Vielfalt tropischer Früchte. Nicht einmal ihre Kartoffeln waren mit unseren heutigen "Stärkebomben" vergleichbar. Es handelte sich um winzige, vielgestaltige Knollen mit unvergleichlichem Mineralienreichtum.

Untersuchungen an ägyptischen Mumien von Menschen, die vor 3.500 Jahren gelebt hatten, zeigten, dass schon die alten Ägypter nicht zu knapp an Arteriosklerose, Arthritis und Zahnverfall gelitten hatten und vermutlich auch an den Folgen der Arteriosklerose relativ früh (um die 60) verstorben waren. Zufälligerweise widmeten sich bekanntlich gerade die Ägypter besonders ausgiebig dem Getreideanbau und der Brotkultur. Ja, man gab ihnen sogar den Beinamen "Brotesser". Von einem "problemlosen Zurechtkommen" kann also nicht die Rede sein.

Dass der aktuelle Gesundheitszustand großer Teile der Bevölkerung nicht NUR Folge von Getreideverzehr ist, wurde im Text ausdrücklich erwähnt.
Mit den besten Grüßen
Ihr ZDG-Team

carmen lenz
geschrieben am: Montag, 19. April 2010, 13:57
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wo finde ich rezepte von"Es gibt köstliche Rohkostbrote aus Ölsaaten!",danke
Y. Maciejewski
geschrieben am: Montag, 19. April 2010, 11:07
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Auch ich habe Probleme beim Konsum von Brot, Brötchen oder Kuchen: Bei mir fängt nämlich dann die Haut an zu jucken und zwar im Bereich der Hand- und Fußgelenke und im Taillenbereich, ohne dass man auf der Haut etwas sieht. Meide ich Getreideprodukte, verschwinden die Symptome wieder (allerdings oft erst nach geraumer Zeit). Schade finde ich das aber schon. Denn mir schmecken Brot und Brötchen und ich finde sie machen schneller und länger satt als Rohkost. Aber ich habe auch festgestellt, dass man sich an vieles gewöhnen kann. So waren meine ersten frisch gepressen Gemüsesäfte nicht gerade ein Geschmackshighlight, wenn man eigentlich nur süße Fruchsäfte gewöhnt ist. Inzwischen trinke ich sie aber genau so gerne wie Fruchtsäfte. Auch mein Müsli (aus Hirse- und Amarantflocken) habe ich früher immer mit Milch zubereitet und dann auf Wasser umgestellt. Das hat die ersten paar Tage ziemlich fade geschmeckt. Nachdem ich das ein 3/4 Jahr gemacht habe, probierte ich doch mal wieder mit Milch und fand, dass das jetzt richtig widerlich schmeckte. Meine Erfahrung ist, dass der Mensch - wenn er guten Willens ist - sich an fast alles gewöhnen kann. Mann darf nicht gleich aufgeben, nur weil etwas ungewohnt ist oder schmeckt. Und gesünder bin ich und fühle mich auch besser, seit ich meine Ernährung, Körperpflege und Lebensweise auf überwiegend basisch umgestellt habe auf jeden Fall.
Katrin L.
geschrieben am: Donnerstag, 15. April 2010, 15:39
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Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich habe schon zweimal auf den Beitrag von Getreide geschrieben und gehofft, daß ich von Ihnen eine Antwort bekomme. Leider ist das nicht passiert und es macht mich sehr unzufrieden. Bekommt man bei Ihnen nur eine Antwort, wenn man mit Ihnen einer Meinung ist?
Meine Frage war, was zu der Hildegard von Bingen Ernährung zu sagen ist. Sie ist in der damaligen Zeit relativ alt geworden und schrieb, daß es nichts besseres für den Menschen gibt, wie Dinkel und Gemüse. Dinkel in jeder Form, gekocht, gebacken, als Grieß, Schrot oder auch Mehl. Aber niemals roh. Sie wiederum verteufeln Getreide. Warum, wenn doch Dinkel so gut sein soll? Ich persönlich kann im Winter nicht nur von Rohkost leben. Mir ist das alles zu kalt im Bauch. Ich habe auch nicht jeden Tag Lust auf Äpfel und Kohl. Und Exoten sind mir zu teuer und das macht für mich auch umwelttechnisch keinen Sinn. Ich habe die Bücher von Sabine Wacker gelesen. Mit dieser Ernährung wird man doch nicht satt. Und ganz ehrlich, ich bin von früh bis abends arbeiten - den ganzen Tag nur auf den Beinen. Da sehnt man sich abends nicht unbedingt nach Möhrenkohkost. Oder gehen Sie davon aus, daß alle arbeitenden Menschen im Büro sitzen und regelmäßige Pausen haben? Ich habe das jedenfalls nicht und bestimmt viele andere auch nicht.
Ich würde Ihre Meinung gerne verstehen wollen, deshalb fragte ich nach Hildegard von Bingen. Sie hatte doch ein hohes Alter und war wohl gesund mit Ihrer Ernährungs- und Heilweise.
Mit freundlichen Grüßen
Katrin L.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau L.,

herzlichen Dank für Ihre Mails und Ihre Geduld! Wir beantworten grundsätzlich jede Anfrage und nehmen uns Zeit dafür. Daher kann es manchmal vorkommen, dass Sie nicht sofort eine Antwort bekommen.

Hildegard von Bingen wurde 81 Jahre alt. Normalerweise wird die durchschnittliche Lebenserwartung im Mittelalter sehr niedrig angesetzt. Bitte beachten Sie hier, dass die Kindersterblichkeit damals sehr hoch war. Angeblich verstarben mindestens 40 Prozent der Kinder noch vor der Pubertät. Diese früh verstorbenen Menschen werden aber ebenfalls in die durchschnittliche Lebenserwartung eingerechnet, was diese extrem senkt. Hatte im Mittelalter nämlich jemand die Kindheit und Jugend erst einmal erfolgreich überlebt, dann konnte er auch relativ alt werden.

Doch gehen wir einmal davon aus, dass Hildegard von Bingen im Vergleich zu ihren Mitmenschen außergewöhnlich alt wurde. Auch heute gibt es viele Menschen, die – im Vergleich zu ihren Mitmenschen – unverhältnismäßig alt werden – und das, obwohl sie niemals Dinkel essen bzw. aßen. Sicher kennt jeder mindestens eine Person, die trotz ungesündester Lebensweise steinalt wurde. Selbstverständlich ist eine gesunde Ernährung allein auch nicht der Garant für langes Leben. Dazu gehört viel mehr.

Hildegard von Bingens Ernährungsanschauung enthält zwar einige brauchbare Tipps, doch genauso viele seltsame, nicht nachvollziehbare Hinweise wie z. B.: „Alles Obst und alle Saft und Feuchtigkeit enthaltenden Dinge, wie zum Beispiel (frische) Kräuter, soll er bei seiner ersten Mahlzeit vermeiden, weil diese ihm Fäulnis und Schleim sowie Unruhe in den Säften bringen würden."

Frische Früchte und Kräuter können unter Umständen tatsächlich „Unruhe in den Säften“ auslösen, doch tun sie das, weil sie den Körper von jenen Schlacken und Giften reinigen möchten, die mit der üblichen Ernährung überhaupt erst in den Körper gelangt sind. Neben Milchprodukten und Fleisch ist es gerade das Getreide, das besonders schleimbildend im Organismus wirkt.

Hildegard meint zu Dinkel: "Dinkel ist das beste Getreide, fettig und kraftvoll und leichter verträglich als alle anderen Körner.“ Zweifellos ist Dinkel besser als alle anderen Kulturgetreidesorten. Das bedeutet noch lange nicht, dass er gut für die Gesundheit ist. Dinkel ist eine bessere Alternative, wenn man – wie das vielleicht im Mittelalter der Fall war – auf Getreidekost angewiesen ist. Wenn man jedoch – wie das heute der Fall ist – aus dem Vollen schöpfen kann (und damit meine ich nicht, dass wir Exoten essen müssen), dann müssen wir uns nicht mit Getreide abgeben.

Im Text wurde erklärt, WARUM Getreide (und dazu gehört auch Dinkel) nicht zu einer gesunden Ernährung des Menschen gehört – weder roh noch gekocht – weshalb wir diesbezüglich an dieser Stelle einfach noch einmal an den Text verweisen.

Rohkost bedeutet übrigens nicht nur „Äpfel und Kohl“ oder „Möhrenrohkost“, sondern weitaus mehr. Es gibt unzählige heimische Früchte-, Gemüse-, Salat-, Kräuter-, Samen- und Nuss-Sorten. Ernährung soll Spaß machen. Und es kann großen Spaß machen, mit Rohkostrezepturen aus hochwertigen und natürlichen Zutaten zu experimentieren. Es gibt köstliche Rohkostbrote aus Ölsaaten, Rohkostsnacks, Rohkostsüßigkeiten, Rohkostkäse aus Nüssen und vieles mehr. Die Entscheidung, die Ernährung dahingehend zu verändern, muss aber aus dem eigenen Innern kommen, weil man wirklich selbst verstanden hat, um was es geht. Etwas zu tun, nur weil irgendjemand das behauptet, führt zu nichts.

Wer Getreide oder warmes Essen vermisst, kann natürlich auch Hirse und gekochte Gemüse in seinen Speiseplan einbauen und beobachten, wie es ihm damit geht.

Sabine Wacker bezeichnet die in ihren Büchern beschriebene Ernährung als Ernährung, die man zeitlich befristet während 1 bis 3 Wochen praktizieren soll. Es handelt sich um eine Entgiftungs- und Entschlackungskur. Sie schreibt nirgends, dass diese Ernährungsweise bis zum Lebensende beibehalten werden müsse, um gesund zu bleiben.

Wir verteufeln Getreide übrigens nicht, sondern erklären lediglich, warum es nicht zu einer gesunden Ernährung des Menschen gehören kann. Wer sich jedoch mit Getreide in seiner Ernährung wohl und munter fühlt, möge einfach seinen Weg weitergehen. Wir möchten hier nicht missionieren oder überzeugen, sondern all jenen Hinweise und Denkanstöße geben, die mit ihrem Gesundheitszustand derzeit NICHT zufrieden sind und selbst eine Änderung herbeiführen möchten. Wer sich daraufhin eine Ernährung ohne Getreide zusammenstellt, wird rasch merken, wie schnell viele Krankheitssymptome plötzlich wieder verschwinden.

Herzliche Grüße



A. Golchert
geschrieben am: Mittwoch, 14. April 2010, 15:07
eMail-Adresse hinterlegt
Ihrer Meinung kann ich mich nicht anschließen. Sie verwechseln Auszugsmehl mit Vollkornmehl. (Da man die Körner nie roh ist, spreche ich hier von Mehl !) Das Auszugsmehl Verstopfungen verursacht, aus Gründen die Ihnen auch bekannt sein dürften, wie Ballaststoffmangel, Vitaminmangel usw., können Sie das Getreide an sich nicht verteufeln. Den jeder der sich einmal nach Dr. Brucker bzw. nach Dr. Schnitzer ernährt hat, weiß das man keine dieser Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen, Reizdarmsymptome, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Hämorrhoiden und chronische Darmentzündungen von Vollkorngetreide/mehl bekommen kann. Zum anderen leben wir nicht mehr in Afrika, in kleinen Gruppen von höchsten 50 Menschen. D. h. da wir als Zivilisierte Menschen in größeren Gruppen bis zu 1 Millionen und mehr Menschen auf engsten Raum leben (siehe Großstädte wie Berlin) könne wir uns nicht nur von dem Ernähren was an den Bäumen und Sträuchern wächst! Sie vergessen das diese Art des Ackerbaus erst diese Ballungsgebiete (große Menschenansammlungen) und die Industrialisierung mit all Ihrem Luxus für uns erst möglich gemacht haben. Es wäre sonst nicht möglich so viele Menschen zu ernähren!
Getreide war, ist und wirt immer ein Katalysator der Zivilisation bleiben.

Zentrum der Gesundheit:
Unsere Antwort zwischen den Zeilen Ihres Kommentars:



Ihrer Meinung kann ich mich nicht anschließen. Sie verwechseln
> Auszugsmehl mit Vollkornmehl.

Nein, keinesfalls. Im Artikel wird der Unterschied deutlich hervorgehoben.

(Da man die Körner nie roh ist, spreche ich
> hier von Mehl !)

Gerade bei Dr. Bruker oder Dr. Schnitzer wird Korn in Form von Frischkorngerichten roh gegessen.

Das Auszugsmehl Verstopfungen verursacht, aus Gründen die
> Ihnen auch bekannt sein dürften, wie Ballaststoffmangel, Vitaminmangel usw.,
> können Sie das Getreide an sich nicht verteufeln. Den jeder der sich einmal
> nach Dr. Brucker bzw. nach Dr. Schnitzer ernährt hat, weiß das man keine
> dieser Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen,
> Reizdarmsymptome, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Hämorrhoiden und
> chronische Darmentzündungen von Vollkorngetreide/mehl bekommen kann.

1. Wer sich zu 100 Prozent nach den Anweisungen von Dr. Bruker oder Dr. Schnitzer ernährt, ernährt sich zu einem großen Teil von frischem Obst und Gemüse und zu einem geringen Teil von Vollkorngetreide. Dabei werden sämtliche industriell gefertigten Nahrungsmittel einschließlich Fleisch und der meisten Milchprodukte strikt gemieden. Allein diese beiden Punkte (Frischkost plus null Industriefood) führen ohne Zweifel zu einer deutlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes. Würde man diese Ernährungsweise weiter optimieren und Getreide (glutenhaltiges Kulturgetreide) weglassen, dann ließe sich der Gesundheitszustand (insbesondere des Verdauungstraktes) noch weiter verbessern.
2. Ich kann mich Ihrer obigen Meinung nicht anschließen und kenne - persönlich - zu viele Menschen, die (nichts gegen Dr. Bruker, dessen Verdienst im Gesundheitsbereich ich sehr schätze) nach Dr-Bruker-Kuren oder allgemein nach einer Umstellung auf Vollkorngetreide und Vollkornprodukte stark an den genannten Verdauungsbeschwerden litten. Sie können auch gerne die Suchmaschine bemühen und "Verdauungsprobleme nach Vollkorn" oder ähnliches eingeben.

Zum
> anderen leben wir nicht mehr in Afrika, in kleinen Gruppen von höchsten 50
> Menschen. D. h. da wir als Zivilisierte Menschen in größeren Gruppen bis zu
> 1 Millionen und mehr Menschen auf engsten Raum leben (siehe Großstädte wie
> Berlin) könne wir uns nicht nur von dem Ernähren was an den Bäumen und
> Sträuchern wächst!

Wenn wir etwas nicht tun (weil das heute halt so ist), bedeutet das nicht, dass wir es nicht könnten, wenn wir wollten! Würden wir unsere Landwirte dahingehend beeinflussen (z. B. durch die Gründung von Food Coops, was in jeder Großstadt möglich ist), dass sie statt Getreide beispielsweise Frucht- oder Nussbäume, Grünpflanzen und Beeren pflanzten, dann könnten sich von derselben Fläche viel mehr Menschen ernähren, da fruchttragende Bäume erfahrungsgemäß pro Quadratmeter nicht nur mehr Ertrag bringen als Getreide, sondern auch Lebensmittel produzieren, die weitaus vitalstoffreicher und daher wertvoller für die Gesundheit des Menschen sind als Getreide.

Sie vergessen das diese Art des Ackerbaus erst diese
> Ballungsgebiete (große Menschenansammlungen) und die Industrialisierung mit
> all Ihrem Luxus für uns erst möglich gemacht haben. Es wäre sonst nicht
> möglich so viele Menschen zu ernähren!

siehe oben

> Getreide war, ist und wirt immer ein Katalysator der Zivilisation bleiben.

Was auch immer als "Katalysator der Zivilisation" bezeichnet wird, muss nicht gleichzeitig gut und richtig (gewesen) sein. Schauen Sie sich den Zustand der Zivilisation an. Wenn dieser für Sie optimal ist, in Ordnung. Wenn Sie persönlich Getreide gut finden und (noch) vertragen, prima. Manche Menschen aber würden den gegenwärtigen Zustand der Zivilisation (einschließlich ihres eigenen Gesundheitszustandes) eher als - vornehm ausgedrückt - "schwächlich" bezeichnen. Diese Menschen streben eine Änderung dieses Zustandes an, verändern ihre Lebensweise und ihre Ernährung und stellen unter anderem plötzlich fest: Interessant, wenn ich Getreide meide, gehts mir besser!

Liebe Grüße

Ausbildung zum Ernährungsberater und Gesundheitsberater
Katalog der ZDG GmbH zum Thema Nahrungsergänzung


Katalog der ZDG GmbH zum Thema Darmpflege