Hämorrhoiden
Eine Übersäuerung des Körpers ist die ideale Voraussetzung für die Entstehung von Hämorrhoiden.
Hämorrhoiden haben bei mir keine ChanceHämorrhoiden sind ein weit verbreitetes, schmerzvolles Leiden bei Frauen und Männern jeden Alters. Die Hälfte aller über Fünzigjährigen soll bereits davon betroffen sein. Andere Quellen sprechen sogar von der Hälfte aller über Dreißigjährigen. Schulmedizinisch wird abgeklemmt, verödet, mit Infrarotlicht behandelt und operiert. Die Rückfallquoten sind bei den schmerzlosen Verfahren enorm hoch. Langfristig aussichtsreichere Methoden sind dafür mit wochenlangen Schmerzen verbunden.
Die gesunde Alternative ist die Kombination aus bestimmten selbst zubereiteten Heilpflanzenpräparaten und einer basischen Ernährung. Diese natürliche Methode sorgt einerseits für sofortige Linderung und kann – da sie eine der Hauptursachen der Hämorrhoidenentstehung (Übersäuerung) ausschaltet – die üblichen Therapiemethoden zur Entfernung des Leidens überflüssig machen.
Hämorrhoiden sind Schwellkörper, die in der Darmschleimhaut zwischen Mast- und Enddarm ein dichtes Gefäßpolster bilden. Diese Hämorrhoiden hat jeder. Wenn im Volksmund aber von Hämorrhoiden die Rede ist, dann sind damit meist krankhaft veränderte Hämorrhoiden gemeint. In diesen Fällen staut sich das Blut in den Hämorrhoiden und kann nicht mehr abfließen – ähnlich wie bei Krampfadern in den Beinen. Es bilden sich knotenartige Wölbungen in der Schleimhaut mit den bekannten Folgen: Schmerzen, Juckreiz, Blutungen oder Nässen.
Ausgelöst werden Hämorrhoiden oft durch Verstopfung, durch willentliches (stundenlanges) Einhalten des Stuhlgangs (aus Zeitmangel), durch zu starkes Drücken beim Stuhlgang oder durch die Anstrengungen bei einer Geburt. In vielen Fällen jedoch ist die Hauptursache von schmerzhaftem Hämorrhoidalleiden eine chronische Übersäuerung des Organismus.
Diese entsteht durch eine insgesamt ungesunde Lebensweise (zu wenig Bewegung, zu wenig Schlaf, zu viel Stress und Sorgen etc.) und eine säurebildende Ernährung, die reich an Fertigprodukten, Zucker, Fleisch, Milchprodukten und Teigwaren ist. Die bei der Verstoffwechslung solcher Lebensmittel entstehenden Säuren rauben dem Organismus Mineralien, senken den pH-Wert der Gewebsflüssigkeiten und begünstigen dadurch grundsätzlich dort Krankheitssymptome, wo der genetisch festlegte Schwachpunkt des einzelnen Menschen ist – wozu offenbar nicht allzu selten die Blutgefäße im Enddarm gehören.
Zur Vorbeugung und Linderung von Beschwerden durch Hämorrhoiden können insbesondere zwei Schritte unternommen werden. Heilpflanzenpräparate werden vor Ort eingesetzt, lösen den Blutstau auf, reduzieren Schmerz und stillen Blutungen. Parallel dazu bevorzugt man basische Lebensmittel, die stets frisch zubereitet werden und den Körper von innen so beleben und aufbauen, dass auch seine genetisch festgelegten Schwachpunkte wieder unterstützt und gestärkt werden können und infolgedessen gar keinen Grund mehr für Beschwerden haben.
Eine beliebte phytotherapeutische Methode zur Behandlung von Hämorrhoiden besteht darin, ein mit Zaubernusslösung getränktes Tuch auf die betroffenen Stellen am After zu legen. Die Zaubernuss (Hamamelis) ist ein Strauch bzw. kleiner Baum, dessen Blätter und Rinde traditionell zur Behandlung von Hämorrhoiden und Krampfadern eingesetzt werden.
Zaubernusspräparate wirken blutstillend, entzündungshemmend, zusammenziehend und Juckreiz stillend und scheinen mit diesen Eigenschaften wie gemacht für eine naturheilkundliche Therapie bei Hämorrhoiden. Zaubernussauflagen kühlen, beruhigen und pflegen die in Mitleidenschaft gezogene Haut, reduzieren den Blutstau, lassen die Hämorrhoiden schrumpfen und helfen, die beschädigten Kapillargefäße wieder aufzubauen.
Nach vielen Jahren ausführlicher praktischer Erfahrungen mit der Herstellung und Anwendung von Hausmitteln gegen Hämorrhoiden, entwickelte eine betroffene Naturheilkundige ein Rezept, das die Linderung von Schmerz und Juckreiz garantieren soll – und zwar sowohl in harmlosen Fällen als auch bei bereits sich nach außen in den Anus wölbenden sehr schmerzhaften Hämorrhoiden.
Es handelt sich um eine selbst hergestellte Creme aus Kräuterextrakten, die den Namen „Smiling Goddess Butt Balm“ erhielt, was soviel heißt wie „Kehrseiten-Balsam der lächelnden Göttin“ – einfach deshalb, weil einem nach der Anwendung dieser Creme aufgrund der plötzlich verschwundenen Schmerzen vor Glück und Erleichterung sehr zum Lachen zu Mute sei und man sich wie ein junger Gott/eine junge Göttin fühlen soll.
Zur Herstellung der Creme werden Tinkturen (statt Extrakte) empfohlen, weil diese oft einen niedrigeren Alkoholgehalt haben und daher nicht brennen. Zur Not können aber auch Extrakte verwendet werden. Erkundigen Sie sich einfach bei Ihrer Bezugsquelle (Apotheke), welches der verfügbaren Produkte den niedrigsten Alkoholgehalt aufweist.
Mischen Sie in einem Trinkglas oder einer Plastikdose die folgenden Zutaten:
Wasserhaltige Lanolin-Creme und kaltgepresstes Olivenöl zu gleichen Teilen (z. B. je 25 ml) sowie je 20 Tropfen Arnica-Urtinktur, Ringelblumen-Urtinktur, Rosskastanien-Urtinktur und Zaubernuss-Urtinktur
Arnika reduziert die Schwellung sowie den Schmerz, der durch die nach außen drückenden Hämorrhoiden ausgelöst wird. Es ist ein sehr bekanntes Mittel gegen Schmerzen und entfaltet bei richtiger Anwendung sofort seine Wirkung.
Die Ringelblume ist in vielen Heilsalben enthalten und wirkt beruhigend und heilfördernd bei Hautkrankheiten, Abschürfungen, wunden Stellen, Reizungen und vielen anderen Hautproblemen. Der bekannte homöopathische Forscher und frühere Redakteur der Zeitschrift „Homeopathy Today“(1), Julian Winston, sagte immer: „Die Ringelblume heilt jene Stellen am Körper, wo die Sonne nicht hin scheint!“ Und so kann die Ringelblume auch bei schmerzhaften Hämorrhoiden oft Wunder bewirken.
Auch Rosskastanien sind ein wertvoller Bestandteil der traditionellen naturheilkundlichen Hämorrhoiden- und Krampfadernbehandlung. Sie tragen ebenfalls zur Schmerzlinderung bei, besonders dann, wenn der Patient an ernsthaftem venösen Blutstau bei externen Hämorrhoiden leidet und die stechenden Schmerzen bis in den Rücken ausstrahlen.
Rosskastanien haben außerdem eine gefäßverstärkende, blutstillende und entzündungshemmende Wirkung, weshalb sie auch bei Magen- und Zwölffingerdarm-Geschwüren sowie bei übermäßigen Gebärmutter-Blutungen eingesetzt werden.
Rühren Sie die Mischung aus Lanolin-Creme, Öl und den Tinkturen gut durch, um das Lanolin geschmeidiger zu machen und um die Tinkturen gleichmäßig in der gesamten Mischung zu verteilen. Wenn Sie nun eine etwas dickere Creme wünschen, erhöhen Sie einfach den Lanolinanteil. Und schon ist das Mittel fertig! Es ist sehr einfach herzustellen und gleichzeitig äußerst wirksam.
Die Salbe hält sehr lange, sollte aber im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nicht nur wegen der dann noch längeren Haltbarkeit, sondern weil eine kühle Salbe Hämorrhoidenschmerzen deutlich besser lindern kann. Die Creme wird direkt auf die Hämorrhoiden aufgetragen.
Selbstverständlich eignet sich diese Salbe auch zum Einsatz bei schmerzenden Krampfadern an den Beinen. In diesem Fall darf das Mittelchen dann in „Smiling Goddess Beauty Balm“, also „Schönheits-Balsam der lächelnden Göttin“ umbenannt werden. Tragen Sie regelmäßig ein wenig davon auf die Beine auf, bevor Sie ins Bett gehen.
Ein weiteres hervorragend wirkendes Hausmittel bei Hämorrhoiden sind selbstgemachte Zäpfchen aus Kakaobutter, Beinwellwurzel - und Eichenrindenpulver. Beinwellwurzel und Eichenrinde üben auf die Venen und Kapillaren im Enddarm eine reinigende und regenerierende Wirkung aus. Beides ist in der Apotheke in Pulverform erhältlich. Vermischt man beide Pulver mit Kakaobutter (z. B. in Online-Shops erhältlich, die Zutaten für die Herstellung von Naturkosmetik anbieten) kann man sie zu Zäpfchen formen. Anschließend werden diese Zäpfchen in einem Gefäß in den Kühlschrank gelegt.
Jeden Abend vor dem Schlafengehen wird ein Zäpfchen eingeführt. Durch die Körperwärme schmilzt die Kakaobutter und die Pflanzenwirkstoffe werden kontinuierlich an das umliegende Gewebe abgegeben. Dabei desinfizieren und reinigen sie das Gewebe, entfernen Blutgerinnsel und wirken regenerierend und adstringierend (zusammenziehend), so dass sich die Hämorrhoiden wieder zurückbilden können. Dieser Vorgang sollte bis zur vollständigen Ausheilung fortgeführt werden. Im Allgemeinen ist das Problem mit diesen beiden phytotherapeutischen Präparaten dauerhaft behoben. Voraussetzung ist allerdings, dass die nachfolgend beschriebene Ernährungsform beibehalten wird.
Wie erwähnt, schafft eine Ernährung, die reich an säurebildenden Lebensmitteln ist, die besten Voraussetzungen für die Entstehung von schmerzhaften Hämorrhoiden. Um dieses Problem dauerhaft in den Griff zu bekommen, wird die Ernährung so umgestellt, dass ab sofort basische Lebensmittel überwiegen.
Der Körper wird nicht mehr mit unnatürlich vielen Stoffwechselgiften belastet und gleichzeitig mit deutlich mehr Vital- und Mineralstoffen versorgt. Eine frische, lebendige Nahrung sorgt außerdem für eine einwandfreie Verdauung und leichten Stuhlgang. Der Organismus nähert sich wieder seinem Gleichgewicht und damit seinem optimalen Gesundheitszustand.
Überprüfen Sie Ihre Ernährungs- und Lebensgewohnheiten auf folgende Nahrungs- und Genussmittel:
Milchprodukte, Fleisch, Wurst, Eier, Zucker- und Weißmehlprodukte, Kaffee, Schwarztee, Alkohol, Softdrinks, Nikotin.
Wenn Sie diese ab sofort weitgehend meiden oder zumindest auf ein absolutes Minimum reduzieren und sich aneine basische Ernährung gewöhnen, werden Sie bereits höchst positive gesundheitliche Veränderungen an sich feststellen können. Nähere Informationen zu einer basischen Ernährung erfahren Sie im gleichnamigen Text (Basische Ernährung).
(1)Homeopathy Today (Homöopathie heute) ist das viermal jährlich erscheinende Magazin des National Center for Homoepathy, einer nordamerikanischen Organisation, die den Menschen Gesundheit näher bringen möchte, indem sie allgemein über Homöopathie informiert, aber auch Kurse und Ausbildungen zur Homöopathie anbietet.
Quelle u. a.: “Materia Medica and Repertory”, William Boericke, 1987
Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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