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Veröffentlichung am 16.01.2009 um 16:06 Uhr / Aktualisierung am 21.12.2011 um 16:59 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Unter Osteoporose versteht man eine Abnahme der Knochendichte. Die Knochen werden porös und brüchig, und dadurch anfälliger für Knochenbrüche. Osteoporose tritt häufig bei Frauen während und nach der Menopause auf. Aber auch Männer können hiervon betroffen sein. Ganz selten wird diese Erkrankung bei Kindern festgestellt.
Abnahme der KnochendichteBei vielen älteren Menschen wurde bislang Osteoporose diagnostiziert, 80% davon sind Frauen. Eine von zwei Frauen, sowie einer von vier Männern über 50 Jahren einen osteoporose-bedingten Knochenbruch erleiden. Osteoporose ist mittlerweile für eine Vielzahl von Knochenbrüchen verantwortlich.
Der Verlust der Knochendichte wird als natürlicher Vorgang des Alterns betrachtet, wobei Osteoporose allerdings zu einem beschleunigten Abbau der Knochenmasse beiträgt.
Das Anfangsstadium einer abnehmenden Knochendichte und somit die Vorstufe zur Osteoporose wird als Osteopenie bezeichnet.
In den meisten Fällen ist eine Osteoporose nicht mit Schmerzen verbunden. Allerdings kann sie zu Knochenbrüchen führen. Besonders betroffen sind Hüfte, Handgelenk oder Wirbelsäule, die dann plötzliche, starke Schmerzen verursachen können. Die Knochen sind im fortgeschrittenen Stadium bereits so porös, dass schon leichte Stürze oder Niesen bzw. Husten zu einem Knochenbruch führen kann.
Osteoporose tritt auf, wenn die Knochen an Masse und Dichte verlieren. Dieser Verlust wird zum Teil durch die Verringerung von Calcium, Phosphor und anderen wichtigen Mineralien in den Knochen verursacht. Dadurch wird die Festigkeit der Knochen vermindert und die innere Stützkonstruktion verliert an Substanz. So wird das gesamte Knochengerüst mit der Zeit schwach und porös.
Während des gesamten Lebens wird die Knochensubstanz auf- bzw. abgebaut. Bei jüngeren Menschen wird neue Knochensubstanz schneller gebildet , als alte abgebaut werden kann, deshalb nimmt die Knochenmasse zu. Im Alter von 30 Jahren hat die Knochendichte bei den meisten Menschen ihren Höchstwert erreicht. Danach wird mehr Knochenmasse ab- als aufgebaut.
Haben Frauen die Menopause erreicht, wird der Abbau der Knochenmasse noch beschleunigt. Dieser Abbau dauert im Allgemeinen 10 Jahre, bis es in einem Alter von ca. 60 Jahren wieder zu einer Verlangsamung des Knochenabbaus, allerdings nicht zum Stillstand, kommt.
Das Risiko, an Osteoporose zu erkranken hängt davon ab, wie viel Knochenmasse zwischen 25 und 35 Jahren ausgebildet wurde und wie schnell diese im Alter verloren geht.
Frauen erleiden häufiger Knochenbrüche, die auf Osteoporose zurückzuführen sind, da es während der Menopause zu einem plötzlichen Abfall des Östrogenspiegels kommt, der den Knochenabbau beschleunigt.
Allerdings verlieren Männer ab einem Alter von ca. 65 Jahren genauso viel Knochenmasse wie Frauen. Mit 75 Jahren haben beide Geschlechter ein gleich hohes Risiko, an Osteoporose zu erkranken.
Menschen mit heller Hautfarbe sind häufiger von Osteoporose betroffen.
Schlanke Menschen mit einem schmalen Körperbau haben weniger Knochenmasse und deshalb ein höheres Risiko, an Osteoporose zu erkranken.
Es ist bekannt, dass Rauchen die Knochen schwächt. Allerdings ist der Zusammenhang zwischen Rauchen und Osteoporose noch nicht genau geklärt.
Knochengesundheit beginnt im Kindesalter und wird durch Bewegung stark beeinflusst. Regelmäßige sportliche Betätigung kann dazu beitragen, die Knochendichte zu erhöhen. Sportarten, wie Walking, Aerobics oder Hanteltraining sind besonders hilfreich beim Aufbau der Knochenmasse.
Die Auswertung der Framingham Osteoporose Studie kam zu dem Ergebnis, dass der regelmäßige Konsum von Cola bei Frauen zu einer verringerten Mineraliendichte des Hüftknochens führen kann.
Übermäßiger Alkoholkonsum vermindert den Knochenaufbau und behindert den Körper bei der Calciumaufnahme. Bei Männern ist Alkoholismus einer der häufigsten Risikofaktoren für Osteoporose.
Zusätzlich zu einer calciumarmen Ernährung können aber auch Verdauungsstörungen zu einer verminderten Absorption von Calcium führen und dadurch zum Verlust der Knochendichte beitragen.
Durch eine Schilddrüsenüberfunktion oder durch entsprechende Schilddrüsenmedikamente kann es zu einer vermehrten Bildung der Schilddrüsenhormone kommen, die dann ebenfalls zu einem Verlust der Knochendichte führen können.
Risikofaktoren bei Männern sind neben einem niedrigen Testosteronspiegel auch Insulinresistenz sowie sexuelle Dysfunktion.
Anorexia nervosa bzw. Bulimie erhöht das Risiko verminderter Knochendichte im Lendenwirbelbereich und in den Hüften.
Diese rheumatoide Arthritis führt zu einer Bewegungseinschränkung und zum Verlust der Knochendichte.
Studien haben Osteoporose mit Herzkreislauferkrankungen, Herzinfarkt, Herzversagen und Schlaganfall in Verbindung gebracht.
Forschungen weisen darauf hin, dass Diabetes Typ I und möglicherweise auch Diabetes Typ 2 (Altersdiabetes) das Risiko an Osteoporose zu erkranken, erhöhen kann.
Diese hormonelle Störung führt zu einem unregelmäßigen Zyklus bei Frauen. Es wird vermutet, dass die damit verbundenen Schwankungen im Östrogenspiegel das Risiko für Osteoporose erhöhen.
Der längerfristige Gebrauch einiger Kortikosteroide oder anderer Immunsuppressiva kann zu einer Schädigung der Knochen führen. Diese Medikamente werden u.a. zur Behandlung von Rheumatoider Arthritis, Asthma oder Psoriasis eingesetzt.
Einige Entwässerungsmittel (Diuretika) können dazu führen, dass die Nieren zuviel Calcium ausscheiden, was zu einer Verminderung der Knochendichte beitragen kann.
Bestrahlungen zur Behandlung von Krebs in der Beckengegend können das Risiko für Knochenbrüche erhöhen.
Das nationale amerikanische Gesundheitsinstitut (NIH) ist dabei zu beweisen, dass eine Bleibelastung im Kindesalter die Knochenentwicklung behindern und somit in späteren Jahren zur Osteoporose führen kann.
Im Anfangsstadium ist die Osteoporose symptomfrei. Bei einigen Menschen kann es allerdings zu Rückenschmerzen oder Verringerung der Größe kommen.
In fortgeschrittenem Stadium kann es zu Knochenbrüchen kommen, besonders an Wirbelsäule und Hüften bzw. an den Handgelenken.
Am häufigsten sind Frakturen der Wirbelsäule, die in vielen Fällen keinen Symptome verursachen und so erst beim Röntgen entdeckt werden. Diese Frakturen können sich allerdings auch in Form von Rückenschmerzen bemerkbar machen, die besonders beim Bücken oder Heben auftreten. Sie können nach einigen Wochen abklingen, um dann später als chronische, dumpfe Schmerzen erneut aufzutreten
In einigen Fällen kann es auch zu Kompressionsbrüchen an der Wirbelsäule kommen, die starke Schmerzen verursachen. Eine Anhäufung solcher Brüche kann zu einem Größenverlust von mehreren Zentimetern und zu einer gebeugten Körperhaltung führen. Diese gekrümmte Körperhaltung zieht weitere Symptome nach sich, wie z.B. mühsames Atmen und Verdauungsstörungen.
Zu Hüftfrakturen kommt es häufig nach einem Sturz. Hüftfrakturen machen sich durch starke Schmerzen in Hüfte bzw. Leistengegend bemerkbar. Des Weiteren kann es zu Steifheit und Schwellung im Hüftbereich, sowie zu fehlender Belastbarkeit in dem verletzten Bein kommen. Diese Hüftfrakturen sind meistens mit einer Operation verbunden, in der dann ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt wird.
Zu Handgelenksfrakturen kommt es, wenn ein Sturz mit der ausgestreckten Hand verhindert werden soll. Zu den Symptomen zählen Schwellung und Schmerzen im Handgelenk sowie die Unfähigkeit, Gegenstände zu halten oder zu heben.
Um der Osteoporose entgegenzuwirken bedarf es eines ganzheitlichen Konzepts. Durch die ständig zunehmende Übersäuerung des Menschen, durch säurebildende Nahrungsmittel, Alkohol, Nikotin, Medikamente, Stress und Bewegungsmangel verbraucht der Körper die in den Knochen eingelagerten Calciumbestände, ohne dass ihm genügend Nachschub an Calcium angeboten wird. Dadurch werden den Knochen immer mehr Mineralstoffe entzogen, was zu einer ständigen Verringerung der Knochendichte führt. Letztendliche entsteht Osteoporose und die Knochen werden porös und brüchig.
Häufig kann eine basenüberschüssige Ernährung allein die Entstehung der Osteoporose nicht verhindern. So kann es sinnvoll sein, den Körper durch die Zufuhr hochwertiger, organischer (für den Körper verwertbarer) Mineralstoffe und Spurenelemente zu unterstützen.
Ist der Darm in seiner Funktion gestört, so ist er nicht mehr in der Lage, die zugeführten Mineralstoffe vollständig zu verwerten. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, eine grundlegende Darmsanierung durchzuführen.
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