Parodontitis


Parodontitis wird im Volksmund fälschlicherweise oft als Parodontose bezeichnet und beschreibt die Entzündung des Zahnhalteapparates mit gleichzeitiger Rückbildung des Zahnfleisches und auch des Kieferknochens.


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letzte Aktualisierung am 18.02.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Gesundes Zahnfleisch ohne Parodontitis

(Zentrum der Gesundheit) - Haben auch Sie entzündetes Zahnfleisch? Neigen Sie zu Zahnfleischbluten? Bildet sich Ihr Zahnfleisch bereits zurück? Dann leiden Sie möglicherweise an Parodontitis. Die chirurgischen Möglichkeiten der Zahnmedizin sind in diesem Fall nichts für schwache Nerven. Höchste Zeit für ganzheitliche Massnahmen, um der Parodontitis ein Ende zu bereiten. Wussten Sie beispielsweise, dass schon allein eine konsequente Ernährungsumstellung oft nahezu wundersame Auswirkungen auf eine Parodontitis hat?

1Parodontitis © YanLev - Shutterstock.com

Entzündetes Zahnfleisch ist keine Seltenheit

Die Parodontitis betrifft in den Industrienationen mehr als die Hälfte der über 40jährigen. Sie ist sehr viel häufiger für Zahnverlust verantwortlich als Karies. Bei der Parodontitis ist nicht nur das Zahnfleisch entzündet - wie etwa bei der gewöhnlichen Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Die Entzündung geht bei der Parodontitis ausserdem auf die Wurzelhaut und die Kieferknochen über. Letztere bauen sich dann im Laufe der Zeit immer mehr ab, die Zähne werden locker und fallen schliesslich aus.

Parodontitis führt zu Zahnverlust

Die Parodontitis ist eine chronische Entzündung infolge einer bakteriellen Infektion. Die entsprechenden Bakterien leben im Zahnbelag, im Zahnstein, im Zungenbelag, auf der Mundschleimhaut und auf den Gaumenmandeln. Gleichzeitig jedoch ist die Parodontitis auch eine Autoimmunerkrankung.

Im Zahnbelag (der Plaque) befinden sich nicht nur Bakterien, sondern natürlich auch deren giftige Stoffwechselprodukte sowie die Zerfallsprodukte toter Bakterien. Diese Bakteriengifte lösen im Immunsystem hektische Aktivitäten aus.

Beim Versuch, Bakterien und Bakteriengifte zu bekämpfen, wird auch körpereigenes Gewebe zerstört, was zum erwähnten Kieferknochenabbau und letztendlich zum Zahnverlust führt.

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Parodontitis: Die Symptome

Da die Parodontitis grösstenteils schmerzlos verläuft, übersieht der Patient in vielen Fällen die Anfangsstadien der Erkrankung. Die von der Parodontitis ausgelöste Entzündungsreaktion des Körpers führt nach und nach zu den folgenden Symptomen:

  • zu einem geröteten, entzündeten Zahnfleisch mit häufigem Zahnfleischbluten und häufig auch Mundgeruch
  • zu einer Lockerung des entzündeten Zahnfleisches, so dass dieses nicht mehr am Zahn anhaftet
  • zur darauf folgenden Bildung tiefer Zahnfleischtaschen, in denen sich besonders viele Bakterien einnisten können
  • zu Zahnstein, der für den Patienten nicht sichtbar ist, da er unter dem Zahnfleisch, also zwischen Zahnfleisch und Zahnwurzel entsteht. Dieser Zahnstein bildet sich infolge von Zahnfleischblutungen in den entzündeten Zahnfleischtaschen, nämlich dann, wenn Eiweisse verkalken, die sich im Blut und im Entzündungssekret befinden.
  • zu einem Rückgang des Zahnfleisches
  • zu einem Abbau des Kieferknochens
  • zur Lockerung der Zähne
  • langfristig zu Zahnverlust

Parodontose und Parodontitis: Der Unterschied

Im Volksmund wird die Parodontitis noch immer fälschlicherweise als Parodontose bezeichnet, was jedoch nicht korrekt ist. Die Endung -itis weist auf eine Entzündung hin, während die Endung -ose auf eine Rückbildung des Gewebes ohne entzündliche Prozesse hinweist.

Eine echte Parodontose jedoch (also ohne Entzündung) wäre eine medizinische Seltenheit, kommt also so gut wie nie vor.

Parodontitis fördert andere Krankheiten

Leider ist die Parodontitis keine Erkrankung, die sich auf den Zahn bzw. die Mundhöhle beschränkt. Einmal ausgebrochen können die infektiösen Bakterien über den Blutkreislauf in den ganzen Organismus gelangen und auf diese Weise auch in ganz anderen Körperregionen zu ähnlichen Entzündungen führen:

  • Parodontitis kann das Risiko für die Entwicklung einer Arthritis (Gelenkentzündung) steigern. Wenn Patienten sowohl unter einer Arthritis als auch unter einer Parodontitis leiden, dann lässt sich beobachten, dass eine erfolgreiche nicht-chirurgische Behandlung der Parodontitis auch zu einer Besserung der Arthritis führen kann.(1)

  • Durch die Parodontitis können auch sehr viel häufiger Ablagerungen in den Blutgefässen entstehen. Das Risiko, dadurch eine Herzerkrankung zu erleiden, sei bei Parodontitis-Patienten doppelt so hoch als bei Menschen mit gesundem Zahnhalteapparat, heisst es.(2)

  • Wenn schwangere Frauen unwissend an einer Parodontitis leiden, dann kann dies ihr Fehlgeburtenrisiko steigern.(3)

  • Parodontitis soll sogar Diabetes verursachen bzw. verschlimmern können. Gleichzeitig schlägt eine Parodontitisbehandlung bei Diabetikern deutlich weniger gut an als bei Nicht-Diabetikern.

  • Auch Asthma scheint bei Parodontitis-Patienten häufiger aufzutreten als bei Menschen mit gesundem Zahnfleisch.(4)

Die möglichen Ursachen einer Parodontitis

Schwaches Immunsystem, falsche Ernährung und unzureichende Mundhygiene

Parodontitis weist jedoch auch ohne die genannten Komplikationen bzw. möglichen Folgeerkrankungen auf ein allgemeines Gesundheitsproblem hin - nämlich auf ein geschwächtes Immunsystem in Verbindung mit einer oft unzureichenden Mundhygiene und ganz besonders in Verbindung mit einer falschen Ernährungsweise.

Dabei trägt die ungünstige Ernährung aus reichlich tierischem Eiweiss und ebenso vielen isolierten Kohlenhydraten wie Back- und Teigwaren, Süssigkeiten, poliertem Reis etc. einerseits massgeblich zum genannten schwachen Immunsystem bei.

Andererseits fördert eine solche Ernährung überhaupt erst die Entstehung von jenen Zahnbelägen, in und von denen die Parodontitis-Bakterien letztendlich leben, und begünstigt somit die Entwicklung oder Verschlimmerung der Parodontitis.

Übersäuerung

Zu einer ganzheitlichen Behandlung einer Parodontitis gehört zu allererst einmal die Suche nach einer Ursache für das geschwächte Immunsystem. Die falsche Ernährung ist hier nur ein Aspekt. Allerdings kann diese wiederum in hohem Mass zu einer chronischen Übersäuerung des gesamten Organismus führen.

Eine Übersäuerung wiederum erhöht die Infektionskraft von Bakterien und kann sich - abhängig von der persönlichen Schwachstelle des einzelnen Menschen - in jedem Bereich des Körpers (und so auch im Zahnhalteapparat) negativ auswirken.

Schwermetallbelastung

Auch eine Schwermetallbelastung durch amalgamhaltige Zahnfüllungen die Immunkraft des Körpers schwächen. Zur Entfernung von Amalgam und der ordnungsgemässen Ausleitung von Quecksilber finden Sie hier die nötigen Informationen: Amalgam entfernen, Quecksilber ausleiten

Dysbiose im Verdauungssystem

Da ein Grossteil des Immunsystems seinen Sitz im Verdauungssystem hat, ist bei Infektionen - gleich welcher Art - immer auch der Darm in den Mittelpunkt der Therapie zu rücken. Wenn nämlich bereits im Darm eine Dysbiose (= Dysbakterie) vorliegt (also ein Ungleichgewicht der Darmflora), dann ist davon auszugehen, dass diese Dysbiose auch die Mundflora negativ beeinflusst. (Mehr Informationen zur Dysbiose bzw. Dysbakterie)

Tote Zähne

Abgesehen davon kann auch ein toter Zahn zu einer Parodontitis führen. Dabei handelt es sich jedoch um eine etwas seltenere Form der Parodontitis, nämlich um eine Parodontitis, die von der Wurzelspitze des betroffenen Zahnes ausgeht.

In diesem Fall muss erst der tote Zahn entsprechend behandelt werden (Wurzelbehandlung oder Zahnentfernung), bevor weitere Massnahmen ergriffen werden können. Sehr viel häufiger ist jedoch die so genannte marginale Parodontitis, die vom Zahnfleischsaum ausgeht.

Parodontitis-Behandlung beim Zahnarzt

Die wenigsten der genannten möglichen Parodontitis-Ursachen werden in der schulmedizinischen Parodontitisbehandlung berücksichtigt. Im Mittelpunkt der zahnärztlichen Therapie steht die Keimreduzierung.

Zu diesem Zweck müssen Zahnstein, Zahnbeläge und auch stark befallenes Zahnfleischgewebe an der Zahnfleischinnenhaut entfernt werden.

Da gerade der gefährliche Zahnstein unter dem Zahnfleisch sitzt, ist diese Behandlung nicht sonderlich angenehm. Das Zahnfleisch muss abgehoben werden, damit der Zahnstein von der Zahnwurzel abgeschabt werden kann. Gleichzeitig werden die Zahnfleischtaschen gesäubert und desinfiziert.

Die Curettage

Dabei kommt die sog. Curettage zum Einsatz, einer Behandlungsmethode mit winzigen Hacken namens Curetten, mit denen Bakterien und Zahnstein zu Leibe gerückt werden kann. Leider ist die Sache - insbesondere wenn nach der Behandlung die Betäubung nachlässt - für den Patienten recht schmerzhaft.

Die Ultraschall-Curettage

Da die Angelegenheit gleichzeitig für den armen Zahnarzt so anstrengend ist, entwickelte man eine Ultraschall-Variante der Curetten. Diese jedoch verkratzen die Wurzeloberfläche. Zahnbeläge finden nun nichts attraktiver als eine unebene Oberfläche, an der sie sich festhalten können. Also poliert man die Wurzel anschliessend mit einem entsprechenden Gerät. Da das aber wiederum zu einem ansehnlichen Substanzverlust am Zahn führt, ist der Schaden möglicherweise letztendlich grösser als der Nutzen.

Die rotierend-instrumentelle Curettage

Als die derzeit angeblich zahnschonendste und gleichzeitig relativ erfolgreichste Methode gilt die sog. rotierend-instrumentelle Curettage. Dabei werden befallene Bereiche nur geringfügig und genau definiert abgetragen, während sowohl die Zahnfleischinnenhaut geschont als auch ein übermässiger Substanzverlust verhindert wird.

Die Lappenoperation

Die blutrünstige frühere sog. Lappenoperation, bei der man mit dem Skalpell grosszügig ganze Partien des Zahnfleisches abschnitt und sowohl Patient als auch Zahnarzt nach erfolgter OP den Hauptakteuren eines Horrorschockers Konkurrenz bieten konnten, wird heute glücklicherweise nicht mehr oft eingesetzt.

Falls Ihr Zahnarzt dies dennoch vorhaben sollte, wäre es sicher nicht unklug, die Meinung eines zweiten Zahnarztes zu hören.

Antibiotika

Begleitend werden bei einer Parodontitis-Therapie oft auch Antibiotika verordnet. Davon kommt man jedoch immer weiter ab, da die Medikamente kaum in die Zahnbeläge dringen können und sich aber genau dort die Bakterien verstecken.

Folglich ist der Nutzen einer Antibiotika-Therapie in diesem Falle viel zu gering, als dass er die ungünstigen Nebenwirkungen rechtfertigen würde.

Zahnärztliche Behandlung allein nützt nichts

Doch selbst, wenn es - mit welcher Methode auch immer - gelingen sollte, auch die tiefsten Zahnfleischtaschen gründlich zu reinigen, was selten der Fall ist, kehren die Bakterien und damit die Entzündung meist schneller wieder zurück als Zahnarzt und Patient gucken können.

Die Zahnarztbehandlung wird daher nur dann erfolgreich sein, wenn der Patient im Anschluss daran sein Leben umkrempelt, wenn er eine andere Ernährung und eine konsequente Mundhygiene betreibt.

Erst dann wird sich das Milieu im Mundraum in ein bakterienfeindliches ändern, erst dann werden keine neuen Bakterien mehr gebildet werden können, erst dann wird das Immunsystem wird erstarken und sich gegen die Bakterien auflehnen können und letztendlich wird erst dann die Entzündung abklingen können.

Die möglichen ganzheitlichen Massnahmen bei Parodontitis

Je nach Art und Ausprägung der Erkrankung ist eine zahnärztliche Behandlung bei einem ganzheitlich tätigen Zahnarzt unumgänglich. Dann jedoch sind Sie an der Reihe. Der folgende Massnahmenkatalog hilft Ihnen dabei.

1. Die Ernährung bei Parodontitis

Beobachtungen an Naturvölkern zeigten, dass diese (obwohl sie teilweise überhaupt keine Zahnhygiene betrieben) über eine hervorragende Zahngesundheit verfügten. Allerdings nur, so lange sie ihre traditionelle Kost assen. Dabei war es nicht einmal ausschlaggebend, ob sie bevorzugt von Fleisch, von Getreide, von Gemüse oder von Milchprodukten lebten.

Sobald diese Menschen jedoch Gelegenheit bekamen, industriell verarbeitete Nahrung zu kaufen und zu essen (Auszugsmehle, Zucker, gezuckerte Produkte wie z.B. Marmelade, Süssigkeiten, Kuchen etc., pasteurisierte Milch, Fertigprodukte), verschlechterte sich die Gesundheit ihrer Zähne auf extremste Weise.

Sie litten alsbald unter Karies, Parodontitis, frühzeitigem Zahnverlust sowie in den nächsten Generationen unter Zahnfehlstellungen.(5)

Zahn- und Zahnfleischerkrankungen müssen nicht Schicksal sein

Gelegentlich wird behauptet, eine ungesunde Ernährung sei nicht die Ursache von Karies und Zahnfleischerkrankungen (sondern die genannten Bakterien*). Schliesslich gäbe es viele Menschen, die Zucker und Junk Food ässen und dennoch einwandfreie Zähne hätten.

Hier gilt: Wer genetisch bedingt über eine schlechte Zahnsubstanz oder einen Zahnschmelzdefekt verfügt, oder auch wer in der frühen Kindheit Antibiotika-Behandlungen über sich ergehen lassen musste, die ebenfalls zu Zahnschäden an den späteren bleibenden Zähnen führen können, wird sich bei einer zuckerreichen Ernährung früher oder später über das Thema Zahnersatz Gedanken machen müssen.

Umgekehrt kann eine gesunde und zuckerfreie Ernährung bei einer genetischen Veranlagung für anfällige Zähne zu einem plötzlichen Kariesstopp und einer Rückbildung der Parodontitis führen, so dass der Zustand der Zähne - Erbanlagen hin oder her - keinesfalls als unabwendbares Schicksal hingenommen werden muss.

*Hier wird nicht berücksichtigt, dass die Bakterien ohne Zucker und isolierte Kohlenhydrate überhaupt nicht vorhanden wären, zumindest nicht in pathogener Anzahl.

Carotinoide helfen bei Parodontitis

Als besonders wichtig hat sich dabei die Versorgung mit Vitamin A bzw. Carotinoiden herausgestellt. Während sich Vitamin A in tierischen Produkten (besonders in Leber und anderen Innereien befindet, die heute nicht mehr übermässig empfehlenswert sind), können Carotinoide wunderbar über grünes Blattgemüse (z.B. in Form von täglichen Basendrinks aus Gräsern oder grünen Smoothies und sämtliche rot-, gelb- und orangefarbene Gemüse und Früchte bezogen werden., und

Folsäure fehlt bei Parodontitis

Bekannt ist ferner, dass von Parodontitis befallenes Zahnfleisch äusserst arm an Folsäure ist, einem Mitglied der Vitamin-B-Gruppe. Folsäure bzw. Folat ist jedoch ganz besonders reichlich in grünem Blattgemüse, so dass der bei Parodontitis erhöhte Folsäure-Bedarf automatisch mit den eben erwähnten Massnahmen zur Deckung des Carotinoid-Bedarfes gestillt werden kann, nämlich mit Grasdrinks, grünen Smoothies und natürlich auch mit dem Verzehr von Rohkost.

Folsäure ist wärmeempfindlich und daher in gekochten Speisen nur noch geringfügig enthalten.

2. Antioxidantien bei Parodontitis

Da es sich bei der Parodontitis um eine chronische Entzündung handelt und chronische Entzündungen grundsätzlich in Verbindung mit einem Antioxidantienmangel stehen, ergänzen Sie Ihre Ernährung mit hochwertigsten Antioxidantien, z.B. Astaxanthin, OPC, Krillöl etc., oder wählen Sie bewusst solche Lebensmittel aus, die sehr antioxidantienreich sind (Informationen zu einer antioxidantienreichen Ernährung finden Sie hier: Antioxidantien schützen unsere Zellen)

Gleichzeitig fanden Forscher heraus, dass Menschen mit Parodontitis grundsätzlich an einem Mangel eines ganz bestimmten Antioxidantiums leiden, nämlich an einem Mangel an Glutathion.

Dazu wurde der Glutathionspiegel der Gingivalflüssigkeit der Patienten untersucht. Die Gingivalflüssigkeit befindet sich zwischen Zahn und Zahnfleisch.

Die Wissenschaftler sind jetzt auf der Suche nach dem Grund dieses niedrigen Glutathionspiegels. Noch weiss man nicht, ob er ein Hinweis auf das Fortschreiten der Erkrankung ist oder auf den Kampf des Körpers gegen die Parodontitis.

Klar ist jedoch, dass der niedrige Glutathionspiegel aufgefüllt werden muss, so dass eine Erhöhung des Glutathionspiegels mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln den Organismus in jedem Falle unterstützen kann.(6)

3. Omega-3-Fettsäuren bei Parodontitis

Forscher der Harvard University sowie des Harvard School of Public Health Israel Deaconess Medical Center verkündeten nach ausführlichen Studien: Je höher die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren sei, desto niedriger sei die Parodontitis-Erkrankungsrate innerhalb der US-Bevölkerung.

Darüber hinaus würde sich eine Parodontitis-Behandlung mit hochwertigen Omega-3-Fettsäuren auch vorteilhaft auf andere chronisch-entzündliche Erkrankungen auswirken, wie z.B. auf Asthma, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Arthritis etc.

Integrieren Sie also solche Öle in Ihre Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, wie z.B. Leinöl, Hanföl oder Krillöl. Hier genügen bereits 1 bis 3 Esslöffel pro Tag bzw. bei Krillöl die angegebene Kapselmenge.(7)

4. Ölspülungen bei Parodontitis

Führen Sie zweimal täglich eine Ölspülung (auch Ölziehen genannt) mit einem hochwertigen Sonnenblumen- oder Olivenöl durch. Die Ölspülung übt einerseits einen Massageeffekt auf das gestresste Zahnfleisch aus.

Andererseits sollen dadurch die Stoffwechselgifte der Bakterien aus dem Zahnfleisch gezogen werden können. (Informationen zum sog. Ölziehen finden Sie hier: Ölziehen - eine Kur zur Entgiftung)

5. Starten Sie mit einem gründlichen Entsäuerungsprogramm

Informationen zur Übersäuerung und einem Programm zur Entsäuerung finden Sie hier:

6. Führen Sie eine gründliche Darmreinigung inkl. Darmfloraaufbau durch

Informationen zur Durchführung einer Darmreinigung und Darmsanierung finden Sie hier:

7. Richtige Mundhygiene bei Parodontitis

Verwenden Sie weiche Zahnbürsten und putzen Sie immer vom Zahnfleisch zu den Zähnen, nie umgekehrt. Putzen Sie Ihre Zähne nie unmittelbar nach einer Mahlzeit mit sauren Lebensmitteln, wie z.B. Zitrusfrüchten, Ananas etc.

Wenn Sie Zahnseide verwenden (wenn die Zähne sehr eng stehen), so gehen Sie mit dieser sehr behutsam um, damit Zahnfleischverletzungen vermieden werden. Sollten Sie über nicht allzu eng stehende Zähne verfügen, verwenden Sie statt Zahnseide sog. Interdentalbürstchen, also spezielle Bürstchen für die Zahnzwischenräume.

8. Zahnbürste desinfizieren

Da die schädlichen Parodontitis-Bakterien auch auf der Zahnbürste sitzen und daher mit jedem Zähneputzen wieder in den Mund gelangen und die Zahnbürste nicht nach jedem Zähneputzen entsorgt werden kann, sollte die Zahnbürste nach jedem Gebrauch desinfiziert werden. Dazu kann sie mit einigen Tropfen Grapefruitkernextrakt beträufelt werden.

9. Xylit-Mundspülungen verhindern und lindern Parodontitis

Führen Sie mehrmals täglich Mundspülungen mit Xylitol durch (besonders nach den Mahlzeiten und vor dem Zubettgehen, jedoch nach dem Zähneputzen). Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff, der bewiesenermassen nicht nur kariesfeindlich wirkt, sondern sich auch Parodontitis positiv beeinflusst. Das Xylit wird nach den Spülungen ausgespuckt.

10. Weitere wirksame Mundspülungen bei Parodontitis

Reduzieren Sie die schädlichen Keime in der Mundflora mit entsprechenden Mundspülungen. Gurgeln Sie ausführlich, also auch so, dass die Mundspülung die Gaumenmandeln benetzt, da auch dort die problematischen Bakterien sitzen:

  • Mundspülung mit verdünntem Grapefruitkernextrakt (10 - 15 Tropfen auf ein Glas Wasser) oder mit unverdünntem Grapefruitkernextrakt mehrmals täglich die Zähne putzen (1 bis 3 Tropfen auf die Zahnbürste geben)

  • Mundspülung mit natürlichen kräuterhaltigen Mundwässern z.B. Mundwasser mit Salbei, Thymian, Myrrhe etc.

  • Mundspülung mit verdünntem Teebaumöl: 1 Tropfen Teebaumöl auf eine Tasse mit warmem Wasser zum mehrmals täglichen Spülen verwenden

11. Reinigung der Zunge

Auch die Zunge ist anfällig für Ablagerungen. In diesen Zungenbelägen leben dieselben eine Parodontitis auslösenden Bakterien, die auch in den Zahnbelägen leben. Wenn also nur akribisch die Zahnbeläge entfernt werden, die Zungenbeläge jedoch vergessen werden, dann dient die Zunge als regelrechtes Bakterienreservoir. Der Zungenbelag kann mit einem speziellen Zungenreiniger – am besten jeden Morgen vor dem Zähneputzen – entfernt werden.

12. Rauchen einstellen

Bei Rauchern ist der Speichelfluss vermindert, so dass deren Parodontitis-Risiko schon allein aus diesem Grunde erhöht ist und sich bei Ihnen sehr viel schneller Zahnstein bildet als bei Nichtrauchern.

Auch verfügen Raucher oft über ein weniger leistungsfähiges Immunsystem, so dass sich die Parodontitis-Keime relativ ungestört ausbreiten können.

Falls Sie Raucher/in sind, sollten Sie sich daher eventuell Gedanken über eine Rauchentwöhnung machen. Bekannt ist jedenfalls, das bei den Nikotinabhängigen zahnärztliche Parodontitistherapien weniger oft zum Erfolg führen als bei Nichtrauchern.

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13. Calcium und Magnesium gegen Parodontitis

Achten Sie auf eine ausreichende Calcium-/Magnesiumversorgung, entweder über die Ernährung oder über ganzheitliche Nahrungsergänzungsmittel, z.B. die Sango Meereskoralle.

14. Vitamin D gegen Parodontitis

Zähne und Kieferknochen gehören zum Knochengewebe und benötigen wie dieses Vitamin D, um Calcium zu absorbieren und in die Zähne einbauen zu können.

Vergessen Sie daher niemals die enorme Wichtigkeit einer optimalen Vitamin D Versorgung, z.B. über regelmässige Aufenthalte/sportliche Betätigungen unter freiem Himmel (da der Körper mit Hilfe des Sonnenlichts Vitamin D produzieren kann) und im Winter über hochwertige Vollspektrumlampen.

Die Beachtung und Umsetzung dieses Massnahmenkataloges führt erfahrungsgemäss - je nach Ausprägung der Parodontitis und im Anschluss einer zahnärztlichen Entfernung des ursprünglichen Zahnsteins bereits innerhalb weniger Monate zu einer enormen Verbesserung, wenn nicht gar zu einer Heilung der Parodontitis - und das, wo diese Erkrankung bzw. die betroffenen Patienten von der Schulmedizin als „lebenslange Pflegefälle“ bezeichnet werden. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

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(7)

amira
geschrieben am: montag, 11. november 2013, 17:40
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Sehr geehrter ZDG Team, ich leide an fortgeschrittener Paradontitis. Die Messungen beim Zahnarzt bei meinem Zahnfleisch war zwischen 2-6 mm. Meine fragen sind nun: Wenn ich meine ernährung jetzt umstelle, anfange Öl zu ziehen (morgens und abends?), und nach jedem zahneputzen und nach dem essen mit xylit spüle und einen zungenreibiger benutze, kann die Paradontitis dann alleine weg gehen? wie macht es sich bemerkbar das die Paradontitis besser geworden ist dann? Darf man Ölziehen in der Stillzeit? Da es ja entgiftet und man das in der Stillzeit ja normal nicht sollte. Ich bitte Sie von herzen um eine Antwort, ich weiss einfach nicht weiter und bin hin und her gerissen. Vielen herzlichen Dank und liebe Grüsse Amira




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Amira
Jeder Mensch verfügt über eine andere Konstitution und jeder Mensch reagiert anders sowie unterschiedlich schnell auf die einzelnen Massnahmen.

Es lässt sich also aus der Ferne und ohne Sie persönlich zu kennen, nicht vorhersagen, ob diese oder jene Massnahmen bei Ihnen in diesem oder jenem Zeitraum auch Früchte tragen oder ob Sie mehr oder ganz andere Massnahmen ergreifen müssen.

Die von Ihnen genannten Massnahmen könnten im Grunde genügen, um eine Parodontitis zurückzubilden. Allerdings kommt es sehr darauf an, inwieweit Sie Ihre Ernährung umstellen, wie konsequent Sie vorgehen etc. In unserem Artikel haben wir auf die wichtigsten Details hingewiesen (verstärkt Antioxidantien, Vitalstoffe, Omega-3-Fettsäuren etc. zuführen und gleichzeitig konsequent Zucker, Weissmehl und Fertigprodukte meiden).

Sehr wichtig ist in jedem Fall, dass Sie Ihre Ernährungsumstellung mit einer gründlichen Darmsanierung einleiten, dass Sie Ihren Mineralstoffhaushalt optimieren und eine möglicherweise vorliegende Übersäuerung abbauen.

Informationen dazu finden Sie hier:
Wie funktioniert eine Darmreinigung.
Optimierung des Mineralstoffhaushaltes.
Entsäuerung

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Norman
geschrieben am: mittwoch, 30. oktober 2013, 16:50
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Sehr geehrtes ZDG-Team, mit Interesse habe ich Ihre Ausführungen zur Parodontitis gelesen. Die zahnschonendste und gleichzeitig relativ erfolgreichste Methode soll ja die sog. rotierend-instrumentelle Curettage sein. Leider habe ich im Internet zwischen Varel und Bremen nicht einen Zahnarzt gefunden, der diese Methode anbietet. Gibt es ein Verzeichnis über Zahnärzte mit dieser speziellen Behandlung? Liebe Grüße und Dank im voraus.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Norman
Wir stellten die schulmedizinischen Methoden nur zum Zwecke eines Überblicks vor, um zu zeigen, wie wenig hier ganzheitlich gedacht wird. Therapeutenlisten geben wir keine weiter. Unser Artikel sollte hingegen die ganzheitliche Sicht der Parodontitis wiedergeben und daher auch die von uns empfohlenen ganzheitlichen Massnahmen dagegen präsentieren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

TrueNature
geschrieben am: mittwoch, 23. oktober 2013, 15:07
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Sehr geehrtes ZDG Team! Ich habe beginnende Parodontitis bzw. ich neige manchmal zu Entzündungen auch im Körper allgemein. Habe den Zucker als Auslöser im Verdacht und würde gerne wissen welcher von den Zuckerarten noch am verträglichsten ist? Auf den weissen Industriezucker lasse ich schon seit längerem so gut es halt geht völlig weg
1.) Vollrohrzucker
2.) Rohrohrzucker
3.) Rohrzucker
4.) Rübenzucker
Trotzdem bin ich mir nicht sicher ob überhaupt noch irgendein zugesetzter Zucker gesund ist bzw. oder ob es da noch noch einen gibt, den ich essen kann? mit freundlichen Grüssen, Heimo




Zentrum der Gesundheit:

Hallo TrueNature
Vermeiden Sie am besten Produkte, die industriell hergestellt wurden und denen Zucker (gleich welcher Art) zugesetzt ist. Bereiten Sie sich Süsswaren im Idealfall selbst zu, z. B. wie hier beschrieben.

Von den von Ihnen aufgeführten Süssungsmitteln wäre der Vollrohrzucker noch der beste (Rapadura oder Ursüsse). Eine andere Variante, die den Blutzuckerspiegel kaum irritiert, ist der Kokosblütenzucker oder - in geringen Mengen - Xylit. Für Getränke eignet sich auch Stevia sehr gut als Süssungsmittel.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lene
geschrieben am: samstag, 19. oktober 2013, 15:54
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZDG-Team, bei mir wurde vor gut einer Woche eine schlimme Parodontitis diagnostiziert. Mir ist das unerklärlich, weil ich immer sehr auf eine gute Mundhygiene und meine Gesundheit generell geachtet habe. Man sagte mir dann, es sei bei mir genetisch bedingt. Das Schlimmste ist, dass mir der Zahnarzt, bei dem ich noch bis vorigen Jahres war, nichts davon erzählt hatte, geschweige denn, welche Auswirkungen so etwas haben könnte. Ich bin erst 27 und mein Kieferknochen hat sich an einigen Zähnen so weit zurückgebildet, dass sie nur noch an der Wurzelspitze gehalten werden. Wackelig sind sie jedoch nicht (bis auf einen Frontzahn, der letzte Woche beim Beißen geknackt hat).

Wenn der andere Zahnarzt dagegen etwas unternommen hätte, wäre vielleicht alles gar nicht so schlimm geworden. Ich habe jetzt furchtbare Angst, dass ich Zähne verlieren könnte. Hättet Ihr einen Rat oder Ideen, was ich tun könnte, um den Knochenabbau zu stoppen und wenn möglich den Kieferknochen sogar wieder aufzubauen? Ich bekomme jetzt eine Behandlung gegen die Parodontitis. Und die Maßnahmen gegen die Krankheit, die Sie auf dieser Seite beschreiben, setze ich auch bereits um. Zur Darmreinigung und Entsäuerung hätte ich allerdings auch noch ein paar Fragen:

Entsäuere ich erst den Körper und mache anschließend die Darmreinigung/-sanierung? Oder andersrum? Wie ist es am effektivsten? Und ernähre ich mich ausschließlich basisch während dieser Kuren oder dürfen Säure bildende Lebensmittel wie Linsen, Nüsse oder Quinoa dabei auf dem Speiseplan bleiben? Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen. Insbesondere bei der Frage mit dem Kieferknochenaufbau. Ich habe wirklich Angst meine Zähne zu verlieren. Noch habe ich ja alle, selbst die Weisheitszähne. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass ich mir in dem Alter schon Gedanken darum machen muss. Liebe Grüße und vielen Dank für die Mühe, die Ihr in dieses Internetportal steckt!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lene
Vielen Dank für Ihren Kommentar bzw. Erfahrungsbericht.

Im obigen Artikel finden Sie bereits sehr viele Tipps, die Ihnen helfen können, Ihre Parodontitis zu besiegen und die darüber hinaus sich auch auf die Knochengesundheit höchst positiv auswirken, wie z. B. eine Entsäuerung, der Aufbau der Darmflora, die richtige Versorgung mit Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren sowie natürlich nicht zuletzt die gesunde naturbelassene Ernährung. Sie kann z. B. während der Entsäuerung oder Darmsanierung rein basisch sein. Anschliessend gehen Sie dauerhaft zu einer basenüberschüssigen Ernährung über. Diese besteht zu 70 - 80 Prozent aus basischen und zu 20 - 30 Prozent aus gesunden säurebildenden Lebensmitteln. Dazu gehören u. a. die von Ihnen aufgezählten, also Hülsenfrüchte, Nüsse, Pseudogetreide, aber auch Bio-Eier oder - in gemässigten Mengen - Bio-Fleisch und Fisch, da diese über eine besonders hohe Nährstoffdichte verfügen, was für den Aufbau der Knochen äusserst wichtig ist.

Sollten Sie ideal- oder gar untergewichtig sein, dann raten wir dazu, auch während der Entsäuerung bei einer basenüberschüssigen Ernährung zu bleiben.

Im Allgemeinen wird eine Entsäuerung vor der Darmreinigung empfohlen, da während einer Entsäuerung der Organismus nicht nur entsäuert, sondern auch mit remineralisiert und - je nach Entsäuerungsprogramm - die Zellen bereits mit Antioxidantien und Zellnahrung versorgt werden, um anschliessend gekräftigt in die Darmsanierung einsteigen zu können.

Weitere konkrete Hinweise, die Sie zum Aufbau Ihrer Kieferknochen unterstützend umsetzen können, finden Sie in unseren folgenden Artikeln:

Starke Knochen (zur Siliciumversorgung raten wir zur Einnahme eines Silicium Kolloids.
Osteoporose-Prävention (natürlich haben Sie keine Osteoporose, aber viele der knochengesunden Tipps in diesem Artikel helfen selbstverständlich auch beim Aufbau des Kieferknochens)
Vitamin K.

Sie sehen also, dass es sehr viel gibt, das Sie tun und umsetzen können und das Ihnen helfen wird, Ihr Problem in den Griff zu bekommen :-) Denken Sie jedoch daran, dass sich Ihr Knochen nicht von gestern auf heute zurückgebildet hat, dies hingegen ein langsamer Prozess war. Ihn umzukehren und den Knochen wieder aufzubauen, dauert daher ebenfalls seine Zeit!

Alles Gute und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

MariaoneM
geschrieben am: donnerstag, 25. april 2013, 21:14
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Kind ist 3 1/2 Jahre alt. Sie sagt schon seit ein paar Monaten, dass ihr beim Zähnputzen die Zähne weh tun. Jetzt sagt sie, das sie ihr immer weh tun. Sie bekommt keinen Zucker. Ich stille sie noch 1 - 2 x in der Nacht. Morgens essen wir immer Obst. Auf den hinteren Backenzähnen habe ich jetzt kleine schwarze Punkte entdeckt. Ich vermute, das den Backenzähne vielleicht der Zahnschmelz fehlt. Wenn man drauf schaut, ist der innere Bereich recht furchig und etwas gelblicher als der äußere Zahn. Manchmal knirscht sie nachts mit den Zähnen. Ich habe gelesen, das Vitamin A für die Zahnschmelzbildung gut sein soll. Jetzt isst sie morgens zwei Mangos mit etwas Zimt. Auch viele Tomaten. Abends lasse ich sie ihre Zähne mit Wasser mit Beinwellurtinktur-Tropfen spülen. Eine Bernsteinkette hat sie jetzt auch. Heute habe ich ihr das erste mal 1 Messerspitze Sango Meereskoralle gegeben. Ich habe jetzt auch Butter und Ghee aus Heumilch-Rohmilch gekauft. Bin ich so auf dem richtigen Weg um ihr zu Helfen? Haben Sie mir vielleicht noch Ideen, wie ich ihre Zähne verbessen kann? (Sie verträgt keinen Weizen und keine Milch, Butter geht.) Wir sind Vegetarier.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe MariaoneM,
vielen Dank für Ihre Mail.

Was der Grund für die Zahnschmerzen ist, sollte evtl. ein Zahnarzt abklären. Ernährungstechnisch würden wir dafür sorgen, dass sie nicht mehr so viele Früchte pur isst. Zum Frühstück käme evtl. ein Hirsebrei (Silicium stärkt Knochen und Zähne) oder auch Kastanienbrei mit Mandelmus und etwas Obst in Frage. Insgesamt sollte Sie mehr Gemüse als Früchte essen. Evtl. könnten Sie auch grüne Smoothies in die Ernährung integrieren, damit Ihre Tochter grünes Blattgemüse zu sich nimmt, das reich an Chlorophyll, Carotin (Vitamin A) und Calcium ist: Grüne Smoothies

Auch ein Pudding aus Chiasamen wäre eine feine Mahlzeit für Ihre Tochter, da Chiasamen sehr calciumreich sind und darüber hinaus wichtige Omega-3-Fettsäuren liefern. Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann ebenfalls zu Zahnproblemen führen. Infos zu Chiasamen finden Sie hier
Wie sieht es mit der Vitamin-D-Versorgung Ihrer Tochter aus? Ein Vitamin-D-Mangel kann ebenfalls zu geschwächten Zähnen führen

Ansonsten sind Ihre Massnahmen sehr gut. Sie sollten jedoch darauf achten, dass Ihre Tochter die Beinwellspülung nicht schluckt.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

MH
geschrieben am: freitag, 01. februar 2013, 16:56
eMail-Adresse hinterlegt

In welchem Mischungsverhältnis soll das Xylitol mit Wasser angesetzt werden, um damit Mundspülungen zu machen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo MH,
Sie nehmen einen halben Teelöffel Xylitol direkt in den Mund. Dort löst es sich im Speichel sehr schnell auf, so dass Sie umgehend damit spülen können.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gabriele
geschrieben am: sonntag, 20. januar 2013, 21:25
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo Ihr Lieben, super viele tolle Tipps ind Infos. Habe auch einen wackelnden Zahn mit Kieferschwund. Den hatte ich schon mal vor 15 Jahren. Damals wusste ich noch nichts von den Zusammenhängen, die auf Ihrer Seite beschrieben werden. Bin bereits am Umsetzen: basische Mineralien, Grüne Smoothies, Xylitol, kein Süßstoff, weniger bis kein Kaffe bzw. Alkohol. Meine Ernährung ist eigentlich schon sehr gesund. Doch durch Dauermedikamente wegen meines Rheumas und den doch so gerne genossenen Wein, habe ich wohl doch zu viel Säure und der damit einhergehenden Entmineralisierung meiner Zähne zu tun. Nun zu meiner Frage. Meine Zähne, nicht das Zahnfleisch, sind hochgradig wärme-, temperatur- und säureempfindlich. Da wird selbst ein Stück Mandarine zur Herrausforderung. Bis meine Ernährungsumstellung und die Zufuhr von Mineralien (Entsäuerung) wirkt, brauche ich einen Tipp, der mir hilft dieses Problem zu lösen. Mein Zahnarzt hat mir eine Zahncreme empfohlen, die die kleinen Risse im Zahnschmelz schliessen soll. Nun mache ich die Spülungen mit Xylitol. Das hat bereits meinem Zahnfleisch geholfen. Meine Zähne sehen danach zwar glasig aus, aber dem Zahnfleisch und der Zahnfleischtasche des entsprechenden, wackelnden Zahnes, scheint es gut zu tun. Nur diese Überempfindlichkeit der Zähne. Kann es auch möglich sein, das das Xylitol diese noch verstärkt? Einen ganz lieben Gruß, Gabriele




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gabriele,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wir freuen uns, dass Ihnen unsere Tipps zu ersten Erfolgen verhalfen. Was nun das Xylit betrifft, so wirkt dieses kühlend. Dieser Kühleffekt könnte durchaus zu einer Reaktion Ihrer empfindlichen Zähne führen. Dass Xylit die Empfindlichkeit jedoch weiter verstärkt, glauben wir ausschliessen zu können, zumindest liegen uns dazu keinerlei Hinweise vor.
Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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