Zentrum der Gesundheit
  • Eigenurintherapie
18 September 2021
1 min

Eigenurintherapie

Bei der Eigenurintherapie wird der eigene Urin zur äusserlichen und innerlichen Therapie von Beschwerden genutzt.

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Die Eigenurintherapie aktiviert das Immunsystem

Die Eigenurintherapie ist weit mehr als 2000 Jahre alt und dient noch heute als geeignetes Verfahren, den Körper gesund zu erhalten oder bestehende Beschwerden zu lindern. Sie ist den Reiz- und Regulationstherapien zuzuordnen.

Der Urin enthält eine Vielzahl wichtiger Substanzen wie Hormone und deren Abbauprodukte, Enzyme, Vitamine, Mineralien, Harnsäure, Antikörper und Antigene. Durch die ebenfalls im Urin vorhandenen Stoffwechselschlacken werden bei einer Rückinjektion kleiner Harnmengen Reize gesetzt, die die Entgiftungs- und Abwehrmechanismen im Organismus aktivieren und die Gesundheit stabilisieren. Hierzu wird keimfreier Eigenharn verwendet.

Besonders gute Ergebnisse werden bei:

  1. Allergien
  2. Asthma
  3. Hauterkrankungen
  4. Stoffwechselleiden wie Rheuma oder Gicht
  5. chronischen Entzündungen im Urogenitalbereich erzielt.

Bei der Eigenharntherapie besteht die Möglichkeit der äusseren und inneren Anwendung. Die Art der Behandlung richtet sich nach dem jeweiligen Beschwerdebild.

Bei der innerlichen Anwendung wird der Morgenurin täglich - über einen längeren Zeitraum hinweg - getrunken. Es wird nur der Mittelstrahl aufgefangen; die ersten und letzten Urintropfen finden keine Verwendung. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Urin über den ganzen Tag zu sammeln und ihn am Abend zu trinken.

Die äusserliche Urinbehandlung kommt bei allen Erkrankungen und Beschwerden der Haut zum Einsatz. Umschläge und Wickel werden mit Urin getränkt und aufgelegt. Kleinere Hautpartien können auch mit einem von Urin getränktem Tuch oder Wattebausch betupft werden. Auch bei diesem Verfahren wird nur der Mittelstrahl benutzt.

Es ist ratsam, die Anwendung der Eigenharntherapie grundsätzlich vorher mit einem Therapeuten Ihres Vertrauens zu besprechen.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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