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  • Mumijo ist eine ayurvedische Medizin, die hauptsächlich in den Felsen des Himalaya vorkommt
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Mumijo - Das schwarze Gold der Berge

Mumijo ist ein altes Naturheilmittel aus den Gebirgen Zentralasiens. Wie die schwarzbraune harzähnliche Substanz genau entsteht, ist bis heute nicht geklärt. Sie wird in den Bergen des Himalaya gesammelt und soll insbesondere aufgrund ihres hohen Gehalts an Fulvo- und Huminsäuren zahlreiche heilende Wirkungen haben. Wir stellen die Vorteile, Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten von Mumijo vor.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 18 Mai 2026
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Mumijo – Ein altes Naturheilmittel aus Zentralasien

Mumijo ist eine rätselhafte Substanz. Es gibt sie nur an wenigen Stellen der Erde und nur erfahrene Sammler erkennen bei ihrem Anblick, ob es sich um Mumijo handelt oder nicht.

Es ist ein sehr altes Naturheilmittel, das in den Ländern seiner Fundstätten seit Jahrtausenden als Heil- und Stärkungsmittel eingesetzt wird und im heutigen Russland eines der wichtigsten Mittel in der Hausapotheke darstellt.

Meist wird Mumijo traditionell mit Honig verabreicht, da der Honig das spezifische Aroma der Substanz etwas überdeckt. Gleichzeitig will man die Heilwirkung mit jener des Honigs kombinieren.

Eine harzähnliche Substanz mit vielen Namen

Mumijo ist eine harzähnliche, zähe Natursubstanz mit glatter, glänzender Oberfläche und rauchigem Aroma. Meist ist sie schwarz-braun, doch kennt man auch gelbliche und sogar rote oder blaue Varianten.

Im alten Russland wurde sie Maumasil genannt und bedeutet: Das vor Krankheit Schützende. In anderen Regionen sind Namen wie Shilajit, Kao-tun, Brogschaun oder Arakul dshibal im Umlauf.

Das Blut der Berge

Alle oben genannten Bezeichnungen deuten auf die Herkunft des Harzes hin und können mit "Ausschwitzung der Berge" oder "Blut der Berge" oder auch "Öl der Berge" übersetzt werden.

Denn Mumijo wird insbesondere in Höhlen und Felsspalten Zentralasiens gefunden, insbesondere im Himalaja, Altai und in den Gebirgen Kasachstans.

Shilajit und Mumijo – Der Unterschied

Shilajit und Mumijo sind im Grunde dasselbe Naturprodukt, nur aus unterschiedlichen Sprach- und Kulturkreisen:

Shilajit ist der indisch-ayurvedische Name, abgeleitet aus dem Sanskrit śilājatu, was so viel wie Felsen-Teer oder Felsenblut bedeutet.

Mumijo (auch Mumio, Mumiyo) ist der Begriff, der in zentralasiatischen, persischen und russischen Traditionen verwendet wird.

Zwar können sich Zusammensetzung, Aussehen und Geruch je nach Herkunft unterscheiden, aber der Grundstoff ist chemisch sehr ähnlich.

Die Sage von der verwundeten Gazelle

Laut einer alten Überlieferung aus Kirgistan soll Mumijo folgendermaßen entdeckt worden sein: Ein wohlhabender Khan war mit seinen Gefolgsleuten auf der Jagd nach Wild.

Dabei verletzten sie eine Gazelle, die jedoch entkam. Sie suchten das Tier tagelang und fanden es schließlich in einer sehr großen und tiefen Höhle.

Es schien trotz der Wunden bereits auf dem Weg der Besserung zu sein. Sie sahen, wie es von einem schwarzbraunen Stein leckte und daran auch seine gut heilenden Wunden rieb.

Der Khan ließ etwas von dem Stein mitnehmen und übergab ihn seinen Ärzten. Ab sofort sollen viele Kranke mit dem mysteriösen Stein – den wir heute Mumijo nennen – geheilt worden sein.

Mumijo im Altertum und Mittelalter

Mumijo gelangte im Laufe der Geschichte auch in die Hände des großen griechischen Gelehrten des Altertums, Aristoteles (384 – 322 v. Chr.). Gemeinsam mit seinem Schüler, Alexander dem Großen, erforschte Aristoteles die Wirkungen von Mumijo und fertigte davon auch Aufzeichnungen an.

Viele weitere berühmte Ärzte und Philosophen beschäftigten sich ebenfalls mit der Substanz, etwa der persische Arzt Avicenna. Er schrieb im 11. Jahrhundert, dass sie äußerlich gut bei Wunden und Prellungen helfe, innerlich gut für den Magen und die Atemwege sei und – in die Gehörgänge gegeben – auch bei Ohrentzündungen helfe.

In der traditionellen Volksheilkunde Zentralasiens wird das Harz inzwischen bei etlichen Leiden eingesetzt – vom Magengeschwür bis zum Knochenbruch.

Da Mumijo auch in Indien gefunden wurde und wird, ist es seit langer Zeit auch im Ayurveda fester Bestandteil vieler Therapien und wird dort bei fast allen chronischen Beschwerden eingesetzt – ob es sich um ein Venenleiden handelt, eine Blasenschwäche oder um Depressionen.

Die Heilwirkungen

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts erschienen immer mehr wissenschaftliche Studien – zumeist aus der damaligen Sowjetunion oder Indien – die sich den Heilwirkungen von Mumijo widmeten und auch Erstaunliches feststellten:

Strahlenschutz durch Mumijo

Das sowjetische Militär setzte das Harz beispielsweise auf den Speiseplan seiner Elitetruppen, um deren körperliche und seelische Belastbarkeit zu stärken und sie unempfindlicher gegen Stress zu machen.

Auch die russischen Astronauten erhielten die Substanz. Sie sollten auf diese Weise besser vor der erhöhten Strahlung im All geschützt sein.

Mumijo schützt überdies vor den negativen Auswirkungen radioaktiver Strahlung. Denn als man nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die Strahlengeschädigten damit behandelte, besserte sich ihr Blutbild auffallend.

Schnellere Genesung mit Hilfe von Mumijo

Sowjetische Sportmediziner berichteten ferner von einer zunehmenden Muskelmasse, mehr Kraft und Ausdauer bei Sportlern sowie von einer schnelleren Genesung nach Verletzungen inkl. Knochenbrüchen, wenn Betroffene eine Mumijo-Kur durchgeführt hatten.

In einer Studie in den 1960er Jahren zeigte sich, dass die zweimal tägliche Gabe von 200 – 300 mg über 30 Tage hinweg die Heilung von Knochenbrüchen deutlich beschleunigte (10).

Die Knochenkallusbildung trat in der Harz-Gruppe durchschnittlich 14 Tage eher ein. Der Gehalt an natürlichem Strontium soll ein maßgeblicher Grund für diese Wirkung sein. Denn Strontium aktiviert die Mineralisierung des Knochens, weshalb das Harz auch in der Schulmedizin gelegentlich bei Osteoporose gegeben wird.

Offenbar soll noch heute in manchen russischen Kliniken Mumijo vor komplizierten chirurgischen Eingriffen verordnet werden, um den Körper entsprechend zu stärken.

Selbst der einstige russische Präsidenten Boris Jelzin soll vor seiner Herzoperation in den 1990er Jahren eine Kur mit dem Harz durchgeführt haben – so Dr. Wolfgang Windmann, Pharmakologe, Chemiker, Mumijo-Experte und Autor des Büchleins Mumijo – Das schwarze Gold des Himalaya.

Die unterschiedlichen Einsatzgebiete in der Volksheilkunde lassen sich leicht erklären. Denn die meisten Krankheiten haben ihren Ursprung in einem kranken Verdauungssystem und gehen mit Entzündungsprozessen einher.

Das schwarze Gold nun scheint beide Probleme zu beheben. Es bringt eine entzündungshemmende sowie stark antioxidative Wirkung mit sich und wirkt sich überdies sehr heilend auf den Magen-Darm-Trakt aus.

Mumijo entgiftet – und heilt Magen und Darm

Im Journal of Ethnopharmacology erschien im April 1990 eine indische Studie, die bestätigte, dass Mumijo aufgrund seiner antientzündlichen Wirkung Arthritis und Ödeme bessere und außerdem bei Magengeschwüren heilend wirke, da es die Magenschleimhaut stärke (2).

Dr. Windmann beschreibt dazu eine Studie aus zwei St. Petersburger Kliniken. Dort gab man Patienten mit Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwüren zweimal täglich 200 mg – und zwar 30 Minuten vor den Mahlzeiten in warmem Wasser aufgelöst. Nach 26 Tagen legte man eine Pause von 10 Tagen ein, bevor man erneut 26 Tage Mumijo gab. Anschließend waren alle Patienten beschwerdefrei. Nebenwirkungen zeigten sich keine.

Besonders die enthaltenen Huminsäuren sowie die Fulvosäure sind für den Magen-Darm-Trakt eine Wohltat. Die beiden Säuren wirken ähnlich wie Mineral- und Heilerden. Sie adsorbieren Giftstoffe und überschüssige Magensäure, so dass der Darm entlastet wird und sich daraufhin besser regenerieren kann.

Eine iranische Studie aus dem Jahr 2015 bestätigte, dass Mumijo den Magen schützen könne, da die Substanz die Säuremenge im Magen reduziere und auf diese Weise vor säurebedingten Verletzungen der Magenschleimhaut bewahre (3).

Derartige säurebedingte Schleimhautschäden und Magengeschwüre sind nicht selten die Folge vieler Medikamente (z. B. Cortison, Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen, Diclofenac, Aspirin u. ä.)).

Die Forscher empfahlen das schwarze Harz hier als Möglichkeit, den Magen vor den Nebenwirkungen dieser Medikamente zu schützen. Normalerweise werden in diesen Fällen Säureblocker verschrieben (z. B. Omeprazol, Pantoprazol u. ä.). Diese jedoch können starke Nebenwirkungen mit sich bringen, wie wir in unserem Artikel PPI – Der Teufelskreis der Säureblocker erklären.

Auch bei Hämorrhoiden kann das Harz eingesetzt werden. Dazu gibt es in manchen Apotheken auf Bestellung Zäpfchen oder auch Cremes (z. B. bei der Vitalis-Apotheke in Taufkirchen (Vils), bitte telefonisch dort anfragen).

Die Zäpfchen wirken juckreizstillend, entzündungshemmend, zusammenziehend und schleimhautaufbauend.

Hinweis:Falls Sie noch weitere Apotheken/Quellen für Mumijo-Zäpfchen kennen sollten, teilen Sie es uns doch bitte mit. Danke!

Mumijo reguliert die Blutfettwerte und reduziert oxidativen Stress

Eine weitere Studie aus Indien zeigte im Oktober 2003 an freiwilligen Studienteilnehmern, dass sich die Einnahme von 2 g täglich über 45 Tage hinweg äußerst positiv auf die Blutfettwerte auswirkte und zudem den Antioxidantienstatus der Probanden deutlich verbesserte (4).

Ein Mittel gegen die Höhenkrankheit

Im Januar 2010 erschien im International Journal of Ayurveda Research eine Untersuchung zum Thema Höhenkrankheit. Die Höhenkrankheit kann auftreten, wenn man sich in Höhen ab 4000 Meter begibt. Sie geht mit Sauerstoffmangel, Schlaflosigkeit, Lethargie, Appetitmangel, demenzähnlichen Symptomen bis hin zu Ödemen im Gehirn (Höhenhirnödem) einher.

Diese Probleme – die lebensbedrohlich werden können – entstehen aufgrund des niedrigeren Luftdrucks, den großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, den üblicherweise starken Winden und der hohen Intensität der Sonnenstrahlung in diesen Höhen.

Mumijo verbessert hier nun die körpereigene Fähigkeit, mit höhenbedingtem Stress klar zu kommen, optimiert die Nährstoffaufnahme über den Darm und stimuliert gleichzeitig das Immunsystem (5).

Auf diese Weise kann das Harz dabei helfen, die chronische Müdigkeit und Lethargie zu überwinden, die mit der Höhenkrankheit für gewöhnlich einhergehen. Das Harz wird daher als Nahrungsergänzung empfohlen, wenn man in große Höhen reist.

Mumijo erhöht die Fruchtbarkeit und Samenqualität

Schon im 12. Jahrhundert hatte der damals angesehene Arzt Muhammed Tabib geschrieben, dass Mumijo die Fruchtbarkeit des Menschen erhöhen könne und sogar Frauen, die als unfruchtbar galten, plötzlich Kinder gebären könnten, wenn sie die Substanz (gemeinsam mit Karottensaft) einnähmen.

Ganz so sensationell sind die Ergebnisse entsprechender aktueller Studien zwar nicht, doch zeigt das Harz auch in Sachen Fruchtbarkeitsstärkung durchaus eine beeindruckende Wirkung.

Im Jahr 2010 erklärten Forscher im Fachmagazin Andrologia, wie Mumijo die Spermienqualität bei 28 ursprünglich unfruchtbaren Männern verbessern konnte (6). Die Männer erhielten 90 Tage lang zweimal täglich je 100 mg in einer Kapsel zum Einnehmen.

Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich, dass die Männer über 60 Prozent mehr Spermien hatten und die Spermienbeweglichkeit deutlich zugenommen hatte.

Auch der zuvor erhöhte oxidative Stresspegel in den Spermien nahm ab, während der Testosteronspiegel stieg. Gleichzeitig blieben die Nieren- und Leberwerte völlig normal, so dass Mumijo als vollkommen sicher und ungefährlich eingestuft wurde.

Mumijo stärkt das Immunsystem

Aus Beobachtungen weiß man ferner, dass Mumijo auf das Immunsystem eine stärkende und stimulierende Wirkung hat. Wer das Harz regelmäig nimmt, erleidet z. B. seltener Infekte der Harnwege sowie auch seltener Infekte der Atemwege und der Ohren.

Wer unter chronischem Stress leidet, der zu den immunschwächenden Faktoren zählt, kann das Harz ebenfalls nehmen, um auf diese Weise die Schwächen des Immunsystems zu kompensieren und weniger stressanfällig zu werden.

Die Entstehung von Mumijo – noch immer ungeklärt

Wie die Substanz genau entsteht und ob sie nun rein pflanzlich ist oder doch auch tierische Bestandteile enthält, ist noch nicht vollständig geklärt. Man weiß nur, dass eine intensive und lange Sonneneinstrahlung erforderlich ist, die Luft besonders sauber sein muss und in der Region bestimmte Pflanzen (z. B. Wolfsmilchgewächse) vorkommen müssen.

Jene Wissenschaftler, die der Meinung sind, Mumijo sei etwas rein Pflanzliches, geben an, dass darin Stoffe enthalten sind, die es nur im Pflanzenreich nicht aber im Tierreich gäbe, z. B. Alkaloide und Faserstoffe.

Die Theorie, das Harz enthalte auch tierische Komponenten (fossile Exkremente), ist dagegen kaum haltbar. Denn es wird auch in Höhen von über 4000 Metern gefunden, wo es keine Tiere gibt, die zu einer derartigen Exkrementansammlung beitragen könnten.

Auch müssten dann in Mumijo viel mehr typisch tierische Inhaltsstoffe enthalten sein, als es augenblicklich der Fall ist. Denkbar ist, dass die wenigen gefundenen tierischen Bestandteile auch auf eine Verunreinigung der untersuchten Proben zurückgeführt werden könnten – so Dr. Windmann in seinem Buch.

Windmann zitiert jedoch eine Definition aus dem Jahr 1995, die wohl bis heute noch Gültigkeit hat (und auch bei Wikipedia erscheint): Mumijo sei ein komplexes hochmolekulares organisch-mineralisches Stoffwechselprodukt aerober Mikroorganismen, entstanden aus dem Verwesungsprozess von Pflanzenresten, Flechten und Harzen aus den Wurzeln der Tanne, Fichte und Kiefer."

Daneben ist wiederum bekannt, dass es – je nach Fundort – ganz unterschiedliche Mumijoarten geben kann. Sie unterscheiden sich in Bezug auf Konsistenz (mal verkrustet, mal flüssig bis wachsartig) und die Zusammensetzung (mal aus Flechten, dann wieder aus Algen oder aus Wurzelsäften).

Es wundert daher bei den beschriebenen Unsicherheiten und Diskussionen um die genaue Zusammensetzung nicht, dass in der Vergangenheit immer wieder auch Fälschungen oder Produkte minderwertiger Qualität auf den Markt kamen.

Mit einer mumijoähnlichen Substanz aus der Antarktis wurden sogar bereits erste Studien durchgeführt, die zeigen, dass es vielleicht gar nicht das EINE WAHRE Mumijo gibt.

Mumijo aus der Antarktis

Im Jahr 2011 las man im Fachmagazin Evidence-Based Complimentary And Alternative Medicine, dass ein mumijoähnliches Material in großen Mengen in der Antarktis auffindbar sei (7). In diesem Fall handelte es sich jedoch eindeutig um ein tierisches Produkt, nämlich um ein fossiles Magenöl antarktischer Schneesturmvögel.

Das antarktische Harz nun habe immunstärkende, antiallergische und überdies neuroprotektive Wirkungen. Es aktiviere das Nervenzellwachstum und verhindere das Absterben der Nervenzellen durch senile Plaques, wie sie bei Demenz häufig gefunden werden.

Angespornt von diesen Untersuchungen wollten Forscher ein Jahr später wissen, ob das "echte" (also zentralasiatische) Mumijo – gemeinsam mit B-Vitaminen – bei der Alzheimer-Prävention hilfreich sein könnte und sind der Meinung, dass dies durchaus der Fall ist, so dass die genannte Kombination ein wertvolles Nahrungsergänzungsmittel sei, das bei der Prävention der Demenz eingesetzt werden könnte (8).

Die Gewinnung und Qualität

Nur speziell ausgebildete Sammler suchen in den Gebirgen nach dem Harz. Es handelt sich dann um sog. Rohmumijo, das anschließend erst gereinigt und aufbereitet werden muss.

Rohmumijo ist aufgrund hygienischer Bedenken kaum mehr erhältlich. Auch heißt es, dass die Wirkung dank des Reinigungsverfahrens noch stärker werde.

Bei hochwertigen Präparaten wird der Gehalt an Fulvo- und Huminsäuren pro Tagesportion angegeben. Gute Gehalte sind z. B. 200 mg Fulvosäuren und ca. 40 bis 50 mg Huminsäuren pro 400 mg Mumijo - also 50 % Fulvosäuren (= Fulvinsäuren) und 10-12 % Huminsäuren.

* Hier erhalten Sie ein hochwertiges Produkt mit 50 % Fulvinsäure und 12 % Huminsäure.

Die Zusammensetzung von Mumijo

In Mumijo finden sich anorganische Bestandteile wie Mineralien sowie organische Bestandteile:

Wie Fulvosäuren, Huminsäuren, Aminosäuren (der Anteil soll bei teilweise über 20 Prozent liegen), Vitamine in Spuren, typisch pflanzliche Stoffe, wie z. B. Alkaloide, pflanzliche Fette, ätherische Öle, Wachse und Polyphenole.

Die Dosierung und Anwendung

Meist nimmt man bei Krankheiten täglich zwei- bis dreimal jeweils 200 bis 300 mg in Kapselform etwa 30 Minuten vor den Mahlzeiten. Nach etwa 20 bis 30 Tagen legt man eine zehntägige Pause ein und nimmt dann weitere 20 bis 30 Tage das Präparat ein.

Vorbeugend kann man auch dieses Einnahmeschema anwenden: Zehn Tage das Harz, fünf Tage Pause, zehn Tage Harz, fünf Tage Pause, zehn Tage Harz. Dann legt man eine Pause von 20 Tagen ein und beginnt von vorn.

Kinder bis 14 Jahren nehmen die Hälfte der Dosis ein, Kinder über 14 Jahren nehmen die Erwachsenendosis ein.

Denken Sie vorsichtshalber immer an einen ausreichenden zeitlichen Abstand zwischen Mumijo und Medikamenten sowie Nahrungsergänzungsmitteln (2 bis 3 Stunden – bzw. in Absprache mit dem Arzt), da das Harz u. U. die Wirkung der Medikamente abschwächen könnte.

Für die äußerliche Anwendung gibt es Mumijolösungen oder auch -cremes. Diese können bei Hautverletzungen die Wundheilung beschleunigen.

Für weitere Informationen und Anwendungsmöglichkeiten empfehlen wir das schon oben erwähnte Buch von Dr. Wolfgang Windmann.

* Sie finden das Buch hier: Das schwarze Gold des Himalaya.

Mumijo zur Darmsanierung

Das Harz kann auch begleitend zur Darmsanierung eingesetzt werden, idealerweise kombiniert mit dem Aufbau der Darmflora (Einnahme von Probiotika = nützlichen Darmbakterien).

Denn Mumijo sorgt für die Heilung und Regeneration der Magen-und- Darmschleimhaut und optimiert das Darmmilieu, so dass sich die nützlichen Darmbakterien wohl fühlen und vermehren.

Fazit: Mumijo - Heilmittel aus den Bergen

Mumijo ist somit ein natürliches Heilmittel mit vielen Einsatzgebieten und Anwendungsmöglichkeiten. Entscheidend ist, dass man auch ein wirklich hochwertiges Produkt findet.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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