Zentrum der Gesundheit
  • Trockenbürstenmassage
10 November 2021
2 min

Die Trockenbürstenmassage

Die Haut ist das grösste Organ des Körpers und zählt zu den Ausleitungsorganen. Über die Hautatmung können viele Säuren und Gifte ausgeschieden werden. Durch eine regelmässige unterstützende Bürstenmassage wird das Ausscheiden der belastenden Stoffe noch einmal deutlich erhöht.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
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Bürstenmassagen helfen der Haut

Darüber hinaus unterstützt das Abbürsten der Haut ihre Selbstregulierung, so dass sich auch eine aus dem Gleichgewicht geratene Haut wieder regenerieren kann.

Chemische Hautpflegemittel schaden der Haut

Aufgrund der vielen chemischen Haut"pflege"mittel, die von den meisten Menschen tagtäglich verwendet werden, hat die Haut ihre Fähigkeit, Säuren und Gifte auszuleiten häufig verloren.

Nicht nur die chemischen Substanzen, die sich wie ein Film auf die Haut legen, verhindern die Säure- und Giftausscheidung, sondern auch die abgestorbenen Hautzellen, die nicht schnell genug abgetragen werden können, tragen sehr dazu bei.

Daher ist es so wichtig, den Körper durch regelmässiges Bürsten bei seiner Entsäuerung und Entgiftung zu unterstützen.

Das Trockenbürsten bewirkt, dass sich die Poren der Haut öffnen, was eine deutlich bessere Durchblutung zur Folge hat. Schon bald nach der Massage wird der Körper wohlig gewärmt und die Haut wird wunderbar weich und geschmeidig.

Aktivieren Sie das Lymphsystem mit einer Bürstenmassage

Das schnelle Ausleiten der Säuren und Gifte durch regelmässige Bürstenmassagen ist besonders dann wichtig, wenn bereits gesundheitliche Störungen vorhanden sind, die mit einer Überlastung der Ausleitungsorgane in Verbindung stehen. Da das Lymphsystem durch das Bürsten ebenfalls aktiviert wird, können die Schadstoffe noch schneller transportiert und entsprechend ausgeschieden werden.

Im Gegensatz zum Blut, das durch das pumpende Herz ständig in Fluss gehalten wird, fehlt dem Lymphsystem eine solche Pumpe. Daher ist die Lymphe auf andere Faktoren, wie Bewegung und Massagen, angewiesen.

Neben der Aktivierung des Lymphsystems wirkt sich die Trockenbürstenmassage auch sehr günstig auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Auch das gesamte Nervensystem wird durch das Bürsten angeregt.

Wie die Haut mit der Trockenbürste gebürstet wird

Wenn auch Sie von dem hohen gesundheitlichen Nutzen einer Trockenmassage profitieren wollen, bürsten Sie Ihre Haut vor jedem Duschen oder Baden sorgfältig – selbstverständlich unter Aussparung verletzter Hautbereiche (Entzündungen, Ausschläge etc.). Auch das Gesicht sollten Sie ausschliesslich mit einer speziellen Gesichtsbürste behandeln.

Bürsten Sie die Haut mit langen Strichen und leichtem Druck wie folgt:

  1. Beginnen Sie am äusseren rechten Fuss und bürsten Sie in Richtung Rumpf, anschliessend am inneren rechten Fuss fortfahren.
  2. Am Oberschenkel und Po können auch kreisende Bewegungen gemacht werden.
  3. Anschliessend zum linken Bein wechseln.
  4. Jetzt sind die Arme dran: Sie beginnen am rechten Handrücken und bürsten über die Armaussenseite bis hoch zur Schulter und danach innen wieder in gleicher Richtung.
  5. Wechseln Sie zum linken Arm und verfahren ebenso.
  6. Im Bereich des Bauches und der Brust soll die Strichführung kreisförmig sein.

Da die Trockenbürstenmassage eine anregende Wirkung hat, ist es sinnvoll, sie morgens durchzuführen. Am Abend angewandt, kann sie zu Einschlafstörungen führen. Einen optimalen Erfrischungseffekt erzielen Sie, wenn Sie nach der Bürstenmassage kalt duschen.

Die optimale Bürstenmassage erreichen Sie mit der Klosterbürste 

Eine ganz besondere Bürste unten den Trockenbürsten ist die Klosterbürste. Bereits im Mittelalter wussten die Mönche und Nonnen um deren wundersame, energiespendende Wirkung. Diese Wirkung beruht auf der besonderen Kupferlegierung der Borsten.

Sie erzeugen bei Reibung einen winzigen Strom, der die gebürsteten Bereiche sofort entspannt und den Körper insgesamt revitalisiert. Mit der Klosterbürste erzielen Sie eine unvergleichbar erfrischende, belebende Bürstenmassage.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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