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Kinderwunsch? So fördern Sie Ihre Fruchtbarkeit

Kinderwunsch-Behandlungen haben Hochkonjunktur. Auf die künftigen Eltern kommen anstrengende und nebenwirkungsreiche Eingriffe und Medikamente zu. Der sanfte ganzheitliche Weg zur Erfüllung des Kinderwunsches konzentriert sich hingegen nicht nur auf Hormone und Geschlechtsorgane, sondern hat den Menschen als Ganzes im Visier.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Aktualisiert: 26 Januar 2023

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Unerfüllter Kinderwunsch: Unfruchtbarkeit belastet immer mehr Paare

Etwa 5 bis 15 Prozent aller Paare in den Industrieländern haben einen unerfüllten Kinderwunsch (Stand 2018). Allein in Deutschland unterzogen sich im Jahr 2014 etwa 53.000 Frauen einer künstlichen Befruchtung ( 13 ). Experten prophezeien, dass sich die Zahl der unfruchtbaren Paare im Laufe der nächsten zehn Jahre noch verdoppeln wird.

Die Reproduktionsmedizin hat folglich Hochkonjunktur. Doch erfüllen auch Hormontherapien und künstliche Befruchtungen nicht immer den Kinderwunsch. Stattdessen kommt es zu unerwünschten Nebenwirkungen, die Körper und Seele extrem belasten können. Unfruchtbarkeit kann oft auch auf natürliche Weise behoben werden.

Ganzheitliche Massnahmen zur Erfüllung des Kinderwunsches können die nötigen Voraussetzungen nicht nur für eine problemlose Empfängnis, für eine unkomplizierte Schwangerschaft und für das Heranwachsen eines gesunden Babys schaffen, sondern auch für ein ganz neues Lebensgefühl bei Mann und Frau.

Die Welt der Reproduktionsmedizin

Wenn ein Paar ein Jahr lang erfolglos versucht hat, schwanger zu werden, dann gilt es gemeinhin als unfruchtbar. Normalerweise ist in einer solchen Situation der Gynäkologe der erste Ansprechpartner. Er informiert dann darüber, dass ein Drittel der Paare deshalb einen unerfüllten Kinderwunsch hätte, weil es Probleme beim Mann gäbe. In einem weiteren Drittel der Fälle liege das Problem bei der Frau und bei einem Drittel bei beiden Partnern zusammen ( 1 ).

Der Gynäkologe schlägt sodann verschiedene Vorgehensweisen zur Ursachenergründung vor – und schon befindet sich das Paar mitten in einer Welt, in der es um nichts anderes mehr geht als um die fruchtbaren Tage, um Spermiogramme, das richtige Scheidenmilieu, Urintests, Abstriche, Gebärmutterspiegelung, Eileiteruntersuchung und natürlich auch um den wichtigsten Kandidaten überhaupt, den Hormonspiegel.

Mit Hormonspritzen wird der Hormonspiegel schliesslich so manipuliert, dass reife Eizellen in einem unter Umständen schmerzhaften und risikoreichen Eingriff entnommen und später im Reagenzglas befruchtet werden können. Gleichzeitig darf sich der Mann im Nebenraum mit Zeitschriften oder Videos vergnügen, um das nötige Sperma beizusteuern.

Von den gezüchteten Embryonen werden schliesslich nur ein bis drei ausgewählt. Die übrigen können in manchen Ländern eingefroren und für einen späteren Zeitpunkt "eingelagert" werden. Da das Einfrieren und Lagern jedoch einige hundert Euro kostet (jährlich), werden die nicht benötigten Embryonen häufig "entsorgt". In Deutschland werden nur so viele Embryonen erzeugt, die auch der Mutter übertragen werden können. Ein Einfrieren ist nicht möglich bzw. nur im Notfall.

Kinderwunschbehandlung: Baby oder Depression

Damit Menschen all das überhaupt mit sich machen lassen, damit sie ihr Liebesleben nach dem jeweiligen Hormonstatus ausrichten, berichten Reproduktionskliniken mit Euphorie über all die Babys, die nach reproduktionsmedizinischen Eingriffen bereits das Licht der Welt erblickt haben.

In Wirklichkeit beträgt die sogenannte Baby-Take-Home-Rate pro Behandlung gerade einmal 20 Prozent. In Worten: Lediglich 20 von 100 Paaren nehmen nach der Tortur der Fertilitätsbehandlung und künstlichen Befruchtung schliesslich ein Baby mit nach Hause ( 2 ). Die Übrigen dürfen das ganze Spiel erneut über sich ergehen lassen oder aufgeben und statt mit einem Baby mit massiven Komplexen und Depressionen und einem nach wie vor unerfüllten Kinderwunsch nach Hause gehen.

Kinderwunschbehandlung: Langzeitfolgen finden kaum Erwähnung

Über die Schattenseiten der Kinderwunschbehandlung wird selten berichtet. Nicht wenige Frauen kämpfen noch viele Jahre nach den fruchtbarkeitsfördernden Massnahmen mit deren quälenden Langzeitfolgen – und zwar ganz einerlei, ob ein Baby daraus entstanden ist oder nicht. Auch über all die während der Fruchtbarkeitsbehandlung gescheiterten Partnerschaften wird ungern gesprochen.

Eine umfassende Sterilitätsbehandlung ist für den Körper kein Sonntagsspaziergang. Zu den möglichen unerwünschten Nebenwirkungen gehört zum Beispiel das Überstimulationssyndrom (OHSS = Ovarian hyper stimulation syndrome). Es kann sich in leichtem Unwohlsein äussern, es kann aber auch Lebensgefahr bedeuten.

Beim OHSS ist der Eierstock überstimuliert. Eine gewisse Überstimulation ist bei der Fruchtbarkeitstherapie durchaus erwünscht. Allerdings handelt es sich um eine Art Gratwanderung und das Ausmass der Stimulation kann oft nicht annähernd so exakt kontrolliert und dirigiert werden, wie sich das die Reproduktionsmediziner wünschen würden.

Ein überstimulierter Ovar aber führt aus bisher noch ungeklärten Gründen dazu, dass Blutgefässwände durchlässig werden und daraufhin Flüssigkeit und Eiweiss aus der Blutbahn in den Bauchraum und in die Gewebe sickern.

Völlegefühl, Druck und Bauchschmerzen sind die Folge. Gleichzeitig wird das Blut dickflüssiger und die Gefahr für Thrombosen steigt. Die Nieren werden schlechter durchblutet, was deren Entgiftungsfunktion massiv einschränkt und bis hin zu Nierenversagen führen kann.

Möglicher Verlust des Eierstocks und hohe Fehlgeburtenrate

Ovarialtumore, die durch die hormonelle Stimulation entstehen, müssen operativ entfernt werden. Nicht selten verliert die Frau dadurch einen ganzen Eierstock, was natürlich nicht zu einer Erhöhung ihrer Fruchtbarkeit beiträgt. Auch die relativ hohe Fehlgeburtenrate von 20 Prozent wird nicht an die grosse Glocke gehängt.

Auch soll für das ersehnte Baby ein höheres Risiko für erblich bedingte Krankheiten und Fehlbildungen bestehen, wenn es aus künstlicher statt aus natürlicher Befruchtung hervorgegangen ist. (Mehr dazu im Text Künstliche Befruchtung – Gesundheitsrisiken für das ungeborene Kind?).

Der Grund für dieses erhöhte Risiko muss nicht unbedingt in der künstlichen Befruchtung an sich verborgen liegen, sondern viel eher in der Tatsache, dass sich der Körper für eine Schwangerschaft nicht bereit fühlt, weil die Rahmenbedingungen einfach noch nicht stimmen. Wie diese "Rahmenbedingungen" erfüllt werden können, lesen Sie weiter unten im Absatz "Die natürliche Fruchtbarkeitsbehandlung".

Die Alternative bei unerfülltem Kinderwunsch

Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, ob es bei einem unerfüllten Kinderwunsch nicht eine für Körper, Geist und Seele friedvollere und harmonischere Alternative zur Kinderwunschklinik geben könnte. Eine Alternative, die nicht "ein Kind um jeden Preis" zum Ziel hat, sondern zuerst einmal die idealen Voraussetzungen dafür schafft, damit sich das Wunschkind im Mutterleib überhaupt wohlfühlen und dort gesund aufwachsen kann. Vielleicht geht es gar nicht darum, die Natur mit ausgefeilter technischer Raffinesse auszutricksen.

Wäre es nicht viel schöner, seinem Körper alle Wertschätzung zukommen zu lassen, zu der man fähig ist? Ihn in dem Masse von Giften und Schlacken zu reinigen, mit gesunder Ernährung, Bewegung, Entspannung und allen Nährstoffen und Mikronährstoffen zu versorgen, damit er wieder einwandfrei arbeiten kann? Damit sein Hormonspiegel von ganz allein wieder in sein Gleichgewicht findet?

Wenn der Körper von Dankbarkeit und Liebe erfüllt ist, wird sich eine Menschenseele mit viel mehr Freude in ihm inkarnieren als dort, wo Reproduktionsmediziner Hand in Hand mit der Pharmaindustrie manipulieren und tricksen, so dass letztendlich nicht einmal sicher ist, was sie motiviert: Agieren sie, um Menschen glücklich zu machen oder vielleicht eher um des Fortschritts und Profits willen?

Unerfüllter Kinderwunsch durch Unfruchtbarkeit: Mögliche Ursachen

Ein Reproduktionsmediziner will, dass bei seiner Patientin Eizellen reifen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt er seine chirurgischen Fähigkeiten sowie alle Mittel ein, die ihm von der Pharmaindustrie zur Verfügung gestellt werden. Der Grund, warum der Körper der Frau überhaupt erst in seinen unfruchtbaren Zustand geriet, interessiert ihn für gewöhnlich nicht.

Riete er zu Zahnsanierung, Schwermetallausleitung, EntgiftungEntsäuerung und einer vitalstoffreichen basischen Ernährung, dann käme er in vielen Fällen nicht mehr dazu, seine reproduktionsmedizinischen Fähigkeiten anzuwenden, weil das Baby ganz ohne seine Hilfe entstünde.

Da der schädliche Einfluss von Umweltgiften, Zahngiften, ungünstiger Ernährung und teilweise hochgradigem Vitalstoffmangel auf die weibliche und männliche Fruchtbarkeit vielen Menschen leider nicht bewusst ist, soll nachfolgend – bevor die Massnahmen zur Verbesserung der Fruchtbarkeit erklärt werden – anhand einiger ausgewählter Beispiele dieser Zusammenhang verdeutlicht werden.

Kinderwunsch: Durch Umweltgifte verhindert

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann seinen Ursprung bereits vor der Geburt des jeweiligen Menschen haben. Schon in dieser frühen Phase kann sich entscheiden, ob er als Erwachsener Kinder haben wird oder nicht. Umweltgifte können den Embryo in seiner Entwicklung so beeinträchtigen, dass der spätere Mensch schliesslich unfruchtbar oder nur eingeschränkt fruchtbar sein wird. Bei ungeborenen Jungen beispielsweise stören Chemikalien die Ausbildung der Sertoli-Zellen im Hoden, die später für die Spermienproduktion zuständig sind.

Kaum ist das Baby geboren, bekommt es Schnuller, Fläschchen und pulverförmige Babynahrung aus Dosen, die mit Wasser aus Plastikflaschen angerührt wird. In all diesen Produkten fand man die Chemikalie Bisphenol A - ein Weichmacher. Sie macht Plastik langlebiger und wird daher bei der Herstellung von Polycarbonat-Kunststoffen verwendet. Allerdings verlässt diese Chemikalie gelegentlich den Kunststoff und wandert in die Nahrung bzw. – bei Schnullern und Co. – direkt in den Mund des Babys.

Bisphenol A kann in den frühen Entwicklungsphasen des Kindes die ordnungsgemässe Ausbildung der Organe und Drüsen behindern sowie die sexuelle Entwicklung hemmen. Wissenschaftliche Studien wiesen nach, dass Bisphenol A ein hochgiftiger Stoff mit hormonähnlicher Wirkung ist, der das empfindliche hormonelle Gleichgewicht des Menschen stören und daher unter anderem zu Beeinträchtigungen der Fortpflanzungsfähigkeit führen könne ( 3 ) ( 4 ).

Bei Kinderwunsch: Kontakt mit Triclosan vermeiden

Eine weitere Chemikalie, die nach jahrzehntelangem Einsatz im Verdacht steht, den Hormonhaushalt nachteilig zu beeinflussen und letztendlich zu einem unerfüllten Kinderwunsch führen zu können, ist Triclosan ( 5 ). Dieses hochwirksame Desinfektionsmittel ist in vielen alltäglichen Körperpflegeprodukten enthalten, wie zum Beispiel in der Zahncreme, im Mundwasser, im Duschgel, in antibakteriellen Seifen, aber auch im Geschirrspülmittel, in mancher Kleidung und in Schuhen. (Mehr dazu im Text Triclosan – Gift in Hygieneartikeln und Textilien ).

Unerfüllter Kinderwunsch durch Quecksilber

Vor über 2000 Jahren nahmen Chinesinnen Quecksilber als Verhütungsmittel ein, so dass quecksilberhaltige Amalgamzahnfüllungen u. U. zu einem unerfüllten Kinderwunsch beitragen könnten. Dr. med. Joachim Mutter schreibt in "Amalgam – Risiko für die Menschheit" dass 77 Prozent einer Gruppe unfruchtbarer Frauen nach Entfernen ihrer Amalgamfüllungen und der Ausleitung mit DMPS, Selen und Zink innerhalb eines Jahres ohne zusätzliche Behandlung schwanger geworden seien ( 6 ).

DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure) wird bei der sog. Chelat-Therapie zur Behandlung von Vergiftungen mit Schwermetallen verwendet. Es wird unter anderem bei Arsen- und Quecksilbervergiftungen eingesetzt. DMPS bildet mit den Giften stabile Komplexe, so dass sie sich nicht an lebenswichtige körpereigene Enzyme binden und ausserdem schneller ausgeschieden werden können.

Quecksilber stört die Fortpflanzungsfähigkeit also ganz gewaltig. Es verringert das Wachstum der Eizellen und bringt den Zyklus durcheinander ( 7 ). Und da Quecksilberrückstände beim künftigen Baby zu Hirnschäden führen können, sollte eine Zahnsanierung mit anschliessender Ausleitung möglichst lange vor einer geplanten Schwangerschaft durchgeführt werden.

Weitere Informationen dazu finden Sie in unseren Artikeln Was ist Amalgam?Quecksilber entfernen und Schwermetalle ausleiten – Entgiftung.

Unerfüllter Kinderwunsch durch falsche Ernährung

Eine ungünstige Ernährung belastet den Organismus und damit die Fruchtbarkeit auf verschiedene Weise, so dass sich daraus ein unerfüllter Kinderwunsch ergeben kann:

  1. Erstens geschieht das über Chemikalien, die in der Nahrung enthalten sind.
  2. Zweitens über Stoffwechselgifte, die bei der Verstoffwechslung und Verdauung ungeeigneter Nahrungsmittel erst im Organismus entstehen, die Darmflora schädigen und zu Funktionsstörungen vieler Mechanismen im Körper führen können.
  3. Drittens mindert der heute übliche Vitalstoff- und Mineralstoffmangel herkömmlicher Nahrungsmittel sowohl wichtige Funktionen des Körpers als auch ganz besonders seine Entgiftungsfähigkeit.

Gerade in konventionell erzeugten und verarbeiteten Lebensmitteln steckt ein extrem unterschätztes Gesundheitsrisiko, das von vielen Menschen leider immer wieder achselzuckend bagatellisiert wird.

Schwermetalle in kunstgedüngter Nahrung

Schwermetalle sind nicht nur in Zahnfüllungen enthalten, sondern auch in der Nahrung. Sie können zu Hormonstörungen, zu unerfülltem Kinderwunsch, aber auch zu Früh-, Fehl- und Totgeburten führen. Quecksilber wurde beispielsweise in industriell verarbeitetem Maissirup gefunden, der zur Standardrezeptur vieler Fertigprodukte gehört.

Das Schwermetall Cadmium senkt erwiesenermassen die Fruchtbarkeit sowohl bei Männern als auch bei Frauen ( 8 ). Cadmium reichert sich besonders in Böden an, die mit synthetischen Phosphatdüngern behandelt werden und gelangt über konventionell erzeugte Nahrung in uns Menschen. Gerade bei unfruchtbaren Frauen findet man besonders hohe Cadmiumwerte.

Auch Blei stört den Hormonhaushalt und den Zyklus, mindert die Spermienqualität und kann sich negativ auf die Entwicklung des Fötus auswirken ( 9 ). Blei ist in manchen Farben enthalten, in einigen Glasuren von Keramikgefässen, in Nahrungsmitteln, die in der Nähe von Industriegebieten (Erzhütten oder Blei verarbeitende Industrie) angebaut wurden oder im Trinkwasser, wenn es durch Bleirohre floss (wie in manchen Altbauhäusern vor allem in den neuen Bundesländern noch gang und gäbe).

Längst verbotene Chemikalien in der Nahrung

Chemikalien wie beispielsweise PCB (polychlorierte Biphenyle), die schon vor Jahrzehnten verboten wurden, belasten noch heute unsere Nahrungsmittel, insbesondere Fisch und tierische Fette.

PCB sind hochgiftige und krebsauslösende Chemikalien, die einst unter anderem in Transformatoren, in elektrischen Kondensatoren, als Weichmacher in Lacken und in Kunststoffen Verwendung fanden.

Aufgrund von unsachgemässem Abfallmanagement verteilten sich PCB völlig unkontrolliert in der Umwelt und stehen heute unter Verdacht, bei Männern zu Unfruchtbarkeit zu führen ( 10 ). Auch für Hodenhochstand sowie für andere hormonell bedingte Erkrankungen könnten sie verantwortlich sein.

Kinderwunsch: Magnesiummangel beheben

Gleichzeitig fehlen der heute üblichen modernen Ernährungsweise oft Substanzen, wie sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme, Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe, die natürlicherweise dabei helfen würden, die genannten Gifte und generell unbrauchbare Stoffe schneller aus dem Körper zu schaffen.

Magnesium zum Beispiel ist einer jener Mineralstoffe, die in Pizza, Pommes, Sandwiches und Co. nur sehr spärlich enthalten sind. In unserem Körper aber ist Magnesium der zweithäufigste intrazelluläre Mineralstoff. Magnesium ist nicht nur am Aufbau des Skelettsystems und der Knochen beteiligt, sondern ist Bestandteil von nicht weniger als 300 verschiedenen Enzymen.

Jedes davon hat wiederum ganz spezielle Aufgaben zu erledigen. Keine einzige Zelle in unserem Körper kann ohne Magnesium leben, geschweige denn funktionieren – auch die Zellen der Geschlechtsorgane nicht.

So ist leicht vorstellbar, welche weitreichenden Folgen – unter anderem für die Fruchtbarkeit – allein Magnesiummangel haben kann. Magnesium ist in vielen Lebensmitteln enthalten, die heute nur noch ungern verzehrt werden, z. B. in grünem Blattgemüse sowie in Nüssen und Samen ( 11 ).

Magnesium ist ausserdem nicht gleich Magnesium. Die Sango Meeres Koralle beispielsweise ist ein magnesiumreiches Naturprodukt. Sie gehört zu jenen Nahrungsergänzungsmitteln, die Magnesium in einer gut verwertbaren Form und im richtigen Verhältnis zu Calcium enthalten und ist daher ideal, wenn man beide Mineralstoffe gleichermassen benötigt.

Wenn Ihre Ernährung jedoch bereits calciumreich ist, genügt auch ein reines Magnesiumpräparat: Die wichtigsten Magnesiumpräparate, ihre Bioverfügbarkeit, Eigenschaften und unterschiedlichen Wirkungen stellen wir hier vor: Die besten Magnesiumpräparate

Unerfüllter Kinderwunsch durch Zinkmangel?

Magnesium ist nicht der einzige lebenswichtige Stoff, der in Fast Food und Fertigprodukten Mangelware, für die Fruchtbarkeit aber unverzichtbar ist. Das Spurenelement Zink ist in stark verarbeiteten Lebensmitteln ebenfalls oft nur ungenügend enthalten.

Zink wird zur Bildung körpereigener Antioxidantien benötigt und kann auf diese Weise indirekt freie Radikale neutralisieren. Zink ist Bestandteil von über 200 Enzymen und damit an den unterschiedlichsten Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ohne Zink sind Geschlechtshormone, Schilddrüsenhormone und auch Insulin blockiert.

Zinkmangel reduziert die Zahl der Spermien und macht sie unbeweglicher. Bei Zinkmangel ist Unfruchtbarkeit also keine Besonderheit. Ist dagegen ausreichend Zink vorhanden, kann dieses Spurenelement sogar das erwähnte fruchtbarkeitsmindernde Schwermetall Cadmium neutralisieren ( 12 ).

Kinderwunsch: Chlamydien können Eileiter verkleben

Auch sind Magnesium und Zink für das Immunsystem und für Heilprozesse aller Art von extremer Wichtigkeit. Fehlen beide, dann verfügt der Körper nur noch über eine reduzierte Abwehrkraft und wird anfällig für Infektionen aller Art. Jetzt erst können auch die berüchtigten Chlamydien (eine Bakterienart) den Organismus überrumpeln und im Unterleib für Entzündungen sorgen.

Wenn diese Entzündungen vom Gebärmutterhals in die Eileiter aufsteigen, dann kann es zu den gefürchteten Verklebungen und Verwachsungen der Eileiter kommen, was eine natürliche Befruchtung unmöglich macht und die Erfüllung eines Kinderwunsches vereiteln kann. Es lohnt sich also dringend, bereits im Vorfeld für ein leistungsfähiges Immunsystem und ein gesundes Körpermilieu zu sorgen, damit Erregern – gleich welcher Art – keine Chance zur Einnistung geboten wird.

Die natürliche Fruchtbarkeitsbehandlung bei Kinderwunsch

Selbstverständlich gibt es noch viele andere Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches, die nicht alle erwähnt werden können. Auch kann Unfruchtbarkeit als Folge einer seelischen Disharmonie in Erscheinung treten. In den meisten Fällen jedoch wird sie von mehreren Faktoren gleichzeitig beeinflusst.

Grundsätzlich aber kann ein unerfüllter Kinderwunsch bzw. eine Unfruchtbarkeit als die natürliche Konsequenz einer allgemeinen Überlastung des Organismus durch die verschiedensten Schadstoffe und Gifte (auch seelische Gifte wie Ängste, Kummer, negative Gedanken etc.) gepaart mit Vitalstoffmangel bezeichnet werden, was sich dann nicht selten in Störungen des Hormonhaushalts äussern kann.

Eine natürliche Fruchtbarkeitsbehandlung konzentriert sich daher auf die Entlastung des gesamten Organismus in Kombination mit einer biologischen, vitalstoffreichen und basenüberschüssigen Ernährung sowie gegebenenfalls einer Nahrungsergänzung mit einigen wenigen sorgfältig ausgewählten Produkten.

Begleitend können spezielle Heilpflanzen zum Einsatz kommen – auch in Form von ätherischen Ölen – die den Hormonhaushalt sanft harmonisieren, ohne ihn unter Druck zu setzen.

Die natürliche Fruchtbarkeitsbehandlung bei Kinderwunsch umfasst zehn mögliche Massnahmen:

  1. Bei Bedarf Zahnsanierung und gezielte Schwermetallausleitung
  2. Allgemeine Entgiftung mit u. a. einer intensiven Darmreinigung und dem Aufbau einer gesunden Darmflora
  3. Entsäuerung und Remineralisierung
  4. Giftvermeidung durch basische/basenüberschüssige Ernährung mit biologischen, vitalstoffreichen und basischen Lebensmitteln, durch natürliche Körperpflege und durch einen bewussten Einkauf von Konsum- und Gebrauchsgütern.
  5. Stressabbau
  6. Kaltes Duschen – was besonders für Männer gilt
  7. Heilpflanzen zur Harmonisierung des Hormonhaushaltes
  8. Heilpflanzen in Form von ätherischen Ölen
  9. Ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung speziell der Geschlechtsorgane

1. Zahnsanierung und gezielte Schwermetallausleitung

Lassen Sie sich bei einem unerfüllten Kinderwunsch auf eine mögliche Schadstoffbelastung durchchecken. Eine Haaranalyse kann hierzu erste Hinweise geben, z. B. über den *Mineral-Check. Sie senden dazu lediglich eine Haar- oder Nagelprobe ein. Diese wird auf acht (Schwer-)Metalle überprüft: Arsen, Aluminium, Cadmium, Quecksilber, Blei etc. Innerhalb weniger Tage erhalten Sie das Ergebnis per E-Mail.

Wenn sich eine erhöhte Belastung zeigt, die auf Ihre Zahnfüllungen hinweisen könnte, lassen Sie sich von einem entsprechenden Zahnarzt vor einer Zahnsanierung ausführlich beraten. Wählen Sie einen Zahnarzt, der all Ihren Ansprüchen gerecht wird. Über den Bundesverband der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland e. V. können Sie eine kompetente Praxis in Ihrer Nähe finden. Bei der Quecksilberausleitung sollten Sie sich von einem wirklich erfahrenen Therapeuten begleiten lassen – nicht zuletzt, um die Dosis der Ausleitungspräparate Ihrem Befinden und dem Verlauf der Ausleitung anzupassen.

Die Quecksilber- bzw. Schwermetallausleitung wird ausserdem von der nachfolgend beschriebenen Darmreinigung unterstützt, wenn nicht gar stark beschleunigt. Falls Sie unter Pilzbefall leiden, so sollten Sie eine Anti-Pilz-Kur erst nach einer vollendeten Zahnsanierung und Ausleitung in Angriff nehmen. Wenn Sie allerdings die hier empfohlenen Ideen im Bereich der Ernährung und Entgiftung in die Tat umsetzen, dann werden sich die Pilze meist automatisch zurückziehen, da ihnen die Lebensgrundlage entzogen wird.

2. Allgemeine Entgiftung und Darmreinigung

Manche Ärzte und Verbraucherberatungsstellen raten Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch inzwischen immer häufiger dazu, Haus und Arbeitsplatz von Schadstoffen zu befreien, da man vermutet, dass auch Wohngifte sterilisierend wirken können. Sie können mit dem folgenden Test Ihren Hausstaub auf Giftstoffe überprüfen lassen und erfahren so, ob in Ihrer Wohnung u. U. eine Giftquelle vorhanden ist: *Hausstaub-Test

An eine Entfernung dieser Gifte aus dem Körper denken dabei die wenigsten. Die Sanierung von Wohnung und Arbeitsplatz verhindert zwar den Nachschub von Giften, entfernt aber nicht die bereits im Körper vorhandenen. Ein gesunder, von Schlacken befreiter Darm, eine gesunde Darmflora und ein dadurch gestärktes Immunsystem kämen mit künftigen Giften viel besser zurecht und könnten die vorhandenen viel schneller aus dem Körper schleusen.

Deshalb ist eine intensive Darmreinigung eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Familienplanung. Unter nachfolgenden Links berichten wir mehr über die Darmreinigung und den Aufbau der Darmflora.

3. Entsäuerung und Remineralisierung

Ein intensives Entsäuerungsprogramm unterstützt jede Entgiftung und sorgt gleichzeitig für eine Remineralisierung, also führt Mineralien zu, die eventuell nur mangelhaft im Körper vorhanden sind. Ihr Organismus kann aufatmen und wird besser in die Lage versetzt, Störungen (z. B. Hormonstörungen) eigenständig zu beheben.

Eine richtige Entsäuerung besteht aus drei Schritten: 1. Entfernung von Säuren, 2. basische Ernährung und 3. Versorgung mit basischen Mineralien. Mehr über Entsäuerung finden Sie in unserem Artikel Entsäuerung der Zellen.

4. Giftvermeidung durch basische Ernährung und ein bewusstes Einkaufsverhalten

Eine gesunde basische oder basenüberschüssige Ernährung ist bei fast allen Beschwerden die richtige Ernährung, so auch bei einem unerfüllten Kinderwunsch. Die basenüberschüssige Ernährung ist - wenn pflanzenbasiert - umgesetzt einerseits weitgehend frei von Schadstoffen. Andererseits entstehen bei ihrer Verstoffwechslung kaum schädliche Säuren entstehen und sie versorgt den Organismus mit einer Fülle lebendiger und aktiver Vitalstoffe.

Übergewichtige erreichen mit einer basischen Ernährungsweise ausserdem ganz nebenbei wieder ihr Idealgewicht. Meiden Sie also künftig weitgehend schädliche säurebildenden Nahrungs- und Genussmittel (Wurst, Käse, Fertigprodukte, Fastfood, gesüsste Getränke, Alkohol etc.) und konzentrieren Sie sich auf frische pflanzliche Lebensmittel. Gleichzeitig können Sie verstärkt solche Lebensmittel in Ihren Speiseplan einbauen, die konkret die Fruchtbarkeit erhöhen können.

Kürbiskerne beispielsweise sollen die Fruchtbarkeit des Mannes verbessern und von Rote Bete wird gesagt, sie erhöhe deshalb die Fruchtbarkeit, weil sie die körpereigenen Entgiftungsenzyme aktiviere, reich an Folsäure sei, bei der Reparatur der DNS helfe und sogar Geburtsfehlern vorbeugen.

Beim Kauf von Möbeln, Holzverkleidungen, Lacken, Farben, Teppichböden, Wohntextilien, aber auch von Geschirr und Kleidung können Sie Ihre Schadstoffbelastung reduzieren, indem Sie eine sorgfältige Auswahl treffen.

5. Stressabbau

Da ein unerfüllter Kinderwunsch oder auch Kinderwunschbehandlungen mit grossem mentalen Stress verbunden sind, können Sie mit Hilfe von speziellen Entspannungstechniken (z. B. The Work oder Taichi) und/oder auch durch die gezielte Erhöhung Ihres Serotoninspiegels langsam wieder zur Ruhe kommen.

6. Kalte Duschen für Männer mit Kinderwunsch

Duschen Sie kalt! Das gilt insbesondere für Männer, die heisse Duschen oder Bäder unbedingt weiträumig umgehen sollten. Heisses Wasser senkt die Spermienzahl. Kalte Duschen hingegen geben Ihnen Energie und steigern – konsequent und täglich durchgeführt – Ihre Spermienzahl.

Das Wasser muss dabei nicht kurz vor dem Gefrierpunkt sein. Die Temperaturen sollten einem angenehm erfrischenden Bad im sommerlichen Atlantik ähneln. Stellen Sie sich vor, Sie lebten in einem Haus an der Algarve und erfreuten sich jeden Tag an der prickelnden Frische des Ozeans.

7. Heilpflanzen für den Hormonhaushalt bei unerfülltem Kinderwunsch

Während die schulmedizinischen Präparate zur Stimulierung des Eisprunges bei unerfülltem Kinderwunsch nicht nur den Eierstock anregen, sondern unter Umständen auch Zysten und Myome zum Wachsen bringen können, aktivieren Heilpflanzen die Eizellen sanft und ganz ohne negative Nebenwirkungen.

Zu den hormonell stimulierenden Heilpflanzen gehören Rosmarin, Beifuss, Damiana und Frauenmantel. Tees aus diesen Pflanzen sollten jeweils zwischen der Regelblutung und dem Zeitpunkt des Eisprungs getrunken werden. Bei Gelbkörpermangel helfen Keuschlammfrüchte (Mönchspfeffer (Agnus Castus)), und die Schafgarbe fördert die Einnistung der befruchteten Eizelle.

Auch für Männer (mit unerfülltem Kinderwunsch) gibt es spezielle fruchtbarkeitsfördernde Heilpflanzen. So kann ein Tee aus Liebstöckelwurzel, Männertreu und Brennnesselwurzel die Spermienproduktion anregen. Dasselbe klappt auch mit Brennnesselsamen, wovon man täglich zwei Esslöffel (oder mehr) einnimmt. Diese Anwendungen müssen über längere Zeit täglich und regelmässig durchgeführt werden.

8. Ätherische Öle steigern die Fruchtbarkeit

Heilpflanzen können auch in Form von ätherischen Ölen eingesetzt werden, die sehr gut wirken, da sie die Wirkstoffe der Pflanze in hoher Konzentration enthalten. Dazu werden bei unerfülltem Kinderwunsch nur sehr wenige Tropfen der ausgewählten ätherischen Öle in ein Basisöl gemischt (z. B. Nachtkerzenöl) und auf den Unterleib massiert.

Welche ätherischen Öle sich für die Frau und welche sich für den Mann eignen und in welcher Dosis sie zur Steigerung der Fruchtbarkeit eingesetzt werden können, haben wir für Sie hier zusammengestellt: Ätherische Öle steigern die Fruchtbarkeit.

10. Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung der Geschlechtsorgane

Maca ist in den südamerikanischen Anden heimisch und dient den Einheimischen seit Jahrtausenden als Fruchtbarkeits- und Stärkungsmittel. Die pulverisierte Wurzel hat die Besonderheit, auch nach langer Lagerzeit ihre Wirkstoffe nicht zu verlieren. Maca soll auf natürlichem Wege den Hormonspiegel der für die Empfängnis entscheidenden Hormone ausgleichen können. Bei täglich ein bis zwei Teelöffeln Macapulver heisst es, soll ausserdem die Libido gesteigert werden können.

Fazit: Das ganzheitliche Konzept bei Kinderwunsch

Die natürliche Fruchtbarkeitsbehandlung ist also nicht einfach nur eine Behandlung, die man kurzfristig so lange durchführt, bis sich der Kinderwunsch erfüllt. Es handelt sich vielmehr um ein ganzheitliches Lebenskonzept in Harmonie mit dem eigenen Körper und auch mit der Umwelt. Eine solche Vorgehens- und Lebensweise empfiehlt sich daher nicht nur für Menschen, die an unerfülltem Kinderwunsch leiden, sondern für jedes Paar, das für sein künftiges Baby ideale Voraussetzungen zum Werden und Wachsen schaffen möchte.

Fruchtbare Tage berechnen

Wie Sie Ihre fruchtbaren Tage selbst berechnen können, erfahren Sie unter vorigem Link. 

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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Quellen
  1. (1) Fiore, Fachinstitut für Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endokrinologie, Mögliche Ursachen der Unfruchtbarkeit – Untersuchungen bei Mann und Frau. Abgerufen am: 22.12.2021.
  2. (2) Deutsches IVF Register, Jahrbuch 2016, Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie, Sonderheft 1 2017.
  3. (3) Martínez MA, Rovira J, Sharma RP, Nadal M, Schuhmacher M, Kumar V. Prenatal exposure estimation of BPA and DEHP using integrated external and internal dosimetry: A case study. Environ Res. 2017 Oct;158:566-575.
  4. (4) Lee S, Lee HA, Park B, Han H, Park BH, Oh SY, Hong YS, Ha EH, Park H. A prospective cohort study of the association between bisphenol A exposure and the serum levels of liver enzymes in children. Environ Res. 2018 Feb;161:195-201.
  5. (5) Rattan S, Zhou C, Chiang C, Mahalingam S, Brehm E, Flaws JA. Exposure to endocrine disruptors during adulthood: consequences for female fertility. J Endocrinol. 2017 Jun;233(3):R109-R129.
  6. (6) Joachim Mutter: Amalgam – Risiko für die Menschheit. Natura Viva. 2018.
  7. (7) Massányi P, Massányi M, Madeddu R, Stawarz R, Lukáč N. Effects of Cadmium, Lead, and Mercury on the Structure and Function of Reproductive Organs. Toxics. 2020 Oct 29;8(4):94. 
  8. (8) Kumar S, Sharma A. Cadmium toxicity: effects on human reproduction and fertility. Rev Environ Health. 2019 Dec 18;34(4):327-338. 
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