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Harnsäure senken – Was hilft wirklich?

Ein erhöhter Harnsäurespiegel bleibt oft lange unbemerkt – denn zunächst verursacht er keine Beschwerden. Doch dauerhaft zu hohe Werte können die Gesundheit belasten und das Risiko für schmerzhafte Gichtanfälle oder Gelenkprobleme erhöhen. Häufig rückt das Thema deshalb erst in den Fokus, wenn erste Symptome auftreten. Dabei lässt sich der Harnsäurespiegel in vielen Fällen auf natürliche Weise regulieren, oft schon mit einfachen Maßnahmen im Alltag. In diesem Beitrag erfährst du, wie es zu erhöhten Werten kommt, was du selbst aktiv tun kannst und welche Rolle die Montmorency-Sauerkirsche dabei spielt.

Stand: 26 Juni 2026
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Harnsäure senken: Warum ein ausgeglichener Spiegel so wichtig ist

Harnsäure entsteht im Körper ganz natürlich, wenn sogenannte Purine abgebaut werden. Sie sind Bestandteile unserer Zellen und kommen auch in vielen Lebensmitteln vor. Harnsäure bildet sich also beim natürlichen Zellabbau im Körper und durch den Abbau purinreicher Nahrungsmittel.

Normalerweise sorgt der Körper dafür, dass der Harnsäurespiegel im Gleichgewicht bleibt: Überschüssige Harnsäure wird über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden. Doch wenn zu viel davon gebildet wird oder die Ausscheidung nicht richtig funktioniert, kann sich Harnsäure im Blut anreichern. Man spricht dann von Hyperurikämie, also einem erhöhten Harnsäurespiegel.

Die Herausforderung: Ist die Harnsäure erhöht, bleibt das oft lange unbemerkt, weil zunächst keine Beschwerden auftreten. Viele Menschen leben jahrelang mit Hyperurikämie, ohne es zu wissen, bis sich erste Symptome bemerkbar machen (1).

Harnsäure erhöht? Das sind die möglichen Folgen

Besonders weit verbreitet ist Hyperurikämie bei Menschen mit einem ungesunden Lebensstil. Im modernen Alltag sind Faktoren wie Stress, wenig Bewegung und eine purinreiche Ernährung (etwa durch häufigen Fleischkonsum, Fast Food oder Alkohol) keine Seltenheit.

Sie alle können dazu führen, dass der Körper mehr Harnsäure bildet und gleichzeitig weniger davon ausscheidet.

Ist die Harnsäure dauerhaft erhöht, gerät das natürliche Gleichgewicht aus der Bahn: Der Körper schafft es nicht mehr, die überschüssige Harnsäure vollständig auszuscheiden. Stattdessen beginnt sie, sich in Form von Harnsäurekristallen im Gewebe abzulagern.

* Hier finden Sie unseren basischen Kochkurs

Folgen dauerhaft erhöhter Harnsäurewerte:

Gicht

Durch langsame Ablagerung von Harnsäurekristallen entstehen anhaltende Entzündungen in Gelenken, verbunden mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Sichtbare Gelenkveränderungen

Es können sich sogenannte Tophi bilden, knotige Harnsäureablagerungen unter der Haut.

Beeinträchtigung der Nierenfunktion

Die Harnsäurekristalle können sich in den Harnwegen oder Nierenkanälchen ablagern (2).

Diese Faktoren erhöhen deinen Harnsäurespiegel

Wenn die Harnsäure erhöht ist, spielen meist mehrere Ursachen eine Rolle. In den meisten Fällen wirken sie gleichzeitig zusammen und bringen das fein abgestimmte Gleichgewicht im Körper durcheinander. So kann beispielsweise eine purinarme Ernährung helfen, die Harnsäure zu senken, reicht allein aber oft nicht aus, wenn andere Risikofaktoren weiterhin bestehen.

Purinreiche Ernährung

Lebensmittel wie rotes Fleisch, Innereien oder bestimmte Fischsorten enthalten viele Purine, die im Körper zu Harnsäure abgebaut werden.

Alkohol und zuckerhaltige Getränke

Sie regen nicht nur die Bildung von Harnsäure an, sondern hemmen auch deren Ausscheidung über die Nieren.

Übergewicht und Bewegungsmangel

Ein hoher Körperfettanteil begünstigt chronische Entzündungen und kann die Nierenfunktion beeinträchtigen, wodurch weniger Harnsäure ausgeschieden wird.

Medikamente

Bestimmte Arzneimittel, vor allem Entwässerungsmittel (Diuretika) verringern die Harnsäureausscheidung.

Vorerkrankungen

Erkrankungen des Herzkreislaufs sowie Diabetes beeinflussen den Harnsäurestoffwechsel negativ, meist über eine eingeschränkte Nierenfunktion.

Genetische Veranlagung und Alter

Einige Personen können aufgrund genetischer Veranlagung weniger Harnsäure ausscheiden, selbst bei gesundem Lebensstil. Zudem sind Männer häufiger betroffen als Frauen und das Risiko steigt mit zunehmendem Alter (3).

Harnsäure senken: Die besten Maßnahmen für deinen Alltag

Die gute Nachricht

Mit gezielten Maßnahmen kannst du deine Harnsäurewerte wirkungsvoll senken und so möglichen gesundheitlichen Problemen frühzeitig vorbeugen. Ist deine Harnsäure erhöht, lohnt es sich, frühzeitig aktiv zu werden – selbst, wenn du noch keine Beschwerden spürst.

Purinreiche Lebensmittel gezielt meiden

Dazu zählen vor allem Innereien wie Leber und Niere, rotes Fleisch, Wurstwaren wie Salami und Leberwurst sowie fettreiche Fische wie Sardinen, Hering und Makrele. Studien zeigen: Wer purinreiche Lebensmittel einschränkt, verringert das Risiko für Gichtanfälle und verbessert langfristig die Harnsäurewerte (4).

Nährstoffreiche Ernährung statt Radikaldiäten

Neben dem Verzicht auf purinhaltige Lebensmittel ist es wichtig, auf eine ausgewogene, nährstoffreiche Kost zu setzen. Wenn du unsicher bist, wie du deine Ernährung gestalten kannst, orientiere dich an der DASH-Diät. Sie basiert auf einer Ernährungsweise mit frischem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, gesunden Ölen und pflanzlichen Eiweißquellen wie Hülsenfrüchten und Nüssen und unterstützt dadurch die natürliche Regulierung der Harnsäure (5, 6).

Bewegung als natürlicher Stoffwechsel-Booster

Regelmäßige Bewegung fördert den Stoffwechsel, verbessert die Durchblutung und hilft, Entzündungen abzubauen. Studien zeigen, dass aktive Menschen oft niedrigere Harnsäurewerte haben und seltener an Gichtanfällen leiden. Schon moderate Aktivitäten wie Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen (ca. 150 Minuten pro Woche) machen einen spürbaren Unterschied (7).

Genug trinken für bessere Ausscheidung von Harnsäure

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend für die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren. Trinke mindestens 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee täglich. Eine hohe Flüssigkeitsaufnahme senkt nachweislich die Harnsäurekonzentration im Blut und verringert das Risiko für Gichtanfälle (8).

Mikronährstoffe gezielt ergänzen

Bestimmte Vitamine und Pflanzenstoffe unterstützen aktiv den Harnsäureabbau und wirken entzündungshemmend. Besonders wichtig sind Vitamin C (3), Zink (9) und Polyphenole. Eine besonders gute Quelle für Polyphenole sind die Montmorency-Sauerkirschen (10).

Montmorency-Sauerkirsche gegen Harnsäure: Das sagt die Wissenschaft

Die Montmorency-Sauerkirsche gehört zu den am besten erforschten Kirschsorten – und das aus gutem Grund. Sie enthält besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Antioxidantien und Polyphenole, vor allem Anthocyane. Im Vergleich zu anderen Kirschsorten ist ihr Gehalt an Polyphenolen besonders hoch.

Wissenschaftler vermuten, dass Montmorency-Sauerkirschen auf mehreren Ebenen bei erhöhter Harnsäure wirken: Sie unterstützen die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren, hemmen deren Rücktransport ins Blut und helfen gleichzeitig, Entzündungen zu reduzieren.

Die Forschungsergebnisse:

In einer einjährigen Studie mit 633 Teilnehmern verringerte der Konsum von Kirschen oder Kirschextrakten den Harnsäurespiegel um bis zu 45 %. In Kombination mit Gichtmedikamenten sank das Risiko sogar um bis zu 75 % (11).

Eine randomisierte Untersuchung zeigte, dass die tägliche Einnahme von Sauerkirschsaft über vier Wochen den Harnsäurespiegel um bis zu 19,2 % reduzieren kann (12).

In einer Studie mit 27 Personen sanken bestimmte Entzündungswerte nach 10 Tagen Einnahme von CherryPURE® Montmorency-Sauerkirschpulver um 47 % im Vergleich zur Placebogruppe (13).

Bei einer weiteren Untersuchung mit 282 Personen senkte ein standardisiertes Sauerkirschpräparat sowohl die Anzahl der Gichtanfälle als auch relevante Entzündungsmarker (14).

Ein qualitativ hochwertiges Produkt ist Cherry PLUS. Die Basis bildet CherryPURE®, ein Sauerkirschextrakt-Pulver, das aus der nordamerikanischen Montmorency-Sauerkirsche gewonnen wird. Verarbeitet werden ausschließlich die Schalen der Sauerkirsche, in einem besonders schonenden Verfahren, bei dem aus 50 kg Kirschen 1 kg hochkonzentriertes Pulver entsteht.

Die zuckerfreie Rezeptur mit besonders niedriger glykämischer Last ist auch für Diabetiker:innen geeignet sowie für alle, die sich purin- oder zuckerarm ernähren.

* Hier finden Sie Cherry PLUS Kapseln und hier Cherry PLUS Saftkonzentrat.

Man kann z. B. morgens 2 Kapseln nehmen und abends 30 ml Montmorency Sauerkirschsaft.

Von der Ernte bis zum KONZENTRAT - Die Cherry Plus Qualität

Fazit

Ein dauerhaft erhöhter Harnsäurespiegel bleibt oft lange unbemerkt – doch unbehandelt kann er zu schmerzhaften Gichtanfällen und weiteren Folgeerkrankungen führen.

Umso wichtiger ist es, frühzeitig gegenzusteuern. Mit einer purinarmen Ernährung, ausreichend Bewegung und gezielter Flüssigkeitszufuhr kannst du viel bewirken, um deine Harnsäure zu senken.

Die Montmorency-Sauerkirsche bietet dabei einen natürlichen, wissenschaftlich gut untersuchten Ansatz zur Unterstützung. Cherry PLUS liefert diese wertvollen Pflanzenstoffe in konzentrierter, alltagstauglicher Form – für alle, die ihre Gesundheit aktiv unterstützen möchten

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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