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Atemwegserkrankung
E-Zigaretten führen zu Lungenschäden

  • Autor: Sophie Baecker
  • aktualisiert: 05.04.2018
  • 10 Kommentare
E-Zigaretten führen zu Lungenschäden
© Futografie - Fotolia.com

Der E-Zigaretten-Gebrauch steigt dramatisch – besonders unter Jugendlichen. Experten sind besorgt, da E-Zigaretten den Umstieg zum gewöhnlichen Rauchen erleichtern können. Doch selbst wenn E-Zigaretten-Nutzer nicht zu Rauchern werden – so stellten Forscher jetzt fest – können E-Zigaretten aufgrund der giftigen Bestandteile des Dampfes die Gesundheit beeinträchtigen. E-Zigaretten schaden insbesondere den Lungen, wie die Wissenschaftler im November 2016 schreiben.

E-Zigaretten – Für die Gesundheit gar nicht gut

E-Zigaretten werden immer beliebter, nicht zuletzt aufgrund der massiven Werbung der E-Zigaretten-Händler, die immer wieder die Studie der Wissenschaftsorganisation Public Health Englandzitieren. Dieser Studie zufolge seien E-Zigaretten um 95 Prozent weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten.

Ob dieser Prozentsatz stimmig ist, mag dahingestellt bleiben. Tatsache ist hingegen, dass mit dem bisherigen viel zu geringen Wissen um die Auswirkungen des Dampfens von E-Zigaretten, deren Gesundheitsrisiko keinesfalls einzuschätzen ist. Fast wöchentlich entdecken Forscher neue gesundheitliche Nachteile dieser Zigaretten, so dass sie keine wirkliche Alternative zum Rauchen darstellen, wenn man gesund bleiben möchte.

Auch sind chronische Langzeitfolgen des Dampfens nicht etwa deshalb unbekannt, weil es sie nicht gäbe, sondern nur, weil noch keine Studien, insbesondere keine Langzeitstudien in diesem Bereich durchgeführt wurden.

Erste Warnungen liegen aber durchaus vor, wie wir in den letzten Monaten berichtet hatten:

Im Juni 2016 beispielsweise schrieben Forscher der University of North Carolina, das E-Zigaretten für das Immunsystem offenbar schlimmere Folgen haben als das gewöhnliche Rauchen: E-Zigaretten schlecht für das Immunsystem

Im November 2016 verkündeten Forscher des Desert Research Institutes DRI in den USA, dass aus den Liquids beim Dampfen krebserregende Stoffe entstehen, die bislang noch nicht berücksichtigt wurden: E-Zigaretten enthalten krebserregende Stoffe

Im selben Monat und Jahr zeigten Wissenschaftler der University of Southern California, dass Jugendliche häufger zur Zigarette griffen, wenn sie zuvor bereits einmal gedampft hatten und letztendlich sogar zu stärkeren Rauchern wurden, wenn sie über das Dampfen zum Rauchen gekommen waren.

Die Auswirkungen des zelltoxischen, süchtigmachenden und krebsfördernden Nikotins, das zudem chronische Entzündungen auslösen und begünstigen kann, haben wir hier erklärt: Nikotin – Der Krankmacher

Brunnenkresse

E-Zigaretten führen zu Lungenschäden

Gerade die Lungen und Bronchien glauben viele Menschen zu schonen, wenn sie zur E-Zigarette statt zur Tabakzigarette greifen.

Eine Studie vom November 2016 lässt hier aber eindeutige Zweifel aufkommen:

Die Studie mit dem Titel "E-Zigaretten-Gebrauch und Atemwegsbeschwerden bei jungen Menschen" erschien im Fachjournal der American Thoracic Society (American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine). Leitender Autor war Dr. Rob McConnell, Professor für präventive Medizin an der Keck School of Medicine der University of Southern California.

Dr. McConnell und Kollegen berichten von einem Zusammenhang zwischen dem Dampfen von E-Zigaretten und anhaltendem Husten, Bronchitis, Verschleimung oder Auswurf – laut Daten aus der Southern California Children's Health Study.

Man weiss mittlerweile, dass beim Dampfen von E-Zigaretten giftige Chemikalien in die Lungen befördert werden, wie z. B. giftige Metalle, Alkaloide, Nitrosamine, Nikotin, Aldehyde u. a.", so Dr. McConnell. "Dennoch gibt es sehr wenige Studien über chronische Gesundheitsfolgen durch E-Zigaretten. Die The Children's Health Study stellte eine gute Gelegenheit dar, um herauszufinden, wie hoch bei Dampfern das Risiko für die Entwicklung der bei Rauchern so typischen Symptome gereizter und erkrankter Atemwege ist."

Dampfen verdoppelt das Risiko für kranke Atemwege

76 Prozent der Studienteilnehmer hatten noch nie gedampft, 14 Prozent hatten in der Vergangenheit einmal gedampft und fast 10 Prozent waren derzeit Dampfer.

Es zeigte sich, dass das Risiko für Symptome kranker Atemwege im Vergleich zu den Nicht-Dampfern

  • um 85 Prozent bei jenen gestiegen war, die in der Vergangenheit einmal gedampft hatten und
  • bei den regelmässigen Dampfern gar doppelt so hoch war.

Je häufiger eine Person dampfte, umso wahrscheinlicher war es, dass sie an chronischem Husten oder anderen Atemwegsproblemen litt.

Bei der Auswertung der Daten wurde selbstverständlich ein mögliches Risiko durch zusätzliches Rauchen gewöhnlicher Zigaretten oder durch Passivrauchen berücksichtigt bzw. ausgeschlossen. Auch soziodemographische Faktoren waren ausgeschlossen worden.

Ein verstärktes Asthmarisiko oder verengte Atemwege bei Jugendlichen konnten mit dem Dampfen noch nicht in Verbindung gebracht werden. Stattdessen zeigte sich in einer Studie vom August 2017, dass E-Zigaretten die Blutgefässe schädigen – und zwar schon nach fünfminütigem Dampfen:

Das Fernstudium der ganzheitlichen Ernährungsberatung

E-Zigaretten beschleunigen die Alterung der Blutgefässe

Forscher der West Virginia University stellten – leider im Tierversuch – fest, dass schon der einmalige Kontakt mit E-Zigaretten-Dampf ausreicht, um die Gefässfunktionen zu beeinträchtigen. Innerhalb einer Stunde nach einem nur fünfminütigen Kontakt zu E-Zigaretten-Dampf verengten sich die Blutgefässe um 30 Prozent.

Dampft man dauerhaft, beispielsweise 20 Stunden pro Woche, so vermuten die Forscher, dass sich in weniger als einem Jahr negative Folgen für die Gefässgesundheit entwickeln. In vorliegender Studie war schon nach 8 Monaten eine Verhärtung der Arterien entstanden. E-Zigaretten sollten daher nicht als sicher betrachtet werden, da sie signifikant schädliche Auswirkungen auf die Blutgefässgesundheit haben können – so die Studienautoren.

E-Zigaretten-Verbote zum Schutz Jugendlicher

Die amerikanische Lebensmittelüberwachungsbehörde FDA hat nicht zuletzt aus den genannten Gründen erst kürzlich den Verkauf von E-Zigaretten an Jugendliche unter 18 Jahre verboten, und in Kalifornien wurde der Verkauf an Personen unter 21 Jahren untersagt.

Unsere Ergebnisse lassen annehmen, dass diese Regelungen, die den Einstieg in das Dampfen erschweren, chronische Lungenkrankheiten bei Jugendlichen eindämmen werden. Da aber der Gebrauch von E-Zigaretten im augenblicklichen Ausmass noch recht neu ist, müssen wir weitere Untersuchungen durchführen, um die Langzeitfolgen herauszufinden und ihre Mechanismen zu verstehen", schliesst Dr. McConnell.

Weitere Informationen zu E-Zigaretten finden Sie in den eingangs genannten Links und in unserem Hauptartikel zum Thema E-Zigaretten: Sind E-Zigaretten schädlich?

Zwischenzeitlich haben sich Forscher mit der Thematik der Schwermetalle in E-Zigaeretten beschäftigt.

Tipps zur Raucherentwöhnung finden Sie hier: 10 Tipps, um Nichtraucher zu werden

Lesen Sie auch: Drink zur Lungenreinigung selbst herstellen.

Hinweis: Bitte vor dem Posten von Kommentaren lesen!

Sie befinden sich bei uns auf einem Gesundheitsportal! Bei uns geht es also nicht darum, Dinge zu empfehlen (E-Zigaretten), die weniger schädlich als etwas Schädliches sind (Tabakzigaretten), sondern darum, Menschen auf einen wirklich gesunden Weg zu bringen.

Daher raten wir vom Rauchen UND vom Dampfen ab. Unsere Artikel empfehlen also nicht, wie uns von Dampfern häufig vorgeworfen wird, man solle besser rauchen als dampfen.

E-Zigaretten sind unserer Ansicht nach in Ordnung, wenn man sie gezielt dazu nutzt (z. B. 6 Wochen lang), endgültig die Sucht zu besiegen, etwas in der Hand halten zu müssen, um daran zu ziehen.

Vom dauerhaften Dampfen raten wir jedoch unbedingt ab – schon allein deshalb, da sowohl beim Rauchen als auch beim Dampfen in der Nähe befindliche nichtrauchende und nichtdampfende Mitmenschen mitmachen müssen, ob sie das nun möchten oder nicht. Denn diese Menschen müssen etwas tun, das eindeutig schädlicher ist als das, was sie normalerweise tun würden, nämlich nicht rauchen und nicht dampfen.

In unserenArtikeln über E-Zigaretten werden verschiedene Studien vorgestellt. Falls Ihnen an den jeweiligen Studien irgendetwas falsch erscheint, bitten wir Sie, sich am besten direkt mit den entsprechenden Wissenschaftlern in Verbindung zu setzen. Die Kontaktdaten finden Sie – wie immer – bei den Quellen am Ende des Textes.

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dampfmozart schrieb am 10.05.2018

Liebe Dampfer, zukünftige Dampfer und Kritiker

Ich dampfe nun mehr schon seit 2 Jahren und beschäftige mich mit dem Dampfen und Rauchen seit ich mich für Dampfen entschieden habe.
Ich denke und weiß dass sich der Großteil der Kritiker (Krankkassen, Ärzte, Staat, Finanzamt, Gesundheitsministerium usw. sich nicht mal in kleinster weise um unsere Gesundheit schären sondern eher um die Milliarden und die vollgestopften Taschen voller Geld vieler mächtigen Leute dieser Welt verloren gehen seit es die REVOLUTIONERE E-ZIGARETTE auf dem Markt gibt.
Es geht doch nur um das Geld, niemand schärt sich wirklich um die Gesundheit außer deine Familie und bekannte die dich mögen.
Krankenkassen,Finanzamt etc... das sind alles FIRMEN und Firmen wollen Geld verdienen(mit dem Menschen und das mit dem Mittel oder Dienstleistung wo es am meisten zu gewinnen gibt natürlich. Die Größten Firmen der Welt sind Pharmakonzerne, Finanzämter, etc,, Sie werden nur nicht als Firmen von uns Gesehen sondern als (Staat) etc.. da liegt das Problem.
Von einem Gesunden Menschen hat der Staat und die Firmen fast kein verdienst, eher von einem kranken viel viel mehr.
Wen dem Österreichischen Finanzamt ca 500 Millionen an steuern fehlt und gleich soviel der Krankenkassa , weil mittlerweile 400 000 Menschen in Österreich dampfen dann werden die sicher nicht schauen das ihr gesund seit,, das ist ja wohl logisch oder nicht? warum solltest du gesund sein?
Es geht doch ehrlichgesagt allen ums Geld und nicht ob wir Gesund sind, dass sieht man schon beim Krebs, jeder Erfinder einer Krebsheilung, stirbt auf einmal wird ermordet etc,, warum? weil eine Chemotherapie ca. 10 bis 20 tausend kostet, und weil man vom Gesunden Menschen sonst eh nichts hat, außer die Lebensmittelkonzerne weil man essen muss etc, etc...

Seit ich nicht rauche geht es mir momentan viel besser, Essen schmeckt, besser schlafen, kein schleim, keine stinkende Kleidung, keine Feuerzeuge suchen, viel billiger, viel Gesünder, seine Mitmenschen hilft man auch, keine Passivraucher, was will man mehr?? es spricht ja viel viel mehr für die E Zigarette, wer oder was zum Teufel macht sie in der Welt schlecht und warum???? Da muss man mal Nachhacken, und nicht nur auf die Gesundheit, weil wer es glaub oder nicht, mir ist es eigentlich egal was mit den anderen ist, ich würde auf den Profit schauen, genau so wie ihr: wer weiss ob dieser Beitrag nicht vom Finanzamt oder Krankenkassa, oder vielleicht von Rothschild bezahlt wurde??,,,

In diesem Sinne hoffe ich jemanden einen Eindruck hinterlassen zu können, und ihn zum nachdenken Animiert zu haben.

Liebe grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo dampfmozart

Super, dass Sie nicht mehr rauchen. Wenn Sie jedoch wirklich gesund sein möchten, dann wäre der nächste Schritt, das Dampfen ebenfalls an den Nagel zu hängen.

Wenn uns ausserdem nicht alles täuscht, dann möchten die E-Zigaretten- und Liquidhersteller Geld für ihre Produkte. Das sind "alles Firmen und Firmen wollen Geld verdienen"... so Ihre eigenen Worte.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

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