Zentrum der Gesundheit
Jeder Tag im Krankenhaus erhöht Infektionsrisiko

Jeder Tag im Krankenhaus erhöht Infektionsrisiko

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(Zentrum der Gesundheit) – Jeder Tag, den ein Patient im Krankenhaus verbringt, erhöht offenbar das Risiko für eine Infektion mit multi-resistenten Bakterien, gegen die Antibiotika nicht mehr wirken. Während der ersten Tage in der Klinik liegt das Risiko einer solchen Infektion noch bei etwa 20 Prozent, nach zehn Tagen beträgt es schon mehr als 35 Prozent. Die Wissenschaftler ermittelten, dass die Gefahr mit jedem Tag des Krankenhausaufenthalts um zirka ein Prozent steigt. Multi-resistente Krankenhauskeime fordern somit jedes Jahr Zehntausende von Todesopfern.

Klinikkeime oft tödlich

Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (Zentren für Krankeitskontrolle und Prävention) schätzen, dass allein im Jahr 2011 von 722.000 Infektionen mit Krankenhauskeimen rund 75.000 zum Tode geführt hatten.

Zieht man sich also im Krankenhaus eine Infektion zu, dann liegt die Wahrscheinlichkeit, daran zu sterben, bei zehn Prozent.

Wenn die Patienten ins Krankenhaus kommen, leiden sie wohlgemerkt noch nicht unter einer solchen Infektion. Sie infizieren sich erst in der Klinik.

Viele Kranke haben auf engem Raum miteinander Kontakt, so ist die Ansteckungsgefahr hoch. Mangelnde Hygiene sowie die geschwächte Abwehrkraft der meisten Patienten erleichtern noch zusätzlich die Übertragung.

Krankenhausinfektionen kaum behandelbar

Das Hauptproblem bei Infektionen mit Krankenhauskeimen ist, dass diese häufig multi-resistent sind. Das bedeutet, dass sie auf die Behandlung mit den meisten oder gar allen gängigen Antibiotika nicht mehr ansprechen.

Gründe dafür sind die heute leichtfertige Verordnung von Antibiotika bei kleinsten Infektionen oder auch der massenhafte Einsatz von Antibiotika in der Tiermast.

Das macht die Behandlung dieser Infektionen schwierig und ist auch der Grund für die hohe Sterblichkeitsrate.

Von 25 Krankenhauspatienten infiziert sich in der Regel mindestens einer mit multi-resistenten Bakterien.

Mehr Krankenhaustage erhöhen Infektionsrisiko

Wissenschaftler der Medical University of South Carolina (Medizinische Universität von South Carolina) erforschten zum ersten Mal, wie sich das Infektionsrisiko im Laufe eines Krankenhausaufenthalts entwickelt.

Dazu sammelten und analysierten sie die Daten von über 900 registrierten Fällen von Infektionen mit Bakterien, die gegen Antibiotika Resistenzen entwickelt hatten.

Während der ersten Tage in der Klinik lag der Anteil von Infektionen durch multi-resistente Bakterien bei etwa 20 Prozent. Bis zum vierten oder fünften Tag stieg er stetig an. Dann erhöhte sich das Risiko explosionsartig und lag nach zehn Tagen bei mehr als 35 Prozent.

Eine statistische Analyse ergab, dass die Gefahr einer solchen Infektion mit jedem Krankenhaustag um etwa ein Prozent steigt.

Lange Krankenhausaufenthalte besonders riskant

Das bedeutet, dass ein Krankenhausaufenthalt umso riskanter wird, je länger er dauert.

Gerade Patienten, die lange in der Klinik bleiben müssen, sind in der Regel besonders schwer verletzt oder krank. Ihr Organismus ist sehr geschwächt und daher ein gefundenes Fressen für die multi-resistenten Krankheitserreger.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Patient eine Infektion mit Krankenhauskeimen entwickelt, hängt laut der Studie daher natürlich auch stark vom individuellen Organismus und seiner Abwehrkraft ab.

John Bosso, einer der Autoren der Studie warnt davor, Patienten ohne zwingende medizinische Gründe ins Krankenhaus zu schicken oder sie ungerechtfertigt lange dort zu behalten, da schliesslich jeder weitere Krankenhaustag ein Risiko bedeutet.

Starkes Immunsystem beugt Infektionen vor

Vor einem geplanten Krankenhausaufenthalt sollte man sich daher besonders eindringlich der Stärkung des Immunsystems widmen und sich konsequent an die Richtlinien einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise halten.

Ins Krankenhaus selbst kann kolloidales Silber mitgenommen werden, da es oft auch noch gegen die gefährlichen multi-resistenten Keime wirkt, wenn Antiobiotika längst aufgegeben haben.

Während des Klinikaufenthalts sollten Angehörige bei Besuchen gesunde Lebensmittel mitbringen, damit man weniger auf die eher selten gesundheitsfördernde Krankenhauskost angewiesen ist.

Ideale essbare Mitbringsel sind Obst und Gemüse, Mandeln und bestimmte passende Heilpflanzen (in leicht einnehmbarer Form, wie z. B. Kapseln oder Teebeutel).

Auch in Flaschen gefüllte frisch gepresste Gemüsesäfte, grüne Smoothies oder Superfoods wie einen Maca Shake oder selbst gemachte Schokolade sind hervorragende vitalisierende und heilbringende Lebensmittel, die nahezu jeden Krankenhausaufenthalt massiv verkürzen werden.

Wie Sie Ihr Immunsystem mit der richtigen Ernährung stärken können, erfahren Sie überdies hier: Das Immunsystem stärken

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