Bindegewebe

Die Trockenbürstenmassage

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 31.07.2018
  • 13 Kommentare
Die Trockenbürstenmassage
© gwolters - Shutterstock.com

Die Haut ist das grösste Organ des Körpers und zählt zu den Ausleitungsorganen. Über die Hautatmung können viele Säuren und Gifte ausgeschieden werden. Durch eine regelmässige unterstützende Bürstenmassage wird das Ausscheiden der belastenden Stoffe noch einmal deutlich erhöht.

Inhaltsverzeichnis

Entsäuerungskur

Trockenbürsten-Massagen helfen der Haut

Darüber hinaus unterstützt das Abbürsten der Haut ihre Selbstregulierung, so dass sich auch eine aus dem Gleichgewicht geratene Haut wieder regenerieren kann.

Chemische Hautpflegemittel schaden der Haut

Aufgrund der vielen chemischen Haut"pflege"mittel, die von den meisten Menschen tagtäglich verwendet werden, hat die Haut ihre Fähigkeit, Säuren und Gifte auszuleiten häufig verloren.

Nicht nur die chemischen Substanzen, die sich wie ein Film auf die Haut legen, verhindern die Säure- und Giftausscheidung, sondern auch die abgestorbenen Hautzellen, die nicht schnell genug abgetragen werden können, tragen sehr dazu bei.

Daher ist es so wichtig, den Körper durch regelmäßiges Bürsten bei seiner Entsäuerung und Entgiftung zu unterstützen.

Das Trockenbürsten bewirkt, dass sich die Poren der Haut öffnen, was eine deutlich bessere Durchblutung zur Folge hat. Schon bald nach der Massage wird der Körper wohlig gewärmt und die Haut wird wunderbar weich und geschmeidig.

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Aktivieren Sie das Lymphsystem

Das schnelle Ausleiten der Säuren und Gifte durch regelmäßige Bürstenmassagen ist besonders dann wichtig, wenn bereits gesundheitliche Störungen vorhanden sind, die mit einer Überlastung der Ausleitungsorgane in Verbindung stehen. Da das Lymphsystem durch das Bürsten ebenfalls aktiviert wird, können die Schadstoffe noch schneller transportiert und entsprechend ausgeschieden werden.

Im Gegensatz zum Blut, das durch das pumpende Herz ständig in Fluss gehalten wird, fehlt dem Lymphsystem eine solche Pumpe. Daher ist die Lymphe auf andere Faktoren, wie Bewegung und Massagen, angewiesen.

Neben der Aktivierung des Lymphsystems wirkt sich die Trockenbürstenmassage auch sehr günstig auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Auch das gesamte Nervensystem wird durch das Bürsten angeregt.

Wie die Haut gebürstet wird

Wenn auch Sie von dem hohen gesundheitlichen Nutzen einer Trockenmassage profitieren wollen, bürsten Sie Ihre Haut vor jedem Duschen oder Baden sorgfältig – selbstverständlich unter Aussparung verletzter Hautbereiche (Entzündungen, Ausschläge etc.). Auch das Gesicht sollten Sie ausschließlich mit einer speziellen Gesichtsbürste behandeln.

Bürsten Sie die Haut mit langen Strichen und leichtem Druck wie folgt:

  • Beginnen Sie am äußeren rechten Fuß und bürsten Sie in Richtung Rumpf, anschließend am inneren rechten Fuß fortfahren.
  • Am Oberschenkel und Po können auch kreisende Bewegungen gemacht werden.
  • Anschließend zum linken Bein wechseln.
  • Jetzt sind die Arme dran: Sie beginnen am rechten Handrücken und bürsten über die Armaußenseite bis hoch zur Schulter und danach innen wieder in gleicher Richtung.
  • Wechseln Sie zum linken Arm und verfahren ebenso.
  • Im Bereich des Bauches und der Brust soll die Strichführung kreisförmig sein.

Da die Trockenbürstenmassage eine anregende Wirkung hat ist es sinnvoll, sie morgens durchzuführen. Am Abend angewandt, kann sie zu Einschlafstörungen führen. Einen optimalen Erfischungseffekt erzielen Sie, wenn Sie nach der Bürstenmassage kalt duschen.

Unser Tipp

Eine ganz besondere Bürste unten den Trockenbürsten ist die Klosterbürste. Bereits im Mittelalter wussten die Mönche und Nonnen um deren wundersame, energiespendende Wirkung. Diese Wirkung beruht auf der besonderen Kupferlegierung der Borsten.

Sie erzeugen bei Reibung einen winzigen Strom, der die gebürsteten Bereiche sofort entspannt und den Körper insgesamt revitalisiert. Mit der Klosterbürste erzielen Sie eine unvergleichbar erfrischende, belebende Massage.

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Leserkommentare

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Zuletzt kommentiert

Mike4 schrieb am 15.07.2017

Hallo ZdG-Team Noch zwei Fragen stellen sich mir: 1. Soll man auf Bauch und Rücken wie im Gesicht mit offenen Kreisen (ZdG-Antwort vom 04.07.2015) bürsten oder können es auch geschlossene Kreise sein? 2. Mir tut auch immer gut, mit einer Haarbürste über die Kopfhaut zu fahren. Ist es richtig (so mache ich es bisher), mit der Haarbürste von der Stirnseite Richtung Nacken zu bürsten oder müsste das Bürsten umgekehrt vom Nacken Richtung Stirn oder gar seitwärts vom einen Richtung anderes Ohr erfolgen? Nochmals vielen Dank im Voarus und beste Grüsse. Mike4

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Mike

Sie können kreisen, wie Sie mögen – offen oder geschlossen. Sie können auch auf der Kopfhaut bürsten – so, wie es Ihnen am angenehmsten ist. Denken Sie daran, dass es nicht für alles Regeln und Richtlinien gibt und es manchmal am besten ist, auf den eigenen Körper zu hören und in sich selbst hineinzuspüren, was sich gut anfühlt und was nicht so gut.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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