Amalgam? Raus damit!
Zahnfüllungen aus Amalgam sind eine tickende Zeitbombe. Die beste Lösung heisst: Raus damit! Hier erfahren Sie alles über die richtige Amalgamsanierung und die anschliessende Quecksilberausleitung.
Veröffentlichung am 25.11.2011 um 11:18 Uhr / Aktualisierung am 17.04.2012 um 17:48 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Zahnfüllungen aus Amalgam bestehen zu 50 Prozent aus giftigem Quecksilber. Es gibt kaum eine Krankheit, die von Quecksilber nicht ausgelöst oder verstärkt werden könnte. Die Entfernung des Amalgams ist folglich eine dringend notwendige Massnahme für alle, die bereits Gesundheitsbeschwerden haben, aber auch für alle, die für die Zukunft keinen Wert auf die Folgen einer chronischen Quecksilbervergiftung legen. Wie eine ordnungsgemässe Entfernung von Amalgam und eine anschliessende Quecksilberausleitung aussehen können, erfahren Sie bei uns.
Amalgam-FüllungDas seit gut 150 Jahren beliebteste Material für Zahnfüllungen ist das Amalgam. Amalgam besteht etwa zur Hälfte aus reinem Quecksilber. Die andere Hälfte besteht aus Kupfer, Silber, Zinn, Zink und anderen Schwermetallen wie etwa Palladium. Amalgam weist etliche Vorteile auf: Es ist billig (wenn man die Behandlungskosten der Folgeschäden ausser Acht lässt), es ist leicht zu verarbeiten (sogar von Laien), es passt sich den Hohlräumen im Zahn an und es ist recht haltbar.
Leider hat Amalgam einen entscheidenden Nachteil: Amalgam und hier besonders Quecksilber ist ein schweres Gift, das in jeder Dosis – und mag sie noch so klein sein - giftig ist.
Quecksilber wird kontinuierlich in winzigen Mengen aus den Zahnfüllungen freigesetzt, vom Körper aufgenommen und in den Organen, in den Knochen sowie im Gehirn eingelagert. Dort schadet das Gift dem Organismus auf vielfältige Art und Weise:
Quecksilber kann auf mindestens drei verschiedenen Wegen aus den Zahnfüllungen in den Organismus gelangen:
Wenn Amalgamfüllungen vorhanden sind, kann die Freisetzung von Quecksilber durch bestimmte Massnahmen reduziert werden (zumindest bis zum Termin für eine ordnungsgemässe Amalgamentfernung bei einem naturheilkundlich tätigen Zahnarzt):
Die Entfernung von Amalgamfüllungen gehört zu den wichtigsten Massnahmen, um den eigenen Körper vor einer chronischen Quecksilbervergiftung zu schützen. Allerdings sollten Amalgamfüllungen ausschliesslich von in diesem Bereich erfahrenen Zahnärzten entfernt werden, da wichtige Vorsichtsmassnahmen beachtet werden müssen:
Wenn die Amalgamfüllungen entfernt sind, geht es an die Ausleitung des im Körper zirkulierenden und eingelagerten Quecksilbers. Quecksilber kann u a. mit den folgenden Präparaten ausgeleitet werden:
Welche dieser Präparate und in welcher Kombination diese angewendet werden müssen, sollte mit dem Therapeuten bzw. naturheilkundlich tätigen Zahnarzt besprochen werden, da dies von den individuellen Bedürfnissen, dem Grad der ursprünglichen Quecksilber-Belastung und dem Zustand des Patienten abhängt.
So wird eine Entgiftung mit der Chlorella-Alge, mit Bärlauch und Koriander für dringende (also schwerkranke) Fälle als möglicherweise ungünstig betrachtet, da die Ausleitung zu lange dauern kann. Hier wird die Ausleitung des Quecksilbers mit DMPS empfohlen.
*“Chelate“ sind komplexe Verbindungen. Ein Chelat-Bildner geht (in diesem Fall) mit Schwermetallen eine komplexe Verbindung ein, so dass die Schwermetalle ausgeschieden werden können.
Laut Dr. med. Joachim Mutter entgiftet die Leber 90 Prozent des Quecksilbers aus dem Blut und transportiert es in den Darm. Leider wird es hier nicht, wie man glauben möchte, ausgeschieden, sondern in den letzten Dünndarmabschnitten wieder ins Blut resorbiert, gelangt aufs Neue in die Leber und zirkuliert auf diese Weise endlos durch den Körper.
Doch zirkuliert das Quecksilber bekanntlich nicht nur. Es kann auch richtig „sesshaft“ werden, das heisst, es lagert sich im Gewebe ab. Landet es in schwach durchblutetem Gewebe (z.B. Knorpelgewebe) oder im Gehirn, kann es ohne Entgiftungsmassnahmen (also allein vom Körper) nicht oder kaum mehr entfernt werden.
Die Chlorella-Alge kann Schwermetalle im Verdauungssystem binden und zur Ausscheidung bringen. Damit unterbricht sie den oben beschriebenen Teufelskreis und verhindert, dass im Darm befindliches Quecksilber wieder ins Blut und von dort ins Gewebe gelangen könnte.
Die Chlorella-Alge gibt es in Tabletten und als Pulver. Zur Quecksilberausleitung soll das Pulver mindest doppelt so wirksam sein wie die Tabletten. Die Ausleitung wird mit der Einnahme von 2 bis 4 Gramm Chlorella-Pulver begonnen. Dann wird die Dosis so lange gesteigert, bis die gerade noch verträgliche Menge erreicht ist.
Das ist jene Dosis, bei der man keine Beschwerden wie Kopfschmerzen, übermässige Müdigkeit, Übelkeit, Blähungen etc. verspürt. Diese Beschwerden werden auf eine zu starke Mobilisation von Quecksilber aus dem Gewebe zurückgeführt.
Manchmal jedoch ist zu beobachten, dass ein Vielfaches der unverträglichen Chlorella-Dosis besser vertragen wird, was daran liegt, dass die hohe Dosis mehr Quecksilber binden als mobilisieren kann, während bei der geringeren Dosis mehr Quecksilber mobilisiert wird als gebunden werden kann - was dann zum beschriebenen Unwohlsein führen kann.
Das genaue Einnahmeschema würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Bitte entnehmen Sie die Details dem Buch mit dem Titel „Amalgam – Risiko für die Menschheit“ von Dr. med. Joachim Mutter.
Bärlauch mobilisiert Quecksilber aus dem Gewebe, wirkt also entfernt wie DMPS, allerdings nicht annähernd so stark. Bärlauch kann jedoch für jene Menschen, die DMPS ablehnen oder nicht vertragen, eine gute Alternative sein. Die Entgiftung mit Bärlauch verläuft jedoch entsprechend langsamer. Bärlauch sollte immer zusammen mit Chlorella eingenommen werden und kann auch schon VOR der Amalgamsanierung hilfreich sein.
Wirkstoffe aus dem frischen Korianderkraut sollen in der Lage sein, Quecksilber aus dem Gehirn zu mobilisieren. Da der Koriander jedoch das mobilisierte Quecksilber nicht binden kann, darf er nie allein eingenommen werden. Es könnte sonst zu einer Quecksilberüberschwemmung im Bindegewebe kommen, was regelrechte Vergiftungssymptome auszulösen in der Lage wäre. Genauso wenig sollte Koriander eingesetzt werden, wenn noch Amalgamfüllungen im Mund sind.
Dr. Mutter empfiehlt Menschen, die konkrete Symptome einer chronischen Quecksilbervergiftung haben, erst nach einer 6- bis 12-monatigen Chlorella/Bärlauch-Einnahme bzw. DMPS-Therapie zum Koriander zu greifen - und auch dann am besten nur nach Absprache mit dem Therapeuten.
Ansonsten gilt: Koriander immer gemeinsam mit Chlorella und Bärlauch oder mit DMPS nehmen, damit die mobilisierten Quecksilbermengen auch gebunden und ausgeschieden werden können und nicht blind durch den Körper wandern und dort neue Schäden verursachen.
Koriander (und auch Bärlauch) können in Form von selbst gemachtem Pesto eingenommen werden (nur die frischen Kräuter sind wirksam, nicht die getrockneten!) oder tropfenweise in Form von Tinkturen.
DMPS ist das schulmedizinische Mittel bei Schwermetallvergiftungen. Es mobilisiert Schwermetalle aus dem Gewebe, bindet sie und sorgt dafür, dass sie über die Nieren ausgeschieden werden können.
Allerdings müssen für den Einsatz von DMPS die Nieren in einwandfreiem Zustand sein. Auch der Mineralstoffhaushalt sollte während einer DMPS-Therapie regelmässig überprüft werden, da DMPS zu einem (geringfügigen) Verlust von Mineralstoffen führen kann.
DMPS ist verschreibungspflichtig und kann ungünstige Nebenwirkungen haben. Nebenwirkungen sind jedoch offenbar nur dann zu beobachten, wenn das Mittel eingesetzt wird, wenn gar keine Schwermetallbelastung vorliegt. Folglich sollte von einer Anwendung bei einer nur vermuteten Quecksilberbelastung abgesehen werden.
DMPS kann oral eingenommen oder aber (einmal pro Monat) in eine Vene injiziert werden. Man geht von 3 bis 7 Injektionen aus, um das Quecksilber aus dem Körper zu entfernen. Allerdings ist DMPS nicht in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren und kann daher das Quecksilber im Gehirn nicht erreichen.
Welche Ausleitungsmethode auch immer gewählt wird, eine vitalstoffreiche und gesunde Ernährung ist zwingend nötig, um den Organismus mit den für eine starke Entgiftungsarbeit nötigen Mikronährstoffen, Antioxidantien und Enzymen zu versorgen.
Darüber hinaus wird oft völlig unterschätzt, dass auch über die Ernährung eine bedeutende Entgiftung von Quecksilber und anderen Schwermetallen erfolgen kann. Die Richtlinien einer Ernährung, welche die Entgiftung fördert, entsprechen der von uns empfohlenen naturbelassenen vitalstoffreichen und basenüberschüssigen Ernährungsweise auf Grundlage von frischem Gemüse, Früchten, Nüssen, Ölsaaten, Sprossen, naturbelassenen Ölen, Algen etc.
Die Quecksilber-Ausleitung kann durch die folgenden Massnahmen beschleunigt bzw. für den Körper verträglicher gestaltet werden:
Bekannt ist, dass mit einer gesunden Darmflora mehr Quecksilber ausgeschieden werden kann als mit einer von Keimen oder Pilzen belasteten Darmflora. Eine Darmsanierung mit u. a. Probiotika ist also eine grundlegende Voraussetzung dafür, die Amalgamsanierung so effizient wie möglich zu gestalten.
Hochwertige, also ganzheitliche Mineralstoffpräparate können den bei der Entgiftung erhöhten Mineralstoffbedarf decken helfen, z. B. die Sango Meereskoralle.
MSM (organischer Schwefel, Methyl-Sulfonyl-Methan) kann die Entgiftung in vielerlei Hinsicht unterstützen: Schwefel ist natürlicher Bestandteil unseres Körpers und befindet sich z. B. im Bindegewebe und im Knorpelgewebe.
Quecksilber wird im Organismus an Schwefel gebunden und kann in dieser Verbindung besser ausgeschieden werden. Bei einer Quecksilberbelastung wird folglich sehr viel Schwefel verbraucht, so dass eine Zufuhr mit MSM sehr hilfreich sein kann. MSM wirkt ausserdem als Antioxidans, kann also freie Radikale fangen und inaktivieren. Ferner verstärkt MSM die Wirksamkeit von Vitaminen.
Glutathion ist eines der stärksten körpereigenen Antioxidantien, das an sämtlichen Heil- und Entgiftungsprozessen beteiligt ist. Mit Hilfe von Glutathion als Nahrungsergänzungsmittel kann der Glutathion-Spiegel des Körpers erhöht und die Ausleitung der Schwermetalle unterstützt werden.
OPC (Oligomere Proanthocyanidine) sind sekundäre Pflanzenstoffe, die ebenfalls zu den äusserst leistungsfähigen Antioxidantien gehören und - da sie die Blut-Hirn-Schranke passieren können - insbesondere die Zellen im Gehirn vor dem Einfluss des Quecksilbers schützen können.
Untersuchungen zeigten, dass die Schwermetallausleitung um 30 Prozent höher ist, wenn man sich möglichst häufig unter freiem Himmel bzw. unter dem Licht von Vollspektrumlampen aufhält, anstatt unter Kunstlicht den Alltag zu verbringen.
Als Entgiftungsorgan Nr. 1 ist die Leber bei der Ausleitung von Schwermetallen natürlich ganz vorn an der Front. Folglich sollten während einer Entgiftung auch solche Massnahmen berücksichtigt werden, die die Leber entlasten und unterstützen können. Dazu gehören:
Laut Dr. med. Max Daunderer gibt die Mutter während der Schwangerschaft 40 Prozent der in ihrem Gewebe eingelagerten Quecksilbermenge an das ungeborene Baby weiter. Weitere 5 Prozent des Quecksilbers der Mutter bekommt das Kind während der Stillzeit mit der Muttermilch. Eine Schwangerschaft ist für die Mutter also eine hervorragende Entgiftungskur - zu Lasten des Kindes.
Eine Amalgamsanierung sollte folglich lange VOR einer Schwangerschaft durchgeführt werden, um das Kind nicht zu belasten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es gut drei Jahre dauern kann, bis das Quecksilber mit Hilfe eines gründlichen Ausleitungsprogrammes grösstenteils den Körper verlassen hat. Erst dann sollte eine Schwangerschaft in Erwägung gezogen werden.
Während einer Schwangerschaft, während der Stillzeit oder unmittelbar vor einer geplanten Schwangerschaft sollten Amalgamfüllungen folglich weder entfernt werden noch sollten Massnahmen ergriffen werden, die Quecksilber aus den Zellen mobilisieren können (DMPS, Bärlauch, Koriander), da das Quecksilber in die Plazenta bzw. die Muttermilch gelangen würde. Koriander kann überdies - in den bei einer Ausleitung eingenommenen Dosen - in der Gebärmutter Kontraktionen auslösen, was Fehlgeburten begünstigen könnte.
Um Schwermetalle - wenigstens zu einem gewissen Teil - im Verdauungstrakt zu binden, kann während der Schwangerschaft Bentonit eingenommen werden.
Herkömmliche Zahnärzte, die womöglich noch selbst Amalgamfüllungen legen und dieses als harmlos bezeichnen, eignen sich für eine ordnungsgemässe Amalgamsanierung nicht. Nur ein diesbezüglich interessierter und ausgebildeter Zahnarzt hat die entsprechende Ausrüstung und Motivation, um Amalgamfüllungen mit einem geringstmöglichen Risiko für den Patienten zu entfernen. Begeben Sie sich daher auf die Suche nach einem naturheilkundlich tätigen Zahnarzt (z. B. bei dem Bundesverband der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte e.V.). Ein solcher sollte mindestens die nachfolgenden Kriterien erfüllen:
Beachten Sie, dass sich die ganzheitliche Zahnheilkunde und die „normale“ Zahnheilkunde im Hinblick auf die Grundausbildung der Zahnärzte nicht unterscheiden. Der ganzheitliche Zahnmediziner hat lediglich darüber hinaus noch eine Zusatzausbildung, die eine dringend nötige Ergänzung zur herkömmlichen Zahnmedizin darstellt.
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(Zentrum der Gesundheit) - Nachdem Norwegen vor drei und Schweden vor gut zwei Jahren mit gutem Beispiel vorangegangen waren, fordert nun der Europarat nach einer Parlamentarischen Versammlung am 27. Mai 2011 die "Einschränkung oder das Verbot" von Amalgam als Material für Zahnfüllungen. Und das, obwohl uns von offizieller Seite seit annähernd 200 Jahren erzählt wird, wie harmlos Amalgam sei.
(Von Angelika Fischer, Wolfratshausen) - Zahlreiche Studien belegen, dass das Zahnfüllungsmaterial Amalgam krank machen kann. Dennoch behaupten Wissenschaftler des Robert Koch-Institutes in einer neuen Stellungnahme, es gäbe hierfür "keine überzeugenden wissenschaftlichen Belege". So werden weiterhin viele Zahnärzte ihre Patienten mit Quecksilber abfüllen, dem giftigsten nichtradioaktiven Element. Allein in Deutschland werden, Schätzungen zufolge, immer noch 10 bis 15 Tonnen davon pro Jahr verwendet.
Dieser Artikel erschien zuerst in raum&zeit Nr. 152.
(Zentrum der Gesundheit) - Obwohl Quecksilber immer noch routinemäßig als Amalgamfüllung in Zähnen und als Konservierungsstoff (Thiomersal) in Impfstoffen verwendet wird, warnte eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern vor der Belastung mit Quecksilber, da es dadurch zu Schäden in den Arterien kommen kann.
(Zentrum der Gesundheit) - Obwohl Quecksilber immer noch routinemäßig als Amalgamfüllung in Zähnen und als Konservierungsstoff (Thiomersal) in Impfstoffen verwendet wird, warnte eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern vor dieser Substanz, da es durch die Einwirkung von Quecksilber nachweislich zu Schäden in den Arterien kommen kann.
(Zentrum der Gesundheit) - Unser Organismus wird immer häufiger mit giftigen Metallen wie Quecksilber, Palladium, Cadmium, Blei, Nickel etc. konfrontiert. Sie belasten neben dem Immunsystem auch die Leber, die Nieren und den Darm. Da sie mittlerweile in weiten Teilen unserer Umwelt vorhanden sind, ist es nicht mehr möglich, den Kontakt dazu vollständig zu vermeiden. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, den belasteten Körper mit Hilfe von natürlichen und dazu noch preiswerten Produkten bei seiner Entgiftung zu unterstützen. Dieser Artikel stellt einige Beispiele hierfür vor.
Toxische Substanzen regen unser Immunsystem dazu an, aktiv zu werden. Ein gesunder Organismus kann auf diese Weise mit einer begrenzten Menge an Giften problemlos umgehen.
Steigt die Giftbelastung im Körper jedoch an, ist das Immunsystem überfordert und der Mensch wird krank.
Daher sollte alles getan werden, den Körper bei seiner Entgiftung bestmöglich zu unterstützen.
Mundgeruch ist eine ziemlich unangenehme Angelegenheit – nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern insbesondere auch für seine direkten Mitmenschen. Mundgeruch in Ausnahmefällen – etwa nach einem knoblauchhaltigen Essen – wird jedem verziehen. Chronischer Mundgeruch jedoch kann einen Menschen ohne weiteres ins soziale Abseits befördern. Das muss keineswegs sein, da die Ursache von Mundgeruch in den meisten Fällen relativ problemlos gefunden und schließlich beseitigt werden kann.
von Ramiel Nagel
Die eigentliche Ursache für Karies und Zahnfleischerkrankungen ist falsche Ernährung. Eine Remineralisierung mit Hilfe von Nahrungsmitteln, wie sie ursprünglich von Naturvölkern gegessen wurde, kann uns vor diesen Problemen schützen und sie sogar rückgängig machen.
Amalgam (latein: amalgama) ist eine lose Verbindung, die zur einen Hälfte aus Quecksilber, zur anderen aus Silber, Zinn und Kupfer besteht. Alle Bestandteile werden den Schwermetallen zugeschrieben.
(Zentrum der Gesundheit) - Die epidemische Ausbreitung von Zahnerkrankungen in der industrialisierten Welt ist eine Folge des Nährstoffmangels, der dadurch entsteht, dass wir Nahrungsmittel zu uns nehmen, die auf ausgelaugtem Boden gewachsen sind und durch industrielle Verarbeitung denaturiert wurden.
Wenn Sie ein Loch in einem Ihrer Zähne entdecken, könnten Sie mit folgender Rezeptur versuchen, Ihre Zähne nachwachsen zu lassen. Unser Körper ist pausenlos damit beschäftigt, sich selbst zu erneuern, zu reparieren und altes Material gegen neues auszutauschen. Jeden Tag werden im menschlichen Organismus etwa 500 Milliarden altersschwache Zellen abgebaut. Gleichzeitig werden junge, leistungsfähige Zellen gebildet. Auf diese Weise erneuern sich beispielsweise unsere Hautzellen alle vier Wochen, unser Blut macht das alle vier bis fünf Monate, und sogar unsere Knochen „renovieren“ sich ohne Unterlass.
(Zentrum der Gesundheit) - Xylitol ist sicherlich den meisten von Ihnen mittlerweile ein Begriff. Xylitol wird seit Jahren nicht nur als Zuckerersatz, sondern auch erfolgreich zur Kariesprophylaxe verwendet. Mit dem Bekanntwerden der positiven Eigenschaften des Zuckeraustauschstoffs ist im Laufe der Zeit natürlich auch das Interesse an Xylitol gewachsen. Doch wissen Sie auch, wie diese steigende Nachfrage an Xylitol gedeckt wird? In diesem Artikel werden alle wichtigen Punkte über Xylitol zusammengefasst und sowohl die Vor-, als auch die Nachteile aufgezeigt.
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Liebes ZDG-Team, ich war gestern seit längerem mal wieder bei einem Zahnarzt und hatte doch tatsächlich Karies. Ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, da ich mich doch seit geraumer Zeit vornehmlich von naturbelassenen Lebensmitteln ernähre. Seit einem Monat mach ich die befreite Ernährung nach Christian Opitz. Aber anscheinend hab ich doch noch zuviel \"mindere\" Nahrung zu mir genommen.
Jedenfalls hat der Arzt gebort (hab leider euren Artikel "Zähne mit Beinwell natürlich reparieren" erst heute gelesen) und auch noch ohne mich zu fragen eine Amalgamfüllung eingesetzt. Jetzt möchte ich sie natürlich wieder raus machen lassen. Unter eurer Liste: Bundesverband der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte e.V. habe ich auch schon einen Arzt in meiner Nähe ausfindig gemacht. Ganz ohne neue Füllung werde ich wohl nicht auskommen, oder? Auch nicht durch die Beinwell-Therapie? Wenn nicht, welche Art von Füllung könnt ihr empfehlen? Haben alle Kunststofffüllungen Bisphenol A?
Vielen Dank und herzliche Grüße Boude
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Boude,
vielen Dank auch für diese Mail.
Nicht alle Kompositfüllungen enthalten Bisphenol A. Weisen Sie Ihren Zahnarzt darauf hin, dass Sie ein Material ohne Bisphenol A wünschen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass ein ganzheitlich tätiger Zahnarzt Füllungen mit Problemstoffen generell nicht verwendet bzw. Sie ausführlich darüber aufklären kann - auch darüber, welches Material für Ihr Problem und Ihren Geldbeutel passend ist. Sprechen Sie vorsichtshalber dennoch das Thema und Ihre diesbezüglichen Wünsche am besten bereits am Telefon im Vorfeld an, damit man sich in der Praxis vorbereiten kann.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Liebes ZdG-Team, ich hab noch einige Amalgamfüllungen übrig, die \"dank\" meiner schlechten Zähne zwar nach und nach entfernt werden, aber sicher werden es nicht so bald alle sein. Eine komplette Entfernung kann ich mir leider nicht leisten und traue ich mir auch nicht zu, mir geht es bereits nach der Entfernung ein/zweier Füllungen für einige Tage sehr schlecht (Migräne, Übelkeit etc.). Ich habe diese Füllungen seit meiner Kindheit, habe erst seit einem dreiviertel Jahr eine Schiene und früher auf nicht viel geachtett (wie die richtige Zahnpasta/bürste, Ernährung, Säure usw), sprich: Die Ablagerungen vom Amalgam in meinem Körper müssen immens sein.
Ich würde gerne jetzt schon etwas tun um den Schaden zu verringern. Koriander wure mir empfohlen, aber scheinbar lehnen Sie das ab? Auch in Verbindung mit Chlorella? Ist Bärlauch als einziges möglich und wie genau sieht so ein Präparat aus, wenn ich sie richtig verstehe esse ich einfach viel frisches Bärlauch jeden Tag? Ist Chlorella zusätzlich dennoch in Ordnung? Könnte ich Betonit, Kurkuma oder Mariendistel auch jetzt schon in erhöhten Mengen nehmen? Wie sieht es mit der Zinkaufnahme aus? Und ist Brennesseltee (oder die Samen) nicht auch reinigend, wenn auch ich glaube eher für die Nieren?
Insbesondere die Folgen nach Amalgamentfernungen machen mir Sorgen und ich bin Ihnen da für jede Hilfe sehr dankbar. vielleicht gibt es auch anderes, das ich tun kann? Ich möchte vor allem auf Medikamente, chemische Substanzen uä verzichten und es durch natürliche Dinge unterstützen.
Mit Grüßen Dora R.
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Dora,
vielen Dank für Ihre Mail.
Koriander kommt während einer Ausleitungstherapie erst sehr spät zum Einsatz, da es Quecksilber im Gehirn mobilisieren können soll. Wenn jedoch das Bindegewebe noch nicht von Quecksilber befreit ist, dann kann das Gehirnquecksilber nicht ausgeleitet werden, sondern kursiert im Körper und richtet dort u. U. Schäden an. Also gilt es, zunächst das Bindegewebe zu entgiften - was einige Monate lang dauern kann - und erst dann den Koriander einzunehmen.
Dies jedoch gilt NUR für Menschen, die alle Amalgamfüllungen entfernen liessen. Wenn noch Amalgam im Mund ist, sollte keinesfalls Koriander genommen werden, sondern ausschliesslich Bärlauch in Kombination mit Chlorella sowie zusätzlich Bentonit.
Bärlauch kann jetzt in der Saison natürlich auch frisch und roh verzehrt werden. Sie können daraus Bärlauchpesto bereiten und dieses löffelweise einnehmen. Besonders leicht zu dosieren sind Bärlauchkapseln. Chlorella kann als Pulver oder als Tabletten eingenommen werden. Das Pulver soll jedoch eine bessere Wirkung haben.
Die im Text erwähnten Massnahmen für die Leber (Kurkuma, Bitterstoffe, Mariendistel) können und sollten natürlich in jedem Fall wahrgenommen werden, da die Leber als unser Entgiftungsorgan im Falle einer Schwermetallausleitung Höchstleistungen vollbringen muss.
Wenn Sie Ihren Zinkspiegel verbessern möchten, so sind gute Zinkquellen z. B. Hülsenfrüchte (vor dem Kochen über Nacht einweichen), Nüsse (vor allem Paranüsse), Kürbiskerne, Avocados, Trockenfrüchte, Pilze (vor allem Steinpilze) und - wer möchte - tierische Lebensmittel (hier besonders die Innereien und Meeresfrüchte), aber auch Eier.
Zink sollte übrigens nie als alleiniges Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, da es die Kupferaufnahme hemmen würde und auf diese Weise dem glücklich behobenen Zinkmangel ein Kupfermangel folgen würde. Aus diesem Grunde gibt es Zinkpräparate, die mit Kupfer kombiniert sind.
Brennnesselsamen können das Immunsystem stärken, so dass dieses mit der Schwermetallbelastung besser fertig wird. Auf diese Weise unterstützen Brennnesselsamen indirekt die Ausleitung.
Wie im Text beschrieben sollte darüber hinaus die Darmgesundheit im Mittelpunkt stehen, da eine Ausleitung umso erfolgreicher verlaufen kann, je leistungsfähiger das Verdauungssystem und je besser der Zustand der Darmflora ist. Informationen dazu finden Sie hier:
Wie eine Darmreinigung funktioniert
In Kombination mit einer basischen und vitalstoffreichen Ernährung sollten Sie es zunächst bei diesen Massnahmen belassen und diese konsequent durchführen, bevor Sie noch weitere Präparate in Ihr Programm integrieren.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit