Blasenentzündungen verhüten


An der Entstehung einer Harnwegsinfektion sind nicht die pathogenen Keime das Problem, sondern die gestörten körpereigenen Schutzmechanismen.

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letzte Aktualisierung am 02.11.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Nie wieder Blasenentzündung

(Zentrum der Gesundheit) - Mehr als 50 Prozent aller Frauen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einer Blasenentzündung. Männer sind in jungen Jahren nur selten betroffen. Kommen Sie jedoch in die Sechziger, erwischt ein Harnwegsinfekt auch sie annähernd genauso häufig wie Frauen. Meist kommen bei Blasenentzündungen Antibiotika zum Einsatz – mit dem Ergebnis, dass die Blasenentzündung schnell verschwindet, aber oft genau so schnell wieder kommt. Der natürliche Weg, der die Ursachen abschaltet, ist daher in vielen Fällen deutlich sinnvoller.

Goldrute gegen Blasenentzündung Goldrute gegen Blasenentzündung

Blasenentzündungen sind schmerzvoll

Blasenentzündungen machen sich meist mit einem äusserst lästigen Harndrang bemerkbar, der auch dann anhält, wenn die Blase leer ist und der Urin nur noch tröpfchenweise zutage tritt. Dazu gesellt sich ein brennendes Gefühl, das erst nur beim Wasserlassen erscheint, später aber auch nach dem Toilettengang bestehen bleibt. Je weiter die Blasenentzündung fortschreitet, umso unangenehmer werden die Beschwerden. Jetzt können auch Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe und Übelkeit auftreten. Auch kann sich der Urin aufgrund von Blutbeimischungen rötlich färben.

Blasenentzündungen durch Bakterien oder Pilze

Harnwegsinfekte werden meist von Bakterien, seltener von Pilzen verursacht. Sie entstammen häufig der eigenen Darm- oder Scheidenflora, gelangen in die Harnröhre und wandern auf diesem Wege in die Blase. Natürlich verfügt der gesunde Körper über Schutzmechanismen, damit die problematischen Keime eben nicht in die Harnwege und auch nicht in die Blase gelangen können. Erst wenn diese Schutzmechanismen gestört sind, können die unerwünschten Bakterien die Schleimhäute der Harnröhre und der Blase besiedeln. Das Problem sind also nicht die Bakterien, sondern die geschwächten körpereigenen Abwehrkräfte. Im Kampf gegen die Bakterien schwillt jetzt die Blasenwand an und entzündet sich. Je stärker die Entzündung wird, umso verletzlicher wird die Blasenschleimhaut und umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Blutungen kommt.

Blasenentzündungen: Mögliche Komplikationen

Wird die Blasenentzündung nicht sorgfältig ausgeheilt, kann es zu einem chronischen Verlauf und somit zu weiteren Komplikationen kommen. Dazu gehört beispielsweise das Absterben von Blasengewebe, woraufhin es zu einer Blasenschrumpfung kommen kann. Ist besonders die Harnröhre betroffen, dann kann sich diese bei einer chronischen Entzündung im Laufe der Zeit verengen.

Wenn die Bakterien nicht in der Blase bleiben, sondern über die Harnleiter weiter nach oben in Richtung der Nieren steigen und dort die Nierenbecken besiedeln, kann eine Nierenbeckenentzündung die Folge sein. Jetzt spricht man von einer oberen Harnwegsinfektion, während eine Blasenentzündung oder auch eine Harnröhrenentzündung zu den unteren Harnwegsinfektionen gehören.

Bei oberen Harnwegsinfekten besteht nun das Risiko, dass sich die Bakterien über den Blutkreislauf im gesamten Organismus verbreiten. Das wiederum kann zu einer Sepsis ("Blutvergiftung") mit Fieber und im Extremfall zu Organversagen mit möglicherweise tödlichen Folgen führen.

Diese Horrorvision ist es dann auch, die jeden Arzt umgehend zum Antibiotikaschrank eilen lässt, wenn ein Patient vom typischen Brennen beim Wasserlassen oder auch nur vom Ziepen in der Blasenregion berichtet. Zeigt sich der Patient skeptisch oder wagt er gar, nach Alternativen zu fragen, werden ihm die genannten Gefahren in den düstersten Farben geschildert, so dass er sich ohne Antibiotika bereits auf der Warteliste für eine Spenderniere sieht.

Antibiotika führen bei Blasenentzündungen dann auch tatsächlich in vielen Fällen zu einer Verbesserung der Beschwerden innerhalb von nur wenigen Stunden. Wenn keine Besserung eintritt, muss ein anderes Antibiotikum ausprobiert werden, da in diesem Fall eine Resistenz der Bakterien gegen das zuerst verordnete vorliegt.

Blasenentzündung: Souvenir aus dem Krankenhaus

Derartige Antibiotikaresistenzen kommen immer häufiger vor, und zwar besonders bei zwei Menschengruppen: Jenen, die kurz vor Auftreten der Harnwegsinfektion Antibiotika nahmen und ferner bei jenen, die sich die Harnwegsinfektion während eines Krankenhausaufenthaltes einhandelten (meist aufgrund eines Blasenkatheters).

Harnwegsinfekte machen übrigens 40 Prozent der sog. nosokomialen Infekte (Krankenhausinfekte) aus. Das sind jene Infektionen, in deren Genuss man ohne Klinikaufenthalt niemals gekommen wäre. Dazu gehören ganz besonders Lungenentzündungen, postoperative Wundinfekte und die genannten Harnwegsinfekte. Es ist sogar bekannt, dass 15 Prozent aller mit Blasenkatheter bestückten Krankenhausinsassen einen Harnwegsinfekt bekommen. Von diesen 15 Prozent sterben allein in den USA jährlich 50.000 Menschen, weil sich bei ihnen der Harnwegsinfekt zu einer Sepsis steigert, die infolge resistenter Krankenhauskeime nicht mehr behandelt werden kann.1,2

Eine Blasenentzündung bleibt selten allein

Zurück zur vorerst unkomplizierten Blasenentzündung, die vom Hausarzt mit Antibiotika behandelt wird. Die Symptome verschwinden und alles könnte wunderschön sein – wenn das unangenehme Brennen, der Harndrang und die Schmerzen nicht nach wenigen Wochen schon wieder zurück wären. Passiert dies zweimal innerhalb eines halben Jahres oder dreimal innerhalb eines Jahres, dann spricht man von wiederkehrenden Harnwegsinfekten. Dabei handelt es sich beileibe um keine seltene Erscheinung. Gar 50 Prozent der Patientinnen mit Harnwegsinfekten erleben innerhalb desselben Jahres eine weitere Blasenentzündung.3

Chronische Blasenentzündung

Unglücklicherweise bleibt es nicht immer bei nur zwei Blasenentzündungen. Etliche Patientinnen leiden sehr viel öfter – etwa alle sechs Wochen oder gar noch häufiger – unter Harnwegsinfekten. Selbstverständlich erhalten auch diese Betroffenen bei jeder einzelnen Blasenentzündung Antibiotika. Eine andere Variante ist die prophylaktische Dauertherapie. Dabei nimmt der Patient bzw. meistens die Patientin sechs Monate, zwei Jahre oder gar fünf Jahre lang TÄGLICH vor dem Schlafengehen ein Antibiotikum ein – und das, obwohl bekannt ist, dass Antibiotika zu den wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung einer Blasenentzündung gehören.

Lesen Sie auch: Bereiten Sie der chronischen Harnblasenentzündung ein Ende

Blasenentzündung: Folge einer gestörten Scheidenflora

Antibiotika töten nicht nur die unerwünschten Bakterien in den Harnwegen, sondern auch die Scheiden- und die Darmflora. Eine intakte Darmflora jedoch ist die Voraussetzung für ein funktionierendes Immunsystem.Und genau hier liegt das Problem von Menschen mit häufigen Blasenentzündungen verborgen: Ihr Immunsystem ist geschwächt.

Auch der Zustand der Scheidenflora ist massgeblich an der Anfälligkeit für Harnwegsinfekte beteiligt. Während eine intakte Scheidenflora die Ansiedlung von pathogenen Keimen in der Scheide verhindert und somit auch die Infektionsrisiken der Blase drastisch verringert, können sich bei gestörter Scheidenflora schädliche Bakterien zuerst in der Scheide entwickeln und von dort in die Harnwege gelangen.

Antibiotika verschlimmern also jene Situation, die überhaupt erst zur Entstehung der Blasenentzündung bzw. Harnwegsinfektion geführt hat und fördern damit das Risiko von immer wieder kehrenden Harnwegsinfekten.

Blasenentzündung geht, Pilzinfektion kommt

Ein weiterer gravierender Nachteil von Antibiotikatherapien ist, dass in deren Anschluss bei nicht wenigen Patienten sofort eine Pilzinfektion parat steht. Die Symptome der entzündeten Blase werden also flugs von den nicht weniger unangenehmen Symptomen eines Scheidenpilzes abgelöst und der behandelte Arzt ersetzt das Antibiotikum mit einem Antimykotikum (Antipilzmittel).

Blasenentzündungen nach Sex

Oft zeigt sich ein auffälliger Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Blasenentzündungen und Geschlechtsverkehr – und zwar unabhängig davon, ob nun Kondome im Einsatz sind oder nicht. Das Risiko, eine Blasenentzündung zu erleiden, soll gar in den ersten 48 Stunden nach Sex um das 60fache erhöht sein.

Der Hauptgrund ist hier, dass durch sexuelle Aktivitäten die Bakterien aus Darm oder Scheide sehr viel leichter in die Harnröhre gelangen können und dort – wenn die nötigen Voraussetzungen gegeben sind – zur Entzündung führen.4

Gewisse Sexpraktiken können die Einwanderung von Darmbakterien in die Harnröhre fördern, weshalb analen Penetrationen keine vaginalen Penetrationen folgen sollten – zumindest nicht ohne die entsprechenden Hygienemassnahmen dazwischen zu schalten. Auch zeigte sich, dass Spermizide (chemische spermienabtötende Gels, Zäpfchen oder Cremes, die zur Verhütung eingesetzt werden) das Risiko einer Blasenentzündung bei entsprechend anfälligen Frauen erhöhen können.

Eine solche Situation ist für betroffene Frauen bzw. Paare natürlich extrem belastend, da nahezu jedes Kuschelstündchen in einer schmerzhaften Blasenentzündung endet und der Leidensdruck entsprechend hoch ist. Die Aussicht auf Rettung durch eine Impfung kommt da gerade recht…

Blasenentzündung: Die Impfung

Der Impfstoffhersteller verspricht, dass drei winzige Piekse genügen und die Blasenentzündung damit ein für allemal passé sei. Wie gern nimmt man da doch die häufig berichteten Impfreaktionen unmittelbar nach der Impfung in Kauf:

  • Schwellungen an der Einstichstelle
  • so stark schmerzende Arme bzw. Pobacken, dass der Arm nicht gebraucht werden kann bzw. ein Sitzen unmöglich ist
  • grippeähnliche Symptome mit Übelkeit, Fieber und Schüttelfrost

Harnwegsinfekt-Impfung oft wirkungslos

Zwar gibt es da die Einschränkung, dass die Impfung bei 5 Prozent der Geimpften leider Gottes keine Wirkung zeige, aber wer wird schon so ein Pechvogel sein und zu dieser Minderheit gehören? Die Realität sieht ein klein wenig anders aus und einige Urologen sind mittlerweile gar aufgrund ihrer täglichen Erfahrungen der Meinung, dass die Impfung bei gut der Hälfte der Geimpften nicht wie erhofft anschlage.

Normalerweise wird eine Auffrischungsimpfung nach einem Jahr empfohlen. Wenn vor Ablauf eines Jahres eine erneute Blasenentzündung auftritt, wird die Auffrischungsimpfung – mit zweifelhaften Erfolgen – gelegentlich vorgezogen. Ob nun ständige Impfungen dem Allgemeinzustand nützen können – zumal der Impfstoff das übliche Gift-Arsenal an Quecksilber (Thiomersal) und Aluminium sowie in Spuren hochgiftiges Phenol enthält - mag jeder für sich selbst entscheiden. Es sollte jedoch klar sein, dass die wahre Ursache für die Anfälligkeit von Harnwegsinfekten weder mit einer Impfung noch mit Antibiotika aus der Welt geschafft werden kann.5

Ursache wird ignoriert

Die wahre Ursache wird bekanntlich nicht nur vom Patienten ignoriert, sondern auch von der Mehrheit der allopathisch arbeitenden Therapeuten und daher auch nicht behoben. Vielleicht erhält der Patient noch den Rat, viel zu trinken. Damit erschöpft sich jedoch bereits in den meisten Fällen der ärztlich verordnete "Massnahmenkatalog".

Bei Blasenentzündung eine durchdachte Therapie

Eine akute Blasenentzündung ist natürlich äusserst unangenehm – keine Frage. Auch in Bezug auf die möglichen Risiken darf eine Blasenentzündung nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Daher ist IMMER eine gut durchdachte Therapie durchzuführen.

Ob Antibiotika Teil einer solchen Therapie sein sollen (um sehr starke akute Beschwerden zu lindern), ist von Fall zu Fall ganz individuell zu entscheiden. Es kann jedoch ganz klipp und klar gesagt werden, dass Antibiotika langfristig NIEMALS als alleinige Therapie sinnvoll sein können.

Bei unkomplizierten Harnwegsinfekten gilt, dass die Hälfte theoretisch ohne medizinische Behandlung ausheilen würde.6 Das aber würde bedeuten, dass der Patient/die Patientin erstens länger die lästigen Symptome ertragen müsste (wozu nicht jede(r) bereit ist) und zweitens natürlich auch länger der Arbeit fern bleiben würde. Hier stellt sich jedoch die Frage nach dem langfristigen Ziel:

  1. Ein anfälliger Mensch, den mehrmals im Jahr ein Infekt ereilt, der aber jeweils nach zwei bis drei Krankentagen dank Antibiotika wieder arbeitsfähig (aber nicht gesund) ist oder
  2. ein Mensch, der bei einem Infekt einmalig vielleicht zehn Tage zu Hause bleibt und anschliessend gestärkt und wirklich gesund wieder zur Arbeit erscheint?

Wenn Sie eher für Variante B plädieren, stellen wir nachfolgend die in Frage kommenden Ursachen von Harnwegsinfekten vor sowie passende Massnahmen, die in der ganzheitlichen Therapie von Harnwegsinfekten zum Einsatz kommen können. Dabei werden Sie feststellen, dass es ganz hervorragende natürliche Möglichkeiten gibt, Blasenentzündungen ein für allemal loszuwerden.

Die ganzheitliche Therapie bei Harnwegsinfekten

Wie wir weiter oben schon erklärt haben, sind an der Entstehung einer Harnwegsinfektion im Grunde nicht die pathogenen Keime das Problem, sondern die gestörten körpereigenen Schutzmechanismen. Folglich nützt es herzlich wenig, ständig die Bakterien zu bekämpfen – ob mit Antibiotika oder mit pflanzlichen antibakteriellen Mitteln – wenn nichts dazu unternommen wird, um das Immunsystem so zu stärken, bis die natürlichen Barrieren wieder zuverlässig aufgebaut sind. Also geht es zunächst darum, herauszufinden, warum das Immunsystem versagt und warum infolgedessen die Bakterien ungebremst die Harnwege emporsteigen können.

1. Säure-Basen-Haushalt

Unser Immunsystem und dessen Leistungsfähigkeit hängen direkt sowohl mit dem Säure-Basen-Haushalt als auch mit der Darmgesundheit zusammen.

So verwundert es auch nicht, wenn bei manchen Betroffenen die Blasenentzündung schon dann den Rückzug antritt, wenn der Säure-Basen-Haushalt dahingehend beeinflusst wird, dass der Urin im Tagesverlauf immer wieder auch basische Werte einnimmt.

Zwar wird Patienten mit Harnwegsinfekten oft geraten, den Urin z. B. mit der schwefelhaltigen Aminosäure Methionin anzusäuern, um das Bakterienwachstum dadurch zu erschweren, doch hat sich in der Praxis gerade das Gegenteil als oft deutlich wirkungsvoller erwiesen.

Das heisst, ein basischer Urin scheint Bakterien ein ungünstigeres Milieu zu bieten als ein saurer Urin.

Folglich gehört eine umfassende Entsäuerung zu den Basismassnahmen, um Blasenentzündungen die Existenzgrundlage zu nehmen. Informationen zur Durchführung einer Entsäuerung finden Sie z. B. hier: Übersaeuerung oder hier: Säuren und Basen

2. Darmsanierung

Jede Antibiotika-Einnahme schädigt die Darm- und Scheidenflora und damit die Schleimhäute.

Da sowohl die Darm- und Scheidenflora als auch die Darmschleimhaut Teile des Immunsystems darstellen, wird klar, warum das Immunsystem immer schwächer wird, je häufiger Antibiotika verordnet werden.

Je schwächer das Immunsystem aber wird, umso wahrscheinlicher sind immer wieder kehrende Harnwegsinfekte oder auch andere Infekte.

Wie oben erwähnt, genügt bei manchen Menschen bereits eine einzige Antibiotika-Therapie und schon ist eine Pilzinfektion zur Stelle, gegen die Antimykotika (Anti-Pilz-Mittel) verordnet werden.

Bald scheint es aus dem Teufelskreis Blasenentzündung – Antibiotika – Pilzinfektion – Antimykotika – Blasenentzündung – Antibiotika etc. kein Entrinnen mehr zu geben.

Pilzinfektionen machen sich zwar in der Scheide deutlich bemerkbar. Wenn sie jedoch den Darm betreffen, dann sind die Symptome sehr viel diffuser und lassen sich nicht so leicht dem Darm zuordnen, wie z. B. Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Heisshunger auf Süsses und Hautprobleme.

Grundsätzlich gilt also, dass sowohl nach jeder Antibiotika-Therapie die Darmflora saniert werden sollte, als auch dann, wenn sich häufige Infektionen oder anderweitige Gesundheitsbeschwerden zeigen. Wie eine Sanierung des Darmes durchzuführen ist, erfahren Sie hier: Wie funktioniert eine Darmreinigung

3. Vitalstoffreiche und basenüberschüssige Ernährung

Ein Immunsystem kann natürlich nur dann erfolgreich und leistungsfähig sein, wenn die Ernährung so gestaltet wird, dass sie frei von problematischen Substanzen (Lebensmittelzusatzstoffe in Fertigprodukten) und gleichzeitig reich an Antioxidantien und Vitalstoffen ist.

Informationen zur richtigen, gesunden Ernährung finden Sie hier: Basische Ernährung oder hier: Antioxidantien

Neben diesen drei Massnahmen, die insbesondere prophylaktisch zur Vermeidung von wiederkehrenden Blasenentzündungen zum Einsatz kommen sollten, kommen die folgenden Basismassnahmen sowohl bei akuten als auch bei chronischen Blasenentzündungen in Frage:

Viel trinken

Trinken Sie täglich mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit. Mindestens die Hälfte sollte aus reinem Wasser (ohne Kohlensäure) bestehen. Die andere Hälfte kann aus Blasentees bestehen. Diese bestehen meist aus durchspülenden und/oder antibakteriell wirksamen Kräutern wie z. B. Ackerschachtelhalm, Birkenblätter, Brennnessel, Goldrute etc. Das häufige Trinken spült die Bakterien aus der Blase und lindert das Brennen beim Wasserlassen.

Kolloidales Silber

Um die Zahl der Bakterien einzudämmen, empfiehlt sich ein natürliches Antibiotikum, wie z. B. kolloidales Silber. Kolloidales Silber hat den Vorteil, dass Bakterien keine Resistenzen gegen das kolloidale Silber bilden können und – bei üblichen Dosierungen - auch keine Nebenwirkungen des Silbers bekannt sind.

Von einem hochwertigen kolloidalen Silber nimmt man bei einer Blasenentzündung beispielsweise zwei- bis dreimal täglich einen Teelöffel und lässt es möglichst lange im Mund, damit das Silber schon über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann.Die Einnahme sollte etwa im Abstand von mindestens einer Stunde zu den Mahlzeiten erfolgen. Auch sollte man gleichzeitig zur Silbereinnahme nichts trinken.

Bärentraubenblätter

Tee aus Bärentraubenblättern wirkt antibakteriell auf die Harnwege und kann eine Blasenentzündung am Ausbruch hindern, wenn der Tee bei den ersten Anzeichen getrunken wird.

Cranberry-Saft oder auch Preiselbeer-Saft

Trinken Sie zusätzlich täglich etwa 0,3 Liter Preiselbeer- oder Cranberry-Muttersaft (mit Wasser verdünnt). Alternativ können Sie die Cranberries auch in Form von Cranberry Pulver in Wasser oder grüne Smoothies mixen. Cranberries enthalten Substanzen (Proanthocyanidine), die die Blaseninnenwand glätten und geschmeidig machen, so dass sich die schädlichen Bakterien dort nicht mehr festhalten können.

Eine Untersuchung7, die im Juni 2001 im Fachmagazin British Medical Journal veröffentlicht wurde, ergab, dass nur 16 Prozent aller Frauen, die täglich Cranberry-Saft getrunken hatten, innerhalb der folgenden Monate unter einer erneuten Blasenentzündung zu leiden hatten. In der Kontrollgruppe waren es doppelt so viele Frauen. Da auch andere Lebensmittel wie z. B. Blaubeeren reich an Proanthocyanidinen sind, könnten diese eine ähnliche Wirkungsweise haben.

Auch können Proanthocyanidine in Form von OPC als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Wärme

Sorgen Sie für Wärme (heisse Fussbäder, Wärmflasche etc.). Achten Sie auch vorbeugend darauf, dass Ihre Füsse warm bleiben und meiden Sie kalte Parkbänke etc.

Zuckerverzicht

Verzichten Sie konsequent auf Zucker! Schon allein diese Massnahme kann zu einer Stärkung des Immunsystems und zu einer schnellen Abheilung der Blasenentzündung führen.

Umgekehrt kann der Verzehr von zuckerhaltigen Speisen und Getränken die Blasenentzündung verschlimmern, da Zucker den pathogenen Keimen als Nahrung dient. Aus diesem Grunde leiden Diabetiker besonders häufig unter Blasenentzündungen.

Nach dem Sex zur Toilette

Wenn Sie Harnwegsinfekte bevorzugt nach dem Sex bekommen, gehen Sie nach dem Sex möglichst schnell zur Toilette, entleeren Sie die Blase und trinken Sie zwei grosse Gläser Wasser, um die Blase zu spülen und damit die während des Verkehrs möglicherweise in die Harnwege gelangten Bakterien zu entfernen.

Antibakterielle Lebensmittel

sind z. B. Oregano, Thymian, Meerrettich und Kapuzinerkresse. Aus der Kombination der beiden zuletzt genannten gibt es ein Fertigarzneimittel, das von etlichen Betroffenen erfolgreich und prophylaktisch gegen Blasenentzündungen eingenommen wird. Beide Lebensmittel können jedoch natürlich auch in den Speiseplan integriert werden.

Auch die Kanadische Gelbwurzel (Goldenseal) und die Berberitze können Bakterien einerseits vernichten und sie andererseits daran hindern, sich an die Innenwände der Blase anzulagern.

Laut der University of New Mexico enthält die Kanadische Gelbwurzel ein Alkaloid namens Berberin, das sich ähnlich verhält, wie die oben angesprochenen Proanthocyanidine. Berberin kann ausserdem die weissen Blutkörperchen aktivieren, so dass diese schneller Infektionen bekämpfen.

Hormonspiegel harmonisieren

Bei Frauen in den Wechseljahren ist oft ein Östrogen- und/oder Progesteronmangel für die Anfälligkeit für Blasenentzündungen verantwortlich, so dass schon die Verwendung von hormonhaltigen Vaginalgels hier für grossartige Erfolge sorgen können.

Allerdings ist bei Hormonstörungen grundsätzlich zu überlegen, aus welchem Grund es dem Organismus nicht gelang, sein hormonelles Gleichgewicht aus eigener Kraft zu finden, so dass in diesem Fall auch Massnahmen zur Anwendung kommen sollten, die den Körper in seiner Gesamtheit so stärken können, dass seine Regulationsfähigkeiten wieder aktiviert werden (siehe oben Punkte 1 bis 3).

Amalgam entfernen

Manche Menschen mit chronischen Blasenentzündungen berichten, dass sich Ihre Neigung zu Harnwegsinfekten nach der Entfernung amalgamhaltiger Zahnfüllungen und einer anschliessenden Quecksilberausleitung gelegt habe. Informationen zur richtigen Ausleitung finden Sie hier: Amalgam entfernen

Akupunktur

In einer sechsmonatigen Akupunktur-Studie mit drei Gruppen von Patientinnen mit Harnwegsinfekten zeigte sich, dass 36 Prozent der Placebo-Gruppe während der Studie keine Blasenentzündung bekam, während es in der Akupunktur-Gruppe 85 Prozent waren.4

Homöopathie

Wenn Sie die Homöopathie in die Therapie Ihres Harnwegsinfektes integrieren möchten, bietet sich Cantharis (evtl. in der D30) an. Oder Sie bitten Ihren Homöopathen um eine ausführliche Anamnese, um das für Sie richtige Mittel zu finden.

Wir wünschen Ihnen alles Gute.
Ihr Zentrum der Gesundheit

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Quellen:

  1. Piechota H et al., "Katheterdrainage der Harnblase heute" Deutsches Ärzteblatt 97, Heft 4, 28. Januar 2000 (PDF)
  2. Nicolle LE et al., "Urinary tract infections in long-term-care facilities." Infect Control Hosp Epidemiol. 2001 Mar;22(3):167-75. (Harnwegsinfektionen bei Langzeit-Pflegeeinrichtungen.) [Quelle als PDF]
  3. Gimdt, Wandel, Köhler: Nephrologie und Hochdruck in Lehnert, Werdan (Hrsg.): Innere Medizin - essentials, 4. Auflage, 2006, S. 530f (PDF)
  4. Dr. med. D. Scheiner, Oberarzt, Dep. Frauenheilkunde, Klinik f. Gynäkologie, Zürich, in Medizin Spektrum Nr. 3/2006 [Quelle als PDF]
  5. Fachinformation über StroVac® (PDF)
  6. Stein G, Fünfstück R. "Medikamentöse Therapie von Harnwegsinfekten." Internist (Berl). 2008 Jun;49(6):747-55. [Quelle als PDF]
  7. Kontiokari T et al., "Randomised trial of cranberry-lingonberry juice and Lactobacillus GG drink for the prevention of urinary tract infections in women." BMJ. 2001 Jun 30;322(7302):1571. (Randomisierte Studie mit Cranberry-Preiselbeer-Saft und Lactobacillus GG Getränk zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen bei Frauen.) [Quelle als PDF]
  8. Ashley Gilpin, Hayley Brown & Sergio Huerta "Urinary Tract Infections" medplant.nmsu.edu (Harnwegsinfektionen) [Quelle als PDF]
  9. University of Maryland Medical Center "Urinary tract infection in women" (Harnwegsinfektionen bei Frauen) [Quelle als PDF]
  10. University of Maryland Medical Center "Urinary tract infection - Introduction" (Harnwegsinfektionen - Einleitung) [Quelle als PDF]
  11. University of Maryland Medical Center "Cranberry" [Quelle als PDF]
  12. University of Maryland Medical Center "Goldenseal" (Kanadische Gelbwurzel) [Quelle als PDF]

 


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Geschlossen...

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Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

(11)

dinak
geschrieben am: dienstag, 15. juli, 21:49
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Hallo, vor 2 Jahren hatte ich einen Kaiserschnitt und bekam einen Blasenkatheder.Seit dem habe ich ständig wiederkehrende Blasenentzündungen. Die Ärzte konnten nie was feststellen ,doch das Blut im Urin bei einer Blasenentzündung muß ja irgendwo herkommen. Ich habe mich schon viel belesen und auch viel ausprobiert,aber ich habe dieses Problem noch nicht lösen können. Vielleicht kann man mir ein paar Tips diesbezüglich geben.Ich kann diese ständigen Blasenentzündungen nicht mehr ertragen...




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Dinak
Ständige Blasenentzündungen sind mehr als unangenehm! Da wir nun aber nicht wissen, was Sie schon alles ausprobiert haben und im Artikel ja auch sehr viele Tipps aufgeführt sind, fällt es schwer, noch weitere Tipps zu geben.

Vielleicht gehen Sie noch einmal die vorgeschlagenen Massnahmen durch und schauen, welche Sie noch umsetzen könnten. Insbesondere eine Kombination mehrerer Massnahmen, die über einen längeren Zeitraum konsequent umgesetzt wird, ist deutlich erfolgsversprechender als nur dann und wann etwas auszuprobieren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jule E.
geschrieben am: samstag, 03. mai, 19:32
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Seit 13 Jahren... fast seit 14 chron. rez. Harnwegsinfekte. Viele Jahre das Antibiotikum Nitro Furantoin genommen. Vor zwei Monaten kam bei der Blasenentzündung eine Verengung in der Harnröhre heraus, der mit einer OP behoben wurde. Dann kamen Antibiotika, der Durchfall und ein Pilz. Jetzt im Abstand von kürzester Zeit wieder einen Infekt. Welcher Arzt könnte mir noch helfen? Urologe wirkt überfordert, Hausarzt gibt nur Tabletten und den Frauenarzt habe ich erst einmal besucht und somit noch kein wirkliches Vertrauen aufgebaut. Weiß jemand Rat?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Jule
Auf unserer Seite finden Sie weniger Hilfe bei der Arztsuche. Statt dessen finden Sie wertvolle Hinweise zu Selbsthilfemassnahmen, um Ihre Gesundheit mit einer ganzheitlichen Vorgehensweise in Kombination mit naturheilkundlichen Mitteln zu stärken, zu erhalten oder wieder zu erlangen.
Im vorliegenden Artikel haben wir die wichtigsten ganzheitlichen Massnahmen bei einer Neigung zu Harnwegsinfekten zusammen gestellt. Bitte sehen Sie sich diese an. Wir sind sicher, dass Sie zahlreiche Anregungen finden werden, die auch Ihre Situation zum Besseren wenden werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Beakuh
geschrieben am: montag, 11. november 2013, 00:05
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Hallo, ich habe nun seit ende 2011 eine Blasenentzündung. Ich merke diese gar nicht, muss nicht ungewöhnlich viel auf die Toilette und habe auch kein brennen dabei. Selten danach und dann über stunden und unerträglich. In der Vergangenheit hatte ich schon öfter eine Blasenentzündung. Wurde auch mit Antibiotika behandelt. Allerdings vertrage ich das nicht und mir geht es während der einnahme schrecklich. Monoril 2000 hatte ich dann auch während meiner Schwangerschaft genommen aber hat nicht geholfen....halt nur so lange wie das antibiotikum wirkt. Ich hatte dann anfang 2012 eine Blasenspiegelung. Der Blasenboden war wirklich freuerrot. Der Urologe empfahl ein Medikament über Katheter dessen Name mir gerade nicht einfällt.

Da die Kasse das nicht zahlt kann ich das aber nicht machen. Ich kontrolliere jede Woche Morgens meinen Urin zu hause. Bakterien sind immer drin und mal mehr mal keine Leukozyten. 2 mal wurde auch eine Kultur angelegt und es waren beide male Darmbakterien. Jetzt fangen meine Fingergeleke an zu schmerzen und ich denk das es vllt daran liegen könnte das sich diese Entzündung irgendwie ausbreitet.

Ich habe 3 Kinder und diese ganzen Dinge die oben Beschrieben sind kann ich mir nicht leisten und über den Tag würde ich auch die hälfte davon vergessen. Àrzte werfen mich nur mit Medikamente zu und einen alternativen Arzt kann ich mir auch nicht leisten. Was kann man als "einfache" Therapie nehmen die dann auch mal anschlägt, oder was kann man einem von den kassen zugelassenen arzt sagen damit man hilfe bekommt und nicht nur antibiotika die mich kaputt machen ( schwindel, übelkeit, schläfrig)?! Vielen Dank Bea




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bea
Sehr viele unserer Tipps kosten nichts oder nicht viel. Sie schreiben nicht, ob Sie diese bereits umsetzen und ob sie bereits Wirkung zeigten, z. B. viel trinken (auch vor dem Schlafengehen), zur Toilette nach dem Sex, Wärme, Zuckerverzicht, antibakterielle Lebensmittel.

Dann sollten Sie daran denken, dass auch ein Ungleichgewicht des Hormonspiegels für Blasenentzündungen anfällig machen kann. Daher auch an die Pille als Auslöser denken!

Andere Tipps wie z. B. die Einnahme von Probiotika (die Sie nach Ihren vielen Antibiotikagaben mehr als nötig hätten) sowie Bärentraubenblätter oder Kapuzinerkresse oder Cranberrys (die es allesamt auch als Kapseln gibt) können über die Krankenkasse abgerechnet werden - wenn Ihr Arzt die Notwendigkeit erkennt. Und das sollte er dringend, zumal Sie Antibiotika nicht vertragen und Ihr Zustand längst ein chronischer ist.

Notfalls sollten Sie sich direkt mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen und dort berichten, dass Ihr Arzt Ihnen trotz Antibiotikaunverträglichkeit keine Alternativen vorschlägt.

Wenn Sie jedoch die Einnahme verschiedener Präparate, das häufige Trinken etc. nicht organisiert bekommen (notfalls einen Plan aufschreiben und mehrmals täglich darauf schauen), dann wird Ihnen niemand helfen können. Eine Lösung, zu der man selbst nichts beitragen muss, gibt es leider nocht nicht ;-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Karl
geschrieben am: mittwoch, 09. oktober 2013, 16:21
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Sehr geehrte Damen und Herren, gestatten Sie mir, dass ich mich heute an Sie wende. Eine kleine Vorgeschichte: Ich bin 66 Jahre alt, gesund aktiv und als Lehrer arbeitend. Seit mehr als drei Jahren unterziehe ich mich einer jährlichen Darmreinigung, (bei einem Homeopath und Arzt) wird innerhalb ca. einer Stunde mittels Ozon und Kräutern und Massage mein Darm gereinigt. Vor der Reinigung habe ich Aloe eingenommen und fermentierter Granatapfelsaft von Dr. Jakobs. Seit 3 Jahren lasse ich mich monatlich akkupunktieren. Ich fühle mich wohl, dynamisch und energiegeladen... Nun die Frage: Während der Nacht muss ich sehr häufig (ca. sechs mal ) auf die Toilette um zu urinieren. Ist das o.k. Oder was würden Sie mir empfehlen. Für Ihre Bemühungen und Rat bedanke ich mich im voraus.




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Karl
Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Häufige Toilettengänge in der Nacht können natürlich verschiedene Ursachen haben, die wir aus der Ferne nicht erkennen können. Sollten Ihre Beschwerden mit Ihrer Prostata zusammenhängen (was Sie natürlich mit Ihrem Therapeuten besprechen sollten), so könnten die folgenden naturheilkundlichen Massnahmen Einsatz finden:

- Kürbiskerne lindern Prostatabeschwerden. Man nimmt über mehrere Monate hinweg täglich morgens und abends jeweils zwei gehäufte Esslöffel Kürbissamen mit etwas Flüssigkeit gut zerkaut ein.
- Empfehlenswert ist ausserdem die parallele Einnahme von Sägepalmenfrucht- und Brennnesselwurzelpräparaten siehe unter "Brennnessel für die Prostata" hier.
- DIM aus Kohlgemüse hilft Prostatabeschwerden vorzubeugen (siehe unter "DIM gegen östrogenartige Umweltgifte" hier. )

Alles Gute und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

GumGuuuum.
geschrieben am: freitag, 27. september 2013, 17:03
eMail-Adresse hinterlegt

Hallooo, Also erstmal muss ich sagen, finde ich diese Seite sehr umfangreich und informativ gestaltet! Danke! :) Ich (22), habe seit Anfang des Sommers immer wieder Blasenentzündungen. Mittlerweile ist es schon das 6.-mal, dass sie wiederkehrt. Nachdem 3 Antikbiotika-therapien hintereinander nicht geholfen haben, habe ich beschlossen es auf eine "natürlichere" Art und Weise zu probieren.

Jetzt habe ich seit 4 Tage wieder eine Blasenentzündung und trinke seitdem nurnoch 5l Blasentee und Wasser am Tag, zusätzlich zu Preseilbeer-Filmtabletten aus der Apotheke und anfänglich Deflamat. Um zu verhindern dass sie nach dem (hoffentlich) Verschwinden auch wieder kommt, möchte ich jetzt für eine Weile eine Therapie machen (viel Wasser, Tee, Cranberrysaft/-Kapseln, keine Zucker, kein Alkohol, basisches Essen, evtl. auch wieder Milchsäure-Kapseln, etc.).

Meine Frage ist folgende: Wie lange braucht meine Blase um sich wieder vollständig zu erholen? Bzw bis mein Immunsystem wieder vollständig aufgebaut ist und meine Blasenschleimhaut nciht mehr so leicht angreifbar ist? Kann man das ungefähr sagen wie lange so eine Genesung braucht? Ich weiss nämlcih nciht was ich sonst noch tun könnte.. =/ LG




Zentrum der Gesundheit:

Hallo GumGuuum
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Wie lange eine Blase benötigt, um sich von einer chronischen Entzündung bzw. einer Entzündungsanfälligkeit zu erholen, ist leider schwer zu sagen, da dies nicht zuletzt von der tatsächlichen und persönlichen Ursache der Entzündung abhängt und davon, ob diese Ursache inzwischen ausgeschaltet werden konnte oder noch besteht.

Viele weitere Massnahmen - als jene, die Sie aufzählten - finden Sie in unserem obigen Text, z. B. die Darmreinigung, die besonders wichtig ist, da ein Grossteil des Immunsystems im Darm lokalisiert ist und häufige Infektionen besonders dann eintreten können, wenn das Immunsystem in irgendeiner Form geschwächt ist.

Auch an die Pille als möglichen Auslöser ist zu denken. Viele Frauen setzen die Pille ab und sind daraufhin nach vielen leidvollen Jahren endlich beschwerdefrei.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

SarahWeber
geschrieben am: mittwoch, 11. september 2013, 19:25
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Guten Abend, ich bin 21 Jahre alt und habe immer mal wieder mit einer Blasenentzündung zu kämpfen. Anfang 2011 habe ich diese das erste mal gehabt und dann vermehrt auf immer ein mal in 2 Wochen (immer wieder Antibiotikum bekommen) . Ich habe Ultraschall bekommen und mir wurde auch Blasenurin entnommen aber nichts ist bei rausgekommen. Letzte Lösung meines Arztes war dann eine pflanzliche Tablettenstärkung der Blase die mir gut geholfen hat und ich hatte ungefähr 1 Jahr lange eine Probleme mehr. Jetzt habe ich in diesem Jahr die 3 Blasenentzündung und diese würde immer wieder mit Antibiotikum "geheilt" und ich habe danach zum Aufbau Angocin genommen.

Ich bin eigentlich sehr gegeistert von der Seite, aber leider kann ich nichts finden, was ich nehmen kann, wenn ich gleich Blut im Urin hab und nach einer Stunde so Schmerzen hab und zuzüglich auch schlimmen Durchfall, dass ich regelrecht Angst hab auf die Toilette zu gehen es aber ja leider muss. Kann man in diesem Fall auch die oben genannten Tipps anwenden, also ohne Antibiotium, nur mit den 3 empfohlenen Anwendungen ( Säure-Basen-Haushalt wieder aufbauen etc.) ? Gibt es hier etwas von den oben genannten Sachen, was am schnellesten hilft, dass das Blut und die schlimmen Schmerzen erstmal gedämmt sind? Würde mich sehr über eine Antwort freuen inbezug auf meinen Fall. Viele liebe Grüße Sarah




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sarah
Vielen Dank für Ihren Kommentar bzw. Ihre Frage.

Eine Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes, eine Darmsanierung sowie eine basenüberschüssige Ernährung sind in erster Linie prophylaktische Massnahmen, die einerseits das Immunsystem stärken und andererseits dem Organismus die Fähigkeit zur Selbstregulation wieder zurückgeben. Dieser Prozess benötigt jedoch seine Zeit.

Eine akute Blasenentzündung bzw. eine rezidivierende Blasenentzündung kann also zwar den Startschuss in eine gesündere Lebens- und Ernährungsweise geben, doch wirken die genannten Massnahmen nicht von heute auf morgen.

Auch sollte man bei einer Neigung zu Blasenentzündungen nicht erst dann reichlich Wasser und Kräutertee trinken, wenn die ersten Symptome da sind, sondern auch in symptomfreien Phasen. Genauso verhält es sich mit vielen der anderen Tipps. So ist Wärme, Zuckerverzicht, der Verzehr antibakterieller Lebensmitte etc. wichtig, wenn man eine erneute Blasenentzündung vermeiden möchte. Auch die Regulierung des Hormonspiegels und die Überprüfung, ob nicht die Pille zur plötzlichen Neigung zu Blasenentzündungen geführt hat, ist ausschlaggebend dafür, dass von vornherein eine Infektion vermieden werden kann.

Bei einer akuten Blasenentzündung sind die genannten Massnahmen natürlich umso wichtiger (Wärme, Bettruhe, kein Zucker, viel trinken etc.), sollten aber unter Aufsicht eines Therapeuten durchgeführt werden, also in Begleitung von dessen Therapie - sei sie naturheilkundlicher oder schulmedizinischer Art.

Das Ziel heisst also: Sinnvolle Prävention in Form von Stärkung des Immunsystems, Aufbau der Darm- und Scheidenflora etc., damit die Zahl der Blasenentzündungen eingeschränkt werden kann!

Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Natascha
geschrieben am: donnerstag, 13. juni 2013, 10:58
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Guten tag, Ich bin 24 jahre alt und habe mitlerweile seit einem jahr in unterschiedlichen abständen eine blasenentzündung. Antibiotika hilft mir nicht. Habe die pille abgesetzt und versuche viel zu trinken. Zusätzlich nehme ich cranberry kapseln und urovaxom um die schmerzen möglichst gering zu halten. Die entzündung kommt jedoch jede 2-3 wochen. Ich war schon bei verschiedenen ärzten, doch selbst eine harnleiterdehnung hat nichts gebracht. Die ärzte und vor allem ich weiß nicht mehr weiter. Ich hoffe sie können mir helfen! Mfg natascha




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Natascha,
vielen Dank für Ihre Mail.
Im Text über Blasenentzündung, zu dem Sie Ihren Kommentar schrieben, finden Sie zahlreiche Tipps und Hinweise zu ganzheitlichen Massnahmen, um Blasenentzündungen zu vermeiden bzw. vorzubeugen. Sie schrieben, dass Sie die Pille abgesetzt haben, dass Sie viel trinken und Cranberrykapseln einnehmen. In unserem Text sind aber noch sehr viel mehr Tipps zu finden, deren Umsetzung sich absolut lohnt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lara
geschrieben am: montag, 07. januar 2013, 03:52
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Guten Morgen Liebes Team, ich leide leider seit einigen Jahren unter immer wiederkehrenden Blasenentzuendungen. Seit ich aber vor 3 Jahren mit Homoepathie angefangen habe, sind sie sehr zurueck gegangen. Ich hatte 2 Jahre gar keine BE, doch dann habe ich Scharlach im Urlaub bekommen und musste Antiobiotikum nehmen. Ein halbes Jahr spaeter habe ich einen Scheidenpilz und daraufhin eine BE bekommen. Und habe daraufhin eine Darmkur von ihnen gemacht und nehme zusaetzlich Probiotika. Taeglich. Leider habe ich vor 2 Wochen wieder eine bekommen. Ich versuche ohne Antiobiotikum auszukommen, aber es tut am Ende doch immer so weh, dass ich es wieder genommen habe. (Mist...)

Ich hatte meine Ernaehrung vor einem Jahr komplett umgestellt auf fast keine Suessigkeiten, ganz viel Obst und Gemuese, viele frische Gemuesesaefte, viel Salat, Trockenfruechte, Nuesse, fast kein Alkohol und Milchprodukte, fast kein Brot und wenig Biofleisch. Ich habe noch nie geraucht und mach viel Sport. Ich muss sagen, dass ich mich ernaehrungstechnisch wirklich sehr gebessert habe, da ich fast gar keine bearbeiten Lebensmittel esse. Zusaetzlich trinke ich jeden Tag min. 1,5 Liter Wasser und viel Goldrutentee. Und trotzdem ist meine Blase oft gereizt.. Ich vermeide es schwimmen zu gehen und halte mich sehr warm. Und ich denke oft ich stehe vor einer BE. Vorallem nach dem GV. Es ist doch ziemlich nervig, vor allem wenn ich doch so viel beachte (zur Toilette nach dem GV und ich benutze Kokosoel hinterher) und jeden Tag Probiotika. Meine Darmgesundheit ist ok. Einmal am Tag. Manchmal normal, manchmal etwas fluessig. Das Problem ist, dass wir uns Kinder wuenschen und es seit 6 Monaten nicht klappen will. Ich war beim Arzt und gelte als gesund. Haben sie evt einen Tipp fuer mich im Bezug auf Blasenentzuendung und schwanger werden (ausser Cranberrys, die habe ich schon probiert). Vielen Dank fuer die tolle Seite.
Liebe Gruesse, Lara




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Lara,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn zahlreiche Massnahmen bei chronischen Blasenentzündungen über viele Monate hinweg trotz konsequenter Anwendung keinen Erfolg bringen, raten wir in jedem Fall einen ganzheitlich arbeitenden Therapeuten aufzusuchen. Aus der Ferne können wir uns leider kein umfassendes Bild von Ihrem Zustand machen und daher nur allgemeine Tipps nennen. Ein Therapeut jedoch kann sich konkret auf Sie und Ihre persönliche Situation einstellen und erkennt dann evtl. auch das fehlende Puzzlestück, das zur letztlichen Genesung nötig ist. Auch kann eine Mitbehandlung des Partners nötig sein.
Alles Gute und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Erika
geschrieben am: freitag, 21. september 2012, 16:16
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Guten Tag, ich bin heute das 1. Mal in Ihrem Forum und bin begeistert, wie Sie die betreffenden Themen beantworten können. Ich habe auch gleich einmal eine Frage und zwar: Seit etwa einem 3/4 Jahr habe ich (66) immer wieder eine Blasenentzündung, was ich sonst nie hatte. vor etwa zwei Wochen, die aber mit viel trinken und Bärentraubenblättertabletten wieder in den Griff bekommen habe. Mein Urin ist in Ordnung. Vor ca. 2 Blasenentzündung hatte. Da habe ich in einer Frauenzeitschrift gelesen, wenn man dazu neigt, sollte man nach jedem Toilettengang etwas Olivenöl auf die Scheide tupfen, dies würde die Bakterien abtöten. Und die Schleimhäute nach den Wechseljahren dünner sind. Meine Frage wäre nun: Ist dies wirklich so? Ich habe nämlich jetzt damit angefangen, dieses zu tun. Oder ist Bio-Kokosöl besser? Ist dieses vielleicht auch nur bei Pilzen geeignet? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir eine befriedigende Antwort geben könnten. Sonst fühle ich mich topfit und denke, dass mein Immunsystem in Ordnung ist. Vielen Dank und ich grüße Sie ganz herzlich.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Jeske
Vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Geduld.

Das Kokosöl hat eine stärkere sowohl antibakterielle als auch fungizide Wirkung als das Olivenöl, so dass es sich für Ihren Zweck besser eignen würde. Wählen Sie in jedem Fall ein hochwertiges biologisches Kokosöl, das nicht chemisch gehärtet wurde.
In Bezug auf die Blasenentzündung finden Sie evtl. hier noch interessante Tipps:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/blasenentzuendung.html

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jschmidt
geschrieben am: sonntag, 16. september 2012, 15:09
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Ein wirklich sehr guter Artikel, der den Leidenden wirklich hilft! Von Ernährungstipps über Naturheilmittel bis hin zur Aufklärung über Antibiotikakuren. Sehr gut und informativ. Einzig die Beschreibung der Behandlung mit Hilfe eines Heilpraktiker fehlt, damit den chronisch erkrankten Frauen ein weiterer Weg aus dem Dilemma Blasenentzündung gezeigt wird. Ansonst einer der am besten recherchierten Artikel die ich über Blasenentzündung bis jetzt gelesen habe!

BirdyJean
geschrieben am: mittwoch, 18. april 2012, 18:09
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Vielen Dank für diesen Bericht. :) Ich bin letztes Jahr auch durch diese immer wiederkehrenden Blasenentzündung Hölle gegangen :( Von den Ärzten bekommt man leider wirklich immer nur Antibiotikum aufgedrückt. Als ich selber merkte das es das Antibiotikum ist, was mir die Blasenentzündung immer wieder zurück bringt, machte ich mich selber schlau im Internet. Ich wollte nicht mehr nur die Symptome bekämpfen, sondern die Ursachen. Erst habe ich auf natürliche Medikamente zurück gegriffen. Dazu kann ich nur sagen das Angocin wirklich das beste ist was es gibt für mich :)

Ich habe auf mehr basiche Lebensmittel geachtet und weniger säurehaltige. Dazu kam das ich auch selber merkte das etwas mit der Scheidenflora nicht stimmte und da sah ich halt meine Ursache. Ich besorgte mir Milchsäurebakterien Produkte um das wieder einigermaßen hinzubekommen. Und es hat geklappt :) Ich war auch jemand der die Blasenentzündungen immer eher nach dem Geschlechtsverkehr bekommen hat. Ich gehe seitdem immer sofort auf Toilette, trinke 1-2 Gläser Wasser, nehme 2 Angocin als Vorbeugung und 1 Cranberry Kapsel. Das hilft wirklich sehr. Klingt anstrengend, aber das ist es mir auf jeden Fall wert. Ich mag Ihren Bericht sehr, weil es genau das wieder spiegelt, was ich erlebt habe und ich sehe das ich den richtigen Weg gegangen bin ;)

Liebe Grüße BirdyJean


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