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  • Verschiedene Fischkonserven und Meeresfrüchte in einer Metalldose
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Quecksilber birgt Risiken für Ihr Herz

Quecksilber ist allgegenwärtig. Eine Belastung kann insbesondere durch den regelmässigen Verzehr von Fisch oder quecksilberhaltige Zahnfüllungen entstehen. Forscher warnen vor Quecksilber, da es dadurch zu Schäden in den Arterien kommen kann.

Stand: 11 Mai 2026
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Quecksilber – Risiko für Herzkranke

In einer Studie, die im American Journal of Physiologyveröffentlicht wurde, kam man zum Ergebnis, dass Menschen, die über einen längeren Zeitraum bereits niedrigen Quecksilberdosen ausgesetzt sind, ein höheres Risiko für Herzkrankheiten haben (1).

Mercedes Salaices, eine der Studienautoren, erklärt dazu, dass die Auswirkungen der Belastung mit dem Schwermetall mit dem Einfluss anderer Risikofaktoren, wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes oder Hypercholesterinämie (erhöhter Cholesterinspiegel) verglichen werden können.

Der Stoff führt zu einer Erhöhung des oxidativen Stresses im Körper, der mitverantwortlich ist für die Schädigung der Gefässfunktion. Dadurch kommt es zu einer verstärkten Kontraktion sowie einer verminderten Anspannung der Gefässe, da weniger Stickstoffmonoxid zur Verfügung steht, das für die Gefässerweiterung zuständig ist.

Mögliche Ursachen für eine Belastung

Es gibt zwei Hauptursachen für eine Belastung mit dem Stoff. Zum einen der Konsum von Fisch, der damit belastet ist und quecksilberhaltige Zahnfüllungen. Impfstoffe enthalten hingegen kaum noch das Konservierungsmittel Thiomersal.

Wie viel Quecksilber ist giftig?

Die Europäischen Umweltagentur (EUA) empfiehlt einen Referenzwert der Blutquecksilberkonzentration von 5,8 ng/ml. Bleiben die Konzentrationen im Blut unterhalb dieses Referenzwerts, werden keine negativen Auswirkungen erwartet.

Allerdings wurde bei Menschen, die in belasteter Umgebung leben bzw. arbeiten eine Konzentration zwischen 7 und 10 ng/ml gemessen. Zudem wiesen Menschen, die regelmässig Fischen essen, eine Blutkonzentration von 5,6 ng/ml auf.

Die Ursache von Homosexualität?

In einer Studie aus dem Jahr 2010 wurde überdies festgestellt, dass eine Belastung bei Weissen Ibissen (einer Seevogelart) mit einem erhöhten Aufkommen von Homosexualität bei den männlichen Vögeln einhergeht. (Artikel auf unserer Seite)

Die betreffenden Forscher erklärten, dass das Schwermetall insbesondere während der Embryonalzeit und auch in der frühen Kindheit die Entwicklung so stark beeinflussen könne, dass daraus das veränderte Sexualverhalten entstehen könne. Bei den weiblichen Ibissen reduzierte der Stoff die Fruchtbarkeit, so dass eine Belastung zu immer weniger Nachkommen führt.

Fazit: Quecksilber belastet das Herz

Wer sein Herz schützen möchte, sollte mögliche Belastungsquellen im Alltag kennen und möglichst reduzieren. Besonders für Menschen, die bereits vorbelastet sind, ist es sinnvoll, stark belasteten Fisch zu meiden und Amalgamfüllungen fachkundig entfernen zu lassen.

Es ist zudem fraglich, ob der Referenzwert von 5,8 ng/ml für Schwangere, Säuglinge und Kinder nicht zu hoch angesetzt ist.

Gleichzeitig lässt sich das Herz durch eine insgesamt gesunde Lebensweise stärken: mit einer pflanzenbetonten Ernährung, regelmässiger Bewegung, einem normalen Blutdruck und guten Blutfettwerten. Denn je besser Gefässe und Herz versorgt sind, desto eher kann der Körper zusätzliche Belastungen ausgleichen.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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