Sellerie
Die Gemüsesorte Sellerie ist reich an Mineralien und Spurenelemente, welche einen positiven Einfluss und das Herz-Kreislauf- sowie auf das Zentrale Nervensystem haben.
Veröffentlichung am 04.06.2010 / Aktualisierung am 27.02.2012
Glücklicherweise bietet eine der heutzutage am meisten genutzten Gemüsesorten – Sellerie – mit ihren zähen faserigen Stängeln und ihrer knackigen Konsistenz eine natürliche Möglichkeit, den Blutdruck zu senken, ohne das Risiko möglicher Nebenwirkungen in sich zu tragen, die bei verschreibungspflichtigen Medikamenten häufig auftreten.
Aber wie kann nun Selleriesaft diese Werte beeinflussen? Dieses vielseitige Gemüse ist aus hochwirksamen Inhaltsstoffen zusammengesetzt, die auch Phthalide (bestimmte ätherische Öle) enthalten. Sie sorgen für eine Entspannung der Arterienwände, und tragen auf diese Weise dazu bei, die Gefäße zu weiten, so dass der Blutstrom mit geringerem Druck fließen kann.
Phthalide sollen auch auf einem anderen Weg für die Senkung des Blutdrucks, da sie auch in der Lage sind, so genannte Stresshormone abzubauen. Sellerie enthält zudem hohe Mengen an Magnesium, Kalium und Calcium. Die wohltuende Wirkung dieser Mineralien trägt zu einem ausgeglichenen Nervensystem bei, und balanciert das „Spannungsniveau“ im Körper aus.
Obwohl bereits Hippokrates (ein griechischer Arzt, der allgemein als Vater der Medizin angesehen wird; 460 v. Chr. – 377 v. Chr.) den Saft dieses Gemüses an Patienten verschrieb, die an Nervenproblemen litten, und obwohl die traditionelle chinesische Medizin schon lange erkannt hatte, dass Selleriesaft einen zu hohen Blutdruck senken kann, wurde dieses Lebensmittel erst vor Kurzem erneut zum Gegenstand der medizinischen Forschung in der westlichen Welt.
Das medizinische Institut der Universität von Chicago (UCMC) hat eine der ersten Studien über die Wirkung von Sellerie auf den menschlichen Blutdruck durchgeführt. In einem Fall sank der Blutdruck des Vater eines der Wissenschaftler von 158/96 auf 118/82 nachdem dieser für nur eine einzige Woche vier Strünke des Gemüses am Tag aß.
Um dieses erstaunliche Ergebnis zu überprüfen tranken eine Ärztin des Whitaker Wellness Center und ihr Vater dreißig Tage lang Selleriesaft, den sie mit ein wenig Orangensaft mixten, um so den leicht bitteren Geschmack des Selleriesaftes zu übertünchen. Ihre Resultate? Der systolische Wert des Vaters fiel von 148 auf 128 und der seiner Tochter von 120 auf 105.
Den äußerst wirkungsvollen Selleriesaft in die Ernährung zu integrieren kann Betroffenen helfen, den Blutdruck zu senken und als präventive Maßnahme das Risiko eines zu hohen Blutdrucks abwenden.
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