Vitamin D
Einige Ärzte sind der Meinung, dass Vitamin D in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen werden könne. Das ist falsch. Vitamin D kann aber problemlos über das Sonnenlicht aufgenommen werden.
Veröffentlichung am 18.08.2008 um 11:03 Uhr / Aktualisierung am 27.10.2011 um 14:08 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Vitamin D hat eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit, weil es an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt ist. Ein Mangel erhöht das Krankheitsrisiko erheblich - vor allem im Winter, wenn die Sonne in den nördlichen Regionen der Erde zu tief steht für ausreichende UV-Strahlung. Darauf aber ist der Körper angewiesen, denn Vitamin D wird zu rund 90 Prozent durch UV-Bestrahlung der Haut im Körper selbst gebildet.
Sammeln Sie Vitamin D durch SonnenbadenBis vor wenigen Jahren noch war man der Meinung, die aktive Form des Vitamin D werde mit Hilfe des Sonnenlichtes in der Leber, der Nieren und der Haut gebildet. Dank des amerikanischen Forschers Prof. Michael F. Holick, Professor für Medizin, Dermatologie, Physiologie und Biophysik und Entdecker der aktiven Form von Vitamin D wissen wir heute, dass nicht nur die Zellen von Haut, Leber und Nieren, sondern offenbar jede einzelne Körperzelle über die Fähigkeit verfügt, aktives Vitamin D zu bilden. Professor Holick ist der Meinung, dass das aktive Vitamin D folglich nicht nur Erkältungen, Grippe und Knochenerkrankungen wie Osteoporose und Rachitis vorbeugen könne, sondern in den Prostata-, Brust- und Darmzellen das für Krebs typische, ungesunde Zellwachstum direkt vor Ort verhindere.
Das renommierte Robert-Koch-Institut in Berlin hat im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums eine repräsentative Studie über die Vitamin D-Versorgung in Deutschland durchgeführt. Ein Bericht darüber erschien auch in der internationalen Fachzeitschrift "European Journal of Clinical Nutrition", denn die Ergebnisse der Untersuchung sind alarmierend.
Bei mehr als der Hälfte der über 4.000 untersuchten Personen aller Altersstufen wurde ein teilweise erhebliches Defizit an Vitamin D festgestellt: Der Vitamin D Spiegel im Blut von 57 Prozent der untersuchten Männer und 58 Prozent der Frauen lag unterhalb des kritischen Grenzwertes. Bei den über 65-jährigen Frauen waren 75 Prozent unterversorgt. In den Wintermonaten waren die festgestellten Defizite noch höher.
Ähnliche Ergebnisse brachten Vitamin D Studien in den USA. Vitamin D-Mangel wurde festgestellt bei
Den meisten Menschen ist der gesundheitliche Aspekt des Sonnenlichtes nicht bewusst, und die Ursache dafür ist leider auch wieder einmal im kommerziellen Bereich zu finden.
Beigetragen zu dem Bewusstseinsdefizit haben auch viele Dermatologen, die ständig auf die "Gefahren" der Sonnenstrahlen hinweisen. Manche empfehlen sogar, Sonnenbestrahlung ganz zu vermeiden. Natürlich ist übertriebenes Sonnenbaden gesundheitsschädlich, weil es sogar zu Hautkrebs führen kann. Aber Sonnenlicht in dosierten Mengen ist nicht nur "erlaubt", sondern unverzichtbar.
Vitamin D ist vielleicht der am meisten unterbewertete Vitalstoff überhaupt. Vermutlich deshalb, weil Sonnenlicht kostenlos zur Verfügung steht und nicht verkaufbar ist. Deshalb gibt es auch keine Werbung für den gesundheitlichen Nutzen der Sonne, sondern nur für den Nutzen von Sonnencremes. Dieser Nutzen lässt sich in Milliarden messen. Als Gewinn bei der Pharmakonzernen und als Kosten für das Gesundheitswesen.
Denn: Selbst Sonnenschutzmittel mit dem geringen Lichtschutzfaktor 8 können die Produktion von Vitamin D schon um 95 Prozent vermindern. Vor diesem Hintergrund macht es dann auch Sinn, dass die Dermatologen vor der Sonne warnen (oder sollte eventuell eher vor den Sonnenschutzmitteln gewarnt werden?). Und dazu passt gut ins Bild, dass die "American Academy of Dermatology" AAD von den Sonnencreme-Herstellern finanziell unterstützt wird. Und das muss nicht einmal ein Geheimnis sein, weil doch alles zum Vorteil der Menschen ist, die ja vor der bösen Sonne geschützt werden.
In den ersten drei Jahreszeiten baut der Mensch seinen Vitamin D-Spiegel auf und speichert im Körperfett auch einen Vorrat für den Winter. Bei Fettleibigkeit funktioniert das allerdings nicht: Vitamin D wird zwar im Körperfett eingelagert, dann aber nicht mehr abgegeben. Deshalb leiden vor allem fettleibige Menschen (auch) an Vitamin D Mangel.
Knochen brauchen Calcium. Calcium kann der Körper aber nur aufnehmen und verwerten, wenn (auch) genügend Vitamin D zur Verfügung steht. Sonst können Osteoporose und andere Knochenkrankheiten die Folge sein, so auch Rachitis. Das ist nämlich nichts anderes als eine Knochenauszehrung.
"Vitamin D hat eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit", so steht es am Beginn dieses Berichtes. Nach Ansicht des Epidemiologe Cedric Garland von der University of California in San Diego/USA ist Vitamin D Mangel grundlegend an der Entstehung von Tumorerkrankungen beteiligt.
Von Oktober bis März fehlt dem Körper die Sonnenkraft, um dadurch Vitamin D zu synthetisieren. Selbst wenn die Sonne im Winter scheint, steht sie zu tief für eine ausreichende UV-Strahlung, mit der die Haut die Vorform von Vitamin D bildet. Im Winter lebt ein gesunder Mensch von Vitamin D-Vorräten im Fettgewebe.
Je länger der Winter dauert, desto geringer wird dieser Vorrat. Deshalb entstehen die Grippewellen überwiegend im Februar und im März. Man muss aber nicht gleich Wintersportler sein, um auch in dieser Jahreszeit Alternativen zu nutzen.
Von April bis September heißt es Sonne tanken. Aber nicht zu oft und nicht zuviel. Täglich zehn bis fünfzehn Minuten Arme und Gesicht in der Sonne genügen. Übrigens: Glas ist undurchlässig für die UV-Strahlung der Sonne. Bei geschlossenen Fenstern im Auto oder im Haus kann die Haut also kein Vitamin D bilden.
Manche Ärzte meinen, dass Vitamin D in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen werden kann. Das ist theoretisch richtig, aber praktisch nichtig. Denn dazu müssten täglich mindestens zehn Gläser Milch oder mit Vitamin D angereicherter Orangensaft getrunken werden.
Oder es müssten drei- bis fünfmal pro Woche fettreiche Fische wie Makrele oder Lachs gegessen werden, um eine ausreichende Menge Vitamin D aufzunehmen. Da ist es vielleicht doch weniger anstrengend, ab und zu in ein Solarium zu gehen. Aber bitte nicht zum Braunrösten mit überdosierten Bestrahlungszeiten. UV-Strahlen tanken können auch zarte Schönheiten mit vornehmer Blässe.
Quelle unter anderem: www.nature.com
Je nach Tageszeit hat der menschliche Körper verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Deshalb wird vielfach empfohlen, unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel auch zu verschiedenen Zeiten einzunehmen. Nahrungsergänzungsmittel sollen die Verdauung unterstützen, dem Körper Energie liefern und die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung erleichtern.
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Vitamine und Mineralien können das Brustkrebsrisiko senken, allerdings nur wenn sie natürlichen Ursprungs sind. Wissenschaftler der Ponce School of Medicine im karibischen Inselstaat Puerto Rico berichten von einer aktuellen Studie.
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Vitaminpräparate und Nahrungsergänzungsmittel werden von den Medien in letzter Zeit immer öfter in ein schlechtes Licht gerückt. Sie sind scheinbar nicht nur völlig unnötig, sondern sogar gefährlich. Kein Wunder, denn die meisten dieser angeblich gesunden Pillen werden künstlich hergestellt und haben mit gesunden, natürlichen Vitaminen nichts mehr zu tun. Doch dieses kleine Detail wird oft vergessen. Wie gefährlich sind Vitamine wirklich? Brauchen wir Menschen Nahrungsergänzungsmittel, um unseren Vitaminbedarf zu decken?
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Ungewöhnlich hohe Vitamin-B-Dosen konnten während einer Studie, die im Fachmagazin PLoS One veröffentlicht wurde, das Schrumpfen des Gehirns bei Menschen, die an einer sog. leichten kognitiven Beeinträchtigung (LKB) litten, signifikant verlangsamen sowie die Entwicklung von Demenz nachhaltig bremsen.
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Eine Studie soll die Öffentlichkeit verunsichern. Freudig posaunten es die Medien in die Welt: Vitamine erhöhen das Sterblichkeitsrisiko! Grundlage dieser Meldung war eine Studie, die am 28. Februar 2007 im US-amerikanischen Ärzteblatt JAMA veröffentlicht worden war. Die Forschungsdaten wurden von den als renommierte Wissenschaftler dargestellten Autoren mit selbst gestrickten Kriterien so lange gefiltert, bis man Material zur Hand hatte, das die gewünschten Ergebnisse stützen würde.
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Beta-Carotin war in den 1990er Jahren ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, jedoch zu Unrecht. Als Vitamin-A-Quelle ist die Zufuhr für unseren Organismus unerlässlich und über die Aufnahme von Lebensmitteln, oder über Nahrungsergänzungsmittel in Lebensmittelqualität zugeführt, absolut sicher. Ein Vitamin A-Mangel kann weit reichende gesundheitliche Risiken bergen.
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Vitamin-B12-Mangel ist nicht die Folge einer veganen Ernährung. Manch einer fühlt sich zum Veganismus berufen, wagt aber die Umstellung auf diese Ernährungsweise nicht, weil er oder sie fürchtet, in absehbarer Zeit an einem Vitamin-B12-Mangel leiden zu müssen. Diese Befürchtung scheint jedoch überflüssig zu sein und auf mittlerweile überholten Erkenntnissen zu beruhen.
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Eine Studie, welche die Universität von Oxford in England als Langzeitstudie über einen Zeitraum von fünf Jahren - mit insgesamt 107 Testpersonen - durchgeführt hat zeigt, dass Menschen bei einer unterdurchschnittlichen Versorgung mit dem Vitamin B12 ein sechsfach höheres Risiko, an einer Schrumpfung des Gehirns und infolgedessen an Gedächtnisverlust zu leiden haben, als Personen mit einer ausreichenden Aufnahme dieses Vitamins.
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Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bekannt, ist an sehr vielen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt und erfüllt dort wichtige Aufgaben. Da der menschliche Organismus Vitamin C nicht wie die Pflanzen und Tiere (außer Schimpansen und Meerschweinchen) selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden.
Die besten Vitamin C-Quellen stellen frisches Obst und Gemüse dar.
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Bereits in den 50er und 60er Jahren hat sich der Nobelpreis-Gewinner Linus Pauling ausführlich mit den Auswirkungen von Vitamin C auf unsere Gesundheit beschäftigt. Allerdings wurde seine Arbeit für lange Zeit nicht anerkannt und zum Zeitpunkt seines Todes im Jahre 1994 betrachtete man ihn in Medizinerkreisen größtenteils als Quacksalber. Ähnlich ergeht es derzeit Dr. Matthias Rath, der das Lebenswerk von Linus Pauling fortführt
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In der westlichen Medizin herrscht eine gewisse Doppelmoral, wenn es um die Einschätzung der Wirksamkeit von Vitaminen im Vergleich mit pharmazeutischen Drogen geht. Pharmazeutischen Medikamenten wird anerkannt, dass sie bei höherer Dosierung auch anders wirken können Vitaminen wird diese Eigenschaft scheinbar nicht zugesprochen. Daher ist es auch kein Wunder, dass die vielen Ergebnisse aus 75 Jahren Forschung über den Erfolg des Einsatzes hoher Dosen von Vitamin C in unterschiedlichsten Therapien weitgehend ignoriert werden.
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Vor einem halben Jahrhundert begann der berühmte Wissenschaftler und zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling seine letztendlich bahnbrechenden Forschungen über die gesundheitlichen Auswirkungen von Vitamin C. Insbesondere für die Krebsprophylaxe und Krebsbekämpfung waren seiner Meinung nach ungewöhnlich hohe Vitamin-C-Dosen höchst hilfreich und unumgänglich.
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Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bekannt, ist an sehr vielen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt. Da der Körper Vitamin C nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden. Die besten Quellen für dieses Vitamin sind frisches Obst und Gemüse, insbesondere Zitrusfrüchte, Broccoli und Paprika.
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Vitamin D könnte laut einer neuen Studie bei der Therapie von Multipler Sklerose (MS) außerordentlich hilfreich sein. Dazu muss man sich nicht einmal in Unkosten stürzen, da bereits eine regelmäßige Dosis Sonnenlicht die körpereigene Vitamin-D-Produktion so anregen kann, dass sich die Symptome von Multipler Sklerose damit lindern lassen.
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Während in den letzten Jahren alles Erdenkliche dafür unternommen wurde, um die Sonne als DEN Feind des Menschen bzw. seiner Haut darzustellen, dringt jetzt die tatsächliche Wahrheit ans Tageslicht. Gesundheitsexperten warnen vor dem exzessiven Gebrauch von Sonnenschutzmitteln, weil diese die Gefahr eines Vitamin-D-Mangels deutlich erhöhen.
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Im Laufe der letzten Jahre wurden immer mehr Stimmen laut, dass eine ausreichende Vitamin D Zufuhr als absolut notwendig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sei. Vitamin D ist das einzige Vitamin, dass der Körper durch Sonneneinstrahlung selbst bilden kann. Es ist besonders wichtig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und somit insbesondere für die Zähne und die Knochen.
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Die wenigsten Menschen wissen wie wichtig Vitamin K für ihren Körper ist. Vitamin K kontrolliert nicht nur die Blutgerinnung, es aktiviert auch die Knochenbildung und schützt sogar vor Krebs. Vitamin K hindert das Calcium im Blut daran, sich als tödliche Plaque in den Arterien festzusetzen und hält unsere Gefässe sauber. Eine ausreichende Aufnahme mit der richtigen Nahrung kann einen Vitamin K-Mangel einfach und natürlich vorbeugen. Schützen auch Sie Ihre Gesundheit mit Vitamin K.
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Mehr und mehr Anzeichen weisen auf einen weit verbreiteten Vitamin-und Mineralstoffmangel in der Europäischen Union hin. In einem kürzlich erschienenen Bericht heißt es zum Beispiel, dass in Großbritannien mittlerweile 3,6 Millionen Menschen an Mangelernährung leiden.
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