Weisskohl


Weisskohl gehört zu jenen Lebensmitteln, die nicht nur kulinarisch genutzt werden können, sondern zudem über eine ausserordentlich grosse Heilkraft verfügen.



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Die Heilkraft des Weisskohls

letzte Aktualisierung am 14.05.2015  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Weisskohl ist ganz klar beides: Lebensmittel und Medizin. Als Lebensmittel liefert er Nähr- und Vitalstoffe, als Medizin Heilstoffe. Natürlich kann der Weisskohl auch den Blutzuckerspiegel, die Cholesterinwerte und das Gewicht regulieren. Doch ist seine Spezialität der Magen-Darm-Trakt. Sind hier Geschwüre vorhanden, dann heilt der Weisskohl sie nicht selten binnen weniger Wochen. Da der Weisskohl stark antioxidativ und entzündungshemmend wirkt, kann er überdies zur Krebsprävention sowie verstärkt bei fast allen chronisch entzündlichen Krankheiten verzehrt werden.

Weisskohl © kab-vision - Shutterstock.com

Weisskohl – Rund, grün und aromatisch

Weisskohl ist ein grosser runder Kohl mit imposanten dunkelgrünen Blättern, die den Kohlkopf fest umschliessen.

Die inneren Blätter sind hellgrün, wenn nicht gar fast weiss. Denn die Sonne gelangt nur an die äusseren Blätter und kann auch nur hier zur Bildung des Blattgrüns (Chlorophyll) führen.

Als preiswertes und gut lagerfähiges Gemüse gibt es den Weisskohl fast überall auf der Welt – und das auch noch das ganze Jahr über. Besonders gut schmecken und wirken tut er jedoch in seiner Haupterntezeit, dem späten Herbst oder in den Wintermonaten bis hinein in den März.

Der Weisskohl gehört zu den Kreuzblütengewächsen – genau wie andere Kohlarten ebenfalls und ist somit eng mit dem Grünkohl, dem Brokkoli, dem Rosenkohl, dem Chinakohl und natürlich dem Rotkohl verwandt, aber auch mit Senf, Rucola, Kresse und vielen anderen Kreuzblütengewächsen.

Sie erkennen diese Pflanzenfamilie an ihren vier kreuzförmig angeordneten Blütenblättchen.

Allheilmittel Weisskohl

Wenn man sich die Geschichte des Weisskohls betrachtet, so war er für unsere Vorfahren offenbar nicht nur ein ausserordentlich wichtiges Gemüse, das – meist in Form von Sauerkraut – durch so manchen kargen Winter half, sondern auch ein Allheilmittel erster Güte.

So verwendete man beispielsweise die Blätter äusserlich für Auflagen und Umschläge und trank den rohen Saft des Kohls für innerliche Beschwerden, besonders solche im Magen-Darm-Trakt.

Aber auch der gekochte Kohl verfügt über erstaunliche Heilwirkungen, ja, er soll bei manchen Indikationen sogar besser wirken als die rohe Variante – was beispielsweise auf die Cholesterinsenkung zutrifft:

Weisskohl senkt den Cholesterinspiegel

Wird der Weisskohl gekocht bzw. gedünstet, können sich die speziellen Weisskohl-Ballaststoffe im Darm besser an die Gallensäuren binden, die ihrerseits wieder mit Cholesterin beladen sind.

Gallensäuren und Cholesterin, die nun an Ballaststoffe gebunden sind, können wunderbar mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Der Cholesterinspiegel sinkt.

Jetzt aber muss die Leber wieder neue Gallensäuren herstellen, und dazu benötigt sie Cholesterin, das sie aus den eigenen Vorräten nimmt. Der Cholesterinspiegel sinkt weiter.

Natürlich sinkt der Cholesterinspiegel auch mit Hilfe von rohem Weisskohl – z. B. in Form von fein gehobeltem Kohlsalat – nur eben nicht so stark wie der gedünsteten Variante.

Die cholesterinsenkede Wirkung ist jedoch nur eine nette Begleiterscheinung des regelmässigen Kohlverzehrs. Die Spezialität des Weisskohls ist hingegen die Krebsprävention und Krebstherapie.

Weisskohl gegen Krebs

Mehr als 475 überzeugende Studien zeigten bereits die vor Krebs schützende Wirkung des Weisskohls (und anderer Kohlgemüse).

Mindestens drei Eigenschaften besitzt der Weisskohl, die ihn allesamt zu einem fantastischen Krebs-Therapeutikum werden lassen:

1. Weisskohl ist reich an Antioxidantien.

Schon in einer halben Tasse Weisskohl finden sich 50 mg Polyphenole. Dieser Antioxidantienreichtum ist einer der Hauptgründe für die gute Anti-Krebs-Wirkung des Weisskohls.

Ohne Antioxidantien leidet der Organismus unter oxidativem Stress. Damit wird die schädliche Wirkung freier Radikale beschrieben, die Zellwände und auch innere Zellstrukturen angreifen.

Wird oxidativer Stress chronisch, stellt er einen wichtigen Risikofaktor für die Entstehung von Krebs dar.

Nur Antioxidantien können die freien Radikale und somit oxidativen Stress blockieren, den Organismus vor Schäden und schliesslich vor einer bösartigen Veränderung der Zellen schützen.

2. Weisskohl wirkt stark entzündungshemmend

Chronische Entzündungen stehen gemeinsam mit oxidativem Stress oft am Anfang von chronischen Erkrankungen, zu denen auch Krebserkrankungen gehören.

Die beschriebenen antioxidativen Stoffe im Weisskohl wirken nicht nur antioxidativ, sondern gleichzeitig stark entzündungshemmend.

3. Weisskohl ist überaus reich an krebsbekämpfenden Glucosinolaten

Die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften des Weisskohls sind bereits für sich schon ausserordentlich wirksam in Sachen Krebsprävention und Krebsbekämpfung.

Gesteigert wird die krebsfeindliche Wirkung des Weisskohls jedoch zusätzlich noch mit Hilfe seiner Glucosinolate (= Senfölglykoside). Dabei handelt es sich um eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, die aus schwefelhaltigen Verbindungen bestehen.

Sie unterstützen beispielsweise die körpereigenen Entgiftungsfähigkeiten und sorgen auf diese Weise für eine geringere Toxinlast der einzelnen Zelle und somit für eine geringere Krebsanfälligkeit.

Die hauptsächliche Anti-Krebs-Wirkung von Glucosinolaten haben wir bereits an anderer Stelle ausführlich beschrieben. Damals ging es um das in Kohlgewächsen enthaltene Senfölglykosid Indol-3-Carbinol, aus dem während des Verdauungsprozesses der Stoff DIM (Diindolylmethan) entsteht, der nun wiederum grossartige Heilwirkungen mit sich bringen kann.

DIM hemmt beispielsweise das Krebswachstum und reguliert gleichzeitig den Hormonhaushalt, weshalb es begleitend zu Krebstherapien (bei hormonabhängigen Krebsarten), aber auch bei Wechseljahresbeschwerden empfohlen wird.

Im Weisskohl ist neben Indol-3-Carbinol auch das Glucosinolat Sinigrin enthalten, das ebenfalls als tatkräftiger Krebsbekämpfer gilt. Im Organismus wird Sinigrin in das sog. AITC (Allyl-Isothiocyanat) verwandelt, das eine einzigartige krebsvorbeugende Wirkung gezeigt hat – und zwar insbesondere in Bezug auf Blasenkrebs, Dickdarmkrebs und Prostatakrebs.

Aus einem weiteren Kohl-Glucosinolat (Glucoraphanin) entsteht das bekannte Sulforaphan – ein Isothiocyanat, dessen Anti-Krebs-Wirkung, aber auch Anti-Arthritis-Wirkung wir schon ausführlich beschrieben haben.

Anti-Krebs-Wirkung nicht bei gekochtem Kohl

Glucosinolate bzw. Isothiocyanate sind jedoch nicht in jedem Fall im Weisskohl enthalten. Wird der Kohl nämlich gründlich gekocht, dann reduziert sich die Menge der sekundären Pflanzenstoffe ganz extrem und die erwünschte Wirkung bleibt aus.

Auch in der Mikrowelle sollten Kohlgerichte auf keinen Fall zubereitet werden, wenn man von den gesundheitlichen Eigenschaften der Glucosinolate profitieren möchte.

Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass schon zwei Minuten in der Mikrowelle dieselben Mengen der Myrosinase zerstören wie ein siebenminütiges Dämpfen. Myrosinase ist ein Enzym, das die Glucosinolate im Kohl in die aktiven krebsbekämpfenden Stoffe umwandelt (z. B. in Isothiocyanate).

Da wir jedoch für die krebsbekämpfende Wirkung eine höchstmögliche Myrosinase-Aktivität brauchen, sollte natürlich auch eine myrosinaseschonende Zubereitungsmethode gewählt werden.

Rohe Kohlrezepte und nur kurz erhitzter Kohl sind hier die Lösung. Eine Anleitung zur richtigen Kohlzubereitung finden Sie weiter unten unter "Die gesündeste Art der Weisskohl-Zubereitung".

Falls Ihnen der Geschmack des Weisskohlgemüses manchmal etwas bitter erscheint, so ist dies nicht nur normal, sondern auch ein sehr gutes Zeichen:

Bitterstoffe im Kohl sind erwünscht

Die Bitterstoffe im Weisskohl sind nämlich gerade jene Stoffe, die gegen Krebs und Geschwüre helfen: Die Glucosinolate.

Um bei der Zubereitung des Kohls das Maximum an Inhaltsstoffen und Geschmack zu bewahren, wendet man am besten die weiter unten beschriebene Healthy-Sauté-Methode an.

Weisskohl gegen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre

Besonders berühmt ist der Weisskohl als Heilmittel gegen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre. Meist wird dazu in der traditionellen Naturheilkunde der rohe, also frisch gepresste Weisskohlsaft eingesetzt.

Höchstwahrscheinlich sind es auch hier die Glucosinolate bzw. die aus ihnen entstehenden Isothiocyanate, die zum Abschied des Magengeschwürs führen. Unterstützt werden die Glucosinolate von den antioxidativ wirksamen Polyphenolen und dem – für ein pflanzliches Lebensmittel – recht hohen Glutamingehalt im Kohl.

Glutamin ist eine Aminosäure, die die Schleimhäute des Verdauungstraktes schützt und repariert.

Glutamin kann bei Magen- und Darmgeschwüren auch vorübergehend als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Manche Naturheilkundler empfehlen zu diesem Zweck, über vier Wochen täglich 8000 mg Glutamin einzunehmen.

Die entzündungshemmenden Isothiocyanate regulieren ausserdem die Magen- und Darmflora und verhindern somit eine krankhafte Überpopulation des Helicobacter pylori, einem Bakterium, das heute für die Entstehung der meisten Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre verantwortlich gemacht wird.

Weisskohl essen – und das Geschwür ist nach drei Wochen weg

Aus den 1950er Jahren stammt eine der ersten wissenschaftlichen Studien, die die fast schon unglaubliche Heilwirkung des Weisskohls bei Geschwüren im Verdauungssystem zeigt.

Damals führte man im San Quentin Gefängnis in Kalifornien eine placebo-kontrollierte Untersuchung an Gefangenen durch, die an Zwölffingerdarmgeschwüren erkrankt waren.

Die Gefangenen erhielten drei Wochen lang täglich einen Kohlextrakt, der in etwa der Menge von 1 Liter Weisskohlsaft entsprach.

Sage und schreibe 93 Prozent der Gefangenen, die den Kohlextrakt bekommen hatten, waren nach drei Wochen geheilt. In der Placebo-Gruppe heilten die Geschwüre bei nur 32 Prozent der Gefangenen aus.

Aus derselben Zeit stammt eine Studie, die im Journal of the American Dietetic Association veröffentlicht wurde.

Darin wird berichtet, dass im frischen Kohl und Kohlsaft grosse Mengen jener Substanzen enthalten seien, die vor Magengeschwüren schützen können. Auch hier wird betont, dass diese Stoffe ausserordentlich hitzeempfindlich sind und der Kohl daher am besten roh verzehrt werden soll.

In dieser Studie erhielten 65 Patienten mit einem Magengeschwür täglich etwa einen Liter Kohlsaft. Abgesehen davon ernährten sie sich jedoch nur von gekochter Nahrung. Die Patienten mussten Bettruhe einhalten, bekamen aber neben dem Kohlsaft keine zusätzliche Medikation.

Schon nach 2 bis 5 Tagen trat bei den meisten Studienteilnehmern eine deutliche Besserung der Symptome ein.

Dr. Garnett Cheney von der Stanford University School of Medicine und Leiter obiger Studie gab an, dass der Saft Geschwüre besser und schneller heilen könne als herkömmliche Behandlungsmethoden.

Cheney nannte die tumorfeindlichen Stoffe im Kohl Vitamin U. Heute weiss man, dass er damit höchstwahrscheinlich SMM (S-Methylmethionin) meinte. Manchmal wird der Stoff auch Cabagin oder Ascorbigen genannt. Er wirkt entzündungshemmend sowie gleichzeitig schützend auf die Schleimhäute von Magen und Darm und ist massgeblich an der geschwürauflösenden Wirkung des Weisskohls und anderer Kohlgemüse beteiligt.

Wenn Sie die Therapie mit Weisskohlsaft ins Auge fassen möchten, dann achten Sie darauf, den Saft sehr langsam in kleinen Schlückchen und über den Tag verteilt zu trinken. Kohlsaft schmeckt sehr extrem und kann u. U. zu Übelkeit führen, wenn er zu schnell getrunken wird, was dann natürlich die Durchführung der Saftkur erschwert.

Natürlich kann die Kombination der Wirkstoffe im Kohl nicht nur bei Magen-Darm-Geschwüren helfen. Kohl wirkt auch schon bei leichten Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen oder einer Reizung der Magenschleimhaut. Gleichzeitig übt der Weisskohl eine abschreckende Wirkung auf Darmparasiten aus.

Es lohnt sich also überaus, regelmässig Weisskohl-Mahlzeiten zu geniessen.

Beim Einkauf von Kohl sollten Sie auf folgendes achten:

Weisskohl: Wie Sie beim Kauf den besten Kohl auswählen

Ideal wäre es, wenn der Kohlkopf noch seine dunkelgrünen Umblätter besitzen würde, die Garant für höchstmögliche Frische sind.

Fehlen diese Blätter, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um Lagerware, was natürlich im Laufe des Winters irgendwann auch ganz normal ist.

Doch sollten auch hier die Umblätter so grün wie möglich sein. Sind die Kohlköpfe sehr weiss, ist davon auszugehen, dass man ihnen immer wieder die äussere welke Blattschicht entfernt hat und man auf diese Weise immer weiter ins Innere vordrang.

Eine frische Schnittstelle hat nichts zu bedeuten. Denn gerade, wenn immer wieder die äusseren Blätter entfernt werden, um dem Kohl ein frisches Äusseres zu geben, schneidet man natürlich auch den Stielansatz immer wieder nach.

Achten Sie darauf, dass der Kohlkopf keine Schrammen oder gar schwarze Flecken besitzt, die auf Schimmelbefall hinweisen können.

Zeigen sich auf den äusseren Blättern Spuren von Wurmfrass (Gänge im Blatt und kleine schwarze Kotkrümel), dann ist davon auszugehen, dass die Raupe auch im Kopf selbst ihr Unwesen trieb oder noch treibt.

Zerteilten Kohl sollten Sie nur kaufen, wenn der Kohl in ihrer Gegenwart zerteilt wird, der Kohl also nicht schon Tage vorher geteilt und verpackt wurde.

Fertig gehobelter Kohlsalat sollte am besten gar nicht gekauft werden, da bei einer so feinen Zerteilung Sauerstoff und Licht zu viele Angriffsflächen haben und die Vital- und Wirkstoffe rasch beschädigt und mengenmässig reduziert werden.

Sobald Sie Ihren Kohlkopf zu Hause haben, packen Sie ihn eine Plastiktüte oder Frischhaltefolie (in Papier wird der Kohl rasch welk und unansehnlich) und legen ihn in den Kühlschrank. Dort kann er bis zu zwei Wochen lagern.

Wenn Sie nur einen Teil Ihres Kohlkopfes verwenden, wickeln Sie Frischhaltefolie um die Schnittflächen, packen den Kohl wieder in die Tüte und legen ihn zurück in den Kühlschrank. Beim Wiederverwenden können Sie die Schnittfläche dünn abschneiden und kompostieren.

Weisskohl-Tipps zur Zubereitung

Da Weisskohl sehr eng gewachsen ist, muss er meist nicht besonders sorgfältig gewaschen werden – vor allem dann nicht, wenn Ihnen die Herkunft (bio und regional) bekannt ist.

Wenn Sie natürlich Anzeichen von Madenbefall feststellen, dann sollten Sie die einzelnen Blätter gut abspülen.

Oft wird auch empfohlen, den befallenen Kohl für 15 bis 20 Minuten in Salzwasser oder Essigwasser zu legen, was aber wirklich nur bei sehr starkem Insektenbefall nötig wäre. Schliesslich laugt das Gemüse dadurch auch zu einem gewissen Teil aus, was dann wieder mit unerwünschtem Vitalstoffverlust einhergehen würde.

Optimal wäre es, den Weisskohl unmittelbar vor dem Verzehr zuzubereiten.

Doch spricht nichts dagegen, den Kohl einige Minuten nach dem Hobeln/Schneiden und vor dem Dünsten stehen zu lassen (5 bis 10 Minuten). Die Myrosinaseaktivität wird nämlich erst dann in Gang gesetzt, wenn durch das Schneiden und Hobeln die Zellwände aufgebrochen wurden. Jetzt kann das Enzym die Glucosinolate in krebswirksame Isothiocyanate umwandeln.

Wenn Sie den Kohl hobeln möchten, dann schneiden Sie ihn zunächst in Viertel und entfernen den Stielansatz. Jetzt können Sie den Kohl in feine Streifen schneiden – entweder mit einem Messer, einem Kohlhobel oder einer Küchenmaschine mit passendem Einsatz.

Die gesündeste Art der Weisskohl-Zubereitung

Die gesündeste Möglichkeit, Weisskohl zuzubereiten ist vermutlich die Rohkostvariante.

Will man den Kohl jedoch kochen, dann kommt das schon oben erwähnte Healthy-Sauté-Verfahren in Frage. Diese Methode sorgt für vollen Geschmack und höchstmöglichen Nähr- und Vitalstoffgehalt:

  • Erhitzen Sie dazu zunächst 5 Esslöffel Gemüsebrühe oder Wasser in einer hohen Pfanne oder einem Topf.
  • Sobald kleine Bläschen aufsteigen, geben Sie den gehobelten oder fein geschnittenen Kohl hinzu.
  • Decken Sie Pfanne bzw. Topf ab und lassen Sie den Kohl genau 5 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten.
  • Schalten Sie jetzt den Herd ab und lassen Sie das Gemüse noch weitere 2 Minuten ziehen, bevor Sie es nach Gusto würzen, z. B. auf die folgende Weise:

Mediterraner Weisskohl-Salat

Zutaten (Kohlgemüse):

  • 4 Tassen gehobelter Weisskohl
  • 5 EL Gemüsebrühe

Zutaten (Mediterranes Dressing):

  • 3 EL Olivenöl nativ extra
  • 1 EL Zitronensaft
  • Saft einer halben Orange
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt oder gepresst
  • Meersalz und Pfeffer zum Abschmecken

Nach Wunsch zusätzlich:

  • 2 EL Ingwer frisch gerieben oder getrocknet und gemahlen
  • 1 EL Sesamsamen
  • 5 Tropfen Sojasauce
  • 1 EL gehackter Koriander
  • Einige Tropfen Reisessig

Zubereitung:

Bereiten Sie den Kohl wie oben beschrieben in der Gemüsebrühe zu. Achten Sie darauf, den Kohl nicht länger als 5 Minuten zu dünsten.

Mischen Sie alle Zutaten für das Dressing und geben Sie es über den warmen Kohl. Mischen Sie Kohl und Dressing gut und servieren Sie den Kohlsalat noch warm.

Auch Curcuma, Cumin (Kreuzkümmel) und Koriander (gemahlen) passen sehr gut zu Kohlgerichten und geben ihnen ein köstlich indisches Aroma.

Rezepte mit Weisskohl

In unserer Rezepte-Rubrik finden Sie zahlreiche Rezepte mit dem Weisskohl. Geben Sie einfach in die Suche "Weisskohl" ein.

Eine kleine Auswahl an Weisskohl-Rezepten stellen wir Ihnen nachfolgend schon einmal vor:

Kokos-Kohl-Smoothie

Salat aus jungem Weisskohl

Ein wunderbares Dressing, das hervorragend zu rohen Kohlsalaten aller Art passt und auch Kindern sehr gut schmeckt, finden Sie hier: Dressing für Kohl-Rohkostsalate

Weisskohl-Bratlinge

Vegane Weisskohl-Rouladen mit weisser Sauce

Basische Kartoffelsuppe mit Kohlgemüse

Ayurvedischer Kokos-Weisskohl mit kalorienfreien Konjak-Nudeln

Ayurvedische Kohlrabi-Weisskohl-Suppe

Ayurvedischer Kartoffel-Weisskohl-Eintopf

Wie viel Weisskohl sollte man essen?

Natürlich können Sie im Grunde so viel oder so wenig Weisskohl essen, wie Sie möchten und mögen.

Wenn Sie jedoch in den Genuss der weisskohltypischen Heil- und Nähr-Wirkungen gelangen wollen, müssen Sie so viel Weisskohl essen, um jene Menge zu erreichen, die überhaupt erst wirkt.

Wie viel Weisskohl sollte man also pro Tag oder Woche essen, um sich vor Krebs zu schützen oder um Geschwüre und Verdauungsbeschwerden zu heilen?

Wie viel Weisskohl zur Vorbeugung?

Gute wäre, wenn man zu präventiven Zwecken mindestens 2 bis 3 Mal wöchentlich eine Portion Weisskohl (bzw. Weisskohl im Wechsel mit anderen Kohlgemüsen) essen würde, wobei eine Portion Weisskohl jener Kohlmenge entspricht, die fein gehobelt in eine Tasse von 250 ml passt.

Noch besser wäre es jedoch, wenn man 4 bis 5 Mal pro Woche 2 Tassen Weisskohl essen würde.

So hatten beispielsweise in einer Studie der University of New Mexico Frauen, die nur ein Mal Kohl pro Woche assen, ein deutlich höheres Brustkrebsrisiko als Frauen, die 4 Mal wöchentlich (und öfter) ein rohes oder leicht gedünstetes Kohlgericht assen – so Studienleiterin Dr. Dorothy R. Pathak.

Das Risiko, einen Brustkrebs zu entwickeln, war bei den Kohlliebhaberinnen um 72 Prozent niedriger als bei den anderen Frauen.

Wie viel Weisskohl zur Therapie?

Will man den Weisskohl kurweise (z. B. zur Therapie von Geschwüren) in Form von Saft zu sich nehmen, dann sollte man viermal täglich eine Tasse (240 ml, also täglich insgesamt 1 Liter) Weisskohlsaft trinken – und zwar mindestens drei Wochen lang.

Vorbeugend kann hier bereits ein Glas mit 150 ml Kohlsaft pro Tag helfen, damit sich erst gar kein Geschwür bildet.

Zur Geschmacksverbesserung kann der Kohlsaft mit Karottensaft gemischt werden. In diesem Fall gibt man zu den 150 bzw. 240 ml Kohlsaft dieselbe Menge Karottensaft hinzu.

Äusserst empfehlenswert bei Geschwüren im Verdauungsapparat ist ferner die Kombination Kohlsaft, Karottensaft und Kartoffelsaft. Wird diese Saftmischung getrunken verflüchtigen sich früher oder später auch gleich Gicht und Rheuma.

Will man den Kohl gedünstet zu sich nehmen, dann schmeckt er sehr lecker, wenn man ihn mit Sellerie und Kartoffeln zubereitet und je nach Saison mit Ingwer, Curcuma und schwarzem Pfeffer würzt. Dann nämlich versorgt man sich gleich mit mehreren Stoffe, die allesamt gegen Geschwüre wirksam sind.

Fazit: In manchen Fällen mag der wöchentlich einmalige Verzehr von Kohl genügen, um präventive Wirkung zu zeigen. Deutlich besser ist es jedoch, so oft wie möglich und daher am besten täglich Kohl zu essen oder Kohlsaft zu trinken – ganz besonders dann, wenn man bereits erkrankt ist.

Am besten verschiedene Kohlgemüse abwechselnd essen

Natürlich ist der Weisskohl nicht die einzige Kohlart mit Glucosinolaten und anderen wertvollen Stoffen. Im Gegenteil: In jeder Kohlart – so stellte man fest – herrschen andere Glucosinolate vor.

Das Allerbeste wäre daher, sich abwechslungsreich von allen zur Verfügung stehenden Kohlarten zu ernähren, um in den Genuss möglichst aller Glucosinolate und ihrer positiven Auswirkungen zu gelangen: Z. B. heute Weisskohl, morgen Rotkohl, übermorgen Brokkoli, am vierten Tag Blumenkohl usw.

Doch wie heisst es so schön in der Schulmedizin? Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Trifft dies auch auf den Weisskohl zu? Kann ein überreichlicher Weisskohl-Verzehr womöglich zu schädlichen Nebenwirkungen führen?

Hat Weisskohl unerwünschte Nebenwirkungen?

Weisskohl wird manchmal zur Gruppe der sog. goitrogen wirksamen Lebensmittel gezählt. Goitrogene sind Substanzen, die sich negativ auf die Schilddrüse auswirken können.

Sie blockieren die Jodaufnahme oder die im Körper stattfindende Umwandlung des Jods in eine vom Organismus verwertbare Jodform. Eine solche Wirkung würde dann natürlich einen Jodmangel und früher oder später auch eine Schilddrüsenunterfunktion hervorrufen.

Goitrogen sollen Zwiebeln, Maniok, Erdnüsse, Sojabohnen, Walnüsse, Pearl-Hirse und auch Kreuzblütengewächse wirken, also auch der Kohl, hier allerdings besonders Rosenkohl, Senf und Raps.

Die übrigen Kohlgemüse wie auch der Weisskohl liefern nur geringe Mengen an Goitrogenen.

Doch weiss man inzwischen, dass die schilddrüsenschädliche Wirkung nur dann einträfe, wenn man – z. B. während einer Hungersnot oder in Kriegsgefangenschaft – nichts anderes zu essen bekäme als Kohl.

Sobald man jedoch noch viele andere Lebensmittel und hier auch ausreichend Jod zu sich nimmt, kann man Weisskohl bis zum Umfallen essen, und zwar täglich. Man wird keinen Kropf bekommen – so sehr man sich auch anstrengen mag.

Dies zeigt einmal mehr, dass wir endlich damit aufhören sollten, Stoffe, die in natürlichen Lebensmitteln enthalten sind, in gut und schlecht einzuteilen. Sie alle haben ihre Daseinsberechtigung und helfen uns, unsere Gesundheit zu erhalten – natürlich nur, wenn wir uns insgesamt gesund, abwechslungsreich und ausgewogen ernähren.

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Quellen:

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  25. Messina, Mark, and Geoffrey Redmond. "Effects of soy protein and soybean isoflavones on thyroid function in healthy adults and hypothyroid patients: a review of the relevant literature."Thyroid16.3 (2006): 249-258.(Effekte von Soja-Protein und Isoflavonen aus der Sojabohne auf die Schilddrüsenfunktion gesunder Erwachsener und unter Schilddrüsenunterfunktion leidender Patienten: Ein Review der relevanten Forschungsliteratur.) (Studie als PDF)
  26. Milerová, Jana, et al. "Actual levels of soy phytoestrogens in children correlate with thyroid laboratory parameters."Clinical Chemical Laboratory Medicine44.2 (2006): 171-174. (Die tatsächlichen Phytoöstrogen-Werte bei Kindern korrelieren mit laborgestützten Schilddrüsen-Parametern.) (Studie als PDF)
  27. Teas, Jane, et al. "Seaweed and soy: companion foods in Asian cuisine and their effects on thyroid function in American women."Journal of medicinal food10.1 (2007): 90-100. (Seetang und Soja: Wichtige Lebensmittel der asiatischen Küche und ihr Einfluss auf die Schilddrüsenfunktion US-amerikanischer Frauen.) (Studie als PDF)
  28. Vanderpas, Jean. "Nutritional epidemiology and thyroid hormone metabolism."Annu. Rev. Nutr.26 (2006): 293-322. (Ernährungsbezogene Epidemiologie und der Schilddrüsenhormon-Stoffwechsel.) (Studie als PDF)
  29. Cheney, Garnett, Samuel H. Waxler, and Ivan J. Miller. "Vitamin U Therapy Of Peptic Ulcer—Experience at San Quentin Prison."California medicine84.1 (1956): 39. (Vitamin U-Therapie bei Magengeschwüren – Erfahrungswerte am Beispiel des Gefängnisses San Quentin) (Studie als PDF)
  30. Cheney, Garnett. "Rapid Healing Of Peptic Ulcers In Patients Receiving Fresh Cabbage Juice.California Medicine70.1 (1949): 10–15. Print. . (Rapide Heilung von Magenschwüren bei Patienten, die frischen Kohl-Saft verabreicht bekamen.) (Studie als PDF)
  31. Cheney, Garnett. "Anti-peptic ulcer dietary factor (vitamin" U") in the treatment of peptic ulcer."Journal of the American Dietetic Association26 (1950): 668-672. (Der Magengeschwüre adressierende Ernährungsfaktor (Vitamin “U”) in der Behandlung von Magengeschwüren.) (Studie als PDF)
  32. Rubatzky, Vincent E., and Mas Yamaguchi. "Toxic Substances and Some Folk and Medicinal Uses of Vegetables."World Vegetables. Springer US, 1997. 42-55. (Toxische Substanzen und einige schul- wie volksmedizinische Verwendungszwecke bestimmter Gemüsesorten.) (Studie als PDF)
  33. George D. Pamplona-Rogers GD, "Encyclopedia of Medicinal Plants Education and Health Library", Volume 1 and 2, 1st English Edition 2005 (Enzyklopädie der medizinischen Pflanzen.)
  34. MacKay, Douglas, and Alan L. Miller. "Nutritional support for wound healing." Alternative medicine review: a journal of clinical therapeutic8.4 (2003): 359-377. (Ernährungsbezogene Unterstützung der Wundheilung.) (Studie als PDF)
  35. Pandey, Govind, and Y. P. Sahni. "Phytotherapy of Malnutritional Cancers in Animals."infection8.1 (2011): 004. (Phytotherapie bei auf Unterernährung zurückzuführenden Krebserkrankungen von Tieren.) (Studie als PDF)
  36. Aleksandrova, L. G., A. M. Korolev, and M. N. Preobrazhenskaya. "Study of natural ascorbigen and related compounds by HPLC."Food chemistry45.1 (1992): 61-69. (Erforschung des natürlich auftretenden Ascorbigens und verwandter Substanzen durch HPLC) (Studie als PDF)
  37. Guha, B. C., and P. N. Sen-Gupta. "Ascorbigen in plant and animal tissues."Nature141 (1938): 974. (Ascorbigen in pflanzlichen und tierischen Geweben.) (Studie als PDF)
  38. Al-Howiriny, Tawfeq, et al. "Gastric antiulcer, antisecretory and cytoprotective properties of celery (Apium graveolens) in rats."Pharmaceutical biology48.7 (2010): 786-793.. (Geschwür- und sekrethemmende sowie zytoprotektive Eigenschaften des Selleries (Apium graveolens) bei Ratten.) (Studie als PDF)
  39. Panda, Vandana, and Madhav Sonkamble. "Anti-ulcer activity of Ipomoea batatas tubers (sweet potato)."Functional Foods in Health and Disease2.3 (2012): 48-61. (Geschwürhemmende Aktivität von Ipomoea batatas tubers (Süßkartoffel)) (Studie als PDF)
  40. Khushtar, M., et al. "Protective effect of ginger oil on aspirin and pylorus ligation-induced gastric ulcer model in rats."Indian journal of pharmaceutical sciences71.5 (2009): 554. (Schützende Effekte von Ingweröl auf durch Aspirin und Pylorus induzierte Magengeschwüre bei Laborratten.) (Studie als PDF)
  41. Malhotra, Samir, and Amrit Pal Singh. "Medicinal properties of ginger (Zingiber officinale Rosc.)."Natural Product Radiance2.6 (2003): 296-301. (Medizinische Eigenschaften des Ingwers (Zingiber officinale Rosc.)) (Studie als PDF)
  42. Singh, Ramnik, Jyotsana Madan, and Harwinder Singh Rao. "Antiulcer activity of black pepper against absolute ethanol induced gastric mucosal damage in mice."Pharmacognosy magazine4.15 (2008): 232. (Die geschwürhemmende Aktivität des Schwarzen Pfeffers bei vollständig durch Alkohol induzierten Schäden der Magenschleimhaut von Mäusen.) (Studie als PDF)
  43. Alsayed, A. Zaki, H. Mohammed, and A. Fahmy Alaa. "Effect of Licorice on Wound Healing In Rabbits."Egyptian Journal of Hospital Medicine20 (2005): 58-65. (Effekte von Lakritz auf die Wundheilung bei Kaninchen.) (Studie als PDF)
  44. Moghadamnia, A. A., M. Motallebnejad, and M. Khanian. "The efficacy of the bioadhesive patches containing licorice extract in the management of recurrent aphthous stomatitis."Phytotherapy Research23.2 (2009): 246-250. (Die Wirksamkeit bioadhäsiver, Lakritzextrakt enthaltener Pflaster bei der Behandlung von wiederkehrender Aphthe.) (Studie als PDF)
  45. Fernández-Bañares, Fernando. "Nutritional care of the patient with constipation."Best Practice & Research Clinical Gastroenterology20.3 (2006): 575-587. (Ernährungsbezogene Behandlung von Patienten mit Verstopfung.)  (Studie als PDF)
  46. Devi, K. Nomita, H. Nandakumar Sarma, and Sanjiv Kumar. "Estimation of essential and trace elements in some medicinal plants by PIXE and PIGE techniques."Nuclear Instruments and Methods in Physics Research Section B: Beam Interactions with Materials and Atoms266.8 (2008): 1605-1610. (Schätzung des Vorkommens essentieller Elemente und Spurenelemente in einigen medizinischen Pflanzen mittels der PIXE- und PIGE-Techniken) (Studie als PDF)
  47. Oddy, Wendy H., et al. "The association between dietary patterns and mental health in early adolescence."Preventive medicine49.1 (2009): 39-44. . (Der Zusammenhang von Ernährungsweise und der mentalen Gesundheit in der frühen Pubertät.) (Studie als PDF)
  48. Ruenberg, David. "Anti-depressant, stress suppressor and mood improver." U.S. Patent No. 6,410,522. 25 Jun. 2002. (Antidepressivum, Stresshemmer und Stimmungsaufbesserer.) (Studie als PDF)
  49. Rutenberg, David. "For alleviating symptoms associated with depression and mental and emotional stress." U.S. Patent Application 09/897,034. (Zur Linderung von Symptomen, die mit Depressionen sowie mentalem und emotionalem Stress einhergehen.) (Studie als PDF)

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(6)

Ella
geschrieben am: wednesday, 18. june 2014, 13:00
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Liebes Team von ZDG! Stimmt es, dass Weißkohl auch deshalb beim Abnehmen hilft, weil er wie ich oft höre "mehr Kalorien beim Verdauen verbrennt, als er beinhaltet"? (Das klingt mir recht suspekt, aber es wäre ja genial^^) Danke für eine Antwort! Glg, Ella




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ella
Das von Ihnen erwähnte Gerücht würde dazu führen, dass man sich früher oder später in Luft auflöste, ässe man nur noch Weisskohl - was nicht der Fall ist :-)
Weisskohl kann wie jede andere Kohlart, wie jedes andere Gemüse auch hervorragend dabei helfen, ein GESUNDES Körpergewicht zu erreichen und zu halten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

SuperMario
geschrieben am: tuesday, 22. january 2013, 13:00
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Ein sehr interessanter Artikel über Weißkohl/-saft und Magenbeschwerden. Aber was ist nun besser? Frisch gepresster selbst gemachter Weißkohlsaft oder abgefüllter aus dem Reformhaus/Bioladen? Zumal ich und viele andere auf den gekauften zurückgreifen müssten, da gute Entsafter teurer sind als gekaufter Weißkohlsaft. Bringt der abgefüllte Saft aber überhaupt etwas? Gibt es dazu Erfahrungswerte bzw. Studien? Und wenn der gekaufte "wertlos" wäre, wieso stellt man ihn ünerhaupt her? Ansonsten interessante Seite :-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo SuperMario,
ein Teil der hilfreichen Kohl-Inhaltsstoffe überlebt mit Sicherheit die Pasteurisierung gekaufter Säfte. Ein anderer Teil jedoch wird durch die Erhitzung und Lagerung zerstört. Bis zu einem gewissen Grad können gekaufte Säfte also sicherlich nützen, sehr viel besser wären jedoch selbst gepresste. Selbstverständlich ist eine hochwertige Saftpresse zunächst teurer als ein gekaufter Saft. Bedenken sie jedoch, dass Sie mit einer Saftpresse viele Jahre lang auf gekaufte Säfte verzichten können, sich das Gerät also amortisieren wird - vom Mehrnutzen für Ihre Gesundheit ganz zu schweigen.
Nicht alles, was die Lebensmittelindustrie herstellt, muss auch einen Nutzen bringen. Im Gegenteil. Ein Grossteil der Supermarktwaren dürfte relativ wertlos wenn nicht gar schädlich sein - und wird dennoch produziert.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tanja
geschrieben am: wednesday, 29. february 2012, 21:55
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Hallo, Stimmt es ,dass Bei manchen Krankheiten – wie z.B Blutgerinnungsstörungen – muss man bestimmte Dinge beachten, wenn man grünes Gemüse wie Kohl isst? und das Vitamin c in Kohl entwickelt sich erst wenn man es kocht?natürlich nicht zu lange sonst zerstört man es auch wieder. Diesen Tip habe ich gelesen: iele essen keinen Kohl, weil sie danach immer von Blähungen geplagt werden. Das gibt es einen Trick. Nachdem man die Kohlblätter gewaschen hat , legt man sie für einen Tag oder für zwei Tage in die Tiefkühltruhe oder ins Tiefkühlfach. Die Kälte knackt die festen Blätter, macht sie nach dem Kochen leichter verdaulich. Gruss Tanja




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tanja,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Grüne Gemüse enthalten das fettlösliche Vitamin K. Wer Medikamente nimmt, die die Blutgerinnung hemmen, sollte keine Vitamin-K-Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Man sagt, dass 1 mg Vitamin K (zusätzlich zur "normalen" Nahrung) die Wirkung dieser Medikamente aufheben könne. Die Frage ist hier natürlich zunächst: Was führte überhaupt erst zur Notwendigkeit der Medikamente? Denn ein Zustand, der den Verzehr der nahezu gesündesten Lebensmittel (grüne Blattgemüse) verbietet, ist natürlich nicht mehr gesund zu nennen.
 
Gerade weil Vitamin C hitzeempfindlich ist, sollten - wenn auf das Vitamin C Wert gelegt wird - die Speisen nicht gekocht werden. Falls die von Ihnen genannte These stimmen sollte: Wer sagt Ihnen, bei welcher Temperatur und wie lange Sie den Kohl nun kochen müssen bzw. dürfen?
 
Was den Kohl-Tiefkühl-Trick angeht: Probieren Sie ihn aus, falls Sie mit Blähungen nach Kohl Probleme haben. Unseren Erfahrungen nach legen sich die Blähungen nach angeblich blähenden Gemüsen, sobald die Darmflora intakt ist und der Darm regelmässig gereinigt wird. Siehe auch:

Wie funktioniert eine Darmreinigung
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

monpidu
geschrieben am: wednesday, 18. january 2012, 07:32
eMail-Adresse hinterlegt

Der Artikel über Weisskohl ist sehr informativ. Allerdings vermisse ich auch kritische und eher bedenkliche Gesichtspunkte was den Kohl angeht. So ist bekannt, dass Kohl Blähungen verursacht und Blähungen für einer gesunden Funktionsweise des Darmes nicht förderlich sind. Wie sich Kohl als allgemeines Nahrungsmittel verhält sagt der Artikel nicht viel aus.

Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die Senfölglycoside und die enthaltene Erucasäure beim regelmäßigem Genuss negative gesundheitliche Auswirkungen hat und die Darmflora stört. Alle Naturheilhundler sind sich einig, dass der Darm mit einer korrekten Funktion der Schlüssel zur Gesundheit ist. Ein Produkt, das diese Funktion negativ beeinträchtigt kann folglich nicht diesem Ziel dienen. Es wäre schön, wenn zu diesem Gesichtspunkt einige weitere Aussagen oder Kommentare (auch von der Redaktion) gemacht werden würden. Vielen Dank.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Monpidu,
vielen Dank für Ihre Mail.

Der Artikel nennt eine Vielzahl von Literatur (von "Naturheilkundlern"), die offenbar "alle" der Meinung sind, dass Kohl und Kohlsaft hervorragende Möglichkeiten bieten, die Gesundheit des Verdauungstraktes zu erhalten bzw. vor allen Dingen sie wieder herzustellen.
 
Natürlich kann man in wohl jedem Lebensmittel, das als gesund gilt, einzelne Substanzen finden, die sich in Studien - und dabei wurden sie meist isoliert verzehrt und in hohen Dosen verabreicht - als schädlich erwiesen haben sollen. Bei einer gesunden Ernährung geht es jedoch nicht darum, einzelne Stoffe isoliert zu betrachten, sondern das ganze Lebensmittel - gemeinsam mit vielen anderen - möglichst naturbelassen und frisch zu verzehren.
 
Gerade die von Ihnen genannten Senfölglycoside sind u. a. jene Verbindungen, die eine reinigende, krebsvorbeugende, Geschwüre abbauende und auf den Helicobacter tödliche Wirkung haben. Der Gehalt von Erucasäure war einst Gesprächsthema, als man die schädliche Wirkung von erucasäurereichem Raps auf das Vieh feststellte, der Erucasäuregehalt von Kohlgewächsen jedoch, die für die menschliche Ernährung eingesetzt werden, ist - unseres Wissens nach - verschwindend gering und sollte in keinem Falle dazu führen, auf die überwiegend positiven Auswirkungen des Kohles zu verzichten.
 
Abgesehen davon wird im betreffenden Artikel fast ausschliesslich von Kohl- oder KohlsaftKUREN berichtet, was bedeutet, dass ein bis drei Gläser frischer Kohlsaft für einen Zeitraum von sieben bis zehn Tagen getrunken wurden. An anderer Stelle wird geraten, täglich zwei Esslöffel Kohl zu essen, um eine krebsvorbeugende Wirkung zu erzielen.
 
Es wird also weder geraten, sich ausschliesslich von Kohl zu ernähren, wie das in früheren Zeiten gelegentlich in langen Wintern der Fall war, was u. U. problematisch werden und zu Schilddrüsenproblemen führen könnte noch wird behauptet, man solle lebenslänglich grössere Mengen Kohlsaft trinken.
 
Es geht also darum, den Kohl einerseits als kurzzeitiges Heilmittel bei ernsthaften Magen-Darm-Beschwerden einzusetzen und ihn andererseits in gemässigten Mengen so in eine gesunde Ernährung zu integrieren, dass er uns ausschliesslich nützt und schmeckt.
 
Kohl führt übrigens besonders dann zu Blähungen, wenn er erstens nicht richtig gekaut wird, wenn er zweitens im Darm auf unverdaute Rückstände stösst und wenn drittens die Darmflora nicht intakt ist. Blähungen können ferner gefördert werden, wenn der Kohl mit Früchten gegessen wird, wie das manche Kohlsalatrezepturen vorsehen, so dass hier eine falsche Lebensmittelkombination bzw. ein sanierungsbedürftiges Verdauungssystem die Probleme sind, nicht jedoch der Kohl.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit


 

Gelenkgesund
geschrieben am: wednesday, 20. july 2011, 10:19
eMail-Adresse hinterlegt
Daß Weißkohl Arthritis heilen, d.h. nicht nur evtl. vorbeugen oder Symptome lindern können soll, ist ja eine interessante These. Gibt es hierzu Studien?

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Gelenkgesund,

vielen Dank für Ihre Frage. Unter dem Hinweis haben wir die Quelle angegegeben. Wir wiederholen sie gerne noch einmal für Sie:

Quelle: The Nature Doctor: A Manual of Traditional and Complementary Medicine von Alfred Vogel


Mit lieben Grüßen
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Louise
geschrieben am: friday, 15. april 2011, 09:42
eMail-Adresse hinterlegt
Ich habe mit Weißkohl bisher sehr gute Erfahrungen gemacht was die entzündungshemmende und heilungsbeschleunigende Wirkung betrifft. Nach einer Zahn-OP sollte ich Antibiotika und Schmerzmittel nehmen und das nach Vorstellung meines Zahnarztes tagelang! Ich habe mich dagegen entschieden und da ich ohnehin nichts Kaubares zu mir nehmen konnte, ernährte ich mich von grünen Smoothies und diesem pikanten Brei:
1 Möhre, 2-3 Blätter Kohl, 2 EL hochwertiges Olivenöl, Steinsalz, Pfeffer. Das Ganze durch den Mixer und schon hat man ein leckeres (ist wirklich so!) und gesundes Essen. Auch ist es durch das Pürieren möglich, größere Mengen an Kohl zu sich zu nehmen, was ich persönlich ansonsten im rohen Zustand nicht schaffen würde.

Auch ein weiteres Kohlrezept mache ich sehr gerne:
3 bis 4 Blätter Kohl, 1 Avocado, 2 EL Kokosmilch, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Das Ganze sehr fein pürieren und schon hat man einen leckeren Dipp.

Vielen Dank noch einmal für die interessanten Informationen auf Ihrer Seite!

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