Nebenwirkungen von Antibiotika
Antibiotika und die Darmflora

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 24.01.2018
  • 1 Kommentar
Antibiotika und die Darmflora
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Bei vielen Erkrankungen ist die Gabe von Antibiotika eine medizinische Notwendigkeit. Doch leider sind Antibiotika nicht immer auch gut verträglich. Eine Studie aus den USA zeigt, dass über eine halbe Million Kinder dort pro Jahr heftige Nebenwirkungen auf diese Arzneimittel zeigen. Fünf Prozent der Kinder müssen aufgrund der Symptome, die sich während oder nach der Medikamenteneinnahme entwickeln, ins Krankenhaus eingeliefert werden. Kleinkinder unter fünf Jahren sind von dieser Problematik am stärksten betroffen.

Antibiotika töten wichtige Darmbakterien

Nach der Einnahme von Antibiotika können folgende Probleme auftreten: Hautausschläge, Magenschmerzen und Durchfälle. Antibiotika sind deshalb so problematisch, da sie nicht nur die kranken Bakterien, sondern auch die gesunden Bakterien im Darm abtöten. Sobald jedoch die gesunden Darmbakterien zerstört sind, kommt es zu einem Ungleichgewicht (Dysbakterie) der Darmflora, das zahlreiche Probleme verursachen kann. Am häufigsten kommt es zu einer Candidaüberbesiedelung, also einer Pilzinfektion, die ihrerseits die Ursache für zahlreiche andere gesundheitliche Störungen wird, unter anderem auch Krebs.

Simple Clean - die Darmreinigung

Dem Antibiotikum folgt die Verpilzung

Eine Candidaüberbesiedelung kann Kopfschmerzen, Akne, Ekzeme, PMS, Fusspilz, Neurodermitis, Allergien, Depressionen, chronische Müdigkeit, Sehstörungen, Probleme mit den Nebenhöhlen, hormonelle Störungen, Pilzinfektionen, Migräne, Stimmungsschwankungen, Verstopfung, schlechtes Gedächtnis, chronische Schmerzen oder Säurereflux auslösen. Die Probleme variieren jedoch von Mensch zu Mensch und können sich in ganz unterschiedlichen Körperregionen bemerkbar machen.

Zucker fördert die Pilzbesiedelung

Werden bei der Ernährung viel raffinierter Zucker und einfache Kohlenhydrate konsumiert, so fördern diese die Überbesiedelung der Pilze, bis zum Entstehen der oben genannten Problematiken. Diese Symptome können übrigens auch noch Jahre oder gar Jahrzehnte nach der Antibiotikaeinnahme auftreten.

Viele Menschen, die der Schulmedizin vertrauen, müssen dann in fortgeschrittenem Alter diverse Medikamente einnehmen, da sie ihre Immunabwehr durch die Einnahme von Antibiotika zerstört oder geschwächt haben.

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Antibiotika als wichtiger Wirtschaftsfaktor

Antibiotika gehören weltweit zu den am häufigsten verwendeten Medikamenten und stellen einen grossen Wirtschaftsfaktor für das medizinische System dar. Sie zerstören jedoch die Grundlagen des menschlichen Immunsystems und schaffen so neue gesundheitliche Probleme. Für die medizinische Wirtschaft ist dies natürlich kein Nachteil.

Statt der Einnahme von chemisch hergestelltem Antibiotika kann man auch auf natürliche antibiotische oder antibakterielle Substanzen zurück greifen. Diese erhalten die gesunden Bakterien im Darm:

  • Drei Esslöffel Kokosöl zweimal pro Tag und über mehrere Tage eingenommen, können antibakteriell wirken
  • Roher Knoblauch wirkt ebenfalls antibakteriell. Zerdrückt und für einige Minuten der Luft ausgesetzt kann er am besten wirken. Verzehren Sie pro Tag fünf bis sechs rohe Knoblauchzehen.
  • Kolloidales Silber und Grapefruitkernextrakt haben sich ebenfalls als natürliche Antibiotika bestens bewährt. Sie haben keinen negativen Einfluss auf die gesunden Darmbakterien

WICHTIG: Achten Sie darauf, dass Sie nach jeder Einnahme von herkömmlichen Antibiotika Ihre Darmflora wieder neu aufbauen. Hierzu benötigen Sie gute, naturbelassene Bakterienstämme (ohne Zusätze), die der vorhandenen Dysbakterie und der möglicherweise daraus entstehenden Candidabelastung effektiv entgegen wirken können.

Lesen Sie auch: Antibiotika zerstören die Darmbakterien

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Zentrum der Gesundheit

Veröffentlicht 15. Dezember 2016


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Zuletzt kommentiert

Adri A. schrieb am 18.03.2017

Hallo, Im Beipackzettel steht ja immer, nicht mit Milch einnehmen wegen des viel enthaltenen Kalzium was das Antibiotika ja dann unbrauchbar macht. Wie ist es aber dann bei z.b. Mandelmilch, die hat doch viel ehr Kalzium, und ist ja somit noch schlimmer wie Milch oder? Hab das erst am 2. Antibiose tag gemerkt, und seit dem verzichte ich erst mal drauf...

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Adri

Das kommt auf Ihre Mandelmilch und deren Calciumgehalt an. Wenn Sie sich selbst eine Mandelmilch aus z. B. 2 EL Mandeln und 250 ml Wasser herstellen, dann hat diese Mandelmilch etwa 50 mg Calcium, während dieselbe Menge Milch 300 mg Calcium hätte.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit