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Antibiotika wirken nicht mehr

Antibiotika wirken nicht mehr

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(Zentrum der Gesundheit) - Antibiotika-Resistenzen greifen immer weiter um sich. Antibiotika-resistente Bakterien können besonders im Krankenhaus bei geschwächten oder frisch operierten Menschen zu lebensbedrohlichen Entzündungen führen. Antibiotika wirken jetzt nicht mehr und nicht selten muss die Ärzteschaft hilflos zusehen, wie Menschen sterben. Allein in der EU geschieht dies jedes Jahr 25.000 Mal. Aus dieser Notsituation heraus erkennt mittlerweile auch die Schulmedizin den Segen des kolloidalen Silbers.

Katastrophale Bedrohung durch Antibiotika-Resistenzen

Laut eines neuen Berichts der britischen Regierung stelle die stetig wachsende Resistenz von Krankheitserregern gegen die sich weltweit im Einsatz befindlichen Antibiotika eine “katastrophale Bedrohung” dar, die innerhalb der nächsten 20 Jahre manifest werden könnte.

Dame Sally Davies, Grossbritanniens Chief Medical Officer (oberste Gesundheitsbeamtin), rief die Staatengemeinschaft in ihrem ersten jährlichen Bericht zum Kampf gegen die sich ausweitende Resistenz gegen Antibiotika dazu auf, geeignete Massnahmen zu ergreifen. Das Problem könne laut Davies im Laufe der nächsten 20 Jahre mehrere Millionen Todesopfer fordern - sogar nach nur kleineren chirurgischen Eingriffen.

Davies erklärte, das Problem sei so ernst, dass sie ihrer Regierung empfehle, es als ähnlich bedeutsam einzuschätzen wie etwa die Terrorbekämpfung oder den Klimawandel. Bakterielle Antibiotika-Resistenzen seien daher eine der grössten Bedrohungen für die Menschen.

Medizinische Grundversorgung wird um 200 Jahre zurückgeworfen

Seit Jahren lässt sich beobachten, dass die Wirkung von Antibiotika gegen die wichtigsten Bakterienstämme immer geringer wird. Dieses Phänomen sei laut Davies insbesondere deshalb so gravierend geworden, weil es seit geraumer Zeit – genauer gesagt seit 1987 - nicht mehr zur Entwicklung neuer und damit auch wieder wirksamer Antibiotika gekommen sei.

Während also die Bakterien emsig an ihrer Resistenz arbeiten, gibt es auf dem Antibiotika-Markt kaum Fortschritt. Verständlich, dass die Bakterien bereits einen guten Vorsprung haben und das Einholen nicht ganz einfach werden wird.

In ihrem Bericht fordert Davies die Umsetzung einer Reihe von Massnahmen, zu denen auch schärfere Regeln zur Verschreibung von Antibiotika zählen, wie die britische Zeitung The Independentberichtet.

"Es handelt sich um ein wachsendes Problem, und wenn wir es nicht in den Griff bekommen, werden wir uns irgendwann unweigerlich Zuständen im Gesundheitswesen gegenübersehen, die jenen im 19. Jahrhundert nicht unähnlich sein werden", erklärte Davies.

Antibiotika-Resistenzen sind tickende Zeitbomben

Sie fügte ausserdem hinzu, dass das Problem nicht neu und auch nicht unbekannt sei, da es sich schliesslich schon über einen langen Zeitraum hinweg entwickelt habe. Nun sei es aber leider zu einem offenkundigen Stillstand in diesem Bereich gekommen, so dass sie mit ihrem Bericht erneut die Aufmerksamkeit auf die bedrohlichen Antibiotika-Resistenzen lenken wolle:

"Als Ärztin war ich mir zwar über das Problem bewusst, aber ich habe damals noch nicht realisiert, welches Ausmass es bereits angenommen hatte und in welch rasendem Tempo es sich ausweitet. Die politischen Entscheidungsträger im Vereinigten Königreich müssen den Kampf gegen die Antibiotika-Resistenz zu einer ihrer Hauptaufgaben machen. Wichtig wären die Einführung eines nationalen Risiko-Registers sowie Veränderungen am landesweiten Gesundheitssystem und eine intensivierte internationale Zusammenarbeit."
Die Resistenz gegen Antibiotika ist eine tickende Zeitbombe – nicht nur für Grossbritannien, sondern für die ganze Welt. Wir müssen mit allen massgeblichen Stellen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass das sich abzeichnende apokalyptische Szenario nicht vollends zur Realität wird. Die hier beschriebene Bedrohung ist genauso ernst zu nehmen wie der Klimawandel."

Jedes Jahr tausende Opfer

Keith Ridge, der britische Chief Pharmaceutical Officer, erklärte in diesem Zusammenhang, dass es ungeachtet der bereits umgesetzten Kontrollmechanismen für die Verschreibung von Antibiotika in Krankenhäusern zusätzliche, striktere Reglementierungen für die Verschreibung dieser Präparate auch bei Hausärzten geben müsse. Der Independent schrieb, dass es in Grossbritannien in den letzten 10 Jahren glücklicherweise zu einer nahezu 80prozentigen Reduzierung der Infektionen mit MRSA und Clostridium difficile gekommen sei.

MRSA ist die Abkürzung für eine bestimmte Art antibiotikaresistenter Bakterien, nämlich für den sog. Methicillin-resistenten Staphylokokkus Aureus, der bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem (z. B. im Krankenhaus nach Operationen) zu lebensbedrohlichen Entzündungen führen kann wie Lungenentzündungen oder Sepsis.

Clostridien hingegen bringen häufig ernsthafte bis tödliche Darmflora stark geschädigt, so dass sich jetzt antibiotikaresistente Keime sehr gut vermehren können.

Diese beiden Bakterien sind jedoch offenbar auf dem Rückzug. Gleichzeitig greifen andere und zwar deutlich aggressivere Bakterien um sich. Dazu gehören manche Escherichia-Coli-Stämme sowie Klebsiella-Bakterien. Sie gelten inzwischen als die Hauptverursacher für im Krankenhaus ausbrechende Infektionen.

Wir sinken wie die Titanic

In den Vereinigten Staaten sind es nach Angaben der amerikanischen Seuchenschutzbehörde CDC vor allem die arbapenem-resistenten Enterobakterien, kurz CRE, die im vergangenen Jahrzehnt üblich geworden seien. Carbapeneme sind Antibiotika, die lange Zeit sehr gut wirkten, jetzt aber deutlich an Leistungsfähigkeit einbüssen, so dass es immer häufiger zu Therapieversagern kommt.

Befürchtet wird jetzt, dass die bereits resistenten Bakterien ihre Resistenzgene an andere – noch nicht resistente - Bakterien weiter geben könnten.

Der Spezialist für Infektionskrankheiten Dr. Brad Spellberg vom Los Angeles Biomedical Research Institute am Harbor UCLA Medical Center verglich das immer dringlicher werdende Problem mit dem Schicksal der Titanic:

“Wir reden hier nicht über einen irgendwo in der Ferne herumstehenden Eisberg. Das Schiff ist bereits längst mit diesem Eisberg kollidiert. Wir laufen voll Wasser. Es sterben bereits Menschen - und zwar nicht einfach an CRE, sondern an nicht-behandelbarem CRE", erklärte der Wissenschaftler gegenüber dem National Public Radio.

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Antibiotika-Entwicklung lohnt sich nicht

Die Ursachen für das Problem liegen also auf der Hand: Antibiotika werden zu häufig eingesetzt. Gleichzeitig werden keine neuen Antibiotika entwickelt – und es sieht auch derzeit nicht danach aus, als könne sich das in naher Zukunft ändern, schrieb der Independent. Zwar würden momentan ein paar wenige Medikamente von britischen Firmen entwickelt, doch seien diese Bemühungen letztlich nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

Davies macht für diesen Zustand zum Teil auch Big Pharma verantwortlich. In der Entwicklung von Antibiotika liegt nicht soviel Profit, da diese Präparate zwar teuer sind, aber nur für kurze Zeit eingenommen werden müssen. Blutdrucksenker beispielsweise müssen über einen sehr langen Zeitraum verwendet werden und seien deshalb profitabler.

„Wir müssen unsere Ausbildungsstandards erhöhen, sodass die Ärzte und Schwestern, sowie auch die Tierärzte genau wissen, was sie tun, wenn sie Antibiotika verschreiben, und darüber hinaus die Vorteile wie auch die Risiken der Behandlung mit diesen Präparaten genauer einschätzen können. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang auch, sich genügend Zeit dafür zu nehmen, dem Patienten zu erklären, warum er keine Antibiotika verschrieben bekommt“, fügte Davies an.

Kann kolloidales Silber helfen?

In einer im Juni 2013 veröffentlichten Studie mit dem Titel "Silver enhances Antibiotic Activity Against Gram-Negative Bacteria" konnten die Wissenschaftler um Jose Ruben Morones-Ramirez zeigen, dass Silberpräparate die Wirkung von Antibiotika deutlich verstärkten – und zwar insbesondere dann, wenn es solche Bakterien zu bekämpfen gilt, die normalerweise nicht (mehr) so gut auf Antibiotika reagieren.

Bei In-Vitro-Versuchen konnte das Silber die Erfolge gegen Bakterien bis um das 1000fache erhöhen. Auch bei In-Vivo-Tests war das Silber mehr als erfolgreich. So konnten beispielsweise Bauchfellentzündungen nur in 10 Prozent der Fälle überlebt werden, wenn ausschliesslich mit Antibiotika therapiert wurde. Gab man dem Patienten jedoch zusätzlich Silber, dann überlebten 90 Prozent der Testkandidaten.

Es lohnt sich also definitiv, für den Fall der Fälle kolloidales Silber in der Hausapotheke zu haben.

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