Entsäuerung für einen gesunden Säure-Basen-Haushalt
Entsäuerung beschreibt in der Alternativmedizin und Naturheilkunde Maßnahmen, die den Säure-Basen-Haushalt unterstützen können.
Dabei geht es nicht um die Regulierung des Blut-pH-Wertes, wie häufig geglaubt wird, sondern darum, in den jeweiligen Körperregionen den physiologisch vorgesehenen pH-Wert zu unterstützen, wo er aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Der pH-Wert gibt an, wie basisch bzw. wie sauer etwas ist. Die pH-Wert-Skala beginnt bei 0 für extrem sauer und endet bei 14 für extrem basisch, während in der Mitte, also bei 7 der neutrale Punkt liegt. Das heißt, über 7 beginnt der basische Bereich und unter 7 der saure Bereich.
Welche Körperregion braucht welchen pH-Wert?
Nachfolgend einige Beispiele für den passenden pH-Wert in verschiedenen Körperbereichen:
- Der Magen sollte mit pH 1,5–3,5 sauer sein. Ist er es nicht, wird er infektanfällig und es kommt zu Verdauungsstörungen mit den entsprechenden Beschwerden.
- Der Dünndarm sollte mit pH 7–8 leicht basisch sein. Ist er es nicht, kann es zu Resorptionsstörungen kommen und daraufhin zu zahlreichen Nährstoffmängeln und Beschwerden.
- Der Dickdarm sollte mit 6–6,8 leicht sauer sein. Alles andere führt zu einer Dysbiose und zu Entzündungsprozessen.
- Die Vagina hat mit pH 3,8–4,5 einen sauren pH-Wert. Verschiebt sich dieser, kommt es zu Infektionen und Pilzbefall.
- Der Speichel sollte einen pH-Wert von 6,5–7,5 haben, also leicht basisch sein. Ist dies nicht der Fall, drohen u. a. Karies und Zahnstein.
Da ein Großteil des Immunsystems im Verdauungssystem lokalisiert ist, können sich ungesunde pH-Wert-Schwankungen in diesem Bereich auf die Gesamtgesundheit negativ auswirken.
Entsäuerung wird verhindert
Eine natürliche Entsäuerung (die vom Körper selbst durchgeführt werden kann) wird durch weitere Faktoren verhindert, als da wären: Bewegungsmangel, erhöhte Stressfaktoren, Wohngifte und schädigende Umwelteinflüsse wie Lärm, Abgase und Elektrosmog.
Kann sich der Körper all diesen schädigenden Einflüssen nicht entziehen und Aussenreize ungehindert auf das Nervensystem einwirken, spricht der für Stresssituationen zuständige Sympathikus darauf an. Dieser Teil des vegetativen Nervensystems sorgt für eine erhöhte Säureausschüttung in den Organismus, was langfristig zu einer Säureüberflutung führt.
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Der Körper strebt immer nach Entsäuerung
Um einen schädigenden Säurestoss abzuwehren, kann der menschliche Organismus so genannte Pufferzonen einsetzen. Die Pufferzonen befinden sich im Bindegewebe. Dort können Säureüberschüsse deponiert werden. Diese können später durch eine Basenflut wieder aus dem Körper ausgeschwemmt werden.
Basische Mineralien zur Entsäuerung
Ist der Organismus jedoch permanent übersäuert und fehlt ausserdem die Basenflut in Form von basischen Mineralien, wird das Ausschwemmen der Säuren verhindert. Gleichzeitig muss der Organismus zum Erhalt des Säuren-Basen-Gleichgewichts auf körpereigene basische Mineralien zugreifen, um die eingelagerten ätzenden Säuren unschädlich zu machen und zu neutralisieren.
Fehlende Entsäuerung führt zu Krankheit
Wenn der Organismus nicht in der Lage ist, seinen gesunden pH-Wert einzuhalten, kann dies - wie an den obigen Beispielen erläutert - zu Krankheiten aller Art führen oder bestehende Krankheiten verschlechtern bzw. Heilprozesse bremsen.
Die perfekte Entsäuerung
Wenn eine Entsäuerung also vom Körper nicht mehr selbständig durchgeführt werden kann, braucht er Unterstützung. Die Entsäuerung kann nun durch eine konsequente basische Ernährung eingeleitet werden.
Der nächste Schritt ist die Zufuhr basischer Mineralstoffe (z. B. mit der Sango Meeres Koralle), welche die Säureflut stoppen und die eingelagerten Säuren ausleiten helfen. Auf diese Weise lässt sich das Zelläussere entsäuern, nicht in jedem Fall aber auch das Zellinnere.
Intrazelluläre Entsäuerung
Auch im intrazellulären Raum, also im Inneren der Zelle muss permanent ein optimales Säure-Basen-Gleichgewicht vorherrschen, um sicherzustellen, dass die vielfältigen chemischen Reaktionen in der Zelle ordnungsgemäss funktionieren können. Intrazelluläre Reaktionen haben auch immer zur Folge, dass saure Abfallstoffe entstehen.
Diese müssen durch die Zellwände entsorgt, in den extrazellulären Bereich abgeführt und anschliessend ausgeschieden werden. Parallel dazu müssen auch hier basische Mineralstoffe in die jeweilige Zelle eingeschleust werden, die dazu beitragen, die Säure-Basen-Balance im Innern der Zelle zu stabilisieren.
Es muss also auch immer eine intrazelluläre Entsäuerung stattfinden können.
Mangelhafte Entsäuerung unterstützt den körperlichen Verfall
Was passiert aber, wenn die intrazelluläre Entsäuerung nicht richtig funktioniert? Besteht beispielsweise bereits eine Übersäuerung im extrazellulären Bereich, können die Zellen nur unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Zudem findet der Abtransport der sauren Stoffwechselprodukte aus der Zelle nicht im ausreichenden Mass statt.
Eine mangelhafte Entsäuerung im intrazellulären Bereich kann folglich zu gravierenden gesundheitlichen Störungen führen, da die Zellen absterben oder entarten können. Bei einer Zellentartung können sich gar die gefürchteten Krebszellen entwickeln.
Problematische intrazelluläre Entsäuerung
Die Entsäuerung der Zelle ist jedoch nicht immer einfach, da zunächst die biologische Barriere der Zellmembran überwunden werden muss, damit die Basen überhaupt ins Zellinnere transportiert und die Säuren wieder ausgeschieden werden können.
Oft befinden sich die Zellen in einer sog. Reaktionsstarre. Das heisst, sie können ihre Säurelast nicht mehr abgeben - weder aus eigener Kraft noch mit Hilfe eines gewöhnlichen Basenpräparates.
Entsäuerung nur bei Zellen ohne Reaktionsstarre möglich
Während eine gesunde Zelle negativ geladen ist, ist eine übersäuerte Zelle positiv geladen. Die entsäuernden Nährstoffe sind jedoch ebenfalls positiv geladen. Da sich gleiche Ladungen abstossen, können die Nährstoffe und basischen Mineralstoffe nicht mehr in die übersäuerte Zelle gelangen.
Die Zelle verliert Energie und Lebenskraft. Eine herkömmliche Entsäuerung kann in einem solchen Fall also nichts mehr bewirken, da sie die Reaktionsstarre der Zelle nicht aufheben kann. Daher muss zunächst nach einer Möglichkeit gesucht werden, die Reaktionsstarre der Zelle aufzuheben.
Aktiv-Basen zur intrazellulären Entsäuerung
Eine Lösung zur effektiven intrazellulären Entsäuerung bietet das basische Aktivwasser-Konzentrat Aktiv-Basen. Es hebt die Reaktionsstarre der Zelle auf und führt diese in einen negativ geladenen, also gesunden Zustand über. Die Zelle kann erst jetzt wieder Basen und Nährstoffe aufnehmen und Säuren ausscheiden. Eine derart erfolgreiche Entsäuerung führt zu leistungsfähigen und langlebigen Zellen, die nur selten, wenn überhaupt, entarten.
Entsäuerung fördert Heilprozesse
Eine Entsäuerung aktiviert die Selbstregulationsfähigkeit des Organismus. Das heisst, der Körper wird durch die Entsäuerung dazu in die Lage versetzt, alles auszuleiten, was er nicht braucht und sich stattdessen mit hochwertigen Nähr- und Mikronährstoffen zu versorgen, um wieder gesunde und starke Zellen aufzubauen.
Diese Umbauaktivitäten laufen nicht immer unbemerkt ab. Gelegentlich weisen Symptome wie Haut- oder Verdauungsprobleme oder auch Erkältungen darauf hin, dass im Körper wichtige Entgiftungs- und Heilprozesse im Gange sind. Diese sog. Heilkrisen treten nicht bei jedem auf.
Tun sie es jedoch, so können sie in ihrem Ausmass mit Hilfe von Bentonit abgemildert werden. Bentonit ist eine Mineralerde, die Giftstoffe und Stoffwechselabbauprodukte in sich aufsaugt und rasch über den Darm zur Ausscheidung bringt.
Die effektive Entsäuerung – Der Plan
Zu einer effektiven Entsäuerung gehören dementsprechend die folgenden Punkte:
Basische Ernährung
Der Einstieg in die basische Ernährung gelingt sehr einfach mit Hilfe einer entsprechenden Entschlackungskur. Darüber hinaus finden Sie auf unserer Seite zahlreiche Informationen zur Praxis der basischen Ernährung ( basische Rezepte, basisches Frühstück, basische Kuchen etc.) Gelingt Ihnen die basische Ernährung noch nicht wirklich perfekt?
Dann können Sie das Basenpotential Ihrer Ernährung ganz einfach erhöhen, indem Sie ein basisches Nahrungsergänzungsmittel über Ihre Mahlzeiten streuen.
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Basische Mineralien (Sango Meeres Koralle)
Die Sango Meeres Koralle besteht aus natürlichen basischen Mineralstoffen in Pulverform. Sie verfügen über einen sehr hohen Anteil an basischen Elementen. Über 70 Mineralien und Spurenelementen werden dem Körper über die Sango Meereskoralle zugeführt - und das in einer für den Körper besonders leicht verwertbaren Form.
* Hier finden Sie die Sango-Koralle
Basisches Aktivwasser-Konzentrat Aktiv-Basen
Aktiv-Basen ist ein Konzentrat mit einem pH-Wert zwischen 10,5 und 11. Daher nimmt man es in nur kleinen Mengen und verdünnt mit Wasser ein. Verzehrempfehlung: Zweimal täglich 25 Milliliter in etwa 150 Milliliter Wasser geben (das ist ein kleines Glas) und ca. 1 Stunde vor einer Mahlzeit trinken.
Eine Entsäuerungskur mit Aktiv-Basen sollte rein prophylaktisch zweimal jährlich durchgeführt werden. Bei Beschwerden entsprechend öfter, um den Zellen ausreichend Möglichkeit zu geben, den sauren Zustand der Reaktionsstarre auch tatsächlich verlassen zu können.
* Hier finden Sie Aktiv-Basen
Basische Bäder
Basische Vollbäder (2 – 3 mal wöchentlich) fördern die Entsäuerung über die Haut. Alternativ können tägliche basische Fussbäder durchgeführt werden.
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Bentonit
Bentonit nimmt man zur Förderung der Entsäuerung, Beschleunigung der Entgiftung und Entlastung des Organismus. Lesen Sie auch auf unserer Seite: Bentonit: Wirkung und Nebenwirkungen
Zellschutz mit Astaxanthin
Eine Entsäuerung bringt Entlastung. Doch benötigen die durch eine jahrelange Übersäuerung geschädigten und gestressten Zellen jetzt besonders viel Zuwendung. Es sollten daher hochwirksame Antioxidantien zugeführt werden, um die Zellen zuverlässig – nicht nur während der Entsäuerung, sondern auch künftig - vor freien Radikalen zu schützen.
Eines der stärksten und potentesten Antioxidantien ist Astaxanthin, das Ihrem Körper zahlreiche gesundheitlichen Vorteile schenken kann. Lesen Sie hier mehr über Astaxanthin auf unserer Seite. Nutzen Sie die Suchfunktion..
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Zellnahrung mit Spirulina
Eine Entsäuerung fordert von den Zellen jedoch auch Arbeit. Arbeiten kann man auch im Zustand der Mangelernährung – allerdings hält sich der Erfolg der Arbeit dann in äusserst engen Grenzen. Die Zellen müssen also rundum mit allen Nähr- und Vitalstoffen versorgt sein, um ihre Arbeit – die Entsäuerung – bestmöglich und mit hervorragenden Ergebnissen erledigen zu können.
Diese Nähr- und Vitalstoffe kann Spirulina, die grüne Mikroalge, liefern. Sie ergänzt ideal die bisherigen Massnahmen aus basischer Ernährung, basischer Sango Meeres Koralle, Aktiv-Basen und Astaxanthin.
Bitterstoffe
Bitterstoffe unterstützen die Entsäuerung sehr gut. Da alle bitterstoffhaltigen Kräuter basisch und infolgedessen entsäuernd wirken, wird empfohlen, regelmässig vor den Mahlzeiten Tees zu trinken, die aus bitterstoffhaltigen Pflanzen bestehen.
Dazu gehören Löwenzahn, Schafgarbe, Kardamom, Kalmus, gelber Enzian, Galgant, Engelwurz, Tausendgüldenkraut, Wermut und weitere Kräuter. Die Bitterstoffe in den genannten Heilpflanzen regen die Bildung von Verdauungssäften an.
Ausserdem stimulieren sie die basophilen Drüsen im Verdauungstrakt, die zur körpereigenen Basenproduktion beitragen und damit ein wichtiges Puffersystem im Hinblick auf die täglich eintreffenden Säuren darstellen.
Dieses Puffersystem kann mit zunehmendem Alter an Leistungsfähigkeit verlieren. Daher stellen Bitterstoffe eine aktivierende Massnahme dar, die hier regulierend eingreifen kann.
Entsäuernde Bitterstoffe können nicht nur als Tee, sondern auch in Form eines hochwertigen Kräuterbitters (z. B. Bitterstern), in Form von Löwenzahnwurzelextrakt oder aber als Bitter-Basenpulver eingenommen werden.
* Hier finden Sie einen Bitterstoff.