Tanztherapie: Wie Tanzen auf die Gesundheit wirkt

In der Naturheilkunde wird immer öfter auch die Tanztherapie eingesetzt, denn Tanzen kann auf ganz unterschiedliche Arten heilsam wirken.

Tanzen – den Körper rhythmisch bewegen, meist zu Musik – spielt seit Menschengedenken in allen Kulturen und über alle Zeiten hinweg eine wichtige Rolle. Tanzen kann aus verschiedenen Gründen gesundheitsfördernd wirken (1), unter anderem durch körperliche Bewegung, Musikstimulation und soziale Integration, wie die kolumbianische Forscherin Quiroga Murcia in ihrer Doktorarbeit zum Thema „Tanzen: Subjektive und psychobiologische Wirkungen“ im Jahr 2010 herausfand (2).

Dass körperliche Aktivität ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Lebensweise ist, ist allseits bekannt. Laut dem Psychologen Prof. Ralf Schwarzer von der Universität Berlin wurde in mehreren Studien bestätigt, dass sich durch körperliche Fitness das Risiko von Krankheiten reduziert und sich die Lebensqualität erhöht (3). Die körperliche Bewegung beim Tanzen kann unter anderem die Ausdauer, Koordination, Elastizität, Muskelkraft und die Gelenkigkeit fördern (22, 23).

Tanzen ist jedoch mehr als körperliche Bewegung. Tanzen ist darüber hinaus die Möglichkeit, sich und seine Gefühle auszudrücken. Dabei geht es nicht um bestimmte Techniken oder Stilrichtungen, sondern vielmehr um die Wurzeln des Tanzes:

Tanzen als Ausdruck menschlicher Befindlichkeiten, Emotionen, Zustände und Bedürfnisse. Tanzen, um sich mitzuteilen, sich verständlich zu machen. Dieser so genannte Basic Dance – wie er in der amerikanischen Literatur genannt wird – hat immer eine Bedeutung, ist eine „Sprache“, um Gefühle, die nicht in Worte zu fassen sind, auf rhythmische und symbolische Art und Weise auszudrücken (24).

Tanzen: Musik motiviert und verbindet

Musik spielt eine grosse Rolle beim Tanzen und auch beim Gesundwerden oder Gesundbleiben. Melodie, Metrum und Rhythmus lassen die Tänzer den Schwung finden, sich zu bewegen und inspirieren sie dazu, sich kreativ und organisiert zu bewegen. Musik synchronisiert und integriert die einzelnen Tänzer innerhalb einer Gruppe. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Bindung von sozialen Beziehungen und kann beispielsweise die Stimmung in einer Menschengruppe synchronisieren, also die ganze Gruppe – je nach Musik - in eine bestimmte Stimmung versetzen.

Musik beeinflusst nicht nur die subjektive emotionale Befindlichkeit, sondern auch vegetative Reaktionen wie zum Beispiel Blutdruck, Puls, Atmung, Körpertemperatur, Hautleitfähigkeit, Muskelspannung und Darmbewegung (4, 5).

Musik aktiviert Veränderungen im limbischen und auch im paralimbischen Bereich des Gehirns. Während ersterer an der Entstehung und Verarbeitung von Emotionen beteiligt ist, verknüpft letzterer Emotionen mit vegetativen Organfunktionen, wie Atmung, Verdauung und Stoffwechsel (6, 7). Auf diese Weise hat Musik einen regulierenden Einfluss auf genau diese vegetativen Funktionen. Die Atmung wird ruhiger und gleichmässiger, die Verdauung funktioniert besser und der Stoffwechsel wird plötzlich wieder aktiver.

Ein Paar tanzt und ist überglücklich [Quelle: gettyimages.de/fizkes]

Tanzen als soziale Integration

Positive soziale Kontakte sind laut Professor Schwarzer ein wesentlicher Faktor, der die Gesundheit indirekt sehr stark beeinflussen kann (3). Gerade das Tanzen bietet sich hierzu hervorragend an, da es hierbei einfach ist, Kontakte zu knüpfen. Tanzen ist somit ein Medium der Kontaktaufnahme, das soziale Integration, ein Gemeinschaftsgefühl und das Gefühl der Gruppenzugehörigkeit schaffen kann (8).

Wie sollte man tanzen?

Tanzen Sie einfach los – jetzt und hier! Tanzen Sie, wie Sie möchten. Tanzen Sie schnell, tanzen Sie langsam, drehen Sie sich im Kreis, tanzen Sie im Wiegeschritt, tanzen Sie morgens oder abends, im Hellen oder in der Dunkelheit – tanzen Sie einfach! Sie brauchen nur sich! Sie machen alles richtig, genau so, wie Sie es machen! Geniessen Sie den Tanz und denken Sie an das, was schon Platon sagte: „Musik und Rhythmus finden ihren Weg zu den geheimsten Plätzen der Seele.“

Welche Musik sollte man wählen?

Welche Musik Sie wählen, hängt ganz von Ihren Vorlieben ab. Die Wirkung von Musik kann individuell verschieden sein, wobei beruhigende Musik eher zur Entspannung beiträgt, Spannungen abbaut, Reizzustände, Unruhen und Verkrampfungen mildert oder löst, Gefühle aufkommen lässt, die das allgemeine Wohlbefinden verbessern und die Fantasie entwickeln und stimulieren (10). Hört man hingegen seine Lieblingslieder, führt dies laut einer Studie mit 94 Probanden im Jahr 2017 tendenziell eher zu Erregung und Freude an (11).

Was ist eine Tanztherapie? Welche Ziele verfolgt sie?

„Tanztherapie ist künstlerische und körperorientierte Psychotherapie. Sie beruht auf dem Prinzip der Einheit und Wechselwirkung körperlicher, emotionaler, psychischer, kognitiver und sozialer Prozesse.“, so der Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands e.V. (12)

Die Tanz- (und Bewegungs-)Therapie versucht den Patienten und den Zugang zu seinen Gefühlen über seinen Körper zu erreichen. Es ist eine ganzheitliche Therapie, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringt und die wahre Ursache für Gefühle und Verhaltensweisen herauszufinden versucht, um dem Patienten so die Möglichkeit zu geben, seine Handlungsweisen und Reaktionen selbst zu bestimmen, anstatt sich unbewusst von „alten“ Mustern leiten zu lassen.

Denn kennt der Mensch die Ursachen seiner Gefühle und Verhaltensweisen, kann er sie bewusster betrachten, verstehen und aufgrund dessen (anders als zuvor) handeln. Tanztherapie möchte die Gesundheit des Menschen fördern, erhalten, erlangen, seine Lebensqualität verbessern und eventuell vorhandene Symptome, z. B. von psychiatrischen Erkrankungen wie Depressionen oder Phobien, lindern oder beheben.

Durch Tanztherapie ist es überdies möglich, emotionale Erlebnisse, innere Konflikte und Konflikte in Beziehungen zu anderen Menschen zu bearbeiten. Ganz gleich jedoch, welches Problem oder welche Erkrankung mit einer Tanztherapie behandelt wird, zeigen sich oft sehr schnell Veränderungen, wie z. B. die folgenden (12, 13, 14, 15):

  • Die Lebensfreude und der innere Antrieb wachsen.
  • Die Körperwahrnehmung wird verfeinert, man lernt z. B. wahrzunehmen, was man selbst mit seiner Körpersprache ausdrückt oder wo im Körper Schmerzen spürbar sind und wo es dagegen nicht schmerzt – was zum Beispiel Schmerzpatienten helfen kann, bewusst die schmerzfreien Körperteile wahrzunehmen.
  • Man lernt, seinen Körper wieder realistisch wahrzunehmen, ein realistisches Körperbild zu entwickeln, z. B. bei Magersucht nimmt man wahr, wie dünn man in Wirklichkeit ist.
  • Ein positives Körpergefühl entwickelt sich, was zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl führt
  • Man findet Kontakte zu evtl. Gleichgesinnten und erlebt in der Tanzgruppe Zugehörigkeitsgefühle.
  • Man lernt, authentische Bewegungen zuzulassen und wird auf diese Weise insgesamt wieder authentischer.

In diesem Video erhalten Sie Einblick in die Tanztherapie und sehen, wie wirklich jeder Mensch von einer Tanztherapie profitieren kann.

Wann kommt eine Tanztherapie in Frage?

Wie schon die obigen Punkte zeigen, könnte eine Tanztherapie im Grunde für jeden Menschen geeignet sein, ob er nun krank ist oder gesund. Denn mehr Lebensfreude, eine bessere Körperwahrnehmung, ein höheres Selbstwertgefühl oder mehr Authentizität sind sicher jedem willkommen.

Laut dem Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands e. V. ist eine Tanztherapie aber natürlich auch in vielen Bereichen der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie und auch in der somatischen Medizin und der Heilpädagogik anwendbar (13) – als ein Baustein eines ganzheitlichen Konzeptes – etwa bei den folgenden Problematiken:

  • Verhaltensstörungen und emotionale Störungen im Kindes- und Jugendalter
  • Psychosen
  • Ängste
  • Soziale Phobien (Angst, sich vor anderen Menschen zu blamieren, so dass Menschengruppen oder generell andere Menschen – wenn möglich – gemieden werden.)
  • Depressionen
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Somatoforme Störungen (körperliche Beschwerden, die sich nicht auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen)
  • Stress
  • Burn-Out-Syndrom
  • Essstörungen
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • Abhängigkeit und Sucht
  • Gerontopsychiatrische Störungen (psychische Störungen im Alter, z. B. Demenz)
  • Onkologische Erkrankungen (Krebs)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen, z. B. Migräne oder Spannungskopfschmerz
  • Sprachbehinderungen, z. B. Spracheinschränkungen und Sprachausfälle durch Schlaganfälle
  • Sinnesbehinderungen, z. B. Fehlsichtigkeiten
  • Lernbehinderungen
  • Körperbehinderungen
  • Geistige Behinderungen

Hilft Tanzen bei Depressionen?

Depressionen sind weltweit die häufigste Ursache für psychische Erkrankungen. Die meisten Betroffenen nehmen Antidepressiva oder gehen zur klassischen Psychotherapie – oft nur mit mässigen Erfolgen. Eine Tanztherapie kann sehr gut in eine Therapie integriert werden und dabei nachweislich sehr gute Ergebnisse erzielen (28).

Koch und Kollegen etwa verglichen 2007 die Effekte von Tanzen, Musikhören und Hometrainer fahren auf die Reduktion von Depressivität und die Verbesserung der Vitalität von 31 psychiatrischen Patientinnen mit der Haupt- oder Zusatzdiagnose Depression.

Es zeigte sich, dass die mit Kreistanz – also dem Tanzen in Kreisformation – Behandelten signifikant weniger depressiv und signifikant vitaler waren als Teilnehmer der Musik hörenden oder Hometrainer fahrenden Gruppen (16).

Wissenschaftler der Edge Hill University in Grossbritannien bestätigten nach einer Auswertung von acht Studien zu diesem Thema, dass die Tanztherapie eine wirksame Behandlung bei Depressionen im Erwachsenenalter darstellt. In allen ausgewerteten Studien konnten die Depressionen durch eine Tanztherapie verringert werden (28).

Hilft Tanzen gegen Stress?

Eindeutig ja! Regelmässige Tanztreffen können sehr gut dabei helfen, Stressreaktionen zu reduzieren, so eine Studie der Abteilung Psychologie der Universität Zürich (9). Die stressreduzierende Wirkung lässt sich anhand eines sinkenden Cortisolspiegels im Speichel sogar messen, wie Quiroga Murcia herausfand (2).

Und in einer 12-wöchigen Interventionsstudie aus dem Jahr 2005 zur Überprüfung tanztherapeutischer Effekte auf psychologischen Distress (negativen Stress) und neurohormonelle Veränderungen bei Jugendlichen mit milder Depression zeigten Forscher an 40 koreanischen Mädchen, dass eine signifikante Verbesserung des negativen Stresses sowie eine Serotoninsteigerung und eine Dopaminreduktion durch Tanztherapie erreicht werden können.

Auch die Cortisolwerte konnten geringfügig gesenkt werden. Serotonin, Dopamin und Cortisol sind Hormone, die indirekt oder direkt in Zusammenhang mit depressiver Müdigkeit, Stress, Schlaflosigkeit und psychologischen Symptomen in Zusammenhang gebracht werden.

Aus den Ergebnissen schlossen die Autorinnen, dass sich das sympathische Nervensystem durch eine Tanztherapie stabilisieren lässt. Eine Tanztherapie sei deshalb eine effektive Behandlungsmethode bei milder Depression bei Jugendlichen und zur Verbesserung von negativem psychischen Stress (17).

Kann eine Tanztherapie Gewaltopfern helfen?

In einem zweijährigen Forschungsprojekt an der Universität Oldenburg zur alternativen Behandlung von 16 traumatisierten und von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen zeigte Claire Moore, dass sich durch eine Tanztherapie der Bedarf an Medikamenten verringern liess. Auch Stress, Schmerzen und Depressionen konnten reduziert werden. Genauso liessen sich das Körperbild, die Selbstwahrnehmung und das Selbstvertrauen der Frauen merklich verbessern (14, 18).

Wo kann man tanztherapeutisch behandelt werden und für wen ist eine Tanztherapie geeignet?

Tanztherapie wird heutzutage zur Psychotherapie, aber auch vorbeugend, kurativ, rehabilitativ oder palliativ in den unterschiedlichsten Einrichtungen eingesetzt, zum Beispiel in Krankenhäusern für Psychiatrie und Neurologie, in Kliniken für psychosomatische Medizin, Suchtkliniken und Tageskliniken, in heil- und sonderpädagogischen Einrichtungen oder privaten Praxen für Tanztherapie.

Geeignet ist eine Tanztherapie durch ihre Vielzahl an Methoden für nahezu jede Altersgruppe: Vom Kleinkind bis zu den Senioren kann jeder von einer Tanztherapie (und natürlich auch vom Tanzen als Massnahme zur Gesundheitsförderung) profitieren (13).

Private TanztherapeutInnen finden Sie beispielsweise auf der Internetseite des Berufsverbands der TanztherapeutInnen Deutschlands e. V. Tanztherapeutische Angebote und gesundheitsfördernde Tanzangebote in Ihrer Region finden Sie auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Tanztherapie e. V. DGT unter „regionale Angebote“.

Wie läuft eine Tanztherapie ab?

Die EINE Tanztherapie gibt es nicht. Tanztherapie ist sozusagen ein Sammelbegriff für verschiedene therapeutische Methoden, die je nach Indikation, Therapeut und Patient variieren können. Es gibt Tanztherapien als Behandlung für Einzelpersonen oder auch in Form von Gruppenangeboten (19).

Laut der Psycho- und Tanztherapeutin Dr. Elke Willke wird heute hauptsächlich die Integrative Tanztherapie praktiziert. „Die Integrative Tanztherapie stellt eine Integration von mehreren Strömen professioneller und persönlicher Entwicklung, psychotherapeutischen Theoriehintergründen und tänzerischen Ansätzen dar.“

Dr. Willke betont, dass in der Integrativen Tanztherapie das verbale Medium Sprache und das nonverbale Medium Tanz eine wichtige Rolle spielen und in Wechselwirkung miteinander stehen.

Eine Tanztherapie kann deshalb sehr unterschiedlich ablaufen. Beispielsweise kann ein tanztherapeutischer Prozess mit einem Gespräch beginnen, welches dann in Bewegungsexperimente überführt wird, das heisst, nach oder während des Gespräches fordert die Tanztherapeutin den Patienten auf, sich zu bewegen. Im Anschluss wird noch einmal über die durchgeführten Bewegungen gesprochen.

Es kann sein, dass die Tanztherapeutin eine Übung oder Bewegung ansagt, die die Patienten im Anschluss durchführen. Und es gibt die Möglichkeit, dass die Patienten von der Therapeutin verbal begleitet von einer Bewegung in die nächste geführt werden, das heisst, sie beschreibt Bewegungsabläufe und die Patienten dürfen diese direkt ausführen – ebenso wie zum Beispiel in verschiedenen Formen des Yogas oder in der Feldenkraisgruppentherapie.

Diese Methode wird oft mit der Aufmerksamkeitslenkung kombiniert, bei welcher der Patient aufgefordert wird, seine Wahrnehmung auf eine bestimmte Sache, wie zum Beispiel ein Gefühl, den Körper oder den Raum zu lenken. Oder die Tanztherapeutin lädt ihre Patienten ein, Bewegungen nachzuahmen, die sie vormacht, während sie zwischendurch immer wieder mit den Patienten spricht.

Bei der freien Improvisation wiederum darf sich der Patient einfach so bewegen, wie er es möchte, wie es aus ihm herauskommt, wie er von äusseren Reizen dazu stimuliert wird, ohne dass die Therapeutin Anweisungen gibt (20).

Ein weiteres interessantes Video zur Tanztherapie finden Sie hier unter diesem Link.

Bezahlt die Krankenkasse die Tanztherapie?

Jein! Laut dem Gemeinsamen Bundesausschuss der Krankenkassen ist eine Tanztherapie kein verordnungsfähiges Heilmittel, das heisst, die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine ambulante Tanztherapie in der Regel nicht, obwohl therapeutische Wirkungen durch mehrere wissenschaftliche Studien nachgewiesen werden konnten.

Private Kranken- oder Zusatzversicherungen erstatten jedoch zum Teil Leistungen, die über den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen. Deshalb lohnt sich dort ein Nachfragen.

Ob tanztherapeutische Angebote bei Klinik-, Kur- oder Reha-Aufenthalten angeboten und übernommen werden, können Sie direkt bei Ihrer Krankenkasse erfahren oder bei anderen Leistungsträgern, welche die Kosten für den Aufenthalt und die Behandlungen übernehmen (21).

Was kostet eine Tanztherapie?

Die Kosten für private Tanztherapien können je nach Therapeut und Angebot sehr unterschiedlich ausfallen. Die Teilnahme an einer offenen Tanzgruppe ist in Freiburg beispielsweise schon für 20 € pro 75 Minuten zu haben (25). 50 Minuten Einzeltherapie kosten in einer Praxis in Bochum beispielsweise 70 € (26). Am besten fragen Sie direkt beim Therapeuten Ihrer Wahl nach den Kosten.

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Quellen

  1. Antonovsky A, Zur Entmystifizerung der Gesundheit, Tübingen: dgvt-Verlag; 1997 in Quiroga Murcia, Cynthia; Tanzen: Subjektive und psychobiologische Wirkungen; Frankfurt am Main; 2010, S. 11
  2. Quiroga Murcia C, Tanzen: Subjektive und psychobiologische Wirkungen; Frankfurt am Main; 2010; S. 11-19, S. 20-30
  3. Schwarzer R, Psychologie des Gesundheitsverhaltens; Göttingen; Horgrefe-Verlag; 1996 in Quiroga Murcia C, siehe (2), S. 13-14
  4. Barlett DL, Physiological responses to music and sound stimuli; 1996 in D.A. Hodges (Ed.); Handbook of music psychology; San Antonia: IME Press in Quiroga Murcia C, siehe (2), S.12
  5. Faienza C, Individuelle Unterschiede bei physiologischen Reaktionen auf Musik; 2005; in R. Oerter & T.H. Stoffer, Spezielle Musikpsychologie, Göttingen, Hogrefe, Verlag für Psychologie in Quiroga Murcia C, siehe (2), S.12
  6. Koelsch S, Investigating emotion with music: Neuroscientific approach, Annals of the New York Academic of Science; 2005; S. 1060, S. 1-7 in Quiroga Murcia C, siehe (2), S.21
  7. Birbaumer N & Schmidt RF, Biologische Psychologie; 6. Auflage; Heidelberg: Springer Medizin Verlag; 1997; in Quiroga Murcia C, siehe (2), S.21
  8. Kosellek I & Kosellek R, Tanz als ganzheitliches Therapieangebot: Praxiserfahrung und Grundlagen; München: Pflaum; 1993 in Quiroga Murcia C, siehe (2), S. 14
  9. Ditzen B et al., Effects of different kinds of couple interaction on cortisol and heart rate responses to stress in women, Psychoneuroendocrinology; 2007; S.32, S. 565-574 in Quiroga Murcia C, siehe (2), S.14
  10. Strempel I, Keine Angst vor Grünem Star, Essen, 2013, S. 121
  11. Lynar E et al., The joy of hertfealt music: An examination of emotional and physiological responses; International Journal of Psyhophysiology; 2007; S. 120, S. 118-125 in SAGE Institut für Achtsamkeit und Gesundheit Berlin, Die Wirkung von Musik auf Mensch und Gesundheit, www.sage-institut.de/wirkung-m...
  12. Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands e. V., www.btd-tanztherapie.de
  13. der TanztherapeutInnen Deutschlands e. V., BTD-Broschüre,
  14. B et al., Tanz- und Bewegungstherapie in Boeker H et al., Teilstationäre Behandlung von Depressionen, Angst- und Zwangskrankheiten; Edition: 1; Chapter: Tanz- und Bewegungstherapie (dance movement therapy); Stuttgart; S. 62-69
  15. Bräuninger I, Tanztherapie mit Menschen in der zweiten Lebenshälfte: Möglichkeiten der Angst- und Suchtbewältigung; 2000; in Bäuerle P et al. Klinische Psychotherapie mit älteren Menschen. Grundlagen und Praxis, Edition: 1, S. 136-141
  16. Koch SC et al., The joy dance: Specific effects of a single dance interention on psychiatric patients with depression; The Arts in Psychotherapy; 2007, S. 34, S. 340-349
  17. Jeong YJ et al., Dance/movement therapy improves emotional responses and modulaes neurohormones in adolescents with mild depression, International Journal of Neuroscience, 2005, S. 115-122, S. 1711-1720
  18. Moore C, Die tiefenpsychologisch fundierte Tanz- und Bewegungspsychotherapie als Behandlungsmethode für Frauen, Jugendliche und Kinder im Kontext häuslicher Gewalt. Dissertation, Universität Oldenburg, 2007 in Gesellschaft für Tanztherapie
  19. Willke E, Tanztherapie, Theoretische Kontexte und Grundlagen der Intervention, 2007; S. 41, S.177, S.192, S.232-233
  20. Gemeinsamer Bundesauschuss, Email vom 26.9.2019
  21. Bushey SR, Relationsship of modern dance performance to agility, balance, power and strength. Research Quarterly; 1996; S. 37, S. 313-316 in in Quiroga Murcia C, siehe (2), S. 13
  22. Zang JG et al., Postural stability and physical performance in social dancers. Gait Posture, S. 27, S. 697-701 in in Quiroga Murcia C, siehe (2), S. 13
  23. Willke, Elke; Tanztherapie- Zur Verwendung des Mediums Tanz in der Psychotherapie, Pulheim, S. 4
  24. Bürgl Moravcik, G, Praxis für Integrative Tanztherapie, Integragive Tanztherapie als Weg den Körper wieder in Besitz zu nehmen, sich wieder frei zu bewegen, Kraft zu schöpfen und Freude zu erleben, Freiburg, am 3.10.2019
  25. Becker, Klaudia; Kittelmann-Becker, Peter, Integrative Tanztherapie, http://www.psychotherapie-becker-kittelmann.de/ (Angebote/Integrative Tanz- und Körpertherapie) am 3.10.2019
  26. Kolter, Astrid; Telefoninterview, 12.12.19
  27. Karkou V. et al., Effectiveness of Dance Movement Therapy in the Treatment of Adults With Depression: A Systematic Review With Meta-Analyses in frontiers in Psychology, 3. Mai 2019