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  • Kind wird vom Arzt geimpft
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Grippeimpfung: Geimpfte Kinder sind kränker als ungeimpfte

In einer chinesischen Impf-Studie mit Kindern konnte die Grippeimpfung keine verlässlich schützende Wirkung vorweisen. Ja, die geimpften Kinder erkrankten sogar ähnlich häufig an Grippe wie die ungeimpften Kinder. Das Forscherteam der Universität Hong Kong musste zudem feststellen, dass geimpfte Kinder erheblich infektanfälliger für andere Atemwegsinfekte wurden, da die Grippeimpfung das Immunsystem zu schwächen scheint.

Aktualisiert: 03 Februar 2024

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Ungeimpfte Kinder sind gesünder

Schon im Jahr 2011 zeigten die Zahlen einer im Deutschen Ärzteblatt International veröffentlichten Studie, dass ungeimpfte Kinder offenbar gesünder sind als geimpfte. Zwar waren die Unterschiede nicht signifikant, also klein. Angesichts der so umworbenen Impfungen sollte man jedoch davon ausgehen können, dass geimpfte Menschen in jedem Falle deutlich gesünder sind als ungeimpfte. Dem ist aber nicht so!

Impfkritische Initiativen führten weitere Umfragen durch (die natürlich nicht anerkannt werden, da sie nicht objektiv sein könnten) und stellten noch sehr viel gravierendere Unterschiede im allgemeinen Gesundheitszustand geimpfter und ungeimpfter Kinder fest. Ob Neurodermitis, Asthma, Heuschnupfen, chronische Bronchitis oder ADHS – die Krankheitszahlen waren bei den geimpften Kindern stets höher als bei den ungeimpften. Ja, selbst Autismus scheint sich eher bei geimpften Kindern zu manifestieren als bei den ungeimpften.

Im Jahr 2012 bestätigte eine weitere Studie ( 1), diesmal von der Universität in Hong Kong, dass geimpfte Kinder offenbar kränker sind als ungeimpfte – zumindest dann, wenn es um die Grippeimpfung geht.

Kränkere Kinder durch Grippeimpfung

In der placebokontrollierten Doppelblindstudie (im Fachmagazin Clinical Infectious Diseases Journal veröffentlicht) untersuchten die chinesischen Wissenschaftler, wie gut Kinder nach der Grippeimpfung vor der Grippe geschützt waren und wie häufig sie an anderen (nichtgrippalen) Atemwegsinfekten erkrankten.

115 Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren wurden 272 Tage lang medizinisch begleitet. 69 Kinder wurden gegen Grippe geimpft, während die anderen 46 Kinder eine Kochsalzlösung als Placebo erhielten. Während des Untersuchungszeitraumes wurde das Auftreten jedes Infektes dokumentiert und sodann untersucht, ob es sich um eine echte Grippe oder eine andere Infektion handelte.

Grippeimpfung schützt kaum

Obwohl die Geimpften nachweislich einen theoretisch ausreichend schützenden Antikörpertiter aufwiesen, bekamen sie auffallend häufig die Grippe – ein erneuter Hinweis darauf, dass die Titerhöhe nicht unbedingt auf eine Immunität gegen die geimpfte Krankheit schliessen lassen muss, was viele Impfkritiker schon seit Jahren bezweifeln. In der Gruppe der geimpften Kinder kam es im Untersuchungszeitraum zu 58 Grippeerkrankungen, bei den ungeimpften Kindern zu 88 Grippefällen. 

Amerikanische Forscher der University of Minnesota (UM) kamen im Januar 2012 zu vergleichbaren Ergebnissen ( 2). Das Forscherteam um Michael Osterholm fand heraus, dass die Grippeimpfung gerade ältere Menschen und Kinder kaum vor einer Erkrankung schützt. 

Nun könnte man aber sagen, dass laut der chinesischen Studie dennoch wohl ein gewisser Schutz vorhanden war, da bei den ungeimpften Kindern mehr Grippefälle aufgetaucht waren als bei den geimpften. Die Grippeimpfung scheint also das Gripperisiko zwar keineswegs auszuschalten, aber wenigstens zu reduzieren. Dann wäre die Grippeimpfung ja durchaus sinnvoll, oder etwa nicht? 

Ganz so einfach ist es leider nicht, da die Grippeimpfung – was sich ebenfalls in der chinesischen Studie ergeben hatte – auch eindeutige Nachteile mit sich brachte. Sie machte die Kinder nämlich anfälliger für andere Infektionen. Das heisst: Die geimpften Kinder litten vielleicht etwas seltener an Grippe, bekamen dafür aber deutlich mehr nichtgrippale Infekte an den Atemwegen als die ungeimpften Kinder.

Geimpfte Kinder sind deutlich infektanfälliger

Überrascht stellten die Forscher fest, dass die geimpften Kinder ein um 4,4-fach erhöhtes Risiko hatten, an anderen viralen Atemwegsinfekten zu erkranken als die ungeimpften Kinder.

Auf Seite der Geimpften kam es somit zu 487 Krankheitsfällen, bei denen Infekte durch Rhinoviren, Coxsackie-Viren, Echoviren oder anderen Viren der oberen Atemwege nachgewiesen werden konnten. Im extremen Gegensatz dazu wurden bei den Placeboempfängern nur 88 ähnlich gelagerte Krankheitsfälle bekannt. Wie konnte es zu einer solchen Entwicklung kommen?

Grippeimpfung schwächt Immunsystem

"Die geimpften Kinder erleiden durch die Grippeimpfung möglicherweise eine temporäre Abwehrschwäche gegen andere virale Atemwegsinfekte", so die Vermutung der Autoren. Die Forscher geben ausserdem zu, den dafür verantwortlichen biologischen Mechanismus nicht zu kennen. Sicher scheint nur, dass der Grippeimpfstoff die Ursache für die offensichtliche Störung des angeborenen Immunsystems ist. 

Es wäre wünschenswert, dass Folgestudien sich sehr bald mit diesen ungeklärten Mechanismen auseinander setzen, denn nach wie vor ruft nahezu die ganze Welt zum umfangreichen Impfschutz auf. Folgt man den Ergebnissen der chinesischen Forscher, scheint es jedoch so, dass Impfwillige sich lediglich einen gewissen Schutz vor den Grippeviren mit einem Leistungsabfall ihres Immunsystems erkaufen müssen. 

Unklar bleibt auch, wie lange das Immunsystem eingeschränkt arbeitet und ob hier vielleicht die Grundlage für diverse chronische Leiden, Autoimmunerkrankungen oder gar Krebs gelegt werden könnte. Solange Impfwirkungen nicht absehbar und Langzeiteffekte ungeklärt sind, sollte jedem erlaubt sein, eine individuelle Impfentscheidung zu treffen.

* Das Handbuch für die individuelle Impfentscheidung erhalten Sie hier: Impfen Pro & Contra von Dr. Martin Hirte

Geimpfte Kinder anfälliger für Allergien, Autismus etc.

Nicht nur die Grippeimpfung kann offenbar langfristig die Gesundheit von Kindern schwächen, auch scheinen dazu die üblichen Impfpläne zur Vorbeugung von Masern, Mumps, Windpocken, Keuchhusten etc. in der Lage zu sein.

In einer US-Pilotstudie vom März/April 2017 heisst es ( 3): Obwohl Impfungen vielen Infektionskrankheiten, Klinikeinweisungen und infektbedingten Todesfällen bei Kindern vorbeugen konnten, sind die langfristigen gesundheitlichen Folgen des Impfplans nicht geklärt. Daher wolle man in vorliegender Untersuchung den allgemeinen Gesundheitszustand von geimpften Kindern mit jenem von ungeimpften Kindern vergleichen und ausserdem überprüfen, ob es einen Zusammenhang zwischen Impfungen und neurologischen Entwicklungsstörungen gibt (z. B. ADHS, ADS, Autismus, Lernschwäche).

Von den teilnehmenden 666 Kindern waren 261 (39 %) ungeimpft. Es zeigte sich, dass die geimpften zwar seltener Windpocken und Keuchhusten hatten. Doch hatten sie häufiger eine Lungenentzündung, Mittelohrentzündungen, Allergien und neurologische Entwicklungsstörungen. Bei Frühgeburten liegt generell ein erhöhtes Risiko für derartige Beschwerden vor. In Kombination mit Impfungen stieg das Risiko aber noch weiter.

Arzt für individuelle Impfberatung finden

Auch diese Studie zeigt, dass eine individuelle Impfentscheidung wichtiger ist als das sture Einhalten von Impfplänen. Besprechen Sie die Angelegenheit daher in aller Ruhe mit einem Arzt, der Ihnen bei Ihrer individuellen Impfentscheidung helfen kann, z. B. einem Mitglied bei den Ärzten für individuelle Impfentscheidung e. V. Im Link finden Sie die Suchfunktion des Vereins, über die Sie einen entsprechenden Arzt in Ihrer Nähe/Region finden können.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.