Was sind Darmparasiten?
Unter Darmparasiten versteht man Organismen, die im menschlichen Darm leben, sich dort von Nahrungsbestandteilen, Darmbakterien oder Gewebe ernähren und sich auf Kosten des Wirts vermehren.
Parasiten unterscheiden sich von harmlosen Mitbewohnern des Darms (z. B. probiotischen Bakterien) dadurch, dass sie keinen Nutzen für den Menschen haben und ihm Schaden zufügen können.
Darmparasiten sind vor allem Würmer (z. B. Madenwürmer, Spulwürmer, Bandwürmer) sowie einzellige Parasiten (Protozoen), z. B. Giardien, Kryptosporidien und Ruhramöben.
Auch in Mitteleuropa kommen solche Infektionen vor, wenn auch deutlich seltener als in tropischen Ländern. Reiseverkehr, Migration, Globalisierung und Klimawandel tragen jedoch dazu bei, dass tropische Parasiten auch in Europa häufiger werden.
Darmparasiten gelangen auf unterschiedlichen Wegen in den Körper
Am häufigsten gelangen Parasiten im Ei-Stadium über kontaminierte Lebensmittel und Trinkwasser in den Darm. Sie können jedoch auch von infizierten Insekten (z. B. Flöhe, Zecken, Stechmücken), anderen Menschen oder Haustieren übertragen werden.
Auch beim Sex kann eine Übertragung der Parasiten stattfinden (5). Besonders beim Analverkehr ist die Ansteckung groß, da sich die meisten Parasiten inklusive ihrer Eier oder Zysten in Kotablagerungen versteckt halten oder sich beispielsweise im Falle der Madenwürmer sowieso bevorzugt in der Nähe des Darmausganges aufhalten und dort auch ihre Eier ablegen.
Die Larven einiger Würmer gelangen über die Haut direkt ins Blut. Von dort aus werden sie weiter zur Lunge transportiert, wo sie zu starkem Husten führen oder gar eine Lungenentzündung auslösen können. Über die Atemwege gelangen sie dann in den Rachenraum, um schließlich durch das Schlucken im Verdauungstrakt zu landen.
Die Larven anderer Parasiten wiederum entwickeln sich im Zwölffingerdarm, bevor sie weiter in den Dickdarm wandern und dort heranwachsen.
Manche Darmparasiten sind außerdem in der Lage, die Dickdarmwand zu durchbohren. So gelangen sie ins Blut und können sich über diesen Weg im Körper verteilen.
Ein Parasitenbefall kann Auslöser vieler Krankheiten sein
Parasiten sind Lebewesen, die sich von ihrem Wirt (Pflanze, Tier, Mensch) ernähren. Daher kann ein Parasitenbefall auch Nährstoffmängel verursachen. Alleine daraus können sich, je nach Alter und allgemeiner gesundheitlicher Situation des Betroffenen, die unterschiedlichsten Krankheiten entwickeln.
Parasiten scheiden zudem toxische Stoffwechselprodukte aus, die den Darm ebenso belasten wie die Leber und das Immunsystem. Im Darm können sie zu Symptomen wie starken Blähungen, chronischer Verstopfung, chronischem Durchfall, Magen- und Darmgeschwüren etc. führen.
Gelangen die Parasiten letztlich in den Blutkreislauf oder in das Lymphsystem, so können sie sämtliche Organe erreichen und deren Gewebe angreifen. Es entstehen Entzündungsprozesse, die Erkrankungen der betroffenen Organe auslösen.
Entwickelt sich ein chronischer Entzündungsverlauf, besteht die Gefahr einer selbstzerstörerischen Überreaktion des Immunsystems aufgrund einer völligen Überlastung. In diesem Zustand ist das Immunsystem außer Kontrolle geraten ( Sepsis).
Eine derartige Entwicklung hat schließlich die Entstehung so genannter Autoimmunerkrankungen zur Folge, bei denen das Immunsystem auch gesundes Gewebe angreift und zerstört.
Zu diesen Erkrankungen zählen Morbus Crohn, Arthritis, Psoriasis, Multiple Sklerose und viele weitere. Auch Krebserkrankungen liegen häufig chronische Entzündungen zugrunde.
* Hier finden Sie einen Stuhltest auf Darmparasiten
Darmparasiten entwickeln Überlebensstrategien
Ein starkes Immunsystem kann normalerweise das Einnisten der Darmparasiten verhindern, indem es spezifische Antikörper bildet. Einige Parasiten haben jedoch perfide Überlebensstrategien entwickelt, die es dem Immunsystem unmöglich machen, gegen sie vorzugehen.
Manche Darmparasiten verändern immer wieder ihre Oberflächenstruktur, indem sie sich häuten. Auf diese Weise kann der Parasit von einschlägigen Antikörpern nicht mehr als Eindringling erkannt werden und entwischt den Abwehrmechanismen des menschlichen Wirts.
Andere Parasiten geben bestimmte Stoffe ab, die das Immunsystem dazu anregen, vermehrt sog. regulatorische Zellen zu produzieren. Dieser Zelltypus unterdrückt die gesunde Immunreaktion des Körpers, so dass sich der Parasit nun ungestört entwickeln, heranwachsen und womöglich vermehren kann.
Zudem profitieren sämtliche Darmparasiten von einem ungesunden Darmmilieu. Je schlechter die Darmsituation eines Menschen ist, umso besser können sich die Schmarotzer in den zahlreichen verschmutzten Nischen der Darmwand oder gar in einer bereits bestehenden Divertikulitis (sackförmigen Ausstülpungen) einnisten und sich dort unbehelligt vermehren.
Parasiten werden bei der Diagnose oft nicht in Betracht gezogen
Ein Parasitenbefall ist häufig schwer zu diagnostizieren, da die parasitären Symptome sehr unspezifisch sind. Viele Ärzte erkennen oftmals keinen Zusammenhang zwischen einer parasitären Infektion und einer schweren Erkrankung. Zu leicht können die Symptome mit anderen Erkrankungen verwechselt werden und entsprechend unwirksam wird die darauf ausgerichtete Therapie sein.
Ein weiterer möglicher Grund für eine Fehldiagnose könnte darin bestehen, dass heute kaum ein Mediziner einen Parasitenbefall (Darmparasitose) in Betracht zieht. Es scheint so, als glaube man ärztlicherseits immer noch, dass Parasiten ausschließlich ein Problem tropischer Länder sowie Länder der Dritten Welt seien. Doch dies ist nicht der Fall.
Diagnose von Darmparasiten
Eine Stuhldiagnose ist nicht für jeden Parasiten die ideale Diagnosemethode, da sich die Darmparasiten im Schutz der Schleimschichten und – falls vorhanden – in den Divertikeln verbergen und so im Stuhl nicht nachweisbar sind.
Außerdem wird bei einer Stuhlprobe nicht der gesamte Stuhl untersucht. Es werden Stichproben genommen, so dass man also auch Glück haben muss, ausgerechnet dort auf Eier oder Larven zu stoßen – wenn es sich nicht gerade um einen massiven Befall handelt.
Auch ist daran zu denken, dass Parasiten einem gewissen Zyklus unterliegen. Das heißt, heute kann der Stuhl noch frei von Parasiteneiern sein. Am nächsten Tag hingegen wird man fündig, da die Parasiten erst dann in die Eiablagephase wechselten.
Aussagekräftig werden Stuhlproben daher erst, wenn die Proben von mehreren unterschiedlichen Tagen untersucht werden.
Bei Madenwürmern, die besonders oft bei Kindern auftreten, wird ein Klebestreifen von der Analregion abgezogen. Daran bleiben die Madenwurmeier haften und lassen sich dann im Labor nachweisen.
Auf Parasitenbefall lässt häufig auch eine Untersuchung des Blutes schließen. Bei manchen Parasiten können spezifische Antikörper nachgewiesen werden, z. B. bei Spul- und Hakenwürmern, die im Darm leben, aber auch beim Hunde- und Fuchsbandwurm, der sich in Form einer sog. Finne (Brutkapsel) meist in der Leber einnistet.
In der Finne entstehen nun über etliche Monate hinweg viele kleine Larven, die jetzt – ziemlich aussichtslos – darauf warten, dass der Mensch von einem Hund oder von einem Fuchs gefressen wird. Erst dort könnten sie sich dann wieder zum adulten Hunde- bzw. Fuchsbandwurm entwickeln.
Ein Egel-Befall (z. B. mit Lungen- oder Leberegeln) kann ebenfalls über einen Antikörpertest eingegrenzt werden. Zusätzlich werden Stuhlproben genommen. Zur Not könnte außerdem eine Punktion der Gallenblase durchgeführt werden. Bei einem Befall mit dem Leberegel gelangen nämlich die Eier des Egels mit der Gallenflüssigkeit (die in der Leber produziert wird) von der Leber in die Gallenblase.
Ein auf Parasitenbefall spezialisierter Therapeut wird ferner das Blut auf Anzeichen einer sog. Eosinophilie untersuchen. Eine Eosinophilie bezeichnet ein verstärktes Aufkommen von Eosinophilen im Blut. Die Eosinophilen wiederum gehören zu den weißen Blutkörperchen. Erhöht sich deren Konzentration im Serum zusehends, dann ist dies meist entweder auf eine Allergie oder auf Parasitenbefall zurückzuführen.
Alternative Diagnoseverfahren (z. B. Bioresonanz, Delta-Scan oder ähnliches) werden von naturheilkundlichen Therapeuten häufig eingesetzt, sind unserer Ansicht jedoch nicht zuverlässig und sollten besser von schulmedizinischen Diagnoseverfahren bestätigt/ersetzt werden.
Natürliche Maßnahmen gegen Darmparasiten
Der Parasitenbefall stellt demnach ein weit verbreitetes, nicht zu unterschätzendes Problem dar. Doch gibt es natürlich auch hier ganzheitliche und naturheilkundliche Vorgehensweisen, die einerseits vorbeugend wirken und andererseits bei bereits bestehendem Parasitenbefall den Parasiten das Überleben und Vermehren im Organismus deutlich erschweren können.
Besonders gut integrieren lassen sich antiparasitäre Maßnahmen in ein Darmreinigungsprogramm. Eine Darmreinigung verbessert nicht nur die Situation im Verdauungssystem, sondern stärkt bekanntlich ganz besonders intensiv das Immunsystem. Und gerade diese beiden Voraussetzungen – ein sauberes Verdauungssystem (inkl. gesunder Darmflora) und ein starkes Immunsystem – machen einen Parasitenbefall nahezu unmöglich.
Natürlich können die anschließend vorgestellten antiparasitären Methoden zur Parasiten-Entgiftung auch unabhängig von einer Darmreinigung einfach in den Alltag eingebaut werden, z. B. zwei Mal pro Jahr kurweise über einen Zeitraum von jeweils vier Wochen.
Menschen, denen schon ein parasitärer Befall von ärztlicher Seite diagnostiziert wurde, können nach Absprache mit ihrem Arzt die nachfolgenden Maßnahmen – zusätzlich zur verordneten Therapie – ebenfalls anwenden.
Bei Darmparasiten ist die Hygiene wichtig
Um die Ansteckungsgefahr mit Parasiten möglichst gering zu halten, sollten Sie zuallererst natürlich auf eine sorgfältige Hygiene achten. Hierzu zählen das konsequente und gründliche Waschen der Hände nach dem Toilettengang ebenso wie vor jedem Essen. Auch nach dem Spielen mit Haustieren sollten die Hände entsprechend gereinigt werden.
Hund und Katze sollten regelmäßig auf Wurmbefall untersucht und im Falle eines Falles entsprechend entwurmt werden.
Da viele frische Lebensmittel ein idealer Nährboden für Parasiten darstellen können, gilt: Obst und Gemüse vor dem Verbrauch gründlich waschen.
Auf den Verzehr von rohem Fisch und rohem Fleisch sollte besser verzichtet werden. Rohmilch und rohe Eier sollten nur dann verzehrt werden, wenn eine einwandfreie Quelle für diese hochempfindlichen Lebensmittel bekannt ist.
Parasiten-Ausleitung
Eine Infektion mit Parasiten wird in der Naturheilkunde folgendermaßen behandelt:
Darmreinigung
Eine Darmreinigung ist zur Parasiten-Ausleitung der allererste Schritt, da eine Darmreinigung das gesamte Darmmilieu so verbessert, dass neben den Parasiten auch pathogene Bakterien, Pilze etc. zukünftig keinen idealen Lebensraum mehr im Darm vorfinden werden.
Mit einer intensiven Darmreinigung befreien Sie Ihren Darm von alten Schleimschichten und Kotablagerungen, wo sich Parasiten gerne verstecken.
Die zusätzliche Anwendung der nachfolgend vorgestellten antiparasitären Mittel wird in Verbindung mit der weiter unten beschriebenen parasitenfeindlichen Ernährung dazu führen, dass viele Parasiten nicht mehr überleben können.
Sterben Parasiten im Darm ab, muss in jedem Fall dafür gesorgt werden, dass nicht nur die Stoffwechselgifte der Parasiten, sondern jetzt auch ihre „Leichengifte“ schnellstmöglich ausgeleitet werden können.
Auch dies gelingt am allerbesten im Rahmen der Darmreinigung, da eine solche für eine zügige Verdauung und gleichzeitig für eine umfassende Entgiftung sorgt.
Auch eine Colon-Hydro-Therapie kann bei Parasitenbefall hilfreich sein, die aber beim Arzt/Heilpraktiker durchgeführt werden muss.
Natürliche Anti-Parasiten-Mittel
Will man nun die Darmreinigung konkret zur Parasiten-Ausleitung einsetzen, dann kann sie mit solchen speziellen antiparasitären Mitteln ergänzt werden, die in der traditionellen Volksmedizin seit vielen Jahrhunderten bei Parasitenbefall Anwendung finden und die wir Ihnen nachfolgend vorstellen:
Papayakerne gegen Darmparasiten
Die Kerne der Papaya können sehr einfach zur Parasitenbekämpfung oder auch zur Vorbeugung gegen einen möglichen Parasitenbefall eingesetzt werden.
Man kaut einfach mehrmals täglich 5 – 6 Papayakerne (und schluckt diese dann).
Aus Studien weiß man, dass Papayakerne zuverlässig Darmparasiten vertreiben. So zeigte sich beispielsweise in einer Studie mit 1700 Kindern zwischen ein und fünf Jahren, dass diese von ihren Darmparasiten wie Rund-, Faden- und Madenwürmern befreit werden konnten. Details zu Papayakernen und deren Wirkung lesen Sie in unserem Artikel Die Heilkraft der Papayakerne.
Oregano-Öl gegen Darmparasiten
Das Oregano-Öl hat sich als natürliches Antibiotikum vielfach bewährt. Mit seiner konzentrierten Heilkraft, die wesentlich stärker ist als die des frischen oder getrockneten Oregano-Krauts, hat es auch seine antiparasitäre Wirkung unter Beweis gestellt. Daher passt dieses Öl ganz besonders gut in ein Anti-Parasiten-Programm (1) .
Die allgemeine Empfehlung lautet: Bis zu dreimal täglich zwei bis drei Tropfen Oregano-Öl. Da ätherisches Oregano-Öl eine fettlösliche Substanz ist (wie alle ätherischen Öle), mischt es sich nicht mit Wasser und könnte bei der Einnahme allein mit Wasser zu Schleimhautschäden im Mund-Rachenraum führen.
Wir würden daher die Einnahme in Kapselform empfehlen. Achten Sie dabei auf einen hohen Carvacrol-Gehalt, da besonders dieser Pflanzenstoff stark gegen Parasiten wirkt.
* Hier finden Sie Oregano-Öl-Kapseln mit hohem Carvacrolgehalt.
Natives Bio-Kokosöl gegen Darmparasiten
Kokosöl ist reich an mittelkettigen Fettsäuren (MCT). Besonders die Laurinsäure ist für ihre pilz- und parasitenfeindliche Wirkung bekannt (6).
Kokosöl kann sehr gut in die Ernährung integriert werden. Es ist ein optimales Bratöl, da es gut hitzeverträglich ist.
Für die gezielte tägliche Einnahme werden in der Naturheilkunde – abhängig vom persönlichen Körpergewicht – bei der Parasitentherapie die folgenden Kokosöl-Mengen empfohlen (am besten kombiniert mit Oregano-Öl - 1 Kapsel pro Tag zu einer Mahlzeit):
Körpergewicht (Kg) / Esslöffel Kokosöl
79+ / 4+ (Das bedeutet: Wenn Sie 79 oder mehr Kilogramm wiegen, dann essen Sie täglich 4 oder mehr Esslöffel Kokosöl.)
68 / 3,5 (Das bedeutet: Wenn Sie zwischen 68 und 79 Kilogramm wiegen, dann essen Sie täglich zwischen 3,5 und 4 Esslöffel Kokosöl.)
- 57 / 3
- 45 / 2,5
- 34 / 2
- 23 / 1,5
- 11 / 1
Die angegebenen Mengen des Kokosöls sind so bemessen, dass Sie mit Ihrem persönlichen Körpergewicht ausreichend mittelkettige Fettsäuren aufnehmen, um von deren positiven Auswirkungen profitieren zu können.
Berücksichtigen Sie aber auch die zusätzlichen Kalorien des Öls! Wenn Ihr Esslöffel 10 g des Öls fasst, dann sind das pro Esslöffel 90 kcal. Viele Esslöffel fassen aber auch 13-14 g, was dann pro Esslöffel durchschnittlich 121 kcal wären.
Angenommen Sie wiegen 70 Kilogramm und möchten täglich 3,5 Esslöffel (oder mehr) Kokosöl einnehmen. Dann müssen Sie die 3,5 Esslöffel natürlich nicht auf einmal essen.
Sie können beispielsweise morgens einen Löffel in Ihren Smoothie mixen, über Ihr Müsli geben (zuvor das Kokosöl durch sanftes Erwärmen verflüssigen) oder in Form eines Aufstriches mit Brot verzehren.
Mittags bereiten Sie Ihr Gemüse mit Kokosöl zu und am Nachmittag mixen Sie Kokosöl in Ihre Mandelmilch.
Nach der Parasitenkur sollten Sie aber wieder auf Öle zurückgreifen, die auch essenzielle Fettsäuren enthalten (z. B. Olivenöl, Hanföl, Rapsöl), was beim Kokosöl kaum der Fall ist.
Schwarzwalnuss-Schale gegen Darmparasiten
Die Schwarzwalnuss findet traditionell Einsatz bei Pilzinfektionen, wie z. B. dem Flechtengrind (einer Hautpilzerkrankung).
Die Ureinwohner Nordamerikas nutzen die Schale der Schwarzwalnuss ferner seit vielen Jahrhunderten bei Parasitenbefall. Auch ausgewachsene Parasiten sollen sich mit der Schwarzwalnussschale abtöten lassen.
Produkte mit der Schwarzwalnussschale gibt es in Tropfen- oder Kapselform. Die genaue Dosierung entnehmen Sie am besten der jeweiligen Produktbeschreibung.
Oft wird empfohlen, die Schwarzwalnuss mit zwei weiteren Naturheilmitteln zu kombinieren: der Gewürznelke und dem Wermut.
Hier erhalten Sie eine * Schwarzwalnusstinktur, hier Gewürznelken-Kapseln und im nächsten Abschnitt Wermut-Kapseln.
Wermut gegen Parasiten
Der Wermut zählt zu den bittersten Heilpflanzen und ist als allgemeine Heilpflanze zur Reinigung und Stärkung des Körpers bekannt. Seit Jahrhunderten findet der Wermut als DAS Mittel gegen Darmparasiten Verwendung und trägt nicht zuletzt deshalb den Beinamen "Wurmkraut".
Wermut kann als Flüssigextrakt, Tee oder in Form von Kapseln eingenommen werden. Das reine Wermutöl ist toxisch. Daher darf es nicht pur eingenommen werden!
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Olivenblatt-Extrakt
Olivenbäume können tausend Jahre und älter werden. Diese Leistung ist natürlich nur möglich, weil der Olivenbaum über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe verfügt, die ihn vor nahezu jedweder Unbill schützen.
Seine Blätter enthalten Stoffe gegen Fressfeinde, Stoffe gegen Bakterien, Stoffe gegen Pilze, Stoffe gegen Verbrennungen (durch UV-Strahlung) und auch Stoffe gegen Parasiten.
Alle diese Stoffe befinden sich im Olivenbaumblatt-Extrakt in konzentrierter Form und helfen dann dem Menschen nicht nur gegen Parasiten, sondern auf ganz vielfältige Weise, insbesondere deshalb, da die einzelnen Substanzen im Olivenbaumblatt-Extrakt sich gegenseitig in ihren Eigenschaften verstärken.
Das Ergebnis ist eine stark antibiotische, antivirale, antiparasitäre, immunsystemstärkende und entzündungshemmende Wirkung, die jetzt natürlich bei den unterschiedlichsten Beschwerden Einsatz finden kann.
Der Olivenbaumblatt-Extrakt ist daher ideal bei sämtlichen Problemen des Verdauungssystems, die auf Infektionen (ob durch Pilze, Bakterien oder Parasiten) beruhen.
Selbst in der Therapie von Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen kann der Olivenblatt-Extrakt begleitend eingesetzt werden.
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Kürbiskerne und abführen mit Rizinusöl
Kürbiskerne wirken gemäß der naturheilkundlichen Literatur besonders effektiv bei einem Band- und Spulwurmbefall (4). Sie enthalten eine Substanz namens Piperazin, die zur Lähmung der Parasiten beiträgt, so dass sie noch lebend über den Darm ausgeschieden werden können.
In einem Artikel über natürliche Heilmittel gegen Parasiten beschrieb die bekannte amerikanische Heilpraktikerin und Ernährungstherapeutin Cathy Wong, in welcher Weise naturheilkundlich arbeitende Therapeuten Kürbiskerne bei Parasitenbefall erfolgreich einsetzen - nämlich in Kombination mit Rizinusöl zum Abführen.
Das Rezept: Kürbiskerne und Rizinusöl
1 Tasse Kürbiskerne in einem leistungsstarken Mixer pulverisieren und mit 2 Tassen verdünntem Fruchtsaft (ohne Zuckerzusatz) vermischen und schluckweise auf nüchternen Magen trinken. Nach ca. 2 Stunden Rizinusöl oder ein anderes natürliches Abführmittel einnehmen, damit die jetzt betäubten Würmer, noch bevor sie sich wieder erholen können, rasch ausgespült werden können.
* Rizinusöl finden Sie hier unter diesem Link
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Mit Knoblauch gegen Darmparasiten
Frischer Knoblauch hat viele überragende gesundheitliche Eigenschaften. So verwundert es nicht, dass Knoblauch auch ein exzellentes Mittel im Kampf gegen Parasiten ist.
Frischer Knoblauch wirkt sowohl gegen Spulwürmer und Bandwürmer, als auch gegen Giardien (eine Gattung der Geißeltiere).
Verantwortlich für seine antiparasitäre Wirkung ist sein hoher Anteil an Allicin (3). Diese Substanz entsteht aus der Aminosäure Alliin, die durch das Schneiden oder Pressen der frischen Knoblauchzehe freigesetzt wird.
Da Allicin bereits nach kurzer Zeit zu einer anderen Schwefelverbindung abgebaut wird, ist es wichtig, den Knoblauch relativ schnell nach dem Pressen oder Schneiden der Zehe zu verzehren. Eine Vorgehensweise wäre, 30 Tage lang jedem Abend vor dem Zubettgehen eine große Knoblauchzehe zu essen.
Schneiden oder pressen Sie die Zehe und warten ca. 2 Minuten, bevor sie sie verzehren. In dieser Zeit hat sich genügend Allicin gebildet. Denken Sie jedoch an Ihren Knoblauchatem, der nicht jedem Mitmenschen zusagt.
Parasiten-Entgiftung: Das Programm
Ein Programm für eine Parasiten-Entgiftung könnte folgendermaßen aussehen (alle 4 Teile können gleichzeitig umgesetzt werden):
Teil 1: Darmreinigung
Die Darmreinigung besteht aus Flohsamenschalen, Bentonit oder Zeolith und einem Probiotikum. Das Probiotikum ist besonders wichtig, denn das Abführen und auch die parasitenfeindlichen Mittel können immer auch die Darmflora beeinträchtigen.
Die aktiven und nützlichen Darmbakterien sorgen für eine gesunde Symbioselenkung, was bedeutet, dass die Darmflora positiv beeinflusst wird. Dies beugt auch einem erneuten Parasitenbefall vor.
* Hier erhalten Sie ein Darmreinigungsprogramm.
Teil 2: Bitterstofftinktur
Nehmen Sie täglich die Bitterstofftinktur aus Schwarzwalnuss, Gewürznelken und Wermut ein - z. B. 2-4 Wochen, auch je nach Verträglichkeit.
Alternativ können Kapseln mit Oregano-Öl oder mit Olivenbaumblattextrakt zum Einsatz kommen. Nehmen Sie aber nicht zu viele Präparate auf einmal!
* Hier finden Sie die Bitterstofftinktur aus Pflanzenstoffen gegen Parasiten.
Teil 3: Kürbiskerne
Nehmen Sie parallel zu den genannten Maßnahmen auch die pulverisierten Kürbiskerne wie im Rezept oben beschrieben. Auch können Sie immer Kokosöl in Ihre Ernährung integrieren.
Teil 4: Papayakerne
Kauen Sie 2- bis 3-mal täglich jeweils 5 Papayakerne.
* Hier erhalten Sie Papayakerne.
Besprechen Sie das Parasitenprogramm aber mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker.
Gesunde Ernährung gegen Darmparasiten
Unabhängig von den oben aufgeführten Empfehlungen ist es wichtig, auf eine gesunde Ernährungsweise zu achten, da nur eine solche die Darmgesundheit bewahrt und das Immunsystem ausreichend stärkt, damit es den Körper vor Parasitenbefall schützen kann.
Liegt bereits ein Parasitenbefall vor, so ist eine gesunde vitalstoffreiche Ernährung umso wichtiger, da Parasiten selbst eine große Menge an Nährstoffen für sich verbrauchen.
Dieses Defizit muss spätestens nach der Parasitenausleitung wieder aufgefüllt werden – einerseits mit den individuell passenden Nahrungsergänzungsmitteln, andererseits mit der richtigen Ernährung.
* Hier erhalten Sie einen Mineralstoffkomplex für eine allgemeine Mineralstoff-Grundversorgung.
Die Grundprinzipien einer gesunden Ernährung sind die folgenden
Ernähren Sie sich pflanzenbasiert ("basenüberschüssig") und bereiten Sie Ihre Mahlzeiten aus frischen Zutaten selbst zu (insbesondere aus Gemüse, Salaten, Kartoffeln, Sprossen, Hülsenfrüchten, Nüssen, Saaten, Vollkorn, Pseudogetreide, Tofu und Tempeh). Trinken Sie am besten Wasser, gelegentlich Tee.
Meiden Sie hingegen Fertigprodukte, Weißmehl, Zucker und verarbeitete Fleisch- und Milchprodukte sowie gesüßte Getränke und Alkohol.
Hier finden Sie unsere Rezeptsammlungen: Basenüberschüssig kochen. Oder belegen Sie einen unserer zahlreichen Kochkurse, in denen Sie köstliche Mahlzeiten kochen, die alle o. g. Richtlinien erfüllen, z. B. unseren Kochkurs basisch kochen.