Entsäuern und entschlacken
Entsäuern gehört heute zum Lifestyle. Denn Entsäuern ist unumgänglich – zumindest dann, wenn modern gelebt und modern gegessen wird. Fertiggerichte, Wurst, Käse, Snacks, Süssigkeiten, Softdrinks, Koffein, Nikotin und Alkohol gehören heute zum Alltag, übersäuern jedoch allesamt den Organismus. Ebenso übersäuern Umweltgifte, Schwermetalle und Gifte aus Textilien oder Baumaterialien. Stress, Mobbing und Streit bringen das Säurefass namens Mensch schliesslich zum Überlaufen. Entsäuert wird infolgedessen viel und häufig, aber nicht richtig.
Entsäuern – ein unerfüllter Traum?
Normalerweise kann ein gesunder Körper selbst regelmässig entsäuern und entschlacken – ohne dass der Mensch hier eingreifen müsste. Heute aber sind die Entgiftungs- und Entschlackungskapazitäten des Organismus häufig überlastet. Und so kann der Körper oft eben nicht mehr aus eigener Kraft entsäuern (2).
Zum eigenständigen Entsäuern fehlen ihm die Grundvoraussetzungen einer gesunden Lebensweise wie Bewegung, Sonnenlicht, Mikronährstoffe, Entspannung, Wasser, Harmonie und – ganz wichtig – eine basische Ernährung. Entsäuern bleibt folglich für viele Menschen ein unerfüllter Traum und die Säuren und Schlacken verbleiben im Zwischenzellgewebe. Das Zwischenzellgewebe hat jedoch eigentlich die Aufgabe der Ver- und Entsorgung der Zellen (3).
Man kann sich das Zwischenzellgewebe wie ein Supermarkt für die Zellen mit angegliederter Abfallbeseitigungsanlage vorstellen. Aus dem Zwischenzellgewebe erhalten die Zellen alles, was sie brauchen: Glucose, Sauerstoff, Vitamine, Aminosäuren, Fettsäuren, Mineralstoffe etc.
Gleichzeitig geben sie permanent ihre Abfälle einschliesslich Säuren an das Zwischenzellgewebe ab. Das Zwischenzellgewebe ist also auf einen flinken Transportmechanismus angewiesen. Nähr- und Mikronährstoffe müssen herbei- und Abfälle müssen wegtransportiert werden.
Wird nicht entsäuert, erstickt die Zelle
Liegt nun eine Übersäuerung vor, dann wird das Zwischenzellgewebe als Lagerstätte für Säuren und Schlacken missbraucht. Dadurch gerät der Fluss ins Stocken. Abfälle können nicht mehr vollumfänglich abtransportiert werden und bleiben liegen, was die Übersäuerung und Verschlackung weiter verschärft.
Irgendwann ist kaum noch Platz für weitere Abfälle einschliesslich Säuren. Die Zellen wissen nicht mehr, wohin mit ihrem Müll und müssen ihn in ihrem Innern lagern. Dadurch übersäuert jetzt auch die Zelle selbst.
Bei einem verschlackten Zwischenzellgewebe ist gleichzeitig natürlich auch die Nährstoffversorgung gefährdet. Denn wie sollen Nähr- und Mikronährstoffe ihren Weg zu den Zellen finden, wenn das Zwischenzellgewebe voller Schlacken und Säuren ist? Die Zelle erstickt also nicht nur fast an ihrem eigenen Müll, sie erhält ausserdem kaum mehr die dringend benötigten Nährstoffe.
Die Zelle lebt wie in einem Slum. Sie hungert und ist von Müll umgeben. Verständlich, wenn sie sauer wird (4).
* Hier finden Sie Aktiv-Basen
Übersäuerung macht krank
Ein verschlacktes und übersäuertes Zwischenzellgewebe ist jedoch gemeinsam mit unterernährten und sauren Zellen die Voraussetzung für all das, was wir eigentlich nicht haben möchten (8):
Übergewicht, Cellulite, Krampfadern, Besenreiser, unreine oder graue Haut, Haarausfall, brüchige Fingernägel, Gelenkbeschwerden, Zahn- und Zahnfleischprobleme, Konzentrationsmangel und vieles mehr
Entsäuern macht gesund und attraktiv
Was wir hingegen gerne hätten, wäre ein gesundes Gewicht, schönes Hautbild, elastische Blutgefässe, volles Haar, starke Fingernägel, bewegliche Gelenke, gesunde Zähne und eine gute Konzentrationsfähigkeit.
Entsäuern des Körpers: Verschiedene Möglichkeiten
Entsäuerung könnte helfen, diese Ziele zu erreichen. Oft wird auf die folgende Weise entsäuert (13):
Man nimmt ein Basenpulver ein, um dem Organismus ausreichend Mineralien zur Verfügung zu stellen, die er benötigt, um die anfallenden Säuren zu neutralisieren und die dabei entstehenden Schlacken für die Ausleitung bereit zu stellen.
Man nimmt Basenbäder, um über die Haut Schlacken und Säuren ausscheiden zu können. Zusätzlich führt man Bürstenmassagen durch, um die Entsäuerung über die Lymphe anzuregen.
Man stellt die Ernährung auf eine basische Ernährung um, meidet also säurebildende Lebensmittel und bevorzugt basische Lebensmittel. Eine Liste von sauren und basischen Lebensmitteln können Sie bei uns kostenlos per Email anfordern.
Man widmet sich moderater sportlicher Betätigung und man versucht, Stress zu vermeiden.
Wenn Entsäuern misslingt
Diese Massnahmen sind bereits hervorragend. Dennoch hält sich der Erfolg nur allzu oft in Grenzen oder bleibt gar ganz aus. Warum?
An den Punkten 2 bis 5 gibt es nichts auszusetzen. Sie unterstützen nicht nur eine effektive Entsäuerung, sondern sind ausserdem Voraussetzung dafür, dass sich keine weiteren unerwünschten Säuren im Körper einnisten können. Doch gibt es zwei gravierende Probleme, die das Entsäuern vereiteln (12).
Entsäuern braucht basische Ernährung
Problem 1: Die Ernährung wird meist nur ansatzweise verändert. Einerseits, weil sich Gewohnheiten nur schwer ändern lassen. Andererseits, weil die richtigen Informationen und die richtige Motivation fehlen.
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Oder Sie nutzen unseren * basischen Ernährungsplan, der Ihnen anhand von 7 Beispieltagen zeigt, wie Sie sich während der Entsäuerung oder einer anderen Kur (Leberreinigung, Darmreinigung) ernähren.
Nach einer 10- bis 14-tägigen rein basischen Ernährung steigen Sie auf die basenüberschüssige Ernährung um. Über 2000 passende Rezepte finden Sie in unserer Rubrik Gesunde Rezepte.
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Entsäuern braucht hochwertige Basenpräparate
Problem 2: Die oben genannten Massnahmen ALLEIN genügen jedoch häufig nicht, um erfolgreich zu entsäuern. Sie schaffen es in vielen Fällen nicht mehr, den Organismus und hier speziell das Zellinnere zu entsäuern.
Daher wird bei Entsäuerungskuren immer auch ein Basenpräparat (Punkt 1) verordnet. Und genau hier – in der Qualität des Basenpräparates – liegt oft der Grund für erfolglose Entsäuerungskuren verborgen.
Übersäuerung der Zellen
Viele Basenpräparate entsäuern oftmals lediglich den Magen-Darm-Trakt, nicht aber das Gewebe und auch nicht die Zelle selbst. Und so bleiben die Schlacken und auch viele Säuren zum grossen Teil im Körper (11). Dabei findet die Übersäuerung nicht nur im Magen-Darmtrakt statt, wo sie relativ leicht mit den erwähnten Mineralien neutralisiert werden kann. Eine Übersäuerung findet auch direkt in der Zelle statt – mit verheerenden Wirkungen.
Dazu muss man wissen:
Eine basische (=gesunde) Zelle ist negativ geladen. Eine übersäuerte (=kranke) Zelle ist positiv geladen.
Ebenso wie bei Eisenmagneten mit Nord- und Südpol verhält es sich bei elektromagnetischen Ladungen: Gleiche Pole/Ladungen stossen sich ab, unterschiedliche Pole/Ladungen ziehen sich an.
Die Ernährung der Zelle findet auf elektromagnetischem Weg statt. Nährstoffe, die die Zelle benötigt, sind positiv geladen.
Ist die Zelle basisch = gesund = negativ geladen, kann sie Nährstoffe anziehen und sich so ernähren und Energie produzieren. Ist die Zelle sauer = krank = positiv geladen, stösst sie Nährstoffe ab, kann sich also nicht mehr ernähren, kann keine Energie produzieren, der Körper verfällt.
Einer sauren Zelle kann man so viel Basenpulver oder Nährstoffe anbieten wie man will – sie kann die Mineralien bzw. die Nährstoffe einfach nicht aufnehmen. Entsäuerung findet nicht statt, ein Therapieerfolg bleibt aus.
Die Zelle entsäuern
Mit dem basischen Aktivwasser-Konzentrat soll die Zelle nun rasch und wirkungsvoll aus ihrer sauren Reaktionsstarre befreit und in einen lebendigen basischen Zustand überführt werden (1).
Dazu muss man wiederum wissen:
Die positive Ladung einer übersäuerten Zelle entsteht durch eine hohe Konzentration von H+-Ionen.
Wasser (H2O) ist ein Molekül und besteht aus 2 Wasserstoffatomen (2 mal H) und 1 Sauerstoffatom (1 mal O), deswegen auch die Bezeichnung H2O.
Nun kann man Wasser auch in eine Ionen-Form überführen. Dazu benötigt man starken elektrischen Strom, Salz und weitere spezielle technologische Voraussetzungen. Dann erhält man positiv geladene H+-Ionen (pro Wassermolekül eines) und negativ geladene OH--Ionen (ebenfalls pro Wassermolekül eines). Das ist zwar immer noch Wasser, aber es besitzt jetzt ein grosses elektrisches Potential und es ist stark basisch.
Entsäuern mit Aktiv-Basen
Der Name dieses Wassers ist "Aktiv-Basen-Konzentrat". Trinkt man dieses Wasser, dann schwimmen die H+- und OH--Ionen im Zwischenzellgewebe umher, also in der Flüssigkeit, die sich um die Zellen herum befindet. Die positiv geladenen H+-Ionen werden durch die positiv geladene weil übersäuerte Zelle abgestossen, die negativ geladenen OH--Ionen jedoch werden angezogen und können in die Zelle hinein gelangen (5).
Entsäuern Sie jede einzelne Zelle
Ein Teil der eindringenden negativen OH--Ionen verbindet sich mit den positiven H+-Ionen (die im Innern der Zelle sind) zu Wasser. Der andere Teil bringt die Zelle in einen negativ geladenen, also basischen Zustand.
Das neu entstandene Wasser schwemmt nun den angesammelten Müll aus der Zelle hinaus, während die Zelle gleichzeitig durch die negative Ladung wieder Nährstoffe anziehen und auch aufnehmen kann, weil ja erst jetzt – da der Müll hinausgeschafft wurde – überhaupt wieder Platz für Nährstoffe ist (7).
Die Zelle muss nicht mehr in Unrat und Hunger leben. Sie ist wieder gut versorgt und um sie herum ist es blitzeblank sauber. Das düstere Slum wurde zum schmucken Villenviertel.
Entsäuert mit Aktiv-Basen
Aktiv-Basen ist ein Konzentrat mit einem hohen pH-Wert. Daher nimmt man es in nur kleinen Mengen und verdünnt mit Wasser ein. Also nie pur nehmen!
Am besten morgens nüchtern 20 Minuten vor dem Frühstück 25 ml Aktiv Basen in ein Glas Wasser (250 ml) geben und trinken. Dies ergibt einen pH-Wert von 9,5.
Eine Entsäuerungskur mit Aktiv-Basen kann prophylaktisch einmal jährlich durchgeführt werden. Bei Beschwerden entsprechend öfter, um den Zellen ausreichend Möglichkeit zu geben, den sauren Zustand der Reaktionsstarre auch tatsächlich verlassen zu können (10).
Das Entsäuerungsprogramm
Nachfolgend erhalten Sie Vorschläge für eine individuelle Entsäuerung:
Das intensive Entsäuerungsprogramm
Führen Sie ein 1- bis 3-monatiges Entsäuerungsprogramm durch. Dieses Programm erlaubt sowohl eine extra- als auch intrazelluläre Entsäuerung und besteht neben Aktiv Basen noch aus weiteren Komponenten, welche die Entsäuerung beschleunigen und intensivieren wie z. B. basischen Bädern, Bitterstoffen, Mineralerde, basischem Tee usw.
Informationen dazu und eine Anleitung finden Sie in unserem Artikel Das intensive Entsäuerungsprogramm.
Das einfache Entsäuerungsprogramm
Wenn Ihnen der tägliche Zeiteinsatz für ein solches Komplettprogramm zu hoch erscheint, Sie aber dennoch entsäuern möchten, dann können Sie sich für die einfachste, aber dennoch erfolgreiche Entsäuerungsmethode mit Aktiv Basen entscheiden.
Aktiv Basen ist ein basisches Aktivwasserkonzentrat, das den Körper bis in die Zellebene hinein entsäuern kann. Bei der Entsäuerung mit Aktiv Basen müssen Sie lediglich einmal täglich an die Einnahme von Aktiv Basen denken. Das ist schon alles. Allerdings gehört zur erfolgreichen Entsäuerung auch die richtige Ernährung!
Erst basisch, dann basenüberschüssig ernähren
Ernähren Sie sich 10 bis 14 Tage basisch, dann basenüberschüssig – auch NACH Ihrer 1- bis 3-monatigen Entsäuerungskur. Die Kur war nur der Einstieg! Jene Schlacken, die sich seit vielen Jahren in Ihrem Körper befinden, lassen sich oft erst nach mehreren Monaten basischer Lebensweise ausscheiden. Ausserdem müssen Sie die stets neu eintreffenden Säuren bzw. solche, die durch mentalen oder physischen Stress entstehen, ja ebenfalls täglich konsequent ausscheiden.
Basische Mineralstoffe nehmen
Wenn Sie weiterhin dann und wann säurebildende ungesunde Nahrung essen möchten, müssen Sie Ihrem Organismus regelmässig qualitativ hochwertige basische Mineralien zukommen lassen, damit möglichst viele Säuren entfernt werden können. Jede Umstellung in Richtung gesunde Ernährung erhöht dabei die Chancen der täglichen vollständigen Schlackenentsorgung.
Tipps zum Entsäuern von morgens bis abends
Integrieren Sie die folgenden Punkte (oder zumindest einige daraus) in Ihren künftigen Tagesablauf:
Basische Kräutertees
Mit einem basischen Kräutertee können Sie sowohl in den Tag starten als auch den Abend ausklingen lassen, zum Beispiel mit diesem * Basentee.
Basenmüsli und Basenporridge
Wer es morgens eilig hat, frühstückt ein schnell zubereitetes Basenmüsli oder * Basenporridge - entweder mit Wasser oder selbstgemachter Mandelmilch (diese kann schon am Vorabend zubereitet werden.
Basenbäder - Vollbad oder Fussbad
Entspannen Sie mindestens zwei- bis dreimal wöchentlich in einem Basenbad. Wenn Sie für ein Vollbad keine Zeit haben, sollten Sie sich basische Fussbäder gönnen.
Atemübungen, Sport und Sauna
Achten Sie auf tiefe, bewusste Atmung - und planen Sie gemässigten Sport und Saunabesuche in Ihren Wochenablauf ein.
Entsäuerungserfolg überprüfen - Test nach Sander
Überprüfen Sie Ihren Entsäuerungserfolg mit dem Säure-Basen-Test nach Sander.
Der Säure-Basen-Test zeigt den Grad Ihrer Übersäuerung
Vor einer Basentherapie (Entsäuerung) können Sie mit Hilfe eines Säure-Basen-Tests den Grad Ihrer Übersäuerung feststellen. Auf diese Weise lässt sich viel besser einschätzen, ob und in welcher Form eine Entsäuerung erforderlich ist.
* Hier erhalten Sie den Säure-Basen-Test nach Sander.
Während man mit ph-Wert-Teststreifen lediglich den pH-Wert des Urins messen kann (der auch dann noch in Ordnung sein kann, wenn man längst schwer übersäuert ist), lässt sich mit dem Säure-Basen-Test nach Sander konkret feststellen, wie es um die Entsäuerungskapazitäten des Körpers bestellt ist.
Details dazu lesen Sie in unserem Artikel Die Basentherapie zur Prävention und Therapie.