Zentrum der Gesundheit
  • Eine Frau sitzt vor einer Tageslicht-Lampe
11 min
Kommentare

Lichttherapie gegen Winterdepression

Die Lichttherapie wird seit Jahrzehnten zur Behandlung der Winterdepression eingesetzt. Aber nützt sie tatsächlich? Wir beleuchten den aktuellen Forschungsstand und erklären, woran Sie eine gute Tageslichtlampe erkennen.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 18 März 2026
🔍
Sie finden alle im Laufe des Artikels genannten weiterführenden Artikel, wenn Sie die jeweiligen Titel oder auch einzelne Suchbegriffe daraus in unser Suchfeld eingeben.

Was ist Lichttherapie?

Fühlen Sie sich im Winter oft niedergeschlagen, antriebslos und müde? Vielleicht steckt ein Lichtmangel dahinter. Zu wenig Tageslicht kann zu Winterdepressionen führen.

Die Winterdepression wird auch saisonale Depression genannt, da sie regelmäßig zu bestimmten Jahreszeiten auftritt. Meist beginnt sie im Herbst oder Winter und verschwindet im Frühling wieder.

Die Symptome sind ähnlich wie bei anderen Depressionen – Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen, Interessensverlust usw. Man vermutet, dass bei der saisonalen Depression zu wenig Tageslicht die Hauptursache ist.

Deshalb ist die klassische Lichttherapie eine interessante Behandlungsmöglichkeit. Dabei sitzt man täglich vor einer sehr hellen Lampe, einer sogenannten Tageslichtlampe (manchmal auch Lichtdusche genannt), die das fehlende natürliche Tageslicht ersetzen soll.

Als Lichttherapie werden unter anderem auch die folgenden Therapien bezeichnet: die UV-Phototherapie zur Behandlung von Hauterkrankungen, Behandlungen mit Rotlichtlampen und Laser-Therapien.

Dieser Artikel bezieht sich auf jene Lichttherapie, bei der es um die Behandlung mit Tageslicht (mit Hilfe passender Lampen) geht.

Welches Licht kommt zum Einsatz?

Bei der Lichttherapie wird Licht mit einer Beleuchtungsstärke eingesetzt, die der Stärke von natürlichem Tageslicht ähnelt. Die Beleuchtungsstärke wird mit der Einheit Lux (abgekürzt lx) gemessen. Der Name kommt vom lateinischen Wort lux und bedeutet «Licht».

An einem bewölkten Tag herrschen draußen beispielsweise 1000 bis 5000 Lux, an einem hellen, sonnigen Tag ca. 10.000 bis 25.000 Lux im Schatten und 50.000 bis 100.000 Lux in der direkten Sonne.

Eine normale Innenbeleuchtung (z. B. abends im Wohnzimmer) hat im Durchschnitt eine Stärke von nur 100 bis 300 Lux, während Tageslichtlampen eine Stärke zwischen 2.500 (ältere/schwächere Geräte) und über 10.000 Lux (moderne Geräte) erzeugen können.

Die Lichttherapie imitiert also das Licht eines sonnigen Tages, kommt aber nicht an die Helligkeit des direkten Sonnenlichts heran (was aber auch nicht nötig ist).

Wie wirkt die Lichttherapie?

Lichttherapie greift tief in das Zeitsteuerungssystem unseres Körpers ein – das System, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus, unsere Hormone und Stimmung und unseren Energiehaushalt reguliert.

Lichttherapie wirkt direkt auf unsere «innere Uhr»

Wenn das helle Licht der Lampe auf die Netzhaut der Augen trifft, werden dort spezielle lichtempfindliche Nervenzellen aktiviert, die besonders stark auf das bläulich-weiße Spektrum von Tageslicht reagieren.

Diese Zellen sind direkt mit dem zentralen Taktgeber des Körpers verbunden, dem Nucleus suprachiasmaticus, einem Bereich im Gehirn (im Hypothalamus), auch «innere Uhr» genannt. Von dort aus entfaltet die Lichttherapie ihre Wirkung über mehrere parallele Mechanismen.

Morgens schneller wach – fit am Tag – nachts besserer Schlaf

Zunächst wird der Tag-Nacht-Rhythmus neu ausgerichtet: Die innere Uhr erhält ein kräftiges Morgensignal, wodurch der natürliche Ablauf des Tages stabiler wird.

Das Schlafhormon Melatonin, das nachts für Müdigkeit sorgt, wird unter dem Einfluss des intensiven Lichts schneller abgebaut – man wird früher wach und fühlt sich tagsüber energievoller.

Das helle Morgenlicht fördert auch den natürlichen Cortisolanstieg nach dem Aufwachen. Cortisol aktiviert uns, verbessert die Konzentration und reduziert das Gefühl von morgendlicher Schlappheit.

Abends hingegen fällt es leichter, in einen regelmäßigen Schlafrhythmus zu finden.

Serotoninsystem wird gestärkt – die Stimmung steigt

Gleichzeitig beeinflusst das Licht auch die Stimmung: Es stärkt das Serotoninsystem, das für Wohlbefinden, Antrieb und Appetitregulation wichtig ist.

Dieser Effekt ist einer der Gründe, warum eine Lichttherapie nicht nur bei Schlafstörungen, sondern auch bei depressiven Verstimmungen – insbesondere in den Wintermonaten – hilfreich sein kann.

Gesunde Tag-Nacht-Balance entsteht

Auch das vegetative Nervensystem – das unbewusst Körperfunktionen wie Herzschlag, Stressreaktionen und Verdauung steuert – reagiert auf die Lichtreize. Am Morgen wird der aktivierende Sympathikus gestärkt, während sich der beruhigende Parasympathikus besser auf den Abend verlagert. Dadurch entsteht eine klare und gesunde Tag-Nacht-Balance.

Insgesamt sorgt die Lichttherapie dafür, dass die inneren Rhythmen wieder präziser ineinandergreifen: Tagsüber mehr Wachheit, abends mehr Entspannung und nachts ein stabilerer Schlaf.

Bei welchen Beschwerden hilft Lichttherapie?

Tageslichtlampen sind eine etablierte Behandlungsoption bei Winterdepressionen, können aber auch bei weiteren Beschwerden helfen, wie wir im Folgenden erklären.

Lichttherapie bei Winterdepressionen

Die Lichttherapie wird bereits seit Jahrzehnten zur Behandlung der saisonalen Depression bzw. Winterdepression eingesetzt.

Forscher aus Österreich, Deutschland und der Schweiz prüften in einer Übersichtsarbeit von 2019, wie sich die Lichttherapie bei der Winterdepression auswirkt (1).

In die Arbeit flossen 19 Studien mit insgesamt über 600 Teilnehmern ein. In den Studien wurden Lichttherapien mit 1.350 bis 10.000 Lux untersucht. Meist verglich man sie mit Placebo-Therapien, bei denen gedimmtes Licht (unter 500 Lux) zum Einsatz kam.

Insgesamt zeigte sich, dass die Lichttherapie die Symptome der Winterdepression deutlich besser lindern konnte als die Scheinbehandlungen.

Weiter unten im Artikel beschreiben wir ganz genau, wie die Anwendung einer Lichtdusche nach aktuellem Forschungsstand aussehen sollte.

Lichttherapie bei nicht-saisonaler Depression

Während es bei der Winterdepression einen Zusammenhang mit dem verminderten Tageslicht gibt, ist die Wirkung des Tageslichts bei nicht-saisonaler Depression – also «normalen» Depressionen – noch weniger gut untersucht.

Forscher prüften daher in einer Übersichtsarbeit von 2025, ob die Therapie mit hellem Licht auch bei nicht-saisonalen Depressionen hilft (2).

In die Arbeit flossen 11 Studien mit insgesamt rund 860 depressiven Teilnehmern ein. Ausgeschlossen wurden Teilnehmer mit einer Winterdepression – die übrigen hatten z. B. eine unipolare oder bipolare Depression.

Die Lichttherapie wurde überwiegend als Zusatztherapie durchgeführt – andere Therapien waren also während manchen Studien erlaubt.

Häufig wurde die Lichttherapie (meist 10.000 Lux) in den Studien mit einer Placebo-Behandlung mit rotem oder gedimmtem Licht oder anderen Therapien verglichen.

Gemessen wurden meist die Remissionsrate sowie verschiedene Depressionsskalen. Die Remissionsrate gibt den Anteil an Personen an, die nach einer Behandlung eine deutliche Verbesserung verspüren oder deren Symptome sogar ganz verschwinden.

Die Remissionsrate war bei den Personen, die eine Lichttherapie erhalten hatten, signifikant höher als in den Kontrollgruppen – und zwar schon in den ersten 4 Wochen.

In mehreren Studien sank zudem der Depressionsscore signifikant stärker als in den Placebo-Gruppen.

Die Sitzungen dauerten meist 30 Minuten und wurden für 1 bis 6 Wochen durchgeführt – häufig morgens gleich nach dem Aufwachen.

Lichttherapie bei Wochenbettdepressionen

Weitere Studien zeigen, dass eine regelmäßige Lichtdusche auch bei Wochenbettdepressionen hilft (3). In einer kleinen türkischen Studie von 2022 erwies sich etwa eine 3-wöchige tägliche Lichttherapie mit 10.000 Lux jeweils morgens für 45 Minuten als wirksam.

Die Studie wurde mit 30 depressiven Probandinnen durchgeführt, die entweder noch schwanger waren oder bereits geboren hatten. Die Kontrollgruppe erhielt eine Scheinbehandlung.

Lichttherapie bei Schlafstörungen

Nicht nur bei Depressionen zeigen Lichtduschen Wirkung – sie können auch den Schlaf positiv beeinflussen.

Forscher prüften in einer Studie von 2022, wie sich die Lichttherapie nach einem Schlaganfall auf Schlafstörungen auswirkt (4).

Die Studie wurde mit 56 Probanden durchgeführt, die nach einem Schlaganfall mit Schlafstörungen zu kämpfen hatten – ein häufiges Phänomen.

Die Hälfte der Probanden machte zwei Wochen lang jeweils morgens 30 Minuten Lichttherapie (10.000 Lux) – die andere Hälfte erhielt eine Placebo-Therapie mit deutlich schwächerem Licht.

Es zeigte sich, dass die Lichttherapie-Gruppe weniger Zeit brauchte, um einzuschlafen, einen größeren Teil der Zeit im Bett tatsächlich schlafend verbrachte, am Tag weniger schläfrig und müde war und weniger depressive Symptome verspürte (alles signifikant).

Die Forscher folgerten, dass die Lichttherapie nach einem Schlaganfall eine wirksame Behandlungsoption für Schlafstörungen darstellt.

Auch weitere Studien deuten darauf hin, dass eine Lichttherapie generell bei Schlafstörungen hilfreich ist (5) – das zeigt etwa eine Übersichtsarbeit von 2024, in der 10 Studien zum Thema Schlafstörungen ausgewertet wurden.

Lichttherapie bei Schichtarbeit

Auch Schichtarbeiter profitieren von einer Lichttherapie (6). Das zeigte sich in einer Übersichtsarbeit von 2025. Aufgrund ihrer Arbeitszeiten haben Schichtarbeiter oftmals einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus.

Bei ihnen waren Behandlungen mit 900 bis 6000 Lux im Nachtdienst besonders wirksam. Die Sitzungen sollten mind. eine Stunde dauern – so ließ sich ihre innere Uhr nach hinten verschieben. Nach der Schicht konnten die Arbeiter dann im Schnitt eine halbe Stunde länger schlafen.

Lichttherapie bei Demenz

Auch bei Demenz kann eine Lichttherapie hilfreich sein, wie eine Studie von 2021 zeigte.

Die Hälfte von 35 Probanden hielt sich 8 Wochen lang von Montag bis Freitag jeweils eine Stunde am Morgen in einem Raum auf, in dem in der ersten Woche das Licht über eine Deckenlampe schrittweise von 500 auf 2500 Lux hochgefahren wurde.

Die andere Hälfte der Probanden hielt sich in einem Raum mit normaler Deckenbeleuchtung auf.

Die Forscher maßen verschiedene Demenzsymptome wie Unruhe, Aggression, Depression, Angst, Schlafstörungen sowie kognitive Funktionen.

In der Therapie-Gruppe sanken die Demenzsymptome deutlich stärker (7). Die Wirkung trat bereits in den ersten 4 Wochen ein.

Auch bei den kognitiven Funktionen schnitt die Therapie-Gruppe signifikant besser ab – besonders ihre zeitliche und örtliche Orientierung verbesserten sich.

Lichttherapie bei krebsbedingter Fatigue

In einer Übersichtsarbeit von 2023 prüften Forscher 12 Studien mit rund 690 Krebspatienten. Die Probanden litten an krebsbedingter Fatigue und erhielten entweder eine Lichttherapie oder eine Kontrollbehandlung (z. B. gedimmtes Licht) – meist über mehrere Wochen.

Krebsbedingte Fatigue ist eine anhaltende, überwältigende Erschöpfung infolge einer Krebserkrankung (8). Sie tritt meist während der Krebstherapie oder kurz danach auf.

Die Lichtdusche konnte die krebsbedingte Fatigue sowie die Schlafstörungen der Probanden signifikant reduzieren. Ideal war dafür eine vierwöchige Lichttherapie mit mind. 10.000 Lux. Zur Dauer der Sitzungen machten die Forscher keine Aussage.

Wie führen Sie die Lichttherapie durch?

Diese Behandlung zeigt also in verschiedenen Bereichen Wirkung. Wie wendet man die Lichtdusche nun praktisch an?

Die Lichttherapie wird idealerweise morgens, möglichst bald nach dem Aufstehen durchgeführt (ca. 6 bis 9 Uhr). Studien haben gezeigt, dass eine Beleuchtungsstärke von 10.000 Lux bei einer Sitzungsdauer von 30 Minuten in den meisten Fällen ideal ist.

Haben Sie eine ältere Tageslichtlampe, die z. B. nur 2.500 Lux schafft, dann sollte die Sitzung länger dauern – etwa 1 bis 2 Stunden. Die Therapie wird täglich durchgeführt – in Studien meist 5 bis 7 Tage pro Woche.

Die Tageslichtlampe sollte während den Sitzungen auf einem Tisch stehen, so dass sie auf Höhe des Gesichts ist. Dann setzt man sich in einem Abstand von 30 bis 60 cm, leicht seitlich versetzt davor, so dass das Licht zwar auf die Augen trifft, aber nicht blendet.

Am besten schaut man knapp an der Lampe vorbei. Sie könnten währenddessen frühstücken, lesen oder am Computer arbeiten. Ihre Augen müssen offen sein, sonst wirkt die Therapie nicht. Man kann die Lichttherapie also nicht im Schlaf durchführen.

Ihre Brille können Sie aufbehalten, eine Sonnenbrille sollten Sie hingegen nicht tragen.

Da es viele verschiedene Lampen gibt, sollten Sie auch die Angaben des Herstellers beachten.

Bei einer Winterdepression führt man die Behandlung so lange durch, bis die Symptome weg sind – am besten aber während der gesamten dunklen Jahreszeit. Stoppt man die Therapie abrupt, kehren die Symptome häufig zurück.

Auch bei anderen Beschwerden dauerten die jeweiligen Studien meist mehrere Wochen. Häufig bemerkt man die ersten Verbesserungen innerhalb weniger Tage oder Wochen.

Tageslichtlampe kaufen: Worauf sollten Sie achten?

Wenn Sie sich eine Tageslichtlampe kaufen möchten, sollten Sie darauf achten, dass das Gerät für therapeutische Zwecke ausgelegt ist. Es sollte sich zudem um weißes Licht handeln. Rotlichtlampen erfüllen einen anderen Zweck.

Die Lichtdusche sollte idealerweise als Medizinprodukt gekennzeichnet sein, so das Bundesamt für Strahlenschutz (9) – als Gerät der Klasse II a gemäß der Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte. Dann muss sie strengere Anforderungen an Sicherheit und Wirksamkeit erfüllen (UV-Filter, keine schädliche Infrarotstrahlung, definierte Beleuchtungsstärke usw.).

Es gibt viele Wellness-Geräte, die nicht als Medizinprodukt gelten. Sie dürfen nicht mit medizinischen Zwecken werben. Häufig steht dann so etwas wie «erhöht das Wohlbefinden» auf der Verpackung.

Moderne Geräte sind LED-basiert oder nutzen flimmerarme Leuchtstoffröhren.

Empfohlen wird eine Beleuchtungsstärke von 10.000 Lux bei einem Sitzabstand von 30 bis 60 cm. Es gibt auch Lampen, die diese Beleuchtungsstärke nur mit einem Abstand von 10 cm schaffen – das ist auf Dauer unpraktisch.

Die Stiftung Warentest hat im November 2025 Tageslichtlampen getestet. Viele Modelle erhielten nur die Note «befriedigend», weil sie die 10.000 Lux eben nur erreichten, wenn man extrem nah davorsaß.

Sitzt man weiter weg, müsste die Sitzung viel länger dauern, damit man auf dieselbe Lichtmenge kommt.

* Wir empfehlen die beiden Testsieger unter den Tageslichtlampen: die Beurer TL 85 und die Beurer TL95.

Bei beiden Lampen handelt es sich um Medizinprodukte. Sie erfüllen die oben genannten Kriterien. Die Beurer TL95 hat etwas mehr Funktionen und lässt sich komfortabler einstellen – sie ist deshalb teurer. Die Beurer TL85 ist dagegen etwas einfacher gehalten, aber auch sie erfüllt den Zweck.

Kann eine Tageslichtlampe Vitamin D liefern?

Vitamin D stellt der Körper über die UV-B-Strahlung der Sonne her. Da Tageslichtlampen ohne UV-Licht arbeiten, kann der Körper kein Vitamin D daraus herstellen.

Für die Lichttherapie zugelassene Lampen filtern UV-Licht absichtlich heraus, um die Haut und die Augen zu schützen.

Nebenwirkungen der Lichttherapie

Zu Beginn der Behandlung kann es zu milden Nebenwirkungen wie leichten Kopfschmerzen, brennenden oder trockenen Augen, leichter Übelkeit und innerer Unruhe kommen – vor allem bei lichtempfindlichen Personen und flackernden, also minderwertigen Lampen.

Wenn das bei Ihnen der Fall ist, dann vergrößern Sie während der ersten paar Sitzungen den Abstand zur Lampe oder verkürzen Sie die Sitzungen, bis Sie sich daran gewöhnt haben.

Treten jedoch stärkere oder anhaltende Beschwerden auf – vor allem an den Augen –, dann sollten Sie die Behandlung nicht weiterführen und allenfalls Ihren Arzt konsultieren. Beachten Sie auch die Kontraindikationen im nächsten Absatz.

Achten Sie wirklich darauf, dass Sie, wie oben beschrieben, eine qualitativ hochwertige Lampe verwenden und kein ungeprüftes Billigprodukt.

Kontraindikationen der Lichttherapie

Wenn Sie Augenerkrankungen haben, sollten Sie vor Beginn der Therapie mit Ihrem Augenarzt sprechen.

Viele Medikamente machen die Haut empfindlicher gegenüber Licht (z. B. einige Psychopharmaka, Antibiotika, Herzmittel und Diuretika sowie Johanniskraut). Wenn Sie Medikamente nehmen, lassen Sie sich beraten, ob die Therapie für Sie geeignet ist.

Personen mit einer bipolaren Störung sollten die Behandlung besser mittags machen, weil sehr frühe Sitzungen bei ihnen eine Hypomanie auslösen können. Am besten besprechen Sie mit Ihrem Arzt/Psychiater, wie Sie die Therapie am besten durchführen.

Fazit: Lichttherapie kann Beschwerden lindern

Tageslichtlampen bringen im wahrsten Sinn des Wortes Licht ins Dunkel der Wintermonate und können vielen Betroffenen spürbare Erleichterung verschaffen.

Somit kann die Lichttherapie ein wirksamer Bestandteil einer ganzheitlichen Therapie sein – vor allem bei Winterdepressionen, aber auch bei weiteren Beschwerden wie Schlafstörungen oder Demenz.

Daneben tun aber natürlich auch in der dunklen Jahreszeit Spaziergänge bei Tageslicht gut – selbst wenn der Himmel bedeckt ist.

Im Artikel Depressionen - Natürliche Maßnahmen als Begleittherapie stellen wir weitere Maßnahmen vor, die Sie in ein ganzheitliches Therapiekonzept bei einer Depression integrieren können.

Spende

Ihre Spende hilft uns

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

Transparenz-Hinweis: Um unser Informationsangebot für Sie kostenfrei zu halten, verwenden wir Affiliate-Links (*). Bei einem Kauf erhalten wir eine kleine Provision - ohne Mehrkosten für Sie. Mehr erfahren

Lesen Sie uns gerne? Legen Sie Zentrum der Gesundheit mit einem Klick als bevorzugte Quelle bei Google fest und erhalten Sie unsere Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen.

War dieser Artikel hilfreich für Sie?

Wir investieren viel Zeit und Sorgfalt in unsere Artikel. Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kurze Bewertung bei Trustpilot.

★★★★★
Jetzt bewerten
Kürzlich gestellte Fragen