Die Rotlicht-Therapie – Was ist das?
In den letzten Jahren wenden immer mehr Menschen die Rotlicht-Therapie an – insbesondere im Bereich Biohacking, Wellness und Regeneration ist die Methode sehr beliebt.
Biohacking beschreibt dabei möglichst natürliche Maßnahmen, mit denen man die Gesundheit, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sowie die Widerstandskraft gezielt und eigenverantwortlich stärkt.
Die Rotlicht-Therapie wird manchmal auch Red Light Therapy oder Near-Infrared Light Therapy genannt. Sie beruht auf einem wissenschaftlich anerkannten Prinzip: der Photobiomodulation (PBM).
Dabei handelt es sich um eine nicht-invasive Behandlung mit Licht im Bereich von etwa 600 bis 900 Nanometern, die nachweislich positive Effekte auf Zellfunktionen, Mitochondrienaktivität, Regeneration und hormonelle Prozesse haben kann.
Moderne LED-Geräte kombinieren gezielt sichtbares rotes Licht (z. B. 660 nm) mit unsichtbarem NIR-Licht (z. B. 810 und/oder 850 nm), um sowohl oberflächliche als auch tiefere Gewebestrukturen zu erreichen.
Ob zur Förderung der Hautgesundheit, Muskelregeneration, hormonellen Balance oder kognitiven Leistungssteigerung – die gezielte Anwendung dieser Lichtwellen eröffnet vielfältige Möglichkeiten für Prävention, Gesundheit und Leistungsoptimierung.
Sie können die Rotlicht-Therapie z. B. einfach nur für mehr Energie und Wohlbefinden im Alltag anwenden, aber auch zur Prävention oder Therapie konkreter Beschwerden.
* Ideal für die punktuelle Anwendung und zudem preisgünstig ist die Rotlicht-Tischlampe.
Welche Wirkungen hat die Rotlicht-Therapie?
Bei der Rotlicht-Therapie werden meist Lampen eingesetzt, die verschiedene Wellenlängen kombinieren, z. B. Rotlicht mit 660 nm und Nahinfrarotlicht mit 810 und/oder 850 nm. Es gibt aber auch Lampen, die nur z. B. 670 nm haben und ideal für die Augengesundheit sind.
Wirkungen von rotem Licht
Rotes Licht reicht von 630 nm bis 700 nm, erreicht insbesondere die oberflächliche Haut und kann für die folgenden Ziele eingesetzt werden:
Verjüngung der Haut, Reduzierung von Akne, Behandlung von Narben, Verbesserung der Augengesundheit, Stimulierung des Haarwachstums und zur Verbesserung des Schlafs.
Wirkungen von Nahinfrarotlicht NIR
Nahinfrarotlicht (NIR) reicht von 700 nm bis 1100 nm und kann die tiefsten Schichten des Körpers erreichen. Es ist geeignet für:
Verzögerung der Muskelermüdung, Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Förderung von Heilprozessen (Knochen, Sehnen, Haut, Wunden), schnellere Regeneration nach Verletzungen und Operationen, Entzündungshemmung, Linderung von Depressionen und Angstzuständen, Regulation des Hormonhaushalts, Schmerzbehandlung uvm.
Was ist der Unterschied zur klassischen Rotlichtlampe?
Im Unterschied zur bekannten klassischen Rotlichtlampe, die vor allem Wärme abstrahlt und zur lokalen Muskelentspannung oder Durchblutungsförderung eingesetzt wird, basiert die moderne Lichttherapie nicht auf Hitze, sondern auf biologischer Zellstimulation.
Während herkömmliche Rotlichtlampen meist breitbandiges inkohärentes Infrarotlicht abgeben (oft >700 nm), arbeiten PBM-Geräte mit präzise abgestimmten Wellenlängen und erzeugen dabei kaum spürbare Wärme.
Die Wirkung entsteht durch die Absorption des Lichts in den Mitochondrien, wodurch zelluläre Prozesse wie Energieproduktion, Entzündungshemmung und Gewebeheilung gezielt angeregt werden – ein grundlegend anderer therapeutischer Mechanismus.
Was ist LLLT, RLT und Photobiomodulation?
In der Fachliteratur wird häufig zwischen verschiedenen Begriffen unterschieden:
LLLT – Low-Level Laser Therapy
LLLT (Low-Level Laser Therapy) bezeichnet die Anwendung von schwachem Laserlicht zur Stimulation von Zellen und Gewebe.
Rotlicht-Therapie oder Red Light Therapy
Red Light Therapy (RLT; Rotlicht-Therapie) ist ein populärer Begriff aus dem Wellness- und Biohackingbereich, der die Anwendung von LED-Geräten meint, die Licht im sichtbaren Rotlichtbereich und unsichtbaren Nahinfrarotbereich kombinieren.
Photobiomodulation
Der übergeordnete wissenschaftliche Begriff für beide Ansätze ist Photobiomodulation (PBM) oder Photobiostimulation. Dieser Begriff umfasst sowohl Laser- als auch LED-basierte Lichttherapieformen, die über Zellaktivierung, also nicht über Wärme wirken. Die herkömmliche Rotlichtlampe ist damit also nicht gemeint.
Sind Ergebnisse aus der LLLT auf die Rotlicht-Therapie übertragbar?
Wir stellen weiter unten etliche Studien vor, die mit der Low-Level-Lasertherapie (LLLT) durchgeführt wurden. Die Ergebnisse lassen sich in vielen Fällen auf die moderne Rotlicht-Therapie – also die modernen LED-Geräte – übertragen.
Denn die Wirkmechanismen sind nahezu identisch: Beide Anwendungen nutzen spezifische Wellenlängen im roten und nahinfraroten Bereich (meist zwischen 600 und 900 Nanometern). Diese lösen in den Zellen biochemische Reaktionen aus, etwa durch die Aktivierung von Mitochondrien und die Modulation von Entzündungssignalen.
Während die LLLT klassisch mit kohärentem, gebündeltem Laserlicht arbeitet und die Red Light Therapy mit inkohärentem LED-Licht, zeigt sich aus zahlreichen Studien, dass die biologische Wirkung vor allem von Wellenlänge, Lichtintensität und Dosis abhängt – nicht zwingend von der Lichtquelle selbst.
Moderne LED-basierte Lichttherapiegeräte erreichen heute Intensitäten, die mit denen in LLLT-Studien vergleichbar sind, und können so ähnliche Effekte erzielen.
Erkenntnisse aus LLLT-Studien können daher auf die Rotlicht-Therapie übertragen werden, wenn dazu hochwertige LED-basierte Lichttherapiegeräte verwendet werden und wenn Wellenlänge, Lichtdosis und Anwendungsdauer vergleichbar sind.
Die Rotlicht-Therapie ist überdies auch ohne die typischen Sicherheitsanforderungen einer Lasertherapie möglich. Letztere darf z. B. nur von Fachpersonal eingesetzt werden und man benötigt Schutzbrillen. Dies ist bei der RLT nicht nötig.
Wichtig ist jedoch unbedingt die Abgrenzung zur traditionellen Rotlichtlampe, wie man sie aus der Wärmetherapie kennt: Diese erzeugt primär Wärme zur oberflächlichen Durchblutungsförderung, arbeitet mit breit gestreutem Licht und zielt nicht auf biochemische Zellprozesse ab.
Bei welchen Beschwerden hilft die Rotlicht-Therapie?
Nachfolgend stellen wir verschiedene Studien vor, die zeigen, bei welchen Beschwerden die RLT helfen kann. Es handelt sich nur um eine Auswahl, um den Artikel nicht zu lang werden zu lassen.
Wenn Sie die Rotlicht-Therapie bei einer Krankheit anwenden möchten, besprechen Sie dies am besten mit Ihrem jeweiligen Arzt.
Bei Hashimoto und M. Basedow
In einer Studie von 2020 untersuchte man an 350 Hashimoto-Patienten, ob der Einsatz der LLLT (Low Level Laser Therapy) hilfreich sein könnte (1).
Bei der Hashimoto-Thyreoiditis (HT) handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die zu einer Unterfunktion führt. Man behandelt daher langfristig mit L-Thyroxin, ersetzt also das nun fehlende Schilddrüsenhormon medikamentös.
Weniger L-Thyroxin nötig – Antikörper sinken
Die Patienten wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 erhielt die Lichttherapie (Photobiomodulation) sowie Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin D, Eisen und Selen. Gruppe 2 erhielt nur die Nahrungsergänzung.
Die Lichttherapie wurde an drei aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt, mit zwei Sitzungen pro Tag, also insgesamt sechs Anwendungen.
In Gruppe 1 stieg der T3-Spiegel (T3 = aktives Schilddrüsenhormon) deutlicher als in Gruppe 2. Auch besserte sich in Gruppe 1 das T3/T4-Verhältnis, was bedeutet, dass mehr T3 aus der inaktiven Speicherform T4 umgewandelt werden konnte. Auch der Wert des TPO-Ak (typischer Hashimoto-Antikörper) sank in Gruppe 1 stärker.
Letztendlich war auch der Hormonersatzbedarf in Gruppe 1 im Vergleich zu Gruppe 2 signifikant geringer. Man führte diese positiven Wirkungen insbesondere auf die entzündungshemmenden Eigenschaften der Therapie zurück.
In der Studie wurde Laserlicht mit sehr hoher Punktleistung (1,43 W/cm²) direkt und punktuell auf die Schilddrüse aufgetragen. Mit modernen LED-Geräten (die z. B. 660, 810 und 850 nm kombinieren) lassen sich ähnliche Effekte erzielen, z. B. mit dieser hochwertigen * Rotlichtlampe (oder für noch mehr Wirkung: die * Gen70-Lampe).
Die erforderliche Lichtdosis muss dazu nur über eine längere Zeit bei flächiger Anwendung erreicht werden – z. B. 3–5 Minuten bei ca. 10–15 cm Abstand. (Der Laser wurde in der Studie nur einige Sekunden angewandt).
Immunsystem wird reguliert – Regeneration der Schilddrüse gefördert
In einer Übersichtsarbeit von 2022 ergab sich, dass eine LLLT (Low Level Laser Therapy) autoimmune Schilddrüsenentzündungen besserte (2). Unter autoimmunen Schilddrüsenentzündungen werden die Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow zusammengefasst.
Neben den aktuellen Behandlungsstrategien sei LLLT daher ein vielversprechender therapeutischer Ansatz zur Behandlung dieser Erkrankungen. Die LLLT kann das Immunsystem regulieren helfen, die Regeneration des Schilddrüsengewebes fördern und Entzündungen hemmen – und zwar auf die folgende Weise:
Die Konzentration von entzündlichen Zytokinen wird reduziert und die Einwanderung von Immunzellen in die Schilddrüse gehemmt. Da die LLLT die Bildung körpereigener Antioxidantien fördert, wird oxidativer Stress abgebaut.
Die Lichttherapie sei ein nichtinvasiver und schneller Eingriff, der die Schilddrüsenhormone erhöht und die Schilddrüsenfunktion verbessert, schreiben die Forscher. Darüber hinaus gelte die Therapie als sicher. Es bestehe auch kein Risiko für die Entwicklung bösartiger Knoten.
Besserer Schlaf
Die Rotlicht-Therapie kann auch die Schlafqualität bessern (3) – wie eine kleine Studie von 2012 zeigte. Zwanzig Sportlerinnen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt:
Die Rotlichtgruppe erhielt 14 Tage lang täglich am Abend unmittelbar vor dem Schlafengehen 30 Minuten Ganzkörperbestrahlung mit Rotlicht (ca. 660 nm). Die Placebogruppe erhielt keine Lichtbestrahlung.
Die Rotlichtgruppe zeigte signifikante Verbesserungen in der Schlafqualität, erhöhte Melatoninspiegel und eine gesteigerte Ausdauerleistung.
Wenn Sie eine Ganzkörperbestrahlung (wie in der Studie) durchführen möchten, dann wären Halb- oder Ganzkörper-Panels erforderlich, z. B. das * Gen100-Panel oder das Full-Body-Panel.
Erfahrungsgemäß hilft aber auch schon eine regelmäßige abendliche Anwendung mit kleineren Lampen (* Rotlicht-Tischlampe oder * Gen70-Lampe). Auch die richtige Nachttischlampe ist wichtig:
Die beste Nachttischlampe
Helle Nachttischlampen haben einen Aufwacheffekt. Sie stören den Schlaf und blenden die Augen. Nutzen Sie hingegen eine Lampe, die abends entspannt und das Einschlafen fördert und beim nächtlichen Aufstehen Orientierung gibt, ohne den natürlichen Rhythmus und den Schlaf zu stören.
* Hier erhalten Sie die Nachttischlampe CleanSleep.
Sie hat zwei Modi: FlameWhite für den Abend (sehr warmes Licht) und DeepRed in der Nacht (augenfreundliches Rotlicht mit 670 nm). Die Lampe ist perfekt fürs Schlafzimmer, Kinderzimmer, für Reisen oder auch wenn man ins Krankenhaus muss.
Die beste Schreibtischlampe
Wir haben die perfekte Schreibtischlampe gefunden! Mit ihr macht die Arbeit am Bildschirm nicht nur mehr Freude, weil das störende Blaulicht ausgeglichen wird und die Augen entspannt bleiben.
Ihre verschiedenen Einstellungen machen es zudem einfach, sich tagsüber belebt zu fühlen und am Abend den Organismus auf einen erholsamen Schlaf einzustellen.
Die Lampe taucht den Raum zudem in ein so angenehmes Licht, dass sie nicht nur Schreibtischlampe ist, sondern eine wunderbare Lichtquelle mit Wohlfühleffekt.
* Hier finden Sie die Schreibtischlampe AddRed.
Sie verfügt über vollspektrales Weißlicht (3000K) und Rotlicht mit 670 nm. Sie können selbst steuern, wie hoch der Weißlichtanteil sein soll und wie hoch der Rotlichtanteil.
Die Lampe sorgt für entspannte Augen trotz langer Bildschirmzeiten, gleichmäßige, blendfreie Ausleuchtung für konzentriertes Arbeiten, unverfälschtes Farbensehen (im Vergleich zu Blaulichtfilterbrillen) und für einen angenehmen Übergang in den Abendstunden.
Muskelregeneration
Methoden der Photobiomodulation stellen auch eine vielversprechende Maßnahme zur Verbesserung der sportlichen Leistung und Muskelregeneration dar (5).
Die Anwendung ist sowohl vor als auch nach dem Training effektiv, wobei die genaue Dosierung und der Anwendungszeitpunkt entscheidend für den Erfolg sind – so zumindest das Ergebnis einer Analyse von 46 klinischen Studien mit insgesamt 1.045 Teilnehmern.
PBM stimuliert die Mitochondrienaktivität, was zu einer erhöhten ATP-Produktion, verbessertem Energiestoffwechsel und einer gesteigerten antioxidativen Kapazität führt. Zudem moduliert PBM Entzündungsprozesse und fördert die Reparatur von Muskelgewebe.
Die Anwendung vor dem Training zeigte erhöhte Wiederholungszahlen bei den Übungen, eine verzögerte Ermüdung und gesteigerte Maximalkraft.
Die Anwendung nach dem Training ergab eine schnellere Regeneration, reduzierten Muskelkater und niedrigere Kreatinkinase-Werte. Niedrigere Kreatinkinase-Werte nach körperlicher Belastung deuten auf weniger Muskelschädigung und schnellere Erholung hin.
Langfristig konnte man eine Zunahme der Muskelmasse und Muskelkraft beobachten, verringerter oxidativer Stress sowie reduzierte Entzündungsmarker.
Die Anwendung für Muskelregeneration
Zum Einsatz kamen in den untersuchten Studien Rotlicht (660–670 nm) und Nahinfrarotlicht (810–850 nm). Mit einem hochwertigen LED-Gerät, das etwa 137 mW/cm² in 10 cm Abstand liefert, genügt eine Anwendung von ca. 2–7 Minuten pro Bereich.
Wer aus 30 cm Abstand behandelt (z. B. für flächigere Anwendungen), sollte je nach Ziel etwa 5-15 Minuten pro Region einplanen.
Wie oben bei der Verbesserung des Schlafs können hier die kleineren Rotlichtlampen oder die Halb- oder Ganzkörper-Panels verwendet werden.
Wichtig ist, dass die Behandlung unmittelbar vor dem Training stattfinden sollte, was nicht für jeden praktikabel ist, z. B. wenn man eine große Lampe hat und diese nicht mit ins Gym nehmen kann.
* Dies wäre jedoch mit dieser To-Go-Lampe möglich.
Die Anwendung nach dem Training hingegen kann man auch noch 30 – 60 Minuten nach Beendigung des Trainings durchführen.
Achtung: Eine zu hohe Lichtdosis kann die positiven Effekte reduzieren oder sogar ins Gegenteil verkehren.
Kognitive Funktionen und Demenzprävention
Die Rotlicht-Therapie kann auch eingesetzt werden, um kognitive Funktionen zu verbessern und so zur Prävention von Demenz beizutragen (7). Die vorliegenden Studien wurden meist mit kleiner Teilnehmerzahl durchgeführt, zeigen aber dennoch bereits das Potenzial der RLT.
Aus 2016 stammt eine Studie mit 11 Patienten, die an chronischem Schädel-Hirn-Trauma und den entsprechenden kognitiven Einschränkungen litten.
Nach 18 RLT-Sitzungen im Laufe von 6 Wochen (3-mal wöchentlich à 20 Minuten) kam es zu signifikanten Verbesserungen der Gedächtnisleistung, Konzentrationsfähigkeit und auch der exekutiven Gehirnfunktionen (Denk- und Planungsfähigkeiten) (4). Eingesetzt wurden 633 nm und 810 nm, mit denen der Schädel bestrahlt wurde.
Auch in einer weiteren Studie (2018) mit ähnlichem Therapieprotokoll und ebenfalls Patienten mit chronischem Schädel-Hirn-Trauma verbesserten sich diese deutlich in den entsprechenden neuropsychologischen Tests (6).
Aus 2019 stammt eine kleine Studie mit 8 Demenz-Patienten. Vier erhielten 12 Wochen lang 3-mal wöchentlich je 20 Minuten eine 810-nm-Therapie des Schädels. Auch hier verbesserten sich die kognitiven Funktionen und die Verhaltensfunktionen (8).
Gehirnscans zeigten, dass das Gehirn besser durchblutet ist und sich die funktionelle Konnektivität besserte, was bedeutet, dass die Hirnareale besser miteinander kommunizieren können. Man merkt dies daran, dass man sich besser konzentrieren und klarer denken kann. Auch auf die Stimmung kann sich dies positiv auswirken.
Ideal für die Bestrahlung des Kopfes sind die * Rotlicht-Tischlampe oder auch * Gen70-Lampe).
Jüngere Haut – weniger Falten
In einer Studie von 2023 an 20 Frauen zeigte sich, dass sich eine regelmäßige Rotlichttherapie positiv auf das Hautbild auswirkte und Falten mindern konnte (9). Das Ergebnis war überdies nachhaltig und hatte auch noch 1 Monat nach Beendigung der Behandlung Bestand.
Das Rotlicht aktivierte in den Hautzellen das Enzym Cytochrom-c-Oxidase, was zu einer erhöhten Produktion von ATP führt (so dass die Zellen mehr Energie zur Verfügung hatten), die Kollagen- und Elastinproduktion fördert und die Geweberegeneration bessert.
Die Frauen nutzten für die Therapie 3 Monate lang eine LED-Gesichtsmaske mit 630 nm 2-mal wöchentlich à 12 Minuten.
Sie können dazu z. B. die * heilys FaceMask verwenden, die auch bei Pigmentflecken oder trockener Haut empfehlenswert ist und genau jene zwei Wellenlängen aufweist, die für eine optimale Hautwirkung erforderlich sind. Die Maske hilft bei der Straffung der Haut und führt zu einem feineren Hautbild und frischen Teint. Auch regeneriert sich die Haut schneller (z. B. nach kosmetischen Eingriffen).
Eine günstigere Alternative ist die * heilys® FaceWand, ein kleines Handgerät mit Massagekopf, das mehrere Vorteile vereint:
Rotlicht für jugendliche Haut mit 630nm, Blaulicht bei Hautunreinheiten gegen Bakterien und Entzündungen, galvanischer Strom, der Ihre Hautpflege (z. B. Feuchtigkeitsserum) tiefer in die Haut eindringen und somit besser wirken lässt und Wärme für Entspannung und weniger Augenringe.
Falls Sie bereits eine kombinierte RLT-Lampe haben (z. B. 660, 810 und 850 nm), könnten Sie auch diese verwenden (Abstand 10 cm; Dauer 5-15 Minuten).
Denn einerseits wirken beide Wellenlängen, also 630 und 660 nm, ähnlich auf die Haut in Bezug auf Kollagenproduktion, Hautregeneration und Entzündungshemmung.
Andererseits können die zusätzlichen 850 nm noch tiefer ins Gewebe eindringen und dort die Mikrozirkulation anregen sowie den Zellstoffwechsel in tieferen Hautschichten fördern, was u. U. zu einer noch umfassenderen Wirkung führen könnte als die 630 nm allein.
Schauen Sie nicht direkt ins Licht, setzen Sie eine Schutzbrille auf oder schauen Sie am Licht vorbei.
Welche Wellenlänge wirkt auf welchen Körperbereich?
Die Wirkung von Rot- und Infrarotlicht hängt entscheidend von der Wellenlänge des Lichts ab. Unterschiedliche Wellenlängen dringen unterschiedlich tief ins Gewebe ein und aktivieren dort jeweils andere Zellstrukturen – etwa Hautzellen, Nerven, Muskeln oder Mitochondrien.
Während kürzere Wellenlängen (z. B. 630–670 nm) eher oberflächlich wirken, erreichen längere Wellenlängen (z. B. 810–850 nm und mehr) tiefere Gewebeschichten wie Muskeln, Schilddrüse oder Nervenstrukturen. Daher ist es wichtig, die passende Wellenlänge gezielt nach dem gewünschten Wirkungsort auszuwählen.
Eine Rotlichtlampe für alle Wellenlängen
Die wichtigsten sechs Wellenlängen (630, 660, 670, 810, 830 und 850) erzielen Sie mit den beiden folgenden Rotlichtlampen - eine mit höherer Leistung (* Rotlichtlampe) und eine günstigere für die punktuelle Anwendung (* Rotlicht-Tischlampe).
Auch die oben genannte * To-Go-Lampe liefert alle sechs Wellenlängen.
Die Liste mit den Wellenlängen und den Wirkungen können Sie bei uns kostenlos per Email anfordern.
Wie oft sollte man die Rotlicht-Therapie anwenden?
Die Behandlungen hängen vom jeweiligen Ziel der Anwendungen ab. Normalerweise wendet man die Therapie mindestens 4- bis 5-mal pro Woche an – maximal 2-mal pro Tag. Gelegentlich kann man einen freien Tag einschieben.
Da die Rotlicht-Therapie auch präventiv sinnvoll ist bzw. zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt, kann man langfristig 2- bis 4-mal pro Woche eine Anwendung planen.
Wie lange dauert eine RLT-Sitzung?
Jede Sitzung hängt von der Stärke des Lichts und der Entfernung zum Licht ab. Es gilt dabei:
Je näher Sie an der Lichtquelle sind, desto kürzer die Dauer der Sitzung – und je weiter Sie von der Lichtquelle entfernt sind, desto länger kann die Sitzung dauern.
Meist genügen 3 – 5 Minuten. 20 Minuten sollten keinesfalls überschritten werden und können sogar eine Verzögerung der Wirkung verursachen. Daher lieber kürzer als zu lange!
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine RLT?
Im Grunde kann man eine Rotlicht-Sitzung zu jedem Tageszeitpunkt durchführen. Je nach Anwendungsziel und Körperbereich gibt es jedoch optimale Zeitpunkte.
Die Anwendung sollte in jedem Fall nicht bei eingecremter Haut erfolgen.
Bei Hautproblemen und für Anti-Aging
Bei Hautproblemen oder zur Unterstützung Ihres Anti-Aging-Programms können Sie Ihre Rotlicht-Sitzung morgens und abends nach der Reinigung der Haut einplanen und vor dem Auftragen Ihrer Hautpflege – täglich oder auch jeden zweiten Tag.
Die RLT stimuliert die Kollagenbildung und trägt zur Hautstraffung bei.
Bei chronischen Schmerzen
Bei chronischen Schmerzen (z. B. in den Gelenken, am Rücken oder in der Muskulatur) wenden Sie die Therapie am Morgen an – und nach Bedarf erneut am späten Nachmittag oder am Abend, um entspannter schlafen zu können.
Bei Rückenschmerzen ideal ist * das FlexiPad (mit 660 und 850 nm), das Sie bequem um den unteren Rücken anlegen können. Es ist aber so flexibel, dass es auch am Knie oder der Schulter angelegt werden kann. Zudem ist es kabellos (mit Akku) und kann daher wunderbar auch beim Autofahren genutzt werden.
Mehr Leistung im Sport
Zur Leistungssteigerung im Sport (z. B. Muskelaufbau) kann man die Rotlicht-Therapie vor und nach dem Training anwenden. Vor dem Training werden die Mitochondrien in den Muskeln aktiviert und die Durchblutung wird verbessert. Nach dem Training wird die Muskelregeneration beschleunigt.
Für Details siehe weiter oben unter „Muskelregeneration“.
Bei Verletzungen
Sollten Sie sich verletzt haben, nutzen Sie die RLT sofort. Sie lindert Entzündungen und Schmerzen und fördert den Heilprozess.
Für besseren Schlaf
Wenn Sie Ihren Schlaf verbessern möchten, dann wenden Sie die RLT ab 2 bis 3 Stunden vor dem Schlafengehen an – wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, dann auf der Körperrückseite. Zwar handelt es sich um Rotlicht, aber es kann dennoch u. U. den Schlaf verzögern, wenn Sie es sich abends direkt auf Gesicht und Augen scheinen lassen.
Für die Schilddrüse
Bei Schilddrüsenerkrankungen (z. B. Hashimoto-Thyreoiditis) wird die Rotlichttherapie idealerweise morgens auf nüchternen Magen oder vor dem Frühstück angewendet, da die Zellen zu diesem Zeitpunkt besonders aufnahmebereit für Reize sind.
Die Anwendung erfolgt mit leicht nach hinten geneigtem Kopf, damit das Licht direkt auf die Vorderseite des Halses (Schilddrüsenregion) trifft. Eine Sitzung dauert je nach Gerät etwa 2–10 Minuten.
Bei Stimmungsschwankungen und Depressionen
Rotes und nahinfrarotes Licht kann stimmungsaufhellend wirken – bei Bedarf morgens oder mittags anwenden, besonders im Winter.
Bei PMS und Zyklusbeschwerden – für hormonelle Balance
660–850 nm können hormonregulierend wirken, z. B. durch Anwendung auf Schilddrüse oder Unterbauch, je nach Fokus – 1-mal täglich für 10–15 Minuten.
Für die Augen
Um altersbedingte Sehprobleme (insbesondere Nacht- und Farbensehen) zu verbessern sind 670 nm ideal. Die Anwendung findet 1-mal wöchentlich morgens zwischen 8 und 9 Uhr statt und dauert 3 Minuten (Augen schließen und Gesicht zur Lampe drehen in einem Abstand von 50 – 70 cm).
Eine passende Lampe für die Augen-Therapie ist die * Rotlicht-Tischlampe von heilys.
Lesen Sie mehr darüber in unserem Artikel 3 Minuten Rotlicht – und Ihre Augen werden besser.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Die RLT ist in der Regel sehr gut verträglich. In seltenen Fällen kann es zu vorübergehender Hautrötung, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen kommen – meist bei zu intensiver oder unsachgemäßer Anwendung. Wer sich jedoch an die empfohlene Dauer, den richtigen Abstand und die passende Tageszeit hält, hat mit Nebenwirkungen in der Praxis kaum zu rechnen.
Wie Sie Fehler bei der RLT vermeiden?
Vermeiden Sie bei der Rotlicht-Therapie die folgenden Fehler. Dies wird dann auch Ihr Risiko für Nebenwirkungen minimieren.
Tragen Sie keine Kleidung, Cremes oder Make-up
Kleidung und Cremes (auch Sonnencremes) verhindern, dass die Rotlicht-Therapie wirken kann. Der zu behandelnde Körperteil sollte daher nackt und frei von Cremes aller Art sein.
Achten Sie auf den richtigen Abstand zur Lampe
Je tiefer im Körper der Bereich liegt, den Sie behandeln möchten (z. B. Organe, Muskeln, Sehnen), desto näher sollte die Lichtquelle sein.
Je oberflächlicher der zu behandelnde Bereich am Körper ist (z. B. Haut, Augen, Haare), desto weiter sollte die Lichtquelle entfernt sein.
Die genauen Angaben zum jeweiligen Abstand finden Sie stets in der Anleitung Ihrer Lampe. Bei Red Light Rising umfasst diese über 100 Seiten mit Informationen zu den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten.
Achten Sie auf die richtige Dauer der Anwendung
Normalerweise dauert eine RLT-Sitzung nur wenige Minuten (pro bestrahltem Bereich 3 bis 5 Minuten - insgesamt nicht länger als 20 Minuten). Wenn Sie die Sitzungen ausdehnen, kann dies die Wirkung eher verzögern, als verbessern.
Wenden Sie die RLT regelmäßig an
Um Ergebnisse zu sehen, ist eine regelmäßige Anwendung wichtig – mindestens 3- bis 5-mal pro Woche. Ausnahme: Bei den Augen genügt eine einmal wöchentliche Anwendung.
Nutzen Sie die richtige Lampe!
Achten Sie beim Kauf einer RLT-Lampe auf Qualität – und denken Sie daran: Ihre Rotlicht-Wärmelampe, die Sie vielleicht schon zu Hause haben und bisher bei Muskelverspannungen genutzt haben, ist keine RLT-Lampe!
Ideal ist eine Lampe, die Rotlicht und Nahinfrarotlicht kombiniert und die wichtigstens heilsamen Wellenlängen abdeckt (630, 660, 670, 810, 830 und 850 nm), z. B. die * Gen70-Rotlichtlampe oder die Rotlicht-Tischlampe.
Die beiden genannten Lampen sind optimal für Kopf- oder Gesichtbereiche, den Hals, einzelne Körperstellen, wie z. B. Gelenke oder auch den Oberkörper.
Zusätzlich gibt es Halbkörper- oder Ganzkörper-Panels. Diese sind entsprechend hochpreisig (ab ca. 1000 Euro), die intensiver wirken, da sie größere Körperbereiche gleichzeitig bestrahlen können, z. B. das * Full-Body-Panel oder die kleinere Version, das * Gen100-Panel.
Trinken Sie genügend Wasser
Die Rotlicht-Therapie wirkt vermutlich besser, wenn Sie bzw. Ihre Zellen gut mit Wasser versorgt sind. Denken Sie daher daran, ausreichend Wasser über den Tag zu trinken.
Wer sollte die Rotlicht-Therapie nicht anwenden?
Die Rotlicht-Therapie (RLT) gilt grundsätzlich als sehr gut verträglich und sicher. Nur wenige Situationen sind tatsächlich problematisch.
Nachgewiesene Risiken bestehen vor allem bei Menschen mit starker Lichtempfindlichkeit, etwa bei Erkrankungen wie Lupus erythematodes, Porphyrie oder Xeroderma pigmentosum, sowie bei der Einnahme bestimmter lichtempfindlich machender Medikamente – beispielsweise einiger Antibiotika, Diuretika, Antidepressiva oder Retinoide.
Auch die direkte Bestrahlung der Augen sollte vermieden werden, da hohe Lichtintensitäten die Netzhaut schädigen können. Daher werden die Augen bei der Anwendung geschlossen. Bei Augenerkrankungen vorab eine Anwendung mit dem Arzt besprechen.
Wer sollte bei der Rotlicht-Therapie vorsichtig sein?
Die meisten anderen häufig genannten Vorsichtsmaßnahmen beruhen eher auf theoretischen Überlegungen als auf tatsächlichen Schadensfällen. Dazu zählen etwa Warnungen bei bestehenden Krebserkrankungen, während der Schwangerschaft, bei implantierten Geräten wie Herzschrittmachern oder bei akuten Infekten.
Hier wird meist vorsorglich empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen, da noch nicht genügend Daten zu möglichen Wechselwirkungen vorliegen.
Auch bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder Polyneuropathie ist die Anwendung in der Regel unbedenklich. Im Gegenteil: Erste Studien deuten bei beiden Krankheitsbildern sogar auf mögliche positive Effekte hin. Die Behandlung gilt jedoch noch als experimentell und sollte – insbesondere bei Parkinson, wenn das Licht in Kopfnähe eingesetzt wird – unter ärztlicher Begleitung erfolgen.
Fazit: Rotlicht-Therapie lohnt sich bei vielen Beschwerden
Die Rotlicht-Therapie lohnt sich somit bei vielen Beschwerden – umso mehr, da sie als sicher gilt, bei richtiger Anwendung keine Nebenwirkungen hat und sehr leicht zu Hause durchgeführt werden kann.