Zentrum der Gesundheit
  • Frau ist im Supermarkt

Gen-Food bald nicht mehr gekennzeichnet?

Gentechnisch veränderte Lebensmittel sollen künftig nicht mehr als solche deklariert werden. Das zumindest wäre der Wunsch der USA. Gleichzeitig will man den Herstellern gentechnikfreier Produkte verbieten, die gentechnikfreie Qualität ihrer Ware auf dem Etikett hervorzuheben. Aufschriften wie „nicht gentechnisch verändert“ wären dann verboten.

3 likes
18 Juli 2021

USA planen weltweite Abschaffung der Gen-Food-Kennzeichnung

Bei einer der letzten internationalen Konferenzen der Codex Alimentarius Commission (1) gaben die Vertreter der USA ihre neuesten Pläne zur Lebensmittelkennzeichnung bekannt. In der EU müssen gentechnisch veränderte Lebensmittel gekennzeichnet werden – in den USA jedoch nicht.

Die USA sind nun der Meinung, die ganze Welt müsse sich in dieser Sache den amerikanischen Gepflogenheiten anpassen und die Verbraucher künftig im Dunkeln tappen lassen. Die Konsumenten hätten folglich keine Möglichkeit mehr herauszufinden, ob das was sie essen, nun gentechnisch verändert wurde oder nicht.

Nun könnten die Hersteller von solchen Produkten, die erwiesenermassen frei von gentechnisch veränderten Zutaten sind, einfach ihre Produkte als "gentechnikfrei" deklarieren, der Verbraucher könnte entscheiden und die Sache wäre erledigt. Doch sie ist es leider nicht. Denn gleichzeitig möchte man verbieten, dass gentechnikfreie Produkte auch als solche gekennzeichnet werden können.

Gentechnikfreie Lebensmittel sollen beschlagnahmt werden

Das geht sogar so weit, dass die USA – sofern dieses Vorhaben durchgesetzt wird – jedes Produkt, das dennoch als „gentechnikfrei“ gekennzeichnet wäre, beschlagnahmen lassen könnten. Die FDA (2) könnte ausserdem mit Hilfe der Welthandelsorganisation WTO (3) gegen jedes andere Land Prozesse führen, das eine solche Kennzeichnung weiterhin erlauben würde.

Wer steckt dahinter?

Die Frage ist jetzt natürlich, warum verfolgen die USA derart verbraucherunfreundliche, ja regelrecht finstere Ziele? Wie Sie vielleicht wissen, kümmern sich nahezu alle Regierungen – sowohl in den USA als auch in Europa – um die finanziellen Interessen mächtiger Firmen.

ANZEIGE
  • Kürbiskerne & Zartbitterschoko
    HanifThaler Kürbiskerne & Zartbitterschoko 4,50 €
  • Gartenkräuter-Vinaigrette
    Emils Gartenkräuter-Vinaigrette 3,95 €
  • Gemüsemais
    Biona Gemüsemais 2,09 €
  • Yogi Tea - Löwenzahn Tee mit Zimt
    Yogi Tea Löwenzahn Tee mit Zimt 3,89 €
  • Pizzaboden
    Schnitzer Pizzaboden 1,49 €
  • Mandeldrink
    EcoMil Mandeldrink 3,15 €

Dazu gehört beispielsweise auch der Megakonzern Monsanto. Das ist jene Firma, die Saatgut patentieren lässt, Landwirte in Abhängigkeiten zwingt und gleichzeitig die Anti-Gentechnik-Bewegung am liebsten auf dem Mond oder noch weiter weg sehen möchte.

Für Konzerne wie Monsanto wäre es daher – nicht zuletzt aus finanzieller Sicht – sehr praktisch, wenn Produkte, die für jeden ersichtlich als gentechnikfrei gekennzeichnet sind, illegal wären und schnellstmöglich aus den Supermärkten verschwinden würden.

Weltweite Nahrungsmittelversorgung mit Genfood

Wenn diese neuen anvisierten Kennzeichnungsgesetze tatsächlich verabschiedet würden, dann wüsste keiner mehr, was er nun gefahrlos essen könnte und was nicht. Und genau das würde das Glück von Monsanto und ähnlichen Firmen noch vergrössern. Denn dann könnten sie ohne jeden Konkurrenzdruck die gesamte Weltbevölkerung mit genetisch veränderten Nahrungsmitteln versorgen. Mit Nahrungsmitteln, von denen keiner weiss, wie sie sich langfristig auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt auswirken werden.

Gemeinsam gegen Genfood

Diese mächtigen und nicht ungefährlichen Firmen sind offenbar fest entschlossen, ALLES zu tun, um ihre menschen- und umweltfeindlichen Pläne durchzuziehen. Wenn sie das schaffen, dann wissen wir schon bald nicht mehr, was da auf unseren Tellern liegt – Genfood oder gentechnikfreie Lebensmittel. Monsanto & Co könnten ihre Ziele bald erreicht haben – es sei denn, SIE helfen mit, andere Menschen aufzuklären und eine wahrheitsgetreue Lebensmittelkennzeichnung zu fordern.

* Auf unseren Internetseiten finden Sie Werbung. Mehr Informationen zu diesen Affiliate-Links erhalten Sie hier.

Spende

Ihre Spende hilft uns

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

ANZEIGE

Fernausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Sie interessiert, was in unserem Essen steckt und wollen wissen, wie sich Nähr- und Vitalstoffe auf den Körper auswirken? Sie wünschen sich ein gesundes Leben für sich, Ihre Familie und Mitmenschen? Ernährungsberater sind beliebt – doch oft wird bei der Beratung der ganzheitliche Aspekt vergessen, den es für eine nachhaltige Gesundheit braucht.

Lernen Sie bei der die Zusammenhänge zwischen Lebens- und Ernährungsweise und Ihrem körperlichen und seelischen Wohlbefinden kennen.

Im Fernstudium bei der Akademie der Naturheilkunde lernen Sie in rund 16 Monaten, wie Sie Ihre Gesundheit über Ihre Ernährung beeinflussen können und damit den Grundstein für ein gesundes und glückliches Leben legen können.


Durch diese Ausbildung habe ich die Möglichkeit, volle Verantwortung für mich, meinen Körper und meine Gesundheit zu übernehmen und auch meine Familie und meine Mitmenschen profitieren von den wertvollen Inhalten.

Ramona, Absolventin

Bestellen Sie jetzt die

Quellen
  1. (1) Dem Codex-Alimentarius gehören derzeit über 170 Staaten aus der ganzen Welt an. Das oberste Lenkungs- und Beschlussorgan ist die Codex Alimentarius Kommission (CAC). Die CAC wurde ursprünglich gegründet, um die Gesundheit der Verbraucher zu schützen und einen fairen Lebensmittelhandel zu gewährleisten. Mittlerweile scheinen die Ziele der CAC nicht mehr ganz so selbstlos. Siehe Codex Alimentarius. Der Codex Alimentarius (lat. für "Lebensmittel-Kodex") wird gemeinschaftlich von der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kontrolliert.
  2. (2) FDA: Die Food and Drug Administration ist die behördliche Lebensmittelüberwachung und die Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten Staaten. Sie ist dem Gesundheitsministerium unterstellt und wurde 1927 gegründet. Ihr Sitz ist in Rockville (Maryland).
  3. (3) WTO: World Trade Organization = Welthandelsorganisation mit Sitz in Genf. Eine zentrale und internationale Organisation, die wirtschaftliche Sachverhalte mit globaler Reichweite verhandelt.