Zentrum der Gesundheit
  • Mann cremt sein Gesicht ein mit Männerkosmetik
20 September 2021
3 min

Kosmetikindustrie macht Jagd auf Männer

In den vergangenen Jahrzehnten war die Verwendung von Hautpflegeprodukten reine Frauensache, doch das hat sich längst geändert. Die Männer von heute sind ebenfalls eitel und tun es den Frauen gleich. Immer häufiger greifen auch sie für ihre Körperpflege in den Cremetopf - sehr zur Freude der Kosmetikindustrie.

Kostenlosen Newsletter abonnieren

Mit Ihrer Anmeldung erlauben Sie die regelmässige Zusendung des Newsletters und akzeptieren die Bestimmungen zum Datenschutz.

Kosmetik für Männer

Männer achten in zunehmendem Masse auf ihr Äusseres. Nicht nur modische und typgerechte Kleidung erscheint heute wichtiger denn je. Das gesamte Erscheinungsbild muss stimmig sein. Daher möchte "Mann" auch keineswegs auf eine gepflegte Haut verzichten und ist durchaus bereit, sich seine Schönheit einiges kosten zu lassen.

Männerhaut wird zunehmend empfindlicher

Natürlich ist es richtig, dass auch die Männerhaut einer angemessenen Pflege bedarf. Schliesslich machen die Auswirkungen der belastenden Umwelteinflüsse vor keiner Haut halt - ganz gleich ob sie dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zugehörig ist. Das ist ein Grund dafür, dass auch die Männerhaut zunehmend empfindlicher wird.

Die herkömmlichen Kosmetikprodukte, wie Duschgel, Shampoo, Deo und Rasierschaum, die nahezu alle Männer bereits täglich verwenden, tragen das Ihrige zur erhöhten Sensibilität der Männerhaut bei. Verantwortlich dafür sind die darin enthaltenen synthetischen Inhaltsstoffe wie Parabene, Sodium Lauryl-Sulfate, Talkum, Isopropyl, synthetische Duftstoffe etc. Diese Substanzen reizen die Haut, trocknen sie aus und können allergische Reaktionen hervorrufen.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die morgendliche Rasur.

Rasieren – Reizstoffe schaden der Haut

Die meisten Männer können bestätigen, dass die morgendliche Rasur ihre Gesichtshaut enorm beansprucht. Schuld daran sind die aggressiven Inhaltsstoffe des Rasierschaums. Wer sie sich genauer anschauen möchte, wird sich allerdings schwertun, denn entziffern kann man sie kaum und die Liste der Ingredienzen ist lang.

Dennoch lohnt es sich, die Mühe auf sich zu nehmen. Wenn "Mann" nämlich weiss, was genau den Rasierschaum so wunderbar cremig schäumen lässt, die Barthaare in ein waagerechte Position rückt oder welche Substanz für den angenehm frischen Duft sorgt, dann weiss er gleichzeitig auch, warum seine Haut so gereizt reagiert.

Einige der darin enthaltenen Substanzen haben die Aufgabe, einen Reiz auf die Barthaar-Follikel auszuüben, damit sie sich aufrichten. Dieser Vorgang soll scheinbar eine gründlichere Rasur zur Folge haben. Natürlich wird dadurch die empfindliche Gesichtshaut ebenso gereizt, so dass Follikel und Haut gleichermassen leicht anschwellen.

Die Schwellung der Haut trägt jedoch auch dazu bei, dass einige der Bartstoppeln im Verborgenen bleiben. Da das Barthaar trotz der Hautschwellung sein Wachstum unbeirrt fortsetzt, obwohl es in dieser Situation nicht nach aussen wachsen kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für das Einwachsen dieser Haare deutlich an. Damit einher gehen Entzündung, die weitere Hautschädigungen verursachen.

Rasierwasser kann der Gesundheit schaden

Eine zusätzliche Gefahr, die von der Rasur ausgeht, besteht darin, dass eine gereizte Haut schnell dazu neigt, an ihrer Oberfläche einzureissen. Es entstehen kleine bis grössere Schnittwunden.

Im Allgemeinen trägt "Mann" dann umgehend eine "hautberuhigende" Aftershave-Lotion auf. Das kurzfristig auftretende Brennen der Haut, ausgelöst durch das darin enthaltene Ethanol (Alkohol), wird meist billigend in Kauf genommen.

So weit, so gut. Wären da nicht die ebenfalls enthaltenen, zahlreichen chemischen Inhaltstoffe, die direkt über die offene Wunde - und sein sie noch so klein - ins Blut gelangen. Schneller, als über eine verletzte Haut, können die gesundheitsschädigenden Substanzen gar nicht in den Körper geschleust werden…

Aber auch ohne eine Verletzung der Haut dringen die schädlichen Inhaltsstoffe herkömmlicher Kosmetikprodukte in den Körper ein. Denn alles, was auf die Haut aufgetragen wird, gelangt über die Poren in den Blutkreislauf. Und genau das macht diese Kosmetik so gesundheitsgefährdend. Daher sollten Hautpflegeprodukte grundsätzlich frei von chemischen Substanzen sein.

Entscheiden Sie sich für die Natur

Zum Glück ist die Auswahl an natürlicher Gesichts- und Körperpflege für den Mann heute grösser denn je. Der Handel bietet eine Fülle unterschiedlicher Naturprodukte an, deren Hersteller auf die Verwendung gesundheitsschädigender Inhaltsstoffe komplett verzichten. Diese Naturkosmetik ist in der Lage, auch stark beanspruchte Männerhaut wieder zu regenerieren und zu schützen.

So kann beispielsweise ein alkoholfreies und feuchtigkeitsspendendes Gesichtswasser nach der Rasur die Haut tatsächlich beruhigen und pflegen. Eine ebenso ausgezeichnete Wahl zur Regeneration beanspruchter Männerhaut ist ein fettfreies Gel, das gleichzeitig auch vor Hautalterung schützt.

Und natürlich gibt es auch zahlreiche natürliche basische Körperpflegeprodukte, wie Shampoos, Duschgels, Bodylotions und Deodorantien, die die Männerhaut verwöhnen und so zu einem gepflegten, ansprechenden Erscheinungsbild beitragen.

Daher lautet unsere Empfehlung an alle Männer: Pflegen Sie Ihre Haut, ohne Ihrer Gesundheit zu schaden. Entscheiden Sie sich für Naturkosmetik-Produkte - es lohnt sich.

Liebe Leserinnen und Leser,
Hier haben Sie die Möglichkeit, bei unseren Artikeln einen Kommentar zu hinterlassen. Wir freuen uns über Lob, aber auch über konstruktive Kritik. Wenn Sie Kritik anbringen, geben Sie bitte auch die Quelle/Studie an, auf die Sie sich beziehen.
Lieben Dank, Ihre Redaktion vom Zentrum der Gesundheit