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The Work von Byron Katie – Ein Weg zu Glück und Zufriedenheit

The Work von Byron Katie – Ein Weg zu Glück und Zufriedenheit

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(Zentrum der Gesundheit) – The Work ist eine Methode zur Bewältigung eigener Krisen und Probleme. The Work wurde von Byron Katie entwickelt – einer US-Amerikanerin, die jahrelang an Depressionen gelitten hatte, bevor sie urplötzlich erkannte, was der Grund für ihr Leid war. Ihre Depression war von diesem Zeitpunkt an wie weggeblasen. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand The Work, eine Methode, die nicht nur Trübsinn vertreibt, sondern auch Beziehungen (zu wem auch immer) retten kann. Wer mit The Work regelmässig an sich arbeitet, wird belohnt – mit Glück, Freude und der Liebe zu allem, was ist.

The Work – Lieben, was ist

The Work ist eine wunderbare Methode, die Tretmühle seiner eigenen Gedanken und Glaubenssätze zu verlassen und den Weg zu Glück und Zufriedenheit zu finden. Egal, was Sie unglücklich macht – Ihre Familie, Ihre Arbeit, Ihre finanzielle Situation oder Ihr Gesundheitszustand – The Work kann in jeder Situation eingesetzt werden und Ihnen helfen, sich besser zu fühlen. The Work kann überdies von jedem in den eigenen vier Wänden angewandt werden – jetzt sofort und ohne einen Kurs belegen oder ein Buch kaufen zu müssen.

The Work dreht Ihr Leben um. Aus Unglück wird Glück, aus Unzufriedenheit wird Zufriedenheit, aus Groll und Hass werden Liebe und Verständnis. Vielleicht nicht über Nacht, aber Schritt für Schritt und in absehbarer Zeit – abhängig davon, wie intensiv Sie The Work praktizieren.

The Work öffnet die Augen für das, was ist. The Work versöhnt mit der Realtität und sorgt für die Erkenntnis, dass es nichts bringt, gegen die Realität anzukämpfen. Das erste Buch von Byron Katie heisst daher: The Work – Lieben, was ist

Byron Katie – Die Entdeckung von The Work

Byron Katie heisst eigentlich Byron Kathleen Mitchell. Sie wurde am 6. Dezember 1942 geboren und litt in ihren Vierzigern über zehn Jahre an schweren Depressionen. Es kam schliesslich so weit, dass sie das Bett nicht mehr verliess, sich nicht mehr pflegte, ihre Kinder und ihren Mann anschrie, immer mehr dem Alkohol verfiel, und wenn sich jemand ihrem Zimmer näherte, diesen wüst beschimpfte und mit Gegenständen bewarf. Irgendwann war sie bei der festen Überzeugung angelangt, es nicht einmal mehr wert zu sein, in einem Bett zu schlafen – und so schlief sie fortan nur noch neben dem Bett auf dem Fussboden.

Ganz plötzlich, als sie eines Morgens auf ihrem Fussboden erwachte, erkannte sie, dass es ihr nur deshalb so schlecht ging, weil sie ihren eigenen Gedanken Glauben schenkte. Hörte sie auf, ihren Gedanken zu glauben, fühlte sie sich sofort sehr viel besser, leichter, ja regelrecht glücklich.

Das ist auch kein Wunder. Schliesslich sind Gedanken nichts weiter als Gebilde, die uns von irgendwoher in den Sinn kommen. Niemand hat sie geprüft. Sie können wahr sein, sie können aber auch völlig falsch sein. Gedanken sollten daher nie allzu ernst genommen werden.

Identifizieren Sie sich nicht mit Ihren Gedanken, beobachten Sie sie aus der Ferne, als seien Gedanken nichts weiter als Besucher in Ihrem Garten, Besucher, die kommen und wieder gehen, aber nicht das Geringste mit Ihnen als Person zu tun haben. Glauben Sie jedoch einen Gedanken, dann bleibt er bei Ihnen. Der Besucher zieht in Ihr Haus ein. Er ist nicht länger Besucher, sondern hat sich bei Ihnen eingenistet. Sorgen Sie dafür, dass dies nicht passiert! Sorgen Sie dafür, dass Gedanken das bleiben, was sie sind: Besucher. Und dort bleiben, wo sie hingehören: Draussen in Ihrem Garten!

The Work – Glauben Sie Ihre Gedanken?

Katie glaubte beispielsweise felsenfest, es nicht wert zu sein, in einem Bett zu schlafen. Wer aber sagte ihr, dass dieser Gedanke wahr ist? Konnte sie wirklich wissen, dass sie es nicht wert war, in einem gemütlichen Bett zu liegen? Natürlich nicht.

Dann stellte sie sich vor, ohne diesen Gedanken zu sein, nicht fähig zu sein, diesen Gedanken zu denken. Sie stellte sich eine Zeit in ihrem Leben vor, in der sie ganz selbstverständlich jede Nacht in einem Bett verbracht hatte und den Gedanken, für ein Bett nicht wertvoll genug zu sein, noch gar nicht kannte. Es war ihr damals eindeutig besser gegangen.

Und da sie nun nicht sicher wissen konnte, ob der Gedanke überhaupt wahr ist, überlegte sie, ob nicht vielleicht sogar das Gegenteil ihres Gedankens zutreffen könnte: Ich bin es wert, in einem Bett zu schlafen. Sie erkannte, dass dieser völlig gegensätzliche Gedanke mindestens so wahr sein könnte wie ihr ursprünglicher Gedanke. Warum also sollte sie die Variante glauben, die ihr Schmerz und Leid brachte? Warum nicht die Variante wählen, die sie glücklich machte? Und genau diese Vorgehensweise ist The Work. Daraus entwickelte Katie die folgenden vier Fragen.

Wann immer Sie unglücklich und traurig sind, überlegen Sie, welcher Gedanke dahinter steckt. Dann stellen Sie sich selbst die vier Fragen von The Work und beantworten sich diese:

The Work – Die vier Fragen

Die vier Fragen von The Work lauten folgendermassen:
 

  1. Ist dieser Gedanke wahr?
  2. Kann ich mir wirklich zu hundert Prozent sicher sein, dass dieser Gedanke wahr ist?
  3. Wie geht es mir, wenn ich diesen Gedanken glaube? Was fühle ich, was tue ich, wie behandle ich andere Menschen? Wie behandle ich mich selbst?
  4. Wie würde ich mich ohne diesen Gedanken fühlen? Wenn ich also gar nicht in der Lage wäre, ihn zu denken. Oder wenn der Gedanke zwar da wäre, ich ihm aber einfach keinen Glauben schenken würde?
     

Zusätzlich findet man nach Frage 4 das Gegenteil des Gedankens. Man fragt sich also: Könnte das Gegenteil meines Gedankens nicht ebenso wahr oder vielleicht sogar noch viel wahrer sein? Meist gibt es mehr als ein Gegenteil. Spielen Sie mit allen Umkehrungen und überlegen Sie sich, ob nicht gar alle diese Sätze/Gedanken ebenso wahr sein könnten als der zuvor gedachte Gedanke.

Zunächst mag die Methode sehr theoretisch und kopfgesteuert wirken, ist sie aber nicht. The Work ist nicht einfach nur das blosse Beantworten der Fragen. Nein, es ist schon fast eine meditative Vorgehensweise. Man begibt sich tief in das jeweilige Gefühl hinein. Erst wenn man deutlich fühlen kann, wie es mit und wie es ohne den quälenden Gedanken ist, stellen sich langfristig Erfolge ein.

The Work – Ein Beispiel

Suchen Sie sich nun ein Thema heraus, das Ihnen Stress bereitet. Wählen Sie das nächstbeste, z. B. mein Chef sollte mehr Verständnis für mich haben. Meine Frau sollte nicht so viel mit ihren Freundinnen ausgehen. Mein Mann sollte mehr Zeit für mich haben. Mein Sohn sollte mehr für die Schule tun. Meine Mutter ist egoistisch. Ich bin nicht hübsch genug. Oder was auch immer…

Beispiel:

Mein Mann sollte mehr Zeit für mich haben!

1. Ist dieser Gedanke wahr?

Meist ist man sich hier sehr sicher und antwortet mit: Ja, natürlich. Er ist nicht für mich da. Er kommt erst spät von der Arbeit nach Hause und verbringt dann auch noch viel Zeit am Computer. In seiner Freizeit ist er lieber mit seinem Motorrad oder mit Freunden zusammen.

2. Kann ich mir wirklich zu hundert Prozent sicher sein, dass dieser Gedanke wahr ist?

Oft antwortet man hier nach wie vor mit Ja. Je länger man jedoch The Work macht, umso schneller kommt man hier zu einem Nein. Denn es entspricht natürlich nicht der Wahrheit, dass er mehr Zeit für mich haben sollte. Denn er hat die Zeit nun einmal nicht bzw. er nimmt sie sich nicht. Der Gedanke, er sollte mehr Zeit für mich haben, entspringt also nicht der Realität, sondern meinem persönlichen Wunschdenken. Der Gedanke ist somit nicht wahr.

3. Wie geht es mir, wenn ich den Gedanken glaube, mein Mann sollte mehr Zeit für mich haben und er hat sie nicht?

Fühlen Sie ganz tief in diesen Gedanken hinein! Welche Gefühle löst er in Ihnen aus? Stellen Sie sich eine Situation vor, in der Sie wütend sind, weil Ihr Mann sich keine Zeit für Sie nimmt. Was fühlen Sie? Ihre Antwort könnte so aussehen:

Der Gedanke sorgt für Stress. Ich werde schlecht gelaunt, ich fühle mich allein gelassen, ich bin wütend, ich fühle mich hoffnungslos und auch ohnmächtig, weil ich meinen Mann nicht so ändern kann, wie ich ihn gerne hätte. Kommt mein Mann nach Hause, bin ich grantig und ich bin unfreundlich zu ihm.

4. Wie würde ich mich ohne diesen Gedanken fühlen?

Nehmen Sie sich für diesen Punkt sehr viel Zeit. Geben Sie nicht eher auf, bevor Sie nicht tief in Ihrem Innern das Gefühl erleben, das entsteht, wenn Sie ohne den quälenden Gedanken sind. Stellen Sie sich notfalls eine Zeit vor, in der Sie Ihren Mann noch gar nicht kannten. Damals gab es den Gedanken – Er sollte mehr Zeit für mich haben – noch gar nicht. Wie ging es Ihnen seinerzeit? Vielleicht können Sie nun etwas wie dies antworten:

Ich würde mich sehr gut fühlen, sehr frei, sehr glücklich. Ich würde meinen Mann lieben und wäre nicht ständig unzufrieden. Ich würde mich über jede freie Minute freuen, die er mit mir verbringt.

Finden Sie jetzt das Gegenteil Ihres Gedankens und fragen sich: Könnte das Gegenteil meines Gedankens nicht ebenso wahr oder vielleicht sogar noch viel wahrer sein?

Die erste Umkehrung

Mein Mann sollte NICHT mehr Zeit für mich haben. In diesem Fall wäre es genauso in Ordnung, wie es ist. Aber warum? Gehen Sie in sich! Wäre es wirklich besser, wenn Ihr Mann mehr Zeit für Sie hätte? Wären Sie dann wirklich glücklicher als jetzt? Vielleicht ja, vielleicht auch nein. Vielleicht mögen Sie sich ja einfach nur in der Rolle des jammervollen einsamen Opfers. Sie haben daher die Gelegenheit, diese Rolle abzulegen und sich eine Beschäftigung zu suchen, die Ihnen ohne Ihren Mann Spass macht. Hätte Ihr Mann viel Zeit für Sie, hätten Sie möglicherweise gar nicht die Gelegenheit, etwas für sich selbst zu tun. Es könnte somit auch ein Geschenk des Schicksals für Sie sein, dass er nicht so viel Zeit hat.

Und Ihr Mann? Wäre ER glücklicher, wenn er sich nicht mehr um seine Hobbys kümmern dürfte? Was würde Ihnen ein unglücklicher Mann nützen? Er könnte sie kaum glücklich machen.

Vielleicht würden Sie sich auch gar nicht mehr so gut vertragen, wenn sie ständig zusammenkleben würden. Hätte Ihr Mann plötzlich mehr Zeit für Sie, könnte das daher auch das Ende Ihrer Beziehung bedeuten. All das kann man nicht wissen. Daher lohnt sich ein Wunschdenken nicht. Niemand kann wissen, was gut und richtig ist. Meist ist es daher genau so richtig, wie es ist.

Es gibt noch weitere Umkehrungen des ursprünglichen Gedankens, die zu hochinteressanten Selbsterkenntnissen führen können:

Die zweite Umkehrung

ICH sollte mehr Zeit für meinen Mann haben!

An dieser Stelle kommen meist sofort Einwände: Aber ich tu doch schon alles. Ich putze, koche und nehme ihm alles ab, was ihn zu Hause belasten könnte.

Vielleicht würde Ihren Mann aber eine andere Zeitgestaltung Ihrerseits viel glücklicher machen? Vielleicht würde er es toll finden, wenn Sie ab und zu mit ihm Motorrad fahren? Oder sich für seine Aktivitäten am Computer interessieren? Vielleicht könnten Sie auch einfach nur mehr Zeit damit verbringen, mit positiven, liebevollen Gedanken an Ihren Mann zu denken! Und eben nicht mehr zu denken: Er sollte mehr Zeit für mich haben.

Die dritte Umkehrung

Ich sollte mehr Zeit für mich selbst haben!

Sehr richtig! Denn warum sollte mein Mann mehr Zeit für MICH haben, wenn nicht einmal ich selbst mir Zeit für mich nehme?

Denn Sie nehmen sich keine Zeit für sich. In Gedanken sind Sie ständig bei Ihrem Mann und wie unmöglich er ist, weil er sich keine Zeit für Sie nimmt. Ob Ihr Mann sich aber für Sie Zeit nehmen will und kann, ist ganz allein seine Sache. Sie können es nicht beeinflussen. Was Sie jedoch sehr wohl beeinflussen können, ist erstens Ihre Gedankenwelt und zweitens Ihr eigenes Zeitmanagement.

Nehmen Sie sich also die Zeit, um The Work zu machen. Sie werden sehr schnell aus Ihrer Opferrolle und Erwartungshaltung herausfinden und erkennen, wie Sie sich selbst wunderbar glücklich machen können – völlig unabhängig davon, ob Ihr Mann sich für Sie Zeit nimmt oder nicht. Sie werden eigene Ideen verwirklichen, Karriere machen, Hobbys finden, mehr mit den Kindern unternehmen oder etwas für Ihre Gesundheit tun.

Und Sie werden merken: Sobald Sie mit sich selbst zufrieden und glücklich sind, wird es Ihren Mann automatisch wieder in Ihre Nähe ziehen.

Dieser erste Durchgang zeigt, wie The Work perfekt verlaufen könnte – bei Menschen, die The Work kennen und es schon länger praktizieren. Wer aber noch nie The Work machte, wird möglicherweise erst einmal in der einen oder anderen Sackgasse landen, meist schon bei der zweiten, spätestens aber bei der vierten Frage.

Schwierigkeiten mit der zweiten Frage

Wie unterscheidet sich die zweite Frage von der ersten? Beide klingen identisch. Kann ich mir wirklich zu hundert Prozent sicher sein, dass dieser Gedanke wahr ist?

Wenn ich schon in der ersten Frage sagte, dass der Gedanke wahr ist, warum sollte es bei der zweiten Frage anders sein? Beliebte Gedanken sind beispielsweise "Mein Sohn sollte mehr für die Schule lernen" oder "Ich brauche mehr Geld".

Kämpfe nicht mit der Realität!

Byron Katie ist es wichtig, die Realität zu erkennen. Real ist das, was Gott oder wem das lieber ist, das Schicksal für einen bereit hält und genau das zu lieben, was jetzt gerade im Augenblick ist. Erst wenn das gelingt, wird man auch in der Lage sein, Lösungen zu finden, um die Situation zu ändern und erst dann kann sich die Situation ändern – in welche Richtung auch immer. Es nützt also nichts, verzweifelt und verbissen an einen Gedanken zu glauben, der nicht mit der Realität übereinstimmt. Es bringt nichts als Leid, sich mit der Realität anzulegen, gegen sie anzukämpfen und an seinem Wunschdenken festzuhalten.

Denn die Realität zeigt das Gegenteil: Das Kind will nicht für die Schule lernen, weil es diese Phase vielleicht gerade ausleben muss oder es ganz andere Talente hat, die erkannt und gefördert werden müssten. Vielleicht könnte es auch dann wieder für die Schule lernen?

Wer kein Geld hat, braucht gerade kein Geld!

Und was das Geldthema betrifft: Man hat gerade kein Geld, also braucht man es offensichtlich auch nicht, weil das Leben im Augenblick andere Dinge für einen bereit hält. Das Schicksal hat mit gutem Grund die geldarme Phase in Ihr Leben geschickt. Lieben Sie diese Phase! Das heisst nicht, dass Sie sich jetzt in Ihren letzten noch verbliebenen Liegestuhl legen und nichts mehr tun sollen. Das heisst, Ihr Leben zu lieben und das Beste daraus zu machen. Es ist viel zu kurz, um es mit Trübsinn zu verbringen. Im Nu ist es vorbei. Wollen Sie dann zurückblicken und stolz verkünden: Ich habe mein Leben mit Jammern darüber verbracht, nicht genug Geld zu haben?

Sie können also NICHT wissen, ob es wahr ist, dass Sie gerade mehr Geld brauchen. Möglicherweise wird die geldarme Phase dazu führen, dass Sie andere Werte erkennen, die viel wichtiger sind als Geld. Oder Sie werden bei der Jobsuche besondere Menschen kennen lernen, die Sie andernfalls nie getroffen hätten. Oder Sie entdecken, wie man mit wenig Geld glücklich werden kann, schreiben ein Buch darüber, das ein Bestseller wird und Sie plötzlich reich macht.

Die zweite Frage bekommt immer ein Nein – früher oder später

Man kann also NICHTS zu hundert Prozent sicher wissen. Die zweite Frage kann somit immer mit "Nein" beantwortet werden, spätestens dann, wenn man sich ein bisschen Gedanken darüber gemacht hat.

Wenn Sie jedoch im Moment der Meinung sind, Sie wüssten mit hunderprozentiger Sicherheit, dass Ihr Gedanke wirklich wahr ist, dann antworten Sie auch auf die zweite Frage mit "Ja". Das macht nichts. Spätestens nach der vierten Frage werden Sie über dieses "Ja" schmunzeln können und vielleicht über sich selbst den Kopf schütteln.

Schwierigkeiten mit den Umkehrungen

Auch bei den Umkehrungen gerät man in manchen Fällen in eine Sackgasse. Hatte man als Ausgangssatz beispielsweise: Er sollte nicht rauchen, dann würde eine der Umkehrungen heissen: Ich sollte nicht rauchen. Nun könnte es natürlich sein, dass man selbst Nichtraucher ist – und sagt, aber ich rauche doch gar nicht. Die Umkehrung macht keinen Sinn.

In diesem Fall schaut man nach anderen Süchten, die eventuell bei einem selbst vorliegen. Sie rauchen vielleicht nicht, aber möglicherweise essen Sie gerne Schokolade und sollten schon lange Ihren Schokoladenverzehr einschränken. Vielleicht hängen Sie zu viel am Computer oder Smartphone, vielleicht haben Sie einen Putzfimmel, vielleicht denken Sie aber auch einfach viel zu viel über andere Menschen nach und mischen sich gedanklich (oder sogar sprachlich) in deren Leben ein. Auch das ist eine Art Sucht, eine Art Zwang, gegen den man nicht so leicht angehen kann.

Bevor man also vom anderen etwas erwartet, das man in ein und demselben Bereich nicht einmal selbst auf die Reihe bekommt, sollte man zunächst an sich selbst arbeiten. Wer weiss, vielleicht kommt der Raucher dann – jetzt wo er nicht ständig angenörgelt wird – auf ganz anderen Wegen und Umwegen zum Nichtrauchen…

The Work von Byron Katie – Bücher, Seminare, Coaching

Probieren Sie es aus! Testen Sie The Work! Zum Einstieg sind Byron Katies zahlreiche Youtube-Videos äusserst lehr- und erkenntnisreich. Teilweise sind die Filme mit deutschem Untertitel. Suchen Sie sich einfach jene Themen aus, die Sie interessieren, z. B. diese:
 

Natürlich können Sie auch auf Byron Katies Bücher zurückgreifen, z. B. The Work – Lieben, was ist oder Ich brauche deine Liebe – Ist das wahr? Sie können genauso einen entsprechenden The-Work-Kurs belegen, einen The-Work-Coach aufsuchen oder sogar mit Byron Katie höchstpersönlich The Work machen – entweder in einem ihrer Stille-Retreats, an denen man auch online teilnehmen kann oder in der School von Byron Katie, einem neuntägigen Intensivseminar, das zu erheblicher Selbsterkenntnis und persönlichem Fortschritt führen kann. Alle Informationen dazu und viele Videos finden Sie auf der Homepage von Byron Katie.

Wir wünschen Ihnen viel Spass und grossartige Erlebnisse mit The Work!

Weitere Tipps zum Glücklichsein finden Sie hier: 14 Schritte zum Glücklichsein


Ausbildung zum Ernährungsberater an der Akademie der Naturheilkunde

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