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Schlechte Zeiten für Impfkritiker

Schlechte Zeiten für Impfkritiker

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(Zentrum der Gesundheit) - Impfkritiker stellen viele Fragen, bevor sie sich oder ihre Kinder impfen lassen. Und manchmal lassen sie eben auch gar nicht impfen. Kritische Fragen aber – und hier insbesondere impfkritische Fragen – sind in unserer Gesellschaft nicht so sehr beliebt. So wundern auch die Ergebnisse einer belgischen Studie nicht, derzufolge Impfkritiker angeblich weder an das Gemeinwohl denken noch das Wort Gleichberechtigung kennen. Einfacher kann man Menschen nicht zum Schweigen bringen. Denn wer will sich schon öffentlich als elitärer Egozentriker outen?

Die Fragen der Impfkritiker

Bevor Impfkritiker sich oder ihre Kinder impfen lassen, wünschen sie sich Antworten. Antworten, die entweder das Vertrauen in die Impfung wecken können oder aber dazu führen, dass man diese oder jene Impfung lieber nicht geben lässt.

Die beliebtesten Fragen der Impfkritiker sind die folgenden:

  • Ist die Impfung absolut sicher?
  • Ist die Impfung wirksam?
  • In welchen Studien wurde die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung nachgewiesen?
  • Wer führte die Studien durch und wer finanzierte sie? Der Impfstoffhersteller?
  • Kann die Impfung Nebenwirkungen haben? Wenn ja, welche? Und wie häufig treten diese auf?
  • Welche Begleitstoffe enthält die Impfung? Und wie wirken diese im Körper?
  • Wie beeinflussen Impfungen das Immunsystem? Besonders das von Säuglingen, die noch gar nicht über ein ausgereiftes Immunsystem verfügen.
  • Gibt es Zusammenhänge zwischen Impfungen und Autoimmunerkrankungen oder Allergien?
  • Wäre die Krankheit, gegen die geimpft werden soll, tatsächlich gefährlich?
  • Gibt es Alternativen zur Impfung?
  • Sind geimpfte Kinder stets gesünder als ungeimpfte?

Auf viele dieser Fragen würden die Antworten nicht unbedingt für eine Impfung sprechen. Sicher ist auch dies ein Grund dafür, dass sich weder Impfstoffhersteller noch die zuständigen Institutionen und schon gar nicht die impfenden Ärzte die Zeit für impfkritische Patienten und deren Fragen nehmen möchten.

Wie schön wäre es daher aus deren Sicht, wenn die Fragenflut aus dem Lager der Impfkritiker endlich gestoppt werden könnte! Und was würde sich zu diesem Zweck besser eignen als ein kleiner Rufmord, der impfkritisch eingestellte Menschen rasch zum Schweigen bringen würde?

Gerade recht kommt da eine belgische Studie der Universität in Antwerpen, die im Juni 2013 im European Journal of Public Health veröffentlicht wurde.

Impfkritiker sind überhebliche Egozentriker

Die Wissenschaftler rund um Luyten und Desmet wollen nämlich herausgefunden haben, dass sich die „gesellschaftliche Ausrichtung" von Impfkritikern deutlich von jener unterscheidet, die Impfbegeisterte auszeichnet. Impfkritiker – so die Forscher – hätten ein Problem damit, die eigenen Bedürfnisse hinsichtlich des Gemeinwohls zurückzustellen.

Impfbefürworter sind selbstlose Engel

Menschen hingegen, die Impfungen gegenüber rundweg positiv eingestellt sind, würden freudig persönliche Ziele zugunsten von Gruppenzielen in den Hintergrund rücken lassen. Auch würden sie – ganz im Gegensatz zum Impfkritiker – andere Menschen als gleichwertig wahrnehmen.

Geradezu erleichtert stellt man als durchgeimpfter Bürger beim Lesen der Studie dann fest, dass glücklicherweise nur 5 Prozent der Bevölkerung zu den Impfkritikern zu gehören scheinen. Denn wer möchte schon in einer Gesellschaft mit Leuten leben müssen, für die Solidarität, Kollektivschutz und Gleichberechtigung – den Studienergebnissen zufolge – schlichtweg Fremdwörter sind?

Machen Sie eine Umfrage!

Fragen Sie nun bitte einige beliebige, aber impfbegeisterte Personen aus Ihrem Bekanntenkreis, warum diese ihre Kinder impfen lassen.

Mit 99,9prozentiger Sicherheit werden diese NICHT sagen: Für das Gemeinwohl.

Sie werden NICHT sagen: Ich weiss, dass Impfungen auch schaden können, gehe das Impfschadenrisiko bei meinen Kindern aber gerne zugunsten des Kollektivschutzes ein.

Sie werden ebenfalls NICHT sagen: Denn auch wenn ich wüsste, dass meine Kinder aufgrund eines Impfschadens lebenslange Beschwerden haben würden, liesse ich natürlich trotzdem impfen. Die Herdenimmunität ist mir einfach wichtiger.

Stattdessen werden sie Ihnen erklären, dass sie ihre Kinder deshalb impfen lassen, weil sie der Meinung sind, dass dies IHRE KINDER zuverlässig vor Krankheit und Unbill schützen würde und Impfungen etwas Schönes und Gutes seien (da sie es so gelesen haben, da es der Arzt so sagte oder sie es so in der Fernsehwerbung gesehen haben).

BEIDE Gruppen haben also zunächst einmal nichts anderes als ihre persönlichen Ziele im Visier (Schutz der eigenen Person und der eigenen Familie), was vermutlich auch völlig normal ist.

Vorliegende Studie jedoch ermöglicht es Impfbefürwortern nun, ihr Tun in ein glorreiches Licht zu stellen, während sie – fast schon geblendet vom eigenen Heiligenschein - mitleidig auf die egozentrischen Impfkritiker herabsehen können, die von Gleichberechtigung keinerlei Ahnung haben.

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Wenn Impfkritiker zu Ochsen werden…

Interessant ist in diesem Zusammenhang der Original-Titel besagter Studie, der lautet: "Kicking against the pricks: vaccine sceptics have a different social orientation". Der erste Teil bedeutet so viel wie „Wider den Stachel löcken", eine Redewendung, die ihren Ursprung in der Bibel und antiken Dramen hat.

Mit Löcken wurde einst das Aufbegehren von Ochsen bezeichnet, die sich gegen den Stachel des Ochsentreibers wehrten und ausschlugen. Wenn Impfkritiker nun sogar in Forscherkreisen mit Ochsen verglichen werden, die genug von all den Einschränkungen ihrer persönlichen Freiheit haben und dagegen protestieren, dann klingt das eher wie ein Kompliment.

Oder möchten Sie lieber zu jenen Ochsen gehören, die – den Stachel des Ochsentreibers (die Impfnadel?) im Hintern – stillschweigend und gebückt ihr Tagwerk vollbringen, das sich andere für Sie ausgedacht haben?

Die belgische Studie wurde übrigens vom Vaccine and Infectious Disease Institute durchgeführt, dem Institut für Impfstoffe und Infektionskrankheiten. Von Unbefangenheit keine Spur…

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