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Die Tibetische Knoblauch-Kur

Die Tibetische Knoblauch-Kur

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(Zentrum der Gesundheit) – Aus dem alten Tibet soll die Rezeptur für eine Knoblauch-Kur stammen, die seinerzeit wohl als eine Art Allheilmittel eingesetzt wurde. Heute wird sie natürlich auch zum Abnehmen empfohlen. Da Knoblauch in der Tat ein herausragendes Naturheilmittel ist, ein natürliches Antibiotikum, ein starkes Antioxidans und ein altbekannter Blut- und Gefässreiniger, stellt die Knoblauch-Kur eine praktische und preiswerte Möglichkeit dar, in den Genuss all dieser heilsamen Eigenschaften zu gelangen – und zwar ohne dabei nach Knoblauch zu riechen, wie es heisst.

Die Knoblauch-Kur aus rohem Knoblauch

Auch wenn sich bislang keine konkreten Beweise für die tibetische Herkunft der Knoblauch-Kur finden liessen, haben wir uns dazu entschlossen, Ihnen die Kur vorzustellen. Denn die Wirkungen des Knoblauchs sind unbestreitbar – und die Kur ist so einfach durchzuführen, dass jeder ohne grossen Aufwand in den Genuss ihrer gesundheitlichen Vorteile gelangen kann, ganz gleich woher sie auch immer stammen mag.

Die Knoblauch-Kur soll bereits vor 2000 bis 3000 Jahren vor Christus von Mönchen in Tibet entwickelt und im Jahr 1971 in Klosterruinen auf alten Tontafeln entdeckt worden sein. Kurz darauf verbreitete sich das Rezept auf der ganzen Welt und wurde nach und nach in alle Sprachen übersetzt – so die Überlieferung.

Im Gegensatz zu anderen Knoblauch-Kuren, in denen der Knoblauch oft stundenlang eingekocht wird und daher an Wirkung einbüsst, wird der Knoblauch bei der Tibetischen Knoblauch-Kur in roher Ausführung verwendet.

Die Knoblauch-Kur – Wirkungen und Eigenschaften

Die Knoblauch-Kur soll insbesondere zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt worden sein. Heute wird sie insbesondere präventiv sowie zur Förderung der Gewichtsabnahme empfohlen. Dem Knoblauch werden die folgenden Eigenschaften und Wirkungen nachgesagt:
 

Die Knoblauch-Kur und ihre Einsatzgebiete

Die Knoblauch-Kur kam aufgrund der genannten Wirkungen traditionell(!) zum Beispiel bei den folgenden Beschwerden und Krankheiten zum Einsatz, sollte heute aber selbstverständlich nur in Absprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker durchgeführt werden:
 

Die Knoblauch-Kur – Wer sie NICHT durchführen sollte

Selbst Menschen, die Knoblauch eigentlich nicht so gut vertragen, können in vielen Fällen ganz problemlos die Knoblauch-Kur durchführen. Dennoch wird folgenden Personengruppen von der Knoblauch-Kur abgeraten:
 

  • Menschen, die Blutverdünner einnehmen (Knoblauch könnte die blutverdünnende Wirkung verstärken, da er selbst auch als blutverdünnend gilt)
  • Menschen, die auf Knoblauch allergisch reagieren
  • Menschen mit starken Magen-Darm-Problemen (Magengeschwüre)
  • Menschen mit Alkoholproblem (aufgrund des Alkoholgehalts der verwendeten Knoblauchtinktur)
  • Menschen, die krank sind, eine Leberschwäche haben oder Medikamente einnehmen, sollten die Sache mit ihrem Arzt besprechen
     

Ein grosser Vorteil ist, dass man – obwohl man während der Knoblauch-Kur täglich Knoblauch zu sich nimmt – kaum eine Knoblauchfahne entwickelt, so dass Ihre Umwelt so gut wie nichts von Ihren Knoblauchaktivitäten erfahren wird.

Die Tibetische Knoblauch-Kur – Das Rezept

Für die Knoblauch-Kur stellen Sie sich zunächst eine Knoblauchtinktur her. Dazu benötigen Sie nicht mehr als fünf Zutaten:
 

  1. Ein fest verschliessbares 500-ml- oder 1-Liter-Glas (z. B. Einmachglas)
  2. Ein 200-ml-Pipettenfläschchen, in das Sie später die fertige Tinktur abfüllen oder mehrere kleinere Fläschchen
  3. Ein feines Tuch zum Abgiessen der Tinktur
  4. 350 g Bio-Knoblauch
  5. 200 ml Alkohol (z. B. Wodka, Doppelkorn o. ä. mit ca. 40 % Alkohol, in manchen Quellen wird zu 70- oder sogar über 90-prozentigem Alkohol geraten (Apotheke); achten Sie immer darauf, dass Sie trinkbaren Alkohol verwenden, also nicht etwa vergällten Alkohol)
     

Zubereitung der Knoblauchtinktur:
 

  • Schälen Sie den Knoblauch und zerkleinern Sie ihn in einem Mörser. Wenn Sie keinen Mörser haben, dann hacken Sie den Knoblauch in kleinstmögliche Teilchen und geben ihn gemeinsam mit dem Alkohol in ein fest verschliessbares Glas.
  • Verschliessen Sie das Glas und stellen Sie es 10 Tage lang an einen kühlen Platz (im Hochsommer in den Kühlschrank).
  • Nach 10 Tagen giessen Sie die nun etwas grünliche Flüssigkeit durch ein feines Tuch und drücken Sie die Knoblauchmasse gut aus.
  • Füllen Sie die Tinktur nun in ein passendes Pipettenfläschchen; alternativ können Sie die Tinktur auch in einem verschliessbaren Glas lagern, zur Dosierung der Tropfen sollten Sie jedoch eine Pipette verwenden, wobei fraglich ist, ob man eine solche vor einigen tausend Jahren ebenfalls schon besessen hat… Zweifelsohne erleichtert eine Pipette jedoch die Dosierung.
  • Lassen Sie Ihre Knoblauchtinktur noch drei weitere Tage im Kühlschrank stehen und beginnen Sie erst jetzt mit der Knoblauch-Kur.
     

Die Knoblauch-Kur – Das Einnahme-Schema

Was nun zur korrekten Einnahme tatsächlich auf jenen Tontafeln gestanden haben könnte, werden wir wohl nicht mehr herausfinden. Heute jedenfalls kursieren verschiedene Angaben, wovon wir Ihnen die uns am sinnvollsten scheinende vorstellen möchten:

Geben Sie die in unten stehender Tabelle angegebene Tropfenmenge immer in etwas Wasser und nehmen Sie die Mischung jeweils 20 Minuten vor jeder der drei Hauptmahlzeiten ein. Sie können die Wassermenge mit steigender Tropfenmenge ebenfalls etwas steigern, um die Knoblauchtinktur problemlos nehmen zu können und ein Brennen im Mund-Rachenraum zu vermeiden.

Ab dem 11. Tag nehmen Sie 25 Tropfen pro Mahlzeit und bleiben bei diesem Einnahmeschema (3 x 25 Tropfen pro Tag und Mahlzeit), bis die Tinktur aufgebraucht ist. Nach den ersten 10 Tagen werden Sie noch Tinktur für etwa 50 Tage übrig haben, was einer Gesamtdauer von zwei Monaten entsprechen würde – natürlich immer vorausgesetzt Ihre Pipette generiert Tropfen in einer Grösse, die pro 20 Tropfen 1 ml ergeben.

Die Kur soll angeblich nur einmal alle fünf Jahre durchgeführt werden – so soll es zumindest überliefert worden sein. Den Grund für diese Empfehlung kennt man jedoch nicht.

 

Tag

Frühstück (Einheit in Tropfen)

Mittagessen (Einheit in Tropfen)

Abendessen (Einheit in Tropfen)

1

1

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6

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8

9

8

7

9

6

5

4

10

3

2

1

Ab Tag 11

25

25

25

 

Die Tibetische Knoblauch-Kur – Mögliche Nebenwirkungen

Wie jede reinigende und heilende Kur kann natürlich auch die Knoblauch-Kur in den ersten Tagen sog. Entgiftungssymptome verursachen. Dazu gehören insbesondere Kopfschmerzen, Durchfall, Hautunreinheiten oder auch eine vorübergehende Verstärkung vorhandener Symptome. Sollten auftauchende Symptome länger als einige wenige Tage dauern, setzen Sie sich mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker in Verbindung, damit er mögliche andere Ursachen abklären kann.

Trinken Sie während der Knoblauch-Kur in jedem Fall viel Wasser (nicht zu, sondern zwischen den Mahlzeiten, also immer in einem Abstand von mindestens 30 – 60 Minuten zu den Mahlzeiten). Sie sollten keine anderen Getränke in dieser Zeit zu sich nehmen und sich möglichst gesund von vitalstoffreicher basenüberschüssiger Kost ernähren, die den Organismus entlastet, damit er seine Kraft und Energie auf Reinigungs- und Heilprozesse konzentrieren kann.

Die Zitronen-Knoblauch-Kur zur Regeneration des Körpers

Eine weitere reinigende und heilsame Kur aus der Volksheilkunde ist die Zitronen-Knoblauch-Kur, die wir hier beschrieben haben: Die Zitronen-Knoblauch-Kur

Knoblauch ist überdies aufgrund seiner antibiotischen Wirkung auch Bestandteil einer ebenfalls aus der Naturheilkunde stammenden Mischung, die sich Natürliches Antibiotikum nennt. Wie Sie das Natürliche Antibiotikum selbst herstellen können, lesen Sie hier: Natürliches Antibiotikum – Selbst gemacht

Unser Empfehlung: Knoblauch Kur – Ganz einfach selber machen

Quellen:


Ausbildung zum Ernährungsberater an der Akademie der Naturheilkunde


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