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Fieberkrampf nach Kombinationsimpfung

Fieberkrampf nach Kombinationsimpfung

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(Zentrum der Gesundheit) – Immer wieder sorgen Impfstoffe für heikle Diskussionen. Vor allem kombinierte Impfungen für Babys stehen unter Verdacht, Nervenschäden zu verursachen und in Einzelfällen sogar zum Tod zu führen. Eine dänische Studie der Universität Aarhus versucht im Fall des Kombinationsimpfstoffs DTap-IPV-Hib abermals zu beschwichtigen, obwohl der Impfstoff eindeutig mit Fieberkrämpfen in Verbindung gebracht wird. Wie sicher sind derartige Mega-Impfungen wirklich?

Kombinationsimpfung kann zu Fieberanfällen bei Babys führen

Die besorgniserregenden Vorfälle im Zusammenhang mit Impfungen reissen nicht ab. In Australien und Japan wurden 2011 Impfstoffe zwar vom Markt genommen, nachdem Kinder infolge von Impfungen unter Fieberanfällen und Übelkeit litten oder gar starben - allerdings nur kurzfristig.

Eine fünfjährige Studie aus Dänemark dokumentiert ebenfalls das Auftreten möglicher Nebenwirkungen von Kombinationsimpfungen bei Babys.

Das Fachmagazin Journal of the American Medical Association gab die Forschungsergebnisse der Universität Aarhus zu dem Impfstoff DTap-IPV-Hib bekannt.

Die Kombinationsimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Polio und Haemophilius Influenza Typ B (auch als Fünffach-Impfung bekannt) wurde dabei eindeutig mit dem Auftreten von fiebrigen Anfällen in Verbindung gebracht.

Während Wissenschaftler die Fieberreaktion jedoch nicht als ernst zu nehmende gesundheitliche Bedrohung interpretieren, stellt sich besorgten Eltern dennoch die Frage nach möglichen Folgeschäden. Was wurde in der Studie untersucht?

Risiken der Kombinationsimpfung

Im Zeitraum von 2003 bis 2008 untersuchte die Forschungsgruppe um Dr. Yuelian Sun die Befunde von rund 380.000 mit DTap-IPV-Hib geimpften Babys. Die dänischen Impfempfehlungen sehen die dreifache Kombinationsimpfung von Babys im Alter von drei, fünf und zwölf Monaten vor.

Bei der Datenanalyse zeigte sich, dass bei 7.800 der untersuchten Kinder bis zum Alter von eineinhalb Jahren fiebrige Anfälle auftraten.

Das Risiko für einen Fieberanfall sei am Tag der Impfung sechs Mal höher als bei Babys, die nicht kürzlich geimpft wurden. Nach der zweiten Injektion sei die Möglichkeit einer fiebrigen Reaktion noch viermal höher als normal. Umso fragwürdiger scheint die gelassene Haltung der Fachleute, wenn es um die gesundheitlichen Konsequenzen für Kinder geht.
 

Die gute Nachricht ist, dass wir kein erhöhtes Risiko für Epilepsie feststellen konnten,


kommentierte Sun die Erkenntnisse.

Zwar könnten epileptische Anfälle das Gehirn deutlich mehr schädigen als fiebrige, aber dürfen wir die vereinzelt auftretenden Fieberkrämpfe durch Kombinationsimpfungen bei Babys deshalb verharmlosen und mögliche andere Folgekrankheiten wie etwa Autismus per se ausschliessen?

Werden Fieberanfälle nach Kombinationsimpfungen heruntergespielt?

Trotz der nachweislichen Nebenwirkungen erklärten Wissenschaftler den Impfstoff DTap-IPV-Hib als sicher. Diese Aussage ist mehr als verunsichernd.

Auf die Frage, wie gefährlich Fieberanfälle für die Entwicklung von Babys wirklich seien, gab Sun gegenüber Reuters Health die schwammige Aussage, die Prognose nach fiebrigen Anfällen sei gut und das Gehirn würde nicht geschädigt. Anstatt die Schwachpunkte des Impfstoffs klar zu benennen, flüchtete sich die Wissenschaftlerin in die Genetik-Ausrede.

So seien Babys, die auf die Injektion mit Fieber reagierten, womöglich erblich vorbelastet. – Eine geradezu willkürlich erscheinende Begründung, die nicht nur der Pharmaindustrie jegliche Verantwortung abnimmt, sondern auch die Unabhängigkeit der Forscherin in Frage stellt.

Dr. Eugene Shapiro, Kinderarzt und Experte für Infektionserkrankungen an der Yale University, beschwichtigt ebenfalls. Es gäbe bezüglich der Kombinationsimpfung für Babys keinen Grund zur Sorge. Selbst Kinder mit Tendenz zu Fieberkrämpfen sollten die gleichen Impfungen erhalten wie alle anderen Kinder.

Denn die gesundheitlichen Schäden durch Keuchhusten und Co. seien gravierender als durch Kombinationsimpfungen hervorgerufene Fieberkrämpfe.

Doch wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit an Keuchhusten zu erkranken wirklich? Und wie wirksam sind die empfohlenen Kombinationsimpfungen überhaupt? (Mehr zum Thema Sinn von Impfungen finden Sie auch hier: Macht Grippeimpfung Sinn? und hier: Grippeimpfung macht krank

Trotz wissenschaftlicher Entwarnung mag sich Eltern die Frage aufdrängen, weshalb man ihre Kleinen mit der geballten Ladung von Kombinationsimpfungen belasten sollte.

Nicht zuletzt ergaben internationale Umfragen, dass etwa 70 Prozent aller befragten Mütter verunsichert sind, was die Notwendigkeit und Sicherheit von Impfungen betrifft. Was bedeuten also allgemeine Impfempfehlungen für die Verantwortung jedes einzelnen?

Offizielle Impfempfehlungen für Kinder

Im Gegensatz zu den strengen Impfvorschriften in Ländern wie Dänemark, Finnland und den USA nach dem Prinzip "No vaccination – no school" (keine Impfung – keine Schule), besteht in der BRD seit 1983 mit der "Ausrottung der Pocken" keine Impfpflicht mehr. Im Zuge der Wiedervereinigung wurde auch die in der DDR geltende Impfpflicht für Kinder und Jugendliche abgeschafft.

Damit beruft sich der deutsche Gesetzgeber auf das Selbstbestimmungsrecht des Individuums und gewährt jedem Patienten hinsichtlich medizinischer Entscheidungen ein eigenverantwortliches Handeln.

So weit, so gut. Anstelle einer einheitlichen Impfpflicht für alle geben die Gesundheitsbehörden der Bundesländer jedoch "öffentlich empfohlene Impfungen" vor. Diese Impfempfehlungen beruhen auf den aktuellen Einschätzungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts, die in der Vergangenheit bereits öfter wegen ihrer engen Verbindung zur Impfindustrie in Verruf geraten ist.

Der sogenannte Impfkalender gibt Auskunft, welche Impfungen für Säuglinge, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren aktuell "ratsam" wären. Ähnlich verhält sich die Impfsituation in Österreich und in der Schweiz.

Impfung bedeutet Eigenverantwortung der Eltern

Tatsächlich leistet die Mehrheit der Deutschen den staatlich empfohlenen Regelimpfungen Folge. Über 90 Prozent der Kinder sind bis zu ihrer Einschulung gegen Infektionskrankheiten wie Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Kinderlähmung geimpft.

Spätestens entsprechende Erkenntnisse wie die der Fieberstudie aus Dänemark oder publik gewordene Impfschäden durch die häufig kritisierte FSME-Impfung (Zecken-Impfung) schüren jedoch allgemeine Verunsicherung.

Die offizielle Impffreiheit in Kombination mit den allgemeinen Impfempfehlungen fordert Eltern sehr viel Eigenverantwortung ab, nicht nur gegenüber sich selbst, sondern vor allem auch gegenüber ihren Kindern. Wer seine Kinder nicht impfen lässt, bekommt häufig ein schlechtes Gewissen von Medien, Ärzten oder Bekannten eingeredet. Was ist richtig?

In einem oftmals unübersichtlichen Wust aus konkurrierenden Meinungen unterschiedlicher Interessengemeinschaften können Eltern letztlich nur selbst abwägen, oder gegebenenfalls einen vertrauensvollen Therapeuten zu Rate ziehen, der den Schutzbedarf ihres Kindes unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Ausgangssituation objektiv einschätzt.

Um Eltern bei ihrer Entscheidung zu unterstützen, sollten alle bekannten Informationen offengelegt werden - nur so haben sie die Möglichkeit eine gute Entscheidung treffen zu können. Doch leider scheint dies nicht immer der Fall zu sein, wie auch das Beispiel des Kombinationsimpfstoffs DTap-IPV-Hib vermuten lässt.

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Werden schwerwiegende Nebenwirkungen verschwiegen?

Fakt ist, dass dem Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) des US-Gesundheitsministeriums über 3.500 Berichte über schwere Nebenwirkungen infolge von Injektionen mit dem kombinierten Impfstoff DTap-IPV-Hib vorliegen.

Zu diesen potentiellen Folgeerkrankungen zählen u.a. Asthma, Hirnhautentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, anaphylaktische Anfälle, gastrointestinale Dysfunktionen, periphere Nervenstörungen wie z.B. Polyneuropathie oder das Guillain-Barré-Syndrom, sowie bakterielle Infektionen mit Moraxella catarrhalis oder Pneumokokken.

In die Mainstream-Medien – und damit an den Verbraucher – gelangt ein solches Geschwader von möglichen Nebenwirkungen meist nicht. Darauf dürfte die Pharmalobby höchsten Wert legen.

Die Pharmaindustrie leistet durch die Entwicklung präventiver Impfstoffe angeblich ihren Beitrag zur langfristigen Entlastung des Gesundheitssystems – die Keuchhusten-Impfung soll die direkten Behandlungskosten beispielsweise um mehr als 200 Millionen Euro pro Jahr senken – gleichwohl bringt die scheinbar gezielte Verhinderung lückenloser Aufklärung zu Impfstoffen ein höchst zweifelhaftes Vorgehen ans Licht, welches in erster Linie mit den vielfach kritisierten wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie zusammenhängen.

Doch wie kann es zu solchen bedrohlichen Nebenwirkungen überhaupt kommen?

Bakterien, Chemikalien und giftige Zusatzstoffe in Kombi-Impfung

Die Beantwortung der Frage nach dem Auftreten möglicher Nebenwirkungen führt uns unweigerlich in die pharmazeutischen Labore. Janine Roberts, Autorin von Fear of the Invisible, wies bereits mehrfach darauf hin, dass Impfstoffe nicht sauber gefiltert seien und viele unerwünschte Stoffe enthielten, die für den Menschen tödlich sein könnten.

Tatsächlich behauptet das Vaccine Awareness Network, dass der DTap-IPV-Hib-Impfstoff mit krankheitserregenden Bakterien, giftigen Chemikalien, Antibiotika und anderen Zusatzstoffen belastet ist. Er beinhalte u.a. Diphtherie- und Tetanustoxoide, fünf Komponenten des Keuchhusten verursachenden Bordetella pertussis Bakteriums, drei Arten von deaktivierten Polio-Viren und drei verschiedene Antibiotika (Neomycin, Streptomycin und Polymyxin B).

Darüber hinaus fänden sich in dem Impfstoff tödliche Konservierungs- und Zusatzstoffe wie Formaldehyd (Rattengift), Phenoxyethanol (ein in Forstschutzmitteln eingesetztes Reinigungsmittel), Polysorbat 80 (eine Substanz, die Männer unfruchtbar machen kann) und Aluminium.

Wie absurd erscheint nun die Bezeichnung "sicher" für einen Impfstoff, der Babys gegen mögliche Kinderkrankheiten wappnen soll, im Beisein dieser schauerlichen Begleiter?

Lesen Sie auch: Nutzlose Keuchhustenimpfung?

Fazit zur Kombinationsimpfung

Wieder einmal sorgt eine wissenschaftliche Impfstudie bei genauerem Blick hinter die Kulissen für mehr Irritation, als dass sie der Bevölkerung befriedigende Antworten liefert. Es ist offensichtlich, dass die fragwürdigen Begleitstoffe in der Kombinationsimpfung DTap-IPV-Hib schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können, auch wenn glücklicherweise nicht alle geimpften Kinder davon betroffen sind.

Als Eltern können wir uns hinsichtlich der staatlich empfohlenen Standardimpfungen lediglich umfassend aus möglichst unabhängigen Quellen informieren und die allgemein gültige Meinung zum Thema Impfen kritisch hinterfragen.

Auch die aktive Unterstützung weltweit agierender Initiativen für die lückenlose und unabhängige Impfaufklärung wäre eine Überlegung wert. Die letztliche Entscheidung für oder gegen eine Impfung ist schliesslich jedem selbst überlassen.

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Quellen:



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