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Aluminium in Laugengebäck

Aluminium in Laugengebäck

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(Zentrum der Gesundheit) – Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit warnt seit geraumer Zeit vor dem erhöhten Aluminiumgehalt bei Brezeln und Co. Nun wurde festgestellt, dass sich an dieser Situation bislang nichts verändert hat: In Bayern ist jede fünfte Brezel mit Aluminium belastet. Neuen Studien zufolge lässt Aluminium Nervenzellen sterben, begünstigt den Ausbruch von Demenzerkrankungen und kann Brustkrebs auslösen. Es gibt somit viele Gründe, um sich vor der schleichenden Alu-Gefahr zu schützen!

Aluminium-Grenzwert um das Fünfzehnfache überschritten

Es ist keine Neuigkeit, dass Laugengebäck mit Aluminium belastet ist. Seit Jahren führen Kontrollen – beispielsweise in Deutschland durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit – immer wieder zu Beanstandungen.

So wurde beispielsweise im Jahr 2013 in jedem fünften untersuchten Laugengebäck in Bayern der erlaubte Wert von zehn Milligramm Aluminium pro Kilogramm überschritten.

Nun hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im bayrischen Erlangen bei Proben herausgefunden, dass der zulässige Aluminium-Grenzwert bis um das Fünfzehnfache überschritten wurde.

Wie gelangt Aluminium in Laugengebäck?

Laugengebäck zeichnet sich durch seine braune Kruste und seinen typischen Geschmack aus. Dies wird erreicht, indem Brezeln und Co. vor dem Backen in Natronlauge getaucht werden.

Dazu kommt, dass Laugengebäck meist auf Aluminiumblechen gebacken wird. Durch die Natronlauge können sich aus den Backblechen Aluminiumsalze lösen, die nun in das Gebäck übergehen können.

Selbst wenn beschichtete Aluminiumbackbleche verwendet werden, ist bei ständiger Einwirkung von Natronlauge mit einem Übergang des Leichtmetalls in das Laugengebäck zu rechnen.

Darüber hinaus gibt es Bäckereien, in denen die Teiglinge samt Backblech in die Natronlauge getaucht werden. Diese Vorgehensweise führt zu einer besonders hohen Aluminiumkonzentration an der Oberfläche des Laugengebäcks, da bei jedem Tauchvorgang Aluminium in die Lauge übergeht.

Tatsache ist, dass der Übergang von Aluminium in die Backware technisch vermeidbar wäre, wenn ein direkter Kontakt zwischen Aluminiumbackblech und Laugengebäck verhindert werden würde, beispielsweise durch Verwendung von Edelstahlbackblechen oder dem Gebrauch von Backpapier.

Sollten Sie zukünftig Laugengebäck kaufen wollen, fragen Sie in der Bäckerei explizit nach, welche Backunterlagen verwendet werden!

Aluminium in Lebensmitteln

Die Aluminium-Problematik betrifft jedoch nicht nur Bayern und die geliebten Brezeln, sondern auch zahlreiche andere Nahrungsmittel.

Ob Getreide, Gemüse, Obst, Fleisch oder Milchprodukte: Aluminiumverbindungen können einerseits bereits in den unverarbeiteten Lebensmitteln (wenn die Böden oder das Wasser belastet waren) und andererseits als Bestandteil von Lebensmittelzusatzstoffen enthalten sein.

Sind aluminiumhaltige Zusätze in einem Fertigprodukt, so können Sie dies anhand der entsprechenden E-Nummer erkennen: E173 (Aluminium als Farbstoff), E520 (Aluminiumsulfat als Stabilisator) oder E521 (Aluminiumnatriumsulfat als Festigungsmittel).

Teuflischer Mix: Aluminium und Zitronensäure

Zitronensäure zählt heute zu den wichtigsten Zusatzstoffen im Bereich der Lebensmittelherstellung. Sie ist ein Komplexbildner und hat somit die Fähigkeit, Aluminium und andere Metalle an sich zu binden.

Das Dilemma ist aber, dass Zitronensäure die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden vermag. Aus diesem Grund kann das Aluminium gemeinsam mit der Zitronensäure noch besser ins Gehirn gelangen.

Aluminium in Geschirr und Lebensmittelverpackungen

Wie bereits anhand der Aluminiumbackbleche erläutert, kann Aluminium auch aus Kochgeschirr oder Verpackungen auf Lebensmittel übergehen. Das Leichtmetall ist nämlich unter dem Einfluss von Säure oder Salz löslich.

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt deswegen, säurehaltige oder salzige Speisen (z. B. Äpfel, Erdbeeren, Salzheringe oder Tomaten) nicht in Alu-Töpfen zu kochen oder in Aluminiumfolie aufzubewahren.

Und so nimmt ein 70 Kilogramm schwerer Mensch pro Woche allein über die Nahrung durchschnittlich 14 bis 35 Milligramm Aluminium auf. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA liegt der Grenzwert bei 70 Milligramm.

Problematisch ist jedoch, dass es in unserem Alltag zahlreiche weitere Quellen gibt, die das Leichtmetall enthalten.

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Aluminium in Impfstoffen und Kosmetika

Aluminium ist beispielsweise in Impfstoffen keine Seltenheit: In über 90 Prozent aller Impfstoffe befindet sich als Wirkverstärker Aluminium in verschiedenen Verbindungen.

Auch in Antitranspirantien bzw. Deos wird Aluminium wegen seiner schweisshemmenden Wirkung eingesetzt. Des Weiteren kommt Aluminium in Sonnenschutzmitteln, in Lippenstiften und in Form von Aluminiumfluorid in Zahnpasta zum Einsatz.

Bei langfristiger Anwendung aluminiumhaltiger kosmetischer Mittel kann die tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge dauerhaft überschritten werden und das Leichtmetall wird im Körper angereichert.

Achten Sie deshalb auch bei Kosmetikprodukten auf die Liste mit den Inhaltstoffen: Hier ist angegeben, ob und welche Aluminiumverbindungen enthalten sind.

Aluminium und seine Folgen

Sowohl in den Tumoren von Brustkrebs-Patienten als auch in den Gehirnen von Alzheimer-Patienten konnten drastisch erhöhte Aluminiumwerte nachgewiesen werden.

Zwei aktuelle Studien zeigen auf, dass Aluminium in Brustzellen Entzündungen auslösen kann und zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben bereits ergeben, dass die Entstehung von Demenz durch die Gegenwart von Aluminium begünstigt werden kann.

Alzheimer-Patienten weisen daher eine vier- bis sechsfach erhöhte Konzentration von Aluminium im Gehirn auf.

Aluminium ist einer von wenigen Stoffen, die sich nicht nur im Nervensystem einlagern, sondern auch die Blut-Hirn-Schranke passieren und sich direkt im Gehirn einlagern können.

Zudem scheint Aluminium auch bei der Entstehung von Lebensmittelallergien eine zentrale Rolle zu spielen.

Die Aluminium-Ausleitung ist daher aktuell wie nie.

Aluminium-Ausleitung

Wissenschaftler der University of California haben bereits in den 1980er Jahren herausgefunden, dass Aluminium die Siliciumvorräte im Gehirn schrumpfen lässt. Betroffen sind vor allem jene Gehirnregionen, die mit Alzheimer in Verbindung gebracht werden.

Eine Nahrungsergänzung mit Silicium ist somit sinnvoll, um das Gehirn vor einer Aluminiumeinlagerung zu schützen und auf diese Weise womöglich einer Demenzerkrankung vorzubeugen.

Silicium ist die einfachste und sicherste Methode, um Aluminium auszuleiten. Ferner können auch Apfelsäure, Folsäure, Selen, Magnesium oder Vitamin E zur Aluminium-Ausleitung verwendet werden.

Details zur Ausleitung von Aluminium finden Sie hier: Aluminium-Ausleitung und hier: Silicium leitet Aluminium aus

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Quellen:



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