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Impfung
Masernimpfung schützt nicht immer

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 21.11.2016
Masernimpfung schützt nicht immer
© Sherry Yates Young 250298656 - Shutterstock.com

Nichts schütze so zuverlässig gegen Masern wie die Impfung, sagt man uns immer wieder. Dass dem keineswegs so ist, zeigte ein Fall in den USA. Eine Frau erkrankte an Masern – obwohl sie ordnungsgemäss gegen Masern geimpft war. Und nicht nur das: Sie steckte ausserdem noch weitere Personen an, wovon mindestens zwei ebenfalls gegen Masern geimpft waren. Die Impfforschung zeigt sich überrascht und kann sich das Geschehen nur mit der berühmten Ausnahme von der Regel – nämlich mit Impfversagen – erklären.

Verlassen Sie sich auf die Masernimpfung?

Auf die Masernimpfung ist Verlass. So lesen und hören wir überall. Wer sich ordnungsgemäss impfen lasse, sei zuverlässig vor Masern und deren Folgerisiken geschützt, so der Grundtenor sämtlicher Impfkampagnen.

Und so werden keine Mittel und Wege gescheut, um in der Bevölkerung eine möglichst hohe Durchimpfungsrate zu erzielen.

Ja, in der Schweiz erhalten Medizinische PraxisassistentInnen (MPA) vom Kanton bereits vier Franken Prämie für jede durchgeführte Masernimpfung – was die Motivation der MPA, möglichst viele Menschen für die Impfung zu begeistern, natürlich enorm steigert.

Wundern Sie sich also nicht über die Vehemenz, mit der Ihre MPA Sie (oder Ihre Kinder) demnächst zur Masernimpfung drängen möchte.

Schützt die Impfung jedoch tatsächlich so zuverlässig?

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Wenn Impfversager an Masern erkranken

Natürlich gebe es da die Möglichkeit, dass man zu den sog. Impfversagern gehöre, was aber – laut Impfforschern – nur selten passiere.

Ein Impfversager ist ein Mensch, der den Impfempfehlungen gemäss geimpft ist und dennoch von jener Krankheit ereilt wird, gegen die die Impfung eigentlich schützen sollte.

Man kann also in manchen Fällen krank werden, obwohl man gegen die Krankheit geimpft ist – geben Schulmediziner und Impfforscher zu.

Was aber bislang als unmöglich galt, war, dass ein Impfversager, der von der Krankheit ereilt wird, die Krankheit auch noch an andere Menschen weiter geben kann.

Durch den Fall "Measles Mary" ("Masern-Mary") in den USA wurde die Schulmedizin jedoch eines Besseren belehrt.

Masern-Mary: Masern trotz Impfung

Die 22jährige Mary erkrankte 2011 in New York an Masern, obwohl sie ordnungsgemäss zweifach mit dem MMR-Impfstoff gegen die Masern geimpft war.

Die Umstände von Marys Masernerkrankung sind deshalb so genau bekannt, weil sich die Erkrankte für Studienzwecke zur Verfügung stellte.

Die Studie wurde von Christopher Zimmerman von den Centers for Disease Control (amerikanische Gesundheitsbehörde) durchgeführt und sodann im Frühjahr 2014 im Fachjournal Clinical Infectious Diseases veröffentlicht.

Das Fernstudium der ganzheitlichen Ernährungsberatung

Geimpfte sind ansteckend!

Als Marys Masernerkrankung dem New Yorker Gesundheitsamt gemeldet wurde, verzichtete man auf eine Quarantäne. Mary wurde also nicht von Gesunden isoliert.

Schliesslich glaubte man ja fest daran, dass Geimpfte die Krankheit nicht weiter geben können, auch dann nicht, wenn die Krankheit bei ihnen ausbricht. Ein Trugschluss, wie sich bald zeigen sollte.

Mary hatte während ihrer Krankheit zu 88 Menschen Kontakt. Vier davon erkrankten daraufhin ebenfalls an Masern. Zwei waren bestens geimpft und die anderen zwei hatten in Kindertagen die Masern durchlebt.

Keiner der vier hätte die Krankheit also bekommen dürfen, da sie doch – gemäss Impfforschung – hätten immun sein müssen, und überdies eine geimpfte Person als nicht ansteckend galt.

Zimmermans Studie zeigt jedoch, dass das Immunsystem des Menschen nicht gar so planmässig funktioniert, wie sich das die Impfforscher wünschen würden.

Eine ordnungsgemässe Impfung ist folglich keine Garantie für eine spätere Immunität und damit auch nicht für einen hundertprozentigen Schutz gegen Masern.

Auch ist die Tatsache, dass Menschen geimpft sind, keine Garantie dafür, dass sie die Krankheit nicht an andere weiter geben können.

Ist die Impfung gegen Masern sinnvoll?

In unserem ausführlichen Artikel "Ist die Masernimpfung sinnvoll?" lesen Sie alles über die Hintergründe der Masern und der Masernimpfung aus ganzheitlicher Sicht.

Wir beschreiben darin u. a. den natürlichen Verlauf der Masern und wie dieser mit den bei Masern üblicherweise verordneten Medikamenten gestört werden kann.

Ja, die schulmedizinische Maserntherapie könnte überhaupt erst zu den gefürchteten Komplikationen einer Masernerkrankung führen.

Auch erklären wir in besagtem Artikel die möglichen Zusammenhänge zwischen der Masern-Mumps-Röteln-Impfung MMR und der Entstehung von Autismus bzw. autistischen Symptomen.

Hier geht’s zum Artikel "Ist die Masernimpfung sinnvoll?"

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Anonym schrieb am 04.03.2017

Meine Frage, ich möchte mich nicht gegen Hepatitis A und B impfen lassen. Ich arbeite in einem Seniorenheim als Reinigungskraft. Nun war ich zum Betriebsarzt und der hat mir empfohlen mich impfen zu lassen. Nun sind mir die Argumente ausgegangen mich zu wehren. Ich habe den Beipackzettel mitbekommen auf dem ich mich informieren konnte als Hilfsstoffe sind untereinanderen auch Formaldehyd verzeichnet. Können mir rechtliche Konsequenzen entstehen wenn ich mich nicht impfen lasse. Ich weiß das ich dann ein Schriftstück hinterlegen muss auf dem vermerkt wurde das ich diese Ablehne. Welche Möglichkeiten habe ich die Krankheit zu erkennen und möglichst natürlich behandeln kann und wie?Man wird ja schnell als verantwortungslos abgestempelt. Und noch eine Frage die jetzt sehr in Deutschland wieder aufgetauchten Masern was sind Masern, wie entstehen sie und was macht den Verlauf so gefährlich und wie dagegen angehen.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Normalerweise wird insbesondere dem medizinischen und Pflegepersonal eine Impfung nahegelegt. Da Sie vermutlich ebenfalls sehr nah mit den Bewohnern des Seniorenheims in Kontakt kommen, empfiehlt man auch Ihnen die Impfung. Einen Impfzwang gibt es jedoch unseres Erachtens in diesem Falle nicht. Sie müssten höchstens eine Verzichtserklärung unterzeichnen, dass Sie im Falle einer Erkrankung keine Ansprüche gegen Ihren Arbeitgeber erheben.

Die Symptome der Hepatitis finden Sie auf vielen medizinischen Seiten im Netz erklärt. Die Hepatitis ist eher eine Krankheit, die aus tropischen Regionen aus dem Urlaub mitgebracht wird. Sie heilt - genau wie die Hepatitis B - meist von allein und spontan aus.

Hepatitis B wird über Blut und andere Körperflüssigkeiten (Speichel, Sperma etc.) übertragen, also nur, wenn Sie sehr sehr nahen Kontakt zu den Bewohnern des Seniorenheims hätten.

Die beste Vorsorge ist ein starkes Immunsystem, das Sie sich über eine insgesamt gesunde Ernährungs- und Lebensweise aufbauen können.

Da etwa 30 Prozent der Bevölkerung immun gegen Hepatitis A und/oder B sind, könnten Sie Ihren Arzt fragen, ob er einen sog. Antikörpertest durchführen kann, um zu sehen, ob Sie zu diesen 30 Prozent gehören. In diesem Falle bräuchten Sie auch keine Impfung.

Informationen zur Definition der Masern finden Sie überall im Netz, z. B. hier. Bei uns finden Sie einen Artikel zur Thematik, ob die Masernimpfung sinnvoll ist.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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