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Masernimpfung schützt nicht immer

Masernimpfung schützt nicht immer

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(Zentrum der Gesundheit) - Nichts schütze so zuverlässig gegen Masern wie die Impfung, sagt man uns immer wieder. Dass dem keineswegs so ist, zeigte ein Fall in den USA. Eine Frau erkrankte an Masern – obwohl sie ordnungsgemäss gegen Masern geimpft war. Und nicht nur das: Sie steckte ausserdem noch weitere Personen an, wovon mindestens zwei ebenfalls gegen Masern geimpft waren. Die Impfforschung zeigt sich überrascht und kann sich das Geschehen nur mit der berühmten Ausnahme von der Regel – nämlich mit Impfversagen – erklären.

Verlassen Sie sich auf die Masernimpfung?

Auf die Masernimpfung ist Verlass. So lesen und hören wir überall. Wer sich ordnungsgemäss impfen lasse, sei zuverlässig vor Masern und deren Folgerisiken geschützt, so der Grundtenor sämtlicher Impfkampagnen.

Und so werden keine Mittel und Wege gescheut, um in der Bevölkerung eine möglichst hohe Durchimpfungsrate zu erzielen.

Ja, in der Schweiz erhalten Medizinische PraxisassistentInnen (MPA) vom Kanton bereits vier Franken Prämie für jede durchgeführte Masernimpfung – was die Motivation der MPA, möglichst viele Menschen für die Impfung zu begeistern, natürlich enorm steigert.

Wundern Sie sich also nicht über die Vehemenz, mit der Ihre MPA Sie (oder Ihre Kinder) demnächst zur Masernimpfung drängen möchte.

Schützt die Impfung jedoch tatsächlich so zuverlässig?

Wenn Impfversager an Masern erkranken

Natürlich gebe es da die Möglichkeit, dass man zu den sog. Impfversagern gehöre, was aber – laut Impfforschern – nur selten passiere.

Ein Impfversager ist ein Mensch, der den Impfempfehlungen gemäss geimpft ist und dennoch von jener Krankheit ereilt wird, gegen die die Impfung eigentlich schützen sollte.

Man kann also in manchen Fällen krank werden, obwohl man gegen die Krankheit geimpft ist – geben Schulmediziner und Impfforscher zu.

Was aber bislang als unmöglich galt, war, dass ein Impfversager, der von der Krankheit ereilt wird, die Krankheit auch noch an andere Menschen weiter geben kann.

Durch den Fall "Measles Mary" ("Masern-Mary") in den USA wurde die Schulmedizin jedoch eines Besseren belehrt.

Masern-Mary: Masern trotz Impfung

Die 22jährige Mary erkrankte 2011 in New York an Masern, obwohl sie ordnungsgemäss zweifach mit dem MMR-Impfstoff gegen die Masern geimpft war.

Die Umstände von Marys Masernerkrankung sind deshalb so genau bekannt, weil sich die Erkrankte für Studienzwecke zur Verfügung stellte.

Die Studie wurde von Christopher Zimmerman von den Centers for Disease Control (amerikanische Gesundheitsbehörde) durchgeführt und sodann im Frühjahr 2014 im Fachjournal Clinical Infectious Diseases veröffentlicht.

Geimpfte sind ansteckend!

Als Marys Masernerkrankung dem New Yorker Gesundheitsamt gemeldet wurde, verzichtete man auf eine Quarantäne. Mary wurde also nicht von Gesunden isoliert.

Schliesslich glaubte man ja fest daran, dass Geimpfte die Krankheit nicht weiter geben können, auch dann nicht, wenn die Krankheit bei ihnen ausbricht. Ein Trugschluss, wie sich bald zeigen sollte.

Mary hatte während ihrer Krankheit zu 88 Menschen Kontakt. Vier davon erkrankten daraufhin ebenfalls an Masern. Zwei waren bestens geimpft und die anderen zwei hatten in Kindertagen die Masern durchlebt.

Keiner der vier hätte die Krankheit also bekommen dürfen, da sie doch – gemäss Impfforschung – hätten immun sein müssen, und überdies eine geimpfte Person als nicht ansteckend galt.

Zimmermans Studie zeigt jedoch, dass das Immunsystem des Menschen nicht gar so planmässig funktioniert, wie sich das die Impfforscher wünschen würden.

Eine ordnungsgemässe Impfung ist folglich keine Garantie für eine spätere Immunität und damit auch nicht für einen hundertprozentigen Schutz gegen Masern.

Auch ist die Tatsache, dass Menschen geimpft sind, keine Garantie dafür, dass sie die Krankheit nicht an andere weiter geben können.

Ist die Impfung gegen Masern sinnvoll?

In unserem ausführlichen Artikel "Ist die Masernimpfung sinnvoll?" lesen Sie alles über die Hintergründe der Masern und der Masernimpfung aus ganzheitlicher Sicht.

Wir beschreiben darin u. a. den natürlichen Verlauf der Masern und wie dieser mit den bei Masern üblicherweise verordneten Medikamenten gestört werden kann.

Ja, die schulmedizinische Maserntherapie könnte überhaupt erst zu den gefürchteten Komplikationen einer Masernerkrankung führen.

Auch erklären wir in besagtem Artikel die möglichen Zusammenhänge zwischen der Masern-Mumps-Röteln-Impfung MMR und der Entstehung von Autismus bzw. autistischen Symptomen.

Hier geht’s zum Artikel "Ist die Masernimpfung sinnvoll?"

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Quellen:



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