Nano-Teilchen befinden sich in vielen Produkten

Immer mehr Hersteller verwenden Nanosilber für die verschiedensten Produkte, da Nanosilber eine antibakterielle Wirkung nachgesagt wird. Es ist das am meisten vermarktete Nanomaterial. Das CTA hat über 260 Nanosilber-Produkte gefunden, die momentan verkauft werden. Dazu gehören Haushaltsgegenstände, Haushaltsreiniger, Kleidung, Bettwäsche, Besteck, Kinderspielzeug, Babyflaschen und Körperpflegeprodukte.

Hochgradige Umweltverschmutzung

Die Freisetzung von Nanosilber erfolgt sowohl während des Gebrauchs, als auch während der Entsorgung. Es wird daher befürchtet, dass freigesetztes Nanosilber äussert schädlich für die Gesundheit und auch für die Umwelt sein kann.

Silber ist für Fische und andere aquatische Organismen bekanntlich giftig. Neueste Studien haben herausgefunden, dass Nanosilber noch sehr viel giftiger ist, als bislang angenommen und Schäden in einem noch nicht abschätzbaren Masse anrichten kann.

Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass beim Waschen von Strümpfen, die mit Nanosilber behandelt wurden, eine erhebliche Menge an Nanosilber mit ins Waschmachinen-Schmutzwasser gelangt. Dieses gelangt dann unweigerlich in die natürlichen Gewässer und kann dort möglicherweise Fische und andere Wasserlebewesen vergiften.

Nützliche Bakterien sterben durch Nano-Silber

Eine weitere Studie hat herausgefunden, dass die Freisetzung von Nanosilber die nützlichen Bakterien, die in der Behandlung von Abwässern eingesetzt werden, ebenfalls zerstört.

Die ersten Bedenken gegenüber Nanosilber wurden bereits 2006 von nationalen Abwasserunternehmen geäussert. Damals stellte sich heraus, dass ein Produkt (Samsungs SilverCare® Waschmaschine) bei jedem Waschgang Silberionen ins Abwasser abgab.

Die EPA hatte daraufhin versprochen, Nanosilber-Produkte grundsätzlich als Pestizide einzustufen. Daraus wurde allerdings nichts. Nach einem Jahr hat die EPA lediglich eine geänderte Anleitung für die Samsung Waschmaschine herausgegeben, die damit weiterhin am Markt bleiben durfte…

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